D i e^ä"g / den 7. Dec e lnber 1L24. z a i b a ch. E ^^it hyhtf Gub. Verordnung vom 9. October d.I., -Z. i4i?5, wurden dem hiesigen Kreiüamte gss. 53 i^tr. C. M., und mit jener vom 2». Octcber d. I, Z, '/Ma, H ^ ss. 'io kr. W. W- Übermacht, welche von Nieder« -Österreich für die durch Feuer »erunMckten Bewohner von Eisnern eingesendet wurden. t Indem diese Beträge ihrer Bestimmung zugeführt werden, wird die^e Wohlthat zugleich mit dankbarer Anerkennung zur aWmcinen Kenntniß gebracht. U n ss a r n. ^ Nachstellendes ist d«r Bericht des priv. bürgerl.Han» ^ d«lsftalides überden letzten Pesther Leopold!.Jahrmarkt. »Dii schlechten Wcg« und die Überschwemmungen ver- z ^'Nd^ttn die Ankunft mehrerer l!äuf«r; das Abreißen , d«r Donau. Schiffbrücke wegen hohen Wassers und an. hütend?» Sturmeskemmte d,e Commumcatlon i"'!^^" j Ofen und Pesth ^ daher dieser Markt als einer der fchlcch. , ltsten zu betrachten ist. Dennoch fanden vorzüglich WoUe, Honig und Tücher starken Absatz." Folgendes waren die P r « i f« d«r La ndes. pro du cte auf gedachtem Markte: Woll«. ,00 Pfund einschürig« veredelt« Vchafwolle 65 — 85 fl. (C. M), dttto zweyschürige Winterwolle^ feine ,05 —liä fl. WW., detto mittelfeine 8a —9o fl., detto Sommerwoll« feine 90 — »io fi., detto mittelfeine ?o —65 fi., Szcgediner Winterwolle 75 — 82 st., dttto Svmmcrwolle 70-755., Bacske, ord.Winterwollt?o — 76 fl..detto Sommcrwolle 60 —65fl.. Zigara Banat. Wienerwäsch 65 — 85 fl., nngar. Zaclel geschwemmt 26 —62 fl. Wachs gelbes ioo Pfund »9a — ,00 fl. — Honig weißerNosenauer 42—^fl., dettoVanater H, —«-st., detto gelber 28 — ^a ss., detto brauner 26 — 29 fi. Tabak- loa Pfund Debröer Blätter nach Q.ual verwendet, fo viel als nur möglich ist. alle ,lir. finan, ziell-n HülfZquellen zu d.esem wichtigen Zwecke; siehet Zgg die Anfertigung vi)n 3o,ooa Stück vollständigen Mon» turen anbefehlen, und bereits beute die Lieferung derselben nach 'dcM Mmdcslgeboth ausgeschrieben. Der Kriegsminister hat andererseits Sr. Majestät die Er- ^ »ichtung von 7 Ru Bestreitung der zur Errichtung dllser Regimenter etsoiderlichen Aus» gaben zu verschaffen. — Es H.Ute sich das Gerücht ver; breitet, daß ein zu Coruna stehendes 200a Mann star° -tes Corps, welches nach der Hauunnah eingeschifft wer; den soll, sich empört habe; Briefe aus Coruna selbst stellen diese übertriebenen Nachrichten aus einem ganz andern Gesichtopuncte dar. Diesen zufolge, war eine gewisse Anzahl dieser Truppen in Folge eines unter den Soldaten ausgebrochenen ,Streits verhaftet worden, und deren Freunde und Cameraden, nachdem sie ver» gedlich die Freylassung der Verhafteten begehrt hatten, waren ungefähr iau an der Zahl an Einem Tage deser-tirt; in Folge dieser Desertion waren die übrigen Trup» pen in ihren Casernen colisignirt, und bey Abgang der letzten Nachrichten noch nicht frey gelassen worden.— Die Negierung will die Besatzung uon Madrid aufLooc, Mann bringen, wovon die königliche Garde ungefähr die Hälfte ausmachen, und de,r Rcst aus Prooinzialmi-lizen bestehen wird. Das Reiterregiment Almanza wird ebenfalls dazu gehören.— Der Exminister Cruz, der sich noch immer unpäßlich befindet, ist nach einem be, quemeren Gefangnisse gebracht, und sein Proceß dem «bersten Kriegsgericht übergeben worden." Weitere Nachrichten von den letzten Überschwemmungen. In Baiern ist bey der letzten Überschwemmung außer der Donau, dem Lech und ihren Nebenflüssen auch die Isar ausgetreten und hat in den nahe liegenden Orten große Verheerungen angerichtet. In Passau zeigte am 29. October das Wasser« maß an der Donau noch ?' 4", aber am 2». schon 22' 2", und am 4. November 29' 6" wie im Jahre ^619. Der Inn, der von der Donau zurückgedrängt wurde, erreichte am 4. November seine größre Höhe, die 25< 9" über das kleinste Wasser betragen hatte. Seit dem 5. treten nun beyde Ströme, jedoch sehr langsam in ihre Ufer zurück , und die Donau stand am 7. noch auf 22', der Inn hingegen aus 19' n" über den gewöhnlichen kleinsten Stand. Die Eommunicativn nachVNshofen, so wie über Freyung nach Böhmen ist jedoch noch un, terbrochen. Auf letzterer Straße hat sich noH em Unfall ergeben, der, wenn die Passage nicht durch das Hoch» nasser gehindert,gewesen wäre, für,Reifende von traurigen Folgen hätte seyn können; es riß slch nähmlich zwischen dem Felscndurchdruch an der Ilz und der ehemahligen St. Saloatorskirche ein ungeheurer Felsen los, und verschüttete eine Strecke von mehreren hundert Schuhen mit 4 — 5oc> Centner schweren Steinmassen, an deren .Hinwegschaffung jedoch schon gearbeitet wird. Der Schaden, .den übrigens dieses außerordeiilliche Hochwasscr angerichtet hat, ist nach Den bisher bekannt gewordenen.Anzeigen beträchtlich. Die über c-ie Donau erbaute schöne Maximilians »Brücke, welche sehr viel von den Fluthen auszustehen hatte, und an deren 7 Pfeilern das Wasser fürchterlich tobte, hat nur einige Breter von der Verschaalung verloren, sonst aber nicht den geringsten Schaden genommen- Seit der zweyten Woche des Novembers wollten Landleute erschütternde Bewegungen des Donners« bergS (ungefähr ia Stunden von Mainz und 7 Stun« den von Worms) und in,dessen Bauch ein dumpfes Ge-rausch bemerkt haben. Eben diese Leute versichern . der Berg habe jetzt eine bedeutende Spalte erhalten. Da hieraus ein vulcanischer Ausbruch des Donnersbergs befürchtet wird, so trcffen die Bewohner des am Fuße dieses Berges liegenden Dörfchens Dannenfels schon Anstalt, ihre Wohnungen zu verlassen. Der am 14. November.Abends von Nordhausen nach Nordheim abgegangene Postwagen ist beydem Dorfe Hesserode durch einen Bergstrom, der sich plötz» lich gebildet hatte, etwa 70 Schritte,weit fortgeführt und umgeworfen, und hat 3 Stunden lang im Wasser gelegen. Glücklicherweise ist indeß Niemand umgekom» men , und die sämmtliche Ladung auch durch zweckmäßige Vorkehrungen so viel als möglich vor den Folgen der Durchnässung bewahrt. Durch heftige Sturmwinde slnd am i5. d. M- mehrere Brüche an den Deichen der Weser und der Geeste entstanden. In Astheim, im He ss« n . D arm st äd ti sch en, haben in der Nacht auf den 7. November 5 bis 6 Per« sonen, welche heimlich auf einem Nachen herbcygekom« men waren, den dortigen Damm zu durchstechen angefangen, wahrscheinlich um zu verhüthen , daß daS Was« ser nicht auf der entgegengesetzten Seite einbreche. D'« Dammwache feuerte jedoch auf sie und besserte den SH«' . den am Damm sogleich wiedtraus. 599 In Frankreich sind außer dni Wachsen. Die am ,5. Morgens 7 Uhr von Frank« lütt abgegangene Erfurter Diligence konnte wegen des dohcn Standes der Kmz nicht nach Gelnhausen gelan» 2«n, sondern mußte nach Hanau zurückkehren. In W ür zb urg ist am ^4. Morgens der Main, der seit einigen Tagen beynahe wieder in sein Bett zu» lückgetreten war, wieder einige Schuh gestiegen. Das Dampfschiff der Scclü'nder, war am n. No; vember Nachmittags um 5 Uhr, von seiner V'rfuchS» ltlse auf dcm Nleder» und Mittel'Nhein , glücklich wie» der in Rotterdam angekommen. Es hat im Ganzen, nach Abzug des Aufenthalts, zu der Fahrt von Köln nach Rotterdam i6Stunden und 34Mlnutengebraucht. Überschwemmungen in Frankreich. Ein Schreiben aus M e tz (in Pariser . Blättern) tnthält folgende Details über die Verheerungen, die in den letzten Tagendes Octobers in den nordöstlichen Thei> len von Frankreich durch Überschwemmungen angerich« t«t wurden: Metz, den'5. November 182/i. Ich berichte IhnenNachstehendes über die Velhee« rungen, welche durchdao AuZtreten der Flüsse und durch Überschwemmungen in unserm Departement angellch» tet worden sind. Die Überschwemmungen waren allgemein. Jeder Fluß, jeder Bach war zum Strom ang.mach'en. und die Ebenen, durch welche die Flüsse sltvmen. m große Seen umgewandelt worden. Mehrere Städte, eine Menge Dorfschaften sind von den Fluchen verwüstet worden. Der Verlust an Getreide, Wein, Fouiage, Gerätschaften aller Alt, ist ungeheuer. Unaufhörlicher Regen, Wolkenbrüche und Stülme varen diesen Tagen dcr Verheerung vorangegangen, von dem großen Orkan, welcher am 26. October meh, lere Gemeinden verwüstete, und am heftigsten in Failly wüthete, hadcn die Blätter ausführlich gesprochen. Er hat daselbst eine Menge Dächer abgedeckt, und die Dach» Ziegel ans ioo MetreS von diesem Dorfe geschleudert. Durch den Umlturz cines Baumes sind eine Frau nebst einem Kinde, welche sich unter denselben geflüchtet hat» ten, sckwer verwundet worden. An demselben Tage um /i Uhl Nachmittags, stürzte eine schwarze und dicke Wolke , sich von den andern, welche die Atmosphäre bedeckten, losreißend, und mit einem entsetzlichen Gezisch an der Erde hintobend, auf die Stadt Boulan nieder, zertrümmerte Mauern , zer» schmetterte oder riß alles, was ihrem velheerendenZuge entgegenstand, mit sich fort, und deckte in der Straße Pressoir. durch die sie stürmte, alle Dächer ab. Ihre Schnelligkeit schien sich außerhalb der Stadt zu ver, mehren ; sie zerschmetterte vor derselben eine Menge starker Bäume, und ging über Denting, wo sie keine geringeren Verheerungen anrichtete. Ein Mann wurde von der Ecde aufgehoben , und eme große Strecke weit in der Luft fortgetragen, und dann mit solche« Heftig» keit niedergeworfen, daß er ein Schulterblatt zerbrach. In der Nacht vom 29. auf den 3c». October erreich» ten die Gewässer der Flüsse die größte Hohe- Zu Tar» reguemineg vorzügl'ch. war diese Nacht schrecklich. Die Vereinigten Fluchen der Sarre und Vliese ergossen sich -in 10 bis -!2 Fuß tiefen Strömen in mehreren Straßen. D>e beyden Vlücken über die Sarre sind weggerissen; die herrliche Fabrik des Hrn. Uh schneider biethet nur noch eine Masse von Trümmern dar; der Scha, den dieses Fabnkanten wird auf i5o,ooo Fr. geschätzt. Wenn kein Mensch dabey umgekommen ist , so verdankt man dieß der Unerschrocken!)«»! der Husarcn vom ober» rheinischen Negimente, welches in dieser Stadl liegt. Alle, Off'«"!« und Gemeine blieben 4 Stunden hin, durch bis an den Hals im Wasser, und trotzten den aröß<«n Gefahren, um die Unglücklichen zu retten, de, ren Häusel von 0en Fluchen überschwemmt worden waren. Schon am «9. war oie Hälfte der Stadt Varralb« überschwemmt. Das Wasser stand noch um » Meter höher als >m Iahie 1784 , der größten ÜVerschwem» mung, die man kennt. Man war in der lebhaftesten Besolgniß um das Sch>ck!al des Dorfes Salzdrunn, 0a5 seiner Lage wegen gän^ch übellchwemmt zu wer« 4e>o den in Gefahr war. Zwen Schier, welche man dal-.in abgesendet hatte, um etwas von dem Schicksal dieses Dorfs zu erfahren, waren 24 Stunden na5> ikre« Ab° ^ snyre noch nickt ziifucknckebrt. M»n befürchtet- zu erfahren , daß das ganze Dorf in den Fluchen unterge« gangen ist. Zwey andern Sck'ffern ist «5 mit der groß» ten Lebensgefahr gelungen, auf einem zerbrechlichen Nachen die Bewohner einer Mühle zu retten, welche durch das plötzliche Anwachsen der Gewässer mit einem gewissen Tod« gedroht waren. Die ganze Streck«, den Lauf der Sarre entlang, ist verwüstet, die Mühlen weggerissen, die Deiche durch, brechen, alles Gemäuer und alle Häuser umgestürzt, und die Straßen durch die Fluthcn tief ausüelvaschcn «»0 durchschnitten. (Der Beschluß folgt.) Fr emden-An z ei sse. Angekommen den 29. November 182z. Herr Michael Graf v. Coronini,.-k. fv Kämmerer, »»n Wien nach Görz. — H«. Graf v- Auersperg, k. k. Kämmerer, v. Wlen. — Hr. Hermann Pchemano, k. »«ssifch. Hofarchitekt, v. Wen n. Triefb. -> Hr. Ioh ^9 —. I^nk^'vich, Hi,ttd?lsm.inn, y, AAtam n. Tr>est< — H^ Ioh. NeP. Bchoffer, H^ndlunft« .Age,>it, v. Tri^t, Den l. D e c. Hr. Andrea? Fecondo Odlerv. Früch' tenthal, Güterbesiher, v. Triest n. Grätz. — Hr^Fla«z V^ Steinbuch, Kaufmann, v. Triest n. Wien. D«n 2. Hr. Benedict Graf v. Auersperg . l» k. Kämmerer, v. Triest. —Hr. Geor^Vrosch, Handlung«' Agent, v. Triest n. Wien. Curs vom 2. D.« c e m ber »624. MittclpreiS. Staatsschuldverfchreidungen zu 5v. H. (in CM.) 959/16 Wien. Stadt'Banco'Obl. zu « 1/2 y.H. (in C.M.) 55 1/^ Obligationen der allqemv,un0 unga,r. Hofk^>umer zu 2 v.H. (in C. M.) ^2 i/s (Ärarial) (Domest.) Qbliqationen de«k?tä,idcs (C.M.) (C.M.) v. Österreich unter und zu 3 v.H.I — — ob der^ng, von Vöh ) zu 21/2 o.H, 3 — — men , Mahren , S ble- zu 2 l/'4 v.H, > — — sien, Steyermark.Ka'rn- z^, 2 vHj 4^ ?/9 -— ten, Krain und Gorz. zu 1 3/» v-H. s 26 2/5 — WienerOber?.AmtS'.Obl^.zu 2 v.H. /zi ?/3 — Bankactien pr. Stück i l65 1/2 in C-M- Ignaz Alo^ ssdl. v., ttleinmayr, Verlege« und Nedacteu?. Im Comptoir der Laibacher Zeitung sind folgende n