. k s 8«. Freitag am » December R8K» Di, ?.iibach,r Zeitmig" .rschcmt. mit Aosnah.m der Zom,- u>'t. 3c!erl^e ta.si.ch. >md foNet „,».»t den Äe.la.;5„ m. Com.vtoir qa.izjährig l, ,l., ho lbjä hrl« 5 fl. 30 lr. .»it .st".,»^'a»o m. 6om,'tt'ir q.nzjährig l2 ft.. d'l^ahr.s " "' , ss'/>' ^'''"l'M >»'i,!,'>i',riq n,ilc> ,str.»z^ino mid gedrncktcr ?lt>re,,s ><» 'l.. l» a! d ,a Yrl., 7 ft 30 fr. — I» ,era< lo n-I^eb >, s> r s»r ,n>l s^ltc»»>lc ^er d^> !ii^>!U! dci,.-!^». si,r ,i». »>^,i^ »scl'',.qe .-, ''- E. M I.ü.r.U, l'-s l^ ^,il,,> lost.'» , ft. snr 3 M>l. .'.<» f>, s,,, 2 Mil ,.»d .^) lr. s>>r , Ma< ciu^.fch.,«..,. ;„ o s,.« («.b,.l>rm ist n.ich d.n. .,>',ov,,'lnische» Gc.che uom 0, ')il'l'cml'.-r 1850 ,„r ^,.frrt,o»ö!i.im>.'fl" noch 10 kr. snr c.ne jed.smaligs Ei»schalt»„q hi»<„ ,„ «ch.i.n. Amtiicker Theii. sterial-secrelär im Ministerium sur Hauoel, Gewcibe uud öffentliche Vance» allergnacigst zu erueunen geruht. Se. k. k-apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 28. November l. I. an dem Domcauicel zu Steinamanger den Gustos und ?lrchioiacon von Oerseg, Ludwig Bit nil), znm (^an-tor nnd Archidiacon von (V^rvur und den CauonicuS und Archidiacon von Also - ^endva, Joseph Sza-uiszl'», zum l>»sto6 nnd Archidiacon von Oerseg allerguädigst zu ernenne» geruht. Se. k. k. apostolische Majestät haben mit Aller-höchster Entschließung vom 2l. ?iovemb.'r d. I. die bisherigen provisorische» Real-Ochnloirscioren, Franz Ha , z» rri> kliche» Dlrectoren, »no zwar Ersteren an der Ob<,'l'-Realschulc am Schottenfelde, nnd i.!el)ter?li an der Ober-Rcal--schule anf der ^ailostlaß« in Wien aNeignadigst zl> zu ernennen geillht. Am ltt. d. M. »m N) Uhr Vormittags wird in dem für die Vellosungen bestimmten Vocale im Bancohanse in der Sin.zerstlas;«: eine Veclosl,ng der Mllnzschtine vorgenommen »verden. V e st i «n ,n n li g e n über die Eiorichtung uud ta>^ Pe> fahren der i^axe zur Vermittlung der Theilnal'me österreichischer Industriellen an der allgemeinen Aiiestcllmig denlscher In^ strie- und Gewerbs < Erzeugnisse zu München im Jahre 1854. Um den Indnstriellen die Theilnahme an der Münchner Indnstrie-Au^stellung nach Möglichkeit zn erleichtern, wnrdeil in Ueb/reinstimmnng mit de„ von Seite der königl. baier'sche» Negierung qetioffeno, Einrichtungen folgende Anordnungen getroffen: Z. 1. Znr ^'orrespondenzsührung mit der kön. baier'schen Auostellnüg^comniilfloli l» Müüchen zin » Erzitlnng der l.leberelmM!»!>g in dem Verfahre» uud zur Lcltnng dcS Gange,? dcr Geschäfte be, de» verschie»t,alcomitl> wird anS drei M't« gliedern der Handels- u»d Gtwerl'esammern in Wien nnd auS drei Mitgliedern des n„d. öste - Aügelegcicheite» bestimmten Voistande und demselben sonst beigegebene» Persouc» bestlheu. §. 3. Nach dem Schlnsse der Ausstelln»«. u»d Abwicklung der Geschäfte wird das h'encralcomit«' dem Handelsministecinm über die Ergebnisse seiner Thätigkeit berichten. H. 4. Die Handels- u»b Gewerbekammern wer-de„ fur ihre B>z»ke als standige Commissio»e>l bestellt, nm durch angemessene Anralhung und Ermun» terung der Thellname von Seite der Gewerbetrelben' deu ^ll fordern und denselben alle erforderlichen Aufschlüsse zu eril^'Üen, dam: über die 9»!assn„g der Pro» bucie zur Anostl'llnug zu entscheiden u»d die znge« 'assenen Gegenstände, so l ,it thunlich, i» gemeinsamer Sendung au die AuostellungScommisfiou in München lnitttlbar oder mimiccelbar zu befördern. §. schel»en. ^i. 7.' Zulässig znr Ausstellung ist jedeo Erzeug-»lß vom Rohstoffe bis znm feicigeu Fablikate . wel-cheö nach seiner Beschaffei.^ic den ceonalige» Staud der 'produciiou darzxstclle» geeignet ist. I»obtsoudere wurde von der l. Aufstellung iu Müncheu jedeü Er» Zeugnis; als w>llkom>ue» bezeichnet, welches durch ^ll'uhcit des Veifahreuü oder des augewendeten Stoffel, durch Schonheil oder Eigenthümlichkeit der Hoim, durch Guce uud Boll,udu»ü d,r ^lrbeis, durch Belbesseruligei, iu der Methooe oer Erzeugung, durch ten Gebrauch »euer oder verbesserter Weisjtnge uud Maschiueu. durch die Masse, iu welcher eS erzeugt wird, oder durch vechalluißmäßige Wohlseilh^it sich auszeichnet. Gewöhnliche Hal'dwe>kSall>eir, welch,, obwohl im Gebrauche allgemei» verbreuec. doch im Verhalcuisi zum Preise vorzüglich gut hergestellt ist, ist von der Auostellnug nicht aufgeschlossen. Gure maiscgängige Producte, wie sie fortlaufend erzeugt werden, uud welche sohin nachballig betriebe, ner Fabrikation augehören, werden aus dem Zwecke der AussteUuug vorzugowcise eutsprecheud bezeichnet. Zn Kuustweiken gesteigerte Gewelbserzeuguisse und Arbticeu von besouderer Geschittlichkeit und Sorgfalt, welche wegen ihreS höheren Leises für den allgemeinen Gebiauch keioe Bestimmung babeu, find oeßwegen aber keineswegs von der Ausstellung ausgeschlossen. I» Hinsicht auf die AuSwahl der Geqeustände ist kemer Art Manusact« die Znlassuug zll vsssageu, von den technisch vollendeteren Producte», wclche »ur dem Wohlhabenden zugänglich sind, bis zu den Ber, brauchsgegeustäuden der minderbennttelteu Classe» uud oou den größeren uud zusammeugtsepeen Maschine» bis zu den einfachste» Weikznigen; auS jeoer Art l)er GeweibSer.zeugnisse ist aber »ur solchen der Zn-trict zu gestatte», wclche vor aodeieu durch Neuhell, durch Güte u»d Vollendung d^r Arbeit, dnrch Ver> besserung der Er^euguiig. durch Auwendunq neuere! oder wohlfeilerer Stoffe, durch die Masse, iu der sie erzeugt werdtu, oder auch im Verhältnisse zur Güle durch Wohlfeilheit sich auc^eichoeu, damit ol,g deutlich herr-orsrete» u»o diese nicht mit gewöhnlich,» Ha»dwc>kesarb»ite» überfüllt werde, die überall in gleicher Weis« und Güte zu habeu sind. Die Einfachheit oder Beschränktheit des Betriebes eines Gewerbes soll die Z»lc,ssn»ss "»cht hindern, wenn bei einem Pioducte eiue der angegebenen Ei» genschaften hervortritt. IedeufaUo ist aber daranf Rücksicht zu nehmen, dast ^loducie von gleicher Beschaffenheit, oder von »ur sehr uowesentllcher Verschiedenheit iu eiuer nicht grösieleu Auzahl eingesendet weiden, als der Zweck der Veranstaltung zuläßt; diese Beschränkung hat hauptsächlich für größere Pegtnstände einzutreten. Von den Rohstoffen jeder Art erscheiuen neben jenen, welch, sich durch vorzügliche Qualität auSzeich. neu, insbesondere diejenige» geeignet, welche im Ver» kehre eiue größere Veibreiliing haben, und deren Be« schaff.'uheil auf den Scaud der Industrie, zu deren Erzeugung sie dienen, Einsiust ul't. Daoselbe hat uamentlich auch von den Spinn« uud Webstoffen jeder Art zu qelleu. Vou den Welke» der scheme» Künste sind Bild« haneraibeiten und plastische .^uustwelke >m Allgemei« uen, welche eineu liesondercu Grad der Geschicklichkeit uud des Geschmackes zeigeu, zur AussteUung zilzn^ lassen; andere Welke ans d,,n Bereich, der schönen Künste nnr dann, wenn sic dulch ^teuheit deS Stof» feS oder des technischen Verfahrens sich auszeichne», z I» Hinsicht auf die Masse der auezustelleuoel« Product« wird bemerkt, dast da, wo Muster und Prohe» zur vollständigen Keuutiüß der Gegenstände , und zur Beuriheilnug und Vcrgleichuug ihrer verschie» deueu Beschaffenheit genüge», wie dieß bei deu Pro-o»ccen deo Bergbaues, der chemischen Fabrikallon, den zur Industrieerzeugllng dienenden landwirthschafc-licheu »nd viele» andere» Erzeugnissen der Fall ist, uur solche Mnster oder Proben, und zwar i'.i eut» spr»g nicht ausgesät, doch bei auS anderer Ursache eiugetleteoer E»ttün» t-Ni'g e>»e besonders gelährllche ^9<>k»»g äußer» köuu» ten. werden gleich deu leichtentzündlichen Artikeln „icht zugelassen. Hieher a/hören namentlich: Schieß« vüloer. Knallpnlver, Schießbaumwolle, Zündbölz. che» :c. Oele, Spilimosen :c. könue» nur in wobloer-walxten gläsern,» Gefäß,» ausgestellt werden. Gegenstände, welche sich. oh,,, zu verreib,», nicht wohl aufbewahreu lasse», bleiben von der /lusstelluug eulfernt. Ausstellern, welche die auszustellenden Produtte nicht selbst veiferligt habeu, ist die Zulassuug n»r dann ' l.u q,starte», wen» sie die Verfertlger uameiülich angebe». Eben so ist in dem Falle, wenn ein Fabxkar anSlvämgen Ulsprnnqs und vom Ausstelle, »»r ver, edelt ist, der Ur»!!»« oesselb.» z» l'e^'cb","- Producte. welche scho» auf f'Nber,» all.i.'",<>i!,e., Ausstellung,» gewesen, können l» densellie» Er^Mpla-ren nichl zugelasse» werdeu. (Fortsetzung folgt.) ll?s Nichtamtlicher Theil. Nlmdschau in den Leitartikeln der Nesideuz Journale. K. — Laiback, 8. December. Die Kriegsberichte von der Donau schweige» seit längerer Zeit; vom asiatischen Kriegeschauvlaße und vom schwarzen Meere her kommen hingegen einzelne Berichte, welche aus den deutschen Iourualen in die französischen und englischen ihren Weg nehmen, und von dort nnt Randglossen und Commentaren versehen, wieder in der gemüthlichen deutscheu Presse ein Plüpcheu einnehmen. So geht es seit den lepten Paar Wochen, ^- und das zeitungleseude Publicum wird über die „vielen Worte und wenigeu Thaten" ungeduldig, findet die Sache endlich langweilig, da man seit achc Monaten nur von Noten, FriedenSvvrschlägen, Vermittlungsversuchen, vom Steigen und Fallen der Curse n. dgl. spricht. Die ueuesten Posten brachten uns wleder „Actenstücke" , eS ist die Ansprache des neuen franzosischen Gesandten bei Sr. Majestät dem Sultan, des Generals Bara^uay d'HiUiero, dle Antwort des Sultans darauf; auch der englische Botschafter Lord Stratford de Redcliffe hielt «ine „Ansprache an den Sultan", als er den Admiral Dun-das und die übrigen englischen Befehlshaber dem Pa° disch.il) vorstellte. Hierzu kommen die Äcteustück«-, welche den Geueral-Hdllllauleu von Budberg zum anßerordenlllcheu Kommissar und Bevollmächtigten Sr. Maj. des (ZzarS in den Donausürsteuthümeru ernenne» ; feruer der londoner Artikel in der „gut-unterrichteten „Allgemeinen AugSb. Ztg." , daß die „vier Machte ganz einig" sind, und die Nachricht des ebenfalls „gutunterrichlecen Iourn. des Debatö" von emem österreichischen Vorschlag, welche beiden Blauer jedoch in completem Widersprüche mit diesen Altikeln stehen. — Me diese „Acceustücke" werden linn von den Journalen erläutert und erklärt, jedes Wort abgewogen, und daraus die „künftigen Eventual lichen" deduclrt. Daß diese Auf» und Erklärungsversuche häufig nicht mehr smo, als stylistische Uebun« ge» imIonrnalwesen, bedarf keines Beweises; deßuu-geachcet sind manche wieder von deachtenSwetther, wenigstens mittelbarer Bedeutsamkeit, da sie das Terrain des in Frag« stehenden Gegenstandes erhellen, und durch die reichen historischen ^ilaie. und Deduktionen daS Interesse bcim Leser uoch erhallen. Unter den vielen Euvpositiouen ist Ein Factum, wenn es sich als wahr herausstellt — und heute haben wir allcn Grund daran zu glauben — von Wichtigkeit, nämlich der Beschluß der Wiener-Konferenz, die Pforte wo möglich friedlich zu stimmen, und ihr zu erklären, daß Se. Majestät der Kaiser von Rußland eröffnet habe, Rußland würde Vorschläge zum Frieden nlcht zurückweisen. Diese E>tlälM,g wird mit guten Rathschlägen nach Oonstanlmopel gcsendet. Die Diplomatie ist also wieder in vollster Thätigkeit, und während die Kriegsfurie an der Donau schweigt, hofft man, es werde der ersteren gelingen, ei, Frage friedlich zur allseitigen Befriedigung zu lösen. Wir lesen sagar in der „Ost-D. P." «>»e Nachricht aus Vonstantinopel vom 24. Nov., England will bei der Pforte einen drelmouatlichen Waffenstillstand zu Gunsten RußlaudS erwirken, und Lord Stratford hatte eine fünfstündige Audienz beim Sulian, um die Sanction des von den Munstern verworfenen Waffenstillstandes zu erwirken. Allein die uuS heute aus tzonstantinopel über Trieft zugekommenen Nachrichten reichen bis zum 28. Nov., und sprechen uichtS von einem förmlichen Waffenstillstände, (denn die Waffenruhe an der Donau «st kein Waffenstillstand); so»dern sprechen über die Vvlgänge iu Asien und im schwarzen Meere, obwohl sie nicht die Hoffnung aufgeben, daß eS der Diplomatie ,m 5!aufe deö Winters vielleicht gelingen kann, den Sieg zu erringen. Die „Kronstädter Ztg." bringt hingegen aus den Donauländern Berichte, welche weniger Hoffnung aufsprechen, daß dieser Streit durch die Diplomaten geschlichtet werde. — Wir hoffen eS, weil wir es wünschen. — Orientalische Angelegenheiten. ! Ein Schreiben aus London vom 29. November, welches die „A. A. Z." an d«e Splpe der Nummer vom 3. d. stellt, berichtet über die Än. strengungen, welche die ^i der Wahrung des Friedens mterejWen Mächte in .„uester Zeit machen. Die erste und wichtigste Thalsache, heißt es darin ist diese: die v.er Großmacht« s,«d g ^. und die Eabinete von W.en und Berlin suw dem lenten von England und Frankreich ausgegaugeneu Vor-schlag völlig beigetrete,,. Der Inhalt dieses Bor-schlags lst ei«e Collectlvnote der vier Mächte, die ilnen Entschluß, die Integrität des osmanischeu Reichs aufrecht zu halten und lhren Wunsch, den Krieg zu beendigen, ausspricht; zu diesem Ende fordern sie die Pforte auf, die Beengungen zu nen-nen. unter denen sie über de«, Frieden unterhandeln tvill. Dabei dringen die Mächte in die Türkei, mit Rußland und den verbündeten Höfen eine Uedereiu, kunft zu treffen, wornach eine Lonferenz über die Präliminarien eröffnet weiden könne, und zwar an einem Ort, der weder auf russischem noch anf türkischem Gebiet liegt. Die vier Mächte verbinden sich,! ihren Elnftuß bei dem Kaiser von Rußland anzuwenden, um ihn zur Ernennung eines Veoollmachtigten zu demselben Zweck zu bewegen. Zur Förderung der Sache soll ein Waffenstillstand geschloffen werde», wobei die Mächte dafür Sorge tragen, daß er dem Recht der Pforte keinen Eintrag thue. Es steht nicht wohl zu erwarten, daß die Pforte sich weigern sollte, die Zwecke, zu deren ^Erreichung sie Krieg führt, anzugeben, und selbstverständlich (<»!' cmil>c) sind die gänzliche Räumung der Fürstenthümer und die Beilegung der religiösen Frage wesentliche Bedingungen jeder Ausgleichung. Hinsichtlich dieser Puncte scheint der einhellige Entschluß der vier Mächte gefaßt, und ungeachtet der Neigung der beiden deutschen Höfe, ihre Neutralität zu proclamlren, hat man Grund zu glanbeu, daß die österr. Regierung das äußerste Mittel des Kriegs (lll^ lu«t «'.vlivmi!) ot' >v 30 »ill» >c,u llw !!>o (»^ liclli sich klarer herausstellen. ! Der „Siebeübürger Bot«" vom 30. November bringt solgellde bemerkenowlsthe äl:ere ?iachrlch-ten vom Kliegoschauplap: „Von uusercm iiorrespoudenten wild uns aus Bukarest vom 26. N^ember geschrieben: ^>chon seit fast eiuer Woche sind wir ohne Nachrichten vom Kriegsschauplätze an der Donau. Es schemt somit emlge Waffenruhe eingetreten zn sein. Nnr heuce oor acht Tagen fand «lu uubedeuleuoes Gefecht bei Glurgewo Statt. Drei tültlsche Doüausegelschiffe, mit Truppen. Waffen uud Munition beluoen, wollte», von Sillstria kommend, »ach Ruscschuk passireu. Da oie Russen dieß hmderu »vollie» , so eutspaun sich e«ne beiderseitige elustündige Kanonade. Die türkische > Schiffe landeceu ruhig l» Rnoischuk und debar^ulritn ihr« Ladung. Giurgewo hatte leinen we,tern Scha-den, als daß etliche sich in die Scraßcu verirrende türkische Kanonenkugelll in ihrem Dahlukolleru das Psiaster der Straßen enraö hart berührte». Daß sich dlese Zustände in Glurgewo bereico bedeutend cousolidllt haben dürften, ist schon daraus zu enc» nehmen, daß der dortige k. k- österreichische Herr üousulalagenc Knobloch seine sich hieher gesiüchtete Famill« vorgestern mittelst EilwageuS wieder zurück^ kommen l>eß. . . . Einem on clil zn Folge, für das ich jedoch keineswegs die Verantwortlichkeit zu übernehmen gesonnen blu, soll eine Compagnie walachischer Truppen in Ibraila nach dem jenseitigen Ufer desermt uud zu deu Tülken übergegangen sein. . . ^aut ümtlichen Nachrichten aus Iassy hat daselbst die (Zholera aufge>-hört epidemisch aufzutreten. Es ist uuS somit hier ein großer Stem vom Herzen gefallen. Bei uuS ist der Gesundheitszustand uucn dem Civile der befriedigendste. Beerdigungen von Offizieren finden fast tag-l'ch Stall, die in dem Gefechte bei Ollenizza verwundet, uud in Folge der erhaltenen Blessuren in t><" diesige.. Hospital, v„schi«deu sind." -Depesche u« """es" bringt folgende telegraphische ?.n^ il, " ^"" bleuer Korrespondenten: Folgendes st authentisch. n„ 21. i» der Nacht wur-dtl! dl< Rllssen vvll den Türkenlgezwnugeu, die Giur« ge»vo gegenüber liegende Insel zn räumen. Sit machten zwei Versuche, das Eiland wieder zu nehe men, wurden jedoch zurückgeschlagen. Beim zweiten Versuch mußten die russischen Soldaten mit Gewalt in's Feuer getrieben werden. (?) Zwischen 7 uud 3 Uhr MorgeuS am 24. wurde die Insel von den Russen wieder genommen. ,serer Flüsse unsere Mühlen nicht hinlänglich genug Mehl mahlen konnten. Um nun dem Vrotmangel abzuhelfen, hat der Magistrat (Sfat oreßauesk) eine amtliche Käudmachnng folgenden Inhalts erlassen: „Eö steht einem Jeden frei, von nun a» die Bäckerei zu betreiben. Personen, d«e sich damit befassen wollen, denen es aber an pecn» uiären Mitteln mangelt, erhalten die Gewölbe vom Magistrat sowie auch ei»e» nöthigen Gclovorschuß gegen ^elstuug einer Bürgschaft für die seiuerzeilige Zmückerstatcung der empfaugeueu Beträge." — Ge« neral Budberg, der General. Gouverneur der beiden Fürsteiuhümer, soll heute hier elutreff^l. Gerücht-weise aber heißt ee, daß sich seine Äukn»fc bis zum Mlltwoch verziehen werce. ! In Const anlinopel siud zwei neue Artil« lerie-Regimenter orgauisirt worden. Dieselben sind zur Vcrlheioigullg der asiatischen Küste zwischen Tsape-zuut uud Siuope bestimmt. — Die lepteu NachM« ce« aus Aler^lidrien melden der „Patrle", daß Ab« has Pascha sich nicht begnügt, dem Sultan Trup« pen und Schiffe zu schicke», sondern daß er auch l00 Gcschlifte in Stand seyen ließ, die er ganz anögerüstet nach Consta»li»op.'l schicken wird. — I Wien, (i. December. Unter den vielen Ver« siouen, welche hente über die neuen Vermitllungs« eulN'ülfe circulilteu, hcbcn wir die nachfolgende als rie glaubivüldigste uud »rahlscheililichsse hervor. Die Wiener Couferenz-Mitglieder haben Samstag, Sonn» tag uud gestern Velatbuugeu gepsiogen und sich ge« ellügt. den Gesandtschaften Iüstluclioneu zuzusnideu, die geeignet siud, die Pforte friedlich zu stimmen. Gleichzeitig wurde die Vereiubalung getroffen, der Pforte zu erklären, daß Se. Majestät der Kais.r von Rußland elöffuct have, Rußland würde Vor« schlage zum Friede» nichc zurückweisen. Diese Er» klärui.g wurde mit guten Rathschlägen für die Pforte cmbegleltet uud soll heule nach (5oustantiuopel abge» gaugen sein. Der Entwurf des GesammiprojectS ist eln Werk deS londoner ^abinetS. I Nach Berichten aus Or sowa vom 30. v. M. werden bei Calafat einige Vorwärtsbewegungen der Tinte» wahrgenommen, die aber mit einer Kriegs» operation uichto gemein haben. Die Türken suchten vielmehr nur die nächst Calafat gelegenen Dörfer i" gewiuueu, da daS eiugetretene kalte Wetter das Vampiren unmöglich macht und die Truppe» nöthigt, für Wiulerquartiere zu sorgen. Die russischen Vor» posten haben in Folge dieser Bequartirung ihl« Auf« stellung nicht verändert. (Die Nachricht der „Kr»n< stäoter Ztg." von der Vertreibung der Türken bei Calafat wäre demnach irrig.) > Die neueste» Blrichte vom Kriegsschauplatze an dcr Doiicu, wiederholen, daß wcdcr Gefechte, noch Operationen, Truppemnälsche und Dislocationen statt» gcfunoeil halten, ^)ie Tlnkln bauen an der Mü"» . vlmg der Aluta gcgcnliber von Turnul, wo sich be» rcils ein East.ll befindet, Schanze» wie bei Calafat. Die t?iegrapl)ische Nachricht der „Times." daß die llissische Fregatte „Wladimir," von den Türken ge« »ommm worden sei, ist, wie schon unser Kalischel ^orrespondct meldete, irrig. Der »Wladimir," tZa» pitän Butenoss, ankert in Sevastopol. DaS Osten. Sackeo'säe (Zorps dürfte, wcnn die Witteru"g nlcht schr lmgllnstlg wird, am 12. December in den Fül' stenlhnmern eintreffen. Im Gebirge liegt viel Schnee. Das gefrorne Erdreich hemmt den Lchanzendan der Türken sehr. Die Donau hat Treib-, die Aluta und der Algi'6 Spirgeleis. D'e Mittheilung, daß der mit ,500 Maim besetzte, während des Sturmes auf Chef-ketil gestrandete russische Dampfer Nlcht untergegangen sei, sondern sammt M<"m,chatt gerettet wurde, be» stätigt sich. > Die Befürchtungen, daß die Differenzen zwl» schen der Piorle und Serbien noch nicht gänzlich be,-gelegt sind, rechtfertigen die neueren Berichte auS Belgrad, denen zu Folge dort verlautete, die Pforte sei mit der von dem Fürsten von Servicn eingenom^ men neutralen Stellung nicht einverstanden uno habe Reschid Pascha an Izzcl Pascha ei» Schreiben er-lassen, in welchem erklärt wild, es fti der Wille deS Sllllaus, Daß der Fmst seine ntulrale SlcUung zu Gunsten der Türkei opfere. RR7» !. Nach Berichten aus Bu küre st vom 2. d., haben die Utbcrqangsversuche der Türken in den letz. ten Tagen aufgeholt. Die Russen l^bcn d.,6 Dorf Nape, welches der zuerst bcdrodte» Iilsel Mvkan naher liegt als Giurgewo, durch Ballcrien verschanzt, und wird nun die Insel von zwei Puncten beherrscht, so das; eine Besitznahme derselben erschwert ist. Von Nlistschuk aus erreichen die Kugeln der türkischen Geschütze Giurgewo nicht. > Der Correspondent des „Wanderer" aus Bukarest theilt folgende zwei wichtige Acteussücke mit, welche daselbst am 27. (16.) Nov. publicirl worden waren: „An den Verwaltungsrath der Walachei! Se. Majestät der Kaiser-, mein allerhöchster Herr, hat seine Zustimmung zn der freiwiUigen Ab-danknng der 5)ospodare der Moldau nud Walachei eriheilt, die Fnnctioneu derselben aber unter meiner obersten Leitung in die Hände des Generaladjntanten. Geueiallieutenantö vou Bndb.'rg. der zum außerordentlichen (5ommi«1är n»d Bevollmächtigten, mit der Macht m»d den nothwendigen Attributen, um die höchste Administration beider Fürstenthumer m sich vereinen, und in Gemeinschaft mit den VerwaltungS-rälhen nnd Dioans. für den regelmäßigen Gang der inneren Angelegenheiten in Civil» lind Gerichlssacheu, das Wohl deo Volkes nnd die Vedülfnisse dee. kaiserlichen Heeres Sorge zn tragen, zu legen gernht. Uncer Einem wurde von Sr. Maiestäc dcm Kaiser der wirkliche SlaacSratb Chaltzlnoki zum V«. ceprasidenten des Verwaltungörathes in der Walachei ernannt. Gleichzeitig mit diesen Anordnnngen Sr. Maje. stäs des Kaisers habe >ch die Ehre, dem Verwal. tnngsraih di, bnliegeude Uebersenung deS kaiserliche» RescripteS, mit dem mich S«. Majestät bei dieser Gelegenheit zu beehren geruht haben, im Anschlüsse mitzittbeilen." Fürst Gortschakoff." Allerhöchstes Rescript Sr. Majestät des Kaisers aller Renssen an seinen Geneialadjutancen, General der Artillerie Fürsten Gortschakoff, erlassen iu Zars: koji-Selo den 27. October !8ll3: „Auf Ihre an Uns gelangte Mittheilung, daß die Hospodare Stirbei und Ghika nach der von der Türkei an Nußland abgegebenen KriegSe,klarung, und dem von den Türken an der Donau el öffneten Be» ginn der Feindseligkeiten lhren Wunsch geäußert ha< bt», sich vo» der 11c,gier>n,g der Fürstenldünnr Mol. dan nnd Walachei zurückzuziehen, nnd Wir Uns die. sem ihron freien Willen nicht >videlsel)en wollle», haben Wir aus besonderer Sorgfalt für die ErhaK tuug der Ordnung und das Wohl iu den Uuscrm Schupe anvertrauten Ländern, uach dem Beispiele früherer ähnlicher Vorgänge, einen besondern Gon« verneur, mit dem Titel eines außerordenllicheu Com» missärs und Bevollniäcluigteü , jedoch uncer Ihrer obersten Leitung, daselbst einzusehen für nothwendig erachtet. Da wir bierz» Unsern Generaladjntaliten, Generallieutent von Vndber^, gerrählc habe,,, so übersandten Wir ihm den Befthl. allsogleich seine Fnnc» tionen in de>, Flirsteothünnrn anzntreleii. In B^zug anf di».' Erfüllung seioer Psiichlen, deren allgemei-. ner Zweck es ist, die Ruhe, Ordnung uud das Wohl des Landes zn erhalten, so wie für die Befriedigung der Bedürfnisse Unseres Heeres zu sorgen, w»rd slch der General Vudberg an die lhm von Uno zuge» schickte» Instructioneu, dertu Copie Ihnen mitgetheilt wird, zu hallen haben. In dem W«r Eie von dem Vorgefallenen in Kenntniß seyen, bleibt Uns „och übrig, den Wunsch zn äußeru, dast die „eue Ordnung der Dinge, welche provisorisch unter Ihrer obersten Leitung in deu Für» stenthümern eingeführt werden soll, Unserer Elwar« tung entspreche, und daß die Sorgfalt für das Wobl Unserer Truppen slch mit derjenigen vereinbaren lasse, welche Wir für die iu Unserem hohen Schnfte befind» lichen Einwohner der Moldau und Walachei hegeu. Nlcolaus." ! „England will b,i der Pforte eiuen „„dreimo-„„natllchen Waffenstillstand zu Gunsten Nußlando er-„„wirke»."" Lord Redcliffe hatte „eine fünfstündige Audienz beim Sultau" , um d,e Sanction des von den Ministern verworfenen Waffenstillstandes zu er, laugen. Der osterreich. Gesandt?. Freiherr r. Vrnck. hat der Pforte am 22. November ei»e D,l,kschrif> über die Nothwendigkeit deS Friedens überreicht. In Folge dessen fand eine außerordentliche Minister« siftung Statt. Das Agio ist ebenfalls in Folge des-sen gefallen. I Ferner wird der „Ostd. P." auS Constan-tiuopel geschrieben: In der Sladt circulirt das Gerücht, daß Lord Nedcllffc abberufen werden wird. Der Hut des ruft fischen Generals Rosen, der b,l Oltenizza gefallen, ist nach Constancinopel gebracht worden. Bei Vayazid und Akiska in Asten sollen fü, die Türken siegreiche Gefechte stattgefunden haben. I Die „Triestcr Ztg." enthält Nachrichten aus C onstan tinopel v. 28. November, die im kur« zeu Auszüge dahin lauten: Nachrichten aus Aste» lauten günstig für die türkischen Waffen. Akioka und Sofa wurden geuommen. Der spanische Gesaudle war iu Coustautiuopil eingetroffen. — Coutre^Ad-miral Lyons war mit dr,n „Terrible" in BeykoS eingelaufen. — Reccliffe erklärte dem Sultau, daß England die Rechte der Pforte ungeschmälert, aber zugleich deu Frieden und deu Fortschritt wünscht. Der Sultan erwiederte, daß er deu Frieden ohne Scha« deu für seine Nechce wolle. — Gestern ereigneten stch viele Schissbrüche im schwarzen Meere. Oesterreich. Wien, .'>. December. Eine Zusammeustelluug der im lanfeudeu Jahr« in Oesterreich dem Betriebe übergebeueu, begonneneu, im Bau begriffenen und projeclittel! Eisenbahneu gibt folgende Ergebnisse: Am 23. October faud dle erste Probefahrt auf der ganzrn Bahnstrecke über deu Semmering vo«, Gloggiül) ans Statt; >m Ban begriffen ist die Lluie Laibach-Triest; ebeuso eine von Sceixbrück bie zur croatlscheu Gränze, die b«S nach Agram geführt wer» 0en wird, von Felegyhaza bis Szegedin (gesichert bis Temesva»), vou Szolnot nach Debrezin, von Puö-pök Ladany uach Großwardein, von 3)0erl'erg nach Oowiezim, Opiediy nach Biel'N, Sclwnbrunn nach Troppau; >u Angriff genommen cer Bau der Eisen« bahn von Verona nach Trienc, der Ban blö Boyen genehmigt. — Gesichert ist der Bau einer Bahn von Vrnck nach Salzburg, Verhandluugen werden gepflogen über eine solche vou Liuz »ach Schärding. Zur Anlegung einei Pferdebahn von Wclfegg bis zur Gmündener Eisenbahn in Oberösterreich ist Privile» gium ertheilt; endlich zwischen der österreichischen Siaatöverwaltnng uud der Administration der erste» plwilegirttn DonandampfschifffabrtgeseUschaft ei» Ue-bireinkommen abgejchlosseu, betreffend den Bau «iner Siaalöeisenbahu von MohacS über Fünftirchen nach den dortigen Sleinkohlengrnben, die binnen dcS Iah. res l^i^^ vollendet sein soll. — Dnrch ein Wiener Speditions-Haus. welches slch vornehmlich mit Versendungen nach dem Süden beschäftigt, wurden seit Mouaten täglich lm Durch, schnitte 0"« Kisten mit Nürnberger Waren „ach Triest geschickt, um anf dem Seewege befördert zu werden. Di, große Mehrzahl dieser Waren geht »ach ^Ileranorien. Dieser Umstand dürfte beweisen, o.,ß in der Geschäftswelt der überseeische Markt be-reilS wohl gewürdigt wird. Der Bevollmächtigte des Vicekdnlgs von Aegypteu, Arclkel Bey wird als ,in Mann von mittleren Jahren geschiloerl, der mit einem dlstingnilten Aeußeru alle europäische Feinheit des g,. seUsc1,afilichen Umganges verblödet. Er spricht gt« brocheu deutsch mit hervorstechend ausländischem Accent,, daö Italienische scheint 'hm geläufiger alö die anderen europäischen Sprachen, die er »pricht (französisch, eng. lisch, griechisch). In Aegypten geboren, stammt ,r gleich, wohl von europäischen Eltern ab: die kaukastche Nace zeigt sich lrol) des etwas gebrännteu TeintS unverkennbar in seinen regelmäßigen Zügen. Es ist b«l kannt, daß Arakel Bey zu deu taleulreichsteu Be^ amten di5 Vice^Kdnlgs gehört. — Vou der Wien.Pesth'Temesvarer Telegra» phenleitung soU eine Linie nach Orsova abgezweigt lverten, wodurch die Beförderung der auf dem Land» wege eintreffenden Nachrichten auS der Levante um so viel beschleunigt wild, als «Vofia näher an Orsova als an B,lgrad uud Semlin liegt. Für die See. post wird der Gewinu durch die neue dalmatinische Telegraphenlluie (b>S Budua) noch viel erbeblicher. Dieselbe soll mit den verbesserten elettro-chemischen Apparalen eingerichtet werden. >nic welchen Herr D>-reccor G'Ntel >m heurigen Sommer so gelungene Versuche machte, und welche eine »»Mittelbare Cor« respoucenzverbinduug mit dem im dtutscd>osterr,icdl-schen Telegrapheuverein eiug,führten Morse'scheu Ap» parate gestatleu. Triest, ü. December. Der diesige Gemeinde» räch hat die von mehreren Grundbesipern angebotenen Gruudstücke zu einem öffentlichen Garten theile we» gen der verlangten hohen Preise, theils wegen d,re» nicht geeigneter Lage nlcht als annehmbar; dagegen das städtische Nr. l in Cologna nicht weit von Acq»e» dotto liegende Grundstück in einer Auodebonng vou ungefähr l!0tt0 Quatraiklafter als zu eiuem öffenlli« chen Garten geeignet anerkannt, und zu dessen erster Einrichtung 6l)l1 sl. angewiesen. In unserem Hafen befinden sich gegenwärtig ! folgende russische Kriegsschiffe: Die Corvette „Ariad-ua", Cap. Nikonoss. mic 2U9 Mann und 20 Kanonen ; die Brigg „Orfeo", Cap. Woivosky, mit !28 Mann und N' Kanonen; die Vrigg „Perseo" Cap Tcrol, mit ^'i2 Mann u,id 16 Kanonen. Was die auf die genannten Schiffe bezügliche, in deutschen Blättern veröffentlichte Nachricht betrifft, die Com» Mandanten uud ein Theil der Officiere hätten sich nach Wien begeben, um die Erlaubniß zu erbitten, die Schiffe mit einer kleinen Bemannung in de„, Triester Arsenal überwintern zu können, und mit dem Neste der Mannschaft die Neise .,ach Nußland zu Land durch Oesterreich machen zu dürfen, welche? Erlaubniß ihnen ertheilt worden sei, und wohl nächstens ausgeführt werden dürfe, so bemelkt die „Tricster Ztg.", daß eS in Triest kein „Arsenal" zur Ueberwinteruug von Kriegsschiffen g«bt. Triest, ch Ew. Majestät die Zusicherung des» sen geb,- Ich ergreife diese Gelegenheit, um Ew. Majestät den wärmsten Wunsch auszudlücken, au» aU,n mei« „en Kräften zur Aufrechchallung der alce" und gnren Bezi/hnugel, beizutragen, welche F-axkreich nnl der h. Pforte stets nnterhallen hat, uud lege zu Füß,n Ew. kalserl. Majestät d,e Huldiguug mein,» nefeu Achtung," I p a n i e n. — Ein Schreiben aus Ferrol sin Spanieu) cbut einer trefflich gearbeileceu Monstranz Erwähnung, »relche die Dampfschifffahrtgesellschaft des österr. Lloyd der dortigen Franciokanertirche wiemet,- Die» selbe ist au< massivem vergoldetem Silber und trägt am Fuße die Inschrift: äll« l-tm>8« «li 5. ^«nc^co
  • sr<)I l» «uci.lü lli Kllvijs«^,.)«« « vu^c»« M l.l^»^lt nu«lliu(-c> cli Iii^lc m ooulNllluuru^iol»^ <^«l ^ü»ilw 3 UuAgio li^illl. Druck und Verlag von I. v. Kleinmayr und F. Vawberg m Laibach. Verantwortliche Herausgeber und Redacteure: I. v. i!ul)aftc Ttli^sli der <,?ngl>schc» (5l',,solc< wirlte li»»-stia cnlf die hicsiqe Aörse. Dieselbe d»t eine sestc Haltung siir " ssl'üdc, u»d '.'lcli.ii. 5 "/„ Metall, wurden bi^ 9^i '/. verhanocll. B. — Paris 136 '/<- — '^amlmrg »l, /.. — Fmutsurt 115 '/, Gcld. — Mailand IN Geld. — Au^-burc, l<6'/, Geld. — Livorno l^t «/^ Brief. — Amsindam Staat.'schuldverschrcil'uuqcll zn 5 "/, 93 '/«—93 7.« detto .. 3. ti. .. 5'/, 110-110'/. d.tto .. » ^ V, 7.. «2'/.-«2 7, del!, .. .. 4 7. 73'/«-74 dcttt' k. I. ,85'N m. Rückz. 4 «/, !»2—»>2 '/. detto 1852 ,. 47« i)1-9i'/. detto ., 3 7, 57-57'/. detto .' 2'/, 7« 47-47'/. detto ,. 17« 18 7<-li> GnmkliitlaswngS-OblMtu'N.'n ^1 5°/» 91 '/.—92'/, Lotteric-'.'liilchm vom Jahre 1>>34 232'/, 232 7. detto detto 1i<3<) 13«^ ,36'/. Vaueo-Odli^tioncu zn 2 '/, °/. 59-«0 Ol'liqat. dc^ «. V. '^'„l. v. I. 1850 zn 57.. !»9 '/,-«00 Baül-.'lcticn pr. Stück 1^.60-l3<;2 drtto neuer (5missio» KN2—U»l3 (z^^'NN't'l'aiif-Ätticu !»9—< 7—1t>8 Äudwl'ii« ^in^^mulidnn- 2<»4—268 Preßb. Tyrn. Cisenb, 1. Ciiuiff. -------- 2. „ mit Pril'rit. ^>5 47 Ocdsnl'iir>,-Wirue^Nsllstadtcr 57 '/^—57'/. Dmnpfsclusf Acticn »l^^— «4? e.ttli N. «nilssio,, ljLO—«22 d.tt.,' 12. do. «(»1 — 602 drtto dcc« Vloyd 58» -565 Wienn'-Dampsmichl-'Acti.u 123 — 124 (ionn' Nlntschnnc 14 7,-14 '/, lsstcrh^y ^0 N. Ll'se 8 '/.—tsi..^'.'ich'sche „ 10—10 '/. >>lalftrl. vollwichtige DlicatniAg!,.' 2l. Telegraphischer (5onrs c Vericht dcr ^'taali'p^picsl,' vom 7. Dccemkcr »858 «Ltantsschiildvrvschreil'unqcn . zu 5 pl5t. l iu l§Vi 93 5'K', .'.tto . .' . . . . .. 4 l/2 ., .. K2»1/lt! detto......„4 „ „ 74 D ^ r en "t V^llom" , " '', i^49, „n »0« ss . . 13„ 92 3/4 V,,»s.'Acl»!l, rr. Gln.i «363 C M. Actien c>!r Kaiftr Ferdinands-'>>lordl^>l)» z„ N100 ft. <5. M........2335 il, in i. U'i ttn>s,i d.-r i'fitrl-. Donau-Dampfschifffahrt ohne Vczugsrccht 4« .^»0 '1. (i. M. . 0^5 il. i» C, M, Vlctici! des öiterr. Lloyd in Tries! . zu 500 ft. C. M...... 585 3/4 ,1. i» (5. M. Wechsel-liours vom 7. Dkceml,'cr l653 Umsterda»,, fur 10<» Holland. Guld., Rthl. 97 l/2 Vf. 2 Monat. Unstsl'un;, für 100 Gulden Cur., Gull>. 1Ui 1/4 l!so. Franf „l, ,, M , ^in l2<» >l. ,»00. '-iw ) eins W.yr. !m 24 l/2 st. stüsi, k'»^.) ll'i 3/8Bf. 3 M»al. Ham'nrg. ,„r 100 Mark Aanco, Guldm 80 >/« 2 Mc>na>. LlNX'», ,»r 1 Psu»o Htevlixq, »!!!>>» ll-1« 3M^'»,!t. M >i!and, für 300 Oesterreich. Lire, »»jd, 30U Franken . . Guld 13« 2 M'l>"l. Vittarest, snr l Gulden .. vnni 2!l« ,,2 3l T.Sicht. Vold- und Silber-Course vom 7, December 1^5!< Vi„, Ge,ft, Kais. Mimz-Ducatm A^io .... 21 20^/4 detto Rand, dt? ^ . . . . 207/« 20 5/^ (^uiil ul m»re» „ .... — 20 iltapuleonöd'or'S „ . . . . — i) ü GouverainSd'or's „ . . . . ^ 15».'»^ Ruß. Imverial „ . . . . — 9 22 KriedrichSd'or's ^ . . . . - 9.40 E»>il. Soveraiügs „ . . . , — ll.2.', Eilbcragio . . ,, .... l55/8 15 3/^ Z. «5^ » (3) N^ 5i^ K n n d m a ch u n q. Die gcfcrtigte Kammer hat aufdcn im Mai d- I. dcm h. k. k. Ministem,!!, für Handcl, Gcwcrbe und öffentliche Bauten unterbreittten „Jahresbericht über den Zustand des Handels und der Industrio im Jahre 1852" nachstehende Erledigung erhalten: 5>'^l/ll. „Daö Handelsministerium hat die Darstellung der Kammer über die Verhältnisse des Handels, des Verkehres und der Industrie im Kammerbezirke wahrend des Jahres 1N52 mit Interesse zur Kenntnis; genommen und findet der Kammer hinsichtlich mehreren in diesem Jahresberichte ausgesprochenen Wünschen Folgendes zu eröffnen: Zur möglichsten Beschleunigung des Ausbaues der Laibach-Tm'ster (5isenbahnstrecke werden nach Maßgabe der verfügbaren Geldmittel ununterbrochen' die thunlichsten Anstrengungen gemacht, und die crst kürzlich nach Bergung so vieler Schwierigkeiten bewerkstelligte Vollendung der Ttrecke über den Bemmering mag der Kammer als erneuerte Bethätigung dienen, welches Gewicht die Staatsverwaltung auf das baldige Zustandekommen der Schicnenverbindung des Binnenlandes mitdem adriatischen Meere legt. Auf eine Ermäßigung des Frachtentarifes auf der südlichen Staalseisenbahn kann gegenwärtig nicht eingegangen werden, indem durch die Steigerung der Arbeitslöhne und der Preise für Rohstoffe eine namhafte Vermehrung der Negieauslagen eingetreten ist, abgesehen davon, daß die Tarifsätze im Entgegenhalte zu jenen der alislandischen Bahnen, ohnedieß nieder berechnet erscheinen. In den mit l. November l. I. ins Leben tretenden Bestimmungen für die Frachtenbeför-derung auf den StaatS-Elscnbahnen ist auf eine Ermäßigung der Strafen für unrichtige Inhaltsangabe der Colli Bedacht genommen worden. Hinsichtlich der Herstellung von Verbin-dungsstrasien aus dem südlichen Theile Krams gegen die Staatseisenbahn bei Sleinbrücken weiden die schwebenden Verhandlungen thunlichst beschleunigt werden. Das vervollständigte Project über die Vollendung des Zorn'scl>'n Grabens, Vertiefung des Gruber'schen Canals und Erbauung einer neuen Brücke über den letzteren zur Entsumpfung des Laibacher Morastes, befindet sich in Berathung. Die beantragte Erleichterung des Rohei-scnbezuges aus dem Auslande durch Ermäßigung des dießfälligcn Zollsatzes ist theilweise schon durch den österreichisch-preußischen Handelsund Zollvertrag vom li>. Februar l. I. für die nächste Zukunft in Aussicht gestellt, und auch die Bitte um Ermäßigung des Eingangszolles für Guttapercha ^Treibriemen wird nicht außer Bctvacht blcibcn. Auf eine Aenderung der bestehenden Bestimmungen hinsichtlich der Auäfuhrlicenzcn für Hadern kann nicht eingegangen werden; eine wirksame und strenge Durchführung dieser Verfügungen wird jedoch nicht aus dem Auge gelassen. In Betreff des Wunsches nach Ermäßigung der Preise des Viehsalzes wird auf die Verordnung des Finanzministeriums vom l7. September Ik.'»? hingewiesen. Die Erlassung eines neuen Gcwerbegesetzes ist endlich ein Gegenstand, welchem das Ministerium bei den dießfalls bereits seit längerer Zeit im Zuge befindlichen Verhandlungen die regste Sorgfalt zuwendet. Durch diese neuen Normen werden mehrere von der Kammer berührte Verhältnisse ihre Regelung finden. Win, am 2tt. October lX,3. A. Baumgartner m. n. H a ndel s- undGewerbeka mm e r für Kra in Laibach am 17. November lt-!5'5. L. (5. Luckmann, Präsident. Dr. Klun, Sccrctär. Z. »839 (2) Vll. 5234 Edict Von dem k. k. Bszllksgcliäüe St geinacht: Es b.idc li!)l'r A»!>inqc„ der Ursula Widüuir r>oii Tolz.inc, in dic lrcoltiuc Icilriclli»^ dn, dc» (51)» lcllten AiUoil lino M^lgcnelha Sl'usza gchöü'a/!,, im volmaliqeü Gillildduchc dcr Pfarrgl'ilt Ol>ergl!>k 5u!» Rcctf. Nr. 37^2 umkommende», gelichtlicl) aus 230 fl geschätzten ^lr.'lilat. iöolisc. Nr. 5, />u Wcircl, w^cn schuldigen 42 ft. l8kr. c 5. c. grn'illigel, lmd hiczu drei Terminc, als: den l. auf dcn lli. Deccmdcr l. I. „ 2. „ „ ii>. Iän'nr ) und „ .'l. „ „ 20, Fel'lual) '"^' jedcsmal liin >0 Uhr Vosmitt.zfts ž^u Weixcl mil dem Aüdaristc bestimmt, daß diese Neaülät bei dc> 3, Fcill.'!>llmttc't^satz!m.q auch untcr dcm Scha'z zl!>i^^vcrll)c hint.oigcncdln werdtii würde. Der Grundl'uchsl'rtlact, das Schätzlingsproto coll und di< Ll^itati^!>t'l,'rdin^!>!ssc konncii zn den gc '"^I)l'Nche»i Annsstlindkl, lne^' eingcfthl'i welds". Scistndtrg an» 13. Vlovtmder I853. Z. 18,8. (2) Nr. 7476. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Planina wird be, kanilt geqel'en, daß in der Exellttiunssache des Hrn. Eduard Schcrko von ^irrilitz, wider Anlon Mil» lauz von Kaltenfelo, die Termine zur exccutiven Fllldietu:ig der auf 2523 fi. 85 kr. bcwerthelen, im Glmidduche Silticher^rst^r^ült 5^1) Neclf. Nr. 50 und 51 vorkommenden Hallchube auf den l2. ^iovember, l2. December !85>3 und den l2. Jam ner >854, jcdes»nal Früh 10 Vi5 «2 Uhr im Ge, richtt'sitze mit dem Anhange aoberaumt worden, daß dic Realität bei dein dritten Termine auch unter der Schätzung hiotangegebeii Werden wird. Der Gruncbuchscxlract, das Sclialjmigsproto-coll und die Licitationsbedinginffe, unter welchen sich allch die Pflicht zum Erläge eines Iiadiums pr. 250 fi. l^fi^det, lanncn hicr^erichts eingesehen rrerdcn. K. k. Rszirrsgcricbt Plcmma am l8. ?lugust l853. Nr. l06ll. Vei dem ersten Termine ist keii, Kauflustiger er» schienen. K k. Vczicr, iin Gniüdduchc Silticherlaisteigült zuk Nectf. Nr. 50 und 51 vmkonnneuds» H^Il'hude auf den l2. Nouemder, den l2. Dcccml'cr 1853 und den >2. Jänner 1854. iedtsmal Frül) l0 bis l!i Uhr im Gelichtssil^e mit dem Anhange anberaumt wu^ den, daß die NscUita't dci dem drillen Termine auch uxler dlin Schäljungswellhe hintangegeben werdvi>d. Dcr Gruiidbuchsrrtratt, das S>1'ätz!Mgsft>-oto-coll und dic ^icltationsbcdingnisse, unter welchen siä) dic Pflicht zum Erläge eines Vadimns pr. 285 fi. blsindet, können hiergerichts eingesehen werden. K. k. BczirkSgclicht Planina am 25. August «853. Nr. ls>«>l. Bei rem ersten Termine ist kein Kauflustiges er» sckiencn. K. k. Bszilksgcricht Planina am 13. Ne. vembl'r l853. 6. »864. (2) Casino Nachricht. Dcn geehrten Mitgliedern des lIastno« Vcieines wird znr Kenntniß geblacht, daß am l^., 2l. und 28. December l, I. dic üblichen Grscllschaft6-Unterhaltungen 3tatt finden und jedesmal um halb tt Uhr Abends beginnen werden. Von dcr Direction des Casino-Vereines, ^aiba H am 4. December ltt53. Z. ,873. (2) Tchiitzenverems Anzeige. Die verehrten Mitglieder des hler-ottlgen dür.U. Schül^envcreilU's werden in Kenntniß gesehl, daß an den Sonntagen, d. l. am 11., Itt. und dann amW. d. Vi., jedesmal Abends um 8 Uhr dle gewöhnlichen Abend-untcrhaltunqcn nut Spttl in den Loca-lltätcn dcs Schl^ßstattgebauoes statt-, finden wc^dcn. Direction des bücql. Schützen-VerclneS. Lalbacl, den 6. December 1ll53. Z, 1863. (2) Die zweite Ausstellung der Kos-m o rama ist in dcr National: Hauptwache täglich von ^bls 7 Uhr Abends zu scden. Eintritt für Erwachsene 10 zkr. für Kinder (> kr.