OMcherGMuna. H.'bl.^tr.^.d«s°ft»««.l.st.».h3.b,st.?.«.. ^llilwocl), 12. Februar .^3d?i^"^^°^^^^^^ 1873. Amtlicher Theil. Men, 1ft. Februar. Ihre Majestät die Kaiserin Oarollna Augusta sino Eonutaa., den 9. Februar 1873, mittags um zwölf ein Biertet Uhr an Elschöpfuna. der Kräfte ruhig in dem Herrn entschlafen. Auf Allerhöchste Anordnung wird fiir wel» land Ihre Majestät die Kaiserin Carolina Augusta die Hoftrauer von Donnerstag, den I5j. Februar, als dem Tage des Leichenbegängnisses, angezogen und durch drei Monate mit folgender Abwechslung getragen werden: den ersten Monat, das ist vom 13. Februar bis einschließlich 12. März, die tiefste, den zweiten Monat, vom 13. März bis einschließlich 12. April, die tiefe, dann durch den letzten Monit, das ist vom 13. April bis einschließlich 12. Mai, die mindere Trauer. Nichtamtlicher Theil. Die ..Wiener Zeitung" gibt infolge Ablebens Ihrer Majestät der .«a.seri» Carolina Augusta den Trauergcsühlen in einer Extra-Ausgabe vom 10. d. mit nachstehenden Worten Ausdruck: „Die Mittagsstunde des gestrigen Tages wurde zur Stunde der tiefsten, allgemeinsten Trauer; denn nicht das Hinscheiden blos «iner Kaiserin, sondern der Verlust der edelsten Frau und unermüdlichsten Wohlthäterin er» griff schmerzlich alle Herzen. Vo.bilo einer christlichen, hingebenden Gattin, erfüllte Sie ebenso die Pflichten einer Kaiserin als einer Mutler dtr Familie und des Landes, in schweren wie in glücklichen Zeiten. Als Witwe lebte Sie, an jeglicher Art von Welt» getriebe unbetheiligt, nur ihrem Hause und dem Wohl? thun. Wahrhaft fromm, ohne alle Uebertrelbung, war ihr Ullhell stets mild und wohlwollend. Der se>t des jetzt regierenden Kaisers Thronbesteigung, im officiellm Verkehre, geänderte Titel blieb im Vormunde unverändert und auch in spätem Andenken wird der Name: «Kaiserin Mutier" fortleben, denn tine Mutter war Sie allen, die — ob hilfsbedürftig oder nicht — das Glück hatten, Ihr zu nahen, und eine Mutter ist es. die wir, in allen Mündern und Gauen der Monarchie, in diescr Kaiserin beweinen." Zur Wahlrcform. Die „Presse" bringt unterm 8. d. über den Stand der Wahlreformfrage nachstehenden Gericht: „Die Action der Regierung in der Wahlrelorm. welche fur die pallamentarlschc Behandlung bereits perfect W, wurde den Polen zuliebe bis auf weiteres unter, brochen. Da« M nlsterium l,eß den galizischen Depu. tiertln eine abermalige Flist von mehreren Tagen offen und wird demqemäß die Vorlage in der nächsten «vie-^"""^auvsihung noch nictt einbringen, obgleich, wie n,/b^ ^"' b" ""ern Cnlwickllma auf Verfassung«, mußiacm Weae lein Hindernis entaegennünde. Uebrigcns ^,.u^ ^7' " d" «eln.aen Versammlung ^ P°l"kl"t'«' n.cht s«hr aufmu..ternt> und gcben der El< wattung^es «erde ei.« Verständigung g"l.ngen. le.nen großen Vp.elraum U^r d.e Resultate der ueslern von den Poen ^an.talleten E°«f<^. welcher Graf O°lu-chowsll bt'woynle. enthalt das ..Wr.Tagola.t'einen Gericht, der den E>.'drl'ck der G an^ürd,,leit wacht. Nach dieser DarfUlluni soll Graf Goluchowst. ^ Polen e.lia,, habm, er halte sich für berecht^t. die Intentionen der Krone bezüglich der Wablrlform sehr «rnau zu te^en "icht minder die des CabinttS, welches da« voUste Vertrauen der Krone besitze, und diese sind dei-att. daß. sclbsl wenn die gallischen Abgroldneten der Wahlleform den heftigsten Wide»stand entgegensehen Würden, die Emsüh. rung directer Reichsralhswahlen und deren Ausdehnung auf Gallien unaufhaltsam sei. Vei solcher Vewandtn,« führte Graf Goluchowsll weiter aus. halte er e« sür rathft«, daß »an sich offen in die Augen sehe und vor! allem berathe, ob der Klub nicht die WM habe, den .m Dezember gefaßten yeschluy zu reosc.eren. welcher dahin gina, das Parlament zu verlassen, sobald da« Mm.slcr.um die Wahlreform embr.ngl. Der gali^ischc ^l°tlh°'ter soll ferner semen bleuten angedeutet haben, ste harten n.cht dic «er.ngsle U sache, der iNegie-! rung zu m.stiaucn, wohl ader Grund, die ihnen g."o. tenen Vortheile ».zunehmen. Graf Ooluchoroel. stellte, nne das citierte Vlalt we.ler berichtet, se.ne Verm.tllun« '"' Diepo.it'on; ein hierauf gestellter Än.raa, der Klub möge e.ne Co.um.ss^n ernennen, m.t welcher Graf G°. luchowstl m Unteihandl..n8 t«len tt«.,^ h,b, j^ch n.ch d.e Malor.tät e'halten. Daaegen sei beschlossen .^ ?^s. ä 7 °'" ^'°le" Goluchowsl. überessen b.e'b, Nch ,clb,l Vertrauensmänner aus dem Klub zur S.nlei' u.g und F°rtl«hrung der Negotiat.onen zu wählen. G f Goluchowst. gab deutlich zu verstchen. baß die Z^ b.szu welcher dieselben u Ende geführt sein müsse... e.ne schr t.opo b,.«,^, ^ /„,' ",, 'f^ ^s^« M7, "/ el"sche.bende S'tz-ng des Klubs b.S Westens Mitte kommender Woche m Aussicht genommen ., ..S° ."" die Mittheilungen de« genannten Journals. ^.^? l't «"°u si.,d. die S.tual.on gegenüber den . n^^M?'"^ ""'Wrt erscheinen lassen. Em will, kommenes Moment >üh, sich j^«, ,^ ,'^ dieser Dar. IttUung ersehen, näml.ch d.e f« "" jc.m .ecneren «uf. «s« l^.^"^i ^'^" ""b «tschritben: „Es darf jcht mit ^' ^/7 ^"'°"" werden oah die Verhandlungen 3 .« .,^"" °""" ausgenommen sind und daß d.ese e ' N'^?i" "^" "öS d.e Fests./llung der Dela.ls /' "" l"r Galizien zum O^nstande haben. son. ner n der^ '" ^°'^"l "d die ved.n ungen mer (m der Th.onrede bctannllich ausdrücklich >n «us» Nch genommenen) Sondermllunq Oal.z.enS eibrlern. >br ^su. ^ ' "°^" lie d.e wberzeuaung ««.rönnen. ht a»ch noch daran er.nnert. daß sie soaar das ^u. ührung der Wat,lresorm; er füat d.eser Melduna olgendes bei: ,.Es jällt jedenfalls schwer ins G^7 d°h taufende von Gemeinden und Corporalionen °u« ^. ?"'"'"" °°" politischer Hilennlni«. jede e stän.g m ihrer Meinungsäußerung, sich in dieser unmittelbaren und kräftigen We.se f ü r oie Wahlreso'm erllült haben Diese spontanen Kundgebungen allem wurden allerdings genügen, um d.e Wagsoale. in «eiche d,e durch Terror.smus und Gellelei mühsam zusammen gebrachten und obendrein alle über aenen cz. chischen Petitionen fallen feder 3>t n ^ H0t,e zu schnellen, «der es »üre «« ^.^ "" man Petitionen «egen Pcti..°«en « "e W"s"l 7"" wollte. Im .ager der Deutschen und'H ^ war ebci, owenla ema s in früherer il.i, «>«. ^ . Petitionosturm für die Wa,!r,^ ^"sich ig "'Wä'e « wntl.ch nö.h.g und d.enlich. „sl noch du ch P^. ..onen em v°U,.änd.ges G.lo der O.immun« über e Vahlreform den maßgebenden Kreisen »u bitt,« »>nn« würde die Gemcmde von W.en ^r ,, « <( .. wohl nicht der leiseste Zwe.fel °bw»''l, ",H^^ ladt mn einer Millw.. Einwohnern und der Sttu l°'t e.neS ganzen La.'des. den Neigen ..öffnen un ^'ädte. wie Gla^. Im.svruck. Tropp" " ^ '" ?>7 Mi:tz. Rc.chenderg. T.V..V. lt,.r. «a.7g ^ .^ "^,^ ' de. blühendsten i.'dustrcllen Slädle d.« M,^ ^. würden ihr so.gen; und woll.e m^ « r ^ « ^"' (5.n;elnen aPp lle.en. so wü,de .ine w«^ /" «m M.llionen oon Un.ersch.f.en r" er^7nn?r'^i >u erde.mn, sondern °>' i«.w.U.ge M.mun^"h r^ ms Feld ,u fuh.er.. Aber d.r Deu.scde ist non Na.ur aus übe. flüssigen Demonstrationen liegenden Falle wär« es f°,l unwürdig. dc.s Ma.0oer der Ges tz «. und Ne.chS.e..,de nach^^en . nachdem die const.,utionlll grünte Bcdül.runa uuf aeselz. l i ch e m Wege durch d.e °erfas,u„,^üßig beruf.nen Körperschaften so nachdruckl.ch ^nd unzwe.deutig ihr Volum abzugeben in der ^age ift." Die ..AU». Ztg." erbült von ihrem »iener «or«, spondenlen über die Agitation der Oun»li»i«« «« Wh»en nachstehenden Vulchl: "pp°liti°n w ! ^Dllß die Sache der Vtlfassung wesentlich aeslürtt ist, «rwe.st sich am besten auS der Haliung ihrer Gegner; so unter anoerm au» dem fözeral'll.schen Vorwufe: die Vetfassul'gepa.tli Hütte nicht ntlltila. gehabt den czech.scken Tabors so scharf entaezenMreten, da ste pol t.sch ftalt genug sei, um schonen zu lsnnen. Der Vorwarf hat scheinvar «lwa« sttr sich. aber auch nur sehembar. Denn e.nerseils ist es n.cht b,e ve.fassuugepzrlei. die den Ta-bors tin Verbot entgegenseht, sondern das thun d»e lve» HZrden, welche zur ttusrecülhaltung des Ansehens der Gesetze oe.pfllchlet sind f andererfettS haben aber jene, ble »n öffentlicher sailal.on dle bestehinden Osundlagen der Vlaalsordnuna. syilemalijch anglelfen, even nicht an die Staite der Ver'assung geglauvt. solange man ihren Anur'ffm auf dllselve frellS Lp'tl ließ E« ift ein hoch» conje. oallves Interne, da» das Veslchm der Staat«» giuno^eseye n.cht als eine sogenannte offene Fraye er» scheine, jondein daß da« Voll einen festen ^unlt vor slch sehe, woran «s sich zu halten hat. Mit andern Wsllen, es muß für unzweifelhaft utlten. duß oer» sassunasmäßige Zustände nur auf oer fas» sungsmäßigcm Wege geändert werden lönnen. Viiht man dltS im Zweifel, so werden Beamte in ihrer Haltung unsicher, das Voll wirb oe.sühlbar, und der Zusammenhang deS ganzen SlaalswesenS lockert sich. Den Fsoeralliltn, selbst wenn sie durch einen Umnurz an« Ruder lämen, würbe d.e GlfahNichle.t des ataedenen Gt.spitlo au« unmittelbarer Eriahrung tlar werben; die von lyoln vlllher gebrauchlen Waffen lagen alS alVn für eillt gegen sie selb» gerichtete Opposition bereit, und die jüoeral.sllsche A^«lall0llSwe.fe, wl.che die Slaalsasunb« geslhe ntg.rlle, flünde dann als ein legilim.ellrs Bor» b.lo sür andere da und wäre em d.recter Weawe ser alfn. Zur Getümplung der O fahren «.«er oerarlipen » Hl»l» lionen nicht überschre'len. Der Finanzausschuß beschäftigte sich mlt be» Gea mten geseye und erled.ute jenen Theil d sivüSfond sür die Veamlen zu b»l» den und „das Prmzip dcr Selbsthilfe" bei den t ansehnlicher Majorität. Der Fmanzmin,f,tr vett'al enera.sch den NeaicsunaSslandpunll uno b,an.. lraqle. man ll>0ze die Percenlualab^ll« gleichsam al« .«ne Ml Steuer zulassen. Der «lusjchuß lehnte tnesen Ua« trag ab. ^^^^^^ 254 Im «ueschufse. dem der Gesetzentwurf, detrefiend dte Erwerbs« und Wirthschaftsgenossen. fchaften. zur Vo»beratbuny zugewiesen ist. beantragte Nbg. Frech. v. Scharschmid nachstehende Resolution: „In Ermüdung, daß das Gedeihen der Erwerbe-und WltthschaflSgenofsenschaftcn von der Gewährung von gesetzlichen Begünstigungen in Ansehung der Glempel und Gebühren, sowie von der gesetzlichen Regelung ihrer Erwerbs, und Eintommensteuerpfilcht abhängt, wird die hohe Regierung aufgefordert. u„t aller Beschleunigung und jedenfalls noch in dieser Session des Reichsratb.es eine auf die vorerwähnten Gegenstände bezügliche Vorlage einzubringen." «log. Dumba ergrtert bei dieser G legenheit die Vedenlen. die siÄ rückstchtlich der Umgehung der Steuer» Pflicht bei den Eonsumocreinen ergeben. Abg. Dr. Pickert spricht sich hingegen für die Vlesolulion aus. Sectionschef Dr. Fler ling er theilt dem Aus« schusse die Grund^üge einer Gesetzesoorlaae über Ttemp'l» und Vcbührenbegünstigunq mlt, deren Einbringung das Finanzministerium in Aussicht nimmt. Dieser Gesetz, enlwurf befinde stch jetzt noch im Stadium der Vorbe« ralhung; jedech eiklärt er sich in diesem Punlte mit der Resolution einverstanden. Was jedoch die directen Steuern anbelangt. sei «ine Modification der Resolution in dem Sinne wun« schenswerth. daß diese Frage der allgemeinen Steuer-reform vorbehalten und bis dahin blos an die Regie» rung die Aufforderung zu einem möglichst schonenden Vorgehen im Sinne des FinanzmimsterialerlasseS vom 3. Mai vorigen IahreS zu stellen wäre. Der Ausschuß zur Vorberathung des Gesetzentwurfe«, betreffend die Verwerthung des Fleisches und derHäute von bei Rinderpestgefahr geschlachteten gesunden Thieren, hat vor allem das Vorkommen und die bisherigen verheerenden Wirkungen der Viehseuche überhaupt in Berücksichtigung gezogen und den Gesetzentwurf, welcher nun wesentlich mit Berücksichtigung der Verproviamicrung der großen Städte, vorzüglich WienS, währ«,,d der Weltausstellung erlassen werden soll, in der Rich ung veurlheilt, ob die Vortheile, die für den Staats' schätz und die Verproviantierung erwachsen, jene Nachtheile aufwiegen, welche die Verschlepplingsgefahr der Seuche und die Beeinträchtigung der inländischen Viehzucht im Gefolge haben könnte. Der Ausschuß beschloß, zu diesem Behufe genaue statistische Erhebungen zu pflegen und zu diesem Zwecke für die nächste Sitzung sowohl den Handelsminister wie auch den Ackerdaummister. dann als Haperte den Mnnsterial-referenten dieses Gegenstandes. Mimstlrialrach Ulrich, fer-ner den Regierungsrath Roll und den Magistralsvor« stand Wenzel einzuladen. Zu den Ncformen in Frankeich. Präsident Thiers' ergriff in der am 5. d. statt« gefundenen Sitzung des Dreihlger.AusschusseS das Wort. er sprach in Betreff eines Gefetzentwurfts weg n Er» richlung einer zweiten Kammer und Ausarbeitung eines neuen Wahlgesetzes. Thiers Ansprache lautet: .Was die zweite Kammer betrifft, so scheint mir eine solche für eine Vernünftige Gesetzgebung schlechterdings unerläßlich; sie muß der nalürllche Modera'or für den sonst zu heftigen Slrom einer demolrauschen Gesellschaft, wie die unsenye. sein. Ueber die Art ihrer Bildung mögen Sie enticheiden. M«r für meine Person scheint es am zweckmäßigster!, die conseroariven Garantien dieser Kammer nichl sowohl in den Wählern als in den Wählbaren zu such«,, womit ich aber einstweilen nur eine ,n:.loiouelle Ansicht aussprechen < will. Der Wahllörver müßte derive sem, wie für das andere Hau«; dagcgen lünnte man für die Wählbarkeit' gewisse Kategorien aufstellen, wie etwa die Bedingung, dah der Candidat entweder schon fünf Jahre Abgeordneter gewesen sein ober einem früheren Ooerhause, Senat oder Pairslammer angehört haben müsse; dann könnte man die Präsidenten der Geneialräthe. der Handelstam« mern. der Gerichtshöfe, die höheren Chargen der Armee zulassen u. s. w. Wie gesagt, ich gebe hier nur An» deulungen; worauf es vor allem ankommt, o. i., daß die Sache unoerweilt in Angriff genommen werde. In die'em Halle hätte ich nichts dagegen, daß Sie den Theil Ihrer Arbeit, welcher meine persönliche Stellung betrifft, wenn sie früher fettig wird, auch früher in der Kammer einbringen. Ich wende mich nun zum Wahlgesetz, welches fich speciell auf die Volkskammer bezieht, auf diejenige, die den Anstoß geben soll, während es die Aufgabe der anderen ist, zurückzuhalten. Darüber ist man allerseits einig, daß die nächsten Wahlen nicht mit dcm gegenwär» tigen Gesetz unternommen weiden können; ich habe also nichts dagegen, daß man sich mit den Modificatlonen dieses Gesetzes beschäftigt. Das allgemeine Sllmmrecht ist, wie sie wissen, das herrschende Prinzip unseres Lan« des. Ich selbst hatte ehedem die «roßten Bedenken gegen dieses Prinzip, und obgleich ich von diesen Gedenken et» was zurückkam, als das allgemeine Stimmrecht uns eine so ausgezeichnete Kammer, wie die Eonstiluante von 1848, gegeben hatte, theilte ich doch den Schreck, welchen dann später die Wahlen der Herren de Flotte und Eugen Sai erregten, und gehörte mit zu den Haupturhtbern des Gesetzes vom 31. Mai 1850. Damals geschah es, daß ich mich der Worte „la vils multiwäo" bediente, welches mir seitdem so oft vorgeworfen morden ist. Meine Absicht war die beste; ader am 2. Dezember mußte ich erkennen, welche gefährliche Waffe wir mil diesem Gesetz in die Hände eines Mannes gelegt hatten, welcher, um mit der den Todten schuldigen Achtung zu sprechen, große Wagnisse im Schilde führte; er tonnte vor das Land mit der Entschuldigung treten, daß er das allge-me?ne Stimmrecht wieder herstellen wolle. D^r Gegenstand erheischt also die größte Vorsicht. Meiner Ansicht nach sollten oie Wahlen, um gesunder und auflichtiger zu fein, nach Möglichkeit localisiert werden; man tämite etwa auf das Arronndissement zurückkommen. Von an» derer Seite sind mancherlei sinnreiche Vorschläge für ein vermittelndes System zwischen Listen-Scrutlnium und Abstimmung in Wahlbezirken gemacht worden; d'ese Vorschläge werden Sie zu prüfen haben. Großen Weith lege ich serner auf dl« Feststellung de« Domictt«. In dieser Richtung waren unter dcm Kaiserreiche arge MlSbräuche eingerlfsen. Der Wäh?er muß in seiner Gemeinde bekannt sein. Wer keinen rechten Wohnsitz hat, ist auch lein rechter eivis. Ferner muß die Identität des Inhabers der Näh« lellarte sorgfältige» festgestellt werden. Ich habe es erlebt, daß in Paris 40(0 Wählerlartcn von Individuen vorgewiesen wurden, denen sie nicht geholten. Die Dauer des Domicils ist in dieser Richtung die natürlichste Garantie Diese Ansicht theilt die Regierung mit mir. Sie ist be« reit, wenn Sie es wünschen, den Wahlgesctztl'lwurf selber auszuarbeiten, sie ist auch bereit, dieses Geschäft Ihnen zu überlassen." gur Einwanderung in Brasilien. Neuesten Nachrichten zufolge hat t^e brasilianische Regierung die Einwanderunasfrage in die Hände von Privaten gelegt. Das diesMige Decret vom 17. Sept. 0. I. lautet: „Die Herren Obertribunalsrichter Polycardo Lopez de Leon und Dr. Eg»« Moriz Varreton de A«!!^ werden hiemit ermächtigt, entweder selbst auf eigene M' nung oder durch Vernnltlung einer innerhalb e>nes 5M' res zu bildenden Gesellschaft, binnen sechs Jahren "' zu 10.000 Einwanderer (Ackerbauer und ländliches beit.r) aus dem Norden Europas in die Proo"^ Bahia und Maranhon einzuführen und eine odertM rere Ackerbau- oder Industtic.Colonien in diesen PlM' zen zu gründen. Bis zu 10 Percent dieser Emwanül" können ländliche Handwerter sem. In oblger Za)l 1°' len die Einwanderer, die ü^er 45 Jahre alt sind, " die Kinder unter einem Jahre nicht mit inbegulp sein." Die Hauptbedingungen de« zwischen der kaiser!»» Regierung und den Unternehmern geschlossene» v< träges sind folgende: Alle Transport», Em- urd »" fchlssungs- , Unterhaltungs« und übrigen Koste" !l" von den Unternehmern zu tragen, die sich oerpM^ die Einwanderer alsArbeiter auf denHazicnl« ober als lleme Grundbesitzer anzusiedeln. Auch l^"' sie in der Nähe der Kü,le und an schiffbaren iWl^ aber nie mehr als eine Meile enifernt. Eolonien cmllgl Für ländliche Arbeiter welche die Unternehmer einjüü^ gibt llhtcren die Regierung einen Zuschuh von W.' Milreis für jede erwachsene Person (über zehn I^ die Hälfte der Summe für Kinder von 10 bis 1 "''. flir folche jedoch, welche die Unternehmer als ll<> Grundbesitzer ansiedeln, für jeden erwachsenen Eintv«^ cer 150 und für die Kinder von 10 bis l Iaht ^ Milreis. Denjenigen Einwanderern, welche sich ^ kleine Grundbesitzer ansiedeln wollen, sind die Unte^ mer verpflichtet, jedem ledinen Eolomsten eine ^alB celle von 32,000 Quadratmetern und jedem ssaN^ oater eine solche von 64.000 Quadratmetern zu ^. fen und gegen angemessene Entschädigung ein pro»^ sches Wohnhaus darauf zu bauen. Die Unler»^ dürfen die für den Einwanderer entstehende Schule ^ vor Ablauf von fünf Jahren einfordern, die erste» !^ Jahre keine, die folgenden nicht mehr als 6 P^ Zinsen nehmen, und soll der von der Regierung ^w^. früher genannte Zuschuß an der Schuld abgezogen >°. den. Die Regierung überläßt den Unternehmern l" . erwähnten beiden Provinzen das uöthiae Land z" ^ niedrigsten Landpre«se, und diese velpfl'chlen slH, ,^ Einwanderern das Land gegen bar ebenjalls zu dew ^ rigsten gesetzlichen Preise zu verkaufen und dem ^ ,, einen provisorischen Vesitztitel, der nach Zahlung!^ licher Schulden definitiv wird, einzuhLndlqen. politische Uebersicht. Vaibach, 11. Februar. ,, gn der Zihung des un.g arischen ilb^"^ netenhauscS interpelliert Ludwig ssarman de" ^, stizmimster wegen Einführung des öffentlichen Kot»^ Der Iustizminister Paul er erklärt, daß er l»it ^ bezügliche Gesetzvorlage noch im Laufe der Sessi^ bringen werde, so daß dus Notariat noch vol^» eines Jahres Angeführt »erden könne. — Del ^, munications'Minlster Tisza legt Gesehentwiilfl ^ dcn Ausbau der Ergänzuna«linien de» Etsenbah" ^, und zwar der L'nien Stmlln.Dest.Men, "eNH' Ialna, Scmlin.M'tsowitz.Gradisla.Ogulin lM0 «I!^, Gradista vor. Dieselben werden dem Olsenbahn-dem Finanzausschüsse zugewiesen. F Am 10. d. traten in Berlin die Eom«"'^ Preußens, Baierns, Sachsens. Württembergs u"d ,, dens behufs Verathung über die Gerl chts-OrS^, sation des deutschen Reiches zusammen. F Vernehmen nach beabsichtigt die Reichsreg,erun«, °'^ sltzentwürfe. betreffend die Emil. und Strafprozeß'^" ckeuilletlm. Per Tadtenwalzer. Novtlletle von E. H. Johann Strauß war seinerzelt nicht minder berühmt durch seme genialen Tanzcomposilionen als sein unlängst verstorbener Sohn. öer als Walzertönig viele Jahre d,e«sclts und jensellS des Oceans seine glänzen« den Triumph« feierte. Lttauß. der Pater, in Wien einmal der König der Liebe genannt, war der Componist der belühmlen So« phienwalzer. welche die tanzende Welt lange vor dem Sohne in schwärmerisches Entzücken versetzte Es war dlt Liebe, die Liebe zu einer — Prinzessin, die ihn zu den Tänzen biglislerte. m deren Mlchl sich d,e Gefühlt einer Leidenschaft aufsprachen, denen er durch Warte Ausdruck zu verleihen nicht wagen durste. Als ein geborener Ungar halte er mit seinen Landsleulen d«e orientalische Leidens «hust gemein, welche von jeher die kühnen Unter« nehmungen der Magyaren gekennzeichnet hat. Dagegen war er auch wie Liszt mil der eigenthümlichen Gcnia« Wül begabt, die ihn befähigte, seinen Wal^rn eine so ersr«isenl>e Melodie unterzulegen, daß die Worte dazu lN den Her«n der Tänzer ausquollcn, sobald ihr Oyr 00N den Tünen berüy« »urd«, Wohl hatte "die schöne Fürstentochter eine leise Ahnung von der leidenschaftlichen Liebe, welche der un« glückliche Musikus für sie fühlti. Gm Blick hatte ihm gedeutet, daß sie ihn verstand, aber dabei hatte es auch sein Bewenden. Fürstentöchter dürfen ja nur selten dem Zuge ihres Heizens folgen; was bei anderen Menschen Ulebe heißt, gehört bei ihnen in den Bereich der Staats» angelenenheitln und der Diplomatie. Johann Strauß verschloß seine Gefühle in den tiefsten Schrein feines Herzens, während er bemüht war. «hnen in anderer Weise Ausdruck zu verleihen Er com» panierte Tänze in ungarischen und böhmischen Volks« weisen, und diese waren ball» heimlich klagend, gedanten und leidooll, bald wie der Sang der ausschwebenden Lerche, jubilierend in himmlischer Lust, so daß man in einem wiener Vallsaale die lS'ilichsten musikalischen Phan« tasien zu hören vermeinte, und doch war es nur Tanz. musik und die Tänzer recht oft nur Menschen, denen es für tiefe Poesie und was darüber hinausgeht, am rechten Begriff gänzlich a/brach. Die Tänzer der damaligen Zeit waren die Puppen des Mlisiloirettors, die gehoben wurden und dahinflogen in künstlichen Vcr, schlingungen, le nach den Pulsschlä^en seiner innersten Bewegung. Alle Welt tanzte nach den scharf angespann» ten Saiten seine« H rzens. Nach einem Jahre ward die Prinzessin mit einem ihr ebenbürtig« fürstlichen jungen Herrn verlobt. Io> hann S'rauß aber compomerte und spielte, und aUe Bälle in der vornehmen Welt standen unter der H.rr« schafl seines Zauberbogens. Prinzen und Prinzessinnen, _ .... « Herzone und Her^oqinnen. daS diplomatische L"P' ,< d>e ^sammle smuw-volss tanzten wie in W'en, ' ^ allen cioillsierten Hauplstädlen Europas, gtholl<">« Klängen de« liedtschlvärmenden Malst'vs. Und so^ er alle W:lt. während er selbst es nicht waal« z« seinen Gehlen Worte zu verleihen, »hm Bc>!<" ,/ leisten, daß er sie ungestraft auf diesem Wege ° chen durste. ,, '" Manch feuchtes «uge in London und M' ,<< Newyork, in Petersburg und in Rom kannte "' ^l< Orund der verstohlenen Thräne, wenn feine O"!' W durch die Psachlsäle rauschte. Manche au,le«mel>o ^ nuna, manche noch in der Knospe ruhende M^" !<"' ;ur Entfaltung unter dem Zluber jener To«e- ^F Herzen waren zum Tode bell übt und frohlockte"'^F tsunlen strahlten tausend Augen, während l>el ^ spielte, ohne von der Leidenschaft eine Ahnuna l" .^ welche an seinem Herzen zehrte und ihn zu se'^ ^ '' lcn Schöpfungen msplrierte. Nur Eine ^"s,^! , darum wußte; doch d,ese Einzige war ein 5^'.F' Bald nach der Verlobung des hohen P" ^l^ an Johann Strauß d,e Aufforderung, zur VcrlN ^ seier oer jungen Fü,sten e>n^e neue Tänze i"^, ll> Nieren. Dr geniale Meist.r machte sich a« ^l^, und es e>schien die Serie jener bezaubern»«" ^ welche später unter dem Namen „Zophienwalztl wurden. s.nltlldl^ Die Vermählung halte stattgefunden, gl«^ ^l folgten ein« de« andern. In der Kaiferfta" 255 und Verichts'Organlsation, womöglich in nllchfter Gession dem Reichstag vorzulegen. — Dem grants. Iourn." wird aus Hesscn geschrieben, daß dl^ sämmtlichen preu-ßischen Äischöfe eine Adresse an den Papst gerichtet und in derselben feierlichst gelobt haben, in d?m gegen-wärtig wieder heftiger als je entbrannten Kampfe l^get, die Rechte der katholischen Kirche trcu auszuharren und dem rümifchen Stuhle als treue Oberhirten der ihnen unterstellten Oläuvigen zur Seite zu stehen, wenn ihnen auch noch a/ößere Widerwärtigkeiten nlS den Märly^ern der ersten Jahrhunderte drrhen wiirden. In der Adresse soll ferner gcsagt sein, daß der gesammte Klerus oo», den gleichm Gesinnungen beseelt sei und seine Bischof« mulhig unterstützen würde. Zu der Fusionsfra^e in Frankreich liefert auch der pariser Berichterstatter deö ^ Daily Telegraph" einen Beitrag. Seiner Angabe nach hat sich der G as von Paris ms unbedingten Fürsprecher des parlamen türischen Regimentes auf breitester und liberalster Grund' läge ausgesprochen, jedoch unter der ausdrücklichen ErllÜ' rung, daß oiese Regierunasform nur unler der erblichen Monarchie möglich sei. U»ter solchen Umständen könne «r aber nicht umhin, den Grafen von Lhambord als Haupt der Familie anzuerkennen, und falls sich derselbe herbeiließe, ein? constitutionelle Monarchie anzunehmen, würde er, der Graf von Paris, ihm feine herzliche Un terstühung leisten, auch seinerseits die Krone nur dann abnehmen, falls der Graf von Chamboro sich ausdrück »ich geweigert hätte, im Einklang mit dem Willen der Nation zu legieren. Nach Frohsdorf hätte der Graf von Paris unter leinen Umständen gehen zu wollen erklärt und hinzugesetzt, er halle eS sür unrecht, dah der Gra, von Ehambord das ^and meide. Im übrigen, was sein ruhiges tteuen und Treiben anbelange, habe der Prinz bemerkt, baß er vor allem Franzose sei, und da er zwanzig Jahre in der Vebannung geweilt yabe, fühl» er sich zu wohl, als daß er etwas thun möchtt, was sem Recht auf strantreichs Boden gefährden ltinnie. Der Grohe Rath von Genf beschloß mit 85 gegen 15 Stimmen, welche letzteren für die vollständige Trennung von Kirche und Slant vollcrten, ln den von der Comlssionsmehrheit beanlraglen Entwurf des ncmn katholischen CultuS.,esetzeS einzugehen, woraus nach län-gerer Discussion Artikel 1 mit elmr ummscutlichen Veränderung angenommen wurde. Diesem Artikel zusolge werden die Pfarrer und Bicare vom Volle gewählt un2 vom Staate besoldet und können avberufen werden. Der italienische Minister des Aeußern Visconti-V» nosta und der englische Gesandte Sir H. Paget haben am 5. d. die italienisch-englische Convention wegen gengenseiligcr Auslieferung von Verbrechern unterzeichnet. — Der Ausschuß hat die Berathung über die Nctru-tierungsvorlage beendet. Im spanischen Congress« erklärte der Fi» nanzmmister, die Regierung have niemals ein Recht da^u, die lm Auslande zaqlbalt Rente zu uesleuern. — Nach dem „Tlempo" vom 4 d. sind dle lrhten Nachrichle«, aus Haoaxa bis zum 14. Jänner rncht bcjlxdigcnd. Die Insurrection gewilmt immer m
scht daselbst eine große Ablation infolge der Nach' richten aus Spanien, namentlich hinsichtlich der Reform» projccte für Porlorico und der Abschaffung der Sklaverei. D,e Finanzlage verschlimmert sich immer mehr. — Dem« selten Blatte zufolge lauten auch die Nachrichten aus Catalonien fehr ungünstig. Außer der Erstarlung der Carllsteninsurrection scheinen auch die Republikaner von den angeordneten Waffenverlheilungen Nuhcn ziehen zu wollen und si^ für tine Erhebung vorzubereiten. die Pracht entfaltet, wie ste auf Kosten wohlaefüllter Prioallasscn ohne Hindeims e.taust werden. Uebeiall slraylender Glanz ui'd dlendender Schimmer, nirgends von Kummer die lelslste Spur! Wohl aber sah man eine su üd«lstlöinende Fülle frühlicher Gesicher, daß man hätte glauben lünnen. Asträa sei wieder zu den Ste,b ua,en ht'niedtrqesliegen. ^Besonders lebhaft wurde nach aue« voiangeaang^tn Festen ein lsiall in der Hosblna ,i^. "/ ^"'" "^ vornehme wiener Welt ist eine f,üh. i,em m "^' h"d deutsche, halb italienische Well; zu-». ns, I..l" <^""'"' "atz Tlrauß, der hochacfeierle V'l. ^nde^ .^^"" Wunsch d.e ga.ze Kraft scines Andl.ck von Tausend und Ein« Nacht. Die a'i Lchö". he,t und Pracht '"'t ewander weltnierride G^Uschafl war vollzabl'g versammelt. Der iftall wurde, wie übl.ch mit einer Polonaise eross.'et. Nach deren Becnd,qun/aina «>n Flüstern durch die Nälime. doh dir eiqentllchen Is" tanze, die neuen Composilionen von Stlauh. erst s^^' vor dem Zurückziehen des bohen Paares zurNussühiuna kommen wurden. Bei dem Veibreilen dieser Nach,,ch, s^ Man auf vielen Gesichtern etwas wie gelauschte Erwar. tuny; aber man mußte sich säion in G dulb fü^n und stch linftwcilen mit den schon bekannten Tänzen begnügen. (Schluß folgt.) Hagesnemgkeiten. Ihre Majestät die Kaiserin Carolina Vngnfta wurde am 8. Fevruar 1?^ als zwellr Toller dc» «ö-nigs Max.mlllan Joseph vcn Baiern nnt Marie W.l« helmilie Augusta, gev. Prinzessin von Hrsfen.Darmftadt. geloren. Am 10. November 1»l6 fano d,e Bermaylung m.t Kaiser Flanz 1. vou Ocstcr,elch statt, bei welcher Gelegenheit del 200.000 ft. von der «alserm an l»e Armen Wiens verltMt wurden, »m 25. September 182i) wurde die Kaiserin in Preßburg als «öa,gln von Ungarn gellöul. Snt 2. März 1635 war d.e Kai. ser.n Witwe und trat in der langen sentier oerst.ichrnen Reihe von Jahren mcht mchr ln das ösfenmche Veden. Wenn auch dle hohe Frau säst die Hülsle »hres ^coens in der freiwilligen Hurultuezogenhelt ly.es WlwenftanbtS ,lcy den Augen der g.ohe« Menue entzogen Hal. so wühle ste slch nur um so meyr den Weg zu unzählbaren Her-zen orfen zu hallen durch ihre warme The.lnahme an oen Geschicken des Reiches und semer Böller uno durch dle Unerschöpfllchlell der Woyllhalm, welche s.e m.t r.icher yand uno m.t re.cheier Vlebe, e.ndr.ngllcher Sorgfalt und gere.sler E^stchl lüal.ch. man lönu.e sagen „ünd. llch nach allen Selten hm spe«t»ele. Sie gab n.chl nur, wle es wemgen auf dl.jer Erde zu geben vergOnnt l,l. sondern wlrlle m hoher Welsen zum Helle von Tau-senuen. -'<,»' Die ..Wiener Correspondenz" bringt nachftehenoen ,Der harte Schicksalsschl.g. welcher das A. h. Kai. serhaus neuell.ch genoss«,. h,l ^ ^en itre.jen der Re-stdenz ungeteilte Taelluahme uefunden, und si..b es haupl. sachlich d.e «rmeu. welche das Hlnsche.den lhrer Hochher, z.gen Wohllhäterln auf dos schmerzlichste bewe.nen. Du l» den wlener Waisenhäusern umergebiachtm Kinder o«. l.eren ,n der h°l,en Verblichenen .hre zwelle Mutler, und dle v.elen Wohl.yä.igle.ls.Inm.u.e. deren Protectoi.n ..e Ka.serm Ca.ollna Augusta war, beklagen l.es den unersetzlichen Verlust, den sie durch den Tod .hrer e.f.i^ ,egü..an.s «,zanbl werden. D.e Ve.che Ihrer M^stäl der «a.,erm.W.lwe wird bereits heule abends b Uyr vom H«,,ralh P.oNssor Rot.lanely e.nbalsalmerl werben, h.craus w.rd sie angelle.oel und ln den ^arg gelegt, ücu blt..mnde Ktsz«n umgeben D.enelag nachm.l.ags erfolgt d.< Ueoerlra^ng der reiche .n d.e Vo.lap^Ue und dc fc.ett.che «usbah.ung daselbst. O.e B^.,>tz.ng .n der Gru,. be. de., i"i>. it.p^..,« .. D.e Vermählung Ihrer la.,. H.he.t dec F.au <örz-herzog., O.s^la ellc.oel. enlgtneu der ansaxge geheule., Vei^ "'U'hu»8 te.uen ^u.s^ub. sm.dern w.ro ....? meh.,^.,» Un «rbrechu,,» der Hol..<.ue. zur festes h.en Znt ,.«"... ft den. ^«lolge des TraucrfaU.S .vuloc der O,fi..elS. «all der w.e.er Gaimion ge.lcr.. n.chl abgehalten ur,d auch d.e heutigen 6l.lebälle uno sou,ttgen Uutllhallun. gen wurden abgcsagl." — (Die junge Fürstin Metternich), die Cochter des ehemallgen t. l VoiichafletS gUlsten Mellernlch d»e dlesellage schwer tllranlle. befindet sich lereus wieber m voller Besserung, D« junge Furslln lllt an elner vah. mung ter lmlen Sci.e der Brust. I,yt floßt ihr Zustand lemetlel Besorgms mehr eln. Fürst uud Fül,l.n M«.ernlu.ir. Anwesend die Harren: Bürgermeister K-rl Desch. mann und 25 Ocmemdeiiiihe. 1. Der ^,U0er Poq.ö.nl. eine warme «n.prache. betreffend die Äechle und ^st'chlen eines LUrqerS der ^ndeShaupiftadl ^'albach. Dle genanmen ^Urqer leisten die Angtlodunq. 2. Der Ech'lslführer ve.liesl da« l/hte G emeinde . ralhs.Slyuna.sprotololl; dasselbe wlrd als richli, abgefaßt erttält und verisiciert. 3. Dlr vo, sitzende »heilt mit. daß die Frage inbetress der Ellheiluna des Religionsunterrichte« in den städtischen Volksschulen insolge der mit dem iinstblfchüflichen Ordinariate gepftogenen Verhandlungen nunmehr erledigt ist l nnd baß der hoch». Herr Do»kapl»n Kl»n be» Religion«-unterricht in den zwei städtischen Voll«scbulen «ob der doch». Herr P. Schubert in d« lirnauer Vollsschule enheilen w'ro. 4. Der Vorsitzende theilt den «arporl de« hiestien fteuerwehrCommandos pro Jänner 1873 mit, wornach d« Feuerwehr mit Schluß des genannten Monat» aus 21 Steigern, 54 Spritzen» und 33 Schutzmännern besteht. b. Der Aorfiyende berichtet, datz der Ei«bezug sUr die slädliiche ach heuer unmöqlich ist. Der Vllrgermelst« wird ermächtiget, wegen deS Elsbezuge« au» Weitzenfel» oder Ralschach ohn» Verzug das Geeignste einzuleiten. Die Ruoolfsbahn hat eine Frachllohnermäßigung jreunblichst zugestanden. hiernach wird zur Tagesordnung geschritten: 6. G3l. Dr. Schaffer beleuchtet die wohlthätige» Erfolge eine« Frauenerwerb vereine» udelhoupt und speciell jene de« wiener Vereine«, der «it llemen Mtt-teln großen Nutzen schafft. Redner betont die Nothwendig, keil der Gründung e»ne» solchen Vereme« auch in Vaidach; denn nur durch einen solchen könne einigen weibliben Kreisen eine bessere wirlhsch^flllche Existenz verschaff« werden. Zweck der Frallenerwcrboeleme ist die Elnsuhrunq de» weiblichen Wiederholung««, Sprachen-, Handels», Epinn-, und Teleqraphenunlerllchles. stedner demonstrien weiter, dah die i!euuug des Frauenerwerboereine« flauen zu Überlassen, die Bciz«hung vertrauenswürdiger Männer al« Belliuhe immerhin eispliehlich und zulässig sei. Der Nedner bean-tragt im Namen de« aufgestellten Co«i,6z: ». Dec Ge-melnderalh der Hauptstadt i?aibach begrllhl die Institution de« grauenerwerbvereine« mit Fremden und n>mml d« Iu» sicherung einer SlaalSsuboenlion zur befriedigenden Kennml«; b. der n sUr die ftädlischen Ksssebeamlen. D»e Flnanziecllon wild den Emwulf veisassen und de« Gememderalye voilegen. l^Wild angenommen.) 10. Der Hemeinderalh qenebmigt die Fruclificieruna der d.eponlblen Ge me i n b e, Kas seba rs ch a s le n bet der hiesigen Fillale der ste.ermärt.lchen E«omp,ebanl nach den bell« h. ^!audeSausschusse in Uebung stehenden Modalitäten. 11. GR. Dr. Schöppl berichtet, daß lur da« Jahr 1872 noch 12.272 fl. 28'/, lr. an Con.oa««. lagen zu bezahlen sind und der bare Kasseslano »it linde Dezember v. I. nahezu dieselbe Eumme auewelsl. Der Äclivsorderungen AuslrelS pro 1872 wub demnächst auch vorgelegt werden. 12. OU. VUrger beantragt namen« der Van. seclion den Entwurf emer eigenen Vauordnunq fur die Landeehauvistadt i!aibach. nachdem d»e Verbälln'sse in L>iibach von jenen in den Gemeinden de« flachen Lande» gänzlich verschieden sind; zedoch hat«e in dle von der ^aude«« ltgielung bellcffs e>»»er Bauvldnung flir »lain eln^udeluf^nd« Enquete d,e Llao» ^albach ihre Delegierten adz»o«oae». ^Wlld angenommen.) 13. Der Gememderalh genehmigt llber Antrag de« GR. Mascha« namen« der Polizllseclion nach luizer le» »alle die EnlwUrse einer A m,«i n st ruc l lon für den Sladlwachmspscior und einer Dlscipiinarnolm süe rie Sladiwachmannschaft. Die «miSllistsuctlon enihäll die Dlensleeoblle^enbeilen di«Wachlnspec«o « undo« Tieclpllnar, norw die Grundioy^ betreff nb d»e Belobungen, Verletzungen vor und Fußgeschwüre, der Heiltrreb war gunstlg. Auf derAbtheiluua für Syphilitische und Haullranl« wa>en mit Ende Dezember 1872 2 Blat« lernlral'le in »«Handlung verblieben, im Laufe des Mo« na«s Jänner 1873 sind 2 (l. Mann und 1 Weib) zu^e« wachsen; es wurden 3 gesund entlassen, 1 (1 Weib) verblieb aber noch m Behandlung. I» Gebärhanf« sind weder epidemische nach ende« misch« Krankheiten vorgekommen. Ausnahmsweise ln diefem Monate sehr wenig Geburten, nämlich fünf. Ueber die Kranlheitsbewegung im l. l. Varnis on «» 2 pitale während des Jänner ging folgender Berichte ein. Mit Ende Dczember 1872 sind Kranke verblieben 110, bis letzten Jänner 1873 zugewachsen 102, Summe 212. Davon wurden yeheilt entlassen 102, ungeheilt 21, gestor« ben 2, Summe 125; verbleiben mit End« Jänner 1873 87. Oer Locoftand der Garnison war 2682, es erkrankten somit 3 23 pCt., vom Krankenstand starben 0.95 pEt., von den Entlassenen 16 pCt. Der herrschende Kranlheitscharatter war der entzünd« lich.katarrbalische, der Tod erfolgte ln einem Falle durch ^ungentzündung, im andern durch Vlutzerseyung infolge Wechselsieberlacheiie. Ein Fall von Varicellen, welcher zugewachsen war, gehurt« nicht der hiesigen Garnison an, sondern betraf eiuen zum Eordondienste einberufenen Reservisten. — (Die slo venischen Lehrer) erfahren in der .Tageepresse" «in keineswegs schmeichelhaftes Urlheil. Wir lesen in dem genannten Blatte nachstehendes: «Während selbst in den von slavischer Agitation am stärksten unter» wühlten Gegenden Mährens die Lehrer sich dem staatsrechtlichen Kampfe fecnehallen und bestrebt sind die deutfch en Cullurbestrebuna.en mit Energie zu unterstützen, indem fie einsthen, daß dies ihr eigentlicher Beruf ist. nehmen in Krain und lheiiweise auch in Unlersteiermart diesloue nifchen Lehrer fehr regn Antheil an der slavischen Agi» tlltion gegen die Verfassung und die Schulgesetze, und nun auch gegen die Wahlresoim. Da« liegt zumeist darin, daß die Lehrer noch in einem ihre Berufepfucht lähmenden Ab. hängigleilsverhällnisse zu dem Landtlerus stehen und daß infolge der rührigen Agitation des letzteren die Schulgesetze noch nicht fest genug Wurzel gefaßt haben, um die gewünschten segensreichen Früchte tragen zu können. Wer sollte auch die stritte Durchführung der Schulgesehe bei uns überwachen. Die slooenische Fraction des Lanoesaueschusses, die thatsächliche Essenz aus unserem verfassungsseindlichen, tlerical'ualionalen Landtage, bietet alles auf, um die Schul» gefehe in ihrer der Schule förderlichen Wirkung abzuschwächen und das Landvolt in der Beschränktheit zu erhallen. In letzter Linie sind die Lehrer denn doch von dem Bandes' Ausschüsse abhängig. So participieren die Lehrer slovem» scher Nationalität sehr rührig an der Agitation, welche durch )ie wenig zahlreichen deutschen Leh.rer nicht paraly» siert werden kann. Au maßgebender Stelle wird man gut lhuu, auf diesen Uebelstand das Augenmerk zu wenden." — (Theaterbericht vo« 11. d.) Donizetti's „Iavoruin" ging recht anständig Über die Bretter. Wir bekamen nicht die gewöhnlichen italienischen Drehorgel» Melodien, sondern ernst gearbeitete und im melodrama»' schen Slyle gehaltene Motive zu Gehör. Die Nrien- und Enfemble.Numtnern. auch die tzhüre wurden recht gut ge. sungen; in den Recitativen und bei der Orchefterbegleilung muß noch größere Sicherheit u»d Präcision eintreten. Da« Haus war sehr gut besuch». Die Venesi,ianlin Fräulein Rosen wurde mit einer Kranzspende begrüßt. Tie be-! lieble Sängerin gab den Hauptparl (Leonore) mit glänzen, dem Erfolg; ergreifenden Gesang, wohldurchdachte« Spiel und elegante Tollelte bot uns Frl. Rosen in reichem Viaße. Der stürmische Belfall des Hauses belohnte dle künstlerische Leistung. Herr Sloll (Fernand) haue glückliche Scenen, die wieber lief in« Heiz gingen, da« ganze Haus entzückten und dem Sänger großen Applaus elmrugen. Dl« Herren Woloff (Älfons XI.) und Püllal (Prior) gaben ihre Parte fehr verdienstlich; nur würden wir eme deutlichere Aussprache des Teries nlcht unliebsam aufnehmen. D« Ecenierung der ganzen Oper war eine geord« nele und würdige. Das Publlcum verließ, die Hauplparl» träger wiederholt belfäUlg hervorrufend, fehr befriedigt die Thealerräume. — (DieVaugesellschaft des ersten all«. Beamlenoereines der ösl erre ich isch-unga. ri schen Monarchie) Hai fich constiluiert und fehl >' eine« ausführlichen Programme ihren zahlreichen MW' bern. sowie dem großen Publicum die Vortheile au«w' ander, welche sie zu bieten in der Lage sein wird. »^ können diese« Programm nur recht freundlich beurtheil« uud müssen namentlich hervorheben, daß die neue Gauges' schaft fchon vermöge der weitverzweigten Organisation Beamtenvereines ihre ersprießliche Thätigkeit über sli«^ llche Theile der Monarchie erstrecken und so wirtlich " die Lage kommen dürfte, der Wohnunqscalamität einlg"' maßen abzuhelfen. Neueste Post. Wien. !1. Februar Ih« Majrslüt dir »"' serin sind gestern nachmittag »,m 5'/, Uhr in Ve^ tuna, ^hrer kaiserlichen Hoheit der durchlauchtigste" ^ lirzlitlzon'!' lÄisela von GSoöllü in Wie,, angelonB«" Wien. 1l. steuruar. Nach einer Meldung „N. ftr. Pr " erhielt im ll.estria.en Mlnisterrathe uB "em Vorsitze des Kaisers die Vorlage bctreffs / hirectei Nc»ch«rath«wahlen dle Zustimmung oes ila>^ Nach glaubwürdigen Nachrichten der ,.N. ssr. Pr." "^ die Majorität der aallzischen Dclegierlel, entschlossen- " Wahlreform gegenüber keine feindselige Hattuna. eiB nehmen. Wien. 11. Hebruar. Das ..Neue ssremdenbl^ tritt heute mit der „positiven Meldung" auf, daß ^ Wahlreform, Vorlage in der nächsten ssreitays < SE, oder spätestens am folgenden Dienstag im Aogeordn^ß hause eingebracht werden wird. Telegraphischer wechselcurs vom 11 Februar. ^ Panier-Rente 69 75. — S'lber-Rente 73 70 -^'H StaatsNnlehrn 105 75. Vanl-Attirn l «l«»s«,n<. Deislnqer. Leoben. — RabltsH, ^ und Gullenftld, «aufleute. Wim Holländer, Ki'N.' ^ bürg. — Kastelih mit ssrau. Gürz. Iurevii. Kroalle^ »n«e> »«»««t KVl^«. Stshlio. Vuchhaltrr, und »^ ! Vra,. — Hollowih. Cili. - IatMsch. Privnt. Gottlll,^ j »»«^««e»,«'»' >,»s. Rnjii und Ou'ii. Agenten. Tr>"> ^«»»,»>^n. De,zii. Holsm. Wie». - SaKrtisclü-g. O^' ! besiher, Drachenbur». Wesiensch««. Tischler, Oonob««^. ! Theater. ^ ! Heute: «us Verlangen ,nm »weiten male: Dle F"^ Oper in 4 Acten von T. Scribe. Musik von Donl»^^ Milde Hpenden. ^ ssür die arme Familie de« oerftoibtüer. Sicherheitkw«^^ nes Ruperschel wurden im Compioir der «Laib AÜ'«/» lers erlegt: Von A. S. 2 ft.. Hern, Rupert 1 fl,. Hell«^ f Ehrfeld 1 fl.. ssrau Varoniu Rechliach 3 ft.. A. « 1 st" uerl, «larli, Paul 3 fl. /^ Lottoliehungen vo,« ». Februar. Wien: 63 49 73 2l 62. Graz: 5? 56 78 5 21. ^/ Meteorologische NeoLachlunyen in ^a^X _____^s,L z H" > ! 5 " -' ! «U Mg. 7ii5,g ^. o, windstill Hühemlebel << ll 2„>,, 7z>,. 727,, !- l'« , wlndsllll. trNbe j^ i»^^s«»l^'^i.^i- Wien, IN. Februar. Die Vii s' v?rlehlte in ang?mhmster Stimmung urb waren mehrere Schranlenwerlhe. nomeuilich Lose. Va>ll«tim. Dampsschiff. ylordbab" «OVlst-VVlNiN« begehrt. Auch Spcculation«papllre »tigteu Huimo, doch hatten hrutt d»e Alll^gswerlhe emschleocn d« gröhere Velllblhell. ^ z. Allgemeine «taat«sch«ld fur 100 fi Gltd Wait E'nhcn.iche sl»at«(1 bHK' , SUber « Iünner-Iuli - ?2.8<> 7/i — . . ^ »plil-0tlober. 72.80 73.— «uleheu v.I>H9......316.— 317.- , . »65»4(ip^0 zu 100 st. . .123— 124-. « I8V4 ,u 100 st . . 148.75 149.25 Staats-Tomiluen-Pjinddritse zu 120 st. ». W. in Silber . . 115.75 1l6.x5 I». (»irun0entlanung«-vblina«io„.—11^5.^_ Franco-dsterr. Vant ... 1^0 5<) 131.— Handclsbant..... . 2!>9.56.-1O)8.- Unionbant.......0 «ereinsbant e» Vez. «. . . . 210.25 210.75 j verlehrobans.......?U3.— >'34. «« Uetien von TranSport-Noter-! nehmungen i Teld Ware »lfilld-Fiumaner-Bahn 172.50 175".- i.:.2.— Oesterr. Nordwestbahn , . . 2«7.5,0 218. - Rudolfs-Vahn......,7...5<) ,7^ .. Siebenbuloer-Vllhn , ,7«.— 177.— Slaalebahn.......828- 89.- SUdbahn........,94. «94.50 Oudnordd. Verbindungsbahn . 175.— 176 — Thech-Bahn.......242.50 24!!.- Ungarllche Nordoftbahn . 153 7-', 154.25 Ungarisch« Ostbahu . ,27. 127.5«, Tramway ......381.50 882.— «s. Pfandbriefe M ls'O fl.) selb Ware! Allgem. österr. Vodencreditanstalt verlosbar zu 5',. in Silber ,100. 1W.5«) bto.in^I.rllch.zu5'/. in ö.W. 88. 58H0 Nalioualbanl ,u 5'/. ö. W. . . 90.80 9!. Ung. Vooencredllanftalt zu 5'/, °/, 86.,» 87. -' «. VrioritätOvbligatiouen. Held Ware Tlis.-Westb. in S. oerz. (l. «m.) 91.50 92.» Ferd.-Nordbahn in Silber oerz. 101.70 !02. — Frz.-Ios-Vabn „ „ ., 99.80 100... «.«..i!udu,.'V. i. S. verz. i.«m. 101.50 102.— Oeßul. ««rdweftbllh» . . 100. 100.00 Tiebenb. V»t,n in Silber ver,. . W"",^ Slaalsb.O.3'/,».°X),»Fr. « l.Em. »29.^ .^ Slldb..O.3/<.k50'Fl.pr.Stiltl 1^"" ^ SUdb.-G. Ä 2<>0 st. zu 5"/. ,Ur .. ^ 1^,0 st.........93.4" ! SUdb. - «on« 6 '/. (1d7tt 74 > ", k s','0 Fr. pr. S.uck - . 57'^ ?«> Ung. Oslbahn fllr 1<»0 st. . . 75.?" >«. «ftrivatlose (per SlllH l^ CreditanNalt fllr Handel u. Vew. ,^ j^ ,u 100 fl. il. W.....l«''""' l^ «udoll-Sllflung zu K» st. . l^^ , ,. Wechsel (3 Monath B^ l Augsburg. Mi l00 fi. siidb. W. , 3!'^ Ä ^ Franls. a. M., furIlX' ft. sildd. W. ",7.5 F/ Hamburg. fl.'r 10'» Mart Vanco ?^ lsche Hrr^ntl-ftun«« - ^°V> ^ PrivaUlstur»«: 8ü.7l> Geld, ""