Lmlmcher Zeitung. Nr 233. ft. ll. halbl. fl. 5'.»«,. still t>i>^ '.ujlcllung in< Hun^ Moutllg, 4. November »»."OK., «m, l ».l loll» pr. jjllle im.ell., »».«ll. l872. Amtlicher Tl'eil. 3e. l. und l. Apostolische Majestät haben M't Aller« höchster Entschließung vom 27. Otlobcr d. I, d>e be, ber Kanzlei de« österreichisch kaiserlichen ^eupold-O'dens 'N Erledigung gekommene Schatzmcisleistclle dein b herigen Ordens.Hnolde, Sectionsrathc in der Präsidial» lanzll des Mlliistcrralhes Anton Klaps zu ocileihti, U"d zum OrdensHcrolde den Hufsrcrctar lies Oberst lämmereramlcS (iu^en Hunt ten Ritter v. Piudnil aUergnädigst zu ernennen geruht. Am 3l. Olll)l,er 1872 wurde in der l. t. Hof- und Staat«-»ruckcrri iu Wim OaS l,!V. ZiOcl de« Reichßgrseyblatt,'« — vor->»ufig blu« i» dcr de»,schc!i Aujlgalie »usgsgedrn und verstlidtt, Dassrlhe nilhillt u»ler «r. 15 > drn iütrriiatiollllleil Telestraphenvertraq vom 14. Jänner l8? „Oah^nia" nach» stehendes: ,,«Hs gibt viele, welche der kommenden Land- ta^ssrssion einen ruhigen Perlauf prognosticieren, an» dere aoer auch. die von lebhafteren Debatten in de«, Landtagen w'ssen wollen. Beide Anschauungen dü'fte» Recht dehaltt,,. dcnn die Landtage vo» Oijhiluu. Mäh reu, Schlrsil«, lftlilowina, Striermail, Kärntcn, Istrlen. Trieft werben kaum »rgend wclchc protze Gewequ»^ her» vorrufen, so wichtig ailch. namentllch in Gühu, n, die für dieseldm bereit gehaltenen Äi,tlä,e sind. Daqcgen darf man in der innsdluckr ^andstulie eine stärkere Ois» cussion gewärtigen, tiai'dem dlc Schillgtsetzgdunq wieder zur Vorlage kommt und es laum wahrschcml'ch >st. daß dle Ultramontauen ihren früheren schrusscu Staonpui'll Werden aufgeben wollen. Auch in Vrain und Dalmatie« l'tftt die Möglichleil von Reibung« zwischen ds» bU, Wa<^ Gullzun betlisst, so scbeinl e^, als hätten di? do>> ll»ti, Ijlltlilslihstl drn ledhaften WunsH, d.,ß die ^llichcl, Frage unter den I'V'«en Vtlhallmssci! ih,e Schwache evide»! weiden zu lusf n ui,d den N ml:us ein^ibiiß.n, daß sie mit ihrcn Pratcnsionen wirln^ d,e Wül'fche des VandcS oertlllen. Und für d«n Reichsrath ist dieser Nimbus doch etwa«, worau« man politische« Kapital schlagen kann. laiüber. daß die Regierung den Impul« zur D,Scuss,yn der staalsrechllichcn Fra^e qeben wolle, verlautet „och nicht«." „Von den Krise Nßerücblen »st e«" — wie eint wiener Korrespondenz am 28. Otlorcr de« „P. ^loyd" meldet — „bcreits ^anz stille geworden und die lkinen Nachzügler in dn, Wochen« und Montaasblüllern fallen n,cht mehr in« Oewichl. Man ve,innt auch ln den avanciertesten Kreisen bereits einzusehen, daß man stch in ganz iibelflüssiger Weise echauffierte, m>d so dürfll die öffentliche Meinung villlcicht einig/ Zeit hiuduläl von SensationSgerüHlen dieser ?lrt verschont l'lciben — viS auf weitere«. Die öffentliche «ufmntsamleit wei,. det sich jetzt in ausschlitßlichcr Weise den ^anbtaHer, und dem schon sehr naheu.erlicke Regierung Sturm zu laufen Dagegen sckeint es. daß ,n «cmbcrg dle isyU'sche Ruhe nicht geNör, werden soll. Die polnischen ftührer sollen sckon jeyt alles aufbletcn. um die Resolution inch! zur Di« ussion gelang?,, zu lassen, und wenn es nach ihren Intentionen aeht. wird der Landtag uli^r die staatsrechtliche Frauc schweigend b'nwe, schlüpfen. Die Herren m Vemlxrg ziehm das «lair nd80>ii-6 entschieden ,'or, und «« steint. l,lS solle ih.ni, von Keile der Regierung wenigsten« lein Anlaß fii, dcn ^undlaa anboten werden, au« demselben »ervornltrrten. dcnn von dcm Project« , da« Elaborat deS VerfassunqOausschufscS de« pandtaae vorzuleben, is, e« ganz stille gemorven, ja nach einein Organe ist der Plan ganz aufgegeben. Man hätte es m diesem Falle mit einer Confession an die Führer im lemderger Vano- athSoerhaüblungen in nachlh^iliqfter Wilte g ltcnd ma« cken lüimte; denn so f'vl, die Polen sind. wcnn sie im ^andta^e über vis vun ihnen so beharrlich btaehl-le" „Conccssioilcn" hiüwe schlüpfen lölinen. im NelchSlll'he verden sie die ersten sein, die auf dem Voden diese, °ff"' gelassenen F,aqe i«,^ alte Doppelrolle zu spielen beginne,, werben. Die Wahlref«rm wird in e«nen, dtlitigs,, Vllltte a!S unmittelbar be0l,sstrhend aiiarliiN' digt; dal^n w,rd wühl auch in dies^ Frage vollste Klar« heil lommcn niüssm." ! Nlblr die Wllhlllftrmorlllge bringt ein Eorresp»ndiN< del grazer ^Tageepost " folge«»« «ndeulul's««. ^Oie Trennung dvelche jetzt noch zu den ländlichen Wahllle'je« zühl««, oon diese, yel0el ^^h ^r GlupPl der Hlützle und Müllle zugefchlagln werden. ' D» b»«h«r »>ur ^«,ndtageabge,rdnetL in den Neichs-ralb tntseneet werben tonmen, so war jede« Kr^avd auf seine Angehörigen beschlünlt. und be» so maochtl Wahl für den Vandtsg w«r e« llu«schl«ggeblnd. «b der Cllsidth«t aulb fur «iuen 3ittch«r»lves,h dliih'gt sei. In Zulunft soll jeder öslerrelchische Staatsbürger, der da« a live Wahlrecht besitzt, ix jeden, Kronlonde wahlbar ljem. Die Kermehrung der Avaeordnetenzahl ist «in Postulat der Wahlrefotm. Nicht geringe Schnne igleUen vereltet die Stellung des Großgrundbesitzes im Ab^e« orbnetenhause. (ts h:ißt nun, d,e Rlgiliung habe da« Argument, daß der Großgrundbesitz trl dle Zahl der 'ldgeoldnelen; an Olelle der ge^enlv«sl>gen lt>er wl^d im zweite» The'le der Vor/aae, zu deren Ä'nahme die einfache Mujoliläl geliügl, bestimmt. In ^ 7 wlld bestimmt, bc>ß die Wahl eine d«recle i«, „ur o«e Gruppe der ^andgemelndtn wählt durch Wahl»ünlUl. sslllllslUll. In eisernei Faust. Ein Roman au« der neuesten geil von I Stein mann. XV,. Hlapitel. Die Entdeckung. (Forlseyuni,.) Der alte Hausarzt hörte aufmerksam zu u»d sagte dann nach emcr Pause de« Nachdenkens.- Sie scheinen Mir vollkommen Rech, zu had-n. jetzt ist es auch an Ihnen, geeignete He,lm,ttel in Vorschlag zu bringn." ..Zunächst." sagte Dr. Meiner. ..wäre es schr wün-schenswerlh. wenn wir wissen lümnen, welches G,s, >,nd in welchen Dosen es ge^lie» wurde; im übrigen bleibt nur ein Mittel übrig: wir müssm den altericrten Ncr^ ven neues Olut zuführen und durch gesundes Glut dem Körper aushelfcn." Sie ließen Herrn Dolomit ersuchen, sich zu ihnen iu bemühen, um ,hn als Hcrrn drs Hauses zur Erle. °'«ung de« ersten Punktes zu veranlassen. . Herr Dolomie erschien mit dem gewöhnlichen Lä. cheln. Er machte eine höfliche, feine Verbeugung und '««le fragend: „Ich hof^ daß es den Herren gelungen ist. den Sitz der Krankheit zu ergründen und dadurch auch ein Heilmittel gefunden zu haben." Dr. Weiner »ahm das Wort: „Wir w sscn allerdings d>c Ursache der räthselhaf-ten Kraxlheil, allein eS wirb uns schwer, ihnen dieselbe mitzutheilen, da uns die Tragweile dieser Miltheiluiig noch durchaus unbekannt ist " „III, bitte Sie. meine Harren." sagte Herr Dolomie, „Sie erschrecken mich. Welche Ursache die — —" „Ihr Herr Schwiegersohn ist vergiftet —" ..Vergiftet? Mein Ooll! Vergiftet?- Herr Dolom« brach zusammen. Der Hausarzt fing ihn in seinen Armen auf und führte ihn zu einem Fautcuil, auf den cr ihn sanft medergleilen ließ ! Herr Dolomic s<1loß die Augen, wie ein Mensch, der einr unabwendbare Gefahr nahen sieht. Das ^ächrln war verschwunden und kalle Schweißtropfen standen auf seiner Sli,n. Der Hausarzt eilte hinaus, um einige Hoffmanns, tropfen besorgen zu lassen. Dr. Weincr und Herr Dolomie waren allein. Dcr letztgenannte schlug die Augen auf. ..Mein Schwiegersohn ist vergiftet?" fragte er langsam und systematisch. ..Und man kann das Gift nachweisen?" ..Da« Gift nicht, abei die Scclion konn die krankhafte Veränderung der O'gane erkennen und den Einfluß eines Giftes konstatieren lassen." „Weiß außer Ihnen sonst noch jemand von dem — dem Gifte?" „Außer uns? Nur der Mörder." ..G'bl es ein Mit'cl der Reltun«? „Gestimmt läßt sich nicht« voitz-r behaupten, der Llfola unjerer Kur lst ein sehr zwe,fe!hafter." Herr Dolomit vllckte wie in« l^eere ju»,re«tz vor sich hin. „Haben Sie leinen Verdacht auf jewandett?" .Ich habe mchl die (ihre. Ihre Fau'llie und die Personen »elcbe in Ihr^m Hause aus, «nd eingehen, zu kennen, und kann daher iu tocjer veziehung gar t«n Urtheil abgeben. Eben zur Ermittlung öl« Thaler« macht«, wir Ihnen diese Mlllhc'luna, indem w>r es sür unsere Pslich, hallen, das Berbtechcn und den Verbrecher an da« Tageslicht zu ziehen." ..In meinem Hause gibt e« keine Velvlecher," sagte Herr Dolomie mil Slot, und Nachdruck. „Dann suchen wir den Thiiler, wo »ir chn finden können, denn jedes Peihrechen muß bestraft werben." Herr Dolomie lächelte wieder. ..Ader ich habe nicht ger«. wenn die ftirma mit derartigen Vchelligungen in dem Mund« de« Publicum« herumgelraaen w,rd. Ich deute. Sie schweben. Setzen Sie alle Mittel daran, mcixn Gchwiegeijohn zu r,^^ und ,ch werde E,e fürstlich belohnen." ' Dr. Weincr richtete sich stolz auf. ..Mit Gold läßt sich iein Xeven zurücklaufen «,l> lein gebrochene« Herz wieder heilen " liin freudiger Gedanke schien ihn plüWlitb M erhellen, e« glitt w« «in heil«rel «lch lib«r fewe Züge. 1790 Im § 15 »lrd nur das zweite Alinea dahin geändert daß bestlmmt wird, eS sei zur Aen^ruug ucr SlaatS-grundgesetze die Anwesenheit von drei Viertheilen sämml-Abgeordneter und zur Bcichluefassung die Majorität von zwei Orilteln der «llnweftnden erfocüerllch. Die HZ 18 und 19 normieren d«e Anordnung von N^uwahlec, so» »ie d»e Vertagung, respectlve Aufiiisung deS ilbgeordaelen-hause». I« Velreff der Wahlreform enthält eine an die „Grazer Zig" unterm 29. n. M. sserichtete wiener Corresponoenz politische Betrachlungeu, die wir nach-stehend rtproducleren wollen: „Dle wichtigste Vorlage, welche die Negierung dem voraussichtUch anfangs Dezember wieder zusammen« tretenden Rclchsralhe mach«« wird, »st unleugbar das Rclchswahlgcsey. mittelst dessen auf Grund directer Wahlen der Reichsrath aus der Abhängigkeit von den Landtagen befreit und auf eigene Füße gestellt werden soll. Daß d.e Ausarbeitung einer solchen Borlage eine üußerst schwierige ist, wird niemand bezweifeln, der un» sere gan; absonderlicyen Verhältnisse tennt. 6s handelt sich da nicht um Ausstellung tiner verlockenden Schab« lone, eS müssen auch alle Eigenthümlichleite>i Berück» sichtlgung ftnden, an denen Oesterreich so relch ist. Wenn es nun gelungen ist, ein annehmbares Elaborat zustande zu bringen, so gilt es, den Wider« stand der pcluc,plelleu Gegner im Reichsrathe selbst zu besiegen, und hinzu ist unbedingt nothwendig, daß Regierung«, und Verfassungspattei einmüthig zusammen, stehen. Die Regierung wira eS nicht unterlassen dürfen, Über die leitenden Grundsätze der Reform eine Verständigung mit ihrer Partei anzustreben, ehe ihr Elaborat vor das Parlament gelangt. Ucver den Moaus der Behandlung der Wahlreform« fkage wurde vor einiger Zelt gemeldet, daß die Regie« rung beabsichtige, die Vorlage in zwei Theile zu scheiden, »ooon der erste die Einsilhrung der directen Wahlen u. s. w. enthält, während der zweite sich mit den Aus-führungsbestlmmungcn. mit der Eintheilung der Wahl-lrelsc, R parllerung der Aogeordnetensiye auf die Gruppen tt. beschüsligt. Der erste Gesetzentwurf wäre insofern der wichtigere, als er die principielle Aenderung der Verfassung bttrisst und zu seiner Annahme eme Zweidrltlelmajorltät nothwendig ist. Der zweite Gesehentwurf wä« der umfangreichere, allein zu semer llnnahme genügt die eil,fache Majorität. Da gegen den ersteren von Seite der Vetfassungopartei feme Einwendung erhoben werden dürfte, so ware da« Zustandekommen der Zweidriltelmaiolllät nicht schwer. Vezügllch des zweiten dürfte es j^ooch laum ohne heiße Debatten ablaufen, indem h>er allerlei locale und per» sönllche Iuteressen mit ins Spiel gezogen werden. Diese Theilung der Vorlage dürfte sich demnach al« ein gute« Auskunflsmittel zum Gelingen de« Reformwerks erweisen. Nach den neuesten Meldungen über den Stand dec Wahlreformfraae. ist die Regierung übrigens. wie bereits weller oben angedeutet wuide. entschlossen, bevor sie zur Vollendung der Vorlage schreitet, das Ur« theil der Parteiführer einzuholen. Es beweist dies. daß d»e Regierung nut aller Vorsicht und mit jenem Ernst? an die Lösung der F>age geht, welcher durch die Wich« tigleit derselben bedmgt ist. Bon dem Gelingen der Wahlreform hängt die Zulunft Oesterreichs die Eonsoli« oierung unserer Verhältnisse, die Befestigung der Verfassung ab. Scheitert das Reformwerk, fo ist die Stellung der Verfassun^spartei und das von ihr getragene Mini« fterlum wesentlich gefährdet, denn dann würde die feudal« föderalistische Opposition einen neuen Sturmlauf gegen die Verfassung wagen, und es ist lraqlich, ob die Ver-fasfungsparlei auch dann noch .in.m folchen Anlauf mit Erfolg zu widerstehen die Macht besähe. Durch die vor» hergehende Berathung mit den Vertrauensmännern der Partei wild vhne Zw^fel auch über diese vitale Frage jene feste Einigung erzielt werden, welche die Gewähr des Erfolges in sich birgt. Es hat diefe Methode sich in Ungarn noch stets bewährt, haltcn werden. Die Discussionen im Kreise der kroatischen Depu-tationsmilglleder waren in der geslrigen und vorgestrigen! Conferenz sehr erregte. Innelhalb der kroatischen Gruppe > Nlhen die beiden Kandesparlelen einander schroff gegen-! über. Graf ^cmyay hat seinerzeit nur unur emcr Be-dingung das Zugeständnis gemacht, dch eine Regnl-colardcputalion zur Revision des 1868er Ausgleichs« gesetzes enlsendel werde, untcr der Bedingung nämlich, datz der kroatische Landtag sich ve> pflichtete, von den ^wülf DeplUalionSMitglitderti sechs aus den Reihen der Unionisten zu wählen. Diese Bedingung wurde einge« halten, und demzufolge besteht die kroatische Oiuppe aus sechs gemäßigten Nationalen und sechs Uniomslen. Dic letzteren fanoen nun die Forderungen, die in den Memoranden der beiden Subcomils erhoben werden, viel zu weitgehend und verlangten eine enliprechende Aende« >ung der Elaborate. Sie erklärten, man könne mchl hoffen, daß die selbständige Einennung des Banus unler eigener Gegenzeichnung und die Trennung des Olaals< Vermögens in Kroatien und in der Militärgrenze von jenem »n Ungain bewilligt würde; daduich aber, daß man unelfüllbare Forderungen stelle, coli>psomilt!-re man sich nur und erschwere unnüih gerweise da« G lin-gen des Ausgleiches, indem man die entgegenkommenden ungarischen Politiker mit MlSlrauen erfülle. Bischof Slroßmaycr wandle seine ganze. Beredsam» leit auf, um die fechS Unionisten zur Annahme der Elaborate zu belliuonen. Er fürchtete nämlich, daß die selben der Regnicolar Deputalion ein Separat - Votum vorlegen werden, was natürllH oen Elaboraten des su>" Eonnlss einen großen Theil ihres Gewichtes und ihrer Gede'itung benehmen, überhaupt die ganze Action der Kroaten hoffnungslos schwächen müßte. Er wies daher ganz besonders darauf hin. daß die erste Bedingung dcS Gelingens der Verhandlungeil Einigkeit der Kroaten sei. Man werde gar nichts erlangen löimen. wenn Zwiespalt und entgegengesetzte Meinungen zu Tage treten. Bischof Stroßmaye,- sagte, er aneikenne den Pattioli«' mus der Unionlstcli nnd sei davon überzeugt, daß auch sie nur das Wohl ihrer Nation wünschen; allein sie möchten doch so g.recht sein, dasselbe auch von den Nationalen vorauS^chtzm. Die Nationalen Zwecken nichts anderes, als dc.s Heil Kroatiens; was sie verlangen, sei am allerwenl,,»ten vom Glsichtspnnlte der Kroaten übertrieben und unbillig. Finden d,e Ungarn diese Forderungen zu weitgehend, so müden sie e? schon s«,igs^, und dann werde man noch immer Zeit haben, einen schütt nach rückwäilS ^u thun; d»e Memoranden seien ja kein Ultimatum, und das können dic UnionisltN doch nicht mit gutem Gewissen behaupten, daß die Ela borate nicht einmal geeignet seien, zur Grundlage wei-lerer Verhandlungen ;u dienen. Die Argumentation verfehlte ihre Wirkung nicht: die Unionisten ließen sich bestimmen, den Memoranden beizutreten, jedoch unter der ausdrücklichen Bedingung, daß sie sich durch dieses Votum nicht verpflichtet haben, an jedem Punkte derselben starr festzuhalten und sul deren ganzen Inhalt unler allen Umständen einzustehen. Bischof Stroßmaycr behält fortwährend Fühlung mit den Mitgliedern der ungarischen Gruppe der Negnicolar-Deputation. In Piivatgesprächen mit diesen Persönlichkeiten hat er bereils zu verstehen grgeben, die direcle Ernennung des Vanus sei leine solche Forderung, von der »an unter keinerlei Verhältnissen abstehen würde; das Hauptgewicht l:gt er immer auf die finanziellen Abmachungen. Die Nationalen finden die Quote, die sie zu den gemeinsamen Auslagen beitragen müssen, viel zu hoch und verlangen, daß dieselbe mmbcstens um ein volles Drittel, um 33 Percent, herabgesetzt werdc. Bei einem so gestalteten Beitragsverhältnisse würden sie aller» dings nicht passiv sein, allein es kann gar nicht daran gedackt werden, daß diese Forderung von Ungarn bewilligt wird; denn dies hieße so o el. daß Ungarn das Vergnügen, Kroatien „Schmester-Nalion" nennen zu lün< nen, jährlich mit etlichen Millionen bezahlen soll/' DicS ist heute der Stand der Verhandlungen, und es ist nicht llnzunchmen, daß derselbe sich gar zu bald ändern werde. Denn, so bemerkt der Correspondent des genannten Blattes, es werden reichlich zehn Tage ins Land gehen, elie die Ungarn auf das Memorandum der Kroaten mit ihrem Gegenvorschlag antworten werden." Die Action des preußischen Herrenhauses erfährt in der öffentlichen Presse laute M'sbilligung. Die ..VreSlauer Zeitung" schreibt: „In der ae-sammten Presse l"Upfl sich an die Eiürlerungen übel die Debalt'N deS Herrenhauses die Frage, ob nunmehr FUrst Bismarck nicht seine ländliche Nnbe untcrblrcheN werde, um Persönlich für die bedrohte Reform einzu' treten." Dic „Deutsche Reich^corm'pondenz" meldet sogar, das Stuatsminlslerium habe am Sonnabend mie Sitzung aehalten und beschlossen, den Ministe,Präsidenten uM seine Intervention ;u ersuchen, Es hat ind sscn gar keine Sitzung des O^sammtministeriumS stattgefunden, vielmehr hat sich Graf Eulenbur^ persönlich mit deM Mil'isteipillsidenten ins Emoernebmen a/sitzt. ohne je< doch auch nur im germgslen seine Heiluiifl anzureden. Dieselbe ist einmal durch d:n Geiundhrilsznstand dcS Fürslcn verboten, dann aber muß sich jeder Sachkundige „Vielleicht schweige ich," sagte er. „Und der Preis?" „Den werde ich seiner Zeit nennen." Der Hausarzt kam mit den HoffmannStropfen, welche nun unnüthig geworden waren, dc»n Herr Dclo» mie hatt« sich bereits wieder erholt. Oie beiden Aerzte sprachen ein näheres über die einzuschlagende Kurmlthade. Diese bestand darin, dem Patienten unvergifteles Blut von einem gefunden Men« scheu in die Adern zu stützen, .Wer aber wi.d sem Blut hergeben?" .Ich werde jemanden mitbringen, von dessen Ge« sundhelt und Vereiiwllliglei, ich überzeugt bin." sagte Dr. Weiner. Die Operation war auf vier Uhr nachmittags an-gesetzt. Leopoldine war am frühen Morgen schon zu einer Freundin gefahren, bei einer anderen Bekannten wollte sie essen und am Adend ihre gewohnte Spazierlour nach dem Garlenhäuschen macden. Ihr graute, in dem Hause zu bleiben, denn heule war der Tag. an dem ihr Gemahl nach der Berechnung de« Italieners sterben mußte. S>e konnte ihn langsam hinwellen sehen, weil sie ihn hah«, aber sie vermochte nicht in seiner Nähe zu fe,n, wenn «r sterben sollte. Sie konnte die Katastrophe her« btiführen, aber vermochte rucht, das Ende derselben ruhig anzusehen. ßie fürchtete sich zu verrathen l Auch schlug ihr das Herz unruhiger als je. Noch war sie sich selber nicht bewußt, was sie eigentlich gethan, als sie ihrem Galten die tätlichen Tropfen gab. „Die paar Tropfen können nicht schatnn." sagte sie leichtsinnig. ,Er wäre vielleicht so wie so trank geworden." Ihre Freundin fand sie etwa« sehr zerstreut und einsilbig. Sie fuhren aus, um Kleiderstoffe zu besehen. Leopoldinc licß sich Traueranzüge zeigen. „Mein Gemahl ist sehr trank, wer weiß, ob ich dergleichen Stoffe nicht sehr bald nothwendig habe." Auch das Mittagsessen schmeckte ihr nicht. Dazu kam. daß ihre Freundin ihr auS der Zeitung eine Mord° gcschichte vorlas. Sie hörte nur e»n Wort aus der Geschichte heraus. Dieses Wort hieß: „Morderm." „Mörderin!" zischelte es ihr überall in die Ohren. „Du bist auch eine Mörderin!" ES hielt sie nicht lange. Sie mußte hinaus zum Gartenhause; er. er nur allein konnte Ruhe schaffen. S,e muhte lange warten, ehe er kam. Von Minute zu Minute stieg ihre Unruhe. Als sie endllch den wohlbekannten Schritt hörte, warf sie sich dem Geliebten heftig in die Arme. „Ich habe keine Ruhe als bei dir," flüstcile sie. ..Heule ist der Tag —" .Heute ist der Tag." sagte Venvcnuto. ..Mit den sinkenden Strahlen der Sonne erlischt auch sein ttcben." Sie blickten beide in die Sonne, die langsam unter» sinkend, sich in einer langen Gant dlchler grauer Wollen verbarg. Ein kalter puflhauch durchrausätte die Eilberpap' Pein und strich zischend durch die dunkle Turushecke. -,,Mhn wieder lebendig, du hast mir daS G>^ gegeben. Warum mußte er sterben? Er veillagt mich oben im Himmel." Und wieder rauschte der Wind in den Zweigen. „Hilf mir." r«cf sie entsetzt, „er kommt, um s^ zu rächen." Benvenuto geleitete die Geängstete in das Haus, aber es gelang ihm nicht, sie zu beruhigen, „Glb dich zufrieden," sagte er, „wir sind nun frei," „Nein, nein." rief sie, „ker Entsetzliche ist M immer bei mir und flüsleit mir zu, daß ich ihn gemordet habe. Hilf mir. mache ihn wieder lebendig " Oer Wagen fuhr wieder vor. ES hlich Benvcnuto nichts übrig, als den, Kuts«" zu sagen, daß seine Herrin unwohl sei und er ihm h^ sen möge sie in den Wagen zu v/ben. Ms der Kutscher mit seiner erllanlten Herrin he'!!'' fuhr, murmelte er: .Den He>rn kenne ich noch. M>o? wundert nur, daß der Hau?, und Leibarzt geworden »sl. (Fortsetzung folgt.) 1791 lagen, daß dieselbe in dem gegenwärtigen Momemte durchaus nutzlos wäre. Man muß allein die Thatsachen nehmen, wie sie liegen, und die Geralhuna.cn des Heiren-hauses vorläufig we,ler gehen und zum Abschluß tommen lassin. Erst dann taun eine neue Phase emireten. in der e« sich eben nicht mehr un, eine etwaige Umst'M» Mung der Majorität, sondern um eine Umgestaltung derselben handeln wird. DaS Herrenhaus hat durch sein ganzes Verhallen die Angelegenheit zu emer Macht- und elullllllalefrage gemacht und darf sich nun nicht beklagen, Wenn sich t»e Confequcnzen wider es selbsl lehren. Die nähere Talül wird durch das Schlußoolum des Hauses bestimmt werden. Es lieben, wie bekannt, die be,den Eocntualitälell vor, daß entweder die amci^icrlc Voi° la^e angenommen wird und dann dcm An^coldneten-^"st wieder zugeht, oder daß das Hau« auf Grund bes Below'schen Antrages die ga»;c .ttreisordnung oer> lvllft. Uefter letzteren wird in manchen Blättern das thörichte Märchen verbleitet, derselbe sei vom Fürsien Vismarck empfohlen und gebilligt, Fürst BlSmaick hat über seine Stellung, zur Kreisvidnung niemals irgend» einen Zweifel gelassen. Uebelhaupt soll man doch endllch begreifen, daß die Regierung in «hrer Gesammtheit de> Reform gegenüber durchaus elnen und demselben Stand-Punlt vertritt. Um so merkwürdiger ist es freilich dann, wenn ein hoher Beamter, wie der Oberpräsident v. Witz leben, mit der Opposition stimmt." Wie oie ..Spen. Ztg." berichtet, nimmt man im Preußischen Herrenhause an, daß die Berathungen übel die KrciSordnung bis zum Donnerstag, spätestens Freitag zu Ende sein werden. Es scheint nicht, daß b,s dahin die von ossiciöser Seite in Aussicht gestellten »entscheidenden Maßregeln" zu erwarten sein werdcn. Daraus ergibt sich, daß die Regierung die Bchluß-abstimmung im Herlenhause abwarten w>ll, um je nach dcm Ausfall derselben die Session zu schließen und die «eue sosort beginnen zu lassen, oder aber den Faden im Abgeordnetenhause weiter zu spinnen. In beiden Fülle» würden oie „entscheidenden Maßregeln" in die Zwischenzeit zwischen der Säilußabsllmmung im Herrenhaus» und der neuen Berathung im Abgcordnetenhause fallen müssen. Die „Provinzial-Correspondenz" knüpft in Besprechung der Berathung der Kicisordnung durch das Her» renhauS an die bekannte Aeußerung eines Herrenhaus« mitgllcdes an: „Wlr hoffen noch recht viele Beschlüsse zu fassen, welche dem Mlnister des Innern macceplabel erscheinen," und sagt: ,,5'aS ist nicht die Stellung, nicht der Ton, in welchen die conservative» Preußen mit der Regierung verhandeln dürfen. E>ncm solchen Auftreten und den entsprechenden Beschlüssen gegenüber ist die Hoffnung, daß durch die jetz'gen Verhandlungen die beabsichtigte Reform zum Abschlüsse gebracht werden könne, sehr lief gesunken, ja aufgegeben; dagegen ist de» fesle Wille der Regierung bezüglich der nncrläßlichen, unvelwellten Durchführung des unternommenen Welkes unerschüllert, die R.g'eiung vielmehr entschlossen, alle Kraft und alle verfassungsmäßigen M'tlc! daran zu sthen, daß die zu einer befriedigenden Lösung be,ch,en Ergebnisse nicht wieder verloien gelier. Es handelt sich be, den Beschlüssen zu jolchrm Zn^ckc nicht lNthr blos um die Kle!Sord»ungslllla.e; es handelt sich um den Forigang oder Stillstand der Gesetzgebung über. liaupt. um t^<, Ansein und t>lc Macht der Krone und ber von ihr berufenen Negierung." Die „Boss. Ztg." efpttloriert sich in aufgeregter Stimmung, wie folg': ..Mau besinnt sich jctzl mehr u»d mehr auf den Weg. wie Preußen aus der Politik Von Olmiitz ^ur Herstellung der deutschen Einheit ue° kommen ,st, und jch'elbl Bücher darüber, ln denen aus den endlichen Rcsulla'cn bewiesen wlrd. w»e llcinmüldig die liberalen Pailcien „aren, als sie der Zulunfl beS Pleuß,sche„ Staates nicht vertrauten, und wie unrecht b'e Furlschs!ttl>parle> balle, den Co»fl0 so gut w,e ve»lernt hat. Was auch aus der Kreisordnuna werden mag. wir lün-nen nicht auf eine Erneuerung dcS jlh^en Spiele«, bei der Civilehe, dem Schulgesetz, der Aufhebung des Pa. tronats und andelen Steckenpferden des Iunlenhums warten, es ist die höchste Zeit und der richtige Auge,,, bllck. die Abschaffung des Herrenhauses ebenso zu vc treiben, wie einst die naoonale Angelegenheit trotz aller ^e,folgungen von seilen der Regierung dennoch bis zu 'hrer Belehrung betrieben wurde. Das Mmi»erium w'rd wegen seiner Nlederlage im Herrenhaus«: nickt zu« bra^"' ^"" "°^ preußischer Bc,sassung?thcorie lnucyt es selbst in einer solchen Eardinalfluge wie der der Kreisorbnung nicht einmal solidarisch zu sein und. hat durch die Abwesenheit mehrerer Mlnister gegen die' Solidarität demonstriert. Wird Graf Eulenburg seine Entlassung fordern, wird sie angenommen, oder wird ihm t>er Auftrag zur Gilduna. eines neuen Ministerium« im Sinne der Herrenhaus-Majoriläl gegeben werden, wird das Abgeordnetenhaus vertagt oder aufgelöst oder eines nach dem anderen werden? Nach allgemeinem Verfas» sungsrech' wären diese Fragen leicht zu beantworten, nach preußischer Verfassungsprafis sind sie nicht einmal U« stellen, und die einzige, die erlaubt würe, ob neue Mitglieder in bas Herrenhaus berufen werden sollen, >st durch die Thatsache der Nichtbcrufung vor der De» batle beantwortet." Politische Uebersicht. «atbach, 3. November. Die Conferenzen in Sachen der „Internationale" und der damit zusammenhängenden so» cialen Frage, welche nächstens «n Berlin beginnen und an denen auch die ungarische Regierung durch den Mlmslerilllllllh Ielelfalussy vc> treten fein wird, finden, wie der „Poster ^loyo" eifährt, ausschließlich zwischen den Bcrtreleln Oesterreich-Ungarns und jenen dcS deutschen Rciches stall. Eine dnlle Macht wird am grünen Tische nicht rcpiäfcntiert sein. Die Conferenzen sind vom Haus aus nlchl dazu bestimmt, bindende Verein» varungen zu erzielen. Es handelt sich dabei vielmehr lediglich um elnen Austausch jenci Wahrnehmungen, welche jede der belheiliglen Regierul'gen innerhalb ihres Vclwallungsgebictes zu machen in der Lage war; um eine Oesplcchung der Erscheinungen, welche sich mit Rücksicht auf diese Frage 5er Beobachtung der Regle-rungeorgane darboten, und um eine Zusammenstellung und Sichtung des vorhandenen statistischen und legist,« ,chen Materials. Elwalge soncrcle Vurjchlüge würden von den betreffenden Repräsentanten nui llä ^isi-suclum qenommen wciden, wie ja die ganze Aliu(kgri,h,ll m letzter Reihe lediglich auf dem Wege coi>sl>lulionellcr Glsetzgcvung einer plastischen rllsung zugcfüti't werden kann. AUeS in alllin haocn also die be, liner Eonferen-zen leinen andern Charakter als den einer gouvernemen. lalen Eliquele. Das französische Gclbbuch ist druckfertig und foll gleich nach Elüffilung der Session den Mitglicoern der Nationalversammlung mitgetheilt welden. Dasselbe wird die Depeschen enthalten, welche gennchselt wurden: 1. mit der deutschen Regierung betreffs der Räumung des Territoriums und der Bezahlung der Kriegsschuld; 2. nnt der englischen, der belgischer», der italienischen, oer öNcrreichischcn lind der scbweiier Regie, ung betreffs oer Mooificalion der Handelsverträge; A. mil Griechen» land wegen der ^aurion-Asfairc und 4. mit dcn oer. schicdlncn cuiopäischcn Machten wegen der orientalischen Angelegenheiten. Bei dem Empfange einer Deputation der Handels» lammcr von Manchester erklärte OranoiUe, daß T h i e r s fo zahlreiche Zugestandn ssr machte, das es im Interesse oes Handele voi zuziehen sei, den englisch'franzö» sifchen Handelsvertrag p rfcrt zu machen. Der Tails des Vertrages vom Jahre 1X60 bleibt unoerän' derl, jedoch mit Hinzuichiag euns Cl'Mpensalionk'zoUes D« Sch^ffahllSge,etz vom Jahre I860 wird ausgeho» aeu. England w»,d nach B^l'el'en Wnne, Kohlen und alle anderen aus- oder eingefühllen Artikel beileuein. Fiantreich kann jeden Zoll elhöhcn, hat jedoch (i Mo« nute srühcr dies bekannt zu geven und die Zustimmung oer anderen Macht zu erwolen. Der neue Vertrag bleibt b,s zum 1. Iü,mer I«77 >n Kraft. „Opinlone" spricht d » u n g, die Abgeordneten sich vollzählig in Rom ein» finden würden. Abge>>hen vom Budget würde eS sit! auch m den Ausfchüssen um die Disculierung sehr wichtiger Glsltzenl.l ü>fc, vor aUcm um die ^iecutierung ins Gcsetzcnlwullcs üoer dle religiösen Koipeischatten handeln, dcr tcineswlns, wie em Gerücht behaupteu wollte, zuerst an den Senat gelangen wnlde. Zugestehen müsse man, daß daS Pa,lament in einem sehr schwierigen Momente zusammenlltt,. Eine magere Einte, Verlheuer» ung der VebcnSmitlel. Steigerung deS diSagio's, Ueber» schtvlmmungen. alles daS seien eben so lilele Momente, um auch aus die Finanzen eine beengende Rückwxlung zu äußern. Dle madrider „Prensa" schreibt unterm 26. Ol« lober: «Spät gestern Abend cinulieilc» sehr beun« ruhlgcnde Gerüchte hinsichtlich der öffentlichci, Ruhe. In Barcelona, Valladolld und anderen Haupislädlen ,sl die Agitation ungeheuer groß. und man hat wieder^ alle oeililgbaren Truppen concenirie»! " Dasselbe Jour»! nal fugt hinzu: „D>c parlamentarilche Majoriläl ,sl in voller Auflösung begriffen und wird vielleicht schon in der heuligen Sitzung gegen die Regierung, die eine Krisis durchmacht, feindlich austreten." D»e Eonfercnz in A.igclegenheil der Israeli ten Rumäniens ernannte in Brüssel ein Ef cul,vcom't6 welch.« seinen Sn Wien einqelroffen. Er hat sich del der Pelschora» Mlindunq vom Herrn Grafen Oilczel u»d den Übrigen Relfegesährlen, welche ble Rückreise durch Rußland machen, getrennt und ist Über Norweqen mit relchhall gen zoolozi» schen und geologischen Sammlungen so ime mit einer gro» ßcn Anzahl phoiographischer Uuinllhmen zurut^elehrl. he« Graf Wllczet ist nach telegraphischer Mmheüung mu seme« Begleitern vor einigen Tagen in Moskau emgelrosen. — (Die Noimlll»Nichungs'rzer Landtage Gesetze Über die Olganisieiunz des SanilälSdlensles in den Gemeinden elnzubllngen, was wir in dieser Zeit dcr Epidemien und Eplzoolien und bet der großen Mangelbailiglelt der diesbezugllch besledenden Elnrichlungen vieler Gemeinden mit Freud« begrüßen wurdet«. — (Felssturz.) Am 24. v M. ereignete sich an der nach Pleqlada.Klapma TöpNtz führenden Straße ein g'äßllches Unglück. Mehrere «tbeiler waren damil beschäf» tigl. Echollermattliale von einer »n der Viäbe dieier Siraße befindlichen Felsmasse zu gewinnen. D»e Felfen stürben plotzl ch herab und begruben unler ihren T'Ummern vier Albeiler, die als deichen herauegezogen warben. — (Raubmord.) Vaul in « und Märkte stallfinden wird. — (Die Gewinstausftellung) der philharmo» Nischen Wefellschafl ist. wie wll hören, nur noch bis lo«, menden Mlllwoch a.eöff»el und daher e,n baldiger Besuch dringend allen denen anzura'hen, die jene wirtlich sehen«, welche Ausstellung noch nicht besickNgten. — (Zur «esormde« « oll «s ch « l .L>i e n » Nes. ) Grazer und klagensurler Blätter drucken ihr Be» fremden darüber au«, daß m Krain der Mehner, und Organlftendienst noch immer mit der Stelle e,ne« Volt«-LchuUehler« verbunden ist. wie au« den lehien Toncurs-ausschreibungen, betreftenb die W^derbesehung eileozgler Lehlerposten, entnommen Vurde. 1792 — (Theatervoranzeige.) Dienstag geht die Vffnlbach'sche Operette „Tulipatan" übel die Bretter. Donnerstag gelangt Verdi'« «Trobadour" zur Aufführung; anstatt be« bereits abgereisten Fräuleins Pabft lrm Fräulein Erle «deck in Szene. — (Die freiwillige Feuerwehr) hielt gestern Steigerübungen bei der Schießstatte und im Magistrats- gedäude ab. — (Die Sitzung des ärztlichen Vereine«) wurde auf den 3. d. M. vertagt, nachdem die Vortragenden durch Dienstpflichten am Erschemen verhindert waren. — (Eine ständige Sanilätscommission) soll dem Vernehmen nach angesichts der drohenden Cholera-aefahr nun auch für Krain mtt dem Sitze in Laibach ge» bildet werden. Diefe Maßregel wurde mit allgemeiner Befriedigung aufgenommen werden. Im Schoße des hiesigen Stadtmagistrate« fanden am 2. d. diesbezüglich bereits Ber. Handlungen statt. — (Der Verein „Slov. Matica") vollzog in der Sitzung vom 31. v. M. nachstehende Wahlen, u, z. die Herren Dr. E. Costa zum Obmann, Vonöina und Kosler zu Obmannsstelloerlrelern, Vllhar zum Kassier und Lesar zum Secretär. — (Vefuch der hiesigen Unterrichts« anst alten.) VII. Die evangellsche Schule besuchen 98 Schüler, unter diesen 32 evanq. und 66 lath. Re. ligion. Es befinden sich in der 1. Klaffe 33, in der 2. 19. 3. 16. 4. 18. 5. 7. 6. 2, 7. 3 Schüler VIII. Die Mädchenschule der ehrw. Ursulinnerinen besuchen in der 1. Klasse in drei Abtheilungen 298, 2. in ;wei Abtheilungen 232, 3. in zwei Abtheilungen 186, 4. 145, b. 47. 6. 26, in der inneren Schule 156. zusammen 1090 Schülerinnen. IX. Die Lehr« und Erziehungsanstalt des Frl. Irma huth besuchen in der 1. Klasse 10. 2. 11. 3. 16, 4. 14, 5. 13. 6. 6. zusammen 70 Schü. lerinnen — (Der hoch«. Herr Josef Kogej), bis. her Pfarrcooperator in Oberlaibach, hat sich a<« Pfarrde« chunt in feine neue Station Idria begeben. Die Pfarr« gemeinde Oderlaibach sah den hochwüroigen Herrn, der durch vlele Jahre seinem geistlichen Berufe thätigst gelebt und sich die vollste Ächtung der gefammten Bevölkerung erworben hat; der feinen Pfarrlindern ein Rathqeber und den Armen ein Vater war. unliebsam aus ihrer Mitte scheiden. — (Päpstlicher Segen.) Hin Telegramm aus ^ " Laibach vom 2. d. M. meldet der ,.N. fr. Pr." : «Der Papst fendete infolge eines ihm erstatteten Berichte« semeu Eegen allen, die sich in Kral» an den heurigen Bitt« gangen für ihn belheiligten." — (Bubenstreiche.) Der .Slov. Narod" er« zählt, dab am 24. Oktober vier Bauernburschen — verkleidet und mit Larven versehen — in eine Hütte zu Polje in der Wochein, in der Flachs gebiechelt wurde, eindran-gen, ein Mädchen mit sich fortzogen und es gewaltsam in die Save schleppten. Das Mädchen riß einem der Burschen die Larve ab, ertannle denselben, wornach die übrigen Vurschen die Flucht ergriffen. Auf den Hilferuf des Mät>. chens lamen Leute, herbei, fanden dasselbe von Kälte derart erstarrt und erschöpft, daß dessen Leben jedenfalls in Ge.! fahr schweb». — (Vergnügungs-Revue vom 3. d.) Das Concert in der Veranda der Casino-Restauralion war rech«! gut besucht. — Freunde des „Llesinger" Bieres füllten die! Räume des Gasthauses „zur Schnalle." — Die Kosler.^ sche Bierhalle war von vielen Gästen besuch» Im Na«! «en der Gäste geben wir dem Wunsche Ausdruck, die! lästige Beleuchtung — wenn möglich - durch Gasrohren, legung beseitigen und für eine bessere Ventilation sorgen zu wollen. — (Theaterbericht vom 2. d. M.) Des Freiherrn o. Maltitz Origmallustsplel ..Da« Pasquill" elellrlsieit« durch seine freie, offene Sprache, feine vorlreff. lichen Charallerzeichnungen und durch eminente klappende Aufführung das gul besuchte Haus; Publicum und Schau-spieler waren heiterster Laune Herr Wauer gab den „Minister" mit Eleganz, Anstand und Kraft. Herr Ea-rode als „Advocat" war ein echter Volksvertreter und war» mer Vertheidiger des freiheitlichen Systems, voll mann» licher Würde und in den Szenen mit Maria vom edelsten Feuer der ersten Liebe durchglüht. Herr Auf im reprä» fentierte den gemüthlichen, lüsternen Gourmand — „Baron Hüllen" — vortrefflich in köstlicher Laune. Herr Director Kohly war unstreitig der Held des Abends; sein „Spür« ling," jeder Schritt, jede Bewegung, jede Miene — eine meisterhafte Leistung. Frl. Brambilla entfaltete al« ,Marie" einen reichen Schatz echt weibllchen Gefühles; die Szene des Erwachens ihrer ersten Liebe war excellent. Die Action dcs Herrn Hörmann als „stillst Ludwig" hätten wir etwas »ürstlicher gewünscht; wir vermißten den Ordenstern des fürstlichen Hau«oldens an feiner Brust. Auch die Nebenrollen des „Invaliden" (Herrn Midaner) und des „Oberkellners" (Herrn Holler) wurden besten» aus» geführt. D«e vorzüglichen Lelstunqen der Herren Kohky. Ca,ode, Ausim und des Frls. Brambilla wurden durch Beifall und Hervorrufe anerkannt. — sTheaterbericht vom 3. d. M.) Das Ori,inal«Volk«sct>allspiel „Aus Cayenne" von E. Dorn be« handelt einen Stoff aus der Zeit des zweiten französischen Kaiserreichs, löin Gutsbesitzer spricht gegen den Slaals> slrelch, wird dieserweqen im Jahre 1852 nach Cayenne deportiert und erblindet dort infolge allzugrotzer Sonnenhitze; dazw schen wird sein Oruüddcsitz im Wege falscher Zeugnisse und Urkunden von einem Schurken etwoiben. In den Tagen der pariser Commune tritt em eben aus politischen Gründen von Haus und .yof vertriebener Lan5< mann an der Sp'tze einiger Communislen als Rächer ee« verbannten Gutsbesitzers auf; mittlerweile lehrt auch der erblindete Verbannte von Cayenne in feine Heimat zurück, erhält durch glückliche Operation fein Augenlicht und durch Entlarvung des niederträchtigen Schurken fein Hab und Gut wieder. Die Komedie entrollt eine Anzahl von Szenen mit viel Gelöse und Lärm, endet schließlich mit einem Tableau, bei welchem sich die Genien des Fne« dens und die Repräsentanten der europäischen Großmächte die Hände reichen Herr Eduard Dorn hat ein Effect« stück geschrieben, dessen Wirkung im gestrigen vollem Hause sich in mehr als gebührendem Beifalle äußerte. Herr Hör« mann war in Wort und Aciion Athlet; er verstand es durch die riefige Stärke seines Tones die merkbaren Sym« ptame zenweise eingetretener Gedächtnisschwäche zu decken; gleich einen Goliath faßte er seinen Feind und drückte ihn gewaltig zn Boden. Das Haus war sehr beifallslustig, es, ! rief Hc,vn Hdrmann (Jacques Rouge) einige male bei offener Szene und nach den Aktschlüssen ftürmisch hervor, Erwähnen wollen wir die lobcnswerlhe Durchführung der lecundären Rollen des „Fssmonl" (Herr Wauer), „Trebuches" (Herr Carode) und der „Helene" (Frl. Brand. Herr Höllers Leistung als „Duclos" er« schien uns mehr komisch als intriguant. Das Völlerver, einigungs-Tableau wurde beifällig aufgenommen. — (Schlußoerhandlungen beim l. k. Kreis» gerichtein Rudolf«werlh.) Am 7. Nov. Ioles Baznil und Anton porelii: Diebstahl; Martin Tejal: Betrug ; ! Mana Turk: Dlebslahl; Franz Boqatin und Ioief Pla. vouc: Diebstahl. — Am 9. November. Josef Coetlovli und 6 Genossen: Vorschubleistuna.; Anton Ke^iinit: ! schwere körperliche Beschädigung; Johann Romami: Ver» ! untreuung — Am 14. November. Johann und Maria ! Roth: DlebNahl; Johann und Markus Hampa : Diedstahl; l Johann Vesfl: D'ebstahl. — Am 16. November. Bar. ! lhelmä Kovai: Diebstahl; «nna Vodopivc: Liebstahl; Alois Skubic: schwere lörperl'che Beschädigung; Franz Voji und 3 Genossen: Diebstahl. — Am 21. November. Johann Hcöeoar: schwere löipelliche Beschädigung: Gregor Gorenc und Jakob Coertnit: öffenlliche Gewal>lhät»qse>l; Johann Trunlelj und 2 Genossen: schwere lörperllche Be schädlgung; Amon Slal: Vergehen gegen dle Sicherheit des Leben«. NeueÜl W Pest, 2. Novcmoer. Die kroatische Rcgnicolar-Deputation hat das von Ziolovic umgearbeitete Memo» rundum, welches die politischen Postulate enthält, einstimmig angenommen. Ueber das Memorandum betreff« Abänderung des una,arisch'kroat>»aas«-Ä!lI< fl. !i'. tr. Verbleibe» 32 st. 75 lr. — Ved ectu i, c,: Melollschal) 141.^^.6^ fl 35 lr. In Mclall »ablbare Wechsel li.l!A2'!> si. 98 tr., Staat«,ölen, wclchc der Vanl gehülni. W«.'!iil fl. Escnmpte KlZ.MI 77« fl. "3'/, lr. Darliheu ii9,?!)^.1<)l'fl. Lmgeiüsic lioiipo,,« vo» Oruiidelitlailuiig«» Obügationf», 2l.5',<; fl. ^l'/, tr., tt.Itt^0<10 fl. eiügelöSte und dürsemäßig a!,gl>la,isle Psandbrisfr i 6U',', Percent 4.ll^.'>l)ü st, n6 lr. Zusamnleu 84n.398.2"4 ft. 4 lr. Vaidacl», 2 November. Auf dem heutige,' Marlte sind er» schienr,! : ^ Wagen m,t Oclrcide. 4 Nagen mll Hc» und Stroh (Heu 29 Ztr.. Stroh 82 Ztr.), 22 Wag,,, m,t. 2 Schiffe tt. <>.>sl.. . Wi,z^i pc ^i.^,« j 5 90 7 10 2zl ^ccfl ' 3 ,s> 3 >5 Äi'lch pi. Mn5 l<>' H"fer ' 190 2 l<» Rindfleisch,'r M j ^4' ^aldft!ü»!'. i—— 4 90 «alüfleüch .. < 30 ..... Heide" „ , »40 :<«5 Vchmeiuestlijch,, 25^ ^l^s ,. i 3 20 3 3" ^chöpsensleisa) „ 16^ Nululu^ , -- >! 4 5 Hähi'.del pi. Hl!!.-? 2i> Erdiil ^' > 170--------Taudm .. 15 i.'i'chu ! 5^,0 ^ ^. H^u pr, Eentner 125! Erb!?:, , !>50 Hcroh „ .9b.. Fis"' . ^ 4 5»,- 5^,havl.,pr''s.fl. - l ß ^, N,!id«lchm!.l^ P's 52 ».-sich.l', 22" ' - ' ^ «0 Schweinescbmal» .. ! 46 - '^9>i,>. rcitl,., c,?i»»i^ < ^ Speck, irisch, „ - 35 - >, > , j ^z ^«'räuchert ., - 42 ! ! Vvttoziehungen von» H November. Wien: 43 84 85 3 39. Graz: 33 09 17 26 70. ill saMch. ß ^ « ! M ztz , ° ! ; ll ?'Z v u. Mg. ?3,; __'/'^M^__7g^, ^.»0., !3W. schwach, littbe ^>U Ü)^ 78^4« ->->><. SW. Schmach ttlibe 3., 2 „ N. 73<».!., < 12.4 SW schiuach ganz b.w ^'"" il<)„ Ab. , 735.», > » 3.„ , N milßig ^ N.g,>n ^" Den 2. nachl« heiter. Morgenloch. taqllber zullehmellds Ve wiillüng. D.n ^ morqenl, tlüb.-. l,r;e> Güh>.g!>!, Nachmülag« nach ^ »Ihr Sülim au« W.-st ,„ Nmd ii!»ichwg.-!id dlirch ln,n S'xndm anhaüsl.d. mit stylen G"ss,>i. R.sch,^' S.„t<-n der T mp.ralur. in de» Alpe» nl.d höhe. gelegenen O,g.,lds„ Schn,t-f.,U. Das »mg sttlg, Tac,e«in!!,e! d^r Warme j ll >', dui^ qe» stilge ^ 9 !'; bezichiingi'wclse lim 3'1' und um 2 !' llblr dem Normale. Mlls!lN!issls^^ ?vien, 2. November. In dem Bestreben, mit de>, Cülsen höher ,u gsh,'„. wurde die Börse durch d>e noch sortdaurrnde G^dcalamitat gehindert. So lummt e« daß im ^»V»»l»»^l»U1l. Vollaufe des Geschäfte« Rilckgänqe eintratei,. welche ,ur Fulgc hatten, daß dle Notierungen mir wtiiig höher laute» al« vorlest,-!». Exi^lur P'pieie freilich »iid zwar solche welche sonst nicht,m «nidergrunde ,u stehen pflegen, vermochten zu haussieren; dahin gehöre» östcrr. allgemeine vanl (25>7), «ürsellbanl (155), Gaunerei» (?b. 0) Oancaclien hoben sich auf 966 um 10 st. ! "^ ! ' ž^Nr 10s> fl, einheitliche 40 ^»bN ^ ^ ^ Februar-Auguft 65 4) «5 50 , Gilber ^ Jänner-Juli 59^ ,,9^, . ^ ^ 3!pnl-Oct«b,< «9 60 69 70 L«s, >, I 1839 340" 341 — . » 1854 (4"/«) M 2") n. ft2 75 93 25 . . I860 M 500 ft. . . 1K2 40 1,)2'.0 ^ . I860 zu 10<> ft- "3- '"50 I ^ 1864 zu 100 ft. 143.-143 25 Htll«t«.T)<,mänen-Pl°nl>br,est zu 120 ft. ü W. ,il Silber . "2 25 112.75 «iihml^ . . , ,ubp»». Priimienanlehen zu 100 ft. z.W. 7«ist.«wz«hl,j pr.«t»« 103.- 10325 Wiener tommmilllanlellen, riick V,l»> W«",r« zahlbar 5 p»tt. fitr 100 ft. . 8« 50 83.75 '5'ld »^.»lir,» »ng'a-oftecc. ^a^e . 823 - 323 50 ! Var.lverein . . , 358— 35i.— Vodc»- . K)3l» 1040- Fr«N!^.oftti.r, "><>"' , 129 50 130- H«ml>cl«dauf . . 270 50 27 l — Nlltionalbl,!'.° 9>>4 ^. ^«5 . Uniliubllnl . . 270 25 270 50 Vert«u«i>ant..... 186.50 1>>6 75 V^rlehrebanl . . ... 21?.- 219.— «. «ci'tn vou Tra»4vv^su:lter»1 — Llovl». «lfterr..... 540 - 5,42 - Oefterr. NordweNbahn . 2l? 5.0 2,5 - !Rudc>lf«-V 174 50 siebenbürger Nahn , --------.— Gtaat«vahn . . 331 - 332 — Gitbliohn ........20! — 201.25) Kild.nordh Verbind. «,hn .173-174 tl,e!5'«<,!,n . . . .248— 24850 Ungarische viordoNbahn 159— 160 — Ungarische Oftbahn . . 125 75, 126 — tramway . . 343.59 344 _ »>. Pfandbriefe ff«r 100 N llllg. ijft V°dm^Cref)il?lnfia! < 6,,ss, Waare verlosbnr ,n 5 pHt. m Aill,^ 99 75 l< 0 - oto.,n33I.rn --.— —.— 0»stn». ««O«»P'«!«^ , . 97.7b 98.— «lebend. Vahn w Gilker verz. . 5775 88- <5l°..teb. O. 3V. . 5.sX)str. ..! Inq Oftkahn Mr 100 N . ?«,_. 77 50 >». Vrlvatlss? ,ver Gluck), lireditanftalt f. Handel >,. G^ »elti wa<»e zu i00 st « O . . . . ,82 - ,82.50 !'u!'lf-Stif!uny zu 10 sl. . . 14.50 1.1.-^ Nu«»our« ,ür 100 ft sildd. W. «9 90 89 90 ffraulluN u.M. 100 ft. du«? 90 - l^O — Hamburg s,l, 100 Mar/ Hau« 78 30 7" 40 i'..i'^o:-. f.'»? 1I Pfnn.' "''^s! <^ 100.50 106 K0 P^ri,, f«r '.00 fs^n? 4 < 6<) 41 70 X. H'.üu»-H«lu' 5 ?. 10 ., !. 12 r. ?i"vn(ean«d'o' .8 s,k 8 56j ^ Prenß. sassensch,",, 1 59; , 59; ^ sild^. 105 75 106 — ^ Kr»in