Laibacher Zeitung. ^« «7s. Dinstag am H». I«li «8H« Die „Laibacher Zeit.mq" erscheint, mit Ax.Hnahms der Zm,,!- n," F.icrta^ täglich. »,>d kostrt sami.tt dm Acilaacn- i m C o mw c.i r «. » . i.i s.,- ,^ , ^—.—"-------------------------___________ Kreuzband im Cm.n'wir ganzjährig 12,^., balb^hr.g tt st F..r dic Znst.sl»,.g m's Hm.s ss d ha^ 5 ^Tsö^üt^ frei ^üliäsiria mitcr Kr'lill'.n.o »»o gedruckter Adresse !^ fl., hall',ahriq ? ff. 30 lr — ^n.^i/^, , f - ^' fl.^'n! z„ entrich^.i. M^ ^. ^ . v/rt.'- 3u ?ieftn^ebühreÜ ist »ach dem ..^vise^chm Gc,o^e v.m ... November l. I. ftr Iuscrtionsstämvel" u.ch 10 kr. ^ ö!'!^d^^ (Kmfthal".^ h!n""^chnen''' ' ^" "..zuschalte.,. Amtlicher Theil. /^^m 2«. Juli 1831 wird in der k. k. Hof-uud Staatsdruckerei in Wien das X^VNI. Stück des allgemeinen Reichsgesetz- und Regierungsblattes, und zwar sowohl ln der deutschen Alleinausgabe als sämmtlichen neun Doppelausgaben ausgegeben und versendet werden. Dasselbe enthält unter Nr. 472. Den Erlast des Finanzministeriums vom I.'i. Juli 18IU, betreffend die Aufhebung der Cameral-Dieust-Tare für Gemeinde-Bedingungen. Nr. 173. Die Verordnung des Ministeriums des Innern vom 19. Juli 18^1, womit in Folge a. h. Entschließung vom 2(i. Juni 18!>1 den neu angestellten, früher nicht im Staatsdienste gestandenen Bezirksärzten einige Begünstigungen zugestanden werden. Nr. 174. Den Erlaß der Ministerien des Innern, des Kriegswesens und der Finanzen vom 20. Juli 18Ü1, über eine Abänderung des Ausweises ^. der a. h, genehmigten Vorschrift vom 1.'». Mai 18.'>1 über die Einquartierung des Heeres bezüglich der Gebühren au Stallungen und Wagenschupfen (Remisen.) Ebenfalls heute den 25. Juli 18!^1 werden ebenda von nachfolgenden Stücken des allgemeinen Reichsgesey- und Regiernngsblattes vom Jahre 18.'it», die nebenstehenden Doppelauögaben ausgegeben und versendet: vom IX. Stücke die romanisch-deutsche; „ 1^1. „ die polnisch-und ruthenisch-dentsche; ,, I^V. „ die böhmisch-, sloveuisch-, polnisch-, ruthenisch-, croatisch- und serbischdeutsche Doppelausgabe. Die Inhalts-Uebeislcht über die in diesen Srücken enthaltenen Erlässe und Verordnungen wurde bereits bei der Anküudiguug des Erscheinens des bezüglichen Stückes in der deutschen Alleinausgabe bekannt gegeben. Wien, am 2^. Inli 18.'!1. Vom k. k. Redactionsbureau des allgemeinen Reichsgeseft- und Regierungsblattes. Se. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 18. Juli 18ö1 den Bischof von Verona, Aurelius Mutti, zum Patriarchen von Venedig, und den Vauonicus Theologus am Patriarchalcapitel z" Venedig, Joseph Trev isanato, zum Bischof von Verona' allergnädigst zu ernenuen geruht. „ ,,^'' Majestät der Kaiser habeu mit allerhöchster EntMesiung vom 22. I,ii d. I. dem Festuugs-arrestanten ehemaligen pensions., .Hauptmann Stephan Balogh, dann dem gewesenen Oberlien-tenant Georg Hietsch und Johann v. Nagy den Rcst ihrer Strafzelt allergnädigst uachzuseheu geruht. Nichtamtlicher Theil. «"ibach, 28. Juli. " Die „Oestcrr. ssspdz." schreibt: Einer aus London ""gelangten telegrapb. Depesche zu Folge, hat Lord Palme»ston auf eine Interpellation im Uuterhause "klart, dafi sowohl England als Frankreich wegen des Eintrittes Oesterreichs mit seinem Gesammtge-biete in den deutscheu Bund Protest erhoben hätten. Diese Angelegenheit könne nach seinem Dafürhalten keinesfalls als eine rein deutsche, uud bloß die innern Verhältnisse des Bundes betreffende angesehen werden. Eine Antwort auf den fraglichen Protest Englands sey indes; bis ;ur Stunde uicht eingelaufen. Es kommt uns diese Erklärung jedenfalls nicht unerwartet: Wir wissen schon lange, daß den westlichen Mächten eine befriedigende Consolidation der deutscheu Verhältnisse weniger als gleichgilttg, uäm-llch unbequem ist, und daß sie gegen den Gesammteintritt Oesterreichs Reclamations erhoben haben. Wie die von Lord Palmerston in dieser Beziehung geltend gemachteu Grüude auch beschaffen seyn mögen, soviel steht fest, daß sie Deutschlands uud Oesterreichs gutes Recht nicht zu erschüttern vermögen. Die Frage des Gesammteintrittes ist in der That eine innere Frage, eine Frage der Organisation, in welche das Ausland nichts dareiu zu reden hat, eine Frage der Verhältnisse zwischen dem deutschen Bunde und einzelnen Gliedern desselben. Niemand wird in Abrede stellen können, daß es jedem Staate freistehen muß, sich solche Einrichtnu-geu zu geben, daß sie seinen Interessen und den jeweiligen Bedürfnisseu seiner Völker entspreche!,. Dcr Kaiserstaat hat neuestens eine solche einheitliche Organisation erhalten, welche es zum unerlaßlicheu Bedürfnisse macht, daß er nur ron einem Puncte aus uud in einem und demselben Geiste regiert werde, ^er Dualismus der vormärzlichen Periode, wodurch Oesterreich in einen großen dentschen und in einen noch größeren uichtdeutschen Bestandtheil zerfiel, ist mit seinen neuern Einrichtungen geradezu uuvereiu-bar. Wer die hiesigeu Verhältuisse einigermasieu mit klarem und unbefangenem Auge überblickt, wird die Wahrheit dieser Behanptnug nicht in Abrede stellen. Wollte man daher die Ansprüche des Auslandes gelten lassen, so hatte dieß keinen andern Sinn, als demselben die Berechtigung zuzugesteheu, die inneren Eiurichtnngen unseres Staates in Frage zu stellen, eine Modification unseres Regieruugssystems nus aufzudringen, und Oesterreich neuerdings in jene dualistische ^'rsplitterung zurückzustürzen, aus welcher eo sich mit unermeßlichen 'Anstrengungen zum Gedanken der Einheit emporgearbeitet hat. Mögen die protestireuden Mächte wohl bedenken, daß sie, streng genommen, nur gegen eiuen Schatt'en streiten. Sie bekämpfen nämlich den offen ausgesprochenen Eintritt Oesterreichs mit seinein Ge-sammtgebiete; sie können aber, so wie die Einrichtungen nnftres Staates gegenwärtig beschaffen sind, den practischen, wirklichen, lebendigen Eintritt keinesfalls verhindern. Sie können uud werden uicht hindern, daß die österreichische Macht ohne unterschied der besonderen Quellen, welchen sie entströmt, zu dcutscheu Buudeszweckeu verwendet werde. Sie l,a-b"» dieß auch früher nickt zu hindern vermocht, und die durchgeführte Erpedition uach Schleswig-Holstein liefert hierzu den auffallendsten Beleg. Sie würden das Recht haben, den Eintritt eines Staates, der mit keinem Theile seines Gebietes zum deutscheu Bunde gehört, zu bestreiten; sie haben aber selbstoer-staudlich dieses Recht nicht, wenn nur irgend eine B.'schuug desst'lbeu zum Bunde gehört, wenn er si,l> serner eine centralists Organisation gibt. Sich den, Auslande m dieser Beziehung fi^„ ^leu ^,.. w'^ bereits angedeutet, die Frage der innere./ Ge' stalnmg der einzelnen dentschen Staaten fremden Entscheiduugen anheimstellen. Wenn wir nach den Gründen, welche Frankreich und England bestimmen mochten, gegen den Gesammt^ eintritt Oesterreichs Verwahrung einzulegen, forsche,/ ,o sehen wir uns fruchtlos nach haltbaren um- -.' dle Schemgrunde, welche ledoch vorgebracht werden dursten, werdeu sich noch auf die vorgeschützten Be-wrgmsse einer Störung des europaischen Gleichae-wichtes reduciren. Man gibt die Furcht vor, der deutsche Bund werde ein so compacter und großartiger Körper werden, daß der bis jeßt überwiegende Emssnß der westlichen Staaten in Europa bedeuteud paralmrt werden möchte. Eine Störung des allge-meineu Gleichgewichtes ist aber nach unserm ^afür-l^lten keinesfalls zn besorgen. Denn der deutsche ^taatenbund, ob er sich auch äußerlich entwickle und leine Gränzen ausdehne, ist und bleibt semer Natur und Vestmnnung nach eine wesentlich conservative Schöpfung, eine Macht, welche zur Abwehr agressi-ver Teudeuzen vollkommen geeignet ist, selbst jedoch in keinem Falle um sich greifend oder gar erobernd anzutreten vermag. Das wahre europäische Gleichgewicht würde daher durch den Gesammteintritt ^-sterrelchs in den deutschen Bund bei weitem eher^e-star e als gefährdet werden. Daß übrigens die Fer^-haltnng sto ender Tendenzen im Handel uud Wandel M oconom,cher und politi.cher Bewegnng d^ch n Gesannntentritt wesentlich verbürgt we den wül" ^unwmg das große Verdienst dieser frucht ren ^dee. Mögen die Gegner, welche dieselbe n Dent c and zahlt, dadnrch zur Erkenntniß geleite w^ daß dem Gesammtvaterlande unstreitig m"st I N'ommen nui.se, was vom nichts wenige al de tsib reun l.ch gesinnten Auslande bekämpf wird ^r er^ache l.reits eine so entschiedene Rlchtung.ein- ,^'chlagen, daft w.r hoffen dürfen, Deutschland werde el dem Geschäfte seiner Entwickelung nnd Organi- t.on nach Innen und uach Außen sich durch den Emstusi und die Ansprüche des Auslandes keineswegs beirren lassen. Laibach, 28. Juli. Gestern um ^ Ubr Nachmittags sind Seine kaiserliche Hobeit der Herr Erzherzog Ferdinand M arlmilian mit dem Abeudtrain der Eisenbahn l)ier angekommen und am Bahnhofe vom Herrn Statthalter Grafen Chorinsky und dem Herrn Mill tärcommandanten HM. Grafen Deym ehrfurchtsvoll empfangen worden. /""" <>„ »m H,',MMW Il,„ ^ „^ ^./f^ ge^'l)t. Eorrcspondrnzr,». Krainburg, 27. Juli Der gestrige Abend war für uns ein 3ag deo Schreckens, wie sich eines ähnlichen die ältesten Manner nicht erinnern. Es kam westlich aus dem höheren Krain l>erab cm Gewitter gezogen, Niemand al'nele, was da kommen werde. Mit den ersten 724 Regentropfen um o^ Uhr Abends kam mit Blitzesschnelle anch schon der Sturm heulend uud brausend herangeflogen. Im Nu war der furchtbarste Orcau entfesselt. Solid gebaute Häuser erbebten, Jalousien wurden aufgerissen, Fenster eingedruckt, Ströme Regens ergossen sich in Zimmer nnd Gemächer sünd-fiuthartig. Der Donner rollte und BliNe schlugen. Ein Segen von Oben, daß es bei solchem Sturme nirgends zündete. Die Wirtschaftsgebäude sind meist entdacht nnd zerrissen, Tausende von Dachziegeln decken die Straßen, alle Bedachungen in der Stadt haben mehr oder weniger gelitten, nnd mehrere sind 1<> bis 20 Schritte weit von ihrem Standorte getragen worden. Die mit dem Segen der heurigen Ernte gefüllten Getreideharfen um Krainburg stürzten wie Halme zusammen und begruben mehreren Orts dahin sich geflüchtete Feldarbeiter, zum Glücke ohne viele Beschädigung. Wie weit dieser Orkan über Kramburg hinaus gewüthet, ist noch nickt, erhoben, und nur theil-weise ward es bekannt, daß, so wie hier, viele Obst-und andere Bäume stark beschädigt sind, in der Nachbarschaft eine Menge der stärksten Bäume, selbst Eichbäume, durch die Kraft des furchtbarsten Elementes mit der Wurzel ausgerissen worden sind. Von» rechten Douauufer, 24. Juli. — <" — Von allen "Puncten des Bandes laufen jeltt Nachrichten über die Ernte ein, welche an manchen Orten schon ihrem Ende ncche ist. Obwobl sich hinsichtlich des Quantums noch nichts Bestimmtes sagen läßt, so stimmen doch die meisten Berichte, besonders jene aus dem Banate, aus der Bacser-und Theißgegend, endlich aus dem Weißenbnrger nnd Tolnauer Comitate dahin überein, dasi die Ernte in Betreff der Quantität nichts zu wünschen übrig lasse und folglich in dieser Beziehung eine gute Mittelernte genannt werden könne. Hinsichtlich der Qua-lttat lasit sich nur Erfreuliches sagen, da man allgemein versickert, dasi eH seit :^l> Jahren keinen so schönen und schweren Weizen gegeben habe, wie heuer. In manchen Gegenden soll der Weizen zwischen 82. Heft des „Slovan" vom 24. d. bringt zwei Zuschriften der Kuctenberger Gerichtobe-hörde an den Redacteur Hawlitschek, denen zu Folge er als der Uebertretnng der Preßvorschriften beinzich-tigt erscheint. Die verpönten Artikel enthalten strafbare Angriffe gegen die Regierung, die Geistlichkeit und die Armee. VZieu, 26. Juli. Nachdem die viel verbreitete uud geglaubte 'Nachricht, Rußland habe in seinein und im 'Namen Preußens und Oesterreichs in einer Note an England erklärt, es werden diese drei Mächte für den Fall einer Bewegung in Italien daselbst einschreiten, schon von anderer Seite her de-mentirt worden, theilt die „N. Pr. Zca.." nach den ihr ans St. ^eteröbnrg zugegangenen verläßlichen Nachrichten mit, das; die russische Regierung auch nicht für sich allein eine Note ähnlichen Inhalts nach London habe abgehen lassen. Wien, 27. Juli. Die vom „Fremdenblatt gebrachte Mittheilung, Se. k. k. Hoben Erzhcrzog Stephan befinde sich in London, ist unwahr. Seine f. k. Hoheit befindet sich noch immer in Schaumburg uud dürfte sich daselbst eines Besuches Sr. k. k. Hoheit Erzherzog Albrechts zu erfreuen haben. — Das gestern ausgegeben? „Reichsgeseyblatt" enthalt eine kaiserliche Verordnung, durch welche jenen Bezirksärzten, welche früher nicht im Staatsdienste gestanden sind und nach Verlauf eines Jahres sich für ihren Dienstposten vollkommen tauglich erwieseu haben, die bisherige Bestallung als Gehalt verabfolgt und ihnen der Anspruch auf Pension gleich allen anderen Staatsbeamten zugestanden wird. — In Folge einer Ministerialversügnng ist eine bedeutende Preisherabsetzung für Quecksilber und Zinnober eingetreten. Quecksilber wurde von 269 auf 234 fl. pr. Kiste herabgesenr, und Zinnober kostet gegenwärtig pr. Stück 234 st. — Der Fiuanzminister hat die geeigneten Maßregeln angeordnet, damit der Ausfuhr-Schmuggel mit Hadern in Croatieu und Mähren aufhöre. Da mm Hadern genug vorhauden sind, so darf man einer Hcrabseyung der Papierpreise entgegensehen. — Bei dem Umstände, daß die in den verschiedenen Provinzen geltenden Waldordnuugeu aus älterer Zeit datiren, uud bei geschehener Umgestaltuug so vieler Verhältnisse nicht mehr genügen, so hat sich, wie verlautet, das Ministerinm veranlaßt gefunden, ein allgemeines Forstgesey zu erlassen, das bereits in in nächster Zeit pnblicirt werden soll. — Nach der neuesten Conscription zählt Vrünn 2031 Wohnhänser, 10.108 Wohnparteien nnd 48.789 Einwohner. — Die günstigen Aussichten anf Regelung der Valuta haben sich auch bei Gelegenheit des eben beendeten Brünner Marktes gezeigt. Die Waren sanken vlönlich im Preise, nnd doch hielten die Käufer zurück, weil sie ein weiteres Sinken erwarteten. Für das Krouland Ungarn ist allen Juden welche das 30. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, durch eine Statthalterei - Verordnung der Hausierhandel nntersagt worden. ^ Den ungarischen Tabakpflanzern hat die Regierung für die bevorstehende Tabakernte, welche ziemlich reichhaltig zu werden verspricht, bereits nahe an zwei Millionen Gulden Vorschüsse ausgezahlt. — Aus dem Warasdiner Comitate, schreibt der „Spiegel," wird uns ein Seitenstück ;u der Erscheinung der heil. Maria an dem Fichtenbaume in Paak mitgetheilt. Dirßmal aber ist es eine Ulme, einige huudert Schritte von l^jelekovac entfernt, auf welcher die Mutter Gottes sichtbar seyn soll. Tausende von Landleuten strömen herbei, um das angebliche Wuu-der zu sehen. Wie in Paak, behanpten auch hier einige steif und fest, sie scheu die Mutter Gottes, und bekräftigen ihre Aussage allenfalls auch noch mit einem Eide. — Die dießjährige Generalversammlung derkatho-lischen Vereine Deutschlands findet in Prag Statt. — Die „Frcim. Sachsenz." läßt sich ans Prag schreiben: „Cardinal Fürst Schwarzenberg ist gegenwärtig damit beschäftigt, in Wien die gänzliche Freigebung der Schule von Seiten des Staates und ihre völlige Unterordnung unter die Kirche durchzusehen; ja er soll bereits die Entscheidung über die hochwichtige Frage beim Ministerin»« urgirt haben." — Nach Briefen ans Turin sind die Unterhandlungen zwischen der österreichischen uud sardinischen Regierung in Betreff der in Piemont aufge-nommenen österreichisch-italienischen Flüchtlinge beendet. Man hofft, daß denselben eine umfassende Amnestie Sr. Majestät des Kaisers folgen werde. Im Ganzen befinden sich jcht noch 40.000? Flüchtlinge nnter dem Schufte Sardiniens. — Die Reibungen und barbarischen Kampfe zwischen den Montenegrinern nnd den Türken von Niksich dauern fort. Am 7. sollte eiu Waffenstillstand geschlossen werden, und zu diesem Behufe eine Zusammenkunft der beiderseitigen Abgeordneten Statt finden. An dem hierzu bestimmten Orte langt?" zwei Türken und zehn Montenegriner an. Die le>.-teren suchten Händel und mordeten grausam die beiden Türken, deren Köpfe, Pferde und Waffen sie als Siegeszeichen mir nach Hanse nahmen. — Aus Neu fahr wasser, 14. Juli, berichtet die „D. D." : Wie ein angekommener Capitän erzählt, hat vor Kurzem in Kul bei Helsingör ein schwedisches Schiff einen englischen Schooner Nachts angesegelt. Der Führer des euglischen Schiffs uud die Mannschaft desselben, durch den heftigen Schlag der Meinnng, das Schiff sey geborsten, verlieren die ruhige Ueberlegung, versuchen nicht die Pumpen, sondern flüchten eiligst in die Boote, um der Gefahr des Ertrinkens zu entgehen und den höchstens drei Meilen entfernten Strand zu erreichen. Früh Morgens bemerkt ein vorbeisegelnder kleiner Norweger dieses ohne Mannschaft treibende Schiff, er legt bei, und es gelingt ihm und seinen drei Leuten, die er am Vord hatte, den Englander mit voller Ladung nach Helsingör zu bringen. Der Capitän des lelttern erfährt natürlich sogleich, daß sein Schiff geborgen und uach Seerecht Eigenthum des Norwegers geworden ist und bietet diesem 1200 Pf. St., die er gleich bar auszahlen will. Der norwegische Capitän hat. indeß diese Summe abgelehnt und das Schiff den Behörden überliefert, weil er durch diefe Procedur noch einen Höberen Gewinn zu erlangen glaubt. Gnns, 23. Juli. Der Gemeiudeausschuß von Enns hat die Einführung einer Hundesteuer beschlossen. Prag. 24. Juli. Der Missionär P. Clemens Hammer, ans Gottesgab gebürtig und seit dem I> 1837 seinem geistlichen Berufe in Cincinnati in den uordamerikanischen Freistaaten lebend, weilt gegenwärtig in Prag. Im October gedenkt er in seine Missionsstation zurückzukehren. Deutschland. Frankfurt a M, 22. Juli. (F. I.) Bmon Carl von Rothschild ist in diesen Tagen von Neapel 723 hier eingetroffen. — Einige Mannschaften von der kais. osterrelchlscken Kriegsmarine werden seit vorge-stern in unserer Stadt gesehen. Sie zählen der Flotte des adriatischen Meeres bei und sind, dem Vernehmen nach, ans der Reise nach Bremerhafen begriffen. — Prediger Uhlich ans Magdeburg, welcher, auf einer Erholungsreise begriffen, hier in Frankfurt einige Tage weilte, sollte auf den Wunsch der deittsch-katholischen Gemeinde am vergangenen Sonntag in s der ihr zum Mitgebrauch bewilligten Peterskirche den deutsch-katholischen Gottesdienst abhalten; dieß wurde jedoch vom lutherischen Consistorium nicht gestattet. Nastatt, 2t. Juli. (F. O. P- ,3-) Wir erfahren aus zuverlässiger Quelle, dasi die vielbesprochenen zwei Fünftel der matricularmäsiigen Kontingente der deutschen Bundesstaateu in Folge einstim-migm Beschlusses aller dentscheu Regierungen in vollständige Marschbereitschaft treten sollen, und diesi zwar acht Tage nach empfangener Benachrichtigung von Seiten des Buudestags. Hoffen wir nun, dasi dieser Vundesbeschlusi ein Hebel für die uoch rückständigen Organisationen in Baden wird. (5oburg, IN. Juli. Die im letzten Donnerstagsstücke aus der „L. Z. (5." entnommene Nachricht, daß der österr. Dichter Hermann Rollet in Nürnberg arretirt und nach Wien befördert worden sey, tst dahin zu modificiren, daß Rollet kurz nach seiner Ankunft in Nürnberg vor die Polizei gefordert, nach Confiscation seiner Papiere eine Reiseroute über Donauwörth, Regensburg, Linz nach Wien erhielt, jedoch derselben keine Folge leistete, sondern in die Schweiz entfloh. — Der König von Preußen reist am 1.i. August über Minden, Münster, Düsseldorf, Köln, Mainz, Frankfurt, Darmstadt, Baden nach Hechingeu, wo am 2!i. August auf der Stämmburg Hohenzollern die Erbhuldigung Statt findet. Von da begibt sich Ee. Majestät über Feldkirch nach Ischl und von dort nach Potsdmn. — Der Herzog von Anhalt-Dessau hat eine Verordnung erlassen, wonach sowohl der vereinigte Dessau-Köthen'sche Landtag, als auch die Sonderlandtage von Dessau uud Köthen aufgelöst sind. Zugleich hat der Herzog eine Ansprache „an mein Volk" erlassen, worin gesagt ist, dasi tr seine Minister mit dem Entwürfe eines neuen Wahlgesetzes beauftragt habe. — Die deutsche N ord se e fl o tt e besteht aus drei Dampf-Fregatten, deren eine: „Hansa" von 1000 Pferdekraft eines der grösiten Dampfschiffe der Welt ist, l> Dampfcorvetten und 3 Segelftegatten; ferner 26 Kanonenboote, deren jedes einen 84- und einen 32-Pfünder führt, die jedoch sämmtlich abgetakelt im Hafen von Vegesack liegen. -^ In Darmstadt haben die Kammern ein Staatsanlehen von 1,200.000 Thlrn. zum Bau der rheinisch-hessischen Eisenbahn bewilligt. — Die „N.P.Z." bemerkt, dasi die preusiische Regierung nur dann m den Eintritt von Gesammt-osterreich einwilligen wird, wenn ihr auf der andern Seite die nothwendigen Equivalent zur Erhaltung des zur Zeit bestehenden Machtverhältuisses, so wie der gegenwärtigen Stellung des deutschen Bundes gegeben werden. ^ Das in Frankfurt stationirte k. k. Iager-wtaillon, welches an der Schlacht bei Novara theil-genommen hat, feierte am 22. d. in der Leonhards-Nrche dle Erinnerung ^ den damals erfochtenen Sieg der österreichische Waffen. " I" Frankfurt sah mau vor mehreren Tagen einige Mannschaften der k. k. österreichischen Kriegsmarine, welche auf der Reise nach Bremerhafeu begriffen siud, wo ein Theil der norddeutschen Flotte, zn deren Dienst sie verwendet werden sollen, statio-tionirt ist. — Die vormärzlichen holstein'sche,, Ossiciere, die nun mit einer kleinen Pension entlassen worden sind haben an den Bundestag das Gesuch gerichtet, dasi derselbe sie in ihrem Rechte auf die volle Pension schüfen möge; zugleich haben sie einen Protest gegen ihre Entlassung eingelegt. Italic n. In P i sa starb dieser Tage ein junger Mann, welcher die Assistenz des Geistlichen verweigert hatte, vorgebend, er habe sich mit dem Jenseits schon abgefunden. Aus Furcht jedoch, er möchte nicht in geweihter Erde begraben werden, hatte er einen Freund ersucht, auch uach seinem Tode bis zu seinem Begräbnisse ihn nicht zu verlassen. Der Freund blieb und begleitete die Leiche bis in dle Todttnkam-mer, bei derselben Wache haltend. In der Nacht erschien plötzlich eine Gestalt in einem weisieu Mantel, welche sich dein Todten näherte, ohne auf den Lebenden zu achten. Dieser zog eine Pistole uud streckte die Gestalt mit einem Schusse uieder. Der' herbeieilenden Gensd'armerie gab der Freund auf die Frage: „was geschehen sey?" die Antwort: „er habe ^ den Teufel erschossen, welcher gekommen sey, seinen» todten Freuud zu holen." Der angebliche Teuftl wnrde untersucht, uud man erkannte in ihm den Glöckner. Die Sache kam vor die k. k. österreichische Militärbehörde, welche den Thäter freisprach. F r a n k r c i ch. Paris, 21. Juli. Es ist eine eigenthümliche Erscheinuug, dasi sich die Iouruale aller Farben mir dem Resultate der Abstimmung über die Verfassungs-revisiou zufrieden erklären. Die Organe der gemä-siigteu Partei sehen darin den küuftigen Triumph -für die Revision voraus, wogegen die republikanischen Blätter nicht daran zweifeln, daß bei der zweiten Discussion, welche die Revisiou noch zu bestehen hat, die Zahl der Revisionisten noch geringer seyn werde. Unter den Repräsentanten, die gewöhnlich nur der Majorität stimmen, diesimal aber mit den Gegnern der Revision stimmten, bemerkt mau die Namen Thiers, Remusat, Piscatory, Mornay, Jules de i.'asterne, Creton, Lanjuinais und M); vom ^i"'.«-I>: Dufaure, Combarel de Leyval, General La-morici^re; von dcn ^egitimisten-. Laborde, Laroche-jacquelin; Lamartine und zwei Vettern des Präsidenten waren auch dabei. Die rinke beabsichtigt, e,n Manifest an's Volk zu redigiren, worin von ihrem Staudpuncte aus das Votum über die Revision beleuchtet uud die Consequeuzeu des errungeuen Sieges hervorgehoben werden sollen. Victor Hugo l>at die Abficht, dem Londoner Friedenscongresse beizuwohnen, aufgegeben, da er sich uach den Anstrengungen der letzten Tage zu augegriffen fühlt. Der Secretär der Assemble, Herr Zvan, will seine Demission einreichen, weil er der Beschlußnahme des Bureau, in Folge deren die Debatte über die Revision geschlossen wurde, nicht beipflichten kann. Der Municipalrath hat beschlossen, die englische Commission uud die Kommissäre aller Nationen an der allgemeinen Londoner Ausstellung uud selbst d^n Cemal der Köuigin von Engsand, den Prinzen Albert, zu einer großen Festlichkeit uach Paris einzuladen. Vor der Ueberschickung einer officiellcn Einladung an den Prinzen wollte man sich überzeugen, ob er eine solche auzunehmen gesonnen sey. Herr Drouyn de Lhuys hat sich bei seiner letzten Londoner Reise dieser Mission unterzogen, und vom Prinzen Albert die Antwort erhalten, dasi ihn ganz besondere Gründe an der Aunahme dieser Einladung, für die er übrigens der Stadt Paris seine Erkenntlichkeit zu bezeigen bittet, verhindern. Gestern Abend kam den Quästoren der Assemble ein Polizeibericht zu, wonach mehrere junge Leute mit dem Rufe: „Nieder mit der Verfassung! Es lebe der Präsident", die Straße Saint Martin durchzogeu. Da solche Demonstrationen auch in den vorangehenden Nächten vorgekommen sind, so hat der Polizeipräfett Maßregeln dagegen ergriffen. — Das Ministerinn: hat am Tage, als die Assemble einen Tadel gegen dasselbe anssprach, seine Demission in die Hände des Präsidenten niedergelegt und dieftlbe Tags darauf erneuert. Aber beid. Male weigerte sich der Präsident dieselbe anzunehmen, indem er sich darauf stützte, daß das Votum der Assemble gegen ihn persönlich nnd nicht gegen das Cabinet gerichtet sey. Mehrere Journale sprechen die Meinung ans, daß das Cabinet bleiben werde. Großbritannien und Irland. London, 2l. Juli. Unter dem Titel »ho«i<>lde,idirettor statt Neri; Neri Substitut beim Finanzministerium; Poli-zeidirector Ruffim Iustizminister; Dandini zum Assessor des politischen Dicastermms. Das Kriegsgericht untersucht zwei Angeklagte wegen Provocation an französischen Soldaten. Verleger: Igu v. Kleinmayr ,md Ffd„s Pnmbrra.. Verantwortlicher Herausgeber- I„„. MoiS v. Kleinmayr, Telegraphischer <5o«rs - Vericht der Staatbpapiere vom 28. Juli 185 l. Staatsschuldverschreibungen zu 5 pCt. (in EM.) 97 detto ., 5 dctto ., 4 ., „ 7« 1/4 Vans - Actie». vr. Stiick »2« in l5. M. Aetieu der Kaiser Ferdinande-Nordbahn zu l0«0 ft. O, M......<512 1/2 ft. iu ^. M. Nctieu der österr. Donau ^Dauipfschifffahrt zu 500 st. C. M....... 5«2 ss. i» C. M. Wechsel. <5ours vom 28. Juli l85i. Augsburg, für 10ft Gulden Kur., swld. l < 7 :i/4 Ufo. Frankfurt a.M., ( fiir 120 ,1. südd. Vcr- tins'Vähr, I,» 2^ !/> st. Fuß, Gu,5.N t7 2 Ml)naf. Geuu.1, für 300 »exe Picinont. Li,c, Guld. 1!i? ^ 2 M»»cit. Hamburg snr l00 Thaler Äaueo, Äts,l. 172 1/« 2 Monat, London, siir < Psimd Stcrli».,. Gulden «1 - :w !i Monat. Mailand, für 300 Oesterreich. Lire, Guld. '!7 3/4 Vf. 2 Monat. Marseille, für 300 Flankn, . Gold. 138 l/2 2 Monat. Paris, für 300 Fraulm . . Gnld. 13« 1/2 2 Monat. Z. 9l^. (2) Nr. 5031. Edict, Von dem k. k. Bezirksgerichte Adelsdcrg wird dekaunt gegeben: Es sey über Ausucherl des Herrn Eduard Echcrko von Zirknitz, in die executive Fcil-dietuug der, dem Anton Faidiga gehörigen , im Grund-buche Adclsderg »„l, Url?. ?ir. l090 vo rkominenden '/^, Hude zu Hrasche Cousc. Nr. 24, im Schatz-wetthe pr. 364 fi. 20 kr., p<-l«. schuldigen 34 fi 59 kr. Q. 8. <-. gewilligtt, und deren Vornahme auf den 28. Auglist, 29. September und 27. October d. I., jedesmal früh 9 Uhr in loco der Realität mit dem Beifügen angeordnet wütdei,, daß diese mir bei der dritten Tagsatzung auch unter dem Schatzungswerthe hintangegeden werden würde. Das Schatzungsprotocoll, der Grundduchsertract und die l;ic!tationsdedingn!sse liegen zll Jedermanns Einsicht vor. Adclsberg am 5. Juli I85l. 2- 9". (2) Nr. 2270. Edict. Alle Jene, w.lch« an die V<,wssenschasl bcs am 27. August 1850 zu Laid.ch auf der S>. Pele.ö-Vc>sstadl, Eonft. Nr. 23 ve^sso dei',e:i B a r t I) c l m >-, Gogala, OanzhüdIers zu Veldes und wohnhaft zu Moiling, als '5 läul'i er eine Foroc-rling zu stellen liadeu, hal'en zur Aümelduna. und Darlhuunq derselben den 30. August !85l 3>0l mittags um 9 Uh r so glwiß ro 0cm k. k Bezisksgciichie Möüliüg !,n erschclieu, l'der dls d^.--hin ihr Aumeldun^s^esuch schiifttich zu ü'oeireichen, widngens diesen Gläubige,,, an die Vcrl.:sselischütt, wenn sie durch die Ppzahlmig le> angcnuldelcn Foi-dklungen eischö'pft würde, klu, wci'eicr Ai,,'p!uck z^-stänke, altz inso'>r!l ihnen eiü Pfandrecht siel^ühl'. K. f. B.z Oericht Möüling am l^,. Juli l85>. An der Gemeinde - Hauptschuld in Lak ist dic GchilfensteUe mit dem zufolge l). Gub. Ver vom H. Juni ^844, Z. 125^2, systcmisitten jährlichen Gehalte von !5,0 fi. CM. aus dem Local-schulfonde in Erledigung gekommcn. — Diejenigen Individuen, welche darum anhalten wollen und dic Qualification dazu besitzen, haben ihre gehörig documenlirtcn, an die h. k. k. Landes schuldehölde in Kram stylisnten Gesuche dinncn li Wochcn bei diesem Consistorium einzureichen, ulid sich anbei auch auszuweisen, daß sie der slo^ venischen Ep'.ache vollkommen kündig sind. F. B. Konsistorium '.'aibaä) den 23. Juli 185,1 Z. «26. (!) UcH^Eine gemischte Waren-Handlullg, welche sich »och fortwährend im besten Betriebe be.-findet, und an einer, in commercieller Hinsicht sehr vortheUhaltcn Hauptstraße, in einer Stadt in Krain gelegen lst, wtrd ^f mehrere Jahre in Pacht zu ge-den, oder nach Umständen sammt den dazu gehörigen Realitäten v rkauft. ^ " ^ Näheres im Zcitungs Comptoir. Briefe werden frankirt unter Ehisser I. lt., erbeten Z. !>08. M Im Hause Nr. 233 in der Stadt an der Schuster - Brücke ist mit Michaeli IX,, ein Quar. tier im zweiten Stocke mit 4 Zimmern, Küche, Speise, und Dachkammer, Keller und Holzleqc zu vermiechen. Das Nähere erfährt man im Häuft Nr. 22 am Congreßplatze im lte», Stocke. Z. 894. (3) In der Buchhandlung von l<»'«. V. U^lQ»««»»?«' H5 I'Ollol' Il«l«»^O>'8' in L a i- bach wird Pränumerati 0 n angenommen auf das: WanVbuch der österreichischen Verwaltungs-Gesetzkunde. Nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung bearbeitet von Dr Moriz v. Stubouranch, k. k. 0. ö. Professor des öst^rr. Vcrw^lcmigsrechtes und der 'östei-r. Verwaltu»g?gescs)ku!,de a,i der Wiener llliwei'sttat. Längst schon hatte sich das Bediimus; »ach einem systematischen Handbuche der öfterr. Verwal-tnnsts.^esetzkundc, nach einer geordneten Zilsaminenstellung der in Oesterreich be,lebende,i politischen Voischrif-ten, und ^vn- um so diiilgeiider fühlb,u' gein^chs, als das eiil^e Hnlptw.rk, welches unse»'Literatni- über t'ie-sei! Gegenstand auf^lüveisei, har, K'opetz's treffliche politische Gcsehknnde, in vielen Theilen vei^ltet , und nberdiest seit inehreie» I^hien schc>n g^üi ans dem Buchhandel verschwunden war. Die V^eussestaltunss unseres Vaterlandes, die gänzliche Ilmu'Nidlnng feiner Verivaltiiügsfonneu, die dui'ch^iiigi^ neue l^rqaninrunc; scin^r Behörden, von den Mmiiieiien angefangen bis herab 511 deu uinersten Gemeind^nueril har aber dieses Bedürfniß zu einem unabweislichett aemachl. Der Studierende foischt vergebens n^ch einem Leitfaden, der ihm iu der Masse alter und neuer politischer Normen als Richtschnur dieueu, der Kandidat fiir die StaatspriifNllsscn !Nnh eiuem Handbnche, aus dem er sich in entsprechender We,se für eines der wichtig' sten Fächer jener an sich schon so schwierigen Prüfungen vorzubeieiteu uerniag, ?lber auch de"> Beamten dürfle eiu Sammelwerk willkommen »Vyi'/welches ihn der Mnhe übelhebt, ,,nmer wieder ^« den bänderelchei, Gesel)san>luluu^e!!, die überdies; nicht Jedem so leicht zuganglich siüd, seiüe Znsincht zu i^hmen, und jedei Staatsbürger wird sich bei deu, rea/ren öft^ntlicheu L^beu der Gegemuait gerne mit deu Iiistitnt'one,, seineö Vater-landet, >l>it den Normen, nach deuen er seine Handlungen einzurichten hat, mit den auf das Tiefste iu alle, staatlich.,,, socialen uud gew.'rblichci, Verhältnisse euigreifende» Anordnungen veltraut machen. Vielseitige, aus dem Gefühle dieses Bedürfnisses heroorgeqangene Auffürdelunqen haben daher de„ V"'.-Yasser bewogen, die zu seinen inehijähiige,. Vortragen an der Wiener Hochschule qesammelc^i Ä?arel^iieu ^i! emer geordneten, möglichst vollständigen Darstellung der inneren Verwaltung des österr. Kai< serstaates zu benutzen. . ,. Der N.'me des iu der > nr i d i sch e n Welc rühmlichst bekannten Versa s,ers bürgt außerdem für die Gediegenheit der Bealbeitlinc;, Das W.-vk ,'vivd lü'gefal/.- «5—^0 Druckbogen ,n 2 Vanden umfassen, ui,d in monatlichen ^iefeiuugen ^u 6 B's,ei> << 48 kr. CM. ausgegeben. Bi^ znn, (L,scheilien der sechsten Lieferung besteht der Prä'nnme-rationspreis für das complete Werk mir H st. EVt. ^ach Erscheinen des Ganzen behalten wir uns ror, einen eiho'hleu Ladenpreis eiiitieten zu lassen. Die erste Lieferung erscheint nächstens. Z. 8,0. (0) In d ?. v U^lSNl,»i^, - ö> V^Äo, Nltlnd^r^'l^eu BuV, erschienen ». drosch. Wien l6.,I. 3« kr. Unser Trost in Maria. Bclehnm« gen und Beispiele über d>e Vorzüge der Mutter Gottes, über die Hilfe, die Sie uns leistet und über die Verehrung, welche w>r ihr erweisen sollen. Mit l Stahlstich. NeqeuZburg l«50 fi >. !0 tr. Volney, Graf F. Die Ruinen, oder Betrachtungen über die Revolutionen der Reiche uud das uacürllche Gesetz. AuZ d.», Französischen. INie Auflage. Mit Kupfern. Brauuschweig l8,^0. si. !. .^0k,. Vogel, Aug. Miniatur ooer ^!iliput> Pflao^eu .-Gärtnerei. Nebst Au^abe und Cultur der Ampel>1auze„. Dresden l^5l. 2c> rr. Von der Person des Königs in der re- rräse!ttanvei, Monarchie Preußen Berlin., 185120fr. Was sind die sogenannten Kvingianer für ^eme^ Eilie Fraqe, beancworcec für Aüe, die über diese Sache etw^s Ziiuerlaffiges zu wissen wünschen. Beiliu 1^,51. l2 kr. Weihestunoen am 3Ntare des Herrn. Ein evangelisch - chli,UicheZ Beichc - u»5 Comuiu-i'ionbuch für Cnvachsene und Confirmanden. 2:e Auflage, ^eip^ig l85l. 36 tr. W cller, A. Vorhalle der Andacht. Ein uollstäudiM Gebeibuch für tacholische Christ.',, welche das Reich Gottes u»d seine Gerechtigkeit vo, ?llle»i suche,,. Mic Ticelkupfer. Eiüsiedelu l 850. fl l ^ Wesscly, Wolfgaug. (.>'>lil, ^,u»'„i>'.): Biblischer Kacechiöinus, oder i.'e,tf^d^!, fül de„ s,,^,, Neli^i^üsnitteiricht der israelitische!, Ins)e„d. Nie Anflöge. Plac, l85>. 44 tr. Wiesner, A. L-, Die politischen Bestrebungen der Sudslcwen i» Oe^erreich, ?lls ?lntwort auf'Ost ll"d West Kassel ,65l. 48 kr. Wlnkelma n n, E-, ^^poll-oi, ^0,,i.l'."<,<>, Baiser der Franzose», scin Licheu Witterung ans einzelne Iahies^eite» und Monate, vorzugsweise aber ai,f eiuz^lue Tage »ud Wocheu. Heilbronu l85l. 20 kr. Wlttmann, Georg Mlch., Die heiligen « Bücher des ^euei, Teilaüienteö unsers Herr,, IesuS I Christus. Sulzbach >K5I, , si, « Watson, l_)i'. Thomas. Die Grundge.- > sehe der piactische» Heilkunde. Ei" vollständig^ M Handbuch d,r allgemeinen uud speciellen Patholo. ^ gie und Therapie. Elster Baud. Leipzig I8)l. ss ?. 28 kr. Weioenoach, A. I- Mythologie de^ Skaudiuamer uud Deutschen, mir Bejuqstelleu aus deutschen und „oedijcheu D'chte u, Fraurfuit 185 l. fi. l, 52 tr. S a k c i it s k i , .1 s «in Kukuljovir, Ai luv /a povoslniru ju^oslavHiiskn. _ ( l/ilnuo Iroakom «Ini/ilva »a jH«o.slav