"i. 261. Mittwoch, 13. November 1889. 108. Jahrgang. ^s^v Zeitung. """« Üni^'.^?l^>» sl, ki.oo, Yür bie i>,ustlllnl>, in« hau« «anzjilhli, sl. i. — I«,e?«i»»«,,b», l ssü» ^ ^^ °" b>« ,« 4 »zeilln «ö lt., „foulst vt> .^li!, -; ll,, b<» »tt«l«holun»«t! r», .^«1« , lr. ^ Di« ,,vab«»»»Kel»n»» blslnbtt Nch Longtcssplah », b<« «e»ae«»»n Vahnhosgasse »i. «pltchftunben b« «ebaclion täglich von 10 blO il Uhr vormittag?.— U<:fr<,i!ll«t«Ol!«l< »rrbi« «'cht 2llg«lü>»»cn unb Bicl»n und k. Apostolische Majestät haben mit lüil de-n!;" ^lUschließung vom 1. November d. I. dem ^lfiii, ^ u"d Charakter eines Hofrath, s bekleideten Piau^ ^athe und Lnter der Finan^procuratur in l>ri ^ Io,ef Ritter von Krobshofer aus Anlass ^ Nick? " angesuchten Versetzung in den dauern-lüi,^,, ,'."Nd in Anerkennung seiner ungewöhnlich lleuz t>^ ausgezrichneten Dienstleistung das Ritter-le'hkil ^°pl)ld-Orden2 taxfrei allergllädigst zu ver- ^rl>ü4,^' "«b k. Apostolische Majestät habm mit ^ 2 l^ Entschließung vom 7. November d. I. ^atei ^'Director der Oeneral-Intendanz der Hof-^ttln,n ll'erungsrathe Dr. Eduard Wlassack. in btt eil«..« ^'uer ersprießlichen Thätigkeit den Orden chtM^^'e dritter Classe mit Nachsicht der Taxe "G zu verleihen geruht. ^"hiick/ und l. Apostolische Majestät haben mit ." lnit . Entschließung vom 4. November d. I. 'lebten ^? ^'^l und Charakter eines Hofrathes be-talhe linl> ^'""zwthe Dr. Karl Kunz zum Hof-i« ernen,, ^"°"zprocurator in Lemberg allergnädigst '^" geruht. Dunajewski m. p. ^thijcks!' ^ t. Apostolische Majestät haben mit kies^^Ner Entschließung vom 4. November d. I. den l^"W» ^"f'ssor an der theologischen Central-^Mdiatt" ^^ Dr. Franz Sedej zum Hufkaplane ^>>^^zuernennkn geruht.____________ Uichtamtucher Mil. ^ur Theatcrfrage in Laibach. ^tt,!)^^ Architekt Vladimir Walter der von ihm die Herstellnng der er- )<^V^e und Kosteuvoranschläge betreffend, M. zu>y Mter Mahnungen zum Theile nur mangel. MchM.^eile gar nicht nachgekommen ist. hat der ? Weiein, ^"genieur I. Hr'äsl? es übernommen. !Ü? Theo. '"" dem Architekten Hrub^ ein selbstäu-^^^lftroject zu velfaNeu. Dieses Project wurde nebst allen Plänen und Kostenvoranschlägen vom Lan» desbauamtc am 10. Juli d. I. fertiggestellt und nebst dem vom Architekten Walter am 6. Juli gelieferten, jedoch mit den erforderlichen Dctailkostenvoranschlägcn nicht belegten Theaterprojecte der neuerlich auf den 18. Juli d. I. einberufenen Theaterbau-Enquete, zu welcher dieselben Mitglieder, als zu der bereits früher augeführten Enquete, geladen waren, zur Berathung uud Begutachtung vorgelegt. Die unveränderte Ausführung des vom Landes« bauamte durch den Landesingenieur Hräsk)" verfassten Proj,ctls würde nach den detaillierten Kostenvoranschlägen sammt der inneren Einrichtung des Theaters einen Kostenbetrag von 237.898 fl. 30 kr. in Anspruch nehme», während die Durchführung des Baues nach dem vom Architekten Vladimir Walter entworfenen Projects nach dem nur in ganz summarischer Weise verfassten Kostenvoranschlage desselben, einen Gesammt» kostenaufwano von 194.041 fl. 94 kr. erfordern würde. Die Enquete-Commission wählte aus ihren Mitgliedern ein aus den Herren k. k. Vamath Franz Ziegler, k. k. Ingenieur Johann Suitil. Architekt Johann Dussle. Baumeister Wilhelm Treo, Dr. Josef Stari uud Franz Dobcrlet. sowie dem Landes.Oberingenieur Franz Witjchl und den beiden Projectanten bestehendes Subcomite', wclchem die Detailprüfung der Proj^cte des landschastl. Bauamtes und des Architekten Walter übertragen wurde. Dasselbe sprach sich iu den von ihm aufgenom« menen Protokollen vom 20,. 23. und 29. Juli b. I. dahin aus, dass: 1.) Das landschaftliche Theaterproject, verfasst vom Landesingenicuc Hräsh- und Architekten Hrub^, welches in jeder Beziehung del, Anforderungen entsprechend befunden wurde, zur Nus,ührung zu empfehlen fei. 2.) Dass infolge der in den Protokollen näher angeführten Mängel die SubeNquete nicht in der Lage sei, das vorliegende vom Architekten Vladimir Walter verfasste Project zur Ausführung zu empfehlen. Die zu einer abermaligen Sitzung auf den 8. August d. I. einberufene Enquete.Commission sprach sich im Sinne der Anträge der Subenquete aus und empfahl gleich« falls das vom landschaftlichen Ingenieur Hräsk)' verfasste Project zur Ausführung. Der Landesausschuss glaubte nunmehr, trotzdem sich die Enquete.Commission für die sofortige Ausführung des Projectes des Landesbauamtcs ausgcfpro-chen hatte, sich dennoch, ehe weitere Schritte in dieser Angelegenheit unternommen werden, die Ueberzeugung darüber verschaffen zu müssen, dass das vom Landes-bauamte entworfene Project in jeder Hinsicht, sowohl in praktischer als künstlerischer Beziehung entspreche, als auch, dass die vom Bauamte verfassten Kosten-Voranschläge derart genau und präcise ausgearbeitet seien, dass eine Ueberschreitung der veranschlagten Kostensumme nicht zu befürchten wäre. Aus diesen Gründen wendete sich der Landesausschuss mit der Anfrage an die einen europäischen Ruf genießende Theaterbausirma Fellner und Helmer in Wien, ob dieselbe geueigt wäre, die vorhandenen zwei Theaterprojecte. Hräsh'-Hrubx und Walter, auf deren Zweckmäßigkeit und bezüglich der Kostenfrage, eventuell gegen welches Honorar zu prüfen und die Oberleitung dieses Baues nach einem der beiden eingesendeten Pläne gegen einen von derselben zu bestimmende» Honorarbetrag zu übernehmen, oder ob sie in dem Falle, als die beiden einzusendenden Projecte als zur Allsführung nicht geeignet befunden werden follten, nicht etwa selbst mit dem Landesausschusse wegen Lieferung eines eigenen Projectes und Erbauung eines neuen landschaftlichen Theaters in Laibach in Verhandlung treten wollte. Die Firma Fellner und Helmer beantwortete diese Anfrage in nachstehender Weise: «Den Empfang der geschätzten Zuschrift vom 23. Juni dankend bestätigend, beehren uns bekanntzugeben, dass wir gern bereit sind, über die beiden vorliegenden Projecte ein objectives Urtheil abzugeben. Es wird uns zur Ehre gereichen, dem hohen Landesausschusse dienen zu können, daher wir für diese geringe Mühe. soferne wir die Beurtheilung hier in Wien vornehmen können, keine Honorar« ansprüche machen werden.» Im Nachhange zu der ob-citierten Mittheilung zeigte die Firma Fellner und Helmcr mit Zuschrift ddto. 18. Juli 1889 dem Landes-ausschusse an, dass dieselbe noch kein Theater nach dem gewünschten Programme um die vorgezeichnete Kostenziffer ausgeführt habe. daher auch keine solchen Pläne besitze. Die Firma theilt welters mit, dass ein Theater, welches 60 Logen besitzen solle, sich um den Betrag von 190.000 fl kaum erbauen ließe, und macht darauf aufmerksam, dass eine so große Anzahl von Logen für del, Bau enorm vertheuernd wirkt und es nothwendig wäre. bei Festhaltung der Kostenziffer die Logenzahl zu reducieren. ZieMeton. "Nd l . ^^ HlMotislMls ^'"° Vezichuna 5«r Psychologie. V"n Prof. A. Z>eva«»,c. !>3 dtt Hs M'fnefallen. ^ verschieden der Zu-A ^h t^lenn.?« -^" Constitution, der Witwe eines V^"e l?s"' der Nähe von Cherbourg. Sic ist id>e!» ""e A','"' zurückhaltend, schweigsam, mit einem tzrol' "Ni un !: scheinbar so ungeeignet wie keine /' ^i"! Vorstellung.,! von den Fähigkeiten der ^iw^leichMii'!^'^ Eigenschaften, zusammen mit V?le v" "'«km gegmüber dem Ablauf der Ex. Wert für die Äeweis- V' Hn?'- F"" V ... führt iu ihrem all- >hl< >le de„ s veu Vornamen Leonie. in der Hypnose ^o^Ü« H'Ä''.^nM)lten Namen Leonliuc. der also !l°I°2 'veV ".^?'t bezeichnet. Diese hypnotische l" Men c>/I."!" der wahren Leome zu eiucr phy- ks,l> do^ ?^aleinheit verbunden ist. bekommt ^, "tische A"''Janet vorgeuommeuen Versuch die ^l, ^'k»iiv3^^'on, ihre Schürze auf- nnd Mllet ^lveck ',"' i^au B . . . wird also ans lhrem 'e tzrKh der ^'! . ^ht im Gespräch mit Professor ^ aus ^- Inzwischen knüpfe., ihre Häudc '' ^l, diesem Auaenblicke lenkt Professor Janet Leonie'S Aufmerksamkeit auf die herabfallende Schürze. «Herr Gott!» ruft sie. «meine Schürze ist aufgegangen.» und bindet sie. diesmal mit vollem Ve-wusst'sein und mit voller Absichtlichktit, wieder zu. Sie fährt dann im Gespräche fort, und für sie. für Leonie. war damit der Zwischenfall erledigt: die Schürze, dachte sie. sei auf irgend eine Weise aufgegangen und sie habe sie wieder zugebunden. Indessen. Leontine gab sich noch nicht zufrieden. Auf ihr Geheiß begannen die Hände zum zweitenmal das Werk. die Schilrze wurde wieder gelöit und wieder gebunden, diesmal jedoch, ohne dass Leonie das scheinbar mechanische Spiel der Hände im geringsten beachtet hätte. Dieses Beispiel scheint die Annahme emer Per-sistcnz des beobachtenden und erwägenden hypnotischen Selbst als die einzig mögliche Deutung dieses intercs. santen Experimentes zu bestätigen. Es scheint unter-halb des Wachbcwusstseius eine zweite Persönlichkeit zu leben, die sich an die Vorgänge der Hypnose ermnett, Befehle aus jeuer Periode auszuführen strebt und dazu über ein gewisses Quantum von Uebeileguna. verfügt. Dies bestätigen auch die saltsam bekannten Fälle von Hypermnesie. Die verschwommensten Umstände unserer ersten Lebensjahre, die unbedeutendsten uud von uns kaum beachteten Nebenumstäude unserer Existenz leben bis-weilen im Traum mit ungeheuerlicher Hypertrophie wieder auf. Es gibt keiu normales Bild. mag es noch so alt. schwach und verdorben sein, das nicht wieder Kraft uud Leben gewinnen könnte. Alte Leute pflegen ein wunderbares Gedächtnis für die winzigsten Vorfälle der Jugend zu entwickeln; Krankheiten können einen Sturm von sonst nie auftretenden Erinnerungen wecken; Personen in plötzlicher Todesgefahr sollen aus einmal ihre ganze Vergangenheit wie ein Panorama vor sich gesehen haben. Das beweist jedenfalls eine außerordentliche Beharrlichkeit der Eindrücke, und wer hieraus die Un» vertilgbarteit aller, selbst der flüchtigsten Vorstellungen folgert, wäre schwer zu widerlegen, denn auch die Bilder, welche die Aufmerksamkeit nicht herauszuheben vermag, sind nach diesen Zeugnissen nicht ganz und gar verlöscht. Sie ruhen im Ünterbewusstsein und gelangen auf allen Entstchungsstufen des secundären Ichs zum Vorschein. Auch im alltäglichen Leben finden wir Analogien, welche für die durch hypnotische Versuche gewonnene Theorie des Doppelbewusstseins sprechen. Im Verlaufe des gewöhnlichen Lebens geschehen nämlich Handlungen, die wir im Hinblick auf den Sprachgebrauch der Psychiater automatische Handlungen nennen. Man versteht unter antomatischen Handlungen solche Handlungen, die alle Merkmale psychischer Bedingtheit tragen, mit Ausnahme des einen, dass sie von der ausführen' den Person im Augenblicke der Ausführung nicht ge-wusst werden. Einer drr erfahrungsmäßig häufigsten Fälle ist der. dass die Gedanken einer Person beim lauten Vorlesen abschweifen und sich mit ganz anderen Dingen beschäftigen; trotzdem liest der Betreffende richtig, mit sinngemäßer Betonung weiter, blättert um, mit einem Wort. vollführt Handlungen, die ohne intelligente Leitung nicht gut denkbar sind. Oder noch com-plicierter: der Corrector, der bei der Durchsicht des Satzes sich mit seinem Nachbar unterhält. Die von den älteren Psychologen vertretene An-schanung. dass dergleichen Thätigkeiten ohne jede Art von Vewussiein verliefen, ist nicht aufrecht zu erhalten. Die neue Physiologie hat überzeugend nachgewiesen Xatbacher Zeitung Nr. 2«l. 2236 13. NovemberM^. Der Landesausschuss sprach der Firma Fellner und Helmer für deren in uneigennützigster Weise gestelltes Anerbieten, die vom Landesbauamte und vom Architekten V. Walter verfassten Theaterbaupläue unentgeltlich überprüfen zu wollen, seinen Dank aus und übersendete mit Zuschrift vom 17. August 1889 derselben die betreffenden Pläne und Kostenvoranschläge mit dem Ersuchen, dieselben sowohl in bau- als bühncn-technischer Beziehung, wie auch bezüglich der Kosten« Voranschläge einer Prüfung zu unterziehen und über dieselben ein objectives Urlheil nicht nur vom bühnen» technischen und künstlerischen Standpunkte, sondern auch mit Rücksicht darauf, ob die betreffenden Kostenvoranschläge vollständig und erschöpfend ausgearbeitet sind. abgeben zu wollen, damit der Landesausschuss mit vollster Beruhigung an die Vergebung des Baues schreiten könne, ohne fürchten zu müssen, dass in den betreffenden Kosteuvoranschlägeu einzelne Arbeiten nicht aufgenommen worden sein kölmten oder die Preise für einzelne Arbeitskategorien allzu gering eingestellt würden. Die Firma Fellner und Helmer hat in uneigennützigster Weise, in Entsprechung des Ersuchens des Landesausschusses, die beiden ihr eingesendeten Theater-vauprojecte einer eingehenden Ueberprüfung unterzogen und gab mittels ihrer Zuschrift vom 28. October 1889 nachstehendes Gutachten über dieselben ab: «Die beiden Project« wurden einer eingehenden Prüfung unter« zogen, und waren bei Beurtheilung derselben nachstehende Hauptmomente maßgebend: Wie entspricht das Project: 1.) in der Gesammtgrundriss-Disposition; 2.) in theaterpraktischer Beziehung, insbesondere in Bezug auf das Auditorium; 3.) in ästhetischer Beziehung; 4.) in finanzieller Beziehung. Als Bezeichnung erhält unten folgend das Project Walter Nr. I und das Project Hräsk/-Hrub/ Nr. II. 1.) Was die Gruudriss'Disposition betrifft, ist zu ersehen, dass beide Projecte nach einem gegebenen Grundplane aufgebaut sind; die Disposition ist im allgemeinen als nicht ungünstig zu bezeichnen, da ge« nügende und günstig situierte Communication«!!! und Stiegenanlagen bestehen. Nicht günstig ist die Anlage für die Seitenfa-betreff der Fahnden eine hübsche künstlerische Leistung und verdient im allgemeinen den Vorzug vor Project I. In beiden Projectcn kann jedoch das Auditorium in vorliegender Form keinesfalls zur Ausführung em« pfohlen werden, und müssen hier, um ein güustigeL Gelingen des Bauwerkes zu sichern, principielle Aenderungen platzgreifen. Auf die weiteren Details der Heiz« und Ventilationsanlagen, der Gas«, Wasser-und sonstigen Anlagen wurde vorläufig nicht eingegangen. Aus dem Gutachten der Firma Fellner und Helmer ist zu ersehen, dass. obzwar in demselben das Project des landschaftlichen Bauamtes als zur Ausführung ge« eigneter als jenes des Architekten Vladimir Walter empfohlen wird, demselben dennoch wesentliche Mängel im Auditorium anhaften, deren principielle Aenderungen dringend geboten erscheinen, sowie dass nach der Ansicht der genannten, im Theaterbaufache bewährten Firmen sich die Kosten der Ausführung des Theaterbaues nach dem Projecte des landschaftlichen Aauamtcs um 2602 fl. 30 kr. und nach jenem des Architekten Vladimir Walter um 7958 fl. 6 kr. höher belaufen dürften, als dieselben von den Projectanten angenom- men wurden, mithin die Ausführung des vom ^ schaftlichen Bauamte entworfenen Projectes em trag von 240.000 fl. und der Bau ^ch °em^ ,^ Walter eiue Summe von mindestens 20^,""" ' Anspruch nehmen würde. . ^ »>" Der Landesauöschnss war demnach. °°/"z!ack ein Credit von höchstens 190.000 fl. vom W' ,^ ^ tage zur Verfügung gestellt worden war, '"A l,^ hohen Landtage bewilligten Credite d«s Auslaugeu finden zu können. ^forderliche" Der Landesausschuss glaubt alle "! ^ ^ Schritte gethan und nichts unterlassen s" ">„, AiB den Bau 'des neuen landschaftlichen TheaM» , ^„. der Beschlüsse des hohen Landtages ewer o' ^ den Lösung entgegenführen. Da ledoch ° ^ ausgearbeiteten Projecte den bewllllgten " ^. ^ 190.000 fl. weit überschreiten und auch vie ö „^ ^ Bauplatzes in einer alle interessierten Tye'c ^^ fricdigcnden Weise uicht vollkommen qeius ^ ^. und zu hoffen ist. dass sich bis znm E'"trn ^^ inenden Bauperiode vielleicht doch noch "" ^ Pü< u„d den Wünschen dcs das Theater bchl^ ^^n blicums mehr entsprechender Bauplatz nmu^ lassen, als es der bis nun in A»sstä)t « ,^ ^i Kaiser Iosefsplatz ist. glaubte der Landesa»oi i ^z weitereu, auf die sofortige Inangriffnahme ,M>> bezugnehmenden Schritten vorläufig abM' 5 ^ ^ uud stellt den Antrag: «Der hohe A""^,,,heit ^ vom Laudesausschnsse bisher in der A"ge^l ' Thealerlmnes Verfügte zur KenntmsMynm^^- Politische Ueberficht. ^ (Kärntner Landtag.) Der "on, ^ ausschusse vorgelegte Entwurf eines G^y' ^^^ das in Errichtung begriffene Kaiser-Fran^^' > ^ ^^u haus in Villach' als eine öffentliche Heiia'' ^,M wird. wurde in der vorgestrigen Sitz'"'«" ^^, Landtages angenommen, und sah fich V)A„M, veA' ruugsvertreter, Landespräsident Baron Gy ,^ U> lasst, der Stadlgemeindevorstehung VlU"") , ^l,! a". mühungen wegen Errichtung desselben <"«" . wM zuspreche,'. Ebenso wurden die An^ und Finanzausschllss.s, beziehungsweise der o ^ ^ der Kaiser-Franz-Iosefstraße am sudU^ ^ i Wörthersees betreffende Gesetzentwurf nM -Stimmen angenommen. . ., ..,,dFl»^ Die seit längerer Zeit zwischen der oste"^^^,,g^ ungarischen Regierung inbetreff des^dle^^^ dass einzig die vegetativen Bewegungen des Athmens, des Herzens, der Gefäßerregung einerseits, die durch peripherischen Sinnesreiz ausgelösten reflectorischen Bewegungen anderseits auf schlechthin physischen Be« dingungen beruhen. Hierzu gehören aber die automatischen Handlungen nicht. Der Corrector muss ein Bewusstsein von Richtig und Falsch haben, wenn er die Fehler inmitten lebendiger Conversation verbessert. Der Vor» leser vollzieht fortwährend eine sehr verwickelte psychi« sche Thätigkeit, so sehr auch scheinbar seine Seele fich mit anderen Dingen beschäftigt. Bei dieser automatischen Thätigkeit tritt die Existenz eines gesonderten Gedächtnisses deutlich zutage. Auch sie finden ohne Kenntnis der Person, aber nicht ohne Bewusstsein, «nicht un-bewusst» statt; auch sie gehören gewissermaßen einem Unterbewusstsein an. das neben dem weitaus mächti-geren Oberbewusstsän erst in der Annahme eines Doppelbewusstseins die gebürende Berechtigung erfährt. Es frägt sich nur. inwieweit das untere Bewusstsein dem oberen gleichsteht. Es ist eiue unleugbare Thatsache, dass man manchmal die bekanntesten Daten nicht zu finden imstande ist. Ein Name oder eine Zahl schwebt einem auf den Lippen, und die Zunge quält sich vergeblich ab. das betreffende Wort auszusprecheu. Das wirkt ^umal bei einer Prüfung sehr uuaugenehm, weil die Herren Examinatoren selten das richtige Verständnis für psychologisch interessante Vorgänge in der Seele des Candidate« besitzen. Dagegen hilft nur ein Mittel: man beschäftigt seine Gedanken mit einem ganz andern Gegenstande und lässt es inzwischen, wie der Volks« mund sagt. ruhig arbeiten. Ueber kurz oder lang springt dann plötzlich der gesuchte Begriff ins Bewusssein und drängt sich gelegentlich mit solcher Heftigkeit hervor, dass er. unbekümmert um die augenblickliche Rede, heraussprudelt. Auf die Annahme der Zusammengesetztheit unserer Persönlichkeit aus zwei. mehr oder weniger unabhängig voneinander operierenden Bewusstseinshälften fcheinen aber die mit den hypnotischen verwandten Zustände, die uns als Resultate der Beobachtungen an Nerven« und Geisteskranken zutage treten, am dringendsten hinzuweisen. Die Erfahrungen der Psychopathologie auszunützen für die Erkenntnis des gesunden Seelen« lebens, erregt bei jenen Forschern keinen Anstoß mehr, welche in krankhaften Zuständen eine Uebertreibung ge sunder Anlagen finden und die da wissen, wie schwer eine Grenze zwischen normal und anormal zu ziehm ist. Die Arbeiten Th. Ribots haben gelehrt, dass aus einer meisterlichen Handhabung dieser Methode nun Einsichten in Fülle erwachsen. Schon im Traume lassen sich diese Ansätze zur Bildung eiuer zweiteu Gedächtniskette verfolgen. Der Fall ist nicht so selten, dass jemand in der zweiten Nacht dort fortfährt zu träumen, wo er in der ersten aufgehört hat. Ebenso kommt es vor, dass ein Betrunkener sich im Rausche vollführter Haudlungen im Nüchternen zwar nicht, aber während des nächsten Rausches erinnert. Der Rath ist nicht so thöricht, den jeuer Ehemann seiner Frau gab, als sie darüber jammerte, dass er im Wlrtshause den Schlüssel verlegt habe: Warte nur, bis ich wieder einen Spitz habe, dann werde ich schon wissen, wo das dumme Ding geblieben ist. Noch auffälliger wird die Spaltuug des Ichs bei Personen, die an Anfällen von natürlichem Somnambulismus leiden. Mau hat oft nach Macario die Geschichte jenes ^Mädchens citiert, das, während eines Anfalles vergewaltigt, beim Erwachen nichls davon wusste und erst im folgenden Anfall das Geschehene ihrer Mutter enthüllte. Verschlungene Iät>en.^«, Roman aus dem Englischen von Hermine (72. Fortsetzung.) § x)M «Ich habe dem Doctor den Zustand M^ ^B beschrieben, so gnt ich konnte. - sag e ". ^ M^ meint, dass es nur eine allgemeine ^ ^„ ^ weiter sei. Er hat mir diese Essenz geg t^ O< cher er jeden Tag zehn Tropfen nehmen ' ^gle" Ihnen nicht schwer werden, sie M ewc u ^ ^ mischen, nicht wahr?» Wsch^"^ «O nein., sagte Adr.enne das Ziai^ l^ Hand nehmend und genau betrachteno- ^ ^ » nch werde die Tropfen in du A" ^hcs ^ von welcher Sir Ralph immer wayrr, , trinkt,. ,. Aber vel^ «Ja. das wird das beste sem. " ^ Sie das Fläschchen an einem sicheren^.ve,,, «Dafür'will ich schon Sorg I g^d- ^ Adrienne lächelnd. «Ich habe em lle"'^ ^ ^ tenkästchen in meinem AnkleidezlMlner „ ;„ o> ^, darin verschließen. Die Tropfen unve" ^ SV mouade zu mischen, kaun mir )a gera" g», rigkeit bereiten.» . „,,«„ Sie ^„z .Es wird am besten !«"' ""' Ae es 9 mouade selbst heraufholen, dann w"l" s,e leicht thun.» ,, .... und l"y Adrienne fand diese Idee sehr g" « gül auch aus. . , «e voll M ^'' Einige Tage hindurch wartete N doch^ die Wirkung, die fich bei 'hrem G" ..^,,,.. ^ musste; aber es wollte sich teinerlel « ^,ch, ^ Ralph einstellen, im Gegentheil, er n" cher und matter. ^Ü^Hettnng Nl. 261. 2237 ^3. November l««V. hl?" von Trieft und Fiume betreffenden Durch-lie HF^ geführten Verhandlungen haben, wie !>M D ^^^^' s" einer vollständigen Einigung jtile.iz'^rvercinbarte Gesetzentwurf wird nunmehr ^lWm !"^"chtfchen Negierung der Triester Han-UM ^.^^ ber Fmauzdirection im Fiume mit-^el« ? ' "" diesen Corporationen und Behörden Wszlii". zu geben, allfällige Wünsche, welche sich lchei, f°^. ."Hebung der beiden Freihäfen ergeben /ss ^eltig zur Kenntnis zu bringen. ^C^./^"z der Fiihrer der Rechten.) ^llldllna ^ Landtagssession findet in Wien über ^hrer >> ^ Grafen Hohenwart eine Conferenz der iiliit^ 5" Nechten dls Abgeordnetenhauses zur ü>ich ä. "^age innerhalb derselben statt. Zweifellos Lichtes ^nferenz der Vorschlag unterbreitet, der salzen luv "^ sich mit dem Hohenwart-Club ver- ^2^ ^lthenische Banl in Lemberg) ^«3i? ^' "^ «Dzicnnik Polski» meldet, eine der aet>«' ^",'sche Bank» gegründet werden. Die Grün« ^Htvcck k ^'"""lich der altruthenischen Partei an; besitze V" ^"uk wird der Schuh bäuerlichen Grund-',^>ennif^l zwangsweiser Veräußerung angegeben. t>>e P^'.'chlieht seine Notiz mit den Worten: «Ueber bitten I?"ä des Gründungscapitals dieser Bank cir- /^^knnnizoolle Gerüchte. ... h't lliif «?.^^lneiuderath von Ezernowih) WiNlnia ""a. ^^ Neichsraths-Abgeordneten Wagner ^lcinisH ^ Nothwendigkeit der Errichtung einer Meisi?/" Facultät an der Czernowitzer Franz-Josef, "lelben k ""k°""t ""b für den Fall der Errichtung ^>000 ss " Beitrag aus Communalmitteln per . sn,' Mlbar in fünf Jahresraten, zugesichert. Finanzen.) Der Bericht des m 189^'Msscs über das ungarische Staatsbudget ^geiwln,« ^"°r, dass infolge der vom Ausschusse e^ge d?" Aenderungen das Deficit 433.901 fl. ^be l> !^' Bedeckung keine befondere legislatorische ^vom m^'" Vatican.) Der vorgestern mor-^hlitel, di F^ '" ber Peterskirche celebrierten Messe b>ttlll,f l« ^'her und zahlreiche andere Fremde bei. >fiena? "" Dankgottesdienst statt. Der Papst AgerHc, "^ . Comit/mitglieder und durchschritt die Ü'"ten d«, m ^^" einzelnen segnend. Die Pilger accla« l^lt-Köl, i ^ begeistert mit dem Rufe: «Es lebe der ^»MsH 9'' Anwesend waren Cardinal Langenienx. . sE,,^lschöfe und viele Prälaten. ."erdeVc-"" ""d Bulgarien.) Ein serbischer > der sp,I"^ ältern besuchte, wurde, drei Kilometer L bul^Uen Grenze entfernt, tödlich angeschossen. M»Ng ^. ^^ Unterpräfcct verweigerte, an der Unter-i> "spur M"chnen. Uls ein serbischer Beamter den « Vtndarn. ^"wundetcn verlangte, widersehte sich ?'Ue Neif. """ dem Vurwande. dirsfalls eine der-s'^"g w?^ falten zu haben. Die serbische Re-. 'ge Un, c ^"" Vertreter in Sofia an. die so« ^ svtdttn V""g und Bestrafung der Schuldigen « die G^°" hofft, die bulgarische Regierung ^ederholu" t a."'" entsprechend anweisen, um die ^lden. u '0 bedauerlicher Vorkommnisse zu ver- («Italianophobie».) Wie mehrere Blätter versichern, hat der italienische Botschafter General Menabrea auf dem letzten diplomatischen Wochen-empfange Herrn Schuller sein Bedauern darüber aus« gedrückt, dass die französische Presse sich einer «Ita« lianophobie» befleißigte, die. wie er sagte, nicht danach angethan wäre, um die Lösung der zwischen Frankreich und Italien schwebenden Fragen zu beschleunigen. Der «Figaro» meldet, Herr Spuller habe erwidert, dass die französische Presse nur sehr maßvoll auf die wüthenden Angriffe der italienischen Blätter geantwortet hätte. Hierauf bedauerten der Minister und der Botschafter diese sehr bedauerliche Lage. (England.) Bei dem vorgestrigen Lord»Mayor-Vanlette hat der englische Premier Salisbury eine längere Rede gehalten, deren kurzer Sinn dahin zu resümieren ist, dass in der innern Politik Englands an eine Aenderung bezüglich Irlands im Sinne der Homeruler nicht zu denken sei. In den auswärtigen Angelegenheiten berührt Salisbury Cgypten. welches noch lange nicht und desto länger nicht von den eng» lischrn Truppen geräumt werden wird, je mehr andere Mächte den englischen Bemühungen entgegenarbeiten, die Zustände Egyptens zu heben. (Japan.) Nach brieflichen Meldungen aus Yokohama werden im Laufe des Monates März nächsten Jahres in Nagasaki die drei apostolischen Vicare Japans zu einer Synode zusammentreten, um die An-gelegenheiten der katholischen Kirche in Japan zu re> geln. Die Eröffnuug der Synode soll in sehr feierlicher Weise erfolgen. Tagesnemgleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das ungarische Amtsblatt meldet, für den Kinderbewahr-Verein in Tab 50 fl. und für die durch Braud geschädigten Bewohner der Gemeinde Morva-Ljeszkö 400 fl. zu spenden geruht. — (Neues Reiterbild des Kaisers.) Wie man aus Budapest meldet, hat ber Maler Ajdu-kiewicz in den verflossenen Tagen in Göböllö verweilt, um für ein Bild, Se. Majestät den Kaiser zu Pferde darstellend, nach der Natur eine Aufnahme zu machen. Herr Ajduliewicz, von dem bekanntlich ein im vorigen Jahre gemaltes Reiterbild des verewigten Kronprinzen Rudolf herrührt, hat jüngst auch den Erzherzog Albrecht, gleichfall« zu Pferde, gemalt. — (Eine eigenartige Verwendung der Brieftauben.) In Russland hat man jetzt neue eigen-artige Versuche mit Brieftauben angestellt, indem man dieselben benutzt, um im Ballon gefertigte photographische Aufnahmen auf die Erdoberfläche hernieder zu bringen. Die betreffenden Platten werden in eine das Licht nicht durchlassende Hülle gethan und in derselben an den Füßen der Tauben befestigt, welche sie unbeschädigt nach unten tragen. — (Der Afrika.Reisende Dr. Peters.) Nach einer der britischen Regierung aus Zanzibar zu< gegangenen Nachricht ist keine Hoffnung, dass die Meldung über die Ermordung Dr. Peters' unrichtig ist. Der Tod Peters' ist nicht zu bezweifeln._____________ < ^i>"' und Ä?^ gleich, um das Flaschchen ^r noch-n, s ste bei ihrer Rückkehr das Studier- V"' i" d?«" leer fand. begann sie sorgfältig die V>de das N ?."°^ zu ""Wen- Während sie das dtt» "nd n..lA^"fenster von einem Schatten ver« i?^n '„s^"' vom Fenster her mit ungemessenem Sie ließ das Fläschchen hastig < s'e bei t>//^" ""b «röchele dabei so hrflig. als nn '""Mhrung eines Verbrechens ertappt ^ ^'"ter ^ du ^^ ^ ^ ^^ ^ ^ 9^ H, 'Ich ^: schritt, ins Zimmer tretend. htlt.'3e. oaw?l^ nur eine Verstärkung in deine "tz..Nr a« '" >'e mehr Geschmack bekomme.» stam« die erste beste Ausrede be-^!t7>'de l,p>/^ darbot, uud es bereits in der näch-^°9t h°b> """d. dass sie nicht muthig die Wahr-^a»> "e »^'. wiederholte ihr Gatte. «Ich U getvese,^' "" 'st die Limonade immer stark «Lady Lynwood kostete dieselbe vor einigen Minuten in meinem Beisein., bemerkte Otto. Adrienne zuHilfe kommend, «und sagte, dass sie schwach uud geschmacklos sei und dass sie etwas Cilronensäure dazu geben wolle. Ich glanbe. du wirst sie dnrch diese Beigabe nur verbessert finden.» «Verbessert oder nicht, ich wilusche keineswegs, dass der Versuch wiederholt werde!» sagte Sir Ralph kurz und streng, und ihm entgicng die verräterische Blässe nicht, die auf Adrienne's glühendes Erröthen gefolgt war. Sie eilte in den Garten hinaus, wohin chr Otto wenige Minuten später folgte. «O. ich wünsche fast, ich hätte mit dieser ganzen Sache gar nicht angefangen!» rief sie aus. «Ich hasse und verabscheue jede Art von Täuschung so sehr. dass ich selbst dann, wenn die verfolgte Abficht eine gute ist, ein Unrecht darin erblicke.» .Dann sind Ihre Begriffe übertrieben, denn es gibt Fälle, dass der Zweck die Mittel heiligt, und tneser ist gewiss ein solcher. Glauben Sie, dass es recht wäre. Sir Ralphs Gesuudheit. ja. vielleicht gar sem Leben durch sein thörichtes Vorurtheil gegen Aerzte ge. fährden zu lassen?» «Nein. aber —» «Es kann in dies m Falle kein ,aber' geben; hier handelt es sich einfach um Recht oder Unrecht. Sir Ralph ist sehr leidend nnd wenn er noch kränler würde — was sicherlich der Fall wäre. wenn gegen sem Leidm nicht angekämpft wird. so hätten Sie das Ge-fühl. Ihre Pflicht versäumt zu haben, wenn Sle m keiner Weise versuchten, gegen seinen Elgeustnn an-zukämpfen.» (Forts-Hung solgt.) — (Trachoma.) Unter der Mannschaft der Garnison zu Gran zeigt sich die egyptische Augenlranl-heit und nimmt in besorgniserregender Weise zu. Es wurden bisher sechzig Erkrankungsfalle constatiert. Die Militärbehörde ist damit beschäftigt, eine isolierte Spital« Localität für die an Trachoma Erkrankten zu adap» tieren, um die Weiterverbreitung der Epidemie hintanzuhalten. — (Hamerling-Album.) Im nächsten Monat wirb in der Verlagsbuchhandlung von I. Hauler in Wien ein mit zahlreichen Illustrationen geschmücktes «Hamerling-Album» erscheinen, welches viele Beiträge hervorragender Dichter und Schriftsteller Oesterreichs und Deutschlands enthalten wird. Die Hälfte des Reinertrages ist dem Hamerling - Denlmalsonde in Graz gewidmet. — (Die Pariser Ausstellung.) Die An« zahl der ausländischen Besucher betrug 1,500.000. Rechnet man nur eine Ausgabe von 500 Francs per Person — sehr niedrig geschäht — so ergibt sich ein Gesammt-umsah von 750,000.000 Francs. In Summa wurde Paris durch die Ausstellung der kolossale Betrag von 1.250,000.000 FrancS zugeführt. — (Allzu reicher Familiensegen.)Die Frau des in der kaiserlichen Tabalfabrik zu Göding in Mähren bediensteten Arbeiters Peter Wahlaoovics gebar am 7. d. M. kräftige Drillinge. Die Frau ist erst im Vorjahre mit Zwillingen niedergekommen, so dass durch den selten großen Familienzuwachs die Noth bei den armen Leuten eingelehrt ist. — (Zum Selbstmorde Franz Karels.) E« gewinnt den Anschein, als ob der unglückliche Cassier ber Südbahn Franz Karel in Budapest an dem ihm von ber Polizei imputierten Verbrechen unschuldig gewesen sei. Es wurde nämlich bereits festgestellt, dass in dem Casselocal während der Mittagspause, da Karel zu Hause war, mehrere Personen geweilt haben. Die Polizei ist jetzt eifrigst bestrebt, diese Individuen auszuforschen. — (Unnöthige Sorge.) Mutter (an ihren Sohn, Studiosus, schreibend): «Soeben lese ich mit Schrecken, dass in eurer Stadt infolge schlechten Brunnenwassers der Typhus ausgebrochen ist; — trinke um Ootteswillen kein Wasser!» Local- und Provinzial-Nachrichten. Krainischer Landtag. Zehnte Sitzung am 3. November. Der Vorsitzende Landeshauptmann Dr. Pollular eröffnete die Sitzung um halb 11 Uhr vormittags. Nach Verlesung und Verificierung des Protokolles der letzten Sitzung theilte der Vorsitzende den Einlauf mit, darunter eine Petition der Gemeinde Stozice um schleunige Ausbesserung des schadhaft gewordenen Save-Uferschutzbaues. Vom Landesausschusse wurden zwei Verichtc vorgelegt, und zwar betreffend die Regelung der Lehrergehalte an den öffentlichen Volksschulen und der Bericht mit Vorlage des Gesetzentwurfes, betreffend die Regelung der Personal-und Dienstverhältnisse ber der bewaffneten Macht an« gehörigen Lehrpersonen an einer öffentlichen Volksschule mit Bezug auf deren Verpflichtung zur activen Militäroder Landsturmbienstleistung. Der erstere Bericht, welchen wir unseren Lesern bereits vollinhaltlich mitgetheilt haben, wurde dem Finanzausschüsse zugewiesen. Die Vorlage des Landesausschusses inbetreff der Regelung ber Personalverhältnisse der militärdienstpflich-tigen Vollsschullehrer für den Mobilisierungsfall wurde in erster Lesung brm Verwaltungsausschusse zugewiesen. Die im Jahre 1678 erfolgte, für die damaligen Ver-Hältnisse berechnet gewefene Regelung der Personal-Verhältnisse der militärdienstpflichtigen Vollsschullehrer muss, wie die Vorlage ausführt, als unzulänglich bezeichnet werden, weil sie sich nur auf den Fall der Mobilisierung, nicht aber auf andere Fälle von activen Mi-litärdienstleiftungen, so beispielsweise auf Waffenübungen, auf die Ableistung ber Militärpräsenzpflicht, erstreckt und weil hiedurch den Vollsschullehrern nur die nothdürftige Unterstützung gewährt wurde. Diese Unzulänglichkeit zeigt fich auch darin, dass eine wichtige Angelegenheit der Vollsschullehrer, nämlich die Anrechenbarleit der im ao tiven Militärdienste zugebrachten Zeit in die Lehrerpension, in den Rahmen der getroffenen Vorsorge gar nicht einbezogen wurde. Wird hiezu noch erwogen, dass ein bloßer Beschluss des hohen Landtages ober eine Vereinbarung des Landesschulrathes mit dem Lanbesaus-schusse nicht die richtige verfassungsmäßige Form ist, um aus dem Dienstesverhällnisse entspringende Angelegen-heiten einheitlich auf die Dauer zu regeln, und dass fich auf dem besprochenen Gebiete mannigfache Rechtsfragen ergeben können, welche im Wege der instanzmäßigen Iu-dicatur gelöst werden müssen, wozu ein bloßer Beschlufs des hohen Landtages eine hinreichende gesetzliche Basis zu bieten auch nicht geeignet ist, so sind dies genug Gründe, um das Zustandekommen eines Landrsgesetzcs als nicht weiter aufschiebbar erscheinen zu lassen. Da nun die billige Rücksichtnahme auf die Lehrerschaft diesbezüglich eine definitive Regelung erheischt, so hat der Landesausschuss über Einladung de« l. l. Unterrichtsministeriums einen Gesehentwurf festgestellt und in Zeitung Nr. 261. 2238 13. NovembttlM^. denselben auch eine Bestimmung aufgenommen, wornach auch jenen Lehrern, welche noch nicht zehn Jahre nach abgelegter Lehrbefähigungsprüfung gedient haben, im Falle der Diensluntauglichkeit infolge der Militärdienstleistung eine Pension und deren etwaigen Hinterbliebenen eine dauernde Versorgung gewährt werde. Der Gesetz» entwurf bestimmt im wesentlichen: Die Stellungspflicht, ausgenommen den Fall der strafweisen Stellung außer der Altersclasse und Losreihe im Sinne des Wehrgesehes vom 11. April 1889, der freiwillige Eintritt als Officier in die nichtactiv«: Land» wehr, dann der Umstand, dass der einjährige Präsenz» dienst bei der Landwehr oder von Seite eines Einjährig» Freiwilligen noch nicht angetreten worden ist, sowie auch die nach Zurücklegung des gesetzlichen Präsenzdienstes noch fortdauernde Wehrpflicht sind leine der Aufnahme in das Lehramt an einer öffentlichen Volksschule entgegenstehende Hindernisse. Der zu einer mehr als einjährigen Präsenz« dienstleistung verpflichtende freiwillige Eintritt eines Volks« schullehrers in den activen Militärdienst hat den Austritt aus dem Schuldienste zur Folge. Im Falle und auf die Dauer eines Krieges jedoch ist der freiwillige Eintritt in den activen Militärdienst mit Beibehaltung des Lehramts» Postens zulässig, jedoch von der Genehmigung des l. l. lrainischen Landesschulrathes abhängig. Die der bewaff» neten Macht angehörigen Lehrpersonen an einer öffentlichen Volksschule bedürfen im Falle ihrer Einberufung zur activen Militärdienstleistung (mit Inbegriff der activen Dienstleistung im Landsturme) keines Urlaubes. Während der activen Militärdienstleistung bleibt jedem Volksschullehrer sein Lehramtsposten und Dienstrang gewahrt. Durch eine derartige Militärdienstleistung wird die Beförderung im Lehramte nicht behindert und die in derselben zugebrachte Zeit in das zur Erlangung des Anspruches auf Dienstalterszulagen zurückzulegende Quinquennium sowie in die zur Pensionierung anrechen» bare Zeit eingerechnet. Für die zur activen Militärdienstleistung einberufenen Lehrpersonen gelten die Gebüren-vorfchriften für das stehende Heer, die Kriegsmarine und die Landwehr, beziehungsweise jene für den Landsturm. Rücksichtlich der mit ihrer Vedienstung an einer öffentlichen Volksschule verbundenen Bezüge haben nachstehende Nestimmungen zu gelten: 1.) Für die Dauer der activen Militärdienstleistungen zum Zwecke der Rekrutenausbildung und der periodischen Waffenübungen hat weder eine ganz» liche noch eine theilweise Einstellung der mit der Be-dienstung an einer öffentlichen Volksschule verbünde» nen Bezüge stattzufinden; 2.) für die Zeit der Ableistung der gesetzlich ein Jahr oder länger dauern» den Militär - Präsenz « Dienstpflicht sind sämmtliche mit dem Volksschuldienste verbundenen Bezüge einzustellen; 3.) im Falle einer Mobilisierung sowie in dem einer Einberufung des Landsturmes bleiben die zur activen Militär- oder Landsturmdienstleistung einberufenen Lehr« Personen an einer öffentlichen Volksschule oder an einer öffentlichen Bürgerschule, insolange sie dem Mannschafts« stände angehören, im Genusse der Hälfte der mit diefer Bedienstung verbundenen Bezüge. Denjenigen Lehr» Personen, welche einen eigenen Hausstand mit Frau oder Kind haben, bleibt der Fortgenuss der sämmtlichen Be» züge gewahrt; 4.) die zu den Militärgagisten gehörenden Volksschullehrer erhalten während ihrer activen Militär« dienstleistung im Falle einer Mobilisierung sowie in dem einer Einberufung des Landsturmes: 2) unter allen Um« ständen ein Drittheil ihrer Bezüge; d) wenn die Ml« litärgage (ohne Nebengebüren) ohne Hinzurechnung des unter 2) erwähnten 2ehrergebüren»Drittheiles den vollen Betrag dieser Lehrergebiiren nicht erreicht, von letzteren die zur Begleichung der Differenz erforderliche Quote. Ist die Militärgage gleich hoch oder höher als der Schul« dienstbezug, fo hat die Zahlung der letzteren, mit Aus» nähme des freigelassenen Drittheiles, während der Dauer der ersteren aufzuhören; 0) diejenigen Volksschullehrer, welche einen eigenen Hausstand mit Frau oder Kind haben, bleiben überdies im Fortgenusse eines eventuellen Na« turalquartieres oder Quartiergeldes. Die den Volksschullehrern im Grunde ihrer militärischen Dienstleistung gebürenden Versorgungsansprüche sind gleich jenen der Civilstaatsbediensteten durch das Gesetz vom 27. December 1875 festgesetzt. Lehrpersonen, welche noch nicht volle zehn Dienstjahre zurückgelegt haben und während der activen Militär« oder Landsturmdienstleistung sowohl für Militärdienste als für das Lehr« amt untauglich, beziehungsweise gleichzeitig bürgerlich er« werbsunfähig geworden sind, wird statt der Abfertigung ein Ruhegehalt in jener Höhe zuerkannt, wie er ihnen nach dem Gesetze nach vollendeter zehnjähriger Dienstzeit gebüren würde. Den Witwen und Waisen der während der Militär« oder Landsturmdienstleistung verstorbenen Lehrpersonen bleibt der durch die Gesammtdienstleistung des Verstorbenen begründete Gebürenanspruch gewahrt. Hätte der Verstorbene noch nicht volle zehn anrechenbare Dienst-jahre, so haben in diesem Falle die Hinterbliebenen auf jene Gebüren Anspruch, zu welchen sie berechtigt wären, wenn der Verstorbene das zehnte Dienstjahr bereits zu» rückgelegt hätte. Sodann referierte der Abg. Visnilar über den Voranschlag der Landes«Wein«. Obst« und Ackerbauschule in Stauden pro 1890. DaS Erfordernis für diese Schule weist einen Abgang von 3962 fl. auf, welcher aus dem Landesfonbe zu decken sein wird. Die Rechnungen sind für die Schule und für die Wirtschaft in Hinkunft gesondert zu führen. Der Voranschlag wurde vom Hause ohne Debatte genehmigt. (Fortsetzung folgt.) — (Der 70. Geburtstag.) Am 0. November feierte der hochw. infulierte Herr Dompropst Dr. Leonhard Kl 0 futar seinen 70. Geburtstag. Aus nah und fern kamen Freunde und dankbare ehemalige Hörer, um dem Jubilar mündlich ihre Gratulationen darzubringen. Dr. Leonhard Klofutar wurde am 6. November 1819 zu Neumarktl geboren. Am 27. Juli 1843 zum Priester geweiht, blieb er vom October dieses Jahres bis Sep« tember 1844 theologischer Adjunct in der Diöcesan-Lehr-anstalt zu Laibach. Der damalige Fürstbischof Anton Alois Wolf erkannte in dem jungen Priester die hervorragende Befähigung, deshalb sandte er ihn gleich im September 1844 in das höhere weltftriesterliche Bildungs-institut zum heil. Augustin nach Wien. In seine Heimat zurückgelehrt, wurde er durch drei Monate Pfarrcooprra« tor in Aich. sodann vom September 1847 bis September 1849 Pfarrcooperator der Hauptpfarre St. Martin bei Krainburg. Im August 1847 starb der hochw. Dom-dechant und Professor des Vibelstudiums Urban Ierin. Nun wurde Dr. Klofutar von seiner Seelsorgestation zur Supftlierung berufen. Am 7. Jänner 1850 wurde er aber von Seiner Majestät zum wirklichen Professor des Bibelstudiums des neuen Bundes ernannt. Jetzt entfaltete er eine rege literarifche Thätigkeit im Vibelfache. Fürstbischof Bartholomäus Wldmer ernannte Dr. Klofutar zum wirklichen Consistorialrathe. Am 8. December 1869 wurde er von Sr. Majestät zum Ehrendomherrn der Kathedralkirche zu Laibach, im Jänner 1876 vom Fürstbischof Chrysostomus Pogacar zum Director der theologischen Studien ernannt. Seine Thätigkeit erstreckte sich jedoch nicht nur auf das theologische Gebiet. Durch ein und ein halbes Jahr versah er die Stelle eines provisorischen l. k. Nezirksschul-Inspectors und war fünf Jahre geistliches Mitglied des Vezirksschulrathes der Stadt Laibach, bis er im Jahre 1875 zum Mitgliede des k. l. Landesschulrathes filr Krain ernannt wurde. Fllr die vielen Verdienste, die sich Dr. Klosutar im Schulwesen erworben, wurde er von Sr. Majestät ausgezeichnet, in» dem ihm im October 1682 das Ritterkreuz des Franz Iosef-Ordens verliehen wurde. Im Juli 1888 wurde er von Sr. Heiligkeit zum Domproftst der Kathedral« lirche zu Laibach ernannt und am 8. September 1888 vom hochwürdigen Fürstbischöfe Dr. Jakob Missia feierlich installiert. Am 6. November d. I. feierte er, kräftig und rüstig, seinen 70. Geburtstag im Kreise seiner Freunde. — (Aus dem Landtage.) In der gestrigen Sitzung des krainischen Landtages wurde eine Reihe von Petitionen sowie der Bericht über die Hauptbilanz des Laibacher Lotterie-Anlehens erledigt. Bei letzterem Gegenstande entspann sich eine kurze Debatte, in welcher der Abg. L uckmann mit Befriedigung constatierte, dafs die Finanzen des Lotterie - AnlehenS infolge günstigen Verlaufes der Papiere sich nun günstig gestaltet haben. Der Bericht über die Bilanz des Lotterie - Anlehens wurde einstimmig genehmigt. Die nächste Sitzung findet Freitag statt. — (MilitärifcheS.) Der Major Karl Me« rizzi des 62. Infanterieregiments wurde nach dem Er« gebnisf: der Sliperarbitrierung als invalid in den Ruhe« stand übersetzt. — (Der neue Fürstbischof von Mar« burg) trifft heute nachmittags mit dem Schnellzuge der Südbahn in Marburg ein und hält nächsten Sonntag, 9 Uhr vormittags, von der Aloisiuskirche aus seinen feierlichen Einzug in die Domkirche. — (Epizootic.Ausweis für Krain.) Inder Zeit vom 4. bis 11. November wurden folgende Thier» seuchenfälle constatiert: Der Milzbrand in Strazise bei Krainburg; der Rauschbrand in Heiligen Kreuz im Bezirke Gurlfeld und die Wuthkranlheit bti einem Hunde in Hof, Bezirk Rubolfswert. — (Zur Concert« Sa is on.) Ein Musikfreund schreibt uns: Hätten wir hier nicht unsere heimatliche Ne« giments-Musiltapelle, unsere heurige Herbstsaison wäre wahrlich eine todte! Nur der Cyklus von Concerten der Regimentslapelle unter Leitung des eifrigen Kapellmeisters Herrn Nemrava brachte einiges Leben in unsere Ge« sellschaft. Die Regimentsmusik concertierte am Samstag den 9. d. M. abends in drei Abtheilungen, und zwar in der Citalnica, im deutschen Casino und im Rcstaurations-Salon deS Hotels «zur Stadt Wien». Am 10. d. M. concertierte die Regiments'Musilkapelle mittags in der Stern« allee, nachmittags während der Akademie des Nicycle-Clubs im Coliseum, abends in Mi Abtheilungen in der Casino-Restauration und im slovenischen Theater. Die brave Regimentskapelle verdient wohl allseitige Anerkennung. — (Spenden für die Volkslüche,) Wie man uns mittheilt, hat Herr Rohrmann eine Kiste Aepsel und Herr Schiffer mehrere Kilo Rosinen der Laibacher Studenten- und Volksküche gespendet. - (Bei den Postsparcassen in ssl°^/ wurden im October l. I. im Sparverkehre 1"°' ' ^ im Checkverkehre 704.340 st. eingelegt; W ^p^ ' 14.070 fl. und im Eheckoerlehre 176.320 si^M^' Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher ö 5 Gödöllö, 12. November. Se. Majestät der ««! ist heute abends 8 Uhr nach Wien abgereist. Prag, 12. November. Die im Landtage einen Antrag ein betreffs Aenden^ ^ Landtags-Wahlordmmg; ferner sei der ParaqlM ^ des Gesetzes vom Jahre 1877 aufzuheben, worn°y , Landesorommg nur in Anwesenheit von bw st sämmtlicher Abgeordneten mit zwei Drittel ^ ^ geändert werden kann. smservaar Venedig, 12. November. Das deutsche »^ ist mittags hier eingetroffen und begeistert cn^^ worden. Der Kaiser reiste um 4 Uhr iiachmm°U .^ Monza ab, die Kaiserin blieb in Venedig uno sich morgen abends nach Verona. . . ^:<.^g Athen, 12. November. In der g^'gen ^<,. der Kammer interpellierte Delijannis betrw» ^ Er sagte, die Pforte sei unfähig, die "rd« Kreta wieder herzustellen. Trikupis habe 0""^. ausfuhr verboten. Trikupis erwiderte, er habe""" . ^ fuhr der dem Staate gehörigen Munition vcl ^ und habe den Kretensern Mäßigung angeratyen-verlangt schließlich ein Vertrauensvotum. .. .««in Zanzibar, 12. November. Die vo" X ^ die Küstenlandschaften von Useguha und U anonl^ sendeten Streifcorps erstürmten ein befestig«» .^, der aufständischen Araber und zersprengten oir lichen Banden. ________ ^—^ AlMlommene Fremde. Am 11. November. , Mini^ Ho«! Stadt Wieu. Neumayer, Vartl. Haas, Stun. > ^ und Pernold, Kaufleute; Porlorny. Director:^ ^, ^' waltungsrath; Kolb und Ianda, Wien. - Scheri^ ^ richtsbeamter, Adelsbcrg. — Kollpacher, Graz. "" vatier, sammt Frau, Trieft. ., .^ «rosjN'l',7 Hotel «lefallt. Polal, Trient. -Nellal, iNeisendcr. -p ^z^ol. Forster. Baiein. - Hirschler, Sissel. - ^""Xlecz'"' ^ Klagenfurt. — Dr. Stergcr, Regimentsarzt, Pctraiwvic, Dclnice. . „ .^ ^"7 Gllsthof «aiser von Oesterreich. Anbolsel, Nezuls"^ ^ ^ Hotel Siidulihnliof. Verta de Gasperg, Monfalcone. singer, itaufmanu, Wien._______ ^.^ Nudolfswert, II. November. D;e Durchschnitts P sich aus dem heutigen Marlte wie —^1^, Weizen per Hektoliter "V^ Butter pr. Kilo - > ' ^ ^ Korn . 5 04 Eier pr. Stü" ' ' . ^ ^ Gerste . 4 88 Milch pr. L'ter > ^ ^ Hafer . 2 76 Rindfleisch pr- 6"° . ^ A Halbfruch! . b 20 Kalbfleisch , . ^ ^ Heiden . 4 22 Schmeinefle«^ ^ «Z Hirse . 4 71 Schöpsenste«^ ,,.. . ^ ^ Knluruz . 4 55 Hähndel pr. SMN . ^ ^ Erdäpfel pr. Meter Ctr. 2 60 Tauben . - ? g0 Fisolen Per Hektoliter 5 20 Heu pr. M^."' . . ^ Erbsen . 5 6« Stroh 1<" ^bil- g ?l> Linsen . 5 54 Holz, harteS, pr-^" . 2 Leinsamen . ---------^I^ ,,'c Eubil' Rindsschmalz pr, Kilo — 80 Holz, weiches,^' . ^^ Schweineschmalz . - 72 Meter. < ' ^ ^ ^ Speck, frisch, . — 56 Wein, roth.,»"-", Sp.cl, geräuchert. . — 70 Wein. weißer, ^4 st^-« Die Wcinprcisc variierten zwischen ------»-----------------—-——^^Mb^- Meteorologische Äeobachtml^m^^-'^^ ' KZ W ZZ «""" "" ^ ""TA.M s 746^5 " "I-6 Nb. schwach U^ 12 2 . N. 746 4 5-2 NO. schwach 7^er B' «.Ab. 7478 -1-0 NO. schwach " ^er A ^ Schoner Tag. die Temperatur das ersten"! ^ z.h punlte. Das Tagesmittcl der Temperatur 1 " < dem Normale. _________________7T^ _________Verantwortlich" «edacteur: N- ^^^«^^ > Filr die vielen Veweisc dcr innigste" ^'' ^ > W nähme und filr die zahlreiche Vcthe'l'N"^tic>l '" > « chcnbcc>änssnisse unseres uuvergcMn)" « W^ Vaters, Herrn > > Anton Costa > W fcrncr silr die prächtigen KranzspendenH. „,,d dc » W auf diesem Wege allen jenen, die l'"1 , Dal" » W Verblichenen erinnerten, unsere» "'"'«' » « Laibach den 12. November 1» ' .^. > > Die 2239 Course an der Wiener Oörse vom 12. November 1889. N°« km o^en «««M»«^ Z.. ^ «elb Ware z«?ch' »<°nte in Noten 85 .!> 8Ü 65 M" ' " ??^ b!»Nfi. 18«'l!0i89 8!> ^" Etna,.,',«2n,tel "" L> '« ,.l> 145 - . '»'«lose . , ,u<, jj ,7g zu ^„ ^. '^°N!M^ . ' > 50 fi. 178 60 179 — ^ 1Wr,i>,li!Nfl, .'. 15I90I58 5!) ^tt,H^k«e, Neueijrei . K'z, z<, i«9 «« »«»rente, steucrsrei , i..<> >..,. 10, 10 A'bethba,, N"- ss°^°I^dn,",^ ^ueisre» . l!<3 «n 184 »c. lw°U>>ei«ei wÄ' l? Silber . ,!5 85. il« - ^^»° ^'?"3« w- »40 85 140 75 "»'Lose 4°, ?"!l'N'W. 14U-. l^o ii!. V«lb Ware Grlmdentl.-Obl!glltionen (siir INN fi, CM.). b°/<> 80liz,schf...... I04'3l> l05 — !>"/„ mahrischc...... lUU 50 111» - b"/u »rain ,md Küstenland . . —'— — — ü°/„ niebcrUsterreichllchr . . . lU9 b0 110 50 l.«/« striri,che......—--------------- 5«/„ liulltlsck!' 1Mb slavonische . l05 — — — 5°/„ slcbe»l!ülaischc .... l04 50 105 lo 5"/n Temeser «anal .... —-.-------- 5"/„ uüssarlsche...... 88 30 8L 6!> Andere offcntl. Anlehen. Do»l»! Nea..liole b"/„ lo« si. . l«4'L5 125'. d, Nulclhe 1»78 , . IN?-« 108 85 «nlclK'i! d,l Ltabt «brz . . li!> — — — «nlrhln b. Btadlssemcinde Wien 105 75 10« 50 Piäm.»«lnl. b. Stadtssem. Wlen 143 »5 143 75 VvlssNblluNulel,?!, verlos, 5"/« 8».- 97 - Pfandbriefe (<ül UX> fi,), Vobencr. allg. 5st. 4°/» «. . . 118 5" 119 »5 dlv. » 4>/,°/». . . liin eo 101», bto, » 4°/„ . . . 9840 989« dlo. PlüM,'Gch»Ibvsr/,°/° . INl'ül» ,<,«-.. bt»1« » 4"/o . . »8 80 100 »0 bettn 5UjHhr. » 4°/n . . 9S 80 10« L!> Prillritiits-Obliglltioncn (fiir KW fi.), ssrrbniaxbi! Nordbal»» fi, 3. 4>/,"/o . 99-9« 100 80 »«U» «ill« vesterr. Nurdwestbahn . . . 107 — 108 — Staatsbahn....... 194 75 195 75 Eüdbahn k 8«/„..... 147 — 147 80 » k 5»/»..... 11940 I««-- Ung.^allz. «ahn..... 100 40 101 — Diverse Lost (per Stück), Irebttlose 100 fi...... 185 - »8«.- Llary-Lose 40 fi...... z».. ßn — 4°/n Donail'Dllmpfsch, 100 fi. . l«? — 188 — Lalbacher Pr2m. «»leh. »0 ft. «4-95 25 »l> vsener Lose 4« fi..... <,1 zu g« hn Palffh Losr 40 fi...... 57,z 57 75 «othen ttreiiz, «st. «es. v., l0fi. 1« ,z ,8?ü Rudolph llose I« fi.....,<,.______ Ealm^ose 40 fi...... yz 5u ^8-50 Et.°«enol«.Loss 40 fl. , . . 8450 85 50 llUalbsteln.llose »0 fl..... 4,.. 4» .. Wind!sch'Grüh°«l)se 20 fi. . . 5z 75 53 75 «cw..Ech. d, 3"/„ PrHm.'Vchulb» versch b. Vodencrebitanstal» . »? — 18 — Van!. Netten (per Vrüll). «nglo Ost. Vans 200 fi. nu°/.«. l« «0 14« «<» Uanlverein, Wiener 100 fl,. . li« «0 lib 0<> Vbncr,^«nst, «st. »UN fi, G 40«/« i>S7 5« «»« 50 Crbt.-Vlnst, f. Hand. u, «. lS0fi, 811-- 311 5>, «lrcbltbanl, Nlla. ung. »00 fi. . 33l »5 331 75 DepoNienbanl, «llg. i«x) fl, , «03 — L05'— V»comptt'Vel.,Ndröst, 5U0 fl, . 5S0 — 5?0 — iro< u. Lassen»,, Wiener»00fi, »15 — »18 — HyV«thelenb.,est. uouli. »5°/„«. «9— ?'< — V«Id War» Üänberbanl, 0st,»00fi. . . . »I9 39»l»'90 Oesterr,«unaar. Nanl «0» fi. . «8 - »»5 - Unlonbanl 20« fl...... »83'bO ll»» 75 «erlehrsbant, «ll«. l40 fi. . . lbv — i«o .. Actien von Transport-Unternehmungen. (per Ntück). Mbiecht-Nllhn »00 fl. Silber . 59 — S« . «lsoid-ssiuman, Äahn »00fi. T. ««07z »01 — Vöhm, Nordbnhn 150 fi, . . . »«» — ^^»50 » Wcstbali» »00 fl.. . . 334'—335'- Vuschtiehrader Eis, 500 fl. IVl. 1930 108« bto. Mt. S,) ,00 fl. . 890 - 89» -Donau ' Danlpfschissfahrt < Ges., Oefterr. 500 fi. lVl. . . . »89 - »»1 - Drau°Eis. (V.^Db.-Z.) »00 fi, V. 1»? - 197 5<, Dlix-Vobrnb. Vis.-V. 200 fi, T.--------------- Ferdinand« ^ordb. 100» fi. IM. «59 5 «598 «al, (larl-Ludw,-U, 2W fl, LVl. 188'HY l89 l.« liemb.' Izernow.»Ials«, ^ Eisen» bahn-Vesellsch. 200 st. E. . . «47« »85 »l> Lloyb,es<.'UNg,,Irieft500fl,— 8?'-«gybier ltisen. unb Stahl-Inb. tn Wien 10« fi...... 98'50 95-. Visenbahnw.'lleihg, erste, 8V fi. 9i<— 91 l»o »«lbemühl», Pllpiers. u. V.»G. V8»»5 «»'»5 Liesinger >vrauere< 100 fl, . . v«, »u llx, .. Montan-Gesell., vsterr.» alpine »7 80 98 40 Präger «tifen^nb-Oes, »00 fl, 41« - 41, — Valav'Iarj, Vteinlohlen 80 fi. «9» — »95 - «Schleglmühl», Papiers, »00 fl. »«« — »,»9 .. «Vteyrermühl»,Papiers.uN'V. l89>— 14« — Irifailer itol»lenw..VeI. 7u ff. . 185 — 186 >- «Sa!wif,'«,,O,sl,fi. 440 — »45 — WaaZlM'Lelhansl,. Äll«. in Pest 80 fi......... 8»-- »8 — Wr. Vaugesellschaft 100 fl. . . 83-.. 84— Menerberger Ziegel-«lctien-«ts. 17» -. l?5— Devifen. Deutsche Plütze...... b »4» » 5e Üondim........ ll»»0 1i9»l» Pari»......... 47 »5 4? 8», Valuten. Ducaten........ 5 se 5»8 >0,Franc«'Gtücke..... »4«, 9 49. Deutsche «eich»banlno»en . . b«'47, 5» 5». «apier.Mubel...... l »4» l'»47» Italienische »Uanlnoten (»00 U) 4« 75 46 85