Pränunierationsvreise: Für Lllibach llsammt Zustellung in'« Haus): Ganzjährig . . fl. 5.— Halbjährig . . „ 2.50 Vierteljährig . „ t.25 Mit Postversendung: Ganzjährig. . fl. 8.— Halbjährig . . „ 3.— Vierteljährig . „ t.ZN Einzelne Nummern 5 kr. Zeitschrift für vaterländische Interessen. (Erscheint Dinstllg und Freitag.) Manuskripte werben nicht zurückgesendet, anonyme Wittheilungen nicht berücksichtiget. Jahrgang V. Laibach, Dinstag am 15. Februar 1870. Insertionsgebiihrrn: Für die zweispaltige Petit« zeile oder deren Raum bei eiunillligcr Einschaltung «kr.,2mal8kr., gmal lO kr. Stempel jedesmal 30 kr. Redaktion: Hauptplatz Nr. 313, III . Stock. Administration eben­ daselbst in Ottofar K l err'S Buchhandlung. Nr. 13. Kram und seine Schulen, n. Wir haben in unseim letzten Artikel*) nachgewiesen und be­sonders betont, daß die Regierung an der Entstehung und Hebung unserer Volksschulen nicht den geringsten Antheil hat, daß vielmehr die Initiative zur Gründung derselben fast ausschließlich von der Geistlichkeit Krains ausging, eine Behauptung, die niemand wird widerlegen können. I m Laufe der Zeit, als der Vortheil dieser Bildungsanstalten allgemein sichtbar wurde, ermannten sich auch ein­zelne Gemeinden zur Unterstützung derselben, indem sie den Orga­nisten für den Unterricht ihrer Kinder außerordentliche Beiträge in Geld und Naturalien bewilligten. Nun kam erst die Negierung, natürlich nur, um die Schulen, an deren Errichtung sie keinen Antheil genommen, für ihren Zweck zu präpariren. Ih r Streben ging dahin, dieselben aus den Händen der Geistlichkeit zu reißen und sich selbst zu unterordnen, d. h, sie zu Treibhäusern der Germanisation zu machen. Damit verloren aber diese geistigen Wohlthätigkeitsanstalten ihre Bedeutung für das Landvolk, das Kind leinte nichts praktisches mehr, sondern vergeu­dete seine Zeit mit der deutschen Fibel, mit der unverständlichen deutschen Grammatik. „Wozu soll ich den Buben die Schule besuchen lassen, wenn er in einem Jahre gar nichts lernt, während ich ihn daheim oft dringend benöthige?" Das war die Parole, das die leider zu fehr gerechtfertigte Entgegnung auf alle Aufforderungen seitens des Pfar­rers oder Schullehrers, die schulfähigen Kinder in die Schule zu schicken. Als die Regierung vermittelnd eingriff und säumige oder widerspänstige Eltern durch Geldstrafen zur Raison bringen wollte, da entstand allgemeines Murren und ein Widerwille gegen die Schulen und Lehrer, wie er früher nur gelegentlich der Assentirungen zum Ausbruch kam. Trotzdem die Bezirtsbehörden gegen die Reni­tenten mit aller Strenge verfuhren und Geldstrafen unnachsichtlich einlllssirtcn, wurde es nicht besser, denn der Bauer meinte, „der Bube könne die fünf Gulden Strafe durch Feldarbeit und Hirten­dienstc wahrend der Zeit, wo andere nutzlos in der Schule saßen, wieder verdienen." Der Erfolg des drei- oder vierjährigen Schulbesuches war wirtlich nicht geeignet, für die Schule Reklame zu machen, im Ge­gentheile, er befestigte nur die abträgliche Meinung für dieselbe. Auf der Schulordnung standen: Deutsches Lesen, deutsche Sprachlehre, deutsches Schönschreiben, Rechnen (natürlich deutsch) und nur sporadisch slovenische s Lesen. Während sich also der Lehrer vergeblich damit plagte, den Kindern die deutschen Laute ein­zubllluen, ihre Hände für deutsche Buchstaben einzurichten, blieben wichtigere, der bäuerischen Praxis weit näher liegende, nothwcndigere Gegenstände, als: Obstbaumzucht, Pflanzenkunde, das notwendigste aus der Geografie u. dgl. gänzlich unberücksichtiget; ja selbst das Kopf- und Zifferrechnen blieb, weil auf deutscher Grundlage und größtentheils in deutscher Sprache, unverständlich. D a konnte der Landmann, nachdem das Kind nach vollendetem zwölften Jahre als „absolvirt" des täglichen Schulbesuches enthoben war, unwillig den Kopf schüttelte, wenn er fand, daß dasselbe nicht *) I. Siehe Nr. 4 de« „Triglav". einmal einen Brief schreiben, ja nichtrichtig machen konnte. Was war dierigen Besuches? Ein halbes Dutzend einmal die einfachste Rechnung Fiuchl des vier- bis fünfjäh deutscher Wörter mit schlechtem Akzent, womit die „Absolvirten" einander schimpften und mit Ur­laubern und Verabschiedeten um die Welle die slovenische Sprache mit halbdeutschen Wörtern spicken halfen, während ihre deutsche Schrifitunst nicht über die Buchstaben des Alfabets hinausreichte, wenn es einer ausnahmsweise so weit gebracht hatte, daß er seinen Namen schreiben konnte, so genoß er den Ruf eines Gelehrten. Doch gingen selbst diese „Kenntnisse" wegen gänzlicher Unbrauch­barteit und Mangels an Praxis in kurzer Zeit gänzlich verloren, und wir kennen Bauernsöhne, die ungeachtet eines mehrjährigen Schulbesuches Gedrucktes mit Mühe, und ohne Verstandniß, Ge­ schriebenes gar nicht lesen. Wir könnten da jenen, welche gegen slovenische Volksschulen sprechen, manche erbauliche Szene au« den ländlichen Schulstuben erzählen, wenn wir sie dadurch in ihren Ansichten wankend zu machen hoffen könnten. Doch diesen Herren ist es ja nicht darum zu thun, die Schulen für das Volk praktisch zu machen, sondern sie wollen darin nur ihre germanistischen Tendenzen gefördert sehen, sie sind Egoisten und haben allen Beweisen gegenüber stets dasselbe Kopf­schütteln und Achselzucken, welches etwa dahin zu deuten ist: „Deutsche Schulen oder keine." Was wir hier gesagt haben, gilt größtentheils von den Volks­schulen auf dem Lande; demnächst werden wir den Organismus und die Zustände städtischer und der Mittelschulen in Krain beleuchten. Zur Situation. I m Adreßausschusse des Abgeordnetenhauses kam auch der Aufstand in Dalmatien zur Sprache. Die „Zukunft" bringt darüber folgenden Bericht: Die Abgeordneten Rechbauer, Schindler, Kuranda, Demel haben sich redlich bemüht, den gewesenen Minister Taaffe für den Aufstand verantwortlich zu machen, wie sie auch seine Vorladung begehrten, die vom Ausschusse beschlossen wurde. Es nah­men in der Debatte wiederholt der neue Landesvertheidigungsminister FML . v. Wagner und die dalmatinischen Abgeordneten Lapenna und LjubiLa das Wort. FML. von Wagner sagte auf eine Anfrage Gro< cholski's über die Genesis des Aufstände«: I n Cattaro sollen sich feit Dezennien Leute herumgetrieben haben, mit der Absicht, das Volk aufzuwiegeln und einen Aufstand anzuzetteln. Die Regierungs­verhandlungen seien von diesen Leuten in dem schwärzesten Lichte den Lanbeseinwohnern dargestellt worden, und eine Folge davon fei der Widerstand gegen das Landwehrgesetz gewesen; übrigens erstrecke sich die südslavische Propaganda nicht allein gegen Oesterreich, son. dern auch gegen die Türkei. Auf die Bemerkung Rechbauer's, es wären vielleicht doch von der Regierung Fehler begangen worden, erwiderte FML . v. Wagner, daß die katholische Bevölkerung bereit gewesen sei, sich dem Gesetze zu fügen, wogegen die griechisch-katho­lische Bevölkerung sich stutziger gezeigt habe. I m Ma i vorigen Jahres hätte sich überhaupt noch gar keine Renitenz gegen das Gesetz ge­zeigt, besonders nicht in Cattaro, wo das Volt von Natur aus gut­müthig sei. Die von dort abgesendete Petition, — die der (Redner) übrigens nicht befürwortet habe, — um Modifikation des Landwehr­ gesetzes sei eigentlich nur gegen das Regierungssystem gerichtet ge­wesen. Abg. Dr. Lapenna will zugeben, daß Cattaro das Theater des Theater des Aufstandes gewesen sei, indessen dürften die Zu ­stände in Cattaro nicht für sich allein betrachtet werden, sondern die Lage der Dinge, wie sie seit Jahren in Dalmatien vorhanden ge­wesen sei. Seit 1860 sei die Idee, Dalmatien mit Kroatien zu vereinigen, von Wien importirt worden, und da die Majorität (?!) der Bevölkerung einer solchen Annexion opponirte, so habe die Auf­regung damals begonnen und das Land habe sich in zwei Parteien getheilt. Die Reichs(?)partei habe zu Zisleithanien gehalten, und die ungarische Partei natürlich zu Kroatien. Diese letztere habe den Nationalkampf zwischen Slaven und Italienern erregt, welch' erstere durch die in Wien genährten föderalistischen Pläne ermuthigt worden feien. Der Gouverneur FML. Filipoviö habe die slauische Natio­nalität begünstigt und in die Aemter eingesetzt, dieselbe sei über­müthig geworden, und jedermann habe gewußt, daß bei Einführung des Landwehrgefetzes der Aufstand losbrechen werde. An äußeren Aufreizungen habe es auch nicht gefehlt, russische Unterstützungen hätten das ihrige gethan; überhaupt sei die slldslavische Propaganda außerordentlich thätig. Selbst die Durchführung der Volkszählung sei bedenklich, besonders bei den Krivossanern. Redner spricht sich für die Einführung einer Teiritorialmiliz aus. (Wir bitten den Leser, nicht zu vergessen, daß der Redner, der solche blödsinnige und bereits offiziell widerlegte Behauptungen aufstellen konnte, Herr Lapenna ist, und das sagt alles.) Auf eine Anfrage Rechbauers über die Urfacken des dalmati­nischen Aufstandes protestirt Abgeordneter LjudiZa gegen jede unloyale Haltung der slavischen Partei. Man hätte das Gesetz mit Modifi­kationen im mildernden Sinn und mit weniger Rücksichtslosigkeit durchfuhren können; das Volk glaubte nicht, daß man in der That das Gesetz in voller Strenge durchführen wollte. Monate wären nöthig, um die Matrikel behufs der Rekrutirung durchzugehen. Ein großer Irrthum der Regierung sei es gewesen, mit all dem bureau­tratischen Apparate aufzutreten, wodurch man die Bevölkerung er­schreckt habe. Ein weiterer Irrthum sei es gewesen, daß man der Bevölkerung nicht eine gehörige Kenntniß des Gesetzes beigebracht habe; außerdem habe man auf die kaiserliche Erledigung der Petition betreffs des Aufschubes der Rekrutirung gehofft, und während ein Telegramm die Hoffnung auf Erleichterung genährt habe, hätte man in die wirerstrebenden Ortschaften fchon Garnisonen gelegt. Die Bevölkerung sei der Ansicht gewesen, daß die landwehrpflichtige Feuilleton. Reisestudien. „Wenn einer eine Reise macht, so kann er was erzählen." Tas Sprichwort oder vielmehr die objektive Sentenz mag wohl aus der Zeit stammen, wo es noch keine Schnellzüge gab und wo jeder Reisende wenigstens von den Torturen einer Schneckenpostfahrt u. dgl, erzählen konnte; durch ungeahnte Ueberraschungen, z. B . einen plötzlichen Wagensturz und die darauf gefolgte Pression des Gestürzten gewann allerdings die Erzählung von einer solchen Reise an wohlthuender Abwechselung und Pikanterie, allein nicht jedem war es beschieden, dergleichen Zufälle zu erleben, da sie in der Route des Postillons nicht vorgeschrieben erschienen und gewohnlich erst später verzeichnet wurden. Seit der Erfindung des Dampfrosses, namentlich des Schnell­rosses gehören interessante Reiseerlebnisse in das Gebiet der Mythe oder beschränken sich auf den ebenfalls sehr beschränkten Raum des Eisenbahnwagens. Ma n steigt ein, unterwegs wechselt man oft die Gesellschaft, und steigt, am Ziele angedampft, ruhig aus, ohne irgend eine Spur seines Daseins zu hinterlassen, wenn man nicht etwa auf ein Stück seines Gepäcks vergißt. Die Richtung und Dauer einer Reise ändert an dem gesagten im wesentlichen nicht viel. Wir befinden uns also in der Reichshauptstadt Wien , womit jedoch nicht gesagt sein will, daß wir uns im Elysium oder an sonst einem glückseligen Orte befinden. Für einen „verfluchten Slovenen" bietet Wien einen düstern Anblick, es wachsen da keine Kirschen für dieses oppositionelle Gezücht, höchstens Tollkirschen oder gar nichts, was man im Wiener Jargon „Gemüthlichkeit" nennt. Wi r wandern zu dem hölzernen Hause vor dem Schottenthor neben der Votivkirche, wo Auserwählte und Ausgeschiedene des Volkes Mannschaft sogleich werde ausgehohen und nicht bloß vorgemerkt werden. Daraus sei der Widerstand erwachsen, und daß man ferner das Waffentragen nicht gestatten wollte, sei die nächste Ursache des Aufstandes geworden. Das Waffeneinfuhrverbot nahm man als Verbot des Waffentragens; eine politische Frage sei nicht dazwischen gelegen: „Gebt uns die Waffen!" das war alles. Das Gesetz über die Aufhebung des Koalitionsoerbotes rief eine längere Debatte hervor, die mit der Annahme des Gesetzes en­ digte. Hierauf brachte Petrino den Antrag ein, die in der galizifchen Resolution enthaltenen Forderungen auf sämmtliche Kronländer Westösterreichs auszudehnen. Der Antrag wird von Bukovinaern, Slovenen, Triestern, einigen Mitgliedern des Zentrums und der Linken hinreichend unterstützt. Auch der Polenklub beschäftigte sich in seiner letzten Sitzung mit diesem Antrage und beschloß, denselben nicht zu unterstützen. Die galizischen Reichsrathsabgeordneten gehen nämlich von der Ansicht aus, der Antrag Petrino's führe die gali­ zische Resolution a<1 »IiFuräuill, da er die gleichen Verfassungsän­ derungen für Görz, Gradiska, Vorarlberg u. f. w. bezwecke. Der Antrag des Petrino, in welchem wir den Antrag der Majorität des krainischen Landtages finden, lautet: „1 . Die Ände­rungen der Staatsgrundgesetze im Sinne der Erweiterung der Lan­desautonomie, wie sie durch den in der 4. Sitzung dieser Session eingebrachten Antrag des Abgeordneten Dr. v. Grocholski und Ge­nossen angestrebt weiden, sind auf alle im Neichsrathe vertretenen Königreiche und Länder mit Berücksichtigung der Bedürfnisse der­selben auszudehnen. 2. Der zur Vorberathung des Dr. Grocholski'­schen Antrages niedergesetzte Ausschuß wird beauftragt, über diesen Antrag gleichzeitig wie über jenen des Dr. Grocholski Bericht zu erstatten." Da dieser Antrag nicht von 20 Mitgliedern unterschrieben war, so wurde die Unterstützungsfrage gestellt. Der Antrag wurde dann vom rechten Zentrum, im Zentrum und auf der Linken von den Abgeordneten von Figuly, Graf Spiegel, Dr. Roser und Graf Dllrckheim unterstützt. Es waren gerade 20 Mitglieder, die ihn un­terstützten. Wenn dieser Antrag, was bei der herrschenden Stimmung des gegenwärtigen „Reichs"rathcs so zu besorgen ist, von der zen­tralistischen Majorität abgelehnt wird, wird da an unsere Nbge» ordneten nicht die Zwangslage herantreten, eine Versammlung zu verlassen, in welcher sie erfolglos für jene Autonomie der Länder kämpfen, welche dem Reiche gibt, was dem Reiche gehört, aber auch den Ländern gibt, was ihnen gebührt? Den Polen ruft die „Politik" die nachfolgenden beherzigens­ über das Schicksal der Nationalitäten zu Gerichte sitzen, leichtsinnig und leichtfertig mit den Würfeln spielen, welche das Los der Völler bestimmen, wo sich das österreichische Ministerium zu rekrutiren be­gonnen, da es sonst nirgends einen passenden Werbbezirl zu finde« gelungen war. Die „Vertreter des Volkes" haben heute keine Schule, es ist eben Konferenz in den Ausschußsitzungen oder es finden de­monstrative Klubsitzungen statt. Des Hauses öde Räume sehen uns trostlos an, die gehörten oder gelesenen Reden haben kein Echo zu­rückgelassen; in uns steigt der staatsgefährliche Gedanke auf: „E s wäre vielleicht besser, wenn diese Schauspielbude immer so leer aus­sehen würde, als jetzt." Wi r betrachten sinnend die Plätze, welche nach den geschiedenen Tirolern trauern, gehen an dem Sitz des Abgeordneten », tont prix Dr. Klun, Exzellenz iu 8^6, der wie ein von der öffentlichen Meinung geächteter Aussätziger ganz einsam im Neichsrathe geduldet wird, vorbei und verlassen das Haus, um nicht den Verdacht zu erregen, als wären wir ein Abgeordneter. Zwei Schützlinge Kromers, zwei glückliche Sprößlinge Gottschee's — glücklich, weil Kromer sich über dieses Geschlecht freut — kreuzen unsere Wege. Aber o Gräul! der Schlag möge sie treffen! — Das Dioskurenpaar spricht slovenisch, so rein, so ungezwungen, als ob es von Jugend auf keine anderen Laute gehört hätte. Wohl Dir, Großdeutscher aus Reifnitz, daß die Schallwellen dieser Laute nicht zu Dir drangen, sonst hätte in diesem Momente eine der tüchtigsten Kräfte des Grazer Oberlandesgerichtes der Schlag treffen müssen! I n uns erschütterte diese Erscheinung den Glauben an den Teuto­nismus der Gottscheer derart, daß uns beinahe die Augen übergin­gen, in der That uns jedoch ein fürchterliches Lachen schüttelte. Der Weg führte uns durch die Burg an dem Karls-Monu­mente vorbei. Es ist ein Meisterstück, wir bewunderten es gleich dem großen DeLman , der beim Anblick der imposanten Reiterstatue werthen Worte zu: „Die Polen mögen es mit ihrem eigenen Ge­ wissen abmachen, ob sie um den Preis einiger kümmerlicher Brocken von Konzessionen einerseits auf das Recht des Landtages zur Fest­ stellung des Wahlmodus für den Reichsrath für ewige Zeiten ver­ zichten, und andererseits sich zu Bundesgenossen einer slavenfeindli­ chen, die Herrschaft des deutschen Elementes bezweckenden Politik machen dürfen. Wenn die Polen noch fo sehr den Föderalismus verleugnen und hiemit das Prinzip verwerfen, dessen Konsequenzen sie gleichwohl anstreben; wenn sie sich noch so sehr auf ihren exklu­ siven Standpunkt stellen und den Bestrebungen ihrer Leidensgenossen die Unterstützung versagen, die ihnen niemals versagt wurde: so schaden sie sich nur selbst und nicht der guten Sache. Die Natur der Verhältnisse zwingt Oesterreich, wenn es bestehen will, ein Fö­ derativstaat zu werden. Alle Politiker von Rang im Auslände, die gewiß objektiv in der Sache urtheilen können, haben sich in diesem Sinne ausgesprochen. Und als es auch für die Deutschen eine Zeit gab, in der ihre Führer von dem Gedanken der Hegemonie noch nicht so sehr beherrscht wurden, um ihm zuliebe jedes Gefühl der Wahrheit und Gerechtigkeit in sich abzutödten, damals, es war dicß im Jahre 1848, haben alle Führer der Deutschösterreicher, so oft sie in Frankfurt in der Paulskirche das Wort ergriffen, immer und immer nur die föderative Organisation für Oesterreich verlangt und empfohlen. Seitdem muß freilich im Schöße der Deutschen die bessere Erkenntniß und die Wahrheit schweigen, weil man Gefallen findet an der Herrschaft, und man die Völker lieber beherrschen will, statt mit ihnen, wie es das Recht und die Gerechtigkeit fordern, Liefe Herrschaft ehrlich und brüderlich zu theilen." Falsche Schlüsse. I n einem hiesigen Blatte, welches seine anrüchigen Tendenzen gar nicht mehr verbergen kann, bemüht sich eine wohlbekannte Feder, den Beweis zu liefern, daß die Bevölkerung Krams, wenn nicht entschieden und durchgehend deutsch, so doch wenigstens ge­ mischt ist. Liegt schon in der letzteren (wenn auch noch immer falschen) Annahme eine Konzession an die Billigkeit und Gerechtigkeit, so sind doch die Schlüsse, die der famose Don Quixote aus dieser seiner „Anschauung" oder vielmehr Einbildung nach erfochtenen Siege ziehen zu können glaubt, so originell, so verworren, so falsch, daß wir sie als für das ganze „liberale" Geschlecht, dessen Dolmetsch jenes Blatt zu sein sich einbildet, höchst charakteristisch auf das Sieb der mit Enthusiasmus ausrief: „Jedem, der ein deutsches Herz in der Brust tragt, muß dieses beim Anblick des Monuments höher schlagen." So ungefähr lauteten seine Worte, wir sahen den Schatten derselben noch begeistert das Monument umschweben und verfluchten die unverantwortliche Nachlässigkeit der Chronikcr Wiens, daß sie 5>ie Worte selbst nicht mit Hilfe des Meißels verewigt haben, damit sie jedem Urgermanen wie Deiman vorwurfsvoll oder aufmunternd in die Augen stechen. Ueberhaupt weiß die jetzige verdorbene Welt die Aussprüche großer Männer nicht in dem Maße zu würdigen, als sie es in der Thai verdienen. Wir fühlten diese Begeisterung nur als Oesterreich er, weßhalb uns der Schatten von De 2« man's Worten vorwurfsvoll bis zu der Stelle verfolgte, wo wir des Helden Schindle r ansichtig wurden. Große Männer begleitet stets ein gewisser Nymbus; wir hätten in der breitschultrigen, beinahe buckligen Gestalt den „kleinen Na­poleon" erkannt, wir hätten gewettet, daß in dem finster blickenden, spitzbartigen Körper jene Seele wohnt, welche sich durch seine „Witze" im Abgeordnetenhause wenigstens zeitlich verewigt hat, — kurz wir hätten geschworen, daß uns der berühmte Verroaltungsrath in den Weg kommt, gleichwie er vielen im Wege steht, wir hatten ihn er­kannt, auch wenn es keine Blätter wie „Figaro" gäbe, welche die Portrait« ausgezeichneter oder bloß gezeichneter Männer wohlgetroffen bringen. Er ging an uns wie an einem „Nichts" vorüber und ließ uns frei, in feine Fußstapfen zu treten. Nachdem uns in dieser Weise der „Volksvertreter" Schindle r durch den „Figaro" vorgestellt worden war, hatten wir begreiflicher­-weise keinen Sinn für andere Abnormitäten, Merkwürdigkeiten und Spezialitäten Wiens und fuhren im Bewußtsein unseres Nichts ähn­lichen Männern gegenüber zerknirscht nach Hanse. Wir haben Schindler gesehen und können füglich sterben. menschlichen Vernunft, nicht der nationalen Gesinnung legen zu müssen glauben. Der Historie- und Ethnograf pro äomo nua in jenem Blatte hat im unermüdeten Spüren nach deutschen Elementen in Krain ge­ funden, daß vor Zeiten, vor vielen Jahrhunderten eine Anzah l (wie groß, wird nicht angegeben) Auswanderer aus deutschen Gauen in Krain sich häuslich niedergelassen habe, und zieht daraus den Schluß, daß wenigstens einige Bezirke Oberkrains deut­ schen Ursprungs sein müssen. Diese falsche Schlußfolgerung zieht der genannte Ethnograf oder vielmehr Gcschichtsvcrdreher nur deßhalb, um damit die vorangegangene Filippika gegen die sloveni­ fchen Reichsrathsabgeordneten in Wien, welche bekanntlich der „libe« raten" oder zentralistischen Partei so kräftig Sand unter die Augen gerieben und selbst den Minister« so unheimlich heiß gemacht haben, zu halten. Wir brauchen zur Bestätigung unserer Behauptung nur auf eine Stelle in Dr. Toman's Rede hinzuweisen, wo der Mi­ nister G ist ra den Redner mit den Worten unterbrach: Es ist nicht wahr! Als darauf hin Dr. Toman erklärte, er hätte die Worte aus dem Munde Sr . Exzellenz selbst gehört, da — schwieg Dr . Giskra. Hui taoet, eouLLutir« viäetur. Davon hat freilich das in Rede stehende slovenenhungrige Blatt nichts erwähnt, es paßt nicht alles in seine Spalten und zu den Absichten seiner „Fütterer". Um jedoch auf den ethnografischen Schluß jenes Blattes zurück­zukommen, wollen wir nicht in die Geschichte zurück greifen; die Vergangenheit läßt sich eben nicht ändern und wenn deutsche Aus­wanderer in Krain unter der slovenischen Bevölkerung — denn be­völkert war das Land sicherlich auch zur Zeit, wo es noch Urwalder gab — liebreiche Aufnahme fanden, so waren sie ganz gewiß nicht als Herrsche r gekommen, um die Slovenen zu verdrängen, sie waren nicht Igel, welche, von Füchse» in ihren Vau aus Mitleid aufgenommen, dieselben daraus zu verdrängen trachteten; waren sie das, so hat sich freilich der Stamm, wenn auch vergrößert, in den jetzigen angebliche n Nachkommen getreulich erhalten. Auf Grund dieser gastfreundlichen Aufnahme einzelner ver­sprengter oder auswanderungslustiger Bewohner deutscher Gauen wollen nun die Knappen und Ritter des oft zitirten Blattes ganze Bezirke Oberkrains für deutsch erklären. Wir fragen: Kann es einen höhern Blödsinn geben? Kann beispielsweise eine slovenische Kolonie in Amerika — und diese ist bereits viel zahlreicher, als die deutschen Sprachinseln in Krain, die zudem freiwilli g und weil es ihnen naturgemäßer erscheint, sich den Sitten, der Sprache des ganzen Landes anzufügen, als zu verlangen, daß das ganze Land ihr e fremden Sitten annehme, allmälig ohne geistigen oder materiellen Nachtheil sich selbst slovenisiren — je einfallen, Prätensionen zu stellen, wie die kleine Sekte der Deutschthümler in Krain, die zudem nicht einmal Abkömmlinge jener Einwanderer sind, auf die der Schreiber des Artikels: „Germanisirungs-Schmerzen" seine Schlüsse baut? Noch weniger werden sich die slovenischen Kolonien in Nord­amerika je erkühnen, Amerika für ein Land mit gemischter Bevölke­rung zu erklären, einzig und allein darum, weil sie eingewandert sind. Und dann, selbst zugegeben, daß die Bevölkerung gemischt wäre, und daß dieser Umstand das sogenannte Sprachengesetz irgendwie alteriren würde, wohlan, dann mögen die Eofisten und Ethnografen jenes Blattes auf Grund eingeholter Voltsmeinung ihre Forderungen stellen, sie mögen laut werden, nachdem sie die Wünsche der betref­fenden, angeblich deutschen Bezirke vernommen, sie mögen ihren Be­hauptungen thatsachliche Beweise beifügen; folange sie das nicht im Stande sind — und sie werden es nie fein, das wissen wir so gut wie sie selbst —, so lange haben alle ihre Deduktionen nur einen negativen Werth, sie entspringen persönlichen Tendenzen und sind daher, in die Form der Landeswüusche gegossen, dem Werthe nach gleich Null. Die angeblich — oder auch tatsächlich deutschen — Zunamen einzelner Personen beweisen nichts. Die Germanisirungsmanie hat ja doch so viele rein slovenische Namen entstellt oder, was gleichviel, gcrmanisirt. Deßgleichen geschah mit den Ortschaftsnamen, deren deutschen Ursprung sich selbst das genannte unverschämte Blatt nicht nachweisen zu wollen getraut. Den Charakter eines Dorfes bekundet zunächst der Name des­selben. Nun kennen wir aber gerade in jenen Thälern und Plateaur, wo der Ethnograf des in Rede stehenden Blattes „deutsche Spuren" gefunden, nicht einen einzigen haPwegs deutsch klingenden Ortschafts­namen. „rmjauL", „8ora", „8K0H2, I^oKa" u. s. w. sind rein flovenische Namen, aus denen der Germanismus „Pölland", „Zarz", «Bischofiack" gebildet. Irgend einen Sinn in den deutschen Namen zu legen oder die Abteilung desselben in der deutschen Etymologie nachzuweisen dürfte da nicht einmal dem Anastasius Grün gelingen; er tonnte ohne Gefahr für seinen Ruf den Nachweis nicht riskiren. (Forts, folgt.) Tagesneuigkeiten. — Einlösungstermin von Staatsnoten. Das zisleithanische Finanzministerium hat mit Zustimmung des Reichsfinanzministeriums der Landeshauptkasse bis auf weiteres, den Steuer- und Perzcptirns­iimtern bis 1. Oktober 1870 die Ermächtigung ertheilt, die roth bedruckten Banknoten zu 1 fl. und ö fl. öst. W. anzunehmen oder umzuwechseln. Die Papierzehnerln haben noch einen Termin bis Ende März 1870. — Vom 1. März 1870 an werden geänderte Stempel» marlen aller Kategorien, mit alleiniger Ausnahme von Zeitungs­siempelmarken zu 1 und 2 kr. in den Verschleiß gesetzt. Die gegen­wärtigen Stempelmarken aller obigen Kategorien werden mit dem 31. März 1870 gänzlich außer Gebrauch gesetzt. — Unsere Leser dürfte es interessiren, daß der Vater jenes Koalitionsgesetzes, welches kürzlich im Abgeordnetenhaus« zur Sprache kam und nach den übereinstimmenden Urtheilen der Wiener Blätter höchst verworren und voller Widersprüche ist, kein anderer ist als der famose Hofrath Klun . Unter den Rednern sprach sich nur Minister Dr. Herbst über dasselbe vortheilhaft aus, «da es dem belgischen und dem des norddeutschen Bundes nachgebildet sei." Ueberhaupt hat sich Dr. Klun, auch bevor er zum Hofrath llvancirte, auf das „Nachbilden" ganz meisterhaft verlegt. — Oesterreichisch - ungarischer Handelstag. Am 7. d. M . fand, wie die Wiener Blätter berichten, im Sektionssaale der Han­delskammer die erste Besprechung über die Errichtung eines öster­reichisch-ungarischen Handelstages statt. Erschienen waren die Präsi­denten der Handelskammern von Linz (I . Mahr), Laibach (Supan), Graz (Riekh), Salzburg (Gschätzer), Vudweis (Gschier); ferner Baron Rothschild, Moriz Kaufmann als Vertreter der Handelskam­mer in Prag, die Firmen Baron Liebig (Wahlmann), Franz Liebig, Lippmann, Ritter von Görz und dann das Komit6 der Wiener Handelskammer: R. von Mayrhofer, Hardt, Mautner, Rechtnitz und Hollitscher. Von den Vertretern der ungarischen Handelskammern sind theils Entschuldigungsschreiben, theils zustimmende Erklärungen zur Errichtung des österreichisch-ungarischen Handelstages eingelangt. Den Vorsitz bei dieser Versammlung führte der Präsident der Wiener Handelskammer, Herr Reckenfchuß. Nach einer längeren und ein­gehenden Debatte wurde mit Einstimmigkeit beschlossen, an dem Prin­zip der Errichtung eines solchen Handelstages festzuhalten und sich als Konnte zu tonstituiren, welches diese Angelegenheit mit Energie zu verfolgen haben wird. Lokales. Lllibllch, 15. Februar. — (Eisenbahnlinie Cilll'-Görz.) Wie wir aus zuverlässigster Quelle erfahren, hat sich ein Konsortium zur Tracirung der Eisen­bahnstrecke Cilli-Nischoflllck, natürlich mit dem Anschlüsse an die Linie Bischoflack-Görz konstituirt, da« sich zur Aufgabe gestellt hat, zunächst die Linie Cilli-Stein zu begehen. Da auf dieser Strecke sich keine nennenswerthen Terrainschwierigkeiten befinden, die einzige Wasserscheide bei Motni k im Tuchainer Thale abgerechnet, so wäre die Bahn mit verhältnißmäßig geringen Kosten auszuführen und von strategischer Wichtigkeit. Schon beim Baue der Südbahn wäre diese Richtung natürlicher, kürzer und minder kostspielig gewesen, als die über Steinbrück nach Laibach. Wenn die Unterlrainer, Bischoflack-Görzer nnd die Cilli-Vischoflacker Bahn zu Stande kommen, dann hat Kram fammt der Laibach-Villacher Bahn ein Bahnnetz, wie lein Land der österreichischen Monarchie im Verhältnis; zu seinem Fla­chcnraume. — (Arbeiterverein.) Die lonstituirende Generalversammlung dieses Vereines wird, wie von uns schon erwähnt wurde, Sonntag den 20. Februar Nachmittags 2 Uhr im Saale der bürgerlichen Schießstätte stattfinden. — (Bank „Hlavi^Ä,".) Diese wechselseilige Lebensversiche­rungsbank, welche unter ihren Mitgliedern und Gründern die be­rühmtesten Männer der böhmischen Nation zählt und auch in Krain immer mehr Terrain gewinnt, da sie bei ihren Beamten die voll­kommene Keuntniß der slo venischen Sprache zur Aufnahmsbedin­gung macht, daher gleichsam ein nationales Institut ist, wird, wie wir vernehmen, nun auch Versicherungen gegen Feuer­schaden annehmen. Die Höhe der jährlichen Prämien sowie alle anderen näheren Bestimmungen weiden in Kürze in unserm Blatte bekannt gegeben werden. — (Ter Ball) am verflossenen Samstage in der 6italnica war nicht besonders zahlreich besucht, doch störte dieser Umstand die rege Tanzlust ebensowenig als die heitere Stimmung, welche bis zum Morgen anhielt. — (Ib6 ü»U8llnt.) Der Herr Landespräsident Conrad v. Eibesfeld gab gestern einen tke äauZant, welcher die Ari­stokratie, hervorragende Mitglieder des Beamten- und Militärstandes, der Geistlichkeit, des Laibacher Gemeinderathes u. f. w. in seinen Salons versammelte. Es waren auch einzelne Persönlichleiten aus dem nationalen Lager geladen worden und erschienen. Die Zahl der Gäste war eine sehr große, ein Kranz tanzlustiger Damen mit glän­zenden Toiletten verherrlichte das heitere Fest, welches bis in die frühen Morgenstunden dauerte. — (Deutsche Kultur.) Zum Beweise, daß in Krain die deutsche Kultur immer Terrain erobert, diene folgendes Dokument, dessen Original in der Redaktion unseres Blattes zu jedermanns Ansicht aufliegt. „Dastament Von I . U. hat So gemacht F. U. hat 400 fl. und Haus im Saloch in diesen Haus hat aber I . U. kwart-üer u seinen Frau So lang bis sie Leben Päuden und M. I . Auch solang wie lang sie lebt jer Man Aber so Wen Er praff wierd tan Auch bei jer blaibeiben jst Aber Nicht braf so hat jhm das Recht Gleih fort Jagen I . U. 400 fl, und jeder Wochen 30 Kr u lleider u kost solang das er Leibt Abaiten Aber Wifil er Viel I. U. 300 fl. F. U. 300 fl. I. I. hat 40 fl. und 'so Bis 24 Jahr I . U. F. U. u I . I . hat tainer bis 24 Jahr kein Nntriß zu Foderen und 3 fl. Armen Das Uebrgen fermeigen hat Lalel seinen Frau Geschenkt schlden und Was zum Grund zu Gekauft jst Geher in K. U. (Folgen die Unterschriften.) Dieses Dastament sind beiden zufriden I . U. u K. U. N. N. O. t." — Der Verfasser dieses „klassischen" Schriftstücks ist offenbar einer von jenen Indi­viduen, welche, nach Klun's Behauptung, flovenische Zuschriften re° tournirten und deutsche verlangten. Telegrafische Wechselkourse vom 12. Februar 1870. 5perz. MetaNique« 60.50. — 5perz. Metalliques mit Mai- und November-Zinsen «0.50. — 5perz. National-Nnlehen 70.45. — 1860er Staats-Anlchen 37.1«. — Bankaktien 723. — Kreditaktien 264.70. — London 123.85. — Silber 121.15. — K. k. Dukaten 5.81. Marktpreise in Lllibach, am 12. Februar 1870, fi. kr. fi. , kr. Weizen pr. Metzen . 5 — Erbsen pr. Metzen . 50 Korn /, 3 10 Fisolen „ Gerste 3 — Rindfleisch pr. Pfd. 22 /, Hafer 1 90 Kalbfleisch „ 23 Halbfrucht „ Schweinefleisch „ 21 Heiden „ 2 80 Schöpsenfleisch „ » 3 Heu pr. Zentner . 10 Hirse — Kukurutz ,, 3 — Stroh „ 80 Erdäpfel „ 2 10 Holz, hartes, pr. ,sslft. 80 „ 5 20 — weiches, 22" „ 60 Linsen ,, Marktpreise in Krainburg, am 6. Februar 1870. lr. fi' kr. fi- Weizen pr. Metzen . . 5 44 Hirse pr. Metzen . . 3 20 Korn !/ ' ' 3 70 Kukurntz „ . . 3 40 Gerste Erdäpfel 1 ?U „ . . — — „ . . Hafer 2 44 Linsen „ > » — — „ ' ' Halbfrucht ', ' ' 3 U0 Erbsen >, ' ' — — Heiden ' ' 3 30 Fisolen --3 52 Eigenthümer, Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: ^ak. ^Movo. — Druck von ^usek LlaLuil: in Laibach.