H)^ ^^^ Piänumerali onsprei«: Im «omptoir ganzj. <7>^...<.^^»H^.^^ ^ ^ «V» ' Insritl on« geb ül : Für lleint Insliat« bl» zn _< e>c^^» "t^. Ill si- ". halbl, fl. 5> 5.0, Für die Zustellung n.s H«u- DNNlt^SIlltt 1 7 Vtlit < Zeilen !i5 lr,. größere per gelle 6 lr., bei «lteren 1 >i>i^ »*« ^I^, haN'i. 50Ir. Äii!tlvj.si 7 5U. "^V»^»^>-^^^^^, L.« . ^V^^^. Wieb«hown«en p«l .^lle 2 lr, ^,<_)<^^D> Amtlicher Theil. „s. Se. f. und k. Apostolische Majestät haben mit ^"höchster Entschließung vom 9. Mai d. I. dem ^rlsrichter in Imst Kaspar Speckbacher aus ^niasK h^. angesuchteu Versetzung in den dauernden Ehestand in neuerlicher Anerkennung seiner vieljähli-?^. treuen und ersprießlichen Dienstleistung das Rilter-r M des FranzIosephOrdens allergnädigst zu vel-^en geruht. __________ y^ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^höchst unterzeichnetem Diplome dem Advocaten f"d Gutsbesitzer Dr. Anton Volpi v. Cesanen- ^d in Trieft als Ritter des Ordens der eisernen hl°ne dritter Classe in Gemäßheit der O'densstatuten ^ Nitterstand allergnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. ^gleich zwischen dem alten und neuen Volks-schulgesehe. VI. ^ . Wir haben in dem vorausgegangenen Artikel ,'Hgewiesen, dass die Schulerleichterungen, welche / den neuen Zusätzen des H 21. erwähnt werden, ""/chaus nichts Neues sind. Sie wurden schon 1870, "'!" mit dem Schulgesetze von 1869, durch die maß-don m ^"l' ""^ Unterrichtsordnung eingeführt und li.„s « "l""^ U" im praktischen Leben auch ziemlich "«»anend zur Anwendung gebracht. Sagt doch schon Aelhe: „Gesetz ist stark, doch stärker ist die Noth." viilf ^ ^l^ Landgemeinden und der armen Ve-bi«k "a. in den Städten und Märkte» war's, welche ^°Yer selbst die liberalsten Schulbehörden zwang, die ^Hlilcrleichterungen zu gewähren, und sie auch in Zäunst dazu zwingen wird; — die Noth, der harte m°"pf ums Dasein, nicht die Schulfeindlichkeit der Kr"^"' nicht das reactionäre Gelüste dieser und jener dies ^ gelangen nun zu der weiteren Frage: Werden >^ Schulerleichterungen künftig vielleicht in noch "Mrem Maßstabe gewährt werden? Feuilleton. Der zerbrochene Sporn. Nmnan aus dem Leben einer grohen Stadt. Von Wilh. Hartwig. (47, Fortsetzung.) i,. , »In der That?" entgegnete Edward, indem er ihm ' ^ sonderbaren Ton auflachte, wie ich nie an skr Nehü'tt hglte. „In der That? Nun, wenn du sie dclt, "Massend hältst für den Platz einer Dienerin, eine l.. llle es an der Zeit sein, sie zu befördern, ihr Mere Stelle anzuweisen." «tten. biesen Worten sprang er auf und verließ M das Zimmer. Naz l^ konnte meine Thränen nicht zurückhalten, bass -^ '^ """ alledem denken? Ich bin überzeugt, >hn /^ irgend etwas widerfahren sein muss, was sre W aufgeregt hat, sonst würde er nicht so un-<°llte H s« mir gesprochen haben. Aber dennoch, so h. '^ meinen, wie kann man die Würde seiner Frau Absetzen einer fremden Dienerin wegen? ift v,-"lein kleiner William ist mein ganzes Glück. Er sond? l. Ebenbild seines Vaters. Wenn meines Gatten M<5l-^ Worte nicht wären, ich könnte mich für die Me Frau und Mutter des Weltalls halten. Edw„ ^ 19- Oktober. Es ist kein Zweifel mehr. ihn ^l)s Sorgen, welcher Art sie auch sind, machen keit ?iz "b'g von mir, denn ich sehe seine Parteilich- '"l Susanne jeden Tag mehr wachsen, eine «1 N- Februar. O, Himmel, hilf mir! Welch "M lV^liche Frau bin ich. Was habe ich gethan, ich '„lches Elend zu verdienen? Ist es möglich, dass Leb"^ dieselbe bin, die einst glaubte, dass das ganze Ue»vns>, ^ l""g genug sei, um den Segen, der lmr solch««, ^' zu ertragen? O, wie bitter ist es, nach leere», "^ den Leidenskelch bis auf die Hefe zu Die Antwort auf diefe Frage finden wir in den Neden, welche zwei hervorragende Persönlichkeiten der Linken in der großen Schuldebalte des Abgeordnetenhauses gehalten. Herr Dr. Wildaucr sprach unter anderem vom Aaron Giovanelli und sagte: „Er erwartet Schulverkürzungen von der Novelle; es ist aber leicht zu zeigen, dass ihm die Novelle oiese Hoffnung auch nicht erfüllt, denn nach § 21 werden die Erleichterungen des Schulbesuches nur den Kindern der beiden obersten Altersstufen nach vollendetem sechsjährigen Schul« besuche gewährt; für alle Kinder der sechs unteren Jahrgänge hingegen ist jede Erleichterung des Schulbesuches ausgeschlossen; für sie steht die volle Verpflichtung znm ^chnlbesuche durch 46 Wochen in Kraft. Wenn daher die Novelle zur Gesetzeskraft erblüht, dann müssten an wenigstens 1400 Schulen Tirols neue Wochen zu der bisherigen Zeit hinzu« gelegt, insbesondere an 948 Schulen zu den bisherigen 26 Schulwochen 20 neue Wochen hinzugefügt werden." (Sehr gut! links.) * In der Rede des Abgeordneten Dumba aber fiuden wir folgende Stelle: „D,r Herr Berichterstatter (Dr. Lienbacher) selbst hat uns gesagt, dass vierzehnjährige Kinder auf dem Lande größtentheils befreit sind. Nun kommen Sie, meine Herren, mit diesem Gesetze, welches angeblich nur mit Rücksicht auf die Wünsche der Bevölkerung, welche die Schulbesuchs-erleichterungen wünscht, gemacht worden ist. Mit diesem Gesetze machen Sie aber gerade den vierzehnjährigen Kindern jede Befreiung für die Zukunft unmöglich, und ich sage Ihnen voraus, dass, wenn dieses Gesetz durchgeführt wird, dadurch neuerdings eine große Unzufriedenheit in der Bevölkerung Platzgreifen wird; denn heute sind eben die Vierzehnjährigen zum großen Theile befreit, in Zukunft müssen sie aber in die Schule kommen, und da muss ich meiue Ver-wunderung darüber aussprechei», dass gerade der ver-ehrte Herr Abgeordnete Lienbacher als Berichterstatter .....ein Gesetz hier vertritt, welches die vierzehnjährigen Kinder neuerdings zwingt, die Schule zu besuchen....." ** * Stenographisches Protokoll. 302. Sitzung. Seite 10, 419 und 20, *>" Stenographisches Protokoll. 303. Sitzung. Seite 10, 463. Ich kann nicht sagen, was mich zuerst an meines Gatten Treue zweifeln ließ — des Gatten. den ich für ein Muster von Ehrenhaftigkeit und Rechtschaffenheit hielt. Vor etwa drei Monaten saß ich eines Tages in meinem Zimmer; ich hatte mein Kind auf dem Schoß. Susanne saß nicht weit von mir und nähte an einem Kleide für den Knaben. Obgleich ich nun für gewöhnlich ihre Gegenwart wenig beachte, so hatte sie doch an jenem Tage etwas Bedrückendes für mich. Ich fühlte, dass sie mich verstohlen beobachtete, und wenn immer ich meines Kindes Liebkosungen erwiderte, entfärbte sich ihr Gesicht, wie in unversöhnlicher Eifersucht. Endlich, aus Mitleid mit des Mädchens scheinbar unglücklichem Seelenzustande, sagte ich: „Susanne, haben Sie Unangenehmes gehabt?" Zu meinem größten Erstaunen raffte sie. ohne auf meine gutgemeinte Frage zu antworten, ihre Arbeit zusammen und verließ, ohne ein Wort zu sagen, das Zimmer, im Vorbeigehen einen solch boshaften Blick auf das Kind werfend, dass ich mich entsetzte. Den« noch kam ich so weit wieder zu mir, dass ich sie zurückrufen konnte, denn ich fühlte, dass jetzt die Zeit gekommen sei, um ihrem beleidigenden Benehmen Einhalt zu gebieten. „Susanne", rief ich, „kommen Sie augenblicklich znrllck, ich habe mit Ihnen zu sprechen." Sie gehorchte zwar, aber ihr Benehmen war noch unverschämter als vorher. Mich austarrend, stand sie mir gegenüber. „Susanne", sagte ich, und ich sprach ruhig und besouuen, obgleich ich fühlte, wie das empörte Blut meine Wangen färbte, „Susanne, ich bin bis jetzt stets nachsichtig und geduldig mit Ihnen gewesen; meine Geduld ist erschöpft. Sie werden mich entweder um Verzeihung für Ihr Benehmen mir gegenüber bitten oder mein Haus für immer verlassen." Das Mädchen zuckte zusammen, wie von einer Natter gestochen. Herr v. Dumba, der unser Schulwesen nicht nur gründlich kennt, sondern auch ein warmes Herz für dasselbe hat, ist weit davon entfernt, in das Geschrei einzustimmen, dass der § 21 die achtjährige Schulpflicht aufhebe; im Gegentheil, er weist nach, dass durch das neue Gesetz die vierzehnjährigen Kinder, welche nach der bisherigen Methode der Schulerleichterungen vom achten Schuljahre befreit worden wären, in Zukunft gezwungen sein werden, dieses achte Schuljahr mitzumachen. Nicht ein Rückschritt also, sondern ein Fortschritt liegt in dem neuen Gesetze, und wir wollen denselben in einem nächsten Artikel klar darlegen. Parlamentarisches. Die Landwehrcommission des Herrenhauses, welche in ihrer constituierenden Sitzung den Fürst-Großprior Lichnowsky zum Obmanne und FZM. Freiherrn v. Roßbacher zum Obmann-Stellvertreter gewählt hat, ist am 14. d. M. in die Vorberathung der vom Abgeordnetenhause angenommenen Landwehrgesetz'No» velie eingegangen. Die Discussion war recht lebhaft und nahm volle drei Stunden in Anspruch. Der Berathung wohnte auch der Herr Minister für Landes« Vertheidigung FML. Graf Welsersheimb bei. Die Commission einigte sich in dem Beschlusse, dem Herrenhause die unveränderte Annahme des Gesetzentwurfes zu empfehlen. Zum Referenten wurde Graf Falken» hayn gewählt. Die Vorbereitungen für die am 21. d. M. begin« nende Session des niederöstcrreichischen Landtages werden von Seite des Landesausschusses eifrig betrieben. Vor allem nimmt die Fertigstellung der Rechenschaftsberichte über die verschiedenen Agenden, dann der Rechnungsabschlüsse sowie der Voranschläge der verschiedenen in der Verwaltung des Landes befindlichen Fonds die Thätigkeit des Landesausschusses vollauf in Anspruch. Auch in Tirol und Galizien sind die Vorbereitungen für die Landtagswahlen im Zuge. Zur Lage. Die Pfingstbetrachtungen der Blätter gelten theil' weise auch dem abgelaufenen Sessionsabschnitte des Abgeordnetenhauses. Die „Sonn - und Montag s -Zeitung" schreibt: «Wenn wir einen Blick werfen „Ich!" rief sie wild auflachend aus. „Ich sollte das Haus verlassen? Wenn das geschehen soll, dann werde nicht ich es sein, die es verlässt!" Ich stand starr; nicht mehr hielt ich sie zurück. Fast in demselben Augenblick erschien mein Gatte. „Edward," wandte ich mich zu ihm, „ich kann Susannens Benehmen nicht länger ertragen. Sie muss das Haus verlassen, und zwar sogleich!" Zu meinem unbegrenzten Erstaunen kam Edward direct auf mich zu, schaute mir gerade in die Augen und sagte mit kaltem Tone: „Susanne wird das Haus nicht verlassen, Madame ! Es ist mein Wunsch und Wille, dass sie bleibt." „Warum bist du so rücksichtslos gegen mich?" rief ich. meinen Thränen, die ich nicht zurückhalten konnte, freien Lauf lassend. Was Edward vor sich hinmurmelte, konnte ich nicht verstehen; aber einen Augenblick später erwiderte er mit erhobener Stimme: „Um es dir ein für allemal zu sagen, Ursula, Susanne hat hier eine feste Stellung und muss demgemäß behandelt werden. Sie thut, so viel ich weiß, nichts Unrechtes." „Willst du nicht glauben, was deine Gattin dir sagt?" rief ich empört. Seine Worte erregten meinen Unwillen. „Eine eifersüchtige Frau ist unfähig, gerecht zu sein," antwortete er scharf. Ich setzte das Kind auf die Erde und sprang auf. „Edward", rief ich. „kannst du, vermagst du zu denken, dass ich, deine angetraute Gattin, eifersüchtig sein sollte auf eine fo tief unter mir Stehende, wie eine meiner eigenen Dienerinnen? Vermagst du es nur zu denken, dass ich dich und mich selbst so tief beleidigen könnte, dass ich an deiner Ehrenhaftigkeit Zweifel hegte?" (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 111 952 17. Mai 1883. auf das Ergebnis der parlamentarischen Winter»Cam Pagne, die nun mit allen ihren Stürmen und Aufregungen hinter uns liegt, fo haben wir wohl keinen Grund zu einer vollen und herzlichen Zufriedenheit, die sich ja im realen Leben nur höchst selten con« statieren lässt, aber wenn wir billig sein wollen, so müssen wir zugeben, dass viel Verdienstliches auf dem Gebiete der Gesetzgebung in den letzten Monaten zustande gekommen ist, und dass manches in Angr'ff genommen wurde, was in flüheren Jahren zum Schaden des Gemeinwesens verabsäumt worden ist. Es gilt dies insbesondere von den social-politischen Angelegen' heiten, welchen die Fürsorge des Reichsrathes sich jetzt in einer ausgedehnten Weise zugewendet hat. Diese Thatsache hat einen großen Eindruck auf die gesammte Bevölkerung gemacht." — Der „Sonn-und Feier-tags Basuto-Lande ein allgemeiner Aufstand aus. Es >A den an sehr vielen Orten Thätlichkeiten und GefeHlc statt, und verließen die Europäer das Aasuto-LaM Gegenwärtig ist die Lage zwar gebessert und have" neuerlich keine Gefechte mehr staltgefunden; gleichw^ ist die Erhaltung der Ruhe zweifelhaft. Der PräsM!" des Oranje-Freistaates, Brand, forderte den Gouver' neur des Caplandes zur Erfüllung der von E"^ , dem Oranje-Freistaate gegenüber übernommenen M' pflichtungen auf. Zur Krönung des Zaren. Petersburg, l3. M'-Der „Regierungsanzeiger" veröffentlicht ba Ceremonie! für den Einzug und die KrönU^' An dem hiezu bestimmten Tage versammeln sich ^ am Einzug theilnehmenden Personen im Petrow Mitglieder des Neichsrathes und der OberhofmarschA' Die Hof-Chargen fahren in offenen PHMhons, A, übrigen in vergoldeten Wagen. Es folgen mm Mim! die Leibschwadronen, die Chevalier»Garoe, die 2e>v garde, der Kaiser zu Pferde, der Minister ve» kaierlichen Hauses, der Kriegsminister lc., sämmtll^ Großfürsten, die Prinzen der fremde" regierenden Häuser, die Herzoge von LeuO" tenberg, die Prinzen von Oldenburg, die H^ zöge von Mecklenburg, die General-Adjutanten, t" Flügel-Adjutanten und das Gefolge der Prinze". Sodann folgen die Kaiserin mit der Großfürst^ H'enia in einem achtspännigen, vergoldeten Parav wagen, Stallmeister, Pagen, Großfürstinnen, eine i^, schwadron Kürassiere, Staatsdamcn und die H"> Fmuleiii der Kaiserin nnd der Großfürstinnen. ^ Schluss bilden wieder zwei Leibschwadronen Hu>^,, und Uhlanen. Bei dem Eintritt in die Stadt welve» einundsieozig Kanonenschüsse abgefeuert, und erfolgt " Begrüßung durch den General-Gouverneur von Mosl^ Auf dem Wege, den der Zug zurücklegt, wird ^ Kaiser von vielen Corporationen und Deputatione begrüßt. Alle Mitglieder des kaiserlichen Hauses ste«,^ bei dem Woskresensky« Thore ab und bezeigen '9 zu handeln, wenn wir dieselbe der besonderen ^lcksl^ eines jeden, dem das Wohl seiner Mitmenschen Herzen liegt, bestens empfehlen. ^ Der erste Theil des Buches ist der AusM "' dreißig frei gehaltenen Vorträgen des, eine sehr h^" ragende Stellung in der Chirurgie und Hygiene ^t nehmenden Wiener Universitäts «Professors Dr. w"' Ritter von Mosetig-Moorhof. Der rühmlichst vekm" Verfasser erläutert originell und Populär das GesaN' « gebiet der angewandten Anatomie und Physiologie menschlichen Körpers. Sieben sehr klar und schön ^^ geführte Tafeln mit den nöthigen Erklärungen 1'^ diesem Theile noch angefügt. Der zweite Theil, ^ gleichfalls fünf erläuternde Tafeln beigegeben !' enthält in anziehender, leicht fasslicher Form dle p^<. läre Pathologie und erste Hilfe. In diesem V"^ ist überhaupt allen Principien und Erfahrungen neuesten Wissenschaft strengstens Rechnung getragen^ Ein ergänzender Anhang aus der Fed"'. ^ Dr. I. Freiherr von Mundy, Schriftführer der 2M c^ freiwilligen Nettnngs-Gesellschaft, bildet den SA ^ des ganzen Wertes und behandelt das so w'y ^ Thema des Transportes von Kranken " § Verletzten in großen Städten. Der Name "^ Autors bürgt wohl für den vortrefflichen Inhalt oirl Anhanges, dein noch zwölf erläuternde Tafeln '» "" getreuer Abbildung der Transportwagen neuester ^ ^ struction für Kranke und Verletzte, Geisteslni' Transportwagen für Sanitätsstationen, Jargons ' Proviant-Vorräthe, Küchenwagen für 200 bis 50" ^ sunen. gedeckte und offene Stadt- und Feld""^, Stiegensessel, Tragen für den Transport ans ^"" kammern, Sanitätstaschen und Kisten. Ope"""" tische :c. :c. angefügt sind. liaibacher Zeitung Nr. Ill 953 17. Mai 1883. Ehrfurcht vor dem Bilde der Iberischen Gottesmutter. M dem ganzen Wege bis zum Kreml bildet Militär Spalier. Bei dem Eintritt in den Kreml begeben sich ^e Maiesläten, Großfürsten und Großfürstinnen sammt Gefolge unter dem Vorantritle der Krönungs'Chargen ^ bie Uspensky-Kathedrale. wo sie von der heiligen Mode und der Geistlichkeit mit dem Kreuze und Weihwasser empfangen werden. Fünfundachtzig Kanonen- Wsse werden abgefeuert. Nach dem nun folgenden Aankgoltesdienste begibt sich der Zug nach der Ar- Aungel.Kathedrale, von hier nach der Verkündigungs. «athrdrale und endlich zur rothen Treppe im Kreml» Palais, von wo sich die Majestäten in die inneren Dächer verfügen. Es werden wieder hundert Kanonen- ^ufse abgefeuert. An drei Tagen vor der Krönung °"ld dieselbe dem Volke durch Herolde unter Nbspie- ^lng der Nationalhymne verkündigt. Den Botschaftern "nd Gesandten wird der Krönungstag durch Ce?e< ^nienmeister, welche in vergoldeten Wagen fahren, Mezeigt. U,n Vorabend der Krönung findet in allen suchen Abendgottesdimst statt. ^ Am Krönungstage, morgens um ? Uhr, Werder ^ Kanonenschüsse abgefeuert. Um halb 9 Uhr nimmt °as diplomatische Corps die Plätze in der Uspensky« Kathedrale ein. Von dem Thronsaal bis zur Käthe- Me bildet das Militär Spalier. Der Thronfolger, ^gleitet von den Mitgliedern des kaiserlichen Hauses, selche sich nicht im kaiserlichen Zuge befinden, nnd on den fremden Fürstlichkeiten lc., begibt sich in die «athedrale. Der Weg zur Kirche, welchen die Maje« Men zurücklegen, wird mit Weihwasser besprengt. Auf le Meldung, dass alles bereit sei, begeben sich die ^estäten in den Thronsaal und besteigen den Thron ,^,lauf zieht die Procession zur Kathedrale. Die Ma- leMten befinden sich unter einem Baldachin, welcher A 16 General-Adjutanten, denen sechszehn andere "Wieren, getragen wird. Der Metropolit von Mos' lau empfängt die Majestäten in der Vorhalle der Kirche ^ U einer Rede, der Metropolit von Nowgorod segnet "'e>elben mit einem Kreuze, während der Metropolit "vn Kiew sie mit Weihwasser besprengt. In den Tempel .'"getreten, verbeugen sich die Majestäten dreimal vor ^ln Czarenthron, küssen die Gottesbilder und besteigen °le Throne Michaels Fedorowitsch und Nlexeis Michai- lowitsch. Auf Einladung des Metropoliten von Now^ 3orod verliest der Kaiser das Credo, worauf die Feier oer Krönung beginnt. Der Kaiser legt den Purpur« manttl an, setzt die Krone auf, nimmt das Scepter in aus k^' ^" Reichsapfel in die Linke und fetzt sich "I dem Throne nieder. Sodann das Scepter und ^"Reichsapfel auf ein Kissen niederlegend, ruft der Auser die Kaiserin herbei, welche vor ihm niederkniet. 5)er Monarch nimmt die Krone ab, berührt mit der» Mben das Haupt der Kaiserin, setzt sich die Krone 3'eder auf und krönt die Kaiserin mit der kleineren ^ne. Die Kaiserin legt den Purpurmantel und die "Me des Andreas-Oidens an und nimmt ihren Sitz ^> dem Throne ein. Der Kaiser ergreift wieder das Zepter und den Reichsapfel, worauf die Absingung "s Gebetes: „Langrs Leben den Majestäten" erfolgt. l.. Sämmtliche Glocken läuten, hundertein Kanonen- tA"sse werden abgefeuert. Die Anwesenden beglückwün- !^en oje Majestäten durch dreifache Verbeugung. Nach »„ "'turgie findet die Salbung statt. Der Metropolit dj Alvgoroo salbt dem Kaiser die Stirne, die Augen, h. Nasenlöcher, den Mund, die Ohren, die Brust und «.^ Hände. Nach dem abermaligen Geläute sämmtlicher ^uen und nachdem wieder hundertein Kanonenschüsse y,. Das zunehmende Interesse im Publicum für Hilfs-"wneil insbefondere hatte eine reichliche Production llh° schuften ähnlicher Tendenz zur Folge, welche y^f "lcht immer oder doch nur theilweise den gestellten f/> orderungen entsprachen. Das von uns hiermit wärm-rnm empfohlene Buch, welches nicht aus Gewinnsucht e^' b> soll nun ganz besonders das angestrebte Ziel Elchen. Ez ist, wie schon eingangs erwähnt, von tzi von den Herren Grafen Hans Wilczek und h,- Lamezan ins Leben qerufenen „Wiener frei-w /ligen Rettungs.Gesellschaft" herausgegeben, den ^ burch ihre musterhafte Organisation auf s^' Gebiete des Nettungswesens in allen Nöthen jitter und Wasser, bei plötzlichen UnglücksfäUen lc.) in z, Mer Zeit einen Namen gemacht hat. Es foll dem-Gew ^" zuverlässlicher Rathgeber nicht nur für Aerzte, sy^emdevorsteher, Sanitäts- und Sicherheitsorgane, h^ern überhanpt für jedermann sein, welcher mitwirken ist f ^" bem Werke der Barmherzigkeit. Das Werk Unk V hübsch ausgestattet, auf gutem Papier gedruckt STklcgaut gebunden. Es umfasst nebst Inhalt und y^egister sowie den Tafeln 24 Druckbogen (Klein. biM c.'" gefälligem handsamen Formate. Der denkbar CinMe Preis wurde mit fl, 2 festgesetzt. Bei frankierter dez w""g von fl. 2.10 erfolyt portofreie Zusendung bum - Hes unter Kreuzband. In Anbetracht des we^"'!"en Zweckes und der großen Verbreitung, zaV^eses vorzügliche Werk verdient, ist eine recht «"y reiche Betheiligung aus allen Kreisen der Bevöl-lung nur zu wünschen. abgefeuert wurden, falbt der Kaiser der Kaiserin die Stirn. Die Salbung erfolgt vor dem Zarenthrone. Der Kaiser tritt durch das Zarenthor in das Innere des Altars, nimmt daselbst das Abendmahl. Brot und Wein, jedes für sich, während die Kaiserin in gewöhnlicherweise Brot in Wein getaucht nimmt. Das Kaiserpaar empfangt sodann auf den Thronen die Gra-tulationen als gekrönt und gefalbt. Der Zug bewegt sich hierauf durch die Archangel» und Blagoweschensky-Kathedrale zum Palais zurück. Nach der Krönung findet das Diner in Grano-Wita-Palata statt, wobei das Kaiserpaar an einem besonderen Tische speist. Das diplomatische Corps und diejenigen, welche nicht in Granowita-Palata speisen, verlassen, nach rückwärts gehend und sich verbeugend, den Saal. Die Geistlichkeit und die ersten zwei Rang« classen nehmen an einem Speiselische Platz, während sich das diplomatische Corps nach Hause begibt. Die dritte und vierie Rangclasse, die Adelsmarschälle, der Adel, die Generale ic.. speisen in Zelten im Kreml« Hofe. Nach dem Diner zieht sich das Kaiserpaar in die inneren Gemächer zurück. Durch drei Tage hindurch nach der Krönung läuten die Glocken. Abends findet Illumination statt. Saatenstandsbericht. Dem Saatenstandsberichte des k. k. Ackerbaumini« steriums nach dem Stande zu Ende April 1883 entnehmen wir folgende Daten: In der zweiten April-Hälfte dauerte die vorherrschend kühle, theilweise sogar recht kalte, in der mittleren und nördlichen Zone von Nachtfrösten begleitete Witterung noch fort. Diefelbe war in der nördlichen Zone zugleich vorherrschend trocken, während in dcr mittleren Zone mäßige, für die Vegetations-Entfaltung manchmal nicht ganz genügende und in der südlichen Zone — namentlich in Dalmatien — sogar ziemlich reichliche Niederschläge sich einstellten. In den Alpen, und zwar selbst in Südtirol, fiel noch ziemlich viel Schnee 2000 bis 3000 Meter über der Meeresfläche. In den Karpathen der Bukowina verursachte das Schmelzen des Schnees Hochwasser. In Vorarlberg und Dalmatien kamen schon starke Hagelschläge vor. Der Anbau der Sommersaaten war namentlich in der nördlichen Zone (Böhmen, Mähren, Schlesien, Galizien und Bukowina) durch die Witterung sehr begünstigt, und wurde in Beziehung auf Hafer und Gerste sowie auch Sommer- und Winterroggen größten« theils beendet. Der Anbau von Kartoffeln und Zuckerrüben sowie von Mais in der mittleren und südlichen Zone war in Angriff genommen. Die jungen Saaten sind, namentlich in der mittleren und südlichen Zone, vorwiegend bereits schön aufgelaufen, in der nördlichen Zone aber waren sie zu Anfang des Monates Mai gröhtentheils noch nicht gekommen. Bezüglich des Standes der Wintersaaten (Weizen und RoMn) macht sich namentlich in der nördlichen Zonl beinahe überall ein großer Unterschied geltend zwischen den früh und spät gebauten, indem erstere meistens recht schön, letztere dagegen gröhtentheils schütter stehen, sehr schwach oder dürftig ausfehen und manche bereits als hoffnunglos umgeackert wurden. Für erstere wirkte die lange anhaltende kühle Witterung nützlich, indem sie indirect die Bestockung beförderte, für letztere fchädlich, indem die Erholung und Kräftigung verhin-dert wurde. Das Schicksal der Umackerung traf oder erwartet auch viele Rapssaaten, über welche überhaupt die meisten Nachrichten ungünstig lauten. Die Kleesaaten stehen in der mittleren und südlichen Zone meistentheils befriedigend, in der nördlichen Zone aber haben dieselben durch die lange anhaltende, mit Trockenheit verbundene Kälte gelitten, und ist jedenfalls deren Vegetation in unerwünfchter Weise zu« rückgeblieben. Noch mehr gilt dies von den Wiesen, welche in vielen Gegenden der nördlichen Zone sich zu Ansang des Monates Mai noch nicht begrünt hatten; dieser Umstand ist umsomehr zu bedauern, als die Klagen über Futtermangel häufiger als gewöhnlich find. Der Hopfen, dessen Schnitt größtentheils be-endet ist, zeigt sich gesund und kräftig. Auch die Neben find gesund. Die Fröste haben bisher noch nicht geschadet. In Niederösterreich und Steiermark fieng der Wein Ende April erst zu treiben an, in Südti'ol aber wave», schon 5 Centimeter lange Triebe zu sehen, und sind die Triebe kräftig, die Ge-scheine reichlich. Bei Bozen trat die Raufte der Mew«. k(Miim schädlich auf. Die fast überall reichlich vorhandenen Blütenknospen der hochstämmigen Obstbänme waren in der nördlichen und in vielen Gegenden der mittleren Zone noch nicht aufgebrochen; in den übrigen Gegenden der letzteren blühten nur die Kirschen, in manchen auch Fvühbirnen, in der südlichen Zone bereits alle Obstbäume. In Dalmatien sind die Mandeln, welche vielversprechend geblüht hatten, durch Fröste start ge< schädigt worden. Tagesneuigkeiten. — (Hofnachrichten.) Aus Wien. 15. Mai, wird gemeldet: Se. Majestät der Kaiser fuhren heute um 10 Uhr vormittags von Schünbrunn in die Hofburg und emftfiengen Se. Hoheit den gestern abends hier eingetroffenen Fürsten Nikolaus von Montenegro. Eine halbe Stunde später statteten Se, Majestät der Kaiser Sr. Hoheit dem Fürsten Nikolaus in seinen Appartements in der Hofburg einen Gegenbesuch ab. — Se. k. und k. Hoheit der durchlauchtigste Kronprinz Erz« herzog Rudolf kam vorgestern vormittags von Laxen-burg nach Wien, stattete den hier weilenden Mitgliedern des Allerhöchsten Kaiserhauses Besuche ab, kehrte um 1 Uhr nach Laxeuburg zurück und machte daselbst nachmittags mit Ihrer k und k. Hoheit der durchlauchtigsten Kronprinzessin Erzherzogin Stefanie eine Fahrt durch den Park. Im Laufe des gestrigen Nachmittags haben sämmtliche hier weilenden Mitglieder des Allerhöchsten Kaiserhauses dem durchlauchtigsten Kronprinzenpaare in Laxenburg Besuche abgestattet. — Ihre königl. Hoheiten der Kronprinz und die Kronprinzessin von Dänemark und der Herzog und die Herzogin von Cumberland wohnten vorgestern dem Gottesdienste in der evangelischen Kirche in der Gumpendorfer-straße bei. Um halb 1 Uhr nahmen Ihre königl. Hoheiten an einem Dejeuner bei Sr. k, und k. Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzoge Karl Ludwig theil. Gestern stattete Se, k. und k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Albrecht Ihren königl. Hoheiten dem Kronprinzen und der Kronprinzessin einen Besuch ab. Heute friih find Ihre königl. Hoheiten der Herzog von Cumberland und höchstdesfen Gemahlin nach Gmunden abgereist. — (Personalnachrichten.) Se. Excellenz der Herr Ackerbauminister Graf Faltenhayn ist am 14. d. M. früh in Prag angekommen. Mittags befuchte Se. Excellenz die landwirtschaftliche Ausstellung im Bu« bentscher Parke, wo derselbe von dem Präsidenten des Landesculturrathes und dem Präsidenten des Ausftel-lungs-Comite, Sr. Erlaucht Grafen Ioh. Harrach, mit einer Ansprache begrüßt wurde, in welcher die Verdienste der Regierung um das Zustandekommen der Ausstellung betont wurden. Der Herr Minister erwiderte, dass die Negierung immer bemilht sein werde, die agrarischen Interessen Böhmens nach Kräften zu fördern. Der Minister wies auf die amerikanische Concurrenz hin, der man begegnen müsse, und belobte das Wirken des Lan-desculturrathes und der landwirtschaftlichen Gesellschaft. Um 11 Uhr 22 Minuten erfolgte heute die Abreise nach Wien. — Se. Excellenz der Herr Handelsminister Freiherr v. Pino ist nach Kärnten abgereist. — (Das Feuilleton »Preisgericht der „Wiener Allgemei nen Zeitung ") hat in Sachen der unter dem 7. Oktober v. I ausgeschriebenen Feuil» letoN'Concurrenz einstimmig den Preis von 300 st. dem Feuilleton: „Wie der Maler Vincenz Romanisch lernte", Von Robert Kohlrausch, Redacteur des „Hannoverschell Courier" in Hannouer, zuerkannt Das Preisgericht hat weiter beschlossen, einer Reihe von eingesendeten Feuilletons, die durch Inhalt und Form gleich hervorragend erscheinen, eine ehrenvolle Erwähnung zu< zuerkennen. Es sind dies folgende Arbeiten: „Die verbesserte Welt", von Julius v. Goose in Wien; ,,DaS' Alltägliche", von Theodor Herzl in Wien; «Die Anglisierung der Welt", von Professor Dr. E y ß e n h a r d t in Hamburg; „Der erste Schnee", von Karl Schar-naglin Prag; „Auf der GliickSjagd". von Ernst P r obst in Wieu. — (Preis spielen.) In Zell am See geht man mit dem Plane um, im September d. I. eiu grö-ßeres Musikfest. resp. Preissftielen für die verschiedenen Musikkapellen des Pinzgau, Pongau und Lungau zu veranstalten. In den obgenannten drei Gauen existieren 24 Musikkapellen. — (Ein Schiff auf dem Nheingrunde.) Ein merkwürdiger Fund wurde diesertage zu Mainz bei den NrückenbaU'Arbeiten im Rhein gemacht. Bei dem Versenken des Caisson zum ersten Strompfeiler stießen die Arbeiter im Caisson bei einer Tiefe von 1'/, Meter im Boden des Rheines auf ein stark gebautes eichenes Schiff, auf welchem nunmehr das Caisson festfitzt. Die Arbeiten find dadurch behindert, weil die einzelnen Rippen und die Schalung des Schiffes hinweggemeißelt werden müssen. Das Holz des Schiffes ist ungefähr von derselben Beschaffenheit und Farbe, wie das Holz der Pfeiler der ehemaligen Nümerbriicke. — (Originelle Ausstellung) In Paris wird gegenwärtig von einem aus den Mitgliedern der ersten Clubs und Cercles gebildeten Comite eine Ausstellung von Stöcken vorbereitet. Die mannigfaltigsten Stockmodelle, von der Zeit des Mittelalters an bis auf den heutigen Tag. werden in dieser Ausstellung figurieren. Am meisten Interesse dürfte jedoch die historische Abtheilung hervorrufen. Man wird in derselben die Stöcke von Villers, Creqni. Richelieu, de la Popeliniüre. Samuel Bernard und den Stock bewundern können, mit welchem Mademoiselle de Montpensier das Signal zum Feuer auf die Armee Turennes gab; außerdem noch die Stöcke Voltaires, Washingtons, Balzacs tc. Eine besondere Abtheilung werden in dieser Ausstellung noch die Degen-, Laibacher Zeitung Nr. 111 954 !7. Mai 1883. Angel«, Dolchstöcke lc. sowie die Stöcke der verschiedenen Innungen und Gewerke und die Tambourmajor» ftäbe der verschiedenen Militärepochen Frankreichs bilden. — (Unruhen in China) Ein Telegramm aus Shanghai meldet: In Wuchang sind Unruhen ausgebro« chen. Dieselben wurden unterdrückt und 35 Rädelsführer enthauptet. Locales. Aus dem Sanitatsberichte des Laibacher Stadt-phuftkates für den Monat Jänner 1883 entnehmen wir nachstehende Daten: I. Meteorologisches. Luftdruck: Monatmittel 738,6 mm. Lufttemperatur: Monatmittel 2,9 ° Celsius. Dunstdruck: Monatmittel 3,4 mm. Feucytigkeit: Monatmittel 88 Procent. Bewölkung: Monatmittel 8,1 Procent, im Verhältnisse 1:10. Windrichtung: Vorherrschend Nordost. Niederschlag: 10 Niederschläge, Regen und Schnee, darunter 5mal Schnee, Maximum des Niederschlages innerhalb 24 Stunden war am 31. d. M. 19,5 mm. Regen. Das Tagesmittel der Temperatur war 11 mal über und 20mal unter dem Normale; am differentesten am 2. d. M. 10.3° über und am 20. d. M. 9,1° unter demselben. II. Morbilität. Dieselbe war sehr bedeutend. Vorherrschend der entzündlich>katarrhalische Krcmheits-charakter, daher häufig Vlonchitiden, Pleuritiden,Pneu-monien, Anginen, acute Gelenkrheumatismen und Ver« schlimmerungen der Tuberkulosen zur Behandlung gelangten. Von den zymotischen Krankheilen traten in den Vordergrund Blattern und Diphtheritis, nebstdem vereinzelt Masern, Keuchhusten, Croup und Eiysivele. III. Mortalität. Dieselbe war, der Mor-bililät entsprechend, schr bedeutend. Es starben 1!5 Personen (gegenüber 79 im Vormonate Dezember 1882 und gegen 94 im Monate Jänner 1882), davon waren 60 männlichen und 55 weiblichen Geschlechtes, 87 Er« wachsene und 28 Kinder, daher das männliche Geschlecht um fünf Todesfälle, die Erwachsenen jedoch beinahe mit dreiviertel aller Todesfälle gegenüber den Kindern nn der ganzen Monatssterblichkeit participierten. Das Alter betreffend wurden todt geboren......3 Kinder und starben: im I.Lebensjahre .... 17 „ vom 2. bis b. Jahre . . 8 „ „ b. „ 10. „ . . 0 , „ 10. „ 20. „ . . 4 Personen ., 20. „ 30. „ . . 9 „ 30. „ 40. „ . . 11 ., 40. „ 50..... 15 .. 50. „ 60. , . . 10 „ „ 60. „ 70. „ . . 15 „ 70. « 80. „ . . 16 .. 80. „ 90. ,. . . 7 über 90 Jahre . . 0 Summe . .115 Personen. Häufigste Todesursachen: Tuberculose 20mal. d. i. 17,4 Procent; Marasmus 13mal, d. i. 11,3Procent; Lungenemphysem 8mal, d.i. 6,9Procent; Bronchitis 6mal, d. i. 5,2 Pvocent aller Verstorbenen. Von den zymotischen Krankheiten gaben Masern 2mal, Croup, Keuchhusten, Blattern, Scharlach, Rothlauf und bösartiges Wechselfieber je Imal die Todesursache ab. Der Oertlichkeit nach starben: im Civil-fpitale 42, im k. k. Strafhause 3, im Siechenhause zum heil. Josef 5, im städtischen Armenhause 4, im k. k. Inquisitions- und ZwangLarlieitLhause je 1, in der Stadt und den Vororten 59 Personen. Letztere vertheilen sich wie folgt: Innere Stadt 19, Petersvorstadt 10, Polana 2, Kapuzinervorstadt 6. Gra^ difcha 7, Krakau 4, Tirnau 0, Karlstädtervorstadt 2, Hühnerdorf 0, Hradetzkydorf2, Moorgrund: Karolinen-grund 1, Ilovca 5, Hauptmanca 1, Schwarzdorf 0. (Fortsetzung folgt.) — (Zur Festvorstellung) Das Theater-Comite ersucht diejenigen P. T. Herren und Damen, welche geneigt wären, bei den im Landestheater anläss» lich des Allerhöchsten Vesuches zu veranstaltenden drei lebenden Bildern (Belehnung der Sühne König Rudolfs — Herward von Auersverg in der Schlacht bei Bu» oasch — gricdensfest 1814) mitzuwirken, dies dem Comite (Kanzlei der Handels- und Gewerbekammer. Evitalsgasse) schriftlich oder mündlich bis 25. d. M. ge» fälligst bekanntgeben zu wollen. — (Großmüthige Spende eines glück, lichen Losae winners.) Der Herr Karl Pisek. Beamter des l. l, Kreisgerichtes in Pilsen, hat bei der letzten Ziehung der Laibacher Lose den Gewinst von 150W si. gemacht. Derselbe hat nun für den Waisen- z°«. die Summe — (Gemeindewahl.) Die im Monate März d. I. neugewäylte Vertretung der Ortsgemeinde Oblak, Bezirk Loitsch. hat sich am 29. April l. I. constituiert und den Grundbesitzer, Gastwirt und Handelsmann Johann Modic aus Neudorf zum Gemeindevorsteher, die Besitzer Johann Treuen aus Pfarrdorf, Jakob Bovker und Matthäus Nupar aus St. Veit. Anton Ixtihar aus Skrabce und Franz Drobnic aus Büsenberg zu Gemeinde-räthen gewählt. — (Brand.) Aus Krainburg schreibt man uns: Am 6. d. M. gegen 9 Uhr abends brach in der Dresch« tenne des Johann Veljauec zu Brezje Nr. 12 auf bisher unbekannte Weise ein Feuer aus, welches infolge des herrschenden heftigen Windes die Wohn- und Wirtschaftsgebäude, des genannten Besitzers und seiner Nach« barn Blasius Ousenek, Johann Brejc, Gertraud Spen-dov und Josef Slibar in Asche legte. Der Gesammt-schade beläuft sich auf circa 7600 st. Die Verunglückten waren mit verhältnismäßig geringen Beträgen auf die abgebrannten Objecte versichert. — (Aus den Nachbarländern.) Aus Tarvis wird berichtet: Se. k, und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 21. April d. I die Statuten des Bürger-Schützen corps zu Tarvis allergnädigst zu genehmigen geruht. Die „Grazer Zeitung" schreibt: Wie wir erfahren, zeigt die sehr alte Leechkirche, ein Eigenthum des deutschen Ordens, Baugebrechen, wegen welcher sie zeitweilig außer Benützung gesetzt werden muss. Die älteste Leech» lirche wurde vom Herzog Leopold von Oesterreich und Steiermark gegründet und 1202 vollendet, Herzog Leopold war inBamberg, als 1201 der Leichnam der Kaiserin Kunigunde gehoben und heilig gesprochen wurde; er beschloss bei dieser Gelegenheit, zu Ehren der neuen Heiligen eine Kirche zu bauen, und bestimmte hiefür einen Hügel nächst seiner Stadt „Bayrisch Grätz". 1273 übergab Herzog Friedrich 11. diese Kirche den Brüdern des Spitals der heiligen Maria zu Jerusalem, widmete ihr ausreichende Stiftungen. 1250 in dem Streite zwischen Ottukar und Bel a von Ungarn wurde die Leechlirche von den Ungarn zerstört nnd erst 1283, also gerade vor sechshundert Jahren, iu ihrer jetzigen Gestalt wieder aufgebaut. Neueste Post. Wieu. 16. Mai. (Wiener Zeitung.) Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Ent< schlichung vom 10. d. M. dem k. und k. außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister Ernst Freiherrn von Teschenberg das Grußkreuz und dem k. und k. Hof- und Mimsterialrathe im Mini» sterium des kais. Hauses und des Aeußern Karl Ritter von Wolfarth den Stern zum Comthurkreuze des Franz-Iosef-Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. Wien, 16, Mai. Ihre Majestät die Kaiserin und Königin sind mit Ihrer t. und k. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin MarieValerie heute früh von München in Schönbrunn angekommen. Wien, 16. Mai. Das Herr en haus hat heute wieder eine Sitzung abgehalten, in welcher eine größere Anzahl von Vorlagen unverändert nach den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses genehmigt wurde. Die nächste Sitzung findet Freitag, den 18. d. M., statt; in der» selben werden die Wahlen in die Delegation vorgenommen werden. Prag, 15. Mai. Das „Prager Abendblatt" schreibt: „Die amtliche Kunde von dem bevorstehenden freudigen Familienereignisse im Kaiserhause ist wohl der schönste Pfingstgruß, welcher den Völkern Oesterreich-Ungarns zutheil geworden. So weit das Scepter des Hauses Habsburg reicht, in allen Gauen unseres vielsprachigen Kaiserstaates, wird die Botschaft von dem unserer erhabenen Herrscherfamilie bevorstehenden Glücke gleich einmüthig und freudig begrüßt meiden. Mag auch der leidige nationale Hader die Völker Oesterreichs scheinbar von einander fernhalten, fo gibt es doch E>n Band, das sie alle wieder fest mit ein-ander vereint: die altbewährte Liebe zu dem ange-stammten Kaiseihause. Ein Gedanke durchzieht heute das ganze Reich, Ein Wunsch macht heute die Herzen aller Oesterreicher höher schlagen: möchte doch das neue Reis an Habsburgs erlauchtem Kaiserstamme für Oesterreichs Völker ein weiteres Unterpfand des Friedens werden! Die Hoffnung, dass das bevorstehende freudige Ereignis wesentlich dazu beitragen werde, den sehnlichsten Wunsch jedes wahren Patrioten, dass Oesterreichs Völker einander die Bruderhände reichen, seiner Verwirklichung näher zuzuführen, ist wohl keine vergebliche. Wo, wie in unserer Monarchie, die Loyalität und die Vaterlandsliebe so feste Wurzeln geschlagen haben, da ist die Hoffnung kein Wahn, dass es gelingen werde, nnter dem erlauchten Stamme Habsburgs, der seine Krone schattend uud schirmend über die Völker breitet, diese als Arüder sich treu an-einanderschließen zu setM." Paris, 16. Mai. Das „Journal des Dcbats" glaubt nicht, dass die Engländer gewaltsame oder widerrechtliche Projecle der Suezcanal-Gesellschaft gegenüber zur Ausführung bringen werden. Eine legitime Action sei durch den Ankauf der Actien möglich. Das Journal räth der Suezcanal-Gesellschaft, einen zweiten Caual zur Erleichterung der Schiffahrt zu schaffen. Florenz. 16. Mai. Die Revue für socml-po-Mische Wissenschaften veröffentlicht ein längeres Schreiben des Senators Cadorna über die Tripel-Allianz. Das Schreiben bezweckt, den Beweis zu führen, da!» die Nothwendigkeit des Einvernehmens der drei Mäch« im Interesse des Friedens durch Frankreich selbst veranlasst wurde. Das auf die Erhaltung des Friedens abzielende Einvernehmen werde jedoch keine Anwendung finden, wenn Frankreich nicht aggressiv vorgehe. Wenn man behaupte, dass Italien in Frankreich die Rup^ blik fürchte, so sei das Gegentheil wahr. Sande! und volkswirtschaftliches. Rudolfswert, 15. Mai. Die Durchschnitts-Prelse stellten sich auf dem heutigen Marltc wie folgt: ft. ^ tr. ^st^ ^ Weizen pr, Hektoliter 7 48 Eier pr. Stück . . — l» Korn „ 4 88 Milch pr. Liter .. ^ .5 Gerste „-------- Rindfleisch pr. Kilo . ^ ^ hnscr „ 2 61 Kalbfleisch Halbfrucht „ — — Schweinefleisch „ -— "" Heiden „ 4 55 Schöpsenfleisch „ - ^ Hirse „ 5 40 Hähndel pr. Stück . ^ A Kuluruz „ 4 88 Tauben „ . — ^" Erdäpfel pr,Metcr-Ztr. 2 80 Heu pr. 100 Kilo . -- " Linsen pr. Hektoliter — — Stroh 100 „ . — "" Erbsen „ — — Holz, hartes, pr. Cubit- „ Fisolen „ 12 — Meter .... 2 ^ Rindsschmalzpr.Kilo — 88 — Weiches, „ ^ ^ Schweineschmalz „ — 96 Wein, roth., pr.Heltolit, 16 -^ speck, frisch, „ - «0 — weißer, „ 10 "" Zpcck, aeränchcrt, „ — 80 Verstorbene. Den 15, Mai. Franz A. Slitscher, Kaufmanns - Sohn, 11 Monate. Wienerstrahe Nr. 13, Fraisen nach Blattern. . Den 16, Mai. Johann Verli, Privatens'Sohn, 4 I- "N° 11 Monate, Chrüngassc Nr, 3, Zehrficber. Im Elisabeth.Kinderspitale: Den 12. Mai. Franz Gradisnr, Arbeiterssohn, 33' 5 Mon. Vrightischc Krankheit. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^, Z 5Z W ZZ « ^ ^ " "Z M N 6 3^ 5Z . 7Ü.Mg. 739.04 -l-12.6 windstill heiter s.40 16. 2 „ N. 737, l8 ^-23,8 windstill heiter «ieaeü 9 „ Ab. 737,22 ^-15,6 windstill theilw. bew. " Vormittags heiter, nachmittags schwül, gegen sechs llA Vrnchstücke eines Regenbogens, abends gegen sieben Uhr schw" Gewitterwolken aus Nordost nach Süd ziehend, einzelne WA mit Donner, dann Aufheiterung. DaS Tagcsmittel der Waw > 17,4°, um 3,1« über dem Normale. ^. Verantwortlicher Redacteur: P. v. Radics. Danksagung. Für die herzliche Theilnahme während der langen Krankheit und beim Tode unserer unvergess-lichen Schwester und beziehungsweise Nichte, des Fräuleins Mtonie Kapus, Hausbesitzerin, für die schönen Kranzspende» und für das ehrende Geleite zum Grabe fühlen wir uns verpflichtet, hicmit öffentlich unseren verbindlichsten, herzlichen Dank abzustatten. Laibach, den 17, Mai 1883. Luzia Viditz. Max Kapns. Accrdigiiii^inslalt dcs Franz Doberlet, Laibach, ^. W Danksagung. > W Für die uns während der Krankheit und an» W W lässlich des Ablebens des Herrn > D Wenzel Aoke, ! ^ k. k. Vczirlsrichter, > >M zutheil gewordenen Vcwcise inniger Theilnahme, M M für das großartige ehrende Geleite des theuren Ver- « M blichencn znr lchten Ruhestätte, sowie für die pracht- W W» vollen Kranzspenden von Seite der Herren Vealm"' « W des k. t. Vezirtsgerichtcs, des k. k. Notariates, des ^ ^ k. t. Staatsgymnnsiums und der löblichen Gemeinde « M Vertretung und Spcncnssc der Stadt Gottschcc sp"" M W chcn wir unseren innigsten, tiefgefühlten Dank att^ « W Nicht minder dankbar verpflichtet fühlen w" ^ M uns den P, T. Herren Sängern für den ergreifende», M weihevollen Grabgcsang. M W Gottschec, den 14. Mai 1883. W W Die trauernden Hinterbliebenen. ^ »55 Course an der Wiener Görse vom 16. Mai 1883. «eld War? Staats.Anlehen. U"""e.......79 05 79 LU l»«n ^° Staatslosc . 350 fi. 120 — 120 25 lk«n° ^° 8"nze 500 „ I8s>20 135 ?u »«3 ^° »ünstel 10U « 138 50 139-50 U"Staatslost . . 100 5 171 -,71 50 llnm » " - 50 „ 170 50 171 — "°'°'Menteufchewe . per St. »?- 3,- s/'»Deft. Goldrente, ftl««^! . »9 20 S9-35 -"i>«i. Notenrente, steuerfrei . 9« 50 ««'«5 "»> Golbrente «°/, . . . , 120-85 12050 ' «. ? 4«/^ .... 88-25 bb-40 ' MV'errente 5«/^ .... S7-«5 8? lib » «ilenb..Nnl. I2afl. ö.W.S. 139 - 129 5ü ' ^ftbahn-Prioritäten . . 9180 9ll — ' Staats.Obl. (Nng. vstb.) ii2»o — ' „ vom I. 18?« 98 90 »9 30 »l,,.Vlämicu.«Nl.^I00fi.ö,W. 114 50 11k - *'«'«'Neg..l:«le 4°/° iuo fi. . . 110-5° 110-75 ^lnndentl.» Obligationen (lür i0«fi,«.,M.). z/° böhmische....... 10«- . in?-- z»/° «.allzlsche....... 98 75 «9 »5 5°/5"^au»Ness,'Lose 5«/„ 100 fl. , 11385. 114-20 dto. »lnleche 1878, fteuerftcl . 102-50 103 -«lnlehln d. Stadtgemeindc Wien 101-5« 10250 «nleyen d. Etadtgemeinbe Wien (Silber ober Gold) . . . .--------------- Prämien»Unl.b.Et»otgem.Wi,n 1«380 124 2« Pfandbriefe ttürioofl.) Vobencr. allg. öfterr, 4'/,°/o Void 118 30 118 e<> bto. in 5U „ « 4>/,°/° 95-25 95 5^ dto. in 5U „ „ 4<>/„ . 91-80 »«-30 dto. Prämien^Schulbverschr,3'/„ 8775 SK-2K Oeft. Hypotbelenbanl ioj. 5>/,°/l> loo^o 15» — vest.hn in Silb. 155'— i«5 5? ssranz-Ios^-Äahn.....103—103 55 W^ii^ische Karl - Ludwig«Nahn Em.18»I ÜWN.S. 4'/,»/^ . . 9Se0 98 90 Oesterr. ««rotveftbahn. . . . i<<2»c> 103-10 Siebeubürgtl.......S3 3ü 93'70 V«U> «gar« Sta»t«bahn i. Emission . . . ik» - 182 50 Oübdahn »3«/,......i8».5o 14,..— « b 5°/,......,zc»^u ,20 75 Una.'galiz.Nahn . . . . 9gco «3 65 Diverse Lose (per Sll!8 — 109 — kaibacher Prämien.Nnlehen 20 fi. 23— «4-— Ofener ^.'ose 4« fl. . . . . 41-».____ Palffh-Lose 40 ss...... »?„. 5750 Mothcn «reu,, öft. (si,. v. 10 fl. 12 05 lz-zo Riivols'kose io«...... 18 75 lg.,5 SalM'Lose 40 N...... zz.zo 5z!. Si,°Vcno,e-i!ose 4U st. . . . 4h._ 45.5^ Walbstein-Lose li0 ft..... zz^y „.__ Wind!schgiäy-i!ose 20 fl. . . .57,5 gy'25 Baul - Nctien (per Etü5). «nglo-Oefterr. Vanl 120 fl. . . lie — 115 «5 ««nl-Gesellschaft, Wicner,00 st. -_____- Vanlverein, Wiener, lao fi. . . io8'«0lo»l0 Vbncr.°Nnft., Oeft.zlaofl. S.40°/<, 221 50 «z« 50 Llbt.'«nst. f. Hand u. G. 1«0 fl. 357 40 307 70 «lrdt.'Nnst,, Allss. Nn«. 200 fl. . 304 50 305 -Devofitenb., «llg, i!0ü st. . . . 20» — 209-75 EScomple-Gej., l/iicblröft. 5oa fl. 855 — 8«o — bypotlie^-nb., ost, 200 sl. 25°/<> «. ei— ß«-— »»änderballl öft. ^00 ll. H. 50°/<>Uc. 13« 25 1»2 50 Oesterr,>Ung. Banl.....839 — 841 — Unionbant ion fl......11? ln 117-to Vcrlchrsbanl Ällg. l« .»aosl. Ges. Oefterr. 50« st. EM.....«(.0 — e«3 — DraU'Lis.(Vat.'Db,°Z.)200fl.S. >08 75 169 2", Dul«VodenbacherL,»V.ztoofl.S,--------------- Elilab«th»Vahn 200 fl. <) .Slzb,»Tirol.m,E,i878200fl.S. 18775 188-sscrdlnanb«.!»iorbl', 1000 fl. «M, «845 28,l> ssranj'Iosef.Vahn »00 fi. Silb i»?-?5 iu« z>'. FünflircheN'VarcserEls.zaofl.S ^2l 50 22« 5«. i»»Iz.Karl»Ludwlg,V.zaofl. LM, 304 — »04 50 GrHz'»Sflacher E.«».zuost.».W. i!53 - 25t — llahlenbsrg'llisenb. 20a fl. . . ^» — 40-5o Kaschau»lÄ>erb. «isenb. uoofl. S, li« «5 14« 5« Member» » Ezrnow.» Iassy Lis«»' bahnoGesell. 20a fi, ö. W. . . i',i-?5 172 2,. Lloyd.öft.'ung, Trieft 500fl,«ilVi. «73 — «74 -Oesterr. Norbwestb. 2«a fl. Sllb. zo2-?5 203 2>> bto. (Ut. N) 20U fi. Silber . 221 Kc »«2— Prall'Durer Eisenb. I50fi. Zilb. L« 5,0 5l> 25 Rudolf- Vahn 20a ft. Silber , lob ?5^i7b — Slebenbürger Ülsenb. 800 fi. S, 1,15 00 i»s> 75 StaatSeisendübn 200 ,1. ö. W. . 384 5o!335- > ««ld »l'are Südbahn 200 fl. Silver . . . 144-8? I40-zah»ilralup 205 fl. ö. w. , —-— —.»» llnn,.g>i!!i, «lilenb. 200ss. Silb«, 1«»' - 103'7ll Ung. Noiboftbahn 200 ff. Silber 159 »5 !5»'?b Ung,Wc!lb.(«aab-^ra,)»00ft.G. 1«? — 16?'b!> Indnftrie.Actie» (per Stück). Egydi und Kinobern. Lisen» und Vtahl-Inb. in Wien 200 fl. . —-— —' — «lsenbabnlv..Leiha. I.200fi. 40"/« ic,5>50 lLS — „Hldcmllhl", Papers, u, Ä..H. i>« 2'. »675 Vtontan-Gefclls, östcrr.»alpine . 7375 74 «5 Präger Tari. Eisenrass. 100 fi. . 127 — I»?Üll wassenf.'G,, Ocst. in W. 1«) fl, 140 — 140 5l> Iris»«« »ohlenw.'Vef. 100 fi. . — — — — Devisen. Deulfch« Plätze......5« cn «8 70 London.........i«c-zo l22 »<» pari«.........l? «o 47 «5 Helersburg.......^». — — Valuten. Ducaten........ l'«6 «'68 «0'Franc»'Stücke..... »52 sd«, Silber........ —'- — — Deutsche Nelch«banlnote». . . »8-80 ««5