Laibacher Zeitung. O ^»K 5R Dinstag am 26. April N84«. I l l y r i e u. e^ßdria, am 20. April 1846. Der den Volker» aller unter Oesterreichs mildem Szepter vereinigten Spracheil so heilige Tag, an welchem Seine Majestät, unser angebeteter Kaiser und Herr, Ferdinand t., das Licht der Welt erblichen, wurde all, 19. April d. I> auch hierorts auf eine erhebende Weise gefeiert. Pöllerschüsse, welche sowohl am Vorabende, alS anch nn't dem ersten Morgengrauen dieses Nationalfestes, gegeben wurden, eröffneten die Feier, und um 9'/« ^hr Morgens versainmclten sich sämmtliche k. k. Beamte, das ^'hrperso-liale, und 250 Mann ans den uniformirten, so wie anch' 200 Mann aus den übrigen Bergarbeitern, im Schlosse, worauf sich der Zug, mit der Bergmusik nnd Vergfahne an der Spitze, nnter Pöllersalven in die festlich geschmückte Stadtpfarrkirche St. B^i-darä begab, deren Räume bereits von einer äußerst zahlreichen Volksmenge gefüllt waren, nnd wo sich auch die !,ier stationlrte k. k. Finanzivache-Abtheilung in voller Parade aufgestellt hatte. Nach vorläufiger Anhörung einer der Gelegenheit anpassenden krainischen Predigt, begann das solenne Hochamt, dessen Haupttheile von Pöllerschüssen siglialisirt wurden, und am Schlüsse wnrde das '1'« I)«um angestinnnt, worauf der Zug in der früheren Ordnung den k. k. Herrn Bergrath und Werksvorsteher in das Schloß zurück geleitete. Am Abende dieses Frendentages veranstalteten hiesige Dilettanten eine Vorstellnng im k. k. Werkstheater, deren Neinertrag den Abgebrannten der Ortschaft Obereisnern bestimmt war. ^) Vor dem Beginne des Stückes wurde vor der in einer passenden Decoration angebrachten Büste Seiner Majestät, des allergnädigsten Kaisers, u»ter Trompeten-und Panckenschall die Volkshymne mit Orchesterbegleitung angestimmt, bei deren ewig schöner Melodie sich die Herzen aller zahlreich versammelten Zuhörer ,'n dem stillen Gebete, vereinigten, daß die Vorsehung den allgeliebten Landesvatcr noch lange, recht lange erhalten möge. Ocsterrcichisches Küstenland. Im «Journal des österreichischen Lloyd" vom 23. April lesen wir folgende Nachricht ans Trieft vom 2 l. April: Ge-steru wurde das auf der Werfte Pansili neuerbaute, der des osterr. Lloyo gehörende Dampfboot »Graf Kolowrat,« in Anwesenheit Sr. Excellenz, *) Dieftr Reinertrag, von Idria ämtti6,rvsn'ts an das hiesige Zei-tungZcomptoir singessNd^t, rrschrnit im Anhang der heutigen Zei« tunq auLqcwn'sm u»d wurdc geeisreler Art mivenvcilt seinrc Vej'limmung zugesendet. Die Redaction. unseres Herrn Gouverneurs, des Verwaltungsrathes der erwähnten Gesellschaft, unter dem lebhaftesten Vivatrufe der in Menge herbeigecilten Schaulustigen mid den Klängen des aus den Arsenalarbeitern bestehenden lvohlein^cübten Mnsik-corps des Lloyo von Stapel gelassen. Auf der genainiten Werfte wurde der Kiel zu cinem neuen Dampfer dieser Ge-sellschaft, >??lustria« mit Namen, gelegt, welcher das größte Schiff seyn lvird, das je auf diesen, Bauplätze construi'rt wurde. Am 18. l. M. ward von Sr. E,rcellenz, dem Herrn Gouverneur, dem Lloyd'schcn Eapitän Francovich die ihm von Sr. Majestät, den« Kaiser, allergnädigst verliehene mittlere goldene Civil-Ehrenmedaille mir einer angemessenen Feierlich-keit überreicht. Zur Beförderung des Schiffbaues in Dalmatlen und auf den quaruerischen Inseln wird mit Hofkammer-Präsi-dialdecret vom 23. März l. I. die Einfuhr von Ankern, An-kerketten und Takeln zollfrei gestattet, und der Einfuhrzoll für Pech und Theer auf 5 kr. pr. Ctr. sporco, dann für Eisen und Kupfer in rohem oder verarbeitetem Zustande, wenn zu Baumaterial, Verzierung oder Ausbesscrnng der Schiffe bestimmt, auf die Hälfte herabgesetzt. S t e y e V m a r k. Aus Gray vom 21. April meldet die dortige Zeitung Nachstehendes: Der Herr Graf von Ehambord. wel-cher einer Iagdparthie in Steycrmark beiwohnen wollte, ist, auf der Fahrt von Frohsdorf uach Gratz, zu Brück an der Mur von einem Nnwohlseyn befallen worden/ welches ihn nöthigte, an dem letzteren Ortc zn verweilen. Die Krankheit, welche einen heftigen Charakter anzunehmen drohte, hat sich aber als ein einfaches entzündliches Fieber durch reichhaltige Krisen bald gebrochen. Der erlauchte Kranke wird in einigen Tagen die Rück-fahrt nach Frohsdorf wieder antreten können. Wien Ans allerhöchste Anordnung wird für weiland Ihre königliche Hoheit, Marie Anne, Prinzessin von Preußen, die Hoftrauer von Mittwoch den 22. April d. I, angefangen, dli'.'ch zehn Tage, ohne Abwechslung, bis einschliesiig I. Mai getragen werden. Seine k. k. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 7. April d. I., dem Schullehrer zn Spital in Kärnteu, Johann Hofer, in gnädiger Anerkennung seiner vieljährigen, schr guten Dienstleistung, die kleine goldene Civil. Ehren-Medaille am Bande allergnädigst zu verleihen geruhet. Das General-Rechmmgs.'Directorium hat den Professor der Verrechmmgokunde an der Lcmbergcr Universität, 302 Philipp Ritter von Escherich, dann die Nechnungsossiciale der ka>serl. königl. Hofkriegsbuchhaltung, Carl Kostka, Io-seph Khllimberger, Alois Iüstel und Joseph Singer, zu Nechuungsräthen bei der genannten Hofbuchhaltung ernaunt. ^ombardisch-Veuetianisches Königreich. Das „Journal des österr. Lloyd« vom 23. April meldet Folgendes: Venedig !9. April. Zu den großartigen ?lnlagen, welche in Oesterreich ganz ohne Geräusch entstehen, muß auch die der adriatischen ?lsphaltfabrik in Venedig gerechnet werden, deren Producte sowohl in Qualität als O.uan-titär vollkommen für den Consum des Kaiserstaates genügen, und denselben von jetzt an unabhängig von dem französischen Asphalt machen. Die adriatische Asphaltfabrik zu Venedig erhält die rohen Materialien aus den eigenen Asphaltgruben in Dalmaiicn und wird durch eine sechszehnpferdige Dampfmaschine, welche den ganzen Mechanismus zur Manipulation in Bewegung seht, betrieben. Auf diese Weise können jährlich bis 100.000 Ccr. Asphalt Mastik erzengt werden. Was die Qualität des aoriatischen Asphaltes betrifft, so sprechen dafür die bereits in größtem Maßstabe ausgeführten und für untadelhaft erklärten Arbeiten. Italien. Rom, 8. April. Eine Frucht der unausgesetzten Be-mühungen Cardinal Mezzofante's, die Wohlthar des Unterrichts in den seiner so sehr bedürftigen niederen Bewoyucr-classen Roms allgemeiner zu machen, ist die Gründung einer licuen Abendschule für Handwerker. Während die hier schon bestehenden Anstalten der Art ihre Belehrung auf die allerersten Elemente beschränken, will dieses Institut vorzüglich seine Schüler durch unentgeltlichen Unterricht in der angewandten Mathematik, für Geschäfte bilden, die mit der Mechanik ein näheres Verhältnis; haben. Die neue Abendschule wird in vierzehn Tagen bei San Marcello eröffnet. Nom, 9. April. Heute, Grüudonnerstag, verrichtete Vormittags der heilige Varer die Function des Fußwaschcus an dreizehn Geistlichen aus verschiedenen Bändern in der St. Peterskirche, sowie sparer die Speisung in dein großen Saal über der Vorhalle des Tempels, von deren Loggia der Pon-tifex um Mittag unter dem Donner der Kanonen seinen Segen ertheilte. Der Zudrang von Fremden, die Feierlichkeiten zu sehen, ist dieses Jahr ganz außerordentlich, und obgleich man statt, wie früher im Pallast des Vaticans, jetzt dieselben in der Kirche vornimmt, fehlt es dennoch an Platz, so daß manche Unordnungen entstehen. Neapel, 8. Apnl, Die Kaiserin von Rußland fuhr heute zuerst wieder in einem geschlossenen Wagen nach Ca.-podimonte spazieren; man freut sich allgemein dieses Zeichens der Besserung und glanbt, daß die Abreise am 2l. erfolgen werde. Die neapolitanische» Aerzce tadeln die deutschen College« wegen des beschleunigten Aufbruchs aus Palermo, lind singen in lautem Chor das alte Volkslied von der Unfähigkeit fremder Aerzte, Italiens klimatische Einsiüsse zu beurtheilen. Die Kaiserin folgte aber wohl mehr andern Wünschen, als der Ansicht ihrer Leibarzte. Capodimonce scheint der Kaiserin besonders zu gefallen, und bei einer etwaigen Ver-l.in^eruüg des Aufenthaltes wird Capodimonte trotz des viel- verheißenden Quisisana wahrscheinlich ihr Wohnsitz werden. — Zur Beförderung eines raschen Verkehrs zwischen Neapel und Siciliel, und den sicilianischen Küstenstädten läßt der König füuf neue Dampfschiffe bauen. Eine neapolitanische Gesellschaft wird im Mai auf vier neuen Dampfschiffen eine' directe Verbindung zwischen Neapel und Marseille eröffnen. Aus Marseille gehen seit Kurzem täglich zwei Eilwagen nach Li)on :c., und so wäre auch auf dieser Seice für eine rasche Beförderung gesorgt. Der Handel Neapels ist sehr lebhaft geworden und rie Zollpächter machen sehr gure Geschäfte. Deutschland. Dresden, II. April, In der Beilage der »Allgem. Zeitung« Nr. 79 und in Nr. 85 der »Leipz. Ztg.« lieöt man die Ankündigung der Erfindung eines Heizapparats in Wien, dessen mit äußerst geringem Feuevungsstoff erzielte Wirkungen außerordentlich seyn sollen und von dem man sich die größten Eispanusse, in den Haushaltungen verspricht. Es scheint, daß wichtige Ersindnngen ihre Zeir der Neife, wie andere Dinge, haben. Auch in hiesiger Gegend ist in den letzten Wochen die Erfindung einer Feucrungsconstruction, die Außerordentliches zu leisten verspricht, zur Sprache ge. kommen, und hac die Aufmerksamkeit des Publicums mehrfach erregt. Der Erfinder, Major v. S<>rre auf Ma^en, beabsichtigt dieselbe besonders zur Verbesserung der Backöfen zu bemitzen. In einen» von ihm nach seiner Methode con» struirccn steinernen Backofen, welcher von außen mit jedem beliebigen Brennmaterial zu heizen und zum ununterbrochenen Backen eingerichtet ist, werden 100 Pfd. Bror mir einem Kostenaufwand von 4 bis 5 Pfennigen völlig ausgeba-ckci,. Es schcmr demnach, das; diese Erfindung gleichfalls zll bedeutenden Ersparnissen in den StMs- und Privathaus-Haltungen führen werde. Der Erfinder hat von der sächsischen Negierung miter dein 24. März d. I. ein Patent für seine Erfindung erhalten, und beabsichtigt nun, dieselbe in Militäranstalten, in Hospitälern und anderen öffentlichen Institute», einzuführen. Auch hofft man, daß es mit Hilfe der besagte» Construction möglich seyn werde, nun in den Dörfcn Gemeine-Backöfen zu errichten, die bei der bisherigen Back, meihode fast eine Unmöglichkeit waren. Seine königliche Hoheit, der Kronprinz von Würtem-berg, ist in der Nacht vom 10. April nach Florenz abge-reist. Belgien. Man meldet ans Brüssel vom l5. April: Selbst »uenn die Gefangennahme der Führer die uns für deu 14 >d. M. angekündigte Arbeiter-Nevolmion nicht schon im Keime erstickt hätte, so würden die Vorsichtsmaßregeln hier und in Gent hingereicht haben, jede gefährliche Demonstration zu vereiteln. In Gent begnügte sich daher ein unruhiger Haufe, gegen 1l Uhr ein Stück Pflaster des FreitagsplatzeS aufzureißen, eine Gaslaterne zn zertrümmern und einzelne Verwünschungen gcgei, die bestehende gesellschaftliche Ordnung auszustoßen, worauf die bewaffnete Macht den Platz reinigte. In hiesiger Residenz wurde der sogenannte große Rathhaus-platz diesen Morgeu ebenfalls durch das Militär von unzu-verlassigen, verdächtigen Haufen gereinigt. Wichtiger schei'U I03 die Haussuchung bei dem Advocate», Hrn. Schilrhooru (Gent), 'die zwei Stunden dauerte und auf diese Verschwörung Bezug hatte. Schilchooru hat deu Erfolg der Haussuchung nichr abgewartet, sondern die Flucht ergriffen. Dane ill ark. Nachrichten aus Island vom 4. März zu Fvlge, tobt der Hecla dort nach wie vor, so daß derselbe beinahe ununterbrochen seit sechs Monaten in hellen lichten Flammeu g^ standen hat, (vom 2. September v. I. an,) obwohl die Ausbrüche m'cht immer gleich heftig waren. Die Lavasiuch war zwar eine lange Zeit hindurch im Zutlehmen begriffen, hatte aber doch noch nicht die bewohnten Gegenden erreicht. Der Aschenfall hatte inzwischen einen schädlichen Einfluß auf das Vieh geäußert, vornehmlich in den drei zunächst liegenden Sysseln; westlich ward derselbe auch in den Kjose-Bor-aarfjordt- und Myre-Sysselu wahrgenommen. Man war wegen der Vergiftung des Grases durch die schwefelhaltige Asche besorgt, falls die Ausbräche im Frühjahre fortdauerten. Merkwürdig ist es, das; seit dem Beginne des Ausbruches am 2. September v. I. weder der 'Geiser noch der Srrok-kur zum Vorschein kommen. Der Winter war in der Ge-gn,d von Neikiam'g (wo auch die Fischerei ungewöhnlich günstig für jene Jahreszeit war) außerordentlich milde, — dagegen aber sehr streng im Nordlande, so ivie auch theilweise im West- und Ostlcmd.-. Frankreich. Der »Ocsterr. Beobacht" vom 24. April berichtet aus Paris vom 17. April: Der heutige »Mouiteur" meldet über ein Attentat gegen das üebeu des KönigS: »Mitternacht. Heute Abends gegen halb 6 Uhr, als der König (der sich am 15. mit der kömgl. Familie nach Fomainebleau begeben hatte) auf dem Rückwege voi, der Piomenade durch deu Pcn'k vou Fontainebleau fuhr, hat ein Mensch, der auf eine Mauer gestiegen war, auf Se. Majestät geschossen. Die Vorsehung hat abermals über das Leben des Königs gewacht. Die Könimn, die Prinzessin Adelaide, die Fiau Herzogin von Nemom's, der Prinz und die Prinzessin von Salerno warcu in, Wagen des Königs. Niemand ist getrof.-fcn worden. Drei Kugeln haben die Fransen des Stuhlwagens (elilU'-u-Iilmc«) durchschnitten. Ein Pfropf, der zwischen den König uud die Königin fiel, ist von der Königin aufgehoben worden. — Der Mörder ist auf der Stelle festgenommen worden; er heißt Lecomte, und ist ein ehemaliger Oberaufsehcr des Forstes von Foutainebleau.« Das »Journal de Francfort« gibt uach Pariser Cor-respondenzen vom l7. d. M. folgende Details über das At-tenrat gegen das Leben des Königs: »Lecomte stand hin.-ter der Ringmauer, drei Schritte weit vou der Stelle, wo der Wagen des Königs vovüberfuhr; er war auf einen Haufen Reiser gestiegen, den cr zur Vollbringung seines Attentats zusammengetragen hatte. — Sobald der Schuß gefallen war, stürzte eine Person vom Gefolge des Königs nach der Mauer hin, und erstieg ste, um den Mörder zu verfolgen. Ein Kampf, Manu gegen Mann, einspann sich dann zwischen beiden; der Mörder wurde zur Erde geworfen, aber erst uach 10 Minuteu kameu die Soldaten vou,der Wache an der äußern Malier herbei, um den Mörder zu packen. — Es war ein ehemaliger Forst-Oberaufsehcr mit «000 Fr. jährlichem Gehalt; er ist ein vortrefflicher Schütze, von außcrodentlich heftiger Gemiichsart und ungemc-in jähzornig. — Er war auf die Empfehlung des Königs und des Hru, vou NumiglN) bei der Forstoerwaltung angestellt worden. — Einige sagen, er sey wegen schlechter Aufführung vou der Administration der Kromvaldungcn des Dienstes entlassen worden und habe geschworen, sich zu rächen. — Andere behaupten, Lecomtc habe im verflossenen Jänner, weil cr eine ihn» bewilligte Gratification zu gering'fand, selbst seinen Abschied genommen, mit dem Beisatze, dasi er sich rächen werde. — Der Herr Siegelbewahrer und der Herr Gcneralprocurator haben sich nach Fontainebleau begeben, um Sr. Majestät zur Lebensrcttung Glück zu wünschen; auch der Polizeiprä-fect, mit mehrel^'n Polizeibeamten, ist nach Fontainebleau abgegangen. Die Minister haben Cabinettsrath gehalten und sich dann gleichfalls nach Fontainebleau verfügt, um dem Könige Glück zu wünschcn, der mir den Ministern nach Paris zurückkommen wird. — Der Mörder soll heute Abends ins Gefängniß im Pallaste Luxembourg gebracht werden; der Prozeß gegen ihn wird dem Pairsgerichcshof übertra» gen — Erst aus deu Verhören wird sich ergeben', ob das Verbrechen weitere Verzweigungen hat. — Das Attentat vom 16. April ist das achte seit der Juli-Revolution. Die früheren Attentate waven von Bergeron, Fieschi, Alibaud, Meunier, Darmes, Hubert und O.ucnisset verübt worden. Portugal Lissabon, 30. März. Vou hier, alS dem Central-punct aus, wird eifrig darauf hingearbeitet, die eheliche Verbindung der Königin Isabelle von Spanien mit den, Prinzen Leopold von Cobm'g zu bewirken; der neue portugiesische Gesandte iu Madrid, Baron Nendnffe, hat daselbst eine so kostbare und glänzende Einrichtung seines Hotels erhalten, wie sie seit den Tagen Dom EmanuelS und Vasco de Ga-ma's in Portugal nicht mehr vorgekommen. Griechenland. Athen, dcu 29. März. Am Carnevalsonntag trat, als der König, wie gewöhnlich, spazieren fuhr, ein Phalan-gite aus Tripolitza frech an den Wagen und schrie: „König, das Volk leidet, setze dein Ministerium ab, es ist an, Uebel schnld!« Der König hörte ihn an, ohne zu antworte» und beschränkte sich darauf, seiuen im zweiten Wagen folgenden Adjutanten Notaras zu fragen, ob er den Mann kenne, was Hr. Notavas bejahte. Den l3. d. fragte Herrn Kolet-tis derselbe Phalangue, der ihm vom Deputlrten von Tri' politza, Hrn. Palamid, wiederholt war empfohlen worden, im Vorzimmer des Kultusministers mir wildem Blick, ob er wirklich verboten ha,be, ihn als Sanitätswächter auznstellen. Hr. Kolettis erklärte dem Phala„gite», dasi er keine Stelle erhalten werde, weil cr sich frech gegen Se. Maj. be-.iymc lnen habe. Der Phalangite, „och wüthender, brach in Schimpfen und Drohungen aus, so daß Hr. Kolettis genöthigt 3tti war, ihn von den Kanzleidienern ergreifen und der Polizei übergeben zu lassen, welche einen schuhlangen zweischneidigen scharfgeschlissencn Schisch (Dolch) bei ihm fand. W a l l a ch e i. Bukarest, l8. März. Dieser Tage verbreitete sich, und zwar ans nicht unlanterer O.nelle, das Gerücht, es sey in Constantinopcl die Rede davon gewesen, das; der Snltan bei seiner Reise in die jenseitigen Donan-Gegenden, auch un-sere Hauptstadt besuchen wolle. Bei weiter hinaufsehender Besprechung dieser Frage jedoch stieß man bald auf manches nicht unwichtige Bedenken, wornach mit Grnnd zu vermuthen ist, daß dieser, vielleicht als flüchtiger Gedanke hingeworfene und daranf in Aussicht gestellte Besuch znr Zeit mcht Statt finden werde. So viel ist gewiß, das; Se. Ho-heic um deu 20. k. M. von Eonstantiuopel nach Varna aufbricht, und daß in der Quarantine von Kalarasch ganz besondere Vorbereitungen zum Empfang llnd Aufenthalt des moldauischen Hospodars, Fürst Stourdza, getroffen werden, welcher zusamntt Sr. Durchlaucht, unserm Landesfürsten, zur Becomplimentirung des Sultans nach Silistria gehen und sofort beide hohe regierende Herren die vorgeschriebene Rei-m'gungsperiodc in der ersterwähnten O.uarantainc aushallen werden. Bei dieser Gelegenheit dürfte es vielleicht nicht uninteressant seyn, eine wahrscheinlich wenig bekannte orientalische Sitte zu erfahren. Die Würde des Sultans gestattet es nämlich nicht, daß »der Beherrscher aller Gläubigen" :c. sein erhabenes Hanpt unter dem Dache eines fremden Besitzers niederlege. Es gehört daher zn den nothwendigsten Erfordernissen einer Stadt, die den Sulcan anf der Reise beherbergen solle, Sr. Hoheit, wein, Höchstdiesclbe nicht unter einem eigenen Zelte bir-ouacquircn soll, ein nencs Wohn-Locale herzurichten, das sodann sammt Grund und Boden, auf welchem es errichtet wird, Privat-Eigenthum Sr. Ho-, heit bleibt, dessen sich künftig zu bedienen Niemanden gestattet ist und abgetragen werden muß, falls der Sultan sich gnädigst bewogen finden sollte, es an einen anderen Eigenthümer übergehen zu lassen. Daß dein Sultan dabei eine einsprechende Bewirthung, angenehme Unterhaltung uud wohl anch schickliche Andenken dargebracht werden müssen, wird man begreiflich finden, und daher wohl einsehen, daß eine Reise Sr. Hoheit,von der Art nicht geringe Summen in Circulation setze, weßhald es denn auch nicht zn verdenken ist, daß dieselbe von Vielen als ein höchst glückliches Ereignis) betrachtet wird. Verschiedenes. Das »Inner-Oesterr.Ind. u.Gewerbbl." vom 22. April enthalt unter der Ausschrifc: „B rennstoffersparu ng d u r ch H eizuug mitco m p r im irter erwä rn, ter atm osp h a -rischer Luft« Folgendes: Bei dein immer zunehmenden Vremcholzmangel und steigenden Brennstoffwerthe dürfte nachstehende Hiuweisnng anf Brennstossersparnng sowohl bei mdustl'io'scn Unternehmungen, als anch in vielen Fällen des Privatlebens um ft mehr eine angenehme Anfnahme finden, als diese anzugebenden Mittel an mehreren Or. ten theilwelse vorhanden seyn werden, und es nur noch auf die leichte Benützungsweise dieser Mittel ankommen wird, um eine nicht unbedeutende Brennstoffersparung zu erlangen, welche öfters 25 Procent betragen, beziehungsweise aber auch sclbst bis auf 100 Procenr gesteigert wcchnl kann. Es ist eine allgemein bekannte Sache, daß beim Hnt-tenbetriebe die in Gebläsen comprimitte und in Nöhrensyste-inen meistens durch Benüßung der Ueberhißen bis zu einem Hitzgrad von 2 — 300 Gr. Cent. und darüber erwärmte atmosphärische Luft bei Feuerungen, Schmelzungen ?c. nn'5 dem besten Erfolge angewendet wird; doch dürfte es vielleicht noch Wenigen bcigefallcn seyn, diese comprimirtc atmosphärische Luft auch zur Beheizung von Wohngebäudeu, Fabriks-localitäten, Abdampfen verschiedener Flüssigkeiten, Trocknen und vielen anderen technischen Zwecken, ja selbst z)nn Kochen, Braten uud Backen zu ^benutze», obgleich diese Benützungen an vielen Orten eben so leicht, als auch gefahrlos und ohne bedeutende Geldauslagen einzurichten wären. Wird nämlich zu diesem Behufe nach Verhältniß des Bedarfes mit einem mehr oder weniger kräftigen Gebläse, meistens mn' mit einem Ventilator, zu dessen Betriebe die benöthi-gcnde Bewegungskraft durch Feuer, Wasser oder lebende Kraft geschaffen werden muß, die atmospärische Luft compri-mirt, in dicht schließenden Erwärmnngssystemen mittelst Ueberhitzen, oder andern, mit den wohlfeilsten Brennstoffen gespcis'ten Feuelungen, bis zn einem dein vorhabenden Zweck,: entsprechenden Hitzgrad erwärmt, und durch Nöhrenheizun-gen mittelst Spcrrhähnen dort beliebig ausgelassen, wo das Erwärme», Austrocknen, Abdampfen u. s. w. erzielt werden will: so wird dcr resiiltirte günstige Erfolg bald die Ueberzeugung verschaffen, daß diese Anwendung der comprimirteil erwärmten Luft das Verlangte vollkommen erfüllt, und jenes zu derselben Leistung bisher verwendet' kostspieligere Brennmaterials entweder durch einen schlechteren und wohl-feilere» Brennstoff substiruirt oder beziehungsweise ganzlich erspart werden könne. Die Art der Berechnung der nöthigen Windqnanticäten und des Hitzgradcs ist jener bei üüserm Hütrenlx'tricbe mit Gebläsen und erwärmtem Wind gleich, imd wird mir ,'i, ^„. zclnen Fällen Modificationen benörhigen. Sicherheitsventile, Negnlatores, Sammler und dergleichen können örtlich mir besonderem Vortheile angewendet werden und gehören zur Vervollkommnung der Apparate. Ohne mich I» die Beschrei'I'iittg der nncndlichen Zahl der mannigfaltigen Nutzanwendungen dieser Heitzmethode einzulassen, wird aus dieser slizzirten Beschreibung es jedem Techniker leicht seyn, sdie fin- die einzelnen Fälle anzuwendenden Apparate anpassend, öconomisch, zweck" und nutzbringend einzurichten, so wie ich nach Zulaß nn'iner übrigen Geschäfte Anfragen in mir franklrt zugehenden Briefen gern und willig zu beantworten bereit bin. Hohenwang in Sreyermcuk, am 29. März 1846. C. Horst, Berg- und Hütten-Director. Verleger: Ignaz Alois Gdler v. Kleinmayr. AlHanq znv I^mIZac^epSeitun^. Cours vom 2!- April i8»<;. Staatsschuldverschreib. zu 5 i><^t »in e>M ) ,>, detto dttto . 3 . etto deno »859» 5o . (inVM.j 6l ,,U wiener Stadl >'v^nco » Obligaüui,. zu » > 2 ,»^', 66 Oblissat. vl?l, Galizien zu » l'^'- <>»^M ^ l»5 Atr>ir. D'mest. Obliqalio»«!, dec Stände »H.M.) (C.M.) v. Oefterrtich »inter ulld /<,u Z I'^u,6. von Boh» ,^i,,«»...I — — me>,, Mäl»ren < Sckle» ^ ;u , »j,^ «. ^ — -» No,. Sleoerinark. )lärn'^'U » , < 55 — ten. Ar, . Gdrz uni» oll.^jH». » — — d<« M Odsrs. ^!«l,s ^ I Actien dsr Bll^^eis^ill^Gmundnlr Bc>bn zn ,5» fi. C. Vt......l,o i,,!l in lz. M. U. R. Nottoztehungen. I« Tricst am '^5. April ltt'l6. ,. !j7. 6? 42. 53. Die nächste Zic!)uliq wird am 6. Mai 1g'l6 i» Tsicstqehallcn iverdcn Vl a l l« p r e> se. Yin Wiener Mehc» W.lhen . . 3 si. 58 sr. — — Kusui-lly - - — >' — » — — Halblllichl - — « — »> — — Hloln . . . 3 „ 4 » — — Ollsse . . . .^ » — » — — Hl'sc . . . 2 „ l^°^ ^ — — Heiden . , 2 » 8'/4 « __ - Hasel ... 1 „ 42 .. ^rrmven ' Änjrige der hier ?l i> gek 0 >n „i c « e n ll » d A l? g e reist e «, Den 2-l. Aplll I8t^. Hr. Joseph Kn'chhann'l' , Ma^iiiei- der Thier- u. Zah»l)s,!kll»de; — Hr. MarcuS Coe-i, Hai'dt'lsmaiin; — Hr. Iosel,'!) Ripler, t, t. Rechüllügs Offi^al, — und Fr. Ios.'plx» Freiinn von Mark, Sciftso^nn-; alle « von Wien n^ich Tliift. — Hr. Aodi'eas «^'llirsti,, Handllli'gsreist'ndev; — Hr, Ritter » Spenqel',Han' dclsmatm; — Hr. Johl, Noyds, en^l. Ed.smann; — Hr, Berlih^rd Rilter vo» KötteriY, russ. Garbe.' Oberst, — ui'dHr. Otto v.MiyIoff, p:euß. Lieutenant; allc 5 von Tr«est li^ch Wle» — H,-. Joseph l'listkandel, 'dün^lilnqst'uchhalter, von Trieft nach Klaacnfurt. — Hr. A"to» 0. Duchi, Besiy^r, von Wl,n nach Modena. Den 25. Hr. Alo,S Bl,chre,ner, Handelsmann, von Tricst nach Klagenfurt. — Hr. Nlcolaus Peino-mcs, Handelsmalin, vo„ Triest nach Wien. — Hr. Carl Borel, Handelsmann, —und Fr. Theresia Bsch. zolli, HandeliimanliSgattinn; beide von Trieft. — Hr. Caji-tal, Graf Berchem Haonhausen, tö>,. baierischer Kämmerer und bandstand ,„ Bödmet, , sammt Frau Gemablinn u. H^rrn Sohn, vonTrle»'! nach Halzbuig. Den 26. Hr. Hcmr«ch Wllhelm Nuter von Za-choni, börseinasn^er Handelsmann und Herrschaflsbesl. her, von Trl,»'! »ach Wien. — Hr. Mlchael Sogroff, Handelslnann, von Wien nach Trieft. —. Hr. Fr«?' dr,ch Goftlscha, Hörer d.r Rrchte, von Trieft t,.:ch Gral). — Hr. Joseph C^lke, H^ndlungsagene, nach Tr>est. — Hr. Leopold Baion ^ichtenberg, k. k. Hain, merer, nach Wien. — Hr. Johann üi"'e, k, t. ?i»'U' tenanr von Graf Kinsky Infl., vo>, Venedig nach Mai bürg, . .^ ^Ül Nachtrag ^ zu dem 3l Zdua r»m Herrn (^arl Poll, -k. k. Gclichls.- Acluar, reran- ^«R R. statteten lhealralischrn Vochtl-ll.'ng, von......^____Z0si. 2l'/«kr. Summe . . »5N,fI. A)'/, kr. Z. 555, (2) an die P. T. Herren Mitglieder der k. k. Landwirthschast- Gesellschaft in Krain zu der diess jährigen,, ,un r> Mai Yormii'ags q i hr \iU hiesigen slandisehrn Landlags-Saale Statt findenden iiHgeiueiiien VersamsisiiBisg*. Prograinin flci" in Vcrliaudlung kommeudeyi Gugenstfiude. 1. Mid öH'iKihgsmk' tl«s Gcscll-xlius.s- PräsicJcuieii. 2. Beiiehl dos pcimiineuleu Ansscliusses.: a) über die seil der lulzlen a Igeineinen Versammlung gepflogmuMi (icschiife b) über dio \e. iheilung der Öbstbaiunzüi liier - Med illen im \ (.' fl s. eneu Jahre c) über die ktiKlij kc in 10k del ke iNovice. d) über den ge eil u:ballliel)en deuLschen und kiainischen Kalender. 3. t'.,it\ .^»•u i)h: 51 o. 2S.-^JimiI 1816 )_________________________________________________ - 30ß - r ~ e) über die Fortschritte der böhmischen Spinnmclhodc in Krain tl^tlL f) fiber die im. September d. J. in Gralz Statt findende Versammlung der deutschen Forst - und Laudwii the. 3) Bericht über den durmaligcn Zustand des gesellschaftlichen Versnchshofes auf der Polaua. /,) BcricliL über die Gultivirungs - Fortschritte und öconomisehen Ergebnisse am Fran- zenshose im verflossenen Jahre. 5) Darstellung der Leiucultur, Zubereitung und Verspinnung des Flachses nach west- phalischer Ai t in der Adersbacher - Spinrisc hide. 6) Repräsentanten - Berichte über die Jahres-Versammlungen der inländischen k. k. Landwirthschaft - Gesellschaften. 7) Antrag zur Errichlung von Geineiudebaimischulen. S) Vortheilhafte Anwendung einer kurzzähnigen Egge in Verbindung mit der Walze, in Bezug auf Samen ersparniss ohne Schmälerung des Ki träges. g) Vorträge einzelner Herren Gesellschastsmitglieder , mit Beobachtung des §. 5o der Stählten. 10) /uetkennnng dvr Gesellschafts - Medaille für verdienstliche Obst. - und Mau!- beerbauin/j'ichter über Vorschlag dv.v Herren Bezirks - C01 respondenlen. 11) Vorlage der Rechnung über die Verwaltung de« Gesellschafls - Vermögens im Jahre i8'l5 und dvs Präliminares für 18,6. ia) Bekanntgabe der au die Gesellschaft eingelangten Geschenke und der von ihr gemachten Ankäufe. 13) Wahl eines AusseJiussmitgliedes an die Stelle des sJatutenmässig austrelendeu Herrn Dr. O r e 1. 14) Wahl neuer Geschaflsmitglieder. JÖ) Etwaige Aufträge der Gesellschaft an den Präsidenten und Ausschuss. Vom permanenten Ausschüsse derk. k. Landwirthschaft-Gesellschaft in Krain. — Laibach am 20. April 1846- 3. 47(1. (2) ©CSr Neue Bücher in krainischer Sprache 3m Setiögc »on J. CUONTINI, in ßuibacf), sinö erschienen: Jesus moje shelje. Katöljshke mo- iitne bnkvc sWiki in iiapcljevanjem kpoboshni mushivjjenju. Pole- nemsh-kiga od zhastitljiviga «ospoda Aloj.sia Schiöra, doklorj.i f pisina. V* Ljubljana 18'16, mit l.Uupfcr, un^eb. 30 fr., $>a.-purbano '10 fr., in ÜmrMnD 50 fr., SrDcr mif ©olbfd)nitt l fl 20 fr. Shivljenje svetiga mladcnzha Aloj- sia Gonzaga. Pol eg verjetnieh pisem sdclal in otrokam kakor mdi odrashe-niin v prcinisliljcvanje in posncinanji; spisal v ncriishkim ahasliüivi Gospod f.»jiiioshtcr Franz Adam Sclimid. Scno podobslüiio V'J.jubljani i8'l6, broscfciit Molitev sa ohranjenjc ncdolsLno- sü pred podobo prefvcic devize Ma- nj«", in dri lx'se'di fvaiijozhe ljuhesni is Jrsiifovih ust, keifn an ski uiladofli. Driißi naiis, V'Ljiibljani lö 16, net>^ftrt 3 fr., 12 gtutfao fr. Erasem is Jamc. Poveft is petnaj- siig.i slolnja. Po c'g verjelnih pisoin spis.il \'\ M.-Javasbizh. S' eno podobslu-no. V'Ljubljani I8l5, hiofctMrtl2 fr. Bukvize polne molitev in lepih n.nikov. l*oleg neinslikiga od P. E«i(Jia Jais.i. V Ljubijani iS-i5. sP>purt>anD 30 fr., 12 ¦-ztücfäfl »no Dj><» \3U q r a t i ß. ,Sveta Filuinena, deviza in muzhe- niza, s'iiiolitvauii k'tej fveinixi. V'Lju-» blj.Mii JH-'J-5, bro|"*irf 12 fr. Hvala boshja , ali novod kako naj inliid kniij.in Bogd vs.-kdan zhasii in hvali. Mdlilvo bukvize sa mladoft. Ürugi naiis. V* I.jublji*ni 1H 15 Rapier--bans 12 fi ; lu-i 'AtMiaOm« rüii I2ztürf lünö ^oö Ute arariö fjearben. Mefingasti Krish in popifbvanje P lt) Pferde» und Wagen- Licitation. Auö dem Nachlaß dcs !l» activer Dienste leistunzj verstorbenen t. k. General ^ Majors, ^'ttter v. Mühlwertl), w»rl?.» am tpflrd,n sind 3 licht« kr«u»e Wallachen und l eine kastanicndraune Stule. 9 bis il Jahr» alt, von l5 Faust 2 ZoU bis l6 Faust hoch; 3 si"d von eng. lischer und l von polnischer R^«- , sämmtlich sehr aur zugsschnitlen und verläßlich. — K. H. Qua - Garmsonö » Auditorial zu Kl^gt^furt am 22. April lül6. 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