Nr. 91. Freitag, 2ft. April 1888. 1U7. Jahrgang. ^aibacherMMma. >"zj«bn<> << ?? ?^?' ^'^ Voftvelscndu,,,,: «<,n»<ählig fi, ,». halblähi!« sl. 7.»0. Im «omptoli: ^, Di« „Va^achcr Heilung" cischein« tnglich mil Nu««ahmc d« Sonn. und Fe!tll««e. lllln« Vn«^'. ""'billig fl. 5.»o, Füi die Zustellung in« Hau« ganzlähng fl, l, - 3«strt<««»«tb»l: still ? Die »»m»n«ftrat«on beflndet fich ^^bnh°IgaNle «t»»ct«°n Nienerstlaße ,5, — Nnftanllnt« Vlitf» -^ '""" °'^ <« < Zeilen »s, fr., «rößeie vci.^eilc >i lr : ln'i nüel,»,, lLieberbc>!l>n»,cn pl Zcill » lr, ? weldcn n,ch! anacnommen und Olanulcriple nicht znlückglstelll. Uintl'icher Hheil. Nller^s/' ""b k- Apostolische Majestät habe,, mit Fiiwn? ^ Entschließung lion, 14. April d. I. den Nlie") Dr. Alfred Pfeiffer zum Owfinanz-ttn n„ tNnanzftrocurator in Trieft allrrgnädigst zu """'geruht. Dunajewski m'p. Ulle-^s/' ""b k. Apostolische Majestät haben mit NlinisN^.Entschließllng vom 14. April d. I. den Dr. Max Vladimir Ritter uon alleran?5. "'slerial-Secrctä'r'"' Ackerbauministerilim U"°°W zu eruennen geruht. ^^. Falkenhayn m. z>. Nichtamtlicher Theil. Unser Staatshaushalt. ""rqestrii ^^raldebatte über das Budget hat in der Dl'najl" ^be des Finauzministers Dr. Ritler vo» ^ppositwn ^^ '"^ '" lenrr des Hauptsprechers der Nicht nur V' 5' ^" Plener, ihren Höhepunkt erreicht, sondern a H'"'^Uich der Persönlichkeit der Redner, ^batte ? ^ geistigen Niveau«, auf welches die lante vm-l ^^' H"^ vvn Dunajewsli, dessen bril-lchirdens. . "^"'sche Begabung auch von seinen ent-lvird. h^ ' pl>l!tl,che!, Gegnern nicht in Abrede gestellt einril neu ?c ^'""' parlamentarischen Trinmphen ^"plei, >, l ^^ h'«z"gefugt, und man kann be-sichl die' b '""^ ^'"llkstrige Rede in gewisser Hin« lenM «I s "Nagendste '^, welche er in diesem Hause ^legen3°?l - ^^ "'ag vielleicht bei einer anderen ^«Wz d« ü" kraftvollere Polemik, eine größere ^ken lM Ausdruckes, eine feinere Satyre haben M Cabw?.' ."iemals aber hat er sicherlich die Ziele Wickelt > >.'" klarerer uud staatsmäunischerer Weise " Aeaim ' wahrhaft österreichischen Charakter ^e er -« ''Molitit so überzeugend auseinandergesetzt. P^ ^smal gethan. ^"d di/ ^'"anzminister widerlegte znerst ein» s'^altmw»^" ^^ ^"bget uud gegen die Finanz- ^oxellenS^^"^", Bemängelungen, ^"^ ^"' ^°' .breitete??'""^ärbereien erfolgreich entgegen und lintel m?. schlich in sehr bemerkenswerter, in- - Entscki ^'^ "b" die politische Situation. Mit Wung ^ ^nheit betonte der Minister, dass die Re- ^ssr. dass s^""" von rechts uud liuls zurückweisen ^Nlit h^ ^^ Ä".^ l'l-iori niemandes Gegner sei. ^ ^^Minister die gegenwärtige Rtgieruug als diejenige erklärt, die Steinwender — wenn er sich überhaupt eine klare Vorstellung von der Sache ge« macht — gefordert hat. Sehr glücklich beantwortete der Minister Stcinwenders Forderung, dass dm linken Dentschen die Führuug gebüre. Unter Gleichberechtiglen kann die Führung nur jenen zufallen, der sie eben zu erriugeu und zu behanptcn vermag. Die Ausführungen des Finanzministcrs haben auf der Rechten wiederhol» ten lebhaften Beifall hervorgerufen. Die Rede Sr. Excellenz hat nach den stenographischen Aufzeichnungen folgenden Wortlaut: Der bisherige Verlauf der Generaldebatte über den Staatsvorauschlag für das Jahr 1888 zeigt meiner Ansicht nach denselben Charakter, dieselben wesentlichen Merkmale, wie die Generaldebatte über das Budget seit Jahren schon. Es hat von Seite der bisherigen Herren Redner nicht au scharfen kritischen Beurthsilungru der gesammtcn Politik d^s Cabinets gcfeht. Ich will damit nicht im mindesten das jedem der Herreu Abgeord» neten znstehendc 3ü'cht drs Tadelns nnd das freilich mit äußerster Sparsamkeit bis jetzt gebrauchte Recht des Lobes irgendwie bestreiten. Ich will damit nur gewissermaßen der großen Verlegenheit Ausdruck gebeu. in welcher ich mich befiude, indem so viele und viel' faltige Fragen gestreift wurden, aus welche im ein» zelncn und in gründlicher Weise jcht einzugehen wohl kaum möglich und auch dem hohen Hause kaum angenehm sein dürfte. K« wcrden ohne Zweifel andere meiner Collegen im Ministerium bei der Besprcchuug d»'s Voranschlages ihres Rrssorts dasjenige hervor« heben, was sie eben als das Wichtigste in dieser Rich-tnng ansehen. Wenn ich nuu. der langjährigen Gewohnheit und — ich leugne es ja nicht — auch der Pflicht der Regierung nachkommend, in der Generaldebatte das» jenige Prüfe, was im allgemeinen gegen die Regierung vorgebracht wnrde. so biltc ich zi. gestatten, dass ich. was den Staatsvuranschlag selbst anbelangt, mich ein« gehender damit befasse, um denselben in einem nicht so ungünstigen Lichte darzustellen, wie es einige der Herren Redner in kurzen, allgemeinen Bemerkungen a/lhan haben. Iu dopprlttr Richtung muss ich aber eine nähere Discussion von meinem Standpunkte aus ablehnen. Wenn gewisse Angelegenheiten, welche geschlich festgestellt sind. jetzt wie ein Vorwurf gegen die Regierung vorgebracht wurden — so z. B. die gesetzliche Esll-diguug des Nordbahn.Uebereinkommens -^ so muss ich das als eine i c« ^uclionla ansehen. Die Regierung hat seinerzeit in beiden Häusern des Rcichs-ratht's alle die Gründe auseinandergesetzt, welche für die Annahme d«-s Ucbereinkommcns sprachen. Da ich nicht der Meinnng bin, dass das fortwährende Wieder« holen gewisser Ansichten die Gründe für dieselben stärkt, und da es auch krinen praktischen Zweck hat, wieder darauf znrückzukommen, so bitte ich das hohe Haus, es mir zugutezuhalten, wenn ich über die bereits längst zu Gesetzen gewordenen Anträge der Regierung mich nicht writer in eine Discussion einlasse. Ebensowenig kann man bei unbefangener Beurtheilung der Vlufgaben der Regierung in diesem Augenblicke von ihr verlangen, dass sie in eine nähere Discussion über dasjenige ein» gehe, was erst in den Ausschüssen des hohen Hauses Gegenstand der Berathung ist. So weit ich überhaupt mit den parlamentarischen Grundsätzen, Gewohnheiten und der Geschäftsordnung vertraut bin. glaube ich nicht, dass das hohe Haus es angemessen finden würde, wenn ich mich heule des uäheren über die Börsesteuer ausließe. Ich bitte nur die Bemerkung zu gestatten, dass gewiss der Finanz» minister gegen ein«! ergiebige neue Steuer unter den gegenwärtigen Verhältnissen gar keine Einwendung erheben wird (Heiterkeit), nur mnss er — und es ist dies selbstverständlich, weil er ja doch auch Mensch ist, der Gründe hat und Gegcngründe gern anhört — die Ueberzenguug gewounen haben, dass eine solche Steuer dem Staate wirklich ein bedeutendes Einlom« men bringt, ohne berechtigte Interessen zu schädigen. Es kann sich der Finanzminister in dieser Beziehung irren wie jedermann. Das ist selbstverständlich. Es wurde auch von einem der Herren Rebner iu sehr ausführlicher Weise die neue Vorlage der Regierung über die Brantweinsteuer besprochen. Ich tauu auch da aus dem eben angedeuteten Grunde auf riue nähere Erörterung nicht eingehen. Es sei mir nur erlaubt, Eines zu berühren. Es wurde von einem der Harren Redner mir vorgeworfen, dass die Berechnung des Contingrntes zwischen beiden Reichshälften auf Grundlage der Production erfolgt sei. Aber es soll da hinzugesetzt werden: derjenigen Production, die für den inländischen Consum bestimmt ist. Das wäre genau. Nun, darüber wird ja wohl später Gelegenheit genug sein, zil sprechen. Ebensowenig theile ich die Ansicht, als ob, wie nach den Ausführungen des geehrten Herrn Vorredners sich zu ergeben scheint, nur die ungarischen Ktss'ibrcuner so gescheit sein sollten, ihre Erzeugung immer mehr zu vergrößern, wenn der ihnen dar» gebotene Vortheil so groß ist, während unsere eigenen inländischen Landwirte und unsere jetzigen oder künf» tigen Kesselbrenner nicht die Befähigung haben sollten, einen solchen Vortheil zu erkennen und zu benutzen. Weiter kann ich mich wohl, wie gesagt, heute in diese Sache nicht einlassen. Jeuillelon. Ueber Gemiithsbewcgungen. Li^"!^^ "-°- das Wieder, d ^atur siH "wichen Geistes znerst in der schönen H^ebiete der N"? ^"bart. s'"d auch bald auf vn. des Geitt«, ^"Haften die Flüchte jener neuen W?""lk„ ss !. < "2 in den nordischen Ländern l>» «.^ ""« die Fachzeitschriften Hm, " Theil, /l^ lebendiges Zeugnis von der ver-Ilks an^d '^"' des skandinavischen nnd dänischen Hs«l lsen, W-Ki . 5""a der Wissenschaften: doch auch m. dänischer Forscher! ltan,l>ch sein 7^'" Kopenhagen, der in Deutsch-A?'le»l schn '.^machendes Werk über Nerven-He?^l. Vers /^'"ichst bekannt geworden ist, den We5 '?' Wand ? -N?"^' seine eigenen, originellen ll ^«bew "' '«dem er das schwierige Capitel der ^"ng 2^'/'d°s Vereich der physiologischen ll>^° »«"' hat- ^Ulst.H« darüber veröffentlichte Werk" an ^^. ^ voraussichtlich nicht verfehlen, großes ö^d^ Eine Psycho, v- »curella. Ucipzig, Theodor Thomas, Aufsehen zu machen uud bahnbrechend zu wirken, weil es der Wissenschaft ein Gebiet erschließt, das bisher m räthselhaftcs Dunkel gehüllt und ganz den oberflächlichen und naiven Vorstellungen, wie sie in der Volks» anschauung über wissenschaftlich unaufgeklärte Erschei. nungen entstehen, preisgegeben wur. Aus der naiven Denkweise, die alle Völker ,m Beginn ihres geistigen Lebens auszeichnet, ist die Vor-stellung hervorgegangen, dass das Gemüth im Herz seinen Sitz hat oder das Herz selber ist. Diese Auf-fafsung. die. wie so vieles in der populären Psychologe, ihre Stärke nur iu einer gewissen Anschaulichkeit hat. ist im Laufe der Zeiten iu das allqemeiue Volks-bcwusstsein übergegangen und hat auch in allen Spra» chen durch viele sprichwörtliche Redewendungen ihren bildlichen Ausdruck gefunden. An einer so emgewurzel-ten Vorstellung zu rüttelu. erscheint gewissermaßen als ein Wagnis, nnd doch hat Lauge den ersten Versuch dazu mit so viel Glück uuteruom'men. dass ihm auf dem crössnew, Forschungsgebiete, das aus halbem Wege zwl> scheu Psychologie und Medicin liegt, sicher bald tapfere Piounicre folgen werden. „ , „,, Ohne die besagte landläufige Auffassum, selbst eiuer Kritik zu unterwerfen, gibt Lange lhr doch den Todesstoß, indem ihm. wie uus dünkt, der Beweis ge-lungen ist. dass die Gemüthsbewegungen nicht dcr Ausdruck einer seelischen Thätigkeit, die etwa un Herzen sich abspielt, sondern die Folge materieller Vorgange im menschlichen Körper si„d. nnd zwar die Wnluug des Simleseindrucks oder der associierlen Vorstellung, welche die letzte Ursache des Affectes sind, auf da« va« somotorische (qefähbewegende) Neroencentrum, d. i. jene Gruppe von Nervenzellen, die, zwischen Gehirn und Rückenmark gelegen, in sich alle die Nervenfasern ver-einigt, welche von diesem Centrum aus in alle periphe-ren'Körpertheile ausstrahlen und dort die Musculatur der Blutgefäße bewtgen, diese Gefäße also je nach Erregung oder Erschlaffung des vasomotorischen Centrums zu verengern oder zu erweitern und damit auch die betroffenen Kö, pertheile blutärmer und blutreicher zu machen vermögen. Je nach Art und Stärke der Affrcts-ursachen ist auch die Wirkung derselben auf das vaso< motorische Centrum sehr verschieden und daher für alle Theile uud Organe des Körpers die möglichen Veränderungen ihres Blutgehall« sehr zahlreich. So ist — uutcr Verzicht natürlich auf die Erklärung des räthsel-hasten Vorganges, durch welchen Nerven Muskeln m Bewegung setzen — eine verständliche Erklärung dafür gesunden, wie ein jeder Affect seinen eigenartigen kör-perlichl'u Ausdruck haben kann. An erster Stelle gibt Lange eine kritische Zerlegung der Erscheinungen des Kummers. Der auffallendste Zug in der Physiognomie dieses Affcctes ist die Lähmung des willkürlichen Bewegungsapparates, die dem Be^ kümmcrlen sein leicht erkennbares äußeres Gepräge gibt: Seine Bewegungen a/schehcn langsam und kraftlos, mit Unlust und Ueberwindung, er geht schwankend und schleppend mit gebeugtem Nacken uud herabhängendem Luibachcr Zeitung Nr. 9l. 766 20. April IM Gegenüber dem Staatsvoranschlage wurde im allgemeinen auch bemerkt, dass er zu spät eingebracht wurde. Meine Herren, die Thatsache lässt sich denn doch nicht bestreiten, dass gerade der Staalsvorauschlag für das Jahr 1888 schon fast ein halbes Jahr in den Händen der Herren Abgeordneten ist. Ebenso habe ich in dem Ausschüsse zu wiederholteumalen betont, dass ich mit Rücksicht auf die bestehenden Einrichtungen und verfassungsmäßigen Verhältnisse, mit Rücksicht auf den Reichsrath unserer Reichshälfte, den ungarischen Reichstag, unsere 17 Landtage und die Delegationen keinen anderen Ausweg für eine, auch dem FinanMinister äußerst wünschenswert erscheinende rechtzeitige Erledigung des Staatsvoranschlages finde, als die Verlegung des Finanzjahres. Diese hängt aber nicht bloß von mir, nicht von dieser Regierung allein ab; das ist eine Sache, die schon seit Jahren in Verhandlung ist, und ich bitte nur die Versicherung entgegenzunehmen, dass meinerseits nichtb vernachlässigt wird, nm diese Ver« Handlungen zu einem gedeihlichen Abschlüsse zu bringen. Ob und inwieferne nicht nach dem Beispiele anderer Länder — ich nenne Großbritannien, Deutschland, wo ebenfalls gewallige Zifferncolonnen zu bewältigen sind — in der Methode der Behandlung des Staatsvoranschlages auch bei uns, im Ausschusse sowohl wie im Hause, unbeschadet der Gründlichkeit, eine viel be» schleunigtere Erledigung möglich wäre, das muss ich der Initiative und der Entscheidung des hohen Hauses überlassen. Ich glaube nicht, dass es meines Amtes ist. qerade in demjenigen, was das I^orurn inlernurn des hohen Hauses betrifft, die Initiative zu ergreifen. Sollte meine Mitwirkung in dieser Hinsicht nothwendig sein, dann bitte ich nur über dieselbe zu verfügen. Wenn ich nicht irre, hat der Herr Abg. Dr. Menger uns ein anderes Verwaltunqsdeficit berechnet, als der Budget»Ausschuss und die Regierung ermittelt haben. Da stehen Ziffern gegen Ziffern, und da lässt sich wohl mit mündlichen Nuseinandelsetzungen schwer ein Beweis pro oder contra gründlich durchführen; aber auf Eines muss ich noch aufmerksam machen. Wenn mit diesen Bemerkungen eine Beanständung des Präliminares der Regierung gemeint sein sollte, so wolle der Herr Abgeordnete gefälligst berücksichtigen, dass ich die Veranschlagung der Zinsen der Staats» eisenbahnschulden budgetmäßig nicht in anderer Weise vornehmen kann, als jene aller anderen Staatsschulden, nämlich nach dem Fälligkeitstermine. Was am Iten Jänner 1889 zu zahlen ist. kann ich ja dem hohen Hause nicht in da« Budget für 1888 einstellen. Die Privateisenbahnen haben da eine andere Methode; das ist ihre Sache. Ich darf es aber nicht anders thun. Was die Subvention für den Lloyd anbelangt, so ist es jedermann bekannt, dass nicht die ganze Subvention eingestellt wurde, und zwar aus dem einfachen Grunde, weil die Regierung dazu kein Recht hatte. Bestätigt die Legislative den neuen Lloyd^Vertrag, so wird dann diese andere Summe in Anspruch genommen werden; da ist ein anderes Verfahren nicht möglich. Was die Postsparcasse betrifft, so kann ich auch diese Beanstandung nicht als begründet ansehen. Was wurde in dem Staalsvoranschlage bezüglich der Post» svarcasse eingestellt? — Die Einnahmen und Aus« qabeu; die Ausgaben für die Personal- und sachliche Verwaltung; der Nettoertrag der Zinsen jener Effecten, welche die Postsparcasse besitzt, das heißt der Unterschied zwischen den Zinsen, welche die Postsparcasse hinauszahlt, und den Zinsen, die sie aus jenen Effecten bezicht. Den Unterschied in den Coursen der Renten kann ja der Staatsvoranschlag nicht berücksichtigen; Kopfe, seine Stimme ist schwach und klanglos, sein Gesicht schmal und lang. die Augenlider herabgesenlt und die Auqen fast bedeckend, alle« dies ist die Folge der Erschlaffung der Musculatur. Viele werden von Kummer sogar so überwältigt, dass sie sich nicht mehr aufrecht halten können und sich auf ihre Umgebung stützen müssen, wie Maria Stuart auf ihre Amme, oder sich zur Erde werfen, wie Romeo in der Zelle des Mönches. Neben dieser Schwäche des ganzen unserem Willen unterworfenen Muikelsystems ist in der Physiognomie des Kummers noch ein wichtiger Zug deutlich erkennbar: das ist die Betheiligung des vasomotorischen Nerven» systems. Während aber der willkürliche Bewegung«, apparat durch die Erschlaffung seiner Muskeln betheiligt ist. ziehen sich im Gegentheil die Gefäßmuskeln, die der Einwirkung unseres Willens entzogen sind und darum zu den unwillkürlichen oder organischen Mnskeln ge> rechnet werden, zusammen, so dass das Blut aus den feinen Gefäßen herausgepresst wird und die Gewebe und Organe des Körpers blutarm werden. Die bleiche Farbe des Gesichtes, das Ergrauen und Ausfallen der Haare, die gefurchte Stirn, das Gefühl von Druck auf der Brust, geistige Mattia/ keit und Nbqeschlagenheit. das sind die wohlbekannten Zeichen des Kummers, welche die directen Folgen der Blutverarmung nnd der dadurch bedingten Ernährungsstörungen der Haut und der inneren Organe sind. kl. k. denn der Staatsvoranschlag ist eine Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben; er ist nicht die Bilanz des Vermögens, wie sie beim privatwirtschaflliche» Ve» triebe aufgestellt wird. Das Einkommen der Poslspar-casse aus ihren Effecten ist ganz dasselbe, ob der Cours gestiegen oder gefallen ist. Ich bitte den Herrn Abgeordneten, mir diese Bemerkungen zugutezuhalten. Ich habe geglaubt, dass vielleicht in seiner Kritik eine Be. anständuug der Prä'llminierung enthalten war. Was nun den Staatsvoranschlag im allgemeinen anbelangt, so bitte ich um Entschuldigung, wenn ich sage: es ist ja alle Jahre ungefähr dasselbe, was die Gegner behaupten, nnd alle Jahre dasselbe, was der Minister in Erfüllung seiner Aufgabe zu erwidern hat. Hie und da mögen sich je nach dem veränderten Laufe der Dinge die Zahlen ändern. Nach meiner innersten Ueberzeugung kann ich behaupten, dass die abfällige Be« urtheiluug des Standes unserer Finanzen eine nn-begründete ist. Ich will damit gar nicht behaupten, dass ich mit dem Ergebnisse sehr zufrieden wäre. Sie wissen, dass der Finanzminister, wenn er seine Pflicht gewissenhaft erfüllen will. kaum jemals in die Lage kommen kann, mit dem Staatövoranschlage vollkommen zufrieden zu sein. Es lässt sich aber, qlaube ich, an der Hand der Ziffern das Eine nicht leugnen, dass, wenn man die Entwicklung der Staatseinnahmen und Ausgaben im Laufe eines längeren Zeitraumes über« blickt, wenn man nicht vergisst, dass keine Regierung und kein Finanzminister, ja mehr, dass keine geseh' gehende Versammlung vollkommen Herr über den Staals-voranschlag ist, weil niemand über Sonne und Wind, über Schnee und Regen und über die verschieden» artigsten wirtschaftlichen Störungen gebietet, wenn man das alles erwägt, doch zugegeben werden muss. dass sich die Lage der Staatsfinanzen nicht unbedeutend qe» bessert hat. Wenn die geehrten H>rr,n berücksichtigen wollen, dass der etatmäßige Abgang nach den Finanz gesehen, also nach dem Staatsvuranschlaqe. in der Periode von 1872 bis 1879 214.809.604 fl. beträgt, also im Durchschnitte per Jahr 26.851.200 fl.. in der Periode von 1881 bis inclusiue 1889 dagegen 180.639.531 fl.. d. i. im Durchschnitte per Jahr 30.106.588 fl., so sieht man, dass nach den Finanz, gesehen das durchschnittliche Deficit in der neuesten Periode ein größeres ist. In der früheren Periode war der Durchschnitt 26 Millionen nnd jeht ist er 30 Mil-liouen. Nun muss man aber bezüglich des factischrn Abganges auch die Rechnungsabschlüsse znhilfe nehmen. Auf Grund der Central-Nechnunqsabschlüsse von 1872 bis 1879 stellt sich ein gesammter factischer Abaauq von 279,096.000 fl.. in, Durchschnitte also 34.887.000 fl. per Jahr, in der Periode 1881 bis 1886 ein factischer Oesammtabgang von 119 Millionen, d. i. im Durch» schnitte per Jahr ein Abgang vun 19 Millionen heraus. (Hört! Hört! rechts.) Während also in der ersten Periode der factische Abgang mit Bezng auf das Prä» liminare um 8 Millionen höher war, ist in der zweiten Periode der factische Abgang durchschnittlich per Jahr um 15 Millionen kleiner als nach dem Präliminare. (Hört! Hört! rechts.) Ich habe diesen Vergleich nicht zn dem Zwecke und nicht in der Absicht gegeben, um irgend e ne Kritik zu üben. weil ich weih, dass lein Finanzmiuister über diese Sache vollständig Herr ist und sein kann, sondern weil es kein anderes Mittel gibt. die Entwicklung irgend einer düuernden und doch wechselnden Erscheinung im staatlichen Leben zu beurtheilen, als indem man eine längere Zeitperiode betrachtet, und darauf stütze ich meine Ansicht, dass die pessimistischen Anschauungen oder abfälligen Urtheile nicht begründet sind. Politische Uebersicht. (Entrevue in Innsbruck.) Se. Majestät der Kaiser wird Ihre Majestät die Königin Victoria von England auf deren Durchreise durch Tirol Allerhöchst persönlich am 23. d. M. auf dem Bahnhöfe in Innsbruck begrüßen. Die Königin Victoria wird anf der Reise nach Deutschland nur von der Prinzessin Beatrix begleitet sein. Die Königin macht die Reise von Florenz über Bologna-Ala nnd wird in Lhar« lottenburg einen zweitägigen Aufenthalt nehmen, worauf sie nach England zurückkehrt. Ihr Eintreffen in Windsor ist für den 27. d. M. abends festgestellt. (Verhandlungen des Reichsrathes.) Aus Wien berichtet man uns unterm Vorgestrigen: In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde die Generaldebatte über das Budget fortgesetzt. Als erster Redner sprach heute Ozarkiewicz. Derselbe verlangt die Gleichberechtigung für das ruthenische Volk, dessen Treue gegen das Kaiserhaus notorisch sei. Dennoch werden die Wünsche der Rutheuen, besonders in Bezug auf ihre Berücksichtigung bei den Mittelschulen und beim Obersten Gerichtshof, „icht erfüllt. In der Hoffnung, dass die Regierung den berechtigten Envar« timgen der Ruthenen entsprechen werde, stimme Redner für das Budget. Abg. Dr. Pichler polemisiert z». lachst gegen Abg. Dr. Grigr und beleuchtet die na- tionale Lage in Böhmen. Allen Völkern in Oeste ">ch sei die Möglichkeit geboten, ihre Nationalität zu kennen, nur den Deutschen nicht. Der StaaMM^ werde den nationalen Sonderbrstrebungen geoM'' . « die Folge davon sei die Verländerung des «"kl"), Redner vergleicht dle österreichisch-ungarische ^"""^ mit einer Familie, deren Oberhaupt, der V"'^ s Josef, schließlich, nachdem die Söhne Stefa», "'s und Stanislaus das Ihrige erreicht haben. aM l vergesse» werde, dass er einen ältesten Sohn ^ " habe. (Heiterkeit und Beifall links.) 6'"^"'""^ Dr. v. Dunajewski wies ziffermäßic, nach, ^' Deficit unter dem Ministerium Taaffe aWiwM' hat. Seine Rede bringen wir dem vollen "M'' nach an leitender Stelle. Abg. Dr. Vasaty w sich hauptsächlich gegen die Führung der °"swa ^ Angelegenheiten. Der Abschluss des Bündnis Deutschland könne eine grüße Gefahr bnna/n. " seine frühere Verbindung mit Deutschland habe ^,. reich den Lohn bei KöniM-äh empfangen, unv , zu befürchten, dass sich Aehnliches wiederhole. ^" >^ ganz gewiss, dass es zu einem Krieg Mischen ^^^ reich und Deutschland kommen werde, und da" . es möglich, dass Oesterreich, welches den wem, vermöge des Allianzvertrages zuHilfe kommen^ , am Ende die Kosten zu tragen habe. Ncdner P" . deshalb eifrig für die Auflösung dieser M""" ^ dafür, dass Oesterreich bei einem Krieg M'ch" u ^ reich und Deutschland neutral bleibe. Was "li'»^ betreffe, so gebe man sich einer argen Tä" ^"" ,f hel wenn man glaube, es werde seinen ^'"^^ ^c^cht Balkanhalbinsel einbüßen. Statt ihm nnt UM' >^ zu begegnen, sollte Oesterreich sich mit ,hm 5 ^ ständigen s„chen. wobei es sicher sein könnte, ^„^ günstige Concessionen zu erlangen, ^tw" ^«, daher im Interesse der Großma'chtsteUung ^'"/st,',, im Interesse des böhmischen Volkes und der M^I ' „ Dynastie eine vollständige Aenderung in der ""l" /^ Politik. Abgeordneter Ruczk a beantragt de" ^ ^ der Generaldebatte. Dies wurde angenomnm ^ Abgeordneter Dr. von Plener (oantw) "" ^hlt. geordneter Snklje (pro) zu General-Rednern « ^ Abg. Dr. Plener erörtert in eingehender ^^»-einzelnen Posten des Staatsvoranschlages uno ^ gelt insbesondere die Zlillciunahmen. die H"'> ^ die Staatseisenbahn' Schulden. die Betrage s^ ^ Lloyd. die Emission von neuen Staatsm'te" - ^ ni'd berechnet das Deficit mit 24-5 Millionen "^ Redner polemisiert qegen die Ausführungen des ^s ^ ministers über die Besserung der wirtschaf nm ^,d nud wendet sich gegen die Spiritussteurr. Uco ^'^ auf die Politik der Regierung, macht ^''d""^^w>^ verantwortlich für die heftige und gefährliche ^ ^ lung der nationalen Bewegung; jetzt wolle ^ nisterium dieselbe znrückdämmrn. aber es 1? s ^H So z. B. sei es den Czechen schon gelungr!!, "^ ^, nicht einen czechischen Senat, aber doch >^"' ^l'ch''" fange dazu zn erringen. Redner befpricht die v ^.^», Ausqleichsversuche zwischen den Deutsch/" ""^H die wobei er den letzteren die Schuld bemussl, ^ ,„ Versöhnung bisher nicht erfolgte. Es könne ^^ Böhmen erst dann zum nationalen F^oen ^ Aast wenn die Regierung ihn wirklich wolle unc> ^„ahB dafür einsetze. Redner besorgt, dass durch di ^^,„,e des nationalen Geistes anch die 9"»^'" ^, ^ immer mehr zurückgedrängt werden ""d oa, ^fl' wisser Fatalismus 'in Bczng auf die 0"l""' 9^' reich« sich breitmache. Die nwderne GeschO ^ W' reich« zeige fortwährend den Kampf MM' eiß'M hcit des Reiche« nnd der provinzlalen H ^ dc Anf der letzteren Seite stehen die Slaven. ^ h, ersteren die Deutschen. Da die Regierung 1^ ^,ti Majorität der Slaven und Clericalen stM, ' ^M er und seine Gesinnungsgenossen ihr l"^ " ^l M bewilligen. (Beifall links.) - Die Debatte ^^,, g Budget wurde hierauf abgebrochen, ^aa) gjn einer Interpellation des Abg, Ha"s»er ' ^e v' botes der galizischen Wähleruersannnlunge' ^ M Sitzung um 4 Uhr geschloffen. Morgen w" gctdebatte fortgesetzt. ^ U>'^s>! (Ministerium für Cultus "" ^, Ott" richt.) Wie uns mitgetheilt wird. w»"' ^,M" des kürzlich verstorbenen Werner der Professor an der Wiener "" "^hol ^ cultät. Hofralh Dr.Zscholke als Baratt) > ^OM Cultus-Angelegenheiten in das Ministern"» und Unterricht berufen. <^-iw Ersatzreservisteu in Berathung. Der v ^Miacher Zeitung Nr. 9l. 707 20. April I888. dari .^erväry bemerkte, die Vorlage finde zumeist m, ,hre Acgrüuduug. dass der Friedensstand, mit li. "'^"Staateu, wie Deutschland. Frankreich. Ila- "'^ dauernder Natnr. Hirnach wurde vuage im allgemeinen angenommen. U^^'ltschland.) In London verlautet. Fürst Unt"^? habe Vemulassuug geuommlil. im Laufe der das«? c"^" mit fremden Diplomaten z» betoueu. g^"schlaud festhalte au dem deiltsch-österreichische» A,mr ' ' '"'^ Opposition gegeu das Battenberg'sche bit!^" "'"^ "ur vou dem lebhafte» Wünsche filr ^ '5^ Personen und Parteien iu Russland, die '"' t»n Fladen wirken, zu stärken. NaH N ^ Vaueruaufstaud iu Rumänien.) i„ 3,, 7'chleu der «Pol. Corr,. au« Axkarest hat der W?l"''^" ausgebrochene Nauernaufstaud im V,r' kinkr 9, c!^ ^"wachfens immer mehr den Charakter M ""'"h""ug gegen Besitz. Intelligenz und Auto« «loch P ^"°""ne"- Nicht bloß Pächter und Primäre. Wtei, m/'l '"^ ^rer. ja selbst wohlhabendere Bauern hat >,5n 'öhlmoluugeu zu erleiden. Die Regieruug Belveam' "'^ '" ^^ Ueberzeugung, dass Milde dieser leM-.. ..^""ber nicht angezeigt wäre, die umfas "''Militärischen Maßregeln getroffen. Ff^f^. parlamentarischen Gruppen in M ei«, ^ ^'^ über die gegen das Cabinet Flo« es sch ,«""ehnm,de Haltung getheilter Anschauung. Wie schied?,, l5^ "^ die Interpellation noch nichts ent-herst^,', ^ wird versichert, das Project der Wieder-in einin»^ ^^ Arrondissemenls-Scrutiniums werde erst 'Ar Zeit vorgelegt werden. swdet V"^"lan o,) Wie dic «Pol. Corr.' meldet, "läsziick >, "'Oilier ^s N. November in Athen ^usslell^ ? ^egirrungsjubiläums des Königs eiue ^'sscn2 c Landwirtschaft. Iudustrie. Kunst uud "aliona^' m,'^". "^che zugleich durch Vorführung einer k>,sl ^'pule und Wettstreite den Charakter lönne,, „ M'en Naiioualftier erhalten soll. Hiebei nahnit an ^ ^'"'dländische Erzeugnisse ohne Antheil l^l» ^ ^leieb,Werbung zugelassen werden, ^te der^ serbischen Skupschtina) kün-des N^. ""lanzminister eine Vorlage wegen Auflösung sH. 3 "^ dt'r Tabakmonopol^Gesellschast au. genieß ^ age in Massauah) wird aus Rom Nernl Sa, m) ^'^ Verhandluugeu zwischeu dem Ge-gnioi^,, "larza„l) und dem Negus wieder auf ^sijhnli^ ^°?"' l'"d. Es führe dieselben jetzt der ^°s tz llH""te Nachfolger Nas Alula's. Ras kille leicht,^ ^^us wäre geneigt. Karawanen gegeu hebln,« dl/^ durchzxlassen. verlangt jedoch dieAuf-llchen w.^ .^lucus vou Massauah uud einen fcier. ^^^3!?t auf einen Einfall in Abrssyum,. Tagesneuigleiten. ^ei»de 3^F^ ber Kaiser haben der Schul-hosen a dV^lchfag im politischen Bezirke Waid-"Ne Ul,'tr,-'s<"< ^ in Niederösterreich zu Schnlzwecken Pridatcast' "bung von 100 si. aus dcr Allerhöchsten ^^,," aUernn^i^. ^, bewilligen geruht. — (Vom kranken Kaiser Friedri ch.) Die schier unversiegliche Widerstandskraft des dcu4 sl,. zusammen also :.02:!.25« fl. Die Offerte sind bis zum K». Mai einzureicheu, und wird die Entscheidung bis inclusive 2<». Mai erfolgen. -- (Pressvergcheu) In der Triester periodischen Zeitschrist «.I»>i 8 zni^o» erschien in Nr. 1 des Jahres 1887 eine Zuschrift aus Gairach. durch welche sich dcr Gastwirt und Nealitätcnbcsitzcr Matthäus Hvalec in Gairach verletzt fühlte. Der Verdacht der Urheberschaft dieser Correspondenz richtete sich gegen Martin Lorger, Lehrer in Sl. Leonhard bei Tllffcr, der diesbezüglich auch von Matthäus Hvalec belangt wurde, ohne dafs jedoch demselben hiefür ein stichhältiges Beweis-materiale zngebote gestanden wäre. Die Geschwornen in Cilli verneinten daher auch die an sie gestellte Frage mit acht gegen vier Stimmen, weshalb Lorger freigesprochen ,md der Kläger Matthäus Hvalec in die Kosten des Verfahrens verurtheilt wurde. — (Zehntausend Fliegen gesucht!) Ein amerikanischer Fliegendresseur hat kürzlich in deu Journalen einen Concurs zur Lieferung von zehntausend lebendigen Fliegen ausgeschrieben. Er erhielt richtig dreitausend Fliegen, für die er fünf Pfund Sterling bezahlte. Nach seinen Augaben tauge unter tausend Fliegen nur eine zum Abrichten, und dauere die Dressur gewöhnlich drei Monate. Eine solche dressierte Fliege lebt gewöhnlich ein Jahr. — (Ein grausamer Mörder.) Zu Elcso in Ungarn wurde der 18jährige Vasili Venye damit geneckt, dass das Kind, welches die in gesegneten Um- ständen befindliche 17jährige Anna Papa gebären werde auf seinen Namen getauft werden müsse. Darüber erbost, lauerte Benyc der Papa im Walde auf; als diese ihr Vieh austrieb, versetzte ihr der Bursche mit eiuer Hacke ciueu Schlag auf das Haupt, so dass das Mädchen sofort leblos zusammenstürzte; hieraus schnitt er ihr die Kehle durch und verscharrte den Leichnam des Mädchens; dieser wnrde bald aufgesunden, worauf Benye den Mord eingestand. — (Panik in der Menagerie.) Dem von dem Löwen in Kludsky's Menagerie angefallenen Thierbändiger Johann Schanda wurde im Prager Spitalc der Arm amputiert, da die Knochen durchgebisfen waren. Die Brust ist völlig zerfleischt. Schanda dürfte kaum am Lebeu erhalten werden. — (Falsch verstanden) Professor: «Sie haben ja einen Studiosus als Zimmerherrn! Auf was wirft sich denn der?» — Slangerl: «Untertags meistens aus's Sopha uud wenn er einen Rausch hat, gleich aus's Bett!» Local- und Provinzml-Nachnchten. — (Das Concert der philharmonischen Gesellschaft) verspricht einen ungewöhnlichen künstlerischen uud äußeren Erfolg, da einerseits die Nachfrage nach deu Sitzen eine den materiellen Erfolg verbürgende ist und anderfeits das Programm sich durch seine Vielseitigkeit auszeichnet. Abgesehen von dem ganz befonderen Interesse, welches unser tunstlicbendes Publicum dem Debut des Herrn Dr. Rot hau er entgegenbringt, und abgesehen von der Beliebtheit des Fräuleins Bock als Liedersäugerin, wird in diesem Concerte auch der Männerchor der philharmonischen Gesellschaft sich das erstemal in dieser Saifon durch die Mitwirkung in zwei gcmisch-tcu Chören au dem Programme betheiligen. Im zweiten dieser genannten Chöre werden wir auch Gelegenheit haben, Herrn Musikdireclor Zöhrer als Compositeur zu würdigen. Die Reprise des «Dornröschens» ist ihres Erfolges ohnedies sicher, nach der glänzenden Aufnahme zu schließen, welche dasselbe bei seiner ersten Aufführung gefunden hat. — (Ein Jerusalem-Pilger.) Diesertage ist in Laibach der gelehrte Benedictiner Fra Fulgentius Me unier, ein geborner Belgier französischer Nationalität, auf einer Fußreise nach Jerusalem begriffen, angekommen. Bei seiner Pilgerfahrt verfolgt derfelbe die einstigen römischen Heerstraßen, welche im vierten Jahrhunderte nach Christi Geburt ein römischer Pilger von B.irdegala. dem heutigen Bordeaux, nach Jerusalem eingeschlagen uud mit genauer Angabe der Meilendistanzen zwischen den einzelnen Marschstationen verzeichnet hat. Die bezügliche, noch erhaltene Handschrift auf Pergament befindet sich in der Bibliothek zu Verona, sie ist unter dem Namen Itiiwiarnnn Il.volottoi.vmitÄüuül oder Ilur-äc^.il«»!«« den Gelehrten bekannt und als Militärftraßen-Karte für die Kenntnis des römischen Straßenweseus unter Kaiser Coustantin dem Großen im Jahre 333 unserer Zeitrechnung vou großem Werte. Auch für unsere Landes-geschichtc sind die Angaben dieses Itinerars von Wichtigkeit, indem dort theilweise andere Mililärstationen angeführt sind, als in der Prutingerischen Tafel. Jener römische Pilger hat auch das heutige Krain durchzogen und dcu weiteren Weg über Cilli, Peltau, nach Dacicn, Durchs Telephon. ""'lanische Humoreske von Marl Dual«. (6. Fortschung.) ganzen Tag nicht zu hause ge-?"sie twl>, ^"twort; Wben komme ich heim. Ich ^..'chen z"" gehen... (I„ bangem Erwarten ver-Mnitne^'' '">'f. zehn Minuten; endlich tönen in 3 °lt unn ^V-?" Worte aus dem Apparate): Sie M saqte n '^ Gepäck mitgenommen. Der Diener-°5 " Zinn, "' l'". gehe eine Freuudin besuchen. Auf >A '' lu'.'d ich aber dieses Billet: ^Ich bin mciue Spuren; da« Herz ist mir bm! 'ch sriu ^ . ""ch "'e wieder sehen. Sage ihm. .^ werde, so oft ich das Lied -Liebe. !b/c!'"nrrn' kl. ^' aber ohne mich der rauhen Worte it ^."el. Äl° m^""ber gesprochen . ... Su lautet ^'schel, 2"' ?lunzu! Was soll das heißen? Was d,i ^lomo "? liehen? d., .'>" Todte, c^''b sprachlos da, kalt und bleich. « bie frch',^!' Futter öffuete rasch das Fenster, ä'^ des Vs Vuft seme Betäubung banne. Aus den Vn>rence K''^ siel eine Karte zu Boden. Frau c>i "' "lr. Sidney Algernon Burley. Sau Fran- ^tl^ fturzt^f'^ swlntte FitMlarence. l"ia ' ^ Kart /" ""' d"' falsch." Priester zu H^kut/f," klarte "«es auf. denn die beiden der .^'"'q ibr?Ü"' ^ 'm Lauf.' ihrer Gespräche ^rliV^lichen U'?"'^^'cht'N erzählt, nicht ohue "bten sH stoppten 5" sft"tteu. wie dies unter "« Gewohnheit ist. VI. Während der folgenden zwei Monate geschahen manche Dinge. Rosanuah. die arme Waise, kehrte nicht mehr zu ihrer Grußmutter nach Portland zurück; und die Leute, bei denen sie Obdach gefunden, beflissen sich offenbar der größten Verschwiegenheit, denn alle Au. streugungen, ihre Spuren wiederzufinden, bliebeu ohne Erfolg. Älonzo aber konnte und wollte sie nicht vergessen. Er sagte sich: «Sie wird. wenn Kummer ihr das Herz beschleicht, unsere süße Romanze singen, und dann — dann finde ich sie wieder.» Und er nahm seinen Koffer und ein tragbares Dlephon. schüttelte auf seine Vaterstadt den Schnee von s'ineu Füßeu, und gieug hinaus in die welte Welt. Er irrte umher von Land zu Land. Zuweilen sahen die Leute verblüfft eiueu bleichm. kummerbedrückten Mann eine Tclegrapheustange empmklettrru. um oben auf dem Gipfel das Ohr an eine kleine Holzschachtel zu drücken. Dann stieg der Mann wieder hinab, um seine untcrbrochcue Wauderuug fortzusetzen. Z» Beginn seiner Wanderschaft hatte er oft gemurmelt: «Ach. weun ich nur das Lied «Liebe, holde Liebe!» zu hören bekäme! Icht aber senfzte er ,miner nud immer wieder: «Nie, ach nie werde ,ch diese Mc-ludie vernehmen!» . . So verflossen acht Wochen, bis einige mitleidsvolle Leute sich seiner erbarmte» uud ihu m cm Kraule», haus in Newyork steckten. Er lehnte sich nicht auf da-qegeu. denn seine Kräfte waren schon völlig geschwunden und mit den Kräften auch feine Hoffmmgen. Der D,-rector der Anstalt, von Mitgefühl für ihn ergriffen trat ihm seinen Salon uud sein Zimmer ab und pflegte ihn mit der sorgfältigsten Hingebung. Nach Verlauf einer Woche dürfte dcr Pattent zum erstenmale das Bett verlassen. Gemächlich auf einem Sopha hingestreckt, lauschte Alonzo dem klagenden Sänge des Märzwindes und dem gedämpften Schalle der Tritte draußen auf der Gaffe. Es war gegen fechs Uhr. Im Kamine flackerte lustig das Feuer, und eine Lampe ergosK ihren freuudlichen Schimmer über das Gemach; b'rin Helle und Wärme, draußen Frost und Finsternis. Alonzo lächelte eben wehmüthig bei dem Gedanken, dass sein Liebesgram ihn in den Augen der Welt als einen Narren erscheinen mache, als plötzlich ein sanfter und ferner Klang, so fern, so endlos fern, dass er nur wie der Schatten eines Klanges tönte, ihm ans Ohr drang. Das Herz zuckte ihm wild zusammen, mit verhaltenem Athem horchte er weiter dem Sauge. Langsam und unbewusst erhob sich Alonzo vom Sopha: «Sie ist es! Sie ist es gewiss! O, die wohlbekannten, läugstersehnten Töne!» Und er schleppte sich hin in die Eck?, woher die Klnilge kamen, schob einen Vorhang zur Seite und entdeckte da ein Telephon. Er neigte sich über das Instrument, nnd als die letzte Note verklungen war. rief er aus: — Eudlich, dem Himmel sei Dank! Endlich habe ich dich wiedergefunden! Sprich zu mir, Rosaunah, meine Vielgeliebte! Das grausame Geheimnis ist cnt. schleiert Der Schurke Burley war es, der meine Stimme nachgeahmt, »m durch seine frechen Worte dich zu kränteu..... . ^, , Es folgte eine Pause, welche Alonzo cm Jahrhundert zu 'währe» schien, dann kamen aus fernem Lande die Worte herüber: — O, wiederhole noch einmal diese theuren Worte, Alonzo! (Fortsetzung folgt.) Laibachcr Zeitung Nr. 9l. 768 20. April IM. Constantinopel, Kleinasien und Palästina genommen. Frater Fulgcntius hat bereits einmal die Pilgerfahrt nach Jerusalem zurückgelegt. Auf seiner jetzigen zweiten Fußreise ins heilige Land befasst er sich zunächst mit der kritischen Richtigstellung einzelner römischer Stationen, über deren Lage die Gelehrten noch nicht ins klare gekommen sind. Tiefes Unternehmen des rüstigen, an Gefahren und Strapazen aller Art gewohnten Benedictiners hat in den bisher von ihm durchwanderten größeren Städten Oberitaliens und zuletzt auch in Trieft in den gebildeten Kreisen ein reges Interesse hervorgerufen; der Genannte hielt daselbst Vorträge in französischer Sprache, in denen er nicht nur die archäologischen Zwecke seiner Pilgerfahrt näher beleuchtete, sondern auch manche interessanten Erlebnisse seiner ersten Pilgerfahrt zum besten gab. In den betreffenden Berichten der italienischen Zeitungen wird der klare, anziehende und belehrende Vortrag des redegewandten Benedictiners anerkennend hervorgehoben; die Vorträge erfreuten sich überall eines zahlreichen Besuches, und hat auch die Damenwelt daran einen sehr lebhasten Antheil genommen. Obschon der gelehrte Gast des Deutschen unkundig ist, wäre es den hiesigen gebildeten Kreisen doch erwünscht, einen Vortrag des Genannten in französischer Sprache über das Thema seiner Wanderungen zu hören, welches in jeder Hinsicht als ein höchst anziehendes bezeichnet zu werden verdient. Da nun daS hiesige Landesmuseum ebenfalls archäologische Zwecke verfolgt, so hat der gelehrte Benedictiner auf die diesfalls an ihn er« gangene Einladung sich bereit erklärt, heute abends um 7 Uhr im Lefesaale des Rudolsinums in französischer Sprache «über eine Pilgerfahrt nachIeru' salem auf den einstigen römischen Straßen» vorzutragen. Dieser Vortrag ist nicht bloß für Herren bestimmt, sondern verspricht auch den Damen Laibachs, welche denselben mit ihrer Gegenwart beehren wollen, eine angenehme Stunde der Belehrung zu bieten. — (Wählerversammlung.) Gestern abends fand im Magistratssaale die angekündigte Versammlung der Wähler des zweiten Wahllörpers statt. Gemeinderath Dr. Ritter von Bleiweis«T rsteniski begrüßte die Wähler und schlug als Vorsitzenden der Wählerversammlung den Gemeinderath Herrn Franz Ravnihar vor, welcher Vorschlag einstimmig angenommen wurde. Zu Candidate»! wurden einstimmig nominiert: Bürgermeister Peter Grasselli und Handelsmann Josef Venedikt; statt des nach Gürz übersiedelnden bisherigen Gemeinde» rathes Herrn Baurathes Potocnit, welcher kein Mandat mehr annimmt, wurde auf Grund zahlreicher, an das Präsidium des nationalen Gemeinderathsclubs g<» langter Zuschriften und unter lebhafter Zustimmung der Wählerversammlung der hochw. Herr Stadtpfarrer Johann Rozman als Candidat aufgestellt. Gemeinderath Johann Gogola, welcher auf fein Mandat resignierte, wurde neuerlich als Candidat aufgestellt. Bürgermeister Gras-selli dankte den Wählern für das ihm nun zum dritten» male entgegengebrachte Vertrauen und gab die Versicherung, stets nur das Interesse der Landeshauptstadt vor Augen zu haben und deren Gemeinwesen all seine Kräfte widmen zu wollen. (Lebhafter Beifall.) Hierauf wurde die Versammlung geschlossen. — (Personalnachricht.) Dem Staatsanwalte in Klagenfurt Herrn Dr. Franz Zechner wurde der Titel und Charakter eines Oberlandesgerichtsrathes verliehen. — (Verwendung der Arbeiter des Sagor-Trifailer Reviere« beim Kohlenbergbau in Kö flach.) Die Südbahngesellfchaft hat der Graz.Köflacher Eisenbahn- und Bergbaugesellschaft eine weitere Lieferung von 40.000 Tonnen für das Jahr 1888 und eine Ge. sammtlieferung von 90.000 Tonnen für die folgenden zwei, im Optionswege vier Jahre definitiv zugewiesen, wobei die genannte Bergbaugesellschaft verpflichtet wurde, die zur Effectuierung der verstärkten Lieferungen erfor» derlichen Arbeitskräfte, ungefähr 80 Häuer und 70 bis 80 Förderer, vorwiegend durch Anwerbung von im Sa« gor-Trifailer Reviere frei werdenden Arbeitern zu be« schaffen. Die betreffenden Parteien sind von dem Inhalte dieser durch Ingerenz des Handelsministeriums zustande gekommenen Verfügung verständigt worden. — (Schenkung.) Herr Regierungsrath Professor Dr. Alois Valenta hat d discutiert worden, beschloss die Kammer nut ^" "^, 215 Stimmen, die Samstag zu ernennen. Bonlanger wurde "^ ^. Wege von und nach der Kammer lebhaft acclu« Es fand keinerlei Zwischenfall statt. ^s London, 19. April. In der heutigen Sly«"« Unterhauses nahm dasselbe mit 239 «M» ^ ^ men die V,ll an. in welcher die Ehe eines A^""' ,^ der Schwester seiner verstorbenen Ehefrau sur u erklärt wild. «H „el- Belgrad, 19. April. Die Regierung say ^" ;„ anlasst, die Redacteure Tomic von der *^' «,^1,1 Neusah und Iovanouiö vom «Srbobran» u> ^'^ aus politischen Gründen auszuweisen. ^"^«^ b, b"«"' ^Mt, Kaufleute, Wien. — Freund. Reisender, PrA ^ MlO Reisender, Fünftirchen. - Loy, Kausm., Gottscyee. Rentier, Fiume. NoienbaU^ Hllttl (5leflMt. Kontoumas, Ingenieur, M^- °?7.,^ Schwab. Kfm., Offmlmck. — Steiner. Lillcs, T'sseu, MUPP' zM. Hollaback. Kahn. Klein. Bauer und Mautner. «"«'"' ^^n — von Arbler. Obcrvorsteherin, Heruals. ^. ^>s.^er, A' und Spendling. Kaufleute, Graz. — F^janöic, p ^M-Villach. — Schober, Private, Laibach. _, ,..„ Eis"""' Gafthof Kais« von Oesterreich. GasperM, Bettys Gwhuv, Bescher. Altinjc. ^ „s^r, ^' Gasthof Sternwarte. Wohinz. FinauzwachOberau'^^ ^a, — Patic Margarethe. Private, Rcisnch. ^^"^. Besitzerin, Dolenjavas. — Kunstel. Kaufm.,^-^^^ Verstorbene. ^ I„ Den 18. April. Iosefa Mana-Theresien.Strasze 10, Typhus.-Maria I"s "^ Ml' Mädchen, 89 I., Kaiser > Josefs - Platz 2, Entartung leibsorgaue. , ^«l,n, ^ ^ Den 19. April. Franz Eerne, »rs-V z Schr.ft Vcaaaasse 10. Meningitis. — Victor Edler u. Kasten steller, 48 I., Kuhthal 11, 'Meteorologische -« ^y^ LZ ««sich«..« LLß 19. 2. N. 730 9 20-0 SW, schwach the'""'" 9 . Ab. 731-ll 11-8 SW. schwach "^ ^, ^B Tastsilber vo>überziehendes Gewölle, abends Y ^ über °c Hof. Das Tagesmittel der Wärme 13-9°. um ^^ Normale. _____^^—^^"" Verantwortlicher Redacteur: » Danksagung. > W Schmerzlichst getroffen durch den ulH,,,,gs< > M Verlust unserer imnastaeliebten Gatt,", "Hotter, « M weise guten Mutter. Schwiegermutter, ^ « Schwester und Tante, Frau W D Katharina Suschml »et. KB > W fühlen wir uns verpflichtet, sowohl für d> ^ hiN< » W Theilnahme während der.Nranlhett unv "' ,.oe ^ » W scheiden, wie auch sür die so zahlreiche r^ ^'N » W gleituna. der theuren DahingcschiedeneU " ^c>'!z" > W Ruhestätte und schließlich für die "'"^,,l <""' > M spende» den tiesstempfundenen, wär»'»", « zuspreche». D W Laibach, 20. April 1888. > 769 Course an der Wiener Börse vom 19. April 1888. N^ ^ °Mellen CourMane. ^, . Glib ware Stllllts.A«ltw. «»lentnl«'...... 7802 7«-25 ?«°°n !^ l>I°"»e ^'00 » 133 5n ,.,3 80 >««°Ic - '«n „ lny__,««5n 5N „ 1U« — ieti-s<« ^"^'.^"^«'«"frei . ,1° «5. II« 25 «"«nrentc. ftcuersrei »2 «<> 93— ""°ldre>,,e ^ - MN.,N^^ >'»-° .'°!^° ^^»-.^^ 5«/n Tcineser Vanat .... l(»4 2<, 104-80 5"/„ unssarischc...... l04-4« 105 in Andere öffcntl. Anlchen. Do»a»-Ncg. i'ose 5"/« iou sl. , ,,«5o —'- dto, Onlcihc >«?«, slcuerftei iyü-05 IOL'50 Nnlebc« b. Stadtqcmeinde Wien llimic»'Anl,d.Stc>dli!cm,W32-— 132 5<> Psandbrirfc (s,!i I«,, sl) Vodcocr. allg. «steri. 4"/n Gold . l«700 1^8 — dlo, I!» 5>0 „ „ <<>'!!<» dll,', iN 50 „ „ <"/„ . «»'tN !»« dln, Plämicn Schuld»'clschl,3"/u 10! 75 ll>!i'2^, O's^Hypi'lhcfcüb.'ül inj. 5'/,"/» 100 si0 «0>'50 Ocs! Ill's,, v aiil vcll 4>/,"/n, - '0,-«5> >Ul'75, dlo. „ <"/n . . 100'w i«0«n blo, „ <"/» - - !<><»'iu w« e,, Uüg, all«. Vedcncrcdit-Nclilngcs. in Pest in, I, I»5ü, verl, s,'^"/» — ^ -^' -^ Piioritiits-Ol'linlltioneu lsi!l U!() sl,) (tlisnblth Wcstbahn i. Emission -'— -'— sseidilwuds-Atoidbahn in Silber ion— l00 40 ftianz Josef-Bahn..... — — —,- O.ilizischc Knrl ^»^wig. V>>bn itm, !»«! 3hn , . . ,oe-?0 ><»?'— <3icdc»l>!isqcr , . , , —-— —-— Stoatsbahn l. Emission . . 2n,'— 202- - Südbahn k .'!"/„..... i<»'40 >«-— „ i^ 5"/n..... 127 - 127 50 Ung,z, Vahn..... l»? «» l«8 — Diverse Lose (Per Ktiick). (Zlc^illosc 10« fl..... 182'«» 18275 « sl..... ?0— «I — Ealm-i'ose 40 fl..... «!i ^5 E<, Gcnois.^ose 40 sl, , , s,, 25 «! 75 Waldstcii'-^'sc 20 fl. . . . —- —-- windlschgriitz'Vose 20 sl, , . »cr,,«ns!,, ösl, üUl>sI,E,4<»"/<, l»» 75 237'75> Cldt,. «nf!, s, fand,»,G,inn «, 2l,i, 200 fl, , i?l'.- 174 — (iecomptc W.. iNiel>erösl s>00f1, bio— lI4 — Hl'pl'lhefenb,. öst.!li!l»sl.25"/„E. —-— — — ^l>„dcrb,, ösl, 20« sl, G, N«"/° <»«'— >9050 >l, nx 2!, > <ö»llo «ualc ^lctisn von Transport-Untcrnehmnnnen. (per Sllicf). ?llbrecht-Vabn 2(w sl, S,lber . —'— — — ?Il!öld-^ium,V^hn 200 sl, Silb , ,74 b« 175 — «!>ls>»,-2cp!, ,'!!b. 200 sl, 2"N fl. . 23»'b» «3«— Donau - Dampffchiffahr!« ° Ges. Ocftcrr, 50« fl, >iM. , . . 8N0 — 3«2 — Drau-i« 2«u sl, . — — — — ., Cl,b,.Iil,III,E, iu?!!2N0fl,S, — — —'-sserd!Nl>ube«-Nord!'. 1«0U sl, (5M. «480 »4«^ Flan,.I^scs Äahn W0fl, Silbci —'— — -Mnsflschrn-Vallserltis^UNfl^S. —'— -'- c«aliz,«arl-^!lt'w!,i-Ä,i!!»Nil (iVi, ,»3'50 194__ Gla,.tt5slacherE,-Ä, 2«0ll,ö,w. —-— -.-Kablenbcrss Eisc^bahn 10a b? 75 I5».»5 b!». 200 fl, Silber , 15» 75 I«0 25 Praq-Duf« Eilcnb, 150 fl, Silb, 19— 20 — Nudolf-Vah» 200 fl, Silber , ,80 7« l»I,5» Sicbc,,b>lrss«r Liscnb. 20« sl, . —'— — - StaalSciscnbahn 200 sl, <>. W. . »2!l-40 2^2 «0 Oe»b W«r« Sllbbahn 2«« fl, Silber . , . 74^ 7425 Si1b.!Nolbd,.Verl,,.V.200fl,2M. i48bl» 14» — Tramway.Ges., Wr, 17« fl ij. W. „4 75 ,i< z< „ Wr,. neu 100 fl, —-____ Transport-Gcscllfchast 100 sl. , 55,5 „^5 Ung..»aliz. liisenb. 200 sl. Silber ibo iiu i«i.5o Ung. Nordoflbllhn ««« fl, Silber l« — ib« — Uns,wcstb,(«aab«Gra,)«UUsl.S, ,»775 ,«,^U Industrie-Actten sper Still!), ligydi und Hinbbtlll, Eisen« und Stahl'Inb, in Wien 100 sl. , — —____ Liscndahnro.rrihg I, 8««,<0«^ — — «^_ „Llbemilbl". Papiers, u V'G. 5«- . 57 — ^onlai^Ocjellsch,, östcrr,»alpine 2350 30-__ Prassel Liscn»Ind, - Gel, 20« sl, 224 b« 22b-»b Salgo Tar>, Eisenraff, 100 f!, , 170 — i?l-__ Waffens-G ,Oeft, in W, lovsl, , 247-—24» — Devisen. Deutsche Pliihe...... «, 40 «2 55 kondon......... 1«7— 127 35 Pari»......... 5,u 27, 50 32» Valuten. Ducaten........ 5 z,7 5»» i«'Franc»'Stü»on, Silber.........—-------------. Deutsche Rcich»ba»lnoten . . 82 40 «2 4^ Italienische Vanlno^cn li00ki,e) 4l»t«» 4» 90 Papier'Mubtl per Elilck . , . 1 »4,» > 04,,