Nt. 140. DomMg, 21. Juni 1900. Jahrgang 11». Macher ^"'l'«''«'.'«'!!.»^,"'.^3° !?,^7.5«!!.» M.«.ZVn^ «^ Die «Lalbllchei gcitung. erschein! Isglich. mit A!i«nnf,l»e dei Vom,- und Feilllagr. Die »dmlnlftratlon befinde Nch Vongreslplay Nr.», die «edactton Dalmatin-Vasse Nr. 6, Sprechstunden der «edactwi von « bi, lu ubr vormittag«. Unfranlierte Vrilse werben nicht angenommen, Mannicrlpte nicht zurückgestellt ^ Amtlicher Theil. oUergnädigs/' "^ l' Apostolische Majestät geruhten herzy. ?/l-.und k. Hoheit dem Herrn Obersten llrz-?M hl 5. ^''"""nungen der Ministerialverordnung .bnd bi/?'^ 1UW. R. G. Bl. Nr. 241. be-^ diesen «löneitaxe für das Jahr 1900 haben auch '"Una ,.^tr«g zur Arzneitaxe pro 1900 An-i, Die N >"'ben. Mten V und Apotheker haben insbesondere zu ^?>n di- '^'^ ^ zugehörigen Nachtrages zur ^dun^dle Maximaldosen für die innerliche An- ^U ünd ." ^"°s" und '1'inotu^ 8tr^lmntki ge- "' Vt"rin ^^"' "ne Reihe heftig wirkender Pra-t'Nlaldoscn neu festgesetzt worden sind. Der Minister für Cultus und Unterricht hat ! den Lewr d Vorbereitungsclasse in Prosecco Johann w kermaun zum Bezirks-Schulinspector fur die /s -l^-n s/lll^sHulen des Territoriums der Stadt N md fü "^ und die strAe Priv°t.VolksMe^r.est ernannt. Der k. l. Landcspräsident im Herz°gthume Kram Krain zugelassen._____------ sv ' 1U «Iiirll« lu de« l. l. bof< und Staats« ».» ,» >,,!,,! l»m mild« w d» !,!, H»I. m,!, N°»»l. ^ ? >«> XV >mb XXVIII, T!il,chen ^'"ÄusVtwird dench.e.. doft die lch.e Wen-^ .... wreianiüe in Chin» w den be. ^'"? .»Macke» deEr!.nn.ni«^er Nochwendigleit "'"«°^rm Tempo« nnd lraf.igeren Eingreifen«, eme« r°!chenn "«''. ^ ,,, „^,,, «.„»e. zur °"^ Ä^l>»t AWt« «erden di««erst»rlun«e„ W"^'.? U die MM Schutze der bedrohlen Iu.er-^.,^Ä M «'^ und die .»entuawa. noch weiterer Nachschübe ins Auge gefasst. Auch seitcnS Frankreichs, dessen Interchen durch die chinesischen Wirren an zwel Punllen, in Peking sowie im Gebiete von Yiw-nau-Fu in Mitleidenschaft gezogen werden sollen Vorkehrungen der bezeichneten Art unmittelbar bevorstehen. In Uebereinstimmung mit dieser Darstellung wird auch aus Ro m berichtet, es verlaute dort, dass ein größeres Truppencontingent nach China gesendet wcr-den soll. Damit werde sich vielleicht eine Vermehrung der Zahl der italienischen Schisse in den chinesischen Gewässern verknüpfen. Bekanntlich befinden sich bereits zwei folche Schiffe in diefem Gebiete, während eines auf der Fahrt dahin begriffen ist. Feststehende Ve. schlüsse über weitere Vorkehrungen sind jedoch bisher noch nicht gefasst worden. —Bezüglich der angeblichen Ermordung von zwei Italienern, die bei einem belgischen Elsenbahnunternehmen in China angestellt waren, hat man in Rom keinerlei bestätigende Nachricht erhalten. Politische Ueberficht. Laibach. 20 Juni. Eine Deputation der Elubobmänner-Conferenz der Linken, bestehend aus den Abgeordneten Grafen Stürgth Dr. Vaernreither, Dr. Groß, Dr. Pergelt, Dr. Chian und Dr. Lueger, erfchien am 19. d. M. beim Minister-Präsidenten Dr. v. Ko erber, um ihm die Den!» fchriften über die SPrachen gesetz - Entwürfe zu überreichen. Die Deputation weilte eine Stunde beim Ministerpräsidenten. Nach der «Neuen Freien Presse» verlautet mit Bestimmtheit, dass die Entsendung öster. reichisch-ungarischerLandtruppen nach China ausgeschlossen sei und eventuell ein zweites österreichisch-ungarisches Kriegsschiff dahin entsendet werden würde. Eine directe Nachricht von den Theil-nehmern der Kämpfe bei den Talu-Forts habe bisher keine einzige Macht erhalten. Ueber die jüngsten Steuer-Un ruhen in Bulgarien erhält die «Pol. Corr.» folgende Mit» theiluug: Obwohl seit der Bewältigung der Unruhen inTrestenil, Kreis Rustschuk. alle agitatorischen Bemühungen der Opposition, die Bauern zum Wider, stände gegen die Einhcbung des Naturalzehents auf-zureizen, theils an dem gesunden Sinne der Landwirte theils an ihrer Beschäftigung mit der begonnenen' reichen Ertrag versprechenden Ernte gescheitert waren Feuilleton. ,..Es is. . Der Sperling. ?^' Ul d ?«" .kleine Geschichte, die mir Yves er- ^ Aar?. ' ^'" ^lbst eines Abends, als er m ?"edon/'"!?e Gefangene zum Transport nach tin ^"ter d?? N"e. begegnet war. .^ , der Sträflinge befand stch auch Me un? M"er Viann, der mindestens 70 Jahre ^Wia ..ch" einen armen Spatzen in emem l>eln ^ez ln»A"^ behütend mit sich führte, ^ltrn a"^5 aus Zeitvertreib ein Gespräch m.t dem>r ""' der Mann hatte nichts Abstoßendes, lll Kn. unpU""lt einer Kette an einen jungen, w». zotige 3^ aussehenden Menschen gefesselt dessen Men l?" «ne schmutzige Brille scharsstcht'ger bill, ^l w7'"' oder machen sollte. 5l s war war Mm fünften- oder sechsten mal m '^a " "l,si^U°bund von Profession, machte die <'lvc»s so?"' ""We sich von Diebstahl und sagte: b'e 9 '"«n einn ? benn beginucu, um nicht zu stehlen. "<"e ei '""damit begonnen hat - und wenn V"l« do^ttUberall die Thür weisen? Man w'll M ck^ ei> ^ 'jsen, nicht wahr? Nun, zum letztenmale rti^"nen «lien Kittel. Wegen dieser Sachen V«N lnich^" "ich uun nach Neu-Kaledomen. als ' "b«n"^3 meinenl Alter nicht ruhig in Iraul- "^ln^ Mlicsd^em^ haben, der ^ ""t "dlg zuh rte e.g« ^^ ^ Kostbarste und L.ebste^ was " ^ ^^ ^ einen klelnen K^g mtt e.mm ^ v ^ war Genosse im Ge- ^'n.V ^r^f Abendlich auf der ^""^^/lostete mich viel Mühe und Worte be-^^nmiMa e dass "ein klemer Kamerad den vor man einwilligte, ^ ^^^^ ^; Weg nach Neu-KaledoMN mi ^.^ ^ Und d°nn m^ e ch hm emen ^^,^ ^ ^ um das Ganze " k^enZn^'H mich deutlich Yves' Worte: «l H KV q! Cr hatte in seinem Käftg em ^.^1 n?/n n m graugelben Brot, das man den Stückchen von ,enem g ^ ^ ^^ kaM uftH z^ er sprang wie ein jeder Em.ge Stunden pa ^ ^^ ^^ ^ ö.'"'^dk Strästwge an Ort und Stelle bringn elgentllch d'e Stta u^ ^^^ anderweitig beschäftigt °? ' .n dem al en Manne abermals zufällig vorüber. Sie ihn -, sprach der Alte >. .^nllicki veränderter Stimme und streckte Yves c?'en°" «I? y? ^ Ihnen; Nleicht lau« er Ihnen zu etwas dunen. Ihnen Freud« WM,...' «Nein, danke!» sprach Yves. «Sie müssen ihn behalten, Sie wissen doch, da unten bekommt man zu ähnlichen Sachen noch schwerer Material und Ihr kleiner Compagnon...» «Oh!» fuhr der Alte fort — «Er ist nicht mehr dann ... Sie wissen wohl nicht? Er ist nicht mehr...» Und zwei Thränen unsäglichen Leids rieselten über seine Wangen. Während eines kleinen Gedränges, das unterwegs entstanden war, öffnete sich plötzlich die Käftgsthür und der Sperling bekam Angst und flog davon — doch siel er sofort infolge feines gelähmten Flügels ins Meer. Oh, der Augenblick des entsetzlichen Schmerzes l Ihn zu sehen, wie er sich gegen das Sterben wehrte, wie er dem Wasser zu entrinnen strebte, und nichts, nichts für den Sperling thun zu können! Anfangs, in der ersten Schmerzensregung, wollte er schreien, wollte Yves um Hilfe anflehen, seinen armen Vogel zu retten . . . Dann war es ihm plötzlich klar, dass sich niemand um den armen, kleinen, gelähmten 'Sperling lümmern würde, dass es ein unbedeutendes Thier sei, das einem degradierten Menschen, nnem alten Galeerensträfling gehöre, der laum das Recht hatte, etwas, einen Dienst von anderen zu fordern, ^ürde es denn jemandem einfallen, die Barke weg eims ertrinkenden Vogels zu wenden, ihn herauszufischen aus den Wellen? Oh, nein, das war ein thörichter Traum, ein absurder Gedanke! ... Und da wäre er ruhig aus seinem Platze geblieben, die Augen auf den llkimnc stch immer noch gegen doH Sterben wchrenkn Laibacher Zeitung Nr. 140. 1172 21.IUM 19M und die große Mehrheit der Kreise im Lande ohne Widerspruch sich der Steuereinbelenntnis unterzog, hat doch die Verhetzung nie ganz nachgelassen nnd sie scheint es mindestens darauf abgesehen zu haben, die Regierung zu strengeren Maßnahmen zu veranlassen, um sie dadurch in den Augen der Bevölkerung zu comftromittieren. Im Kreise von Varna haben mehrere Dörfer die Zulassung der Steuerbeamten gewaltsam verwehrt. Im Dorfe Duranlulak verjagten die Vauern mit bewaffneter Hand den Bezirks« hauptmann, welcher die Steuercontrolore begleitet hatte. Eine zur Assistenz aus Dobritsch eingetrofsene Cavalleric-Escadron wurde mit Schüssen empfangen, durch welche sofort zwei Officiere, darunter der die Abtheilung führende Rittmeister, gelobtet wurden. Bei dem darauffolgenden Kampfe wurden acht Bauern getödtet, 30 schwer verwundet. Ein Bataillon Infanterie wurde aus Varna in das Dorf dirigiert. Nachdem das Slandrecht für die Kreise von Varna und Schumla verkündet war und zahlreiche Verhaftungen vorgenommen wurden, herrscht wieder Ruhe in diesen: Gebiete. In Sofia erhält sich die Meinung, dass Fürst Ferdinand von Euxinograd aus, wo er gegenwärtig weile, der Einladung des Sultans zu einem Besuche in Constantinopel in naher Zeit Folge geben werde. Wie man aus Paris berichtet, hat sich die Meinung, dass die jüngst erfolgten Truppen-Verschiebungen in Marokko ihre Spitze gegen Frankreich kehren, als irrig erwiesen. Die Entsendung beträchtlicher Truppencontingente sei vielmehr gegen die Kabylen, und zwar zu dem Zwecke erfolgt, um Conflicten mit Frankreich, die sich aus der Haltung der Kabylen ergeben könnten, vorzubeugen. Die Banden« ansammlungen in der Umgebung von Nu-Amama werden in den nach Paris gelangten Berichten als nicht gefährlich für die französischen Stellungen bezeichnet. Größere Schwierigkeiten hat die marokkanische Regierung in der Gegend von Sus zu überwinden, wo die Anführer den Gouverneur und dessen zwei Söhne getödtet haben. Tagesneuigkiten. — (Wanderndes Gold.) Eine bedeutsame physikalische Entdeckung besprach der englische Gelehrte Roberts Austen in der letzten Sitzung der Royal Society. Der «L.'A.» berichtet darüber: Wenn ein Goldstück unter einen Vleilloh gelegt und mit diesem zusammen warm erhalten wird, jedoch unter einer Temperatur, bei der das Blei nicht schmilzt, dann wandert das Gold von selbst in das Blei hinein, so dass sich schon nach vier-undzwanzlg Stunden eine merkliche Menge von Gold in dem unteren Theile des Vleillotzes nachweisen lässt. Es genügt schon eine Temperatur von achtzehn Grad Celsius, um diese Erscheinung herbeizuführen. Man kann diese kaum anders erklären, als durch die Annahme, dass das Gold verdunstet, wenn es in Berührung mit festem Blei gebracht wird und ebenso in dieses Metall übergeht, wie etwa Wasserdampf in Holz eindringt. — (Der gespenstische Trommler.) Der Tod des tapferen Oberstlieutenants Lord Nirlie von den 12. Lancers, der soeben von den Schlachtfeldern in Süd« afrika gemeldet wurde, ruft in Londoner Blättern eine romantische Reminiscenz wach: In seiner Heimat Schottland glaubt das Voll steif und fest, dafs vor dem Tode jedes Earl of Airlie, des Hauptes der Ogilvys, in ihrem Stamm fitz Cortachy Castle ein gespenstischer Trommler erscheint und einen Wirbel schlägt. I» früheren Zeiten, so erzählt die Sage, lebte ein Trommler, der in den Diensten des «Bonny House of Airly» stand. Der Spieler beleidigte den damaligen Lord und wurde dafür an seine eigene Trommel gebunden und von einem hohen Thurm herabgeworfen. Der arme Trommler hatte vergebens um sein Leben gebeten und dann gedroht, dass sein Geist für immer und ewig in der Familie umgehen sollte. Und wirklich, heißt es, habe der todte Trommler Generalion nach Generation dem Grasen und der Gräfin von Airlie die Todesbotschaft durch seinen 'Wirbel augezeigt und Jahrhunderte hindurch sei jedesmal nach seinem Erscheinen ein Bewohner von Cortachy Castle dahingegangen. Im Jahre 1845 kleidete sich eine Dame, die Gast in Corlachy war, zum Diner an. Da hurte sie plötzlich unter dem Fenster einen Trommelwirbel schlagen. Die Dame hörte es mit Erstaunen, denn lhres Wissens waren leine Spielleute im Schlosse. Als sie zum Diner heruntergieng, sagte sie zu ihrem Wirt: «Wer spielt draußen so gut die Trommel?» Der Earl erbleichte, auch die Gräfin konnte ihre Furcht nicht verbergen, und alle Ogilvys bei Tisch wurden todtenblass. Nach einer Woche lag die Gräfin auf der Bahre. Der Trommler aber war das Gespenst von Cortachy Castle. Einige Jahre später verirrte sich ei» junger Engländer, der mit Lord Ogilvy, dem ältesten Sohne, in Tulchan, einem Jagdhause bei Clenchen, jagen sollte. Die Nacht war stürmisch und die Dunkelheit schon hereingebrochen, ehe er die Lichter des Jagdhauses sah. Da hörte man in der Bergschlucht einen langen Trommelwirbel. Ein Irrthum war ausgeschlossen. «Wer kann in einer solchen Nacht im Freien spielen?» fragte er Lord Ogilvy. «Sei still!» war seine einzige Antwort. Der Carl of Nirlie starb eine Woche darauf in London ... Das Volk ist von diesen Geschichten so felsenfest überzeugt, dass wahrscheinlich auch diesmal bald wieder die Kunde eintreffen wird, dafs irgend jemand das gespenstische Trommeln in Cortachy einen Tag vor dem Tode des tapferen Reiters gehört haben will. — (Eine moderne Bluthochzeit.) Den Stoff zu einem sensationellen Schauerroman liefert ein höchst seltsames, tragisches Ereignis, das in Dooley County im Staate Georgia einen wahren Aufruhr verursacht hat. Ein Doppelmorb als Präludium zu einer Liebesheirat dürfte selbst den Amerikanern noch niemals vorgekommen sein. Annie Raines, die 17jiihrlge bildschönes Tochter eines reichen Pflanzers hatte dem um drei Jahre älteren Sohn eines Nachbarpflanzers ihr Jawort gegeben. Das junge Mädchen war bereit, ihren Verlobten sehr bald zu heiraten, der Vater aber verweigerte die Einwilligung. Er war der Ansicht, dass sein Töchterchen noch zu jung zum Heiraten sei. Sie sollte noch drei Jahre warten. Das junge Paar hatte sich aber einmal in den Kopf gesetzt, sich bald zu vereinigen. Es wurde im Einvernehmen mit dem Pastor des Ortes beschlossen, die Trauung schon am nächsten Sonntag vor dem Gottesdienst heimlich zu vollziehen. Als der Tag herankam, erschien Dudley Gleaton mit seinem jüngeren Bruder Columbus in einem zierlichen Wägelchen, um Annie wie gewöhnlich zur Kirche abzuholen. Die junge Dame war schon zur Ausfahrt fertig auf der Veranda, wo sie mit dem Vater auf einer Bank saß. Sie sprang auf, küsste den Alten und eilte die Stufen hinab. Dieser aber schöpfte Verdacht und befahl seiner Tochter, zuhause zu bleiben. Ihr Verlobter aber hob sie in den Wagen und flüsterte ihr zu, nicht auf das Verbot zu achten. Mit zorngeröthetem Gesichte sprang nun der Vater auf den jungen Mann zu und verabreichte lhm ^ ^. feigen. Als Columbus Dudley seinen A"'b" « b taumeln sah, zog er eine Pistole ans der "" feuerte. Der alte Raines stürzte, in den H"" « ^ todt zu Boden. Auf das Entsetzensgeschrei °" ^i Mädchens kam der Schwiegersohn des Pflanz"" ^ ^ u„o als er erkannte, was geschchen war, !^ ^ den jüngeren Gleaton. Dudley sah sich ^'""H,^^ seinetwegen zum Mörder gewordenen Vrudtt ^« ^ und richtete feine Pistole ebenfalls auf den ^^ seiner Braut. Im nächsten Momente >"'" " ^ii jftzl Gleaton lautlos vornüber. Laut jammernd l"" M Mr5. Green und ihre alte Mutter auf dem ^^ ^ der Tragödie an und trennten die beiden!'«) ^ schussbereilen Waffe gegenüberstehende ^an>u ,^ Gericht musste davon abstehen, den Mörder ? ' ^ Gleaton zu verhaften, da die ganze Vevöllm'M ^ der es laum eine Familie gibt, die nicht mit °r ^ oder Gleatons verwandt wäre, sich einzunuM >,, Das Resultat einer solchen Einmischung "" " F allgemeine große Fehde, eine Vendetta sein, nm, ^. in Georgia durchaus nicht zu den Seltenhe'len » ^ Um die Aufrechterhaltung des guten Einvenleym ^, bisher zwischen del« beiden angesehensten Psian^ > ß und deren Angehörigen herrschte, herbeizuführen. '^ junge Braut folgende Erklärung abgegeben: '" jl°l ich haben das furchtbare Unglück verschuldet. «« ^ ist gerächt; jede Partei hat einen «"geh»,^ trauern, und wenn wir zwei Hauptbethciligten ' st des Vorgefallenen die Hand zum Lebensbunde ^ liegt für unfere Freunde lein Grund i"" , A M mehr vor.. Man gab sich thatsächlich "^ "'^^ zufrieden, und fchon am anderen Tage wurde »^ der Beerdigung der beiden Opfer die elMe" der jungen Leute vollzogen. <^) ^ - (Ein chinefifcher «usglel^F interessante Gerichtöscene aus dem Lande F schildert der «Ostasiatische Lloyd»: «ln >,^ Sampanführer in Shanghai hatte nicht wenig" ^F Fahrgäste auf fein kleines Boot genommen un° ^ f das Fahrzeug noch mit drei schweren ^'"^^ 1b m Länge belastet. Die Folge war, da,o ^ umschlug, wobei einer der Passagiere ertranl. .z B Inspector sah das Verschulden auf Seite des ^F ließ ihn verhaften, denn die Concession des ^ sührers sagt deutlich und klar, dass der ^'^^ überlastet werden dürfe. Der Inspector "^ ,hell ^, Voolsführer habe sich einen unerlaubten "^F schaffen und sich durch Mitnahme von "^ «e>>^ eine höhere als tarismäßige Einnahme,uer cy.'>^^ Es liege also eine «Taxüberschrcitung mit too ^M gange. vor. Bei der Verhandlung wollte ^F' Richter dieser Anschauung nicht beipflichte"- ^ die Fahrgäste hätten sich freiwillig in M°^ U und wer sich in Gefahr begäbe, käme dar" ^ der Äootsführer. sondern die Reisenden, "' ^ den vollen Tarif zu zahlen und drei Vooie ^ sich auf einem zusammendrängten, seien 5 ^„si^ Endlich kam der folgende seltfame ^M"^^ Man einigte sich dahin, dass sich der Sa"p° ^ die fünf überlebenden Reisenden m die «"'^ ^, gräbnisses für den ertrunkenen Sechsten ^ ^" — Vine feltsame Entscheidung, aber «M nalltät! ^Dlt?F — (Die Stadt der Pest, die sich jetzt wieder in so viele Länder ^,<^ hat, wo sie sonst nicht »ubause ist, hat d0°^^ Punkt im weißen Schaume der Wellen gerichtet; er fühlte sich nun so unendlich elend, so verlassen, verlassen für alle, alle Zeit, und abermals stürzten Thränen aus seinen Augen, Thränen des Bewusstseins, allein zu sein und verlassen von aller Welt und jeglichem Geschöpf; und der junge hässliche, kurzsichtige Mann mit dem Augenglas, fein «Kettengenosse», lachte, weil der alte Mann seinen Vogel beweinte. Nun, da der Sperling todt war, wollte der Ga. leerensträfliug den kleinen Käfig nicht mehr behalten, er hielt ihn immer noch dem braven Matrosen hin, welcher eingewilligt hatte, seine Geschichte zu hören, bevor er die lange, seine letzte Reise nach Neu »Kale» donien mit dem Schiffe antrat. Und Ives nahm schließlich traurig das leere Häuschen an, um den Allen durch ein Zurückweisen feiner mühseligen Arbeit nicht zu verletzen. Ich glaube, dass ich die Geschichte nicht so rührend wiederzugeben verstand, wie sie mir Iues erzählte, und dennoch betrübte sie mich, der viel Trauriges, große Dramen im Menschenleben beobachtet hat, ganz unglaublich, ich konnte über den traurigen Zwischen fall nicht schlafen, die Verzweiflung des armen alten Ga. leerensträflings nagte mir am Herzen und erfüllte meine Seele mit bitterem Weh. «Wenn es angienge, könnte man ihm einen anderen fenden.» fprach ich zu Yves. «Jawohl, daran dachte ich auch schon,» antwortete Uves. «Bei einem Vogler einen fchönen Vogel kaufen, ihn in den armen, kleinen Käfig stecken und — wenn l» noch Zeit ist — denselben rasch vor der Abfahrt des Schiffes dem alten Sträfling bringen. Freilich, das ist schwer durchzuführen. Nur Sie könnten die Erlaubnis erhalten, an Bord des Schiffes der Ge« fangenen zu gehen, den Alten, desfen Namen ich nicht weiß, ausfindig zu machen und ihm das Geschenk ein» zuhändigen. Allerdings würde man das vielleicht fon-derbar von Ihnen finden ...» «Oh, selbstverständlich würde man das sehr felt« sam, und ich weih es bestimmt, sogar lächerlich finden, darüber brauche ich mir leine Illusionen machen! ...» Und einen Augenblick belustigte mich der Ge-daule, doch an Bord fammt Käfig und Vogel zu wandern, und ich musste innerlich lachen, jenes Lachen, das man äußerlich kaum merkt und das uns innerlich so wohlthut. Trotzdem that ich es nicht; als ich am nächsten Morgen erwachte, nachdachte und überlegte, fand ich es kindisch und lächerlich, dem alten Mann einen anderen schönen Vogel zu bringen. Sein Leid war jedenfalls tieferer Art und der Besitz eines neuen «Spielzeuges» — würde ihn taum wirtlich über den Verlust seines treuen Gefährten trösten können. Armer, alter Galeerensträfling, der du allein jetzt in der Welt bist. lein Paradiesvogel lann dir den unscheinbaren grauen, flügellahmen Sperling, den du mit deinem harten Brote genährt und der deinem halbtodten und erstarrten Herzen zärtliche Gefühle und deinen Augen Thränen unsäglichen Leids entlockte, je wieder ersehen . . . Kerzensirren. «oman von Drmano» Gandol« M Furtsetzung.) ^ «In eurem Krähwinkel gibt es, w»e He^'f von früher her gut besinne, eine MM ^,»'^ und es müsste mit dem Kuckuck zugM' ^i» nicht auch einige ledige Crösusse dar"'"" ^,e ^ wenn es dir nicht gelänge, wenlgl'^" .^c"° » schönen, aristokratischen Nichten die Haube zu bringen. Du siehst, ich "" ^^> immer. Thue dein Möglichstes. M""^^ ^F deiner Freundlichkeit würde mich """ M / vom Ruin und Untergang retten. ^" , ^5 uns allen Ernstes, wenn nicht bald ' ^,^e> ^ der Noth auf der Bildfläche erscheint, ^MN''/ mität hier ein Ende macht, die dir z". > ^ ich ,<5 wäre und zu deren näheren Erlllll ^M^ Feder deshalb gar nicht erst '" A,l<^ Statt dessen schicke ich dir Irma und " ^c ^ Zeit, wenn du diese Zeilen empfa'M' ^F'.^ beiden Mädchen sich just auf die Mle ,M F. und Stunde ihrer Anlunft werden l" "^ M ^ mittheilen. Wie fchon erwähnt, ''l^M^ giltig, ob du sie zum Wohnen 0 l^ ob Auguste sie aufnimmt. Auf alle 6 ^ 3 F dir an« Herzl Du verstehst "lch'^fH^ ich schließen! Demnächst weiteres! H^l 7« Gruß verbleibe ich deine treue SU ^sec ^' M. Was macht denn eigentuai ^ ^ würdiger Neffe Gottfried Theodors ^HrIeitung Nr. 140. 1173 21.Ium 1900. zu fi«z>"s..^r Erde. wo sie dauernd als Vsllslrantheit Provlnl m'' ^"" b'eser Pestherde ist die chinesische Vlen°ls,p l^"' I" diesem Gebiete liegt die Stadt Seelen."!, einer Einwohnerschaft von etwa ,2.000 MhiM ^)!5 "" die Pest mit großer Regel-den Cez, layrllch "«f und dauert vom Juni bis in Nebi,inp n bmm'. Nach dem .Journal of Tropical ^biz i/^ ^ bort seit einigen Jahren jährlich Beispiel wl Menschen an der Pest. Dies ist also ein viiißig 'l«? ""e mittlere Stadt innerhalb Verhältnis-bis auf d,»" "^ durch den Pestbacillus geradezu Kings w?»> V^" Einwohner verödet werden kann, aller-läunien w r ^ute schließlich wohl lieber den Ort fallen ?» ^ innerhalb kurzer Zeit dem sicheren Tode Peft by.. ^ !!"' ^" merkwürdiger Umstand ist, dass die ""b darum k.?" ^"l weniger angreift als die Männer, der Ujtw-« Alengtsze schon den Beinamen «die Stadt Uewobnl^ "^^"' ^"" ^"ibt diesen Umstand der '" "MtviM,, "l ^°"" öu. si« die Füße fest mit Leinen ""d die N«l'^ dass sie gegen den Stich von Ungezuser °l« die N?^U"N auf diesem Wege mehr geschützt sind ^wnienl,' ' ^ie gewöhnlich Pest und Ratten immer Milchen A"F"' ^° «ibt es auch in der genannten chi-^öhnliH, ^ außerordentlich viele und an Größe un-"'he aiinlli" Ü"> dagegen fehlen dort die Katzen bei-»ezahlt ..'?' ^^ eine itatze wird ein ungeheurer Preis »atze lan«? ^ Chinesen behaupten, dass dort leine ^°lten l^i. «n"." ^eben zu bleiben vermöchte, weil dle -^^pest auf sie übertragen. _____ ^cal- und Provinzial-Nachrichten. llleser^ss^Uitärlsches.) Ernannt werden zu der Reservecadet Ernst "nd der ä c Infanterieregiments Nr. 9? (dientpräsent) Ichnteri„/!""e' Unlerofficier Iul. Senel ° vit des »v'td der V?"s Nr. 7 (dient präsent). Transferiert Mnlente? ^""ant Robert Leon vom Infanterie-?'"«r ^ «um Infanterieregimente Nr. 30. Mit l«dic l>-« ^?"d beurlaubt der Lieutenant Hugo Lestate .^°^'Artillerieregiments Nr. 12 auf sechs zer Ob«. "^ "wach. ^« den Ruhestand wirb verseht 5°nn n"enant Julius Wurzbach Edler von "lubur« ? .^ des Train - Ieugs - Depots in Kloster. ^ Domicil Kroisbach.) " ' ' uinanzdil^l"ennung.) Das Präsidium der l^ k. ?>n M" f"r Krain hat den Finanzconcipisten ^ 3lana«l l^"°la i"M Finanzcommissär in der ^ Klaffe «nannt. UerungV^bens,ettungs.Taglie.) Die Landes-Ma fi"/" der sechzehnjährigen Maria Venceli aus fthr he d'°. von ihr am 21. April mit eigener Lebens-^sitzers dle ^a); Anmeldungstermin bis 23. Iun, 3"""fa u^^sahrt am 7. Juli. Mina Schwarz, ^«ni. L " ""enhandlung; Anmeldungstermin bis 28sten ^VMerungstagfahrt am 6. Juli. ^ . °sse)^°s Vollsbad in der Bahnhof-2"et werd ^""gen um 9 Uhr vormittags fe.erl.ch I-sReaierungsrath Dr. Alois Valenta lk^l^von Marchthurn). welcher das Fest seines ^Geburtstages im Familienkreise in Veldes feierte erbiett anlä slich desselben von nah und fern e.ne überaus P».wten h°« „..^«m ° Uhr »bend« eine °ußn°iden!Iich« Sitzung :»H« °b: .)«n^n "."^2ct°n a ". den «n.»u«! «ine« P°°»i. treffend di NufschriM °«! ^ ^ausection (Re- (Neferen Plantan> -) I^ ^ ^^^ ^ serent Zuzel). a) ^ ^^igen hölzernen der Haus- nchle b« P°>'i«>«'° ,.^ ^ ^z V°N«l,°de«, über die '"//' " « nnd V !««» !lir N°d«. in de«,elb«n. und de»Bad°«irie.!n "^M««e D knst«»°r!chri!!°n l»r dieMn, 5,) V°'! u" "i" «4,M«t°n- ») Wer d°« N°upr°gramm de« rich!« dei ««ul«!!°n, » ^ „.^^M, unt°r> «"ä", «°^ ^ ^ „f„. O « b. ° >! b> »i« de< 5?r?^^ei'^^^^^^^ ^^.V/urlaubsN eines städtischen Bediensteten sitz. d.e L«h«nnF°"°" ZchriWhier» Herrn Lehrer N«,»«»l«n« « h« '^^>.!°!n »uz»r. In einer U'»«'. "ü.'..^ !5«oM«„de °n die «er!a««°>.°n hielt, gedachte er in ehrfurchtsvoller Weise Sr. Majestät des Kaisers, berührte den großartigen Aufschwung, den das Vollsschulwesen Oesterreichs unter der langen Regierung Sr. Majestät des Kaisers genommen hat, der in kurzer Zeit ein nur wenigen Sterblichen gegönntes Fest, den siebzigsten Geburtstag, feiern wird, und knüpfte daran den Wunsch, der Himmel möge gestatten, dass Seine Majestät noch lange den Scepter des Reiches führe, worauf die Lehrerconserenz - Theilnehmer ein dreifaches Hoch auf Seine Majesläl den Kaiser ausbrachten. — Nachdem der Vorsitzende die Bemerkungen und Wahr-nehmungen, welche er bei seinen Inspections gemacht hatte, mitgetheilt hatte, erhielt die Lehrerin Frl. Ialobine Naglas das Wort zu einem didaktischen Vortrage über den Stoff: «Der naturgeschichtliche Unterricht in der Volksschule.» In lichtvoller, sorgfältig durchdachter Weise erörterte die Vortragende Ziel und Bedeutung des naturgeschichtlichen Unterrichtsfaches, die Auswahl des natur-geschichtlichen Lehrstoffes, die Anordnung dieses Lehrstoffes. Die Vortragende zeigle, wie der naturgeschichlliche Lehrstoff auf Grundlage der durch das Werk Friedrich Junges: «Der Dorfteich als Lebensgemeinfchaft. in Aufnahme gekommenen Gruppierung der naturgeschichtlichen Objecte zu Lebensgemeinschaften anzuordnen ist, zeigte die Vor« theile, welche diese methodische Darstellungswelse in sich schließt, gab ferner ein Bild, wie der naturgeschichtliche Lehrstoff auf die einzelnen Jahreszeiten und Classen zu vertheilen wäre, und erörterte schließlich die Anforderungen, welche dieses methodische Vorgehen an den Lehrer stellt. — Nach der Festsetzung der Aenderungen der Lehrbücher für das Schuljahr 1900/1901 erstattete Herr Oberlehrer Valenta den Bericht der Vibliothels-Eommission und legte die bezügliche Rechnung vor. Die Rechnung wurde von den aus der Versammlung gewählten Revisoren Oberlehrerin Fräulein Bauer und Lehrerin Fräulein Illerschitsch geprüft und richtig befunden.— I» . die Bibliothels-Commission für das Schuljahr 1900/1901 wurde von der Versammlung Herr Oberlehrer Valent 5 gewählt. — Den letzten Punkt der Tagesordnung bildete die Wahl des ständigen Ausschusses für das Schuljahr 1900/1901. Ueber Antrag des Herrn Lehrers ttlet wurden von der Versammlung Herr Oberlehrer Valenta Oberlehrcrln Frl. Bauer und Herr Lehrer Schiffrer mit dem Amte, den ständigen Ausschuss zu bilden, be» traut. — (Die Steinpflasterung an der Karl-städter-Straße) wird. wie verlautet, demnächst von der Ecke der Floriansgasse bis zur Unterkrainer Brücke in Angriff genommen werden. 2. — (Platzmusik.) Programm für heute (in der Lattermannsallee): 1.) «Guggenberger.-Marsch von Iiehrer. 2.) Ouvertüre: «Die Hexe von Noissy. von Zajc 3.) Splelmannslieder». Walzer von Schneider. 4.) «Fackel-tanz» von Meyerbeer. 5.) «Mein Liebling. Polla franxaise von Schlögel. 6.) «Kurze musikalische Notizen. Potpourri von Kral. — Beginn 6 Uhr abends ' — (Selbststellung.) Der am 12. d. M von einer hiesigen detachierten Zwänglingsabtheilung e„«. wichene. nach Saldenhofen zuständige Zwängling ^osef Deutschmann hat sich am 18. d. M. beim l. l. Gendar-merieposten in Münlendorf selbst gestellt, von wo aus ec nach Laibach befördert wurde. __o — (Vereinsnachricht.) Der Vicyclistenc'lub .Iliri,a» veranstaltet am Sonntag, den 24. Juni früh einen Vereinsausflug nach Straza - Töplitz. Abfahrt um 5 Uhr. — Die Mitglieder versammeln sich beim «Virant». 2 b'eses und i" Musterknaben. Theile mir gelegentlich f. Den V I? "ber ihn mit!» "tete st" ^Mah las die Senatorin zweimal; dann "d le' '"! a«" Bedächtigkeit den Brief zusammen listen -^^" "uf den Tisch znrück. Dabei aber »nd'H" ?ugm. kalt wie immer erscheinend Igelnd«« Schwester, als wenn sie aus deren lebhaft "te üÜ'n Nl ck heraMchn wollte, was dieselbe vor-huscht "Wte im allgemeinen und, wenn mch alles Theodo'^e. Msbesondere mit einem: mit - Gottsned du dazn?. brach Frau Melitta. ^ zuH°5l°si°.keit der Schwester zu lange dauern V/s dazu sage?, wiederholte die Senat^m. ,ne.e^" deshalb zu schreiben. Dir macht d» Unr^^nquarti?rung jedenfalls zuviel Umstände ^/^'^l. meinte Frau Melitta phlegmatisch. stehen Mi Betten und m 3>«' 'F mich in meinen Gewohnheiten und > erK'nllchkeiten durch nichts stören. Wenn « ^' ledIn! "'". "U'ss ich die Mädchen immer um ^. w"U w >,'." "einer Nähe haben!» , l ^^elamp lächelte sarkastisch; gleich darauf " Ne wltdn ernst. "üt del^n Äußerungen ^ ^ ^.^ ^ 'Mr '^N Du solltest etwas HelraM umtlmi pr , ^ nehmen.. "^ ^Hme übe "^^^ keine Rücksichten, ent- ^s"'"'e'^"^h'und beanspruche von niemand e"s Mm meine Art nicht passt, der soll m.r fern ""« sein- ,7 "e5 sind. Die Villa ist wohl hier in der ^^n nächster Nahe. Unten vom Garten aus bist du mit lN'M Schntlcn da. Die Wohnung knne ich — halbes Parterre, elegante ckamkre« nnrmyl, und vollständig separiert; der frühere Landrath wohnte längere Zelt darin; jetzt stehen sie schon lange leer. Fur wen reflectierst du darauf?. «Für unseren Director, Herrn Corille.. «Das Quartier ist theuer. Vierzig Thaler monatlich Kann der soviel zahlen?. ^ Frau Melitta hatte sich aus ihrer bequemen, liegenden Stellung aufgerichtet; ihr Interesse war plötzlich erregt; ihre Augen bekamen Glanz, Leben «Herr Corille ist sehr wohlhabend!, entaeanete die Senatorin würdevoll. «Und dabei Angestellter?, fragte Frau Melitta jondlerend. «Nun, ja, aber Director!, lautete die Antwort der Senatorin. «2r hat mehr au« Freundschast sür Felix, als aus eigenem Interesse den Posten cmac-nommen. Ich bin sehr froh darüber. Der Mann ist unbezahlbar l» Frau Melitta räusperte sich. «Hoffentlich lerne ich ihn drmnächst kennen. sagte fte. «Als Nachbar kann er kaum umhin, mir Besuch zu machen, besonders wenn du ihm aast. dass ich deine Schwester bin!. ' U'. ""I» «Wenn dir daran liegt, werde ich ihm »>omKWH Bestellungen entgegengenommen werden. ^ Alle in dieser Rubrik besprochenen literarM ^. scheinungen sind durch die Buchhandlung I g " ^ mayr K Fed. Namberg in Laibach zu beM^. Trlegrnmme deo k. k. Tcle,M>^ Torrospondenz -Bureaus per Krieg in Südafrika. . Lonbon . 20. Juni. .Reuters OisW' M? ^ Hmnmonia voni 18. d,: Eine gwft.' VnM'!'^' ^ ist gegenüber der Front von O^nerm ^^< Stellung concentriert, um sich durch dil'N' . ß brechen. Die Hauptstadt des Orcmjossrs'!'""'^ j«'tzt Netlch'm. Das Hmipllager der W>le>' ^ fünf Meilen nahe gegen Picksburg verlegt. A,^H beschossen heute das englische Lager b" ^' ^i! Die Aeomanrys waren auf der linken Fla»^ ? O Unterbrechungen den ganzen Tag über in M' ' ^ Transvaalburen gehen' vor den Truppen OllUe"« und stoßen zn den Frcistaatouren. <^,ivh^ London. 20.Juni. Lord Roberts <"^ htl aus Pretoria vom Heutigen, dass die ""'" ^t General« Hunter vorgestern Krügers - Dorp ,^l Widerstand gesunden zu haben, besetzle- ^ Methuen, welcher einen großen Trai'ipo^^ Heilbronn geleitete, schlug eine unter dem ^ ^^ Christian De Wet stehende Abtheilung . der h^ welche sich bemichle, ihm den Einmarsch " '"^Mü< zu verwehren, in die Flucht. General Hunters ^ Infanterie eroberte zwei Geschütze des lloi""« F Duglessu. Die telegraphische Verbindung "'" ^ >" wurde wieder vollständig heigestellt. D>c , ^ Johannesburg sind wieder geöffnet. Der H"'" ! täglich lebhafter. Die Vorgänge in Vhina. ^ Wien, 20. Juni. S. M. Schiff «Zenta. wird mehrseitig '"" ,^M fügen bestätigt, dass die Entsendung einer M ^H> ungarischen Landtruppen - Abtheilung nicht n genommen ist. .. gazP"> Berlin. 20. Juni. Auf Befehl Ka'seH ^ werden die beiden Scebataillone durch K"^,,,« ! der Armee auf Kriegsstärke gebracht und den» st » port nach China vorbereitet werden. Auff M t Personal für fechs befpannte Geschütze von «l° s/ » gestellt und eine vollständige Batterie w" ^ . aus dein Bestände der Armee abgegeben >"" ^l , Berlin, 20. Juni. Das WM'^rde!. . meldet: Der deutsche Consul in Tschl'fu ^ Ü^ ^ gewiesen, wegen Errichtung einer Schm^HB? » Tschi-fu schleunigst mit dem Chef des KreuzeM" ^ in Verbindung zu treten. Compagnie zeigt dem internationalen Vu", ^dcl » l. sie demnächst mit Hilfe der vereinigten Ge^n "^ ^ unterbrochenen Dienst zwischen Tien-TslN, s^ Tschi-fu zu organisieren hoffe. ^aH 5 Rom. 20. Juni. In der heutlgen^ M< ^ wurde ein Telegramm des Ministers «^ .^;^ > Mscontl'.Venosta verlesen, demzufolge oer ^ -Consul in Shanghai heute telegraphiert Y« ^ s« ^ fremden Gesandtschaften in Peking unver»" ^ el ^, ,./ London.20. Juni. Die AdMal^^ ^ vom britifchen Contreadmiral in T"A^ii-M^ > dort am 17. d. M. abgesendete und w^'del^ abtelegraphierte Meldung über die Einnay" ,„ ^ vor Talu durch die vereinigten Trupps' hel ^< ^ nnter anderem heißt: Am 17. morgens'""^lll« ^ fische Admiral in der berathenden Ver«' ^ ^ Zlollenbefehlshaber erfchienen und ertlane ' ^n ^ bei der Flotte der veremiaten Flotten z" ^," -^H^Mung Nr. 140 1175 21. Juni !N0". '""»ationall ^"^' ^ln General Seymour und den Wen» "m„ uftpen liegen leine weiteren Nach. welches abgeschnitten ist, ft» 3M ?>^^ l)rftig.s FeueV gehö.t. Vor Tal.1 ^"alinaim- m>'"' Ulsslschcr Truppen unter einein ' Reinig, n ?n,^ Vezichungen zu den Vertretern , Pete «l,^°lhte Wd die besten. k"hielt a,/^' ^ I""'- Der Marinegeneral. M nM^ ^"lt Arthur vom Vlceadmir< >den F'Zendrs Telegramm: Am 4. d. M. a. St. Mhn Kam^. ^" ^°'" ""^h siebenstündigem ?°l^ worden ^I' ^^ ^""' chinesischer Seite ver-^>nen. A«, H ""^ von den Landungstruppen ge-?'K°le l ^''°bnlen die russischen Kanonen-?^anone^^Kal. und «Bober-, das franzö-3«e. das englische Schiff -M- " den, Cnm.^lche Kanonenboot -Iltis., welche 3" lllllnqez 3"?"b° ^s russischen Oeneralcapitäns 3l1 ^ei wurd7^" s!«"dn( theil. Auf rus-?' einer /^ ^ "" Lieuteuant getMet. einer 7tt wurde, ?'^ ""d einer leicht verwundet; 3, ^nouenl.^. ^?"'l 6""dlet und «7 verwuudet. 3 'ln Deck '^^jal. ist schwer beschädigt und >heil d? ""sgeb^ssert werden, da der Unter->enl'oot .3 "" ^'lchoss ein Leck erhielt. Das L lkajule wu.7"'z' wurde an sechs Stellen leck. ^""beschll^. Zerstört. Das Kanonenboot .Vober» V'nna,,d v ^"" bm Mannschaften der Boote «^Wai"^^'^""'' 'Daily Express» meldet ? do^'^'" Gestrigen: Beim Kampfe um die ^l>den ? «>'^en 700 Chinesen in den Forts. 3? und dem?^' 3,"l dem Rückzüge durch die ?? und V^"^"""l^"^"l abgefangen d,e T Kieu,«r a. . "^ll nahmen den neuen chlne-^^en E^liang. I„ Shanghai verlautet: 2 vetfu'^'"'?bttuppen, die über zahlreiche Ge-«en. "3' se,en vor den Thoren von Peking sofort die Stadt von zwei »i vom" ^ Juni. Die «Times» melden aus ^°li der ^' ^ - Nach einem im Organe des "^lne f>a?°""Wm Eisenbahnen veröffentlichten ^ss'Ng die?..V"n über dem südlichen Thore ^?dies a,7'l!lche Flagge geweht. Man nimmt ^Mralz ^1 e Aululift der Truppenabtheilung vHen Telear 3°" l)indeutet. Der Director der ^""gerict>»p. ^" habe einen zeitweiligen Courier- . 'ln Zi!/. ""' Tien.Tsin mit der nächsten ^°"don ^" verbinden. ^ lVlail. in ^ Juni. Der Correspondent der ^Nische ^Aolohanla meldet vom 19. d. M-l«3 zur N,s"^'"ung hätte die Vertreter der <<> in H^""g der von Japan infolge der U ^ie lllv.n^" unternehmenden Schritte ein- >g v!7 Hlche Presse befürwortet driugend d,e li^°Ndo,, ^"W0 bis 30.000 Mann. < ^'ghai l!n^ A""'- «Neuters Bureau» meldet ^^/"litn Heutigen: Berichte aus chiuesischen Quellen, welchen von den h.esigen f mden Vean.len Glaub n bciael7gt wird, melden, dass s,ch dle GeMdt. l^n i,. N am 17. d. in Sicherheit be anden Väss A^ Seymour mit der fremden Streit- "L?n"d'^ Schena überbrachtes Telegramm bestätigt d.e Nachr.cht. Winitriund.« «Hern ist !,ei. «estern ,m,e Nach-Mt Mr"« Vorgang i" «>»'» ,«»"!>">' '^' AngelMMtüe^ Fremde. H»!, Oliick, Zug. «renn, Me.. Wien. ^ Meteolosogische^e^ in Laibach. Seehöhe ^2 m. Mittl. LuMucl ?W 0 mm. K syi, ^A «..sich« ,K3Z « ^F «ä^ ffäl Mnb be« Himmel« !ZL- 201?^ ?^0 19 0 S. schwas theilw^hetter____ ^^'^ ^-i-^^T«^»?) schwach > bewöllt 4 8 ^''^^7«M.. w ,°^T°mP«».ur 2° «. «o. male: 16'3°.______^_______,---------.^----------------- ^tt^che^^acteur: Anton F^l^ -----Soeben erschien: QeSUfldhCif Schönheit w^T 6h egltich Aerztllche Erfahrungen und Rathschläge . von Dr. von Ammon Dr. Becker Illustriert. Dr. Schuster. IFrels K3 — Zu beziehen durch die Buchhandlung lg. v. Kleinmayr 4 Fed. Bamberg I.ailmeh, €©iigres»pla »"<""' «°/„ dto, Rente in lttontnwül,!., ^.^ steuerlrei, per »assa > - ' «,,<,^ „l ,i!> N°I.,.N,Hi,N!"»'.«'«!« dto dt°. Silber l«> ll. . - - »« >l" b»°. Stllat«.Obl!«. (Un«. 0s blo, dto. (l8»«> . - ' " ., ,,x) ?'' V,l,»bau.Ml«h,''> «tH >>/° '^,z „7?b 4"/. »rainer Laiidr« «nlehsN . --------------------------- «tlb Ware ßsandbll»ft »tl. 3en"un«.«anl«'/^hr. °«l. ^^ ^ «istnbahn.prlolllll«> Vbligationln. sserb!»°,.d« Nordbah.. '^.^,,4,3 „. "°- .^ «»l,n ' ' '^ ,0,'?b1U475 Dlv»ls» zoft (per stück). Verzlusllche Lose. ^j>o„aÜT^ '3^'^ "2'- U»»trzl»«lche «ose. Lrebltlolt M s - ^ . . . „9.75 il»7b """^i.^u ll - - - l3l-l35- V«ld Ware «etien. llan«port>zjnl»r» nehmung»«. «u!Na-Iepl. «lsenb. 5UN fl. . 30l0 8050 Vau-u. Betrieb«.««,. ,. Nädt. Straßenb. in Wien lit. X . 302 — 304 — dto b<°, bto. Ut. N . . »93 — «»5'— V«hm, slorbbah» l»u .. Oestfrr., 5l«) fl, ». 400 Kr. U»4 — Ul« — Ferbl!iand«.N°rbb, lOUUfl.llM. «»35' 6345' Üemb.'llzerno».» Iassy > Vi>mb.< «elcllschaft »00 fl. E. . . 5ll5 — 538 - liloyd, Oest.. Trieft, 500 fl.IW. 7?« .. ??<,-. vefterr. «ordwestb, »00 >Ges., Nl'ue Wr., Prl». ritä!«-Vlctle» «>»<» b,(!»aab'«caz)zl00fl.«3. 42S — 430 — Wiener L«calb»h»eil>«ct.»««l. — — — — zankt». «lnzlo-0tst. Nanl LON sl. . . »z« — ,»i _ Vaüluerei!!, Wiener, »00 sl. . 500-50 50150 «°dcr.-«l,ft., Otst,, «00 sl. «3. ui« — 8l« — «lidt'Nnst, f. Hand, u. «. lUOfl. -.— — — dto. dlo, pcr lllllmo . . . 689'— ?l» — «nditbanl, «llg, u»g., «00 sl. . ?,g — 7s, — Deposittnbanl, Mg,, »uu sl. . 432 — 43»- lt«compt»,«ef,. !1tbr»st,, 500 N. ,4!i0- 1430' «ko°u. llaffcilv., üljlentl, »00sl. 473 — 475 — Hypolhtl».. 0rft.. «X! ft.»U°/, «. ,«,.5,1 zyo__ «elb War, LHnoerbanl, 0«st., »00 fl. . . 48!> — 4»« — Oesterr-ungar. Uanl, S00 fl. . ,748' I?ü5 Unlonbanl »00 fl.....570 — 5?« — «erlehilbanl. »ll«., ,40 fl. . z» - 3»u — Indufirlt-zlnter« nehmungen. «llugef., «llg. «st.. ,00 fl. . . lS9 50 »70-50 «tgybier ltisen- und Su »l. im8 ,«?»- «alau'Tarj. Vtelnlohlen iou fl. n»— 83S — Trilallei Kodle,!w,<«es. 70 fl. 40»'—4,« — Waffe»!.-«,,Oest.in Wien,!00fl. 65U — »««— W°»l>°n.Ueih»nst.. «lllg,, lnPeft. 400 »r........ 10,5' 1025 Wr. Vaugefellschaf» 10« sl. . . iW —170 — Wienerbera.« Zie««l'«ct<«N'»el. ?,z — 717 — Devlftn. »urze Eichten. Amsterdam ....... zvo» »ao l.l. Deutsche Plätze...... „»<-,« „» « , Bonbon........ «4» ,? «4» »5, Pari»......... W 40 <»l»u El. Petersburg...... ^ — — _ Dalulen. Duraten........ ll'87 l» 4l 20-ssranc« Etülle ..... l»»l! 1« 34 Deutsche N,!ch«banlnotn« . . ll«NL,,»k<, Italienllche Uanlnoten . . . uo /5 u<> »s. «Übel-Noten. ...... «ul>^. ,N^I|(^-----.-------^~Z:-------•—----'-----"jf'J fJD. JMlÄy^11^ III , Privat-Depots (Sase-Depo8it8) *^' ^^. •5;*;ÄI-WÄa.W11- l|l s*^^- ^Sjj^jjjjj«----^^H^nJ^.JSÄSSS!^^ ;