^U l W. >)li!nNllchn Zeitung" »scheu», mi! Aulnahme der Vonn- und Feiertage, töglich, »nd lostet sammt den Neilagen im Comptoir ganzjährig i> fl., halb-jiilfrlg 2 st. 60 lr,, ,nit Hltuzbnnd I!!! Comptoir ganzj. 12 st,, halbt. 6 st. Für die Zustellimg in'« Hau« sind hnlbi. 50 l>. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei nanzf., >»'tri Kreuzband nnd gedruckter Ndresse 15, fl,, hnlbi. 7 si, 0N fr. 3uftrti«n»gt!>ii!ir >^ „„wüd-spoüenzeüs «der den 3tau>!i derselben, ist ,i!r lmalige Lwjchlll-«ung S lr., für 2m«ligc 8 ll,, sllr üuialige lU lr, u, s, w. Zu biesen Gebühre» ,ft noch der Insertion« - Stempel p« 30 lr, fllr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserat« bi« I« Zeilen losten 1 st. »U lr. fNr 3 Mal, I st. 40 lr. fUr 2 Mal und 9« lr, für l Mal (mit Inbegriff de» Insertion«fiempels). ^laibacher Zeitung. Amtlicher Thril. ^er Ttaalsministcr hat deu bisberigen Snl'plenten am s, s ssl!»,!,.isi,„i, j„ Viecnza. Weltpriester Franz Spagnolo, zum wirklichen G'.)mnasiallebrcr mi! der Bestimmnng, für das Staatsgümnasinm in Tre- visl', trNaiiUt, Nichtamtlicher Theil. Die Kaiserrede in Franffurt. Der Eindruck der Rede, welche Se. Majestät an die Fürste» u»b Vertreter der freien Slädtc i» der erste» Versammln»,, «im Montage gehalten hat, ist, wie n,a» ans Frankfurt schreibt, ei» unermeßlicher Dir reinc Hingebung an die große Sache Deutsch» land«, welche in jedem Säße dieser bewunderungswürdige» Ansprache sich ansprägt, gewinnt alle Her> zen; so daß »nter den Klciudenlschen, denen der vcr» jölnilichc uud entgegenkommende Ton der Stellen, welche uo» Preußen Handel» »nd die mit dem Kömgc Wilhelm geführten Verhandlungen berühren, gefallt, nur eine Stimme der Anerkennung berrfcht. Dieses echt kaiserliche Wort wird in ganz Deutschland und weit über Deutschlands Grenzen hinaus imbfzweifcll die großartigste Wirkung üben. „Baiser .jranz Ioscf ist gegenwärtig der populärste Fürst i» Europa," — Dieses Urtbcil hört mau in allen Kreisen Deutschland« fällen, die keineswegs erbant von der österreichischen Initiative in der Ncformsache waren. Ucbrigcns findet da« österreichische Vlindesrcform'Projckt unter den iu Flaulfurt anwesenden deutschen Staatsmännern eine ganz überwiegend günstige Veurlhcilung. Die Wieuer Blätter, welche die kaiserliche Ncdc besprechen, stimmen alle darin übereil,, daß es — wie die ..Ost > Deutsche Post" sich ausdrückt — pur° pnrnc u»0 goldene Worte sind, nicht weil sie im Purpu», im Schooße einer Versammlung uo» ge« lröntcn Häuptern gesprochen worden, sonder» weil sie dic volle Verechtignug des deutschen Volkes in seinem Drang nach Einheit, uach einer freien, dem Geiste der Jetztzeit culsprechendc Gcsammtvcrfassnug rückbaltlos anerkennen. — „Was in der Rede des Kaiser« besonders freudig anklingt — sagt der „Vot-schafter" —> das ist del Geist der Entschlossenheit, der feste, unbeugsame Wille, das gulc Werk zum gntcn Ende zu führen. Der Kaiser fordert die Für« stcn Deutschlands zu einem raichcu und ciumüthigcn li'nschlussc auf, bittet sie, von der hochsimiigen Hinge» l'nnq an die gemeinsame große Sache untergeordnete Rücksichten als bedeutungslos znrücklrcten zu lassen Zu ditscm lühuen Muthe und dem Bewußtsein der ^ochwcndigkci, stimmt anch die hentigc Meldung des "legraphc,,. „ach welcher der Kaiser erklärt hat, wcht chcv Fraiilfuvt verlassen zn wollen, als bis das Mmgungswerk vollbracht. In der That kaun das luhu bcgunncnc Werk unr durch Kühnheit in der Aussnhrnng, durch nüdancrudc, gcwiuucudc < über-waltigcudc Staudhaftigleil der Vollendung zugeführt werden. Die Rede s^ Kaisers weckt nach ünei ganzen Fassung das Vertraue», daß diese Kuhnhei! ilno Staildhaftigkeit vorhanden sind," — Die „Presse" >st des zündende» Oiudrueks. den die 2l>oite des Kaisers '" !^»z Deutschland machen werden, gewiß, „Nur einmal — sagt sie - >.'or zwei >l)reu. als die "sle Eclsion des östcrrcichiichcn Äeichsralhcs eröffnet wurde, l!>u der Kaiser eine Rede gehalten, mit wel^ ch" sich die Ansprache vergleichen laß!, die .:m Montag der Kaiser i» ,zranffii!l bielt. Wie damals, so dicst' n"! hallt uns aus den Worten ei» frischer, schwungvoller Ton eulgcgcn j wie damals < so dießmal ist cs eine große, frcisimuqc ^dcc, welcher der Kaiser kraft» »olle Werte leiht; wie damals, ft dießma! lese» wir nicht ängstlich al'gewogi-nc Phrasen, vieldeutige Wendungen . sonder» eine Vindlinqlichc. offene, zündende Nede. die, lrohdem ssc sich a» eine Fürstenuer' sammlung richtet, sni ^,o» lürialem Zeremonie! den Eindruck frischester, reinster UnmltteN'alkcl! l/croor» I'riüg! nnb den Veser ergreift wie ein sä'wnnguollcs Maüis'est, wie der Anodinck der Wahrhaftigkeit und Anirichügkeit selber," - . Im gleichen Sinne sagt der „Wanderer": „Die Ansprache, womit der Kaiser die erste Verathung des Hürstentagcs eröffnete. wird wol'l von Freund und Feind als das (5rgcb»ist einer glücklichen Stunde «„erkannt werden, Es strömt durch dieses Aktcustüek cine so woblthueudc Wärme, nnd diese Wärme hält sich anderseits so taktvoll von jeder Eraltation ferne, oaß die kaiserliche Ansprache ihre Wirkung in Deutschlaui/. ja selbst bei den kalten Norddeutsche» uiünöglich verfel'Icn kann. wen» man sich auch den Eindruck nach Möglichkeit zu verhehlen bemühen wird," — Die «Rcucsten Nachrichten" aber gcstelien vor Allem, daß ihre Erwartungen weit über-lroffcn wurden und nennen die großen Grnndzüge der Reform einen riesige» Fortschritt gegenüber den bisherigen Bundcseinii'chtungc», «Durch die Pe» schränknng der vollziehenden Gewalt des Vuudes auf fünf Stimme» wurde der weite Kreis, innerhalb welchem die BundcSclekulivc bisher haltlos hi» und bcr cszillirl, bedeutend cingeengl ^»d dadurch die «Hrcklüwc ft>ll>,'l acleäftigt^ t, iigü,,,, der b!s» I>cr l>est lcn die Mittheilungen ergänzt, welche wir in einem Telegramme aus Frankfurt gebracht habe». In Vezng anf die änßere Eintheilnng dcr Reform.Akle wird e» wäh»!. daß dieselbe a»s fü»f Abschnitten bestehe, von welchen der erste eine allgemeine Uebersicht, die vier übrigen die spezielle Vcbandlung der neu einzuführen« rcn Bnndesorgane eiülialicn. Ueber das Direktorium wirb mitgetheilt, daß daö« selbe ans dem Kaiser von Oesterreich, rem Könige l'ou Preuße» »»r zweien jener Sonveräne besteht» fi),I die beim achte», nennten und zehnten Pnndcö< arm'eckorps bcthciligt sind. Die Wahl dieser zwei lektcrcn Souveräne soll in der Art geschehen, daß die an einem und demselben Korps bethcüigten Regle« rungeu aus il-rcr V'ttc eiu Direktorial.Mitglied wäh« ,cu uud von drei zn drei Iahreu die Vertretung eines Kon's im Direktorium ruht. Der Puudcsrath wird bekanntlich an« den Vc« vollmächtigten der siebzehn Elimmcn des engern Na« tbes der Bundesoersammlnng bestehe»; jedoch solle» Oesterreich n»d Preuße» je drei Summen erhallen, so daß die Gesammtzahl eer Stimmen sich m,s ei» nndzwanzig belansen wnrde. In Vetreff des Abgeordnetenhauses bcini Nnnds wicb von der nPostzeitung" mitgetheilt, d>il' dii-Zab! der jedem Bundcsstaate zukommenden Depnlirten nncl> dem Machloerhältnisse nnd dem Vcuö!lcru»g3slnno<' deöselben bemessen sei, Näbrcnd Oesterreich nnd Preußen je 75,, Baiern 27, Sachsen, Hannover »nd Württemberg jc 1,', Abgeordnete bekommen soll. en!» fallen anf Baden 1^, aus Kurhcsscu uno auf Hesse» Darmstadt je !», auf Holstein 5). a>,f ^'»lcmbnra. ^l, auf Vrannschwcig !'., auf die bcioen Mecklenburg ;u« sammen 6, anf Nassau 4. auf Weimar .">, anf Mei> ninge», Koburg.Ootba, Allcubnrg je 2, anf Oldc». bürg:; u»^ auf die übrigen 1 Dcpntiitcr. Die Wab! der Bundls'Abgeoronctcn erfolgt in jedem Staate so« gleich nach dem Zusammeulritlc der betreffenden l!au> dcsvcrtrctung, uno zwar für die Dauer des Mandates der wählenden Körperschaft; jedoch so, daß sie naci, Ablauf dieses Mandates oder nach Auflösung der wählenden Körperschaft bis znr erfolgten Neuwahl dei nächstfolgende» Versammlung wirksam bleibt. Die Bundcs'Abgtoldnelc» beziehen Tagcsgelder und Neisl> diäten aus der Bundeslasse. Es wurde erwähnt, daß zur Fürsteuvlrsammlung außer den souucläncu Bundesgliedeli» anch zwei Vcr» tretcr dcr dcnlschcn Staudeshcrre» entsendet werden lolltn. Nach der «Poslzeitnng- wäre» unter Stau« oeichencn hier ote eyeniali^e», 1>M> u'rei i'andes« yoyeil entsletrcte» Nelchstmsteü zn uerslel's!!. Die Zllfanimenseßuüg ees Annoesgeiichtss dig zu untclzcichnc», I»zwischcn sammelte» sich in der Eschenheimcr Gasse nuf der Zcil »nd in der Lied« f>,n,e»stra8c bis zum Römcrbcrge unabsebbarc Volks« masscn, »m die Auffahrt dcr Fürsten zum Oa!la> Diner an^usehe», Die festlich geschmückten Fenster ware» größtentbcils von Damcn cingcnommen . deren elegante Sommertollette de» bunte» Fcstschmuck er« böbclc, U»! :'>', Uhr bcgan» die Bcwegmig der Ognipagcn: zunächst Minister, Gesandte, Gcncrälc in reiche» Uniformen. Um ', vor »^ M>r zeigten sich die ersten fürstliche» Staatskarossc». welche mit Jubel begrüßt wnrdcn, Besonders lebhaft waren die Hoch» rufe. welche dem Könige von Sachsen nnd dem Her» zogc von Koburg gallc» Endlich um »! Uhr erschien a» der Ecke der Eschcnheimer Gasse der kleine offene Wagen des Kaisers, und sol'ald man de» höbe» Monarchen erkannt hatte, brach ein Jubel los, wel« chcr nicht ende» wollte, Tausende vo» weißen Tü« chern wcheten ans den Fenstern, Vlnmcn flogen herab und das begeisterte Volt drängte sich so dicht an den kaiserliche» Wags», daß derselbe sich »ur schrittweise bewege» konnte, Tiefen Eindruck machte die zwar milde, aber zugleich ernste Mic„e. mit welcher der Kaiser dankend das jubelnde Voll begrüßte. Ihm folgte der König uo» Vaier», den» nicht minder leb» hafic Zurufe dargebracht wurden. Tic Pracht. !» welcher gestern der Römer glänzte, läßt sich kaum beschreiben. Die freie Stadt hatte ihren ganzen Reichthum aufgebotcu. um die Souucraiuc von ganz Deutschland würdig zu empfa». gc». Jeder von diesen wuroe vom Senate in dcr Vorhalle bewillkommnet nnd die mit kostbaren Tcp« pichen bedeckte Treppe hinauf geleitet. Don uersam« meltc nia» sich i» oe» Vorfall», bis der Baiser cr< schien, welcher uo» den, erste» Pürgcrincistcr Dr, Müller in den Kaiscrsaal znr Tafel geführt wurde, Ihm folglcn die übrige» Fürsten; diese» die andern Gäste. Die Tafcl war i» Hufciscnforni aufgestellt. Der obere Tisch wurde von den Souueraiiic» cingcno»!« nie»; die beide» langen Arme, welche im rechten Winkel an jcue sich anlehnten, enthielte» die Plätze dcr übrigen Thcilnehmcr, Dcr Kaiser nahm die Mitte der obern Tafel ei» ; ihm zu Seite» die Könige von Vaicril und Sachse». Das Menu vo» nenn Gängen war der entfalteten Pracht würdig. AIs beim dritte» Gange der Champagner knallte, erhob sich der erste Bürgermeister, Dr. Müller, »ud begrüßte i» beredten Worte» reu Kaiser und die versammelten Fürsten, indem er die Start Frankfurt glücklich pries, daß sie Zeuge der ersehnte» Wiedergeburt Deutschlands sein dürfte. Das dem Kaiser »uo de» Fürsten aus» gebrachte Hoch verwandelte sich i» ci»e» allgemeinen begeisterten Jubel. Jetzt erhob sich der Kaiser; crwarluugövollc Stille herrschte plötzlich im ungeheuren Saale und mit lauter fester Slimme sprach Sc. Majestät i» seinem und seiuei hohen Bundesgenossen Name» dem Senate »nb der freien Stadt den wärmsten Dank für de» herzlichen Empfang aus, iudcm er mit einem Hoch anf die herrliche Mainstadt schloß. Trotz der freudig gehobene» Stimmung, die alle Gäste belebte, herrschte gleichwohl ein würdevoll ernster To» in der zahlreichen Gesellschaft, welcher dcntlich erkennen ließ, wie jeder Einzelne vo» dcr hohe» Pedentnng des A»ge»blicks burchdrnnge» war. Die Tafel daucrlc bis ,^'2 Uhr, Das Negenwclttr halte sich Nachmütags vcrzo« gen, doch bedeckte» gegen 7 Uhr »cue Wolken drohend dc» Himmel, so daß man fürchte» mußte, da^ Fencr> werk werde nicht zur Ausführung gelange» können. Allein erfreulicher Weise kam es nicht mehr zum Regnen. Das Mainnfer war vo» einer nnzäbligcn Volksmassc überdeckt. Vor dem Gebäude dcr hess,schcn Ludwigsbahn stand eine Kompagnie Frankfurter Mi> lilar mit einem Musikkorps, welchcS jeden einzelnen der nach u»d nach erscheinende» Fürsten mit mnnlere» Klä,»gen begrüßte. Endlich crblickie man »ach län» gcrcni Harre» sechs reitende Gcusoarmcn, hintcr dene» ein kleiner Wagen erschien. Die österr. National« Hymne mit ihre» crnstcn Klänge» erscholl und eine anfstcigcndc Leuchtk.lgelgarbc ließ dc» Kaiser auf dem Balko» und die zahllojc Menschenmenge ans dem Dunkel der Nacht hervortrete». Sofort erscholl ein enlhusiastifchcs Hoch von viele» Tanscndcn, ungc< .schwächt fortrollend bis i» die weiteste» Entfernungen — ei» Augenblick, dc» keiner der Znschaucr vcrgcsscn wird. Obwohl der Rege» das Feuerwerk beemträch« ligt hatte, so gewährte es dennoch cincn schönen Anblick, Als dann zur.l Schlnsse eine „^'nmmil! >»i^!^ i» Tausenden von Flamme» erschien, das Schwert i» dcr ei»c» Hand. in dcr andcr» das na> tionalc Vanncr, da nachte sich die Begeisterung der Zuschauer abermals in »ichl en^cn wollende»! Jubel Lnft, Am Schlüsse erschölle» vo» »c«em die ernst» milde» Tö»e dcr österr. VolkZhumnc, So schloß der festliche Tag, welcher sicherlich in den Herzen Aller, die ihn durchlebt, den Gedanke» mächtig wach rief: Was lömUe glanzvoller, ehrwürdiger, glorreicher sein als das geeinigte Dcntschland! — Eine hiesige Zcitnng bemerkt außer dcr Abwc» scnheit der Könige von Preußen imd Dänemark bei der Fürstcnkonfcrcnz anch die des Fürsten von Schaum« b»rg«Lippe. Es fehlt jedoch, anßcr jene» beide» Sonueraincn. lein Buüdcsfürst; dc»» dcr Fürst uo» Schaumburg«Lippe hat seine Badekur !» Norderncy ebenso abgebrochen. wie der Herzog von Altenbnrg seine norwegisch« Reise, mn den» Rufe des Kaisers zu folgen. Beivt Fürste» wohnten bereits der ersten KoiifcrcnzsitMig bci, — Die «Europa" schreibt: Es war nicht leicht, eine für die wichtigen und hcikligcn Funktionen eines Sekretärs dcr Fnrstcn'Konfcrcnz geeignete Persönlich' tcit z» finden, indem eS bestimmt war, daß kein Minister dieser Konferenz beiwohnen» sollte. Nnn war wohl stark die Rede davon, den König von Sachsen, welcher große litcrarische Bildnng besitzt, mit dc» Sekretäröfunklionc» zu betrauen. Es scheint aber. daß König Jobann das Anerbieten abgelehnt hat, so schmeichelhaft eS auch für ih» sein mochte. Wir ucr< nehmen nun, daß man in dc» Saal, wo keine an» dern Fauteuils sta»de», als solche, a» welchen ble Wappe» der So»ucral»e «»gebracht si»b, auch »och einen Fautcnil ohne Fürstcnkrone gestellt hat, welche» für den Staalsma»» (Hofrath Biegclebe») hesti»»»! ist, der die Sckreläröfn»llio»e» zu versehen hat, Füuf anwesende Verichterstalter von Wie»" Zeilnngen habe» ein sehr enelgisch gchallen.'s Sch^i' be» bei oem Senatsconiit'' ei»gereicht, i,, welche»! sie sich über die völlige Vernachlässigung beschwere», welche deu Vertretern der Presse bci den ueranstal' teten Festlichkeiten zu Theil wlrd. Die Berichterstc.»" sind darüber umsomehr entrüstet, als es in Wie» s"» selbstverständlich qilt, daß die Bchöide» bei »M» öffentlichen Vorgängen »»aufgefordert die Vcrlltt.» der Presse zuziehen und sie mit größter Aufmcrksamlc>l bcba„de>», — A»ch die Franlfnrlcr Jouinalc b>^' gen sich biüer übcr die geringe Aufmerksamkeit, >»>! welcher man ihre Perichlerstattcr gedachte, Im Inlcicssc dcr Sache Schleswig.Holstei,'« i«> der Frankfurter Gastw'rlh «znr Stadt Darms!^'' Herr Johann Georg Stranß, der sich überhaup! >^ dicsc »no die nationale Sache viele Verdienst»' ^ wirbt, das bekannte Gedicht Albert Trägers: «?l)>'^ wann marschircn wir gc» Norden?" auf eine,» g>c>^ Plakat abdrucke» und an den Straßenecken ansliMl" lasse». Es ist dieß die einzige politische DemotlW tio». die i» diese» Tage» dc» anwefendc» ^m^ Schleswig-Holstei» in'« Gedächtniß zurückruft, -^ ^ der Zeil preist übrigens auch ein Zigarre!,!,.'»^ ,V»»res'Rcfor».'Zigarren" an »nd zwar so, oaö»"» F,n'.'e» scl'warz» roth « gold anf die drei Wörter »^ theil! sind. Abends wird die Anzeige dnrch Tn'«^' parent erleuchtet. Frankfurt, ani >',» A»g»st. Se. Majestät»" Kaiser wurde» gestern bei der Abfahrt nach stadt anf dem Bahnhofe von dc» hier anwcic»^ Sonucrainen erwartet nnd beglückwünscht, w?!>»^ in Darmstadt cincr Parade der großhcr^oglichc» ^' »iso» bei, besuchten hieranf Ihre Hoheiten die P^' zessinncn Elisabeth u»d Alice anf bochslihrcn ^" nno speisten i»> Familienkreise anf dem La,,dsi»c ^ k, Hoheit des Großberzogs. Am Abend wo!?""" Allcrböchstdicselben einer FcNvoistcllung im i7rcl>'' hause zn Darmstadt bci »nd trafen gegen l > "' wieder in Frankfurt ein, Hcutc besichtigte» Sc, Majestät das l, k, ^ tingent der hiesigen Anndcsgarniso». e»>pfingen »^" rere Minister »nd crbieltc» de» Besuch Sr, ^'!^? des hier ciiigetrosseue,! Königs dcr Niederlande, HoH"' welcher »m 4 Uhr bei dcr kaiserlichen Tafel crs"^ z» dcr auch Ihre k. Hohcitcn Prinz Heinrich dcr A, derlande und dcr Herzog uo» (5ambridgc, da»» 3^ Hoheiten dcr regierende Herzog und Prinz ?!ilo^" von Nassau, so wic die Minister der hier bcfindMl Regenten und mehrere Senatoren bcr frcic» 2^ Frankfnrt geladen waren. . Heutc Abcnds « Uhr findct cine FcstvorstcU""' im hiesigen Tbealer Satt. . ^ Paris. Der Senat und der legislative >M^ Frankreichs werden, wic die «France" meldet, >u>f^ <>, November cinbcrnscn. Der Kaiser wird oieW sion persönlich eröffnen, welche nicht nnr dc»^^W katio»cn gewidmet, sondern anch die erste Seisic'» . nenen i'cgislatnr sei» wird. Es ist wal'lschc>>" /euilletlln. Laibacher Plaudereien. (Die Weltgeschichte und der Wochcnchronisl — Tcmftcraliu^ Wechsel — Molllftiauch - W«,,i Gesetze gegeben werden — Etwa« llbcr da« Fialciwescn in Vaibach — Die neuen Viwle in der <2tern«U« — Vettelei in der Umgebung.) Wc»n die Könige banen. da haben die Kärrner zn thnn. lind wenn die Fürsten in Frankfurt sitzen unt Weltgeschichte mache,!, so babe» die politischen Schriftsteller in den Journale» zu viel zn berichten u»d deßhalb nicht Raum für die ephemere» Wcike der Feuilletoniste». U»d doch bleibt der Chronist, der »ur die Scifcnbläsche» der Tagesgcschichtc im sozialen l!. ist dieses Produkt des Mooibreuneus eine wirkliche Plage für »»sere Stadt. Fremde, die sich hier in der Vi!» leggialor befinde», die hierher kommen, um reine 5!»ft z» genieße», lö»»c» unmöglich dadnrch befriedigt wer« den, daß ma» ihiic» die stinkciidc» Probnktc dcr Torf« verbreiuuliig i» tic Nase» filtritt, daß ma» ibre Auge» mit Rauch ätzt und die ku»ge» mit brenz-liche» Gasen uollpilmpt. Ja, dcr Morastrauch bclä> stigt »ich! »ur die Bewohner i!aibachs, sondern die des ganzc» »ord«lrainischen Beckens, sogar bis Steicr» mark hinein trägt dcr Südwind dc» stinkcndcn, läsli. gen Qnalm, Diese Kalamität zn beseitigen, sollte Anfgabc der Landwirthe sei»; sie sollten das Brennen reduziren bis auf das Allernothwcndigste. »nd in der letzten i.'andtagssitzu,lg wnrde solches anch beantragt. Gleichwohl ging ein Gesetz durch, das statt dessen die Vrcni'befugniß erweitert. Es hat die kaiserliche Sa„k> lio» erhallen nnd wnrdc am >l. August in der «Laibachcr Ztg". a»! l«, Angnst im «^.'andesgeseß. u»d Verordnungsblatt" publizirt. Darin heißt es, ?aß das Brennen vom l«i, A»g»st a», an größeren Niedc» nur unter Leitung der Lokal > Entsumpfmigs» Kommissio» z» geschehe» habe. Wie kommt es aber, daß scho» den ganze» August gebrannt wurde ^ Es scheint, das Moorbrcnn.Gesetz ist nnr ßH. be» worden, damit die Moorbrcnncr es umgehe»' ^. »c», was, wic wir schon einmal bemerkten. ,chr "'^,, Achtung verräth. Es gebt damit, wie mit dtt/,, ordnnng, daß von bc» hicsi^n Fiakern imnicr^'^ bei Ankimft der Züge vor dem Bahnhöfe halte» !".,z Wen» man bei gutem Wetter, bei Mondfchc'" ^ Nacht« anlangt, so hält wohl der eine oder dc> ^ dere Fiater da. kommt man jedoch bei Rege«"'^ an. so ist Hnndert gegen Eins z» wcltc». d>'ß ^,> keine Fahrgelegenheit findet: Es solle» soss"lHü voilonimen, wo die Fiaker nnr harren, bis der ^ „ ln den Bahnbof fährt, »m da»n rasch »ach H'"^,,lH e>!cn, damit sie nicht etwa veranlaßt werde» ,^„ Reisenden noch in cincn cntfernte» Staoübcil ft".^ z» müssc». Aber nicht nnr am Bahnhofe s"'^l ü" bci Negenwcttcr sclte» Fahrgelegenhett; ftll'll > ^, inan Abends zu den F,akcrn in das H"»^ >^ z» um einen Wagen zn cincr Fahrt in die S>>' ^ verlangen, wird das Verlangen nicht erfüllt. .,l, hörten einmal die Antwort cincS solche» '' ^i der von einer Dame ersucht wurde, sie nebst ^"^„^ Kinder aus eine». Garte» i» da« Gasthaus z» <"5^l. er ließ sage»: »ich» für 5, fl spa»»te er ei», ^,„< es unsere»! Herrn Bürgermeister, dcr schc>» >" g«> ches für die Verschönerung der Stadt nn^ ^, >,,1< qncmlichkeit de« Publiknms gethan, nicht >»ög>^^H Fiatcrwese» hlcr z» regel»'? Wen» wir a»^ ^>« a»f la»gc hl» angewicst» si,id, »»s der lk"^", s>'"^ lä»gst vergangener Zeit bcdicncn z,l müssc», ' ,^,„, we»!gstens da« eingeführt >'»d "»geordn«'! .„,.s" daß Diej,»i.,en, welche »''t ihrc» K»ochcMw z,i Fiakerei treiben, geüöthigt sin» cmznspanne" ^,e,>. fahren, wen» man ihrer bedarf. Man entzlcy' ^l" wcnn sie nicht genügen, die Konzession, ^ 753 daß die Prüfung der Wahlen dc» ganzen Monat November i» Anspruch nimmt, und !» Folge dessen die Diskussion der Adresse crst in, Dezember wird beginnen tonnen, Tagesbericht. vaibach, 22, August, Anf dein Wirthschaftsgntc der Frau Gräfin Blagah in Bill chgraz hat eiueiNih Drillinge zur Welt gebracht. Die dici jungen Kälber sind volltommcu ausgebildet »nd gesund. — Wie wir hören, hat der dcS NanbmordeS in Kreuz bci Warasdiu angeklagte Dane dieß n»d »och andere verbrechen begangen zu haben eingestanden. Der Verbrecher, der zu dem Ort der That geführt worden war, ist bereits wieder hierher gebracht. — Die hiesige FilialEskompte-Anstalt der priv, u'sterr. Nalioualbank macht Folgendes bekam,!: Auf Grund des Eiuführungsgcseyes vom 17. Dezember >^<>2, womit das Handelsgesetzbuch lnnd gemach! wurde, hat die hohe Vank.Direllw» mit Erlast um» 25>. Juni I»«',-; angeordnet, daß mit Bezug auf Art. U» des Haudelsgesetzes vom 1. Oktober d. I. au -wenn nicht etwa nachträglich eine gesetzliche Frist,» slrcckung erfolgt — bei der gefertigten Anstalt »ur jene Wechsel berücksichtiget werden lönneu. auf denen sich die vorschriftsmäßigen — nc» protokollir» tc» — Fir»,eu befinde». 3l«s der Provinz. Neustadtl, >!». Angust. H. ll. Der 18, Angust wurde heuer in unserer Stadt festlicher al.i sonst begangen, so daß es »us schien, als wolle dadurch das Schicksal die Bede»» lung dieser Tage, während welche» unser erhabener Monarch n inirlul« Theil »ahmen, nnd nach deren Veendi» guug die Vürgcrgardc nud dic ausgerückte Iagcrgar» »iso» uor dcm Hrn.VataiUons'Kommandanten, Oberst« Lieutenant u. Hohcudorf, defilirten, Um 10 Uhr pontifizirte in der Stadtpfarrkirche der hochw. bcrr Probst'Stadtpfarrcr Barth, Arko, »ntcr zahlreicher Assistenz, ras Hochamt, dem sämm!» wohl kaum ciue Stadt uon der Größe Laibachs und mit einer so zahlreichen Bevölkerung iu Oesterreich, die ciu so miscrabelcs Fiakcrwcsen aufzuuieiscu ha! ; »nd diesem Ucbclstaudc abzuhelfen, sollte das lcbhaf» teste Vcstrcbcn der Stadlbehörde sein, Es wüide den Fremden der Anfcnthalt hier gewiß viel angenehmer uiachcn, wenn sie die Bequemlichkeit eines geregelte» Flaferwcsens vorfinde» würden, ML ma» bestrebt ist an Stelle so manches Vcr» altetcn, Unschöne», Neues nud Schönes zu setzen, das beweist der Persnch mit de» nencn Väuken in der Steruallee, Herr Baron M, Zois hat diese Bänke z»r Probe anfertige» lasse», »»d wir müssen gestehen, uc sind nicht „nr elegant nnd znm Sitzcn äußerst be» ^tM' sondern sind nnch uerhällnißmäßig billig. Die <'l!«e und ^cbncnballcr sind von Gnßcise», i» der , """ Z^ö'scht» Eisengießerei verfertigt, sehr durabcl '" ° Ncjchmackuall. Eg würde die Slernallcc gewiß »eyr Ichmnckcu, wenn anstatt der alten, durchaus solche neue Bänke eingeführt würden. Nur mußte dann anch darauf eschen werde». daß sie »icht von Mimuhigen Bnbc» oder Bettler» olk»pirt werden. Die Sternalice ist zwar ein Volksgarlen nnü es hat jedermann das Recht, sich da niederlasse» zu dürfen; allein wir haben auch schon da Individne» bemerkt, die besser in ein Sieche», oder Armeulmnö gebore», als an ciue» solche» öffentliche» Ort, n»o die das promenirende Publikum eher mit Ekel als mit Mit« lcid erfüllen. Am meisten siebt ma» in der nächsten Umgebung der Stadt jolche bettelnde Gebrechliche, die de» Städter bis z» dem Tisch verfolgen, wo er sein Abendbrod geiueßi. Wir glanbc» im Sinne Viekr zu spreche», wenn nur den Wnnsch äußer», es uwge dieser Vettelc! ein Ende gcmacht werde». lichc k. k, Vehörden. die Gemeindevertretung nnd eine große Anzahl Andächtiger beiwohnten. Nach been» digtem Hochamte irnidc das ^ l)<»,» angcstinn,,! und das Volkslied abgesungen. Die >» i'ürlul« ans» gerückie Bürgcrgardc gab während des Hochamtes die übliche» Salve», und defilirte zulch! am Hauplplanc vor den versammelten Zivil»Auioritäten. Aui Abend veraustallcte das Offizierskorps i» de,n geschmackvoll drkorirleu Schicßstaitgarlen eine Tanzunterhaltnng, die schr animirt war nud z» bereu Schlüsse ein llcineö, eigens zu dem Zwecke von Stuwer »us Wien bestelltes Feuerwerk abgebraunt ward, in dcss.'u letzier Fron! dcr kaiserliche Doppel» Aar sinnig und gelungen erglänzte. Doch die Unterhaltung fand nur eiu allzu ra« sches Ende, da sich der Himmel der seit Wochen nach Rege» schmachtenden Natnr erbarmte nnd die erste» Tropfen niedertränfc!,, ließ. Erwähnen wir »och. diß sich die Elite der Ge« sellschafl ans Nenstad» nnd Umgebung hier im Schieß» stattgärichcn eiu freundliches Neudez «vonö gab. nnd daß ein Kranz blühender Damen in gewählter Toi» leite vortheilhaft herauszufinden war, so haben wir Alles gesagt, was bei solch.,» Anlasse cincn, möglichst Irenen Korrespondent,,! ziemt. Fast bälten wir aber vergessen, zu bemerken, daß den Damen dcr Regen sichtlich sehr ungelegen kam, Siud sie so herzlos gegc» die schmachtende Natnr, oder sind sie so schmachtenden Herzens für die Festarrangenrs? wir glanben schier raö Letztere. Die zartc» Damcn sind ja bekanntlich dc» Söh»c» deö rnnhen Kricgsgoltes Mars am holdesten; lassen wir ihnen diese Freude, die Freude ist ja ein Attribut des cigüic» Ich's — iniihiu rein subjektiver Natur, und es hieße ciucrseil« geradezu in die persönliche Frci» hcit ciugrcifcu, audcrcrscits aber Eule» nach Athen trage», wen» wir darüber noch Worte verlieren wollten. Endlich müssen wir noch berichten, daß auf An° regung des Herrn Kreisgerichtö»Präsidc»ten Ritter v, Scheuche» st »cl, ungefähr 80 st,, als Ergebniß einer Sammlung zum Besten ter Militärmusikbante nnd dcr mit dcr Dclorirnng dcr Schicßstätte betrai t gewesenen Mannschaft einstosscn und dcr Bestimmung zugeführt wurden. So endete ei» Tag, der, nie wir hoffc», in dcr freundlichen Erinnerung der Thciluchmcndcn noch lauge fortleben wird. Planina, 20. August. .". Das Geburtsfest Sr. k. l. apostol. Majestät wnrdc hicr <» würdiger Weise acfclert. An, Vor. abcndc brachte dcr hicstae Mäniieracsaiinöuerc!» dcu, Herr» Aezirksvorstande, Johann Arlo. ei„c Serenad«-, ans welchem Anlasse sich eine große Volksmenge ve». sammcüe, welche die Polkshymnc mit lebhaften! Vcl< fall und Ziv!0'Nnfcn begrüßte. Am 18, verkündeten gleich »ach Tagesanbruch Pöllcischüsse die Fcicr de3 Tages, Um 8 Uhr zclcbrirlc der hochwürdige Herr Pfarrer ein feierliches Hochamt mit dem ambrosiani» schc» Lobgcsauge. zu welchem sich die k, k. Neamlc», der Gcmeindcrath, die Schuljugend uud eiue zahl-reiche Menge Audächliger versammelte, um den Se» gen des Hiiumcls für de» LandeSvater zu erftchc». Dcr Sängcrverci» crekulirtc iu gelungencr, prä» ziser Weise eine slovcuischc Messe von Richar, und Irug bicdurch zur Erhöhnug der Feierlichkeit wesent» lich bci. - Abcuds wurde in> Garten des Herrn Plazou ei» Festesse» veranstaltet, welchem die t, k. Veamtc», dcr Gcmciudcrath und mehrere Bürger beiwohnten. Der Herr Bezirlsvorstchcr wurde bci dcssen Ankunft mit dcr Volkshymnc und zahlreichen Pöllerschüssen begrüßt, Alles war in festlicher, gehobener Slim» mnng nnd gab derselben dnrch die zweckmäßig äuge» brachte» Toaste Ausdruck. De» ersten Toast brachte der hiesige Gcmeindcrath St, a»f das Wohl unseres innigstgclicbtcn uud verehrten Monarchen aus, welchem .in diesen, Tage Millionen dankbarer Herzen zu-jubelten. Dieser Toast, begleitet vo» dcr Volks» bymne, welche dcr Sängerucrein im Quartett u»o slovcnischc» Te»'t meisterhaft u„o crhcbend ausführte, nnd vo» zahlreiche» Pö'llerschüsse», wurde uon cincm nicht enden wollenden Inbel »ud Beifall aufgeuom» men. Dcr Herr Äczirksvorstcher brachte cinc» Toast a„f tas Wohl dcr Gemcinbe ans, ferner wurde auf das Wohl dcr hochwürdigcu Geistlichkeit, auf die tapfere österreichische Armee gclruukeu. Natürlich wur« den auch die zahlreich auweseude» Dame» nicht oer> «csseu, wclche durch ihre Auwcscuheil die fcicrüche Stimmung erhöhte». Hierauf wurde» uon dem streb» samen hiesigen Oesaügsucreine, welchem man offen!» lich zn danken sich ucrpftichlet sieht, mehrere gewählte Quartette recht meisterhaft vorgetragen und mit vielem Beifall aufgcnomincn, >;um Schlnsft wurde den, H^rrn Bczirksvorstchcr unter'großem Andränge des Pnblikums ein Stand» ehe» gebracht, u„d so die Feierlichkeit geschlossen Vermischte Nachrichten. In Sknhrow (Vczirl Reichenau), in der Gegend von Qnasnai. brach, wie die „Voh," berichtet, am 10, d, M, Nachts in einem freistehende» Hanse Feuer ans, nachdem kurz zuvor dcr Sohu ans dem Wirlhl» banse rauchend zurückgekehrt war. Er legte sich auf dem Boden »ieder, wo bcreils ein alles Mütterchen, bann seine Mutter und zwei kleine Kinder schliefen Alle fünf kamen in den Flammen um, ma» fand bloß ucrbraunlc Kuocheuspnrcu, — Der Ncusiedlcisee trocknet vo» Jahr z« Iatir mehr eiu; besonders ist dieß bci der heuer herrschenden Hitze auffallend, Dcr See hat gegenwärtig lanm mehr die Häiflc scincr frühere» Größe, Wo sonst Wasser war. wird jcht gepflügt, und schädliche Mas« men machen sich wei! n»b breit fühlbar. Das ganze Ocdeuburgcr Komitat leidet an Wassermangel ,,nb Dürre; i» ei»ige» Dörfer» ist keiu Tropfe» mehr vorbanden nnd das Nasser muß für Menschen nnd Pich stnndniwcit herbeigeführt werben. Das Obst fälll ab, die Weintraube» bleibe» klein oder verdorren. Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Hermannstadt, 19, A»g»st. Die Anträge Maa> gcrs: Die Erklärung Sr. Majestät «nichl mit großer Beruhigung-, sondern »mit fester Hoffnuug auf <5r> füllung« zu begrüßen »nd das Leopoldinische Diplom sofort einer Revision zn unterziehen, werden von Nie> mandcm unterstützt. Die Adresse wnrde zu Ende l>e< rathen und die Amcndcmcnts wegen der romanischen Nation, über das Steuervcrhällniß, die Wehrpflicht und die Eisenbahn wurde» angenommen. Landtags» Neu» und Wiederwahlen sind: Im Aranyoser Stuhl: Niculaus Gal, Gregor v. Voldi. Für Dees: Wolf» gaug v. Deer. Für Thorda l Labislaus v, Tisse,. In Csik-Szereda: Iohau» Gcizö. In Ilyefalva: Moses Berde. Im Csscer Stuhl: Anto» Miko. Michael Miko, Gregor Mihaly. Frankfurt, 20. August. Der Ausschuß des Abgcorductentagcs hat cinc Snblommission nicdernc setzt uin bezüglich der von österreichischer Seite dem Fürstentagc vorgelegten Rcformaktc Anträge a» die Vcrsanimlnng vorzubereiten. Die schon heute uon uns gebrachte Nachricht dcr „Neucn Franlfurtcr Zeitung" wird uns von anderer Scite in folgender Weise gemeldet: Die Reise des Kronprmzm von Preußen nach Gastein wurde nicht vom Kronprinzen, sondern vom König veranlaßt, welcher den Kronprinzen zur Vertretung Preußens dclcgirc» wollte, waö aber an dcr entschiedenen Wei> acnmg des Kronprinzen, die demselben für Preuße» verderblich erscheinende Politik Vismarck's zu vertreten, scheiterte. Frankfurt, 20. August (10 Uhr 39 Minuten Vormittags), Die Theater-Festvorstellung ist glänzend ausgefallen. Die Gruppe dcr Fürsten i» der Mitte des erste» Ranges bot lin herrliches Vild. N.lch der „Süddeutschen Zeitung« ist das Telegramm aus Aa> den, «der König von Prcnßc» habe abgelehnt" .n». richtig; dagegen spreche, daß dcr Letztcrc bis .'l Uhr Nachmittags in Wildbad verweilen wollte. Hcntc Mittags besucht Se, Majestät dcr Kaiser den Herzog von Cambridge anf Schloß Rumpcnheim, Frankfurt, 20. August (11 Uhr 14 Minuten Vormittags). Im englischen Hofe, wo dcr König von Sachseu wohnt, ist noch kciuc Nachricht bezüglich des» scu Rückkehr eingelangt. Die «Ncuc Frankfurter Zei» tnng« bringt angeblich aus sehr zuverlässiger Quelle die abweichende Vcrsio» : Dcr Kronprinz vo» Preußen habe z» Gastcin abgclchnt mit uud auch ohue Vis> marck, so lauge dieser sciueu Postcu behalte, als Stell» Vertreter Frankfurt zu besuche». Dasselbe Blalt oer« sichert, eS scieu schon gestern Nachrichten eingelauflu, die das Komme» des Königs von Preuße» vermuthen ließen. Die Spannnng ist außerordcii.lich. Frankfurt, 20. Augnst. Mittag«. Bis zur 2»!„ide ,st nicht bekannt, wclchc» Erfolg die Reise des Königs Johann beim Könige Wilhelm gehabt. In diplomatische» Kreisen wird jedoch verbreitet, die Aussichten anf das Elschcincn dc« Königs uon Preußen beim Fürstenlage seien wohlbegrüneete. I» der Unter» redung, wclche der König vo» Sachse» vor seiner Abreise nach Vadcn» Baden mit dem Kaiser vo» Oesterreich im Beisein des Grafen Nechberg gehabt, soll König Johann ermächtiget worden sei». Preußen, wcuu c« etwa hicran Austoß uchme» sollte, in Vezua, a»f den Vorsitz im Vuude Vermittluugs» Vorschläge zn machen und die Vcreitwill'glcit des Kaiser« zu Modifikationen dcr Reform.Aktc «loszusprechen. Man sagt. König Wilhelm habe in Wildbad die Königin» Witwe von Preußen besucht, und diese habe Vrr» ständiguug mit Oesterreich empfohlen. Hier finden Konferenzen der MuMcr, Statt in welche» «m'llhei'e» ^ Neformprojeltes distutirt wcrdcn. Min.ster Roggenbnch (Badcn) soll erklärt haben Baden müsse d.e Neform^Ille seinen Kammer., zur NaNftlat.cm vorlege,,. Andere Minister schlosst" ?54 sich an. Er cmpfal'l direkte Wablc». Man glaubt, daß ein alteruati'.'cv Wabliüodnö auqeuommeu wer« den wild, E>>! Ma»!ttft der ^iirste» an die Deutsche Nalio» wird vorbereitet. lPr) Frankfurt, .'", 'AuM. ^ Nhr .''< Miiuitcn Mcndi« ?l»f der hcnli^cn ^orsofahrt wnrdc dcr Vaiscr nut >',ubcl begrüßt. Mor^cn früh wird dic Rucklchr deö >ls»iq^ uon Tachseu erwartet, ^cr putsch!»!) dc>> Bönigs von Prcußcu ist »och uubelauut. Dcr Au>?schus:aittra^ dc«>'.'lbsseordnctentacic^ lantel .lnuahmc de>> ^teforiuvorschlaqc^, vorbehaltlich oon Modifikationen, namentlich a»f ^infuhrunq vo» diretten Wablc», Dnncker, ?äml',e ^elitisl, »»d '«rater siud dafiir ,ieniu!!»l, Frankfurt. ^>,-.'l,,g!,s, .,^ U!,r ^'."M, Abe»do>, I^N'Vöüili oou Tachseu !>at da<> nuchfoleieudc »Tckreiben a» den,^öni^ von Pi'eus!en, >!>!'», l7. ^lnqnst, milge >w>n»,en! ..'.'Merdiirchlauchtielstcr nromninbti^slcr .viirst' Dic auf die ^i»!ao!in>; ^r. 'Nlajcstät deo ,>iaiscrs von ^cstcn^c!! i»r ^erall,»»ss ciner Bnndesreforui allhicr versammelte!, dcntsel'cn .nirttc» mid ^reistadtc babcu üc^licli empfunden, l^urc Majenat »icht i» ihrer Miltc ;i> sehen. Mch «emttnißnahme dcr lw» Hr.'.>.>iaj. dem Raiser n»^ mitgetheilten Vorschläge habe» wir in demelbcn allseitig cine qecignete l^rundlaczc fur »uscrc Verhandlungen erlannt, deren Resultat wir Eurer Majestät jedeufallo z»r Einholung '.'lllerhl'ckstihrcr lau-deeversasfungsmäßigeu ^unimmnug vorlege» würden, ^i,- bear» al,?r den lebhaften Wnnsch, da l^nrc Majestät ^ ',!!!>, !„ so hervorragender ^eisc a» deu Erfolgen »»ühuuqen 1b>'i> ,;» haben, das; .'lllerhochft' dieselbe» a»ch schon a» nm'crc» Bc'rathiuu^» sich l>c-tlinlM» möchte», damit das Ucil Enrc Majestät ja s^ll'st aiicik.ni»! hade», »»> so kichlcr »»d sicherer ;>mi ^ic>c ,in'i!lnl N'crdc» »!ö^c, mid wc»dc» »»c< dalnr i»> ^iUmicn nuf Ällev höci'stihrc dnüdcc'frcündlichl'!! «"csiminuqi'i' 0» ^»rc ^Uiajestiit >»it der dri»qc»dc» ^"itte. dus- '!! »wchtcü, l>> »ii>»»l,i ^eich»c!e.-! c<« l>l>er!!o»!N!c», <^»rcr Majcslat >icsi Tchrcil'c» i,i »»',>' a!>cr ')n>>»c» ;» iil'cr-l>ri»qe» »no »»sercm ^v>>>l'>>^.' »och »liuidlich ^orte ,;» leihe», ^'nnna»,^» ^»>c 'Mmstät », s, n>," Tii!»»!t!ichc ,>>»'stm !>l,!,^! ci»c ^i»l^d»»q ',»»> We,>U>c» ci,ic ^i»!adimq ;» cmem ^<^!l>' l>ii ^'„,»,> '.Niori^ ^,'lli> »>an,l a»acno!»»!c», .'fraxtfurt, '.'", AngMl > >"Nhr .'7.M. ,'iacht>'», i^er ^ioüiq vo» Prc»s!c» >iat uncder > >' f » si r l, i^cr '."l>,< ^ld^cordiictc» ^aaco >^cht dalii», daß Ncformprojclt a»;»»c>!!!!c>! »»ter dc> ^edi»>i»»>i direkter Wahlc,», l >", ^. P,, Berlin, '.'«>, ^»^u^ ^cr !,e»»iqe „^taatS-anzciqer" mcldct, ocr M'm,-, 00» Pn-nste» sci nester» Mmds X Nliv l'on Wilddad i» B^de» ^adcii ein ^ctroiscn, Mchmittags war bereits der 5io»i>i uo» wachsen in Bcssleilimss dc« Ministciö von Äc»n anqctoninie». Vcrlil«, ^", Anq»s!, ?ic e,csteri! a»S 3t. Pe tcrolnne, >»itqethciltc '.'!aö,>ickl liat sich i>» Wesentliche» bestätigt. Die Bant lost ilnc -,'l'otc» nicht mehr a,c-ne» ^»»perialc» , sondern e>cge» Wech'>s a,,f London »nd 3ilbcr cin. «Paris, .'l> An^ls! Die trei Nolc» stub "" 17, l> M, rein >lal'inete vo» Et. Pctei^'iir.i »bcl» sscl'e» wore»», ^üvsl Ko>ls>1',iloff bat cillavt, lrs! tie Vefll'le 2r, Majesta! t-cs >^ii'c!H wcq,» tcr ^» lrlbcuende» ?I»ta>l'>l einl'l'len ;» müsft». ,^,nitt AlsllN^sr l'cfiüeet sich »l»i^>'»6 drr^il »ich! >» P» !>v«luir>i, .u! »»scren rsft^lllc» Kreiscn bensch! >» lcl l'olniiche» ^ra^ cine cr»c»!e >ircßc Pc>stil»>»»!!^ ma» will bier N'issc». (,^nqla»v babe m ^elei^lnl^ in der obsanvcbcnoen ^>aqc solcl'e ?Ic»ßcr»»»il» i^l^ü lasse», !ucl,1'e seixe i'iebc zn cii'.em ^neoe,, »,» i>'ec>! Preis durchl'üelcn lasse». Ma» fi,wel rici» liner rich' tigs» Tallik nnd d,r ^vis^'c» beiden Näch!e» l'l' stelic»d>» <>>!,!!!>' ,!> der polnische» ^>a^e »icht c»!' !l'>c>!^e»l', (5i»e )Is»ö!>!m,i ^ord Nusscl!^' wurde l>ier l>c< san»! u»d bat »»an^eneb»! beinbr!, Russe» sa,ite! „^lndiaiw ba! »»ö den Haudsän,b l>i,uie,l>o>fc» , wil I'ückrn uns nach deiuselbe», aber nur - nm ib» Nin'Üaüd zurückzustellen," Hkanfthai, ^, ^uli, Die kaiserlichen nahmt' die ^orts von .1,'anünzi, Der Milado l,a> ci>« ?!nc!rdnuu^ erlasse», ^»sol^c ivclcher die fremden a»< sicwicscn werde» uud die Häfeu ^n schließen sin^ Da« (5rdlicbcu in Äianila verursachte ciuen ^>1,ad<" von l<» Mill. Dollars. 'Atl,e», l-4. '.'ust. Die, Nationalversauw' lnna, beschloß die Umssestaltun^ dc« Teuatö nud die >'lc»dcrunn der ^üsissnicn dce Erlöser ^rdmd. >^" Pyräus fand eine blntiae ^chlä.ierci zwischen qrit' chischc» ü»d cnsslische» Matrosen TtaK. .uitworilichcr Ncoasleur: Igna, v. Hlciumayr. Druck und Verlag l'on I,. >x,!,,«sl lwr, Z»», Äl'tl. Mil!>i>,z IV. l!l,r,> ?,t Ht^»„n,n,, <1,Ü, t>if A,!,!',!, r,,!,,, lü >',„ ,ll„>s.„ j,d°ch !l !>,d,'„l,!i!' 7,>'„d,,»,,u,i,« v^^»q«w,,,l >,. n,l I> >'!z^ »!» >>> P>,nl»,!, r.!,!,^>» !> >? lull ^:U',l N!» >,!^' K>.l!n.>s>>! >!,,>!> l^l.^ ,>,,!„,!l„t> fll>ssi>!, ^nn'ili^ »r,i»a>. ,>^„n^ , ,„ 5>"'„ ^,! - 7^! !'. ',>,„!,!>, >>, !>!!I! ,^nt ,'Xml, '>! ',»1,5." 1„!,!,l,> !,,,! !^>! ÄN>,l.!,„ ,!!!> , <'!-,„>,'," , , „ 5, „ «!»7>! !-^>! vl.»a>i,„!,s , , . , „ 5, ,. 7>!,!>n ^ d,l!° ml, Mai <»,'»>', „ .< „ 77,N> 77^0 .......>,,, .!,, I,»! 70 <^c,n, ,?«,„!,n,,n. z,i l'» l,n^!s. 17,— !7.'><> N i»r «r<>»! Ob,-Otst, und Lalzb, z» 5>", - »,^!»„ ,.,'<„ !">'.> !>! ,!t>',lnt,, ,«lai» !! Küst, 5, „ «^, - >x , n Piüln!>.!, 5» „ «?. - ^ u„,,i!!„......5» „ 7>!7,'> 7? 2'» Tl,n, B,»> ,,»rl', ,, Slav, 5» . I «>"a!!,i.».....5> „ ?!.^.'> 74,5>l> Ll>'bü>!', u, V!>!,'w , , 5> „ Ž! ^ 7,^,^,> V,».lianischl« N»l. !V>!» 5. „ !>2 5,U Matii?»n!b.n>l..... ,»l,0!t,'A!!l!>>,! ,„ ÄX) fl, o, W. !^.'-!, !^ll, G>aa<«°«ls,-a»es. z» 2s«» sl, l'Ni. ^.-c 5>>, !!"»5>n Kai,. 47/,<> S»d,-n°ldd.V.rI','V,2(X>„ „ >.'75><> ! ta>il<-, lomb. «en, n. c,n!r, ital.'5is ÄX»fl, ü. W '/»0 ,fr, mit (»>n,a!>!unq..... ^ >»i — 2i7, !lail^,>sw,-V>,ln,,,!.'0ftfI. l'v'l, „,i! l>„,i.!!>!„!!.,, , .'"2 7,' .',>'! „,'D>,„N>isch '<"'. !!^ W,.,»r D,<„n',m, A!l.-»»ts, '.^ i,> , ^,s,lr ,!l,l,>nl'!„.l, , . :!!, - l>^> '.'<>'!>„>, ')>'<„!'>i!„, ,i, ^X) !> ,!>,Ü !>„<'.',', >!», '.1!,,>„ -'«X! st !', Vl, M, !>) fi. <7i,"/„> !li,!,,i!,l,!!!,,. l >7 «vfandbriefe lfur,<^fl.> voss O'll Z»ni,i ssrld.^'Anss^lt s,,s Hanr,! „ <^.»' <„ N-! s!, >, ,. W. , . . I,'!', ! Don »Daml'n ->''! ,„ K"» fl <^M ','.' !'^ .^' Hiar!,,,,!,. ^,!,,, „ 40 „ ^' ' ^l! .'>>> >, „ !!» Halm_____________4!>N >'n W ^', ^,' l!,, ,'^, '!l>i,s„, ,u4«ft, N^.V ^!'I7,'> .^'^ l^,>»» „ 4l>..... Tl, <«!!,.'!., ., 4" „ „ , ,'!! 75, W.„^,!,'.,,,,ß .. ^,»,. .. , 2!.- . ., :.',!..... Ä> ^ ,,,,> ^'„di-,, ,,„ l>» 'l«i, L!,U,„, . !!, >,> >l^, 'l!.,l,« n,r NX» ^l,„>!« , . 4! !>> 4'^ er Olelvsort,,,. ,!t. W,>„,'D„lal,» ü s> /!l !,, 5,sl :"" Kl.'N,n . . , !,', „ ',' . „ I,', „ ?!>„'!>,,^>«d>,'s , . "„!'!„ « „ !X,!ff ^m,'ni>i!s !' „ ! » „ !» „ V Affekten lind Wechsel-Knrle a» der k. f. vffentlicken Vörse in Wien. Leu ^l, August ! Anetten. I^echsfl. Ä,^ll!>,u,s 7»i l>, Eill'l!.....Ill - ?,'^ ''!>,! X,!' >' ft' k°n>> n , . , II! 7/. '«>i,,!al!,.n , . 7!!7 .».l.D»^t,n , 5>.ü «r,>,las!!,! . . 1/ !"!<)cr >,'osc . , lu! 5,, if v e»« d »l« 2l »zeig ». Dll! -.'<», ^l!>,»,'l I>'^, N',!>er v. Oü'.'lsl. >.'o» Vf»,l!,q. — Die Hlrrei^ '.', streit. - S>rl!>,, Mcncia! > «?o»,n!, — .«ci>!ci, c^'ichä»dl,s, — Pollas. -. Vuchw.ilo, .N>>uf° lciüe, — C'l'llic'Ni'. - L>c>!!>!, »ob — Wc>üm>i»n, i'on Trieft, - Hr. Dr. R^'sina, Hof' mW Gcnchi«. ^Idrolai. l'on ?,'s»sta:!' - Hr, Brübl, ^ailifnliir, »'l'n Lalinsl.id-t, — Hl, Vlckel, >.'0N Mai»; - Hr. '^la,,re,>z, ^al'>,la»l. vo» 'Wicü, — lie Hcrrln: El'indlli, ila>'sicr, uul' ?I»!I'aIl,,, Vcrstorbcllc. ?c,! l">. Ül',,»,^, Ls», Il>s>! 2L>rmcl. Aie!lcl-bill'lcl'. ici'll Techier v>,^.i, .,!> >>'.'.^ibrc. am Voor ^rüul'c -'ü, > ', >^>l ^crutuficlin. Tcui Heir» >I,^m< Vcrdcibcr, k, l, U„t>l H!cn,r.I„sl!cliol, sei» Eolm ^cba.!,!, Schüler dc> ruüs» ,G^>»»"s<,!l^l>'ss,, all !! .,al>>e. i,l lcr Grapsch., . Voistati 'i^ ,, au o>c ^i!!kiä,l,ii!g, Z"!>s ^'cruc. Z!l)a»g,i,^, „l> ^ö Iab.e, ,,» ^»,v>m>i>ui.>ei!öl'.i!>s,c '?>>. !7, <,„ s^ ^'»»^c„!älu»!!^. Te,» .^l!,U ^!»!^!> Schutt, 5>>u. lclöma,»! u» P.rzl!!»« bei Trillü. sein K>»t' Zol'.i,,» all ! Ucaa! uuo II T>>^c. >n der Sl>>dl ^il, !'>'», a„ d>r l,. ,ll,,,az ^>,,!;I,'„el. .ill !>'» Z>,!'!e. ,ü! ^!»)!l!>'i!.,l Nr, 1 . a» lcr O,l'irn> I.ib.»>!l!>^ deiselbe w»rlt a/richiliel, blschanl. Dc» 11 Mor,i>'.ilN,'a Sll!,ü . Magc,. a!> 2l' Iahrs. !li> Zwllspllal 3ir. 1, a» del ^imaliilahmmlg. T,» ix. — H,n Ialov V.indly. ,ss.ch'cbsi,tcr. all .'!,", )al)re, in der ilavuziuel-Polstast ?>'e- '^l, an dll ^'»»^»tuderlulo!». D<» !!>, — Maria Kxluil, H>nl«l',siy>lsw!tws> all 5>l ^alirc, in dei Gratischa>P>.'>N.>0l Nr. 7l. a» llr Pluslwassersilcht. — N. N., eiill !,»l>ls.>!!„!, Mannsl'»lso», bti l.'i Inbre alt, insZiuilil'tt.,! ?ir. I sl,ll»l!'e übeirracht. Die »euestc ?luäqal.'e voi» B r o ck I) a u s Clinlltlslltillllö-zmcoll in l2l Heften ist billiq zi< verlauf.,,. Auskunft im Zciil»,H6:(5om:>.ur hier. Warnung. (5S hat sich die Ungereimtheit einqeschlxh^ daß in dcr Iternallee, hauptsächlich in de» H''"^ reihe vom Theater geqcn das (5asino, dic l?^ von Dienstmagden mit Kindern beseht »nd auch verunreiniget werden. Indem sur K>" abgesonderte Spielplätze bestehen, so wnd ^ ser Unfuq eingestellt und ein Ailfsichlso>^ zur Ueberwachung bestellt. ., Magistrat ilaibach den l«. August >^> Vcrgnngnngs-Reise. Iamstng an« H. September d. I. qcht Nackts, "^' Ankunft dcs Wicncr nnd T.icstn Post^nqcs, von Pragerhof na^ Ofen ml Hcvarattllq ab. 'Allftllthalt in Qfen Pest «. nud 7. SH Abfahrt von Ofen dcn ^l. Scvt.Frnl'. Ankunft in Prägern"' Abcndo, zum Alischln!,' dcs Wicncr und Tricstcr PostzMS. Tic Fabrt in Waggons «,. Klaffe, bin und zlll^ pr. Person «H fl. 3«D kr. oft. Wäl,r. .. Für Uaibach nnd Umgebung woilcn dic Falnkartctt l" 3K. August int Komptoir dicscs Blattcs qclöst werdell.