gttll^Vö «-»<5 ,3iA3^ "'? ' ^ 293. Molltag am «3. December R8K» Die Laibacher Zeitiliiq" erscheint, mit AuSnali'nc dcr Sl,nln- und Fcicrtäge, täglich, »»o ^ftet sammt den Vcilaq.'il im (5 >,'m v toir ganzjährig l0 st., halbjährig 5 fl., »»it Kreuzband in, (Lunn'tmr ganzjährig ll si., halbjährig .', st. :ltt sr. F,ir die Zil^cllnug ins Hans sind halbjährig AU kr. mehr zu cntrichtrn. Mit der Pist portofrei aan < jä hrig, »lntcr .'trmzbano »no gedruckter Adrcsft l:i st., halbjährig <> ft. ^U kr. — In seratil)!i6g»'bnl> r fur eine Sl'altox^ile over dm Nam» drrsclbcn, fnr einmalige (zinschaltnng i3 fr., filr zweimalige ^ kr., fnr dreimalige 5 kr. C. M. Inserate bis 12 Zeilen losten 1 fi. fur 3 Mal, ül) kr. fiir 2 Mal und 4lj fr. fnr 1 Mal einzuschaltm. " n Aemtlicher Theil »*R"V Kund m a ch u n g. "3<§N N^ie Hauptliste der Geschwornen aller Gemeinden, die dem Sprengel des k. k. Laibacher Lan-desgerichtes aligehören, ist nach Erschöpfung aller dazu vorgeschriebenen Gcschä'ftsstadien angefertigt. Es kömmt mm die Iahresliste, d. i. das Ver-zrichniß der bei den Schwulgerichtssitzungen dcs Iah' »es l85i in Laidach zu verwendenden Geschwornen, durch das Los zu bilden. '^no..° Dieser Vorgang wild untcr der Leitung des Herrn Hof- und Statthaltcrci Rathes und untcr Zuziehung von sechs Herren Mitgliedern dts Laibacher Gemeinderathes, auf den 27. d. M. Vormittags in öffentlicher Sitzung im Nathsaalc des hiesigen Ge-mcindrhauscs hiemit anberaumt. Die Verlosung wird ihren Fortgang ununter-diochen so lange nehme,,, bis die festgesetzte Zahl von 300 Geschwornen ausgelost seyn wird. Die Statthaltern dringt dieß anmit zur öffentlichen Kenntniß. '" ^ ^ 3aibach den 22. December 1850. .1 ...^ Von der k. k. Statthalterei für Krain. ^--'""^'-"- Gustav Grnf Eh 0 r i nsky, k. k. Statthalter. Kund m a ch u n g. Es wird hiemit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die laibacher Bezirkshauptmannschaft für Rechnung des ihr pro 1850 ausgetheilten Nccruten-Contingents pr. i tt3 Man„, gelegentlich der am l«>, 19. und 20. December 1850 stattgcfundcncn Stellung , 9V Mann aus der Kathegoric der «x ntticio Vorgeführten, dann aus der Kathegorie der im Jahre 1830 Geborenen in guter Ordnung abgetragen habe, und daß sie mit der sogleichen Tilgung des annoch bestehenden Nestes pr. 13 Mann aus der zweiten, oder einer noch höhern Altersklasse, vor der Hand aus dem Grunde einhalten zu sollen glaubte, weil 48 von den in der ersten Allersttasse befindlichen Individuen auf dem Asscntplatze nicht erschienen sind. Da man jedoch nicht zweifelt, daß auch die Säumigen ihrer Militär - Widmungs . Verpflichtung nachkommen werden, so sind dieselben Behufs der Berichtigung des cmnock bestehenden kleinen Nestes pr. 13 Mann zu der aus den 7. Jänner 185 l anberaumten Nachstellung vorgesordert worden, um dem Nuse der Wehrpflicht Genüge zu leisten, und dadurch ihre, sowohl Allerhöchst Sr. Majestät unserm aller-gnädigsten Kaiser, als auch dem Vatcrlande schuldige Treue zu beurkunden. K. k. Bczirkshauptmannschaft Laibach, am 20. December 1850. /Am 2l. December 1850 wird in der k.k. Hof-und Staatsdruckerci in Wien das 5l^X. Stück des allgemeinen Neichsgesetz- und Regierungsblattes, und zwar sowohl in der deutschen Allein-Ausgabe als sämmtlichen neun Doppel-Ausgaben ausgegeben und versendet werden. Dasselbe enthält untcr Nr. 465. Den Erlaß des Kriegsministeriums vom '30. November 1850, womit die von Sr. Majestät a. g, genehmigte Verbesserung der Gebühren der feldärztlichen Branche bekannt gemacht wirtm ^.^ ^^innn. 'tt>n'>^^ ^»N«^'5K Nr. 466. Den Erlaß des Ministeriums des Innern vom 6. December 1850, womit verfügt wird, daß die gesetzlichen Bestimmungen, welche in dem Delete der bestandenen vereinigten Hofkanzlci vom '0. October »847, Z. 34830, bezüglich der Anwendung der Aetherartcn und Naphten überhaupt enthalten sind, auch auf das Clorosorn, volle Am Wendung finden sollen. Nr. 467. Die Verordnung dcs Finanzministers vom l2. December »850, womit der Eingangszoll für Patcnt^ll:»l-t-^I<»lll und PateM-V,>lcimi»«u!!i»-Ilul»!)l)r-^lc)l,l, ermäßiget wird. Nr. 468. Den Erlaß dcs Ministeriums für Landes-cultur und Bergwesen vom 16. December 1250, womit kundgemacht wird, d^ß die Amtswirksamkeil der Gratzcr Berg- und Forst - Direction am I. Februar l850 beginnen werde. Nr. 469. Den Erlaß dcs Finanzministeriums vom 19. December 1850, betreffend die Hinausgabe von Ncichsschatzscheinen mit dem Ausscrligungstage vom l. Jänner 1850. Wien am 20. December 1850. ^ '^ ^! Vom k. k. Redactions-Bureau des allgemeinen Neichsgesetz- und Regierungsblattes. Seine k. k. Majestät haben über Antrag des Justiz-Ministers mit a. H. Entschließung vom 17. December v. I., den N'ath dcs lombardischen Ap-pcllationsgerichtes, l)l-. Franz Ulm, zum Präsidenten des Landesgericbtes zu Wiener-Neustadt aller, gnädigst zu ernennen geruht. Se. Majestät der Kaiser hab?n mit a. h. Ent-schließung vom 15. d. M. den Stabsarzt lir. Johann Dreyer zum Oberst,-Fcldarzte mit den sy-stcmmäßigcn Bezügen huldreichst zu ernennen gcruht. Nichtamtlicher Theil. Wir sind in die Lage gesetzt worden, un^ sern Lesern nachstehend die von Sr. Durchlaucht dem Herrn Minister-Präsidenten Fürsten v. Schwär zcnberg an die kais. Missionen in Deutschland am 12. d. M. erlassene Circular-Depesche mitzutheilen, womit sämmtliche deutsche Regierungen eingeladen wurden, zu den am 23. d. M. in Dresden beginnenden Confcrcnzcn ihre Vcvollmächliglcn abzuordnen: »Das Bedürfniß einer zeit - und sachgemäßen Verstärkung der grundgesetzlichen Verfassung dcs deutschen Bundes, im Wege der Revision, ward in Deutschland gefühlt, lange ehe noch die Begeben, heitcn der letzten drei Jahre, dessen Erfüllung zur Sache unaufschieblicher Nothwendigkeit gemacht haben. »Schon damals waren alle denkenden Männer der Nation, und alle Vaterlandsfreunde darüber einig, daß die Organisation der obersten Verwal ttmgsbehörde des Bundes eine mangelhafte sey; daß es an den Mitteln gebreche, das wahrhaft Gemeinnützige, in geistiger wie in materieller Beziehung, unter den Mitgliedern des Bundes in das Leben treten zu lassen; daß dem Auslande gegenüber die Vertretung Deutschlands nickt auf eine Weise be .stellt sey und bestellt seyn könne, wie sie der wirk» lichen Macht, den Hilfsquellen und der historischen Größe Deutschlands angemessen wäre. »Die Ereignisse des Jahres 1848, die Leichtigkeit, mit welcher damals die Grundlage des Bundes erschüttert und dessen gesetzliche Thätigkeit außer Wirksamkeit gesetzt wurde, und der Zustand innerer Zerrissenheit, in welchen seitdem und bis zu dieser Stunde das gemeinsame Vaterland versetzt worden ist, haben, nur zu sehr die Besorgnisse u»d Wünsche Derjenigen gerechtfertigt, welche längst auf gründliche Revision der Verfassung des Bundes gedrungen hatten. »Verschiedene Wege sind seit 1848 zur Erreichung dieses Zweckes eingeschlagen worden; keiner ader hat bis jetzt zum ersehnten Ziele geführt. »Und dennoch muß ma» schnell an dasselbe gelangen, will m^n nicht die Bande, die gesetzlich und naturgemäß die deutschen Staaten an einander knüpfen, immer mehr sich lockern, will man nicht die deutschen Verhältnisse einer völligen Auflösung entgegengehen, und den Bund in der europäischen Staatenfamilie gänzlicher Machtlosigkeit zu« traun» gen Beute werden sehen. ,,U»ter solchen Umständen erscheint der durch frühere Erfahrungen als gut und zweckmäßig be< währte Weg gemeinsamer Ministerial-Konferenzen neuerdings angezeigt. >,E5 mögen daher in kürzester Frist die bevoll, machtigtcn Vertreter sämmtlicher deutscher Regierungen an einem frei gewählten Orte zusammentreten. »Daselbst sey ihre Aufgabe, von dem Grund, satze ausgehend, daß der deutsche Buud ein unauflöslicher und dessen Grundgesetze bis zur erfolgten Revision in unverbrüchlicher Giltigkeit bestehend seyen, — die Verbesserung eben jener Grundgesetze in Berathung zu nehmen. „Der leitende Gedanke bei dieser hochwichtigen Arbeit sey jener, daß die Interessen d2 Mann aus der ersten und zweiten Allcrsclafse gestellt worden. Da aus der «'X olii^w zu stellenden blasse über 90, und aus der ersten und zweiten Altersclasse über 78 Mann »icht zu der Assenlirung erschienen sind, so hat die Bezirkshauptmannschaft die weise Vorkehrung zur Befriedigung der bei der Asscntirung anwesenden Gemeindevorsteher getrosten, in so lange nicht die höhercn Altersclassen vorzuführen, bis nicht die Renitenten durch Zwangsmittel gezwungen werden, der Stcl-lungspflicht nachzukommen. Diese wahrhaft gerechte und zugleich gesetzliche Verfügung ist bei der Bevölkerung mit Freuden aus-genommen worden; denn würde man gegen die Renitenten nicht strenge verfahren, u»d nur die folgsamen Jünglinge, die sich selbst melden und dem Gcsetze freiwillig nachkommen, zum Militär nehmen, so könnte für die Folge der Ucbclstand entstehen, dast gar wenige sich freiwillig stellen und dem Gesetze freiwillig entsprechen würden, wenn die Ncni-teilten Utibesttaft in Ruhe zu Hause belassen werden möchten. Daher sind die Gemeindevorsteher der löblichen k. k. Vezütshauptmannschaft Kramburg für die getroffenen Verfügungen den wärmsten Dank schuloig, s welche gewiß gute Frücble tragen werden, und wenn j gegen die Renitenten gleich jetzt das Gesetz energisch ' angewendet wird, so dürfte es in der Zcitsolgc keine derlei Renitenten mehr geben. , .« Von der Leitha, l6. Dcc. , ,, -/f ^. — Bei Gelegenheit der Retrutirung erhielt. man wieder ein Mal so recht die Ueberzeugung, daß, die Stimmung unter c-cr Bevölkerung eine immer ^ beruhigtere wild, und sich Niemand den Anordnungen der Regierung trotzig in den Weg stcllt. Unser Bezirk zählt eine Menge gesunder, junger Bursche, die fast alle uolhwrndig beim Ackerbau gebraucht werden; nichts desto weniger stellten sich alle freiwillig und nahmen ihr Los freudig hin. Einige Uebclgesinnte, welche die Bevölkerung bei dieser Gelegenheit aufhetzen wollten, wurden der Genöd'armerie übergeben nnd nach W^csell'urg abgeführt. Übrigens sind alle Recrutcn vorläufig in ihre Heimat entlassen worden und haben sich erst aus's Frühjahr zu stellen. Der milde Winter ist für unsere Saaten sehr gedeihlich, und wir wünschen nur ei»c reiche Schnee--decke, ehe einMal die strengere Nalle hereinbricht. Wie einer unserer verläßlichsten Wellerpropdcten ver-sichert, soll der dießmalige Winter dem afrikanischen gleichen und sehl kurz seyn. Der Fruchthandel zeigt seit einigen Wochen eine solche Lebhaftigkeit, wie wir sie se.t dem N^chmärz nicht sahen; Wicselburg's Schütlkammern strotzen voll Getreide, das meist nach Wien geht. Die Aus sichten auf eine künftige gute Ernte, dir wir wahrlich sehr nolhwendig brauchen, drückt die Preise der Körner immer mehr lierab. Leiser,,Mrdd«r Concentre lionspllnct deö ungarischen Fruchthandels, Wiesel dnrg, durch die Preßburg - Pesther Eisenbahn außerordentlich verliere»,, da die Händler aus den unteren I Gegenden ihre Ware wohlfeiler auf der Eisenbahn befördern können; Wien erhält dadurch auch billigere Frucht. ! > - Das öconomische Institut in Ungari > ch-Alten bürg wird sehr stark besucht, und über die Trefflichkeit der neuen Einrichtung wie über die vielseitige practifche Bildung der Professoren hört man nur Worte der Anerkennung. Es sind nicht bloß Ungarn, die das Institut besuchen, sondern avch Ausländer, welche sich hier zum Landmanne, wie er seyn soll, zu qualisiciren fuchen; der Director, ein tüchtiger Landwirth, von Hohcnhmn aus rühmlichst bekannt, sorgt thälig sür die Herbciscliaffuug der ncursten Werkzeuge im Gebiete der Agricultur. und die An< statt dürste somit bald als eine Musterschule für Oeconomcn im Lande dastchen. G e st e r r e i ch * Wien, 19. December. Mit Beziehung aus die Erleichterung des Gräiizvcrkehres zwischen Oesterreich u>id Baiern ist in Folge Anordnung dcs Hrn. Finanzministers Nachstehendes verfügt worden: l) daß im Gränzverr'ehrc zwischen dem Kaiser» thume Oesterreich und dem Königreiche Baicrn keine Zollmihebung in Baiern Statt smdet, wenn die bei der Eiil' oder Aussuhl zu berichtigende Zollabgabc weniger als 3 und ^ Kreuzer baierischc Währung beträgt. 2) daß in Baiem sämmtlichen Hauptzoll-ämtcrn und Ncbenzollämlern erster und zweiter blasse immhalb der Gränze der ihnen beigelegten Erhcbungs, und Absertigmlgsbefu^nissc die Vollziehung der mit den Gränzvcrkehrs - Erleichterungen in Verbindung stehenden Amtshandlungen und Vor? kehrungen zusteht. — Was die zollämtliche Behaus lung der aus baierischcn Garnen in Oesterreich ge> webten Leinwand in der Einsuhr nach Baiern betrifft, so wird von Seite Baicrn's nur für die Gränze gegen Böhmen von der zum Verbrauche nach Maßgabe dcs örtlichen Bedürfnisses eingehen» den rohen Leinwand der Eingangszoll erlassen. * Sc. k. k. Majestät haben über Antrag des Hrn. Hanvelsmmisters, liach Zustimmung des Mini-sterralh^', dem tzarl Egon Klnsttn zu Fülsteudcvg ! das angrsuchlc Privilegium zur Umst.Utung der Pier-< deeismb.'hn von Prag bis Weihypka in cii,.' Loco-j motivbahn und z»r Anlage einer Zweigbahn in das ! Buschtichradcr Kohlenrevier allcrgnäoigst zu verleihen und die hierüber ausgefertigte Privilegiums - Urkunde eigenhändig vollzogen. * Wien, 20. December. Während in aus-wärtigen Blättern der österreichischen Regierung die , Handhabung der Justiz gegen die Schuldigsten der un^ ^ garischcil Rebellen als Vcrdrechm angerechnet wurde, ! hat man ardererseits nicht verfehlt, die Humanität der Rebellen anzupreisen und mit einem glorreichen Nimbus zu umgeben. Dieses veranlaßte bereits vor längerer Zeit eine Veröffentlichung bezüglich jener Acte der Insurgenten, welche gcgcn das Leben ihrer politischen Gegner — gegen die Anhänger dcs Thrones und' dtt Dynastie — im eigentlichen Königreich Ungarn und in der Woiwodschaft Serbien verübt wurden; die gerichtliche!, Nachforschungen hierüber sind noch nicht überall auf dem ganzen Schauplatze jener traurigen Ereignisse vollständig zu Ende geführt, sie beweisen jedoch, daß die Zahl ocr blutigen 'Opfer, welche dem Götzen der Revolution sielen, ai,'s Ungeheure geht; so bringt nunmehr der »Sie-bcübürgcr Bote" eine auf amtliche Erhebungen begründete Uebersicht der, lediglich im Großfürsten-thun» Siebenbürgen dem Tode Verfallenen. Statt vieler Worte mögen linsach nur Zahlen spre-cden. Durch Urtheil revolutionärer Behörden, durch aufg.st.llte Blutgcrichtc und Et.'ndrccht wurden hingerichtet im Hcrmannstadlcr Districte 3 0, im Earlsburger »75, im Klausenburgrr i3l, im Nclteger 4.4< im Udvarhelycr 17. im Fogaraschcr 2, zusammen 44l> Individuen. Auf Befehl einzelner Insurgentenanführer ohne formelles Urtheil fanden ihren Tod im Hcrmannstädtcr Distnctc l 6 l, im Karlsburger »65, im Klausenbulge» 229, im Rettegcr l 6 1 , im Udvarhelyer 5 2, im Fogarascher 1, zusammen 7. Durch Insurgenten bei feindli' chen Ulberfällen einzelner Ortschaften kamen von der Einwohnerschaft um: 3li>> Personen, die bei weiten» geringere Zahl wurde ausgehängt oder erschossen , die Mehrzahl auf andere grausame Weise ermordet. Während dcs Kamp fe s mit Insurgentenhau. sen blicben aus dem Stande der Landcsbevölkerung, ohne den Verlusten des k. k. Militärs, im Hermann-städtcr Bezirk 2 5 2, im Karlsburgcr 715, im Klauscnburgcr 225, im Rcttcger 63, im Udvar-helper 27, im Fogarascher I, zusammen »H83 Die auf tt««V sich belaufende Gcsammtzahl theilt sich aus 5 ti 8 tt männliche, 363 weibliche Individuen und 6 9 Kinder; darunter 541! Romanen, 304 Ungarn, 310 Sachsen und 93 Personen andc. rer Nationalität. Diese amtlich constatirten Daten liefern den schlagendsten Beweis, wie barbarisch die Rcvollltionspartci in Siebenbürgen gegen die, den» Kaiser und ihrer Pflicht getreue» Einwohner gewüthet und wie grell ihre schönen Redensarten mit ihren Blutthaten contrastircn. * Wie wir hören, ist bereits vor einiger Zeit eine sehr wohlthätige Verordnung ergossen, wodurch der ziemlich im Argen damicderliegenden Gewerbsthä-tigkeit auf den, Lande die Aussicht auf besseres Ge, deihen und freiere, leichtere Beweglichkeit verschafft wird. Das Recht zum Gewerbsbetriebe ist nämlich gaxz von dem Zuständigkeitörechtc getrennt worden; wer ein Gewcrbsbefligniß erlangt, braucht diescrhall) noch nicht der Gemeinde, in wclchcr er sich nieder-läßt, anzugehören. Offenbar wird diese Anordnung, die als ei» Schritt zur Entfesselung der Gewerbe angesehen wcroen muß, von dc» heilsamsten Folgen begleitet weide». * Die heutige Börse zeigte wenig günstige Stimmung. Aber auch dicßmal rührte die steigende Tendenz i» Valuten lediglich von staiken Offerten zur Uebernahme von Partiale» des lombardisch.ve-netianischcn Anlehcns her. Dadurch mögen die Preise dcs edlen Metalls wohl vorübergehend hinaufgetrieben werden; das Ergebniß wird übrigens in letzter Instanz doch nur der bevorstehenden Rcgulirung un^ screr Geldverhälluisse zu Guten kommen. — Der Etat des «idgcnössischei, HccveS für 185l besteht aus 104.352 Mann, darunter etwa 77.000 Mann Infanterie, 10.000 Scharfschützen, l 0.000 Artillerie und Train, 3000 Eavalleric, das Uebrige Genie.Eorps und Administration. — Bezüglich der Nccruten - Aushebung in den lombardisch - venctianischcn Provinzen werden dort einige Erleichterungen erwartet, von denen aber bis jetzt nichts bekannt geworden ist. Nach den bereits er, gangenen Bestimmungen sind 14.000 Nccrutcn, und zwar 7596 aus der Lombardie und 6404 aus dem Venetianischcn zu stellen. — Die Eonscribirung beginnt heute, die Losung wird am 17. Jänner vor sich gehen, "^ '" ^ — Seit einiger Zeit erhalten die hiesigen Kunst» Handlungen sehr bedeutende Bestellungen auf Por-ttaits Sr. Majestät des Kaisers und der kaiserlichen Familie aus der Lombardie. Auch arbc,tcn mehrere renommirle Maler im Auftrage einiger begüterter italienische» Familie» an dm Bildnisse» dcs Monarchen , die ehestens dahin abgehe» , als sehr werth-volle Gemälde aber vordem hier zur Besichtigung öffentlich aufgestellt werden, — Dem Vernehmen nach ist wieder mehreren ungarischen Flüchtlingen die Bewilligung zur Rückkehr in die Heimat ertheilt worden. Nach Briefen aus Constanlinopel befinden sich unter den Amnestir-ten der VicePräsidcnt des ungarischen Reichstages, Almasy, und der gewesene Redacteur der „Naabcr Zeitung," Richard Noisser. — Dem Vernehmen nach haben die Kirchen^ Vorsteher gestattet, daß der freie Verkehr der verschiedene» Orden mit ihren Generalen in Rom nunmehr i» Wirklichkeit treten könne. Gtt' gegengcsetzt, welcher bis jctzt betrieben wurde. — Aus Pesth v. l6. d. wird geschrieben: Die Frau eines in Paris lebenden Emigranten, welche jüngst von dort hicher zurückkehrte, erzählt, daß es ihren Landsleutcn in der französischen Hauptstadt im Allgemeinen nicht aut geht, »nd daß sie sich mehr denn je nach ihrer Heimat sehnen. Gemäß einer Aussage derselben Frau soll der Ex-Cultus-minister Horvath in Bälde die Stelle des Erziehers bei den Kindern dcr Gräfin Louis Natthyanyi's antreten. — Aus Pesth »7. December wird geschrieben: Reisende aus dem Gömörer Bezirk berichten von dcm Ueberhandnehmen der Wölfe in den entlegenen Orten. Die Bestien haben vor Knitteln keine Furcht mehr, und dringen in kleinen Rudeln, vom Hun-ger getrieben, in die Dörfer. Es herrscht cin ein. stimmiger Ruf um Waffen-Pässe, oder da linige Orte einen Mißbrauch von dieser Bevorzugung machten, doch um eine Entsendung genügender Jäger oder Militärs. — Während in unserer Stadt bci. nahe täglich betrübende Nachrichten von Plünderungen, Einbrüchen und sonstigen verübten Gewaltthaten einlaufen, erzählen wieder Kaufleute von Unsicherheit der Straßen durch entlassene und vaga-bundircndc ehemalige Honveds. Unweit Nima Szom-bat wurden erst dieser Tage zwei vom üosonzer Markt heimkehrende israelitische Kaufleute von drei verkappten Straßenräubcrn angehalten, und wurden später, mit Wunden und Beulen bedeckt, ihrer Habe beraubt, am Wege gefunden. BrieS. 1U. December. Folgendes tragische Er. cigniß trug sich vorgestern hier zu-. Ein Vater von sieben unversorgten Kindern erhielt in seinen jüngeren Jahren einen derben Faustschlag in's Gesicht, u„d ward durch e'mm Siegelring verwundet. Es fehlte nicht an ärztlicher Hilfe, die Wunde eiterte und heilte. Aber da war der Grund zu einem Wahn- sinn gelegt, dcr vor ein Paar Jahren auöbvacl). später schien er wiederum bei Sinnen zu seyn; hernach aber kam das Uebel wieder und halte schreckliche Folgen. Dcr Mann warf scinen Vatcr, einen 80jäl) »igcn Greis, auf den Bode», versetzte ihm mit einer Scheerc und einem Messer im Gesichte und auf dem Hintcrhaupte an zwölf Wunden, und zerschnitt der hcrbcigceilttn Mutter die untere iiippe; der Stich, den er ihr in die Brust versetzte, traf nur das Brust-bcin. ._^ Er würde in seiner Nascrci wohl beide hingcmordct haben, wcnn man sich nicht mit großer Gcfahr seiner l'cmächligl und ihn gcfcsiclt hält,'. Das Jammergeschrei seiner Kinder und Verwandten war herzzerreißend, als man ihn mit Hilfe der Gensd'armeric wegführte, um ihn in Gewahrsam zu bringen. Die unglücklichen Alten sind in dcr ärzlli-chen Behandlung; das Auge des Alten, welches der Sohn in seiner Raserei ausstechm wollte, wird vielleicht erhalten werden. V e u t s cl) l a n d. Von der Fulda, 15. December. Heute Morgen ist der neue Eommissär, Feldzeugmcister v. Lei-ningen, zu Notenl'urg eingetroffen, um den Grafen Nechberg abzulösen — Der Zuzug von baierischem Militär dauert sort, und erst hcutc Morgen ist wieder das sechste Regiment nach Notenburg und Umgegend eingerückt, wogegen andere Truppen nach Kassel hin vorgeschoben sind. Man sagt allgemein, daß in ein oder zwei Tagen das Hauptquartier dahin aufbrechen werde. — Notenburg, l l. December. Sämmtliche Mit-^ glieder des hiesigen Obcrgcrichts, mit Ausnahme des ^ Assessors Klingender und des nach Hanau commit-tirten Obergcrichtsraths Pfeiffer, haben soeben ihre Entlassung eingereicht, da neue Gewaltmaßregcln gegen sie in Aussicht gestellt wurden. S ch m c i t. Veru, 14. December. Die Freiburger-Frage wurde gcstcrn im Nalionalrath berathen und die Anträge dcr Commission angenommen. Diese lautn: l) Ueber vie frciburg'sch«» Petitionen wird zur Tagesordnung geschritten; 2) der Bundesrat!) wird beauftragt, dem freiburg'ichin Volte von diefem Beschluß ll,,d den ihm zu Grunde liegenden Motiven nach Maßgabe des sachbezüglichen Gutachtens des Bundcsraths durch eine Proclamation Kenntniß zu geben; 3) der von dem Bundesrat!) in seinem Gutachten kundgcgcdcnc Entschluß, für den Fall dcr Bedrohung dcr öffentlichen Ordnung im Eanton Freiburg die geeigneten Maßregeln zur Aufrechthal-tung dcs Rechtszustandcs zu ergreifen, wird ausdrücklich gutgeheißen. Italien * Nom, 12. December. Nach zwei traurigen Jahren hat sich dcr gewöhnliche Zug der Reisenden wieder nach dieser ewigen Stadt gewendet. Die Frequenz ist heuer größer als in manchen dcr blühendsten vormärzlichen Iah.e. Die allen und neuen Denkmäler, von denen Nom eine so unerschöpfliche Menge in sich schließt, sindcn täglich zahlreiche Besucher. Abends werden in distinguirten Häusern glänzende Soireen veranstaltet, für jeden Tag der Woche ist irgendwo Assemble, u. z. Sonntag beim Fmsten von Borghese, Montag beim Herzoge Doria Pam phili, Dinstag beim toscanischcn Gesandten, Mitt-woch beim Marchese Lancelot!«, Donnerstag beim Herrn v. Drago, und Samstag beim Fürsten Nospi glioni. Fr a n kr e i ch. — Der Polizei' Prasect Earlier hat bekannt machen lassen, daß in Zukunft alle Anzeigen von Theatern, Bällen, Concerten ?c. auf Stämpelpapier gemacht werden müssen und eine bestimmte Größe nicht überschreiten dürfen. In Frankreich sehen wir wieder einen bedenklichen Zwist keimen. Die Mehrheit dcr Nationalver- sammlung will t'nncn Angriff gegen das Wahlgesetz zugeben, zugleich aber auch die Bestimmungen desselben auf die Erwählung des Staatsoberhauptes angewendet sehen. Hicri» ist dcr Präsident nicht , nut den Volksvertretern einverstanden. Für die Präsidentenwahl verlangt er die Beibehaltung des allge-meinen Stimmrechtes. Alls den Geldfordcrungcn der Regierung geht hervor, daß sie die Bejahung von Nom lange noch nicht zurückziehen will. Der französische Schriststellerverein macht sich durch nachahmcnswcrthe Handlungen der Wohlthätigkeit bemerkbar. Großbritannien nnd Irland. — London, >8 December. Die Souveräne von Oesterreich und Baicrn, sowie dcr Präsident der französischen Ncpublik, beglückwünschen den Cardinal Wiseman. — In England wachst die Aufregung dcr Unduldsamkeit gcgcn die Katholiken noch immer fort. — Neues und Neuestes. Wien, 20. December. Auf Grund gestellter Antrage werden dem Vernehmen nach neben den Handels- und Gcwerbckammrn auch Landwirthschasts-kammcrn, als LandescullurNath, errichtet werden. — Heute Morgens halb 7 Uhr ist Se. Durchlaucht der Ministerpräsident Fürst von Schwarzen-berg zur Eröffnung der Eonfercnzen nach Dresden abgereist. — Im Laufe dcr erstcn Monate des k. I. wird der Betried dcr südlichen Staatsdahn in eigene Regie übernommen werden. D»e nöthigen Voreinlei-tungcn dazu sind unter Einem getroffen worden. Telegraphische Depeschen. * Berlin, 20 Dec. Der (gestern Abends erschienene) Staatsanzeiger bringt die Ernennung des Herrn v. Mannteussel zum Minister. Präsidenten und Minister des Auswärtigen, des Grafen v. West-Phalen zum Minister des Innern und des Ackerbaues, dcs Hrn. v. Naumer zum Minister des (5ul' tus und Unterrichts. * <5arlsruhe, 19. Dec. Die zweite Kammer erklärt sich für die Volksvertretung am Bunde und für Bcschützung v^, H olstein und E l) u r . hcsscn. ,'^,^ — Kassel/19. December, 8 Uhr Abends. Die Bundcstruppen sind bis auf eine Viertelmeile von Kassel eingerückt. Die Nachricht von einem Ueber-einkommen zwischen dcm preußischen Commissar und dem Obcrappellationsgcrichte durchläuft die Stadt. Das Obcrappellalionsgericht will vorbehaltlich der Rechtsfrage und bis zur Erledigung durch die Dresdener Eonfcrcnz die Verordnung vom 4. Sept. d. I. ausführen. General Pcucker verspricht bei FM3. Lciningen das Gesuch zu bevorworten, und wenn dieser einwilligst, mit ihm auf Zurückziehung der Erecutionstruppen hinzuwirken. Die Bevölkerung verhält sich passiv. — Paris, 18. December. Alais Prozeß wird vor die Zuchthauspolizei und nicht vor die Assissen gebracht. Das Journal „^vmcmwnt" wurde wegen Stämpcl-Uebcrlretung zu 2l,095 Franc-s Strafe verurtheilt. — In dcr Legislativen wurde die Abschaffung dcr gerichtlichen Hypotheken beschlossen. * Paris, 19. Dec. Auf Dupin's Banquet sagte Napoleon: „Möge der Staatsgewalten Ein» tracht auch in ruhigen Zeiten fortdauern und alle Zwietracht schwinden." Im Wuchergesetze sind ver» schalste Strafen angenommen worden. Arista ist zum Präsidenten Mexiko's ernannt worden. — Madrid, !3. December. Die Budgets. Bedingungen gelangen morgen zur Vorlage. Die Bank» Subvention bleibt. Dle heute fällige Wiener. Morgenpost ist uns bis zur Drucklegung noch nicht zugekommen Verleger: Ign. v. Kleinmayr und Fedor Bambcrg. Verantwortlicher Herausgeber: Ign Alois v. Kleinmayr. Telegraphischer (3o»rs « Vericht der Staatöpapiere vom 21. Dec. 1850. Staatsschulbverschrtibungen zu 5 Mt. (in llM.) i»^ ^ dctto ., ^ l/l .. ^ «l 7/8 Staatsschilldvcrsch. v. Iahie 185U mit Nilckzahllmg .,4 „ , «67/8 Darlehen „lit Verlosung v. I. 183», fiir 2.10 ft. 277 1/2 Obligationen von Galizici, . zu 2 pCt. 40 Vauf-Ncticn, vr. Stück lilN in C. M. Aetici, dn- Kaiscr Fcrdl,,and6-3lorbl'abn zu 1000 ft. <5. M......!l. 1 «2 <^/2 Vf. 2 Mo»at. «ugsl'ing. für l0U Wl!ld.n (.«„r., Guld. ,1!i2 Uso. s^ranfsurt n.M., für l 2U si. sudd. V. r- ) ei»z-Währ. i», 2^ l/i ,1. Fusi. Gilld.) I.'tl 3 Vl^ial. Genua, für 30U »cue ^icmcmt. Lire, Gold. !5»< Vf. 2 Monat Haml'ing, s»r l00 Thaler Äai»,». Nthl. 1<. 4 l/ö Vf. 2 Monat. Livorno, fi>r 3Utt ToScanische Lire, Milld. l2<». Vs. 2 Mo»at. London, sin- 1 Psund Sterling, Oiildeu »2 < 43 3 Vlonat. Marseille, si'ir 3NU Fr^'lfcn. . Gulb. «53^/2 2 Monat. Paris, sür 300 Fra»!en .. Guld. 153 1/2 2 Monath Verstorbene im k. k. M i l i lä r - Z p ita l. Den 8. December l 8 5 0. Franz Köbl, Ge,n. von, E.H. Leopold Inft. Negt., all 2!j Jahre, a» der Abz,hru>,a,. Dei, 10 Anton Veitelniayer, Ge,n. >on Bai. Piret I»ft.,alt30 Iahl-e, a« der A^ehil.n^, — Ich Geis-lechner, Fahrkanonier vom Fuhrwesens - Corps, alt 3» Jahre, am Schlagsius,, Dei, K. ?l»d>ea) Ei,dt, Gem. vo» GlüsifinstCo!,^ stantüi Ioft, alt 2(1 Iahve, a» del- ^mgeosllchc. De» l5. Ioh. Saitz, Feldwebel vom Prinz Hohe,,' lohe Inft. Neg,, alt 24 Ichre,' a» der Gehirneiitzil,,-dliiiq. — Mathias Waylow , Zögling von, Pri»; Ho-henlohe Inf. Negts.. El>'hl!„c,)h^llse. alt 1 l Jahre, an der ^lu, gen sucht. — Valentin Maso, Gensd'arme rc>!l> l l. Oenöd'armerie » Rec,i!,'e»t, all 23 Jahre, a„ der Gedärlneüt^'lndun^.—- Michael Kooats, Gem, vol, E. H. Ernst I»ft, alt20 Jahre, a„ der ^'lingensücht. Den i8. Ioh. Sinal-ade;a, Gesl'tit«' vom Sluine,' Granj -Ncgt., alt 2l I^'hre, an der ?lbjehrl>l!^. — Anton Slavik, Bombaidier vom Pombaldiel'.-Colps, alt 23 Jahre, an der Lun^ensuchl. Z. 2445. (l) N>- 3573. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Lalbach l.8«s!llnn, wild bekannt gegeben-. ES sey nber Enischreiten deo Herrn Joseph 3?olli die crecutioe Feildietnng der gepfändete,, und auf 5? fi. 34 kr, geschätzten Fährnisse des Herrn Fortunat Novak, wegen schnldigen 18 ft. e. 8. <°. beivilliget, und zur Vornahme derselben die erste Tagsahlina, anf den 20. Jänner, die zweite auf den 3. Februar !85l, jedesmal um 9 Uhr Vormittag in der Florians - Gasse Nr. 76 mit den, Beisätze an-geordnet worden, dasi die Pfandstiicre bei der ersten Feilbietllng nnr um oder nber den Schätzungswerth, bei der zweiten aber auch unter demselben werden hlntangegeben werden. Hiezn werden K'ufiustige mic dein Anhange ein-geladen, das; das Schahungsprotocoll Hieramts eingesehen werden tonne. Laibach am 18. December 1850. Z. 2414. (2) Um nachstehende Artikel den, größeren Publicm» leicht ter zugangig zu machen, hat slch der Verfasser entschlossen, den Preis davon nne unten bemerkt, z„ ermä-sliqen; ^e stud zn haben: In Laibach bei Joseph Bla5nik, Giontini, In», v Klciumayr sk Z^edor Vamberss und Georg Lercker; in Neu stadtl bei '^ttepustek; in Kl.igenfnrt bei Ferd, V, Klciumayr; >» Cilli bei Geifer; in Triest bei Schimpf, und in Senositsch bei dem Verfasser: Sloveiislti Holetlai' /a lcto 1851, na svillo dan o. Juli und 29. September l«5l> (Rcichö Gesetz' und Regierungö Blätter (,'1X, und CXXIX, Zahl 32N und 33. (2) Der Wicnrr Bate a l s »Allgemeine Oesterrcichische Gemeinde-Zeitung« ischc!nt in Wiei, a!s 3ier Jahrgang auch im ^ahre l8/il lä'glich, mil Ausnahme der Montage. — piänumer^'.ionsbriese lönn.n jederzelt, ^edock nur srant"nl, mil Angabe des 9iamens , WohmnlcZ und ^lt Pvststativn. an die Neoaltion vieles Älallls in Wien, Ttadt ^1l>. 351, cingeselidet werden. D l c ll d » n ,i c »n c „ l s . P s c i s c s i n d : fiir die Kronländer: f«r HUi^n ^ai,zj^l)i!>i . . . 3 fl. .. k!-. (5. M. Galizjälilig . . . 2 st. — tr. C. M. Halbjahlig . . . 1 .. 3l> ^ .» Halbjährig ...!„—» » 5>iell,Ijüi,ig . . . — » ^,5 „ » Vl'eillljähiig . . . — » 30 .> „ Monaüicl) . . . — » «5 » « Monailich . . . — » lU „ „ Dieses Tagedlalt ist politischen Inhaltts, und h.u sich namenllich die Besprechung der Gemeinde^ Interessen zur AlNgale geflellt. Au! d.,s mil demselben täglich erscheinende Beiblatt für Handels-, Gewerbe' und Land-l, i r l h s cl> a f l tz - I il t ere sse » wird wie bisher ngene Piä iumoali^n zu dem Preise von glinzjä'h'ig ! fi., halbjahiig 1 fl, oie>le!jah>ig 30 k«. (^. M> angenommen. Nachstehende wünschen zum neuen Iakre 185R allen ihren hochverehrten Gönnern und Freunden Glück und Segen von Gott dem Geber alles Guten/ und haben sich durch Lösunq der Neujahrs - Blllete für die Armen von allen sonst üblichen Neujahrswnttschen losgesagt. Anmerkung Di« mit Sieche» V,zeichneten had^l s,ch durH Al'l,al)me besserer Eclabka'te» auch von den Glückwünsche,, zu Geburtö« u»0 NamenKfesten für das Jahr iU5i lvs^esaqt. H.'Veine fnrstlichen Gnaden, der hochwnrdiaste, hoch-geborne Herr ?lncon ?llois Wolf, Fürstbischof r. öaibach, Sr. k. k. Majestät wirklich. g,he,mer Rath «. ,c. ^. Herr <^,t,r Echliber, Localcapla» zu Malinitz. ^ AndreaS Luscher, pens. Pfarrer. « », Professor ^'uscher samnlt Faniilie. „ Andreas Brns? saiuntt Fanlilie. « » I),-. Max. Wur^bach, Adr'ocat. O Frau Iosepha Wmzbach, dessen Gemahlin. « Franlein Maria Wnrzbach, deren Tochrer. » Hr. Ioh. Paul Snppantschitsch, Handlsm. u. Familie. 5 ,» Ift»az Nibesil. 5 F^II, Anna Ribesil. G K B. i- L. W. E, Ursulinen-Convent zn Lack. Herr Ios^h Globozhmk, Katechet » I°h Globozhnik, Gchuldireclo,- ^ll Kralnburc,. ^ o ^arl Paro» Flödnig, k. r. Gubeillial-Rach. y „ Pansch^, Domherr.^ ^ „ Blasnig, Pfarrer ^, Naklas » Joseph Ktrzhon , Madchenlchnl-Katechet zu Lack. 5 Familie Clementschitlch ,'„ Oberlaibach. ^ Herr Joseph Seirmann, Priester. Herr Peter Scherauh, k. k. Staatsanwalt in Istrien zn Ncoi^no. ^ Michael Scherautz, k. k. Landtafel.- und Grund.- blichodirector in Laibach. Fran ?lnl0"ia Scheranh, dessen Gemahlm. Herr Flaoz Scheranh, ihr Lohn, Inrist im 3. Iahie, in Wien. ^,, >' !),-. Zranz Uhrer, k. k. Pol,zei-Director, sanlNtt Gemahlin. ^ >> Joseph Suchanegg, k. k. Polizei-Obeicolumissär. , „ )lnton Globozhnik, Weltpriester hier. 5 „ Carl Pachner sammt Familie. ^ ,> Matl)ias Kraschovih sam„,t Faniilie. ^ ,) sammt Familie. , Frälllnn Maria Hoinig. ^ H,ir Fcrdiüand I. Schmidt, 5umo,-, samlnt Fa^ mil,e i» Schischka. ^ » Johann Fischer ^dler von Wildensee k.i^Haupr.-Nlann, mit Tochter. . ,A l^.m, ,. .. „ v. Tappe»bu,q, r. l. Oberstlieutenant„H n,^, ^ Fran Maria Voa,eu. Uos'i!n»w Hathali,ia Alton. ^l „?,ftil ^ Faniilie Samasia. . H.rr Joseph Elschen, Realitaleubeslher samint, Tochter. 5 Fran Maria Erschen. ^, Herr Raimnod ?lnalischeg, Inrist in Wien. 5 Fran Anna Merr, Private. Herr Franz v. Mnil, t. k. Bezirks Ingeniem- in Adelsberg. » Bezirks-Comnlistär Johann 3ach in Wippach. 9 „ Baron Schmidbnrg, Uezirkshanptmann in Wip- pach, samnlt Gemahlin. „ Barcholomä Reih, Pfarrer in St. Georgen bei Scharfenberg. » W. W. E. E. Urslllincn.Convent Laibach. 5 Herr Michael Pototschnik, Beichtvater daselbst. 5 ,) Andreas Samejz, Mädchenschnlkatechet. ^ ,) Antcn Pototschnik, Cooperator und Katechet in Adelsberg. ^ Johann Ko^alschitsch, Pfalres zu Feistritz in i U'^der Wohein. .. ^ .^., Mehrere Studierende des hiesigen Gymnasiums. 5 Frau Theresia Leycv. ^,, H.rr G>af Hochenwarth, Hof-^ und Statchal«ere,c z ° Nach, sannut Familie. '''' ^ ' .^'°'/ Nr. Ladinig, k. k. Gubernial - Rath. ' ';j'' ?lnd. Napreth sannnt Familie. (Fortsetzung folgt.) Donnerstag am erfolgt bestinnnt und unwiderruflich lllio zwar öffentlich Notare vierte Verlosung """ 3nisch sicher gestellten laisand-toino-ReHtenscheine, we:a)e um 3 Millionen 3mal Hundert «<ß Tallsend 2^ie wesentlichste« Vortheile, welche der Verlosnngs- und RüctzahlnngS-Plan gewahrt, und wodurch derselbe sich zur vorplgs-welsen Beachtung empfiehlt, sind.' ' ' ' ^ Die verMtnlßmäßig bedeutende Anzahl von großen Prämien, 2OOO an der Zahl, worunter /z^D Prämien zu 2tt,tttttt st-, "- ^ltt zu 3O«>°) auf jeden dieser Rcntcnschemc mnß mindestens die Quote von I^t st- ^M, cntfnslen, daher der Besitzer selbü iui ungünstlsssten Falle anf HHftO große Prämie» unent,p'!dli(h Mitspielt. d) Der Ilmftand, diiß vom ersten bis zum letzten Verlosungsjcchre stets in gleichmäßiger ,>i,,c die gleich großc Anzahl von 3 Jahren >ur ^ttlosnng kömmt, dann, daß derjenige, welcher vo„ jeder der noch nicht verlosten 37 Serien anch nur einen Nen-tenschein befitzt, jedes Jahr eine Prämie oder mindestens die sichere Qnote gewinnen mnß. Da nur noch 3? »icht verloste Serien bestehen, so ist die Serie^ welche einzigen Nentenschem leicht ^ errathen, , ^ ,n '' - ^ ' Die auf diese Verlosung entfallenden ^kHNltsN'^3stVtNNs Vo:»H0,tt