.^ 56. 8am ft ass am 8.3Uarz l862 Die „Laibacher Zeitung" erscheint, mit AuSuahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Beilagen im <5ompt«il ganzjährig 11 st., halb-jährig 5 fl. 50 Ir., mit Kreuzband im Eomptoir ganzj. 12 fl., hnllij. e fl. Für die Zustellung iu's Haus siub halbj. 50 lr. mehr zu eutrichtcu. Mlt der Post portofrei ganzj., uuter Kreuzband Uttd gt-drucltcr Adresse 15 fl., halllj. 7 fl. 50 lr. Hnserttonsgebülir für eine Garmond, SMenzeile ober den Naum derselben, ist fllr Imalige Einschaltung 6 lr., filr 2malige8 fr., für Zmalige ittlr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel fter .'ll) lr. filr ciuc jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. ftlr 3 Mal. 1 fi. 40 lr. fNr 2 Mal und 90 kr. flir l Mal smit Inbegriff bce InsertiontzstempelS). Amtlicher Theil. ^>uf Allerhöchste AnordnlNlg wird für weiland Ibre foniglichc Hoheit Auguste Mathilde Wilhclmine, Großhrrzogin von Mecklenburg - Schwerin, die Hof« trauer, uo»n 6. März angefangen, durch zehn Tage, und zwar unter Einem mit der für weiland Ihre königliche Hoheit die Prinzessin Marie Sidonie von Sachsen bestehenden Hoftrauer, ohne Abwechslung getragen werden. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit del Aller-höchsten Entschließung vom 21. Februar d. I. zum ersten Obcr-Finanzrathe bei der k. k. kroatisch,slavo^ Nischen Finanz-^andrs-Direktion den dortigen zweiten Obcr-Finanzratl, Daniel v. S tan isa v lj cv ic zu ernennen, und die sich hierdurch erledigende zweite Ober.Finanzrathsstelle dem Finanz-Bezirks - Direktor in Agram. Finanzratb Raimund Hain, allergnädigst zu verleihen geruht. Sc. k. k. Apostolichc Majestät haben mit der Aller« höchsten Entschließung vom 2l. Februar d. I. für den Finanz-Bczirls.Dircktor iu Esscgg, Finanzrath Ma-thias Naisey, zum Finanz - Bezirks . Direktor i» Trlcst mit dem Charakter und den systemmaßigen Bezügen eines Obcr.FinanzrathcS allergnäoigst zu er« nennen geruht. Das hohe k. k. Staatsministcrium hat mit Erlasse vom 22. Februar d. I., Z. 193^7^, l. U., das l. k. Studien.Direktorat der hiesigen Hebammenlehr-anstalt ermächtiget, dem Vorstande dieser Anstalt. Professor Dr. Alois Valcnta, für sein verdienstliches Wkkcu die hohen Orts ausgesprochene lobende Alicl'femmug zu eröffnen. Von der k. k. Landesregierung. Laibach am 2. März 1862. Nichtamtlicher Theil. Laiback, ?. März. Berlin lind Pans sind im Augenblicke die beiden Orte, auf welche die allgemeine Aufmerksamkeit gelenkt wird. In der preußischen Hauptstadt geht etwas vor, das sichtlich Besorgnisse bei der Regicrnng erregt ; in der französischen Metropole offenbart sich ein tief anti-napoleonischcr Geist, der die Gemüther nicht nur beschäftigt, sondern auch beunruhigt. Die gedrückte Stimmung in Berlin ist das Resultat von Kammer»AuftösungSgcrüchten. "nd wenn man den Mittheilungen dcs „Publicist" Glauben scheu» ten darf, so bereitet sich die Regierung auf einen Akt vor, in dcffcn Gefolge sie Unruhen vermuthet, gegen welche sie daher Vorlchrnngcn trifft. Es kann. sagt der „Publicist«, scit kurzem nicht mehr zweifelhaft sein. daß in militärischer Beziehung in Berlin unge« wohnliche Vorkehrungen getroffen werden. Wir wollen nicht sprechen von der Telegraphenleitung ans dem Palais des Königs nach den verschiedenen Kasernen din, auch nicht von der Umschaffnng des bisherigen Gießhauses in eine Kaserne und von der Verlegung einer Kompagnie der Spandauer Garnison in diese, neue Räumlichkeit, obgleich sich der Gedanke fast unwiderstehlich aufdrängt, es sei dabei auf eine besonn devc Schlchinaßrcgel für dic Pe,so»l und die Wol)-mmg dcö ttöüigs al'aescl'sii. Al'cr cs tlcten noch an. drrc Umstände mif. die eine bedenkliche >^citc zeigen. Wir theilten schon mit. daß gan; jüngst wieder in den Kasernen die Veranstaltung getroffen wurde, einen mit scharfen Patronen gefüllten Kasten bereit zu hal^ ten. Daß es sich dabei nicht etwa um Patronen znm Scheibenschießen oder zum Beziehen der Stadtvogtei und der Hausvogtri bandelt, geht einfach aus dem Umstände hervor, daß der den Tagdicnst (<>» ^nn) habende Unteroffizier den Schlüssel zu jenem Patro-neuesten an einem /cderucn Riemen unter der Mon-tur immcr bei sich tragen muß, bei Androhung von scchswo'chentlichcill strengen Arreste. Außerdem sind auch seit etlichen Tagen die Prohkastcu der Geschütze mit scharfen Patronen gefüllt, und es sind auch sonst noch. wegen kürzerer Bcspan'.mng der Gcschüne, solche Anordnungen getroffen worden, daß sich barin eine Vorlchrnng zum leichteren Gebrauche der Artillerie auf coupirlcm Terrain nicht verkennen läßt. Der Kommandircnde in den Marken, Fcl^marschall von Nrangcl, bat die scharf gefüllten Prohlastcn einer Inspektion unterzogen. Endlich hören wir. daß auch in vielen Kasernen ein versiegelter schriftlicher Befehl niedergelegt ist. der sich im Gewahrsam des jedesmaligen Offiziers cki ^jnul- befindet, mit dem Auftrage, entweder auf eingehende telegraphische Ordre, oder wnin von der Straße her Gefahr droht, den versiegelten Befehl dem Kommandirenden zur Eröffnung zu übergeben. Der Konfiilt zwischen Napoleon und dem Korps lcgislatif bezüglich der Montanban'schen Dotation ist in einer Weise beigelegt worden, die vorauszusehen war. Der Kaiser gibt nach, und konstatirt dadurch, daßFrankrcich eine ganz sclbstständige, unabhängiges!) Vertretung habe. Ja, Er ist klng und weise! Ov Er aber damit den Geist der Revolution bannen wird, ist sehr die Frage. Alle Beobachtungen stimmen darin übercin. daß seit dem italienischen Kriege eine tiefe Veränderung im öffentlichen Geiste Frankreichs vor sich gegangen ist. Diese Veränderung beschränkt sich nicht mehr auf die höher gebildeten Elemente der Na» tion, denen schon längst im Stillen die Schamröthe auf den Wangen gebrannt hat. Sie hat 'alle Schichten der bürgcllichrn Gesellschaft in der Hauptstadt wie auf dem ^andc durchdrungen, und wirkt in ihnen' weiler. Wie man ans Paris berichtet, sind die von dem Polizci-Präfs-?teu Boitcllc angeordneten Verhaftungen in Folge gewisser Entdeckungen erfolg!, welche die Thatsache zu konslatiren geeignet sind, daß die geheimen Gesellschaften und unter ihnen die für unaus» rottbar geltende „Marianne" mehr denn je in ganz Frankreich eine bedeutende Regsamkeit entwickeln. Die „Marianne" ist bekanntlich eine unter den Arbeitern bestehende gebrimc Gesellschaft, welche früher kommunistische Tendenzen verfolgte. scit neuerer Zeit aber /tllillctsll. Laibacher Plaudereien. «Der ssaschmg, ein Mährchen — Der Glm.-cmi'liall — Die Fllschmste«lnd?rtaicl — Der lchte Ball im Hasiuo — Tie Corsofuhl't — De« Faschings lchle Stunden — Aschcrinillwoch — Rüctdlicl.) Unsere Vergangenheit gleicht einem Zauber-Mahrchcn, das die schöne Fee Erinnerung in stillen Stunden erzählt. Uno wie gerne lauschen wir ilircn Worte» ! Auch dcr dießjährige Fasching gehört diescr Mährchcnwclt an, er ist zur Mythe geworden. Nie süße Träume ziehen die Abende vor unserer Seele vorüber, die wir in lichtcrfüllten Räumen, inmitten lustathmcnder. leicht dahin schwebender Sylphiden-Gestalten unter verlockenden Geigen» und Flötcnlläu' gen verbrachten. Sollen wir ihrer nicht gcrnc gc> denken? Ei, freilich! Haben wir doch noch über die lepten acht Tage dcr lustigen Faschingszeit zn bc. richten, müssen wir doch noch den Nekrolog des när. rischcn Prinzen schreiben, nnter dessen Regime die Welt so schön, so rosig erschien. PN' P«!!< hc.,1 Vic, Gar ponirte „Gar^onspolka" beigefügt, die später vom Orchcstcr auch gcspicll wurde. Ein üppiger Flor von schönen, tanzlustigen Damen, so zu sagen die Elite 5er Schönheit uno Iugcnd. war zugegen, und mit besonderem Vergnügen nabmen wir wahr. daß unsre statistischen Glossen vollkommen bestätigt wurden: cs warru viel mehr Tänzerinnen als Tänzer. Da galt es denn, sich zu vcrviclfälligcn, zumal einige der Gar?ons sich des müßigen Zuschaucns zu sehr bc-ficißigten, was von vielen Tänzerinnen — wir wissen das ans ganz authentischer Quelle — nicht gc< radc mit Bcifäll bcmcrtt wurde. Allein, der Ball-Abend war zu schön, als daß der Groll in den Herzen der Schonen die Oberhand gewinnen konnte, und so wogte denn die Lust bis znm Andruch des Morgens. Der Faschingssonnlag war ungewöhnlich reich an Unterhaltungen; die philharmonische Gcscllschaft gab ihre Faschingslicdcrtafel. in der Schicßstätte-Gesellschaft wurde die lchte Tombola mit Tanz ab' gehalten, in anderen Gesellschaften und Prioatlrcisen fanden Bälle und Unterhaltungen Statt. kurz. es war das lchte. noch ein Mal in aller Kraft sich zei< gcnde Auflodern des seinem Ende zucilcud-n Faschings. >Da der Feuilletonist anch ein Wesen ist, daS an mchrcrell Orten nicht zugleich sein kann. so konnte cr auch nur Einer Unterhaltung beiwohnen. Er wählte die Faschingslicdcrtafcl, und verbrachte den Abend so angenehm, als cr kaum erwartet hatte. Was wir in den Journalen über vic Narrencibende in Wien gelesen, fanden wir zum Theil hier in Szene gezent. Heitere und crnstc Männerchöre, komische Quartette, komische Deklamationen, komische Musikpiccen wechselten ab, und neben Gott Komos zeigte sich auch Gott Momus, dcnn eine der ergötzlichen Musikpiecen: »Serenade der rrsttn zioilisirten Musikkapelle" vcn Redwcd wurde in larrikirtcm Kost/ime aufgeführt. Eine andere höchst drastisch wirkende Pircc war ein Konzert für die Baßgeige, des ein allbclicbtes Mitglied des Männcrchors vortrug, und das theils durch die konzcrtirenvc Persönlichkeit, theils durch den Humor der Komposition selbst, das Publikum in die heiterste Stimmung vcr» settte. Ein anderes Mitglied dcs Männrrchors pro-duzirtc sich mit zwei höchst launigen Deklamationen und einem humoristischen Liede, die durch die Komik dcs Vortrags ' zwcrgfellcrschütternd wirlttn. Unter den sehr gnt exctutirtcn Ehörcn trug dcr »Wälschc Salat" von Gcin'c den Sieg davon. Das darin vorkommende Tcnorsolo. cinc Persifllagc auf die italienische Gcsangsmanirr, wurde so vortrefflich gcsungci', daß dcr Chor wiederholt werden mußte, uno nicht' cndcuwollcndcu Veimll fano. Auch die «Iudcnmotcttc'" von Haydn gcsiel allgemein, doch >ättc sic noch eine größere Wirkung gehabt, wäre sic im Kostüm v<-> getragn wordeil. Ein komisches Quartett «Hc Gesuch" und einige stcirischc und kärutner'^ Lieder, in Na tionaltra ch t vorgetragen, ^l"-digten allgemein. Die Gescl1,'chaflsmilg!iec>cr, o^Y. durch die durchwachten ^no durchtanzten Rächlc jeyr angegriffen, waren dennoch i^ der allcrhe^rücn «B»HB —'---------------------------------------- diese phantastische Richtung aufgegeben lilld sich ftrak-tlschcre Ziclc vorgcstcckt habcn soll. Die Schlnßerk>ärung des Ministers Billault in der Adreßdebattc dcs Senats, worin mit dürren Wor< ten gcsagt wird. daß dic Politik dcr Regierung mit den vom Prinzcn Napolcon umgebrachten Ideen nichts gemein habe, dürfte wohl als eine Antwort ans die Beschwerde zu betrachten sein. welche Fürst Mcttcrnich in den Tuilcrien über dic Rcdc des kaiserlichen Vct» tcrs gcfülirt hat. Insofern ist dieselbe also lediglich als eine formelle Höflichkeit zu betrachten, die — cin« mal gefordert — nicht wohl zu umgehen war. Auch daß der Minister zu der Folgerung gelangt. Frankreich müsse den dem heiligen Vater gewährten Schutz fernerhin aufrecht erbalten, sagt Denen nicht viel Ncucs, deren unwandelbarc Ueberzeugung es ist. daß der Kaiser sich nicht durch Viktor Emanucl aus Rom wird hcrausmauöveriren lassen, etwa wie er Syrien auf Großbrilaunicus Andringen räumen mußte. Dessenungeachtet möchten wir den Billault'schcn Aeußerungen niätt jede wcitergreifende Bedeutung absprc» ckcn. denn sie beweisen mindestens, wir ungemein viel Napoleon daran liegt, daheim und vielleicht auch im Auslande den Glauben zu erwecken, daß er mit Oestcr« reich auf gutem Fuße stehe. ^in Finanzvorschlag. Laibacb, 7. März. Dcr Finanz. Ausschuß des Abgeordnetenhauses l'at Sachverständige eingeladen, ihre Meinungen und Rathschläge über, die Baukangclcgcnhcit m tzuthcilcn, ein Vorgehen, was von allen reiten gebilligt und gelobt wird. Auch Herr Hang. der Eigenthümer der ..Presse", wurde zu dieser Enquete eingeladen; er bat co in ausführlicher Weise gctban uud die »Presse" vom ll. d. M. brachte das Programm des Herrn Zang nnd die thcilwcisc Motiuirling. Allein Herr Zaug bat damit keineswegs den Bcifall seiner Kolle. gen errungen; fast alle Blätter opponircn ihm auf entschiedene Weise, Die wesentlichen Bestimmungen des Zang'schen Vorschlages bestellen in Folgendem: Das Bankprivi-legiüm ist nicht zu vcrlängcrn; es sind LlW Mill. Gulden Staatöstcuernolcr. mit Zwangskurs zu emit» tircn. und ist damit die Staatsschuld an die Vank zu bezahlen; dadurch würden die l8l)0cr Lose, die Domäneu nebst anderen Werthen frei, und könnten vom Staate zur Deckung des Deficits für einen längeren Zeitraum verwendet werden. Das^siebt schr einfach und plansibel aus. sagt die ..Don.«Ztg.", ist jedoch kaum im Staude, eine tiefer eingehende Analyse auszuhalten. Wir wollen von den; Rechts punkte abstrabircn und nicht einmal in Erinncrnng bringen, daß jene Summe, die ans dem Barschatzc der Bank cntlcbnt wurde, jedenfalls iu edlem Metalle zurückzuzahlen wäre. Wir wollen auch nicht uutcrsucheu. ob oic Bank nicht berechtigt ist. die Zurückzahlung in jener Sorte zu fordern, in der sie dem Staate Vorschuß gab. nämlich mit Ausschluß des Silbcrvorschusscs in Banknoten. Nur das Eine möchten wir dießmal be< tonen, daß die Gcfabr eines doppelten Disagio's eiu-träte, einmal der Bank-, und sodann der Staats-liotcn gegen effektives Geld. Würde der Zauber der Zwaugskursformcl hinreichen, nm diese Gefahr zu bannen? Die hehren der Finanzgeschichtc nnd Finanzwisscuschaft lassen llns das leidige Gegentheil besorgen. Ein solches Disagio wäre um so empfindlicher, als es sich nicht bloß im Verkehr mit dem Auslaudc, sondern im täglichen und kleinen Verkehre auszuglci« chcn hätte. Dic »Ocst. Ztg," memt, Herrn Zaugö Vorschlag würde viele unheilvolle staats- und volkelwirthschaft« lichc Uebclstäudc bervorrufeu. Die Vank wäre vor Allem bankerott, wenn sic 25l) Mill Staatsnotcn, deren Marltwerth unbcstimlubar bleibt, annehmen muß. Dic Banknotcnbcsitzcr wüidcu sich weigern, ihr Eigenthum herauszugeben und gegen Staatsnoicu umzutauschcu. Welche Bankuotcu die Vank einziehen könnte, wäre erst dann zu bestimmen, wenn man über den Vcgriff «einziehen" im Mären wäre; sie könnte im höchsten Falle ihr Wcchsel'Portefcuillc aus' leeren und die verpfändeten Effekten retonrnircn, zusammen circu 1UU Mill, abcr nach dieser Ampntation beider Vcinc uud Hänoe verbleiben noch liü) Mill. Staatsnotcn in der Kasse der Vank! Diese Staats» noien würbe man im Eintausche gegen Banknoten so wenig begehren, wic hcutc dic Zwanziger in die Bank getragen werden, um eine Guldcunotc mit dem Aufgelle von 6 Nkr. in Kupfer zu erhalten. Die Staatsnotcn hätten gar leinen höheren Knrswerth, weil sie znglcich Stcucrgelo sind, da der Staat sie angcnblicklich wieder für seinen Bedarf herausgeben müßte; der Staat aber müßte bei solchen mit Steuer" gcld bezahlten Anschaffungen sich eine dreifache Kreide gefallen lassen. Statt des Silbcragio's bekäme Oesterreich ein Banlnotcnagio, ein Staatsnotcnagio, ein Eonponsagio, ein Stcncrgtldagio und wahrscheinlich noch cil'igc Untcrabtheilungen. je nachdem dic «fernere Aufgabe" zur Gewimnmg des Pari »Kurses erfüllt wird. Die „O. »D. Post" wünscht eine weitere und ausführlichere Begründung des Zang'schcn Vorschla» gcs, dcuu so wie dcrselbc jetzt vorliege, gebe er zu vielen gewichtigen Einwendungen Aulaß. Der „Botschafter" begrüßt das Programm mit Freude wegen seiner Offenheit, allein er kaun eben' falls der abgegebenen Meinung nicht bestimmen Die Kritik des Ucbereinkommeus der Bank mit der Finauzverwaltuug steht vollkommen frei. Vorschläge zu wahrhafter Verbesserung innerhalb dieses Rahmens können mir willkommen sein. Em befric. digcndcres Uebcreinkommc», aber, als der Finanz» minister angcbahut hat. dürfte kaum möglich sein, Korrespondenz. Wien, 6. März. ^ Die Differenz zwischen der Anschauung der momentanen Situation von Seite der politischen Kreise uud jener von Seite der finanziellen Kreise daucrl noch immer fort. Auch die heutige Börsc ging mit einem übcrraschcudcn Indiffcrcntismus über die Pariser Nachrichten hinweg. Es scheint beinahe, als wenn der hiesige Platz sich kurz und gut entschlösse!, hätte, dem Pariser zu folgen. anf welchen anderer-seits Foulo noch immer einen bestimmenden Einfluß hat. Die politischen und auch dic publizistischen Kreise sehen, wie gesagt, die Dinge keineswegs so rosig. Sie sehen die i.'age in Frankreich als eine sehr ernste nnd bedenkliche an. Es ist dieß um so bedeutungsvoller, als die französische Regierung keinen Augenblick die Allmacht ihrer polizeilichen Maßregeln aus den Hän» den ließ, und in Folge dessen nur schr spärliche/ab« geschwächte und unzusammcnhängcndc Nachrichten nach Außen gelangen. Es ist gar kein Zweifel, daß der Telegraph nnr einen Theil der Vorgänge meldet, welche in Paris von sich reden machen. Der Beweis lnefür liegt auf der Hand. Mau mar hier sehr überrascht, neulich in den Blättern das Telegramm zu finden: Die Regicrnng habe die Rädelsführer den Gerichten übergeben lassen. Welche Rädelsführer? fragte man sich ganz crstannt. Man übersab noä> ein Mal die Telegramme der vorhergcbcudcn Tage. konnte aber einen Zusammenhang zwischen der in den« selben enthaltenen Tagcsgeschichte und dieser letzten so alarmirenden Nachricht nicht finden. Erst zwei Tage nach dem Telegramme über die Verhaftung der Rädelsführer erhielt man Briefe. welche einen schüchternen Versnch machten, die ganze Sache aufzuklären. Diese Briefe enthielten die Mittheilungen über die bekannten Vorgänge vom 28. v. M.. über die an diesem Tage vorgefallenen Straßen'Tumulte, und wic es einen Moment gegeben habe, wo der Straßen^ kämpf unvermeidlich erschien, So viel von dem Te» legraphen. Aber auch die Pariser Korrespondenten scheinen im hohen Grade cingcschüchtcrt. Sie geben dicß in allen Wendungen ganz deutlich zu versieben. Ja. sogar alls' die Priuatkorrespondcnz scheint der lierr' schcnde Tcrrorismns scincn Einfluß zu übcn und Ni«> lnand es zn wagen, seine Anschauung über die 5'aa.c der Dinge einem Briefe anzuvertrauen. Die Nach» richt von dem Nachgeben des Kaisers in Angelegenheit der Dotation Montcmban's gegenüber dem Senate hatte keine geringere Sensation gemacht, als die Vorgänge der vorbrrgehenden Tage, welche sich anf dic hohe Politik bezogen. Obwohl nun die Karncualslagc vorüber sind, so wolleil sich die Wählcl.Vcrsainmlnngen für die Ge mcinderathswahlcn noch immer nicht lebhafter gestalten. Kaum, daß die Aufrufe der Comite immer eiu Resultat haben, Lebhafter gestalten sich dieselben noch in den Vorstädten, doch ist in der ganzen Zeit der Wahlbesprechungen noch keine ncuc Persönlichkeit vo" Bedeutung und Namen als Kandidat aufgetreten. Es hat bisher sehr den Anschein, als wenn so ziemlich sämmtliche durch das ^os zum Austritte bestimmte Mit^Iirdcr wieder gewählt werden dürftrn. Vcson« ders gilt dieß '.'on drnen der linken. Die sogenannt ten konservativen Kreise erscheinen diclmial noch apa-tbischcr als sonst. Eine strengere Disziplimvung ihrer Partei ist uur i» der inneren Stadt zu bemerken. Dort werden sie auch mit ihrer Wahl reussiren. In den, Befinden des Herrn Gvafen ^anckc-ronsk!' ist im ^aufc des Tages eine merkliche Bcsse-rnng eingetreten, beider kann dieß nicht auch uon Dr. ^aube behauptet werden. Dcsscn Zustand gilt für sehr bedenklich. Anf dem vorgestern in dem Palais des Fürsten Schwarzenberg zum Besten der Urbcrschwcmmten ab-gehaltenen Balle wurde dic Summe von 1tt.W0 ft. eingesammelt. Laune; sie nalunci, die Produktionen mit Jubel auf, und unterhielten sich bei den verschiedenen Genüssen, zu denen anch materielle, als da sind: allerlei kalte Speisen. Bicr. Wein, Punsch u. s. w., sich gesellten, so vortrefflich, daß es ein allgemein ausgesprochener Wunsch war, man solle eine solche «Liedertafel" recht bald wieder veranstalten. Der Mittag versammelte die Casinogcsellschaft noch cin Mal zu ciucm Tombolaspicl mit Tanz. Und wieder entfaltete Prinz Karneval seine Fahne, !md wieder folgte ihr die jugeudlichc Welt nach dem Taktc dcr Geigen lind Pfeifen. Man beeilte sich, den letzten Rest ans dem Bcä'cr dcr i^ust zn schlürfen. „Warum ist nicht immer Fasching", sagte seufzend ciuc schöne Sttlpl'idc zu idrcm Rachbar, indem sic den Blick auf das prachtvolle Camclicn - Bouquet senkte. „Wird nach Ostern noch cin Ball scw?" frng ein anderes leichtfüßiges Kind, dcsscn Wangen glübtcn vor ^.'nst. Ich tröstete sie mit dcr Aussicht, daß wahrscheinlich ciu Garnisonsball stattfinden wcrdc. uud crutctc dafür einen zärtlichcn Druck dcr Haud. Wird dcr Ball zu Standc kommcn? DicscrHändcdruck allein verdiente es schon. — Den ganze» Montag uud auch Dinstag Vormit-tag goß „unendlicher Rcgcn" hcrab und cö schicu, als ob die Corsofahrt zu Wasser werden woUc, Allciu, dcr licurigc Fasching war ciu Glückskiud. Mittags zer» tbeilteu sich vie Wolken, die Sonne lächelte wie durch Tbränen und trot) dcr fenchttn. kotln'gcn Straßen versammelte sich Alt und Inng zum letzten Karnevals» "Vergnügen. Der Corso war so belebt als iu den Iahrcn bisher, und das Bombardement mit Confetti i,no Co'.iaiidoli wurde mit großem Eifer betrieben. Ja. das Werfen geschah mit solcher Todesverachtung, mit solcher Wnth. daß einer aus Versehen seine Batt> wichse, die er in der Tasche trug, einem schönen Fräulein in den Schooß warf; cin Anderer glaubte Bonboni's zu fassen, uud ergriff eine Handvoll Hch. nerzcttel; ein Dritter bombardirtc so viel, daß er kaum dcu Arm mehr rühren konnte Auch ein großer Wagen mit einer Fahne, wclchc dic Worte „I.'».', ssix-v«,!^- trug, erschien; es sollte wahrscheinlich eine Sawrc auf den Gar?onsball sein. doch war sie nicht besonders gclnngcn. Indessen kön' ncn derartige Scherze nur zur Erhöhnng des Ver< gnügens beitragen, uud es wäre zu wünschen, daß überhaupt mehr maskirtc Auszüge stattfänden, dcr Corso würde dadurch vicl intcrcssantcr wcrdcn. Natürlich aber müßten sic mit Gcist und Witz ausgeführt wcrdcn lind nicht dic Rancüuc zum Motiv habcu. Der Dinstag Abend sah eine Menge heiterer Privatzirkel, Kränzchen. Hausbällc ?c, mit dcncn der Fasching sein ^'cben vcrhauchtc. Gran und fahl, Aschc auf dem Haupte, stieg dcr erstc Tag dcr Fasten, dcr Aschermittwoch, ans dem Schatten der Nacht. Er fand dic Welt in einem katzcnjämmerlichcn Zu-staube. in Häringc uud Sardcllcn verbissen, mit tief» liegenden Augen, müde, matt und schläfrig. Thut Bukc! schallte es in die Ohren, und willig beugte sich die eben uoch in toller ^'ust befangene Mensch hcit, Der Ernst dcö Gebens nahm wieder den Thron cin, auf dem eben noch der joviale Prjnz saß. Es war »in lust'grr O»tt Von nicht sscrmgcm Ruhme; Nun aber ist er todt. Und. weil cr todt ist, wollcn wir einen Blick auf !cin ^'sben wcrfcn uud sciucn Charakter beleuchten. Trotz seiner ^,'ängc war cr sehr kurzweilig, uud das ist das glänzendste Lob. das wir ihm nachsagen können. Er besaß cin glückliches, beiteres Temperament, eine gesunde Lebenskraft, und der Eifer, mit dein man sich zn seinen Hossesten drängte, war cin Be« weis seiner Untcrballungsgabe. seiner prinzlichcu ^ic> bcnsivürdigkcit. Wer uuscrc Stadt in dcr Zcit scincr Herrschaft besuchte, mnß sagen, daß sic se'hr gesellig ist. und wer mit einem licbebldnrftigcn Herzen kam, hat so viel liebenswürdige „Gegenstände" gcfnndcn, wic nirgend wo. Nur Eines ließ er vermissen — den Maskcnschcrz Weder fand im Theater eine Rc« doutc, noch sonst cin Maskenball Statt. Daß der Mnsentempcl ilnu verschlossen blieb, ist Jedem er-' klärlich, dcr die Misere dcr Rcdontcn in den Ichtcn Iahrcn gesehen hat; daß aber kein Maskenball auf dcr Schicßstättc veranstaltet wnrdc, hat uns bcfrcm-det. Zwar glänzten die Masken anf diesen Bällen anch durch ihre Abwesenheit oder Witzlosigkcit; doch meinen wir, wcnn sich cin tüchtiger Arrangeur gefunden hätte, wäre schon eine Maskerade zu Stande gekommen. Die brillantesten Momente des Karnevals wareü unstreitig dcr Fcstball im Casino, dcr Gar^onSball und dic Faschingsliedertafel, eine Trias, an welche die Erinuernng fortlebe»: wird, bis cin neues Lwy« il cnl-lN'Vüle! ertönt. Oesterreich. Mien, ^. März. Im Herren hause hat dic bctrcffcnoc Kolnnüssion ihre Vcrathungen über das Lchcusgescy geschlissen. Dcr Vericht darüber dürfte bereits in der nächsten Sitmng erstattet werden. Allch dic Verathnngen über dic )tovellc znm Strafgcsche habcu in dcr juridischcn Kommission des Hcrrcnhanscs begonnen. Assram, 3. März. Zur Vefricdignug dcr Han» dclswelt und dcs reisenden Publiknins ist cinc Verfügung dcr Eisenbahu-Dircktion crschicncn, welcher zu< folgc dic Linie Stcinbrück>Agram»Sissck nicht crst iin September odcr Oktober d. I, wic man geglaubt, sondern schon in den ersten Tagen dcö Monats Juli eröffnet und dem öffentlichen Verkehre übergeben werden sol!. Um dieß zu ermöglichen, hat die Dirck-tion jenen Unternehmern einzelner Bauobjekte, welche kontraktlich erst mit Ende September ihren Verpftich« tungcn bezüglich der Vollendung dcr Vauten uachzu-kommen hätten, bcdcutcildc Geldprämien zugesagt, falls sie bis zu jener oben angegebenen Zeit, uäm> lich Ende Juni. die Arbeiten vollenden. Kolomea (Galizien). Aus Aillaß des ersten Jahrestages dcr Verfassung dat die Stadtgcmeindc Kolomea in Galizien die nachstehende Adresse, welche die „Const. Oest. Ztg." mittheilt, an den Staatsmi-nister Ritter v. Schmerling gerichtet: „Ew. Erzellenz! In dankbarer Anerkennung dcr so vielfachen und so großen Verdienste für das Wohl dcS Staates und dcr Völker Oesterreichs, die sich Ew. Elzellrnz so reichlich erworben haben, vorzüglich auch der durch den a. l). Gnadcnakt Sr. Majestät alle Volker und weiten Lande des großen Gcsammtöstcrrcichs umfas. feuden Verfassnngsverlcihnng beehrt sich auch die treue Stadt Kolomca am Jahrestage dieser glorreichen Verleihung Ew. Exzellenz diese uollste Vcrtranens. adressc ehrerbietigst zu überreichen, wobei sie Gott in" ständigst bittet, seinen Segen über das gesammt.groß. österreichische Kaiscrthum zn verbreiten lNld Ew. El-zellcnz in dieser so schwierigen Arbeit mit seiner heiligen Gnade zn kräftigen, wobei wir unsere vollste Zuneigung einem großen österreichischen Kaiscrthumc und seiner Neichscinhcit hicmit beurkunden. In tiefster Ergebenheit Ew. Erzcllcuz vollständiger Stadtausschuß der trclicn Stadt Kolomea." (Folgen dic Unterschriften.) Venedia., 3. März. Vorgestern benühlc die hier garnisonircndc Vrigadc des Herrn Erzherzogs Josef die Gelegenheit dcr Feier des Gcburtsfestes Sr. kaiscrl. Hoheit, um demselben cine Ouaticm dm'zli« bringen. Dic Musikl'andcn dcr licidcu hicr garniso» uircnden, znr Brigade des Erzherzogs gclfprigen In-fantcric-Regimenter fuhren auf beleuchteten Gondeln dcn Ea»lal grande entlang vor dic Wohnung dcö Gefeierten und brachten ihm ein Ständchen. Zu gleicher Zeit verfügte sich das gcsammtc Offizierkorps und Vertreter dcr Mannschaft jedes Truppcukörpcrs dcr Vrigadc mit dcr Musikbandc des znr Vrigadc gehörigen Iägcrbataillous in die Wohnung des Erz-ycrzogs, idm ihre Glückwünsche darbringend. Später fand ein glänzendes Super Statt, wobei cs nicht au begeisterten Toastcn fchlle. Der Erzherzog erfreut sich einer außergewöhnlichen Popularität bei der ihm unterstehenden Truppe, welche sein liebenswürdiges, freundliches Vcuehmcn ungcmein für ihn cingcnom-men hat. Masken nnd öffentliche Maskenbälle haben wir zwar hier während des ganzen Karncvals nicht gesehen — nichtsdestoweniger waren aber die lcylcn Tage des Karnevals sehr belebt und die Venezianer entschädigen sich eben auf andere Art für dic ihnen aufoktroyirlc Enthaltsamkeit. In dculschcu und militärischen Kreisen wurde dcr Karneval sehr lebhaft gcfciert. Aus Trient, I.März, schreibt man dcr ,.D, schiedcuru Ständen Kappen zn tragen, die dcm sogc-uanntcu Käppi dcr Franzosen und Piemoutcscu älm» lich sehen. Theils dic geringe Zahl. tbcils die pei> söulichc Eigenschaft dcr Träger solcher Kappen ließen darin kcinc politische Demonstration erblicken. Es waren vorzugsweise Handlnngsdiencr, Kellner nnd einzelne Studenten, abor keine einzige Person von notorisch rcgierungsfcindlichcr Gesiunung wurdc mit solchen Kappcn gesehen. Gleichwohl scheint das hicr garnisonircndc k. k. Militär hierin eine gegen dasselbe gerichtete Provokation erblickt zn haben; man sprach von Drohungen und Thätlichkeiten gcgcu die jugendliche» Kappcnträger. ohne daß jedoch in letzte, rcr Beziehung cin bestimmtes Faktum lonstatirt wurde. Dic Kappcn waren inzwischen cm3 Fnrcht vor Unan. nchmlichkeitcn wicdcr verschwunden, als am 27, Mv. M f^l^udj?r Posfqlj crei^nttk. Zii dcr. Al^aHp k'ücs ynincalllcricwavcn- und Vapierhqndlers lpar sin Album für »holographische Porträts aufgestellt, das lütter Anderm auch Vild. nissc dcö Kaisers Nnpolcon und drs Königs Viktor Emanuel enthielt; auch soll cin Äricfbcschwcrcr mit cincr Garibaldi darstcllcndcn Figur vorhanden gewesen sein. Dieß scheint dic Veranlassung gcwcscn zu sein. daß Soldaten des hicr garuisonircndcn Rcgi. mcnts Hoheulohc bei Eintritt der Dunkelheit die Fcnstcrtafcln dcr Auslage einschlugen. Es sollen nach Angabc des Kaufmanns dabei mehrere Gcgcnständc theils beschädigt, theils abhanden gekommen sein. Auf dem Schauplätze des Erzrsscs crschicncn sofort dcr Podcstü und ein laiscrl. Beamter, denen cs gelang. das in dcr Straße bereits zahlreich angcsam« mcltc Volk anstandslos zu entfl-rmu. Dcr Oberst des Regiments, welchem sofort Vcrichl erstattet wurde, gab die Znsichcrung, strenge Untersuchung und Vc-strafung der Schuldigen cinzulcitcu. Am folgenden Tage begann man am frühen Nachmittag in mehreren Straßen unserer Stadt dic Gcwölbc zu schließen, angeblich aus Furcht vor er-ncucrteu Erzcsscn, Dcr Vorstand dcr Polizeibehörde entsendete jedoch scin ganzcs Personale mit dcm Auf. trage, in beschwichtigender Weise das Wicdcrcröffnen dcr Gewölbe, bcsondcrs jener mit Lcbcnsmittcln zu bewirken, gegen etwaige demonstrative Weigerung jedoch energisch einzuschreiten. Dicsc Maßregel wurdc durchgeführt und das Auffpcrrru fand ohnc irgend cincr Ruhestörung Statt. Auch die große Zahl dcr Ncugicrigcn hatte sich schon um halb sicbcn Uhr vcrlanfcn. und cS lam zn kci-ncrlei Konflikt mit dcn ebenfalls zahlreich umherziehenden Soldaten. Ich ,„cldc Ihncn dcn Vorfall, lediglich um Gcrüchtcu, dic ibm'ctwa einen politischeu Charakter beilegen möchten / entgegenzuwirken. Vermischte Nachrichten. Laibach. H^itc Mend mit dem Schnellzuge wlrd Se. Majestät dcr Kaiser, auf der Reise uach Venedig begriffen, hicr eintreffen. .. «aibach. Ans Savcn stein gibt uns der Vurgermeister uud Vorsteher dcr Filiale dcr Land. wirthschaft. Gesellschaft. Hcrr Josef Dcrmcl, dic traurige Kuudc von dcm Hinscheiden dcö hochw. Herrn Pfarrcrs Ignaz Zicgler von Iohanncöthal, eines tüchtigcn uno fieißigen Mitalicdcö der üandwirthschaft« Gesellschaft. Nachtrag. Wien. Ein ncucs Zcichcn dcs Vertrauens ist Sr. Exzellenz dcm Hcrru Staatsmiuistcrs v. Schmer« liug von Tr. Majcstät dem Kaifcr ;ll Thcil gewor« dcn. Als rr nämlich in einer Pliliat-Audirn; seincn Dank für das Al/rl höchste Hanobl^ct, mittelst ivrl. chr»! ihm dnö Grußfreilj drc« Üropoldordcns vcrlichcn wurdc, aussprach, ül'crrcichlc ihin Sc. Majestät die bisher .selbst getragene Dekoration dcs Großlrcuzcs dcs genannten Ordens; wie dic „W. C." vernimmt, wird nuumchr in dic Dekoration dcr Name Sr. El-zellcnz dcs Slaalsministers und das Datnm i 26. Februar l8li2, in einem hiesigen Atelier cingravirt. Prag, 6. März. Zn Landtags-Abgeordneten wurden für Hohcuelbc dcr Kaufmann Stephan aus Arnau, für Egcr-Asch der Vczirkamts-Adjnnkt Lccdcr gewählt. Athen, 1. März. Dic königl. Truppen haben die Angriffc gcgcn dic Insiirgcntcnverschanzungcn nicht crnencn. Vor Vcginn dcr weiteren Operationen wird dic Ankunft von Verstärkungen aus Athen erwartet. Die Regierung erklärte dcn Golf von Argoö in Älo-kadcstand. Eiu k. Dekret gewährt allen schuldigen Militärs, mit Ausnahme dcr Anstifter. Amnestie bis zum Augenblicke, wo Nauplia zur Sec und zu Landc bombaroirt werden wird, Tricupis, griechischer Gc< sandier in London, gegenwärtig auf Urlaub in Athen, soll vom König beauftragt sciu, mit dem französischen Gesandten Vourr^c nach Nauplia zn gehen uno den Insurgcntrn Vorschläge zu macheu. Es soll cin Waf» fcustillstaud zwischeu vcn Insurgcutcu und de» Rcgic< rung^truppeu abgeschlossen scin. Athen, l. März. (Gleichfalls über Tricst.) Drr größte Theil dcr Naupliancr Rebcllcu liegt cinc Vicr. tclstundc vor Nauplia urbcn dcr Straße nach Argos, das Dorf Ans, dcn Berg Elias und cinc Mühle be« seht haltend, ist gut verschanzt und mit Proviant, Waffcn und Munition rcichlich verschcn. Dic Sträflinge dcr Fcstung Palamidc sind bcfreit und bcwaff« ncl. In Nauplia herrscht Tcrrorismus. General Tzokris aus Argos wird in Nauplia gefangen gehal« teu. Die hiesige Universität und das Gymnasium ssud bis 28. April geschlossen. Hicr herrscht zwar fort-während Ruhe, jcdoch eine uubehagliche Stimmung. Dcr Versuch mcsircrcr Kaufleute, bic Laden zu sper« rcn. wnrde polizeilich verhindert. Dcr hiesige Ge< mcindcrath beschloß. IW Vewaffncte aus cigeucn Mitteln zn unterhalten und der Regierung znr Verfügung zu stellen. Aus allen Provinzen laufen befriedigende Nachrichten cin. Die Bewohner erbieten sich, auf Re-gicrungswunsch dic Waffcn zu ergreifen und sich verwenden zu lassen. Aus zahlrrichcu Gemeinden sind Adrcsseu an die Regierung gelangt, worin die Rebellion verdammt und Unterstützung zngesagt wird. Die Grcnzprovinz Phikiotis übernahm freiwillig die Bewachung dcr türkischen Grenze. damit die regulären Garnisonstruppen Widers verwendet wcrdcu können. Neueste Nachrichten und Telegramm. Berlin, 6. März. Mallet vom London« Han-dclsamtc, speziell bekannt durch die Unterhandlungen Cobdens mit Frankreich wegen des Handelsvertrages, ist hicr einqctroffcn. Berlin, 6. März. In der heutigen Sitzung des Herrenhauses wurdc das Ministcr'VcrantwortlichleitS-gcseh angenommen. Dcr Kriegsminister erklärte in der gestrigen Sitzung der Militär>Kommission im Namen dcö Staatsministeriums, dasselbe sei fest entschlossen, an dcr dreijährigen Dauer der Dienstzeit nichts zu ändern. Kassel, 7. März. Der gegenwärtige Minister dcs Acnßcru, Goddäus, ist mit der Neubildung des Miuisteriums beauftragt. Paris, 7. März. Dcr Kaifcr empfing gestern dic Aorcßdeputation dcS Senats und betonte das Vergnügen, daß cr über die Einstimmigkeit des Vo« tums empfinde. Kopenhassen, ll. März. Dcr Neichsrath hat dcn Antrag auf Ausschlicßuua. Hansen Grumby's und Thomscu Oldcnwortbs bei dcr crsttn Lesung einstimmig ol'nc Dcbattc angenommen. Tt. Petersburg, 6. März. Die heutige Nord« post meldet: 13 Mitglieder dcs Friedensrichter.Institutes im Gouvernement Twcr erklärten, nicht nach dcn EmanzipationsgcsrtM vom 19. Februar 18tt! handeln zn wollen. Die Prooinzialvcrsammlung der Friedensrichter berichtete hierüber an dcn Minister deS Innern. und dicscr gab den Bcfchl znr Ucbcrführung jcncr Friedensrichter nach St. Petersburg, und zur Anklage derselben bei dem Senate. New-A"rk, 21. Februar. Dic Journale sprc« chen sich gegen den Vorschlag einer Monarchie in Mmko aus. Die Einnahme von Savannah bcstä' tigt sich nicht. Die Vorbereitungen zum Angriff daurru fort. Die Konfederirtcn sich aus Missouri vertrieben. Es grht das Gerücht, Schurz werdc als Gcsandtcr nach Petersburg gehen. Veracruz, tt. Februar. Vorbereitungen znr Okkupation von Orozaba. Cordova und Ialapa wcr-dcn getroffen. Die Mexikaner sind bereit, Widerstand zu leisten. Unter dcn europäischen Truppen kommen viele Erkrankungen vor. Lokales. Die Opcrnsäugcrin Frau Rosa Haag n. welche im Jahre Ittlili ein Mal bicr ein Konzert gab, ist dicscr Tagc angekommen und wird nächste Woche ein Konzert veranstalten, dessen Ertrag zur Hälfte für die Klcinlindcrbcwahranstall bestimmt ist. Wir machen dic Kuustfrcuudc darauf aufmerksam, iudcm wir noch erwähnen, daß Frau Haagu vorzüglich Operuaricn vortragen wird, und daß ihr Ruf als ausgezeichnete Sängerin cin bewährter geblieben ist. Theater. Heute. Samstag, znm Vortheile dls Fräul. L i n g'g: Die verwandelte Katz, Operette (Neu). Hiezu: Krinolin und Tchwiegermama. (Eben- falls neu.) Morgen, Sonntag: Das erste Kind. Ucbcrm., Montag: Die blinde Bettlerin. ) jjlMegrologischc Beobachtungen in Laib ach. ^ ! Niedersch'llss ^. Htit d« in 3?a,s N' N kufttlmftcramr Wind Witterung ,l)inutn ^1 ^mudcn 4. März 6 Uhr Mrg. 319.00 ^-3.0 Gr. 3"'. schwach tiiibc 2 ,. Nchm. 319.40 ^-».5 „ 53>V. dett° Sommych. 2.3^ 10 „ Add. 32N.80 ^-3.5 „ '^- delto Ncgcn, Schnee Druck ut0 Verlag'uou'Ignaz v/Kieinmayr se'Hcdov Vamberg. — Veraiuwottlichcr Rcdültcur: Ignäz vVAleinmayr. Anhang zur Laibacher Ieitung. Nät'll'lllll'l't^t TUicll, sVliitags 1'/. Uhr.) (Us. Ztg kll,dbl) Ti» Bürsc oh«, klimmt» Richtung, lm Oanz«, jedoch fest. bcsoudlr^ ss^siicht Kidil« „ud ^N0>'>-' Losr iinc> UM ^»V^tz-llU^NU/l. »;. U'iälj. "/,,, bis '"/^« l'csslr tmahlt. Änch M,ta!!!qu,s mit Mai.Zi,is.n und (Anlilrmtl^stuu^S-Odli^tioutN beehrt, verl^l'all V.infpfaildbrilf, und tzlies.'l'tlh W.st< bahll-Äfticn y>,'ytr n«.'tirt. In dm ul'rigen Papttro, lcin, Äcüoclu»^ rdcr tin ll'iiicr Rlick a!g. Frciudc Halull» »nd M,l.'.!l, ailfa»,,« au^^lbl'ten, zogen m Folgt tilugli Vedarfsläust an, »nid schlissilll zu de» g,slligc» .ülnftn nnhl Gcle «,ilO Wall. G,ld ganz »ngttvliliulich flüssig, siiidtt im l^loinptt s,ll?st 'nit 4','/, nicht «l!i»»il«ds i>,!>,rw,ndii!!^. ^csscnlllche Hchuld. V. des Staates (für 1l)l) fi.) Gcld W^r, In ü,^rr. Wähi-im., . zn >'>"/, «'i.W <>5,50 5>7, Äultli. ?. 1«»;'i ",1t Viüclz lX) W i>1.— r.tt^) chl,l Abschnitt 1802 . dti.«0 VS,«0 National: A!llcl)tn mil Iäuncr-«>.'>lpl,'ns . ., '»7, 83W 84,— National -Aillchcn inil i,'l^ril-(«ollpo»6 . . „ 5 ., 84 25 84 40 Mtaüqul« . . . . „ 5 „ ?0.3<) 70.45 dNlo mit Ukai-Crllp. „ 5 ., 71.— 71 10 dltle.......4!., <>l.5N <;i.75 mit ^crlosiiüg'.'. Jahre l^i!»' 1^9.— 139.')« „ 1^54 iN,— '.)l.50 „ „ 1«'i<) zu *500ll. . 91,60 91.80 ., j» 100 ft, '.'<;— '.)<;50 (^liio - 3ientci!,ch. zu 4^ I...i».>cr (sür ltt0 st ) Gslliidcntlasluiigl'liDdligationlll. N!cb.'s'O>^r!-s!cl> . . iu 5"/,. 8«,50 89 — ^t!0 W.'l't Ob. - Oeft. und Salzb. zu 5, »^ «<>.50 ««.75 Böhmen .....5 „ «^,— R) — Slncrmatl.....5 „ «^ — ««,50 wählen u. Echltsicn . 5 ., ««,50 «'.».^ Un^vn......5 „ 71,— 715>0 Tem. Van . >«sc'. u. Slav. 5. li!>,50 <^,75 ^lizun.....b„ <:i^s>0 0975 Slcbtüt'. u. Vulow, . . 5 „ 0«.— ,— «^7.- ,«r.dlt'A>!,^lt i» 200 ft, o. W. 198 90 199,- '^l. ö (5^°ü> -G Fr......275.— 275.5« Kais. M>s.-Aahn zu 200 ft. (iM. 155.75 150.- Sü^-nolod.Hcrl'.-Ä.iM»,, „ 127.80 12«.— Snl>. Etaate^ lrnil). vcn. n. <5>nt, ltal. ttis, 2W ft, ö. W 5^X)Fr. »l 1«0fl. !il.lare Ga!i,.Ka!l-Lut.»v »Bah» z. 200fl. 6M. m. 1«0 ft. (90',) (5inz. 190,— 19i'..50 Oo'l. Dcn.-Damplsch-G.s. ^ ^ 4^2,— 4!l4,— OcNcrreich. i.'ll)yd i» Tli<,I 3 ^ 225.— 227,— Wie!lcrDal,ipim,-Ast.-Gcs. ^.'H 4W.— 402,— Pestrr .«,t>c«br>lcten .... .'190.— A9«.— Böhm. W.sll'ahn zu 200 fl. . 162.— 102 50 Thtißbahü.'Altitn 200 fl lK. Vl. m. 140 fl. (?!)'/«) Einzahlung. 147.— 147.- Pfandbriefe lsür 100 fl.) National,, 0jäh. v. 1.1«57 z. 5 7. 103.— 10:!.50 banf auf 10 „ dctto 5 ^ 97 50 9«.— C. M. < veilo^dare 5 „ 91.— 91,50 Natiouald. aufö.W.Vlrlo^.5 „ «0.- 8025 Uose (pcr Tlilck.) Kred.-Anstalt fiir Handtl u. Ocw. zu 100 fl. ö,1. 3l.i. . . . 128.80 129 — Do>l.-Da!,lp!!>G. jl, 100 fl. <5M, 99.75 100,25 Ztadtgem. Ofc« zu 40 fl, >>st, U. 3«.75 ^9,— ^lüllhazy „ 40 ., ^. M. 1lX).- 100 5>0 s.Um ..40« ., :l9 25 N9 75 ^alffy zu 10 fl. tt!vi. . W,— !l!» 5^0 ^l-'ry „ 40 „ ^ . 5i7,— II?,«» 3t, ^lnois .. 40 .. ., . -l7.25 :j?.75 Wiüdischgräh „ 20 „ „ . i>2 50 2!l.--Waldein „ 20 „ „ . 2^.75 25 25, Kca.lcvich „10. „ . 10 75 17.— Wechsel. 3 llii o n a l t. G,ld Ali.fc Augsburg für 100 fl. südb. W. 110,50 11l;,r 100 ,5r.n,ls . '. . 54.05 54 70 l5ours der weldsorten. O'.ld Ware K. Münz - Dukaten 6 ft, 54 lr. 6 fl. 55 >»ils. .«rone» .... 19 ., 3 « 19 „« „ NcipoleoüSd'or . . ll ^ 1 ^ II „ 3 ^ Russ, Im.liiaK . 11 ., 27 „ 11 ^ 29 ^ Vereiii.'thHl.r . . 2 „ 4'/,„ 2 „ 5» Silocr'Aqio . . 130 „ ^0 „ 1!j' ^'<,ct — Hr. ^s0»lilNdl). Halldclö!l>(nnl. oo» NüriN'rlss, — Hr. Seli^malm. Hall^clSma»!,, von Verli». — Hr. Mcker. K^l'sllmeiNer, von Wien. Verzeichnis der hier Verstorbenett. Dc„ 27. Hcliluar 1«62. Ds,n Michel Vcllilzd, Pack.'r, sei» ^ilid mäl!»» lichen Ol'sl1)l.chic3, all V^ SmlUc. »oil'^sl^llf!. iti dcr ^cp^^i,ilr Vc'!stakt Nr. 73, am Schll^ssoß. Den 28. Iol^nn Eri.,»^. OedMe'. alt .'>N I^bce. im Ziullspita! ?l'r. 1 . > dcr Al>l,rlnliü^. — Ten, Michael Earnil. P^clcr. sein N»>d ^clir. all 2 I.,brc. iil t>er Krakall . Vorstadt Nr. 30. m, Vcr Vrl^l.'!'schs„ Nierlülraiikblit, Teil l. Mär,;. Frai,; 5ttrillll. Tli^Iöhurr. al! ^6 Ial're. im Ziuüspit.'l Nr. l. am Typhus. — Dem Herren Liopolt» Schul;, Mci^iziüS»Aüfssl'ir, scmt O^üin Kaivarina, al: 4ii Ialirc. in r-er Sl. Pelcr^'Vl'rssai't Nr. 148. ai> rer ^in's/lülil'srslilo!? Dr!« 2. Aüic«» Nem;. p>ou. W^räumer. all 56 I.ibr,. in dcr ^arlstälter - Vorsiaot Nr. 7, .n, der Limglülähmüna,. — Frau .i!liarii,a Gaidizli, l. k. pens. Aml^^isinrolvilwl. "It 77 Ialire. i» rer St. HllcrS'Vorstl-dt Nr. 2l. a» AltrrssHwächs. — Dcm Iod^lü, Nlil'ß. Gartner, seiü ersl,isl'orn<-üam Hin Aüio» Kille»!. Han^tschnlifsihrer l'ci re», f. l, Vl^üls» amle der Um^el'nng i.'.iibach. scine Gailin A!l.'isl>i, all 34 Ialire. in rrr Grarischa «V^siadt Nl. 22. an drr ^linqsinulierlulose. I'm 4. D,m Malthälis Erschrn. Spinnfabriko-weder, sein Kinc» Anglist. alt 6', Monat, in r^lr Lt. Psttrs-Vl'rsliipt Nr. 120. an Vl.iltern. — Hr. Iodan» Sa^miedmayr. ^fiasttlsrmeiNer Haus« »nd Nealiläleüdesißer zn NegtnSl'nrq i„ »1'al r„ . alt ^7 Iadre. in, Zioilspilal ?lr. l. an dcr Nnckenmarls' en!;n!!d»n^, — Hlrr Josef Aichholzer. l'nr^l Ha," pflömaim lind Hali^I'ssl^r. stall, iin 6l). i?el>e„j,'hrs. in der Sl^dt Zir. 237, an rer ^nuqelisllcht. Den f>. ÄnlreaS Kose;, Innioliner. all 87 Jahre, im Ziuilspüal Nr. l. an ?cr Ll>ng,!'.Iäl>N!l,ng, — Tem Herrn Vaitl)olommls Zie^Irr. K'.ämcr. ssi» Kino Mailnlkc. alt 7 Ta^e. i» der EllfatttelilGafss Gewölo Nr. 17. am Kinul'ackenkrampf, . Dcn ti. Dem Ioliann Rlllil) / Gärtner, s6 Per« soi'ln ^lstorden. ^______ Z. ?5. n (3) Kllndmachung. Dic G.'nu'indcratl)ö - Erganzlingswahl ftr das Jahr lM»2, bei welcher dcr lll. Wahl-kölp^r vier, dcr ll. W.chlkorp.'r zwei, und dcr l W^lhlkölpcr fünf neue Mlt.qliedcr d»'r Gcmcindcv^rtrctunq zu wählen hat, findct an dcn nachl)czclchln'ti'n Tagen Stalt: für d<">! lll. Wal)lkölper am 14. März l862 für d»'n ll. Wal)!kö/pcr am l7. ., » undfür?cn l. Wahlkölpcr am 2l. » » jedesmal von 8 bis ll Uhr Vormittags im ftadlischcn Rathsaale. Die Tage für die allenfalls nothwendigen cngcrcn Wahlen werden von den jcweilig/n Wahlkommiffioncn festgesetzt werden. Die näheren Anleitungen zur Wahl enthält das, i/dcm Wahlberechtigten insbesondere zukommende Wahlausschreiven. Magistrat llaibach am 4. März »862. Z. 442. (1) Hermann Schlichling in Luibach. In Gcmaßheit deü H. ll der hohen Mi-nisterial-Berordnung vom l« Mai »«.',!>, werden die Herren Gläubiger des unter der Firma „Hermann Schlich ting" protokoUirten Handelsmannes Herrn Hermann Sch lichting in Laibach, hicmit aufgefordert, ihre aus was immer für einem Rechtsgrunde herrührenden Forderungen, unter Beibringung der den Tilel und den betrag erweisenden Urkunden mittelst vorschriftsmäßig gestempelter Eingaben bei dcm gefertigten Gelichtörommissär in dessen Kanzlei, Stadt Nr. l«0, bis längstens ?. April lUN2 um so sicherer anzumelden, widrigens sie, im Falle ein Vergleich zu Stande kommen sollte, von der Befriedigung aus aUcm der Vergleichs» Verhandlung unterliegenden Vermögen, insoferne ihre Forderungen i^icht mit einem Pfandrechte be-deckc si^id, ausgeschlossen und übcrdiesi die Rechts' folgen des § 27 der obigen h. Ministerial' Verordnung zu tragen haben werden. 5iaibach am ?. März »»<»?. /)/-. Hl?/-//?. <5'///)/>»a/i2 ^ k, k. Notar als Gerichts-Kommissar Z. 429. (2) Für ein größeres Hauswesen in Laibach wird ein in der Landwirthschaft und im Schrciligeschäfte bewanderter, lediger, im Alter nicht zu sehr vorgerückter Mann, der sich über seine Verwendbarkeit und Treue mit genügenden Zeugnissen ausweisen kann, alsoglcich aufgenommen. Dießfällige Anträge beliebe man schriftlich an das Comptoir der Lai< bachcr Zeitung zu richten. Z. 43". (,) ,^ Arischer ^ ll/HIUi; hllt,-MHI\. zu oerommen oet Vlefanteugasse Nr. .^4. Z. 344. ^4) /ül/lellllt>e der OWaulMcht. ^ Helles l'al'c ich mi^er medrere Hlnirni '^ä»m< chsn von u,rs^'isdenln edlen O^'lsl'rttn. a!ö: Ata« rillen, Mirabellen, Pfirsichen, Pflaumen l»o qeivöt'ül'chen Zwetschken, Kirschen, Äveichseln, lwcl'^immi^» „»!> ^werssbirnen, "Aepfeln nnd Nüssen, das Lliick vo» -Rtt lnö ,^tt lr. zl, uer< l.uscn. ßl-l/nicn in Oberlrain. Psarrer. L^-Prato, süddeutsche Küche. 3. Auflage. iß^K Soeben erschitn und ist bei ,A, E, !4>llRl! llll! '" ^'aibach zu habcu: W»»ie Mentschc Küche ans ihrem gegewürligcn Standpunkte mit Derück- H> W sichtigung des Thce's, für Zllsallgmmlrn souiic für praktische Köchinnen zusammengestellt ^WDvon tlnth. prato. Dritte bedeutend vermehrte, verbesserte Auflasse. Gr. »' el?g. geh. 2 sl , sehr elessant geb. ^^ ' in enssl. tsalico 2 fl. s.N kr. .stainn drel Iahrc sind ucrftosftn. ssitd?m die erste Auflage diese« Buche« erschic» , uud schon ist in Folge der Nner-lcnuuuii. welche dasselbe Udcrall, wo es bclanllt wurde, gefunden, uud dcr Beliebtheit, welcher e« sich bereits allgemein erfreut, die dritte Auflasse uöthia. ssewürdeu. Auch diese ist wicd^- sorgfältig durchgesehen uud vielfach vermehrt nnd verbessert, daher wir disjllbe alleu Haus» frauell und Dc»e», die eü werden wallen, ans das wmmste eu^'schlcn rünnrn. (5« eiühält einen wahren Schay leicht fusilichcr Re^pio. welche sciinuttlich die Prudü alänzmb l'sstandeu, und dieselben in bru Stand sehen, mit vergleichsweise geringen Kosten einen höchst schmackhaften und doch an Abwechslung reichen Tisch zu führen. Anöfnhrlichc ,Malt5 - Ver;cichuissc steheu auf Verlausscu sseru ;u Dicnst , auch theilen wir da« BuH selbst Denen, die t» noch nicht lcnuell, aber lcuucu zu lcrncn wünschen, bercilwillissst znr Einslcht mit. Graz, den 2. Iauuar lU6^. ^^^^ Hcffr'S Buchhandlung. Die V. ^l^lR««K'dl>r .sV