Organ der Verfasiungspartei i» Krain. AboniicmkiilS-Brdingnisse: . ^ Gan,jädrig: Fiir Laibach fl. 4.— Mit Post fl. 5.— M«» k>-lbjäbrta: . . . 2.— . . . 2.50 Lirrieljährig: . . . 1-- . . . 1-2L Für Zustellung in'S Haur ^ Vieri-Ijährig 10 Ir. Samstag, Len 16. Juni. I n s c r 1 i o n 5 - P r ei s c : Eini^aliige Peiii-Zeile a 4 kr., bei Lttiedc'.boluligen » 3 kr. — Anzeigen bis 5 Heilen 20 kr. Nedac 1 ion, ?. d m i n ist r a 1 i o n «.Expedition: Hcrrcngasse Nr. 12. 1888. Morsche Stichen. Wenn wir die seinerzeit in so pomphafter Weise erfolgte Bildung des nationalen Landtagswahleomitä's und dessen Erfolge zufammcnstellen. so erkennen wir in letzteren einen gewaltigen Niedergang deS Ein^ sluffes welchen sich die Führer der nationalen Partei bislang erfreuten. Wahrlich, wir hätten selbst nicht aebofft daß die Abneigung der Pervakcn. an deren Eintritt wir allerdings niemals zweifelten, so schnell zur Wahrheit werde. Man denke nur: die nach reiflicher Erwägung und nach vielen Verhandlungen von dem nationalen Wahleomilo aufgestcllien Ean-didaten sind theils vollständig unterlegen, wie Fortuna Dechant Alesch und Propst Urch, theils iieaten sie mit äußerst geringen Majoritälen, wie die beid-n Mhrer Dr. Zarnik und Dr. Vo-mjak. Dr 'Samee und der politische Anfänger Kcrschnik. Die großen Patrioten Zarnik und VoLnjak, diese berühmten Volksmänner. diese intimsten Freunde Grafen Taaffe und des Herrn Winkler, konnten überhaupt nur in Folge dessen ^ine kleine Majorität ^lanaen daß die Gegner ihre Stimmen auf mehrere Ld L" M bi-» d" die ;u dem Wirken dieser Herren das Amen sagt? der Ausdruck der Zufriedenheit der Vevöl-knuna über das Wirken dieser „Volksmänncr"? Ist dieß jenes Votum, jenes öffentliche Urtheil, aus ZeuiUelon. Die letzte» Wahlvorgünge. V rictiessos. Ncnestcr slovenischer NlanbciiS. (Lwdürras Missioiüirc? Der krainische «reit. Landtag ,„j„djsche AliaSver von einen, Cerberus MlnubeiiSbekenutuisse an allen Ecken und Enden. Ei» I? didnturrrück^ug. Ei» gericbener Rei,»is,er als maSkirter Can »„terininiruiiüen. E»i nnf den Can^ttat-asP ^j„.Bj,rgcrmeister. DiScipIiuIosigkeit in, slo-Bauch Scfallenr Eg Propstes durch einen k. k. Pro- denlschen^.ager. ^ verfassungstreue fessor. Schulschwanzu^» Wegmauth. Die Karst- Beamte. 2^' , Schutz de» Borkenkäfers. Da» Wunder- bewaldunß ^ von einem slovcnischcn Dichter land «ram. ^ ^s„„gcn.) Der Feuilletonist dcS „Wochenblattes" be,indet -in-m Lmdarras äos ricdosses, indem er aus den Wahloorgängen der letzten Wochen, deren aründlicbe Besprechung eine stattliche Broschüre aus-würde nur die markantesten Thatfachen LL-b°N l" d." "","^""^SchIachln>f bi-I-r h-itz-n Kimps- war: 7.s.t «m den Glauben" ; noch nie zuvor war ^ diesem Losungsworte mit solcher Erbitterung sekämvst worden, als dießmal. und daö E.genthüm-dieses Kampfes war, das; eö sich nicht um den sd Gläubigen über die Ungläubigen handelte, darum, welche der beiden kämpfenden Par-d e andere an Glaubensstärke überbiete. Bei früheren Landtagswahlen galt der Haupt- das sich die „Laib. Ztg." immer beruft, wenn sie einer Kritik der gegenwärtigen Verhältnisse seitens der liberalen Presse die Spitze abbrechen möchte? Und Herren von solcher Popularität, wie die Pyrrhussiege aus den innerkrainischenLandgemeindin und von solcher Loyalität, wie der hinter dem Rücken seiner Gesinnungsgenossen agitirendc Pater Klun, entscheiden heutzutage die Geschicke des Landes, indem sic sich nolorisch des rückhaltlosen Vertrauens dcS Trägers der Rcgiernngsgewalt erfreuen und an seiner Seite als „geheime Räthe". wie sie ein geflügeltes Wort bezcichnete, ähnlich dem Ezeentiv-comitk des RnchsratheS sungiren. Das Resultat der Landtagswahlen in Krain. welchem die Nationalen sowohl als die Regierung in gehobener Stimmung entgegcnsahen. hat gezeigt, wie wenig Vertrauen diese Pervakcn in der Bevölkerung genießen, und hätte die Wahlenthaltung der Dculschliberalen auch nichts Anderes bewirkt, als das; in Folge dessen zu Tage trat, wie schlecht cs mit der Solidarität in den Reihen unserer Gegner eigentlich bestellt ist, welche Rolle innerhalb derselben der FractionSgeist und der Egoismus nach wie vor spielen, wenn Letztere nicht durch die Gehässigkeit gegen die dcutschliberale Partei und die Sucht, ihr um jeden Preis zu schaden — dem einzigen gemeinsamen Bande, daS alle Nationalen umschlingt — künstlich zurückgehalten werden, so müßte man sich ansturm gegen die argen Liberalen und NemZkutars als Verbreiter deS Judaismus in Krain, dießmal aber entbrannte beim Wegfall dieses gefürchteten Gegners ein nicht minder heftiger Kampf zwischen den Schwarzröcken und den nationalen Nothhäuten. Die jetzigen Matadore der slovenischen Pervaken-wirthschaft liefen Gefahr, von ihren hohen Sitzen in den Koth herabgeschleudert zn werden, obschon sie sich in den Psarrhöfcn als die enragirtesten Glaubensstreite! declarirt und die krainische Geistlichkeit mit den dichtesten Weihrauchwolken beräuchert hatten. Dieser von ihnen schwunghaft betriebene Hokuspokus wurde durch genaue Rapporte als leerer Schwindel bezeichnet und es hies; allgemein, das; man Eapläne und Pfarrer in der Laibacher 6italniea höchst respectwidrig behandle, daß die hochwürvige Geistlichkeit nur als Mohr betrachtet werde, die bei Wahlen ihre Schuldigkeit zu thun habe, um dann bei Seite geworfen zu werden, ja geradezu als eine Verhöhnung der eonfervativen Tendenzen des Clerus wurde es angesehen, daß die Pervaken einem französischen Republikaner und Atheisten im Vorjahre ein Festessen gaben, bei dem auf die Erstürmung der Bastille toastirt wurde. ES ist daher erklärlich, daß bei dem Umstande, als in Krain der Erfolg jeder Landtagswahl in den Händen der Geistlichkeit liegt, schon bei den Eandi-daturen um einzelne Landtagssitze von den Eandi-dalen vor Allem die Ablegung ihres Glaubenöbekennt- damit zufrieden geben; hat cs sich ja doch gezeigt, daß den selbstsüchtigen Triebfedern der verschiedenen Gattungen der Sloucnen gegenüber die nationale Ueberzeugung nur ein schwaches Ferment bildet Die Niederlage seiner Freunde mag wohl auch Herrn Winkler nicht wenig betrüben, cr wird sich am Ende bald nach anderen Rathgebern umschen müssen, wenn cs ihm wirklich darum zu thun ist, sich mit den richtigen Vertretern der össentüchcn Meinung zu umgeben; vielleicht kommt er gar noch zu de Einsicht, das, die so bagatell behandelte V erfa f s nngSpartci in Krain auf festeren Füßen steht, a!S die slovcnische Herrlichkeit und daß die so sehr verlästerten Führer der Elfteren eine ungleich mehr disciplinirte, fester zusammcnhaltcnde über-zeugungstüchtigcre Masse von Gesinnungsgenossen an ihrer Seile haben, als die halbvcrgangenen nationalen Pervaken Zarnik, VoSnjak und tutti yurmti. Soweit unsere Erinnerung in Wahlsachen reicht, hat ja ein so schnöder Absall der Wähler von den ossi-ciellen Eandidatcn, wie cr sich dermalen auf nationaler Seite ereignete, bei den Liberalen niemals stattgesilnden; Vorgänge so penibler Natur: daß einzelne übermüthige Agitatoren auf eigene Faust die Eandidatcn des Cciilralwahlcomittz's zum Falle brachten, daß der Wahlkampf unter den Wählern einer und derselben Partei in so erbitterter Weise, nisses nicht etwa im politischen, sondern im rein kirchlichen Sinne in rigorosester Weise abverlangt wurde. Man wäre zu der Annahme versucht gewesen, das; cs sich nicht um die Auswahl von Landtagsabgeordneten, sondern um die Prüfung von Missionsaspiranten handelt, welche demnächst zur Bekehrung der Mohamedaner und Heiden entsendet werden sollen. Vor Allein mußten die Herren Dr. Zarnik und Voknjak bei ihrer Eandidatur in Adelsberg die unangenehme Erfahrung machen, daß die dortigen Elerikalen für die gewohnten Schnurrpfeifereien des Taborredners und für die zigeunerartige Zudringlichkeit des „windifchen Ahasverus", die ihn bei den Krainern, denen sein windischer Jargon ganz unsympathisch klingt, in den Verruf eines der lästigsten nationalen Hausirer gebracht hatte, kein Verständniß mehr besitzen. Schon waren die beiden Generäle der jetzigen slovcnischcn Bewegung in Gefahr, durch einen sehr gefährlichen Glaubenscerberus aus dem Sattel gehoben zu werden, als Dr. Voönjak den gefürchteten Angreifer damit beschwichtigte, daß cr ihm eine Anweisung auf einen anderen Landtagssitz in den Nachen warf. Auch ein zweiter Medieiner, der Bürgermeister von Stein, hatte ein gleiches Examen abzulegen, die geistlichen Gewissenserforscher schienen trotz der büns" digsten Zusagen deS Verhörten, daß er mit ihuii»^ Ä, Ar« mit so jesuitischer Pcrfidie geführt wurde, daß derselbe — ivie es in Tfchernembl geschah — sogar zu leidenschaftlichen Wahl-Protesten der Geschlagenen führte, sind niemals vorgekommen. Und daS ist es, waS prophetisch die gute „Laib. Ztg." eine Wahlaction nannte, „die sich so ruhig, wie noch nie abspiclte!" Wer lacht da? Morsche Stützen sind cs, ans die sich das herrschende Regime in Krain verläßt, sie wanke», ja sic neigen sich schon bedenklich zum Stürzen und wie sagt doch Fiesko? Wo der Mantel fallt, muß der Herzog »ach? Die Detentrnlisntion der Eisenbahnen. Die von den Polen und Czechcn angeregte Frage über die Decentralisation der Eisenbahnen hat bereits viel Staub anfgcwirbelt. Im niederöstcrrcichifchcn Landtage bekämpfte Abg. Dr. Josef Kopp dieses auf föderalistischer Basis ruhende, die einheitliche Administration des Eifenbahnwkseiis wesentlich störende Projcct und betonte, daß die bevorstehende Dcccntralisatio» des Eisenbahnwesens nur eine Konsequenz des jetzigen Rcgicrnngssystems ist und daß die Regierung von den föderalistischen Fraktionen von Etappe zn Etappe gedrängt wird, wodurch die Lockerung des Reichsvcrbandcs nicht nur in der Gesetzgebung und Verwaltung, sondern auch in den Gefühlen der Völker fortschreiten muß. Redner stellte folgende» Antrag: „Der Gemeinde- und Vcifassungs-AnSschns; wird beauftragt, die drohende Decentralisirung der im StaalSbetricbe stehenden Eisenbahnen in Bezug auf ihre Ursachen und ihre Folgen für da» Erzherzogthum Oesterreich unter der EnnS und die k. k. Haupt- und Residenzstadt Wien zu prüfen und Anträge zu stellen." Im Schoßc des Wiener Gemcindcrathcs ergriff GR. Dr. v. Mauthncr das Wort, um die Schädigung Wiens in Folge oberwähnlcr De-cciitralisation zu constatiren Die Rede Maulhners enthält nachstehende markante Stellen: „Wien bleibt gegen Berlin, und in gewissem Sinne sogar gegen Budapest zurück. Worin liegt der Grund dieser Erscheinung? Einfach darin, daß in Ungarn Jedermann, vom leitenden StaatSmanne herab bis zum Bauern im letzten Karpathendorfe, Sinn und Ber-ständniß dafür hat, daß AlleS, was der Hauptstadt in allen Dingen eines Sinnes sei, sich mit diesen Erklärungen nicht zufrieden stellen zu wollen. Das gründlichste Glaubensbekenntnis; war jenes des Advocaturseoncipiften Dr. Ivan TauÄrr, es wurde nicht zwischen Thüre und Angel abgepreßt, sondern spontan abgegeben, zu Papier gebracht, wanderte es in die Psarrhöfe der Umgebung Laibachs und des Bezirkes Oberlaibach, wo es hie und da beifällige Aufnahme fand. Den schwierigsten Stand hatte aber Professor Schuklje, reeto Schukle bei dem als Eandivat für die unterkrainischen Städte und Märkte vorgenommenen Examen auf seine echt katholische Gesinnung zu bestehen, indem einer seiner geistlichen College» einen von ihm veröffentlichen slovenischen Aussatz „über die französische Revolution", der schon längst mit de», MooS der Vergessenheit überwachsen war, wieder an's Tageslicht gezogen und als eine der gefährlichsten Gipstpflanzen der neuslovenischen Literatur bezeichnet hatte. Als nun als Gegencandidat des Schukle der Capitelpropst von Rudolsswerth auftrat, einer der muthigsten Glaubenüstreiter im Lande, welcher fromme Vereine zu Dutzenden in'S Leben gerufen und auch auf dem Gebiete der slovenischen Gebetbücherliteratur Verdienstliches aufzuweisen hat, mußte der gelehrte Geschichtsprofessor seine Inferiorität selbst einbekenncn und das von ihm ausgesteckte Glaubensfähnlein vor der riesigen Glanbens-Stan-darte des hochwiirdigen EapitelpropsteS einstreichen. frommt, auch dem Staate in letzter Reihe zugute kommt; und diese Erkenntnis fehlt leider nicht nur dcr Mehrzahl unserer cisleithanischen Reichsgenossen, sondern auch vor Allem unseren leitenden Staatt-männern. Berlin, das, nebenbei gesagt, auch der wirthschastliche, politische und wissenschaftliche Mittelpunkt des Deutschen Reiches geworden ist, war, ist und bleibt die Hauptstadt des preußischen Staates. Und in dcr That, kann man von Wien noch sagen, daß cs eine Hauptstadt im eigentlichen Sinne deS Wortes ist? Kann man wirklich heute noch von einem österreichischen Staate reden? Mehrt sich nicht in erschreckender Weise die Zahl Derjenigen, die den CultuS des österreichischen Staatsgedankens — frei nach Heine — für eine politische Jugend-eselei halten? Und angesichts der von leichtfertiger Hand entfesselten elementaren Gewalten muthct man dem Wiener Gcmciiideralhc zu, Stellung zu nehmen und zu verhindern, daß sich das vollziehe, was sich mit logischer Nolhivendigkcit vollziehen muß. Im Parlament ist vor Kurzem gesagt worden: „Wir sind ein armes Parlament!" Wie arm ist erst dcr Wiener Gcmeinderath! Und er. der arme Wiener Gemeinderath, soll cs hindern, daß, ivenn über Oesterreich das politische Coneursversahren eingeleitet ist. auch die Stadt Wien und deren Interessen als ein nach subjeclivem Ermeffcn zu tarirendeS Object der Erida-Invcmur behandelt wcrdcn? Ich habe nicht gesprochen, »in einen Antrag zu stellen; ich habe es gethan, damit nicht gesagt werde, daß im Wiener Gcmeinderalhe der innere Zusammenhang der Ereignisse verkannt werde, und daß cs in dieser Versammlung, welcher dcr sichernde Schutz dcr Immunität nicht zukommr. Niemanden gegeben habe, der den Muth hatte, auszusprcchen. daß dcr Verfall dcs Staates auch den Verfall dcr Hauptstadt mit unerbittlicher Nolhivendigkeit zur Folge haben muß, und daß die Deeapitalisiiung Wiens cinc Thatsache ist, welche sich nnicr dcm jetzigen Systeme mit Natnrnothivendigkcit vollzieht." Sämmlliche liberale Blätter dcs Zn- und Auslandes treten für die Ablehnung, beziehungsweise Zurückweisung dieses Projectes ein. und sogar dcr Ministerpräsident Gras Taafe theilte dcm Bürgcrmciftcr Wiens mit, daß von eine»! förmlichen Beschlüsse bezüglich der Decentralisation dcr Eisenbahnen keine Rede sei. Ein Beschluß sei auch vor Glücklicher Weise half dem in seinen kühnen Hoffnungen enttäuschten Professor die zn seinen Ungunsten ausgefallene Ballotage in dem für die Wahlen bestellten Generalstabe in Laibach aus dcr argen Klemme, die Wagschale des Professors war daselbst federleicht in der Höhe geschnellt gegenüber dcm Schwergewichte des Gründers der Tugend- und Jungsrauenbünde in Krain. Professor Schukle sah sich schließlich bemüßigt, seinen Rückzug mit der Erklärung zu maskiren, daß er die Parteidisciplin nicht stören wolle. Hiebei mochte er wohl den Vorsatz gefaßt haben, um sich künftighin die unbestrittene Gunst der Clerikalen zu erwerben, demnächst eine historische Abhandlung über die Nützlichkeit der Seapulirbruderschaften zu veröffentlichen oder unter der ihm anvertrauten Gymnasialjugend eine Rosenkranzbruderschaft zu gründen. Die erfochtenen Wahlsiege der National-Eleri-kalen sind doch nur als Pyrrhussiege zu bezeichnen, denn selbst die entschiedensten Niederlagen der Nationalen bei den Neichsrathswahlen im Jahre 1873 haben die Morschheit des übertünchten Laues nationalen Eigendünkels nicht so bloßgelegt, als es dieß-mal geschehen ist. All' die bombastischen Schilderungen des einmüthigen Einstehens der Nation für ihre Führer, die Prahlereien einer geschulten biü in die ärmste Dorshütte reichenden Disciplin haben sich als Humbug erwiesen. DaS unbestrittene Verdienst, die volle Jämmerlichkeit dcr Pervakcngröße dargelegt Ablauf eines Jahres nicht zu erwarten, da die Be-rathung noch im ersten Stadium sei. Wenn aber ein Beschluß gefaßt werden sollte, so werde derselbe auf Wien keinen oder nur geringen Einfluß nehmen. Die Regierung denke nicht daran, auf Privatbahnen in dieser Angelegenheit einzuwirken. Dieselben be-sitzen das freieste Versügungsrecht. — WaS die Staatsbahnen betrifft, so werde der Standpunkt, daß die Centralleitung in Wien bleiben müsse, stets gewahrt wcrdcn. Es sci jedoch unerläßlich, daß bei entsprechender Länge der Bahnlinien an anderen Orten Filialdirectionen errichtet werden. Hiezu sehe sich die Regierung keineswegs durch die Rücksicht auf Nationalitäten und einzelne Provinzen, sondern ausschließlich durch die factifch bestehenden Bedürfnisse veranlaßt. Gegen die Decentralisation sprächen auch strategische Rücksichten. Der Handels mini st er äußerte sich dem Bürgermeister gegenüber in gleicher Weise. Diesen Erklärungen stehen jedoch die, wie eS scheint, sehr guten Informationen dcr polnischen Blätter entgegen, welche auf der Richtigkeit der dießfalls von den Ministern den Polen gemachten weitgehenden Zusagen beharren. Die seinerzeit ministeriellen Inspirationen nahe-gestandene „Montags-Revue" schließt ihren diesem Thema gewidmeten Artikel mit folgendem PassuS: „Wie die Dinge in Galizien, Böhmen, Tirol, Oberösterrcich, Salzburg und in Krain sich vor-bereikcn, wie man jetzt das Bestehende der Reihe nach beseitigt, muß ein andere- Oesterreich entstehe». Ob ein glücklicheres?" Politische Wochenübersicht. „Narodni Listh" melden, daß sowohl der Kricgsininister als auch der GcneralstabS-Ehef entschiedene Gegner dcr Eisenbahn-Deeentrali-sation scicn. Das vom Kärntner Landtage in der letzten Session beschlossene Gesetz, betreffend die Einführung einer Auflage auf den Verbrauch von Bier und gcbranntcn geistigen Flüssigkeiten in Klagciisurt, hat die kaiserliche Sanction nicht erhalten. Das Manifest der Deutsch liberalen in Bö h m c n ist dcr Form und dem Inhalte nach zu haben, gebührt dem Desicientenpriester Karl Klun, ein Verdienst, welches jenem der von ihm gemachten und im Reichsrathe verwertheten Entdeckung der „begeisterten Steuerzahler in Krain" würdig an die Seite gestellt werden kann. Nicht umsonst hat Pater Klun seine Kinderjahre in einem Reifnitzer Dorfe durchlebt, wo die geriebensten Pferdehändler zu Haufe sind, schon damals mochte er die Ueberzeugung gewonnen haben, daß den krainischen Bauer jener im Sacke hat, der ihn zuletzt am Schopfe ersaht. Zugleich besitzt Herr Klun eine gehörige Dosis von Egoismus, um dort, wo von einer gut besetzten Tafel etwas abfällt, auch für sich die entsprechende Portion zu beanspruchen. Als ferneblickender Prak-tiker weiß er, daß demnächst vom Landtage die Besetzung deS Flachenfeld-Boliviz'schen Eanonicates statt-zusinden hat, und Eanonicate pflegen auf der hierarchischen Stufenleiter die Strossen zu sein, auf denen man schließlich zu einem Bischofsitze gelangen kann. So wenig auch an der nationalen Gesinnung der von, Eentral Wahlcomitv vorgeschlagenen Candidaten zu zweifeln war, mußte doch gegen einzelne derselben Zweifel erhoben werden, ob sie dem um ein Eanomeat sich bewerbenden Pater Klun im versammelten Landtage ihre Stimme geben würden. Mit einer kühnen Schwenkung, die in der Geschichte dcr Wahlbewegungen in Ilrain einzig dasteht, setzte sich Pater Klun über Parteigebot hinaus und manövrirte von hohem Interesse. Ebenso maßvoll und edkl, wie entschieden und begeisternd, drückt cö Alles aus, war allen Deutschen im Reiche in den heutigen »nttm Tagen am Herzen liegt. Vaterland. Freiheit. Deutschthum! Die Wiener „Vorst.-Ztg." fügt dem vollen Texte dieser Kundgebung folgenden Passus bei: Kür diese höchsten Güter kämpfen wir Alle heule, darin gibt es keine provinziellen Unterschiede. Wir nrrfolaen gemeinsame Ziele und wissen, daß. wenn wir einig und stark sind, der stärkste und vor-orschrittenste Volksstamm des Reiches schließlich wieder jene Stellung wird einnehmen müssen, welche ihm historisch und naturgemäß gebührt." Ausland. Bürgermeister Tschitscherin von Moskau kielt gelegentlich des Ka i s er kr ön un gss e st es i» Moskau bei einem Hotelbankett nachstehende Rede- Wir leben in einer Zeit, in welcher cs die Vflickt aller russischen Bürger und noch viel mehr der Io alen Vertreter ist. die ernsteste und größte Auf-merksamkeit auf die Bedürfnisse zu wenden, welche M !m« ,» aEWgn R-is- Sch' wi- Iweibundrrt Jahren bietet Rußland den Anblick eines Tempels in Ruinen. In der Verwaltung ist keine Spur von Harmonie. Einheit existirt einfach nickt Als Peter Rußland einen in Ruinen liegenden Tempel nannte, fügte er hinzu, daß ein Architekt «ntkia sei welcher die zerstreuten Steine sammeln M wi d rausstellen sollt- und aus ihnen ein Ge-Le aufführe. unter dessen Dach die Wohlfahrt des Volke- gepflegt und genutzt werden konnte. jener Zeit war solch' ein Architekt vielleicht wirk' lick notbwendig. Rußland war damals noch nicht von der Sklaverei befreit ; allein jetzt, wo Rußland frei ist haben die Schauspieler ihre Rollen gewechselt. Die Macht ist nicht mehr dort, wo ne war; die Mackt gehört uns. den Vertretern des Volkes. Ohn? UN- kann der Staat nichts aus unseren Ver-waltungs-Jnstitutionen machen. In diesen D.ngen Een Rath und Führung von uns. den Repra,c„. an cn deS Volkes, ausgehen. Alle müssen wünschen. ^ mir die hier Versammelten, gründlich überzeugt sollten von der Idee, daß das zukunstige Schick-!»I Rußlands in unseren Händen liegt und daß «i, m", dl-s-, Sd« ,u -m,-.-» Plchm °u! F-» um stau 1-ines Canonicatsplanes sichere Genossen m den L-M« >u Em-- N.,d-ch>i,„m war il>m der Egger Notar Janlo Kersnik, an dessen - nsti-mig- W-HI doch m Stunb- wurd° die «unlch- Ml« ->->kg>, b»,d >»»--Notar in die Lust gepflogen und jener Sitz d-m »» d-- !U' »-sollen Wohl wäre es möglich gewesen, daß der U-berlister späterhin selbst das Opfer seiner eigenen M aeworden wäre, denn es hätte ja >n diesem -ewäklten Geistlichen ein gefährlicher M.tconcurrent NUN 1"' '> »«.rde aeaen Dr. Samec von Stein bei der Makl in Neumarktl ausgesührt, wo in letzter Stunde Ä shauptmann Graf Thurn gegen jenen ausge-s°i^t wurde und die Capläne sur den deutschen in's Heug gingen. Ja sogar de», von ihm sÄ aufq-st-llten Candidaten für die Gottscheer Land- "0" ^ibach, d r nack räalich nicht ganz verläßlicher Canonicats-,Ä-İnd.n m-ch.- -ttun --„ch-i- Momente den Garaus, um ihn durch eine E°-n S.MN d.r d», kraini cken Gutsbesitzer Karl Rudesch zu ersetzen. Man erlebte die unglaubliche Thatsache, daß die M^r«,?inner der deutschen Gottscheer Landgemeinden «b-md -- °°n I-l»-» di- sollten, um dort im Geiste aufgeklärter Eintracht zu handeln in Betreff der Reformen, welche unbedingt nothwendig sind." Wochen-Chronik. Am 10. d. fand in Marburg die feierliche Enthüllung des Erzherzog Johann-Denkmals statt. Statthalter Baron Kübeck. Graf von Meran mit seinem ältesten Sohne, Fürstbischof Stepischnegg, General Krieghammer, Oberst Thurn und Taxis, die Abgeordneten Dr. Schmiderer und Baron Moseon, der Gemeinderath, die Lehrkörper der Mittel-, Bürger- und Volksschule», die Turner-feuerwehr, der Männergesangverein, der philharmonische Verein und taufende Gäste nahmen an diesem patriotischen Feste Theil. Dr. Mullö erinnerte an des populären Erzherzogs Worte: „Mir ist nur dann wohl, wenn ich, über den Semmering gesetzt, meine Berge wiedersehe, die reine Luft athme und mich in den Thälern und Gegenden unter meinem Volke befinde, welches zwar nicht den hochgepriefenen Firniß der Welt besitzt, aber redlich, offen, gut und herzlich und wo noch ein Rest deutschen Sinnes, deutscher Sitten zu finden ist." Bei dem in Wels (Oberösterreich) abgehaltenen Sängerseste fanden sich mehr als 800 Sänger ein. Reichsrathsabgeordneter Dr. Franz Groß sagte in seiner Festrede: „Wir sind eingedenk unserer Geschichte und stehen ein für die Monarchie, das Herrscherhaus und die Verfassung. Wir werden das auch in Zukunft thun. Man muß uns den Glauben und die Hoffnung auf die Entwicklung dieses Reiches nicht rauben, und daS könnte uns vielleicht geraubt werden, wenn man das Band der Länder zu weit lockerte, die Verfassung befchnitte und das Deutschthum auf den slavischen Markt trüge." Officiöse Blätter melden, daß Heuer die großen Feldmanöver aus ErfparungSrücksichten entfallen. Nachdem die Functionen der zum Zwecke der Grund st cuerrcgulirung im Lande Kärnten und in Krain bestellten Commissionen in Folge des gänzlichen Abschluss des Reelamationsverfahrens als beendet zu betrachten sind, wurden solvohl die betreffenden Grundsleucrreclamatiouscommissioncn, sowie sämmtliche Bezirksschätzungseommissionen mit Ende Mai d. I. aufgelöst. kurz zuvor die bündigsten Zusagen zu seiner Wahl gemacht hatten, schmählich im Stich gelassen wurde. Dieses Manövriren des klerikalen Generalstäblers auf eigene Faust rief anfangs in der Zarnik-VoSnjak'schen Clique Verblüffung und Erbitterung hervor, doch wird Letztere keine anhaltende sein. Ganz bestimmt werden die Medicinä- und Juris-doctoren des Landtages in Kürze mit ?. Klun im brüderlichen Bunde sich den Rang streitig machen, wem cs eher gelingen wird, die chinesische Mauer um Krain zum Abschluß zu bringen und am Karren der Reaetion mit mehr Ausdauer zu ziehen. Der deutsche derbe Spruch: „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich", den wir hier aus pflichtschuldiger Reverenz für die geistlichen und weltlichen Matadore der Nation in der milderen Form: „Was sich liebt, neckt sich" anivenden möchlcn, dünkt uns ganz passend auf diesen Zwischenfall. Das Hinwegsetzen Klun's über alle DiSciplin hatte nicht nur den beabsichtigten Durchfall des Laibacher Viccbürgermcisters zur Folge, eine noch bedeutendere Persönlichkeit, der Capitelpropst von Neustadt! fiel als Sühnopfer der eingerissenen Dis-ciplinlofigleit. Die Erfolge Klun's hatten den gesunkenen Muth des resignirten Candidaten Professor Schukle neu belebt. FlugS eilte dieser in die Unter-krainer Städte, um die fallen gelassene Fahne seiner Candidatur wieder auszuhissen. Dießmal wurde von ihm die Unterkrainer Bahn in'ä Feld geführt, diese Am 8- Juni ist dir englische ESeadre in Pola ringetroffcn und wurde dieselbe freundlichst empfangen. Der Blitz fuhr am 8. d. M. in Seutari in eine Pulverkammer der Festung und wurde hiedurch ein Theil deS Bazars zerstört. Es sind viele Menschenopfer zu beklagen. In Vößlau nächst Wien starb Freiherr von Winterstein, ein Mann, der sich durch eigene geistige Kraft von der Alltagsstufe eines Frachten-fpediteurs in die Reihe der Mitglieder des österreichischen Herrenhauses emporgeschivungen hat. Er war ein offener Gegner der Regierungssysteme Belcredi's, Hohenwart's und Taaffe's. Die liberale Partei hat einen tüchtigen Anwalt ihrer Sache verloren, denn Winterstein zählte zu den tüchtigsten Parlamentsarbeitern auf finanziellem Gebiete. Im britischen Museum sind die assyrischen Sammlungen vor Kurzem durch mehrere interessante Funde bereichert worden. Es befinden sich unter denselben einige euriose babylonische Tafeln, die in Tel Sifr im südlichen Babylonien ausgegraben wurden und die Jahreszahl 2700 vor Christi Geburt tragen. Eine dieser Tafeln, welche kleiner als die anderen ist, birgt in ihrem Inneren einen vier Zoll langen und zwei Zoll breiten Ochsenkops, der kunstreich geschnitzt und mit einem harten weißen, elfcnbeinartigcn Holze, welches einen Vergleich mit dem in Mycenä von Dr. Schliemann gefundenen herausfordert, ausgelegt ist. Unter anderen werthtwllcn Urkunden des babylonischen Reiches befindet sich ein schöner Cylinder, der eine Inschrift in Bezug auf die Wiederherstellung des Belus-Tempels in Babylon, sowie ein Fragment einer ähnlichen Inschrift, die auf Befehl Alexanders deS Großen (der in der Inschrift Jsakander Makiduki genannt wird) geschrieben wurde, enthält. Einige Ziegel in dieser Sammlung sind mit kleinen Inschriften bedeckt, die von Mctallplatten gedruckt und nicht nach der Weise früherer Exemplare aus Babylon und Niniveh eingeschrieben sind. Zu Kuezurmare in der Bukowina ist ein mehrere hundert Schritt vom Bahngeleise in der Ebene gelegener Berg in Folge der Regengüsse in Bewegung gerathen. Zwanzig Häuser sind abgerutscht, weitere achtzig befinden sich in derselben Gefahr, die Landbevölkerung ist weit und breit in erwies sich als ein so einflußreicher Factor auf manche schwankenden Gemüther, daß selbst die gewaltige, in einem Wahlkampfe maßgebende Armee der unter dem Commando des Propstes stehenden, diversen Bündnissen angehörigen Frauen, Jungfrauen und Mägde auf's Haupt geschlagen wurde. An diesem unvermutheten Uebersalle des bereits siegesgewissen Capitelpropstes trägt zum Theile die Negierung die Mitschuld, denn cs ist nicht anzu-nehmen, daß der in Wahlagitationen unermüdliche Professor, der bereits früher Wahlreifen in die Unterkrainer Städte unternommen, bei diesem neuesten Eroberungszuge ohne höhere Zustimmung die Schulstunden geschwänzt habe. Nur contrastirt diese Gewährung der Negierung gar seltsam zu ihrer vorjährigen Haltung gegenüber deutsch gesinnten Beamten, denen aus Anlaß ihres Eintrittes in das bürgerliche Wahlcomitö für die Laibacher Gemeinderathswahlen strenge Rügen ertheilt wurden. Es würde au dieser kurzen Charakteristik der letzten Wahlbewegung ein wesentlicher Federstrich fehlen, wenn wir nicht auch der wenigen nationalökonomischen Fragen gedächten, die soweit es die Ablegung der Glaubensbekenntnisse zuließ, zur Sprache kamen. Auch hierin hat Dr. Zarnik die größte Leistung auszuweisen, er erklärte in seiner Candidatenrede in Adelsberg, daß ihm seine Schwärmerci für die Mauthfchranken aus Bezirksstraßen bei seinen Partei- Schrecken versetzt, da der Erdboden über tausend Quadratkiafter geborsten ist. Der Pariser Gemeinderath aeceptirte einen Antrag, bezweckend di: Auslassung der Umfassungsmauer und der Befestigungen von Paris. Am 12. d. M. brannte fast das ganze Dorf Rosegg, sowie die jenseits der Drau liegende Ortschaft St. Lambrecht (Kärnten) nieder. Dreißig Gebäude, darunter zwei Kirchen, wurden eingeäschert. Der Schaden ist sehr bedeutend, das Elend groß. Das Feuer entstand durch mit Zündhölzchen spielende Kinder. Ludwig Boor, der als panslavistischer Agitator bekannte evangelische Geistliche von Krajna, wurde wegen Agitation gegen den ungarischen Staatsgedanken zu einem Jahre Staatsgefängniß und 600 fl. Geldstrafe verurtheilt. Locale Nachrichten. — (Der Landtag für Krain) wurde für den 25. d. M. einberufen. — (Zur Iubi l ä uin s fe ier.) InTrifail wird an jener Stelle, wo Se. Majestät der Kaiser die Landesgrenze Krams mittelst Hofzuges passtren werden, ein großer Triumphbogen erbaut. An dieser Stelle wird der Monarch die Begrüßung der krai-nischen Landesvertretung entgegennehmen. — (Aus O be r k r a i n.) Se. kaiserliche Hoheit der Herr Erzherzog-Feldmarschall Albrecht besuchten am 10. d. M. Stein, Krainbnrg und Veldes. Die Stadt Stein war festlich beflaggt. — (Die La nd t a g s wa h le n in Krain) haben folgendes Resultat ergeben: In den Landgemeinden: Laibach und Oberlaibach Dr. Karl Bleiweis und Lukas Nobitsch; Stein und Egg Notar Janko Kersnik; Krainburg, Neumarktl, Lack Karl Klun, Deficientenpriester und Blasius Mochor, Bürgermeister in Bischoflack; Adelsberg, Loitsch u. s. w. Dr. Zarnik, Dr. Voänjak; Wippach-Idria Math. Laurenöiö; Treffen-Sittich u. s. w. Lukas Svetez, Dr. Sterbcnz, Dr. Papesch; Gottschee-Reifnitz Karl Rudesch, Primus Pakitsch; Tschernembl-Möttling Bezirksrichter Deu. In den Städten und Märkten: Laibach Grasselli, Dr. Moschv; Jdria Ritter von Schneid; Krainburg-Lack Detela; Neugenossen den Namen „örangai-", „der Mauthner", eingetragen habe. Er werde stets für Bemauthungen der Straßen eintreten, insbefonders wenn sie seinen Wahlbezirk betreffen. Im Vereine mit seinem Eollegen Dr. VoSnjak sagte er seinen Wählern die Wieder-beivaldung des Karstes zu, welche selbstverständlich die Negierung durchzuführen hätte, um dann die in Stand gesetzten Flächen den Gemeinden zu überlassen. Noch am nämlichen Tage empfahlen diese beiden Führer der Nation aus purer Kameradschaft einen Jnnerkrainer Holzhändler, der sich den Namen eines Großhandelsmannes beilegt, als Kandidaten für die Jnnerkrainer Märkte. Gewöhnlich werden die Holzhändler als die Borkenkäfer des Landes bezeichnet und es dünkt uns schier, das; Karstbewalduug, wenn sie unter den Schutz eines HolzhändlerS gestellt würde, so ziemlich identisch wäre, als wenn man in einem Garte» den Bock zum Gärtner machte. Die Bevölkerung JnnerkrainS wies diese patronisirte Candidatur eines Holzhändlers mit aller Entschiedenheit ab. Wie hielt man es sonst mit den Wünschen der Bevölkerung? Der von den Landbürgermeistern aeceptirte Dr. Ivan Tauöar, Staroste der Sokolisten, wurde schmachvoll bei Seite geschoben. Der der Handelskammer als Vertreter des Kleingewerbes wärmstens anempsohlene Obmann des Gewerbevereines Klein müßte dem unvermeidlichen Kammersecretär Murnik weichen. stadtl Schukle; Neumarktl-Radmannsdorf Dr. Samez; Gottschee Braune; Handels- und Gewerbekammer Kuschar, Murnik. — (Dem„Slov. Narod" abgelauscht.) Der bekannte Officiosus der „Laib. Zeitung", dessen jüngste Auslassungen über die, die Wahlenthaltung kundgebende Manifestation des liberalen Wahl-comitä's wir an anderer Stelle behandeln, debütirt unter anderem Blendwerke mit einer Behauptung, welche wir als erfunden und unwahr bezeichnen müssen. Diesem Comite wird nämlich vorgeworfen, daß dasselbe in früheren Jahren an die Chefs der Behörden schriftliche Aufforderungen richtete, zu Gunsten der deutsch-liberalen Candidaten auf die Beamten einzuwirken. Wir müssen vor Allem con-statiren, daß dieser Vorwurf ursprünglich — vor einigen Jahren — vom „Slov. Narod" erhoben wurde, seither aber schon längere Zeit nicht mehr zur Sprache kam- Die dermaligen Redacteure des Amtsblattes haben also für die Richtigkeit dieser mit aller Keckheit hingestellten Behauptung keinen anderen Gewährsmann, als irgend einen von den Scriblern des genannten nationalen Moniteurs, mit denen Eins zu sein, sie durch diese Bemerkung neuerlich einge-stehen. Die Liberalen haben in früherer Zeit allerdings auch die Wähler des Beamtenftandes, wie alle anderen Wähler zur Theilnahme an den Wahlen bestimmt und sich dießsalls wie an viele andere, auch an ihre Gesinnungsgenossen in den verschiedenen Aemtern schriftlich und mündlich, niemals aber an die Amtschefs in dem Sinne, wie es die „Laibacher Zeitung" ihrem slovenischen Collegen nachbetend, jetzt darstellen möchte, nämlich zu dem Zwecke gewendet, daß diese Chefs zufolge ihrer ämt- lichen Stellung auf die Beamten einwirken sollten-Heute freilich geschieht dieß selbst, ohne daß irgend eine Einflußnahme nothwendig wäre, von amtsivegen und mit großer Zuvorkommenheit zu Gunsten der nationalen Partei. Heute gestattet man, das; Beamte ohne Urlaub Wahlagitationsreisen unternehmen, ja man bewilligt ihnen sogar Urlaub zu diesem Zwecke. Und so Etwas erkühnt sich, sich objektiv und neutral zu nennen! — („Slov. Narod",) um unverschämte Verdächtigungen nie verlegen, wirft dem Landes-ausschusse vor, daß er bei Ausschreibung des Museum-baues die Bestimmung, daß die Vergebung ohne Wahrlich, Krain ist auch in politischen Dingen, insoserne man es nach dem Vorgehen seiner Volks-führer in den hochwichtigsten Landesangelegenheiten, wie es die letzten Wahlen waren, beurtheilt, ein wahres Wunderland Ziele und Bestrebungen der Pervaken sind mit Ausnahme derjenigen, bei denen sie vor Allem ihr Schäfchen in'S Trockene bringen, incom-mensurable Größen. Was ist nationale Politik? Eine gebührende Antwort ans diese Frage hat schon vor 10 Jahren der slovenische Dichter Josef Stritar in einem seiner geharnischten Sonnette gegeben. Eines derselben lautet: ^oruitu.rstvo, Iiinavütvo, lumMi-hr», ?ielianion08t lisiüM, xvitost kaöe, kolitika so vam vso uviM'ro; Xliii 8 klinom, u luinj'om lump nnj 8v pobha! Xrivi unj so pravica in knätvnost, iilomonitosl, so igrru'o! Odrokovrui^o, I»§, ös nij loI)i.ja. Wir enthalten uns einer deutschen Übersetzung dieser Kraftstellen, indem der Dichter — mitunter ein sonderbarer Kanz — sich dieß in seinem Schluß-sonnette ausdrücklich verboten hat. Zum Schlüsse sei bemerkt, daß vbige Verse nicht etwa im Jahre 1883, sondern schon im Jahre 1873 in Druck erschienen sind. Rücksicht auf die Höhe des offerirten Nachlasses an den geeignetsten Bewerber erfolgen werde, zu dem Zwecke getroffen habe, damit dieser Bau jedenfalls der krainischen Baugesellschaft vergeben werden könne. Wie lügenhaft diese Zumuthung ist, geht aus der bekannten Thatsache hervor, daß derlei Bestimmungen bei allen oder doch den meisten Ausschreibungen öffentlicher Bauten vorzukommen pflegen, weil sich keine Behörde der Zwangslage aussetzen will, größere Bauten einem untauglichen Unternehmer vergeben zu müssen. Wie grundlos übrigens die Bemerkung war, daß die Baugesellschaft die Preisnachlässe anderer Bewerber zu fürchten habe, geht aus der Thatsache hervor, daß bei der gestrigen Offertverhandlung die Baugesellschaft mit den niedrigsten Preisen Ersteherin des Museumsbaues wurde. — (Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.) EineS muß man den Mitarbeitern der „Laibacher Zeitung" lassen: sie leisten Außerordentliches in der Steigerung von Effecten. Wie oft schon meinten wir bei den inspirirten Artikeln dieses Blattes: Mehreres u/ld Kühneres in der — wir ringen nach einem unverfänglichen Ausdrucke, sagen wir also — eigenthüm-lichen Behandlung von Thatsachen sei nicht mehr zu erreichen und eine folgende Arbeit dieses Herrn hat uns immer wieder von unserem Jrrthume überzeugt. So hat auch der letzte polemische Artikel des offi-ciellen Blattes, gegen die in unserer vorigen Nwmner enthalten gewesene Kundgebung des liberalen Central-wahlcomitv's betreffs der gegenwärtigen Landtagswahlen gerichtet, uns durch die Gewagtheit seiner Conception auf's Neue überrascht, und bis auf Weiteres erkennen wir ihm die Palme unter den präsidialen Auslassungen der letzten Zeit zu Als wir im Anfänge des fraglichen Artikels die Bemerkung fanden, daß die Behauptung: die Negierung werfe ihren Einfluß gegen die deutsch-liberale Partei in die Wagschale, nicht einmal „einen Schein der Wahrscheinlichkeit" für sich habe, da drängte es unS zuerst, denselben einem unserer Collegen unter dem Strich zur ausschließlich scherzweise» Behandlung zu überlassen, wir standen davon aber wieder ab, als wir weit»r lasen und auf einen Passus stießen, der uns denn doch eine ganz ernste Auffassung zu verlangen schien. Wenn die Beamten, nicht genug, daß cs ihnen unmöglich ist, bei den Wahlen ihrer Ueber-zeugung unbehinderten Ausdruck zu geben, darob auch noch verhöhnt werden, so ist das unseres Erachtens eine Frivolität und eine Anmaßung, die selbst vom derzeitigen Standpunkte der „Laibacher Zeitung" alles Maß und alles Zulässige übersteigt. Oder was ist cs Anderes, als eine Verhöhnung der betreffenden Wähler, wenn nach der Procla-mirung der Wahlenthaltung seitens der liberalen Partei und einen Tag vor der Wahl im Tone des Ernstes die Ausstellung von Candidaten empfohlen und den Beamten großmüthig gestattet wird, selbst Gegner der Regierung zu wählen? Mit Recht bemerkt hiezu ein großes Wiener Blatt, „die Beamten müßten sehr naiv sein, an die ihnen durch die „Laibachec Zeitung" zugesicherte Wahlfreiheit zu glauben", und nach dem, was seit Jahr und Tag vorgesallen, gibt cs wohl im ganzen Lande Niemand, der eine solche ossiciöse Versicherung für baare Münze nähme, trotzdem gehört eine wirklich raffinirte Tücke dazu, über die Beamtenschaft solchen Hohn, gerade unter den schon hervorgehobenen Umständen auszugießen. Das alte Sprichwort, das wir oben citirt, ist wahrlich seit Langem nicht so empfindlich zu Ehren gekommen. Wenn die „Laibacher Zeitung" weiter noch davon spricht: die Bevölkerung solle „ihr freies Votum" haben, der künftige Landtag „soll ein treues Bild von Denken, Fühlen und Wollen der Bevölkerung sein", die Negierung wisse, „daß sie das Vertrauen der Bevölkerung genieße", die Negierung sei stolz auf das „echt constitutionelle Ver- dankt diese« Mittel nicht nur dcr sorgfältigste» Bereitnng»me-thode, londern intbesonderc der genaue» Kenntniß der Bezug», quellen jener Pflanzen, welche die insectentödtende Eigenschaft am intensivsten bcfik>cu, weil diese Pflanzen in Beziehung auf Jnsectcupulver ungefähr dieselbe Nolle spic!e», wie die Traube gegenüber d«in Weine. Bei dieser Gelegenheit muß einer Grnpve von insectcntödtcndcn Mittel» Erwähnung gethan werden, welche unter dem Name»: transatlantische», überseeische» oder Rapid-Jnsecteupulvcr:c. ic. als sogenannte neu entdeckte oder verbesserte Mittel iu deu Handel gebracht werden. Die Behauptung »äinlick, e» bestände eine nene Entdeckung der Art, daß ei» de» Menschen und HauSthieren »»schädliches, aut Insekten aber besser oder nur ebenso wie Plirctbruin-Pulver wirkende- Mittel ans-gesuudeilwäre, ist unrichtig» denn es existirt weder eine inine-ralische noch vegetabilische Lnb'lanz, die. ohne giftig zn sein, in ihrer iiisectenvertilgenden Eigenschaft a»ch nur annähernd mit de» Pl>retk>rn»i-Pfla»;en zu vergleiche» ist. Die Benennung .»neuentdeckt" oder „überseeisch" oder .»transatlantisch" rc. ist nur eine Irreführung des Publicum», uud find der« Mittel, zufolge wissenschaftlicher Untersuchungen, nicht» Andere» als gewöhnliche» Jusectenpulver, wie es schon seit 30 Jahren bekannt ist. Zacherlpulver wird wegen der besseren Halt-barkeit nur in Original-Verpackung und nicht t» losem Zustande verkauft', wer also sicher fein will, echtes Zacherlpulver zu kaufen, um jedem Mißverständnisse über diesen Begriff auSzu-weichen, verlange Zacherlpulver nicht in losem Papier, sondern in der mit Siegel und Schutzmarke (Tscherkesse) versehenen Ori-ginal-Detail-Verpacknng, untersuche jedoch diese geuan, da c» schon vielfach vorgekomnien ist, daß selbst Verpackung und Schutz-marke gefälscht und sogar schon gebrauchte Verpackungen niit uu-wirksamem Pulver gefüllt und wieder als Zacherlpulver ange-boten wurde». (I159> 6—1 Ul. L«»I»erI, Wien, I., Coldschinicdgasse 2. Herrn I? i? « »» L Ul « I» IL t »I «, k. k. Hof lieferant und Kreisapotheker in Korneuburg. Ich sehe mich angenehm veranlaßt, Ihnen bestätigen zn könne», daß Ihr seit «nrzem durch Herr» Apotheker Fritsch inn. hieror!» eingeführteS It. It. sich »»rLUUlI^I» I»«- Ich habe bei meinen Pferden, besonder» beiIT«I», I»^l« uud in der Zeit die erzielt, und selbst bei Nebeln, zn deren Be- hebung unzählige Mittel vergeblich angcwendet wurde», hat sich Ihr al» und erwiesen. Ebenso ist Ihre und e» wäre im Interesse dcr bierländischen Pferdebesitzer uud Züchter gelegen, dieselben mit Ihre» ehesten» bekannt zu machen. Hochachtend k. k. Forstmeister. Dorna Watra, 17. April 188S. Betreffs der Bezugsquellen verweisen wir auf die Annonce „Veterinär-Präparate" in hentiger Nummer. <112/) Goldene Medaille Pari» 1878. Kais. u. kin. Allerhöchste Anerkennung 11» 8 t « I « ^ It. Eine Fahrstunde von der Station Feldbach der Ungarischen Westbah». Beginn der Saison 1. Mai. Alkaltsch-muriatische und Eisensäuerlinae, Ziegen-motkc, Milch, Fichtennadcl- und Quellsoolzrrstäu-bungS-Jnhalationen, kohlensaure Bäder, Stahl-, Aichtcnnadrl- und Tüftwasserbader, kaltes Dolldad und hydropathischc Euren. Glrichenbrrgrr und Johannisbrunnen Mineralwässer, sowie Ouellrnproducte zu beziehen durch alle Mineral-wasser-Handlungen, sowie durch die Brunnen-Direction in Gleichcnberg, wohin cinch Anfragen und Bestellungen «on 1»—ü Wohnungen und Wägen zu richten sind. (1084) ein neue» Abonnement eröffnet. — Die Abonnement-Preise sind am Kopfe unseres Blatte» ersichtlich und wollen dieselbe» gefälligst eingesendet werden an die Administration des „Laibacher Wochenblatt", (1163> Laibach, Herrengasse 12. Witternngsbnlletin aus Laibach HVvItpost - Vvr8»»ckt. xr !>->«-» » s-2 LS ? 8-»-L T ^ L.^^ s" v »» i'^^^ ^^ L' - ° ff'?''' ° - T'S »v-x'L § » Z« L.', ° 2 ^ ^-»5' W ' ' ' L ° ? 7'«s SS « Sd>«d>d>SS s«»> Litftdruc inMilli-Metern auf v redueirt Thermometer nach Stieder-LelftuS schlaa in Milli- ______________________Metern Tage»- Mari- Mini-mittel mum mum j________________ WitterungS-Ebarakter Taget- mittel Stebel. heiter. Nachm. Gewitter I wolken, Abend? heiter. Schöne-Wetter anhaltend. Morgens schön, dann zu nehmende Bewölkung, Wetterleuchtt». Verkauft werden: Sonnenschein und Bewölkung. Das reich haltigst« u. best- . untrrrlchtet« / N>»»»»I«Ue X Verlasmix»- Nebel, Vormittag» trübe. Nachm. Sonnenschein Nebel, dann heiter. Nacht» etwas Regen 2 geschloffene, viersihiae "ale-schen, 1 Phaeton, 1 Cabrwkt und mehrere Zinimerrinnch- tungrftücke (Spiegel, Tische u. m. a.). Näheren Bescheid gibt K. Müller's Annoncen- Bnreau in Laibach. (1>24) Nebel, wechselnde Bewölkung. Eapita- I listen und X^^^Birse -Znter-/ essenten, ^^Vg,nzi.blo«fl.1.30 Jnformatiinen, > Probe - Sremvl / grati« »nd franeo. ^I^n8ol»ot1^llrlnx1L Wochenmarkt-Durchschnittspreise Laibach, 13. Juni. Butter per Kilu Eier 1 Stück! Milch per Liters Rindfleisch pr. Kilo! Kalbfleisch „ Schmeiufleisch „ Schöpsensieisch „ Hendel per Stück Tauben He» 100 Kilo Stroh 100 „ Holz, harte». per 4 lü'Meter Holz,weich. „ I Wein,roth.100Liter! weißer .. Weizen perHektolit, Korn „ Gerste (neu) „ Hafer Halbfrucht „ Heide» „ Hirse „ Kukuruz ., Erdäpfel 100 Kilo Linsen per Hektolit. Erbse» „ Aisolen Rindschmalz Kilo Schweinschinalz „ ^ Speck, frisch „ , geräuchert Agenten Offene Stellen in Amerika und England für Landwirthc, Arbeiter, Gewerbtreibende und Techniker, vor Allem aber für weibliche» Personal, al» Han»- nnd Stuben-inädchen, Köchinen, Wirthfchafterinen. Lehrerinen n. s. lv. ent hält jede Nummer der Sonntag in Dresden illnstrirt erscheinenden Deutsch-amerikanischen Wochenschrift „Der Aniwanderer". Da» Abonnement auf de» „Auswanderer" beträgt für 3 Monate 1 Gulden, nach dessen iLinsenduug der »»Nnswanderer" franco an jede Adresse in Oesterreich-Ungarn allwöchentlich verschickt wird i die bereit» im Quartale erschienenen Nuinuiern werden grali» u»d franco nachgeliefert. Die Tendenz de» »»Auswanderer" ist, einmal vor allen jenen Firme» und Agenturen zu warnen, welche unter falschen Vorspiegelungen zur AnSwa»-derung verleiten, — zweiten» richtige Vorstellungen über Nord-und Südanierikanische Verhältnisse zu verbreite». Abonnenten er-halten alle An»knnft über Amerika grati« nnd franco. Redaktion nnd Adniinistrarion de» „Auswanderer" in Dresden i» Sachse». lllOl) 3-1 für den Verkauf von an Private, HütelierS, Lafe's, Casinos rc. snchen Z4. «Ee lla., Ham bürg._________________(1111) b—5 »E'Nur daö echte'Svl Dr. Popp'sche Iiiathkrin-Mllildllmjskr ist sicher wirkend gegen Zimmer, die während dcr Anwesenheit Sr. Majestät de» Kaisers in Laibach an W vermietdet wer- den wollen, werden in Vormerkung genommen., Placirt zu werden wünschen: 4HandIungS-Lo»»ni« uud ein Lehrjunge in eine Gemischt-waarenhandlung, Bonnen und Kcllncrineii. Nähere» in MSI»«»''» Aunoncen - Bureau in Laibach, in der Herren-aasse 1L. <1120) Eingesrndet. Ueber Zacherlpulver. Die Bezeichnung Zacherlpulver ist eineStheil» dadurch, daß dieses Pulver da» erste im Handel gewesen ist, andernthcils da-durch, daß e» sich durch seine außerordentliche Wirkung in allen Kreisen des Publicum» Anerkennung und Popularität errungen hat, sozusagen zum Samiuclbcgriff aller Jnsectenveltilgnng»-mittel geworden, d. H. da» große Publicum hat sich daran gewöhnt, de» Namen Zacherlpulver zu gebrauchen, um alle guten Eigenschaften eine» Insektenpulver» überhaupt zu bezeichnen, so daß schließlich daS Wort Zacherlpulver mit dem allgemeinen Be-onsfe Jnfectenpnlver gleichbedeutend geworden ist. Daraus hat sich inanchenorts dcr Uebelstand ergeben, daß man im guten Glan-ben, Zacherlpulver zu kaufen, nnr mit gewöhnlichem Insecten-pulver bedient wird, ja oft sind schon Surrogate nnd selbst un-ivirksame Produkte, wie sie leider der Billigkeit halber Vorkommen, al» Zacherlpnllier verabreicht wnrde», um sie so verkünslichcr zu machen. Fast wäre e» demnach nöthig, Zacherl's Zacherl-pulver zu verlangen, um sich zu vergewissern, »»echtes Zacherlpulver" zu erhalten. Damit »nn jedem Mißverständnisse dieser Art vorgebeugt werde, scheint es geboten, ru erkläre», wa» Zacherlpulver ist uud au welcher Verpackung inan e» erkennen kann. Echtes Zacherlpulver ist daS anf Grund mehr als vierzigjähriger Erfahrung auS den gewähltesten Pyrethruin-Pflauzcn de» Orient» iu eigener Mühle erzeugte Product. Die durch tausendfältige At-cste »nd alleinige Auszeichnungen auf allen Weltausstellungen tuerkannte nnd überraschende Wirksamkeit, womit da» Zacher!-ulvcr jede Insccteiil'int bis auf die letzte Spnr vertilgt, ver- INI«.) k a i s e r l. königl. priv. M ^ sindcn sichere Hilfe durch ^ meine Methode.Hcmorar W Weist nach sichtbaren Er-W»> folgen. Biiefliche Be-handlnng. Hunderte gehellt. 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Laxlslmer^ Littsryuslls klun^söi ^änos ^moli Lui»««», W Ln-tl^sirt, »o^vis vrxrodt imä »oLLtrt von msLiolniso^sn Autorität«», vis Lanidvrxer, Vireliv^r, Ilirselt, ^i»!eeeld«rb> 8eavr«ni, vnlil, Isnsskanm, Lsmarvli, Ln88innnl, krleä-rvled 8odaltne, Ldsteln, ^Vnnäerlieii vle. vsräisnt mit kselit sls äs,s Vorrü^liedste unä wirksamste aller Litter^ässer - > , vsräsu. — ^isckorlLgsn sinä in allsn soliäsn LlinsrLlvvLSSsr- „gn Lsn meisten ^xotLsksn, äoolr virä gebeten, 8tsts Lusärüe^livli 2U verlLnßsn. 1(>67 10—« vor Lssit-ror: LllärvLS SLXlvKllvr, vllÜLPVSt. T^«K«rl8vlsv Noll»« MriUs-Ktzlr«le von nächste Ziehung am gMU" 'M E W> Haupttreffer: fl. 50.000.- verkauft zum Tages-Course F. v. Ma^er, Mbch, i11L8> 3-1 KiML Jok. Nwirllcl in Karneuburg, k. k. Hoflieferant und Kreis-Apotheker, III» «I«,» ^>«i^stLII«>» 11»^«^ voi» LiiU» >«,»«» IIN»! «I«8 ILLnlU« V«I» V»I» V«»T««K- ««Hvl« »utl »«Uvv»«,»cke< »mit n»tt ii»«I l»Le«»«tIIe »»»«- UeLe>eI»i»«t. ^IL. K. ««!»«. 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Ebenso sicher wirkend bei' ' " lKrgrauc» der ^ -..-iV Srs°lg bleibt. >-rden,o n Haarausfall und .. I SN°lq bei medrm->li-en, 'üchtiqen »inr-iben s --»»Haare, vr, ^ Orlq>n->l.AUi,chen » I st. »N kr. «gar-intirt. - -veri-in-, „ j„Nnii»». ^ „.Ed Mabr. .W87, 2»^ "- ' , « « 1» l 1» «> « I : IL - und rMo Ai«»rv«»n..ILrLN>L-^ keiton keilt drisüied S^s-eiLlürrt, S-Ili'.killkl-Ii « ' '. ^I«Iir A r» 50 kr. ist entschiede» da» erprobteste Mittel gegen Gicht und Rhcu- Üch behoben werden, wie dies bereits massenhafte Danksagungen beweisen köuueu. «ierrn ^»ul. v-Apotheker i» Laibach. c»,r nach I»,-. Ilnll» L 5>0 kr., sowie auch Ihre . liaben sich bei nieincn, 2> , Monate audanernde» Leiden an Kreuz- ^ ,nid GUeoerreiße» vorzüglich bewährt, daher ich Ihne» für diese Arz- schmerzen»» Dank und Anerkennung auSspreche» kann. „eien nicht genug Achtung M-ttling, a»' ^0. Jänner 1882. ^1. ^ Ällvenkräuter»2!tirnp, krainischer, «,,na»nletd«». 1 Masche Sk kr. kl ist wirks.imer ->t« a t l e INI Handel ror-Säsle uttd Lvruve. g!iete Da»ks.i.,„n.ieu erb-'Uen. k»mwen°k i ,feinste Sorte k»r;»qlich qegen Lcropbkln, Lungen-<^«^»>^M->«!eVerrt1kUN, sucht, vautauLschlägk und Drüsknanschwcllun-^ doppelt groß nur 1 st. gen. da« Veste ,»r Erlialtung der Zähn- »nd §Vki»«H^ÜeriN'Ä/tNN0»vasser, t5onskr»lrung de«Zah»fleische», e« rer> ^ den üblen Geruch au» dein Munde. 1 Nasche 4U kr. treibt sofort 2 p p sollten in keinem Hauthalle srfi,tretmaunas-Pluen, r. r. priv., f,h,„, h,.,, ,ch„, alänVend bewährt lei Stuhll'erstopfunge» , «opfschmerze», taus^?/ j" lyfiedern, verdorbenem Magen, Leber- und ytierenlelden ,e. n!>L1 kr., eine Rolle mit 8 Schachtel» l fl. S kr. Perseudet wird nur eine xl re x re Schwer« Zn Schal e hj, wirksamsten unter '?>>le„. Obiqe nach langläbriqe» «rsahr,,»!,,,, at« »orzuglich N'Irksa», » .»»»n sübrt stet« frisch am Lager »nd vericndet soiort pr. 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Vor einem Jahre war ich in l Sj 8L« u^k-ikörperlicher Schwache, ' '"^deS täglichen Erbrechens eineS zähen, schleimigen, mit Blut untermischten Speichels, grosier Atkem-beschwerden »nd nächtlichen Schweiftes bereits nicht mehr im Stande, meinem Beriise als ^Lehrer halbwegs nachzukoinmen. ncnsLsxv Nach vielen nutzlosen Arzneien griff ich, durch die Vorsehung geleitet, nach 3hr«n> Kalk-Eisen-Svrnp. Ohne Unterbrechung in meinem für die Lnnge so anstrengende» Amte fühlte ich nach Verbrauch der erste» zwei Flaschen dieses SyrupS groüe Erleichterung »nd gelangte »ach konsuniirung weiterer 8 Flaschen desselben Mit meiner Gesundheit wieder in normalen Zustand, so das- ich mich verpflichtet fühle, Euer Woblgeboren meinen und meiner Kinter wärmsten Dank anS-znsprechen. Luggan, Kärnten, 1. Februar 18Ki. Schulleiter. Preis eiuer Flasche (sammt belehrender Broschüre von Dr. Schweizer» I fl. 25 kr., per Post 2U kr. mehr für Packung. Wir bitten, anSdrnAlich üollc - «!>«',> - '<>» ->,,1. z» verlangen und auf obige be hördlich protokollirte Schutzmarke zu achteNi die sich auf jeder Flasche befinden must. Gencral-Vcrscildliligs-Tepot für dieProvinzcn: Viva, ^poideLe „r. SarmkerriKkett" des ^»i. Kaiscrstraßc öü. Dcpotv ferner bki Sc» ükrrc» Apothekern: r «k. und .1. V. R i iil^«»vL^; 6Iii'istnsoIotti, /anotti, SerLVüllo. in Poslfäßchen bezieht man am besten nur direct vom Gründer dieser Einführung. NolK l.lpÜt'8vKv» Vkeln-cxport-kssokäNl ln Vorsokvtr (v,x,r»). Sin 4 Liter-KSßchen Weiß-oder Rothmein fl. L.ltt franko und spesenfrei per j Nachnahme. 'S ^ so 2 r.- s» L:: L.-n >b s» LZ-- i 'c " ^ i«- Iriirr »»!> einljrnchjkchere von tli»i»>»., Kasscnfabrik. VWI». »VV^PLSI. ?kkv. Niederlage: Wie», Untere Donaustraße " Nr. 25». <1I62)IL-l Fabrik: Wien. IK.» Pappenheinigasse Nr. ü8. Druckerei „Leykam" in Grciz. Verleger und verantwortlicher Redakteur: Franz Müller in Laibach.