.U 6«. Freitag aln 33. März i860 Die „Vaibacher Zeitung" erscheint, „lit '.luliNlil'ü!, der Sl'N»- und Feiertage, täglich, „»d lastet s>iinü,l den Veillili,» I!» (»oinl'toir ganzj^hri^ l! si,, halbjährig 5> fi, 5» kr., mit Kre» ,>, (Si'»,l'-toir gan^j, 12 si., hlill'j. »'< Haus sind hall'j. 50 lr. niehr ju enll ichtl». Mil der Pust portofrei ganzj.. unter .ssrenzl'.ind »«l> gedingter «dresse i5 ft., halb j. 7 st. 5<» lr. I » se rt ion <^e b ii h r sür eine Aarinoxd-SpaltlN zeilc orer ds» ^tailiil dnslil't«, ist fiir linalige (lin» schalNmg tt fr.. für ^niali^c « fr,, für :l»!alic,c ltt kr. ll. s. w. Zil dilscn Ol^lihren ist noch dcr Iilscrtiolls-iltinpel per 30 lr. für „«« jcetsm.Uigc Vinschaltüng hinju zu rechne». Inserate l'is lV Iliku tosten < fi' l><> kr. für » M.U. 1 st. 40 lr. für 2 M,I >.«d V<1 lr. fur l 2>i.,l (mil InbtüNss des Insertirnöstempe!« ) Amtlicher Theil. ^3e. k. l. Apostolische Majestät l'abcn mit Allcr-l'öchstcr Enlschlicßung vom l!1. März d. I. dir i'a». dc aller-gnädigst z» ernennen geruht. Au, 21. März 1860 wird in ocr l. k. Hof' und Staatsdruckcrei in Wicii das XV. Stück dcS 3leichsgesc,)blattcs ausgegcbcu und vcrseudct werden. Dasselbe enthält uuicr Nr. (>4. Die kaiserliche Verordnung vom ll). Mäiz l860, über die Desziplinar-Behandlung der k. k. Veamlen uud Diener. Nr. 63. Dic Verordnung der Müiinerien der III-stiz. des Innern lind der Finanzen vom I^. März I860 — wirksam für den ganzen Umfang deo Neiches — womit i« Anöfüliliing des c Vcrordnling dcr Minisicrie» ocs In-ue,u uud der Polizei von, N. März 1860— wirksam für dcn ganzcu Unlfaug dcö iitiich^. nnt ÄnSnalüuc reö oenctüinischen Vsrw^ltllli^^el'icics und der Mililär^rcnze — womil aNiieor^uet will', daß die dmch die nenc Oewer^e - iDionüllg cin^c-> fl'lbtlsn Arl'citül'ilchcr als Ncise- »lnd i?f^ilimati0!"3-Urklmt'cn ^ll gellen hadcn. ?ir. 67. Di, Vororonnng drs Ministtrinms dcr Insliz ^. l^. Mär^ t86l) — wirksam für die.ssrol'länt'lr Oesl.rreich ilntrr nnd ol) dcr Enno. Ktcicrmark, Källlts», Htraill. Bö'l'men. Mäl)>en lind Schl'sir» — wodurch dcr §- i'il) oeö P.uei'lö vom 20. No« veml',r l8l!2, Nr. 2:,1 dcs R. G. V.. .'l'gcän. dert wird. Ar. 66. Den Erlaß des Finanzmmi'stcrmmS vom ^. März l86U — ^ilxg für oie Grönländer dcö ^^^tmeinen Zollgedictrs — woaiil d>c An^sul'r bk^ nut dem Ansprüche anf Nückver^üinng von Zoli-u»d Veroranchöal»gal)s üoer dic Zol!-i.'i»le ane» treteüde,, Z>,ck«rs »,uch üoer oaö Ncdenzolianlt Snczawa ^c^altel wirt>. "t. 69. Die Veroronnng des Insl'znlinislcriliinij von, ^8. Mär^ 1860. woonrch i» ^olge Allerl'öchstsr ^"lschlll'ßllnq von, ll.März l«60. auch l'en '^i-siß'ri, der H.,nl)l!'?gcrichls zn Prag. Prsly iino ^cnldi^ dic M'rnng des laiscilichcn Natyötilclo wabreno dcr Daucr ihrcr dießfalligen Vcrwci'dllng Matict wird. "r. 70. D,'c Verordnung ocs Iustiznuuistcrinlns vom '8. März 1800 — wirksam für 5s>, ganzen Um» mng rrö Reiches, mit Anönal'mc der Mllitär-slrenze — wooilrch dic Vestimmliügen der K^. 1l7, l'>8 l>nc> ll2l oei Sllaspioz»^'ld»l!»g anf Mslirne im öffenllichcn Dienste sllhendc Peisonen an^'ge. dehnt welds». y Am Schlüsse dcs XV. Stückes befindet sich ei» "»hang ;„ ss» im XlV. Siückc des Nrichc'gssi'pl'la!. '^ vom Jahre I860 nnlcr Nr. 59 lnndgrmacltte» ^'rordinlng dcs Fl„^„z„,i„i^^i„„,^ „„y ^»<>^ Arinec- ^''ll'^l'mmanl'o'ö von, 2«. Februar lsliO. . Wien. 20. Mär; !>tt(1. ^^"> k. k. Nclaltions.Vurcail des Nsichsz)csct)l'!altcs. Wchtllmllichcr Theil. Vaibach, 22. März. wrli^^ ""^ wird läglich nusler. DUr.'ffln, si»? dcrarl. daß eine '^l'che Losnng der italienischen Flagc kaum dcnl- bar ist. Sind die Verick'le des Mailänrcr Korrespon-denlen der „Triester Zcilling" genan. so müssen wir unö darauf gcfapt machen, in dcr »ächsten Zeit viel-leicht schon dcn Vodcn l>cr Halliinsll mit Blut gc« tränkt zu sel'sn. Dcr schei»l,arc ^onfi,lt zwischen Turin und PariS war ein al'zcüirtelcö Spiel. Napo-lcou und Clwour dcfolgeu drll alllli Spruch: muixlu« vull l^<^ii»i, <>jz»lillul-. Zu späl! — wild eö in dic Oliren der englisch-preußischen Staalö-männer einst donnern, wenn die Wogen der vollendeten Thaisachen über sic dahin rauschen. Mai, betrachte „ur den einen Theil dcr großen ilalienischen Angelegenheit, dic savoyischc Frage. Hcin Vernünftiger zweifelt daral,, daß d>ur eine Schmach für Saionnen. Al'cr ganz anocrü verhall es sich mit dem weiland ^,'mau - Departement, mit Einschluß dlö Sülufer6 vom Gcllf.'lsce. der Bezirke Ebablaiö l>no Faliogily. der Gcbl>gsg«genl) ziolichen dcn ^antoll.n Genf u»l> Walliö. nnd dcr Zugänge o.S Simplon. Diese ^l>cllc sind so wichtig, daü Europa, daß sämmtliche Mäch,c sich mit aUer ^rafl ,iegln oie Elül'srlcllmiig vxlu.chren «l>nssc». E<; sch.ixt. alö »volNc ri, lichligc- Auff.lssnng nach nno nach Plaß greifen. Der lüglischc Mlnüler dcr allswärligc» Ang»Iea/nhe,tcn hat lange glbraucht, um zu dcr Einsicht zu gelangen. Daß das Kabinel von Saint Iamrö in Vezng alls die Ablreluog Sa-voycnü von Paris und Turin anil iu der lüibegrclf» lichstc» Wc,sc an der Naje hcrnmgefnbrt wuroe. ^!ord Zohn Rasilll h.lt sich jlpl endlich üblizrugt, daß er betrogen wmdc oder wissciulich sich bctlügcn l cß. Er sprach sich lcplhiu »u Pailanicntc sehr scharf gegen das Tulincr ^abin.l aus uuo beschnldiglc daoselbc sehr direkt. England binicr daö ^'icht gefühlt ;u ha-beu. Gleichzeitig eröffnete <^old ^ol)n Russell dem Parlamente, daß England lli»d P^-nßen n,,t ilnel rer Annerion Savoylilö feindliche,i Anschanung allein slrben unter den Gloßmachten. Unter solche» Um-Iländen - dieses G^ländniÜ der Ohnmacht abzulegen, sieht i.'oro John 3insstII sich qszwungen — sci el,l Prolist. nlld noch da^n s,» Protest, d,r nichlo mcln hinocrn kann. elne sehr schwere Sache. W>r crinneln uns nich: — b lü'd NizzaV' sollte an, 17. oder 18. in Ehamblry von Talleyrand nnd Eavour unterzeichne: werden. W^'ö die Pl0lcsl>>lion dcr Schweiz beir'fft. so hat Hcrr Tyonvcncl deiu Dr. Kern und Herin James Fazy z»r Antwort darauf erklärt, daß Frankreich über Z'ssion dcr Contonc Cbablaiö nnd Fancigny selbst n chl m Uoterhaudliü,^ mil dcr Vun-dcüregiernng lrelen könne. ' Der Anschlnö Mitlelilalieus und die Erkommu-nik.uion llopfcn gleichseitig an den Thoren der Hof-bnrg in Tnrin an. Pins IX. l'at dm König ,n ei-»cm eigenhändigen Schreit",, nochmali< Vllwarot nnd ibn anf die ll»ausl>Ii!l'liche strenge Kirch.',,strafe auf. nillksam qcmachi, die nlwcrwcilt nach der Anxal'me des Anschlnßootnmö von Seite PienioniS gegen den König nnd seine Familie geschlcndert wcrde. Das Anschlüßootnm aber ist au^nommei,, und vielllichl haben zur Stnndc schon dic plcmontesischru Trxppeu die Grenze passirt. Welche Folgen mag wobl das Inleidikt »ach sich zisl'cu? Dcr Nmsta„d. daß ville Geistliche ans den nene» wie ans do, alien Pro-viü^n de, Ncgirrnng und dcm ^öuig Ergcbcnblits-Adressen nbersandicn. machl die G.sahr verachten, in die mau sich begibt. (Nachtrag. Im Widersprüche mit dem lx'er Gesagte» stedeu die neuesten Telegramme, welche den Ab^ng der französischcn Truppen aus dcr pombardie, die Vcrzichlung dcs Popstcs anf die Erkommunika« lion, die Zliflicdenstcllnng dcr Schweif vo» Seite Frankreichs und die Anknnft der englischen Flotte vor Neapel melde,,, mit welcher Ishlen Nachricht die Ver< mntl'ung auftaucht. England nebme seine alten Pläne in Vrzug auf Sardinieu wieder anf. S. N. N. und Tel gram me.) Prozeß gegen den Bischof von Orleans. Paris, 17. Mär;. Der drille Tag des Pro-zssses gegen dcn Bischof von Orleans füdrlc heute die Herren Gentralplosuratol El'air-d'Eslangc. Vcr» ruer Dufaure. und endlich den Monseig». Dupanlonp in'i< Felier. ^egreifiicherwelfe war der Zudraug der Hörlnstigen noch großer als gestern. Von 4 Uhr Morgens an waren die Eingänge deö Insti^palastes blolirt. Um halb 1l U!,r lvnrde drr L'ßnngssaal gcösfütt und selbst viclc Hta>!e»b>sil)cr verniocht«» nicht in denselben eiozudringen. Un, l l Udr begann die Sl)n»g. Der Advokat Ploqnc. der gestern Abends mu Schlnsft der Sipnng. also nach seinen, Plaldoye,-, ohnmächiig geivorden. war wieder bergestlllt und woyntt der Sißnng bei. D>r Gcmralproknralor nal'in soion das Wort; ftin Anlrag ginli dl,l>l»< daß ma,i die Kl.'ge «Sx'elc" fallen lasse, der d»r Famllic Nonsseau ade, Fol^e geben „löge. Nach deil, Rcgnlsilolium de^ Siaatclai'wall^l nal'uien noch ein Mal die V<-rlhcidlger »nd todllch der Angeklagte selbst daü Wort. Die Eloquenz des fehleren erwies sick als ülcrans glänzcud Er l»c-glnut seine Improvisalion. indem er an die DisknNo-ne» erinncrl, welche sich io lel'daft um die g,oße Frage der weltliche,, Gewalt des Papstes brwcgte»; er tlllärl, daß seinc unmchüllcrlisl'e Ueberzcllgnng ' damals und noch hellte voa alten Vischöfeu Frank« rclchü getheilt werde. ,,M>n, l'at mir vorgeworfen." sagte er. ,die Kirche niit zu gvoßcr ^el'h.iftigkeit uer-lhcidigt zll haben' aber wie bätlc ich es unterlassen kön»cn. die dnrch die Publikation d.s «Eonstitulion-ncl" blschin,pf,c l'ischöftichc Ebre zu vertreteu? Der Hirtenbrief des Msgr. Ronssean, welchen dcr „Consti-lnt>onnel" reproduzirle. war an Millionen von i.'sscru gerichtet und riely die Vernichtnug dcr Rcchie des Papstes an. Der „Si'''cle", welcher dieses Aktsüstück lsploduzillc^ fügt lnnzu: „Wir werdo, sehs»,. wieder Vlschoi Vl'U Orleans antworten wird!" Die Peleidi« gnng ergriff mich im Hlrzcn nieintl Kaidcdralei es wac Son»lag; alle Blicke warcu auf mich geiichtet. Tags daranf waien die al'gesebensten Manner dcr Start >m bischöftichcn Palais versammelt lind Ie< l'cr saglc mir: „Wsl0en Sie nicht onlwort,,, ? Wir Allr babci, ihn gckannt, dics.n Bischof. ol»»e Kraft m^> odnc (5l>arakter. welchen man der Kirche zum Mlister aufstellen will. Man mnü daranf antworten." Ich babc geantirorlet. ich l'alie meine ganze ?luf« nicrlsamkeit daranf gerichtet. Nichts als die Wahrheit zil sagen- ich l'atte alle Dokumente vor Augen, ich babe sic alle von neu.ln geprüft nuo habe mit der Freiheit des G'schlchlschlsibcrs geschrieben; ja. wenn Sie der Geschichte lhre Freibeit rauben, so werden die Menschen b.ild nicht inehr wissen, was Laster und »ras Tugend ist. Ich war Histoiiker, nein. ich war mehr als Historiker; ich war Nichtcr! (Ticfc Vewc-gnng im Andilorinni) Ich halle die Pflicht, meineu Vorgänger z», richten uno zu v.rdammcn; ich l'abe ih» gerichiet nno ich dabe ihn verdammt! — Die llüklnge Vsröff.nllichnng l'allo eine Brcsche eröffnet, welche in die Zitadelle Nibrle. die ich vertlieidi^le; ich st.'Nd auf der Brcschc; ich verll»e>d!gle dcn Zngang. l'nrch welchen der Feind emd'ingeil wollte. Man dailc aus meinem Vorgänger einen großen Prälaten, einen Hcillgc». ein Mnstcr gemacht,- »2« ich habe von diesem Muster, welcheS ma» dein fmii-. zösischen Episkopale alifdringen woliie, »ichis übrig lassen ; ich wolllc uichls davou bestehe» lasseil nud ich boffe, ich habe nichts davou bestebe» lassen. Ich er-iil»ere a» cme» Ansspruch Bossuels. »oelcher cineu allegvplischeu Bralich lobte, krall desft» dir veistorde-ueu völlige vo» dc^n !ebe»de» Können geriehiet >vur-den. Dieß feierliche Uriheil zwang deu, loelchcr es all<;sprach. sei» ganzes Lebe» lailg au das Urlheil zu denken, welches sein Nachfolger über ihn zu falleu habe» ivürde. Lasset auch liber die Bischöfe u»ch il>-reiu Tore Geiicht l,'alteu! — Mail klagt uns au. wir. die Bischöfe lüw dcr ganze ^lerlis wollleu uuser Lcben uerschließell vor allen Blicke». Nein. wir fürchieu hie Reforineu nicht; nur steht bc> uus die menschliche Freideit unter dcr Obhut Goties; aber das L>bc» der Eiue» dient stets zur Lel're für da>5 Lebe» deö Anderen, Es n.>ar mein Rechl, Msgr. Rousseau zu richie» uud zll verdammen, wie Eu^r Rrchl ist, mich zu nchleu und zu verdammen, wcuu ich gefehlt habe. Man hat mich dcr jähen Lcideuschafllichkeit an- ' geklagt uud ich bin ciu Mauu dcs Friedcus. Ich habe die längste Zeit meines L'bcus uul Kiuderu gespro-cheu- ich war mille» uutcr ihnen. als der große Streit über die Frage der Uut^lrichlsfrelheit ausbrach. Ich glallblc ciues Tages, l„au löuue dic Menschen beruhigen, wie man zuwcilc» dir Hllageu dcr linder ^ b,schwichlig>; ich habe daixals das Buch über die religiöse Bcruh'gnug (clo Ii> i»<>cjllculn>u ,-^ll^i' >»!<>) ver° öffenilich!: ich verlaugte darin die Freilieil im Fricren uud in der Gerechtigkeit für Alle; ich hnlie meine Nl'lle als Fril-bcliSltuttr nicht vellasscu. Mau hat mir uorHcwmfen, ich l)al»c iu mciucr Diözese dao Al'0uucmsut dcö Journal „Uni^er^" unhindcn. Ich hade di'-ß Journal niculalö vcll.>l'tc» ; ich hs>l'e cö l'c< lämpft. Ich stand zwischen einer religiösen Feixdse-ll^keit. welche oie Bischöfe dcö - ül'ermDigen E'ferv und der Gewalisamkcit anklagte, lind einer religiösül Hcsüglcit. welche uu^ der Lauheit l'lschuldiglc, Ich hadc »nsllll liciligeu Valcr. den Papst. verll'cid,gt, i»-dem ich die Vcrei»ig»üg eines Kmigrcsscö uerlaugtc: dieser Kongreß, ich ucrlangc noch henie darnach mil allen meinen Wnuschen uuo billc Golt. daß er sie erfülle." Das Publikum war sichtbar lief ergriffen, Die Audienz wurdc ciufgeliobsu uui> der Urtheilosorlich auf Moulag veitagt. (D>r Telegraph l>al lieieiiö l'ie Freispvcchnng des VischofS Dupanloup gemelort) slorrespoudeuz. Wien, 20. März. O Die trefflich rediairle „Zciischrifl für die österreichische» Gl)muaslen" liifert allch i,> dl^seni Iadre iu iprcr Beilage eiue »statistische Uebersicht üdcr dir Gyinilasiex l!uc> Realschül,,! ^m Schluss,' des Schul j.,hr<ö ^8^^.,," Ich euiNll'me oerselben folgende fn> eie Slalistik von iDcsttrrsich interessanle N^t>zcn. Dc> österreichische 5taisersla.,t. dessen Gy,l,uasi>n i>l rissem Iaüre nnl 4 v.rinedrt worde» luare» — zu Venesch.iu. Krololl. Freil'tlg und Ek^üy — za'l'Ile deu> ,;u Folge 20!) G^luuasieii mi! 207 DiVckt^'reu uud 2448 ^el>-reru lind ^>'>.l?l Schüleri». Die Schülfrzadl erwies slch deniuach um 240.'! g,öü»'r alö im uerg^N' gene» Jahre") In deu c'elllsch-slauifchen Nronläudcrn ergali sich iu elicu dieser Zrit cine Zunahme del Frc-quen; von A"/<> die srhcdl'che Veruiiudeilüig der seit em P,nn- fahren sleigendeu Znuahme — sie betrug 1^.'i8 (i,^<> — im lepicu Jahre eis^ciul zum größten Theile alü Folgo dcr polillschln ^erhalluisse. Die Zal'l der Schüler el'eu d'eser Oymuasicu belief sich im Schnljahre lk^/^ lNif 22,00v uno eö zal)!l>u oieselbc» au Schll>geic> 160.217 ft. ö>l. W. Inuer-kalb der delitfch - slavischen Kroulander zei,>l sich für c>!ej,uigcn. »oelchc nach absoloiri»» OylUuasi.iIstudlcu ein F.ikuliai^stiidlllin erwäl'Iieü, folgeu^r Wechsel eer Verlhciluug. Eö enväl'IIeu !j80 Die Theologie, li01 daö Illö. l.'^l oie Meoi^iu und Uli die Philosophie als ihr Falultäiöslucium. Da ich Ihieu ^eseru ebcu vou Veilrägeu zur Sl.llist'l Ocslerrcichö spreche, so sei hier zugleich ci^ uer klcilleu anonymen, bloü alö Manuskript gedruckten '^ioschinc Or!väl)uu»g glthau. loelehc die Theuerung in Wicü n»c> dic Mitiel zllr 'Abh^lic zu>u Oegcustani) hat lind schon in Folge des gewählten Thema'o vollkommen gceignel sein dürste, iu dlU wclteslcn Gleise» Iuieiessc zil errege». Was aber diese Aibeit als Beitrag zur ual»r!ä,>!>>seh>!i Slalistll besondelü wer>h-voll inacht. ist ei»e am Schlüsse l'eigesügle Tabelle, io»lche deu „ztonsumuonoauc-wciS oer k. k. Haupt- u»d ^csi>cnz!tiNl Wie» aus ainilichen Quallen zusamulen-gestellt für die Jahre lü47 »„o l8^0" .»thall. Ich lommc auf di,s, ric materiellen Intcresilu so lief derühren^e AugeIege»I>c>l »och eiu Mal znrilck. Der alte Fürst ^aiorioly. ein (^reiö von 8!) Jahren, ist so bedcuiend erkrankt. oaO man au semem ^nfkl'ilüncu verzweifeiu nll»»j. Die Eilrauluu»; deO Fürsten hat hier lu dcu loeilestcu. besonders schiift-slrllerische» uud luustlerischeu HNeisen eine liefe Sensation helvorgerufen. Ec> wird dick b.'grelftich, wenn lna» weiß. daß d,e Familie reö Fürslen CzaioiioN) uahezli irähreud Dczenuieu das edcllie Mleeual'liihliu» üblen liud oercu Pal.us slels daH Slelloichcin fnr AlleS war. was alif Olisl. Gsschmack uud viebcus-würiigkrit Anspruch machen louule. Ich u.'c,ß uichl ob Ihre» Vescru liekauui isi, daß seil Jahren schou eiue Geselischast von lebenülusligeu G.lel)ltcn siel) jede Woche ein Mal zu Ulrsammelu und am Ouec des Ialnes sich selbst liuo ihre Freunde «nil eiueul V'iurc „Silolstergabeu" ,<.»< fesche,ikeu pft,-gen. )>uu de»u. diese so cinfaehe, ansprueh^Ioie ll»c> doch so uerdüuil^olie Gesellschaft hat sich verab-rldel. diese »Syloeslera,.ibe>," ii» Zulliüfl l,nler dem Tilel «I^hrl'llch fur rie valeilaüoilehe Geschieytc" auch den, größrrell, Pui'Iiku»' zugänglich w.roc» zu lasseli. Die Reoaklio,, eiesco „Iayrbnehe^" wird der zwcilc Präsidlul der kais, Akademie der Wissenschaften, Dr. Theodor ooil Kara>au. übcruehmc». Eö wxrdc bereüs neulich iu rie!>!> Mäüeru au-zjedeutc!, daß die SiNungcu »,>egen des Vallis eines »euen Operul'auses lu dein lais, Obersthofuleisleranüe bereiis lbreu 'Aujaug geuommeu halten. Die Kommission li.schäfligtc sich iu derscldeu m>t t'liu E,ü-wnrfe dcs Proglammeö für die Kliukur,e der Archi-tlkleu, (5s wülde vorerst die Fiage über die Giöße des Halises d.l'ail,rl. Von einer S'ite ».'urde c>ie Zal>l von 4000 Znschaueru. von ander.r die Zahl vou 2000 vorgeichlagiu. Wird die letzlcre Zal.'l äuge- *) Ä^'ll d!tslü, stickn 2!jl:l in die ». Klassr ^!lf uud 177? wuldüi i» v.'r Malnlit^ueiplufullg c,ppr>.'l'!rt. , Nl'mmeu. so wird das Tlicater um 800 Persolicil mehr als die j.hige f,.,s, Oper fassen. Wälneud hier noch übcr das dem Konkurse zu unterlegende Programm debaltirt w>rd. bat man die Vorermessuüg für das Treuinanu-Tl.'lcücr bereils begonueu. Doch wird dieß Tbealer uur Treulna»»-Tl)eatcr h.ißeil. keiues!l.'egH aber Treummm-T.lie.iler sei» , da die eigeüiliche» (5i-ge»ll,'ü»'er eiuc Gesellschaft von K.-lpilallslen sci" wird. H reumann wird nur die uuumschläukle Dil'kliou füh» reu llud dafür eiu sires Honorar und cine Tantieme blieben. Daß das Tl'cater. wie unsere Journale vielfach bebauple». beieils aiu l. N'ov.N'ber — dem Termin des Ablaufe? oo» Neslioy'o Pacht a»> .^arl-lhealcr—lröffuel iverZtu^une. eisä'eiul üimlucruiehr zwelf.Ihafl. N ^ v c st c r r c i ch. Hvien. II. MM. der Kaiser F e r d i u a u d uud die Kaiseriu M a r i a Anna a/ruliteu zlir Ver-größerllug der Pfarikirchc in Nahücs (Dorf im Ober-Nentraer Komitat) ciuc» Velrag von Ü00 fi. z»l spenden. — Ihre Majcstät die Kaiserin Karolina Ailgnsta haben zur Unterstützung der N'olbleideudsn iu Kroalie» u>,d Slavouie» den Betrag vo» N>00 ft. z» besliü'meil gerllhi. — Se. l^iscrl. Hol'eit der durchlauchtigste Herr Erchcrzog Franz Karl haben für die Nolhleidt»dcn auf dcr Insel Arbc in Dalmatieu !!09 ft. ar bervortrelen. Der Prinz Ka>l von Preuße» eilte auf diese Nachricht sosott uach Niz;a und hierin ist auch der Grund zu suche», wlßbalb »er G:oßlülst Nikolaus obne jeeen AusVnld.'ll n»sse voraus, wie sie in manchen wasserreiche» Torfmoore» auch wirklich iu rer Nalur vo>kommt, >oo der Torf uichl geslocheu, soudcrn gesehöpfl werdeu uniß. Aber anch der feste Torf besitzt gc»ug Wassergeball. um für sich allem iu eine breiariige Masse vcrwaurelt werdeu zil können, welche durch Wasscrzusat) beliebig bünu< ftüssig gemacht wird. Hierauf gründet sich die uralle Metbodc des Torf«BaggernS, welche iu ihrer Wesenheit darin be< stebl. daß der Torf durch Anwendung von Menschen« kraft, als durch Treten mit den l'loßen Füßen, durch Stoße». Siechen uud Umrüliren in dic Form eines weiche» Breies gebracht wird. Dieser Vr,i wird so-dami entweder i» lwlzerne Gitler gestrichen nnd da-dnrch ziegelarlig geforutt. oder er wird in größere» Massen über den Plan ergossen, durch wiederholics Schlagen oder Treten, wobci die Arbeiter kleine Vrett-chcn au rie Füße slch befestige», richttr gemacht nud sodann in ziegtlsörmige Stücke zerschnitten. Zum Streichen eigne» sich dünuftüssigere Torfsortcn oder solche, dlneu beim Baggern sehr viel Wasser zugesept wlllde. währeod dichtere Torfsoricn am besten nach der llüfachen holländischen M'tyocc geschlagen oder geneleu werde». Die dosten des Torsbagglruü stelle» sich ge-iröhülich eilvas höber, als die oes Sücheö^ dafür erhält ma» eine bcssere. dichtere Qualität von Torf, Doch si„d diese Unterschiede zwischen Slichtorf uud gtt'aggerl.u oder Moeellorf nicht so bedeuicnd. als mau aiu crstlu Blick glaube» winde, wcil eö hi.be, »och wesentlich auf zweckmäßige und hi»reicheude Trocknung, der Hauptschwierigleü im Torfb.tii.b, a,,-kommt. . Da es jedoch eiue nuläugbarc Thaisache ist, daß der Torf dnrch möglichst!.' Zclkleineiuug seiner Bestanotb'ile und durch Aufbcbling seines feste» Aggrc-gaiiouszuslaudes a» Dichte n»o Güte loescullich gc-,oi»ut. so gehl das Bestrebeu der muereu Toiftech-uik vor Allti» dabin, reu frischen Torf iu eiue möglichst fein zerlheilie gleichförmige Breimasse zu vei-waude!». Dazu reichen aber Meuscheukräfte nicht auü. sond>ru es müsse» passenoe Maschinen daS Werk der mechanische» Theiln»g der Torfmassc über-nchlne». Hs sind sehr verschiedei'arlige Maschinen b.reilö koustruirt wor^eu. uni den Nischen Torf bis iü die llei„ste» Tbeilche» ^» zerschxeioeu, zu zerieiße». zu zergueischen und durchzmübr'U. 6^ kann nicht die Aufgabe dieses Aufsatzes sein. in die näl'cre Beschreibung dieser Maschine» einzugehen. De,u Leser, der st>l> für diesen Gegenstand näbcr ilUcressirt, is. eine uelicre Schrifi von Dr. A. Vogel dringelid z»i ei,»' pfehlen. Es fcheine» auch die meisten diescr Maschine», dere» Konstrlittion auf das niannigfaltigstc steh zusaniulfusshe» u»d verändern laßt. ibrem Zwecke ^ll enlspiechen. Einen bedenlenden U»lersch,ed bringt u»r der Umstand bervor, ob der durch die Maschine ;u bearbeitende Torf »üt weoig od^r mit viel )9as-s.r veiM'Ngt wird. Hierüber si,,d überdanpt die An-nel'lcu »och jchr gelbcilt »»d böchst »'ahrscheinlich erfordern verschiedene Tor'sorlcn eine verschiedenartige Beha»dl»»g. Der saftige Torf der moosreiche» Hochmoorc läßt sieh durch passende MasI iueil ol'nc Wasserzusai) verkleinern. Die Maschineu müsseu rulsprechcnd' solid ko,,strl>irt sciu lind b.di'irs'N einer bedenlenden Betriebskraft. Das Resultat deiseU'en ist ci» zäber Torfbvci, der zn cinein außerordentlich dichlc» u»d vorzuguchcn Präparat erhärtet aber schwierig trocknet Der erdige Torf der ftachc» Wieseumoore scheint durch r>ichlichen Znsatz von Waffer, dnrch förml'chcs Allflöseu llud Schlemmen am zweckmäßigsten bearbeitet zu weroe». Nach diesen, Systeuie wird i» den f>al^ z^slsehe» Torfwerke» vo» Moutauger und Nbei»'s ol!" fal)ren. Ma» eibält dadliieh gleichfalls eiu sehr dich" les. der erdige» Braunkohle äh»I>ches Präparat vo>l l'esouderer Dualität. Bei uus eiguel stch der T^s dcs uugarischs» Tieflandes vorzugsweise zu dieser Alt der Behaudluug, Selbstverstäul'Ilch muß der Torf. der dureh M/'" fchiue» bearbeitet wcrde» soll.^deuselbs» auf eine möglichst eiufachc Weise zl,g>fnl,rt weiden und es ist l^lN ^li sorgeu. daß auch die Modeluug llud das T'l'ckucl i» der Nähe der stabile» Maschiuc vorgeuommc» wel- «5« auf dc» Kriegsfuß geseßt mid allch die Neservcu ,ver-den nächstens im ganzen Landc cinb.rufcu n'crdeu. Garibaldi wiro iil Kurzem hier erscheinen, um ein neues Freikorps zu errichten. Gewebrc und Kanonen wurde» in England, Frankreich und Velgicu angekalifl. Die Chcfs dcr verschiedenen Nevolutionö-Coluilö's sind beständig auf dcr Ncise zwischen hier und Turiu, u>u mit Cavour zu berathcu. Das Haupt dcr hier wei« Icudcn ungarischs,, Emigration, Graf Tcleki, war mit scincm Sekretär Köv^s in Turin, wo cr eine langc Audienz beim „König Edrcnmanu" und mchrer? Äc-sprcchuugcn init dem picmontcsischcu Prcmicr hattc. Nach seiner Rückkehr versammelte er die Häupter sci-ner Partei, uin idncn zu erklären, daß ihr Losungswort bald iin Schlachtgewüblc llkliugeu werde. Mit eiuem Wortc. die Vorbereitungen, wclche bier getroffen werden, deuten darauf hin, dap man einen großartigen Kampf beabsichtigt, zu dessen Führung sie äüf^rsten Milttl aufgeboleu werdeu müssen, N'uu frage» u.'ir, wem köuueu di'sc großartige,, Voi-bereüuugen anders gelten als Oesterreich? Befürchtet mau einen Widerstand des Papstes? Wäre bloß disses der Fall, so würde die Hälfic der getroffenen Kriegs vorbereiiiü'gsi, geuügc». selbst, was nicht voraus ^u sll'l», menu d!e päpslüchen u»d neapolitanischen Trup« pen vereint operireu würde». Es lsl demnach so glü wie ern'lsse!!, daß iiu Aiigriff anf Venni,» beab-sichligt wird und Fiauk.'eich dilsen billigt, ja fogar unttrstütU. Turin, 18. März. Ei>l inues eig>»l>ändigeö Schreiben des heiligen Vaters an den Kö»ig ist dtt« ser Tage hicr angekonilne». Di'ses Schreiben eolbält die ansd'.ückliche Androlumg der Erkommnnikalio». falls dü.' Annerio» dcr ^'omagua vollzöge,, lvird. Die allgemeine Ansicht ist. daß die Erlommuinkaiion scho» »ächste )^oche stattfinde» werde. (Hroßl'ritallnieu. London, 17. März. Das Ka»tio»sgeld von 2l).l)0l> V. für die vox der dänis.i'cn Iterierung gewährte Konzession für dc» uordallanlischen Tclcgra." Vl'lll ^vilelie» Europa und den Vcrei», Sta.ile» soll deute (16. Mär>) vou dcn Herre» Eroske» H Eomo-au den dänische» Finanzmi'ostcr uach Kopenbage» ge^ saodt wordt» s»i». Dic ^'i,'le wiro von Schoitlaud nud Däoeiuark ül'er dic Färösr-Iuselu. Inland. Grö»-land uüd ^adral'^r nach Ea,,ad- 'Au^fulnliark. i> deö Un!crusu!!g deö Ol'crsieu Sl'affnl,-, welcher am verqangen.n Mittwoch sci,< Zeugniß ül'sr dies.» O.>-^enstcinc> vor d>'m >el)t sl^nde» (5o!»,tc! r>rs H>>ufco ber Gl'^ciüeo al'^egeln» hat. erl^ieseu ir'oidl-u sei». Serbien. Belgrad, Ui. März Vei der Eil'tl'silung dcr projek!i,,s,i St.idtdlzirsc wolNc die Vel'ördc auch iu der Tinlenslar-t. di»> ei,,ex !ntsgr!>c>,deii Tdell des Sladtrayoxi, l'i!det, cine Amlöstul'e für da^ zur Aufsicht l'est,mm!e Personal stch verschaffen, fan!, aoer bi den Ncivol'uern licser Gegend großen Widcl- ds» kann. Vci den Qliantitätcn. die l'ei c!nem groß-"^'glii Vctriel'e zn former,, sind. ist dieß eine Sachc ^?" Vclaug und ^,wn c>fl selir bedenlenden prakt,scheu ^^willigscili-u. Zur Aelliel'lraft der Maschiüe siuo ^wh„lili)f Wasserkräfte oder die Dampfkraft anzü- Dcr Maschineulorf l'ietct l'si einem einigerinaßen °td>'»^,^s„ Velriebe beträchtliche Vorlliellc im Vrr- Ualtniss^. z„„, Such- oder Vagqertorf. Zuerst wiro ^ ^u.'lität des Toife« weslüllich veiblsseri. Dcr ^''Nchi„s„,^^- .^^ ^ „ämlich auf den dielten oder !'ll',l bio ? Fichtenholzes übertriffl und jener oeö Vuch>»- "^lzrs nahekommt. Zugleich wird inr Torf uou Bei» 'U'ngungcn möglichst gcreiuigt. Ei» zweiter Vorteil ^>U in der bedeuten^n Kostlittriparniß. wodurch der -"l"!chi»e»lorf l'li gruaner Verechüung und unter un- Mustigc» Verhältnisft» »och um 2li'pCt. l>illigcr zu '"!),!! kommt, als der gewöhnliche Liichiorf. E>) kann "l)cr l'tlitzulagc für größere Anlage,, gar mcht in Zwrisl'l gezogeil werden, den 'Maschiueulorf siuzufüorcu. Tie Anwlüduug der' crirähotc» Maschine» I,at loü r»ie Aufgabe, auö dem fr,sch gestocheiisil Torf '"cn möglichst glcichförmigs», dichien V,ei zn machen. "d dissc Alifg.ioe kann auf veischildene Weise b.fiie- geild gcl^'st werden. Die Modeluug des so gewou« k»en Torfbreie^ nsolgt abcr noch iunncr auf dir ?/'"i!ch plimitioe Xn des Slnichenö in l'öl^r»,» ^lineu oder dcs Tretenö nud Schlagexs, wi, beim "!igrrtorf. 3)i,' Tech.uk hat wol'I auch hier die An- di.ng ^m! Maschinen veisucht. bi^licr aber nur oo,> weill,^'" ^'^^^. 'lud r^ ist hler Erfindern noch ein ) ^piclnnim gegcbc». nm die Mod.luug großer ^"'W> ra,ch »nd billig d..rchzuführeu. staud, der bald zum bewaffneten Ansbruch gekommen wäre. Zur Vcscitlguug de.? drobcndcu Konfliktes ucr^ lueudctc sich d>r Pascha-Festungsgouoerneur bei dcm Zürsten Milosch, dcr sogleich befahl, von der Ausstellung dcö Amlölokalcs abzllstehcn lind dieses anderswohin zn verlege». Vci dcr vorherrschenden, sehr gereizten Stimmung würde cö wohl nnr drs kleinsten Funkens bedürfen, um das Feuer in lichicrloher Flamme auflodern zu schc». (Tem. Ztg.) Von der serbischen Grenze, l9. März. schreibt man d.r „Ocstcrr. Ztg." : Während die Nachricht die Runde macht, die Pforte habe ans Anrmpfeh-lung der Oroßiüächte, ausgenommen England, die ferblsche Thronfolge mit dem Veisahe anerkannt, daß dicsclbc »ur auf Michael, dcn Sohn dcö Fürstcn Mi-loseh. wegen dessen großer Verdienste nm das serbische ^'and, Geltlmg babcn dürfe, greift die Pforte zu oi'u äußelsten Vorsichiomaßrsgclu und beseht immer straffer die Grenzen Serbiens. Voöuicus ,l»d Bulgariens. Daß bei diesem V>.>rga»,>l auch die geuannicn Bänder, ivo^ll noch Mouttncgro hinzllzuzähle», nicht müßige Zlischaner bleiben, ist selbstoelstäudlich. l^s wlrd demzufolge mit aller Kraft gerüst.t. Iu Vosnien, Bulgarien und Monlenlgro geschiebl nichts ohne W,sseu Serbiens und nm,^rkel'rt. Die politischen Veivegnngen dieser ^äüder stehlii, wen» anch nur i»l)ir>kt, iu g>-hlimer ^torrespoudcuz. Iudei» in den Regierung»?-kreisen cinc politische Agitation großgezogen wird. sind auch die rcr Ncgiernng fcinc'Ilchsn Hälipter dcr liu-zelacn Parteien in Slrl'ie» tl'ätig lind suche» in glchen Clubbsinuugsil Tciraiu für ihre Seoarall'lstttbuugen zu gcwinuc». Der gegenwärtige Zustand S'rbiens ist ein wahrhaft heilwslr uud wird ohne iraurige Folgen kaum geklärt weroe», Verlttischto )tachrichtcu. Ei» intrressailtlr Fall von Vo,a!'nu»g ereignete sich in ei»cm wenige Stll>,dül vou Giaz gele>;eu>» Orie. Zwei Vrüder. Za'uiiugs. bssi^u gelueiüfchaft-I,ch eiue kl.me Va»cr»n.»i>!l)schaft n»d ll)e>Ie» s>«t Mneu iu brüdsiliehir E!,,t>.,cht u»d fiel's, ^,.ii> »»c' Frnld, ^rschweri'c lmd Erllägüiß iui,sammcn. Da, get>l am lehien Sounlag ^ci Ei»e i» die Kir^e, lim de»! Gottesdienste lmzuwoliüen. wäbrend der Ao^ere zu H.uise blieb, um das H.n-swlsen ^u überwache». Wälneod der Prcdlgt »n» fül'it der froüüuc Zulw'rcr plößlich eiNl Vaugigk,!! des Herzens, als ob lS bre-cheu woliic: zugleich ist es ilün., a!S ivüide ll'm dic Kel'lc z!,.,esch!il"r wrüigl auf, Ul»läßl mit möglichster Geräuschlosigkeit die K,rchc und <>tt uoli banger Al'unng »ach Haus»:, wo er cdc» »och zli rechicr Zeit a»Ia»gt, u,u scine» Vrlioer. d^r sich üld^sse» aufgebängt balle, srüb geong vom Stricke zu befrei«,,, nnd ibm so das ^el"» ^u relseu. D.^s Moii'.' des versuchten Selbstmordes soll eine plöplichc Geistesstörung gewesen sei». — Napoleon lll- trägt uutcr seinem Hemde cinc» Pauzcr. der so ausgczcichnrt g.arbcitct lind oou einer solchen Feinheit ist, daß ihm ftll'st das feinstr Gewebe mchl gleichkoinuit. und welcher nichtsdestoweniger Kngel uud Dolch abhält Dlsjeuig,!,. welche dcv Vorsel'ung d^urV» . daß sie ihn vor deu Str^,-chei, slincr Feinde bewalut hat. kenncil walnschsin-Iich diese» kleinen Unist nid^xchl. N'pollon ill, entging drei Mal sine», gemi^c» Tod durch die glüel< liche Gell'obübeit. »lemals seiüs Aeg,ds ^i verlassen. Pln>or,'s Ku^el. bei,'al'e von oer uächstci, Nähe ^b-geschoss.ii, Plattete sich anf dem P.in^er t» der Höhe der linke» Vimge ab, u»d hüücrlirß ka»m li»!'Qnet-schnng, Kur> voider, als der Poli^'ip ä'f,kt durch ei»e »»erivartete u,,d gl-beimuißvolle U> berwachuug drn r>p»bl!ka»!schc» Anschlag 5» Schande» »nachte, d>sse» Urhl'b,r Napolcl'n lll, >>l eic ^'nft ,>-f„gs„ wollleu. halte ein Deinolrat. der es weniger cilig halte, zu eniftieben. als die a»dcrc». Zcs iu ihr,',, Halous. um die Hrricu il're» sogc-»annle» Eeicles ab>vl,id!g zu machru. Iu vollster Toil,llc ipiflen ftt die Komptoirdamc, ihre Di,»cr <^u ^l-lln.Il.' llvi'l'l! bedieiieu die Gästc. )n el„cm Hotel der Nue dc V^rs-uue soupüt >»au ;> Ii, ^<>,!i!(>,>.! ^ nl>^<>!' aus und >st so gewandt im Addiren. daß stclö ei» Erkleckliches für die Arlneu übrig bleibt. Die voiuebme Wcll »l'sibieiet sich, eiesc Anlograpbc» zn bssil)'». Ma» erl^nbt sogar in tl»»m Salon dcr höchste» Aristo-kralis die Zigarre die Danie rcs Hauses verkausi sie zu einem Loniöd'or das Stück. Der gute Tou lvlll's. wenigstens fnus Stück zu rauchen und beim Weggehen die Zigaricnbüchse zu fülleu. Durch diese Neuerungen erseyt man die Lotterien und Tombola zur Wohlihäligkcit, bannt die langweile und die Konzerte zu wolillhätigen Zwecken. welche längst il»e An^iehuugskraft verloren haticn. Ucbrigens waren dicsc aristokratischen Caf«'>s im Falibonrg St. Germain schon im vorige» Jahrhundert Mode. Todesfälle. Wien, 20. Mär;. Nm 6. d. ist der k. l. Rath Simon Horvath, cmstmaliger erster Vizcgrspan und Landtags- De-putirtcr dcö Unghcr Äünütats, i»l Alter von 68 Jahren ge-storden. H^rr Ernst v. Tchwarzcr, im Iahir 1848 Minister für öffentliche Arbeiten nnd durch längere Zeit Nrdattenr, ist vorgestern den l8. d. M. Abends nach längerem Ariden im 5s. Jahre a/stm'beii. Ucurjlc Umhlichlcn und Tclc.ql«mluc. Paris, N). März. D.r Papst wird auf die förmliche Erkommunikalio» Vlklor Emannels verzichten. — Die frauzosischen Truppen werdeu wabrschein-lich Saooysn beslNe». — Die förmliche Aiuicriou Toscana's wird morgen stallsÜuden, Paris, 21. März, Heule um 2 llbr Nach. mittags wurdc die Deputaliou aus Savoyc» dem Baiser vo>gestellt. Der Kaiser drückte sein Vergnüge» aus. die Deputation zu empfangen. Nach dcm wciterc» Inhalt der Antwort des Kaisers warc die V»rciuiguug Savoyrus uud Niz;a's mit Frankreich im Prinzio eiilschiedeu, die Znstüumuug ^ieniouts nud der Bevölkerung zu lieser Greilzberichiigung (>'<'<> lillcnüo!! »l«' <'!-,»»!!,'>,<) crlangt Vesprechuiigeu mit den Mächte», welche dic Verlrä^c vom Iabre 181li uuterziichnet babe», gestalte» eine gsmstige Beurtheilung <>xlml!'») dieser Fiage vo > Seile der Melnz.'.hl der Mächte. Die Freundschaft mil der Schwei; halte schon beinahe zn dem Verlplcche» cimr jfoüzlssion bezüglich des Territoriums g'sübrt, Nachdem jedoch die Abl,l'i^n>'g der Savoyl-r gegen line Zerstückluug (.!hr>!!. Samstag wird die Depl^lallo» l» dc» Tuilerien speise,,. London, 21. Maiz, In dfeu wird. London, 2l, Mär;. Die heutige ^Morning-Post" vlröffeullicht cine Pariser Depesche, welche dic Nachricht, Oestcrrreich woke vercinl >»it dcr Schweiz gegen die A»»sr>ou Savoy^us prolestircn. dementirl. Mailand, 2l. März. Hcnte begiuot die frau« zösische Ariuec ilirc» 3iücklna,sch »ach Fraukrcich, Das 8l)st.- ^ini'N - Infanterie - Negimen: g^ht üb,r Susa. das 2ie über Ni^za, Turin, 19. März, Gestern solllc die Erkom-munilaüo» bekauut gemacht iveidl», welche vo» einem Dekret dcs Slaatsratües begleiie! werde, wodurch die» selbe, weil ibr das köuiglichc Eregualur fehlr. für uichtig erklärt wird. In Nizza soll es laut cinem Marsiller Tlle-grämn« der «Ind. beige" vom 5 8. A^ärz ^u Gewalt« lbätigkeittn zwischen Aunexiooiste» ll»d Nichianu'lioui-sten glkoininen sei». E>, Franzose, dcr Nedakicur des aiüxrlonistischeu „Avemr", sei vo» ^'euisu der italienischen Pariei angegü'ffeu uud von ^aodsleuieil verlbeidigt worde». Die Vrbörde» verhielte» sich passiv. Die i» Ni>za wohl,basten Franzose»» erwarteten dic Ankunft fran^ösi'chcr Krieg^sch ffe. Die Itallcucr hät-tcu c.inc Deputation au deu 5tö»ig geschickt und Ii<ßen bitten. N>z;a lieber zur freien Stadt z» erkläre», als cct a» Frankreich abzutrelen, i^ctrcid - Durchsckuitts - greise l^i» Hüicner Mctzen ----- in iisterr. Währ. fl- lr. > sl. tr. W.i^'i........ .'»77 5 <««>»/,. Krni........ 5 2l H ,;7',^ (".',^'........ — ^. ^ >z^»/^ HaiVr........ - — H 4ls H.ill'srilcht....... — __ 4 45 H'il»»....... . 3 !!'>'/.<. .^ ^0 Hirsc ...... — — Z H2^,« «»luriii)....... — .— 4^ :!.'>'/,, _________________ ., i Druck und Vrrlaq von Iil'l"^ v KleinnllKljr ^ .^. V<"»ber^ i» ^aibüch. — Verantwortlicher Redakteur: F. BnnlbVr^ Anümnq;ur Rai^ac!wl ^ei^unH. Wiener Börse-Bericht vom 21. März I860 (Mittags 1'/^ Uhr). Staats-A,, lohe». "">^ '^''" 5 „ ?l>,til'»»il: ?!»!!'hr>! . . ^ 7/.70 77,8N 5 „ I/ll. Il, ?l»llh>'ü . , . ;'5,- !)<>.— Ll,'»,,-vm. I8.i<» .... z)5 _^ <«!.— 5 Pciz. Mct.Uliql,^' .... s.x'^o !»,?.'» «0,- ^ » « .... 55.50 5'>.— ^ ., „ .... 4",'i.', 4<»,50 2'/,., „ .... :n.25 3^.^0 < ', ., .... ,3,,;,> , :;,«<» 2'/,. A.iuf.' (W. W.) . , ,;„,__ «. ^. Vlnct. !«.',«) ^ ^. . . 79.2.'» 79,.>0 5 pn-j. (i'nlill'.ntl.^Dl'lig. ». ö. i)0. —j i)l.- » > dtl', img.ir schs . . 72,^.'i 72,7.1 l» „ dl". tl»> l'. kll.'^sl<,v. > i> ü „ dl!,'. Änkwin.» . ^ «!>,^0 «9.7'» 7, „ dw. si.'l'!u!'!!!q>schc . fi'l.'.U <>«,?.) 5 „ dto. li»d. .ltr^nl^üdrr 8 „ »s»,c! vlilil. Äülshln . —.—! —.— Lotterie« (fffettell. ! Sta.Uslosc v. I. 183!) . . . 12».50 12'i.— .. „ .. ., Fiülftil. l«7,— >l«.— 4perz St.iat^ll^ v, 7», l8^1 . 102. !02,.')<» (5l»lo-Nsütllischiiüc .... l.>7ä lii,— 'tr^it-l'l'sc....... 103,— ! — „ Palffy .,„,...! 36,50 37. „ (5lan) ., „ .. . . 36,7.»! 37.2.^ stires St. G.NM6 „ ., „ . . 37 , 37.50 ^i'rst Wmdisch.;,-.., 20 „ . . 22.7.» ^3.2.', O>.if W>i,dslc>!l „ 20 „ . . 27.50 2«. ., K.^lsvich „ 10 „. . »<,.-! >N50 Priorität^,vbligatiollcu Mlsvil'.'tl>l,al>»...... ^ l»2,50 93." 3 P^lz. Zt^atsbahli ^v. 275 <^r. 135. —l l.'lli. 5 „ ^ rol'ahi,..... U2,— U^l,— l.-v, Bahn ^» 500 Fr . . . 13250 133- 5 p>>rz. Gl^»!ß,r (altc) . . 8,".,..,' 84 __ 5 „ D^>ic>li»D»impfsch>ff . . «4.— !)4.50 5 „ ^'llyd...... —.— U0.— 6 „ Vr>i»N'Rl,'ffi^r ... .—. —.—, Aktie» i>«'l- Stül-l, Nat oliall'aul (c-x^iv.) . . . 855.—,857.— Krcditansl. ^ü0!^.ö.W,(l!x,!iv.) j l Ul.— Ii)l.20 '.»l. ö. (^'Q',!!pt.'.'Va!ll lil'^lste»,p. 5l!0. - 5<»'^, - ^m'dl'alüi....... 1«»,»,40 lütt,50 ^t.i.it^l'a!),! (oxciiv.) . . . 2»»5,—!2l>.'» 5« <'!li!>il',t>'!',il'»...... >72,2» ,7^ 50 Hardul'ikcr ...... 13!.^5 l3!.5<> Thcisil'a!)» .......105.— ltt.'».— ^<,',!l'.>irdc» nnie..... 152.— !53-— >«.irl ^>idwiz,««I'.ih!i .... 10«.— 10150 Prtstl'.-Tyrii.'Ciftübahu I, . , —--—, —-.— Prsstl'.-Tyrn.'OislNb^h» !I. . —.—! >—.— Bnslchvadcr......->.-.' —.-- ?llls!>.;-Tlplih>l-..... —.— —.— Gr,iz-,ihlc . . . 340.-^345.— Pfa»dl»riefc. 5 pssz. srch^ähri^c .... !>U2.—^102.50 5 „' zsl,!,j>ihngs . . . . ! V8.—^ W.50 5 „ vtrl^l'.nc .... !>3.— «3.50 5 „ d. N.Uionalb. 12Ml)nat 100. — !—.-5 „ vcrl^'l'are .... 8« 25^ 88.50 4 „ galijischc . < . . . —.-- —.— Devisen. ^ 3 Mmmtc 'lll. Sc. ! Ä»„1c>'^„l lM)s)oll,fl. . 3 I!4.25 1l4 75 '-'lü^'l'uv^, 100 ,<, s»o. W. 3'/, ! 14.35 114-50 Vl»!i>,. lN0T!»lr. ... 4 j .- —.— F'.inliii't, <«0 sl. sli^, W. 3 <14?ld Ware Grmla, INlN'i"'!. Vn't . . 4'/- I —.— —.— Haml'»!.,. 100 M. Vkr. . 2'/^ 101.— IUl.25» Lcivjizj, lNOThl. . . . 4 ^ - .—^ —.— Liv^lio. 100 to^f.,!,. Lire . 5 ! —.—, —.— London, 10 Pf. St. . . .4 !l33.50 133.lltt i.'ym>. 100 Fr.....3'/, .-.— —.— Maiünid, 100 sl. l'. W. . .5 —.— -.— Mn'scilll'. l00Fr. . . ,3'/, —.—^ —. - P<"ic! 100Fr.....3'/, 53.20 53.3N Trictt .,.,., . . . 5 ! —.—^ —.— Vtncdi^......5 !----------------- 31 T.i.,c Au ^rci'i, wal. Pi.ist^r . . . —.__^ __.— Konstantins'!!, 100 türs,'P. . ' —.— —^— .ttuvs der Gl)ldsl>rtc». K. Klonc».......! !8.!i0 —.— K. Milnj-Dusat.'ü . . . . ! «.30! —.— K. llicuid-Dufatü, . . . . ! 6.29! —.— t^!N'l,'ltl'!!6b'lr .....! ,(),l«) ^.__ Sl.'»vn>ii!!c!d'i,'r....., 18.40 .— Fliedrich^d'or ..... —.—' —.— Loni^dV'r (deutsch.) ....--------^ —.— (fnglischc H^nverlizlis . . . ! l3.Il'»',sischl Zm^'lialc . . . . ,tt!>0 —.— Vflcin^thallr....... —.— —.— Tillvr ^....... 33.'»«)^ —.— Pr.'uiiische.»t^ssa-Aiuluisun^!! . 2,1 V, 2,2'/, Effekten- und Wechsel-Klilsc au der k. f. iiffeutlichcu Vörsr iu 2Vicu am 22. März 1«69. (sffektc,,. , Wechsel. 5'/. Matalliqucs 5, Vr, 5'/, ^'at..?l»I. 77,70 Lciidl'ü . . 133,75 Äanlaltisii . . «..5. K. f. Di,s>,tsü »ir,ditaftic» . l8'.).«»0 ,! H r e »lden - Ällzeift e. De» 20. Mäl-z l8«0. Hr. Poch!,!», ?)''^r>!,eb,,l!N^', vo» Polci. — Hi'. M»n)t,-, ?l>zt, ro» PIii»>l,a, —H,-. N^>', Kal>f!„>n,l>, »i. — H,-. OI)!'.'cht, »/'lind»'!^ ^lg!»»!, vo» W>^>. — H>. Prinz, c^.'sch.ift'5Mh,ci'. von <^»f. — H>. Schwall, P>l>^t!>!'. l'o» ^'ili.,ch. — Hi. ^enrer, Haii^blslyrr, oo» T:>>st, — Hr. ^?al>>.'>-, G^winh, von Feldkirchc». Donau-Zeitung, Dr. Friedrich Giehne, m'chcint v^ln 1. Mär; nu täglich, mit Allsncchme dcr S^iin- und FcicrllM, il»d ist gegenwärtig das billigste politische Blatt in Oesterreich. Abonnirun^oprcis in Wien: jährlich 8 fi., vierteljährig 2 ft., monatlich 70 kr. ö. W. — Einzelne Blätter 3 lr. ö. W. Für die Kronländer: jährlich 12 fi., viertelj. :j ft., monatlich l fl. ö. W. Ausserhalb dl^ .^aisl'vslnatci« »nt dem entsprechenden Zuschlag auf OrundllM drö Wiener Preiste. ßl^H^ Auf Verlaiissm N'crdcn ailch Prolirblälter versendet. W i r» , im Mär; 1«»;0. Hdmillistrntion der DonlM -Icitung, __________ ssrosie ^chullmslrasie ^5>>-!. 3. ^9i. (2) Drschnftigung suchmde, militärftcic, unvcrhci-ratctc Mälmcr fiudclt cill dauclll-dcs Unterkommen unter qüll-stigelt VcdittMltssM. Im Hotel „M Stadt Wien", Zilumcr-Nr. 22. Z. ^l,0. (2) In dsllt Hanse Nr. 3 in dcr Gradischa-Vorstadt sind 4 große, trockene nnd gewölbte Keller, von Oeorqi 18. März 1^60. Z !«>?. :» (l) Nr. :i3.'>7. Knndmachnng. Vom l. April !« angefangen werden ans den Bahnlinien der Gesellschaft Arzneiwaren, als: Blnthen, Blatler. Rinden, Wurzeln, Krauter und Hölzer, nicht in anderen Klassen genannte, nicht allein in Fässern und Kisten, sondern auch in Ballen und Säcken verpackt, nach der II. Warenklafse behandelt. Im letzteren Falle nbernimmt jedoch die Gesellschaft keine Häftling für Beschädigungen und Abgänge. Von der k. k. priv. südl. Staats-, lomb.-venet. nnd zentral-italienischen Eisendahn-ft^esellschaft, Wien am 12. März l8l»<». Anzeige. Geftrtigtcr dankt dm l>- 1', qcchrtcn Abnehnu'rn für das ihm bis jetzt geschenkte Zutrauen und beehrt sich zugleich, hiemit ergebenst anzuzeigen, daft er ein großes Sortiment von den in neuester Art und Fa<-on gefertigten F-riil)linssS . ^M-Vcrkmch-Alllglyln von Sonnen- und Urgenschirmn bcsindtt sich im crllcn Stock glllsenscils. Ujicä liljJAiuS^llla Hunnen- u. Ncssenschirm-Fabiikant a,n ^>auptplatz 3lr. H3H. Wein-Lizitatiou v^n l8.ttl)N Eimml l1rr all^l^zeichlll'ljll'll llln;mischlll und Vrjtcmichrl Gel>ir.P - Weine. Nach einer vieljährigen weschäftsthätigkeit habe ick) mich entschlossen, a.an;lich vow (Geschäfte zurück zu treten. Mein ^aqer von itt.UMj Eiinern anerkannt bester Gattnnqen Weine alls den vor^nqlichsten Oege"' den nnd Jahrgängen von 18ll —1«««, wornnter sich eirea li<>0<) Eimer Noth-, 10.000 Gimer NeiM'cin nnd diverse, ans Nngarivein prodnzirte Port, Sherry, Madeira und Malaga, smme anch vorzüg' liche Nüster- n»d M^nescr-Ausbrüche befinden, iverde ich in dieser freiwillig öffentlichen Visitation l'iüt< angeben, welche in meinen Keller-Lokalitäten iu Qberdöblin«, Nr. 23, an der Nusidur-fer Strafte a,n Htt., »7. «nd H^i. Mär; d. I. «„veränderlich stattfinden wird; w^u »^ ft'wobl nieine bisherigen Geschästsfrninde. als anch daö l>ochge,cha>te Publirnin ül'erbalipt ergebenst einlade. Die Vedinssnisse find: « < Sberry, Madeira und Malaga werden auch in 1,2. 3, 4, nnd /Ä ^'i^NNNHi''«^!'» ^-eimerigen Gebinden, nm Privaten zligänglich ;n sein. abgegeben.