Mittwoch, 21. November 1««8. 107. Jahrgang. NtmcherMMma. Ml'° ,/^"p«i«: Vlit Vofiverjenbnng: ganzjährig fi. 15, halbjährig fl. 7.K0, Im «omptoir: ^ Die „La»d°K«r Zeitung" «ischeint t»glich mit «nsinabm^ »>l Sonn» nnd ffeiertaae Die Vbmlnlftratl,» '°l°« 7nl,V/."??^hliz fl.5,00, fflil die Zustellung in« bau« «anljahri« ft. i. - I»lertl»>,«<,l»»r: YUr ? bcftnbcl sich Vahnbesgassc 15. die «edaction Vahnhosgasft 24, Sprechstunden der Nebaction täglich von "le bl« ^ < ^ti^n ,^,i,, «rößere per Zelle »kr. i bei öfteren lluiedürbolungen Pr, Zeile» kr. M i» bi« ,2 Uyi vrrml!tn,i?, — Nut ? Entschließung vom 14.November d.I. den M^ ^'"t.ich- u„d Wollstoff-Fabrik der Firma Kit^"M-Moro. hei Klagenfurt bediensteten ?^ ^"kub Lessiak und Simon Vinter in Mb^, "^chrer mehr als fünfzigjährigen, einem und ? belM, ,?"bsllnlernchmen zugewendeten treuen "3üädi^ Berufsthätigkeit das silberne Verdienstlreuz ^l zu verleihen geruht. ^Mchs/' "nd k. Apostolische Majestät haben mit s<>!,g^^"tschlirßung vom 13.November d.I. dem ,>!, f,,!'^er bei dem Kreisgerichte in Ruuigno .^ch^^ler aus Anlass seiner Versetzung in den M '.. "^stand das silberne Vcrdienstkreuz aller- "l verleihen geruht. und Stellvertreter des h>tß.^"Ndeilten in Kram hat die Regiernngs-°ö.^" Ni"?, 2e°p°lo Golf und Egon Frei-^Mei, "'"kler zu provisorischen Regierung«- Nichtamtlicher Weil. Das Höfcrecht. !^ ^>c>z >.s Wien, 19. November. z3^Etm.^'^'lche Abgeordnetenhaus beschäftigt ^ ist ?!^ "'^ einer Gesetzvorlage, welche wohl ^^^rden Bereich unserer Neichsralhslander Neuilleton. ^" Wert des Reifens. ^i"'cht l/".""d. thut man besser daran, zu reisen V^rlelick?'"? Wirbeide besitzen doch sicher die ^'. 'e büsi?"^. um diese schwierige Frage zu > ^'senba^llch ja fortwährend auf den glän« ^! lvenl, Z^'"'kn "der auf stürmischen Meeres- l°k.' Ulialisl,,.?'^ "icht abreisen, kommen Sie eben ^ Mlch^l'ch streben Sie jenen feuerglühenden. V"^lcher N^""^" entgegen, wo cs Blumen von 'V"d Hals/V'^^ u"d Frauen gibt. die. halb sich noch ein wenig Ueber. ftH bin ^"" «iicheln bewahrt haben. ftt ^ zlniicl" .^grntheile, nirgends hingereist, von )ll >kn Tb? s ^"' I« ich kenne sogar nur einen X> m n 5 ^lrahen von Paris. Aber ich am'z ausschütten. Ich bin die Boshaften nennen >! 't> ^''"1. glaube alles, was man mir er->^ Me?" ebenso gut ausgekommen, als Xl^- S^nlchenrede für Lügen genommen ^lik. seit^ ^. '^ nun in meinem bequemen h. ^ il^f ei e 3 ^ ilberhaupt einen besitze -z> /"den ^,?bbattk stützend, die Berichte säst ^<">s zu^"' "°n dem göttlichen Lügner ö> "h^"vfhnen. Und in einem Punkte stimmt ^ ,^st, ^ darm nämlich, dass das gröhle. Flügen der Reise in der Heimkehr hinaus Interesse zu erregen. Es ist das Gesetz über die Schaffung besonderer Erbtheilungs-Vorschriften für den mittleren Bauernstand. Die furchtbare wirtschaftliche Depression, uuter welcher dcr Bauernstand leidet, ist eine ebenso bekannte als vielbeklagtc Thatsache, nicht nur bei uns. sondern wohl in ganz Mittel-Europa. Nicht minder bekannt ist es, dass an dieser Calamität nicht etwa bloß ein einziger Factor, sondern eine ganze Reihe Factorrn die Schnld trägt. Es sind dies vor allem die drückende überseeische Concurrenz. die bis an die äußerste Grenze der Leistungsfähigkeit gestiegenen öffentlichen Prästationcn. insbesondere die Grund« und Hansclassenstelier, sowie die Gebürcn von Rechtsgeschäften über Liegenschaften, die Schwierigkeit, mit der höchst intensiven Bewirtschaftung dcr Latifulldicu, die mit all den großartigen technischen Fortschritten dcr Neuzeit arbeitet, gleichen Schritt zu halten u. v. a. Eiue Frage, welche zur Stunde vor-wiegcud die volkswirtlichcn Kreise beschäftigt, ist die. ob die im Jahre 1868 auf Grund der Deccmber-Ver« fassung wieder eingeführte obsolete Dispositionsfrriheit des Bauers über das Gut, insbesondere die unbeschränkte Möglichkeit drr Physischen Theilung der Grundstücke, die Möglichkeit, nach Belieben davon Parcellen ab' zntrcnnen und das Gut zu zerstückeln, ebenfalls zu den Factoren gehöre, welche den Niedergang der ländlichen Bevölkerung verschuldet habe. Es ist schwer, in solchen Dingen überzeugend?, mathematisch nmimstößliche Beweise zu führen! Thatsache ist jedoch, dass seit Wieder-einführung der schrankenlosen Freitheilbarkeit die Verschuldung von Grund imd Boden um mehr als vierzig Procent zugenommen hat und dass die wirtschaftliche Nothlage des Bauernstandes am ärgsten in jenen österreichischen Ländern ist. in denen es von allem Anfang an keinerlei Beschränkuug der Frcitheilbarkeit gegeben halte. Das sind denn doch Erscheinungen, welche den Schluss zulassen, dass die absolute Dispositionsfreiheil auf diesem Gebiete keinen Segen gebracht hat. Von dieser Anschauung nun geht auch das vorliegende Gesetz ans. Dasselbe behandelt meritorisch zwei verschiedene Materien. Zunächst soll verhütet werden, dass. wenn ein Bauer stirbt und mehrere Erben hinterlässt, der Hof unter die Erben real gelheilt werde. Vielmehr wird nach Vorschrift des Gesetzes der Hof von rinem Erben («Anerben») znr Bewirlschaftling übernommen, die andern erhalten ihre Erbportion als Geldäquivalent nnd meistenteils durch Inlabulierung des entsprechen- Ich bin nicht eigensinnig und habe Euch aufs Wort geglaubt; und das vun'Euch so hoch gepriesene Vergnügen genieße ich alle Tage. die Gott werden lässt, vom Morgen bis zum Abend. Ich empfinde die unermefsliche Freude, mir vorzustellen, dass ich aus Tonking oder von ?)eddu oder aus Indien mit seinen zierlich geschnitzten Denkmälern zurückkomme und mit Entzücken das gesegnete Land begrüße, wo die Frauen durch den Stcaßcnkoth schreiten lön»en. ohne sich zu beschmutzen, wo jedermann Geist hat. fließend und ohne Gemeinplätze spricht, wo es Bücher und Buchbinder qibt. wo die Beefsteaks nicht, wie in Italien, aus Kalbfleisch gemacht werdeu. und wo man so viele reizvolle Stunden damit ansfüllen kann. die Antiquitäten lind Sammlungen auf dem Quai Voltaire anzuschauen. , l. m - Ich will aber auch nicht ungerecht sem. Neun Reisen hat man nicht nur die Freude der Heimkchr. sondern auch die Freude des Abschiedes. d,e unendlich ist O wie entzückend ist das Gefühl, dass man endlich befreit ist. dass man nicht mehr dieselben dummen Oesickter mit den unangenehm verschnittenen Bärten zusehen nicht mehr die verpestete Luft zu athmen, dass man nicht mehr ins Bois. nicht mehr ms Theater, nicht mehr in Gesellschaft zu gehen braucht, und dass man neue Sterne wird bewundern können, die noch nicht durch die leeren Blicke der Strohköpfe ^' Ja, Reisen ist die vollkommenste Glückseligkeit, aher. — ein aber ist immer dabei — sie wird meistens von den Leuten empfunden, denen keine Reise bestimmt ist und die nie reisen werden. I>i scmer >en Renlenbezuges. Auf solche Art soll der Zerstückelung des Gutes im Wege des Erbganqes, welche dann meist zur Ueberschuldung. zur schlicßlichen Verschleuderung oder Fcilbietung und in letzter Folge zum Untergänge des Familiengutcs als solchen führt. V0sggt wrr-den. All dies gilt jedoch bloß für den Fall. als nicht eine giltige letztwillige Verfügung des Erblassers oder ein Erbvrrtrag vorliegt, wenn also die I»trstat-Erb-folge eintritt. Die Regierung rechtfertigt diese Einschränkung damit, dass die Freiheit des Bauers, letztwillige Verfügungen beliebigen Inhalts — sofern dieselben nichts sonst Gesetzwidriges enthalten — zu treffen, nicht berührt werden soll, und dass es sich bloß darum handelt, für den Fall der Intestat-Erbfolge Vorsorge zu treffen. Das genügt denn auch für die Regel der Fälle, denn dcr Bauer pflegt ohnehin bei Lebzeiten schon durch Uebergabsverträge oder durch Testament vorzusorgen. dass der Hof ungetheilt an einen einzigen Elben übergehe, und nur wenn er nicht dazu gekommen ist. eine derartige Verfügung zu treffen, wenn er beispielsweise plötzlich gestorben ist, soll die Erbfolge in jener Weife grregelt werden, welche einerfeits den ökonomischen Anforderungen, anderseits aber auch dem muthmaßlichcn Willen des Erblassers entspricht. Die andere Bestimmung des Gesetzes steht jedoch mit dem Principe der Dispositionsfreiheit im Widersprüche. So wird nämlich bestimmt, dass es der Landes-grsetzgebung anheimgegeben wird. für Höfe mittlerer Größe Beschränkungen der freien Theilbarkeit (durch Rechtsgeschäfte unter Lebenden) festzustellen oder zu bestimmen, dass derartige hose von Personen, in deren Eigenthum solche Höfe oder größere landwirtschaftliche Besitzungen bereits stehen, gar nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen erworben werden sollen. Das bedeutet eine directe Beschränkung der Dispositioilifreiheit, und ist der eigentliche Kern des Gesetzes. Was den Wert und die Bedeutung dieser Bestimmung betrifft, so wird natürlich jene nationalökonomische Schule, welche auf dem Standpunkte des unbedingten !lii«»6r-f»ir6, IlN5«6r aNhi- steht und welche mit dem Recepte «absolute Freiheit» alle socialen Schäden heilen zu könn,'n vermeint, darüber einfach abfprechen. Allein wenn man weiß, welch ökonomischer Jammer diese Güterzerstückelung nnd Zertrümmerung isl; wenn man erwägt, dass derartige Zwergwirtschaflen ihren Mann nicht ernähren können und über kurz oder lang dem Schicksale der Execution oder der freiwilligen Verschleuderung anheimfallen; wenn man anderseits «Aufforderung zur Reise» verspricht Baudelaire seiner Angebeteten einen ewig heiteren Himmel, ein mit reichster Kliilst geschmücktes Gemach, Schiffe mit tändelnder Laune, die jedeu Augenblick bereit sind. auf einen Wink ihrer jungen Königin dauonzlisliea/n! Ach, man sieht es wohl, die Liebenden werden niemals ab-reisen, und das Land voll ewiger Schönheit ist zu vollkommen, um je von sterblichen Gestalten bewohnt zu werden. Und in der klaren, bleichen Landschaft mit weichem Rasen, am Ufer dcs Wassers, auf dem das bewimpelte, von dem Athem rosiger Amoretten getriebene Schiff sich schaukelt, in dieser entzückenden Einsamkeit, wo uns Watteau auf seinem Bilde «Die Einschiffung nach Cythere» so reizende, blasse, tieftraurigc, in Sammt und Atlas gekleidete Pilger zeigt, glauben Sie, dass Sie sich jemals einschiffen werden? Ach, wenn sie wirk-lich vereint das schwanke Schiff besteigen und dem unvermeidlichen Sturm heil entgehen könnten, wenn sie wirklich an der Insel landeten, die der Rnhm des ägäischeu Meeres gewesen — so würden sie sehen, dass Rosen und Myrten dahin sind, dass Venus selbst todt ist. und dass zwischen den Trümmern ihres zerstörten Tempels Todtengcbeine bleichen und greuliche Schlangen sich winden. Aber dieser Jammer wird ihnen er-spmt bleiben, denn noch vor der Abreise werden Syl« vender. Mnrtill. Lycas. Aminta, Aglaja und Phillis von Liebe, Sehnsucht, Freude und Traurigkeit gestor-ben sein. Ich selbst, mein Freund, bin. wie bereits gesagt, niemals rerreist gewesen, weil in jenen romantischen Zeiten, denen ich angehörte, niemand Geld hatte oder ttaibacher Zeitung 3tr. 268. 2284 2l. November 18^. im Auge behält, dass diese mittelgroßen Bauernhöfe die am basten und intensivsten bewirtschafteten siild. und dass daher der Staat ein sehr lebhaftes Interesse daran hat, dieselben zu erhalten, — dann wird man über die Sache ein anderes Urtheil fällen. Es ist ja auch uicht z» erwarten, dass die Landesgesetzgebungen einfach decretieren werden: Bauernhöfe sind überhaupt und absolut untheilbar. Vielmehr dürften die Landtage, soferne sie überhaupt von der ihnen ertheilten Ermächtigung Gebrauch machen, Beschränkungen der Freitheilbarkeit in sehr bescheidenem Umfange festsetzen, und in dieser mäßigen Ausdehnung werden solche Beschränkungen zweifelsohne ihre guten Früchte tragen. Eine schlechte Folge befürchten wir keineswegs von diefem Gesetze, und alles, was die Linke einzuwenden vermag, ist denn auch nur das eine Argument, dass es — nicht viel nützen werde. Politische Ueberftcht. (Verhandlungen des Reichsrathes.) Aus Wien berichtet man uns unterm Vorgestrigen: In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses theilte Ministerpräsident Graf Taaffe in einer Zuschrift mit, dass Se. Majestät der Kaiser dankend die Trauerkund-gebung des Hauses anlässlich des Todes des Herzogs Maximilian zur Kenntnis nahm. Sodann wurde die Specialdebatte über die bäuerliche Erbfolge fortgesetzt. Bei § 1 führte Abg. Freiherr v. Giovanelli aus, dafs der Begriff des Bauernhofes weder vom Ausmaße der Area noch vom Reinerträge abhänge, weshalb er den Antrag stellt, dass die bezügliche Be» stimmung einfach zu lauten habe: «Die Laudesgesetz« gebung bestimmt, welche Höfe im Sinne dieses Gesetzes als Höfe mittlerer Größe zu gelten haben»; die Ein. schaltuug nach dem Worte« bestimmt», lautend: «durch ziffermäßige Feststellung des Maximums und Mini» mums des Flächenmaßes oder Cataltral Reinertrages oder dieser beiden» — habe demnach zu entfallen. Bei der Abstimmung wurde § 1 mit dem Amendement des Abgeordneten Giovanelli angenommen. § 2 gelangte ohne Debatte in der Fassung des Ausschusses zur Annahme. Bei § 3 (das Gesetz gilt nur für die Intestat-Erbfolge) erörterte Abg. Tausche die Ergebnisse der in Berlin angestellten Enquete über die Ursachen der Verschuldung der Bauerngüter und bedauert, dass nicht auch in Oesterreich eine solche Enquete stattgefunden. Redner plaidierte hierauf für die Anlegung eines Höfe-registcrs oder einer Höferolle. Abg. Kowalski befür> wortet die Einrichtung von Familienräthen, welche die Erhaltung eines Bauernhofes oder die Ausgleichung der Ansprüche der Familienglieder am besten z'i be« urtheilen wissen. Abg. Dr. Kopp kritisierte die Fassung des § 3 und beantragte die folgende Stilisierung: (Wahlen in Serbien.) Wir aus " ^ gemeldet wird. veröffentlicht das Amtömalt ^ ^ mehrerer Prüfecten, denen zufolge anlüssuH ^>> Zuge befindlichen Wahlmänner-Wahlen '" "H^ Wahlbezirken Ausschreitungen stattfanden, wela>' ^ hervorgerufen worden sind. dass die rad'ca e H^ daselbst eine ungesetzliche Pression auf die la ^ Wähler ausübte,'die dadurch geradezu very"'^^ den, ihre Stimmen zugunsten von ^"b .^'e it hcl Parteien abzugeben. Da nun einerseit2 die ^ ^ -^ Wahlen durch ein feierliches Versprechen oes ^ garantiert wurde, aber anderseits allen P°" ^c» Landes die Möglichkeit gewährt werden ""'"^rdlc Anschauungen ungehinderten Ausdruck zu Abe"' ^r Regierung verpflichtet, dem gesetzwidrigen ^or^ i ^, Nadicalen entgegenzutreten. Der M/nister oes ^^, hat eine strenge Untersuchung sämmtlicher Falie, Beschwerden vorliegen, angeordnet. > hea^ (In der französischen Kammer/^. wortete Goblet eine Interpellation KiM"» ^O' klärte, von einer Betheiligung Frankreichs «" ^ ckade der ostafrikanischen Küste sei leine "",. ^. aber wurde ein Schiff entsendet, um events" A» nie würde functiouieren können. Uno ^s ^',> Waggons uud Locomotive« sind nocy , ^e» Hutes überdrüssig, den Herr Th'ers ^ Kreuz- und Querreisen zu tragen M«.z ge, v F Wie! mau sollte haben; welcher Wihnsiun! Aber der ^,g ^ von Welten, von Sterngruppen we^e ^ltt" ' < setzen bewegt werdeu; und nach °^'' dere^"«),!'^' andere und andere und abermals «^ich'^' man ein kleines Stückchen dieser l«" g^ Welt gesehen hat. so hat man auch " Lllillllcher Zeitung Nr. 868. 2285 21. Novcmbcr 1888. Achr Vanken 250 Millionen Francs übernommen. 20s» Ä!^ Finanzverwaltnng hat erklärt, dass sie »ttw ! """ zur Convertierung des 1877er Anlehens ^?m we^. ^^ ^z^ Verwendung des Restbetra-illbm« '" keinerlei Anfklärungen gegeben. Der Ueber- ^»cours ist 83'/,. Das Anlehcn ist 4procentig. ^^umänische Synode.) Wie man aus k^! meldet, wird die Synode der rumänischen k/'"^che. voraussichtlich noch im Lause dieser Woche lalle ^> ^' '^ seitens der geschiedenen Königin Na-le>bl<<5 <^"bien gegen das 'Scheidungserkenntnis des In^"'Metropoliten eingebrachten Protest durch eine """N'ftetenzetklärung erledigen, ii, »! "^ Zanzibar.) Der englische Generalconsul ^ kn. . "^b eine Proclamation, in welcher er !>'» ? übenden Engländern «erbietet. Contracte mit ^i? ^"besitzcri, zu schließen, um Sclave zur Vfs^^ "halten, noch Sclaven durch Vermittlung der , . ^ in anderer Weise zu verwenden, ^tilll k c chinesische Regierung) wurde benach. ^traa zwischen Russland und Corea ein geheimer Rilss, ^^schlossen wurde, demzufolge Eorea unter ^^Schutz gestellt wird. Tagesnemgleiten. ^^.Majestät derKaiser haben, wie die «Tropen, «^ . 9' n'kldet. dem Schulpresbyterinm zuLyzbic theilt " 200 fl., ferner, wie die «Bosnische Post» ^ u, z>^ Durchführung der Vollendungsarbeiten an ^i^°auten orientalisch-orthodoxen Kirche inCadja-"" st- zu spenden geruht. !o«5er7^Der Kaiser und der Kleinrichter.) Der tH^err.3arkas Iosla ist seinem amtlichen Vc-^t>en < ^"nrichter in Folh, aber in seinen Mußr-sltH .^,bt er auch Poesie, die einen politischen An-^iliun ^ sie in der Regel dem Candidate,, der ktsl^Mpartei im Gödülloer Vezirle ge»vidmet ist. Sclbst-^lblma '^ " "" eifriger Zeitungsleser, und die ^°r un? ^ Blätter ilber die Erhöhung der Spiritus-^ilteru ^^" ^^ Regalienablösung erfüllten ihn mit ^ «ab ' ^" " ^"^ " "°l dem Monarchen Aus bltlllp. ^ne Majestät pflegt nämlich, wie «Bndapesti ^lher kIM, anlässlich der Jagden im Hose des i>> slei«en ^ ^" W"U"' zu verlassen und zu Pferde Maz . und hei dieser Gelegenheit fragte er jüngst ^es^ > es im Dorfe Neues gebe? «Viel Schlimmes, i^die'n,^ bie Antwort, «es ist niemandem recht, "llier w.?erung mit dem Regale und der Spiritus-!^>ttt ?^. Wenn Koloman Tisza das Trinken so ^Gödim '"" meiner Seel' Vossanyi verlassen, und werten ^^'^ "^b bei den nächsten Wahlen keinen !" jein ^°" ber Partei des Königs schicken. Es wird v Der ^"." Majestät dies rechtzeitig dem Tisza sa-? besch^?^" lächelte heiter über diese gerade Rede "einem!^'2te die Unzufriedenheit des Kleinrichters ' ^ucalen. ^t^Or,^ .^ Schottland.) Am Freitag Me ^..^ in ganz Schottland und in einem großen furchtbarer Orkan, welcher nicht nur Zie Madonna. sünstleoNovelle von «. Waldenburg. ^ . (5. Fortsetzung.) ?^tllt"l.^'anurina?. fragte Andree fast bekümmert. Nt<>, «>? ?hl sagt. Die'Bäume bedecken mitleidig ^'Und ^s^rmauern.. V^'chtkti ?" ^ Klostermaurrn in den Himmel V begcisj' '° ^'be ich frei sein,, entgcgnete die " °t. über"' '^ Mauer macht mir keine Sorge. be„ ^>e 3) ^ ^ ^^ li"^ allein in der Welt.» k'N j^l^ bedeckte ihr Gesicht mit beiden Hän- ^«Ih"l schmerz durchzuckte Andree Montcgna. 3ülttev?" "jemanden. Signorina — nicht Vater ^'e 3t^ s"!ve er. ^>.?ch 2' lächelte bitter. U^l. ^de Vater und Mutter und auch eine stehe ich ganz allein in der ^ > E6 ,^ )" beinahe finster. «Meiu Vater hat ^ ^ s^ ^"7 bsg^,^^ ^.^ ,^ ^.^ ^^^ ^.^ l'ih. Mc/ 'Uhuen. gelobte er. eins seiner Kinder !< H war": "Ergeben. Meine Schwester weigerte ^!t>,!" daz F K'nd und an Gehorsam gewöhnt. Ich ftlü'"' bil,d^?". aber ich weigerte mich. schon so V bnvirl '^ ^'lübde abzulegen, und diese Wei- ^ ,.^>t aller s^ mein Vater die Oberin ermäch- ^t > Gch.,l ""6e gegen mich zu verfahren und VZ iiber ^ z" zwingen. Was die Güte viel- ^('^ lletvn^ ^ ""möcht hätte, war d.r Strenge !Ä l>«^ch. n,i/"^""b seit dem Tage sann ich nur b" ^ l>iese w '^ entfliehen könnte. Es gab leine,, 'X^si^uer. Sie ist alt. der Mörtel gc- ^" vül! .^ück habe ich ihn losgebröckelt und 4-reppc gebildet. Nur noch eille lurze im Vinnenlandc grauenerregende Schäden anrichtete, son-dern mit großer Vehemenz eine Anzahl Schisse vernichtete. Man meldet bereits von spurlos verschwundenen Fischer-barken und Schiffbrilchen. Auch Menschenleben sollen zugrunde gegangen sein. In Glasgow und Edinburgh sind durch einstürzende Gebäude und herabgefallene Schornsteine mehrere Frauen getödtet worden. — (DerClubderLand- undFor st Wirte in Wien) hat, wie man uns von dort schreibt, am 16. d. M. im Clublocale im «Hotel Metropole» seine Wintersaifon eröffnet. Zum Schriftführer wurde an Stelle des verstorbenen bisherigen Schriftführers, Herrn Robert Schröer, der Geschästsleiter des Vereines zur Förderung der Interessen der land« und forstwirtschaftlichen Beamten, Herr Ernst Wagner, gewählt. Die Geschäftsleitung des genannten Vereines befindet sich nun vereint in Wien, I.» Herrengasfe 13, Parterre rechts. — (Verdi. Jubiläum.) Schon jetzt rüstet sich Italien, um im nächsten Jahre das Componisten-Iubi' läum Verdi's festlich zu begehen. Am 17. November 1839 war der jugendliche Musiler mit seinem ersten Oprrnwerle, dem jetzt wohl nur wenigen noch bekannten «Oonto Odoito cii 8»u Louilaoio», vor das Publicum getreten. — (Kaiser Friedrichs Tagebuch.) Die Berliner «Freisinnige Zeitung» wurde amtlich verstän« digt, dafs Kaiser Wilhelm gegen diefelbe wegen unbefugten Nachdruckes mehrerer Stellen des Tagebuches des Kaisers Friedrich die Klage überreichte, womit alfo die Echtheit des Tagebuches authentisch anerkannt ist. — (Gelbes Fieber.) Auf den Canarischen Inseln ist das gelbe Fieber ausgebrochen, und zwar in Santa Cruz, dem Hauptorte der Insel Palma. Die Behörden haben sofort Maßregeln gegen die Weiterverbreitung ergriffen. Man glaubt, dass es aus Südamerika oder aus Cuba eingeschleppt worden ist. — (Eisenbahnunfall.) Bei Kihingen in Baiern stieß ein aus Nürnberg abgelassener gemischter Zug mit einem Localzug aus Würzburg zusammen. Vier Maschinen und mehrere Wagen wurden zertrümmert, fünf Perfonen verletzt. — (Ausgrabungen.) In Mycenae find die Ergebnisse der Ausgrabungen während der verflossenen Saison hochbcfriedigend gewesen. Fünfzig prähistorische Gräber find in der Nachbarschaft der alten Stadt geöffnet worden, und es wurden zahlreiche wertvolle Ueber-bleibsel eines prähomcrischen Zeitalters entdeckt. Unter denselben befinden sich Steine mit Inschriften, kupferne Vasen und mannigfache andere Gegenstände in Elfenbein. Gold und Glas. Die ganze Sammlung wird nach Athen gebracht und im dortigen Museum aufbewahrt werden. — (Verunglückt.) Der Feuerwehr-Haufttmann-Stellvertreter Herr Noslo jun. der Grazer Feuerwehr stürzte vorgestern bei einem Brande in Frohnlciten in einen Keller und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. — (Berechtigte Furcht.) A: Ich meine, wie die Hunde müsste man auch die Katzen besteuern. — B: Um Gotteswillen, dann würde ja der Hasenbraten noch theurer werden. Spanne Zrit. und ich bin frei! K^ ine Macht der Erde wird mich ins Kloster zurückbringen, und sollte ich draußen in der Welt elend zugrunde gehen.» Und noch ehe Andree etwas erwidern konnte, war sie verschwundm. Die Zeit drängte, und doch konnte er leinen rechten Eutschlusi fassen. Lieh er sie allein, so war sie verloren, nur zu leicht konnte sie entdeckt werden. 2s gab uur einen Ausweg; wcnn sie sich nicht weigerte, ihn einzuschlagen, su war ihre Rettung mög-lich. Der Herzog von Gonzaga halte ihm im Palazzo Vccckio mehrere Zimmer eingeräumt. Wenn sie ihm zunächst dorthin folgte! Andree besann sich jetzt nicht mehr, so kühn sem Plan war. Rasch erhob er sich uud eilte derselben Richtuug nach, welche Vitloria eingeschlagen hatte. Er lanate in demselben Augenblicke an der Mauer an, als sie im Begriffe stand, sich übn dieselbe hinüber zu ".Signorina. ein Wort — ich bitte Euch!» flu« sterte er zu ihr hinauf. «Wohin gedenkt Ihr Euch zu wcndcn? Habt Ihr jemanden, der Euch m Schutz nimmt?» . ^. . ^ «Die heilige Jungfrau ist men, Schutz — ich schc meine Hoffnung auf ihre Hilfe und a»f mltlc'.digr Menschen.» eutgegucte sie ebenso leise. .Ich will Euch schützen. Sig.'orina. wem, Ihr rs mir erlaubt — ich will Euch begleiten.» gab rr ihr ^""' ^Ihr. Signor.» fragte sie langfam, und eine dunkle Glut färbte ihre Waugen. . «Ja. Signorina. habt Vertrauen zu nur.» bat Andree mit weicher Stimme. «Ich führe Euch ln die herzogliche Burg uud flehe die Gnade des Herzogs an. dajs mau Euch' nicht zwinge, in das Kloster zurück' ziilchml. UcbcrlaM Euch getrost meiner Sorge!» Local- und Prom'nzial-Nachrichiell. — (Das neue Wehrgesctz.) Ueber den Verlauf der gestrigen Sitzung des Wehrausschusses wird uns aus Wien telegraphisch berichtet: Der Wehrausschuss genehmigle die Paragraphe 22 und 23 und begann die Berathung der Paragraphe 24 und 25, betreffend die Begünstigungen der Einjährig-Freiwilligen, Minister Graf Welfersheimb wendete sich ausführlich gegen die vorgebrachten Einwendungen und hauptsächlich gegen die Forderung der freien Wahl der Garnison; die Wahl des Truppenkörpers schließe in gewisser Hinsicht auch die Wahl der Garnison in sich, was bei der Stabilität der heutigen Garnisonsverhaltnisse nicht zu unterschätzen sei. Die Heeresleitung sei übrigens im eigenen Interesse bemüht, unnützen Erschwerungen diesbezüglich auszuweichen, um nicht die Erhaltung der Einjährigen auf Staatskosten übernehmen zu müssen, welche nun rücksichtlich der bestimmten Garnisonsverhältnisse den Dienst auf eigene Kosten antreten könnten. Die Frage gewisser Erleichterungen für den durch die Ablcgmig des Prasenzdienstes verbundenen Entfall der Studienfrequenz werde eingehend erwogen. Betreffs der fprachlichen Seite der Prüfung sei alles vor-gesorgl, was einerseits vom Standpunkte der militärischen Nothwendigkeit gefordert werden muss, anderseits was bei der Der Minister erklärte fchliehlich, er müsse mit Rücksicht auf den eminenten Nutzen und die ausschlaggebende Bedeutung des Einjahrig-Freiwilligen-Instituts aus der vollen Annahme des diesfalls im Gesetze Geforderten unbedingt beharren. Die Complctierung der Referve-Officiere sei eine der wesentlichsten Bestimmungen des Gesetzes; die Ablehnung derselben würde alle Opfer beeinträchtigen, welche für den Kriegsfall in ernstliche Frage gestellt werden. Für die Bestimmungen einzutreten, sei daher eine patriotische Nothwendigkeit. Minister von Gautsch legte eingehend die Stellung der Unterrichtsverwaltung zu einschlägigen Gesetzesbestimmungen dar und erklärte, dieselbe sei entschieden darauf bedacht, jenen, die ihrer Pflicht in militärischer Beziehung nachkommen, Begünstigungen zn gewähren. Es seien aber Reformen des Studicnwesens, vor allem der z juridischen Studien, geplant, und werde sich Gelegenheit bieten, die Frage jener Begünstigungen einer noch weiteren Erwägung, namentlich in der Richtung einer eventuellen Abkürzung der Studiendauer der Freiwilligen, un» beschadet der wissenschaftlichen Anforderungen, zu unterziehen. — (Aus Gottschce) schreibt man uns unterm 19. November: Aus Anlass des Allerhöchsten Nainens-sestes Ihrer Majestät der Kaiserin wurde heute in Golt-schce ein Dankgottesdienst abgehalten, welchem die hiesige Gymnasial« und Vollsschuljugend mit den Lehrkörpern sowie zahlreiche andere Gläubige beiwohnten. Zum Schlüsse des Gottesdienstes wurden drei Strophen der Vollehymilt.' abgesungen, worauf sich die Schuljugend nach Hause br-gab, um diesen Gedenktag als Ferialtag zu feiern. — (Chronik der Diöcefe.) Der hochw. Herr Johann Podboj wurde vorgestern auf die Pfarre Pla< nina canonifch investiert. An seine Stelle zu St. Peter in Inncrlrain kommt der hochw, Herr Anton Verbajs, bisher Kaplan in Zirllach. — (Die Pracht-Situla des lrainischen Museums.) Die im historischen Schutt bei Watsch ge- Einen Augenblick besann sie sich, dann sagte sie entschlossen: «Niemals, Signor. In meine Heimat darf ich nicht zurückkehren, man würde mir dort die Thüre weisen. Doch wenn ihr nach Padua zurückkehrt, dann glüßt meine theure Mutter, Vittoria Bellmi, und sagt ihr, ihr Kind habe sich einen anderen Lebensweg als den ihr vorgeschriebenen gewählt, sie aber dürfe und solle nie au ihrer Vittoria zweifeln, was immer auch kommen möge. Ihr selbst, Siguor. werdet eines Tages von mir hören. Lebt wohl!» Thränen erstickten ihre Stimme; im nächsten Augen« blicke war sie verschwuuoen und. Andree Montana stand allein. «Vittoria.» murmelte er. «warum sah ich nicht früher in deine Augen? Gefunden »uo — verloren!. Bereits war ein Jahr seit dem Taqe verflossen, an welchem Andree Montegna mit dcm festen Vmsuhe Padua verlassen hatte, nie mehr dorthin zurück^itchrell. Die Villa Bellini mit ihrem Garten stand unverändert, uud letzterer prangte zur Zeit im üppigsten Blumenflor eines füdlichen Himmels. Auch in der Villa war alles unverändert. Oiacomo Bellini glänzte nach wie vor als ein Stern erster Größe am Kuuslhimmel, feine Hochmuth uud seine Eitelkeit mehrten sich voil Tag zu Tag. Seine Gattin Victoria wandelte unverstanden uebrn ihm, und Ludouica hörte noch immer nicht auf, alle Mannerherzen iu Fesseln zu schlaget,. Aber doch wäre eincm aufmrrtiameu Beobachter eine Veränderung im Wesen der letztereu schwerlich entgangen. Noch lachte uud scherzte sie, noch war sie heiter lind geistreich, aber es gab Augenblicke, in denen man die schöne Ludovica Bellini kam« wiedererkannte. u»d ihre Miüter sah oftmals erstaunt in daö Antlitz ihres Kindes. (Fortsetzung folgt. Lllibachcr Zeitung Nr. 268. 2286 21. NownbcriM^. fundene Pracht - Situla mit den getriebenen Menschen« und Thierfiguren in Friesvertleidungs-Anordnung ist bereits weithin bekannt geworden. Dieser herrliche Fund, der nur in der Situla der Certosa von Bologna ein Seitenstück hat, ja nach Ausspruch gewiegter Sachkenner dieselbe sogar wcit übertrifft, wurde schon von so manchem auswärtigen Museum und Alterthumsfreunde verlangt. Es wurden dafür schon hohe Summen geboten. Es diene nun zur Kenntnis, dass dieses Fllndstück unverkäufliches Eigenthum unseres Landesmuseums bleibt und da jederzeit bewundert werden kann. — (StudenteN'Unterstützungsverein in Wien.) Wir werden um Aufnahme des nachstehenden Aufrufes ersucht: Patrioten! Bereits zu wiederholten-malen wurde in unseren Kreisen die Nothwendigkeit und Wichtigkeit der Gründung eines Unterstützungsvereines für Hochschüler slovenischer Nationalität in Wien besprochen und auch einleitende Schritte zur Verwirklichung dieses Projectes unternommen. «Slovenski Klub» in Wien hat es in Befolgung der erhabenen Intentionen unseres Monarchen unternommen, dieses Project aus Anlass des bevorstehenden Regierungs-Iubiläums zu verwirklichen; derselbe hat die Statuten verfasst, die nun bereits geneh-migt vorliegen. Es ist wohl unnütz, die Nothwendigkeit und Wichtigkeit dieses Vereines näher auseinanderzusetzen; es ist ja hinlänglich bekannt, welcher Noth, welchen Sorgen unsere Hochschüler, die von Haus aus keine Unterstützung und auch keine ausgiebigen Empfehlungen haben, ausgesetzt sind. Nicht nur, dass ihre Gesundheit untergraben wird, dass sie ihre Arbeitskraft ausbeuten lassen müssen, dass sie dadurch Zeit und Kraft zum Studium verlieren, werden sie auch in Bahnen gedrängt, die sie von ihrem durch ihre Vorstudien bestimmten Berufe ab< lenken und für die nationale Arbeit verloren machen. Dem soll unser Verein abhelfen; er soll den Hochschüler für die erste Zeit seines Aufenthaltes in Wien vor Hunger und Noth schützen, soll ihm die Gelegenheit geben, sich eine Nebenbeschäftigung zu verschaffen, die nicht seine ganze Zeit und Arbeitskraft in Anspruch nimmt. Das Bewusstsein, hiedurch ein äußerst wohlthätiges, unsere nationale Sache sehr förderndes und dringend nothwendiges Institut gefchaffen zu haben, gibt unS den Muth, an Sie heranzutreten. Es ergeht daher die Bitte, baldigst und zahlreich dem Vereine, sei es als Gründer, sei es als wirk« liches oder unterstützendes Mitglied beizutreten und bei dem Umstände, da der Verein mit dem Tage des Re» gierungs-Iubiläums Sr. Majestät seine Thätigkeit beginnen will, baldigst die entsprechenden Beiträge dem Vereine unter der Ndresse des Vereinscassiers: Herrn R. Pull, Ndvocatursconcipient, VII., Iieglergasse 65 in Wien, zukommen zu lassen. Gründer zahlen wenigstens 50 st. einfür allemal, juristische Personen (Gemeinden, Vereine lc.) 100 st., wirkliche, d. h. alle in Wien lebenden Mitglieder, wenigstens 3 fl. pro Jahr und unterstützende Mitglieder — und als solches kann jedermann beitreten — wenig» stens 5 fl. pro Jahr. Für den Ausschuss: Ivan Na-vratil m. p., Josef Ei perle m. p. — (Laibacher Deutscher Turnverein.) Der nächste Familienabend des Laibacher Deutfchen Turn» Vereines findet, wie wir mitzutheilen ersucht werden, nicht am Sonntag, sondern Samstag, den 24. November, statt, und zwar in Verbindung mit einem Tanztränzchen. Der Reinertrag des Abends wird dem Patriotischen Landes-Hilfsvereine vom rothen Kreuze zugeführt. — (Aristokratische Vermä hlung.) In der fürst-erzbischöflichen Kapelle in Wien fand gestern vormit« tags die Trauung des Grafen Douglas Thurn«Val-sassina jun., Attache's der österreichisch-ungarischen Bot-schast in Berlin, mit der Gräfin Francisca Thurn-Val< sassina, Tochter des Grafen Josef und der Gräfin Gabriele Thurn-Valsassina, gebornen Gräfin Nray, statt. Den Trauungsact vollzog der Cardinal Fürst.Erzbischof von Wien, Dr. Cölestin Ganglbauer. — (Die Fleischhauer-Genossenschaft in Laibach) hielt am vergangenen Sonntag unter ihrem neuen Vorstande, Fleischhauermeister Johann Ko» pac, eine Ausschusssitzung ab, in welcher beschlossen wurde, nunmehr auch bezüglich der Verkaufsstellen der Kleinschlächter in der Schulallee energisch vorzugehen, da sich unter denselben noch Verläufer finden, welche dazu nicht berechtigt sind und zweifelsohne nicht beschaute Fleischware verkaufen. Der Ausschuss beschloss, es seien alle Verkaufsstände der Kleinviehstecher in der Schulallee zu numerieren und mit dem Namen des Verkäufers zu versehen. Das Publicum foll nach Einführung dieser Neuerung von derselben in Kenntnis gesetzt werden. — (Reichs-Obstausstellung in Wien.) Dem soeben veröffentlichten osficiellen Ausweife der bei der kürzlich in Wien abgehaltenen Reichs-Obstausstellung zuerkannten Preise entnehmen wir folgende Daten, insoweit sich dieselben auf Kram beziehen: In der ersten Abtheilung (Obst-Sortiments) wurde der gräflich Kot-tuli nsly'schcn Gutsoerwaltung in Savenstein die silberne Staatsmedaille zuerkannt; in derselben Abtheilung die bronzene Staatsmedaille: Ianlo Zirovnik, Lehrer in Görjach; Ianlo Ieglic, Lehrer in Pece; Victor Rohrmann in Laibach; Mathias Hudo-vernil in Gutenselo; I. Koncil ja zu Seisenberg; Johann Üaclner m Oberm^el; Anton Planinc in Savenstein; Josef Potepan in Untersemon; Ivan Urbancic in Dornegg; Johann Leskovic in Idria; Albert Ribnilar in Unterloitsch; Ivan Valencic in Kilovce; Michael Mezan in Slap; die silberne Vereinsmrdaille: Franz Ritter von Langer und Frau Julie Nudez in Feistenberg; Josef Lenarcic in Oberlaibach; Josef Urbancic in Laibach nebst vier Ducats; Landesackerbauschule in Stauden; Josef Ritter von Saoinschegg zu Schloss Mottling; Anerkennungsdiplome erhielt: Mathias Rant in Dobrova; Emil Ianezic in Perau bei Stein; Maria Dovgan in Laibach; Johann Petek in Kreßnih; Martin Po-tocnil in Zayer; Karl Dermelj in Zirknitz; Franz Hl ad nil, Kaplan in Billichgratz, und Julius Mai er in Planina; Geldpreise wurden zuerkannt: Josef Ur-bancic, Victor Rohr mann und Anton Planinc — je 4 Ducaten des Landesausfchusscs in Kram; Ivan Urbancic in Dornegg, Michael Mezan in Slap und Johann Lackner in Obermösel — je 1 Ducaten. Für Obstverwertung erhielt die Ackerbauschule in Stauden die bronzene Vereinsmedaille. — (Der Verein der Aerzte in Krain) hält nächsten Freitag, den 23. November, um 6 Uhr abends seine Monats-Versammlung ab mit folgender Tagesordnung: ^.Innere Angelegenheiten; U. Vorträge: 1.) Herr P. v. Radics: «Historischer Veitrag über siamesische Zwillinge in Ungarn im Jahre 1719»; 2.) Professor Valenta: «Ueber Antiseptit im Hebammenunterrichte und deren Förderung in der Praxis.» Nach der Sitzung gesellige Zusammenkunft im «Hotel Elefant». — (Advocat in Rann.) Herr Dr.IosefBizjal, früher Advocat in Trieft, hat mit U.d.M. seinen Wohnsitz als Advocat nach Rann verlegt, 1. Verzeichnis der beim k. l. Landespräsidium für die durch Hochwasser geschii-schädigten Tiroler und Vorarlberger eingegangenen Spenden: N. N. 15 sl.; Sammlungen der Pfarrämter: Tschernutsch 5 fl., Unteridria 3 fl. 20 lr., Godovic 4 fl. 80 lr.. Gereuth 1 fl., Maunih 5 fl., Idria 20 fl., Vrh ? fl. und Rudnil 1 fl.; Herr Pfarrei Gregor Ialel in Rudnil 1 st. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 20. November, abends. Der Wrhrausschuss nahm nach eingehenden Aufklärungen drs Herrn Lan« desvertheidigungs'Ministers die auf die Hinjährig-Frei» willigen bezüglichen Paragraphe 24 und 25 nahezu einstimmig an und erledigte das Wehrgesetz bis inclusive § 38 unverändert nach der Regierungsvorlage. Fiume, 20. November. Der Gouverneur Graf Zichy erwiderte heute an Bord des Flaggenschiffes «Stosch» den Befuch des deutschen Contrr-Admirals Hollmann. Als der Gouverneur die Barkasse bestieg, wurden die üblichen Salutschüsse abgegeben. Später erwiderten der Bürgermeister und die Militär-Commandanten den Besuch Hollmanns, welcher alle in zuvorkommendster Weise empsieng. Die Commandanten der einzelnen deutschen Schiffe sprachen im Laufe des Vormittags bei dem Gouverneur vor, der zu Ehren des deutschen Geschwaders heute abends ein Galadiner veranstaltet. Berlin, 20. November. Die «Norddeutsche allgemeine Zeitung», welche die herzliche und gastfreie Aufnahme bespricht, welche das deutsche Schulgeschwader auf den österreichischen Seeplätzen gefunden, hebt hervor, diese so erfreuliche Kundgebung werde in Deutschland allgemein als Nachklang der Trintsprüche auf-gefasst werden, in deneu jüngst die Herrscher beider Reiche die Gesinnungen treuer Waffenbrüderschaft zum Ausdrucke gaben und womit sie die zwischen ihnen bestehende Vundesgenossenschaft bekräftigten. Wie die damals dem deutfchen Heere gewidmeten Worte huldvoller Anerkennung iu den Herzen der Armee und Nation ein tausendfaches Echo fanden, ebenso fühlt sich heute unsere Flotte und mit ihr das Land durch die Beweise herzlicher Gastfreundschaft geehrt, welche den deutschen Seeosficieren zutheil wurden, und erblickt darin eine neue Bürgschaft für das Erstarken der beide Reiche verbindenden Waffengeuossenschaft. War fchon durch die Aufnahme eines dem Throne nächststehenden preußischen Prinzen in den Verband des österreichischen See-Officierscorps dem engeren Bande zwischen den Flotten ein bezeichnender Ausdruck gegeben, so ist das kameradschaftliche Verhältnis beider Marinen durch die persönliche Begegnung in noch höherem Maße gefestigt worden. Paris, 20. November. Ein auf dem Bahnhofe von Avricourt Bediensteter wurde auf deutschem Gebiete, wo er ein Feld besaß, das er auch bearbeitete, verhaftet. Die Sache scheint belanglos zu sein. Paris, 20. November. Eine Depesche aus Nvricourt constatiert, dass der Grenzzwischenfall bedeutungslos ist; das verhaftete Individuum wurde freigelafsen. Bukarest, 20. November. Falls der Chef der Con> servatwen, Lascar Catargi. zum Kammerpräses gewählt würde, was wahrscheinlich ist, ist eine Ministeilrisis voraussichtlich. Gin gesendet. .^, Man ersucht jene Dame. die beim lebten ph'lh"'"" "U,,. Concerte aus Versehen einen fremden Muff mitgcnomnm, selben bei Herrn Karingei (Hauptplatz) abzugeben. ^ volkswirtschaftliches. Nudolfswert, 19. November. Die Durchschnittspreise ste l sich auf dem heutigen Martte wie folgt: ^______ ---------------------------------------------------------------------------- s, ,i. fl. lr. »^—^ ----------- . ^. 2', Weizen per Hektoliter 6 82 Eier pr. Stück - - ' ^. U Korn . 4 88 Milch pr. Liter . . > ^40 Gerste . 5 4 Rindfleisch pr. Kllo - ^ 4g Hafer » 2 44 Kalbfleisch ' ' ^. 44 Halbfrucht » 5 20 Schweinefleisch ' ' ^. ,^0 Heiden » 4 70 Schöpsenfleisch ' ' ^. 2b Hirse . 4 22 Hähndcl pr. Stils > - ^ 14 Kukuruz » 4 88 Tauben ' ' ' _ -^ Erdäpfel pr.Meter-Ctr. 1 95 Heu pr. 100 Kilo . > ^ ^ Leinsamen per Hektoliter — — Stroh 100 » - ' Erbsen . — — Holz, hartes, pr. Cubll' ^ ^ Rindsschmalz pr. Kilo — 80 Meter. - > -./ Schweineschmalz . — 80 Holz, weiches, pr.Cutm- ^ ^ Speck, frisch, . — «0 Meter. ... ' ^ ^ Sveck, geräuchert, » — 80 Wein, roth.. pr.Elmer ^^ Vuttcr pr. Kilo ... — 90 Wein. weißer^»^^^-» Angekommene Fremde. Am 19. November. c,ni»^ Hotel Stadt Wien. Herling, Pollal, Kaufleute, Wien. - Dr. Ninller, Professor, " — Foramitti, Ingenicuer, Fcistritz. „. Mtel Hotel (NefllNt. Altman, Berlin. — Manhart, KaM"«""'^^ u, Viltor, Oberlieutenant, Trieft. — Schare. 3'M"'^M' bcr. Reisender: ssranll, Kaufmann: Weih, ^'' linieis^ Herrman, Schauspieler, Wien. — weiterer, "nv ^ Dorns, Frau. Cilli. - Wagner, Schauspieler. ^' ^. Murgel, Krainburg. — Wiener, Oberförster, ^'"^zzK Zimmerman«, Handelsmanns - Gattin, Rosegg. Reisender, Aachen. — Fischer, Groblanischa. Hotel Siidliahnhof. Schwarz, Wien. _. „, Mgch Hotel Äairischtr Hof. Krizmanic, Nezovas. ^"^' M". — Dr. Swoboda, Notariats'Candidat, und Vraunc,___ Gottschee._______________________^__________------- Verstorbene. ^ Z., Den 18. November. Blas Pozenel. Privat", ^,-Vahnhofgasse 3, Altersschwäche. — Antonia L"urlya, ^e Tochter. 12 I., Vrunngasse 5, Tubcrculose. — V"' scher. Private. 36 I.. Schustergasse 3, Tuberculose. ^^ Den 19. November. Maria Kremzar, ^ai«' hM, Gattin, 28 I., Resselstraßc 16. Tubcrculose. - I°N pens. Aufseher, «6 I,, Polanadamm 48, Lungeiwoen^^? M 2 . N. 736 2 70 SW. mäßig the'lwH 9 . Ab. 734 3 7 0lSW. schwach, be""l M-Morgenncbel, gegen Mittag verschwindend: AeiieH, Sonnenschein, abends bewiilkt; der Schnee "' g» un> ^ schmolzen. Das Tagesmittel der Temperatur 4 , ^^ über dem Normale. —-^ Verantwortlicher Redacteur: I. NaaN^^^ ^" Auswüchse im Handel und Wandel. ^ ^ Mit voller Berechtigung werden '""" °"N "^sche H,^ des Handels und der Industrie laut, dass un»crc ^ls"^ über dem Naubritterthum. welches alle G"'ietc ^ „Mc' ^ überfällt, um von den Mühen und Opfern, '"I. Ve»!! ^ bracht, auf angenehme Weise zu profitieren, "" ^M" ^ sind. Besonders verwerflich ist es aber, wenn om ^,z Oev , auf dem Medicinalgebiete einreißt und dem!"^ .^ gev . sucht Vorschub geleistet wird. So haben w>r ^^stcn ""^its ""^ werden. Das Publicum möge alfo beim ""lau, > ^ a> ^ sein, sich nicht durch Redensarten bcstinunen "1! ^vc>zU^ Mittel, als die echten Apotheker Rich. Vran^^^,,dereH^ zu nehnien. Man verlange aber stets unter ° ^ ZiM ^,< tung des Vornamens Apotheker Nichard ^ »^ g. ^ Pillen. Halte man daran fest, dass l^e/^ ,,,^ hie B^>«' kette ein weißes Kreuz in rothem Felde hat » ^ a"°,,734i Apotheker Rich. Brandts Schweizerpillen tragi- ^>^ sehenden Schachteln sind zurückzuweisen^_______ — l > Danksagung. ^. > I Allen denen, weiche uns während bes^.cl > > Schmerzenslagers meiner nun heungega"« » ! Bermine ^ > > ihr« Theilnahme bezeugten, dann all"' ^-ch H > > Verblichene durch Blumenspendett "' . j,„ ^ , » > Theilnahme am Leichenbcgängmsse " „,, pc ° « > ehrten, sage ich auf diesem Wege von g°'« » > meinen innigen Dank. W > Laibach am 21. November 1^> > > ^ geb. Necler"'"^^^ Jtotofcr 3dtnng 9tr. 268. 2287 21. Wobcm&cr 1888. Course an der Wiener Börse vom 20. November lK88. N°ch dem ofsic ellcn Cours«««« ,,,,^.«.«„lthen. ^bellen.,' '..... «»>' «»"' '^«4°/ l!:....... 82«^ «2«^ '^«z«? "taat«lo>e «50 st, ,»8 »n ,«4-oo Mtt5°° i>,M,l 500 „ ,40—K0 50 >,^ ""»tllol« . ,00 " 174-174 50 . »0 , ,74 2» 174-75 ° "olcnrente. stlueiftei 9735, "?-<" '!"H""°^/». . . . ,°,ic.,«,.3° ' ^Hr/^^^^' '"25,44-7. ,' ^"Ni!^^,,, ^^ ^.^ ,! ^liim.97/1 /°m I. I«7« NU2» —— ^X'2 ' ;'0°!l, °,W. I'll ,« ,3,- ft'W'ische ..... -'--------. "^"H^,^'llavonischt' l"!,5« lO»'^ ^_____"»'!<<>e ^^ ^ 2^,^ «selb Wore o°/„ Temes» Banal .... ,<,4 50 ,0s>-5^ s>"/° ungarische...... I3t'b0 ,N5-s>(/ Andere öffcntl. Nnlchcn. Donau.Ncg.^'ose 5«/„ ,no sl. . ,22 25 ,22-75 dto. Nnlcihe ,87«, fteuersrei 105 ?» IOS"?<> Anlebtn d. Sladlyemeinde Wien 10b - >oo «0 »lnlehen d Siabtgemcindc Wien (Silber und Gold) .... —-- —- Pramien-Änlb.Stabtgem.WIen 148 25 I43'7k Pfandbriefe «i!r 10!, sl.) Vodencr. allg. östcri. 4°/» Volb . Ill8 50 ,24- bt°. in 50 „ , . PräuueN'Vchulbverschr.3"/» 103 25 108 75 Oest.Hypothelenbanl I0j. »'/,"/» 1«,-— --- Ocn.ung. !t>ans verl, 4>/,«/,. . 1«,'— n>i s,c> dto. « 4"/y . . 9» 90 100 20 dto. „ 4°/, . . 9» 9« 100 !i0 Ung. all«, VobencreditoNctienaes. in Pest im I. IU.'!N Verl. 5>'/,<>/„ —-— —-— Prioritiits-Obligatlonen (für 100 sl,) Elisabeth, weftbabn I. «mission - — — - ffcrdinands'ülordbahn in Silber 1O0'— ,00 40 Franz.Ioscs.Vahn..... —-— —.- Galizische Karl ^ Ludwig. Uahn Em. ,»», 3U0 sl. O. 4>/,"/, . »9-70 100 I« Ocfterr. Nordweftbahn . . . 100 40 107 — triebenbiirger ...... —-—, — — Staalsbahn l. Emission . . i»8 — — - Südbahn ^ »<>/„..... ,44^y i45 — ,. 5 »«/„..... 124 ua i«5 50 Ung,°galiz, Nahn..... 9» 8<> 100 UV Diverse Lose sper Etils). Lredillose ,00 fl..... i»«».»,«»'^ Vlarv^'ose 4N !>..... 58 — l>» - 4"/o DouiM'Dampfsch. 100 sl. '20—------ Laibacher Prämien. Änleh,«0fl. 2< — 2« - Oscner l'ose 40 sl..... ec>-„ snno Palfsv Lose 40 fl..... 57-2^ ^?'75> NrthenKrcu,, öft. Ges. v,i0fl. i? »0 ^ 2<» Nudrlf»i.'ose 10 >l.....,,,-75 2« — Ealm^kose 40 N.....«z 5,0 »4 25. yt.'Genois.Lose 40 fl. . «4 50 «5— Walbftein.üosc 20 sl. . . . 4,.. 42— winbischgrah.Lose 20 sl. . . —-- <" — Vanl'Actien sper Ctiicl). Anglv'Oesterr. Banl 200 fl. . ill"?" li" 25 Banlvcrein, Wiener, ,l»u fl. . »7 2l> «" ^-^ Vdncr.'VnN^öst.loosl.S^o"/» «»5 — l»s> cn !lrbt.'«lnfl.s. Hand.u.V.i«o fl. ,^ns?s. »»7 ^ «redilbanl. Allg. Ung. 2U0 fl. »0> KV »"2" Dl'pofitcübanl, ÄU«. 200 fl. . ,«2 > ,52-"> «tscomptc G., Niebcröft.kNvsl. s.n» — ^0« " Hypolhelcnb., öft.2N0fl.2L»/»<3. «« 5,l! «» " ^'anderb., öst.200 fl. V,5>o«^ H. 2>«^c' 2>" '"'"! Ocfterr.'Unq. Nar.f , . . . «?? - »79 " Unil'n^anl 200 sl..... 2,»'5^2,i- »<>,-,lcdri»!'.,!,!, AllH,, 140 N, . ,s.8>— >«4 — «eld Ware Actien von Transport-Untrruchmuunell. ''er Stiltlf-Bebenbidl>. luttu sl, EVt. 24 »0 >4b5 Nran,.Irscs>Uahn Ü00 fl. Silber —-— —--^ilüf'irchcn-NcircscrEis^nusl.S. —'- — -(>«ali,,l!arl.^ub!v!g'^.2U0fl.lzVt, 212 — 2l« 2» Ora».itöfIachcrE.-.Ä,200sl,ö,W. — - - .— Kahlenbcig-lkifcndahn I0<» fl, . —»— —— »aschan.Obcrl,, «tisenb, !ino fl, S. —-— —--vembcli>»)»Eisen» bahN'Vcsellschast i!00 sl. ö. N. 20b 50 20!» 50 Ll°yd,ös!.?una..Trieft 5c>l»sI,CVl. 44» — 444-Oesterr. Norbrotflb. lou fl. Kilb. ,«e s,o ,n? - bto. (lit. N) 20» fl, Silber . I97s.o^,!»-!'— Prag» »u — Nudolf«Vahn 20U fl, Silber . ,,'3'?5 i»4,25 Siebcnbllrger Eisenb. 200 sl. . —-— — — Vtaat?.-isc,!bahn 2<>0 fl. ö. W. . 2«-— l5.4 rdd,»V«rb.»V,200fl.«lM. 15A ?h ,H4 «5 Tramway'^cs., Wr. I70fl, ö.W. —-. — — „ Wr,, neu 200 fl. — — — — TranSporl-Gesellschast 100 sl. . —-— — — Ung.'galiz. Eisenb. 200 fl. Silber 17» »>0 180, - Nng. Nordoftbahn !eoo fl. Silber i«ü 20 1«» nu Ung.Wrftb.sNaad.Vrc,z>20c»fl.G, 17? — l77.«,<, Illdnstrie-Nctien sp^r Etilll). Eghdi und Kmdb^-rll, Eisc»» und Stählend, in Wien ,00 fl. . —— — — Visenbahnw.'Leibq, I, no sl,4ö°/l, »0 2'. », ?5 ,. 0 ü»« s'0 3alno^Tar!, «tiscnraff, 100 sl. . ,««- - !«2 - Waffens.»G.Oeft. «nw I00sl. lz^ — «^ — Devisen. ! Deutsche Plätze...... 5,-7?, s>» W London......... i?i »h '22 55 Puri«......... 4Ulb 4«'»b Valuten. 5ucatcn........ »77 o-7» Xl».Yrance«Vtucke..... »«4 9«» Vilber......... — — — — Drülsche N.ichebnnknoten , , 59 77, 59'«5 ?lel per Vtii« . . . > 2hj, 25,7. ^aidenmehl Meter 'n/^kines Haidenmehl fl. 11 per k centner sammt Sack liefert (Mas) 8-2 ^äWebeiPetlau. 'festen Handharmonikas ^2 und -i Reihen Tasten. Ei Orchester-Harmonika mit ^kN Stahlslimmen und Leder- VMr ^^ biilge eigener Erzeugung «PSfia» sowie alle Musik-Instru-mm^ niente, Violinen, Zithern,: ^H Flöten, Clarinetten, Trorn- |^H pclen, Spielwerke, Spiel- ^H dosen, Mundharmonikas, ^B Occarinen.Werkel. Aristoris, i IVJ^ Vogelwcrkel, Alhurn mit1 W9fr Musik, Hier- und Wein-, (r'i*»s»j 2 B''iKe|\ Damen-Necessairs lt trv». ni''- Musik etc. von S°nikn p',N- TRIMMEL *lrass 7Ka-l'al)iik, Wien. VII., Kaiser-! ¦""^ika c i ~~ ''rciscourantc über Har-^^^_^f Musik-Instrumente franco. Schlitten iit . 8ei»ütZt .„.ln,8Pännei-, wenn auch etwas 2ei, OsserU zu kaufen gesucht. ^'Ung an die Administration dieser ^^^^__ (5241) 2—1 ^Ke, gebrauchte k M ollcrieren (r>oi)2) ii-r; ^l^njSL Co., Fiume. Die Filiale der Union-Bank in Triest beschäftigt sich mit allen Bank- und Woch8ler-Ge8chäften a) verzinst Gelder Im Ccnto-Corrente und vorpütot liir* I3u,nlti»otoii Ha;H Procont ßegon 5tiigigo Kündigung 3». „ n 12 „ 37/b h au^ 4 Monate fix, 4 n 6 iiir NapoloouM d'or 2*/« Procent gegon 20tägigo Kündigung 3 * * 40 „ 3J/4 n » 3raonatliche w 3V, „ , 6 „ iaxi O-iro-Oozvto 3 Frooent bis zu jodor Hoho; Rückzahlungen bis 20 000 fl. ä vistf» gogon Choquo. Für grössoro H(jtrügo ist dio An-zoigo vor dor Mittagsbörse orfordorlich. Dio ]3catätigungon erfolgen in oinom bo-par;itoii KinlugHbiichol. &0~ Für alle Einzahlungen, die zu Immer welcher Stunde derBu-reauzolt geleistet, werden die Zlnson von domselben Tage angefangen vergütet. SPfT' I>on Inlmborn einos Conto-Cor-ronts wird dor Incaeso ihror Ri-raossen por Wion und Budapest franoo Provision vonnittolt und ubenso ohneProvlslons-belastung Anwoiäungon auf diosü boidon Plützo orlassen. Eh stoht don Horron Committpnton froi, ihro Wechsel bei dor Cussa dor Bank zu domiciliaron, ohno dass ihnon liiei'iir irgondwolcho Auslagon orwachson. J b) übernimmt Kaufs- oder Verkaufs-Auf träge für EfTocton, I)«-vison und Valuten, besorgt das In- ' oasso von Anweisungen und Coupons gogon 1'H Procont Provision ; c) räumt Ihren Commlttonten die Facilitation ein, Effocton jodor Art boi ilir deponioron zu könnnn, doron Coupons sio boi Vorfall gratis eincaflfiiort. (3924) 12-11 t ^: Trinken Sie ^ || %fen-Malz-Kaffee | (*i*«^tli<.i, «r|>roY>t ii"• Ki dlSerllCit etc-)" sar Reconva e«cenlen. schwächhehe: Personen S. - J< i^ ^''ge etc 'eiVailcn vor umI nach (lem Wochenbcllc' Blularme' Hle ^ I 1 &„Paket mi* ll* Kilo Inhalt kostet 30 kr X 5 lb*oh is>P^n-Mal^KafTee ist zu haben in den Haupt-Depöts v^ \ 0>^au5iatoe.ln): in der APoth«k« des Ubald v. Trnköozy neben den, £> $ ^^tf£e^ütheke des WcnJclin v. Trnköozy, Landschaus-Apolhekc, C X ^,'*iiSoi!e*/P°niek« des Victor v. Trnköczy «,.m heil. Franci8cuB, V S le^: it, , <:lle«nische Fabrik) V Hu.Hlsl.lmrmer.strasse Nr 11.-J, Vj K V'f' i:rsA*cÄinsv. Trnköczy -"'r^rDroScn V < UllU AkutenerKtraSSe Nr' m FCrnCr ljOi a P 5o71) » V ^yv>^^ *W Tauglicher ^ostversancit. -^ß _______|j^ NSZÖÖO?ifvvwivivi^Xi«500O<>< Lolinenfler Yerdlenst kann jedermann finden durch den Verkauf von Losen auf Raten auf Grund gesetzlich ausgestellter Hatenbriesc. Anträge an das Bank-und Wechslergeschäft Apotheke in Wien, Singerstraße Nr. 15 > znln goldenen Meich sapfet. > NlnisetNittNNNcijlilll»» vormal« Universal-Pillen genannt, verdienen lcl/lcren «amen mit W Olllll».l,lllzulllj0^lurll, ^^Ncm Mel,»?, da el< ,n der Tl,at beinabe leine .„ranlheit llibt. in W w>,'Ich,'r ^>rsc Pin.'» n,^! !chon taull-nds^ch ihre wundcrthätiqc Wirlnn« bewiesen hät'n,. In den W l,,ilt!!^7i>>s!e» ^ällcn, wi' viele andere Mcdicainentc versscl'?,,» ansscwcndc! würden. !st torch dirse Pille» !^D !l!!,>ibl!N,üia!e und nach l»r,cr Zeil volle Genesung erfolg, l Vchachtel mit 15 Pillen 2l lr., ,<«< Molle W mM- -'«5 sch' sind n„s jenc Pillen X« betrachten, deren «nweisuna mit dem Nnmenözua W I. Psrri,ottr Uersrliln ist >,nv die auf dem Delle« jeder Schachtel drnsrllien NnmenSz«« ->i!i!i»i«>,Pillen lrüdc», .!ch l,,i,,! „ich! »mbin, Ihnen W (5»cr N'ol>I,ic1'l'scn! ^issebeiist Gcseiüqlei ersuch« »>riüc vollslc Vlnrisrmionss hiiisichUich de« Wrrlc« M „m al'eünaliqe ^»ss'idiiüq vr» vier Nolle» Ilüer dieser Pillen «»»zxdriklc», und werde ich dieselben, ^ wirtlich sehr uut'lichen nnd anSffrzelchnetru Vlut» >"o ich nu» in die 5'age lomme, allen i'eidrnden aus W reiniiionnc.'Pillen. ,^l'chachn,»j,svoll daß wärmste empfehl»». Bon dieser meiner Danl- W Jg. Nrureitcr, Praltischei «lrzt^ sa,,»»« crmächtinc ich Cie, jeden belielissc» öfscul- W -------------- lichen Gebrauch z» niachc.i, Hoch,ich!»»s,evrll ^ Hr,,sche bei sslödnig am ,L. Vept, ,««?, Iheresia llastnei. M Woblneborncr Herr.' GoOct« Wille war, dast« mir _________^ ^ 1l'r>! Pillen in die Häüdc lamcn n»d schreibe ich « ..... ...»'.,. ^ „ ^ ^D Iw'en jev' den Ersol« hieven ^ ^'ch hatlc mich iu, Gollschdors be, Konlbach. Oefierr.°Schlefien. M «l ochenbcüe vcrliihlt, so dass ich meine Arbeit nicht ^ „,, ... . ,^ . ""' " October ,86« M ,,nhr vc-nich'en lm.nlc. und U'üre gewiss chon todt. ,„ 5«« Woblaeboren! (ir.uche srrundl.chf,. m.r e.n. » wenn Il,re wunderbaren Pillen »'ich nicht erratet ^c>llc ,u ».Schachteln von Ihren Universal Ulut- M ballen, ^ol! seane Sie tausendmal dasür. Ich habe !""'«'M? ^',"^' ^" ^"^"^ N»r Ihren wunder- » Vertrauen, das« mich Il»e Pillen °a», a.,s»nd b"ren P.Ilen babe >ch e» ,u verdanlen. da « ,ch von » machen werde», so wie sie auch anderen ,,,r «c- nnern M.inc!!lc,dcn. welches m,ch dnrch s«ns Iadre W sundheit vcrhalsen. Tlzeresia Unific. 85"""", bai, e.Iost wxrdc. Mir sollen auch diese l» ' ^ _________ Pillen nie mcbr auOsschen. und sa,ie ich Euer Wohl» W W,c»cr°Neuftadt am 9. December ,887. sstboien hiciuit meinen wärmNen Danl. M Lucr Hochwohlgeboren! Den wärmslcn Danl Mit grölilcr Hochachtun« M spreche ich Ihnen im Namen meiner unj^hiisscn Tante Anna Zwickt. ^ l»l<>. Dieselbe lit! siiuf I,chre au chronische»! M.isscn« ---------------- M lalarrh nüd Wassrrsuch!. Dai« reben war ihr eine Nohrbach. 28. Februar 15«0. M Qual und alailbtc sie sich schon aussseneden, Dmch Elier Loohlq^orcn ! Im Monate'Novcmber v. I, W ^ujall erhiell sie eine Cchachlel Ihrer auejiczcichnetcn habe ich bei Ihnrn eine Molle Pillen bestellt. Ich W V!»!rci»i>,u»N« Pillen »nd war nach läna^cm Gc° sowie meine strau haben den besten «irfola. hicvon W bialichc dclsclbcn geheilt, Hc>ch<,ch!u»giu»n, Wunder geroirlt und uns von dem Uebel befreit. W Euer Wohlsscboren! Wolle» Sie mir qefalliq', Achtungsvoll M per Post eine «tolle Ihrer auSgczcichnele» V!»trci» ?lnton i!lft. W clierstc Mittel siege» stro!lleiden aller >lrl, wie auch chen ,« lr,, ,2 Flaschchen l sl. 20 lr. ^ geae» sehr ve.allele Wu»d-u ,c. i Ticael 4<» fr,. ^:"„f«^,„».,.,. ^zege^ Katarrh V Heis^ei«^ W mil yrancoz>lsc«duna Uli lr,_____________ ^lllierpUllicr, Asten ,c. 1 Kchachtll »,. lr.. W ---------------------^'""" IT'" . si, t ">'l straneozuscudung S!> lr, W Z^'.°H"^"^ ^" "-»'"»'»«' N„MsiU.7P»nmde":^N^ > E>" ^lailveo.i^ou^.___________________^_____^^ ^ ^, ^ z. 'l, > Ameritanischc Gichtsalbc, bK«^7' Uuivcrsal-PslastcrH^^!^A^^! > aichlischc» und rhcumalischen »lcbclu. Gliederreißen, löearügen c^eirc» an den stilsü-n, haf Fvancoznscndung 75 lr. 75 lr.___ ____ ____ « tj-«^e Nnlsnn» ve^lls^licheV Mittel „egen Nlllvtrslll - Ncinlgungssalz ^ull?!^' W zllllsis^OUllUM, Blähhal«. I Flacon 40 lr., <^„ vorzüssüchc« Han«mit!c< gcsscn alle Folsscn z,e° W mit Francoznscnduug «5 lr.____________ florier Bcrdaunnss. al«: Kopfweh. Schwindel. Ma- » .------ /^s»' " /«^«^ ?^vfe«^ ««»«n »er. > NV^!!e>/^^NNe^^!r"^°^ Augcn-Effenz ^^?r7HNe^?^3 » ! Ausicr den hier acnannte» Präpaialen sind noch sämmtliche in österreichischen Zeitungen an. W > aeli!»d!.Uc '"- »nd ausländische pharmaceutische Specialitäten vorrälliia,. und »erden alle "»va n,cht ^ » D Uaer bcnndlichcn 3Nlilcl a»! ll'crlanssen prompt nnd biNiqf! besorgt, »<^'^> 'i!—« » » Lager "^^„^^„„^t« per Post "-erden schuellsten? csfectnicrt gcgcn vorherige Geldsendung oder » > Nachnah.^e^Mlrassco^^W«.^^^^^ ^^ «»ildbctiageö sich das Porto bedcutcnd billinrr als lie! Nachnal'mcsendunnen. -»« W > ' ' Tie »>e>s!e» der obqcnn,'»tcn ^pceialiliil'n ftnd auch zn haben » D in Laibach dä drn H^ren Apothekern ?loooU, F. llvodoll». >