Nr. 113. Donnerstag, 17. Mai 1906. 125. Jahrgang. Laibllcher Zeitum Vränumelationhpteis: Vtit P ost vc l ! r » d » n n : „niizMlin »<> X, lmll'iäliriss 15, «. Im j,o»«or : „anziäling ^- X, lmlbjäliliq N K. ssiir dic ^»sleNiinss iü? Hauo ssni!zinl)ria 2 X, — Instr>s: ssiir llcinc Ii,!na!r Tir »Laibacher Zsiwna» rrschrilil länlicl,, mi! Niiinühmc der Suim- »>»d Feirrtaae Dir «dminiftration ^smbst sic!, j Tpischstlüidrn brr Rsdalilui, ro» X bi6 1l, Uhr voi> Ml!tas>i>, Unslllülirllc Vlisir werdr» »iäN annriwiümc», Wa»l!!lr>v-uk. vom 8. Mai 190«. Nr. 125 «N»pr2ää, vom «. Mai 1906. Richtamtlicher Teil. Ungarn. Aus Budapest geht der „Pol. Korr." folgende ''''lltteiluilg zu: In den hiesigen politischen .^reiseil h"lt man dafür, daß der unliebsame Eindruck, wel' Mn die Benlerkmlgen einzelner Bndapester Blätter u^ber das Bündnis zlvischeil Österreich-Ungarn und . Deutschland hervorrieseil, vollständig vechhwiilden surfte angesichts der Tatsache, das; die ungarischen '^'gleruugskreise nicht nur'teinerlei 'Anteil an diesen ^«Ncnmgen haben, sondern das; Handelsminister ^N'nlh gerade heute in unzweideutiger Weise er-Uaren Iaht, das; er das Bündnis mit Deutschland Wwohl in politischer ald auch in lvirtschaftlicher Ansicht entschieden als im Interesse Ungarns lie-gend machtet. Minister Kossuth weist mit Recht dar-"U! hiu,^ das; jene .Kundgebungen einzelner Buda-peNer Preßorgaue einen rein episodenhaften Eha-satter haben und vorübergehender Natur sind, da-l)er weder hier, noch in Teutschland einen üblen ^odensatz oder irgendeine ungünstige Nachwirkung Zurücklassen werden. Infolge der traditionellen und ^" bewahrten Köuigstreue der ungarischen ^Watomänner ruft es selbstverständlich in hiesigen '""M'bendeu kreisen tiefstes bedauern hervor, daß ^uzelne Blätter gerade den Zeitpuilkt, in dein Kai-!"' ^llhellu denl Monarchen einen Befuch abznstai-^u nn Begriffe ist, zu unliebsamen Äußerungen '"er das deutsche Piindnis benutzten. Man hegt l^ooch h,^. ^, f^,f^ -Zuversicht, das; l,ach der Er-^Uliug oes Ministei-viäsid^ntt'l, B^ekerle in seiner Temesvarer Nede über die unveränderte Haltung Ungarns gegenüber dein Bündnisse mit Teutschland und nach den erwähnten Äußerungen Franz Kos-suths der ganz überflüssigerlveise hervorgerufene ^wischenfall als vollständig erledigt und abgeschlossen betrachtet werden taun. Rnßland. Ans 5:. Petersburg wird geschroben: Tie Legierung hat trotz ^ernhaltung jeder deinonftra-tioen 5lundgebuug vou feiten des neu geschaffenen Parlaments sehr wohl erkannt, daß sie einer wohl disziplinierten, durä, Einheit l^efesligien (Gegnerin gegenübersteht, deren Partei-Organisation m Gemeinschaft mit ihrcm agrarischen Anhang mehr als !»<> Prozent der Parlamentssitze behauptet. Taß nur dieser erstaunlichen Disziplin die Ablehnung deo von einer erheblichen Mitgliederanzahl gestellten Antrages, der Einladung des Kaisers ins Winterpalais nicht zu folgen, sonnt die Vermeidung eines Affronts gu danken ist, weiß die Legierung ebenso genau einzuschätzen, wie^das schweigen der fast die ganze <'1iechtsseite des Thronsaales einnehmenden Festgäste bei den Hurrahrufen der Versammlung nach beendeter Verlesung der kaiserlichen Aussprache. In der Audienz des Parlamentsprä-sideinen, Professor Muromcev, beim Zaren in Pelerhof handelte es sich nicht nur um die Erfüllung eines Höflichkcitsgebotes, sondern nm einen politischen Akt von ernster Bedeutung. Denn der von den Volksbotcn mit der höchsten von ihnen ab-! hängigen Würde bekleidete Vertrauensmann hatte die Aufgabe, dem Zareu den Preis zu nenncn, welchen seine Partei für das Eingehen in Verhandlungen mit der Regierung verlangt: „Allgemeine Amnestie". Ter Bericht, den Professor Mnromcev seiner vollzählig versammelten Partei erstattete, bewies, daß der Abgesandte in Peterhof keinen leichten Ttand hatte, gleichwohl aber fein Mandat mit großer Beharrlichkeit vertrat. ,,Ich will mein Möglichstes tun!" laniete das schließlich^ ^ugcständniö des Monarchen- eine wertvolle Errungenschaft, die dem Berichterstatter den warmen Beifall der Versammlung einbrachte. „Allgemeine Amnestie!" so lautet in der Tat das zum Kampfrufe gewordene Losungswort der Führer der ersten Neichsduma und der hinter ihnen stehenden breiten Volls- massen; das ersteKonflittsmoment zwischen der entschlossenen Volksvertretung und der vom Bewußt sein ernstester Verantwortlichkeit erfüllten Regierung. Selbstverständlich kann bisher noch kein Beschluß über die Haltung der Regierung zu der nachdrücklichen Forderung der Volksvertretung gefaßt sein. Tie Richtung aber, welche die Negierung einzuhalten gewillt ist, hat der vom Zaren ernannte Präsident des Reichorates, Cvraf Tolskij, in seiner Ansprache bei der Eröffnungsfeier ziemlich klar umgrenzt: Alterkennung des Übergangs gefchgebe-rischer Tätigkeit anf beide dazn berufenen Körperschaften, freundliches Wohlwollen und tunlichste Annäherung in den wechselseitigen Beziehungeil der beiden Institutionen, jedoch Wahrung des Einklanges zwischen den historischen Grundsätzen und den Anforderungen der Rcformentwicklung. Die staatsmännisch durchdachte Thronrede kündigte die Notwendigkeit des Maßbaltens und den Grundgedanken an, daß Freiheit und gesetzliche Ordnung Hand in Hand zu gehen haben. Diesen Grundgedanken sollte anch die durch ihre starke Gliederung zu einem Machtfaktor im russischen Staats-lebcn gewordene Kadcttenpartei hochhalten. Denn zügellose Freiheit würde nicht zum Tiege, sondern zur Auflösung führen. Die Sicherung des Erfolges liegt in der Mittellinie weisen Maßhaltens. Politische Uebersicht. Laib ach, 10. Mai. Der verfassungstreue Großgrundbesitz hielt am 15,. d. M. eine Titznng ab, in welcher ausgesprochen wnrde, daß sich nach der Ansicht des Klubs in der politischen Lage durch den Wechsel im Ministerpräsidium nichts geändert habe und daher das Verhalten des Klubs auch unter der jetzigen Regierung das gleiche bleiben müsse. — In einer Sitzung der christlich-sozialen Vereinigung unter dem Vorsitze Lucgers wurde folgender Beschluß gefaßt: Die Berufung des Ministeriums Hohenlohe gibt der christlichsozialen Vereinigung nicht im geringsten Anlaß, ihre Stellung zur Nahlresormfrage irgendwie zu verändern. Was die Frage des Verhältnisfes zu Ungarn betrifft, bleibt die christlichsoziale Vereinigung anf ihrem bisherigen Standpunkte, muß jedoch hervorheben, daß die Tulpenbewegung sowie Feuilleton. Ihr Maienfest. Eine Kindcrgeschichtc von M. Aerwi. (Schluß.) ^uu weinte Frau Erua wirklich. .. .''lch, ich dachte, das fei jetzt noch nicht nötig. Pater, j« ^iter wollte ich's gewiß nm . . . und, um GM. ^ hatte so viel im Kopf, gerade in den lMen ^agen." ., „Unser Lehrer hat ihn auch gefragt, wer mil Mi arbeitet und da hat er gesagt . . . die Sophie, n Dm die ganze Klasse gelacht, denn wir kennen >" alle die Alte." .... Nun war auch den Eltern Sophiens Zorn er-larllch, der ^orn, der hauptsächlich der Angst um ^'il Liebling entsprossen war, machte ihr schnelles "f.""""lm begreiflich. Die alte, treue, pflicht--,'UUte Dienerin hatte die sorglose Mutter be- Gerhard sah, was in der Seele der jungen Fran vorging; er umfaßte fic liebevoll und zog sie ins Haus. Die Tonne hatte sich versteckt; kein glänzender Strahl fiel auf das Porträt von Mutter und Sohn. Der Doktor blieb einen Augenblick davor stehen. „Wie stolz du damals auf dein Kind warst, Erna — denkst dn noch an das Gelübde, das du anosprachst, als du mir das Bild schenktest?" „Gerhard, ich schäme mich!" sagte sie ehrlich. „Ich steckte so in Vergnügungssucht, im betäubenden Trubel der großen Welt, daß ich nieine kleine Welt hier vergas mein Gelübde vergaß, die Führe-riil des Kindes zu sein von der frühesten Jugend an, die kleine Seele zn bilden ..." „Von heute ab, Erna, wollen wir gemeinsam ..." „Nein, Gerhard, du sollst deine kostbare ^eil nicht daran wenden, wo es ja für mich so wenig bedeutet. 'Aber ernst will ich's von heute an nehmen, das sollst du sehen — wenu er nur erst da wäre, er hat keine Strafe verdient, er nicht!" Sie schluchzte leise vor sich hin. Der Schleier der Tränen war so dicht, daß sie die Kommenden gar ,licht bemerkte, daß sie sich erst faßtc, als kleine, schmnkige Kuabcnhände sich ihr entgegenstreckten, als blane, verweinte Augen zu ihr aufsahen, als Vorwnrf5volle Worte der ärgerlichen Sophie ihr Ohr trafen. „Mutterseelenallein hat er in die Stub' gesessen und geweint. Mir haben se draußen warten lassen, und dann hat mir der Herr Ornarius ein Schimpfwort gesagt, das ich mir nicht gefalleil lasse, nein, und wenn ich ihm verklageil sollt." Die Alte schäumte vor Zorn. „Na, was hat er denn gesagt, Sophie?" Der Doktor fragte es, innerlich belustigt. Frau Erna streichelte begütigend das buntgewirkte Tuch; ihren Franz Peter hielt sie auf dem Schoß, immer wieder die blonden, zerzausten Lok-ken küfsend. „Sie weiblicher Majister hat er jesagt, hoffentlich verstehn Se de Küch' besser als die deutschen Anffätz', hat er jesagt, das lasse ich nich auf mir sitzen, erbarmen Se sich, was denkt sich der Mensch?" Franz Peter zog das ominöse Buch aus Wunsch des Vaters aus dem Tornister. „Über den Nutzen der Haustiere" lautete das Thema. Es wimmelte von roten Strichen unter den schief geschriebenen, vielfach mit Tintenklexen ae-schmückten Worten. Mt Mühe las der Doktor Sophiens Diktat: „Die Hunde smt echne Kwahl, denn sie machen die ^tubb schmutzig. Die Knttsen auch, die riehchen mcht gtlht. Da lohb ich mier die Gannz, die ist ein fcihnes Haustichr." „Die lob ich mir mich, Supliit'." lachte der Do5 tor, „und zum Soin'wn mnsfl-/, Sic >,no l'wl- Krn Laibacher Zeitung Nr. 113. 1 052 17. Mai 1906. die Reden einzelner .^ossuth-Minister geeignet erscheinen, jede Verständigung mir Ungarn unmöglich zu, machen. Wie in parlamentarischen kreisen verlautet, ist der .^ o m p r o m i ß zwischen der .'1l egie -rung und dem Polenklub nahezu perfett; doch bestehen noch immer Schwierigkeiten, betreffend den 'Abschluß eiiles deutschczechischen Wahl-reformkompromisses. Tie „Zeit" erörtert in einer Besprechung des beginnenden Abschnittes der ReichsratZ-^ e ssio n die großen Schwierigkeiten, welche Ministerpräsident Fürst >)oheitlohe zu überwinden haben wird. 3cm verrotteten österreichischeil Parteiwesen ein modernes Wahlrecht abzuringen, sei allein eine Herkulesarbeit. Dazu komme, daß gleichzeitig mit der Wahlreform die Neugestaltung des dualistischen Staatsweseus auf der Tagesordnung steht! zu alledcm noch die Fülle drängender Termine. Das in den letzten Zügen liegende Hau5 müsse zu einer ungeheueren Willensanstrengung aufgepeitscht werden. Dem „Magyar-Hirlap" zufolge ist eine V e r -einba rung unter den )c a t i o n a l irä-t e n im ungaris ch e n Parlamente zustande gekommen. Die Rumänen werden im Vereine mit den Serbelt und Slowaken einen politischen Klub bilden, sie werden eine gemeinsame Adresse einbringen und wollen eine Debatte provozieren, um die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zu leut'en. Der „Novoje Vremja" zufolge hat sich der Wnisterrat für die Möglichkeit der (Bewährung einer Amnestie ausgesprochen, aber die Frage über deren Umfang offen gelassen. Nach demselben Vlajte soll im Ministerratc auch die Auflösung der Reichsduma wegen ihres oppositionellen Charakters zur Sprache gekomnien fein. Tie Auflösung sei jedoch nicht wünschenswert, sondern im Gegenteile für gefährlich erklärt worden. — Der Entwurf der Adresseder D u m a umfaßt zwölf Punkte: Volle Amnestie, Allgemeines Wahlrecht, Verantwortliches Ministerium/Volle gesetzgebende l^ewalt der Duma, Verantwortlichkeit des Baisers, Abschaffung der Todesstrafe, Abschaffung der Ans-nahmszustande, Abschaffung des Neichsrates. Revision der Staatsgrnndgeseye, Erpropriationsrecht und unbeschränktes Interpellationsrecht für die Duma. Im englischen überhäufe kam die Frage der Land e s v e rteidi g u n g zur Sprache. Aus den interessanten Mitteilungen, die der Unterstaatssekretär des Krieges machte, seien die folgenden Stellen besonders hervorgehoben: Zur Beruhigung der Öffentlichkeit, erklärte der Regiernngsvertreter, müsse er mitteilen, daß England einen Mobil-machnngsplan besikc, mit, deui es möglich sei, die Mobilmachung ebenso schnell wie jede Macht des Festlandes durchführen zu können. Es feien ferner auch Pläne für die Verteidigung aller befestigten Häfen vorbereitet worden, so daß man in der Lage fei, einem plötzlichen Angriffe Wioerstand zn leisten. Die Regierung beabsichtige nicht, ein Gesetz, betreffend die obligatorische Dienstpflicht für die Miliz, einzubringen, aber sie habe es sich angelegen sein lassen, die Miliz zu einer vorzüglich organisierteu Truppe zu machen, die die reguläre Armee sowohl im Inlande lvie im Auslande unterstützen könne, solange die englische Teemacht ihrem, gegenwärtigen Bestände entsprechend anfrechterhaltcn werde, liegt keine Notwendigkeit vor, in anderer Weise gegen einen Angriff Vorsorge, zn treffen. Aber der 'Armeerat habe gemeint, daß man auch auf unwahrscheinliche Überfälle vorbereitet sein müsse. Versuche hätten gezeigt, daß keine fremde Macht imstande fein werde, ein Einfallskorps von U).l)Ol) Mann mit Artillerie zn landen, ohne daß die.^anal-flotte, die in Verbindung mit den englischen rüsten bleibt, verhindernd eingreife. Für den Fall eines Krieges sei jede vernünftige Möglichkeit, aber nicht jede unwahrscheinliche Möglichkeit in Betracht zu ziehen.____________________________________ Tagesneuigleiteu. sW a s i st eine T a r o ck - S ch m u tz e r e i?) Beini Prager Strafgerichte war dicsertage ein Ehren« beleidignngsprozeß anhängig, zu dein ein „Tarock-professor" als Sachverständiger geladen war. Der Herr „Professor" sollte sein Gutachten über die Frage abgeben: „Ist es eine Schniutzerci. wenn je» inand mit elf Tarock, Mond, eine Farbe skat. keinen Untern spielt und kontra inot?" Tie Verhandlung wnrde nicht zu Ende Mühn, da ein gütlicher Ausgleich vorgeschlagen wurde. — (Ein Vogcli 0 ull.) In einem Gepäck-wa^en der Schmalspurbahn Marbach Heilbronn hat, wie der „Schwab. Mert." berichtet, oben ill einer Nische ein Rotfchwänzchcupaar sein Nest gebaut, in dieses hat das Weibchen vier Eier gelegt, die es jetzt ausbrütet. Der Wagen fährt alle Tage mit Gepäck nnd ein>.'r großen Anzahl blecherncr Milchkannen nach Beilstein nnd kommt abends mit den gefüllten Behältern zurück noch Marbach. Trotz des starken Ge> räufches beim Ein- und Ausladen der blechernen bannen läßt sich das Weibchen in seinem VrutZeschäft nicht stören. Das Männchen fliegt eilt und ans und Hot noch niemals den Zug versäumt: vor dessen Abfahrt erscheint es pünktlich und macht die Fahrt mit. Die Eisenbahnangestellten haben an dem PärchTl, >noße Freude und halten alle Störungen möglichst fern. — lEin g r a u eil h a s t e i' ))t a u b ni o i d .) der in seinen Einzelheiten an die Schrecken des Bauernkrieges erinnert, wurde diefertage in Branden» bürg (Kurland) verübt, Mitten in der Nacht klopfte ei» Unbekannter all die Tür der Besitzung Lanka-! Pluge und bat um Esseil. Al? nicht geöffnet wurde, erbrach die Bande — es sollen sechs Mann gewesen sein — ein Fenster und warf durch die Öffnung ein brennendes Bündel Stroh. Ein Knecht, der so unvorsichtig war, den Versuch zu machen, das Feuer zu ersticken, wurde sofort niedergeschossen. In weniz Augenblicken hatte die Bande die Tür des Wohnhauses erbrochen und drang in das Gehöft ein. Als sich der Wirt Steinberg zeigte, verlangten sie sofort von ihm die.veransnabe dee ill seinem Besitze befind lichen Bargeldes. Zu stinem Unglücke hatte der Ärmste nnr einige wenige Rubel zur Hand. Das reizte den Zorn der Räuber. Man band dein Wehrlosen schleunigst Arme nnd Beine. Tann stellte man ihn an die Wand und befestigte an seinem Kopfe ein mit Federn gefüllte-:' bissen. da5 die Unmenschen in Brand setz« ten. Als die Haare dc) also Gemarterten Feuer fingen, belustigten sie sich damit, ihn als Zielscheilx' zu benutzen. Der Tod rettete ihn vor weitereil Qualen, Tie Mörder entkamen unbehindert, nachdem sie das .lanze Gebäuoe durchsucht hatteu. — (Der Schuurrbart.) Ein in London lebender Grieche, von einer Engländerin wegen Bruches deo Heiratsversprechenv angeklagt, wurde zn IMl) K Schadenersatz verurteilt. Er hatte nach zwei' tägiger Liebeswerbung der englischen Miß den Hei« ratsantrag gemacht, sie aber sitzen lassen, weil sie von ihin verlangte, sich den Tchnurrbcilt abrasieren zu lassen. - lTie reichsten linder der Welt.) Wohl das reichste Kind der Erde ist heute der kleine Enkelsohn von Iohil T. Rockefeller, der einst das ungeheuere Vermögen seines Großvaters erben wird. Tas Vermögen des Petrolenmkönigs wird geZenwä'r« tig auf AXX) Millionen geschätzt: da es sich jährlich uln durchschnittlich KX1 Millionen vermehrt, so darf das Baby einmal einen Besitz von 5lXX> Millionen erwarten und ein monatliches Einkommen von 2<» Millionen zn er» warten, während sei» Großvater väterlicherseits ihm etwa 100 Millionen hinterlassen wird. Auch in der Verwandtschaft hat er Anssicht zu erben, denn nnter seinen diversen Onkeln und Tanten gibt es A0 Multimillionäre und .^» Millionäre. Der kleine ^ohn Niko la-? Brow» war mit weniMi Wochen schon 10 Mil lionen ..wert"; mit fünf Jahren ist er der alleinige Herr vou tt0 Millioneil Kronen und Hat ein Eintoin men von nicht weniger a<5 zwei Millionen Kronen. Iil den Jahren, bis er zm» Manne heramvächst. wird sein Vermösien 200 Millionen übersteigen, ohne daß er dazu eine Hand rührt. Der kleine Willie Vandel' bilt, ein hübscher Junge von vier Jahren, wird einmal, wenn er es erlebt, ein Vermögeil von -100 Millionen Kronen erben. Unter den Millionärskindern der amei'itailische» „Vierhundert" ließen sich noch einc ganze Anzahl von kleinen Jungen und Mädchen aufführen, deren Kindheitoparadies mit Dollars gepflastert werden könnte. ^ (Automobile als Schlafmittel!) Newyorker Ärzte haben, wie der dortige „Herald" mitteilt, die Entdeckung gemacht, daß Automobil-fahrten besonders zuträglich für Patienten sind. die ail Schlaflosigkeit leiden. Einzelne Ärzte verordnen ihren Patienten zur Heilung bereits schnelle Fahrten im Automobil zur Nachtzeit. ^ ten, da wollen wir unser Maienfest feiern, und mit dem .verrn Ordinarius werde ich dann ein ernstes Wort sprechen, und er muß Abbitte leisten, verlassen Sie sich darauf." „Ein Maienfest!" jubelte Franz Peter, „wieder mit Maibowle, die fo fchön duftet und der ganze Tisch mit Maiblumen gcfchmückt wie im vorigen Jahr, nnd Mutti als Schmetterling, nicht- wahr, das hast dn doch heute früh gcfagt, mit Flügeln und alles bunt bemalt." Frau Erna sah strahlend den Gatten alt und schüttelte das feine Köpfchen. „Das habe ich mir anders überlegt", lächelte sie, „kein Schmetterling, nein, lieber ein View' chen, so ein echtes, rechtes Arbeitsbienchen, das immer summ, summ macht, wenn's Iungchcn faul ist lind das dann mit Iuugcheu arbeitet, damit es dem Vater und den Lehrern Freude macht." „Nnd dir auch, Mutti, uud . . . uud Sophie auch." Nnd der goldene Maientag tam mit hellem Sonnenglanz und glänzendem Leuchten in der Luft. Uuter grünendem Blätterdach saßen die glücklichen, zufriedenen Menschen: vvn drüben ans der Villa her schmetterten die Fanfaren, schimmerten die prunkenden (Gewänder, knallte der Sekt. Frau Erna war ohne Neid, ihr war leicht und froh ums.verz; sie war eine holde Wirtin, uud als der Ordinarius eiu >>och ausbrachte auf Sophie, des Hauses guter tteist, da war auch diese zufrieden. Aber bei den deutschen Aufsätzen half sie nicht mehr — das war auch nicht mehr nötig. Gleißendes Gold. ^ruck-«^^.) Roman von Erich Friesen. (28. Fortsetzung.) Robert Morrison fühlt sich nicht recht behaglich. Scholl lange hat er den Besuch des alten Deussen erwartet und sich gewundert, daß derselbe unterblieb. Ails Hochmut hat er jedoch seiner Verwunderung zn Nenato keinen Ausdruck gegeben. Wenn der Alte nicht wollte -^ na, denn nicht! Aber als der Vur nun doch iit dein Privatbureau des Bankiers erschien, als er so gar kein Hehl aus seiuer Abneigung gegen den ehnnaligenKollegenvon der südafritanischmNational-bank machte und als er ihm mitteilte, seine Tochter sei gar nicht mitgekommen, sondern warte drunten in Kapstadt auf den Bräutigam -- da erschien Morrison die ganze Sache doch ein wenig bedenklich. Und warum hat Tosti ihn, von all dem nichts mitgeteilt? Weshalb läßt er ihn in dem Glauben, seine Braut sei hier? Er nimmt sich vor, Ncnato bei der nächsten Gelegenheit zur Rede zu stellen. Tn5 Verhältnis der beiden Freunde zueinander hat sich gelockert. Es ist, als habe sich eilt unsichtbares Etwas zwischeu sie geschoben. Ohne es zu wis» sen, weichen sie einander aus. beschränken sie, ihre Unterhaltung auf das allernotwendigste. Während der ersten Zeit seiller Ehe schielt für den Bantier ein neues Leben aufzustrahlen. Tas Zusammenleben mit einer Frau wie Teresita übte einen wohltuenden Einfluß auf seine überreizten Nerven alls: es milderte auch seine Kälte geaen seine Mitmenschen nnd machte ihn weniger hart nnd gefühllos. 3o'.iar die geheime Schatzkammer mit ihrem blitzenden Anhalt mußte zurückstehen: nnr selten noch sonnte er sich an den Strahlen des Goldes. Lieber snhr ?r mit seinem liebreizenden, jungen Weibe hiimn^ in ^ blütendnftende .'»tainpaqna, oder er folgte Teresita-lebhaftem Wunsche und begleitete sie in die >tira>'U oder in di? Galerien und Museen, deren weltberühmte ,<>lnnstschätze er zuin größten Teil noch gar,licht kannte. Toch Robert Morrison ist schon zn fest von den blauen des Dämons Gold gepackt worden. Iem'5 Äuf' raffen tonnte nur vorübergehend sein. Uninei'tlicl) gleitet er wieder ill seine alten Gewohnheiten zurück-Schon werden seine Besuche in der geheimen Sä)^'' tamnier häufiger. Schon beginnt er, die harle kalt Berührung des Goldes dem weichen, warmen Hän^^ druck seiner Gattin vorzuzicheu. Schon schleicht M auch wieder in sein Herz die frühere GleichgüllMt^' die zynische Überlegenheit, womit er vor seiller ^'^ heiratllng da<' ganze „Menschenpack", lvie .'l' ^'' nannte, behandelte. , Als vor etlichen Wochen Renato ihn n»> lN'lal^ bat. nm Braut und Schwiegervater bei ihrem ^'"' tressen in England in Enipsang zu ilehn^n, da ha Morrison, sichtlich unaimenehm berührt, ausg.^!!^' „Der alt? Narr! Was will der hier in ^oM^ Seitdem N>ar nie wieder ei» Wort über die d^'n^ gesprochen worden, und Nenato wundert sich M' . woher die angeinchmiliche Abneig,mg zwischen ^l" Morrison und Peter van Denssen stammt. F''"^'-„ Kapstadt standen die beiden doch ganz gnt m'N a no er! ^ Als am Morgen nach van Deussens Ve,»mc' >" nato seinen alltägliche» Bericht über die N""')'^l. abstattete, emvsängt ihn der Bantiel- besonders (Fortscchung folgt.) Laibacher Zeiwng Nr. 113. 1053____________________________________________17. Mai 1906. Lolal- und Provinzial-Nachrichten. — (Das Herrenhaus) hielt gestern eine Sitzung ab. Sie lourde durch eine Rede des Herrn Ministerpräsidenten eingeleitet, auf die wir worgen zurücktmnnilen. — Ta5 Herrenhaus nahin folgende Gesetze ohne Debatte in zwcitcr und dritter Lesung an: das Gesetz, betreffend die galizischen Nentcngüter. das Gesetz, betreffend die Schaffung höherer Adjulen. da^ Gesetz, betresfend die Erhöhung der Ruheg.'nüsse der Ttaatsbeantten und Diener in, Wege der Selbst-vcrsichet-ung, und das Gesetz, betreffend die Erhöhung der Norinalpensionen der Witwen nach Iivilstaatb-deannen und Staatslehrpersonen. ^- (Von, Forstdicnstc.) Seine Erzellenz der Herr Ackerbauminister hat den Oberforsttonnnifsär Herrn Conrad Nubbin zum Forstrate ernannt und ihn zum Landessorftinspektor für Kram bestimmt. - (Sitzung deS t. t'. Landcsschul-rates für 5t r a i n) vmn 10. d. M.: Versetzt wur den die Oberlehrer Nasacl Iupanc von Podtrai nach >tropp und Naimnnd I n st i n von Vren, nach Trebelno. der Lehrer Viktor Geröar von 5laiev nach Neifuitz, die Lehrerin Amalic Tlatncr-Vil-iö von Billichgraz an die Volksschule am Ka-rolinengrnnde und die Lehrerin Maria Justin vou Vrem nach Trebelno. Der definitive Lehrer in So-^'ischitz Michael Vcrbit-' würd.' zum Oberlehrer daselbst ernannt. Den Lehrerinnen Maria Iurje-v i 5 in Dolsko und Mathilde Po 2 e n c l in Schwär-Zonberg lvnrde der Tieusttausch bewilligt. - Ernannt »vurden, und zwar zum Direktor der Bürgerschule in Adclsberg der Lehrer dcr Bürgerschule in Gurtfeld Josef Brinnr und zum Direktor der Bürgerschule in Gurkfeld an Stelle des in den Ruhestand getre-tenen Direktors Johann Lapasne der Büngerschnl-lehrer Dr. Thomas N o »n i h in Gnrlk'ld'. znn, Re^ ligionslchrer an der Bürgerschule in Adelsbern der Kaplan in Adelsberg, Andreas A/man. -- Bewilligt wurde die Erweiterung der viertlassigen Volk? schule in Natschach bei Steinbrück auf fünf blassen und die Eröffiuing der sechsten >ilasse an der.«.winnimml-'-alschule in Idria. - - Entschieden wurde über die Zuerkennung von Tienstalterszulagen an Lehrper-ionen, ferner über ein Ansuchen des dcntsclM Lehrer-vereinen in Gottschee. betreffend die O.nittnngen ül>er die Teuerungszulage, endlich über die Behanolnng vollgeschriebener Tchulheste von Mittelschülern. Wege» Vesetznng einer Hauptlehrorstellc an der t. t. Lehrerbildungsanstalt in Laibach, ferner wegen Be° Förderung von Lehrpersonen an Ttaatsmittelschulen nnd der t. k. Lehrerbildungsanstalt in Laidach in lwhere Nangsklassen wnrdon die Anträge an das Mi-nisterium für Kultus und Unterricht beschlossen. -Endlich wurden einige Tisziplinarfälle der Erledi lU'ng zugefiihrt. (Für fkrofulö'fe linder.) Der Lai-bacher Gemeinderat hat auch für heiler den Betrag don <><)<) x fj',r s^cho ^^.,^^. skrofulöfe Kinder lvon ^ bis 12 Jahren) beftinunt, die in das Seehospiz Grado abgegeben werden sollen. Die Gesuche sind bis ^6- d. M. beim hiesigen Stadtmagistrate zu über-eichen. Die Saison wird am 1. Juni eröffnet wer. ocn. x. ^ «Von den neuen A l pe n ba h ne n.) ^ic Ttaatsbahndirettion Trieft hat jene Dienstposten, me auf der voraussichtlich zu Beginn des II. Sein? Ucrs ,1sX)ß ^,^ Eröffnung gelangenden Strecke Utzling^Görz^ Trieft besetzt »verden. angeschrieben, ^örz „1^ ^^^.^ b^nsprnchen natürlich das meiste personale. Mr Görz wurdeu ausgeschrieben: ^ Ver^ rchrsbeamten-, 1 Stationsbeainten-, 1 Gepäcks» nnd ^'lgnttassiei-', 1 Reckinnngsleger°. 2 Hilfslx'amten. .' Manipulantinnen-. 1 Kanzlisten-, li SlationSanf^ ^'hcr-, l Stationsdiener-, l StationSgehilsen-, !'. ^agennleister, il Oberverschieber«, 17 Verschiebe, ^' Weichenwächter-, 8 Magazin^anffcher-, 2 Portier, - WagenschreibN', 11 Zugführer- und 43 Kondnk-^nrp^ft<>ii. ^„ Trieft St. Andrii werden benöligl: < Verkehrs^ 2 Stationsbeamte, ,l Stationskassier. 1 Gepäckö- und Eilgutkassier, 1 Frachtenkassier, 1 Nech 'U'ugsleger. 1 Magazinsbeamter. 1 Zolldetlarant, 5 Hilfsbeamte, 6 Manipnlantinncn. 2 Kanzlisten, l ^tatioü^anfseher für den Telegraphen-, 4 Stations "ufseher für den kommenziellen Dienst, 2 Stations a^hilfe». :; Stationsdiener, 12 Wagemneister. h^^ 5)4 Perschieber, :l4 WeichenN>ächter, ,^ Ma-^azinsaufscher, 8 MagazinZdiener, 4 Portiere, 6 Wngenfchreiber, <7 Zugführer nnd «!» ,^iondnktenre. Für die Stationen von Triesl°St. Andrä bis inklusive ^örz ist die Kenntnis d?r italienischen und sloven,-schen Sprache, für die Stationen von Görz bis As^ ling die der flovenifchen Sprache erforderlich. — Aus -lnlas; der bevorstehenden Eröffnnng der Teilstrecke ^lsUin^udainžnn wnrden bereits deren Stationen "'it Personale besetzt. — (Lotalbahn Krainburg—Neumarttl.) Das Projekt der im Jahre 1903 gesetzlich sichergestellten Lokalbahn Krainbura. — Neumarttl nähert fich seiner Realisierung. Die Bestrebungen der Interessenten auf Schaffung dcr Voraussetzungen für die Einrichtung dieser Lokalbahn auf elektrischen Betrieb erzielten keinen Erfolg. Wie das «Eiscnbahnblatt» meldet, hat das Intcresfentcntonntcc jüngst das Gesuch um Eiuleituug der Konzessiousverhaudlimgcu auf Basis des Dampf° bctriebcs dem Eiscnbahmuimstcrimn überreicht; diese dürften ohne Schwierigkeiten zu einem baldigen positiven Resultate führen. Die finanzielle Tichcrstellung dcr Lokalbahn Krainburg — Neumarktl basiert auf der für das Vorzngskapital per 1,750.000 Kronen gewährten Staatsgarantie sowie auf den vom Lande und den Privat-intcrcsfeuten bewilligte,,, beziehuugsweise zu leisteuoen Interefsentcnbeiträgcn uon zusammen 320.000 Kronen. -* m<>11. Frl. Frida Spetzler. 9.) G. F. Händel: Larghetto, Gustav Hillc: Serenade, für zwei Violinen lvierfach besetzt) mit Klavierbegleitung. Ausführende: Fritz Hauf ° feu, Ioscf Klau er, Johann und Karl K rzi w anet, Oskar Andolset, Karl Englifch, Ios. v. Gressel, Leo Schauta. Begleitung: Frl. Gusti Krzi wan et, 10.) Fr. Grühmacher: Phautasie Hongroise für Violoncell mit Klavierbegleitung. Solo: Amand Fröhlich. Be< glcitung: Frl. Paula Locniter. 11.) Fr. Chopin: Phantasie-Impromptu ciu'iuull, für Klavier. Frl. Tefsi Föhn. 12., Rob. Voltmann: Serenade O-äur, Nr. 1, op. 61, für Strcicherchor. Leitung: Konzertmeister Hans G e r st n e r. — (Schulwesen.) Der Bezirlslehrerverein in Loitsch hält seine Iahresgeneraloersammlung Samstag den 19. d. M. um 9 Uhr vormittags im Schulgebäude in Rakel ab. Auf der Tagesordnung stehen außer den gewöhnlichen Punkten ein Vortrag des Herrn Professors Fr. Suhcr über das Zeichnen in der Volksschule nach den jetzigen Forderungen und ein Referat des Herrn M. Kobaj über das Wirken des Lehrers außerhalb der Schule. 8. — lDie diesjährige Ttierlizenzierung im Verwaltungsbezirke Stein) findet an nach» stehenden Tagen und Orten statt: I. Gerichtsbezirt Stein: am 26. Mai um 8 Uhr früh in Kreuz sTchloh) für die Ortsgemeinde Kreuz, um halb 9 Uhr vormittags iu Kaplja Vas für die Ortsgemeinde Kaplja Vas, Klanec, Lahovice, Mlala, Moste, Nazoviöe und Zalog, um 10 Uhr vormittags in Vodice für die Ortsgememde Vodice, um 12 Uhr mittags in Slarucna für die Ortschaft Slarucna; am 29. Mai um 9 Uhr vormittags für die Ortsgemeinden Podhrusto und Laale, um 11 Uhr vormittags in Laase für die Ortsgemcinden St. Martin, Hrusevka und Ober-tuchein, um 2 Uhr nachmittags in Neutal (Schloß) für die Ortsgememde Neutal, um 3 Uhr nachmittags in Möttnig für die Ortsgemeinde Möttnig; am II. Juni um 9 Uhr vormittags in Stein für die Ortsgemeinden Bistcrsrica, Gozd, Neul, Palovice, Podgier, Stein, Stranje, Teiuitz, Wolfsbach, Zupanje Njive und Müntendorf, um 11 Uhr vormittags in Mannsburg für die Ortsgemeinden Domzale, Homec, Iarse, Mannsburg, Radomlje. Rau, Smarca, Suhadolc. um 2 Uhr nachmittags in Habbach »Schloß! für die Ortsgemeiuden Dcpelsdorf, Uranschitz, Lack b. M. und Tersain; II. Gerichtsbezirl Egg: am 30. Mai um 9 Uhr vormittags in Trojana für die Ortsgemrinde Trojana, um 12 Uhr mittags in Glogowitz für die Ortsgemcinden Glogowitz nnd Kerschstetten, um 4 Uhr nachmittags für die Ortsgemeinden Goloenfrld, Kraxen, Untcrlosezc, Lutowitz, Prevoje und Rafolce; am 7. Juni um 9 Uhr vormittags in Moräutsch für die Ortsgcmeindcn Drittai, Großdorf, Moräutsch und Pec, nm 10 Uhr vormittags in Krtina für die Ortsgemeinden Aich und Krtina, nm 11 Uhr vormittags in Aich sür die Ortsgemeinde Podrecje, und um halb I Uhr nach» mittags iu Krcutberg (Schloß) für die Ortsgemeinde Brefowitz; am 8. Juni um 9 Uhr vormittags in Lusttal für die Ortsgcmeinden Dragomelj, Jauchen und Lusttal, um 11 Uhr vormittags in Tolslo für die Ortsgemeinde Dolsko. ' ^_k — lErlofchene Typhusepidcmie.j Die m deu Ortschaften Perhovec und St. Georgen bei I«lal, Gemeinde Arschische, herrschend gewesene "' ist vollständig erloschen; die dermalen nu,' ° " Personen befinden fich in Rctonvalcszen,; Laibacher Zeitung Nr. 113, 1054 17. Mai 1906. — („Slovensta Matica.") I>n großell Saale des „Mestni Tom" fand gestern abends die 42. ordentliche Gencralverfannnlung des literarischen Vereines „Slovenska Matica" statt. Ter Präsident deß Vereines, Herr Landesschuliuspckior Levec, be° grüßte die erschienenen Mitglieder und konstatierte in seiner Ansprache, daß der Verein in der letzten Ieit eine regere Tätigkeit entwickle nnd daß auch die An zahl der Mitglieder im abgelaufenen Jahre sich in erfreulicher Weise vermehrt habe. Von den angeschensten flovenischen Schriftstellern seien der „Matica" Beitrüge zugekommen und die Vertreter des Ver° eiues in den einzelnen Bezirken baben die Vereins-interessen wirksam gefördert. Der Präsident gab der Hoffnung Ausdruck, daß dieses erfreuliche Zusam« monwirkon auch künftighin andauern möge. TeD Vereinssekretär, Herr Magistratssctretär L a h, berichtete in eingehender Weise über die Tätigkeit des Ver» eines im abgelaufenen Vcreinsjahre. Wie wir dem Berichte entnehmen, werden die diesjährigen Publikationen des Vereines acht Bände unifassen, und zwar das übliche Jahrbuch, deu 13. Band der Knez-Niblio» thek mit Cankars Erzählung „Martin Kaiwr", den 10. Band der ktrekeljschen Sammlung slovenischer Volkslieder, den 2. Band der „Erinnerung,?»" von Dr. Voönjak, den 3. Band des Zyklus „Aus der Welt-literatur" mit Tolstois Trama „Macht der Finsternis", deu 1". Band der Unterhaltnugsbibliothek und schließlich den 1. Band der „kroatischen Bibliothek", welche den Zweck verfolgt, eine Annäherung der slo-venischen und kroatischen Literatur anzubahnen. Ti? Lösnng der Frage, betreffend oie Herausgabe eines technischen Lexikons sowie einer Generaltarte des slo^ venischen Ländergebictes macht erfreuliche Fortschritte. Die Karte im Maßstabe 1:2<»«'.000 soll in 50M Er?m. plaren bei Hölzl in Wien erscheinen. Tie Vereins bibliothek erfuhr im vorigen Jahre eineu Zuwachs von 432 Bänden. Ter Bericht, der ein anschauliche« Brld der Vereinsverhältnisse bietet, wurde gcu?h migeud zur Kenntnis genommen, desgleichen der Kassabericht pro 1905, der 31.591 K 70 !> Einnahmen und einen Überschuß von 52 Iv 5s» !> aufweist. Tas Vereinsvermögcn beziffert sich auf 117.128 l< 53 1», das Vermögeu der Knez-Stiftung zur Herausgabe einer Untcrhaltnngsbibliothek auf 01.070 I< 7l> k und jenes der Iur^i^-Tom^U'-Stiftung zn literari-scheu Zwecken auf 8058 l< >lx l>. Tie von einem :l,l 1»o«' eingesetzten Komitee beantragte teilweise Abänderung der Vcreinsstatuten wurde von. der Gene« ralversammluug genehmigt. Bei der hierauf erfolgten Ergänzungswahl wnrden in den Ausschuß gewählt: mit vierjähriger Funktionsdauer die Herren Tr. Josef Grude u. Tr. Franz Ile « i 5, Josef K ostanje -vec, Franz Levec, Franz Oroicu. Raimund Peru^ek, Tr. Johann sievinger, Tr. Ivan Tav<"ar, Tr. Josef T o m i n 6 e k und Tr. Franz Zbaünik-, niit zweijähriger Funktionsüauer lau Stelle des zurückgetretenen Ausschußmitgliedes Dr. I. Ianeiiö) .Perr Anton K o b l a r. Zu Rechnungsrevi» soren wurden z>^r »< < I^ni^rinn<'m die Herren Ferdinand Bra da 5 ka. Johann Krulcc und Johann Pogaönik gewählt. Über Antrag des Herrn Tr. L. Poiar wurde schließlich der slovenische, Schrift» steller Herr Josef Stritar anläßlich seines 70jät> rigen Jubiläums unter lebhafter Zustimmung der Generalversammlung zum Ehrenmitglied? der „Slo» vensta Matica' ernannt. — (Taglien für erlegte Raubti 2 re.) ^ Im Jahre 1905 wurden vom t'rainischen LandesauZ-schussc 170 I( für Erlegung von Raubtieren ausbezahlt, und zwar für zwei Bären :> 00 I< und für eine Wölfin 50 X. — (N esitzw echse l.) Der hiesige Handelsmann Herr Raimund Lang hat das dem Herrn Josef Petri<^ gehörig geivcsene Haus Nr. 2<) an der Martiusstraße langeblich um den Betrag von 68.000 X) angekauft, um daselbst eine große Möbcl-niederlag? zu errichten. O. * (Unglücksfall.) Als gestern nachmittags ein Fiaker durch die Lattermannsallec fnhr, rannte ein Knabe unter das Pferd, fiel und erlitt durch einen Tritt auf den Kopf mehrere schwer? Verletzungen. Die erste Hilfe leistete derStaotphysikus Herr Tr. Kra-i>. über dessen Anordnung das Kind in das Spital übel'füln't wurde. (3 eb r be fähi g u n g s pr üf u n g.) Tie Lehralntstandidatin Fräulein Erna Eisn er, Schü» lerin der Sprachlehrerin Frl. Marianne C h i 0 s-s i n 0. bat an der Lebrerinnenbildnngsanstalt in Görz die Lehrbefähigungspriifung für italicnisck)e Sprache mit sehr gutem Erfolge bestanden. — (Hagelschlag.) Am 15, d. M. nachmittags stellte sich in Rudolfswcrt und Umgebung ein Gewitter ein, richtete ab?r. da es von einem Regengnsse begleitet war, an den Fcldfrüchien und W oen Weingärten keinen nennenswerten Schaden an. Die Schlo« ßon fielen in , boys zu Pferde sowie die Reitübungen der Kosaken als die hervorragendsten zu bezeichnen sind. Beschlos. sen wurde die Vorstellung durch eine Verabschiedung der ganzen Gruppe der Rough Riders. — Wer Zir< tusartiges erwartet hatte, der mag die Vorstellung unbefriedigt verlassen haben; auch ließen sich die Vorgänge nur an der Hand eines Programmes mit Verständnis verfolgen. Ter Wild-West wirkt in erster Reihe durch die Größe des Unternehmens sowie durch die Eraktheit der Vorführungen, und vou diesem Standpunkte aus betrachtet in er jedenfalls sehenswert. Jahre alten Franz Marinko, daß eu augenblicklich getötet wurde. -I. - (Ei n b r uchs d ie b sta h l.) Der beim Be-sitzer und Ortsvorsteher Jakob Suüa in Gaberöe, (Yerichtsbezirk Senosetsch, beoienstete Hirt Franz Ga5per6i<": brach am 12. 0. M.. als er allein zu Hause blieb, ins versperrte Haus seines Dienstgebers ein und entwendete einen Geldbetrag von 134 lv 84 !>, weshalb er verhaftet wurde. Gaüperüiö scheint etwas schNmch sinnig zu sein. —I. -^ (Alpine s.) Die Sektion „Villach" des Deutschen und österreichischen Alpenvereines wird im Laufe des heurigen Jahres einen Weg von der Station Rosenbachtal°Feistritz der neuen Karawanten-bahn zur Bertahütte am Mittagskogel anlegen. Gleichzeitig soll die Vergrößerung der Bertahütte selbst erfolgen, die den Anforderungen des gesteigerten Verkehres kaum mehr zn genügen vermag. * (Desertiert) ist gestern der Landwehr-infonterist Andreas Viöi?: er dürfte mit dem Zirkus Buffalo Bill gegangen sein. lC' i n u n b e t a n n t c r T a u b sl u m m e r aufgegriffen.) Am 12. d. M. abends wurde in Vrhovo bei Ratschach von der Gendarmerie ein unge» fähr 13 Jahre alter, taubstummer Knabe, dessen Ab« stammung uicht ermittelt werden kann, beim Betteln betreten und daraufhin den, Kreisgerichte in Rudolfs« wert eingeliefert. Toknmente hat der 5 Kronen vorgefunden. Ter Anfgegrisfene hat ein intelligentes Gesicht, einen vollkommen klaren Blick und scheint ein Kroate zu sein. Tafiir spricht auch der Umstand, daß er Opanken trägt. Er hat ein länglichesGesicht, braune Gesichtsfarbe, niedere Stirne, braune Augenbrauen und solche Augen, eine regelmäßige Nase und eben-wlchen Mund, gesunde Zähne, rnndes >lin», kann nieder lesen, noch schreiben und trägt ländliche Klei' dung. Im übrigen ist er gänzlich verwahrlost und voll Ungeziefer. Etwaige, die Identität dieses taubstum» inen Knaben aufklärende Taten Wolleu ehemöglichft dem Stadtgemei'ndeamte oder der k. k. Bezntshaupt-Mannschaft Rudolfswert mitgeteilt werden. - lM n si kko n z e rte im Badeorte Töplil;.) Tie Kurverwaltung von Töplch hat beschlossen, monatlich je ein Konzert für Badegäste dnrck die Rudolfswerter Biirgerkapelle zu veranstalten, x. — (Eine große Glocke) im Gewichte von 2000 Kilogramm erhält die Pfarrkirche auf dem Jauö-berge. x, — (Theatervorstellung.) Der Gesanqsklttb in Sagor veranstaltet am 20. d. M. abends im Gasthaus saale des Herrn R. Michelcic eine Unterhaltung. Au? dem Programme befinden sich mehrere GescmcMorträge. und der Schwank «1^6 pti^ki». Bei der Unterhaltung wirkt das Sagorer Salonorchesicr mit. —ik. * (V e r l 0 r e n) wnrde ein goldenes Anhängsel. Telegramme deß l. l. TeleMtN'ssmesMhenz'Mtalls. Wien. Ili. Mai. Die „Korresp. Wilhelm" mcl-det: Seiue Majestät der Kaiser begibt sich am 20. d. nachmittags mittels Hof-Sonderzuges der Staatseisenbahngesellschaft zur Eröffnung des uuga» rischeii Reichstages, welche am 22. d. erfolgt, nach Bu-dapest. Der Monarch verläßt am 24. d. nachmittags Budapest, fährt direkt iu das Nrucker Lager und wird dort am 25. und 20. d. die Truppen inspizieren. Am 20. d. vormittags trifft der Monarch wieder in Wien ein. Über spezielle Einladung Seiner Majestät des Kaisers werden der Inspizierung anch der preußische Geueralstabschef vou Moltke, welclier in Begleitung feines Generalaojulautcn Generalstabshauptmaunes Tommes am 23. 0. hier eintrifft, uud der deulsclie Militärattache von Vülow beiwohnen. Gemeinderatswahlen in Wien Wien, 17. Mai. Bei deu hentigen Gemeinde-ratswahleu im zweiten Wahlkörper wnrden iu samt« lichen Bezirken, darnnter auch im zweiten, dessen vier Mandate bisher die Fortschrittlichen innehatten, oie christlich-sozialen Kandidaten gewählt. Auch bei dm gleichzeitig vorgenommenen Wahlen in die Bezirks« vertretungeu des zweiteu Bezirkes, die bisher fort» schrittlich wareu, siegten die Christlich.Sozialen mit Ansnalmie eines Mandates. Rußland. P e t e r s b n r g, Kl. Mai. Durch kaiserliä>en Erlaß wnrde der bisherige Staatssekretär Gras Lauis' dorff für das Jahr 190K zur Teilnahme an den Sit' zungen des Neichsrates eiuberufeu. Petersburg, 10. Mai. In der von drei Mit-glicderu des Neichsrates entworfenen Adresse oes Reichsrates an den Kaiser wird, der „Novoje Vremja" zufolge, um An,nestle für alle gebeteu, lvelche mäh-reud der Freiheitsbewegung oie Grenzen des Gesetzes überschritten haben, ohne sich jedoch eines Angriffes auf fremdes Eigentum oder Leben schuldig gemacht z» haben. Ter Adreßentwurf werde in öffentlicher Sitzung beraten werden. Tie Amnestiefrage werde be< reits im Justizministerium beraten. Ministerwechsel in Japan. London, 10. Mai. „Taily Telegraph" »u'ld^ ans Tokio: Vicomtc Hayashi hat die Berufung "w den Posten des Ministers des Äußern allgenommen, Ter hierdurch freigewordene Posten eines Botschafters in London ist dem Baron Koninra angetragen^wor» den. Es ist so gut wie sicher, daß Nomina diese Stelle annehmen wird. Laibacher Zeitung Nr. 113. l055 17. Mai 1906. Neuigkeiten vom Büchermarkte. Hutter, Wanderungen und Forschungen im Nord« Hinterland von Kamerun, « 16 80. — Schoenfelder E. Faltenschnitt. « — >60. — Lahneln. Dr. Fr., Holzmalerei, « 1 80. - Gordon E., Der Tiefbrand. K 1 80. -«chultze» Naumburg P., Die Technik der Malerei, ^ 4 «0. — Luders A., Aquarellmalerei. » -90, — ^autnen.Roth, Anleitung znm Lederschnitt. X 1 20. -^audlen-Notl), Kerbschnitt, li 1 20. — Gordon E., «Imalerei, X 1 20. — Neidt it., Verführt und entehrt, ^ 1'20. - Barley h.. Per Fluch der Mannheit, i^ — 60. — Iungheirich. I. G., Eine 50jährige Eainn». ung von Haus. und webianchsmitteln. K 2 40. — Heinrich Ludwig, Per ehrbare Mann und die prostituierte Frau, ^ -~t)0. - Henne am Ähyn, Dr. O., Clarissa, aus den ouulleu Häusern Belgiens. X 1-44. - Wagners Buchhaltung sur Gewerbetreibende, X 2 Ili. — Trempeuau Wilh.. Die doppelte Buchführung für das Banlgcschäft. lib 04. — Toll» NlNt H.. Oluudrih der FabrilgeschnflsfUhrung. X 3. -Schmidt A.. Buchhaltung für Kolonialwarengeschäfte, « 3. ^ «chmidt A.. Leitfaden der einfachen Buchhaltung. X 2 40. "7 Rothschilds Taschenbuch für Kaufleute. X 10 80. - Röh-rlch W., Buchhaltung für Fabrilgeschäfte. X 3. —Neurath. ^r. M.. Elemente der Vollswirtschaftslehre. X 5 40. — Neu« mann Herm., Die Quintessenz der einfachen und doppelten Buchhaltung. X 3 K0. — Demme, Otte, Iansen. Clan-le» und Elfeld, Briefsammlung für den Unterricht in der kutschen Haudelslorrespondenz. X 2 88. Wilndt W.. Naturwissenschaft und Psychologie. l< 3 60. ^ Tann a Rich,. Schöne Stimme uud Sprache, X 5 40. — ^els. Prof. Dr. P.. Elemente der Phyfil, « 5 76. -A ""hold, Dr. Adolf F.. Vorschule der Experimental» MM, l(12. - Christ-Lucas, Garteubuch, 14. Auflage. Ic n ^ Svllntc Arrhenius, Theorien der Chemie, w U 40. — Fürst Krapotlin. Memoiren eines russischen "evolulionars, X 4 80. — Pichler Adolf. Wanderbilder/ m 5. 4l)-"Vichler Adolf.Marksteine. X3'li0. ^Borel I.. vollständiges Lehrbuch der Esperante.Sprache. X 1 44. — ^'"^ding G., Lehrbuch der Grafthostatil. X 4 56. - Pres. °er >«nd.. Von Leutchen, die ich lieb gewann, gbd X 540 s^c. lt"' Prof. Dr. Ldwg., Wörterbuch der Volkswirt. « !' ^'^N-, K 3. - itunze. Dr. Rich.. Die Germanen "' °er antiken Literatur. 1. Teil. gbd. X 1 50. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. v. KIeinmayr ^ Fcd. Vamberg m Laibach. Nongretzplcch 2. Angekommene Fremde. wranb Hotel Union. «. Am 13. Mai. Ritter de Elbert. Privat; Tfchunko. f""ller. Kolinel. Nernfeld, Zdrahal, wrünfcld. Soudel, Stein-^ Feder. Hupla. Schnitzer. Outtrer, Relapy. Otto. Fischer. Aether Mbl. Kflte.; Dr. v.Mojsisovits. Hofrat, Wien. -^/c'I"b' Kfm.. Giaz. - Ritter v. Hoffer. Landesgerichtsrat, ^ottschee. » Sulej. Direktor, Borstnil. ttfm,. Trieft. - Po-"r°ind. Winterbeiger. Kflte Prag. — Dr. Tuma, Advokat. b,.v ^ Taschner, Kfm., Brunn. — Lemons. Private. Ham« ^»- ^ Flala. t. u. l. Hauptmann. Olnnih. — Tomstt, s. Frau, X.««^ F'schbercl, l.u.l. Major. Pola. - Brondino. Nl d°v s "'^'»' ^ Stern, Kfm., Iägerndorf. - Weis,. Kfm.. Verstorbene. Am 14. Mai. Evitoslav Peruzzi, Vahnbedienstetenssohn, 7 Monate, Martinbstrahe 21, ^U8»i» eanvu!«. Am 1 b. Mai. Karl Malinovsky. Schneider, 63 I.. Iapeljgasse 2, I^mpl,n»»,-c:am. — Johann« Pavöel, Arbeiters-gatti», 32 I,, Hradetzlydorf 12, ludvlLuIa»«;. — Alois Lamovsel, Schuhinacherssohn. 16 Tage, Floriansgasse 24. O»t»rrl!. ^»«l»l»»mu« »onili». Am 16. Mai. Alois Mancini, Zuckerbäcker, 72 I.. Rathausplah 11, Rheumatismus. Im Zivilspitale: Am 13. Mai. Franz Vezlaj. Taglöhner, 56 I., 0»°. ^r»«?nn u» pulmnn. — Josef Tratnil, Inwohner, 61 I., rueu- muni». Am 14. Mai. Lorenz Ceparis, Kuppler, 33 I., I7Ie«r« vontriciuli. Meteorologischc Beobachtungen in Laibach. Seehvhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ,a ü u. N. 722 ö , 16^3 SM schwach bewttltt " 9 . Ab. 722 1 14 8 windstill . 17.l?U.F. ! 720 4! 13 0 » Regen > 2-2 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 14-5°, Nor» male 14 2". Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Seide ist Mode. 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Ratengeschäfte, die den verlosenden Nach» laß von 10 Prozent anbieten, verschweigen, dah sie die Fabriks-preise. die jeder Händler einzuhalten verpflichtet ist, vorher um ebeu diesen Rabatt oder noch mehr erhöht haben. Die bekannte hpsmanufaktur für Photographie R. Lechner (Wilh. Müller). Wien. I., Graben 31, bietet ihren Abnehmern wohl die sicherste Gewähr eines durchaus soliden Kansrs. nicht bloß weil ^ie nur verläßliche Apparate führt, sondern auch, weil jedem Käufer Gelegenheit geboten wird, Unterricht von fachkundiger Seite zu erhalten, zu welchem Zwecke das Atelier gratis zur Verfügung sieht und auswärtigen Kunden über Anfrage fachmännische Rat' schlage erteilt werden. Der wirksame Schuh gegen den Kauf eines nicht konvenierenden Apparates, gegen Zeit. und Mmerial-Verschwendung, der in dieser Einrichtung gelegen ist, sollte nicht unterschätzt werben. Die Firma R. Lechner (Will). Müller) versendet ihren Katalog an alle Reflektanten gratis und franko, (2154,2-2 Tamburaschenkapelle „ßranicar" konzertiert,5* im Grand Hotel „Union". Allen hochverehrten Herren in Gottschee, von denen ich wegen der dringenden Abreise mich nicht persönlich verabschieden konnte, meine Empfehlung. lieisnitz am H.Mai 1906. "^»'achtungsvollst Krälik Bohuslav, (2222> k. k. Evidenzhaltungseleve. Oklic. Vsled tu8. fiklepa z dne 12. maja 1906, oprav. »tev. AI 187/6/5, dovoljena proHtovoljna prodaja v zajmftèino zamrlega g. Josipa Travna v Ljubljani spadajoöe premiènine vrsila se bode v ixmedeljek. dne 21. iua,ja t. 1. dopoldne oh 9. uri na zujiUHtnikovem stanovanju v Ljubljani, ZfcloiJkca OMta itev. 15. V Ljubljani, dne 15. maja 1906. Aleknander Hudovernik J. r. (2221! 2—1 c. kr. notar kot. sod. komisar. Knrse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Knrsblattej vom 16. Mai W0tt. Die lioticrlrn «uisc uerslebcn sich in NroncnwHhrmig, Dic «otierunq sämtlicher Altie,, und bei ..Piverien Lose" versteht sich per ^tiicl. Gelb Warc Augemeine Staats» schuld. «lnheitliche Me»<«: ^H'"- Ncuersrei. ftrm.e» be t° )^°" ^p« Kasse . . 99 ?„ UU »0 ^3'^Silber («pr!l.0N.) l««0« Ktn«.«, . ' - ' - ' l'"""« ""'7N l8«4n " 'W fl . . 2»4 «!> »«'! ^°atSschnld d.i. Reichs. . "«tretenen König, ".che unj. blinder. Kt "l« in Klonenw. stfr., «belt« ^ «5.?^ ' - - 4"/n z9R,l-45S'bO « M, Zburn-Tirol «0l» fl. ^^^ ^- ü"/„ .... 481'- 433'- Gelb Ware Pom Ztnate ,ul Zahlung übn» n»mmenl «iltnlmhn>Moritat»» ?bliga«»ntn. Äühm. Westbahn, «tm. 1895. 400 Kronen 4 "/„. . , . 9» »b 10« ^> «tlisabethbahn N«n und «any M. 4 al, In"/«......117 40 118 40 ltlisabethbahn 400 und L000 Vl. 4"/„........11? 5« 11» 50 ssranz Josef. Nahn . 4<>/„ . 99 üü 10« 55 UüN'nali/,, Nahn Loo fl, S. !i"/u 112'— 1!:>'-«jorarlberaer Nahn 4"/« betto per Ultimo 114 15 114 3b 4"/« ulig, Rente in Kronen währ, Nsrei per Kasse , . 95 ?k> 95S5 4"/„ betto per Ultimo !»» t>u 96 - »>/,"/„ betto per Kasse , »n » Una. Prämien.«»!, k 100 sl. , !ill «5 2l» !is> de«o k 50 sl. . Ll«,-— 27-s>2 159 6^ «"/„ ungar. tt>runde»tl,»Obli8. 95K5 W'^5 4"/„ lroat, u. slav. Grundentl.. vbliss........9?'-. 9« — Andere öffentliche Nnlehen. Nllsü. «ll»be«.«lnl. (div.) 4"/u . 9«vl5 9715 Vosn.'herceg. Lisenb. »Landes» Nülehe» (biv.) 4>/,"/r> - - l0U'4!> 101-4U 5"/<> Dona,!'Neg..?lnIelhe 187« ,<,5-2b 106-25 Wiener Verkehr«'«nleihe 4"/« 99 z» 100 »u be«» il»0N 4"/u !»<»«-> l,x» »'2» dcüo ^S. od. V.) . . . 121 ?b 122 7l, detto (1«94) .... 9»<«o 99 80 detto (1898, , . , , W'5l» lou ^! drtto (1R>0) .... 9»ü» 10U 50 delto Inv.°«.) 1902 . 9!»'s,.', Ino 60 ^orstbaü Anlelien verlosb. 5"/u »»'?t> i<»(»'/5 Vula, StllatKelscnb.-Hyp.>-Nnl, 188» Gold , . . . «"/<> 119-851llu.iü Vula, Staats < Hypothelar Unl. ,892......«"/u 1»'N5> 20-Ib Velb Ware Pfandbriefe ,c. «°dtlllr,,alln,öst.in5oIDl,4"/„ 95^0 99«» «öhm, Hypolhetenbanl verl.4"/» 100 — luo gu 8entraI'V°d..Kred.-Vl., »sterr., 45 I. verl, 4'/^/° - - "3— —_ Zentral «°b.-»reb..Vl., «sttri., 6b I, vcrl. 4«/. . ..- !00" I»1I° Kreb.'Inst„eslerr,,s,Vtrl..Unt n.üfsen!l.«rb.«°t,^vl.4'/« »9 50 io,>.,<, Lanbesb, d. Kön. Galizlen und iiobom. 57'/, I.ruckz. 4«/° 98 4U »»«0 Mähr. Hypolhelenb. °eil- 4"/» »»»b 'o?l, hstlo ÜM, 1904 10U- 101- Österr. Norbwestb. iC« sl. 2- - '»«'" ""40 Zlaatsbah» 50« Fr, . . - - "»'" "»950 Sndbahn 5 »"/<. Jänner »Juli 500 str. (per St.) - - «^ «8 75 Tüdbahn k 5«/,..... lL4°0 i»5»u Dwerse Lose lper «lii. M»rzm»llche Lost. 3°/u «odenlredit.Losc .Präm..«nl.v. lOOFr.L"/!, 1W'— iO9-ü<, Wnnerzinllichl fost. Vüdap.Vüsilila ^Domba») 5 fl, »»'60 25 «0 «rrdillosc ,0« fl...... 470- 480- Llaiü-Uose 4« fl. tt, M, , , "2— 152 - Osener Lose 40 sl..... 164'— 174 — Palfsy-Loss 40 sl, K, M, . . l«5- 175- »>o!ei> «ll-uz, «st. Ges, v,, 10 sl. t» — 5!».°>u »io!ei, „reuz, una. Ges. v,, b fl. 3N70 32 ?<> Niidolf'Luse 10 fl...... 57— UL- Salm.Lose 4« fl. K. M. , . 20b — 212 — Gelb Wair Türl. E..U..Anl. Prüm..Obl<». 400 Fr. per Kasse , . . 15« 50 15< 5 wiener Komm »Los« v. I. 1874 5»0 — b«950 Veiv..Ech.d. 3"/uPiäm..schulbv, b, Äobenkr,.«nst. Em, 1889 92- S» - Aktien. Ul«n»pl,rt'Nnterneh«nng»n. «"ssig.Tevl, «tisenb. 500 fl, . 2390— 2410 - Böhm. Norbbahn 150 fl. . . »?»'— 377- Vuschtilhrader Ges., 1., l. l. priv., 5<»0 fl. «Vl, 10»I— 1031- Duz.Uobenbacher «tisb, 4V«Kr, 540— 544- ffeidmlliib«.Norbli. 1000 fl. «Vl. 5710 — 5750 — Lemh..2zsrn,.Illssv.«tlsenbahn' Gssellschaf», 2<»0 fl. G , 579— 581 — Lluyb,öslerr,Trieft,,500fl.KVl, 770'— 775'- Öslerr. Uiorowestbahn 200 fl. L. 44«— 448- bf>to(I>t,1!,)2!>l»fl.V. P.Ult, 4l,n — 45« — Prllg.l>uxer-75 «?9 75 Nübb. 200 fl. Silber per Ultimo 133 75 i»4 75 Sübnorddrutsche Verbinbungib. 200 fl. KM......41» — 41L50 Tramway. Ges., neue Wiener, Prioritäts.Nltien 100 fl. . — — —-— Ungar. Westbahn (Maav.Vraz) 20« fl, S.......40«- 408 — Wr, Uolalb..«Nien.«es, »00 fl. »50— 1«, — »anlen. Änglo.Österr, Ban!, 120 sl. , . «I« 50 81750 Uanlverein. Wiener, per Kasse -— — — dettl, per Ultimo . . . 56» 2b ü«4 «ü Vobcnlr..U»sl. 5sterr„ »OOfl.S, N»«— I0t>l — tzn,tr..Bod..K»bb. »st.. 200 fl, 55«— 5S0-»rebitanstalt für Handel und Gewerbe, 1Uu fl,, per Kasse —— — — detto per Ultimo SSO 75 «91 75 Krcdilbanl alla. ung,, 200 fl, , «19 - »20- Dcpositenbanl. all«,, 200 fl, , 452— 4b!> — «tstomptc. GesrNschaf!, nieder» österr,, 4<»o Nionen. . . b64' - 56ß'-> Giio» unb Nasseiwerein, Wiener, L«!> fl........400— 4«b' — Hypothekenbank, »sterreichische, 200 fl. U0"/u E.....»94 — L95 - Länberbanl, «strrr, 200fl. per Kasse.......-'- -- del!« per Ultimo .... 43780 438W ,.Merlur". Wechselst, «ltien. Gesellschaft, 200 fl. . . . »38— «44'— »elb Ware Öslerr.un«. Banl 1400 Kronen I»84 — 1»98 — Uüionbanl »00 fl...... 55» — 5t9'— «erlehrlbanl, allg . 140 fl. . »42 — 345 — Iud»Nl«'zl»l»r«tz»»»>e». Bllllgc! , nllg. üfterr., 10U sl. . 1«»— i«o >0 BrüxerKliblenberab'Gfs, 100fl. «b8 — »>»- — ltlseichaliiiw.Lcihg, erste, 10» fl. I»l) 50 190 — ,,t!r', Tiezelguhstahl» F,.«,.«, »00 fl, , , . 548- 550-50 Präger Visen. Ind,.<»es, Em, 1905. 200 fl...... »750 — «770 — !«ima.Vlurany >V»l8o>Iarjaner «tisenw. in« fl..... 578 «2 5?9»l> Lalgo.Tarj, Steinkohlen 100 fl. k«n- tz».z« .,SchloglmühI".Papierf,,»0(,fl, «90'— vo«-— „Schobnica", A'V. s. Petrol.. Inb., 50« Kr..... «54— »44 — „Steyrermühl", Papierfabr« unb V..V...... 4«0— 4<« — Trisailer Kohlenw..G. ?o fl. . 2?« — »«y-— TNrl. Tabalregie.Ves. »yy Fr. per Kasie . — — — — detlo per Ulttn» 400- 4« — Waffens..Ges,, öfterr,, in Wien. ,00 fl........ SO?'— S11 — Wagaon.veihanftalt, »llgnn.. in Pest, 400 Kr..... 6»? — »8, — Wr. Naugrsellschast 100 fl. . . 1«»'— 17», — Wienerbergei- Z!,gelf,.«ltt..47 zhf«, Valuten. ^ ^raülrü.Etücle , ^ . . ' !°'^ ^'" ^.Marl-Ttücle. , «z!? !3.?? Dc.ttsche Neichsbanlnoten ! ' i" 3^ ,:?.« ^WI,l-„i,chr «anknoten 9ü "5 ^..7? -«ubelNoten , , , ' ,^° ,^,' Ein- -vxxLct. "V»xlc«.ia.f Vo" «enteil, I'randltrlefen, |»rlorHAle««f Ahllen, >evUen und Valuten. ^____Los-Versicherung. ______ Privat - Depot» (Safe - I>epo»itH> Ver^iaiung »on Bartlnlaf«« im Ktnt»Korrtii1- •** »>f »Ut-»»H*-_____