Mum. Nr. lg?. Prilnnmciatlonsprel». Im somploir «an»I. fi l,, hnlbj. st. 5 t>a. lfüs dir i, 5,,» ss, Wt h^ ^„f, g„n^. s>, ,5, halb,. ?.'.<> Donnerstag, 89. August. InlertlonSssebilt: Fllr N»in« I»s«»a»« bl» zn « ZtUe» » ll,. groß«,! pl, Z«ile « lr., bei est«en Wiebeiholuogm Pr, »tt, Amtlicher^Thelk NtthöHs!.' "/^ t- Apostolische Majestät habeu lnit ^'^lh/wl^!^?^'l"''ll vo.n 22. Al.gllst d. I. am 3"tlKls «i^ " ^" Eapodistria dm Domherrn "'lrktor ^^ ^'"""" zu" Domdechanten und den Einl'il« l.n <^" ^tnto Grismii" daselbst. Peter "ch D.>cl',.i, """'Herrn, ferner den Erzpriester, Pfarrer °tt Tmv, '" '" ^llano Felix Sit^ mit Nachsicht ""'llrll ^....^/" ^hnndoinherrii nllergnädigst zu er->-^!^"^. Stremayr m. p. ^. Nichtamtlicher Theil. ^"""i"n auf dem Occupatioudlchauplatze. ,^Wwiu2..^" ^'l^ung von Mostar auf dem l"vu auä ^" ""d nach der Eiuilahme von Sera-^teiic Nn< , ''" bosnischen Occupatiollsgebiete ein-^"eichils. ' "^""g 'll der Vorrücknng der l. k. "och a» 'ZI"M"lche» Trnppcn hält auch'zur Stunde ^ ein'i^,i,.l '^^"ud in der Beweguug ist jedoch ?^"ua d.! ""' ""d "uhert sich lediglich nach der '^ dic t"l^s""^s^" Operationsobjettc. Thatsächlich ?'"«" in '.,!?"' Truppen auf bcidcu OceupationS-3'" die S.'?" Thätigkeit, denn es gilt jetzt vor ^' i"tcr,u^ ""a bes Erworbeuen. die Schaffung '"en rM""" ^"s's in der Herzegowina und in Im Gcbirgskriegc gehört der Schutz der Ve-wegnngs nud Vcrbin'dnilgsliilien zu den schwierigsten, die volle Anfmerksamkeit der Generale und die aufreibendste Thätigkeit der Truppen erheischenden Aus gaben. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Ver theidiger deS Landes die Factorcn seiner Kraft aus der Schilderhebnng der Bergbewohner selbst zieht. Die mindestens W Nizam-- und Rcdifbataillone zählende und von einer guten Artillerie unterstützte reguläre Trnppe bildet den Krystallisationskcrn, an welchen alle Elemente des Widerstandes naturgemäß anschließen. Iu der Front geschlagen, werfen sich die ^ durch die Stöße miserer Brigaden bei Kosna. Iajcc. Hepc'c, Vn-zovac'a und Serajewo zersprengten feindlichen Abtheilungen in Scharen von lockerem tattifchcn Verbände alls nnsere Flauten und Nachschubslinien. Sie könnten da die Verpflegs» und Schlachtvieheolonncn bedrohen, die Neserve-Anstalten beunruhigen, wenn wir die Overa» tionslinien verlängern wollten, ebe noch ausreicyende Bürgschaften gegen den Eintntt der angedeuteten Eventualitäten geschaffen wurden. Den kritischen Beobachter kann daher die adoptierte methodische, sistematische langsamer, aber unentwegt dem letzten Ziele zustrebende Operationsweisc nur mit Aeruhiguug erfüllen. Sie allein bietet die Garantie des bleibenden Erfolges im Gcbirgskriege. Der größte Theil von Nordtirol war 1703 scbon in den ersten zehn bis zwölf Tagen der baierisch-franzö' fischen Invasion von den feindlichen Heersäulen über« schwemmt. Knfstein, Natlenberg, Hall. ja die Landes« hanptftadt Innsbruck selbst ünb die Grenzpäfse von Scharnitz, Luetasch. Ehrenberg befanden sich in der Gewalt des Kurfürsten Max Emannel. Geblendet von solchen Erfolgen, ließ er in Einem Zuge seine Ba taillone über ocu Vrcnncr riicken; ja seine Streif-particn bcnnruhigten selbst Sterziug. Diese Uebcrstür-zung war aber auch das Verhängnis des Kurfürsten. In seinem Rücken erhob sich das Volk des Inn- und Ziller«, des Stubayer- und Lcchthales, und wenige Wochen später stand kein Baier und kein Franzose mehr ans Tiroler Erde. Solchen Rückschlägen kann im Gebirgskriege nur durch eine fchrittweise Äesetznng des Landes vorgebeugt werden. Nach jeder gewonnenen Etappc ist diese m den planten gegen alle Zufälligkeiten sicher-zustellen. Wie es scheint, sind im Hauptquartiere zu Serajewo diese Erwägungen die maßgebenden, daher der scheinbare Stillstand, der, wie aus den Mit^ theilungcn vom 27. d. M. hervorgeht, keineswegs dir Entsendung von Streiflommanden und Sichenmgs-abtheilnngcn, selbst auf namhafte Entfernungen von Mostar, Scrajewo und Banjaluka, ausschließt. Die erwähnten Mittheilungen illustrieren zur Genüge die erfolgreiche Thätigkeit dieser Streifkommanden. Andererseits ist es wieder sehr erklärlich, daß die Führer der Aufständischen alles aufbieten, um auf unsere Flanke und rückwärtige Verbindung zu drücken. Dort allein können sie hoffen, irgend welche Partial« erfolge durch Ausnutzung ihrer vorhin geschilderten natürlichen Vortheile zu erringen. Dem Angriffe auf die halblreisförmigeu Stellungen des Grafen Szapary znnächst der Vcglcitllngshöhcn der Bosna bei Doboj vom 22. d. M. ist daher am 2l!. d. M. ein neuer ge-folgt. Derselbe scheint jedoch nach der vorliegenden Meldung des 20. Dwisionslommandos mit schwächeren Kräften unternommen worden zu sein. Daß auch dieser Angriff von unferen Truppen zurückgewiesen wurde, ist selbstverständlich. Vorgänge in Serajewo. Ueber die Vorgänge in Serajewo wirb der „N. sr. Pr." unterm 22. d.M. von dort berichtet: ..Die in Serajewo von dem Armeekommando bisher getroffenen Maßregeln bezwecken vorzugsweise die Hersteil« lnng der Sicherheit unserer Truppen und Schaffung geordneter Verhältnifse in der Stadt selbst; dem entsprechend sind die Stadt und die einschließenden Höhen aenilgend besetzt, Patrouillen durchziehen alle Straßen, flüchtige Befestigungen werden hergestellt und die bezüglichen Arbeiten heute in Angriff genommn«. Die Entwaffnung der hiesigen Bevölkerung geht rasch, sicher und anstandslos von statten. Die türkischen Megicrungsbeamten wurden wol vorläufig ihres Amtes enthoben, doch wird man wieder auf diefe zurückgreifen muffen, weil sie die hiesigen Verhältnisse am besten kennen und ein neues, verwendbares Beamtencorps in diesem Lande gegenwärtig absolnt nicht anfznstellkn wäre. Der Mangel und die Thenerung der Lebensmittel und der gewöhnlichsten Bedürfnisse machte sich schon vor^ gestern in so bedenklicher Weise fühlbar, daß man ernstlich daran geht, diefem Ucbelstande abzuhelfen. Vorläufig wurde eine Kundmachung publieiert, durch welche un« verschämte Preissteigerungen mil strenger Strafe be» Feuilleton. 'hrieb^.^ustautiuvpel wird der ,Wr. Abdpst." gc- ""' Konstanlinopel, am Ein^ U.^ ^'lfes, rageu die fogenannten ä?"este Eo ,«,"" dem Marmarameere empor, der 2?z sowo ^°"lcuthalt der Bewohner des alten ^Urkisch^ "lch später des griechischen wie diel k Nllcli? ^Mstantlnopels I^^nseln/^^lche sich zwischen den beiden größten Qfl^ Vi. dcv 3,"^ ""d Khalki, ausdehnt, war am ''«'' drr 2V"H "nes aus Auregung von ^len WmV ^"' Flotte veranstalteten inter^ llinw?chr g^ "M'ntz ^„ 9^^,. ^,^ Segelbooten, ^ M"cr z"ll" w sind in Konstantinopel, dessen ^^ bedeutenden Theile ich mit ^''Ü > N 7' "'" W populär. Diesmal ^e l I"nd/Vs/'°ch elne besondere Bedeutung durch !< lentlichs 3,.? für die hiesige Bevölkerung die Friedensfest war, nach den AFMllcn i"U"l.""es ^.h^m,om, an allsrcge.iden »w /" dieV"' ^'U'!M welcher den'Feind K3 ,sie F Thore dieser Stadt gebracht.' und ^aW'^"s mit?. l6""chu ^ ^ ^, „^„enlosen ^ ^ flüchtigen Fantilien. deren hlichk 7"l 3 ^n"'Z '"' ^»ssc 'ist. i.n letzteu ^ill ^"nte wm ^'"^'N Ehalten haite. Dle kV V^' Sinu^ ."s die Reaction des heiteren. 3" f^ ^reck«, ^r Bewohner dcr Hauptstadt tl°lig.'^ den« Izrnen des letzten Krieges gelten. Hl ^lherdp '" "^"' ""''^'" lebhaften An- ^sse durch z^m"!^" Wettkaiupf ein besonderes ""Heiligung einer großen Auzahl von Booten der englischen Flotte, welche in derselben Bucht vor Anker liegt, so daß jedermann ganz außergewöhnliche Leistungen auf dein Gebiete dieses Sportes erwartel« konnte. Abgesehen von den stabilen Bewohnern der Insel und jenen, die ihr Sommera.nartier dort aufgefchlagen, zählten die Zuschauer, die vom frühen Morgeu an aus der Stadt hinausgetomlNkn wareu. nach mehreren Tansenden. Ein herrlicher, wollenloser Sommertag, dessen Wärine eine leichte Brise zeitweise abkühlte, dazu die schöne Einrahmuug des Bildes — im Vordergründe die beiden Inseln, die eine von einem alten griechischen Kloster gekrönt, beide geschmückt mit freundlichen Villen uud Gärten, — am Strande die mit vielen Flaggen gezierten Tribünen, welche die Menge kaum faffen tonnten. — rückfcits das asiatische Festland, das vom ebenen, flachen Ufer sachte aufsteigt zu niedrigen Hügeln, die einzelne Dörfer, Felder und Baumgruppen auf ihren Abhängen trageil, während in der Ferne die Kuppelu und Miuurets der Moscheen Stambuls sich uoch vom Himmel abheben, dazu jcner Farben-zanber. den die Sonne des Orients hervorruft und dessen Reize man fühlt, ohne sie beschreiben zn können. - dies alles harmonierte wuuderbar mit der Szenerie selbst, welche in nächster Nähe das tiystallhelle, azm blaue Meer mit den zahlreichen umhcreilcnden Booten, die festlich geschmücktcu Dampfer, darunter sämmtliche Stationsschiffc dcr fremden Gesandten mit den Missionschefs an Bord, und mehrere fachten, deren eiue den russischen Kommandierenden General Tottlebeu, eine andere den türtischen Großadmiral Achmed Vessnn Pascha gebracht hatte, darboten. Im Mittelpunkte dieses bewegten Bildes standen die vier großen englischen Pauzerschifsc „Alexandra", das Adnmülschisf. „Devastation". „Temelairc" und „Achilles", deren reicher Flaggenschmuck die furchtbare Zerstörungskraft, die in ihren unförmlichen Gestalten verborgen ist. nicht vergcffen läßt. Die Regatta begann um 10 Uhr mit der Wettfahrt der landesüblichen Boote, Kails, mit drei Ruderern; es folgte eine solche zwischen dem hiesigen englischen Ruderklub und einigen Offizieren der Flotte, eil, Mutch. das unentschieden blieb, da ein Verstoß gegen die Bedingungen des Spieles unterlief; endlich fuhren zwei tnrlifche und vier cnglifchc Kriegsboote zu je zwölf Rudern um den Preis, den das erst angelangte Boot dcr Türken erhalten hätte, wäre nicht cünstatiert worden, daß während dcr Fahrt ein zu Beginn und zu Ende derselben versteckter Hilfsmann kräftig mit eingegriffen habe, um seinen Kameraden zu einem leichten Siege zu verhelfen. Da2 meiste Intcreffe vereinigte sich wie natürlich anf das nächstfolgende Rennen, als dem einzigen internationalen. An diesem Kampfe nahmen zwölf Boote zu zehn Rudern theil, fechs englifche, vier türkische und zwei österreichische, letztere vom Stande Sr, Majestät KanoncnbMes „Albatros". Es verdient besonders hervorgehoben zu werden, daß von allen im Hafen vertretenen fremdländifchen Marinen: der französischen, deutschen, italienischen, amerikanischen nnd österreichischen, die letztere allein cö wagte, mit einem so gefährlichen Gegner, wie die Engländer, und unter Umstünden, die einen Sieg fast unmöglich zu machen schienen, in dic Schranken zu treten. Denn während ihre Gegner, von den Türken zu geschweigen. aus mehr als 40W Matrosen m»d gegen 100 Booten, sowol was Mannschaft als auch was das Material anlangt, das Allerbeste zusammenstellen konnten, war der Kommandant des „Albatros", Eorvettenlapitän Brudl, aus die beiden einzig«, zeh,»' riemigen Äarcassrn. welche das Kanonenlwi't fuh''-angewiesen, und stand ihm aus der sechM K"P e M ' leu Bemannung desselben auch nur line fth, l^lch"»"" Auswahl zu, < Schluß folgt.) 163« droht werden. Als nächste Folge blieben gestern viele Vertaufslotalc geschlossen. Manche Artikel sind um :j(X) Pcrzent über den normalen Preis gestiegen. — Hafiz Pascha ist soeben unter Escorte' nach Brod abgeführt worden. „Heute wurde von dem Militär- und Zivil-gouuerncur für Serajewo eine Gemeindevertretung eingesetzt. Dieselbe besteht aus 1« oertrauenswerthen Mitgliedern aller Confessiunen, und zwar aus fünf Muhamedanern, drei Katholiken, sechs Orthodoxen und vier Israelite», Aus ihrer Mitte wurde der Beg und ehemalige ZivilPascha Fazly zum Bürgermeister ernannt. Fazly ist eine in der hiesigen Bevölkerung hochgeachtete Persönlichkeit von tadellosem Rufe. Die Gemeindevertretung hat bereits zu function««» be« gönnen. «Heute niorgens wurde der berüchtigte Agitator und Insurgentenführer Hadschi Iamarkovi«! in seinem Verstecke im Polizeigcbäude eruiert und verhaftet; in seinem Stalle fand man vier gesattelte Pferde. Abends wurde Iamarkovic standrechtlich zum Tode durch den Strang verurtheilt und justificiert. Bei der Publi-cation des Urtheils entwand er einen» Soldaten das Gnuehr und feuerte in die Menge, ohne jemanden zu treffen. Hierauf wurde er gebunden nach dem Galgen geführt." Der Brand vun Banjaluka. Ueber den Kampf vom 11. d. M. in und bei Banjaluka und den Brand dieser Stadt erhält die »Dtsch. Ztg." von einem in Banjaluka befindlichen Oesterreicher eilten längeren Bericht, dein sie folgende, zum Theile neue Details entnimmt: „Unter den grauenvollen Szenen, welche am 14ten d. M. in Aanjaluka stattfanden, war eine der schrecklichsten die Plünderung und der Brand des Fran» zistanerllosters. Dieses wurde eines der ersten Opfer dieses entsetzlichen Tages. Als sich die Franziskaner von der großen Gefahr, in der sie schwebten, über« zeugten, ließen sie alles im Stich und flohen in das Trappiftentloster. Gleich darauf wurde das Fran-zistanerlloster vou den Aufständischen besetzt, welche von dort aus die Stellungen unserer Truppen be« stürmten. „Es blieb unserer Artillerie nichts anderes übrig, als das Kloster zu bombardieren und ill Brand zu stecken. Hier nun gab es Szenen, die des Pinsels eines Höllcnbreughel werth wären. Als das Gebäude schon in hellen Flammeu stand, schössen die Türken noch immer aus den Fenstern, durch die Dachlucken, durch die Thorschießlöcher, und als alles vergebens war, opferten sie sich demVerbreunuilgstode; lebend wulllen sie nicht ul die Hände des Feindes fallen, den sie nach sich beurtheilten. „Der Kampf dauerte bis zum Abend, und als schon alles uo aber fchien, fielen plötzlich aus fieben Häusern hundene von Schüssen auf die Unseren. Eine Schar von A lMndischen hatte sich in denselben uer-barricadiert. Auch diese Gebäude wurden von unsern Truppen in Brand gesteckt. Die Insurgenten, die nicht dabei fielen, verbrannten lebend, aber heraustreten und sich dem „Giaur" ergeben, das wollten sie nicht. „Grauenvoll war auch der Brand der Caräija, d. h. jenes Stadtthelles, wo alle die hölzernen Buden der muhamedanischen und christlichen Kaufleute und Handwerker liegen. Die in diesen Buden enthaltenen Waren repräsentierten einen Werth von mindestens einer halben Million Gulden, denn Aanjaluka ist einer der bedeutendsten Handels» und Stapelplätze Bosniens. Es war das eine fürchterliche Feuersbrunst, genährt durch große Mengen von Petroleum, Spiritus, Oel und Schweinfett. Herzzerreißend war der Jammer und das Geheul der armen Familien, von denen viele ihr ganzes Hab und Gut in solch' einer Bude und in irgend einem Vorrathsmagazine stecken ha.ten. Die Türken heulten wie Wilde und rannten, um zu retten, was zu retten war. Aber in demselben Momente stürmten Insurgenten von allen Seiten her und plünderten, was nur zu plündern war, ganze Säcke mit Kaffee und Zucker, ganze Ballen von Baum» woll- und Seidenstoffen, geschnittenem und Blätter« wbal. Aber auch die dortigen Christen waren nicht faul. Sie dachten sich wahrscheinlich: Besser ist es, Nnr nehmen es. als daß es verbrenne. „Die schöne Feril - Dschamia, eine der schönsten Moscheen der Balkan - Halbinsel, der Stolz und die Zu'rde vou Aanjalula. existiert nicht mehr! Zuerst wurde w gcplündert, dann in Brand gesteckt. Ver> stummt such die täglich fünfmaligen Rufe des Muezzins von, Minaret herab, und wahrscheinlich wno sich aus den Ruinen nie wieder eine Moschee erheben." Aus Gradista. Die Feier des GeburtKfestes Sr. Majestät des Kaisers m BoSnlsch - Gradi 2 ta schildert der Korrefpondent des „P. Ll." in folgender Weise: „Die feierliche Messe war auf 10 Uhr ungesagt. Ich wollte derjenigen auf türkischem Boden beiwoh nen, denn die katholische Feldmesse daselbst, wol seit Prinz Eugens oder doch seit Lauoons Zeiten die erste vou einem t. und k. Feldpriester dort gelesene, bildete ein kleines historisches Ereignis in der langen Kette wichtiger Thatsachen, wie sie sich soeben vollziehen. Der Krieg, den wir zu führen haben, wird ja von den Häuptern der Insurrection weislich auf das religiöse Gebiet, als auf den fruchtbarsten Boden im Islam für blutige Aussaaten, gespielt. Die feierliche katholische Feldmesse im hiesigen Kastell war also nicht blos ein historisches, sondern auch ein politisches Ereignis. „Die Messe celcbrierte der Reserve-Feldkaplan Wilhelm Spigelsli; im Kastell kommandierte Hauptmann OreSloviö von Wetzlar-Infanterie. zur Parade rückte ein aus einer halben Kompagnie Wetzlar, einer halben Kompagnie Knebel-Infanwle und emem Zuge Festungsartillcrie combiniertes Halbbataillon aus. Die Infanterie gab die üblichen Dechnrgen, die zehn Geschütze, mit welcheil das Kastell armiert ist. entsendeten die Salutschüsse. Schon der Schaiwlatz dieser Feier, welche präcis um 10 Uhr ihren Ansang nahm, athmete eine charakteristische Stimmung. Der freie Platz innerhalb der tafemattierten Wälle ist mit mel> rcren Zelten bedeckt und keineswegs geebnet, sondern vielmehr voll Gruben und Rissen durchschnitten, auf welchen das Gras wuchert. Daß die Mission des Kastells in früheren Zeiten unter der türtischen Be^ satzung eine fast durchaus friedliche war, ist an den Trockeiiständern für Kukuruz zu erkennen, unter deren schützenden Dächern unfcre Truppen in der ersten Zeit gegell den herrschenden Regen sich bargen. Der Altar bestand aus einem Kaserntisch, welcher auf eine rohgezimmerte Treppe gestellt war. DaS Kapellenzelt war eiu ganz einfaches Feldzelt; dem Pontificauten standen zwei Soldaten als Ministranten zur Seite. Als Gäste durften nur der Frachter, welcher in der Nacht nach dein Gefechte Depeschen nach Aanjaluka gebracht hatte, uud ich der Feier beiwohnen: man hätte gern alle Christen aus Aerbier zugelassen, allein es hätten sich auch leicht Türken hcreinschleichen können, was zu Excessen oder zu einer Auöspiunicrung der Schanze Anlaß gegeben hätte. Das Fest verlies in stimmungsvoller, feierlicher Weise. Man ist für eine kirchliche Ceremonie nirgends empfänglicher, als im Felde, wo uus ihre schlichte Einfachheit zum Herzen geht ulld wo man belm Freudenfeuer gewiß mit Recht daran denkt, ob man das nächste Kugelfeuer glücklich überstehen wird. Nach der Messe defilierte das Halbbataillou, und die Königsparade, welche mit derjenigen in del Festung fast gleichen Schritt gehalten, war vorüber. Ich empfahl mich von den Offizieren ulld ging hinaus aus dem Kastell, wo ganz Ber-bir auf den Straßen war, ohne im mindesten eine andere Physiognomie als die der Ueberrasch. Mig zu zeigen, daß das kirchliche Fest ohne Störung vou oben und außen vor sich gehen könnte." — Derselbe ttorresponop-it schildctt den Zug der von Banjalula nach Gradlska transportierten Gefangenen in folgender Weise: „Die wackle Kompagnie von Wetzlar-Infanterie, welche sich im Gefechte bei Banja-luka so ruhmvoll ausgezeichnet hatte, escortierte einen ^ug von 140 gefangenen Nizams. welchen Hauptmann Waberer, den gespannteil Revolver in der Faust, abschloß. Ill musterhafter Ordnung marschierten die Truppen und Gefangenen; die letzteren waren ja eben auch Soldaten, und man sah ihnen ordentlich die Freude darüber an, durch die Gefangenschaft allen Zweifeln, für und gegen wen sie eigentlich kämpfen follten. überhoben zu sein. Die Haltung, das Benehmen und das ganze Wefen diefer Leute machte auf unsere Offiziere und Soldaten guten Eindruck. Am selben Nachmittag kam der einstige Gouverneur von Banjalula, Hussein Pascha, welcher den Rang eines Liva bekleidet, mit seinem Stabc von vierzig Offizieren, alle mit ihrcn Harems, hier durch. Dieselben erhielten die Gastfreund^ schaft und das freie Geleite Durch Oesterreich-Ungarn zur Rückkehr nach Konstantinopel. Sie waren währen» des Gefechtes vom 14. d. ilii. Kastell, hatten also an demselben leinen Antheil genmnmen. Gleichwol erschien es doch gewagt, ihnen die Waffen zu belafsen; sie jchlepperten mit denselben durch die Straßen der Fe» stung, als gehörte diese ihnen; der Gedanke, daß sie die Nacht, in der sie angekommen waren, zu irgend einer Verständigung mit ihren gefangenen Soldaten benützm könnten, war doch sicherlich nicht ausgeschlossen, ulld dann Hütte es eine sehr unangenehme, ja vielleicht eine sehr blutige Affaire gegebeu. Die Leute dachten aber all nichts weniger als daran, diesseits der Save noch Parteigällgerei zu treiben, die ihnen schon jen^ seits des Flusses unangenehm geuug geworden war. ..Heute wurden wieder hundert ulld etliche Insurgenten eingebracht, lauter verwegeue Kerle, zerlumpt und zerfetzt, barfuß, aber sichtlich zu jedem Streich, und führte er mitten in die Hölle hinein, bereit. Das sind die hauptsächlich Gefährlichen, je mehr wir von dieser Sorte einfangen, desto besser ist es sür uns, desto geringer wird die Zahl unserer Feinde von jener Sorte, die uns nur hinter Schloß und Riegel oder wenn sie fallen unschädlich werden. „Unter den ersten Gefangenen, welche hier ein« gebracht wurden, befand sich einer der gefährlichsten Führer aus der ganzen Gegend und zugleich eM reichste,! Türken von Banjaluka. ein gewl ser F welcher einen Schuß durch die linke Schulter cry" hatte, dem er auch gestern erlag. D" .^I" Mann halte mit der Todcswunde ,m Leib dm a^V, stündiqen Marsch von Banjalula hieher F" °«A doch sicher ein bewundernswerther Beweis semer« ,^ lcit, und setzte sich hier noch znr Wehre, oa r '^ nicht nach Alt-Gradista führen lassen wollte "'^ den Soldaten, welche es gesehen hatten, l»B " ^ rcnd des Gefechtes ihren OfsizierS-Stellvertteter ^^ uiid dann massacrierte und die deshalb olMM ^ glühender Haß geaen ihn erfüllte, die GcdlM ^ packten ihn und schleiften ihn in dic FcstlMU. ^ ^ er lebendig nicht mehr herauskommen s""^ .^ er l0,000 Dukaten Lösegeld anbot. Er lvar M' ^ Tode verfallen und entging wol nur b^.^l>> Staudrechte, denn er gehörte zu den regsten /. ^ des Aufstandes; ihn hätte auch ohne du «M ., ganzes Vermögen, welches auf 100,000 DulB^ chätzt wird, nicht mehr am Leben erhalten l^. Türkisch-montenegrinischer Notenwechsel ii den Berliner Vertrag. ^, Die „Pol. Korr." interessanten Schriftwechsel zwischen dcn lN">H,j Nischen und türkischen Autoritäten, welchci ^ ^ voll den Schwierigkeiten Zeugnis gibt. w»M H« Durchführung des Berliner Friedensucrlragcs ^, zichnng auf Montenegro und die Türw " ^ audererfeits aber die mehrfachen BehanpUlM' „»! eine angebliche molltenegriuisch-turlisclie ^" ,,Dl> feindfeliger Spitze gegen Oesterreich-UmMll chend zu illustrieren geeignet ist. ^,,^ B Das Telegramm, mit welchem der 6,'^L Montenegro seine Beziehungen zur Pforte l"" zuknüpfen fuchte, lautet folgendermaßen: . .M „Cetinjc. 15 Angust 1«7«. Se. Hohe't^il von Montenegro an Se. Hoheit den lMl> « ^ Konstantinope'l. Nachdem lch vom PnM'', d" Kongresses offiziell eine authentische AusfcrM^ B Vertrages von Berlin erhalten habe, cvgn'ip, ^ großer Genugthuung diese Gelegenheit. "'"," ^" Hoheit die Korrespondenz in der auf "'»'>" FM Gesinnungen gegründeten Hoffnung wieder ,^ men, daß in Hinkunft die Beziehungen ^M'f. hohen Pforte uud dem Fürstcnthumc Ms ^6'" einer guten Nachbarschaft und emes Herzas»' Vernehmens sein werden. Ich lege Werth °"MW. llull all meine friedlichen uud aufrichtigcl» ^B' zu bethätigen, und ich bitte Eure Hoheit, >^.p befassen zu wollen, die Versicherung des<^,^ !^ scrllchen Majestät mit dem Ausdrucke ^M"', hohen Achtnng zu übermitteln. Da der AM nahe ist, in welchem die ill Berlin gefaßten" ZF ihre Durchführung erhalten sollen, werden ^" ^ß" unzweifelhaft ebenso wie ich der Ansicht !""',F^ Interesse der Bevölkerungen selbst die Mgl""^ V' unvelweilt wegen Erfüllung der loesenw^ » stimmungen, namentlich der Gebietsaus""> ^ Einvernehmen setzen Men. ^ ^ „Ili diesem Gedanken benachrichtige "FH Hoheit, daß ich bereit bin, m die Hände ^ ^F nischen Behörden die von meinen TnM' <^," Distrikte, welche an die Türlei zurückfallen . ji^, demselben Tage zu übergeben, an welche»' ^slc> vollen Besitz der Montenegro zugesprochenen gesetzt sein werde. ^" ^c ..Ich bitte demnach Eure Hoheit. "," F,,ü meut anzuzeigen, in welchem die VechM ^ >>, kaiserlichen Regierung getroffen sein w^e'. ^ dlesem Austausche vorzugehen. Zum W^F's j wohller selbst und zur Vermeidung Ml " ^s^ ist es sehr zu wünschen, daß die Frist I.^,, Berliner Vertrage festgesetzte Datum ulier^ ^,M^ es liegt darall, dem Geiste des Widerstano^ ^ . ich zu culistatieren das Bedauern h"t>e " .^ 9/ ', Gussinje, Plawa uud Kolaschi», ebenso w" 6^ Ulld Podgoriza »lehr von den genährt wird. als er eine spontane ^ Helj^ Leute dieser Ortschaften ist, keine gelt 3"^"'' ^ merung zu lassen. Eure Hoheit wird.^Mil!''' .,»> sehr ich wünsche, nickt gezwungen zu !"". ^A" >>! gierung in diesen Gegenden mit ano^r,. ^m^.„ als denen der Güte zu inaugieren, "lw ^^,g ,,,, Ih«n Beistand, um jede Ursache von ^ M'^e und Zwang zu vermeiden. Ich lM ^l', ^ von Eurer Hoheit eine Antwort 5" " mick kl/ voll Gesinnungen eingegeben ist, tue dc >Ml"',< den entsprechen. Unterzelch"l- .^c^, Folgendes ist der ,, Wechsel, betreffend die Räumung der gG ^K pierten Gebiete: mliallic"' He^ „Der Generalgouverueur von M" ls" Pascha, all den Wojwoden Masa ^" .l stabschef il» Eetinje. ,, ^M! . ei"' „Stutari, 10. August. M" «e erfahre ich, daß montenegrinische ^/^öck^t >^ unserer diesseits der Moraöa wurden, daß Befesligungswerte 00^ ^,, daß die Einwohner gezwungen luu^r, 1637 lach ch U ^"K"' Seit einiger Zeit, und Haupt. das Verhalten Am zu tr,il, ^' «"/3^ "b, unsere Armee zu Con-Grebt di^"' Nichtsdestoweniger habe ich stets dawuf bM^f ° 5" vermeiden, '"dc'u ich mich blos geil zu ,X> ' ^bnen freundschaftliche Mittheilun-pWisunsck» n?^' ^"^H^ einigernmßcn die Sachlage ^""eide, 3Is? ^""'' und. um Blutvergießen zu b' übrigens da, V '"".'" ^"^"' zurückziehen lassen; "linw uiid^n ^Hcn Montenegro's lein Ende l"l)W!m m,^!'"' Fvltsetzmlg "ne allgcnleinc Beun« ^ 'Mötln^^"'^' Ael'ülterung hervorbringt, bin ^Mcstitte?' ?"^^' s""'"ll gegen Montenegro zu wage. welck,. ^ ^^^' ^lltwort sowol bezüglich der "ls auch ,p?l' ?? Gegenstand meines Protestes bildet, "Wen ZM""uer früheren Mittheilungen zu Än K ?'"^" Sie :c. ll""'nn,'ur wn ^?^"'^ Hull"" Pascha, General-..C^.i ,?^anlcn, in Skutari. gellen/ ?)ä ^' August. Wir hoben den in Eurer "'" der nM' ?', Telcgraunne enthaltenen Protest beiß. das, ii^^crraschuiig erhalten. Eure Excellenz ^oraca ^ """"legriuischen Trnppen die an der Ortschaften seit Beendigung dcS !° "ehr l,N/^'^'' "nd daß sie dieselben heute um Drascht V ^l"' müssen. Wir sind auch davon ^ser Orls2 ^ "'^ ""klagen, unter den Christen "Wttch w,-? bn> Revolte gegen die hohe Pforte m WmW'wi ^ . ^ "'lw '"us!"', daß dieses Land Miner 8.. '^ """ der hohen Pforte ratificierten Kgrieic^ . M ""s gehört und in Hinkunst einen ^'l Hal .. >, ^^"dlhe,l des Fürstenthums ausiuacht. !"'^ "würt,. ?'^ die Occupation aufrecht, indem «' werde /,,^b ^"" Excellenz die Weisung erhalle Stadt N ^ führung des Friedensvcrtra'ges auch ^"lnett z,,lV^'äa und die ste umgebenden Forts !" den lekt/n'llitlt ^^ . ^agen in Anbetracht der Agitation ucr-"Wcnmrn, '!"d' selche sich in Albanien gegen ^chl'elt k>^ ""d die. wie wir vollen Grund an. ""'Wat wi^"'^ durch die Haltung der Verwaltnng ?"fache N„N deren Ehef Eure Excellenz ist. Diese ^ °»n2 7^!"s"^el darf aber Eure Excellenz l Gebens w.?. ^"' daß ste die Ursache eitles Alut-? °der sei!,,7^"ue. und sie darf sicherlich ihrcr-"^Hnlick7^d"c ^"pp"l. welche Sie befehligen, lelle war 3"""sfordcruug nicht rechtfertigen, wie Mrs in ^. "^ wahrend der Äerathungen des Kon. l^n in i^"" ^""gefunden hat. Unsere Truppen z"be>!. aber /' ^"Wosten in der strengen Defensive MltnGll ,,i?' ^dl'n llnter den gegenwärtigen Ü^llen. ^ "?^ in rechtfertigenden Angriff zurück-^—>^uchlmgcn Sle lc. Masa Vrblca." Ngesneuigkeiten. ^s^v^zeit am preußischen Hofe) In ?,>l die ^ !"" SaulStag mit dem üblichen llerc-D Ihrigen m'""feiten anläßlich dcr Vermälung der ^»nzen b,in?3^^' ^)^"e mit den« 5« Jahre alten ^ "was s',? der Niederlande stattgefunden. Auch Fackcltanz blieb nicht aus. w1?"'se. ad/. "^^l! zu der herkömmlichen Fackel-6z ^ wan nV"^ "^^ lva^en disponibel, und darum grille eraä, ^^^" und del, Mangel durch vier N, lensaal erN' "Mer dein Thronhimmel, dcr im tz^aar ,,^ ?"^ war. nahlnen der Kronprinz, das lel^^beuate s^^ll"udische König Platz. Der Fürst löw' ^u Fack^ ^ ^^' dem Brautpaare und bat das-tzm He Cer7n ^ ö« beginnen. Nun fand die althcr-Ä^^Uereai.,, "^ '" gewohnter Weife statt. Vier tzül Vora," b" Potsdamer Garnison gaben die "lit , lw f„l,'2 "üt dem Marschallllabe dcr Fürst ^. WachgA" gravitätisch tänzelnd die Viiuistcr bol>7^ "Nl fr:M' ni der Hand. diejenigen, deren ». ^Mten ist. die Herreu Maubach und 2«'^ Dann l!" ""d Gras Eulcnburg. voran. v°r?u dan« z^ Eliten Braut und Bräutigam. Es NrVen Nluk^ ""'iuge, und während die Minister ^'"»Nzen die U' "'^e die Braut zunächst dem der !>>nn wi^. " ' «nd eS folgte ein neuer Um-'"saes. Irland. ?"" ^6 die Braut mit de,n König Vi,' ^'t elf s.^"^ den Saal, Die Braut hatte '>,! " die D^?" ^"'gäuge zu machen, der Bräu-"icht i,"ur sechz. """ des Hofes in dcr Minderzahl ^ehe^'Uer alzz' s.^'""'Ulen hattell also die Minister 3t di> «Daä G.>s?^"'ual dcr Fackclpolonaise voran->n . ^rant V"" des Kaisers und dcr Kaiserin "'ade.,,' "°ch ein.n "" Diadem von Brillanten und ^lKri^ ich,, ^aegebencu Modell gearbeitet, Das ^sttu^"ten h.^^""en und darunter einer Schnur daß in dcr ?' ^^ dann "d"ung voracnonl.ncu wcrdcn lan,. ^zeit ' fch'nucl. d^, 5"chwollcs Collier sich trage» I °llic^ en Äroch '^ , h«t. liestcht in ciucm Diade.n. >n. "3Z^^"'untwd.). serncr in c.ncm 3^t-lu^e dazu ," i l" g"ßen Sapphiercn uud Vril- l)<'ll"''t n s^'lertcn schönen Sapphierc und ^^./^'schen '.' "«.«en aus delu Bcsihe der 9Äuttcr ' ^^ »rüü^^ die ei»e russische Großfürstin ^ "" der Sapphiere hat >ille,n nach Schähuna von sachverständiger Seite eincn Werth von hunderttausend Marl, einer dcr großen Solitärc hat wol denselben Werth. ^Der ganze Schmuck soll über einc Million Mark im Werthe haben. — (Schiffahrt auf der Save.) Infolge dcS acstcigcrteu Verkehrs auf der Save hat die Donau-Damps> schiffahrtsgcsellschaft eine tägliche Passagier-.Schiffverbin-duna zwischen Sissel und Brod eingeführt und unterhält außerdem statt einer Passagiersahrt per Woche zwischen Sisscl und Semlin nun deren zwei mit dcr Abfahrt von Sisfcl jeden Montag uud Samstag und von Scmlin jeden Dienstag und Freitag. — s M ontblanc - Bcstcigun n) Bier italienische Touristen, die Herren Vaccarone. Costa. Nigra und Brioschi. haben ohne Führcr den Montblanc von der italienischen Scite erstiegen und den Abstieg auf der französischen Scite des Berges glücklich ausgeführt, ein Wagestück, das bis jetzt noch immer vergeblich versucht worden war. — (Eröffnung der Keltengräber.) Auf dem berühmtcn „Grabfeld von Hallstadt" ist es den Nachforschungen des Herrn Bcrgrathcs Stapf in letzter Zeit gcluugcli, vicrzchn ncuc Grabstätte!! zu entdcckcn, dic jcdcrzcit eröffnet werdcu könne». Mit Genehmigung dcs Iutcttdcmtc» dcr kaiserlichen Hofmusccn, Hofrathcs v. Hochstcttcr, will Herr Bergrath Stapf den zur General, vcrfammlung m Ischl verfammelteil Mitgliedern dcs Alpc»vcrci»cs das intcrcssnnte Schauspiel eincr Eröffnung von Kcltengräbcrn bictcn und dicsclbc am 7 odcr hten Septcnlber vornehuic» lassc». — Das Programm dcr Gcncralvcrsammlullg hat sich damit um einen Punkt bereichert, dcr gewiß das Interesse aller Gebildeten in Anspruch uimmt. — (Ein Pariser Journal über Virchow u»d Haeckcl.) Unter der Ucberschrift ..Die deutschcn Gelehrte» in Paris" liest man im ..Petit Parisien": „Zum crstcn male seit dem Kriege habeu die großen Gelehrten der Berliner Akademie sich entschlossen, die Gastfreundschaft unferer Akademie der Wissenschaften anzunehmen. Der ältere der beiden überrheinischcn Doktoren, welche hier eingetroffen sind, nennt sich Herr Virchow. Dieser ist für uns eine alte Bekanntschaft. Ii» Jahre l8(l? waren wir Zeuge der herzlichen Aufnahme, die ihm hier bereitet wurde und welche ihn bis zu Thränen rührte. Als dann dcr dcutsch-franzö-sische Krieg ausbrach, bot er seine ganze Gercdtsamkcit, ein Wissen, sein Ansehen auf, um den Verfall der Nation nachzuweisen, die ihm so enthusiastischen Beifall gezollt hatte. Er hatte leine Mühe, dic Uhlancn zu übcrrcdcn. daß die Franzofen eine verkommene Race wären, wclchc untcr dcr Tyrannei eincs abscheulichen Drspotcn scnfztc. Als dan» die Republik ausarnlfcn wurde u»d das befreite Fra»kreich die Syinpathicn der rechtschaffene» Leute anrief, beobachtete Herr Virchow Schweigen. Sobald nbcr mit dem Frankfurter Vcr-trage das Opfer von Elsaß - Lothringen vollbracht war. hielt Herr Virchow Reden, um uns im Namen der Wissenschaft anfznfordern, Elsaß-Lothringen zu vergessen. Mit Hcrrn Vlrchow von Berlin ist dcr Dr Hacckcl von Icna nach Paris gclommen. Es ist dies cm Mau», welcher den Darwinismus noch überbietet und bewiesen hat, daß der Mensch nicht vom Affen, fondern von dcr Auster abstammt, was für ihn unendlich schmeichelhafter fein foll." fokales. — (Unterstützung aus dem Landesfoude.) Der krainifche Landcsansfchuß hat einer Mittheilung der „Novice" zufolge zur Unterstützung der Abgebrannten in Obcrlaibach eine Unterstützung im Betrage von dreitausend Gulden aus dem Landcsfoudc bewilligt. — (Elisabeth - Kindcrspital.) Die Frau Gemalin dcs Herr» Landcsvräsidenten hat dem Kinderspital 18 Bettücher und 16 Sommcrdecken gespendet. — (Zusammenstoß zweier Züge.) Zwischen de,» i» dcr Richtung uach Laibach verkehrenden Frachten» sammclzua Nr. N16 der Südbahn und dem nach Sissel bestimmte» Z»ge Nr. 1 die Statio» zu verlasse» hat, so gab der Obcrconducteur des ersteren Zuges (nach erhaltener Weisung des Platzbcamtcn) das Signal zur Abfahrt, und der Zug setzte sich gegen das Haupt« gelcisc in Bewegung. Im selben Momente erhielt der Majchincnführer dcs Zuges l(X) vom Verschubpersonalc dcr Station das Signal „Vorwärts", da eine Nan-gierilng auf das ungarische Geleise vorzunehmen war, und dieser Führer f»hr mit emem Theile seines Zuges (die WaaaonS mit Militär blieben stehen) cbensalls grarn die Eimnüttdunatzstclle vor Die Katastrophe lieh nicht lange auf sich warten, am Wechsel tangierten sich die Züge. und zwar fuhr die Maschine des Zuges I(X) mit solcher Vrhemenz in die rechte Flanke der Vorspanus-maschine des Zuges 1W, daß lctztrre entgleiste, sich nach links neigte und mit ihrem Vordertheile bis über die Zilindcr in die Erde einbohrte Aiuh die Iugsmaschinc vom Zuge 1W sowie mehrere Waggons entgleisten und wurden stark beschädigt. Dic Schienen und Schwellen wurdcn wie Halme herausgerissen und hiedurch das linksseitige Hauptgelcise sowie das Verbindungsgrlcise nach Unaarn total unfahrbar gemacht. Die beiden Maschinen vom Zuge 190 sowie die vom Zuge 1 August Auch in unserem Orte wurde die Einnahme Serajewo's durch ein patriotisches Fest feierlich begangen. Zu diesem Behufe wuroc dcr Sams' tag Nachmittag als Festtag crloren «nd dic betreffenden Einladungen versendet. Das Fest selbst sollte im Frricn stattfinden, allein ^uMer pluviuk protestierte energisch dagegen, und nur dem frcu»dlichr» Entgegenkomme» dcr Frau v. Höffern. Besitzerin de3 Schlusses Egg. die «n-entgeltlich ihren schönen Glassalon beistellte, ist es zu danken, daß da3 Fest wirklich stattfinden konnte, Trutz ber vorgerückten Mittagsstunde wurde von dem rastlos thätigen Eomitc die Decoration des Glassalons mit exotischen Pflanzen, Fahne» und Fähnleins in Rcichs-und Lanoessarbcn sehr hübsch besorgt. Bald kamen die Geladenen und gruppicrtcn sich an den bereitgehaltenen und mit feinen, der Schlußlüche cntstammcnoen Bäckereien, vorzüglichem Tafelobst und mit cdlcm Naß besetzten Tischen Auch die Fcststimmu»a gab sich in der Gesellschaft bald kund. und als der verehrte Herr Bezirks-richter E, Hoffmann baS GlaS ergriff, um in gediegenen Wurtcn die Bedeutung deS Festes zu erörtern und seinen Toast mit einem dreimaligen „Hoch" auf Scinc Majestät den Kaiser schloß, da ertönten in begristrrter Stimmung brausende „Hochs" und ..Zivio's" aus jeder Kehle. Die anweseudc Musik intonierte die Vollshymne, und in gehobener Stimmung wurde dieselbe von der ganzen Gesellschaft stehend mitgesungen Draußen aber ertönte» weit hinhauende Pöllerschüsse. bic an den gegenüberliegenden Bergen ein mehrfaches Echo fanden und der Landbevölkerung die Feier des Tuges verkündeten. Das Eis War nun gebrochen- cs folgtc anreihend ein Toast auf die Verwuudcten, ausgebracht vom Herrn Bürgermeister von St Veit. Der Verwundeten selbst wurdc fofort durch eine eingeleitete Subscripts», welchc den Betrag von 28 fl. ergab, nicht nur >>'/U"^ sondern auch wcrkthätia gedacht Noch li"t> " ^ , auf das wackere Regiment der Kr«^ m.d «uf d^n Oberlommandiercndcn dcr Ärmec, 3Z^ «,ar ^ lippovlch Die Vieche der offiz.ellen Toaste war httlMt !«38 erschöpft, und als die Gläser wieder erklangen, da galt es den anwesenden Damen, in deren jugendlichem Kranze su manche Rose blühte. Auch einen bosnischen Anstrich hatte das Jest, indem plötzlich zwei Männer vor die überraschte Gesellschaft traten, auf den Schultern einen am Spieße gebratenen feisten Hammel tragend. Sofort wurde die Intheilung und Herumreichung desselben besorgt, und ich muß gestehen, daß ich sowol dieser Methode der Zubereitung wie den Bereitern selbst meine ganze Achtung zolle. Es war mittlerweile 6 Uhr geworben, und nun begann das junge tanzlustige Völkchen, auch sein Recht geltend zu machen. Tische. Bänke, Stühle waren in einigen Minuten hinausgeräumt, und bald drehte sich nach den Klängen eines Strauß'schen Walzers Pärchen um Pärchen. Plötzlich zeigte sich außen ein lichter Fellerschein; eine Feuergarbe stieg hoch in die Lüfte, sich prächtig im nahen Wasserspiegel des Teiches wieoerspiegelud. nm hoch oben in hellen Farben zu zerplatze». Des Festes Ende war herbeigekommen, der Regen hatte aufgeht., und mit Händedruck trennte man sich von einem Feste, das gewiß jedem, der an demselben theilnahm, cmc an» genehme Erinnerung an Lulowiz und dessen freundliche Bewohner erhalten wird. Vial a du 3. Erstes Verzeichnis der für die vcrwundctcn Soldaten beim Laibacher Frauen» vereine cingcfl offenen Geldspenden: Frau Friderilc GW), Private in Laibach , . 5 sl. — lr. Die Herren Klein thaler . . 6? „ 16 „ Durch das Ausschußmitglied Frau M. K. von: Frau Maria Koslcr ' i Lcopoldsruh 10 fl.; Frau Josef!ic Schusterschi5 2 st,- Hcrrn ^rauz Zicgler, kl. Ingenieur. 1 st.; Frc>u Ahn, l. l. Pros^orsgatt u, 1 sl.: Krau Ncjedly, l. k, Proscssorsga in, l st.; Frau Gregoritsch, Weinhändlcrsaattm. 2 fl.; Frau Kncs, Gastwirthin, inSchiMa -^ fl.; He..„ Vodnik. Postmeister, in Tchischka 2 fl.: Frau Louise Chiadcs. Hausbesitzerin. >»l Schifchka 5 fl,; den Vecimten der Brauerei der Ge» brildcr Koller 5 fl. - Frau Pospihal, Kauf mannsaaltii, in Schischta2 fl.; Frau Treo. Äaumelstcwgattin, A fl,; Frau Valcnta, Doltorsgaliin, 2 fl.; Herrn Irlloufchek. Privatier. 5fl.; FrauBrolich, Aduolatcns^ gattin, 5fl.; Herrn Zimmcrmeister Vrenz !. fl.; Frau Imlschiisch. Vcamtruswitwe. ^ fl.; Frau Anna Pollai, Private. 1 fl,; Frau Dogan, Holzhändlerswitwe, 3 fl.; Herrn Lor<"izi. Holzhimdler. 3 fl.; Frau Maiie Plauh Handelömaiulögattin in Scyischta 5 "l.; Herrn Illel, Vraumeiftcr. 4fl; einem.Inaenannten 2 sl,; zusammen 72 „ „ Durch Frau Marie Kosler als C.gcbnis cincr Sammlung der Frau Iantschigaj, Gaft^ geberin in Lcopoldsruh...... 18 .. .'U) „ Durch daK Ausschußmitglied Frau M. K. von den Herreu: Mathias Zdcsar, Neinhändler, b sl.; Ferlinz, Wcinhändler. 2 fl.; Lorenz Zdeäar, Weinhändler, 5 fl,-. Frau Icannctte Ncchcr. 10 fl.; Adolf Pollak. Handllsmann. 2sl.; Pcpilo, Student. 1 fl,; KloM, Mchlhändler, 1 fl.; Loser, Privat. 6 fl.; von Frau Pallcr, k, k. Statthaltcrei' rathsgattin, 1 fl.; zusammen .... 33 ., — „ Fürtrag 462 fl. 26 lr. Uebertrag 462 fl. 26 kr. Durch Herrn Kersnik, Notanatsconcipienten, die anläßlich der in Egg bei Lutowiz ver» austalteten Feier der Erstürmung Sera- jewo's erlegten Spenden der Herren: hoffmann, k. k. Vezirlsrichter. 3 fl.; Hochwind. Privatier; L. Rus. Arzt; Millavc. Referent; Kavsel l. l. Steuerinspektor; C. Murgel, l. t. Lontrollor, mit je 1 fl.; Kurent. Landwirth, mit 1 st. 50 l..; Zc» leznil. l. k. Kanzlist; A. Kersnik. A. Rojii. I. Gruden, t. l. Ttcu^ramtscontrollor; I. Potrato, und dl.c Familien Roch und Schwall mil je 1 fl.; dcc Familie Mi' tlavc mlt 2 fl.; der Familie Pauliö. dcs Fräuleins Perles, dann d^- Herren: Ma» zuran. Orehel, Wewar. Slofic, Vürger- meistcr; Zoutar, Razbors>k. Pfarre., und Iglii. Kaufmann, nut je 1 fl., zusamm» »i 27 „ 50 „ Herr Richard Seemann, Handelsgesellschafter . 10 ., — „ Frau Magdalcna Oi'"izler. Private .... 5 „ ^ „ Herr Anton Freih^ v. Codelli.....25 „ — „ Frau Gräfin Therefe Auerspera., g^. Gräfin Auerspcra...........10 „ — „ Herr Ludwig Nittcr von Gutmannsthal'Venve- nutti in Weixelstein . . , . . . . 100 „ — „ __________ Summe . . 639 st. 76 lr. Neueste Post. Wien, 28. August. Vis gestcn: sind keine weiteren Nachrichten vom Occupatiousschcmplcchl: eingetroffen. Die 20. Truppendwisiou berichtete, frühere Meldungen ergänzend, daß unsere Verluste bei Doboj am 23. d.M. 4 Todte und 15 Verwundete, am 20sten d. M. 2 Todte und 21 Verwundete betrugen, von letzteren sind seither dvei Soldaten erlegen. Agram. 27. August. Se. Majestät der Kaiser beauftragte den Banus mittelst Allerhöchsten Handschreibens. den Behörden und der Bevölkerung die' Allerhöchste Befriedigung und Anerkennung auszusprc-chen sär die an den Tag gelegte opferwillige Unterstützung anläßlich des Anfmarsches des 13. Armeeeorvs. < Inoem dec Banns das Allerhöchste Handschreiben veröffentlicht, hofft er, daß die Bevölkerung immer den gleicyen Opfermut! bethänaen werde. Agram, ' .. August. Der Insurgentenführer Stevo Mannkovic streckte die Waffen r?d stellte sich beim Bezirksgerichte Unterlc'pac. Pest, 27. Angust. (N. fr. Pr.) Nach einer Mel-dunl) des „Pester Lloyd" aus Serajewo wäre es nachgewiesen, daß Ferik Hafiz Pafcba die Revolutions« regierung »n Serajewo in jeder Nichtnng unterstützte. Er hätrc per önllcy bei Heple gefochten nnd hätte die Bedrängnis oer Dwisioll S^apary verursacht. FZM. Freiherr v. Philippovich snHtc um die Ermächtigung des Kaisers an, den Offizieren nnd Beamten bekannt" geben zn dürfen, daß das Ialir 1878 als K.iegsjahr angerechnet werde. Die Feidgebüren wurden den Trappen bereits bewilligt. Berlin, 27. August. Der Bundesrath nahm das Gesetz gegen die gemeingefährlichst Besicebnngen dn Socialdemokratie wesentlich nach dem Ausschüh.' antrage an. Sarajewo, 27. Augnst. (Deutsche Ztg.) Bei der hellte vormittags im Konat stattgehobten offiziellen Aufwar.ung des s.c.ndläi',^ischett Konsularco^s dankte Feldzc:lgmeist».r Baron Phil^.ipovich dem dci^schen Gc.leralf'insus Dr. Fronunelt in warmen Worten für die ebenso humane c^s cr,'olgreiche Inschntznahme der österc.'ungar. Staatsangehörigen während der letzten terroristischen Zeit. — Man spricht davon, daß der ita« lienische z^nsul Perrod eine andere Aestinnr «g erhalten soll. Der italienische Konsnlatsdolmetsch Pe^a-novii soll mit den Insurgenten ? ^flohen scm. Serajewo, 27. August. (Trieft^- Ztg.) Die Ruhe r id Ordn'lna ist hier vollständig hergestellt. Ein großer Theil oer muhamedanl^ch«., Bevölkerung ist wieder zurückgekehrt Der Ober-Moll^h (ein hoher religiöser Würden..äger) Hassan Efendi hat an die ihm unterstehenden Hodjas ein Rundfchreiben "M'' welchem er sie auffordert, die alifgeregten G >" ^ der Muselmanen zu beruhiaen, und die "«7^^ ausspricht, daß die Oesterrelcher als Freunde U» ^ gekommeil seien und niemals Feindliches W ^ muselmanische Religion »u uilternehmen geowr '^ Chacham Rathi (Ooerraobmer von SeraMo) Y" ^ seinen Glaubensgenossen eine Sainll,ng 1"^/" .^ßch reichischen Verwundeten eingeleget, welche "" >„ ^. bedeutendes Resultat erzielte. Beide W" "hB" tciwer konferierten wiederholt mit dem KoniM^^, Philippovich und dem Zivillommissär H"W^ Belgrad. 27. August. (N. fr. Pr.) V /"^ kam es zwischen Serben und Arnanten Zu ""^B tigen Zusammenstoß, und Hot es beiderse'tH^ Todte und Verwundete gegeben. Auch Ho"",.M 7ti Butter pr. Kilo > ^;^^ Korn „ 4 71 6,1? Eier pr. Stück . ! ?^ Gerste „ 4 l)0 5 20 Milch pr. Liter - ^54 ^ Hafer „ 2 11 3 50 Rindfleisch pr. K'lo zg^ ^ Halbftucht .. -------? 1? Kalbfleisch „^62^ Heiden „ 4 71 5 88 Schweinefleisch „ ^,lj8^" Hirse „ 4 88 560 Schöpsenfleisch ., ^Z0"^ Kuluruh ., 6—610 Hcihndel pr, Stittl ^ z6 ^ ^ Erdäpfel 100 Kilo--------------Tauben ,, , 5l" ^ Linsen pr. Hcktolit. 7 50-------Heu 100 Kilo (alt) ^ ^ ^ Erbsen „ 8-----------Stroh „ - ' ,a Fisolen „ 8 50 - - Holz. hart., pr, v'" ^ ^ Rindsschmalz Kilo —92------- Q.-Mctcr ^.^ Schweineschmalz,, —80-------— weiches, «„. ^^^ Specl. srifch .! - 70-------Nein, roth.. 100 L't- ^ ^ — geräuchert „ — 75-------— weißer "^-^^ Anftekommene Fren»de Am 28. August. h< Hotel Stadt Wien. Tischcr. Äeamtensssallin i ^Ml 7^!' mannsgattin; Lulo. Handelslaminer Ka»zlist, ^.lMM, und KoSler. Tclcst. — Pavich u. Pjaucnthal, ^., ?^i mann. Liezen. — Herz, Franljurl. — Weiü", ^O»^, — Grüner s. Frau. Hanptmann. Görz, — ^.,!,'lslh.,'',,>^ Obcrlandcsacrichtsraty. s. Gemalin. Graz, — ^" cH, »>, l, Hotel Elefant. Pfeifer. Kaus.n,. Graz, - KuiWM." man», Unterlrain. — Panellc. Trieft, - 2" Staatsanwalt^snbstitnt, Zara, M^M Hotel Europa, Sluhala. Prof. der Theologie, .^," Vlüstl f. Gemalin, l. t. Professor. Görz. - ^nu ^ lieutenant, Graz. Ol0^Ml>^ ttalser von Oesterreich. Fehcr, Panoranlabcsihcr, "^^ M, — Tohmann, Äahiwcamter. Trieft. — Poz ^M, ^ Mohren. Linsta. t. l. Äcamter. Wie-:.— Toi)"" Villach. ^--^ ----------------------------------"^^aib^ Meteorologische Beobachtungen^lN^>^tz ö ^Z M Z: °' ft j ___ ^__^Ä^__^________-^M" as« 7...Mi. ?^ 18 ^-16-0 SW. schräm ^c", u 28. 2 ,. N. 7:^5 51 ^-2« 6 TW, schluach ')"" g . U."Ab 736 W ^20-4 windstill st"'""^ M" Morgens Nebel, dann heiter, heißer Tag ^l>N^>^ Mittel der Wärme 4- 21 0°. um »5° über dc,n ^^. Verantwortlicher Redacteur: Ott 0 ma r^!^-<^g fi 9^NVs<>nli<>^i^^ Wien. 27. August. (1 Uhr.) Der heute vublicierte Scmestralauäwcis der Kredüanstalt ergibl einen Geluin» von 3,:js)0,7I l sl.. wovon in runden M" » L^ <^V^,^.l^c<.lU./z. Provistonen. 1.5?5.cco fl. Zinsen. 241.000 fl. Devisen. 80l.000 fl. Kursgewinn an Effecten, ?':.000 fl. Antheil am Gewinn.' der nnaarischcn Kred'tw'u^^ Dlverst. - Die Lasten und Verluste betragen «29.000 fl. die Abfchrnbllngen 46.c l) fl.. diverse Spesen 20.000 fl. Es verbleibt somit per 1. Semester ein Nemacwinn von N"'" ", ^ 58 lr oder etwas über <>'/. Perzein des tctlenlcpttals D.eses Erträgnis, welches, falls die Gebarung des zweitm Semesters jener des ersten gleichkommt, eine 13perz. kerz"'!'"" ticrt. wurde von der Vörse ziemlich ungünstig beurtheilt. we,l es den sehr hoch gespannten Erwartungen nicht völlig entspricht ' u "i . ? » ^^^^ «eld Na« Paplerrente........ 6205 6215 Sllberrente........ 6420 6430 «olbrent«......... 7240 7260 »°s«. 183»........ 812— 314 — . 1854........ 107— 10? 50 . I860........ 111 50 111 75 » I860 (Fünftel) .... 11950 120 — .. . l8S4........ 142 25 142 75 Ung Prämien-Nnl..... 79 75 80 25 Zl«>,t.L-......... 162 50 163- 3iudolf«.2..... 54.75 15-25 PrämienanI der Stadt Nim 93 25 93 50 NonaU'Regulitiungs.Lose ,94.5s, ,«5.^ Vomäncn.Pfandbrief« . ' ,397. 14^.25 Oesterreichische Echa^sch««« ' 98 50 99-Ung. lipcrz. Goldrente . . . 57..^ «7..^ Ung. Eiscnbahn-Anl. ... 9/.^ .zl.^ Ung. Schabbons vom I. 1374 112 50 112 75 Unlehen der Stadtgnnemde Wien in V. V......9450 95 - Grnndentl«ltnn«K'vhli«^ 5°/ ..>''' ^»'^ Südb"ahn, Vons .---'' Auf deutsche Plätze . - - ' H>''Z jl^! London. lurzcSlcht - - ' ' U^" i^ London, lange Sicht . - ' 4s " Paris...... ' ' Vell»ssrte"< ^,^ ^ O°ld öfl'A/.- Dukaten .... 5 fl. " 9-Nupolconsd'or . s ^ ^" "< Sl> Deutsche Reichs- 85,H,^ banlnoten. . . "<» ^ " M " Silbergulden . . 100 , '5 " K^ainische Grundentlastung; O- ^ ^ Privatnö.ierun«: Geld 90 ^hls «^^N?20^^75^«a^^ ^'bcrrente «420 bis 64 30. Goldrente 7250 bis 7260. «redlt 25140 bis 25160. Anglo'"