^ 144. Mittwch, 26. I«ni^901._____________Jahrgang 120. Macher Zeitung. ^'»INÄ» N^^H-»U« Dlt «Lalbacher gcltung» erlchewt tllgllch, mlt «u«nnhme der Vonn. und FeieNa«. Vle «»««nlfiioN«» befulbel stch lllmattn»«»Ise Ni. S. Lp«chNunb«n orr «tdnctton v«n » bi« »0 Uhr vormittag». Nnsrnnlierle Viteft verdln nlchl »nglnommtn, Manulcrlptt nlcht zurückgtsttllt. ^ 31tit 1. Juli °wnt «in neues Abonnement auf die 5 Daibacher Zeitung. »»de^länI, meiations - Vedingungen Heiden nii! l> °" "'^ betragen: »«Wh^°"l«''dung: sürKaibach: "lbjähH ^ "" li - k ganzjährig . . 22 l( - n "^aniH " - ? » »0 . vierteliayrlg . » » »0 » kl! 2 » 50 » monatlich... i » »5 « ^"Nn/n^ Zustellung ins Haus für hiesige >^ " per Jahr 2 Kronen. ^'°frri l^!^. ^ränumorations - Veträge wollen N'üelrndet werden. '^^^5- u. Kleinmayr öe Fed. ßamberg. ^ ^lchtalntlicher Theil. glichen Viassenausweiiuugen ans Dessau. ^°5ll. h^"'^/, Ä^'inifter dos Aeußern, Graf Goln^ t '"u j„ „/"""itlich in der österreichischen Tele- ' lleud diL qs "^""'^'"a einer Interpellation, be- ,'^"su,.^., ^^egenheit der angeblichen Massen- ""' " WM, ^'? ^"' Staatswerken in T^'sau, er- ^/'"" Äla w ^"" "'^^' "ls das. was in einem ""''N' das! F,7?>" ^"^'' """n müsse aber an- "" d r Z',> t "^ """ ll"nz richtig sei, da >, C 3'" " '^'" ^^"U'all. dariwer b richtet >^ h m' briaen. den Gesandt... sofort beaus- ' ^^"" zustelle.,. Wenn die Meldunge,, ?"'"l !^^"'l)t'n umrde er, wie imn.er, bereit ^'"»'w'd.^ ^?"--^^' "'" ^" ^"' botreffenden """ «l)„ ''..""5"" ^/ ^"'^ 3" ""'treten. Er 7"" w3./°' «: dais es so sei, weil er sonst etwa. >w„, d^s '^' ^r lnache übrigeno daranf auf- ?"Uon^,. "^^"'"^ während der Tagung der De^ <^ Vtms'n. '"k" ^"^^ ^" seichen Nachrichten >^^^nanöwe>,ungen ans den tl)i.ringischen Staaten verbreitet worden seien, die sich nachträglich als dnrchan5 nnrichtig erwiesen hätten. Anknüpfend hieran bemertt die „iviirstlich Nenß-Geraer Z^tnng", sie habe schon einmal vor nicht langer Zeit anf Grnnd zlwerlässiger Crknndignngen darauf hingewiefen, das'- die znnieift in einem der Wiener Tagblätter mitgetheilten „Nachrichten über Answeisnngen österreichischer Unterthanen ans thüringinischen Staaten an" der ^nft gegriffen find nnd an^ der beriichtigten tlmrinaifchen Nachrichtenfabrit herrühren." Teln l. und r. Gesandten iir Anhalt ist, wie die Pol^Corr " erfährt, noch vor dem Erscheinen dieses Dementi eine Mittheilung des herzoglich anhaltischen Staat^ministerinms zugegangen, welche die angele liäie Ausweisung don österl^ichischen Arbeitern flam-scher Nationalität ans dem Herzogthun,, insbesondere ans den staatlichen Betrieben, als erfunden kenn-zeichnet. ^^------------ Die Affaire Ugron. 5>lus Budapest erhält die „Pol. Corr" folgende Mittlewnq: Tie Erttärnngen llgrons betreffs femer Acti^ den Dreibund sind von den hervor- >,'w, Oraanen der Presse als unbefriedigend """^ worden. Herr Ugron seinem Plane Geldmittel ^ '"? ' ^',^ dem Wahlfonde seiner Parter zu-"eMW we^ m fo^wt^^egen diefe sich verpflichten !"' t ^ n . ül tte ^ beschafft wer- O aplta d'M M "0 ^ ^ ^ ,„ auch nt.t ^"' f^anH chm ^ü!ster'des Aenhent, Herrn Del- Herr Ngron fügt hinzu, da,s über " ^n n ion sich der weiter eines sranzojüchen ^''7>' t^ m^ in Verbindung gesetzt habe: "'"""tlos ge° ^och s^l"' .^..^ französischen Viinister des Aen- dingo nicht von Ugron herrührt, mit dessen Ideen» ' gange er aber einverstanden war, wird Herr Delcass6 ^ um seine Intervention beim Vatican ersucht, damit von dort anf die ungarische Geistlichkeit eingewirkt werde, dass sie sich am Wahlkampfe zu Gunsten der Ugron-Partei betlieilige. Alle diese Geständnisse sind höchst gravierender Natur, das Gesamniturtheil wird nnr dadurch etwas gemildert, dass der Versuch der Altion gegen den Lreibund völlig erfolglos geblieben ist, die ganze Machenschaft somit den Charakter einer abenteuerlichen Intrigue angenommen hat. Aller» dings ist eine Action gegen den Dreibund nicht tragisch ernst zu nehmen, die eine zweifelhafte Vank« grünonng zum ^undament haben sollte. Cs ist jedoch nicht zu verleimen, das5 durch solche untergeordnet« Mittel oftmals Machinationen und Agitationen ins Werk geseht werden, die zn bedenklichen Trübungen internationaler Verhältnisse führen können. So ganz harmlos und ungefährlich ist demnach eine solche Mi« nierarbeit nicht. Die größte Entrüstung hat die Miss« achtung der nationalen Würde erregt, deren sich Ugron dadurch schnldig gemacht hat, dass er vom Auslande Geldmittel für Wahlzwecke seiner Partei zu erlangen suchte. Es ist kaum zu begreifen, wie ein Abgeordneter, ein Mann in öffentlicher Stellung, sich so weit ver-gessen und die elementarsten Erfordernisse politischen Anstandes so verletzen kann. Man kann nicht vor» anssehen, welche weitere Entwickelung diese Affaire, die hier grohe Aufregung verurfacht hat, nehmen wird. Es verlautet, dass die .Nossuth. Fraction die An-gelegenheit in irgend einer ssorm vor das Forum des Abgeordnetenhauses bringen werde. Allein wenn auch die Erörterung dieser Angelegenheit von keiner Seite herbeigeführt werden sollte, jedenfalls ist der natür-liche Eindruck der Enthüllung über die unglückselige Actions Ugrous ein ungemeiu antipathischur und für Ugrons Nuf und Stellung ein verhängnisvoller. Für die Sache des Bündnisses mit Deutschland kann es jedenfalls als sehr erfreuliches Symptom gelten, dass in Ungarn keine andere Gegnerschaft aufzutreiben ist als die Ugrons und dass dieser seine ganze Hoffnung Feuilleton. Etwas vom Teufel. Nach Maxi,n Oorkij. ^, (Fortsetzung.) ^^pflld^'^? nebeneinander auf dem schmalen ,5 do», w '"^" Gräbern und kreuzen hindurch. ^ l»m„^'^ ^ Schriftsteller. Skelettes fielen > T,u > ^ Strahlen anf den Boden nnd zeigten I'ld fill" ""' Weg. Ein feiner Regen fiel, und der s^liflfw,, ","a.chmderl durch die nackten kippen des 'chit? unv und durch seine Brnst, in der dao Herz ^iH" "" nach der Stadt gehen?" fragte er Z.7 indossiert Sie dort?" Nrller ^'ben, mein Herr!" erklärte der Schrift- "'H-' H"l das für Sie noch Wert?" "^ud wnrnm?" >'5t'"ll^"" '^ Lilien das erklären? Der Mensch ^Nn er "" ^"' Summe seiner Bemühungen, lind ?he do' ""en ganz gewöhnlichen Steil, auf die h'Mcl,..^ "t sclM'Pt, so wird dieser ganz ge- ..9lrn ^"Ul in feinen Augen ein Kleinod fein." ' mer Schclni!" lächelte der Teufel. "M(3" ^^ ^"' Glückskind!" entgegncte der ^tte,^' ^«lfel zuckte schweigend die Achseln. Sie ^lteto s? ^U'dhof bereiw verlafsen, vor ihnen t°^is l'"^" ^^.^.^. ^^ ^ ^^^, ^^,^^ ^^^.^.^ '"Nm 'V^"^"Nls, in welcher trübselige Laternen ^s ^rl^« /"^ beredt sür den Mangel <,n Licht hier ^-------S^en Sie 'mal!" begann der Teufel nach einer .' l ^l. aefällt ec. Ihnen e.gentllch nn Grabe?" ^"" I^M ch chon daran gewöhnt - n:m geht's . f"H;H aber im Ansänge, w,sM S,e, war za so 3lem ch - . ^. ^ ^.^ ^^ ?^"n.bä."rt Ä "ür einen grohen Nagel !, n^Sckäd Das ist natiirlich nnr 'ne Kleinig-^t aber nuangc'nehn' war es doch. Wissm Sie, ^ <^,^ s.-!ion es sollte ein gewisser boshafter Sym-!^V^n ein ' den Wm.sch versinnbildliche.:, m n Gehi n 3u verderben, mit dessen Hilfe ich in, mtdere Gehirn verdorben habe., ^a tmnen die Würmer - der Teufel ,oll n. holen! Z, fraßen n.ich fchrecklich langsam . Natürlich!" lächelte der Tenfel. „5lann man ibnen nnä, nicht übel nehmen. Solch ein mit Galle getränkter Körper ift wirklich nicht sehr bekomm- ' Wieviel Körper war denn überhaupt bei mir noch "da? Eine Bagatelle", wandte der Schriftsteller "" Trotzdem — ihn fressen ist alles andere eher als Vergnügen . . . I", "nen Verleger, sehen Sie 'mal! Den fressen die Würmer schnell nnd mit Ge- '"' „Da5 versteht sich von selbst — der muss auch schmackhaft sein ..." „Im Herbste ist's wohl feucht im Grabe, wie?" fragte der Teufel. „Ein bisochen . . . aber daran gewöhnt man sich schnell . . . Schlimmer als die Feuchtigkeit siud ver-fchicdene Idioten, die über den Friedhof schlendern und dabei zufällig an mein Grab gerathen. Ich weifj nicht, wie lange ich schon todt bin ... Da ich unbeweglich bin, wie alles, was mich umgibt, ist mir die Vorstellung der Zeit abhanden gekommen . , ." «Sie sind vier Jahre todt. nächstens werden oö si'mf." jayts dos Tnch'l, „So, so! ... Also da waren drei Leute an memem Grabe ... Der Teufel soll sie holen! Wie sie mich geärgert haben! Der eine, wissen Sie leua. nete einfach die Thatfache meiner Existenz: kam las die Grabschrift und fagte mit Ueberzeugung- ^Den gab's ia gar nicht! Habe niemals was von ihm ae. esen . . Der Name allerdings kommt mir so be- ann vor - richtig! als ich klein war, hat e ein Menich dieses Namens ein Leihhaus in unserer ^ " V V ^ a^"t Nmen das? Und dabei Ichrwb ich doch sechzehn Jahre für die gelesensten Journale und wurde schon zu Lebzeiten dreimal in ^eparatau5gnben gedruckt . . ." „Nach dem Tode hat man Sie noch zweimal herausgegeben," theilte ihm der Teufel mit „Nun, da sehen Sie's ja! ... Dann kamen zwei und einer von chnen sagte: Mo das ist der?' -l >Ia, das ist der,' antwortete der andere — Km ja, der wurde vor Jahren viel gelesen' - Was liest man nicht alles!' - Mas schrieb'er denn?' - ,Ach, das Gewöhnliche... vom Guten und schonen. . na usw. . . .' - ,I«, ja, jetzt er-mnere ,ch mich . ' - ,Seine Sprache war ein blsschen grob' -^ wieviel solcher Leute liegen doch m der Erde! Ja, das russische Voll birgt viele Ta' lente! — Und sie giengen weiter . . . die Ochsen Ich weis;, warme Worte erhöhen die Temperatur'des Grabes nicht, und ich verlange auch nicht danach aber krankend ist es doch! Wie gerne hätte ich ihn'm Grobheiten ge,agt!" " " ^ der T^el.^""' ^ "" "'^a «I'm sollen." lachte ^Nein, wissen Sie, das geht nicht ... im M Jahrhunderte und - plötzlich! - fa„gm U Todten zu jch.mpfm an: das ist unpas e d n«k Wichlich wäre eö auch sehr unbarmwz 7«egen dm Ma bracht, welche der mehrerwähnte Vorfall beim Schah zurückgelassen hat. Dein Botschafter wird zum Vorwurfe gemacht, dafs er es nicht verstanden habe, dem Besuche des Schah beim Sultan den Charakter eines reinen Höflichkeitsactes, ohne jeglichen Zusammenhang nut religiösen Bestrebungen, zu wahren. Als Nachfolger Mahmud Khans anf dem Eonstantinopler Votfchafterposten wird der gegenwärtige perfische Gesandte in St. Petersburg, Mirza Riza Khan, genannt. Politische Ueberficht. Laibach, 25. Juni. Aus Deutsch-Brod, 24. d. M., wird gemeldet: Der jungczechiscl>e Abg. Kramar sprach gestern über die politische Lage und fagtc u. a., dafs man von der Kaiferreife keine praktischen Ergebnisse erwarten dürfe. Man könne nicht leugnen, dafs die große Ai> beitsfreudigkeit des Parlamentes in der abgelaufenen Tagung nur eine Epifode war. Wir haben aber, fagte Kramar, ein gewichtiges Veifpiel festgestellt, das auch für die Zukunft wirken kann, nämlich das nn» erwartete Zusammenwirken der czechischen uud deut» chen Abgeordneten in wirtschaftlichen fragen. Bezüglich der Alldeutschen Vereinigung meinte er, die wolle keinen Frieden. Die künftigen Landtagswahlen würden die noch immer werbenden irräfte der alldeut-fchen Partei wieder offenbaren. Dies wäre alles die ^rncht der Aufhebung der Sprachenverordnungen. Dadurch kühn gemacht, hätten fich die Deutfchen immer mehr zu uferlosen Wünfchen und Forderungen verstiegen. Dadurch sei die Utopie der deutschen Staatssprache zum politischen Dogma der Deutschen geworden. Die Deutsche Volkspartei in Böhmen wolle es nun der Alldeutschen Vereinigung an Radicalism mus gleichthun, und dadurch würde der nationale friede immer unmöglicher, llnd dieser friede wäre so leicht, wenn nur die Dentschen ihre Ansprüche auf die Nolle eines zur Führung im Staate auserwählten Volkes und auf die deutsche Staatssprache aufgeben würden. Wie die „Bohemia" erfährt, find Verhandlungen zwischen den Iungczechen, Altczechen und den Realisten im Zuge, welche ein einheitliche; Vorgehen dieser Parteien bei den Landtagswahlen bei gegenseitigen Zugeständnissen bezwecken. Diese Pourparlers, welche unverbindlich eingeleitet wurden, sollen bereits so weit gedieheil sein, dass man nahezu von einem t';u< l^eoin^li sprechen könne. Die Unter» Handlungen mit Professur Dr. Masaryk, als dem Führer der Realisten, soll Abg. Dr. Kaizl gepflogen haben. Dieses Eompromiss richtet sich gegen die czechi-schen Agrarier, welche in den Landgemeinden große Aussichten haben. Auch auf der anderen Seite bereitet sich ein Compromiss vor, wenigstens lasse eine Con-ferenz darauf schließen, die vor einigen Tagen statt-fand und an welcher von czechisch-radicaler Seite die Abgeordneten Dr. Bara, Dr. Eil, Dr. Klom'ek und Kryf, von czechisch - agrarischer Abg. Hruby theil-nahmen. „Hlas Naroda" meint, die Demonstration der istrianifchen L a n d t a g S - M aj o ri tä t be< zwecke, die italienische Frage anf die Tagesordnung zu fetzen. Der Ministerpräsident werde zn thun haben, das Entstehen eines Brandes im Süden zn verhindern, der gefährlicher werden könne als der nationale Kampf im Norden. Dr. von Koerbcr follte fich daher beizeiten in Böhmen freie Hand schaffen. — „L'Idea Italiana" erklärt, man habe, da die Slaven ihr Nichterscheinen im Landtage bereits angekündigt hätten, die Italiener beleidigt, ohne die Slaven zufrieden-zustellen. Die serbischen Beschwerden betreffs angeblicher Vorgänge in Albanien haben trotz deS ernsten Tones der vom ferbischen Gesandten in (Ion-stantinopel überreichten Note, wie das „Neue Wiener Tagblatt" berichtet, in Politischen Kreisen nm so we> niger Eindrnck gemacht, als ans dem Sandschak Novibazar keinerlei Nachrichten vorliegen, welche die serbischen Klagen unterstützen. In offiziellen türkischen Kreifen erklärt man, dafs die Behauptung von täglicher Verschlimmerung der Lage im Vilajet Kosovo, und insbesondere im Sandschak Novibazar, infolge der Angriffe der Albanesen gegen die christliche Bevölkerung den Thatsachen nicht entspreche und auf ___________________--------^ ^^ cit" starker Uebertreibung beruhe. ^^. ^clilM^ verlangter Bericht stellt fest, dass die ")a'" ^„^oB' der Dinge die serbischerseits erhobenen ' .^ oel nicht rechtfertige; ebenfo bestreuet ^"'^ .^^Wi Inspector der türkisch-serbischen Grenze, der serbischen Angaben. . b'apst^'' . „Daily Mail" meldet brieflich "'-.^^^^ M Der Norden der Cap c o l on ie Nt vo" ^, ^ tausend Vnren besetzt, die coiüimner 'a,^ ^M den Reilien der holländischen (sapcolo'N^ ^^„p Die Engländer sind außerstande, doU ^ zu gewinnen. Tagesueuigleiten. ^„ -(Ein Hunde Porträt.) ""ligH^l, hat noch von der Zeit her, da er P""ö " ^ ein? '" ' seinen «ieblingshund. „Peter" genannt. ^^. M sehr temperamentvolle und angriffsmjtige " .^ hel^ , lich wurde der tleine „Giftnicte! von emem ^ y,M ragenden englischen Thiermaler contersen. ^fa^ ^ scheint ungemein ledendig und naturgetreu^ ^ ^ ein. denn taum war es vollendet. '" "' Mt> ^1°» wüthend auf den vermeintlichen Doppelgangc ^ ^ die Leinwand mit Zähnen und Pf°te"' ^"" lu"!) ^ diese ungewollte Anerkennung seiner Po"" entzückt sein. ^ Altos"" .^ - (DieNachedesAutors^) H" ^hlung. l> ! faludy-Theater tam es während der ^,''^"7,^ einactigen Lustspieles von Ladislaus Wallo i^ ^ baulichen Scene. Nachdem das nicht ohne ^ ,^M ' Stück mehr schlecht als recht zu Ende ^p" .^V'? das Publicum den Autor vor die Nampe". ^ ^. a>' folgte das erstemal stillschweigend dem Hei n« jedoch zum zweitenmale vor der Gardine r , ..^ ^, er an das Publicum folgende Ansprache: „^,.^ ^ j« Mühe wert, für das Kisfaludy-Theater em ^ ^ M' ben. Hier trachtet man nicht, die Intention" ^' zur Geltung zu bringen, vielmehr w'll ""' ^W^ ^ ' gründe richten. Diese Aufführung war em ^M »^ ' die ungarische Schauspielkunst; tein Wor '°^ ,t 2"°^ svrochen . . ." Weiter tonnte der sichtl'cy ' ^„ Itttz" , nicht sprechen, da man den eisernen Vorhang ' ^ " er, um nicht vom Vorhange beschädigt zu >o ^,^„ ra>^ geringen Ueberraschung der Anwesenden" ^sst^ ^ Sprung von der Bühne ins Orchester flucy^ ^ ^» Aufführung selbst spottete jeder Veschreibu"g^^sle« ., ler" und „Künstlerinnen" erlaubten sich z, schliehl^^ tempores, sprachen wirr durcheinander, "!' „,s und'^ ,lii es auf der Äühne. zum Gaudium des Pud"^ ^„ M"' des Autors, ein wildes Tohuwabohu, wie e» der ungarischen Bühne gewiss vereinzelt ^'^feNV 1>" — (DasSpiel honorareine s . hie zweiten Acte der Operette „Die P"'nabo'^^,^ Wiener Karl-Theater aufgeführt wurde, ^^isiteil"F' ein geheizter Ofen vorgeschrieben. Der " Mi",^ des Karl-Theaters wandle sich daher an ^ ^^ ^,M Händler Johann Heuhapel in der Ueberlassung eines passenden Ofens. ^^ ^^ ^ Ooch' ^,i zwei Kronen pro Tag bestimmt. Als nach ° »ooll^ ^i Eigenthümer des Ofens sein Honorar verlas '^^ ^„ Director Aman sechs Kronen — der Ofen '" ^ jti ,^ „aufgetreten" — bezahlen, während H"^H lvo^^i^ verlangte, denn der Ofen lonne ja auch ^^^1^ wenn er nicht gerade „mitgespielt" hatte. ^ ^ ßige»'^ man sich auf 30 Kronen, die der Director oc ^. des Ofens an Gage und Spielhonorar beza/ ^^, Z>as Keheinrnis ber schwarzen Gräfin. Noman von vr« gen getragen," sagte Alice, tief athmend. „Worin die» selben bestanden, habe ich nicht erforfchen können. Jedenfalls aber waren dieselben schon vorhanden, bevor--------" Sie stockte erröthend. ..Bevor Mr. Powell um Ihre Wünsche und Hoff« nnngen wu,stel" ergänzte Weipert. „Sie dürfen sich durchaus beruhigen. Miss Alice. Ter Aerger über ome rvmtuelle Kreuzung seine? eigenen Mm war oö nicht, was den Schlaganfall Ihres Vaters herbei-führte." „Ich danke Ihnen! Sie nehmen mir eineCentner» last vom Herzen!" flüsterte das junge Mädchen und begab sich lautlos auf feinen Platz zurück. In der Morgenstunde ward der Kranke ruhiger. Da eine unmittelbare Gefahr voranssichtlich nicht vorhanden war, entfernte Weipert fich einstweilen mit dem Versprechen, bald wiederzukommen. Zu Hause gab er seinein Assistenten die nöthige Anweisung und bat ihn, bei seiner Morgentour Po well zu besuchen und sich nach seinem Befinden zu er-lundigen. Er felbft aber legte fich nieder, um ein wenig zu fchlafen. Lange dauerte es, bevor or zur Ruhe kam. Auf» regende Gedanken und Betrachtungen durchtrenzten seinen Sinn. Offenbar hatte Poloeil allen Ernstes daran gedacht, ihn zu seinem Schwiegersöhne zn inachen, ja, es hatte ihm augenscheinlich daran ge< legen. Aus welchem Grunde aber? Steckte hinter dieser Willfährigkeit des Petroleumkönigs, den Wunsch seines verstorbenen Freundes zu erfüllen, irgendeine geheime Abficht, ein geheimes Interesse? Aber welches? Eine Stunde und länger grübelte er über die Lösung dieser Zrage, dann forderte die Natnr ihr Recht, ltnd übermüdet, wie er war, fchlief er endlich ein. Mr. Redward hatte Powells Befinden unverändert gefunden: am Abend aber rief ein Bote Weipert nnverzüglich zu dem Kranken. Er fand ihn bei Bewusstsein, aber sehr matt nnd krank. AIs Powell den Doctor erkannte, streckte er ihm die Hand entgegen. ,.'ö ist aus mit nur. Doctor." sagte er mit kann, venlchmbnm' Stimme nnd dmm mi< nner Hond- bewegung nach Alice, die noch auf 'h^u ^ dc» ^ harrte: „Lass uns allein, Kind, ich y ^ ^ Doctor zu reden!" Pow^ O „Sie sollten Nicht sprechen, U'.r. ^^ ^e" '. Weipert, als Alice gegangen luar. ,^ ^,i"' . allzuviel auf. Ruhe ist Ihnen die bejto.' ^, ou einigen Tagen werden Sie foweit fein, ' lö>^ ^. fich zu schaden, mir Ihre Wünsche m'ttl) ^,, M „Widersprechen Sie mir nicht, M „„„"U)« heftig. „Sie verleiten mich nur d"d"n^. ^,t^ ^ Worte zn niachen, und ich »mss "" '' n> Zn>' Lnft haushalten. Kurzum, ich ^ "1 "^. Sie >"'" wegen meiner Heftigkeit von damals ^ , — vor Wochen — bei Delmonico -^ ^ . ^ ja "^ „Aber ich bitte Sie, Mr. Powell! der Rede wert! ltebrigens war es "' H t>c^ fühlten fich offenbar schon unwohl, at" ., betraten." ,. „I^ . ,n'l' „Erst gestern?" staunte der KraM. ^ iM mich besinne,!! Ist das nicht s^n v", ^. ^ her? Doch gleichviel, das 'pi^t tel'U ^od^ -. ich muss sterben. Eine Weile nach ""'.^ ci>n' ^ ' sich Ihnen vieles erklären. Hellte ha"^ ^. ^ll">> Bitte an Sie. Sie — nicht wayr 7^ ^^trall"' ^, meine Alice nicht ganz? Ich habe "", ^n ^' ,l Ihnen, llnd Alice ist mein Lieblmg- " ^l^cN versprechen, dass Sie ihr in allen 5> „ ' , Rath und That zur Seite stehe,! ""^ ^r 3""" ,/AIs ein trener, selbstloser, vat.ru ^ Das gelobe ich Ihnen! llnd -7-7.. weiche ^ Er zögerte, unschlüssig, ob d Für^ „illng des Sterbenden zu emer erneu ^ ^ ^ für da3' Liebespaar benutzen sollte, 0" . , niit jeder Aufregung verschonen MMI ' Laibacher Zeitung Nr. 144. ________________^T________________________________________25Iuni 1901 . .,7^- (Eine niebliche Selbstmordgeschichte) zaylt die „Kgsb. Mg. Ztg.": Einem Besitzer aus der Um-^ > «end von Palmnicken wurde das Leben durch seine bessere du>? ^""^ verbittert, dass er beschloss, sein Dasein ^ H Selbstmord Zu enden. Er bat einen Freund, ihm ^ "Ichnin für Ratten aus der Apothele mitzubringen. Der 'nii^ ^" durchschaute den Plan und brachte dem Lebens Und "" Schlafmittel mit. Dieser nahm das „Gift" ein tvelck, - ^ bald in einem Stalle in tiefen Schlaf. Die Frau. dor . " predigte tauben Ohren. Verständnislos hörte ^esllnks" '^ ""' ^ ^""^ "^^ begreifen, dass man ans "nd ^, ^^srücksichten ohne Fußbekleidung spazieren gehe. ^ui ^'^^ "'«hl an den Nutzen einer solchen merkwürdigen solck'p schließlich meinte sie. ein Schnupfen werde die Folge tthiel/ s 'chrsmnes ^in. und als sie ihr Geldstück zurück-kVI' '°li^ ^^ ärgerlich, der Herr verstelle sich nur; er sei °°ch em Bettler! falli ^ (Die schönste P e r l e d c r W e l t) wurde zu-^ 3 von der Fran eines armen Fischers von Iowa in den des!w!^" Staaten gefunden. Während sie an den Ufern als ^. ^>ÜPP' gewöhnliche Anstern sammelte, die ihr Mann Nnl, ^ den Fischfang verwendete, fand sie eine bei- ,"ye zwei Centimeter lange, birnenförmige Perle von lcuch-"Nder Rosa-Farbe. Der Fischer verkaufte die Perle auf der stelle für 75.000 Francs an den Agenten eines der größten >'Uweliere in Chicago, der jetzt 200.000 Francs dafür ver-""gt. w -^ (Die Zwillinge.) Besucher: „Du und dein o,^er. jhx seid Zwillinge, nicht wahr. mein Junge?" — ^""ge: „Ja — aber es ist gar nicht schön. Zwilling zu sein." ^7 "etcher: „Warum denn nicht?" — Junge: „Nenn der ^er „ich! 'rauskriegt, wer von uns etwas angestellt hat. """ haut er uns jedesmal beide durch." Local- und Plouillzial-Nachrichten. Araimscher tandtag. Fünfte Sitzung am 25. Juni 1901. Vorsitzender: Landeshauptmann Otto von Detela c>. Landeshauptmann-Stellvertreter Leopold Freiherr von .'echten berg. — Regierungsveitreter: K. l. Landes-^"Ndent Seine Excellenz Victor Freiherr von Hein; l. t. f^besrcgierungs - Secretär Wilhelm Haas. — Schrift-'"^r: Landschaftssecretär Josef Pfeifer. Nes-s, ^^ffnung der Sitzung und Eonstatierung der ^^.usssähigleit des Hauses durch den Vorsitzenden wird Protokoll der letzten Sitzung verlesen und genehmigt, d U Vorsitzende theilt mit. dass er dem Abg. Freiherrn b'a!? ^ ^ bach einen achttägigen Urlaub ertheilt hat, ferner tin. ^lig.. Kokat und Loy das Ausbleiben von der heu- "Sitzung entschuldigt haben, tzluss^e eingelaufenen Petitionen werden den betreffenden 'Aussen zugewiesen. des l> " Finanzausschüsse werben zugewiesen der Bericht ^, ,^andesausschusses. mit welchem der Voranschlag des H ^fondes für das Jahr 1901 vorgelegt wird. bann der »oii '>' ^ Landesausschusses wegen Abänderung des gegen-ft».. ll bestehenden Uebereinlommens. betreffend die Be-^ "'lg des geometrischen Personales für agrarische Opera-t»l. f?' respective Erstrecknng dieses Uebereintommens ans sct> s^ ^ Durchführung von Zusammenlegringen lanbwirt' ^lllicher Grundstücke erforderlichen geometrischen Kräfte, Ä>.ss> bericht des Landesausschusses in Angelegenheit der "lhebung der selbständigen Landesauflage auf gebrannte Ut'stlge Getränke. . Der Bericht des LcmdeLausschusses. betreffend die Um-Mng der Bezirlsstraße zwischen Unter- und Obergörjach ^ Etraßenbezirle Veldes. wird dem Verwaltnngsausschusse ^wiesen. «,, Äbg. V i >! n i l a r berichtet im Namen des Finanz-t^fchusses über den Voranschlag des Lehrerpensionsfondcs i>^ ^"^ Jahr 1901 und über die bezüglichen Petitionen. I) welch letztere die folgenden Beschlüsse gefasst werden: ^'". pens. Lehrer Johann Dolinar wird die bisherige Mion jährlicher X 1000 vom Jahre 1901 angefangen auf h! ^00 erhöht. — Dem pens. Oberlehrer Anton Loler "lu? ^'^ bisherige Pension jährlicher X 540 mit Beginn des !lihtl^ ^ uhadobnit wird die bisherige Normalpension «Mi ^ ^'^^ ^"'" ^"^^ ^'^^ angefangen auf X «00 ^zi ^ ^"" Gesuche des pens. Oberlehrers Anton ^22?/^ um Zuerlennung der Pension im Betrage per N^ei ""statt der bisherigen X 1951'?5 wird leine Folge ",n ft s..' ^"u Gesuche der Lehrerswitloe Anna Sever ")"Wna, der ^rüehun.^bcijnigs für ihre Nmwr Wil Helm, Max. Aincenz und Amalia wird nicht stattgegeben. — Der Lehrerswitwe Karolina Hoi: euar wird die Gnadengabe jährlicher X 200 auf die Jahre 1902. 1903 und 1904 verlängert und auf X 240 erhöht, der Erziehungsbeitrag per 60 X jährlich für ihren Sohn Mino, gegenwärtig Hörer a», der philosophischen Facultät in Wien, aber auf die Dauer, als er diesem Studium mit gutem Erfolge obliegt, längstens jedoch bis zum vollendeten 24. Lebensjahre, verlängert, dagegen wird das Ansuchen um Erhöhung dieses Erziehungsbeitrages abgewiesen. — Der Oberlehrerswitwe Christine .tt e r m a v n e^ wirb die Gnadenpension jährlicher X 493'32 vom Jahre 1901 weiter auf k 592 erhöht, dagegen wirb dem Ansuchen um Erhöhung des Erziehungsbeitrages per X 61-06 für ihre Tochter leine Folge gegeben. —Dein gewesenen Nothschullehrer Josef Eisenzopf wird die Gnadengabe mit Beginn des Jahres 1901 von li, 96 auf X 120 jährlich erhöht. — Der Lehrersgattin Francisca it a l i n wird die bisherige Gnadengabe jährlicher X 300 auf die Jahre 1901. 1902 und 1903 verlängert. — Der Lrhrerswitwe Maria Ferlan wird die Iahresgnadengabe per X 200 auf die Jahre 1901, 1902 und 1903 bewilligt. — Der Lehrerswitwe Maria Wigele wird die bisherige Gnadenpension jährlicher X 346 vom Jahre 1901 angefangen auf X 416 erhöht. — Der Lehrerswitwe Anna Ielenc wird eine Gnadenpension jährlicher X 200 für die Jahre 1901. 1902 und 1903 bewilligt. — Der Oberlehrerswitwe ",','aria K c g e j wird zur Erhaltung ihres kranken Sohnes Josef eine Gnabengabe jährlicher X 60 für die Jahre 1901, 1902 und 1903 bewilligt. — Der Lehrerswitwe Maria Osana wird vom Jahre 1901 angefangen die Gnabengabe jährlicher X 120 auf X 240 erhöht und für drei Jahre verlängert. Sohin wird über Antrag des Berichterstatters Viß-nilar der Voranschlag des Lehrerpensionsfondes pro 1901 im Erfordernisse per X 98.284, in der Bedeckung per X 27.954 und mit dem aus dem Lanbesfonde zu deckenden Abgänge per X 70.330 genehmigt. Nach dem vom Berichterstatter Seiner Excellenz Frei-Herrn von Schwegel im Namen des Finanzausschusses gestellten Antrage wirb der Nechnungsabschluss des Mu-seumsfondes für das Jahr 1899 mit den ausgewiesenen Einnahmen von fl. 5879:33 und den Ausgaben von fl 5873:08 genehmigt und der Vermögensnachweis mit Ende 1899 mit fl. 420.758:04 und der Stand des Nachlasses V. Smole Ende 1899 mit fl. 103.390-98 sowie der Stand des für die Reorganisation des Museums bis Ende 1899 angesammelten Fonbes per fl. 14.587.17 zur Kenntnis genommen. Weiters berichtet Abg. Seine Excellenz Freiherr von Schwegel namens des Finanzausschusses über den Voranschlag des Museumsfondes pro 1901, indem er einen eingehenden Rückblick auf die Verwaltung dieses Fondes im Laufe der letzten sechs Jahre wirft und schließlich beantragt: Der Voranschlag des Museumsfondes für das Jahr 1901 wird mit dem Erfordernisse von X 14.666 und mit der Bedeckung auü eigenen Eintiiiiften von X 561 und aus dem Landeöfonde von X 14.105. demiiach im ganzen von X 14.666 genehmigt; die von der hohen Regierung bewilligten Subventionen für die Jahre 1900 und 1901 sind dem Fonde für die Reorganisation des Museums einzuverleiben und fruchtbringend anzulegen und der Landesausschuss wird beauftragt die Reorganisation des Landesmuseums im Sinne der in "dem Berichte des Landesausschusses vom 22. Jänner 1894 dargelegten Anschauungen und auf Grundlage und in Uebereinstimmung mit den einschlägigen nachträglichen Beschlüssen des Landtages vorzubereiten und dem nächsten Landtage die entsprechenden Anträge vorzulegen. Angenommen. Abg. Dr. Majaron berichtet im Namen des Finanzausschusses über die Rechnungsabschlüsse der Etiftungsfonbe für das Jahr 1899 indem er vorerst auf die im Zuge befindlichen^ Verhandlungen wegen Uebergabe einiger Stif-tunasfonbe an die Staatsverwaltung hinweist und dies-falls beantragt- Der Landesausschuss wird ermächtigt, den Wolf'schen und den Holdhcim'schen Taubstummenstiftungsfond der t. l. Landesregierung in die weitere Verwaltung zu übergeben. Weiters wirb der Landesausschuss ermächtigt, der Staatsverwaltung im Falle ihrer Zustimmung auch die folgenden Etiftungsfonbe zu übergeben, nämlich den Studentenstif-tungsfonb, den Lehrerstiftungsfond, den allgemeinen Mäb-chensiistnngsfond, den Dnller'schen Mädchenstiftungsfond, den Hans Adam Engelshauser'schen Stiftungsfond. den Flöbnigg'schen und den Illyrischen Blindenstiftungsfond, den «aiseri'n Elisabeth Invalidenstiftungsfond, die Fonde der Adelsberger Grotten-, der Trevisinischen, der Metelko- und der Laibacher Frauenvereins-Invalidenstiftungen. Die Anträge werden angenommen, worauf die Rechnungsabschlüsse, nachdem Abg. Schaffer über den Stand der Verhandlungen betreffend die Regnlierung des Peter Paul Glavar'schen Stiftungsfonbes Aufklärungen gegeben, genehmigt werden. Ferner berichtet Abg. Ma jar on über die Voranschläge der Stiftungsfonde für das Jahr 1901 und beantragt im Namen des Finanzausschusses die Genehmigung derselben nach de,l Positionen des Landesausschusses mit der . Ergänzung, dass beim Glavar'schen Stiftungsfonde der Betrag per X 2400 für Reparaturen im Krankenhause neu einzustellen ist und mit dem Bemerken, dass die Prä-liminierung für den Wolf'schen und für den Holdheim'schen Taubstummenstiftungsfond mit Rücksicht auf den heute ge-fassten Beschluss, wornach diese beiden Fonde an die Staatsverwaltung zu übergehen sind. zu entfallen hat. Die Voranschläge werden hierauf nach den Antragen des Finanzausschusses genehmigt. Abg. Ritter von Lausser berichtet im Namen dts Fmm,.M<5schusD in Pewss Aöldmmy ws MmchaM in Krain im Jahre 1900 und stellt nach eingehender Darlegung del diesfälligen Verhältnisse folgende Anträge: Der Landtag wolle beschließen: Zur Förderung des Weinbaues in Krain werben für das Jahr 1901 folgende Betläge aus dtm Landesfonbe bewilligt: I. 1.) Für den landschaftlichen Schnittweingarten in Laibach ein Resterfordernis von 173 X 40 li. 2.) Als Subvention an fünf Filialen der Landwirtschafts - Gesellschaft, gemäß Landtagsbeschlusses vom 29. April 1899 10.000 X. 3.) Für das Wetterschiehen 2000 X. 4.) Im Sinne des Lanbtagsbeschlusses vom 30. März 1900. Absatz II 60.000 X. 5.) Für den landschaftlichen Weinbau - Wanderlehrer an Gehaltsquote 1760 X. Daher das Gesammterfordernis 73.933 X 40 li. II. Der Landesausschuss wird ermächtigt behufs Gewährung von unverzinslichen Darlehen zum Zwecke der Regenerierung verseuchter Weingärten in das Erfordenis pro 1902 50.000 X unter der Voraussetzung einzustellen, dass die l. t. Regierung zu demselben Zwecke und ebenfalls für das Jahr 1902 einen mindestens ebenso hohen staatlichen Beitrag bewilligt. III. Der Landesausschuss wird aufgefordert bei der l. l. Regierung dahin zu wirken, dass mit Rücksicht auf den regen Handelsverkehr mit Reben zwischen den ungarischen und französischen Rebenproducenten und der sich daraus ergebenden Gefahr der Einschleppung und Weiterverbreitung des Black-Rot die Einfuhr ungarischer Reben nach den südlichen Weinbaugebieten der diesseitigen Reichshälfte mi! Inbegriff von Krain nicht gestattet werde. IV. Der Landesausschuss wird beauftragt, zu veranlassen, dass in jeder weinvautrcibenden Gemeinde durch je einen Vertrauensmann unter Anleitung und Aufsicht des Wanderlehrers möglichst genaue statistische Aufzeichnungen sowohl über das jährlich > in der betreffenden Gemeinde producierte Weinquantum. als auch über das Flächenmaß der regene-lierten Weingärten geführt werde. Allfällige Kosten sind aus dein Landesculturfonde zu bestreikn. Abg. Pfeifer stellt den Antrag: Der Landtag möge der lrainischen Sparcasse in Laibach den Dank für die hochherzige Spende, welche sie dem Gurtfelder Bezirke zur Förderung des Neinbanes zugewendet hat, aussprechen. Berichterstatter Ritter von Langer stimmt diesem Antrage bei. indem er auf die vielfältigen Opfer der lrainischen Sparcasse im Interesse be^ Weinbaues hinweist, worauf die Finanzausschussanträge und der Antrag des Abg. Pfeifer angenommen werden. Der Voranschlag des Zwangsarbeitshausfondes für das Jahr 1901 nach dem vom Abg. Grafen Aarbo im Namen des Finanzausschusses gestellten Antrage wirb im Erforoer« nisse Per X 193.519, in der Bedeckung per X 178.710 und im Abgänge per X 14.809 genehmigt. Abg. Dr. Ma jaron berichtet im Namen bts Finanzausschusses über die Vorlage, betreffend die Errichtung von drei Landesstiftsplätzen an der lrainischen Taubstummen' Stifiungs-Anstalt in Laibach und stellt folgende Anträge: I.) An der trainischen Taubstummen - Stiftungs - Anstalt in Laibach werden drei Lanbesstiftsplähe mit dem Iahres-betrage von je breihundertKronen errichtet. 2.) Auch wirb für zwei im Schuljahre 1901/1902 zur Aufnahme in die Taubstummen-Anstalt gelangende Zöglinge bis zu ihrem Verbleiben in derselben die jährliche Unterstützung von je X 300 bcwilligt. 3.) Anspruch auf diese Stiftsplätze beziehungs' weise Unterstützungen haben mittellose, bildungsfähige taubstumme Kinder, die in Krain heimatsberechtigt sind. 4.) Das Recht der Verleihung steht dem lrainischen Landesausschusse zu. 5.) Diese Stiftungen treten mit Beginn des Schul, jahres 1901/1902 ins Leben und ist für die Bedeckung der Stiftungs- beziehungsweise Unterstützungs - Erfordernisse alljährlich im Voranschläge des Landesfonbes vorzusorgen. K. l. Landespräsident. Seine Excellenz Freiherr von yein. nimmt die Anträge Namens der Landesregierung mit Befriedigung zur Kenntnis und drückt hiefür den Dant im Namen der Aetheiligten aus. Hierauf werden die Anträge des Finanzausschusses angenommen. Der Bericht des Finanzausschusses über die Rechnungsabschlüsse des Kranken-, Irren-. Gebärhaus- und Findel-hausfondes für das Jahr 1899 wird von der Tages, ordnung abgesetzt. Der Leitung der Lichtenthurnschen Waisenonsto.lt wirb für den Schulhausbau nach dem vom Abg. B i k n i t a r im Namen des Finanzausschusses gestellten Antrage noch eine Subvention per X 1600. zahlbar in zwei Raten im Jahre 1902 und 1903. aus dem Lanbesfonbe bewilligt. Ueber die Petition des Lehrers Josef Goreiwn um Honorierung seines Substituten aus dem Normalschulfonde wird nach dem Antrage des Finanzausschusses (Berichterstatter Viknitar) der Lanbesausschuss ermächtigt, dem Bittsteller, falls er nachweist, dass er den t. t. Turnlehrer - Bilbungscurs in Wien mit gutem Erfolge zurückgelegt hat. eine Unterstützung von X 200 aus dem Credite für Lehrersubstitutionen beim Normalschulfonde auszubezahlen. Die Petition des Gemeindeamtes in Nründl um Nicht-aufführung eines neuen Schulhauses zu Et. Primus wird, nachdem sich Abg. Pfeifer im Sinne derselben ausgesprochen, nach dem Antrage des Finanzausschusses (Berichterstatter Viknitar) dem Lcmbesausschusse zur angemessenen Erledigung überwiesen. Nach dem Antrage des Finanzausschusses (Berichterstatter Dr. Majaron) wird dem gewesenen Diurnisten August Iat vom 1. Juli 1901 angefangen eine lebenslängliche Unterstützung monatlicher X 10 aus dem Lanbesfonde bewilligt. Abg. Dr. Paveö berichtet im Namen des Finanzausschusses über die Petition des Vermögensverwaltungs^ ausschusses in Obelsemon um Subvention für die Herstellung einer Quelle und stellt folgenden Antrag: Mit Rücksicht darauf, dass Va3 Dorf Gorenji Iemon im Nezirle III.-WWtz „us dem ssachbow» «tlenen ist. wo uberljnupj Laibacher Zeitung Nr. 144. l 208 26. Juni 1901. Mangel an Trinlwasser für Menschen und Thiere herrscht und dass dieses Dorf 52 Häuser mit ungefähr 325 Einwohnern und beiläufig 300 Stück Rind und 500 Schafen zählt — wird das vorliegende Gesuch des Vermögens-verwaltungsausschusses der Ortschaft Gorenji Zemon — befürwortet von dem Gemeindevorstande von Iablanica — dem Landesausschusse mit dem Auftrage überwiesen, nach Möglichkeit das Nothwendige vorzukehren. Angenommen. Das Ansuchen des pens. Schubführers M. Eppich um Pensionserhöhung wirb nach dem Antrage des Finanzausschusses (Berichterstatter Abg. M o d i c) abgewiesen, dagegen dem Bittsteller für heuer eine Unterstützung von Iv 80 bewilligt. Während dieser Berichterstattung übernimmt der Landeshauptmannstellvertreter Freiherr von Liechten -berg den Vorsitz. Abg. Graf Barbo berichtet im Namen des Finanzausschusses über die Petition der Spitalsverwaltung der barmherzigen Brüder in Kanbia bei Rudolfsweit um Subvention und beantragt: Dem Spitale der barmherzigen Brüder in Kanbia wird auf die Dauer von 10 Jahren vom 1. Jänner 1902 angefangen die jährliche Subvention von 4000 X auf 12.000 X erhöht, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass dasselbe das Oeffentlichleitsrecht in diesem Zeiträume nicht beansprucht. Für das Jahr 1901 wirb dem Spitale der barmherzigen Brüder eine außerordentliche Subvention von 2000 X bewilligt. Angenommen. Dem Centralausschusse für den VII. österr. Weinbau - Congress in Znaim werben nach dem Antrage des Finanzausschusses (Berichterstatter Ritter von Langer) X 100 aus dem Landesculturfonbe bewilligt. Die Petition des Gemeindeamtes in St. Ruprecht um Subvention behufs Errichtung von Schießstationen wirb nach dem Antrage des Verwaltungsausschusses (Berichterstatter U l m) dem Landesausschusse zur Erledigung überwiesen und wärmstens befürwortet. Abg. Povze berichtet im Namen des Verwaltungsausschusses über die Petition des Centralausschusses des Vereines der Thierärzte in Wien um Gewährung des Intelligenz - Wahlrechtes an die diplomierten Thierärzte und beantragt: Die Petition wird dem Lanbesausschusse mit der Weisung abgetreten, im Einvernehmen mit der t. l. Landesregierung eine Abänderung der Gemeindewahl-oidnung für Krain, und zwar im tz 1 in dem Sinne auszuarbeiten, dass im Punkte o neben den Doctoren und Wundärzten auch anderen Personen, welche Studien an Hochschulen vollendet, wie Veterinären, Technikern u. a., das Wahlrecht gesetzlich eingeräumt werde, und den Gesetzentwurf dem nächsten Landtage zur Verhandlung und Beschlussfassung vorzulegen. Angenommen. Die Petition der Wasenmeister in Krain um Erhöhung des Tarifes für Wasenmeister wird nach dem Antrage des Verwaltungsausschusses (Berichterstatter Dr. T a v? a r) dem Landesausschusse zur Erledigung abgetreten. Landeshauptmann von Detela übernimmt wieber den Vorsitz, bestimmt die nächste Sitzung auf Donnerstag den 27. d. M. vormittags 9 Uhr und erklärt die Sitzung für geschlossen. _____________ — (Veränderungen im politischen Dienste.) Der l. l. Lanbesregierungsrath und Leiter der Vezirkshauplmannschaft in Gottschee, Dr. Ludwig T h o -m a n Edler von M o n t a l in a r wurde zur Dienstleistung bei der Landesregierung einberufen. Die Leitung der genannten Bezirlshauptmannschaft übernimmt der Lanbesregierungsrath Dr. Michael G ste t ten h o fer. — (Bczirlölehrerconferenz in Laibach.) Die diesjährige Bezirlslehrerconferenz für die slovenischen und deutsch.slovenischen Voltsschulen des Stabtschulbczirles Laibach wurde am 24. d. M. im festlich geschmückten Turnsaale der I. städtischen Knabenvollsschule unter dem Vorsitze des t. t. Bezirtsschulinspectors, Herrn Director Fr. Levec, in Anwesenheit von 70 Conferenzmitgliebern abgehalten, von denen 51 stimmberechtigt waren. Zur Con-serenz waren auch Herr Bürgermeister Ivan Hribar als Vorsitzender des t. l. Stabtschulrathes und Herr Domdechant Andreas Zamejecals Mitglied desselben erschienen. Nach Eröffnung der Conferenz bestimmte der Vorsitzende den Oberlehrer Franz Raltelj zu seinem Stellvertreter, begrüßte die beiden als Gäste erschienenen Herren und erstattete sodann Bericht über die Durchführung der Beschlüsse der vorjährigen Conferenz, verlas und erläuterte weiters die wichtigsten während des laufenden Schuljahres herabgelangten schulbehördlichen Erlässe und theilte während der In-spicierung gemachten Wahrnehmungen in Bezug auf die Führung der Amtsschriften und der Tagebücher, auf die Disciplin, auf die Gesundheitspflege und auf die erzielten Unterrichtserfolge mit dem Bemerken mit, dass die methodische Behandlung der einzelnen Unterrichtsfächer ohnehin den Nerathungsgegenstand der Inspectionsconferenz an jeder Schule zu bilden hat. Der Unteirichtserfolg wurde im allgemeinen als befriedigend bezeichnet; die Zahl der Classen mit einem minder zufriedenstellenden Inspectionsbefunde wird bei weitem übertroffen von ber Zahl der Classen mit einem sehr guten Untcrrichtserfolge. Der t. l. Äezirls-schulinspector klagte über die große Üeberfüllung ber Classen an sämmtlichen städtischen Schulen, da die schulpflichtigen Kinder scharenweise aus den mit Unterrichtsanstalten nicht entsprechend ausgestatteten Nachbargemeinben in die städtischen Schulen strömen, so dass sich die Stadtgemeinde, die selbst über 4300 schulpflichtige Kinder zählt, für deren Erziehung und Unterricht sie in erster Reiht zu sorgen und dic Lasten zu tragen verpflichtet ist. sich zu dem Beschlusse aMothigt sah. vom nächsten Schuljahre an von allen die Jadj'schty Echukn KsuchtMn HchuMWn i ^ , Directoren und Professoren der hiesigen staatlichen Vildungsanstalten, Beamte verschiedener Ressorts ?c. :c. Außerdem war die Damenwelt in großer Anzahl vertreten. Das Leichenbegängnis zeugte so ganz von den Sympathien, die man dem Verblichenen in allen Gesellschaftskreisen entgegengebracht hatte. — (Feier in Assling.) Man schreibt uns aus Assling: Aus Anlass des Baubeginnes der Karawanlen-Nahn fand am vergangenen Sonntag hier eine große Feierlichkeit statt. Die Orte Sava und Afsling hatten vollen Flaggenschmucl angelegt und erschienen abends prächtig beleuchtet; die gesammte Bevölkerung befand sich in einer gehobenen Stimmung. Abends waren die ganze Gemeinde-Vertretung, die Pfarrer von Assling und Karnervellach. der Cooverator von Afsling, der Inspector und Bauleiter der neuen Bahn, ber Slationschef. der Doctor und sämmtliche Nfnmje der Anbu^lric - wesellschasl, nmr stinlyduny hstz Directors Luckir-an« folgend, zu einer Soiree in der Werts" restauration erschienen, um die Allerhöchste Sanction oe« Investitionsgesetzes zu feiern. Director Luckmann begrüßte die Versammlung auch im Namen des Präsidenten der Gesellschaft, Herrn v. Noot. welcher leider am Pw sönlichen Erscheinen verhindert war, hob die Wichtigkeit dtt neuen Bahn hervor, begrüßte es mit Freuden, dass es endM möglich geworden war. die leidenschaftlich erregten Pan"" zu wirtschaftlicher Thätigkeit heranzuziehen und so Gesetz zu schaffen, welche hoffen lassen, dass die leider ni Hanve>, Industrie und in allen Gewerben bestehende Stagnation endlich einer regen Thätigkeit weichen werde. Redner er^ wähnte der großen Verdienste des jetzigen Mm,stemm um diese erfreuliche Aenderung und sprach dieHoffmm aus. dass es demselben bald gelingen werde. Zwischen oe' Parteien im Reichsrathc einen dauernden Frieden 1" 16)"''^ Redner schloss seine Ausführungen mit einem ^3"'^ ^ genommenen „Hoch", „Aivio" und „Slava au> Majestät den Kaiser. — Der Bürgermeister der ^me'' " hob die großen Verdienste Seiner Excellenz beö ^ar -Schwegel um das Zustandekommen der ValMN yer , und betonte, dass Se. Excellenz schon vor mehr als 1'' ^ ren die Tracen studieren ließ und diese Studien dm m p gebenden Kreisen vorlegte, welche endlich die officielle» ^ cierungen veranlassten. Allein auch im Reichsratye ^ Se. Excellenz Freiherr v. Schwegel unermüdlich thang ^ hat die größten Verdienste um das Zustandekommen ""°.^, Annahme der Gesetze über die Investitionen "nd ^!'^ straßen. Es gereicht daher der Gemeinde zur größten ^ !,^ digung, dass sie Se. Excellenz zu ihren, l5hren>mlg^ zählen könne. Rebner schloss mit einem „Hoch", "^'^.„ i'i „Slava" auf Seine Excellenz; alle Anwesenden st'"','"" ,y den Ruf lebhaftest ein. — Herr Schrey, ^ememon von Assling. schilderte die Verdienste des Directors ^ »^ m a n n um die Hebung der Industrie in OberlralN^ ^ brachte zum Schlüsse ein „Hoch" auf denselben aus. -^^ fclgten noch mehrere Toaste, so auf Se. Excellenz ''" ^chef Eisenbahnminister von Wittek, anf Herrn S"tw ^ W u r m b ?c. ?c. Bei eintretender Dunkelheit defilM' ^ Werlsmustl mit dem Factelzuge der Feuerwehr '"... ^ Festlocale. Die Gäste begaben sich auf eine Wiese, >vo '^ ^.x'völlerung von Assling, Sava und den umliegende! ^ schuften in großer Zahl versammelt hatte. Es >vur ^ glänzendes Feuerwerk abgebrannt; auf 2ransparen .^ man einen aus dem Tunnel kommenden Zug in die ,^I nach Görz unb Trieft, unb einen zweiten, in den j fahrenden Zug nach Villach,Salzburg. München, K'"^ ' "-und Wien dahinbraufen. Schließlich fiel unter 3^ ^ schüssen in heller bengalischer Beleuchtung die H" ^j einem großen transparenten Bilde Seiner Alajep ^ Kaisers; die gesammte Bevölkerung stimmte ,^ „Hoch", „Slava" unb „Avio" auf Se. Majestät be" '^e ein und erhob sich unter den Klängen der Voltshyn'ne, ^e stürmischen Anklang fand, so dass die umliegenden ^ davon wiederyalltcn. — Erst in den Morgenstunden 1 ^ sich die Gesellschaft. — Se. Excellenz Baron Sch^e« „, welcher leider verhindert war, an der Feier ihe'^u' ^ i»el hatte eine Depesche mit der freundlichsten AegrußlU«^ Versammlung unb einem „Hoch" auf den aufstreben dustrieort Assling gesandt. ^< v. — (Acht Zwänglinge entwiche n.) ^ .^ nachmittags sin» von der i.i der lanbwirtschaftllH ^ schule auf dem Codelli'schen Grunde beschäftigten 0^,, j lingsabtheilung zwei, gestern vom Baue der lands") > ^»,.' Burg drei und von den auf der Kcsler'schen ^!„gli>^ Tivoli beschäftigten Iwänglingen ebenfalls drei Zw" entwichen. Mol"'!' ! — (Ein sehr gut erhaltener ^"^.^ ^ b 0 den) wurde im Seunig'schen Garten hinter den ^l rungsgebäude aufgedeckt. Derselbe gelangt im R"! Aufbewahrung. , ^ ch) — (Der Frein denverlehr in ^ ^i!>d<" weist im laufenden Monate eine Zunahme von 18" A^tl>t" auf. Die Zahl ber in den hiesigen Hotels "bgei^eü Fremden betrug nämlich 940, im Monate M' ^ 760. flosss""' ^ (NadStein.) Rascher als in den letztoeri ,^.s,, Jahren wurde heuer in Stein die Saison "öll" ' ,„,el, sich früher als sonst Gäste zum Curgebrauche u»d "^ »"'' frischler, darunter sogar Fremde aus Cairo, ^ htl>^ England dort einfanben. Es wird — wie man «n ^.,l^ — auch schon fleißig die Kneippcur gebraucht, >A, 'M^l Leitung des Anstaltsdirectors, des Kneipparztcs ^' ^ l»e Waclenreiter, steht. Die wundervolle ^""° "^ U'"' tausend Naturschönheiten des Bades selbst sowtt ">> gebung erweisen sich als bewährte Curförderer. v^ belebungsversuche blieben erfolglos. Der Knave '^fiih""^. sinnig, unb dieser Umstand scheint auf vie ^ »' seiner unseligen That bestimmend eingewirkt zu / ^. ol, — (Gefunden) wurde gcstern ,""^l ^rl''s< Schlosiberge ein Opernglas in <'«<", Net'"". ^ PM träger wolle sich behufs Entgegennahme des! siraßc Nr. 40. Parterre links, melden. ^Laibacher Zeitung Nr. 144.___________________________l209________________ Zg ^^. ^^ Telegramme bes K.K.TelegraPhen.EorresP.-Kureaus. Seine Majestät der Kaiser in Brück. b_ Nruck a. d. Leitha. 25. Juni. Se. Majestät . r Kaiser ist heut? früh mit Gefolge, in welchem sich r lremdlcmdischen Mililärattach^s befanden, ein« ^M"l und wurde vomCorpLcommandalen Grafen ilil?. ""^ ^"' Localbehörden empfangen. Se. Majestät "'plclrrte zunächst das erste Bataillon des 4. bosnisch-^"Lvvlnischen Infanterie - Regiments, sodann das san< ' ^"^l?on des 1. bosnisch - henegovinischen In-! ^"ltNe- Regiments, woranf der Kaiser die Manöver-! , Una/,, vornehmen ließ. Se. Majestät der Kaiser hob ^ inner Ansprache an das Offici>rsl.'orps der beiden zz/9'n,entkr d^^, vorzügliche Ausbildung hervor, zollte und V^M' der einzelnen Truppmtheile volles Lob, die ^"^ ^" Officieren seinen Dank aus. worauf tz z^stlierung stattfand. Zum Schlüsse mspicierte der ^ "' ^ ^^t>o,»«i^«T^^lK der H^lbncher Zeitung», bei welchen das y unement mit diesem Monate endet, erden liöflichlt ersucht, die weitere Prä-dir in^'"" 1>^ll>s« ^lln 25. Iumi. Leslovcö. lais. russ. Staatsrath, Peters» ^iid^ ^"llegger, l. l, Oberpostverwalter, Villach, — v. Na> !>«!>! ^- u. t. ^>auptmann, Laibach. — Barwig, t. u. l. Lieute-^rb,,^'Aei». — Ritter v. Gariboldi. l. u, l. Lieutenant, r'^t ^ Varomli, Privat, s. Familie; Dr. Dub; Winter, Mch '^'l, Franlmann, Salzniann, Doppelhofer, Mayer, Y,I^,' «wer. Lamm, s, Fvau. EäM. Orenstein. Speiser, ^rt^^' ittouil. Kstte.. Wicn. - Gernl. Privat. Ru» s. l« s <>^ Grudcn. Priuat, Illyr.-Feistritz, — Smod, Cer-Me^ F^lulie. Private; Wechsler, kfm., Prag. — Graf zu 3'l>. »,?""' Mautteru. — Swoboda. Privat; Fischer, Kohn. ^tvt V/s<- ^ v. Schiwitzhofen. Privat. Görz. - Fisch. >>^^' ^bbazia. — Neuner, Fabrilant, Klagenfurt. — Franz. Director, Sarmitz. - Malone, Director, s. Frau, Prag. — Winller, Oberingenieur, Leobersdorf. — Loniariö, Besitzer, Selca. — Dr. Bezel, Rudolfswert. — Mayer, Kfm', Dresden. — Kolliö, Kfm., Linz. — Engelmann, Kfm., IGraz. — Po» lantzer, Miyo, Kflte., Fiume. — Welz, Krall, Holla. Capolo, Ksite., Trieft. — Wachtel, Kfm., Frankfurt. — Lapajne, Kfm., Idria.______________________________________ Fremdenliste des Thermalbades Töplitz. Aom 10. bis 20. Juni: Anton Krosl, Oberrespicieut, Ourlfeld. — Marie Konda, Private, Laibach, — Josef Weber, ! Kaufmann. Laibach. — Karl Smelal, Beamter, Graz. — l Iofef Petril, Beamter, Laibach. — Josef Podrelar. Schätz- ! Infpector, Laibach. — Albina Valenta, Private, Laibach. — Matthäus Cerne, Fialer, Laidach. — Franz Snoj, Maschinen- sichrer, s. Frau, Laibach. — Dr. Jos. Suppau, Director, Laibach. — Ursula Dolinar, Mehlhäudlerin, Laibach. — Anton Hönig-mann. Kaufmann, Semic, — Hanny Wurzbach, Gutsbesitzers» gatlin. Laidach. — Iva Petrovcic, Veamtensgattin, Gurlfelb. — Johann Knez, Steuereinnehmer, Nassenfuß. — Leopoldine Prossinagg, ssabrilsbesitzersgattin, Hrastnigg. — Johanna Meyer, Besitzerin, Oberlaibach. — Peter Schleimer, Privat, s. Fran, Laibach. — Anna Kusar, Private. Laibach. — Vera Souvan, Private, Laibach. — Josef v. Burgstaller. Privat. Wien,— Joses v. Obereigner, Forsldirector, Schneeberg. — Emil v. Ober» eigner. Forstcommissär, Schneeberg. — Heinrich Schollmayer, Oberförster, Masun. — Josef Ielcn, Forstinspectionscommifsär, , Adelsberg. — Ludwig Freit), v. Berg, Gutsbesitzer, Nassenfuß. — Adolf äi, v. Guttenberg, Hofrath. Wien. — Joses Schauta, Forstmeister. Hammerstiel. — Matthias Riebet. Forstmspections-commissar, Laibach. — Fischer R. v. Angern, Privat, Wien. — Weuzel Goll. Obersorstraty, Laibach. — August Baron Ritter. Privat. Wien. — Josef Schinzl, Oberforstcommissär, Klagenfurt. — Josef Pucich, Obrrforstrath, Trieft. — Otto v. Detela, BczirlS'Obercommisfär, Laibach. — Leo v. Detela. Forstadjunct, Wlaschim. — Anton Ul>n. Gutsbesitzer, Klingenfels. — Anton Willsch, Forstrath. Görz. — Karl Sorlo, Vezirlshaufttmann, Görz, — Anton Klusiol, Forstrath, Wien. - Karl Schiffel, Foistrath, Mariabrunn. — Ä. v. Frank, Privat, Graz. — Victor Loser, Privat, Trieft. — Peter GraMi, Landeöausschuss« beisitzer, Laibach. — Otto v. Detela. Landeshauptmann. Laibach. — Dr. Sebastian Elbert, Propst, Rudolfswert. — Victor Baron Hein, Landesprasident, Laibach. — Hugo Fürst Windischgräz, Gutsbesitzer. Gonobitz. — Albert G^as Kottulinsly, Gutsbesitzer, Oraz. — Wilhelm Baron Berg. Gutsbesitzer, Wien. — Joses Rossipal, Hofrath, Wien. - Josef Brettschneider, Forstdirector, Hustriu. — Karl Weinel, Oberforstmeister, Wien. — Victor Reuß, Oderforstmeister. M..Meißlirchen. — Karl Steininger, Hofrath. Görz. — Gregor Müller. Forstmeister. Mossih. — Karl Hanusch. Forstmeister. Haasoerg. — Außer diesen 38 Personen der ärmeren Classe. Verstorbene. Am 24. Juni. Anton Kerhin, Revibent, 58 I., «all-hau^platz ii. Tuberculose. Am 25. Juni. Matthäus Ievc, Inwohner, 76 I., ttralauerdamm 18, Marasmus. Im Elisabeth.Kinderspitalc. Am 25. Juni. Karl Kusar, Tischlerssohn, 1'/, I,, '1'llliorculo». pulm. üileteorologische Veobachtungeu in Laibach. Eeehöhe 306 - 2 m. Mittl. Lustdruck 736 - U mm, ,. Regen j 18 9 DaS Tllgesmitlel der gestrigen Temperatur 20-b", 3lor> male: 18 7 °. ^________________________________ Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Depot der k. u. k. Generalstabs-Karten. Maßstab 1 : 75,000. PreiS Per Blatt 50 lr., in Taschenforma auf Leinwand gespannt 80 kr. Jg. V. Kleinmayr H Fed. Dambergs Huchhandlung in laibach. Kür Vauten, Vaumeister, Hanßeigenthttmer. Mauerpanzersarbe, deren Farbentijne sind unveränderlich, lall« und lichtbeftändig, wetterfest, blättern nicht ab, und sind so leicht verwendbar, dass iedermann den ssa?ade»Anstrich be« lverlstelligen lann. Alleinverlauf für Kram bei Urüder Eberl, Laibach, Kranciscanergaffe. Muster auf Verlangen gratis. Nach auswärts mit Mchuahme. (91ß) 11—4 BewäiirtG leloDsiie-ßGsiciitsiiai wirkt sicher gegen alle Gesichts- uod Hautunreiaigkeiten Vollkommen unschädlich. 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Propaganda der Zahn. und Mnndreinigungs. nuttel stellen slch d.e betreffenden Chemiker nicht etwa nur in !"" «?''"L des eigenen Interesses, sondern auch in den Dienst der Menschheit, indem sie zur Hebung des geselligen Verlclir« betragen Em reiner Mund ist in jedem Sinne ein angenehmer Acstandthell des Menschen. Wer wird es leugnen, dass der rosige Hauch anziehender ist, als das nach altem Tabak oder anderem übeldustenbe gahngehege; und doch sind die meisten so schwer zu bewegen ihr Gebiss sorgfältiger zü pflegen, ihr « Mund besser rem zu halten. Freilich find auch nicht alle a". gepriesenen Mtttel h«ezu geeiguct. Wir erweisen unsern Lesern gewiss einen D.enst, wenn wir dieselben an daS vo«iic,icke Mundantisepticum Osan aufmerlsam Osan und urtheile dann selbst über dieses bewährte gähn- und Mundreimgungsimtlel der Firma Anton I. Czerm, in Wien "^'^ ^°" ^'udwig-Straße Nr. 6. welches uwgens auch ,n allen größeren Apothclen. Droguerien und Parfumerlen zu haben ist. " ' (4220») ""«.T'T----------------^— h Kundmachung. ^bl»!' ^. ersten LtaalSgymnasium in i. ^üli. ^"'«a»'gasse gj,.^ ,^ ,^^„ ^^ ^!>si^'"Ul,ue sür das Schuljahr 1801'1W2 ^>tm "ben Uu,nahmbpri»su«aen zum , " M die I. Classe '"»h.„ a nl 13. Juli A" >'» Uhr au abaehaltru. , '^ tlnmeldunaen hil'zu werden ^, am i:-i. Juli. '»^!ll>ns von 8 bis 12 Uhr, in der Directions» M. eittgegengeuommeu, wobei der Tauf» ? >^'> Cchri,,^ das Fllquentatiouö Il'ugnis ^t« Ersuchten Volksschule vorzuweisen, eine >V" ^ ^ k>0 zu rrleaeu und die Elllärung "l . k>, ist. ob die Ausnahme in die deutsche > ^eMsche Äbthcilnüg angestrebt wird. ! . ^t„ ^ciltige Schüler liwuen die Änmel. ,>w°"ct, durch n'chizeilige Einsendung der l/V >.^°cl»nente und der Taxe beweil- t^ht' ,?"lche haben sich am 1". Juli um 'Xr dr„. Veginue der Prüfung) dem llz >ck ?"l'ch vorzustellen. ^l 'l/. °" Bestimmungen des E'lasses i ^'ls» ^''drsschulrathrs sür Krain von, 28sten 5H,,>,,,^. Z, 2354, dürseu Schüler, welche , l>^>i's,^burtsorte und nach ihren Familien^ ! "'o?^c>,. ^'" Bereiche der l. l. VezirlS« 'H'<''^°^en «rainburg, «ad- ^l!' l»,5 !. ^«dolfSwert und Tscher- iHle y° dem Bereiche der l. l. Nezirls- Xr °"gN/^' "a«en,«ß, Sittich und h.,7« b" 7/c"' '"lr ausnllhn'Zweise in ,i ^ln,,.7''chtlgungsw!lrdigen Fällen mit ^! ^'Ner"^'' «andeoschulrathes «»rr wyumasien ausgenommen Die P. T. Angehörigen jener Schüler, welche hierorts eintreten wollen und nach dieser Bestimmung einer solchen Genehmigung bedürfen, werden daher aufgefordert, sich dieselbe Vom l, t. Landesschulrathe rechtzeitig zu beschaffen. Direction des ersten EtaatWmnasiumS Laibach am 26. Juni 190l. (2367s" " Z. 9677. Kundmachung. Bei der Ersahwahl filr die dritte Mähler« aruppe des Fischerei-Revierausschusses silr Krain für den Äest der zehnjährigen Mandatsdauer wurde Hl-rr Autou Hanusch, Oberforstmeistcr in Haailberg, als Auöschilssmi'glil'd und die Herren Josef Delleva, Ou:öbrsil)er in Adels» berg, Josef Lavreuiui, Gutsbesitzer in Laibach, und August Schwiclert, Forstmeister in Wippach, als Ersatzmänner gewählt. K. l. Laudesleglerung fiir Krain. Laibach am 21. Juni 1901 St. 9677. Razglas. Pri naclomestni volitvi za tretjo vo-livsko skupino ribarskega okrajnega odbora za Kranjsko so bili m ostanek desetletne mandatne dobe gospod Anton Hanusch, viSji gozdarski mojster v Hasbergu, za od-bornika, in gospodje Jožef Dekleva, zem-liiäki posestnik v Postojni, Jožef Lavrenèiè, zemljiSki posestnik v Ljubljani, in Avgust Schwickert, gozdarski mojsler v Vipavi, za namestnike izvoljeni. C. kr. Aeielua vlaila za Rranisko, V LjuMjani, dne 21, jur.ija l^K (2361) Präs. 6864 13l,/1. Kundmachung. Von dem l. l. Oberlandesgerichte sür Steier» marl, Mrnten und Krain wird betannt gemacht, dass Herr Michael Korber, welchem mit den, Iustizministerilllerlasse von« 27. Mai 1901. >z. 9794. die angesuchte Uebersetzung von Se-nosetsch nach Laas bewilligt worden ist. von dem Amte als Notar in Senosetsch mit dem 30. Juni 1901 enthoben und ermächtigt wnrde, das Amt als Notar in LaaS mit dem 1. Inli 1901 anzutreten. Oraz dm 22. Juni 1901. (2252) 3-3 g 432 V. Sch. 3t. Concurs-Ausschrciuung. An den zweiclassigen Volksschulen zu Alten-marlt und Strelljevec sind die zweiten Lehr« stellen mit den systemisierten Bezügen und je« »lit dem Genusse einer Naturalwohuung z ur definitiven, eventuell provisorischen Besetzung ausgeschrieben. Die Gesuche sind bis 25. Juli l.I. beim l. l, Veznlsschulrathe in Tscheruembl einzubringen. K. l. Vezirtsschullach TjchernenM am Uten Ium 19M. (2299) _^ 27/00^ 49. Edict. Es wird zur Kenntnis gebracht, dass zur Einholung des Beschlusses der Gläubigerschaft über die vom Gläubiger« ausschusse im Concurse Karoline Nrilei in Oberlaibach gefassten Beschlüsse in Betreff der Parcellierung und resp. des frei« händigen Verkaufes der in die Concurs« masse Karoline Brilej gehörigen Realitäten die Tagfahrt Hiergerichts auf den 13. Juli 1901, vormittags 9 Uhr, im Zimmer Nr. 15, am Rain Nr. 20, angeordnet wird. K. l. Landesgericht Laidach, Abth. III. am 17. Juni 1901. Gut 100 Joch Ackerfeld, 40 Joch Grasland, 60 Joch Wald, zusammenhängend, ganz ebener Boden, 6 Kilometer von Stadt und Bahu entfernt, mit schönem Herrenhaus und selten bequemen Wirtschaftsgebäuden mit neuen Wirtschaftseinrichtungen jeder erforderlichen Art, sehr billigen Arbeitern. — Anträge unter «QroilgrundbeBltl» an die Administration dieser Zeitung. (23C9) 3—1 Laibacher Zeitung Nr. 144. __________________________1210___________________________ 26. Juni 1901.^ Course an der Wiener Börse vom 25. Juni 1901. «««de« °M «en Tourm»«. Die notierten «ourfe verstehen fich in KronenwHhrung. Die Notierung fHmmtllcher Uctlen und der «Diversen Aofe» versteht stch per stück. Allg»m»in» zlaat»schuld. "'" "°" Einheit!. Nente in Noten Mai« sivvember p. «. 42»/°. . . 98 3d 98 65 ln»iot.sstbr.'«lu«,pr,«,4 2«/, 9« zz 98 <ü .,L»Ib,IÜ!,,'IuI!pr,«,4 2°/, 88 ii 98 3., .. „ «prll°vct,pr.«,4 2»/» 93^5 93 »b lS»«^ VtaaMofe 250 ll. » z>°/° »80 - »82-- «««0« „ «0 l. 4«/« »40 25 141 2e »ssoer „ »oa l. 5°/» i?!2z l?,- 1»«4»r „ »00 l. . . 208 — 20» — dt«. ,. 00 ft. . . ,08 — 209- Dom.'Pfanbbr. k »20 st. »°/, . ,93 — «00 - zlaalsschnld d»r lm K»lch<« lnth» »»lll»t»n»n AHnig» r,lch» und lilndsl. veslerr.Olildrente, stfr., »00 fl., per «afta.....«°/° »l?'8t» t»8'0l bto, iXente in »ronenwähr., stfr., V« «aff».....ä°/» 95 75 95 95 dto. bto. dto. per Mtlmo 4°/o 95 70 95 »o 0esterr.Investiti«n»<«ente,Mr.. per «assa .... »V,°/° 84 Lb 84 bb schrel»»»«««. »Il>»bethbahn l» «., fteuerfrel, zu 24.000 Kronen . . 4*/» »»5 b« »1« 40 Franz. Ioef.Vahn in silver (dlv,Vt.).....lV/>/» 120«»»»?° »lubolf»b»hn in Kronenwllhr. steuerfret stlv, Et^) . . 4«/» «^o »5 80 vorarlberzbahn in KronemvHhr. steunir.. 400 »l.. . . 4"/» »ü — 95-70 «ll!»bethb»hn » I». «W. »'/<"/» »on »Ul! st.......49«'^ 499'— »to. Uinz.vubw. »00 st. ».«. v. «». Salzb..«ir. «0« st. ». «. E. »" /,.........4«)'- 4lit — «1, ««rl-«ul>»..!U. woll.««. ü/, von «» st......4»?'— 4»» — ««ll> «or« ««» «taste z»r Z«hl»»> »ler»«««e« <«li>»tw»t». «llsabelhbahn «» n. »000 Vl. 4°/„ »b »0°/°...... ll«'« ll4-b0 «llisavethbahn. 4 Gilb., 4°/. . . . . 9S- 97-»alizllch« llarl'Lud»i«>V»hn, (blv. Et.> Ellb. 4°/» ... 95 40 9« <(, »orarlberger Nahn, «m. »884, (bid. Gt.) silb,. 4°/, ... 96 5« 97 b!> zt»at«schnld d»l lilnb»r d« «ngarlschtn Krsn». 4°/, unz. »olbren!« per «äffe . n? 90 »l»-^ bto. bto. per Ultimo . . . . ll? so »»8-4» 4«/„ bt«. Rente in Kronentvühr., steuerfrei, per «assa . . . 9« i»^ 93-iü 4«/» dto. dto. bto. per Ultimo . 9» Sb 93^t> Un«. Ot..«ij..«nl. «°lb »0U fl. lÄU'?l> ,21 70 dto. dto, Ollber »0« fl, . . . !N0 ü>) 101 50 bto, Etllat».0bllg. (Ung. Ostb.) ». I. »8?«....... »18 60 119 5» dto. Echankeglll.NbUI.-Obli«. . »00 - 100 80 bto.Vrim.»». k luufl.--»oo»r. »?» ?i> i?4 7l> bt«. dto. k »0fl.--100»r. »73?Ü1?4?b Thelß.«es.'L«lt 4°/« .... 14i 2» »4s i!l> 4°/, Ungar. Oirunbtntl »llbliz. «2 »u 9» »u 4°/, lroat. «>b slavon. bett, 8« 8» 94 8i> And»» 3ss»»tt. A«lsd verfebau.Nnlehen, verl«»b. 5'/» »0« l»l> »ui»— «°/. Krainer «andtt'Unlehu, . S4'b0 95>b0 »«I« «are ßsanddri»s» »U. Vodcr,alla.efi.in50I.verI,4»/, 94'25 95 »0 «.'efterr.L»nbt»»Hl>p..«lnst.4°/, 97- 98 — 0«st..unl,. Vllnl 40>/»jahr. verl. 4»/»......... 99 — 100 — bt«. dl«. «jähr. verl. 4°,, . 99 — »aa — VparsHsse, l.«st.,«0I.,vnl,4°/, 98'»» 99 «b lzis»nbahn«ßriolU8i»» Gblizatlsn»». Ferdlnanbl-Nordbahi, ««, 18«« 9? i<0 98 ö0 Oefterr, Nordweftbahn . . . la? — 10? 8l, Tlaatlbahn ^...... 4i!b «5 — - Vübbahn ^ 8«/^ verz. Iann..Iul< »42 t.» »44 - bto. il H°/»..... »»«20 128L0 Ung.^allz. Uahu..... »05 2b 106 i!l 4°^ Uaterlr»infl Bahnen — — — — >l«rs< los» (per Stück). »trzln»l«che L«lt. »°/, «ooencredlt.Lole «m. »880 L48-»l> i,«»-»^ »°/° „ ., »M. »889 i!4«-ä0 »4l>'bc 4°/°«>0NllU.Dll«pl1ch. »00fl. . , 4U5-—425 - 5»« Donau.«««u>..L«s? . . . »V8 — 260 - U«vtrz«n»llche »oft. «ubllp.»V»flllt2 (DombllU) » fl, »2-72 »7 ?b «rebltlofe »00 N...... 39!.-— »u? — «lart,°Ü«se 40 fl. «W. . . . l44 — 14!,-— Ofener Zofe 40 fl..... »54-— 1l>7- PlllM>Ä«!t 4« fl. «Vl. . . . »S1 - 1S4-- «othen Kreuz, Ölst. »tf.,v,»0sl. 49-50 üu bc ., ,, ung, ,. „ «ifl. 24?b 257d NubolPh'Hofc »0 fl..... 58-— «2 - Vlllm Uost 40 fl...... 200-— «04'- St.'2b 386 2» «ewlnftsch. b. »°/° Pr.^chulbd. b. «»denl«dit»ust., »«. »8«9 b«'2b i3 2b Loibachl! ü,«e...... U»:,- 6»- slid Ware «etien. Hlan«pori»Int»l« n«hmnng«n. «u!fi,.Tepl. «isenb. «« fl. . «07b- 8<)8b-V»U' u. Ättrieb«-Vef. l. stHdt. Vtrahnch, w Wie» In, X . 2»6-" 238 - dto. dto. dto. M,» . . 2i4 - z>»ö - V»hm. Nvlbbahn »50 fl. . . i»>ü - 43i - Vulchttebrader »i>, 500 > dto. dto. illt. U) 200 fl. . 1000 108»' Donau ' Dampfschiffahrt» . Ges. Vefterr., 500 fl. »M. . . «Oll — ui<» . «ui°«°be!lbacher «.-«, 400 »r. b«d — 59^- Ferdlnaubl-Nvrbb. »00Nfl.,'oa,l.»W. «78-- 8»u - vesterr. Nordweftb. »0« fl. G. 4?t> - 477 - bto. dlo. - Prag.Dulrr«-iI,nb.i00fl. »bgft. >?3' »78- «taatlel^nbahn 200 fl. E. . , 648 bl) U44 5U Kübdayn »!X> ! 100 fl. . . . ,10 — »35 — Uug »aaliz. »lfenb. 20Ufl. Nllbtl »17 — 420-- ang'Htftb.(«uab^Gi,llz)200fl,G, tl8-- 4»0 — Hlen« U,!altahnen< »rt..V«< —-- —'— <«»kn«. «n«l«»t)tfi. «anl »«U fl. . <77— <78 — Oanlveieln, wleuer, 200 fl, 469 — 471-— üobcr.^^ft., Oest., »00 fl, «, 8«»0-- !<95-- irdl'Nnft. I,^anb,u. G, »SUst. - - — dto. dto, per Ultimo . . . si4 60 645 50 «lttbltbaül, u.!t>»!wlv., Wien«, 200«. »80- »»« - H>»p,»tztlb.. OtK., »00 fl »««/<. i». ,95-- l96 50 «Hnd»rbanl, vest., 200 fl. . - "5» <^ Oeft«r.°ungar. Vanl, «00 fl. , »««< ^ Unionbanl 200 fl..... ^ «l 6ts,ehr,banl, »ll,.. »« fl «8s - '»' zndustri««z»t»r< NlhMUNgtN. «augef., Nllg. »ft,, »00 ,l. . . »"'-" ^ «gybler ltilen- und KtahLInd. , in Wie» »00 fl..... «" - °, «isenbahnw,.«ell,a„Erste, >00fl. 52»"^ ..«lbemuhl". Paplerf. ». «-G. ll? ^ Äeflüger Grauere! 100 fl. . - ^?'"i- Mont»,! Gelelld.'G.'<. 2UU l. ltt° s»lllo«Tarj. Steinlohlen »00 !l. »64 ^ ..Kchleglmühl", P^ieif,»"«»' .^' ,, ,,Ote>iselm.'' Papier', u«-^ »»»' ... Ütrl!all« »0ilen«,.Oe,. ?0 !> "0 ^ Waffe.!f..«,,Ö«" Wagg!M.Uel!,anst.,«ll8..luPtft, . ,g: 400 Kr....... '"1" ', «r, «auzefelllchaft »00 tt. - '"^^ «iienerb«,» ille»el««cs!tn «l< 6»» D,»is,n. «surze Lichten ^ «mfte.bam....... lv^" 7 Äonbon........ ««? * Part«........' I_ .^ Vt. P»ilv »«,,« ^, Italltulichc Äanlnoten . . - ,^z," «^ Nubel.««ttn. 1 . . . . ' ^ ¦ unwiiiimiwiwlliimtnlinnsinnniini 1--------------------------------------- i«Mh •••* •¦>—¦¦ mMI Tmlmtmm. m wo ¦ iiBW — niinn m n---rni i nnr t^ n n ^-------------------nn---ni---------------1 n narrn ~i — n nn-------1^ n^^nn n «V« ©• Mayer ,,11 i PriTAt-l>epdto (8j^©-Deposit»i ^ f NfUnmi m Iw-EWtm fa U*U*toanh ml mš ***!L****'