Nr. 14. Mittwoch, 19. Jänner 1887. 106. Jahrgang. Macher Zeitung. Die ,,Vaibach« Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und ffeiertage. Die Administration befindet sich Äahnhofgasse l5, die Redaction Wienerstiahc 15, — Unfranlierte Vnefe werden incht nngciwuim,:!! u»d Man»scripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Weil. um, ?3 ^"!chl^)'"'° »°m U, Jänner d, I, die icchngen trenn, und vornialicken ^i. ^> '/ 5 , ^"^ Orden der eisernen Krm/e ? er Cl^s ntt ^^" ^en verleihen geruht. ' ^^lse allergnädigst zn 3»lW„, Grafen Ul^ 7/ 1 °W'Pot°cti »,ch d>„, '»lftci aller«!.ädigs. z.^etteihm ^.»°«merersw,irde Scha! fen!, a l , q ^'""h° legen ist,» murmelte er vor sich hin. «Ich begreife nicht, was dieses Mädchen an sich hat, das mich in so seltsamer Weise feffelt; fast ist es mir, als ob ich sie liebe!» Er lachte spöttisch bei diesen Worten. «Sie ist sehr schön,» murmelte er vor sich hin, «aber nicht schöner als Helene Samt-Maur oder jene kleine Kokette, Elise l'Estang. und an jenen beiden ist mir doch nie etwas gelegen gewesen. Welche Macht übt sie auf mich aus? Mir ist mehr darau gelegen, ihre Licbe zu besitzen, als die sämmtlicher Frauen, welche mir bis nun im Leben näher stauden. Ich wollte, sie befände sich in anderer Lebensstellung; sie würde eiue prächtige Gräfin Almaine abgeben!» Er lächelte wohlgefällig, während er sich vorstellte, wie Cora in blendender Toilette sich aus-nehmen würde, seiner Tafel präsidierend, jene Lebhaf' tigkeit an den Tag legend, welche den Hanptzculbc ihrer Persönlichkeit ausmachte, seine Gäste mit je^ natürlichen Anmuth und Liebeuswürdigkeit empfangt welche das junge Mädchen — wie ihren Bruder H^ bert — kennzeichnete. «Sie wäre schön wie eine Fee, geziert mit dck Diamantenschmuck meiner Mutter,» sprach er für p? mit eiuem leisen Seufzer. «Ich wollte, ich könnte ^ deu Luxus ciuer mittellosen Frau gestatteu!» . Leichte Schritte wnrden hörbar; er wandte !^ nln und fah Cora, die eiligst auf ihn zukam. 3W trat er ihr einige Schritte entgegen uud ihre Hä>^ erfassend, führte er sie mit sanfter Gewalt nach ^ Bank unter den Eschen uud hieß sie dort P^? uehmen. Das Antlitz des Mädchens war sehr bleich, '^ Augen leuchteten in einem seltsamen Glanz, und fühlte, wie ihre kleiuen Hände in den feinen bebt^ «Man armes, süßes Lieb!» flüsterte er H seiner weicheu, modulatiousfähigeu Stimme, M'^, stets einen so beruhigenden Einfluss anf Cora ^> übte. «Wie kann ich Ihnen danken?» ^, «Ich fürchte mich!» flüsterte sie. sich au st'^ Arm klammernd. «Es ist so schlecht und unrecht " mir, Herbert zu täuschen!» . «Quälen Sie sich nicht mit uunützen Sorß^ Sie sind jetzt in Sicherheit!» . Einen Moment saß sie regungslos, das Haüpl.^ seine Schulter gelehut, gab sie es zu, dass er '^, Hände festhielt und Worte der Liebe ihr zuflüs^ c Dann plötzlich, sich dessen entsinnend, was der Blü^ gesprochen, entzog sie ihm ihre Hände und harrte, > Lllibacher Zeitung Nr. 14 113 19. Jänner 1887. Nische Nationalinstitut in Lemberg, die Genossenschaften der Goldschmiede in Wien und Prag werden sich be-thciligen. Außerdem stellen eine Anzahl hervorragender Sammler, so die Fürsten Lichtenstein, Johann Adolf Schwarzenberg, Cardinal Hayuald, Graf Wilczet u. a. ihre Mnstwerke dem Unternehmen zur Verfügung. Ausständige Anmeldungen werden, wenn möglich, noch im Lause des Monates Jänner, jedenfalls bis spätestens 15. Februar an die Direction des Oesterrcichischen Museums (Wien, I., Stubeuring 5) erbeten. — (Vor hundert Jahren.) Der Monat Jänner im Jahre 1787 ficng mit außerordentlich strenger Kälte an. Schon im Oktober des Jahres 1786 waren die meisten Flüsse in Kram fest zugefroren. In der Nordsee gab es massenhaftes Treibeis in Holland, an der ganzen Küste der Normandie und Englands war der Schnee 7 bis 8 Schuh hoch. In Schweden, Dänemark und Norwegen brach beinahe eine Hungersnoth infolge der ungewöhnlichen Kälte aus. Schottland, Irland und England erlebten Stürme, wie nie zuvor, und eine große Anzahl Wracks trieben au die Küsten, Hunderte von Menschenleben giengen verloren. — (Die Wunder der Photographie.) Seit geraumer Zeit wurden vergebliche Versuche gemacht, die Luftvorgänge, welche ein fliegendes Geschoss begleiten, mit Hilfe der Photographie zu fixieren. Neuestens wurden diese Experimente von Dr. Salcher uud A. Riegler, beide in Fmme, ersterer Professor an der Marine-Akademie, letzterer am ungarischen Staats-Obergymnasium neuerdings aufgenommen und hiebei von einem glänzenden und für die Zukunft der Ballistik, wie für die Fortschritte in der Photographie gleich wichtigen Erfolge gekrönt. Es wurden hiebei Geschosse des Werndl-Infanteriegewehres bei einer Geschwindigkeit von 440 m aufgenommen, uud die Bilder zeigen mit voller Schärfe das Projectil, wie es von der Luftmasse in Form eines Rotations-Hyper-boloids, dessen Achse in der Flugbahn liegt, eingehüllt ist. Selbstverständlich werden die interessanten Versuche fortgesetzt. — (Tod infolge einer Hühneraugen-operativ n.) Großes Aufsehen erregt in medicinischen Kreisen der unter eigenthümlichen Umständen erfolgte Tod des 8W(! mucl Adolf Weinberg ans Czernowitz. Weinberg erkrankte plötzlich vor mehreren Tagen unter Erscheinungen von Erbrechen und Delirieren. Er wurde sofort in das Allgemeine Krankenhaus transportiert uud starb daselbst nach dreitägigem Aufenthalte. Die Obdul> tion ergab Blutvergiftung, die höchstwahrscheinlich infolge einer uor kurzer Zeit an der kleinen Zehe des rechten Fußes selbst vvrgeuommeuen Hühueraugenopcration erfolgte. Es ist wahrscheinlich — eine diesbezügliche Mittheilung Weinbergs liegt nicht vor, — dass der Unglückliche bei dem Versuche, sich die Hühneraugen zn Meiden, sich die Verletzung beigebracht, für welche eine Narbe an der Zehe Zeugnis gibt und die feinen Tod herbeigeführt hat. -^- (Blühender Kirschenbaum.) Obgleich der Winter schon lange eingezogen ist und es seit einigen Tagen schneit, steht zu St. Nikolai im Sausal ein Kirschbaum in der Blüte, -- (Ein weißer Nabe) ist, wie man aus -tj'elitz schreibt, am 10. d. M. vom dortigen Bezirksrichter geschossen worden. Vocal- und Provinzial-Nachrichten. Krainischer Landtag. Echung vom 18. Jänner. Landeshauptmann Graf Thurn - Valsassina eröffnet die Sitzuug um halb 11 Uhr und ermahnt die Ausschüsse mit Rücksicht darauf, dass der ReickMath seine Thätigkeit bereits am 28, d. M. wieder aufnimmt, ihre Arbeiten zu beschleunigen. Sodann werden die eingelaufenen Petitionen verfchiedeneu Ausschüssen zugewiesen. Der Bericht des Landesausschusses, betreffend die Reorganisierung des Laudesbauamtes, wird dem Finanzausschüsse und der Bericht des Landcsausschusses über die Petition der Gemeinden Haidowitz und Hof um Einrcihung des zwifchen Werbouz und Hof bestehenden Gemeindcweges in die Kategorie der Bezirtsstraßen dem voltswirtschaftlichen Ausschusse zugewiesen. Das Subventionsgcsuch der Gemeinde Lustthal und anderer zur Errichtung ciuer Brücke über die Save bei Lustthal wird dem Laudcsausschusse zur Berücksichtigung zugewiesen; der Untcrgemcindc Nareiu wird zum Zwecke der Ucberbrückung des Baches Sterzen eine Subvention von 50 fl. bewilligt; der Gemeinde Sturja wird für die Einfassung einer Quelle fürs Trink-wasfer eine Subvention von 50 st. bewilligt; das Subventionsgesuch der Insassen von Fuschine im Bezirke Krainburg zur Herstellung einer Brücke wird dem Landesausschusse zur Berathung uud Berücksichtigung zugewiesen; dem Ortsschulrathe von Pctsch bei Moräutfch wird für den Schulgarten eine Subvention von 30 fl. bewilligt. Abg. Dr. Poklukar berichtet namens des Finanzausschusses über den Uferschutzbau in Goreuasawa und den hiefür aus dem Landcsfonde zu leistenden Beitrag. Angesichts der gegenwärtigen Stromrichtung unterhalb des Majdic'scheu Wehres unterliegt es keinem Zweifel, dass durch die Uferverbrechuugen in Gorcnasawa Wohngebände und cultivierte Grundstücke von den Fluten der Save bedroht erscheinen, dass die Gemeindestraße, welche, von der Krainburger Reichsstraße abzweigcud, nach Gorenasawa und von da nach Ober- und Unterfefsnitz führt und an den Ufereinbruchstellen bereits theilweise eingestürzt ist, in der Strecke von Gorcnasawa bis zur Reichsstraße von gänzlicher Zerstöruug bedroht erscheint, dass ferner der Bahnkörper der Staatsbahn bei Gorenasawa bei weiterm Vurfchrciten der Uferverbrechungen ebenfo gcfürdet wird, wie die ärarische Savebrücke bei Krainburg. In Anbetracht so wichtiger öffentlicher Interessen, welche mit der Frage des Ufcrschutzbaues bei Gorenasawa im Zusammenhange stehen, hege mau die Hoffuuug, dass die t. k. Staatsverwaltung die kräftigste Mitwirkung zur Abwehr der hier druheuoen Gefahren gewähren werde. Geschrieben, debattiert und projektiert wurde in dieser Angelegenheit bisher genug, es ist die höchste Zeit, endlich an die Ausführung der Beschlüsse uud Projecte zu gehen, da sonst in Goreuasawa früher, als man glaubt, ciue Katastrophe eintreten könnte, angesichts welcher man gegen die competenten Organe der Staats- uud der autonomen Landesverwaltung den Vorwurf mangelnder Vorsorge und Thatkraft erheben würde. Von erfreulicher Vorbedeutuug erschen der Umstand, dass der Herr Landespräsident Freiherr von Wiukler in Begleitung des Herrn Aau-ratyes Ziegler den Ort der Verwüstung und Gefahr bei Gorenasawa in, Jahre 188« besichtigt uud die kräftige umerstutzuug des auszuführenden Uuteruehmens behufs M?Mi^. ^ senden Gefahr gütigst zugesagt hat. ^ttt ^tucksicht darauf und im Hinblicke auf die durch den l^lche 'er chr' gebm^w^'^'^'g" Nuhe der Erklärung ?F. Wraf senfzt?" A"-' «Es^ma?^ ''7 "icht, C°ra?. sprach er be-Znen verdient ha^'^" ^ dieses Missttauen von h" ergänz. «^ f, '"3^" Wn. ich habe Sie A "It! Sie dürfen H,?''Erzeugt - nicht mit l bun«. m,e allgemein 1.^ dass meine Vcr-auch mcht einen Momen m ^ ist und ich nicht darum wissen!. """chmcn konnte. dass Sie . «Ich beklage es tief l^la ^- . ^ «Still'. rief ^ ^ . U"bw Sie vor — ^°7Z^ ich ^ Idenschaftlichem Affect. «Sie Ihre Vorwürfe!. ^ ^" "'^ "ein Elend durch Sie schwieg. . D" Graf' besaß in seltenem Grade die Macht oer ^ede uud es war ihm im Moment mit seinem Empftnden hinreichend Ernst, als dafs er seine Rolle nicht qut gespiclt hätte. Er gicng cinigemale mit großen Schritten auf und nieder, dann nahm er wieder an Cora's Seite Platz. «Lassen Sie uns nicht muthwillig diese wenigen, klaren Augenblicke vergeuden,» sprach er traurig. ^Ich mochte Sie überzeugen. Cora, dass, wenn ich schuld daran trage, dass Sie leiden, ich jedenfalls zehnmal mehr leide und ich mein Leben hingeben würde, um ^hnen emm Schmerz zu ersparen. War es mir denn möglich, Sie nicht zu liebcn. als ich Sic zuerst sah. als Sie sich zitternd nnd hilflos an meinen Arm klammerten im Gedränge? War cs möglich, dann, als ich Sie näher kennen lernte, Ihrem Liebreiz zn widerstehen? Obschun ich von allem Anfang an nur zu gut wusste, dafs meine Liebe mir nur Schmerz und Leid bringen könnte, gehörte dennoch mein Herz Ihnen an vom Augenblick des ersten Sehens. Ich liebe Sie mehr denn mein Leben!» Er wandte sich ab nnd verbara das Antlitz mit beiden Händen. Cora zitterte; alle gefasstcn Vorsätze verflogen wle nnt dem Winde. Sie war ein Weib, sie war jung, sie liebte ihn ^« s h""^'" ?"ut ihres bis nun unberührten Her^ "'kl^^^^i^i^"' '" "'" '" "M (Fortsetzung folgt.) neuen Ufereiubruch ober Gorenasawa, durch welchen auch der Bahnkörper der Staatsbahn bedroht erscheint, geänderte Situation, hat sich der Landesausschuss mit Note vom 28, Juli 1886 an die k. k. Landesregierung mit dem eindringlichen Ersuchen gewendet, dieselbe möge für die Wasserbauten bei Gorcnasawa eine ausgiebige Staats-subv!?ntiou erwirken, vorläufig aber durch einen Staats-technikcr die nothwendigen Maßregeln zur Sicherung des Save-Ufers an der neuen Ufcr-Einbruchstelle unterhalb des Majdic'schen Wehres feststellen lassen, damit unverzüglich zur Ausführung der dringlichsten Schuhbauten geschritten werden könne. Die k. k. Landesregierung hat infolge dieses Ansuchens durch das k. k. Baudepartemcnt ein der gegenwärtigen, seit der letzten Projectverfassung wesentlich geänderten Situation entsprechendes Wasserschutz-Pro-ject aufcrtigen lassen und dasselbe dem Landesansschusse zur Meinuugsäußernug mit der Anfrage zugemittclt. welcher Betrag aus dem Laudcsfoude zu den auf 19 813 fl. 44 kr. vcraufchlagten Kosten dieser Projectausführnng in Aussicht gestellt werden könne, Dnrch das betreffende technische Project wird beabsichtigt, die Flussrcgnlierung bei Gorenasawa durch ein neues Nebenwehr, AbPflasterung des rechten Flufsufers uud einen Leitsporn vor der Brücke erfolgreich zu bewirke». Obschon eine radicale Regulierung des Flufslaufes nur durch Befeitigung des Majdic'schen Hanptwehres, — als der einzigen Ursache der bestehenden Flussvcrwilderung — und Aufbau eines neuen bogenförmigen Massivwehrcs, dessen Achse in den Stromstrich zu liegcu käme, zu erzielen wäre, so kann man die Ausführung eines solchen Unternehmens nicht ernstlich in Betracht ziehen, da dasselbe enorme Kosten verursachen uud vou Seite des Mühlbesitzers Majdic so vielen Schwierigkeiten begegnen würde, dass sich die Realisierung dieses Projectes durch Jahre verzögern könnte, was im Hinblicke auf die Gefahr, welche hier im Verzüge liegt, fchon an und für sich das Eingehen auf dieses radicale Mittel der Abhilfe unmöglich macht. Mit Rücksicht auf die große Gefahr beantragt der Berichterstatter: Der hohe Landtag wolle beschließen: Für die Uferschutzbauten in Goreuasawa wird außer dem im vorigen Jahre zugesicherten Betrag vou 1400 st. ein- für allemal eiue Subvention von 3600 st. bewilligt. Landespräsident Baron Wiukler gibt der Freude darüber Ausdruck, dass man wieder eine Subvention für die Uferfchutzbauten der Gorenasawa bewilligen wolle. Auch er wolle bei dem Ministerinn! kräftig dafür eintreten, dass auch dasselbe eine Unterstützung, und zwar eine ausgiebige Unterstützuug gewähre. Bei dieser Angelegenheit sind aber außer dem Ministerium des Innern auch das Ackerbau- und das Handelsministerium interessiert. Bevor jedoch ein Uebereinkommen nnter diesem Ministerium zustande kommt, könnte eine ziemlich lange Frist verstreichen. Deshalb wäre es nicht angezeigt, auf die Aeußeruug der Ministerien zu warten, da die Gefahr zn immineut ist. Es sei nothwendig, sogleich die nöthigsten Arbeiten vorzunehmen, daher wäre es angezeigt, mit der bewilligten Subvention sogleich die dringeudsteu Arbeiten vorzunehmen, so lange es nicht zn spät ist. Die Landesregierung werde in dieser Richtuug die Intentionen des Landesausschusses gerne unterstützen. Abg. Detela ist auch der Ansicht, dass man die vom Lande bewilligte Subvcutiou sogleich für die dringenden Arbeiten verwenden solle. Hierauf wird der Antrag des Finanzausfchusses angenommen. Der Bericht des Rechenschaftsausschusses über den Rechenschaftsbericht des Landesausschusses, und zwar: u) über 8 9 «Stiftungen», d) über HU «Allgemeines», wird zur Keuntnis genommen. Im 8 11 «Allgemeines», Marg.-Aufschrift: «Curort Veld es», sagt der Bericht des Landesausschusses: Der hohe Laudtag hat in der Sitzuug vom 11. Dezember 1885 beschlossen: «Der Laudesausschuss wird beauftragt, im Einvernehmen mit der hohen Landesregierung dahin zu wirken, dass die Erhebung von Veldcs zn einem Curorte sobald als möglich erfolge, wobei zwar an der Bestimmung der Bestellung eines Medicinä-Doctors als Badearzt festgehalten, von den weiteren in dem Erlasse der l. k. Landesregierung vom 28, April 1881 festgestellten Bedingungen aber vorläufig abgesehen und dagegen die Ver-fügnng getroffen werden möge, dafs dem auf Grundlage des Curstatutes zu bestellenden Curvorstaude die Durchführung diefcr Aufgabe für die Zukunft übertragen uud dass derselbe verpflichtet werde, seine Voranschläge und Ncchuuugsabschlüsse jährlich dem Landesausschussc zur Durchsicht und Approbation, beziehungsweise zur Berichterstattung an den Laudtag vorzulegen. Der Landesausschuss hat diesen Beschluss sammt dessen Motivierung unter Hinweisuug auf den Erlass des k. k. Statthalters für Kraiu vom 20. September 1858, wouach die vier Ortschaften Veldes, Auritz, Schalkendorf und Secbach den Curort Veldes mit einer besonderen Curinspcction bildeten , der k. k. Landesregierung mit dem Ersuchen mitgetheilt, dieselbe wolle das Möglichste thun, damit die genannten vier Ortschaften zum Curorte Veldes erhoben werden. Bei diesem Punkte ergreift das Wort Laudesfträfident Baron Winkler und erklärt, dass die Regierung dieser Angelegenheit die vollste Aufmerksamkeit gewidmet habe Lllibacher Zeitung Nr. 14 114 19. Jänner 188?. und dass eben vor einer Woche in einer Sitzung dieser Gegenstand einer eindringlichen Berathung unterzogen worden sei, und sei die Sache fast schon spruchreif geworden. Die Landesregierung habe die Erhebung Veldes' zum Curorte ausgesprochen; es sei jedoch für die ganze Sommersaison ein Medicin-Doctor zu bestellen. T>ie Gemeinde habe jedoch für die Verschönerung des Ortes das Nöthige zu thun. Auch werde dem Curorte Veldes die Eiuhebuug einer Curtaxe bewilligt. Abg. Hren beantragt, dem Herrn Landesfträsiden-ten für die so schleunige und günstige Erledigung dieser Angelegenheit den Dank auszusprechen. — Der Antrag wird angenommen. (Schluss folgt.) — (Vom Handelsball.) Auch heuer steht wieder das Ballfcst unseres Handelsstandes in Sicht, und wird zweifellos anch der heurige Handclsball, der bereits traditionell zu den glänzendsten Carneualsfesten unserer Stadt zählt, seinen Vorgängern — und er hat deren bereits an vierzig — nicht nachstehen. Auch der heurige Handelsball wird sich wieder zu einem Rendezvous der schönen Damenwelt und der feurigsten Tänzer gestalten, dem die Anwesenheit aller hervorragenden Persönlichkeiten Laibachs auch den gewohnten äußeren Glanz verleihen wird. Die Vorbereitungen zu demselben sind bereits im Gange, das Comitü, aus lauter bewährten Kräften bestehend, unter der Führung des Herrn Spar-cassepräsidenten Alexander Dreo, bietet alles auf, um den glänzendem Ruf des Handelsballes aufs neue zu rechtfertigen. Die Damenfftenden follen dem Vernehmen nach heuer ganz besonders gelungen sein. Der Ball findet am 12. Februar in den oberen Localitäten des Casinos statt. Diese Anzeige allein genügt, um alles, was Laibach an Frauenschönheit und Anmuth, an Stellung und Rang besitzt, in die prächtigen Räume des Casinos zu locken und um die Damen zu veranlassen, ihr Geschick im Arrangement reizender Toiletten aufs neue ins hellste Licht zu setzen; es erscheint daher fast überflüssig, auch daran zu erinnern, dafs der Handelsball nicht nur ein der Tanzlust und der Carnevalsfrcude, sondern auch ein der Humanität gewidmetes Fest ist, indem der Rein-ertrag desselben wie alljährlich auch heuer wieder dem Handelstranken- und Versorgungsvercine gewidmet ist, wobei zu bemerkeil ist, dass fast die Hälfte des nicht nn-bedeutenden Vermögens des genannten Vereins aus dem Erträgnisse der Handelsbälle zusammengebracht wurde. Wer also den Handelsball besucht, begeht zugleich einen Act der Wohlthätigkeit, und in der That gibt es keine edlere Verklärung eines Vergnügens, als wenn man dasselbe in den Dienst der Menschlichkeit stellt. Zum Schlüsse bemerken wir noch, dass die Kartenausgabe durch die Herren Josef Benedict, Carl Ka ringer und Carl Till gegen Vorweisung der Einladungskarte besorgt wird. — (Verwendung von Sträflingen bei Wasserbauten.) Anlässlich der Verwendung von Sträflingen der Laibacher Mäune»Strafanstalt zu den Wild-bach-Regulieruugsarbeiten in Kötschach in Kärnten innerhalb der Zeit vom 1. Juni bis 6. Dezember 1886 hat der Herr Iustizminister dem Oberstaatsanwälte Dr. Victor Lcitmeier in Graz für die bei Einleitung und Durchführung dieses ersten Versuches der Verwendung von Sträflingen zu Landesculturarbeiten bewiesene besondere Umsicht und erfolgreiche Thätigkeit die vollste Anerkennung ausgesprochen. Weiters hat der Herr Justiz-minister dem Herrn Haslinger, Vezirksrichter in Kötschach, welcher daselbst als Hauscommissär der Sträflinge thätig war, für seine ersprießlichc Intervention die belobende Anerkennung ausgedrückt uud verfügt, dafs von Seite der Oberstaatsanwaltschaft Graz auch dem Straf-anstaltsdircctor Herrn A. Marcovich in Laibach und dem Oberauffeher der in Kötschach verwendeten Sträflinge, Herrn A. Perjatel, die belobende Ancrkennuug des Iustizministers bekanntgegeben werde. — (Großer Dieb stahl.) Vorgestern abends zwischen 7 uud 8 Uhr wurde in der Wohnung der Frau von Gariboldi, früher verehelichte Mauser, ein großer Diebstahl verübt. Frau von Gariboldi hatte fich ius Theater begeben, wohin sie ihr Diener Abraham Diamant begleitete. Er hätte die Frau auch aus dem Theater abholen sollen, doch — er kam nicht. Als die Frau mit ihrer Nichte aus dem Theater nach Hause kam, fand sie die Wohnung iu vollster Unordnung. Die Obligationen und die Pretiosen waren verschwunden uud mit ihnen auch der saubere Diamant. Bevor er sich aus dem Staube machte, that er auch ein Reisegeld in seinen Beutel. Die Schatulle, in welcher das Geld verwahrt war, öffnete er mit dem Schlüssel, der daneben auf einem Kasten lag. So viel bis jetzt bekannt, fehlen folgende Gegenstände: 2 Stück Obligationen k 10 000 st., 1 Obligation per 5000 st., also zusammen 25 000 st., dann 500 Napoleondors, 1 Börse von Iuchtenlcder mit diversen Silbermünzen im Betrage vou circa 100 st., 1 seidene Börse mit antiken Gold- und Silbermünzen im Baren 1500 fl., 1 Börse mit 2 Silberthalern und 2 st., 1 mit Brillanten besetztes Armband, 1 breites Goldarmband mit Brillanten, 1 großes Brillanten-Medaillon, 1 buchfurmiges Medaillon mit 1 Brillanten in der Mitte, 1 Vroche vom Gcorgsthaler mit Goldumfasfung und mit der Inschrift: «Er schütze dich», Email roth und blau, 1 Leovoldsthaler als Broche, 1 ovale Broche mit Perleneinfassung, 1 einreihige Perlenschnur, 1 großer Brillantriug, 1 Busennadel mit Opal, Smaragden, Nnbinen und Brillanten, 1 goldene Uhr mit eingravierten Verzierungen, 1 Paar goldene Ohrgehänge mit Granaten, 1 Garnitur Korallenknöpfe, 2 goldene Eheringe, 1 breiter Ring und 1 massives goldenes kettenförmiges Bracelet. Der Gesammt-schaden soll circa 60 000 fl. betragen. Nachdem der gute Abraham also aufgeräumt, löschte er die Lichter aus und entfernte sich. Auf der Wienerstraße mietete er einen stinken Rosselenker, der ihn in seinem Zweigespann schnell nach dem Bahnhofe brachte. Dort bezahlte er in recht chevaleresker Weife den Fiaker uud entfernte sich, wohin? weiß bis jetzt trotz den eifrigen Recherchen die Polizei noch nicht. Der untreue Diener, der erst 14 Tage beider Frau vou Gariboldi bedienstet gewesen, ist 32 Jahre alt, zu Klscop im Ncutracr Comitat gebürtig nnd der Confession nach Jude. Er soll als Mitglied einer grüßen Diebsbande angehören. Die Polizei hat nach allen Richtungen Telegramme abgeschickt, die Sicherhcitsbchörden von dem Vorfall in Kenntnis zu setzen. Hoffentlich wird der saubere Diamant bald gefasst werden. — (Ernennung.) Das k. k. Oberlandesgcricht für Steiermark, Kärnten und Krain hat den Nechts-ftraktikanten beim Landesgerichte in Klagenfurt Felix Mach ätsch ki zum Auscultanten für Käruten ernannt. — (Doppelselbstmord.) Man meldet uns aus Klagen fürt: Oberlieutenant Gustav Haller bestieg vorgestern in Krnmftendorf einen Kahn und er-schoss sich in der Mitte des Wörthersees. Mit ihm gicng Fräulein Maschke, Tochter eines pensionierten Stabs-officiers, in den Tod. Die Unglücklichen baten ill einer Zufchrift an die Redaction der «Klagenfnrter Zeitung», ihre That unter dem Titel: «Eine traurige Geschichte» zu erwähnen. In feiner Wohnung hinterließ Haller eine fchriftliche Nachricht, welche bloß die Worte enthielt: «Ich habe mich erschossen». Es wird vermuthet, Haller habe zuerst das Mädchen, dann sich selbst erschossen. Die Leichen sind bisher nicht gefunden worden. — (Der Gesangsverein «Slavec») hielt diesertage seine Generalversammlung ab. Aus dem Berichte des Cassiers ist ersichtlich, dass sich im verflossenen Jahre die Einnahmen auf 985 fl. 79 kr., die Ausgaben auf 948 fl. 57 kr. beliefen, so dass sich ein Ueberschuss von 37 fl. 22 kr. ergibt. In den Ausschuss wurden gewählt die Herren: Fr. Sakser zum Präsidenten, F. Petric zum Vicepräsidenteu, F. Gostic zum Se-cretär, Fr. Dekval zum Cassier; zu Ausschussmitgliedern: A. Iersek, I. Vicic, F. Funtek und Fr. Grahe t. — (Heimische Literatur.) Nr. 2 des Fachblattes «HöiwIMi ^'ovlU'iZ» ist soeben erschienen nnd wcist folgenden Inhalt auf: «Die Belehrung als Mittel zur Erziehung» von Franz Gabrsek; «Geschichte der Pädagogik» von I. Lapajne; «Die flovenifche Literatur im 19. Jahrhundert»; «In der Einigkeit liegt Kraft» von Franz Mrcina; dann Correspondenzen, Concursaus-schreibungen, Veränderungen im Lehrstande :c. — (Im Waggon gestorben.) Wie man aus Villach telegraphiert, ist vorgcsteru im Meraner Schlafwaggon des nach Marburg verkehrenden Gilzuges in der Station Sillian eine bis nuu unbekannte Dame plötzlich verschieden. Dieselbe dürfte einem Lungenleiden erlegen fein. Kunst und Aiteratur. — («Die elegante Welt».) Die soeben erschienene dritte Nummer dieses neuen Wochenblattes zeigt einen großen Reichthum an fesselnden textlichen und illustrierten Beiträgen. Eine prächtige Knnstbeilage, die Reproduction eines herrlichen Ttudicnlopfes uon Fritz August Kaulbach, eröffnet das Blatt. Dem neuen Coadjntor des Deutschen Ordens, Erzherzog Eugen, sind ein lesenswerter Artikel nnd ein Porträt gewidmet. Um sich keine Actualität entgehen zn lasscn, bringt die «Elegante Welt» ein Bildnis der Sängerin Frau Marcella Sembrich und ihre Biographie. Die Fortsetzung der Novelle «Zwei Herzen und ein Schlag» uou Claire u. Mimcr, ein Gedicht von Max Kalbeck, ein reich illustrierter Artikel: «Wiener Palastbautcn, von Dr. Albert Ilg, ein witzsprnhcnoer Berliner Brief, eine pikante Studie über die Auster, betitelt: «Eine Meercntstiegeue» von F. von Gernitz, sind hervorragende Details des Inhaltes. Bilder vom Eissport in Canada und ein Porträt des Hofschauspielers Robert als Oediftns dürfen ans das allgemeine Interesse rechnen. Eine Fülle uon Ongiualnachrichtrn aus der Gesellschaft, aus dem Kunstleben u, s. w. vervollständigen das Ensemble, aus dem auch noch die «ZauberMubrik» Professor Herrmanns und dicSchach-Rubril von Baron Ignaz Kolisch hcrvorzuhcbeu sind. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Rom, 18. Jänner. Nobilant erklärte der bulgarischen Deputation offen, ihre Regierung müsse einen bestimmten Entschlnss fassen: entweder den gegenwärtigen Zustand aufrechthalten, welcher jedoch die Sympathien der Mächte für Bulgarien beeinträchtigen uud letzteres ifolieren könnte, oder mit Rnssland auf Grundlage des Berliner Vertrages und des Constantinopler Protokolles einen Ausgleich suchen. Er wolle, um auch den Schein einer Einmischung zu vermeiden, keinen Rath ertheilen, nachdem Bulgarien allein hierübel beschließen habe. ^ Paris, 18. Jänner. In dem heute vormittags gehaltenen Ministerrathe zeigte der Marineministel ^ dass er sein Sftccialvroject bezüglich des Baues" der Befestigung von Schiffen zurückziehe, uud dass. bloß eiuen auf mehrere Jahre sich vertheilenden a^ ordentlichen Credit verlangen lmrde, welcher jähl" vier Millionen nicht überschreite. , London, 18. Jänner. Dem «Standard» M wäre in der Cabinetssitzung am Samstag beschl^' worden, zur Unterdrückimg der agrarischen VersA' rnng demnächst ein Gesetz einzubringen, welches ^ Krone in gewissen Fällen das Recht der ErneiB' von Sftecialgeschwornen verleiht und eine Aende^ des Gerichtssitzes gestattet. Das Gesetz soll für ^ drei Königreiche bestimmt sein. Coiistalltinoftcl, 18. Jänner. In Beantwort^ einer Ansprache der iu Constautinovel wohnenden^ garen erklärte Cankov, er hoffe auf eine dcmnäD Lösung der bulgarischen Krise mit Hilfe der Pforte Athen, 18. Jänner. Nach den bis auf einige ^ vartcments bereits bekannten Wahlresultaten hat ^ Ministerium eine bedeutende Mehrheit erlangt. ^ Führer der Opposition dürften ebenfalls gewählt <^ — (Diamant — uerhaftet.) Wie wir foeb' erfahren, ist der Diener der Frau von O^' boldi - Mauser, der nach Verübung eiü' großen Diebstahls flüchtig wurde, ges^ abends iu Pragerhof festgenommen wor^ Die entwendeten Obligationen und Pretio!' wnrden in seinem Reisekoffer vorgefun^ kalldschchlichcs Theater. Heute (ungerader Tag) drittes nnd letztes Ensemble-Gast^ der Valletgesellschaft vom Friedrich-Wilhelmstädtischeu TlU zu Berlin. Den Anfang macht: Eine Tasse Thee. A spiel in 1 Act. Hierauf zwei Ballettänze. Diesem folgt: ^> Vorlesnng bei der Hausmeisteri n. Posse in 1., von A. Bergen. Zum Schluss: Nach dem Carne vH^ ball. Ballet in 1 Act, arrangiert von A. Oehlschläger. »? von Kruse. > Altgcloillillcue Fremde. Am 17. Jänner. Hotel Stadt Wieu. Licbmann, Vlaschla, Köllner, Wilus, A mann, Lilcs, Bauer und Adler, Kaufleute, Wien. — M^ Holzageut, Neustist. — Dratsch. Kaufmann, Graz. — iM Ida, Besitzerin, Grohlaschitz. ., Hotel Elefant. Vrnck, Reisender, Wien. — Kuriel und MllU Kaufleute, Budapest. — Schwan, Kaufmann, Graz. — ^ bacher, Kaufmann, Trieft. ^ Gasthllf SUdbahllhof. Voltz, Balletdirector; Oehlschläger. VU mcistrr; Frederick, Francois, Nußner, Müller Ottilie, ^ trnde und Anna, Nallet-Tänzcriuncn, Berlin. — Z>^ mann, Ballettänzerin, Wien. — Nowotny und Huber, M Tänzerinnen, Prag. « Gasthof Sternwarte. Siegl, Oekonom, Sauerbrunn. — ^. Pfarrer, St. Cantian. — Painit, Bescher, Goricauas.-" "' mann, Organist, Soderschitz. — Malesch, Hatldlungs'Col»^ Cilli. — Malesch, Kaufmanns-Gattin. Rann. ^^ Verstorbene. H Den 1 i>. Ianner. Peter Tausch, Stadtarmcr. 6? V' KallstädtcrstnM' 7, Darmkatarrh. — Mathias Snoj, pensi»'»^ Pfarrer, «0 I., Pctcrsstraße 18, Altersschwäche. — H Drasler, Hausbesitzer, 70 I., Noseugasse 11, GehirnerwciaA Den 17. Iänner. Johann Hafner, Postbriefträger, ^ Froschgasse 6, Lungentuberculose. Im Spitale: . Den 14. Jänner. Maria Mocnil, Inwohnerin, ^H klktÄLMUS 80Nili8. ^U Meteorologische Beobachtungen iu LaibaA/L - ^ W ft A M.Mg. 742,87 —5,6 NVT^chwach bewölktest 18.2 » N. 743,06 —1.2 NW. schwach bewölkt " 9 ' Ab. 743,04 —3,2 NW. schwach bewölkt ,z Anhaltend trübe, kein Sonncnblick. Das Tagesnntte' Wärme —3,3°, um 1,3° unter dem Normale. > Verantwortlicher Redacteur: I. Nagliö. "(6) "48-3" bestes Tisch- u.Erfriscliangsgeträn" erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Mage"' und Blasenkatarrh. ^^> Heinrich Mattoni, Karlsbad id Wien. i Laibachcr Zeitung Nr. 14 115 19. Iälmcr',1887. Course an der Wiener Börse vom 18. Jänner 1887. ^« dem oMeam CoursblMe Ttaats.Anlehen. iAcr <°/° etaatelost 25° f>, >^°^^, l^ Stylos«'. . .««,' ;^^,^ H°m°.Ment?n,che!n« '. ' p„ tz"t. ^.1 l«? - NN^^7«W - '^'^^ . e«N^!Nstb«h«) ««^9« 7. ^rundentl.. Obligationen (für >oo fi L.Kl ) 5 °/« böhmische . ^°/° »»lizische.......^^---------- d°/° mähliche.......l04l»,oe- '°/° n.e^Herre.chische' ! ' ' 3°,"!"" cld Ware 5°/„ Ttmesn »anat . . . . I03 75l04.5« 5 <"„ ungarische......10450 l05 35 Nndere Lffentl. Nnlehen. Donau-Reglose b°/» loo fl. . >17-— lis — dtr. Anleihe 1878, steuerfrei . >0« - 10« oc, Nnlchen d. Ktadlgemeinbe Wien i04-7c- I055o Nnlehen d. Etadtgcmeinde Wien (Silber und Gold) .... i»i- —'^ Prämien°Nnl. b. Stabtgem. Wien 121 75 l22 L.' Pfaudbliefe (für 100 fi.) Aodencr. äug. österr. 4>/,°/, Gold. 125 — 125 50 dto. in 50 „ „ 4>/, "/« 100 75101 — dto. in 50 n » 4°/» . »n?b 97'25 dto. Plämien«Echuldverschr.3°/n 101—ic>-50 Oefi.HyPolhclenbanl iUj.5>/,°/<> ioi'—101 75 Oefi.'ung. Bau! verl. b°/» . . io« 75 ioi 25 dto. „ 4'/,°/» . 10« 20 10ll.«N dto. „ 4°/n . . 9»'— 9850 Ung, allg. Vorencrcdit-Nctienges. >„ Pcsl in I.18^9 v«l, 5>/,«/, — — —-— Prioritäts.Obligationen (für Il)0 fi.^ «tlisabeth. Nefibahn 1. Vmlsfion __-____._ h«dinand«»Noldbahn in EUber ,nn. ,W?l> Hranz-Ioscs-hahn.....__,^. ^..^ Galizische «an, Ludwig »Nahn «im. i«8i 300 N. S. 4'/,°/, . i«(,,_ in«is. Ware Staatsbahn i.lVmlsfion . . zao - 2«i- Sübbahn i^ 8°/^.....157 — 157 50 « ^5°/».....123 eo — - Nng,»galiz, Bahn.....100 25 100?« Diverse Lose (pel Slits). Ercdltlose IW st...... 1?4»zc> 175 — H«-— i.'aidacherPrämien°Nnleh.zafi. 20-— — — Osencr ^!l)se 4l) fl..... 4785 47^75 Palfsy-^'ose 40 fl..... 42 7s> 43 25, Nöthen Kreuz, oft. Ges. v. 10 fi. 14 55 14 «^ !)iudr!f'i,'osc 1(1 fi..... 18 50 19 bn EalM'^ose 40 «l...... 58— k« 50 St.-Genois-Lose 40 fl. . . . «u — 60 50 Waldstein»i!ose !iN fl. . . . «4 75 ?5 «5 Winb,schgrätz-Vost »0 fl. . . - — 45 - Vanl-Actien (per Stück). Nnglc»Oefterr, Vaul »00 fl. . 110-7511125 B°/° «45—^4«, -Eidl.'Anst. f. Hand. u, V. ieu sl. 2»9 4l» i!8»-«o >irebit!)anl< Ulla, Ung. Ü00N. . 298 25298-75 Teposilcnbant, NNg.2!»ptc»Ges.,Nice!:röst.500fl. 55^—05« — Hysolhelcnb., öst. '/uu sl. i!5°/l,'— '^>!ll.yll^n^, All,,. 140 sl. . I5l>—IibA-— '^"^^^^^^^^"^^^^^" Held Z.)zoosl.S.-----------— Dur Bobendacher ü,»H.200sl.S. —'—------ «ilisabeth-Vabii üoa sl. l!M. . —--------— „ ^inz-Vudwei« 200 fl. . —--------'— „ S1,,b.«Tir. III. E, 1873 iluo fl.S. —--------'— Yerd,nand«°!1iordd. 100« fl. i. —>-------— Grn,-K°flacher<ö,.B.2aafl.ö.W.------------— Kalilcndcra^Liscnbahn 100 ll. .------— — «aschau-Odcid.Eiscllb.zlao sl. S. —----------- Lem!)«g' —-- — — „iölbomühl", Papicrf. u. V.»G, 66 — ««-20 iDlontan-Gcsellsch., österr.«alvine «6-— zß-25 Prag« H!sen'Ind.«Gcs. i!0u sl, . 182 50183 «a ^algo.Tarj. liisenraff. ion sl. . — — —'— Hrifailer «ohlen».»Ges. 70 fl. . —— — — Wassenf.««»,, Ocft, in W. 10« fl, «2—2xe.— Devisen. Deutsche Plätze......ei 9— Deutsche Neichsdanlnolen . 61-95 62-05, Zahnarzt L. Ehrwerth | ordiniert täglioh von 9 bis 5 Uhr Herrengasse Nr. 1. (379)1 Geschäfts -Ablösung. Kin ganz neu eingerichtetes, im guten Gang und auf bestem Posten in einer angenehmen kleinen Stadl Unlerkrains befindliches Spezerei-, Mehl- und Landes-producten-üeschäft ist wegen Uebernahme eines grösseren Geschäftes abzulösen. Eignet sich besonders für Anfänger; erforderlich sind 2000 fl.; Existenz gesichert. Auskunft ertheilt die Administration dieser Zeitung. __________________________(381) 3—1 Wohnung im dritten Stockwerke mit vier Zimmern, Küche, Speisekammer, Keller und Holzlege ist in der Judengasse Nr. 3 für Georgi zu vermieten. Näheres ebenerdig im Gewölbe, (aaa) 3-1 Für flie Winter-Gur! _JM*C güllmtg Don Sp Medicinal- 2g ^abriks-Thranen) l y'a ch" Lo"tr"« ^'"amss wirlend, l348—1)---------^^ Bekanntmach^"^ "«"', ^^"?. "°" «"W. bestell. ^^ Nr. N 2847 Bekanntmachung. °«zm mM°,„,t«„ A»se„!h°lte«, ä« p^7 G°«!ck. ' . b's Floim» Tmnic «°>, ?, «" ^'""" bestellt «uide. Pferde-Fluia, Dient als Einreibung zur Stärkung der Glieder. Eine grosse Flasche mit Gebrauchsanweisung 1 fl., 5 Flaschen nur 4 fl. 1st seil vielen Jahren von erfahrenen rhierärzten, Sportfreunden und pruktiachon Landwirten in der Wirkung ala ganz vorzüglich erprobt und für heilsam und kräftigend bestens anerkannt. Es erhält das Pferd rnisdanernd, verhindert das Steiswerden der Glieder und client al« Stärkung vor und zur Restitution (.Wioderkräftigung) nach forciertem Dienstgebrauch (y6) 3 Wird verkauft und täglich per Post vorsendet von der Apotheke Trnköczy P aeben dem Ratbhuusc in Laibach. 4 Die Filiale der Union-Bank in Triest beschäftigt sich mit allen Bank- und Wechsler-Geschäften a) verzinst Gelder Ina Ccnto-Corrente und vergütet •xv p iü^ Banknoten AI* Procent gegen 5tägigo Kündigung 38/« * auf 4 Monate fix, " o», iÄr ^P^eons d'or 2'U Procent gegen 20tägige Kündigung til " 40 " n jj'« » » 3monatliche „ 3 Prooent bis zu joder Hoho- Hnolr zahlungon bis 20 000 fl. fc ^ %± Choquo. Fur groasoro Beträge ist dio An-zeige vor dor Mittagsbörse orforderlich Die Bcstätigungon erfolgen in einem ao-paraton Einlagsbüehel. W Für alle Einzahlungen, die zu immer welcher Stunde der Bureauzeit geleistet, werden die Zinsen von demselben Tage angefangen vergütet. JW l)(>n Inhaborn cinos Conto-Cor-rents wird der Incasso ihrer Rimessen por Wien und Butl;ip,.st franoo Provision vorn .iiolt und obonso ohne Provisions-belastung Anwoisungon auf dioao beiden Plätzo erlassen. Ea btoht den Herren Committonten froi, ihre Wochael bei der Cassa dor Bunk zu domicilioron, ohno dass ihnen hiofür irgendwolcho Auslagen erwaohson. b) Übernimmt Kaufs- oder Ver-kaufa-Aufträge für Effecten, I)o-vison und Valuti-n, besorgt das In easso von Anweisungen und Coupons gegen VaProcont Provision • c) räumt ihren Commlttenten di. Faollltation ein, Essern jodS Art bei ihr deponieren au können deren Coupons sie bei Verfall -ratT« eincaaszert. (4900) Ü-H Tiiie Äsm-lQvtn mit guten Referenzen versehen, finden sofortige Aufnahme. Ofserenten wollen ihre Gesuche an die General-Repräsentanz des „Anker", Gesellschaft für Lebens- und Rentenversicherungen in Wien, Laibaoh, Auersperg-Platz Nr. 7, richten. (380) 3—1 (349—1) Nr. 76. Bekanntmachung. In der Rechtssache der ersten Unter-krainer Vorschusscasse in Mottling dnrch Ferdinand Saloker nnd andere (alle durch Dr. Slanc in Nndolfswert) gegen Josef Robas, Realitätenbesitzer in Mottling, durch den zu bestellenden Curator :i6 aLlum, dann gegen Miko Cernic und Anton Reimer, beide in Mottling, Mo. 55 fl. s. A. wurde dem in Amerika unbekannt wo befindlichen Josef Robas von Mottling Herr Franz Stajer, k. k. Notar in Mottling, zum Curator a6 actum bestellt und demselben der peto. 55 fl. s. A. erflossene wcchselrechtliche Zahlungsauftrag vom 13. Jänner 1887, Z. 76, zugestellt. K. k. Kreisgericht Rudulfswert. am 13. Jänner 1887. (5070—1) Nr. 6640. Uebertragung dritter ezec. Feilbietung. Die mit Bescheid vom 2. Oktober 1886, Z. 5580, ans den 25. November 1886 angeordnete dritte exec. Feilbietung der dem Anton Terbizan von Vranica Nr. 3 gehörigen Realität wm, L, p^. 301 aä Herrschaft Wippach, wird auf den 27. Jänner 1887, vormittags 9 Uhr, Hiergerichts mit dem frühern Anhange übertragen. K. k. Bezirksgericht Wiftftach, am 24. November 1886. (5292—1) Nr. 9634. Reassumierung erecutiver Feilbietüngen. Ueber Ansuchen des Lorenz Zdesar aus Laibach werden zur Vornahme der mit Bescheid vom 10. September 1881, Z. 8310, bewilligteu, mit Bescheid vom 30. August 1882, Z. 8243, jedoch mit dem Reassumierungsrechte sistierteu executive« Feilbietlmg der deni Franz Suclc gehörigen, gerichtlich auf 1208 ft. geschätzten Realität Rectf.-Nr. 15^1, Urb.-Nr. 15, Post-Nr. 67 aä Pfarrkirchcngilt! Zirknitz, die Termine mit dem vorigen Anhange auf den 29. Jänner, 2 6. Februar und 26. März 1887, jedesmal 11 Uhr vormittags, Hiergerichts angeordnet. K. k. Bezirksgericht Loitsch, am 14ten November 1886. (352—1) Nr. 232. Zweite exec. Feilbietung. Bei Erfolglosigkeit des ersten Termines wird am 7. Februar 1887, vormittags 10 Uhr, im hiergerichtlichen Verhandlungsfaale in Gemäßheit des in den Nummern 281, 285 nnd 287 in der «Laibacher Zeitung» kundgemachten Edictes ddto. 23. November 1886, Zahl 8277, zur zweiteu executive« Feilbietung der dem Matthäns Hicelberger gehörigen Realität Einlage-Nr. 756 aä Catastral-gemeinde Karlstädtervorstadt geschritten werden. K. k. Landesgericht Laibach, am Uten Jänner 1887.____________________ (5298—1) Nr. 9691. Reassumierung dritter exec. Feilbietung. Ueber Ansuchen der Andreas Ga» brousek'schen Erben wird zur Vornahme der mit Bescheid vom 12. September 1881, Z. 9649, bewilligten und anf den 11. Jänner 1882 angeordnet gewesenen, unterm 9. Jänner 1882 jedoch mit dem Neassumierungsrechte sistierten dritten exec. Feilbietung der dem Franz Matitic aus Sliwitz gehörigen, gerichtlich auf 2455 fl. geschätzten Realität Grundbuchs« Einlage-Nr. 85 der Catastralgemeinde Maunitz der Termin auf deu 27. Jänner 1887, vormittags 11 Uhr, Hiergerichts mit dem vorigen Anhange angeordnet. K. k. Bezirksgericht Loitsch, am 15ten November 1886.__________________ (5288—1) Nr. 9884. Reassumierung dritter ezec. Feilbietung. Vom k. k. Bezirksgerichte Loitsch wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des k. k. Stener-anltes Loitsch die mit Bescheid vom 7ten Mai 1886, Z. 3999, bewilligte und mit Bescheid vum 20. September 1886. Zahl 7973, Werte dritte executive Fcilbietung der dem Josef Homovc von Zirknitz gehörigen, «üb Rectf.-Nr. 338 aä Haasberg vorkommenden Realität rcassumando bewilligt und zu deren Vornahme die Tagsatzung auf den 29. Jänner 1887, vormittags 11 Uhr, mit dem vorigen Anhange Hiergerichts allgeordnet. K. k. Bezirksgericht Loitsch. am 21sten November 1886.