^U l,78. Dinstaq am 6. Äuqust lM Die „^.nbachcr Zeltu,!g" erscheint, mit «usnahm, der S°„n- und Feiertage, täglich, und losset sammt den Vtilagtn im ssomvtoir ganzjährig 1l ft., balbjährig n fl. 50sr..mit^r,uzl'a!,l'i,l! (5o,»p. t">r c,<",zj. 12 fi.. haldj. « ft. Für vie 3>»^I»ng i'l'S ^„s siild ball'j. 50lr. !»ehr,,»entrichls». Mil der !^l>il portofrei gail^j.. unter .«treiii^üi' uns ^."lu.fter '.Idrtffe 15. il.. bald,. ? st. äu tc Iuscrli 0 nsgct> ilh 1 für eine Oaimond'HpalltN» jtile oder l»en Aaum derselbe», ist für lmalige Ein» schaltung «» lr.< für 2mc,lige 8 lr.. für 3ma!ige 10 lt. u. s. w. Zil diese» Gebühren ist noch der Iusertione» Ünxrcl per IlO lr. für emc jedl>)maligt lllnschallung !Nüj«. j» llchnen. I»s«rale di« ll) Zcilc» loflen l ft. <<',- ic. iin ^i ^i^l, I ft. 40 lr. fur 2 Mal u«? >>0 lr. Amtlicher Theil. Kundmachung. ^. Diejenigen Bewerber, welche im laufenden ^olarjahrc zur Staatsprüfung für Forstwirthe gelassen zu werden wünschen, haben ihre nach Urschrift der Ministerial-Vevordnung vom IN ^"z,8l><) (R G. B. <1« 185N, At. XXVl, ". «^ G^ y^ belegten Gesuche zuverlässig biö ^"' ?lugust l. I. bei dieser k, k. Landesregierung ""Cringe«. K- k. Landesregierung Laidach am 3ten August l86l. ^l'- Alirl Asscililsch Edler nonRnünsek m p, k. k. ^andeschcf. Richtllmtlicher Theil. ^ t. Neskript vom HR. Juli. ll. versa«? ^"ü,„ '"' ""^ Vcsißfäl'igleit Allcr. die Au». Eiüsi'i^ ^uierlichcil Ftohne» und i,'elstungcu. die die )', '"^ dcr allgemeinen Wcyl« uud Stcuerpfiichl. frühe '^^"""^ ^6 Wat'Iiechtcs z»,» ^lN'dl.isjs .n>f Oltcch ""^'^"i^te «lasscu. sind dcicilS dl>-.ch t'as c,,, ,'^'^'p>om l'tstaii^t. — I" Bezicduxg auf Sieurl' ^« lql"l>sjtri, slaild dem llügarischsu ^.'aüDla^c ,mch "ahm ' ^"l'"ss»llg uur eine scyr l'crugle Müfiliß- ^»li/f ^'' '^<^en hie Ii'sichSue»fassuu^ ^cn Wtl« tu„.?s ^^ ^ts.immieu Neich^ralycö auf alle Gat n»«"z," ^^'l Stcucr. und ^iiiauz'Ail^lltgei'hclte!,. »a« dlt, !!'. ^'^ "lich «us Die Regtluua. dtS Geld«. Äre. ^bon. '"^' ""l> ZltislbaukiucscnS. auf die ZöU,. ras ^aa,K,"^ ^klrqs«p!>,nwlst!i. die Voranschläge deO 3li>,^.^"sl,a!lls. oir Iplslflulg der StaalsrlchlNll'as« Nlif ^,'^l'l>o die Rtsullals der ^iiializgeliaiunq. tmim bests», ^ ^ufnadmc neuer Ai'lchcn. die Koiiucilinlüg l!,„. "^r StaatSschlllden. so wic auf die Vrläxfte. E>,^' ^'l'wandlliuss ii„d Velastong deS uublMlgllchcu bem "^'"^ikns .nlsdebüt. iu welchen Glyeiisläiidtl» Ulqff/^"^^!ln Randlage line Emftußiwhme luc,na!s War l,u""^" '^' ^ ^" Velrrff drr HecrcScr^änzuu^ ^ü'liss. '^ ^^ u„q^rische ^an^tag mwrscharct dlö rcm stand?,, "^^"N'^". "^ odcrslei, ^cycuShclr». zu^c- theibi " ''""Ues. die adelige Iusuilskliol» zur Ver« ^e"h"lt"" ,^^ ^"l>kS lraft tissexer Machlpl)l1lom. ^" al!," '".^'^" ' "lllrdin^ zur Mitwirkn»^ dcril. ^"'g mrqe>,l)c/I "'""'"' ""^^cm die MilitärpfiichlSa», tathes n,^n,?! W'lluu^ttcise des qesammleu Reichs- °"t>ere„ l'?.^ '"' ^'"' '" '"^,1, U"aaru gleich aUe» """„^ find ,7 s.^" Monarchie sei»e elicumaßige Ver- ^"eiosamer lU ^ ^"^"' b"0 ein alle» ^»dcrn !"" im Nlich^"""'? "^l iu be„ ^no.agcn. sm,- "U"il der lo.s^. ""Nudelt wird. kau» .me Schma- ""e "clal.sch. '^'l kann "^urch. da dem NtichSrochc !"' ^"'dt. ?, ^.""N ^" Seite steht, d.e d.n eiuzcl. !°""nen wild d^'." '"" "" z'lsvl'ttcrllu Maüe z„. "' s° wie es «n^"^'^"""^ Sy«en. nur ersw- °uch g^.ß ist ^ daß durch die Beyand- luug qemtmsamer An,islesssul'liteu »or dem t'i:' Ge» sammlmonarchic umfasse» dru Vertrellin^skörper t>ic 'KlachMcllima. OcNl7l,i> gswiiinen muL. — F.n^t nun» iuShrsc^tre oir ilicht^ma^yalifchtll Ällvodncr Nna..nnS in's Auc^c, so lis^l es öl)»? Zweifel im wc>l)!uclftli,ids'eu )»ttltsss otlsell'rn. slch uiü'edix^t der Rcichöocrf.iffliüg ai^u» fchliestl». weil ste edrn rariu den kiäfli^Ne» Scliut) sinoen grgen die »ic uellä'u^üele» Hupreinalirlilslll-Dlln^sii r>eö ma

ari>che» (ilsmeülc,?. wllch^S üch n» c>ie 18^^^er Gl's.pc ^>m Tlirilc »nich osßDalli mil so Hloöer Zäl'i^k'lt anllammerl. um dic andsren zal'l« reichen Vollsslamme seiller ^urifelbaftcu. l.'isl)er nichl bcwälitteü OloßiNlltli ^1 ill'llantworten. Mit vollem Rechte l'at daö k. Res'lipl alle jrn, Oesrhs des ungarische» ^iindta^es ans oen« I.,!)^ !848. wclche mit oem Olloder-Diplom nno der Ncich^. Verfassung im Widtisprnchc ßeblu. und wclche clieuso srdr qrgcn die plagmalische Scinkliou und qcgrn die Rechte des GcsammlNaatcs. als gege» l>ic Rechte der »ichl'lnagyalischln Bloölkerung dcr ungarisch.» ^'audrr uerstoLoi. abgllsunt l,nd drn Landtag aufgefollert, oieselveu einer Rculston ^>i „ilicrzithen. Mil Rechl dal fclncr das l. R.ikripl — fesldallrud an d,m D>> plomc uom 20. Oltoder 186tt ui'd der Nlichöuerfas. sling. den un^iNischeil ^andiag aufgefordert, für die I.nifcnre Slssion seine 5!tt>>'/0ldnltlU iu den jeßt tagenden Neichsrall) zu fcnre» »no l'icdurch den O'n-fiuü dcs ^andls auf jene gemeinsamen Angrlegelikei' ten zu wadrcn. welche längsleus im Monate ÄngnN zu verbandcln une zu l'sschlietzen al der unl^arische ^.'Nl'tag llitt Rcätt. den Rcchtöl'oocn dellls«itö al'cr ist d>. Oilllglcil der Äcschlnsse loüN'tull^nslltl Vertrellingskölper mil durcb die Möglichkeit der Tl>eil. nayme aller liercchnglcu Vlcmente. nicht al'tr dulch die wirtliche Tlililnad»" derstlt'e,, bedingt. Korrespondenz. Wien, 4. August. iD Die Vorgänae der Ichten Tage diessl Woä?e daben dei den Zeiluügslcssrn eine eigene Dls;li.'li» litluorgerufen. Nall'lrlich »älU der erste Vlick renel. l'eu. wie immer, auf die Telegramme. Alur nicht jene drr Wrllstliote Velli», ^ouro» und Paris stüd es. welche die meiste «UnziehlMgslrafl auf sie ülicn. nlin. alle Welt wendet sich z'",sl den Nachrichie» aus Agram. Pest uud Prag z». Vcfiicdigung urrmögru weder die Eine» noch die Ander,, zu l»cteu. Dcr Vlschlnß del« Agramer Landtages- den Rcichsrald nicht zu beschicken, dürfte ,mch den Erfahlunge" dcr jüngst uersiosscucn Tage la»m nuhr irgend Iemau. den. am wenigstt" die maßgebenden Kreise ül'elrasckl lialien. Es unterliegt wodl auch keinem Zweifel, daß an el'lü dieser Stelle die cuenlucllen Veralw>"gsu zu selir posllivcu Peschlüsss» sslfühlt habeu werden. Der 5lonslqne»j gegenübrl musscn analoge Ursachen wohl a»ch stets analoge Wirlungen yaden. Deunusolge dürfte daß lais. Patent vom N. vergangenen Mona. tcS. wodurch die Auflösung des Landtages von Istricn dekretirt wlirde. bald uicht mebr vereinzelt dastehen. In Pest verhalt man sich einstweilen fortwäh» rcnb passiv. Obwohl es eine aUgemei» bckl,n»te ThatsaHe ist. daß die Antwort auf das kais. R^slrirt. deren l5ntwnrf dem Avgeoroneten D<>ak ilveriraqen wurde, bereits feit dlti Tagen vollendet und unter pcu Mitgliedern geruckt in Zirlulliüc»» gssspt ßu»gsN wieder aufzunehiNl,,. WoUie man oorläling unr den PeschluL d,^ Agramer ^ano-tageS abwarten, oder das Hyfttm des Zaudcrus und Zögerns auch in Znf»„st aünecl): elbalteil und dur^i« fnvren?— Riemaud kann das sagen. Oine deute hier zillülirküde Velüo». der ^n ^lge morgen eiue geheime ssonfelenz der Repläselllanlen. l»l V,ratdu»g von Deal's Hittwurf. zusammclllreleu soll. »«uö mil Vorsicht aufgcuommen werden. da die ungarischen ssorrespondenzbureanr dieser ^elslon mit keiner Sull'e erwähnen. Wie wenig Hoffnung auf eine güiliche AnSglcichung der Differenzen zwischen Wie» und Pest selbst an die Adresse Deal's geknüpft werden, wnrre bereits erwähnt. Und es steigert demnach nur ben Ernst der Situation, wenn man heule hört. daü selbst dieser Elllwnrf nur wenig Aussicht habe. angenommen zn werben, (is ist dieü um so bemellenöwertber in einem Mom,nie. wo die Zeit stets näher brranluclt. in wllchcl die Hlompellnzfrage deS 3ielckKl«,lhcS ein fur aUe Male geloü werden soU. indem dtr engere iu deu wciterl» Reichöratb sich vlrwand,lt. um dann rie wichtigsten Angelegenheiten des Reiches tudgilllg b,» raiheu und beschließen zu lönnen. D»'P unlcr solchen Umständen Zwischenfäl^e. wie die Prager Judenverfolgung, doppelt bedauerllch er» scheinen müssen, braucht wahllich nicht erst gesagt ,u werden. Rn Verbindung zu bringen. bcgnügl man sich nicht über dieseu Vorgang im Mgemcim'll sein Vcrdilt zn spiecheu. sondern fo»'l'inirt deuselben im Pesonderen mil den N.uiona» liläiSbestlsblingen t»er Zeit. Beide Parteisn erheben sich. Hüben und drüben werden Ai'säicnmngen und Darstellungen zu Tage gefördert, welche Vcrdachti» guugeu allgemeiner oder peifönlicher Art inoolvilen oder zil involvire» scheint», lind ehe m.in sich's vl>l-sisdt. bat d.'s Ganze li»en politisä'cn Hintli-grnnd von sehr düsterer Farbnng, Vorläufig >sl disß aller« dings nur auf dem Papiere der Fall. in den Korrespondenzen und ?,ilarlikc!n der Aläller. Aber leider bleibt diese Färbung nicht iu dicssn ena.lt, Hrcis ge-bannt. Mil VlipcsschucU'' ergießt sie sich an« dem-sslbkil über die Massen. Das Woit wird Fleiss und '^!nt. Was einige nicht ganz unbefangene 5lorlespou» deuten ursprüuglich. wenit alich irrig au der Sache faben. das ist durch eine» irmlugeu t'l>l'ulu5 vilio.-us die Sache mm wirklich geworden. Schon I'ört man neben dem: „Treiben wir die Juden aus!" auch: „Treiben wir die Deut scheu auS!", und der Stlaßluerzlß zwischen einem Hnusknechl »ml» einer jüdischen Hausirerin ist zum Attentate der Eichen gegen die Dlulschen geworden. St« und nicht anders verhält sich die AngfltaenlM, «"«» sc> """ 7 "'?' alauben Sie mir. von der angeseh,,« m'd be..rip,ilt. Was das lnt.Uigenle Pu«. 5RO blikum an den Prager Vorfällen einzig nno allein ucf peinlich cmpftüdcl uno criegl. ill. daß »ine Jude nverfolgnng übe, Haupt no» werden. Daß »as Ganze >,ur der Anfang eines En-dcs sein solle, oürfie glücklicher Weise fchcn in den nächsten Slnnden widerlegt werden. Dcr diesige Turlitruercin nimmt einen raschen Aufschwung. Er zäblt bereits 3N0 Milglieder. Heute macht derselbe. itiO Mann stark, einen Ausftug mil del Wtsllmli». Morgen Adcnd wcrrc» die Mllglieder dtssell'en idle» Dcpulirleu für den Berliner Tnrner« tag das Geleite bis an die Nordbahu gcbcu. Die Frau eiocs hiesigen GemcinderaibeS hat dem Verel» rinc psächtige Faline in ten deutsche» Farbe» zlim Gelchenkc gcuiachc. welche morgen las erste Mal uor< gcllagen welken >V'll M's Protololl der lcytcn Sißun,; wird verlesen Nüd alö richlig anerkannt. Nrlalidclieu'illi^nn^cn werden erldcilt und sodlnm die W»ihl dcr Schriflfudler vor^eiiomnicn; ein Tl'eil des Vurcaur üdernimmt dcis Sfrutinilliu, Kromer motivirt seinen Aotrag alls Ncvislon und Nlor^anistrung der Nolari.ilsordüllnq. die ilim im öffentllchen Interesse geboten scheint. (Wir drincze» Kroiner's Rekc in <,'.vl<'n>o.) Das Haus beschließt, den Antrag an die Ab< lbeillmgen zur Vorberathung zn nlierweisen. Cuur motivirt unter dem Beifall der Versamm» lnng seinen, Antraq auf Neuision des für Miltelschn» len bcslchei'ten Nn!srrichliftfübler milgclheilt. Schluß der Siynug 1 Ulir. Die nächste Siz-zung wird für den 12. d. M. anderallml. Die Node Kromer'S, Nllt welcher er seinen Alttrag auf Neoision der No-tarilit^rdnuug begrnndcle. lautet wie folgt: „Näl'cend meiner mcl?rjähngln dienstlichen Vcr« wendung yalle ich Oclegenheil zu einer vielseitigen Wahrnehmung, daß das Notarialöinstüut in seiuem derzeitigen Wirkungskreise (ein Nnf Ilnkö: i/auter!) dem uon der holden Regierung damit beabsichliglen Z'recke im Allgemeinen nicht cnlsolcche. vielmehr auf den Wohlslanc und auf tie Stimmung der Masse dcs ' Landvolkes im Allgemeinen nachlhlilig einwirke. Diese Wahrnehmung bot mir den Anlaß zu mei< »cm hcnte vorliegenden Antrage. Obschon ich nur nicht ucrdchlcn kann. daü ich ^»lch die beanttagle Itcuisio» der Noiarililsordnung nno dnrch die von mir ai'gcssrebte Ncorgan,strung dlil Nolariatsinstiluies auch die Iolercsscn vielcr Ehrenmänner unsanft be» rühre, sl> dalle ich andererseits fest an der Anschan« ung. daß jede Iiüclslchl auf Privatinteressen uerstum« men mnssc, wenn das öffentlich allgemeine Wol)! übclwiegcno in die Wagschale fällt. Eine nähere Peiprechnna, des fraglichen Iüstiln^ lcs gllNlbe ich aus dem Grunde schon gegenwärtig anregen zn müssen, weil meiner Ansicht nach hiern, eine Al'düfe dringeno noihwenoig — und weil für veu Fall. wenn nuin Aulrag der elfolderlicben Zn< stimmllng slch erfreun solNs. dem Hollen Hause zn< allich Oclegküheit gedolen ist. schon dei der Prüfung d,r NcgiernngSvollage über die künfüge Gcrlchlövlr. fassung uno l>aS Gcmtlud.wcs,,'. sobm re »nt^l-li, in Erwägung zu ziehen, ob das Notaliat kllnflighl, nicht den ^czilksgcrichiei, oder allenfalls den Gemein« c>en zuzlilucl!»!!. odcr wic im Falle s.ll'ilsläüdlg.ll ,5»rl« bcslandes seincr Aufgabe entsprechend zn regeln sei. M«l!le Helrei!! Ich will Ihnen hier lllne ora-lonschcn Phrascn. sonccru nur Thatsachen uorhalien, die ich il'ählllll) meiner mchijähilgcn cienslllchcn Vci« Wendung fast übcr^Il wal!s^c>wlumcn, Tl)als.lchl'il in jener o»llen »ngcschlniükil» Wahlheü, daß S>c al>ö rexsllbe» über die Zirecl^äßi^kcil oi)er über Dlc über« wiegend nachll>eilige lXuckilillkl!!!., des oer^iKgen Nulanatö-Institutes nul voller Beruhigung abspre« chcn köl,ne. Wer einige Zeit am Lande gelebt, wer iilöbe» sondere mit l>er ^««oailüirung sich beschäftigt Hai, der wird auch dic Ucbcr^llgung gewonnen h.lbc». daß d>c Anforocruügen oes ^anduoll.s an die öffentlichen Orgune in» Allgemeinen auf ein sclir bescheidenes Maß sich leon^ircn. TMullichü gelinge Bcilcllelllng u»c> billige Gebührcilbl'messnng ei»clscltö. dann schnelle uno gelechte Ablnlfc l» den verschieccnen Anliegeo und eine gleichmäßige Aeb.inc'Iuüg t>ss Parl.icn ac öffentlich.l> tDiglNic. Fnr die Sleueiu. dle es enirichtel, will es von >e>» nem '^ezllksamtl mebr pn alten seinen Nechtöangelegrn-l)lllcü «.'eitrelen, mit jedem Anliegen llinnllchsl schnell enlferligl. nnd nicht elst nul dosten und Zelluellnsl von einem Anne zum ander», oom Ponllno zu P>-laluö heilimgeschumlnclt iverde». Diesen glwiß b>ll>« ^en uno lieschelocne» Wunsch'» dcs ^.»novcUkiS cnl< spricht jedoch das ocrzcilige Notariat >n gar keiner Richtung. Denn nach der Notallcusorruung habe» die Nuiare in ll'lem eigcullichen W!rlu!igi?treise über Rechtsgeschäft»! der Parteien, öffcoiliche Urkunden alls-zllnehmen. diese zu verwählen, lilevon Ausfertigungen und Abschrlfien zu ertheilen, über b,fli,nmle Tl)at-sachen Vcurkmldungen aliszlillellcll, >!»» anf Verlangen der Parlcien auch P!l">'llillunden zu uu. Ich wlU dal'er in lur;en Umriss.n delcuchlen. «n wieferue das NolarialS - Inüillli m oieser Richll»,g seiner Aufgabe und dem beabsichtigten Zwecke entspreche. Vorerst zeigt eS die tägliche Wahrnehmung, u»d die periodiich den Gelichlül'öien vcrlulegenrcn Aus» zügt auS ten NolarialS - Repertorien lltfern hiefür ren vollen Veleg. daß die Nolore die Ulkunden über RechlSgeschäfle der Parteien nicht in m.lleneller Form. sondern zmneist nur c>lS einfache Prlvalurlllnocn auf» »eyinci,. hildurch also in eine gewisse Zn.>lller!tcllun.j gereilhen uno von ihrer eigentlichen Ausgal'e. von der Aufnahme öffentlicher OrknnDen, vollends abwclchcn. Als Grllnd hlefür läßt sich zwar so Manches, wie z. V. das Begehren der Parlnen und delgl,ichcn. vorschüßen. Allem lhnlsächllch sind biezu wol» >mr ^wei Motive vorwallend. Borerst ist tie Aufnuhme rer eigenlllche» NoiariatSalt!,' an gewisse Föinllich-leiten und Vorslchlen gebllnden. deren genalle Beobach. lnng den Nolaren zu unbcqnem und zu beschivlllich fällt, daher sie lieber in rie minder lästige Form einfacher Prlv^tnrknnre» liolcnken. Znoenl aber si»o für alle eigentlichen Nolarialsakle geivissc Gebühse» gcseßllch feflgestelU, welche bc> sonsllger Al)l>o»ülg nichi überschrltten wetden dürfen. währenddem für bloße Privalurlunden von ibnen eine arbmäre Enllobnnllg angesprochen lverden k.nn>. die nnr in dem F.ille. wenn sich eine Pailei beschwert erachtet, der lichle» lichen Mäßigung unterzogen werden mnß. Es ist t»al)er natürlich, daß rie Notare unter derlei Vc» bältnissen zur Umichiffmlg jeocr tarifmäßigen Ei», schräukung lieber jene Gcschäflsjorm wähle», bei der sie das Honorar nach eigenem Ermessen ansprechen können, uno so geschieht es denn, daß ihnen die P.u< teicu für einfache Privalurlunren ein viel höheres, öfters auch ein vielfach höheres Enlgelt bezahlen müssen, als wenn diese Urkunden notatieU anfgenom» men u»o tarifmäßig wären verrechnet worden. Dagegen steht zwar ullcrdingS der Weg der ge» richlllchen Adjllstilllng offen, welchen jeroch das ^!ano< volk theils ans Unkennlniß. theils auch aus tem Gnlnde nicht betritt, weil >hm durch die Einbringnng rer Arjustirungsgesuche nur neuerlichc Wege und Unkosten erwachsen; so bleibt es denn vollcnos der mehreren oder minderen Billigkeit der Notare preisgestelll. Was nun die Genauigkeit und jnrioischc Verläßlichkeit dieser Urkuildenaufnalime anbelangt, so ist es jedem Fachmanne ja ohnehin bekannt, daß die meisten wichtigsten Priualnikunoen. insbesondere Kalif-. Tausch-. Uebergabs« und Ehcverlläge mit den darin besprochenen Passiven und AnSgcdlngen, dann die Zessionen. QniiNlngei, und dergleichen gewöhnlich auf frühere derlei Urkunden. z. B. auf Verlaßhandlungen. Schulolchtiue. gerichtlich« Vergleiche. Urtheile uno dgl. mehr sich beziehen, welch' ledere Behelfe die Parlciin oft nicht zur Hano haven, die jedoch im Originale oder b/glandigler Abschrift gewöhnlich in den gcnchlllchen Registraturen oocr grunddücherlichen Urkundensammlungen erliegen. Wenn nun die Noture bei rer Aufnahme erstgedachter Urkunoen rcchlssichcr und verläßlich vorgehen wolicn. so müssen sie aUe dießbezngliäien Voraklen in den gerichtlichen Registraturen eiüscl'el, oo.r l)ierv,'ii Abschriften rll)eben. I» diesen Fällen verurscichen sie den 'VezirkSgcrichlen n>il. dem Aufschlagen der Grundbücher, nm oem Nachsuchen oer Iicglstratursallen, mit der Erll)eilung von Al" schriflsn n. dgl. einen solchen Zeitaufwand, als >lm ?ie Beziilsgerichte kaum l'enötbigen. wenn sie die betreffenden Urkunden selbst aufgenommen hätten. (Foitschlluq fl'lnt.) Der Krawall in Prag. Ueber die Ekzesse. welche am l. August in Pcag ltaltbalten, lvird oer ^Piessc" gsschriebei, : «Der glstern (1. o. M,) Abends sta!lglfni,0c»e NrawaU. der a»scheinend wieder von Miethlingen be» 'orgt wnrde. trat heftiger axf. als jcnei Nachl^ vorher. Die Eingänge, welche ;ur Ioscpbsladl fnbrc», ,varcn von Poli^ri' lind Militärpatro,,ille» b>scl)l, ^iese koxnlcn jedoch die andlliigrnden Massen uno rs" Il'intlilt derselben in die Indenstadt nicht a.enüa!icn wolre» sein, an welcher Slatlhalt.rei. V'zcpiäsl>enl Frcil)tll o. ilellcreperg, Rcgicrungsrath Ullmann und '!»'"' germcisler Pst^oß iheilnabmen. Vielliicht beschlösse« sie, ausgiebigere Maßregeln, als es biöber der A" war. zu treffe». Die Invrnstadt bat selir gelütNl. und auch heule (2,) »och ist die jüdische Bevölkerung für den Freitag Abend sehr besorgt. Von Seile rcr ztomulunc ist bisher nichts gescheben. was auf A>»' eilennung Anspruch hätie. uud die jüdische Depl»'"' lion, d,e beinl Bürgermeister erschien, schied ill^ sehr b.rnhigl, da rrN heule li Uhr Abcnrs eine Sta^' ralbssißnng beratben soll, was in s,egcnwärtiger ^'agk zn tlinn sei. Wcnum fehlt ric Kundmachung. ^ Meister ibre Gesellen und Lehri'ungen des Nachts i" Hause behalten sollen? fragt sich Jeder, denn <"" disscn Elemenien bestehen ja die Tümnltuanien. ^ Soeben findel in der Sl.'ltbalterei cine Sihnng >'"' irr Vorsiß des Vizepräsidenten Freiberrn v. Kcllecs' perg Stcllt. um d«e Mille! ^nr Herstellung der O^' nui,g zu berathe». Der Schlecke» bat vi,le i.'cl^ krank gemacht; nach hergestellter Ordnung wer^ w.chrfchelnllch seitens der Beschac>igsen Enlschädignl^' ansprüchc an die Kommune gestellt werden. Am T<^ ist von einer Aufregung nichts wahrzunehmen. ^ wnrocn heute 2 Udr in Folge blinden ^ärms die '^ kanfsläden in der Iosephsladt u»d am Tändeln""^ glspert, später jedoch einige Geichäftölolalc ivie^ < geöffnet. Die l>ier weilende» Fremden reisten in M" ab. — Eine Publikation d,S Stadtraihs ermav^ zur Oronnng, inoem sonst, we»n diesem Appel »>^^ c'ic Ruhe folgt, die Poli^idireklion von den schcilflil" i Maßregeln Gcbranch machen wer^e, welche möglich^' ^ weise die tranrigsten Folgen nach sich ziehe» kön»""' Heute (2.) scheint die sich wiederholende Demonstrativ kcnlen lediglich judenf.indlichen Charakter zu bal'l" und konnte ma» dieß auch gestern bemerken, i»^' nian die Rnsc vernahm: «.Ill^m': n« iitliu nu nüin^'' (gehen w,r über die Juden uno Denlschen.)" Auch am 2. Abends wiederholten sich in P^s die Stlaßenclzcsse. wenn auch nicht in demselb<" M.,hc wie an den beiden vorhergehenden Abeu^"' Volkshaufen durchzogcll lärmend die Straßen in ^ Nähe der Iosephstaol. Die Iosepbstadl wnrde r>'^ Mililär abgesperrt, die R»be in allen Stac>tlde^ durch zahlreiche Patrouillen aufrecht erhallen. S>^ zehn Arretirnngen wurden vorgtin'mmen. Nach Uhr wurde es », den Straßen rnliig. Dem Ver"^ men nach sind mehrere Trnppenkorps ails benach^ ten Standqualtieren nach Prag gezogen wordc». .^ — Ueber die eigentliche Ursache des 5traw"" in Prag llibt der «Tagesl'." folgende Aufschlüsse-^ Karl Sigrot. Hausknecht in dem WirlhöP^ „u V^,l,.u« i„ der Post.,asse Nr. t5. 32:l-l. kam "'^ gefähr gegen tt Uhr Nachmittags in die IoaH"" gassc der Ioscfstndt. und nahm, da ,S offe»«!^ ^ schah. nnr aus Muthwillen, von dem Verkauf^"' einer Trö^leritt eine Butte weg und machte V^ ' sich damit zu entfernen. Die Eigenthümer!" lll mlrie ilire Bnlte. woranf Sigrol das Gefäß ""l > cher Gewalt auf das Pfiaster warf. daß ,s zelsp^,,, H'eranf wollte cr sich m ähnlicher Weise "» c",^ Korbe mit Viltnalien. der an dem Fs»stcr "6^,1! stcn i!adcns stand, vergreifen. Der Verlä'nfel r

z"'^,,fs Beim Schimpfen blieb es nicht. In 3^^,,, Schlages, re» Sigrot führle. verfolgte ihn oer ^ 7RR Iim^Ier G. big in ^ie Schwarze Gasse; hier kam es z» lilici Lä'lagelei. bei n'eichcr G.. alü lcr Schwa-chrrc. zn ^ooe» qrwoife» uno vo» S. gewürgt wnldc. Sich w^hrcno. znlinhls G. rcm S. die Arme. l'iss ldm zwi'i aiissss Israelite,, ^u Hilfe kamen und ll'ii M's- filler gsfahrlichen Situation befreiten. Vei der ttlls, fc'rt^'slßisi, Rauferei wurde S. zu Bode» ge« bracht u,,^> z,>Iet)t forigetrassen. trodden, rr gleich daraus rech, gut allcin „ach Hause qehcu konnte. Die Ü>e',ch rar.nif uerlneileic und. wic die nPlager Ztg." l'smcttt. ir.il Harlnackigk.it in Umlalif gessßie s^I>che NuH'iicht. Sigrol set Ul Toce geschlagen worlen, gal) "«laß zll de» tumulluarischln Austritten. Oefterreich. 2^üien. Die „Gcgenw." dringt folgende» klei« ^".. ^l,:vaf Glünne überbrachte Idrer Ma-'^" "cr N.iiscrin ein (VS vsroebmen. ist die ^ Ve in C^f„ grgeuwärtig rermaßen lrückeud, dab " ^ ^"ilstäi oe» ganzen Tag übcr ibre Appaile-^"^ Mchl verlassen, nno tlst spät Abends ein.» ./^llr^a!,g lä^ig dcS Meereöufelö nnlernevmen ^lmiitz, 1. August. Vorgestern Nachts ereig' ^'ch wieder ei» bedauerlicher Slraßt»« Ek>sö. z» wem mallere jlll'ge ^cule dlllch lll'sslwolnxc» »»« ."vigs» Gs„llß ^eistl^er Getra»fe rerlcilet words!, m!-,' ^l woldru. Frankreich. Ä»a - ^ Htll» Mil'^s gelungen stin, ei» dickes ti h^"vt inich Vlnsscl gelanssen zn lasse», wori» "Mi ^'ichll ^snlisleichI iil den lehten 10 Ialnen wsss s' ^icsl^ an Onll'nlllli'gel, reiche Gcschichlö< ttsch^ "" »ach ?sl völligen Aeendi^nng des Prozlsscs Aus der Provinz. ->- Ttein, 3. Augnst. drach^'" ^ d- Mls. u« halb !2 Uhr Vormittag an« '" ^lliulna'.insdurg im Hanse Nr. 45 Feuer N'il'<5i «lrichztilig l)«irschcndt Osliviild vftauzlc «n 3, ^lcit Dic Zlammc fort. so zwar, daß die vom ^'""'"""i,l""a a"nzrnde Tmfschafl Plistac'a Wllld^"^ "ljnffe» n»c> nröbtein'^ilö einsseäichcrl Gellt> "'^^lhn Wolinhäliscr. melnerc, reichlich nnl lüllle ^"^"'^l» und il)l>slln.en gcchj'nnaöl'l'ifkltn ^e> dt» '^^^ftSnel'änl»e lllid einige HallSlhiere wnl-, U„al>?^ ""^^' dtsft» Müller l>li der Nachlich, deo Echm "^"'" "' Sinne uerlor. Wie groL r,r dt« ^ ^l Mntitr sei» maq. »vie bitter der Verlnst '^"v?b "'^. ^"les reil uom Ui'glnck deimgesuchten <2ch^"l!, säUt. könlici, slch die ^!tser denken. Der N>iirt>/ ^'rfle sich mit 20.000 ft. beziffern, nnl» lttiis,^,"^ größer sctn. we»» es nicht den. vc'N dem lrc>»^ ^ll. inlslligenlsn Herrn Vczllli'uorslll'lr gt' Fe„^ '' ^aßrc^el» gelungen wäre. der Wnch des lvut». ,7'l>l)alt zn thun. Die Ursache dieses Unfalles 5^/ "lsher nicht ermittelt. bürste Nuchrichlen und Telegramme. Nie,, , ,^' 2. August. Dem ..Lürgöny" wiid ans ^l"s»cl> ^"^'"' D"' Mimlierralh dabe s^Dcn m.f bc>srm>/ "dergespans u»d ülier Oinschreilen des ^o.nad"^^' 6u'lttUl"'g ^^ St.ncl.Elck»l,on in. beschloss^ ^°""'" ^^ i«r Veenoigung der Feldarbeit ^'leg^m^." b""at die gestrige ,Sfcrza« folgendes "'"h'u p"^..?' 3"^"^ ^"s F'nanzminiNerinm er-^">cs»ar ^'^^"""i' Direktionen m u.'g.nn »no k°Mmendt N,?.'^^' ^" ""6 'miner snr eioer Seile ^^">, sich ""'""" "^l ll" fnblen zn lasse». ^"'imstc '?''','^"''''^ "'.' '" Gelier .om .'" 'le umer '" "^"'' Vcrsl.gnnge» z. h.l.en. iu dellhren. ^"dneten Olgane m dtmscllicn Sinne ^ss^m.^ ^"Ü"^- Gcstcrn fand leine Ruhe- Rassusa, l. August. Die Zusammenkunft in rlUl z,viichcn o<» exropälichc» Kommissär,n »!l^ »>',! I»>ur,ic»l,nchl'sS l'llcl» rifol^Ioo. Onisl Pascha ,sl am 29. v, M. »ach Mc'üar zn,ncl^,lcl'll -s'l, Komlnlssare liol'sü aus der Neise o«lyln on» l10. Nagusa passul. Dlt Wlrl''a>nt»ll der Äommifsl»» wuroc vc»rjällfig durch eine Wllsu»g der 3icpläsc»!al> lell l» 5il'»!U,!!!inopcl sisllll. (is ruüd r,»»l>ch Alk« anf^edollil, cl lrziclcn. ssiume, l. H^usi. D>e ziomitat.,er!chl^!afel lieh geslern zwei Mitglieder d>r Mnni^pal-Koinmission wegen Betheiligung a» der ani >'i. Februar aus An» laß der Ernenmmg el»es l)ivuiwr>schi» Magistrals, leiltls vor dem MaMralsgelmude st,Ulgelll»0luen Demo»stratlon verlniflcn. Berlin, ^. August. Von der Polengrcuz, ^'. ll.) wird berichte! : ^amdirl'S Ernennung zum Staii^alie, des ^öuigsreiches soll angelangt sein. Witlopo!?!'! wolle in Folge dessen seme Acmttr nil^li^',en. Eö gcht das Gclüchl. oie VaullN e,r>chltl aus Neapel, daß am 27. v. M. im ilaslcl St. Olmo die Nealtionsinlnll ol Arbrogio. Gcucral Saosonc. Obeist Voeco, Vruoer ocö Oel.erals Vooco erschosscu wolden seie». da auch PinelN Jeden. der mil rer W^ffe in r,r Hl,,,d gc» fange» wird, eischießsn läül. ,r Rechten eine zwrllc Kahc»mnslk gemacht wurde. Einige Poli^cilieamle wurden augenblicklich s»öpenrilt. wlil sie znr Hinianhalinng orr Dlmolislrallc'n leine energlschcn Maßregeln angewendet. Turin, 4. Angilst. Daö Parlament soll Ia»g. stenS bis zmn Monate Nouember ei»berufen w^rocn. Der HandelSmlnisl.l beg>l)l slch in eixigen Tagen zui )»sp,zirnng d tilltm feierlichen Alle für iliren Schnl) gedankt, Es seien noch große Schwicri^leiten übri^. al',r dic ^'öin»g muß das Werk emer geduldigen (u»li»'»t») uno loyale» Politik fei». Die Losung liegt vor Allem in den Händen der Vorsll'lmg. London, 4. August. Dcr KriegSminiNer Her-l'crt ist gestorben. 3tew-?jork, 2ü. Juli. Die PundeSlrnppen halten die Ballerien vor Ml,»assas angcgriff,» und drei !>c,sclb,n nach ei»em ei»stül,digcn Kampfe gc. »ommcn. alö die Separatisten Verstärkung erDiclleu, die Vundcöirlippe» zur Flucht nöthigte». dieselben bis Faisfar ucrfolglen. »»d die ganze Artillerie uaumen. Die lmecissitigcn VcrlnNc sind enorm. Dte VnndcS-Truppen habe» sich "ach Alelandria zurückgezogen. ES werden an^roldeullche Anstrengungen gemachi, nm den Angriff zn cineucr». und 80.0(10 Mann a»-gtivoiben. Monats-Versammlunften des histor. Vereins für Arain. (Schluß.) Dr. E, V». Costa besprach zunächst trel neue literarischc Er^cheinimgen. welche für unser iland be« so.'dcrcs Interesse babc». ' «Die Einfälle der Oö-manen i» die Sleicrmark ll. Von Dr. F. I'wos (korrlw Mitglied uuscreS Vereins. Ola^180l. ^c-paralabdrnck aus den Vi'lilicilungcu deS histollscho, Vereins fnr Steiermmk, X. Heft, S« ^" I" dies.r nenen mit lr.lischem O< vielfache Veziednnqen anf Känucn uud Kra»'. a" »a die drci Nachbarländer stets liundeagelreu g^e» den gemeinschaftlichen Feind ^.sammenstanren und lämpü.u. Wir erwäl",en (l». '' :l) den angeblichen TnrkeneinfaU von l«> m Klain von welchem ül'l'gens anch Zl„ leisen und Hammer nichts w'sse"; fel"er l>- 8. Vnmcrl. 2 über di, Zinl.isen und Hamnxr nicht bekannte. Haupte aueUe der Türken«tulälle: »l'nr^li <:!>,,.nicon nl^lsil,. ^u,,«- Villschrift d.r ^audschafl Krains an P.'rN SiltuS lV. (pp. 24-26)- Schlacht bei Nann, Ver. zeichmü dcr Glf"llenen vom Adel allll drei Lander (p. 33)' Andreas »ksiocopu.', ^l«inln>-^« Gesandter Kaiser Frildr'chö I^tttt l'r>m väpsll. Slnbl u. s. w. Alle Fstuode unserer ^andeSgsschichle werden diese Arbeit mit Freude begrüßen und, ftleich u»s. den Wunsch l»cgcn. baldigst mit ibrer Foüseßuiig erfreut ^ll werde». D» Beiiraa. zur NeiolmalionSge« schichte Oesnrreichö. Von Dr H C, W'lb. E > l I e n,. Schuldilsklor zu Ober^chützr» >n U»g>'ru. El!«>,qeli. lttlil. ^ii. und 98 pji. D'sseS Schllflchen ual offen« bar den Zweck, eine lnrze Geschichte der Reformation i» Kram l» weiteren Kreisen, vorzüglich des piotesla»« l'sche» Dllilschlaodl?, brs.!!u,t ;n mache». Da« bieder bllannlc gedruckie Maleli^Ie findet sich darin ziemlich »M'lf.ingeu nnd lichlig dcaibeilel. Alißcid«,,, dal d.'r Verflissl-r einige anf der Hamburger Siadlbibliolbll befindliche Abschuften alttr Drucke aus dl>» N.>i»pach'» scheu Nachlasse, besonders de» Band: „l'^lulilm^ Iruliili (.'slollicl« , i" welche», sich ^opi«» rer ^war gedluckien. doch jlßt sebl s^lle» a/irorltüc« Vollelen der Trliber'sche» Ulblls>^u»gt» eva»gslischer Schrittln blfilll),,,. zu beuühlu Gelegenheit goal's. Von den Druckwerken l)al er iüSbtsoocere die ,MillbeiIu»qcn des liistor, Vereins fnr Krain" (n»ler vollster Aner» lennnüg der Reichballigkeit und Oed,füq t u n g deulschel Wis' seiischafl u»d Kultur verlioigl zu liabl!:." i^i. 34.) Dr. EH. Costa wies besonders aus deu Aus-spruch Kopiiar'S. rer emen VewriS für die glückliche Anlage, de» analogli, Van und die bereits weil vor« gelückie Kl'liur unseler Sprache darin findet, daß die« selbe von A einzelnen Männern (Trüber. Dalm.itm uno Bodoric) in !ll> I.,bre» so gnegell werden lonnte. l'aü die Sprache >» Dalmati»'« Bibel nach 20l) Jahren »och gar nicht vell,llel ist. Nicbt die Sprache trage alio die Schnlo, wr»n unsere nationale ^'iteralul «n beiuabe lt00 Iadreu nur wenige Schritte vorwälls gcmachl habe. sondern der Grund liege lediglich m dln äußeren V e r bä l t n l sse n. Schließlich widmete Dr. E. H. Costa dem neu,, ltt» Werke unseres ldlinalige» Sekretärs Dr. V. 3-Kinn: ^Allgemeine Geograpbie. mil besonderer Rück« slchl auf das Kaissrll'um Oesterreich. Al« Leilfc,d,l, für Milltlschnlen, Wien lUlil. X. uno 290 l»s>.«. Worte der A»siksu»»ng. indem er den großen ^!l<ß nnd das praktische Geschick des Verfassers. r>en wir ^or noch »ichl langer Zcit in unserer Mitte in dc» beteroglnsten Richlnogen tbälig sabeu. gebübreuo bervorbob. Besonders zeichnet di,s, Arl'eil eill leben« di^tr Styl aus, der. statt dürrer Aufzählung der «Merk» Würdigkeiten", oft mit wenige», aber treffenden Züge» ein wabres nKulturl'ild von l.'a»d und beuten" enlroUt. Mit besonderer Begierde sehen wir dem zum Druck vorbereiteten zweiten Bande von Dr. Kl»»'s «Han« delogeo,,lliphit fül die oberen Klass,« der Gymnasien »i,d Handelsschlilen" entgegen, weil der Verfasser darin fast noch gar lcine Vorgänger hat. und ganz auf seine eigenen Forschungen angewiesen ist. Laibach. 2. Mgnst 18l>l. August Dimitz, Sekretär des hist. Verel»s für Klain. Getreid - Durchschnitts - Preise i» i^aibach am 3. August lttstl M°rltpre.se M°^m«-Ein Wiener Metzeu in östcrr. Währ. Vti,«» ,....... 5 47 S « »erst,........ - - .^ ^ Hai,!........ '" 4 S7 Haidirucht....... — - 3 7.» Heibeu........ 3 N7 «>r,',........ _ — 2 65 ,susnp..... ' > Mnliauc^ ;ur L Macher HemmH. Effekten- und Wechsel-Kurse an der k k. össentlicben Vörse in Wien. Den !'. August 1861. ^ftelten. Wechsel. 5°/« Matalliqucs tt» 2'. Silber. . . 135,75 5'/« Nat. A.nllafti.!! . . ?ä».— K. k. Dulateü tt.56 Kisdit.istic» >75.2l» fremde n 3lnzeig e. Den 3. Aligns! 186l. Hr. Varcm Wullerston', Co»lre > Aoinir.il. von Graz. — Hr, Oödcl. k. k. Knmmlrproliirdtor. ans Ila!,t,i. — Tic Herren: Nco^sckll). k, k. ^anl'cs-Gerichts > Ra>d. — 3i.ni. Schiff^s^itän. — Dr. Mnwlli. — Schlaffer, K^lfnunni, und — Vogt. von Tric»'t. — Hr. N.i,;rl, Arzt. uoi» Allona. Hr. 3lußl)al^ Felokirchen. — Hr. HullsH. Hand< Iluigt'liiftlidlr. von Nirkorf. — Fr. Hradrczky, Ve> amtcns-Galtiü. uon Tcine^irar. Dcil 4. Hr. Dworöky. k. k. Ol'clslads.Ar,^t. von Prc.g. — Hr. v. Nidlcr, k. dmcr. Vczilkögl« richts' Ak^ssist, vc»i> München. — Die Herrcu: Vieina. Magis!rcUs>Sekrclar. und — Richter. von Trieft, — Hr. Niltcr v. Wolf. GulSdcslßlr. uc'n ^la^cllfnrt. — Die Herren: Uri>nl. zia^cUmcislcr, und — Hcrzfelo. KlNifmaoll, v!?!, Wien. — Hr. Woll-nan», V^imtc, uon Topli^a. --- Hr. Pctsche. Hanc'cismanil. ron l^os. — Fr. r. Schinlllnss. Priele, uon Münchln. Z.' 13737 (2) ' ' .....' Nr. 3^9. Kundmachung. «Heber ^lnoldollng Ihrer Ml'icNintall;ul>alten im Staure sein werden. In Fols.e deff-n wird aus l,ewäbricn Fachmän» nern und ans Äligeordnclen der Regierung ein Zen» tra!« Allsslellnnqa « Comil<> gebildet, welches mit den löni^l. englischen Äuöslelluogs«Kommissären in un« millcll'^ic Verbindung trilt. die Vermiillung zwischen dilscn und den östcrieichischen Anvsteljsln nl'rriUllimt. die Veschicknng der An^stcllnng leilel und ul'tlwachl. Dieses Cc»m,ll' steht u>-.lcr d,r Ohcrlcitnng rcs Handelsministeriums' es bat. der nölliigeu Eiodeil und Gleichförmigkeit wegcil. s.incn Sil) in Wien MW übt seine Tdäligkeit in den Kronlä'ndeln rnrch die FÜial'Comiüz's 'Als Fiü.il.Comitö fnr Krain uiurde cie glfcrtigle Hanlels« nni> Grwcrbskammer l'lNelU. Sie bildet zu dicslm Ende aus ihrer Mille den Ausschuß, welcher berechtigt ist. zu dem Zwecke der zu erlassenden Einladungen, sann der Pcnrlheilung der eiiigeheneen AnüsteNnngöol'jfkle sich bewäl'ltc In. dustrieUe. Landwiriye und Männer der Wissenschcisl beizniesellen. Vei diesem Filial«Comity baben die Industriellen und l'anowillhc die Anmeldungen über die Gegen« Nande, welche sie auszustellen wünschen, schriftlich zu üverrcichen. Indem die gefertigte Kammer sämmlliche Industriellen u'n5 5.'an?w!rlhc hiemit auffordert, läi'gslcns bis 1. Oktober d. I. diese Anmeldung zn überreichen, bemerkt dieselbe, dag sle es für ihre Pfticht lialtc. allen Anmelder», so weit es in ihreu Kläften liegt, mit Nall' und Tdat lichilfiich zu sein. n„d es wer» den die Anmelder eisuäit. sich in dieser AuSstellnngs^ fache unmittelbar an das Filial« Comit«' j^n wenden, welches die zur AnSstellmig angemeldeten Gcgenstäni'e bestchligs» und über deren Zulässigkeit zur Ausstellung llllt So^s«'// u/,d U^aNl-l^chsrit ,i M)^.,^«el> Gegenwände werd,» von dlm d//)?F millel - oder unmittelbar nach London gesendet. Die uä^vtn Vece Abllalcung der Ausstellung uno die Vedinguugen und Formali« lätrn der Vctheiligilng werden, sobald die oie^'atts uon dem Doben Zentral-Comitö erwarteleu Mülheilungen herabgelangt scin weroen. »,!oelzl^/sch vss/al/Z^s/. und vle nöthigen Belehrungen für die InouNliellen und ^andwirtl)«. welche die Ausstellung zu beschicken gedenken. hlnausgegeben werden. Die Kammer ist qerne bereit. aUcn dießfalligeu Anfragen aljsoglcich pünkilich nachzukommen, uno fordett sämmtliche Industriellen hicmit ans. sich recht zahlreich bei dieser AuSsteUnng zu belheiligen. Handels« und Geweldekammer für Kram. Kai dach am 20. Juli 186l. L. 1301. (1) Dr. Brunn's Mundwasser. Momnlikoii. Vorrälhig bei Jolianai H41<»9><>1 in Laibach. Herrn J. Purgleitner, Apotheker in Graz! Obwohl ich, als Frau, die Hegeln der Toilette in Ehren haltend, auch bei meinen gesunden Zähnen alle Aufmerksamkeit, die deren l'flege erfordert, beobachtete, so gewahrte ich doch mit Schrecken, dass selbe hie und da Weiusleinkrusten unselzten, ihre frühere milchweks.se Farbe verloren und eine Missfarbe annahmen; auch mein Zahnfleisch verlor seine frühere Festigkeit und oft blutete es, wenn ich am Morgen, wie gewöhnlich, mit der Zahnbürste nur irgend unbehutsanier vorging, ich verbuchte eine ganze Reihe von in ödenlljeJien Dlällern unge-rüliinleit JJasten und Mund wässern , doch ohne genügenden Erfolg; bis ich zufällig während meiner Anwesenheit in Graz von einer .Slift.sdame daselbst auf das allgemein beliebte jlir. J&ruun'sclie Mundwasser aufmerksam gimacht wurde. Ich gestehe es nun often, dieses Mundwasser wird nie mehr auf meinem Toilette-Tische fehlen, es ist mir durch dessen Wirkungen schätzenswert!] geworden, und ich kann es nicht dringend genug allen Damen, denen, so wie mir, die Gesunderhaltung ihrer Zähne am Herzen liegt} anempfehlen. Dieses Mundwasser zersetzte und entfernte immer mehr und mehr diese bereits abgelagerten und fest haftenden Weinsteinkrusten, so wi00 Eimer alte Weine von verschiedenen Jahrgängen lizi' z tanto verkauft. Selbe sind in Gebunden » von 2 bis 8 Startin. Der Ersteher hat '/, sogleich, den Rest bei der Abfuhr z" erlegen. Die Weine müssen bis Ende September wegen Räumung des Kellers abgeholt werden« 3VW Eiiner freiwillige Wein-Lizitation. Auf dem Gute lloiv<»s>lv.i in l^lttulieo nächst Steiermark, 5 Stunden von der ElseN' dahnstation (5>ll, und 4 Stunden von dN' Station Pöltschach entfernt, werden ll<^ Eimer Eigenbauweine, u. z. 2'3. (l) in Laibach, frei gelegen, mit gesunden, trockenen Wohn»^ gen, welches 5»A Reinertrag abwirft, ist aU° freier Hand zu verkaufen Das Nähere in der Expedition dieser ZeitlM In cine SchnittwlM'nhandlW hier wird cm Praktikant aiifgcnommcii. Wo? sagt die Redaktion. Ein Lehrling, welcher die vierte )tormalschulklasse mit ssute^ , FortssNllss absolvirt hat, wird in eine hiests « Vuchdructerei aufgenommen. > Auskunft im Zeituugo-Oomptvir. ^^^ > der Vorlesungen an dcr Handels Lehr Anstalt mit F. Oktober 586F. Direktor.