»t. 277. Samstag, 3. Deccmbci 1892. 111. Jahrgang. klülmcher Zeitung. >>'n?^ N, bulbil- » P ° stt> crse » duna : «ll»z<«!,rl« st. ,5, halbjährig fl, 7 k<», I« die «e»«N«, »ahnhofgoss« Nr, 15 Eprtchstrmdni bn «ebaction tHglich ^m, » b<« ll Udr vorinitt»«» — UnflanNen, Vri^, w«b«n nicht »n»«N!M,»en unt> Vlunulciivte nicht zurüsaeNell». ---------— --------------------- _________________ ^ Amtlicher üljeil ^lis^, ""d k. Apostolische Majestät haben dem ^^>li,- c> '/" Kaschauer königlich ungarischen ^ die ft""'"knrec,nnent Nikolaus Köos von ^'hcn ^"'Uererswürde taxfrei allerguädigst zu ^chstem"^ ^' Apostolische Majestät haben mit c Get,el,,^"'^ch^ibeu vom 29. November d. I. ?l'e»f^ ?!" der Allerhöchsten Privat- und ^ der ."^^ich Freiherrn von Mayr aus Kuh , "°n ihm erbetenen Versetzung in den i?" lreup huldvollster Anerkennung seiner vicl- Aellz ..." und erfolgreiche!» Dienstleistung das ^" geruht ^"^^'^^''^ allergnädigst zu > ^ ----------,------ <'^lt^ k N^st^.^^ ^.^^^ ^^ ^^ vom ii». November d. I. >>ct?5>6"nl Freiherr» von Chertek znm s^uiddM l Allcihochsten Privat- und Familien-^illde ei„°^" ernennen und demselben gleichzeitig ^ihen '^ geheimen Rathes taxfrei allergnädigst ^Nichtamtlicher Theil. ^"l'dlungen des Meichsratlies. >^hc>t ^ - Wien, 1. December. »üch >tt ^.°" Parlamentspalast am Franzensring ^^ "lercssantesten Tage. demgemäß strömte 'liih. !,,"ch ' "'" !chr zahlreich herbei, und gar viele Ü'lh h " " Emiass. weil die Eintrittskarten waren. Im Saale selbst war aller-^ ^,^ ^ zu Beginn der Sitzung, keine beson-^j>ll« ^.^" bemerken. Kurz nachdem Präsident T?^m Z"?andlung eröffnet hat, erschien >A2lb "t ^°f Taasse. Vk ^Ndaz^kn Dr. Brzoräd nnd Genossen ^"5 »„at^sGesammtministerium wegen Verbesft. ^ ^ ^uen Lage der in den Staatsämtern «v ,..!" der Weise dnrchzusü'hren, dass ^^'»snn. 1.^" ber Courswerte die procentigc ^!^des Cuuriwertes mit dr>m Verzin» sungsprocente des Nominalwertes übereinstimme.» Es wurde hierauf zur Tagesordnung übergegangen. Es gelangte zunächst zur Verhandlung Titel «Dispositionsfond», gn dems^lbeu sind zum Worte gemeldet, und zwar collie die Abgeordneten: Prade, Biankini, Dr. Vasaty, Dr. Herold' und Dr. v. Plener. Als erster Redner erhielt das Wort Abgeordneter Prade aus Reichenberg. Derselbe erklärte, dass er und seine Parteigenossen die Budgetbcrathung nicht als eine Angelegenheit betrachten, um für oder gegen die Regierung zu demonstriere!,, weil sie trotz alledem, was ihnen bisher widerfuhr, noch immer dem Staate geben, was des Staates ist. nnd daher anch diesem Staate das Budget bewilligen, nicht aber der gegenwärtigen Regierung. Es sei' aber die Gepflogenheit, dass bei Bewilligung des Diöpositionsfondes die Vertrauensfrage aufgeworfen wird, und da sei es für seine Partei irrelevant, ob der Herr Ministerpräsident erklärt, er betrachte diese Angelegenheit nicht als Vertrauensfrage, sondern das Wesentlichst»' sei. ob die Vertreter des Volkes diese Frage als Vertrauensfrage betrachten. Sie feien daher nicht iil der Lage, den Dispositionsfond zu bewilligen, weil sie der Regierung mit Misstrauen gegenüberstehen. Die gegenwärtige Regierung fördere mit allen ihr zu» geböte stehenden Mitteln die Slavisierung und Födera-lisierung Oesterreichs, sie fördere alle Bestrebungm, die den alten Einhcitsstaat, wie ihn die große Kaiserin Maria Theresia und ihr großer Sohn unter ungeheuren Mühen geschaffen haben, wieder in die einzelnen Be« standtheile, die Königreiche und Länder, auflösen wollen. Die innere Politik unseres Reiches stehe im Gegensatze zur äußeren Politik. Die äußere Politik stütze sich auf die Deutscheu, Italiener, Magyaren und Polen. Nur die Macht dieser vier Völkerschaften begründe und stütze die Machtstellung Oesterreichs nach außen. Im Innern sei aber hier in der westlichen Reichshälfte das Gegentheil davon der Fall. Drüben in Ungarn haben die Magyaren eine dominierende Rolle, dort gelte nicht die Phrase von der Gleichberechtigung. Dort werde nach den Grundsätzen regiert, die einst der berühmte Politiker Eötvüs niedergelegt und die darin bestehen, dass dort wo in einem Staate mehrere Völker mit-und nebeneinander wohnen, stets ein Volk das führende und eine Sprache die herrschende sein werde. Bei uns aeve es nur eiue Nation, welche tne Förderung der Regierung erfahre, und das seien die Polen. Die Deut-schcn nnd die Italiener aber würden m ihrem nationalen Besitzstände bedrängt. (Gelächter bei den Iung-cjechen und Slcwenen.) In den letzten zwei Jahren sei durchaus kmie B^ruiig der Verhältnisse eingetreten. dieselben haben sich nur noch verschlechtert. Redner besprach hierauf in eingehender Weise die letzten Er-eignisse in Reichenberg und Iglau und führte unter lärmender Zustimmung seiner Parteigenossen und ironischem Gelächter der Iungczechen eine längere Reihe von Fällen an, in welchen die Deutschen zugunsten der Ezechen zurückgesetzt worden seien. Er erörterte sodann die Ausführungen des Abgeordneten Prinzen Schwärzender«, fowie die Erklärungen des Herrn Ministerpräsidenten und wendete sich hierauf gegen das böhmische Staatsrecht. Er erklärte, dass gegen das böhmische Staatsrecht alle Deutschen einig seien und ein energisches Nein! rufen. Man könnte auch von einem kärntnerischen oder steierischen Staatsrechte sprechen, ja auch von einem deutschen, nämlich vom Staatsrechte der einst dem deutschen Bunde angehörigen Königreiche und Länder von Oesterreich, darunter Börnnen. Mähren nnd Schlesien. Aber dieses veraltete Staatsrecht gehöre nicht in unsere Zeit. Weil nun die Regierung sich auf jene Parteien stütze, deren Politik auf diesem Staats-rechte basiere, könne Redner und seine Partei der Regierung kein Vertrauen entgegenbringen und den Dis' Positionsfond nicht bewilligen. Abg. Biankini begann eine Rede in kroatischer Sprache und sehte dieselbe dann in deutscher Sprache fort. Er tritt den Aeußerungen des Abg. Dr. Krona-wetter über Ungarn entgegen und meint, derselbe kenne die Verhältnisse der Kroaten nicht. Die ganze gegenwärtige Politik sei gegen die Slaven gerichtet. Die äußere Politik sei deutsch und die innere verfolge den Zweck, eine Einigung der Slaven zu hindern. Redner erörterte eingehend die Frage des staatsrechtlichen Verhältnisses Dalmatiens und besprach hierauf den Fall Spincit und findet, dass eigentlich leine Nation und keine Partei mit der Politik des gegenwärtigen Cabinets einverstanden sei. Wie der persische König sich stets zurufen ll>ß: Herr, gedenke der Athener! so möge der Ministerpräsident stets Dalmatiens gedenken, das immer reich und ruhmvoll gewesen und heute vernachlässigt und verwaist sei. Die Monarchie verdanke ihre Großmachtstellung Dalmatien, dessen Söhne als Matrosen den Sieg bei Lissa erringen halfen. Dalmatien sei, wie der Redner sagt, nicht nur seinem Mutterlande nicht incorporiert, sondern sich selbst überlassen wie ein Findling. Mit großem Unrechte werde Dalmatien der Vorwurf gemacht, dass es arm und passiv sei; wie sollte es unter den obwaltenden Verhältnissen auch anders sein. Am Ende des 19. Jahr« Hundertes habe das Land noch keine Eisenbahnverbindung mit der übrigen Welt. Einer seiner Haupterwerbs- Jeuisseton. ^ ^' lannte ihre Pflicht . . . ^ »n^. se t i.' - was, war es denn wirklich erst ^ l) kin,^W"e Tochter fortgegangen war? Er ^ ' und v "s"'^' d'e neben 'ihm auf dem Tisch-',^> '^ heutp l ^ ZU lesen; aber merkwürdig, ! < binden ."alt, ^ ^wach wie noch nie. V"y' b'r N»^""^' konnten das Blatt kaum ^" i^"'Er ? . ^'U verschwamme,, vor seinen 5 H shlM ^ die Zeitung auf die Bettdecke VK^ dar b" klugen. Wie nett pflegte ihm ^!?"b ^ vurzulesen. ja anch dazu hatte ^i> t»ch. /,' U/W"oen, obwohl sie nicht einmal ^''d^kn/lwt/^"' das Geld besser zu seiner i« V'^'^v. ^ '"""" gesagt. 0sH auf >l er nie allein, es stand auch noch ^l^'nun," '" T.schche., __ wozn auch? Die '« ^">^r ^''''^""ha hörte se.nen leisesten iIV" in n' U"d er wieder sah so gerne, wie und Küche hantierte; wenn ''!^c> das ^'"dust b's in sein Zimmer kam, V^m^^lich" "?ts. Und nachmittags, wenn H It. s,tz^," Ärbe,t fertig war, da kam sie V ^f.^ it,m ^"drille auf ihr liebes, gutes ^^sftrock. ^' °drr sie nahm eiue Näh- ^lz zew " "°u den Kindern' Wie glücklich '"'' trotz seines Siechthum». glück- l lich bis zu jenem entsetzeusvollen Augenblick, bei dessen Erinnerung sich seine Stirn noch hellte, nach mehr als einem Jahr. mit kaltem Schweiß bedeckte. Sie hatte vorher nie über Schmerze,, geklagt------ Da war sie eines Taaes gut und liebevoll wie immer an sein Bett aetreten mit einem Teller in der Hand, schelmisch lä-ckclnd wie sie immer that, wenn sie ihn mit einem Lieblinasqerichte überraschte. Plö^lich war sie wie er-starrt stehen geblieben und hatte ansdrucklos vor sich binm'sewn — einen Moment — dann schmetterte der Teller zu Boden und sie selbst war vor sein Bett hingesunken, lautlos, ohne Schrei ohne einen Senfzer. Was dann erfolgt war. wusste er mcht mehr. Er s«si das treue Mib nur noch einmal wieder, als sie m Sarae l"g nnd vü'le, viele Menschen sie nmstanden. Man b'alte ihu am Aufstehen gehindert, nnd diesmal n..i^n es mitleidige Häude, welche seine Thür ver-"ch sen Mer er hörte doch alles. Er hörte jeue dump en Hammerschläg.'. die zedem, der ste nur emmal ue nommen, mwMmWar m, Ohre haften - emGe-s.insä, den, kein anderes gleicht. El hörte unten einen Wagen im Schritt heran« l«s^„ nnd vor dein Hanse halten: dann andere Wagen, den cherem Tempo kamen. Durch d.e geschlossme ^ür draua Weihrauchduft; icht vernahm er das Gebet 3.r Vr eW das Murmeln der Anwesenden .... !/nn w de der Riegel dcr Anßenthür zurückgeschow.. nm bett) sslinel weit zu öffnen .... eine plötzl.che mommtan^Stille . . - uud dann schwere Schr.tte, . «Martha!!» Er hörte noch den entsetzlichen Schrei, den er damals ausgestoßen hatte, seinen eigenen verzweiflungs« vollen Schrei. Leichenblass, an allen Gliedern zitternd, richtete er sich in seinem Bette auf — um Gottes' willen, was war das? Die Hand tastete nach dem Herzen — da, da kam es wieder — wie ein Schmiedehammer klopfte es in seiner Brust, in fürchterlichen, unregelmäßigen Schlägen — in seinen Ohren brauste es wie wilder Sturm. . .. Die Medicin ... wo war die Medicin. . . Die krampfhaft gespreizten Finger stießen an das Tischchen, aber sie konnten nichts anfassen und stießen nur das Wasserglas um — vor seinen Angen begann es zu dnnkeln — die Glocke, wo war die'Glocke — da, da — es läutete, einmal, zweimal, grell, schneidend, Hilfe stehend. .. . Als die elegante junge Dame heimgieng, war es schon längst Abend geworden. Ein Ausdruck stolzer Be-friedignng lag auf ihrem Gesicht. Endlich hatte sie es erreicht — bald. bald würde dieses traurige Jahr ihres Lebens hinler ihr liegen wie ein böser Traum. Sollte sie es dem alten Mann noch heute erzählen? Bah. er freute sich wohl nicht einmal darüber — er kannte übrigens Edmund noch gar nicht — er würde über« Haupt nur daran denken, dass sie nun fortgienge für immer und wahrscheinlich wieder einmal ein unglückliches Gesicht machen. Ja, daran musste er sich nun gewöhnen! Sie sperrte die Wohnungsthür auf — aber da war es ja ganz finster! Nein, wie nachlässig Lise manchmal sein konnte! Wo mochte sie nun schon Lllis?ck?r Fl-Uu:^ til. 277. 24'.ft 3 Dcmnbrrl^. zweige, der Weinbau, sei durch den neuen Handelsvertrag mit Italien gefährdet, Dalmatien sei dadurch in einem Jahre um sechs Millionen Gulden geschädigt; die Salzgewinnung, der Tabakbau sei ihm ebenfalls eingeschränkt, die Schiffahrt und Fischerei zugunsten des fremden steuerfreien Wettbewerbes geschädigt, sogar die Hausindustrie sei gedrückt. Der Redner ergieng sich dann weiter in Beschwerden über nationale Bedrückung und führte dafür seine persönlichen Erfahrungen als Beispiel an. Solle den Uebelständen in Dalmatien abgeholfen werden, dann müssen die Verhältnisse dieses Landes erst näher bekannt sein, was heute leider nicht zutreffe. Redner besprach sodann im einzelnen die im Etaatsvmanschlage für Dalmatien eingestellten Summen, deren Geringfügigkeit deutlich die stiefmütterliche Behandlung dieses Kronlandes vor Augen stelle, Redner appelliert schließlich an die Gerechtigkeit und den patriotischen Sinn der Regierung und der Mitglieder des Hauses, den Zuständen in Dalmatien ein Ende zu machen und zu seiner nationalen und politischen Wiedergeburt beizutragen. So lange dies nicht der Fall sei, könne er zur Regierung kein Vertrauen haben, und deshalb stimme er gleich seinen engeren Parteigenossen gegen die Bewilligung des Dispositiosfondes. Abg. Romanczuk knüpfte an die letzte Rede des Herrn Ministerpräsidenten an. Derzeit sei eine feste Organisatiou nicht möglich, sondern nur ein Provisorium, Zur Organisation sei vor allem die Regelung der Nationalitätenfrage nothwendig. Auch eine Reform des Wahlrechtes sei nöthig, nnd eine patriotische That wäre es, diesbezüglich die Initiative zu ergreifen. Redner gieng sodann zur Besprechung der Wünsche der Ru-thenen über, die weder russisiciert noch polonisiert werden wollen. Die Regierung möge den Ruthenen ihre Rechte nicht vorenthalten und sie in ihrer nationalen, culturellcn und politischen Entwicklung nicht hemmen, da die Rnthenen als Nation ohnehin nicht mehr als das Eristenzminimum verlangen. Schließlich erklärte Redner, für den Dispositionsfond zu stimmen, weil er und seine Partei alles vermeiden wollen, was zu einer heute schädlichen Krise führen könnte. Mit dieser Abstimmung wollen die Ruthenen aber keineswegs erklären, dass sie mit der Regierung zufrieden seien. Abg. Dr. von Plener erklärte, er sei durch die letzte Rede des Herrn Ministerpräsidenten gezwungen, das Wort zu ergreifen, denn jene Rede nöthige seine Partei, sich über die Situation Klarheit zu verschaffen, damit sie in ruhiger Erwägung und fester Entschließung die Konsequenzen ziehe. Die Regierung habe das frühere Haus auflösen müssen, weil sie zuletzt zu einem Punkte gekommen wäre, wo sie mit der alten Majorität nicht weiter konnte und wo die Zustände chaotisch geworden seien. Tie Regierung habe dann einen Appell an alle gemäßigten Palteien gerichtet, sich zu gemeinschaftlicher Arbeit zu einigen. Trotz der bitteren Erfahrungen der letzten zehn Jahre habe sich des Redners Partei entschlossen, dem Rufe der Regierung Folge zu leisten. Ich will, fählt der Redner fort, über die Schwierigkeiten dieses eigenthümlichen Verhältnisses zwischen der Regierung und unserer Partei nicht lange sprechen. Jedermann wild mir zugeben, dass dieses Verhältnis zwischen uns und der Regierung reich an inneren Widm'piüch.'u gewesen ist. Dass man sich im Interesse des Vaterlandes dem Programme betreffs Durchführung großer wirtschaftlicher Reformen anschlofs und sich dazu herbeiließ, die politischen Fragen ruhen zu lassen, geschah in der Hoffnung, dass sich daraus ein definitives, besseres Verhältnis entwickeln werde. Es gehörte dazu große Selbstverleugnung, Selbstbeherrschung und Mä- wieder sein? Achselzuckend machte sie Licht und gieng ins Wohnzimmer; dort kleidete sie sich aus und legte einen bequemen Hausallzug an, dann erst öffnete 'sie die Tlmr beim alten Manne. Aber hier war es ja auch finster schlief er denn schon? Sie brachte das Licht herein — „ein, er schlief nicht, er hatte ja ganz offene Augen. Aber bleich war er hente, todten-bleich. «Guten Abend, Papa!» Er antwortete nicht, natürlich, er war wieder einmal verstimmt, weil sie so lange geblieben war. Nein, heute sagte sie es ihm noch nicht, der alte Mann war entschieden nicht bei Laune. «Oute Nacht, Papa!. Sie war bei Laune. Sie stellte daher das Licht auf den Tisch und neigte sich über ihn. um seine Stirne mit ihren Lippen zu berühren. Aber entsetzt fuhr sie zurück . . . Wie eiskalt seine Stirne war... Und er rührte sich ja gar nicht ... er sah nur immer vor sich hin mit den weit geöffneten Augen, immer nach derselben Richtung . . . Ein heftiges Zittern überfiel sie ... ein unerklärliches Grauen . . . «Papa! . . . Papa! . . . Papa! ...» schrie sie gellend auf. Aber der alte Mann blieb stumm. Sie saunte ihre Pflicht und erfüllte sie dem Todten gegenüber genau fo, wie sie den Lebenden gegenüber sie erfüllt hatte. Sie heiratete erst nach einem Jahr und in diesem ganzen Jahr trug sie tiefe Trauer. L. K. ßigung auf Seite der Partei, auf der anderen Seite der gute Wille der Negierung, um in jeder Beziehung das Misstrauen, das sich unzweifelhaft aus den Jahren des Kampfes angefammelt hatte, wegzuräumen. Wenn Redner heute gezwungen sei, eine Art Abschluss zu machen, so geschehe dies deshalb, weil die Voraussetzungen von Seite der Linken wirksamer als von Seite der Regierung eingehalten wurden. (Zustimmung links.) Die Regierung habe gerade in Pnnkten, welche der Linken am Herzen lagen und für die sie persönlich und politisch verantwortlich uud verpflichtet war, eine Lässigkeit bewiesen, welche am Beginne dieses Jahres die Stimmung in der Linken nothwendig verbittern musste. Er wolle nicht aus die einzelnen Phasen des böhmischen Ausgleiches zurückgehen, allein die Erklärung, welche der Statthalter Graf Thun angesichts des Beschlusses des Großgrundbesitzes in der vorigen Session des böhmischen Landtages mit Zustimmung der Regierung abgab, habe eigentlich den Keim zu dem Misstrauen gclcgt, das die gegenwärtige Situation herbeigeführt habe. Als diefe Missstimmung die ganze Partei ergriff, gab Graf Kuenbura. b» ruhigende Erklärungen ab. Allein schon wenige Tage nachher gab Justizminister Graf Schönborn Erklärungen ab. die das gerade Geg?ntheil besagten und die unser Misstrauen neuerdings wachriefen. Diese widerspruchsvolle Haltung des Grafen Schönboru ließ die berechtigte Frage zu, ob Graf Taaffe noch ernstlich an die Ausführung des Ausgleiches denke. Graf Schön-born hat uus im vorigen Jahre versprochen, die Rückforderung der Acten vom Landesausschusse zu erwirken. Er hat c3 nicht gethan. Wir haben geselln, dass die Regierung doch nicht den Willen hatte, der zu einem Verhältnisse thatsächlichen Zusammenarbeitens erforderlich war. Die officiöse Presse griff uns bei jeder Gelegenheit in gehässigster Weise an. Das alles hat unsere Partei mit einem Ausmaße von Geduld ertragen, weil sie die Hoffnung nicht aufgeben wollte, dass schließlich doch eine Besserung eintreten werde, obgleich die Situation eine ziemlich gespannte war. Vor kurzem nuu hielt ich - sagte von Plener weiter — in der Generaldebatte eine überaus mähige Rede. Nach meuschlicher und parlamentarischer Voraussicht konntc man auf eine entgegenkommende Haltung sogar auf eine Antwort des Ministerpräsidenten gefasst sein. Wie und wann ist diese Antwort erfolgt? Einige Tage fpäter an der Hand einer Rede dks Fürsten Schwarzenberg. Diese Rede beherrscht jcht die Situation; sie hat auf uns einen sehr empfindlichen Eindruck gemacht. EZ war ein seltsames Zusammentreffen, dass an demselben Tage, an welchem Graf Taaffe dem Fürsten Schwarzenberg anlwortrtc, auch Caprivi und Wekerle im deutscheu nnd ungarischen Parlamente sprachen. Mit welcher Achtung vor den Staatsmännern, mit welchem Ernste, mit welcher Würde spiachen sie. Wie muss es uns berühren, lrenn wir dem die Art der Rede des Grafen Taaffe gegenüberstellen. Fürst Schwarzenberg ist eine der jetzt politisch maßgebendsten Persönlichkeiten abcr ein großer Theil des böhmischen Großgrundbesitzes ist mit der unter seiner Führung inaugurierten czechisch-nationalen Politik nicht einverstanden. Die Regierung betrachtet ihn abcr als Repräsentanten des ganzen Grußgrundbesitzes und weicht vor ihm immer furchtsam zurück. So ist es auch diesmal in der Rede des Grafen Taaffe geschehen. In dieser Rede hat etwas mein stärkstes Staunen erweckt, Fürst Schwarzenberg hat sich nämlich mit dem böhmischen Staatsrechte einverstanden erklärt und im Zusammenhange damit die Frage aufgeworfen, ob der Dualismus daun überhaupt noch zu rechtfertigen wäre oder ob ein neues Gefüge des Reiches vorzuziehen wäre. Gleichzeitig machte Fürst Schwarzenberg einen Vorbehalt gegen die Präponderanz Ungarns. Nun ist aber die Grnppe des Fürsten Schwarzenberg, obwohl klein an Zahl, doch diejenige, auf welche die Regierung das größte Gewicht legt und die deshalb der politisch mächtigste Factor in Oesterreich ist. Wunderbar ist es, dass Graf Taaffe nicht ein Wort der Erwiderung auf diese Ausführungen Schwarzenbergs fand. In Ungarn kennt man die Bedeutung der Partei Schwarzenbergs nicht. Das Schweigen des Ministerpräsidenten anf die gegen den Dualismus gerichteten Bemerkungen ist eines der bedenklichsten Symptome für einen österreichischen Ministerpräsidenten. Der Minister war ja zudem nicht ganz unvorbereitet. Endlich noch zu einer formellen Frage, der des böhmischen Laudsmannministers. Der Ministerpräsident hatte von seinen diesbezüglichen Absichten dem Minister Kuenburg nichts miigclheilt. Fürst Schwarzenberg hat eine frühere Aeußerung von mir so hingestellt, als wünschten wir nicht, dass dieser Posten je wieder besetzt werde. Pas ist eine Verstellung meiner Worte. Der Herr Minister-Präsident hat nun diese falsche Auslegung sofort an< genommen und daran angeknüpft, um mich in ein falsches Licht zu stellen. Mau wirft uns vor, nach einem Partei-Ministerium zu streben. Ein solches ist in Oesterreich jetzt nicht denkbar. Wir haben seit Jahren wn einem Coalitions-Ministerium gesprochen. Pflicht der Regierung wäre es, der staatsrechtliche s ^ entgegenzutreten.. Ein Punkt unseres uM" grammes war es, die religiösen OchW V^ hei Das haben wir trotz der Provocative" "., verschiedenen Schulant'räge gethan. . ^lM>e Wenn ich die Sprachenfrage erörtere, ," ^ ^ ich, dass ein wirksames Fortarbciten MG "^cht bevor die Sprachenfrage nicht geregelt,". ^« sich in den Ausfchüssen und im Hause. '"" ^ Zeit mit Lappalien vertrödelt werde». ,v.HMel< diejenigen ein Recht verletzt zu sein, wenn oc ^ Präsident auf die Anregung, die ^p"^ ^i> regeln, antwortet: Gehen Sie nach H^e ^ Sie darüber nach! Redner tadelte sod«'" °> "M Taaffe's in der Obmänner - Conferenz """^ ^ Wir haben es durch die letzten zwei ^a l. ^h gegenkommen nicht fehlen lassen nnd w ' ^ von mancher Wählerschaft verdammt, slbel '"^ u^ch! consolidierte Verhältnisse zu schaff"'. ""^ ^B wurde aber wiederholt gestört. Und darum l" ^ des Ministerpräsidenten einen so "erheercM' ^ gemacht, weil sie schon in einer S'tuali^ ^ wurde, die bereits von vielen von uns als ^ ^ bar augeschen wurde. Ich erkläre daher u " ^^ Partei unserer Wähler: Wenn cs wieder i"' ^ft," kommen wird, werden Sie dieselbe »er t^ ^, unserem Lager finden, wie wir sie '" Achtzehnhunderteinundachtziq bewährt yaliei. ^ Allein, wenn es zu diesen, FrontwcM d werden wir dem Volke, welches uns lM .^e" hat, und den Principien, die wir '"""Zie^? vertreten haben, keine Unehre machen, uno ^y> an uns vielleicht die Mäßigung im MM ' ^ B Festigkeit und Entschiedenheit in der ^'" ^ in den Handlungen wiederfinden. Darum or« M» dass wir in der Situation, die dura) " ^ M Taaffe geschaffen worden ist, ''i^/'/^liH, Herold, Kaizl. Trojan, Tucek. Z" /irsch"^^^ den gewählt die Abgeordneten: Masaryl." ^gi" Seichert, Lpindler. Kounic. Professor "' . wegen Kränklichkeit. ... Ä"^ (Gesetzliche Regelung^ cldet. ^. kaufe.) Wir haben vor einiger ^" ^ ^5^. im Handelsministerinm an dem 6""^.„,l, del.ff setzes gearbeitet werde, N'clchcs tne "A ., ^e ^ verkaufe zum Gegenstände hat. Der °5 '' sM,'l' entwurf ist, wie wir hören, seit kurM '" K,te " dürfte die Vorlage demnächst dem ^ ,^ breitet werden. . ,. > Der ^ ^ (Gewerblicher Untcrrlchl^ Ml,^ fiir Cultus und Unterricht hat z" ^° ^",F Centralcommission für AngelegenhelM^ ^l ' ^ü Unterrichtes u. a. den Curator der S" f^^ i, in Giaz, Major a. D. Heinrich Grafts M^ Guts- und Fabriksbesitzer Klagenfurt, den Ingenieur und V"m s^'^ Trieft und den Guts- und FabntsM'v ^ Herrn v. Ritter-Zahoni in Görz ernan". ^ M ^ (Feuerwehrwesen.) I"«;eM"szeichZ^^ der Stistuug eines staatlichen "" M V 25jährigen Feuerwehrdienst h°ben, ' ^te" ,,f Nitche und Siegmund beim MlMstelp ^M ^ Taaffe vorgesprochen und demselben "^^,ß dieifalls vom österreichischen F^erw^ ^^, "' F! eingeleiteten Schritte die Wünsche oe6! ^.^ > eiuzelnen Landesverbände und 3""' ^fttüi ^F , Graf Taaffe erwiderte, dass er ^ M"' ^ ^ der Lage sei, die Angelegenheit zu ^„tn't'''^.^ aber, sobald wieder etwab mehr NM Ol" ...d.'. ,, diesem Gegenstände beschäftigen """ ^h'.^' c.'^ betreffende N.>qie. unqslil't^eilll,'^' i> ic>" '',„i! . Polnische Blätter'^ polnijchen Alätt?r befassen si^i !.,tal Z'^ Stellung des Polenclnl's zur „„^ F <3^ wobei eine auffallende Unreinst""" .^. ^ in der Auffassung der Lage zutage ^ch« Znwn.-, Us 277 3419 3 December 1892. chz^ms, ?"°"' ^'^ 5woe des Grafen Taaffe habe öpvnN ^ N' was die Linke verletzen oder gar zur M?c "'ben könnte. Der Lärm in ihrer Presse < w. ?^'^" Täuschung. Eine Täuschung sei es, tez Hg"" ''ch der Illusion hingab, dass der Pusten ^i! w ^'^k ,lie wieder zur Wiederbesetzung ge-^Nins! ' ^bn- die Entrüstung, welche die Rede Llw,'' "Präsidenten bei der Linken und in deren ^len > ,?°^""^"' verrathe die Intention der '^iom^ nff^nbar keinen Vertreter der Czechen ^tlretss !^ ^'^"' wolle, seitdem sie einen eigenen ^ Nla^ ? ^"be. Das sind Aspirationen, schließt linnen ' "'^> für uns Polen gefährlich werden ch^ bcutschen Reichstage) brachte vorhatte ,',!> ?^ ^"U der Etatbcrathung eine Gencral-liükl arnü Militiuvorlaqe. EngenNichter trat in ^llaae ^?' ^ukungsvoll gesteigerten Rede gegen die ^ der s ^"^ s"sste so ziemlich alle Argumente, die lus«n„« ""umngen Presse bisher vorgebracht wurden,' ^chw ?"" ""'d auf die dialektischen Kunststücke! ^er^"?/ allzu großen Bedacht nehmen. Das ^Nlle,? l"st.t ja doch in den sachlichen Nach-^H' ? militärischen Autoritäten, welche in den gegeben werden sollen. Be-"ch M„ '^ ülnnerhin. dass ein conservativer Redner °ls ^"uwend über die Militärvorlage aussprach und l'lesse^ ^ "ationaIlliberalen und fniconscrvatiuen "" lvirk <3'^ "°^ Verständigung immer lebhafter (Dr?'^^ Centrum schweigt vorläufig, ^ct t. l^ ^ ^ g in Dahome y.) General Dodds ^Gnn?^' er habeAbomcy am 27.November ^'""'ven t>!" °" ^ November in Portonovo an-'"^b ', "berstlieulenant Oregoire commandiere die Mtt f^ öU'Mgebliebencn Truppen. General Dodds ^ntwnr^ " ^be von den Einwohnern von Wydah ^« ann-l, "falten, dass sie die Souveränetät Frank- ?eColonn "' ^°^ der Besetzung Wydahs werde 3 VM., c?ach Allada abgehen, um wegen Sicherung °°lNeh."^en Occupation des Landes direct bis > (P °/«cken. ^li hat ^ulgarische Finanzminister) Na- ^^D?w^'"^ geringfügigen Anlass ergriffen, ^"»ilnen ^ w"" z" geben, welche auch bereits an-? ^bra,,' ^- Er scheint weder mit der Majorität ?btts l,^' wch mit seineu ministeriellen College« ?, ^,,?'"unirrt ^l haben. In Sofia glaubt man. "'!chn> ys ""l snnen frühereu Posten eines diplo-l^Ca,, ?"' in Wien wieder zurückkehren werde. ^7^,da.) Laut Meldungen aus Montreal Q>°^ ."^kNl dort eine Versammlung von 5000 !ll^ Erhalten, in welcher mehrere Redner die Canada's vorgeschlagen, k "3'»?"^ stimmten dafür. 924 für die Einver- ^ ^ -^"einigten Staaten und 904 für Bei-^(Auz ^b'gen Verhältnisse. wird berichtet, dass die Massen-!>Ä ^r T '^" Juden nach Südamerika, welche i". ^1 >n^?^pid.'mie eine Unterbrechung erfuhr <><"^m Mah, wieder begonnen habe. Die °>k "' ohn. s'^'b"' sich nuumehr direct nach Süd- ?^uhalt ^ ""t"wegs in irgend welchem Haftn- '^>^,^i)sischeMi ^ Hm., f ^' "ie vorauszusehen war, einen lang-^>l nlit's.^üsw 'st vorlänfig in den Unter-^>lvlnm ""? freunden noch nicht so weit ins ^ ^ „"".' dass er die ihm vom Präsidenten der ?2 «d^"?."" Mission zur Neubildung eines ^uz'!'"w. übernehmen konnte. tz^^°ndon) wird telegraphisch gemeldet: ^3 FraV^l)of lehnte die Vernfnng des Anar-°^?°W ^ ^ ^^"' den Beschluss des Polizei. ^ 'efett. ' Francois wird somit an Frankreich ^e^Nlln "! Dl'e Königin von England genehmigte ^lehlsh « ors Genrralnlajors Georg Wbite zum ^^^^n Indien an Stelle Lord Roberts'. V5 und'" ^ Kaiser haben, wie der .Bote ""ldct, der Kirchen- und > N^lich^"'^ von Sexten zur Wiederauffrischung ^ sl "tia Tl^'c- ^""land Ihrer Majestät der Kai- iu sve,,>.„ ''° angefertigten Kirchenornamentes " "°cn geruht. ^/^^^.^mmando-Iubiläum.)Indcn Ms.sZVl n "l der comn,andierende General in 3>3>Cor? Schönfeld, das zehnjährige c^ ^" sick ^"'"'nandofiihrlMg, Ans dicfem An-^" d>^ Truv/"' 7' December sämmtliche Slabs-^°!>fe 5^",l,kl^^^'"Nlandan, "" Gr.,p , st einer Vorstellung beim Barun ^ ^. ?'^ lxm/i . '""""^llcbäude ist eine gesellige ^ l^t"'"^""'l S,^„ galant, " Helen. ^'') ^^e Zahl der sranzösischcn ""Medaille ist «dem .Militär-Wochen- blatte» zufolge auf 13 gesunken. Diese Medaille, die 1657 gestiftet wurde, ist nur denjenigen alten französischen Soldaten verliehen worden, die von 1792 bis 1815 mindestens zwei Jahre unter der Fahne Frankreichs gedient haben. 1869 gab es noch 43,592 Inhaber, 187? 10.540, 1880 4024, 1885 625, 1868 130, 1690 48, 1891 36 und am I.September 1892 13. Von diesen ist der Jüngste 1800 geboren; der Aelteste ist am 28. Juli 1780 geboren, also 106 Jahre alt; er ist Insasse des Greisenhospizes in Lyon. Er war mit Napoleon bereits in Egypten und zog mit ihm über den großen St. Bernhard; später focht er in Spanien, machte 1812 den Felbzug in Russland mit und wurde an der Beresina durch fünf Kugeln verwundet, von denen er noch eine bei sich trägt; schließlich nahm er auch in der Kaisergarbe an der Schlacht bei Waterloo theil. — (Die neuen Münzen.) Die Vorbereitungen für die Prägung der aus Nickel herzustellenden Zwanzig-Hellerstücke sind beendigt und die Probeprägungen haben die kaiserliche Genehmigung erhalten. Dasselbe ist bezüglich der Ein°Kronenstiicke aus Silber der Fall, Mit der Ausprägung dieser Münzen wird begonnen werden, wenn die Oesetzesliorlage wegen Einziehung der Viertelgulden-Stücke, über welche derzeit zwischen den beiden Finanzministern verhandelt wird, in Kraft getreten sein wird. — (Schi ff sun fall.) Das japanische Kriegsschiff «Chishimarukan. stieß auf der Rückfahrt von Frankreich nach Japan in dem japanischen Binnenmeere mit dem Dampfer «Ravenna» zusammen und gieng unter; der Dampfer «Ravenna» wurde an dem Auge stark beschädissl. Die Passagiere des untergegangenen Dampfers wurden auf dem Dampfer «Empercß os Japan» nach Shanghai gebracht. — (Entführte Wertheim - Casse.) Aus Vonyhäd im Tolnaer Comitat schreibt man dem «Pester Lloyd»: Dem hiesigen Wcingroßhänoler Ignaz Filipp wurden in der Nacht auf Sonntag zwei Pferde und ein Wagen gestohlen. Dann drangen die Diebe in das Comptoir Filipfts, luden die dort befindliche fünf Metercentner schwere Wertheim - Casse auf den Wagen und führten dieselbe weg. Die Casse enthielt ungefähr zwölftausend Gulden. — (Diebstahl in einer Bibliothek.) Man telegraphiert aus Genua: Der Director der hiesigen Uni« versitäts-Nibliothek, Professor Nchille Neri, ist plötzlich seines Amtes enthoben worden, weil aus der Bibliothek seltene Bücher und kostbare Manuscripte verschwunden sind. Dieselben sollen an Amateure ins Ausland verkauft worden sein. Eine strenge Untersuchung wurde eingeleitet, — (Selbstmord.) Alfred Reiß, der zwanzigjährige Sühn eines bedeutenden Budaprster Fabrikanten und Millionärs, S. C. Rl'iß, hat sich vorgestern im Hotel «Cotinental» in Wien erschossen. Es heißt, dass der junge Mann die Tochter eines Berliner Geschäftsfreundes geliebt habe, dass aber der Vater das Verhältnis nicht geduldet habe. — (Mord an der Schwiegermutter.) Aus Freiwaldau wird telegraphiert: Die Gattin des Schmiedes Bruckner, Tosie Bruckner, erschien vorgestern bei der Gendarmerie in Freiwaloau mit der Selbstanllage, ihre Schwiegermutter vergiftet zu haben. Die Obouction der Ermordete» wurde angeordnet. — (Ein zerlegbares Velociped) für Armeezwecke hat der italienische Infanterie-Officier Pinto erfunden. Ein Thril der italienischen Infanterie soll damit für Recognoscierungszwrcke ausgerüstet werden. Dasselbe wird zerlegt von den Soldaten selbst getragen. — (Die Cholera.) Mit Rücksicht auf das Erlöschen der Cholera in Deutschland wurde die fünftägige ärztliche Beobachtung der Ankömmlinge aus Deutschland aufgehoben. — (Influenza in Sicht!) Aus Berlin wird vom Vorgestrigen gemeldet: Die Influenza macht sich in Berlin wieder bemerkbar. Es sollen bereits einige schwere Fälle zur ärztlichen Behandlung gekommen sein. Local- nnd Provinzial-Nachrichtell. — (AusdemReichsrathe.)Im Abgeordneten-hause des Reichsralhes wurde gestern die Debatte über den Vudgettilel «Disposilionsfond» zu Ende geführt. Nachdem die Abgeordneten Ritter von Iaworsli, Doctor Herold und Graf Hohenwart gesprochen hatten. ergriff der Herr Ministerpräsident Graf Taaffe das Wort. um den Standpunkt der Regierung klarzulcgen. Seine Excellenz gab folgende Erklärung ab: «Gegenüber den im Laufe der gegenwärtigen Debatte von verschiedenen Seiten abgegebenen Aeußerungen hält es die Regierung für angemessen, ihren Standpunkt neuerlich mit aller Deutlichkeit und Entschiedenheit anszusprechen. Die Regierung steht rückhaltlos auf dem Boden der bestehenden Verfassung und wird diesen Standpunkt auch ferner auf keinen Fall verlassen. Die Regierung hält rückhaltlos an dem gegenwärtigen ge« schlich geregelten Verhältnisse zu Ungarn fest und erachtet die hiedurch geschaffene Organisation der Monarchie als dauernd abgeschlossen. Ich kann es daher nicht als aebotcn ansehen, bei jedem beliebigen Anlasse neuerlich auf die Frage zurückzukommen, muss es aber mi! lebhaftem Danke begrüßen, dass ihre loyale Haltung wie immer so auch kürzlich von Seite der ungarischen Regierung Anerkennung gefunden hat. Zur gegenwärtigen Situation übergehend, vermag ich nur die Erklärung abzugeben, dass die Regierung auch derzeit an den Grundsähen der Allerhöchsten Thronrede vom 11. April 1691 unentwegt festhält. In der gemeinsamen Arbeit aller gemäßigten Parteien, welche die Regierung bisher in dankenswerter Weise und mit patriotischer Zurückstellung ihrer Einzeln-wünsche unterstützt haben, erblickt die Regierung das sicherste Mittel zur Bildung einer festen, auch von ihr erwünschten und als nothwendig anerkannten" Majorität. Zur Erreichung dieses Zieles wird es die Regierung, nur auf das Staatswohl bedacht und unbeirrt durch eigene Interessen, so viel an ihr liegt, an Bemühungen gewiss nicht fehlen lassen. Von eben diesen Gesinnungen erfüllt, wird die Regierung im Bewusstsein der von ihr übernommenen Verpflichtungen auch fernerhin bedacht sein, speciell im Königreiche Böhmen die Verständigung zwischen den beiden Voltsstämmen zu fördern. Von solchen Erwägungen, die sich nur auf das Staatsganze und dessen wichtigste Interessen beziehen, geleitet, vermag die Regierung der Bewilligung oder Ablehnung der in Verhandlung stehenden Budgetpost keine solche Bedeutung beizumessen, welche sie in ihren Grundsähen irre machen oder die Haltung den gemäßigten Parteien gegenüber irgendwie ändern könnte.» (Lebhafte Bewegung im ganzen Hause.) Das Haus folgte den Ausführungen des Herrn Ministerpräsidenten mit der lebhaftesten Aufmerksamkeit, und als Se. Excellenz seine Rede geendigt hatte, erschollen stürmische Braoo-Rufe. Nachdem noch mehrere Redner, darunter Dr. v. Plener und Prinz Karl Schwarzenberg, gesprochen hatten, wurde zur Abstimmung geschritten. Dieselbe ergab die Ablehnung des erwähnten Vudgettitels mit 167 gegen 146 Stimmen. Die nächste Sitzung findet am Montag statt. — (Franz Ritter von Mocnikf)Wie uns aus Graz telegraphiert wurde, ist dort vorgestern der durch seine vorzüglichen Lehrbücher über Mathematik bekannte Schulmann Franz Ritter von Mocnil, Landes-Schulinfpector i. P., im Alter von 78 Jahren gestorben. Der Name Mocniks ist wohl einer der populärsten in Oesterreich geworden; kennt ihn doch jedes Schullind, jeder Gymnasiast und jeder Realschüler, denn Mocniks Lehrbücher über Mathematik und Geometrie waren bis vor kurzem in sämmtlichen Volks- und Mittelschulen Oesterreichs eingeführt und nach ihnen wurden mehreren Gene« rationen der Schule die Elemente der Mathematik bei» gebracht. Der «kleine Mocnil» war für die Elementar» schulen verfasst worden, der «große Mornik», der den Adepten der Trigonometrie manch harte Nuss zu knacken gab (denn der Verfasser war unermüdlich in der Composition schwieriger Gleichungen) fiir die Mittelschulen. Ritter von Mocnits Bücher sind übrigens jetzt noch viel« fach in Deutschland gebräulich und wurden auch in alle österreichischen Landessprachen übersetzt. Mornik hatte einen hervorragenden Antheil an der vom Grafen Thun zu Ende der vierziger Jahre ins Werk gesetzten Reform des Gymnasialunterrichtes. Er war ein Schüler des Mathematikers Schulz von Straßnihly und wurde 1849 zum Professor der Mathematik an der Olmüher Universität ernannt. (Die philosophische Facultät an dieser Universität wurde später aufgelassen.) Er erhielt den Auftrag, nach dem neuen Lehrplane für das auf acht Jahre erweiterte Gymnasium die Lehrbücher der Arithmetik, Mathematik und Geometrie zu verfassen. Es waren die ersten auf streng wissenschaftlicher Grundlage bearbeiteten Lehrbücher für diese Unterrichtsfächer, die in Oesterreich an öffentlichen Lehranstalten eingeführt wurden und die sich zugleich durch eine klare Darstellung, leichtfafsliche Methode und praktische Anwendbarkeit auszeichneten. Ritter von Mocnik wirkte auch bei der Durchführung der neuen Unterrichts-Organijation mit, indem er 1850 zum Schulrath und Schulinspector in Krain ernannt wurde. Im Jahre 1871 trat er in den Ruhestand, bei welcher Gelegenheit seine Verdienste durch die Verleihung des Ordens der eisernen Krone dritter Classe anerkannt wurden. — (Waffenübungen der k. k. Landwehr im Jahre 1893.) Das k. l. Ministerium für Landes« Vertheidigung hat hinsichtlich der im Jahre 1693 in der Dauer von vier Wochen vorzunehmenden Waffen Übungen Nachstehendes angeordnet: H.. Bei den Landwehr-Fußtruppen hat je eine an die Frühjahrs-Recruten-Ausbiloung anschließende Vorwaffenübung, dann eine Haupt-Waffenübung stattzufinden. Hiezu werden für die Einberufung in Aussicht genommen: u) Alle unmittelbar in die l. k. Landwehr Eingereihten der Assentjahrgänge 1692, 1891, 1890, 1868, 1686, 1883; betreffs des lehtbezeichneten Jahrganges, mit Ausnahme jener, bei welchen die Ge-sammtdauer der bis jetzt abgeleisteten Waffenübungen 20 Wochen schon übersteigt; k) der aus der Reserve des Heeres in die Landwehr übersehte Assentjahrgang 1862 ; weiter c) von den nachstehenden Asscntjahrgängen, und zwar: 1869 jene unmittelbar Eingereihten, bei welchen die Gesammtdauer der bis jetzt abgeleisteten Waffenübungen 8, 1687 jene, bei welchen dieselbe 12, 1865 und 1884 jene, bei welchen diese 16, und 1882 jene, bei welchen diese Gesammtdauer 20 Wochen nicht übersteigt' endlich ä) die Assentjahrgänge 1892, 1889 und 1886 der Ersahreserve der k. k. Landwehr betreffs des letzt- >üiömhel Zeitung Nr. 277. 2420 3 Delcmdn^M^ bezeichneten Jahrganges, mit Ausnahme jener, bei welchen die Gesammtdauer der bis jetzt abgeleisteten Waffen-Übungen acht Wochen übersteigt, ferner von den Assent-jahrgängen 1890 und 1891 jene, welche noch keiner Waffenübung beigezogen worden sind. * (Deutfches Theater.) Die angekündete Operette «Der Viceadmiral» wurde gestern nachmittags wegen Erkrankung der Sängerin Fräulein Dorö abgesagt und als Ersah das Lustspiel < Künstlernamen» eingeschoben, das vor sehr schwach besuchtem Hause, gleich dem erstenmale, recht brav aufgeführt wurde. Die wiederholten Störungen im Repertoire durch Unpässlichleit einer oder der anderen Sängerin lassen das Eintreffen einer dritten Sängerin dringend nothwendig erscheinen, denn diese hat überhaupt nach dem Abgang der Operettensä.lgerin Schreiber vom Anbeginn im Operettenensemble gefehlt. Zahlreiche Theaterbesucher wünschen die Aufführung älterer Operetten, u. a. von Strauß, und die Direction wird sich auch zu deren Inscenierung entschließen und dementsprechend das Operettenensemble ergänzen müssen. Gegen den Beginn der Vorstellungen um 7 Uhr abends sind von vielen Seiten Vorstellungen, und wir müssen zugestehen, nicht unbegründet, erhoben worden. Die Mehrzahl der Besucher hat sich an die gegenwärtige Ordnung gewöhnt, die Geschäftsleute und Handelsbräuchen dagegen, die immerhin ein stattliches Contigent beistellen, haben überhaupt vor halb 8 Uhr abends leine Zeit. Es dürfte daher angezeigt sein, nur ausnahmsweise langdauernde Vorstellungen um 7 Uhr zu beginen, haupfächlich aber mit allen zugebote stehenden Mitteln auf Kürzung der endlofen Zwischenacte zu dringen, da nur diese die Hauptursache des späten Endes der Aufführungen bilden. — Heute geht die Novität «Im Civil», ein in Wien mit durchschlagendem Erfolge gegebener Schwank von Kadelburg, sowie die unterhaltende, schon lange nicht gehörte Operette "Zehn Mädchen und kein Mann» von Suppe' in Scene. .1. — (Ernte-Ergebnis im Vezir le Kr ain-burg.) Ueber das Resultat der heurigen Ernte im politischen Bezirke Krainburg liegen uns folgende Paten vor: Im allgemeinen wird die Ernte als minder befriedigend bezeichnet und siel im ganzen wegen Elementarschäden nnd wegen Insectenfraßes minder gut aus. Die Wintersaaten, als der Weizen, der Roggen und die Gerste, haben wegen des zu lange gelegenen Schnees viel gelitten, doch wurde der Ausfall bei denselben durch das gute Gedeihen der Sommersaat theilweise wettgemacht. Die Hirse und die Hülsenfrüchte sind überall, die Knollengewächse aber bis auf die Gegenden, in welchen der Wurmfraß schädigend auftrat, gut gerathen. Der Kukuruz und der Heiden hatten vor der großen Dürre viel zu leiden, und lieferte namentlich der Heiden fast kein Erträgnis. In den Ortsgemeinden Altlack, Fludnig, Sanct Georgen, Hrastje und Winklern wurden fowohl die Wintersaaten als auch die Knollengewächse durch den Wurmfraß besonders stark geschädigt. Die Obsternte fiel gleichfalls nur fehr schwach aus, da dasselbe nur strichweise halbwegs gut gediehen ist. * (Aus dem Schwurgerichtssaale.) Die Zwänglinge Alois Ehinger und Josef Kny, beide bereits wiederholt abgestraft, entwichen am 12. August d. I. vom Bahnbaue in Udmat nächst Laibach. Aride kannten sich schon von ihrer gemeinschaftlichen Strashaft in der k. k, Strafanstalt Garsten her, und beide benutzten ihre Freiheit auch sofort zum gemeinschaftlichen Verbrechen. Schon am 13. August führten sie einen Diebstahl beim Besitzer Kozamelj in Kresnih und am Nachmittage desselben Tages bei der Besitzerin Maria Kokalj in Maljek aus. Am folgenden Tage brachen sie in das Haus des Besitzers Strus in Dolenji Log ein. bis sie endlich von der Nemesis ereilt wurden. Die Angeklagten leugneten, das ihnen zur Last gelegte Verbrechen des Diebstahls begangen zu haben, wurden jedoch der That überwiesen und Ehinger zu acht, Kny zu vier Jahren schweren Kerlers, verschärst mit einer Faste monatlich, verurtheilt. — Bei der gestrigen letzten Verhandlung der diesjährigen Session wurde der 21 Jahre alte Lederergchilfe Johann Tuset aus Smoldno im Gerichtsbezirke Bischoflack liegen Verbrechens des Todtschlages und der schweren körperlichen Beschädigung zu « Jahren schweren Kerlers, verschärft mit einer Faste monatlich, verurtheilt. — («Bad und Kneipp'sche Wasserheilanstalt Stein in Krain>) bilden den Gegenstand einer soeben im Commissions-Verlage der Buchhandlung Jg. v. Klrinmayr H Fed. Vamberg in Laibach in slo-vemscher Sprache erschienenen, geschmackvoll ausgestatteten Broschüre. Das Werkchen ist hübsch illustriert und enthält die Schilderung der Stadt Stein sammt Umgebung, des Bades und der Kneipp'schen Heilanstalt daselbst. Letztere ist in raschem Auffchwunge begriffen und hat bereits zahlreiche, außerordentlich günstige Heilerfolge aufzuweisen. Der Preis des Werkchens, dessen Erscheinen wir mit Freuden begrüßen, beträgt 30 kr. Ein ähnliches Büchlein in deutscher Sprache ist in Woerls Reisehandbüchervcrlag unter dem Titel «Führer durch Bad Stein in Krain und Umgebung» erschienen. — (Localbahnproject A bb az ia-Fi u me.) Aus Graz schreibt man uns: Der hiesige Baurath Oskar Baron Lazarini beabsichtigt die Herstellung einer schmalspurigen Trambahn mit Dampf« oder Pferdebetrieb von Abbazia über Voloica und Cantrida bis zur österreichisch-ungarischen Grenze bei Fiume und hat bei der österreichischen und der ungarischen Negieruug das Erforderliche behufs Erlangung der Bewilligung zur Vornahme technischer Vorarbeiten eingeleitet. — (Bahntransport von Feuer lösch -ge rathen.) Infolge Erlasfes der k, k. Generaldirection der österreichischen Staatsbahncu hat bei verlangter Hilfeleistung anlässlich von Bränden oder großen Elementarereignissen die Beförderung der Feuerlöschgeräthe und Mannschaften bis auf die Entfernung von 50 Kilometer gebürenfrei zu erfolgen, und zwar mit den fahrplanmäßigen Güter- und Personenzügen; in besonders dringenden Fällen und bei großer Gefahr kann auch die Einleitung von Sonderzügen erfolgen. Die Gcbürensreiheit gilt jedoch nur für die Fahrt «zur Hilfeleistung»; beim Rücktransporte sind in allen Fällen beim Antritt der Fahrt die normalen Gebüren zu entrichten, da sonst die Beförderung verweigert wird. — (Typhus.) Aus Innerlrain wird uns geschrieben, dass in den Ortschaften Sevsck und Topol, politischer Bezirk Loitsch, seit einiger Zeit der Abdominal-Typhus herrscht und an demselben bereits 23 Personen erkrankt sind. Von denselben sind zwei gestorben, mehrere schon genesen, und es stehen nunmehr noch 8 Personen in ärztlicher Behandlung. — (Spende.) Der Gefällenpachtungs-Director und Realitätenbesitzer Herr Anton Dekleva in Graz hat der k. k. Bezirlshauptmannschaft Adelsberg anlässlich des Ablebens feiner Frau Maria Detleva den Betrag von 500 st. zur Vertheilung an in den Pfarren Adelsberg und Hrenowitz, einschließlich dcr Vicariate Ubelslo, Prii-wald und Nussdorf, wohnende Arme übermittelt. — (Elektrische Beleuchtung in — Krainburg.) Wie aus Krainburg berichtet wird, hat die dortige Stadtvertretung das Offert, respective den Antrag, des dortigen Kunstmühlenbesitzers Herrn Vincenz Majdic angenommen und beschlossen, in der Stadt die elektrische Beleuchtung einzuführen. - sCasinoverein.) Wie wir bereits mittheilten, findet der erste Familien-Abend in der laufenden Wintersaifon am nächsten Mittwoch den 7. d. M. statt. Das Programm wird durchaus neue und sehr interessante Nummern bringen. (Das Concert Reiche nberg), welches für morgen angekündigt war, findet eingetretener Hindernisse wegen nicht statt. Neueste Post. Briqumt'Tclrgrammr der Laibacher Zeitung. Wien, 2. December. Mit 167 gegen 146 Stimmen wurde am Schlüsse der heutigen Sihnng des Ab-geordnetrnhausl's die Nnda/tpost «Dispositionsfond» abgelehnt. Es stimmten daa/gen: die Vereinigte Linke, die deutsche Nationalpark!, die Iungczechen, die Kroaten, Kronawetter und Lienbacher; dafür: die Polcn, die Rnthcncn, der HohenwarbClub, der Coronini-Club und die Antisemiten. München, 2 December. Prinz Karl, zweiter Sohn des Herzogs Ludwig, hat Montag während der Abwesenheit des Elternpaares München verlassen und ist noch nicht zurückgekehrt. Er machte vermuthlich eine sportsmäßige Distanzfußtour ms Gebirge; seine baldige Rückkehr wird ganz bestimmt erwartet. Paris, 2. December. Man glaubt, die Panama-Commission werde Ende die^'r Woche ihre Arbeiten nahezu beenden; Nrisson werde deshalb das Cabinet erst nach zwei oder drei Tagen bilden. Paris, 2. December, abends. Ein an die Agence Havas gerichtrtes Schreiben Brissuns besagt, dass er anf die Mission, ein Cabinet zu bilden, verzichtet habe. Casimir Perier wurde mit der Cabinetsbildnng betraut. Aunst und Aitercttur. — (D r. M n l l e r s « V o l ts«A dv ocat ».) Eminent praktisch, vcrlässlich. leicht verständlich nnd den neuesten Ve» lMnissen entsprechend ist die soeben erscheinende .zehnte Auflasse des vortrefflichen, viel verbreiteten Volksbuches: «Dr. Wilibnld Müllers Volts'Ndvocat». Dieses vom Verlag Karl Prochaska herausgegebene Werk, das schon in über 1 j^r, Nilgeri, Reis., Bregenz. - Krenner, Emich"^ ,, Bis.l.oflack, - kiss, Stndent. Döblina, - PlMM"' — Portik, Eisnern. . »„iMbt. ^ Hottl Nefant. von Auffenberg. Oberstlieutenant. "" > ',.„, Löwl), Iolsch, Lustig. Thomas, Kfltc - PaM'^V Mn, Slolet, Professor; Schmidt, Opernsänger; Smc>. 'H^, - Zsalula, Reis.: Fischer. Budapest. """'"!'M,ch>m, ^ Boglar. - Mcjac, komcnda. - Rcl'l. vld,uml, / ^,,, Kosmclj, Laibach. - Murnil. Stein. - ^5° " ^M. ^ Kminbnrg. Ilacic, Kfm.. Wie». - Doimceü. Alic und Omrr, Kflte., Dubica. „ ^,... ,.Ü Mllsthof Kaiser von Oesterreich. Neinhold, Mio Gurlfeld. - Inrca, Besitzer, Oberlmbach^^^^.^-^ Verstorbene. ^M»!"'"' Den 2. December. Margaretha Oscl, M" 28 I., Flussgasse 3, Lungcnlähmung. Im EP'tale: ,^56 3' Den 2U. November. Georg Ärrton. TagM" > Bauchlrebs. . ^Moh"^' Den 3 0. November. Gertraud Pwl, ^ Tochter, 24 I., Typhus. — MctclroloM 2.2 .N , 735 0 -0'8 NO. schwach ' few 3 Zä," l) »Ab. 737 !) -U-2 ! NO. schwach ! bew"^ ^ Morgens dünner Nebel, tagsüber meist b""""^,'!)', geringer Scheefall. — Das Tagesmittel dcr Temp"«' um 32« unter dem Normale. ^^^_——^"^ Verantwortlicher Redacteur I Nasslii^^^. ^»^^»»» ....______ ^^ n>^ (Die Vorae um ein WeihnachtSstescheN») ^ so schlimm, wenn mau, um etwas zeitig daran deuten würde. Wenu aber die '^"^" ^ ^ schon vor der Thüre sind und man dann erst °°'"^schc!il i" die lieben Eltern, Angehörigen oder ssrcuude m .^ M> besorgen, wo allgemein zn den Festtagen ",^l z" ")„ „nd i> " hat man eben die Sorge, ob Bestelltes mit SoW"l ^,,,'" hanpt noch fertiggestellt werden kaun. Ein sch^-,'-.^a't, >""U sinnreiches Weihnachtsgeschenk ist ein lebensgroßes ^l ^M'' sich zngleich als schönste Zimmerzierdc »"d H ^,s eiss^ und ewiges Andenken (auch an Verstorbene, " .' ^n ^g Solche Porträts werden nach jeder eingesendeten ^.^M' tographie in denl seit 1«7!) in Wien H-, ^"l'c ^ .,^ «' etablierten prämiierten Uunstatelier des Herrn I? ''hM!'/ dascher angefertigt, und sind WeihnachtsaulttW ^5b^, veranlassen. (Näheres im heutigen Inserats_________—^"§ Dcr «Vazar. schreibt i.n Heft 43 pro /^.IlasM' fL! Anler-Steinbaulasten Folgendes - «Richters Stel'U"' ,^ ^s ^ zu den Geschenken für den Meihnachlstisch, '"""1?..^,,. "°cl Mode kommen, leiner gesteigerten wohl verdienen, beim .herannahen der M"" " ,/^rdc"' ^,i Eltern aufs uene ins Gedächtnis zurückgerufen z> Eczl'«^ Firma F. Ad. Richter k Eic. in W'en, ^ na^st dieses sogenannten Anker-Steinbaulastens (,o "'s^tiast",HH Anker, welcher als Schichmarle gilt) ist " /!/. B h'"l' W bemüht, allen möglichen Wünschen des >p"",'.,lm»!""'^ ft. der GrHe der Kasten und dcr Preise "Ugege^ ^„ ^ . hat circa 23 Original'Ansgabcn dcr Steinbaula,i ^^ vel> ^ bis fl. 56. — aufsteigend ill den Handel a"'"" hurch'^ daneben noch Ergänznugs» oder Vergrößeruun"a'l '^ ve^ «^ früher gekaufte Originalkasten in "gclrcch" ". .^ werden. Ueber den erziehlichen Wert von für die Kinderseele herrschen keinerlei MelNM'g^ .^. hcl' , mehr; freuen wir uns, dass die technische» ""H, hen b'««^' zeit es ermöglicht haben, den Holzbaulasten om ,^ iM ^>i' nnd vielseitigere» Steinbanlasten zn ersehen.' ^.^^Stl' ^ -Bazar, schließen wir uns gern an ^ »'"> ,.^ lleH) lasten sind in der That das wertvollste Oesche'tt , M^> große Kinder. ^^^-"-^^^ Gegen Katarrhe |gel, der Athmungsorgane, hei Husten, Schnupi ä'.,tlicher kcit und anderen Halsaffectionen w»ri ^, für sich allein odor mit wanner Mi c» mit Erfolg angewendet. hender Derselhc übt eine tnildlösende, cn ^ Scn'J g beruhigende Wirkur.g aus, »>esordcii j,eb-ß absonderung und ist in solchen (1Ü»J^J (II.) erprobt. ^t^> Der hentigen Gesamn.lauflagc uttser^,^^ I.,HFi< Prospect der Firma Tchwauhau«" " ^brilatc °. ^lt>> ^> äasse 2. bci.Schr e.npfehlen.wert s<"d dH u- >F als praktische und schölle Weih.unPsgcsch'"^, l "^ besonders den in den Bureaux, brre.ts "^zy, vl O,el^ Vhannon Neaisirator, das Priv"t'' ^,„r Vrie,- uud Marlenlörbe u. s. ^crvorhc ^^ ^> Dcr hcutigeu Gesanlint-Nust^H D-?^" T>r. Willbald Müllers Nolls «dvocat^, n> aus welche wir die P. T. Leser besonders «"' ^°«er Zeitung Ar. 277. 2421 .'l.Dessmbel 1892. Course an der Wiener Börse vom 2 December 1892. «»«d«m 0^«°«, 10«««°«« ,. . Veld Male ,,^ ""«NlthtN. ^""""'«""r in «°ten 87 85 W N M .' ' «°n« ÜON N. ,44,. ,<4H. HN° «'"bah«. k7»«.^ .ft°uer,re« , 1,5 <>.> ,16 7l^ UMUH' "_^n«««,, ,»84 9» 4c 97- >',^"ent,^ ' ' ^ N3 40„3S' ^tt« "" ^Wst.N.W. i<3«b^44 2^ ^^^»V. l(X, ss. « W l89'^'!,89V5 Held Wan Prundlntl.'Pbliglltlllntn (für «X» st, Andere össenll. Anlehen Donll,l.Rec,..Uole 5"/„ 100 fl. . 12^ l«e dto, «lnleibc l»7» . . 10« — 10« 5^ Anlrbrn der Stadt G»rz . , —— — — .>>nl,bsn b, Otabinemeinbe Men ,<»5- «<»« — Pläm,.«nl, d, V^dtaem, Wien ,N8 25 ,«< k5 Gür!enbau-«nlel>l »erlo«. 5"/„ ,o<<- ,»l»b<> g/llndblies» (für ,00 fi.). ^odencr. all«, »st. 4°/, V. l,8 l» < ,9 2!> bt°. dto. 4'/,°/». , ,00 l)est. Hypothelenbanl 10j. 50«/<> »» »» tw^o Oett'unz, Vunl verl, 4'/,°/» - !<» — ,"<> — detto » 4»/„ . , 99 70 100 2>> detto 5<>>«< 20 Glllizilchs Karl Uudw!» «ahn «m. l»81 30« fl. L. 4'/,°/» . — — — — Oesterr, Nordwestbapn . . . '07 8 '"»3" 3taat«bahn ...... ,«?/!, 18« 7 Siidbah» tz, »"/<,..... '5, l ^'' . ll 5°/»..... ll<8 'L« 3" Un«.-«,«,? v Vllhn..... "'»- l"»7^> Divers» z«ft (per Stück). Crew"ole 1<»<> fi...... l»9 "> '^" Clard ^iolr 40 N......k.» 5" Ü4,O 4"/, DmmüDnmvfsch, 1N0 fl, . 1««'l>0 1«,-><> Laibncber Präm,-«nleh. 8N fl. - ^ ' O'ener «°!e 40 fi.....K6"?>> 6??!, Palffv Lole 4N fi......!< ' " "' «üibtn Kreuz, «st, Vtf.v.lvfl. I''?' '» «' ».udolpb «o!r ,N fl.....»»»" "'"' -<,Im.L°,t 4<, fl......K4 75 «»?<< Lt.Venoi« Lose 40 st. ... «4 ^ " Walbstr!» «ole 2N fl.....»? ?b 38 ?>> Windig Nräh.Lose 2N fi. . . —- - «« «sw-Sch, b, 3°/,, Präm.«Lchulb» verschl, dti»i,benc«b » "' Aank'Krti»» (pe^ Ntült), «nssloW, V°nlz«»<>N««"/^ fl, ,,8?5!,1^L '^dcr. 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Ducaten........ 5«? 559 ^0»tflllnc«-Ttück«..... 9s>« 9-^7 Deuttche Neich«b»nknotn> . . »8 »?. 58 »»? Lcwier.Uubel..... ,17^ , l,' )n li,ni,H, Nantnoten (,00 L,) — - _,_1I ^A^'^'"5lag i>c',i.^. December "-«°rst. (Nr. 47) Ungerader Ta« : 2 emem Acte von G. Kadclburss. "«dchen und ,ein Mann. " " einenl Acte von Supftö. Celno «lodifiöe v Ljubljani. V nerio|. Dr. pr. 497. QelJ° tlne4.decembra1892 f* obe«, j ZaPravlJiveo. '^d R,- s P''tJ«ni v 3 dejanjih. Spisal SIUnd- 'Joslovenil Josip Ogrinec. j, b°dba C. Kreulzerjeva. T«r bic hommrnbf Podjc: J^ntüfl: pension <©d)tMer. Jrwnstoß: ^o it no $iatta. «. ¦witttood): Sioücnifd). *onnt«iafl: (Zountaflöfhtb. rot«toq: 5>ic Ublancu. 5s». %ain^Qsl: (Shnifiiifrl). ft^^on»tnn: ^)iC UMnttcn. 8*o - Restauration fiC|tp|Y|"Pi:llle lne>nen neuen Vorrath an tD1 Tiroler Natur-Rothwein j, ^lter 44 kr.; Ofcpj i . femer fische ii. ungarische Weine Wjjlj ?Üdere 8>'le Krainer Weine 7« Gurkfelder Weine und Specialität - Zwitschek 'ft Rosier Kaiser-Bier kW? l"sher as"- und Abendktiohe H> toen«n H ' Otz dcr von lieule an weihe „?erabselzung der Preise, in eeso»-gt werden. sjj") 3^ Achtuog«voll V^^^^__Jos. Unger. e®rtl8te empfiehlt sich zur \ ' Tl. naturgeschnitzteii Rahmen 7^t Schweiger ^otei ölohni ' ^ ll-stock Jadt ^ien" von a 12 lIlir «"»d \^on i/"i,??* Feiertagen w ^^1!^_ bw» V.lUhr. (6616) 1 %r Schnecken Fe«8trit2-WocheiQ. Novitäten des Büchermarktes. Q an gh Of er Ludw., Der Klosterjäger, Roman aus dem Rwbwuwirti: 14. Jahrhundert, illustr. von Hugo Engl.....fl- 3-— fl. 3'10 » , geb. » 3-60 » 375 Gersal Luc, Spree-Athen, Berliner Skizzen von einem Böotier ................» 3'— > 3-10 » , geb. » 360 » 3-75 Hevse Paul, Aus den Vorbergen, Novellen.....» 3f— » 3*10 f , , » , > ... geb. » 3-60 » 3-75 JÜBirst A., Wider Willen, Wandlungen, Hüben und Drüben, 3 Novellen............> 2-10 » 2'20 Kühn, Aus dem modernen Babylon, Pariser Bilder . . » 1*80 » 1"85 Möllhausen Balduln, Die Söldlinge, Roman in 3 Bänden » 6— » 6 15 Roberts A., Baron von, Majestät.....geb. » 420 » 430 Suttner Bertha von, Die Tiefinnersten, Roman. . . > 3'— > 3*10 Anseid Wilh., Gedichte in schwäbischer Mundart . . > l"20 > 1"25 Henckel Karl, Aus meinem Liederbuch . . . geb. » 4'20 » 435 Hörmann Angelica von, Neue Gedichte . . . geb. » 240 > 2*45 Schmidt - Cabani« Rloh., Lachende Lieder, Neue Dichtungen............... » 1*20 > 1"25 Darwin Charles, Reise eines Naturforschers um die Welt, ans dem Englischen..........» 5*40 » 5"55 Rüge SophUB, Christoph Columbus.......» 120 > T25 Koller Joh., Wallenstein, eine Skizze seines Lebens und Wirkons..............> —'60 > —"58 Müller Willbald, Johann Leopold von Hay . . . . » 1-— » 103 Reynolds, Sir Joshua, Zur Aesthetik und Technik der bildenden Künste.............» 420 > 4"35 Bartsoh,Dr.Heinr., DiegrundbücherlichenEintragungen » 3— » 310 Distanzgehen als Gegenstück zum Distanzritt ...» —'30 » —"32 Demmin Aug., Eine schöne Welt! Optimisten und Pessimisten ...............• • * ~'45 » —'M Poetzl Ed., Wiener Schattenbilder, illustr. von Hans Schließmann.............»180 » 1-90 (6452) 3—2 Vorräthig in der Buchhandlung: 11 Kleinmayr 4 Fei Bamlen in Laibach, Congressplatz Nr. 2. Für Kranke und Gesunde das beste Nährmittel, sehr nothwendig für die Oesundneit, von Aerzten als «ausgezeichnet» anerkannt und von vielen Kranken durch Zeugnisse warm empfohlen, ist Trnköozy's Hopfen-Malz-Kaffee wohlsohmeokend und von gutem Aroma. Ein Paket mit »/« Kilo Inhalt 30 kr. Billigster Bezug in 4 Kilo-Paketen. Zu haben per Postadresse: Ubald v. Trnköczy, Apotheker r> » A D Anntheken: Viotor V. Trnköozy, V. Bezirk. Hundsthurmer-in Wien haben Depots die ApomeK m, Bezirk> RadeUkyplatz Nr. 17.; Julius strasse Nr. 113; Dr. Otto v. dl trasse Nr, ;-io; in Oraz (Steiermark): Wendeiln v. Trnköozy, Yll l Bca.k Josefs ad heken Dro lBten, KauHeute eto. v. 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