Nr. 3?N, P«ännm«l»ti«n»plei«! Im «omploll «on,!. st. II, hallij. st, b'Nu. yür l><« .^usi«llun« in« Ha»« halb«. 50 l». »i!t b« Poft flnn,!. ft. 15, hnll'j. ? 50, Samstag, 26. November. ^ gellen ,L l,., gr»iere per He!!« » ll., »«» «ft««!> lv!«berholunz«n per Z«ll« 3 ll 1881. Amtlicher Theil. y Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^erhöchst unterzeichnetem Diplome dem l. l. Sections-Mhe im Ministerium für Cultus und Unterricht ^r. Hermenegild Iireöek als Ritter des Ordens der k'IMien Krone dritter Klasse in Gemäßheit der Ordens-Itatuten den Ritterstand mit dem Prädicate „Samokov" allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Merhöchster Entschließung vom 21. November d. I. ben zweiten Präsidenten des Wiener Landesgcrichtes, Mes Ritter von Weittenhil ler, zum Präsidenten "no den Vicepräsidcnten Hofrath Franz Schwaiger zum zweiten Präsidenten des Wiener Landesgerichtes ""ergnädil tt'. l^"^" haben, wenn nicht mein edler Freund 'Nitll ^^^' 2hr Herr Gemahl, durch seine Ver-t>at>i/'^ und Befürwortung bei meinem Onkel es ^llck bracht hätte, dass ich aus den Händen der ^r gerettet wurde. Herr"« e Lust in Venedig ist Ihnen nicht zuträglich, wir ^"tenant", sagte eines schönen Morgens, alö "Vili^ "'" 2,0" exercierten, der Oberst zu mir. Cntts.?^ ^'c sich bereit, zum dritten Bataillon nach ^° abziehen." dry , " half lein Widerstreben, und so musste ich Adi«, ! ^"haften Venedig und seinen schönen Frauen ^Nuss. "'' "der auch die spanische Tänzerin musste ich ben m"l/"eine angebetete Dolores, die su hinreihend Und "c"°Ileru" tanzte, so geschickt die Castagnetten schlng 'panische Weisen so entzückend sang. Eine große Zahl meiner Kameraden begleitete mich bis zum Dampfer und blieb bei mir, bis die Anker gelichtet wurden. Die Reise nach Cattaro war höchst unangenehm. Das Wetter war abscheulich, die Seekrankheit suchte mich heim und nöthigte mich, in meiner Cabine zu bleibeu. Der laute Wellenschlag an den Außenwänden des Schiffes lieferte mir den Beweis, dass ich tief nnter dem Niveau des Meeres mein Krankenlager aufgeschlagen hatte, dieser Gedanke war mir unheimlich und schrecklich, kurz, ich fand den Aufenthalt auf dem Schiffe und das Leben des Seemannes sehr unerquicklich. Erst als wir bei Castrlnuovo in die Bucht von Cattaro hineinfuhren, heiterte sich der Himmel aus nnd die grünen Gesichter der Passagiere zeigten sich nach und nach auf dem Verdeck. Mit der schönereu Witterung verschwand auch die Seekrankheit, und die köstliche Lnft, die wir jetzt begierig und in vollen Zügen einathmctcn, brachte uns Stärkung, Frohsinn nnd Erqnicknng nach den ausgestandeneu Strapazen. Um uns die entzückende Rundschau, die sich jetzt den, Auge darbot, so recht con amoi-o genießen zu lassen, befahl der Capilän, die Mittagstafel um zwei Uhr nachmittags auf dem Ver-decke zu servieren. — Eiu Quartiermeister wurde beordert, der Tischgesellschaft als Cicerone zu dienen, da er die Reise nach Cattaro schon zu wiederholten-malen gemacht lzatte und als geborener Wiener vermöge der Lebhaftigkeit seines Temperamentes für dieses Amt auch vorzüglich taugte. Cattaro, ursprünglich eine freie Stadt, unter« warf sich im Jahre 1420 freiwillig der Republik Venedig, wurde aber von diefer im Jahre 1797 an Oesterreich abgetreten, welches dasselbe im Jahre l«0l, an Kaiser Napoleon infolge des Prefsburger Friedens verlor und erst im Jahre 1814 durch deu Wiener Congress wieder zurückerlangte. Das heutige Cattaro ist eine von hohen und starken Wällen umgebene Stadt mit einem Kriegshafen. Der schöne Golf von Cattaro, in dessen Hinter« gründe die Stadt liegt, bekannt unter dem Namen „Bocche di Cattaro", besteht aus drei kleineren Buchten. Auf Befehl unseres obersten Kriegsherrn Sr. Majestät des Kaisers wurde die Bucht von Cattaro, und zwar von beiden Landspitzen Punta d'Ostro und Punta Arza (auch Punta Xaniza genannt), welche die Einführte ° linien bezeichnen, mit Einschluss aller Nebenbuchten nnd Ankerplätze zum Kriegshafen erklärt, und es darf daher kein fremdes Kriegsschiff die genannte Linie überfchreiten. Wenn man den Blick vom Einganae in die Bückt geradchin wirft, so dass man die unheimlichen schwarzen Berge nicht gewahrt 0 glaubt man in ein Zauber" land, m eme paradiesische Gegend versetzt zu sein, in eme Gegend welche, obgleich von schre.bseligen Ton..-s^, ^? ^"^lmo beschrieben, dennoch einen Ve.. gleich nut dem Golf von Neapel nicht zu fche»", braucht, und von dem der Neapolitaner mil Stolz sag».-»l^n PL^o caduw llkl ciclo " Ja, s»n Slück Lann vom Himmel gefallen, sind die herrlichen Oimandunaen des Golfes von CaUaro! Ueberall erblickt das Auge die Ueberreste der stolzen venctianischen N'publ'l Zu beiden Seiten des Golfes bis nach Caltaro hinein, waches mit seinem 40l) Fuß hohen, auf emem steilen, kahlen u.,d vegetationslosen Felsen erbauten Lalbftchcr Zeitung Nr. 270 2284 26. November 1881. zugestalten, um gewissen sich immer dringender gestal« tenden Forderungen des Gewerbestandes zu entsprechen, so werde die Regierung bestrebt sein, durch Vorlage eines neuen Entwurfes über einzelne Abschnitte der gegenwärtigen Gesetzvorlage diesen Wünschen gerecht zu werden. Es wurde hierauf beschlossen, die bisher bestehenden drei Subcomites aufzulösen und für die Vorlage einen Referenten zu bestellen. Ein von dem Abg. Ritter v. Moro gestellter Antrag, der Wahl des Referenten eine Generaldebatte vorausgehen zu lassen, wurde abgelehnt und von der Majorität des Ausschusses Abg. Graf Belcredi zum Referenten gewählt. Aus Brunn wird unterm 21. d. M. gemeldet: Der neuernannte k. l. Statthalter in Mähren, Dr. Herr Graf Friedrich Schönborn, ist gestern nachmittags von Wien hier angekommen. Heute um 10 Uhr vormittags nahm der Herr Statthalter die Vorstellung der Beamten der k. l. Statthalter«!, des technischen und des Rechnungsdepartements entgegen und richtete in Erwiederung der Ansprache des Herrn Hofrathes Ritter v. Winkler folgende Worte an diesen und die Versammelten: „Meine Herren! Ich danke Ihnen herzlichst für den mir bereiteten Empfang, ich danke Ihrem Sprecher, dem geehrten Herrn Hofrathe, für die Worte, die er in Ihrem Namen an mich gerichtet hat. Es freut mich, dass diese Worte aus dem Munde eines Mannes lamen, dessen Erfahrung, dessen hervorragende Verdienste allgemein bekannt sind und allgemein anerkannt werden. Indem ich hiemit das von Sr. Majestät mir anvertraute Amt antrete, bin ich mir der Größe der übernommenen Verantwortung vollkommen bewusst. Allein ich hoffe, die Verantwortung tragen, ich hoffe, das in mich gesetzte Vertrauen rechtfertigen zu können; ich hoffe es deshalb, weil ich weiß, dass Sie durch eifrige Erfüllung Ihrer Berufspflichten mich ebenso unterstützen werden, wie meine Vorgänger im Amte. deren letztem ich persönlich befreundet war, dessen plötzliches Hinscheiden uns alle auf das schmerzlichste erschüttert, oem Vaterlande einen schwer zu er» sehenden Verlust gebracht hat. Seien Sie versichert, meine Herren, dass, gleich meinem Vorgänger, auch ich mich bestreben werde, gerecht und unparteiisch nach allen Seiten hin zu sein, Ihre Arbeiten nach Kräften zu leiten und zu fördern, dass ich aber auch gern bereit bin, etwaigen persönlichen Anliegen und Wünschen entgegenzukommen, soweit es möglich und mit dem Dienste vereinbar ist. Ich weiß wohl, dass die politische Administration mühsam und schwierig ist. Die Aufgabe der Administration ist, trotzdem die autonomen Behörden manche Agenden übernommen haben, gegen frühere Zetten eher größer als kleiner geworden. Die vielgestaltige Entwicklung des modernen Lebens erfordert gesteigerte Aufmerksamkeit und Pflege, soweit dies im Bereiche der administrativen Organe gelegen ist. Die politischen und nationalen Gegensätze, die socialen Zustände erfordern Beachtung, weil in ihnen oft Hindernisse für die Zwecke der Verwaltung gelegen sind. Diese Gegensätze auszugleichen, eine nutzbringende Entwicklung der socialen Zustünde zu pflegen und da« durch die Zwecke der Verwaltung zu fördern, müssen wir stets als unsere ernste Aufgabe betrachten. Es muss un5 die Wahrung des Gesetzes, Hebung des materiellen Wohles, der" geistigen Cultur evens" am Herzen liegen, wie die Erhaltung und Kräftiqun" jener loyalen und patriotischen Gesinnung > du^ch welche die Bewohner di-feS Landes, welchem tzipr^ch-stamme sie immer angehören milden, sich steis rnym« lich hervorgethan haben. In diesem Si::ne tttte ich an die Spitze der Verwaltung dieses schönen Lanoes;! ich thue es mit der Hoffnung, dass Sie alle mich unterstützen und dass der Segen von Oben unsere Bemühungen um das allgemeine Wohl begleiten werde." Aus Budapest wird unterm 24. November berichtet: In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses überreichte der Präsident eine Zuschrift des Ministerpräsidenten, in welcher die Ernennung des Grafen Kälnoky zum Minister des kais. Hauses und Minister des Aeußern gemeldet wird. Nach Vorlage der Schlussrechmmgen vom Jahre 1880 werden die Einlaufe angemeldet, unter welchen sich die Petitionen mehrerer Gerichtshöfe befinden, deren Mitglieder um Erhöhung der Gehalte und Regelung der Avancements petitionieren. Vor der Verhandlung des Gesetzentwurfes über die Vereinigung der Comitate Torda und Abauj beantragt Farkas die Verschiebung der Vorlage bis zum Einlangen der Erklärung des Comitates Torna. Ministerpräsident v. Tisza erklärt, dass semes Wissens eine Petition des erwähnten Comitates heute vor das Haus gelangte, er beantrage daher, dass der bezügliche Gesetzentwurf von der Tagesordnung abgefetzt und die Petition dem Administrationsausschusse zur Berichterstattung zugewiesen werde. Nach Annahme dieses Antrages gelangte sodann der Gesetzentwurf über die Verwendung von Nushilfsrichtern bei der kön. Tafel zur Verhandlung. — Heute mittags wurde die Weih nachts« ausstellung der hauptstädtischen Industriellen durch den Handelsminister Baron Kemeny in feierlicher Weise eröffnet. Außerdem waren noch Staatssecretär Matlekovich, Sectionsrath Herich und mehrere Notabilitäten anwesend. Die Ausstellung präsentiert sich sowohl qualitativ als quantitativ sehr schön und beweist einen großen Fortschritt der hauptstädtischen Industrie. Vom Ausland. Aus Berlin liegt die Nachricht vor, dass der Bundesrath die Verlängerung des kleinen Belagerungszustandes für Berlin auf ein weiteres Jahr beschlossen habe. — Infolge von Doppelwahlen sind noch einige Nachwahlen zum Reichstage vorzunehmen, darunter auch eine in Berlin, wo von Seite der Opposition der im Processe Arnim als Vertheidiger vielgenannte Rechtsanwalt Munckel canoidiert wird. Auf die Bemerkung eines oppositionellen Blattes, dass derselbe eventuell Geheimnisse der Diplomatie im Anschlüsse an den Process Arnim offenbaren werde, er« widert die «Norddeutsche allgemeine Zeitung", sie sei überzeugt, dass die Regierung über einen Anlass, schrankenlose Freigebigkeit mit dem in ihren Händen befindlichen amtlichen Materiale bezüglich dieser Frage der Oeffentlichkeit gegenüber zu üben, nur erfreut sein würde. Im Staatsinteresse liege kein Grund mehr Castell St. Giovanni den Hintergrund der prachtvollen Landschaft bildet, liegen die reizendsten Villen mit Weiher, rother oder grüner Marmmverkleidung; kleine, reinliche Städte und Ortschaften, welche aus einer überaus reichen Vegetativ:: hervorblinken, erfreuen das Auge. Hier wachsen der Lorbeer, Feigen. Caroben, Oel-und Mandelbäume und machen auf den Nordländer einen enthusiasmierenden Eindruck. Besonders schön ist Perasto in amphitheatralischer Lage am Kanäle von Cattaro, dann Perzagno. ein hübsches Dorf mit einer prachtvollen, aber damals noch nicht vollendeten Kirche und einer Seidenspinnerei; dann Teodo, wo der herrliche, wie Malaga schmeckende Wein wächst. Zwei kleine Inseln, welche sich aus dem Kanäle von Cattaro erheben und auf dem Wasser zu schwimmen scheinen, es sind Santa Madonna del Scarpello mit einer viel-besuchten Wallfahrtskirche und St. Giorgio mit einem verlassenen Äenedictinerkloster. sind durch ihre pittoreske Lage bemerkenswert. (Forts, folgt.) Aitsrcttur. Lang', lang' ist's her! Novellen von Villamaria. Berlin. Gebrüder P a etel. Die erste dieser Novellen: ,.Nur ein Kind". ,st gleich ansang» auf einen so elegischen Ton gespannt, dass ihr schließlich wehmüthiges Ausllingen ebenso be-rechtigt als natürlich erscheint, Die kleine Marietta ist nach unseren Begriffen freilich „,,ur ein Kind", doch lasst ihr südliches, leider nicht normal circulierendes Vlut — sie hat einen organischen Herzfehler — sie weit über ihre Jahre hinaus denken und suhlen. Und so hat sie ihr krankes Herzchen dem Künstler Arnold geschenkt, der sie eben auch nur als ein Kind betrachtet, dessen träumerische Augen und goldblondes Haar er mit Vorliebe als Modell benützt und an dessen sinnigem O'plauder er sich gerne erfrischt Marietta hat aber eine Schwester, Eurica. ein übermüthiges, oberflächliches Wesen, welches um den Maler so lange kokett umherflattert, bis sie ihn so gefesselt, dass er sich mit ihr verlobt. Nicht lange währt es. so bereut er bitter diesen Schritt, und als er nun gar am Tage vor der Vermählung Mariettas Liebe entdeckt und sich plötzlich be-wusst wird, dass er diese Neigung mit aller Glut erwidere, da ist sein Unglück vollständig geworden. Doch wo die Verzweiflung am höchsten, da ist — besonders in Novellen — die Rettung am nächsten, und so sucht auch hier ein freundliches Geschick noch in der zwölften Stunde die Conflicte zur größten Befriedigung der Betheiligten zu lösen, indem es die wanlelmüthige Curica einem Vetter in die Arme treibt. Aber mit einem Herzen, dessen Klappen so regellos fungieren wie bei unserem „Kinde", lass sich nicht rechnen, denn nicht nur der Gram. auch unverhofftes Glück vermag ein solches Herz zu brechen. — „Pat he Hinke foot" ist eine einfache Dorfgeschichte, aus welcher das Bild des Titelhelden in seinem schlichten Wesen, in seiner kindlichen Gefühlsnaivetät wohlthuend hervortritt. — Der Schau« platz der dritten Novelle: „Der Ring der seligen Muhme", ist ein Mädchenpensionat und wird hier das tolle, übermüthige Treiben der jungen Damen mit vielem Humor und in lebensfrischen Zügen geschildert. — „Vagabundenblut" ist eine zart empfundene Novelle, in welcher der Held von seinem Pessimismus durch die Liebe eines Mädchens, eine liebenswürdige Erscheinung von tiefer Innerlichkeit, auf das gründlichste geheilt wird. — Im gleichen Verlage erschienen auch drei spannende Novellen von Rudolf Lindau unter dem Titel: „Die kleine Welt". Die typographische Autzstattung der beiden Novitäten ist eine sehr geschmackvolle. vor, irgendwelche Actenstücke au« der Corr^onden nnt dem verstorbenen Grafen Arnim W OchH leit zu entziehen, und sie. die „Norddeutsche allgemem Neitu-ig«. m^te selbst dahin wirken, dass auch ^" Anstoß von Seitc des Herrn Munckel, , «d.gl H '" Interesse der Wahrheit und der Geschichte "id ^ zur Förderung des inner.,. Friedens und oer «^ ziehungen zum päpstlichen Stuhle, zu derartigen ^r öftentlichungen geschritten würde. - Im Nel ch^t u veschäftigen sich die Parteien zunächst m, de "" bereitungen zu der allgemeinen Budgetdebatte uno z Wahl der Fachcommissionen, in denen d,e M ^ Fractionen sämmtlich eine verhältnismäßige Veit« ""» finden sollen. In Preußen werden, wie d,e „^ °" , Correspondenz" anzeigt, Massenpetitionen fur °>e nähme des Steuerprogrammes des Reichskanzler» "" Diegriechisch - türkischen Beziehungen H"A in den letzten Tagen infolge der Meldungen utm Streit, betreffend die Schließung der griechische» ^" ämter in der Türlei, wieder mehrfach von pcy"^ gemacht; indessen stellt sich nach "eueren, '"^ Blättern vorliegenden Berichten heraus, dajse» > um eine belanglose Controverse handle, die auei"'^ zu einem Notenwechsel zwischen Griechenland «iw Pforte Veranlassung gegeben hat, allein zu lei"«" tereu Consequenzen führen dürfte. .^ Der französische Conseilspräsident Gambe erschien vorgestern in Begleitung des Finanz""" ^ Allain-Targe und des Unterstaatssecretärs '"/ ". Ministerium Blandin vor dem Ausschusse der «"'' welcher die sür die tunesische Expedition "N^il Nachtragscredite im Betrage von nahezu 30 ^" ^z Francs zu prüfen hat. Or trat natürlich >"^^ von dem vorigen Ministerium eingebrachte ^ ^ erfordeniis ein und nahm auch die Art, wie ^.,'^il die laufenden Bedürfnisse einstweilen aus dc" -»" ,, des ordentlichen Budgets deckte, in Schutz; ^ B stand er zu, dass das Cabinet Inles Fn«y da'lm , an die äußerste Grenze der Gesetzlichkeit gegange" ' und dass er selbst Bedenken getragen habeil W"l°r, >^ so weit vorzuwagen. Hinsichtlich der Pläne, "" ^tt für seinen Theil in Tunis verfolgt. beobachtete ^ Gambetta große Zurückhaltung und bezog sich ' ^, nur auf die von der Kammer am K). Novem" ^ schlossene Tagesordnung, nach welcher der Vertrag ^ Bardo in seinem ganzen Umfange aufrechterhalte ,^ durchgeführt werden soll. — Ein Befehl des ,^" ministers an die Marine gibt bekannt, dass die ^ Bootmeister u«d die beiden Hochvootsmänner, >" ^ wegen Theilnahme an einem Civilbegiäbnisje' ersteren pensioniert, die letzteren verabschiedet >liu ^. in ihre Funclionen wieder eingesetzt worden sl'A,^jff Minister erklärt, dass diese Strafe ein kühner« in die Gewissensfreiheit war. ^ >. yB In England war schon seit einiger -6"^ einem Conflicte die Rede, welcher zwischen dem n ,^ Ministerium, dessen Titular und erster Vertre ^, Parlamente gegenwärtig Mr. Chiloers «st, "^nzig Armce-Obercommando, wclches seit mehr als i^l Jahren der Herzog von Cambridge als I^WM" ^„ oomilillmüil^ in okiol führt, ausgebrochei' "'^„ge Gegensatz zwischen beiden Stellen bestand s^'^ dc-und die vom Kriegsminister gewollte, vom H^ -stels kämpfte Beförderung des General - Quartier'»,^ ^i Sir Garnet Wolseley auf den im nächsten ^^Me werdenden Posten eines Generaladjutanten der ^^ scheint ihn zum Auöbruche gebracht zu h^'^ililg^ selbe scheillt noch duich lnililär-techmsche ^Aellw'l Verschiedenheiten zwischen dem Herzog und de» ^r Wolseley verschärft zu sein; ersterer ist "älN^ ^„ anderen ein Vertheidiger langer, letzterer, e ^ former", ein Befürworter kurzer DieM" '^ ^d „Times" bespreche» die Angelegenheit ausl"y Hers. stellen sich dabei auf die Seite des Krieg»'" ^M" dem eine uneingeschränkte Controle über au ^H Angelegenheiten, g>oße wie kleine, zukomme der Armeecomlnandant unterstehe. . ^r >"^ Die Zustände in Irland sind noch '"' 5 M' erquicklich. Es circuliert im Geheimen ein »e .^ nifeft der Landliga, worin es uilter andere .^n ..Wenn irgend ein Pächter auf seinem A"» hcs Pachtzins entrichtet, wird lein anderer F"" ^l>l' Mtercomplexes Unterstützung von der 2"Nvl u ^ „,„ ten. Die äußerste Anstrengung ist zu 9^"" >ictM Pächter gegen die Inanspruchnahme des ^au " ^v. Hofes zu beeinflussen." Am Sonntag morge. ^^ unweit Carricknaghton ein Pächter Na'»"'" ^ a'" in verstümmeltem Zustande todt aufgefüllten ^oll-Abend desselben Tages die Leiche eines V , I, ziehers in dem Flusse Lee ""we't Cork ge^^. W beiden Fällen liegt ein agrari cher U"^ ^ ^> 21. d. M. wurden sechs Landllg'sten ""U welH gleicher Zeit wurden vier junge Pächter "N >' ^ie in dem Verdachte stehen, den Gutsveiwatte Villon ermordet zu haben. <,., EMiM Aus Washington wird «uterM "-^ ^fige" gemeldet: Der Gesandte von Peru h'" .",, Pen' Regierung mitgetheilt, dass der P''"^"^.^', ^ Calderon, und der Minister des Aus."« ft^esche vey, nach einer ihm zugegangenen P"^' ^ „^ vom 9. d. M. von den Chilenen veryasl^ ^Laibacher Zeitnnn Nr. 270 2285 26. November 1881. Santiago transportiert worden seien. Der chilenische V"bte '«Washington habe hievon amtlich noch da« ^""^'^' '"bes habe derselbe privatim erfahren, n^d'e Verhaftung Calderons durch den General eiV "folgte, weil er trotz des von dein letzteren !?,'Wn Absetzungsbefehles seine Functionen aus-bi, '«-. , ^'^ Authenticität des Vorfalles sowie über '.sMtung der Unwnsregierung hinsichtlich desselben ""M das Staatsamt zunächst jede Auskunft ablehnen. ^ Plocesse des Präsidentenmörders Guiteau be-'' om der Advocat Scoville nach zahlreichen Unter-"lehmigen die Vertheidigungsrede für Guiteau. Der ^Uchtshof begann die Vernehmung der Entlastung«' zeugen. Der Arzt Guiteaus sagt aus, dass er im Mre 1876 den Geisteszustand Guiteaus Prüfte; er Mio Guiteau namentlich in religiösen Fragen un-MechnungKfähig und empfahl der Familie, ihn unter ,"Mcht zu halten. Die Verhandlung wurde auf ssrei-ta^vertagt^____________________'" Ernte« und Saatenstandsbericht des l. t. Ackerbauministeriums nach dem Stande zu Ende Oktober 1881. Im Monate Oktober herrschte ourchgehends kühle, regnerische Witterung, es stellten sich in der nördlichen Zone bemahe allgemein, in der mittleren stellenweise Fröste und in den letzten Tagen des Monates Schnee-Me von bemerkenswerter Verbreitung und theilweise beträchtlicher Mächtigkeit ein, und zwar — soweit die "achrichten reichen — mit Ausnahme des Küstenlandes und Dalmatiens. in unserer Reichshälfte überall. Infolge dieser ungünstigen Witterungsverhältnisse meb die Maisernte in den meisten Ländern, und Aar in manchen zum großen Theile, unvollendet, zum ^hnle wurde sie in unreifem Zustande eingebracht, so ^unemlich in der Bukowina und in Nordtirol, zum theile endlich wurde dieselbe — ebenfalls in den ge-"annten beiden Ländern — durch Fröste, welche die Ameise Frucht trafen, beinahe vernichtet. Auch die ^.uallliit des gereiften Productes wurde in sehr vielen «allen durch die ungünstige Erntewitterung beeinträch« M oder gefährdet. Die quantitativen Ernte-Ergebnisse 'kl Frucht dürften in Untersteiermarl und Südtirol Uen Mittelcrnten, in Niederösterreich und Kram ^"ittelernten entsprechen, während in den übrigen La'n-kln schlechte Ernten zu verzeichnen sind. . D,e gleichen Uebelstände wie den Mais betrafen den als Nachflucht gebauten Buchweizen theilweise '" verställtem Maße. Sehr viel von dieser Frucht l'eht noch theils reif, theils unreif auf der Wurzel, °'eles ist in den Garben verdorben. Doch ist in Görz ^le Emte im Ganzen ziemlich gut ausgefallen, und "eht in der Bozner Gegend wenigstens eine Mittel-kltlte zu erwarten. Die als Zwischenfrucht unter Mais gebauten 3aseolen sind nicht nur in Südtirol, sondern auch 'u Görz und in der Bukowina missrathen. Dle Ernte derKartoffeln wie derZucker-und bn Futter-Runkelrüben musste m der nörd-Ilchen und in einem großen Theile der mittleren Zone ""lerbrochen werden, ehe sie ihrer Vollendung auch "ur nahegekommen war; aus vielen Gegenden wird ^chlet. dass zu Ende des Monates noch der dritte "^ vierte Theil im Boden war. c> Unter den Kartoffeln machte die Fäule größere .^lllchtitte und war auch auf vielen Feldern bemerk-.'"< Welche bis Ende September davon verschont gelben waren, so namentlich in der Bukowina und in ferste iermark. Wenn aber eine günstigere "'tteruug im November — welche ja seitdem schon 'Mreten ist — die Vollendung der Ernte gestatten ^ so lönnen sich die im vorigen Berichte gegebenen Satzungen der Ernte noch immer bewähren. Nament-sA aus Böhmen lautet ein erheblicher Theil der dies« '""gen Nachrichten recht erfreulich, unk Aabselbe gilt im allgemeinen von den Zucker-c''" Futter-Nuntelrüben. Es können demnach von die-," noch immer ziemlich allgemein gute Mittelernten «^"tet werden, während der Zuckergehalt der gehl ?'Zuckerrüben allerdings meistentheils nur wenig ^lNrdlgt. (Schluss folgt.) Hagesneuigkeiten. 18 ^ (Consecration.) Der im Consistorium vom Alel ^' präconisierte hochw. Erzbischos von Sarajevo, tz. ^polit von Bosnien und der Herzegowina. Dr. I. lne,. ' "h'elt am 20. o. M. in der Kirche San Cle. itza? < in R»m durch den Caroinalvicar Monaco La ""a die bischöfliche Consecration. Uuz^(Zu,n Morde in der Vrigittenau) I^^ü ien wird unterm 23. o. M. berichtet: Seit zwei die s'? ^^ wiederholt eine geheimnisvolle Geschichte, daz Ä draußen am Brigittenauer Sporn abgespielt, Ez Deutliche Interesse in besonderster Weise gefesselt, Niar?" '"' November 1879. als der bei dem Gärtner stete N ^""ftl, Brigittenauerlände Nr. 200, bedien» i„ Knecht Anton Saßmann von Wien verschwand. Als aibei« ^^chbarschaft der Abgang des stillen und immer Kschak " Rechtes bemerkt wurde, was erst viel später btüHt ^ Sahmann immer die Abende zu Hause ver- ^"' M he; Gärtner auf etwaige Anfragen die stereotype Antwort, dass sein Knecht in seine Heimat nach Kirchberg in Niederösterreich Familienangelegen, heiten halber abgereist ift. Als sich dann die Abwesen« heit Sahmanns immer mehr hinzog, machte Ranft! bei der Polizei-Expositur in der Vrigittenau am 13. Jänner 1880 die Anzeige, dass sein Knccht Sahmann verml^St werde. Die Nachbarn Ranftls beinzichtigten diesen immer lauter des Raubmordes an seinem Knechte Sah« mann. Als auch andere Verdachtsmomente gewonnen waren, wurde Ranftl verhaftet und stand am 19. Mai d. I., des Raubmordes angeklagt, vor Gericht, wurde aber wegen ungenügender Beweismittel von diesem Verbrechen freigesprochen und wegen Diebstahls zu sechs Jahren schweren Keilers verurtheilt. welche Strafe er nun in Stein verbüßt. Heute um 2 Uhr nachmittags machte nun der Sohn Ranstls, welcher seither den Gemüsegarten feines Vaters bearbeitete, auf der Polizei. Expositur in der Brigittenau die Anzeige, er glaube die Leiche Saßmanns entdeckt zu haben. Eine gerichtliche Commission begab sich nun mit Ranftl nach dem Gemüsegarten seines Vaters, wo nach mehr als einstündi« gem Graben eine stark verweste Leiche mit einer tiefen Wunde auf dem Schädel aufgefunden wurde, welche nach der Größe und den wenigen noch zu entdeckenden Kenn» zeichen aller Wahrscheinlichkeit nach jene Sahmanns sein dürfte. Die Leiche wurde in eine Bahre gelegt und sofort in die Todtenkammer des allgemeinen Kranken» Hauses übertragen. Ehe die Gerichtscommission die Stätte einer blutigen Frevelthat verlieh, wurde die Gattin Ranftls, Juliane, in Verwahrungshaft genommen, denn es haben sich gravierende Indicien dafür ergeben, dass sie zum mindesten der Mitwissenschaft an dem Ver-brechen schuldig ist. Ranftl, der gegenwärtig in der Strafanstalt zn Stein die ihm zugemessene Strafe ab» buht. wird nach Wien gebracht und gegen ihn zum zweitenmale die Anklage wegen Raubmordes erhoben werden. — (Rhein-Fall bei Sch affhausen.) Der Felsen, welcher mitten in dem Rhein.Falle bei Schaff-Hausen steht und diesem seinen Hauptreiz verleiht, war so unterspült worden, dass man seinen Zusammenbruch befürchtete- Jetzt ist er mittelst Cement befestigt worden. Es wurden hiezn im ganzen 86 Säcke Grenoble»Cement und 249 Säcke Portland-Cement verwendet, und betrugen die Kosten 4613 Francs. — (Kosten des Kölner Domes.) Die Sum-men. welche theils aus privaten, theils aus öffentlichen Mitteln feit 1821 in die Kölner Dombaulasse geflossen sind, betragen bis heute 18 Millionen Mark, welche so ziemlich zu gleichen Theilen auf die Thürme und auf den Ausbau der Kirche verwendet wurden. Was in früheren Jahrhunderten für diesen herrlichen Monumentalbau aufgewendet wurde, der Wert, der namentlich in den kolossale» Fundamenten steckt, sowie die zum Anlaufe benachbarter Grundstücke u. f. w. erforderlichen Gelder repräsentieren eine Summe von mindestens 40 Millionen Mark, — (Gasbeleuchtung in Teheran.) In Teheran ist seit kurzem die Gasbeleuchtung eingefühlt. 250 Gasstammen sind bereits in Thätigkeit zum großen Erstaunen der Bevölkerung, welche beim Anblicke diefer Lichter, die ohne Oel und ohne Docht brennen, an etwas Diabolisches zu glauben scheint. Der kaiserliche Prinz Nai'b es Soultaneh wurde vom Schach beauftragt, die erste Gasflamme anzuzünden. Er vollzog diese Aufgabe unter dem festgesetzten Ceremoniel. Die Arbeiten werden eifrig fortgesetzt, so dass binnen kurzem sammt, liche Straßen der persischen Hauptstadt mit Gasbeleuchtung versehen sein werden. Locales. — (Verse hung.) Der Minister und Leiter des Justizministeriums hat dem Notar in Wipftach Dr. Franz Vok die angesuchte Versetzung nach Laibach bewilligt. — (Anerkennn ngsdiplome) wurden in der Generalversammlung der k. l. Lanowirtlchaftsgesellschaft einstimmig zuerkannt über Antrag des Centralausschusses und der Filialen der Gesellschaft: Herrn Anton Dcrganc. l. k, Gunmasialftrofessor und Vezirtsschulinspector in Nu-dolfswert, für die Förderung der Landwirtschaft im allgemeinen, insbesondere der Obstzucht, im Wege des Unterrichtes in den Volksschulen; Herrn Anton Ogulin, Besitzer in Rudolfswert, für Weinbau; Herrn Tersiner, Gutsbesitzer in Auenthal, für Viehzucht; Herrn Josef Ierii. Pens. Pfarrer in Laibach, für Bienenzucht; Herrn Moriz Scheuer, Forstmeister in Ratschach, und Herrn Anton Ieröan, Besitzer in Mauniz. beiden für Waldbau; den Herren Volksschullehrern: MathiaS Rant in Prem, Josef Franke in Stopit, Franz Lavrii in St. Cantian und dem Herrn Anton Povöe. Besitzer zu Macke, für Obstzucht; weiter über Antrag des Directors der Landes-Obst- und Weinbaufchule in Slap, Herrn Dolenec, dem Herrn A. Zuannt aus Losiz und dem Herrn Landtags, abgeordneten M. Lavrencii für rationellen Weinbau nach dem Muster der Slafter Schule, letzterem auch als vorzüglichen Viehzüchter; dem Herrn Anton Perhalec in Wippach für rationellen Weinbau und schließlich dem Herrn Bürgermeister in Wippach, Karl Dolenec. für die Inaugurierung der Flussrezulierung im Wippacher Thale. l — (Generalversammlung der Landwirtschaft? gesell sch a ft.) ^ Fortsetzung.) ltentral-ausschuss Herr Robiö referiert über die wesentlicheren Punkte im Rechenschaftsberichte des Centralausschusses. Der Bericht wird ohne Debatte zur Kenntnis genommen. — Centralausschujs Herr BruS referiert über die Gesellschaftsrechnung Pro 1880. Die Einnahmen betrugen 6612 ft. 94'/, kr., die Ausgaben 5802 fl, 25'/, kr,, daher ein Kasserest von 810 fl. 69 kr. verbleibt. Director Dolenec beantragt, es möge künftighin der Rechenschaftsbericht und die Rechnung den Vereinsmitgliedern wenigstens 14 oder 8 Tage vor der Generalversammlung zugemittelt werden, damit sie denselben eingehender prüfen lönnen. Der Antrag wird angenommen und die Rechnung pro 1880 genehmigt. Herr Brus trägt den Bericht über das Inventar und zugleich die Bilanz des Gesellschaftsvermbgens vor. Die Hauptsumme des In-ventarialwerteS beträgt 34.573 si. 83 kr. Der Präsident bemerkt, dass das Vermögen der Gesellschaft, obwohl es nicht bedeutend ist, doch vollkommen intact geblieben sei. (Wird zur Kenntnis genommen) Centralausschuss Brus berichtet weiters über das Präliminare pro 1882. Die Einnahmen sind aus 4673 st. 46'/, kr., die Ausgaben auf 4657 fl. 49'/, kr. fixiert. Falls dieser Voranschlag eingehalten wird. ergibt sich Ende 1882 ein UeberschusS von 15 fl. Das Präliminare wird genehmigt. Es wird nun zur Vornahme der Wahlen geschritten. Director Dolenec beantragt aus die Dauer von 6 Jahren zum Präsidenten Herrn Freiherrn von Wurzbach-Taunenberg, zum Secretär Herrn Dr. Johann Ritter v. Bleiweis.Ter st eniili Per Acclamation zu wählen. (Beifall.) Der Antrag wird einstimmig angenommen. Der Präsident dankt für die ehrenvolle Wahl. Er liebe sein Amt. arbeite mit Freu» den und würde nur wünschen, dass eine solche Einigkeit in allen Vertretungen des Landes herrschen würbe, wie sie hier und im Cenlralausschufse herrsche. (Beifall.) Die Wahl eines Mitgliedes in den Centralausschuss wird mit Stimmzetteln vorgenommen. Gewählt wirb nahezu einstimmig der Präsident des krainischeu Fi-schereivereines Herr Raimund Kastelic. Derselbe erklärt, die ehrenvolle Wahl annehmen zu wollen. Centralausschuss Herr Laß nil halt einen Vortrag, betreffend die Karstbewalduua,, und beantragt: Da dass gegenwärtige Forstgesetz aus die Besorstung des Karstes nur theilweise anwendbar ist und insbesondere rücksichtlich der Weidebenützung, welche neben der Ausforstung stattfinden muss, leine entsprechenden Bestimmungen enthalte, so wird an die h. Regierung die Bitte gerichtet, ein Karst-Aufforstungsgefeh auszuarbeiten und dem h. krainischen Landtage zur verfassungsmäßigen Behandlung vorzulegen. (Angenommen.) Hurts, folgt,^ — (Aus der philharmonischen Gesellschaft) Das Programm der eben in Sicht stehenden Concertsaison. welches uns vorliegt, verspricht dieselbe zu einer ganz besonders schönen zu gestalten. Wir entnehmen dem reich ausgestatteten und durchwegs interessanten Programme folgende größere, zur Aufführung bestimmte Tonwerke, und zwar: zwei Symphonien (Veetho« ven in ^,-älil, Vollmann in I5-äur), vier Ouvertüren Hector von Berlioz': „Benvenuto Cellini", Beethoven: „Leonore" in Oäur Nr. 3, Mendelssohn.Nartholdy: „Schöne Melusine". Niels Gade: „Michel Angelo". fer. ner das Gade'sche Violin- und das Rubinstein'sche Pianoforte-Concert, beide mit großem Orchester. Suite in Canonform für Streichinstrumente von Grimm, Se. renade sür Streichinstrumente von Dvorak. Nachtmusik für Streichinstrumente von Heuberger. Weiters gelangen von großen choralischen Werken zur Aufführung: „Der Rose Pilgerfahrt" für Soli. Chor und Orchester von Robert Schumann, ferner „Die Glocke" für Soli. Chor und Orchester von Max Brück. Außer den soeben an-gesührten größeren und grohen Werken find noch verschiedene kleinere Piöcen, Lieder, Chöre, Pianoforte, Nummern, die große Concertarie von Mendelssohn u. s. w. in Aussicht genommen. Das erste Concert findet am Sonntag, den 4, Dezember d. I., mit folgendem Programme statt: Ouvertüre zu „Benvenuto Cellini" von Hector Berlioz, «Der Rose Pilgerfahrt" von R. Schumann und großer Einzugsmarsch aus dem „Tannhäuser" von Richard Wagner. Dieses erste Con< cert wird dadurch noch eine besondere Weihe finden und ein ganz außerordentliches Interesse wachrufen, da selbes von dcr Direction der Philharmonischen Gesell, schaft zugleich als Festconcert zu Ehren des Herrn Mnsiloircctors A. Nedoöd veranstaltet wird der in diesem Monate das fünfundzwanzigjährige Iub.läum seiner Thätigkeit m der philharmonischen Gesellschaft b^ geht. Obgleich nämlich Nedoöd bereits am 1. September 18o6 m La.bach eingetroffen ist und die Stelle als Lehrer m der Gesellschaft angetreten hat, so w«r es der 13. Dezember 1856, an welchem er das erste nlschen Gesellschaft werden jederzeit in der Handlung des Herrn C. Karinger („zum Fürsten Milosch"). wathh.us-plah Nr. 8. entgegengenommen. Der Ve.ttag besteht dermalen in einer Aufnahm-gebür von 2 si, fur Neu-eintretende, sowie in einem Jahresbeiträge von 10 fl. für eine Familie zu drei Personen (für Ms weite« Lalbachcr Zeitung «,. 270 2285, 26. November 188l. yamilienmitglisd ist ein Jahresbeitrag von 1 st. zu entrichten) und von 5 fl, für einzelne Mitglieder. Aue« wärtige Mitglieder und Osficiere der Garnison zahlen nur die Hälfte obiger Gebüren. — Wir werden erfucht. mitzutheilen, dasi dle Mitglieder beim Eintritte in den Eoncertsaal bei den Gesellschaftsconcerten jedesmal die Mitgliedskarte gefälligst vorweisen mögen, da ohne diese der Eintritt nicht gestattet werden kann. -(Aus dem Schwurgerichtssaale,) Wegen Verbrechens der schweren körperlichen Beschä« digung hatte sich letzten Mittwoch Matthäus Merbec. Vrundbesitzerssohn aus Lipsein bei Bischoflack, zu verantworten. Derselbe war wegen Diebstahl. Schlägereien und schwerer körperlicher Beschädigung bereits wieder» holt abgestraft. Am 29. Juni d. I. kam er mit seinem Bruder Johann Gerbec im Wirtshause «n einen Streit. Johann Gelbec stieß den Angeklagten mit der Faust zweimal in die Brust, worauf der Angeklagte einen Stuhl erfasste und den Bruder damit ins Auge traf, so dass infolge dessen das Auge ausgeronnen ist. Der Angeklagte leugnet die büse Absicht, er wollte den Bruder nur mit dem Stuhle stoßen, ihm aber nicht das Auge ausschla» gen. Den Geschwornen wurden zwei Fragen gestellt, die erste: ob der Angeklagte des Verbrechens schuldig sei. die zweite: ob der vom Angeklagten geführte Schlag den Verlust des Auges zur Folge hatte. Die Geschwornen (Obmann Herr O, Bamberg) bejahten beide Fragen. Der Staatsanwalt beantragte das Strafausmaß von 5 bis 10 Jahren Vertheidiger Herc Dr. Papez machte mit Berufung auf § 46 lit, ä. St. G. mildernde Um< stände geltend Der Gerichtshos (Vorsitzender LGR. von Zhubel,) verurtheilte den Angeklagten zuzwei Jahren schweren Kerkers, verschärft mit einmaligem Fasten in jedem Monate. x — (Schadenfeuer.) Nus Steiu schreibt man uns: Am 11. d. M. abends gegen 7 Uhr brannte in Videm, Gemeinde Lustthal, eine Fruchtharpfe des Anton Majoliö und am 13. in Förtschach in derselben Gemeinde das Wohnhaus sammt Wirtschaftsgebäuden und allen Fahrnissen des Franz Puhar ab. Ferner brannte am 13. d. M. gegen 4 Uhr nachmittags auch in Mosenil, Gemeinde Peö, der Stall des Grundbesitzers Johann Prosenc sammt allen darin befindlich gewesenen Geräth-schaften ab Prosenc erleidet dadurch einen unversicherten Schaden von 250 st. Letztgenannter Brand kam durch Nachbartinder zum Ausbruche, welche im gedachten Stalle mit Zündhölzchen spielten. — (Landschaftliches Theater) Donizetti's „Lucrezia Borgia" gieng gestern als fünfte in der Reihe der Opernvorstellungen vor ausverlaustem Haufe in Scene, kann sich aber nicht desselben Erfolges rühmen als ihre Vorgängerinnen, wie die „Iauberflöte". „Martha" und „Troubadour". Wie es den Anschein hatte, giengen der gestrigen Opernaufführung zu wenig Proben voran, und an diesem Uebelstande litt der Abend, der sich sonst bei dem Fleiße der hiesigen Opernkräfte gewiss zu einem sehr guten gestaltet hätte. Wir ersparen uns demgemäß für nächstens eine eingehendere Besprechung dieser Oper, wdem wir hoffen, dass bei der Reprise von „Lucrezia" alle gestern stattgefundenen Schwanlungen entfallen wer« den, und dass hoffentlich auch die Indisposition «iniger in dieser Oper Beschäftigten behoben fein wird. Herr Luzatto (Herzog), der als italienischer Sänger seine Partie von früher her vollkommen beherrfcht, bot eine treffliche Leistung und errang auch vielen Beifall für dieselbe, Frl. Fischer (Lucrezia). die, nebenbei bemerkt, superb aussah, und Herr Erl (Gcnnaro) theilten sich mit Herrn Luzatto in diesen Beifall, insbesondere im Schlussensemble des zweiten Actes. Frl. Brück war als „Orsini" ein schmucker Eoelmann. aber diesmal leider, gleich dem Frl. Fischer, nicht im Vollbesitze ihrer sonst so sympathischen Stimme, die ihr im „Troubadour" so viel Beifall eingebracht -i- — (Theaternachricht.) heute gelangt im Landestheater in Graz ein neues Stück von Karl Morre, dem Verfasser des hier mit so viel Beifall aufgenommenen Volksstückes „Die Familie Schneck", zur ersten Aufführung, dasselbe betitelt sich „Die Statuten der Ehe". Director Monbheim wird sicherlich bemüht sein. diese Novität unserm Publicum vorzuführen. Wir werden nicht ermangeln, über den Grazer Erfolg derfelben zu berichten. Neueste Post. Prag, 25. November. In der heutigen Schluss-Verhandlung wurden die Socialisten Emanuel Schickt und Josef Ianausek wegen socialdemokratischer Um> triebe zu drei, respective zwei Monaten strengen Arrests verurtheilt. München, 25. November. Die Kammer berieth den Finanzetat und lehnte nach langer Debatte den Dispositionsfond ab. Rittler erklärte, dass die Rechte den wohlthätigen Zweck des Dispositionsfondes wohl würdige, sich aber nicht veranlasst fühle, einem miss-liebigen Ministerium den öffentlichen Almosenier zu machen. Die Ablehnung erfolgte mit 78 gegen 59 Stimmen. Rom, 25. November. Gegenüber der in einer jüngst erschienenen Broschüre: „Ueber die Lage des Papstes", enthaltenen Behauptung, dass Crispi, auf Befehl des neuen Papstes befragt, erwidert hätte, er könne als Minister des Innern die Aufrechterhaltung der Ruhe am 20. Februar 1878 nicht verbürgen, falls Papst Leo dem Volke auf dem St. Petersplatze die feierliche Benediction ertheilen würde, stellt die „Ri-forma" formell in Abrede, dass Crispi befragt worden sei und demzufolge auch, dass er die obige Antwort ertheilt habe. Er habe im Gegentheil dem Vatican freiwillig zu wissen gemacht, dass die Ruhe wie in normalen Zeitläuften aufrechterhalten werden würde und er habe sem Wort gehalten. Konstantinopel, 24. November. In einem Orte bei Erzerum ist eine der Pest ähnliche Krankheit ausgebrochen. Es wurden alle gebotenen Vorsichts« maßnahmen getroffen. — Die Abrelse Ali Nizami Paschas nach Berlin wurde auf Freitag verschoben. Verstorbene. Den 25. November. Olga Favori, (tisenbahnbeam« tenstochtcr, 9 Mon, Wicnerstraße Nr. 15, wird sanitatS'polizei' lich beschaut. — Josef vernal, Arbeiter, 60 I., Ncitschulgasse Nr. 1, Auszehrung. Im Civllspitale: Den 23. November. Johanna Ahlin, Taglühneiin. 48 I.. Gelbsucht. — Ursula Leskovcc, Taglähnerin, 83 I.. chro« nischcs Kungenemphusem. Den 24. November. Thomas Plevnil, Inwohner, 60 I., chronisches Lungcnemphyscm. — Georg Kramar, In« wohner, 65 I., Altersschwäche. Theater. Heute (gerader Tag): Wo is denn's Kind? Original« posse in 4 Bildern von A. Langer. Morgen: Troubadour, Lottoziehung vom 23. November: Brunn: 74 7? 61 8 65. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. 5 _l O n . '"? Ak i ^ W N ' U Ä ? u Mg. 746 76 — 0 4 ! windstill !dichterNebel 25 2 N. 744 58 ->- 3 6 SW. schwach Nebel 000 9 „ Ab. 743 58 — 0 4 SW. schwach dichterNebel Star! nässender Nebel, den ganzen Taa anhaltend, nur nach zwei Uhr etwas Sonnenschein, turzc Zeit anhaltend. Das Tagesmittel der Wärme -<- 0 9", um 1 7" unter dem Normale Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vamberg. Eingesendet. Auf die heutige Annonce: „Wiener vürse" de« lvant-Haufes „Ucitha", Wien, bitten wir besonder« zu achten. Eingesendet. Die Vorzüae von Fiebigü Zleifchextract best^ namentlich in der «rohen Bequemlichkeit bei der Verwenvun« und der damit verbundenen Ersparnis im Haushalte. ^ Es aibt lein besseres Mittel, um Suppen "ld Saucen " Art zu verbessern und zu verlängern, als eine ll"neü"v von Liebigs Fleischcr.tract. „ ^ ^s- Nicht allein in Hotels wie Restaurants und gieren V°" Haltungen erweist sich dasselbe als sehr nützlich. Mdern "^ in kleinen Hausständen ist es vorthcilhaft zu verwerten. ^" .^ geringem Flcischbedaif muss entweder die Suppe 17"°^^^ ben oder das Fleisch so ausaelocht werden, dass es °Is ->A' ^ wertlos wird. Dagegen lassen sich mit Hilfe des El «icics kräftige Suppe und ein wohlschmeckendes Stück Flc'jH "5' ,. Der Umstand, dass LicbigS Fleischextract. "elches t>u«' lich ganz frei von Fett ja bei sorgfältiger Aufbewahrung eigentlich nie verdclvcn hat wesentlich mit dazu beigetragen, dasselbe zu einem m > ^ beliebtesten Küchenmittel zu machen, welches, wo es cinm vorschriftsmäßig! — angewandt, nicht mehr zu entbeyren^ MMg für Magenleillmlle! Herrn Julius Schaumann, Apotheker in Stockcrau. .«,»« Ihr Magensalz und Ihre auf veraltete Magenverschleimung haben mir sehr gur u^H, und Ihnen hiefür bestens dankend, ersuche, mir s^^Ml nähme abermals zwei Schachteln Magensalz und "ne "? ^ Pillen prompt herzusenden. Empfangen Euer Wohlgcbor«' Ausdruck gebürender Hochachtung, , m«« (Zu haben beim Erzeuger, landschaftlicher Ap°th" ,^ Stockerau, und in allen renommierten Apotheken "^ ,^M< Ungarns. Preis einer Schachtel 75 tr. Versandt von " ^ stens zwei Schachteln per Nachnahme.) ^^^-^" Hcllcr'schc Spiclmclllc werden alljährlich um diese Zeit angekündigt, um bald „ als Glanzpunkt auf taufenden von Weihnachtstischen o'° ^ barsten Sachen zu überstrahlen. Aus Uclicrzeilam'g ru " ^ einein jeden zu: Was kann wühl der Hatte der ^mtl», ^ Bräutigam der Braut, der Freund dem Freunde S^Mir ^ Willkommeneres schenken? Es vergegenwärtigt glück!'«» °^ht Stunden, lacht und scherzt durch seine b.lld heiteren ^I ^, Herz und Gemüth durch seine ernsten Weisen, verscheucht ^^ lcit und Melancholie, ist der licstc Gesellschafter, des ^"^ü, trcuester Freund; und nun gar für den leidende», ben"l ^, den an das Haus Gefesselten! - mit einem Worte, cm V,^ scheö Spielwe»! dalf und follte in keinem Salon, an Krankenbette, überhaupt in keinem gnten Hanse fehlen. ,^ Für die Herren Wirte, «onditoren sowie ^esch"'^» ,s Art, gibt es leine einfachere und sichere Anziehung»""!^, solch cm Wert, um die Gäste und jlunocn dauernd z"! ^< Wie uns vun viclcn Seiten bestätigt wird, hauen s^. hMill nahmen solcher Etablissements geradezu verdoppelt; ^< jenen Herren Wirten uild Vcschäftöiuhlllicrn, die »"^ ^„. lm Besitze eines SpielwerleS sind, nicht dringend 6^'^s' empfohlen werden kann, sich dieser so sicher erweisenden ^^ traft ohne Zögern zu bedienen, um so mehr, da auf ^ift-Zahlungscilcichtcrungcn gewährt werden. Den H^len ^, lichen, welche aus Rücksicht für ihren Stand «der b^ltet fernung wegen, Eonccrtcn tt, nichl beiwohnen können, solch ein Kunstwerk den schönsten, dauernden Genuss. ^^e Wir bcmclkn noch. dass die Wahl der einzelnen ^ü eine fein durchdachte ist; die neuesten sowie die bcl> ,^ ^ älteren Opern. Operetten, Tänze und Lieder finden M.^die Hellcr'schcn Werten auf das schönste vereinigt. Delle vc^, Ehre, Lieferant virler Höfe m>d Hoheiten zu sein, ^„..Mll^ auf den Ausstellungen preisgekrönt, neuerdings in ^^>K "" der einzige, der speciell für sich allein den ctstcn ^^^c Diplom nebst silberne Medaille erhielt. Eine für dm"',^ gje-veraustaltctc Prämirnvcrthciluug von ll» Spiclwcrlcn ^„g trage von 20.000 Francs dürfte zudem besonderen ^ ^ finden, da jeder Käufer, selbst schon einer kleinen Sp> „ '. M durch in den Besitz eines grohcn Werkes gelangen la'M je 25 Franc« erhält man einen Prämicnschein. ^", ftanc" illustrierte Preislisten nebst Plan weiden auf Verlange" 1 zugesandt. (b"U spie- Wir empfehlen jedermann, auch bei einer "">"' ^^, dose, sich stets direct an die Fabrik zu wenden, da " M Welke für Hcller'schc angepncscn werden, die cs N»n1' ^lN^ echten Werte und Spieldosen tragen srincn ged"l»l5" ^geN' woraus zu achten ist. Die Firma hält »irgeuds^lc^^^- Kalender-Verzeichnis. ^ Der heutigen „Laibacher ZeKung" liegt "»^"^'«^11 ill Frommes renommiertem Verlage pro l^^ ^ndel s^ Kalender bei. Die im Verzeichnisse angeführten «n ^ in großer Auswahl stets vorräthig in der Buchha""" " . Jg. v. Kleinmayr 6 Fed^BaMder^ Curse an der Wiener Lörse vom 85. November 1881. M« dem oMeiten «msbi«««.) Velb lllare Hahlerrente ........ 7725 7740 Sl!b«nent«........7805 7820 »oldrent« . «.......9390 94 N5 Vo<«. ^854........1227°. 12325 . I»«a........13280 13320 . !SS0 (zu 100 fl.) . . . 134 — !34 25 . l894........17« 25 17?- Uug. Prä«l«n.Unl.....125 25 125 50 ««dlt.2..........179 <^ ^go „ 3heih«i»egullerung«. und Tze« gedmer Lose.......112 go ^230 Dtudolfs'U.........19 25 20 — «irämlenanl. der Vtadt ««,« 132 zlb 132 75 Donau-i»eaulleruna««Lolt . . 11«—11550 Nomänen«Psundbrief« . . . 144.- 144 50 llesterr. Hchatzscheine 1881 rü«. Grnndentlastungs'Obligationen. G«lb Ware Vöhmen.........10b 25 — - ?!i«deröfterrelch......105 - 106- «alizlen.........100 80 10140 Sitbenbllrgen.......»925 9975 t««es«r Nana« .... 9875 9925 Ungarn.........9940 100 - Actien von Vanten. «tlb War« »nglo-öfterr. «anl.....!bü40 153 60 «redltllnftalt .......363 ^ 3Sl25 Teposittnban«.......292- 284'- Treditanstalt, ungar.....3«» - 360 50 Otsterreichlsch. unaarisch« »anl 840 - 842 — Unlonbllnl . ..... 14250 14275 «erlchrsbanl.......15350 154 - Vientr Vanlvereln.....l3890 189 10 Actien von Transport'Unter« nehmungeu. ^ Gelb W«e »lfüld.«ayn ..... 174 75 175 25 Donau.Danwfschlff..«efelll««ft 568 - 570 — Elisabeth-Neftbahil . ! . . 216 50 21? 50 ^frdinaltds-Nnrdbahn . . . .W05—2400 - Velb war« Franz.Ioseph.Vohn .... 19425 194 75 «alizische Larl.Uudiuig-Vahn . 305 25 305 50 Kaschau.0oerbera.er «ahn . . 147 50 148 - Lemberl,.