Nr. 159 Freitag, 14. Juli 1916. 135. Jahrgang. OMacher Mum >»3u«««rat,on«»ver sonn- und Feiertage, Lie AdminlftraNon bef>nl,ct sich Millosiöstraße Nr. i«i t>ie P»>a»»ti«n Milloöiöslratze Nr. 16, Sprechstunden der ^rdalüuu von 8 bis in Uhr vormittag, Uiiftcioln'rle triefe werden nicht angenommen, Manuskripte nicht zurückgestellt. T»l»ph»«-Wr. der M«>«kti«n 52. AurMchsr Usil. Das t. t. Ministeriuni des Innern hat untern, 7. Juli 1916, Z. 13.130/M. I., der in Cleveland (Ohio) erscheinenden Pe> nodischen Druckschrift «Ilolnanul» auf Grund des § 26 des Preßgesetzes den Postdebit für Österreich entzogen. Am 8. Juli 1916 wurde das XVIII. Stück des Landes- Itsehblattes für das Herzogtum Kram ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 26 die Kundmachung der I, l. Landesregierung in Laibach vom 16. Juni 1916, Z. 15.360, mit welcher die Kundmachung der t. t. Landesregierung in Laibach vom Uten März 1916, L. G. Vl. Nr. 14, betreffend die Neuzusam-meusetzung der Prüfnngstommission zur Vornahme der Prüfungen für Vewerber um Baugewerbclonzessioncn er» gänzl wird, unter Nr. 27 die Verordnung des k. k. Landespräsidcnten für Krain vom 27. Juni 1916, I. 20.589, betreffend den Schutz der Edelkastanie vor übermäßiger Ausnützung, uuter Nr. 28 die Kuudmachung des t. t. Landespräsidenten für Krain vom 2. Juli 1916, Z. 20,889, betresfeud die Verlautbarung des Tages, von welchem an von den Erntearbeitern die erhöhte Verbrauchsmeuge an Getreide und Mahlprodukten verbraucht werden darf, und unter Nr. 29 die Verordnung des k. t. Landespräsidenten für Krain vom 3. Juli 1916, Z. 20.784, betreffend die Regelung des Verkehres mit Kaffee. ««» der Redaltion des Landesgesetzblattes füröas Herzog« tum Krain. MchtntnMcher Teil, Der Wechsel im Großscherifat von Mekka. Den englischen Meldungen, über eine aufständische Bewegung, die dcr bisherige Grohscherif von Mekka, Hussein Pascha, ins Werk gesetzt haben soll, wird. wie man der „Pol. Korr." aus Konstantinopel schreibt, in unterrichteten Kreisen keine ernste Bedeutung beigelegt. Um den Eindruck ihrer Ausstreuungen zu erhöhen, bedienten sich die Engländer dcs Kniffs, die überaus hohe Bedeutung, die den Heiligen Stätten des Islams zukommt, auf die Person des Großscherifs zu übertragen. Die Verehrung für diese Stätten und die Wertschätzung der Würdenträger, denen ihr Schutz anvertraut ist, seien, aber, wie von selbst einleuchten müssc. durchaus nicht unzert«nn° lich miteinander verknüpft. Während dcn> Heiligen Stätten ill den Augen aller Muselmanen cine unzerstorbaire nnd unvergleichliche religiöse Wichtigkeit zukommt, verliert der Grohscherif naturgcniäf; mit dein Augenblicke, in dem er aus seiller Stellung scheidet, die besondere Bedeutung, die ihm während seiner Amtstätigkeit zukam. Es wurde nie die Wahrnehmung gemacht, daß dic Mohammedaner, insbesondere di« in dieser Angelegenheit in erster Linie in Betracht kommenden Araber, in eineni seiner Stellung enthobenen GrMcherif auch weiterhin eine außerordentliche Persönlichkeit erblickt hätten. Dies gilt auch in, Falle Hussein» Paschas, dessen Absetzung vor kurzem erfolgte. Schon seit langem erwies sich Hussein Pascha, der diese Würde seit der Wiederherstellung der Verfassung bekleidete, als ein Mann von äußerst starrsinnigem Wesen, dem seine Würde sehr zu Kopf gestiegen ivar. Er entwickelte weitgreifende Helbständigkeitsgelüste, die zur Quelle vielfacher Reibungen zwischen ihm und der Ientvalverwal-tung wurden. In Konftaniinopel betättgte man, um die unliebsame Mahregel der Enthebung dcs obersten Würdenträgers an den Heiligen Stätten, zu vermeiden, gegenüber seinen Willtürlichteiten lange große Geduld, bis sich ein Zusammenwirken mit ihm als völlig unmöglich er-wios. Dmn abgesetzten Scherif jetzt einen nachwirkenden großen Einfluß zuzuschreiben, ist nach der Versicherung zuständiger Kreise sinnlos. Es ist denn auch bald nach den ersten englischen Meldungen, die den Wechsel im Sche-risat von Mekka' Mekka. Politische Dkberficht. Laib ach, 13. Juli. Aus Budapest wird gemeldet: In der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 12. d. M. interpellierte Abg. Dr. Brod», (Demokrat) in Angelegenheit der in den Kriegsindustrien beschäftigten Arbeiter. Er forderte die, Entsendung von kontrollierend?!! Militärtommissioncn. Die Interpellation wurde an den Honvedministcr geleitet. Ministerpräsident Graf Tisza erkälte, er >'^Ile dcr Antwort des abwesenden Honvedministers nicht vorgreifen, anderseits wolle er aber auch nicht, daß das Schweigen der Regierung zu Mißdeutung Anlas; g'eoen tonnte. Ohne in das Meritum der vom Interpellanten, berührten Frage einzugehen, erkläre er, daß bei den erwähnten industriellen Unternehmungen!, welche infolge der Kricgsnotwmdigkeit unter militärische Kontrolle gestellt wurden, hinsichtlich des Arbcitervcrhällnisscs nicht alles glatt a,ehe und daß die Regierung ihre volle Aufmerksamkeit eventuelle» Mißständcn zuwende. Er müsse betonen, daß die Regierung in voilein« Maße ihre ? er-antwortlichteit fühle, und eben in der lohten Zeit sei es nach eingehenden Vcrhandlungcn in dieser Angelogene hcit gcllingen, einen Modus zu schaffen, nach welchen in Zukunft die Arbeiterfrage bei diesen Untcrnclnnungenj anders behandelt wcrdcn wird. Die Sache habe jedoch noch eine andere Seite. Wie, bereits erwähnt, macht es der Krieg notwendig, daß diese Arbeiter untcr militärische Kontrolle und militärische Diszizlin gestellt werden. Demzufolge können ihre wirtschaftlichen Interessen nicht mehr in der bisherigen Weise verfolgt werden. Unter normalen Verhältnissen sei die Lösung der Arbeit eine normale Waffe. Heute existiert diese Waffe nicht. Es sei Gedenket der Uamenstags-und derGeburtstagsspende! Feuilleton. Slovenische Kriegs- und Soldatenlieder. Aus Kunst« nnd Volksdichtung ins Tentsche übertragen vou Dr. Rudolf vou Nndrcjka, (Fortsetzung.) Koscstis „Kriegcrlicd" („Voja^ta") ist eines dcr wenigen Gedichte, die von den späteren Ungeheuerlichkeiten dieses Autors so wohltuend abstechen. Voll rhetorischen Schwunges, Preist das Gedicht den stolzen Helden» sinn der wider den Feind ziehenden Krieger, die sich für Recht, Kaiser und Vaterland erhoben. Die deutsche Übertragung läßt manches III wünschen übrig. Während Koseski dos Gedicht mit dcr Frage: „Was blitzet im Heitern" einleitet, fragt u. Andrejta: „Was blitzt aus de^ Ferne" und während es im Originals heißt: ,.EZ braust in der Runde von Weiler zu Weiler gleich einem Echo im verschlossenen Haine", hallt's im Deutschen «wie 's Echo im schweigenden Wald", um „dann stiller im Land zu versinten". Man sieht, der Originnlgedante ist nicht einmal annähernd wiedergegeben. Von einem „soldatischen Ton" der Waffen kann füglich nicht gesprochen werden; ebenso wenig können die Krieger bereit sein, den feindlichen Plänen den Tod zu bringen. Die Seele erbraust nicht vor Kriegslust, die ReclM saust nicht zum Schlage, sondern sie sau st zum Schlage nieder, die feindlichen Schranken stürzen nicht, um erst dann zn wanken (von einem Hysteron Proleron kann an dieser Stelle doch keine Rede sein!) und die Feste sinkt nicht in Staub vor der Fiust der Kriegn. Des weiteren sagt Koseski: „Die Ebenen an dcr Save und an der Dräu haben uns aus kräftigem Mark gebo- ren", hicfür steht im Deutschen dcr Satz: „Der Dräu und der Save fiischcmcllendc Flut gab Munterkeit unsercn Landen". Ferner spricht KofeZti von drei Schicksalsgöl-tinncn (i'o^!ii), die an der Wiege der Krieger gestanden und von denen die erste, die Unerschrocken hcit, ihnen Eisen in die Hand gehaucht und die zweite, die Freiheit, ihnen den Schutz der Hyimat geboten, während die dritte, die Siegesgöttin, nur zugesehen und etwas gesagt habe, waA alsbald gehört werden soll, da der Tag bereits nahe. Vor allem ist cs unerläßlich, im Deutschen für die drei Göttinnen drei Hauptwörter weiblichen Geschlechtes zu setzen, also nicht von Freiheit, Mut und Sieg zu sprechen; dann hat Koscslis Satz „Die erste! hauchte uns Eisen in die Hand" nicht die Bedeutung „drückt' uns das Schwert in die Hand", sondern dcr Sinn des Vcrscs ist der, daß durch dic Un-erschrockcnhnt der Ann der Krieger gestählt wurdc. Dcr weitere Satz: '„Die Göttin der Siege sah kommender Kriege verheerenden, Heldensinn ehrenden Viand" dürfte, ganz abgesehen davon, daß er sich mit dcm Ori-ginaltex? nicht deckt, l>uim verstanden wcrdcn. Ein verheerender Vrand, dcr den Heldcnsinn ehrt?! — Blühende Auen werden als Antlitz dcr Heimat bezeichnet, die Mädchen sind ein süßes Gebild (Plural,!); „es wälze dic Hüll' ihre Scharen einher" (heran); „der Garben unzählige Reih'n" sind zäh und „slovenische Jungen drcschcn gar fein" (Koseski: Sorgt dich die Schickte der harten Garben, so lade flovcnische Drescher zum Drusche ein). Statt „Gewehre geladen, geschliffen das Schwert" wäre besser „Die Büchse geladen . . ," ^ setz^ um so mehr, als von einer Nicfelbüchse („rannen") dic Rede ist; die Kartusche ist gcwiß nicht mit Ware versehen, weil Schießmaterial tcinc Ware darstellt, aber selbst wenn sic's wäre, ist der weitere Satz: „Noch stärker das Herz uns vor Tatcnlust gärt" diesem Satzc zum minde- sten unlogisch angegliedert: „Versorgt (ist) dic Kartusche mit Ware, noch stärker das Herz uns! vor Tatenlust gärt". Ganz unangebracht, weil unfreiwillig humoristisch, ist in einem flammenden Kriegslicdc der Schlachtruf: „Auf, Brüder, dem Feind nn die H a a r e!" Endlich wird nicht die Gestalt des höllischen Unholds, sondein der höllische Unhold selbst niederzuringen sein. — Zu bemängeln ist bci diesem Gedichte noch dcr Umstand, daß p. Andrejka, der sich sonst strenge an das Versmaß zu halten pflegt, die allerdings schwer wiederzugebenden daktylischen Dipodien in der 7. und 8. Verheil« der einzelnen Strophen im ganzen nur zweimal anftreteni läßt. Von der Besprechung der Ode „An die Slx!a" von S. Gregors muß dcr Schrcibcr dieser Zeilen Umgang nchmcn, weil er vor einiger Zeit selbst eine Übersetzung' dcs Gedichtes in diesem Blatte erscheinen ließ. Ackere' „Ballade von den Chioggioten" wurde bereits als minderwertig bezeichnet. Sie hat nämlich nur einen blutigen Raufhaudel ohne poetischen Gehalt zu>n Gegenstände. Wenn nun A^kerc dic Chioggiotcu mit hungrigen Mägcn übcrs Mccr kommcn läßt, so läßt sie von Andrcjm seltsamcrweisc mit hmigrigün Gedärmen eintreffen. Sprachlich unrichtig ist der Satz: „Und es fischten cis'i" lnmf,rigc Chion,gi.,tcn" (sta'': l»c tiüngri-gen Chioggiotcn), weil da bereits von bestimmten Fischern die Rede ist; das gleiche gilt von dem Satze:, „Wartet doch ein wenig, hungrige ChioMiotcn" (statt:! ihr hungrigen Chioggioten). „Füllten sich dic Kähne voll mit Gottcs Segen" ist cin Pleonasmus, der leicht hätte vermieden wcrdcn lönncn, wenn das Zeitwort anfüllen gesetzt wordcn wäre. „Wild umschlingt und drücket Fischcr sich an Fischer" ist Mw'matitalisch falsch. —n— (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 159_____________________________1138 ___________ 14. Juli 1916 die patriotische Pflicht der Arbeiter, die ihnen Zugewiesenen Arbeiten zu machen, und diejenigen, die dagegen verstoßen, laden eine große Gefahr auf sich. Die Regierung sei sich dessen voll bewußt, daß sie ihre strenge Pflicht für die Krone tut, für die Arbeiter in diesen Unternehmungen Sorge zu tragen, und sie wird stets im Bewußtsein ihrer Pflicht handeln. (Beifall rechts.) In der am 12. d. M. abgehaltenen Sitzung der Stadtvertretung von Budapest wurde dem Magistrat die Ermächtigung erteilt, eine Anleihe von ^20 Millionen Kronen aufzunehmen. Der Kriegsberichterstattcr der „Kreuzzeitung" sagt in seinem Berichte aus dem Großen Hauptquartier vom 11. d. M.: die Franzosen, die die Beschädigung des Domes in Reims der deutschen Barbarei in die Schuhe schieben, haben begonnen, eine ihrer berühmtesten Kathedralen ganz sinn- und zwecklos zu vernichten. Französische Flieger haben diescrtage schwere Bomben über St. Qucntin abgeworfen. Militärischen Schaden haben sie kaum angerichtet, dagegen an der Kathedrale des hl. Qucntiw Unheil verübt, das in seinem vollen Umfang noch nicht zu übersehen ist. Durch die ungeheure Erschütterung der Bombenwürfe ist nicht nur ein großer Teil der wertvollen Glasfenster vernichtet, sondern ist auch das Hauptgewölbe teilweise eingestürzt. Weitere Einstürze, die möglicherweise die Vernichtung der ganze» Kathedrale herbeiführen werdm, sind stündlich zu erwarten. Daher wurde der Dom gesperrt. Aus London, 12. d., wird gemeldet: Die französischen Minister Ribot und Thomas sowie der russische Finanzminister Vart sind hier eingetroffen. Aus London, 12. d., wird weiters.berichtet: Gestein um N/2 Uhr vormittags erschien ein deutsches Untersee-doot vor dem kleinen unverteidigtett Hasen von Icaham Harbour und feuerte aus einer Entfernung von wenigen hundert Jards ungefähr 30 dreizöllige Schnapnells ab. Eine Frau wurde ernstlich verwundet und starb am nächsten Morgen. Ein Geschoß traf ein Haus; sonst ist kein Verlust an Menschenleben noch auch Sachschaden zu verzeichnen. Wie aus Petersburg berichtet wird, explodierten am 11. d. M. in einem Keller des Automobil schupft ens beim Hause des Ministerpräsidenten, das jedoch von diesem nicht bewohnt wird, Dämpfe von verflüchtigtem Benzin. Die Explosion zerstörte den Fahrstuhl oes Hauses und die zur Wohnung des Obersten Ofrosimov führende Treppe. Die französische Lehrerin der Kinder des Obersten, die nach dem Unterricht im Fahrstuhl her-untcrfahren wollte, wurde getötet. Weitere Opfer gab es nicht. Die Untersuchung ist eingeleitet worden. „Daily News" berichten aus Washington: Die amerikanische Regierung nimmt die Entscheidung des Zoll-einnchmers in Baltimore, daß die „Deutschland" als ein Handelsschiff zu betrachten sei, verimülich nicht ohne weiteres an, sondern stellt eine genauere Untersuchung an. Die Gntcnteregierungen muffen iu dieser Sache eine sehr ernste Beschwerde erhoben haben, namentlich England soll sich weigern, das U-Boot als Handelsschiff anzuerkennen. England! wartet nur die Entscheidung des Staatssekretärs Lansing ab, ehe es weitere Schritte in dieser Angelegenheit tut. Seitens der Entente wird geltend gemacht, daß ein U-Voot, wenn es irgendwie bewaffnet sei, vor einem gcwöhlüichen Handelsschiffe den Vorieil habe, daß es tauchen und in der Nähe eines feindlichen Schiffes an die Oberfläche kommen und die- ses warnungslos versenken könne. — Wie das Reuter-Bureau meldet, haben die britische und die französische Botschaft beim Staatsdepartement vegen des Unterseebootes „Deutschland" Vorstellungen erhoben, indem sie geltend machen, daß das Unterseeboot, selbst wenn es sür Handelszwecke sei, potentiell ein Kriegsschiff sei. Lolal- und Provmzial-Nllchrichtclt. — (zMegsauszcichmmgen.) Die Allerhöchste belobende Anerkennung wurde dem Major Karl Jünger sowie den Leutnanten in der Reserve Josef Martine! und Walter Orients chn i gg, allen drei des IR 17, bekanntgegeben. — Verliehen wurden: die Silberne Tapfcrkeilsmcdaille erster Klasse den Zugsführern Johann Mrzlikar, Johann Sever, dem Vormeister Franz Martinet und dem Kanonier Anton Adamio, allcnz drei des FKR 7; dem Feldwebel Vinzcnz Gruber des IN Nr. 27; die Silberne Tapferleitsmedaille zweiter Klasse dem Korporal, Titularzugsführer Josef Nunner des IN 27. — (Feldpost-Priuatpaletverkehr.) Für folG'ndjc Feldftostämler wird der Feldpusl-Privatpaketverlehr bis auf weiteres eingestellt: 6, 111, 14> 20, 28, 37, 41, 43, 76, 78, 81, 85, 91, 103, 109, 119, 138, 146, 148, 210, 228, 230, 30^', 301/11, 301/111, 303, 305, 306, 309, 310, 311, 312, 314, 320, 321, 322, 325, 326, 327, 328, 329, 330, 331, 609 und 614. — (Verlustliste.) In der Verlustliste Nr. 435 sind folgende Offiziere des Infanterieregiments Nr. 17 als kriegs gefangen ausgewiesen: Kadett in der Reserve Bauer Stephan, ^2. K.; Leutnant in der Reserve Glom-< bet Franz, 6. K.; EinjFrw. Mod. Feldw. Gnezoa Emil, Kadett in der Reserve Feras Felix; Oberleutnant in der Reserve Korcnt Franz, 5. K. lgestorben im Fcldspital Nr. 106 in Italien); Fähnrich in der Mservc KoÄr Josef; Kadettaspirant Lavru- Johann; Leutnant in der Reserve Pesariö Gustav; Fähnrich Poljak Johann; Kadottaspirailt Zupau<-i6 Martin. — Weiters ist in dieser Verlustliste folgende aus Krain stammende Mannschaft des Infanterieregiments Nr. 17 als kriegsgefangen ausgewiesen: Inf. Arko Alois, 2. EK.; die LstInf. Ausenik Vinzenz, 4. EK., Mbe Paul, 2. EK.; die Inf. Bajc Blasius, 6., VarM Josef, 8.; ResKorp. Varle Franz, 11.; Inf. Bartol Rudolf, 1.; ResInf. TitGcsr. Ba^a Matthias, 14.; die LstInf. Vavdek Anton, 1'. EK. (uerw.), Vcläiö Josef, 1. EK., Beijan Anton, 4. EK.; GrsNes. Verce Josef, 3. EK.; dw LstInf. Nerdajs Ludwig, 4. EK., Berus Franz, 1 EK., Blaj Johann, 1. EK.; Inf. Vogataj Franz, 4. EK.; die NesInf. Boldan Paul, 2. EK., Borget Anton, 15.; Inf. Vo^tnar Anton; Lst.-Inf. Voönar Anton, 1. EK.; Feldw. Vracika Iohc.nn, 4. MK. (verw.); LstInf. Äregar Alois, 4. EK.; Nes-Inf. Vrcnce Franz, 6.; LstInf. Brolih Johann, 1. EK.; Korft. Vurkelca Bartholomews, 14.; LstInf. Butala Josef, 3. EK.; NesInf. TitGefr. Canin Franz, 15.; Res.-Inf. Oeba^ek Franz, 7.; LstInf. Eerkovnik Martin, 3. EK.; Inf. Oerne Franz, 1. EK.; die LstInf. c'emivcc Josef, 5., Cesar Johann, 1. EK., Colja Jakob, crnw Nikolnj Mijo, 1. EK. (ucrw.), ^rnivc Johann, 1. EK.; NesOffDien. 0uden Franz, 2. MK. — (Verlustlifte.) In der Verlustliste Nr. 435 ist weiters folgende aus Krain stammende Mannschaft des Infanterieregiments Nr. ^7 als kriegsgefangen ausgewiesen: Ins. Demcc Anton, 2. GK.; LstInf. Dimic Rudolf, 1. EK.; Inf. Dimnik Anton, 1. EK.; EjFrw. Gesr. Dolinar Andreas, 11.; oie LstInf. Dovjak Josef, 1. EK., Drol Lorenz, 1. EK.; EjFrw. Ins. Eppich Alois, 4. EK. (uerw.); die LstInf. Erlach Johann, Er-5cn Johann, 1. EK., Fajdiga Franz, 4. EK., Fajdiga Johann, 3. EK., Finxgur Franz, 1. EK. (uerw.); Zgf. TitFeldw. Franetiö Rudolf, 11.; die LstIns. Franko Franz, 3. EK., Frehlich Johann, 5.; Inf. Fröhlich Peter, 6.; LstInf. Furt Iosöf, 1. EK.; de Inf. Ga-sftern- Matthias, 2. EK., Gasser Florian, 1. EK., Glavan Alois; die LstInf. Godec Michael, Gogala Franz, 2. EK., Gogala Matthias, Gole Anton, 3. EK., Golob Alois, 4. EK. (verw.), Gorenc Johann, 3. EK.; Gefr. Gor?r tat scinc Schritte, um eine Versetzung an einen anderen Ort zu erlangen, er wollte dieses Haus verlassen so bald als möglich, er wollte lein Stück behalten, das ihn an seine Ehe, seine Schmach erinnerte. Diese Angelegenheiten beschäftigten ihn und er wurde allmählich ruhiger. Was ihn einst so geblendet und gelockt hatte, der Reichtum, er schleuderte ihn jetzt von sich und empfand eine Erleichterung. Ja, als der Sturm in seinem Innern .msgctobt hatte, machten sich nach und nach ruhigere Erwägungen bck ihm geltend. Er wurde frei! Er gab feinen: Rechtsbeistand die ausgedehntesten Vollmachten, auch für die Regelung der pekuniären Fragen; sein einziger Wunsch war die Beschleunigung des Prozesses. Elisabeth hatte er nicht wiedergesehen. Sie vermieden beide, einander zu begegnen. Sie! litt mit ihm, das wußte er. Erika besorgte ihm eine ältere Dam!e, die seinem Hausstand Vorstände, wenn sie ihn verlassein mußte, und sein Kind, das ihm geblieben war, versorgte. Sie sah mit Trauer und tiefem Mitgefühl in di« gealterten Züge des Bruders, der sich zu ihr .cknig cus-spvach und nicht die Gewohnheit hatte, seinem Schmerz durch Mitteilung Luft zu machen. Auf ihr lastete noch anderes. Sie war s:hr ungern hiehcr gegangen. Ihr Bruder Herbert wußte ja nichts von ihren Gefühlen für Marwitz. Dem Brautpaar hier zu begegnen, wäre ihr ein Martyrium gewesen. Nun erfuhr sie durch Elisabeth von den neuesten Geschehnissen. Sein Vater war tot, und gestern war! er zurückgelehrt, wie Elisabeth ihr sagte, ein bleicher, ernster Mann, um Jahre gwlterl. Wie mochten sich seine Verhältnisse jetzt gestalten? Hatte sie^ falsch gesehen damals, ihr Opfer in einer irrtümlichen Schwarzseherei gebracht? Was hatte es ihm eingetragen? Ja, Ruprecht von Marwitz war Zurück, er saß in seiner Wahnung — ein todmüder, gebrochener Mann. Die Bilder der letzten Tage glitten wie oin wüster Traum vor seinem Geist vorüber. Sein Vater war keines natürlichen Todes gestorben. Das leere Glas mit dem durchdringenden Geruch verriet ihm, daß der Tote dem Lauf der Natur vorgegriffen hatte. Ein nn ihn gerichteter Äricß bestätigte drn Verdacht. „Mein lieber Junge: Nimin's kaltblütig. Doin Alter hat sich empfohlen, später noch, als es eigentlich an der Zeit gewesen wäre. Du hast mich damals nicht verstanden, als ich in einem Anfalle von Pflichtgefühl dich warnen, dich sicher in den Sattel setzen wollte. Nun mußt du zusehen, wie du weiterkommst. Ein paar Iu-gendjahrc hast du wenigstens fröhlich genossen; ich hütete mich, sie dir zu trüben. Später — was bietet uns doim das Leben, wenn wir nicht die paar Genüsse, die zu haben sind, herausholen. Verdamme deinen Alten nicht zu hart." Und diese schwarzäugige zungcnfcrhige Französin, die den Nachlaß in der elegant eingerichteten Wohnung für sich beansprucht, nun seit Jahren mit dem Vater gelebt hatte - konnte die Hexe jemals schön gewesen sein? Anziehend für seinen schönhcitsdurstigen Papa? Oder war sie die Rächerin von anderen ihres Geschlechtes? Viele Anzeichen verrieten, daß sie den alten, hilflos und gebrechlich gewordenen Mann tyrannisiert und ausgeplündert hatte. In Katschlacken hatten sich ihm schon die trostlosen Verhältnisse enthüllt. Der alw, ehrliche, aber arbeitsmüde Verwalter, den ihm aufgebürdeten Aufgaben seit langem nicht mehr gelvachsen, hatte nun seit Jahren die Dinge gehen lassen, wie sie gingen. Aus der großen Besitzung war unaufhörlich herausgezogen, nie etwas hineingesteckt worden. Die prachtvollen Waldungen geschlagen, nie für rechtzeitige Anpflanzungen, für irgendwelche Forstkultur gesorgt, der Boden nusgesogen, die Gebäude verfallen. Beim Sachwalter des Vaters warteten seiner dann vielerlei Aufklärungen. Der geringe Barbestand des Guthabens deckte kaum die Bestattungskosten; Schuldfor-derungcn liefen von allen Seit?n ein. Er brach f' st zusammen unter der über ihn hereinbrechenden Last. Wie würden Hilde und ihre Mutter seine Nachrichten aufnehmen? sFortsehuna, folqt.) Laibacher Zeitung Nr. 159 1139___________________________________14. Juli 1916 loch-»'achung der Banknoten wird gesetzlich liestraft". Ober-hald dieses Rahmens ist die Nummer, unterhalb die ^eric in schwarzer Farbe angebracht. Auf der uugari-Ichen Seite sind sowohl dw Zeichnung des Aotnbiloes "ls auch der Untergrund bunlfarbig. Das äußerste linke gierte! der Nicole zeigt in lilaucr Farbe das von einem ^rnanmlt umgebene Wappen de>r Länder der ungari->cheu heiligen Krone, darübe^ lints und rechts die Ziffer ,,lU" und unter de>» Wappen eine Vignette mit der Wcrt-"czeichnung ,/l'I/ «OllO.X.V", weiß auf blauein Grund, '^oen rechts hicvon steht die Wertbczeichnung ,,'i'l/. ^<.N^(^x^," j„ einer rechteckigen guillochierlcn Vignette »l weißer Schrift auf dunklem Grunde, darunter der ungansche 3iotentext und die Firmazeichnung, dann folgt ^e ^trasbcstimmung. Rechts von diesem Notentcile befindet sich in einem welligen guillochicrten Rahmen ein ^nabenidealkopf, unter diesem eine guillochiertc Vignette, "ul der Ziffer „10", weiß auf dunklem Grunde, darunter freistehend das Wort „X^,un:>". Der Untergrund ^sleht aus der Kombination eines Relieffonds mit der Zisscr ,,i()" lnid eines Guillochefonds, welcher unlcr dein -'lotentcxt in, einem ovalen Ringe die romische Ziffer "X" erscheinen läßt. »„Glasbena Maticn".) Der Musikvcre,i» „Glas-"^'na Matica" in Laibach hielt vorgestern abends unter ^'m Vorsilbe seines Obmannes, des Herrn HofinleH i. R. «ranz H u b a d, seine diesjährige Hauptversammlung ab. In der Eröffnungsansprache verwies der Vorsitzende auf die außerordentlich großen, Schwier, gleite», mit denen der Verein ob der durch die äußeren Verhältnisse ^schaffeucn Lage zu tämpfen Hal, gab mit von Dant gc-Ungenen Worten der Zuversicht und Überzeugung Aus-bnict, cs werde dem Vereine fernerhin cmg? ichts der Opferluilligteit seiner unermüdlich schassenden Mitglieder wie auch dank de^ bewährten Für-sorglichlcit seiner Gönner und Förderer getingen, weit besser, als a/wärligt worden war, die Ungunst d^ Zeit' laufte zu bestehen. Nicht mir Privatpersonen und Geld»-institute hätten den Verein durch Spenden unterstützt und gefördert, sondern auch die Landcsrcgitcrung sei dein Vereine in Würdigung seiner Tätigtei't hilfreich e,U-gegengelommen und habe ihm nebst der seit Kriegsausbruch anf .^M) K herabgefctzten ordentlichen Jahres, untersliltzung aus eigenem Antrieb eine außerordentliche Subvention von IM» K zugewendet. Der Herr Landes-fträstdeul Gras Alteuiö habe »ich von, der LeistungÖfähig-tett der Musilsch»le des Vereines persöntich überzeugt u'id ,lch uver die gelegentlich der jüngsten Produttion der Zogl.nge an tnn Tag gelegten Erfolge mit Worten des wärmsten Lobes geäußert. - Dem vom Herrn Lehrer ^adar vorgetragenen Tätigkeitsberichte entnehmen w.r folgendes: Der Ausschuß trat in 14 Sitzungen zu-sammen. Die Musikschule zählte neun Lehrkräfte und "ach Fächern und Personen gerecht ,i07, nach, dem Katalog gerechnet 40« Zöglinge. Die Unlerrichtsersolge waren recht günstig. Daß die Eltern der Zöglinge dies'n Um-stand recht wohl zu schätzen wissen, bewiesen sie durch ihr die Intentionen des Vereines aufs beste sörd^rnoes Ver-halten. Obgleich 44 Mitglieder des Sängcrchores zur militärischen Dienstleistung einberufen >v,or«,cn wa.re< tonnte der 'Gesangschor der „Glasbena Malica" gleichwohl mit dem traditionellen Erfolg auftreten, da er dank von Neueinlritten immer noch 0(1 Sänger und 1l4 Sängerinnen zählt. Am 6. und 7. Mai beging der Sängerchor das Fest seines 25jährigcn Bestandes durch Vermin staltung von Konzerten zu Gunsten der Kriegs für sorge,. Im Vereinsjuhre 1915/10 veranstaltete der Verein insgesamt achli Konzerte und tonnte aus den ^clneiunuhmen 8852 K 2 H kriegswohltätigen Zwecken zuführen. In Prwatsammlung wurden von neu», Damm aus Mit^ «liedettreisen 004 K zur Unterstützung bedürftiger Gör-Zcr Flüchllinge aufgebracht. Verstorben sind im abgelaufenen Vereinsjahre elf Mitglieder. (Deren Andenken wurde durchs Erheben von den Sitzen geehrt.) Ne lb^ge-trcten find 35 Mitglieder. Von der Herausgabe von musikalischen Publikationen nmßte wegen der außerordentlichen Lage vorläufig Abstand genommen werden. ^ Dem vom Herrn Oberlehrer i. R. R a ^ i ö erstatteten ilassaberichte zufolge hatte die „Matica" un abgelaufene» Vereinsjahrc 00.5!)9,04 K Einnahmen, »vovon ^000 Krone» auf die ordentliche staatliche und gleichviel auf die Subvention der Stadtgelneinde Laibach, 16.364,00 K auf den Ertrag der Konzcrlveranslaltungcn und 23.722 Kronen 40 H auf Schulgelder entfallen. Die Ausgaben konnten nur durch Inanspruchnahme von Fon'osmitteln voll bcstritten werden. Das Vereinsuerinögcn belauft sich aus 120.700,18 K, doch stehen dieser Summe namhafte Schuldposten gegenüber. Der Voranschlag für 1910/l? weist oinen Fehlbetrag von 12.710! K auf, der ails der Kricgsreserve und aus Spenden wird gedeckt werden müssen. Der Pensionsfonds ist auf l 5.145,43 it gestiegen, der Kriegsrcscrvefouds beläuft sich auf 7591,5^ K. -^ Über das Ergebnis der Wahlen haben wir bcreits berichtet. Zum Schlüsse sprach der Vorsitzende allen Gönnern und Förderen, des Vereines seinen herzlichsten Dan «us und gab der Befriedigung darirbcr Ausdruck, daß es endlich gelungen ist, einen Pensionsfonds zu gründen, der den Lehrpersonen der MaUcaschulcn Aussichten aus eine angcmesscne Altersversorgung eröjsncl. (3s bestehe begründete Hosfuung, daß die „Glasbena Milica" die schwere Kriegszeit verhältnismäßig gut überdauern werde. — (Ein Fachturs für Kleidermacher und Kleider machcrinnen in Laibach.)) Während des Krieges beendeten viele Lehrlinge ihre Lehrzeit, ohne Gelegenheit zu haben, ihre Kenntnisse in den gewerblichen Fortbildungsschulen zu verriolllomlnncn. Um diesen versäumten Unterricht nachzutragen, veranstaltet das hiesige Gcwerbeför-derungsinsiitut einen Fortbildungskurs in Laibach, dessen Lchrptan 'außer dein gew.'rblichsachlichen Unterricht auch Rechnen und die Buchhaltung umfaßt. Am Kurse könne» Lehrlinge des Kicidermachergewerbes tcilnehmcn, die eine mindestens zweijährige Lehrzeit zurückgelegt haben, feiner Gehilfen und Meister. Mit Rücksicht auf die heutigen VcrhültMe werden auch Kriegsinvalidc ausgenommen, die das Kleidermachergcwcrbc ordnungsmäßig erlernt haben. Das Erlaggeld wurde auf 5 K ermäßigt. Anmeldungen werden in der Kanzlei des Gc-werbesörderungsulstitutes, Wiener Straße 22, od^r vom Genossenschastsobmanü, Herrn Franz ^ c 1 o,<5 n i k, Trubargasse 2, entgegengenommcn. Die Bewerber nm Anfnahmc haben sich »lit einer Bestätigung des Lehrmeisters über eine mindestens zweijährige Lehrzeit oder mil ihrem Lehrbriefe auszuweisen. (Holzexport ,«ch Volgicnl.) It«liercssenlcn in Krain erhallen iibcr diese Frage in der Kanzlei öcr Handels- lino GewerbetttMiner in Laibach eine Information. — (Todesfall.) In Graz ist u,n 12> d. M. Herr Apotheker Daniel Pirc ans Idria i,u Aller von 47 Jahren gestorben. — (Ein Kind erttmtten.) Die Holzarbeitersgallin Johanna >iulin aus Flilsch, derzeit in Wcißenfels wohnhaft, ging dicscrtage zur Arbeit auf die Wiesei und ließ ihre vier unmündigen zlinder unter Aufsicht ihrer 15>jäh>igen Stieftochter Albina Ä'lin zu Hanse. Während oiese mit eineul vier Monate alten Kinde beschäftigt war, entfernleil sich die übrigen Kinder aus den, Hause und gi'lgen zu dem Seebachc. Der 2'/^ Jahre alte Knabe Johann fiel ins reißende Wasser und wurde abwärts getrieben. Auf die Hilferufe o^r Kinder tan, die Albina a» Oll lind Stelle, tonnte aber dem ver»,^i^eü >m,de keine Hilfe bringen, da fie einen uertrüppellen Fuß hat und nur langfum gehen kann. Die Leiche wurde später, ttwa einen Kilometer von der Unsallstelle entfernt, aus dem Wasser gezogen. - (Eine unmenschliche PflegeüOltter.) Eine '12 ^ahre alle Hilfsarbeiterin in llutcr ^a-elj übernahm vor sechs Jahren einen fünfjährigen Knaben in Pflege. In der letzten Zeit aber mißhandelte sie ihn derart, daß sich die, Gendarmerie veranlaßt sah, gegen die unmcuschlichc Pflegemutter, einzuschreiten. Der Knabe weist um Ku'rjxr zahlreiche von Schlägen herrührende Kontusionen sowie an beiden Handgelenken StcanMiccunMn auf, die, >:ie d rühren. Diese Mißhandlungen w'ill die unmenschliche Mutter mit der Unfolgsamst des Knaben rechtfertige». Die heutigen SonderuursteMmiM im Kijw Central im Landcoiheaicr. Nur sÄr heute ist in, Kino Ecntral im Landcsthcater der höchst amüsante Schwank „Ham- pels Abenteuer" angesetzt. Eine glänzende Lustspielidee, die den bekannten Wiener Autoren Julius Horst und Rudolf Österreicher alle Ehre macht, liegt dem huinor-vollcn Füinschwant „Hampels Abenteuer" zugrunde^ in dem unter andere» Darsteller», die ihrer Ausgabe voll gewachsen erscheinen, auch Frau Anna Müller-Lincke zur Heiterkeit summt. Dazu ein wirtungsvolles zwcialtiges Drama aus der Geschäftswelt „Dir Rache wacht". — Morgen Samstag neues Progr.unm: der licste Qschu»' gelfilm der Neuzeit „Das zlmd oer Wildnis" uno d,o gro^e ANualität Hie polnische 1^5 ^atzrfeicr in War schau. „Der Lautemnacher von Mittcmuald". Kino Ideal jüyrl ynlte Freitag den 14. d. M. (nur einen Tag), 0as prächtige Fitmwert „Der Lautemuacher von Mitten« wald" vor. ElN Schnmgglcrdr.ulla aus dem bayerischen Hochgebirge mit einem Vorspiel und vier Akten mit Thea Stembrecher und Viltor Giehring vonh Müilchener Hoslhealer in den Hauptrolle». Dcr starke Gedante dieses prächtigen Films läßt sofort auf eiuen tüchtigen Autor schließen. Tatsächlich ist auch die Handlung dein bcrannen. Roman „Die Bubcnrichler" oon Hofrat Maxi» milian Schmidt nachgebildet. Ort der Handlung ist MU-knwald in den bayerischen Bergen, woher die welüie-rüynllen Geigen kommen. Was oem Bildo noch einen besonderen Reiz und einen erquickenden Hauch echten Gebirgslebens verleiht, sind die herrlichen Naturaufnahmen, di,e uns die erhabene und überwältigende Schönheit der Hochgeoirgswelt vor Augen führe!». Als Ergänzung zu diesem Kunstsili» ist das Schlagerluslspiel „Die verflixten Junggesellen", i» dem die beiden Hauptdarsteller Treptow und Anna Müller-Lincke wirtlich Ausgezeichnetes leisten. — Das Programm ist für Jugendliche nicht geeignet und kommt lcidor nur heutc Freitag dc» 14. (nur einen Tag) znr Aufführung mi Kino Ideal. - Bon Samstag den l5. l>is Montag den 17. d. Niesen-Dctettivroman „Wer war's?", eiil Detektiv-Kri^ miualroiilall in vier Akten nüt Rudolf KlezinRhoden lind Fräule,,!, Alteilhofer in den Hauptrollen. Ein Nie» sen Kmlstfilm dcr Mutostup-Filulgescllschaft Berlin. „Wer war's?" Kino Ideal führt morgen Hamstau den 15i., Tomltag den 1l>. und Muntaq, den l?. d. M. einen Riefen-SrnfMonSdetettivroman, betitelt: „Wer war'?", in vier Alte» mit Rudl'lf Klein-Rhode« llnd Fränlciu Altenhoftr in den Haliptrollen vor. Wenn die Dculsche Mutostoft- uno Biogruph-Gesellschusl Berlin einen Deteltivfilm »nacht, kann man überzeugt sein, daß es sich um etlvas ganz Hervorragendes handelt. Der Film „Wer war'S?" ist denn auch eine sehr geistvolle Regiearbeit, die in geschickt angcordneler Szenenfolgc elnen Kliminalsilm allsrollt. Als Detektiv zeigt sich Rudolf Klein-Rhode» gemessen und diskret, als Hochstapileri» ist Fräulein Altenhofer von einer tatsächlich,bestrickende» Ammil. Das Progrnnmi «.'rgänzt die allerneucste, hoch inleressante Sascha-Meßter-Wuche und das humoroollo Schlagerllislspiel „Ein ülicnaschendrr Bcs„ch". - Das Prugraüiul ist für Jugendliche nicht geeignet u»d kommt von morgen Samstag den 15. bis Montag, den l?. d. M. im , llhr abends; an Sonn- l»nd Feiertagen um l llhr nach»nitl,igs ! sowie nm , Vorstellung im Garten -L.inKe) ß/F* dazu das wirkungsvolle Drama: *^m „Die Rache wacht". Vorführungen nur MF"* heute Freitag 1H um V25 Uhr nachmittags, 6, %8 und 9 Uhr abends. Morgen Samstag neues Programm: 2089 „Das Kind der Wildnis". Lllibacher Zeituna Nr. 159 1140 14 Juli 1916. Der Krieg. Telegramme des k. k. Oesterreich »Ungarn. Vo« den Kriegsschauplätzen. Wien, 13. Juli. Amtlich wird verlcmtbart: 16. Juli. Russischer Kriegsschauplatz: In der Vntowina südlich des Dnjestr bei unveränderter Lage leine besonderen Ereignisse, östlich und nordwestlich von Buczacz trieb der ^eind emeut starte ztrnjte zu,n Angriffe gegen die vom General Grafen von Bothmer befehligten verbündeten Truppen vor. Während ein Teil seiner Stnrmlolulinen bereits vor unseren Hindernissen zusnmnlenbrach, gelang es eincnl andere,,, i« ein schmales Stnrt unserer Stellungen einzudriugcn, doch nmrf auch y»rr ein ungesäumt einsetzender Gegenstoß deutscher und vstrrrcichljchuugarischer Reserven die i)iusscn wieder hinaus, so dasj alle Angriffe des Gegner^ völlig gescheitert sind. Zahlreiche russische Gefangene. Am Stochud schlugen unsere Truppen lie; derseits der von Sarny nach jtowel führenden Bahn einen Angriff ali. Sonst nichto von Belang. Der russische Gcncralstabsbericht vom li. d. M. versteigt sich zu dcr Behauptung, das, die Ktrcitmacht des Generals Brustluv jeit Bcgiun der russischen Offensive !Wli.!M» Gefangene eingebracht habe. Obgleich die Uuzuucrliissiglcit der russischen Berichterstattung längst zur Genüge bctannl ist, sei nochmals Varanf uerloiesen, daß die von den Russen angegebene Grfangcncnzahl nahe an die Gesamlstärle jener Truppen uuscrer Nordoftfront heranreicht, die in den vergangenen fünf Wochen in crnsercilm,g griffen gestern nachmittago starte feindliche .Kräfte unsere Stellungen im Raume Monte Rasla Monte Interrotto nochmals an. Wie an den Bortagen scheiterten auch diesmal nUc Angriffe unter deu schwersten Bcriustcn der Italiener. Auch weiter uördlich waren alle Bersuche des Gcgmro, in unsere Stellungen cinzudriugen, voll-lommen fruchtlos. ^Südöstliche!, .>l>.icgsschallplal): Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Gencral-»tabes: u. Höfer, FML. Cadorna berichtet. Wien, 13. Juli. Aus dein Kricgöprcssequartier wird getlwldet: Bericht des iwlienischelr Generalftabes ooul 10. Juli. Zwischen Etsch uud Brenda Artillerie- und Fli,eyertnl!igieit. Femdliche Graua'teu, verursachten in Te-desuile und anderen Orlsäfasteu i>u oberen Asticolale Brände. Ein feindlicher Aligriffsverfnch gcgcn deil Monlc Seluggio lourde vou uns fofoot abgewiesen. In, Tofana gebiote (oberes Boitetnl) bemächligteir sich Alpiniatitci-llingelr ill dcr Nacht uns den !). d. durch ein geschicktes !^iau-üoer «eines grotzell Teiles dc« Tales Mischen der Tosana priina und der Tofana secllntx^ lwrdluestlich der Schntz-hiitte uud enner starten, das Tat beherrschenden Slellu.lg alls der Tofaua prima. Die feindliche Besatzung lourde lllnziugelt llud zur Übergabe gezwungen. Iu unsere Hände fielen 1W befangene, txirlintcr eillige Offiziere,, mit drei Maschinengewehren und reicher Beute on Waffen nnd Munition. Am oberen Hut Artillerieduell uuo tleincrc Infanteriegefechte ain Zellentofel. Auf den Höhen nordwestlich von Görz griff der Feiild nach intensiver Artillerievorbereitung am 8. d. abends niit evhebliä)en Kräften Ullserc Stellungen ain oberen Satwtino ail, wnrde jedm unteren Isunzo, ichne Opfer an Meusclfen-leben zu ucrursachc'n. Der angerichtete Schaden ist gering. Eilt eigener Flieger brachte nach turzem dampfe eui feindliches Flugzeug zmn Absturz. Heutjches Reich. Von den Kriegsschauplätzen. Berlin, 13. Juli. Das Wolff-Vureal« meldeti Großes hauftlquniticr, l.^. Juli. Westlicher zlrienMlMiplatz: Nördlich der Tommc gelang ro den (5»glündcrn, sich in Cuntnlmaison fesizuschcn. Das Artillcriefener wird mit großer Heftigkeit fortgescht. Tüdlich der Sommc habcn auch gestern die Frauzosc,, mit ihren Angriffen, oie ulchrmalo briderseilo von Varlcur. sowie bei und westlich von Cstrees angcsclzt wurden, teinc« Erfolg gehabt; fie lnnslten meift schon in unseren! wiltuugovollcn Sperrfeuer linte, schwersten blntlgcn Opfern umtrhrcn. östlich der Mnao war der Artillerietampf noch lebhafter. Tic gewöhnlichen Infantericstcllnngen wurden verbessert. Die Gefangenenzahl erhöht sich um l7 Offiziere, iö4^ Mann auf 5><> Offiziere, '5l49 Maun. Bei Frclinghieu, am it a nal von La Äafs, e, an der H^e La Fillc, Morle, östlich von Vadonviiler und bci Hirzbach gelangen deutsche Pa trouilleuunlernrhmungen. Nördlich von Soissono wurde ei» französischer Doppeldecker in unseren Linien zur Lan-dnng gezwungen. - Östlicher itriesssschauplatz: Bei der Armer dco Generals Grasen von Bothmcr wurden durch zwei umfassende Grgcnstöslc deutscher Truppen bei nnd nördlich von Oleoza (nordwestlich von Buczacz! eingc-dlllngene ^»'nssen zunictgeworfen, nnd dabei über Ml Gefangene gemacht. - Baltmltrieasschauplah: Lichts Neues. Oberste Heeresleitung. Htalicn. Die wirtschaftsvolitischc Gestaltung nach dem Kriege. Lugano, 13. .^nli. Die ofsiziüse „Agenzia Italia" er-tlärt, daß das Kabinett Bosetti beabsichtige, die wirtictMts-potitische, ,Zutuuftsgest>altuny nach dem Kriege, der Enl-sclxidluig des Parlamentes vorzubehalteu. abe.L alle tuäh-ix'iid des Krieges zur Verteidigung gegen die Feinde notwendig erscheinenden wirtschaftliche» Matzuahmen im herzlichen Eiuvcrnchnwil mit den Verbündeten gemätz den Pa,riser itonferelizbeichlüssen, allerdings ill Anpassuilg an die Sonderbediugungeil der italwlüschen Volkswirtschaft, auszuführen. ^ium full eine Industriestadt werden? Luunno, 12. Inli. Symptomatisch für die 5lrisc cabc nie so gewütet wie gerade, jetzt; dieser Umstand tönno allerlei Gefahren mit sich bringcn. Ter wirtsä)aftliä)e Druck, der auf Holkind ausgeübt werde, uehine zu. Er hielte es für unverantwortlich, jetzt att eine Vermindcvuny der bewaffneten Macht zu schreiten. Die Regierung würde jede Stimme gegen den Gcl Parenzo, lrotz in.lensiueir Feuers der dort zur Verteidigung aufgestellten Batterien. Vier uoin Süden herkommende feindliche Einheiten vermieden es, mit dc>n Unsrigcn Fühlung zu nehmen und wichen sofort in> der Richtung, aus oer sie nctommen waren, zurück. Unsere Einheiten lehrten sämtlich uuversehrl zu ihreiu Auögaugsorte heim. (Wir, uerlueisen diesbezüglich auf die gestrige amtliche Verlautbarung des k. nnd k. Flottentommnndos.) Ter Standpunkt (knalandd bczilalich der Hnndcls-Nntcr-lunsserschiffe. London, 1i^. Juli. Des Reuter-Mreuu ineldet aus Washington: Der britische Geschäftsträger hatt« bereits uor der Ankunft der „Deutschland" in einer Vesprechling dem Staatsdepartement am 3. d. den Standpunrt Eny- bands bcziiglich der Handcls-UntcvU'asscrschiffe dargelegt, wobci er scineir AuszcrlllM'n die Feilllngkmeldllnssen, das; ein solches Schiff auf dem Wege nach Amerika sei, zu-gvlmde legte. Gestern lcntie der HeM(iftstnM>r die Auf-inerlsantteit !x's Staatsdepartements nochmals anf die Angelegenheit. Auch die französische Botschaft setzte sich mit dein Staatsdepartement in dieser Sache in Verbindung. Die alliierten Regierungen sind de-r Allsicht, das; solche Schiffe schon durch die Gestalt und Bauart, durch die sic sich Untersuchungen, denen gewöhnliche Haudewschiffc un-lcrllegen, entziel)en tonnen, aus der Klasse dcr Handelsschiffe ausscheiden, lind die Untevsecschiffe, da sie offensichtlich nicht im Einklang nnt den Erfordernissen der dültcrrcchtlichcn Vorschriften ssebaut sind, als a,us;crl)alb lX's Vülicrrcchlcs stch^nd uud als fcindlichc, >tricgsschisfc betrachlcl wcrdeil inüsseu, l>ic verilichtct NX'rden töllneu, sobald sio in Sicht tommen. Da« Eeerccht (Englands. Berlin, 13. Juli. Dcr. Vertreter dcs Wolff-Burcaus in Äieluyort nleldet durch Funten,spruch: Ein gleichlxniteil-dcr Bericht aus Washington an die, „World" und andere Ncwyortcr Blätter über die englisa>' Ordre of Council bcsagl, der amcritallis6)e Standplintt ist der, dcch die Last des Beiueiscs bezüglich der Bestinnnung als Konterbande dem beschlagnahmenden Staate zufällt. Der Grnndsatz der fortgesetzten Reise ist Gegenstand dcr Erörterung zwischcn Amerita lind England. Das Rccht, eille Ladung zn sislic-ren, von dec inehr als die Hälftc KoiNlerixnlde ist, loiri) cbcnfalls bestritten. Englanv. „Eine >triegserer 1'lede die wol)lüdcrlcgtc Älisichl, die Vech^udlu.i«e» znin schweigen zl> bringen. Die Leiden dcr mcsopotamischen Armee. Rotterdam, 12. Juli. Deut „Äieu'.oe R0llteronuich.nl l^ourant" wi,rb aus London, gcüuloel: Bas uiliouisliiche itricgswllülee besprach gchcm oie Verhältnsissc,, nnle^ oeneu die ^oldaleil lü ^iesoftounnicil lämpieu ülußleil. Die Mitlcilungcil inachlcu großcu (3indruct aus da« i,to^ milec, dcw dcil Beschluß faßte, uou der Regierung zu oerlauuen, 'daß eine Uulersuchung eingeteilet oder die öffcnllicho (5rürten!ug dalüder Msl^Met wecke. Tße „Times" unterstützen dic Hallung dcv i>io»uleeö uud protestieren dagegen, oaß daö Loö und die Leidcn drr »icsopotaniische» Ariliee dc^ Ver^cssenheil uliclauinwliet werde» sollen. Mumäuien. Die „Iudrpendancc Runmninc" iiber die Offensive auf allen Fronten. Vulnresi, 1>. Juli. Die „Iudepeudance Ronmaine" schreibt über die Offcnsidc auf allen Fronten: Die Ver-bandshecre häminern auf die feindlichen Frontcn zu de»l Zlveck, fie zn durchbrechen. Bisher wurde dieser Zu>eck nicht erreicht. Die Deutsch»-österreichisch-ungarische Front wurde all jenen Stellen^ wo sie gerade luar, eill wenia eiilgebogcn. Indessen ist der Durchlnnch der Froill eiuc condkio sine qua iwn für deil Erfolg der Verbands-inächte. Wenn die eilglisch-französische Offeusive sich darauf beschränken »oollte, die deutschell Linien Zoll für Zoll zurückzudrängen, würde mall zunächst dahin gelangen, Nord-frantrcich und Belgien in eine Wüste gleich der Sahara zu uerwandeln. Überdies würde der Krieg sich über alle Vorstellungen verlängern; es wäre ein. Aderlatz bis zur Ausbllltung. Die Abbröckelung des Gegners ist keine vollständige Lösung in einer allgemeinen Offensive; nur wenn man ihn durch eine gvotze Bre>che niederwirft, ist sie der Anfang vom Ende. Laivachcr Zettung Nr. 15!) 1141 14 Juli 1916 Griechenland. Tie Demobilisierung. Nom, 13. Juli. Die „Tribuna" hebt hervor, dah die griechische Demobilisierung zu langsam erfolge und im Nordepirus trotz des vom Ministerpräsidenten Zaimis am 22. Juni Italien gegebenen Versprechens überhaupt nicht begonnen habe, luas mit der Würde Italiens und seiner Verbündeten unvereinbar sei. Ein heftiger Hagelsturm in Groszwardein. Grohwardein, 12. Juli. (Ungar-Vurcau.) Heute vormittags wütete hier durch ungefähr zehn Minuten ein heftiger Hagelsturm, der in der Stadt großen Schaden verursachte. Viele Passanten in den Straßen wurden durch herabfallende Ziegelsteine oder Glassplitter verletzt. Die Zahl der Verletzten ist noch nicht festgestellt. Viele Telephon- und Telegraphenleitungen siild zerstört. T>as Vadehotel auf dem Lido bei Venebi« abgebrannt. Lugano, 13. Juli. Das großc Aadehotel auf ocm Lido bei Vcncdig ist fast vollständig abgebrannt, trotzdem alle Anstrengungen gemacht wurden, um das Feuer zu löschen, selbst nntcr persönlicher Leitung des Platzkommandanten Admirals Tahon de Revel. Dic Ursache des Brandes ist unbekannt. — ^Verhaftungen wegen Liebftahlsverdachtes., In Selc, bei' Laibach und in Zadvor bei Dobruuje wurden drei Maurer, die im Mai und Juni l. I. in der Josefs--Wler Papierfabrik beschäftigt gewesen waren, durch die s!>endarmcric verhastet und dem Landesgerichte einn,cj-liefert, weil sie dringend verdächtig sind, während ihrer Beschäftigung in der Papierfabrik Transmissionsriemen gestohlen zu haben. — ^ ^'"^ ^lmanntpatronc ale IfticlZeust.) Der zwölf Jahre alle ^nwohnerssohn Johann Miklavi-w kam die-scriaac auf unbekannte Weise in den Besitz einer Dyna^ mitpatronc, in die er mit einem scharfen Gegenstände solang bohrte, bis sio explodierte, wobei er schwere Verletzungen an beiden Händen und' am linken Auge erlitt. — (Tiebstahl.) Der Inwohnerin Katharina Munih in Karnicc, Gnneinde Nnter-Idria, wurde einbruchs, weise aus dem Schweinestalle ein vier Monate altes Schwcinchen und aus dem Keller eine Sechslitcrflasche mit Obstwein gestohlen. — (Beim Lindenblütensammeln vcrunglüclt.) In Moste bei Laibach stürzte der zwölf Jahre alte Kefscl-schmicdsohn Herinann Iuvan beim Vlütensammeln von einem Lindenbaume und fiel so unglücklich, vaß er sich den rechten Arm brach und schwere Erschütterungen zuzog. — »Verstorbene in Laibach.) Antonia Se^ek, Tabakfabriksarbeiterin, 46 Jahre; Johann Vizjak, Keusch-ler 42 Jahre; Franziska Vehouec, Sieche, 74 Jahre; Iosefine Vitnnar, gewesene Fabriksarbeiterin, 45 I.; Stanislava VonÄna) VerZchmngssteueroberaufsehers^ tochter 4 Jahre; Josef Brezina, Landsturmmann, ^ TMsncuiglcitcn. - (Die Frau mit zwei lrieasaefanaenen Ehemännern.) Wie ein Sappeur-Unteroffizier aus Deutschbäh-men, der sich in italienischer Gefangenschaft auf der Insel Asinara befindet, in einem Briefe seiner Gattin mitteilt, befinden sich unter den kriegsgefangenen Österreichern in Asinara zwei Soldaten, die in dem seltenen Verhaltnisse stehen daß beide Ehemänner einer und derselben Frau find. Der erste, gleich zu Kricgsbeginn eingerückte Ehemann geriet im August 1914 schlver verwundet in serw,a> Gefangenschaft, wurde jedoch wiederhergestellt. Dre Gattm hatte aber die amtliche Verständigung erhalten, oatz ihr Mann gefallen sei und vermählte sich zum zweitenmal. Bei den folgenden Musterungen wurde auch der Ehemann Nr. 2 als geeignet befunden und rückte ein. Er kam an die Eüdostfront und geriet ebenfalls in serbische Gefangenschaft. Nach dem Nückzug der Serben an die Adria wurden die beiden Ehemänner, die bis dahin einander mcht kannten, auf die Insel Asmara gebracht, wo stein das . gleiche Quartier kamen. Eines Tages erhielt der Ehemann, Nr. 2 von seiner Gesponsin ein Liebesgabenpaket und tne Photographie seiner Fmnilie. Das Bild machte unter den Kriegsgefangenen, die Runde und kam so schließlich auch in die Hände des Ehemaniies Nr. 1. Nach einem lebhaften Wortwechsel versöhnten sich die beiden „Vertoandten" und verzehrten gemeinsam die Liebesgaben der gemeinsamen Gattin. — (Nizza vor dem Äanlerott.) Auö Genf wird gemeldet: Nach einer Meldung aus Paris berichtet der „Figaro" aus Nizza: In einer Versammlung der Stadtverordneten ertlärte der Bürgermeister von Nizza, daß angesichts der vollständig zerrütteten und trostlosen Zustände die Gefahr einer Vankerottertlärung der Stadtverwal-tung drohe. In einigen Wochen würde die Stadtkasse nicht mehr in der Lage sein, den an sie gestellten Anforderungen zu einsprechen. Die Stadt habe alle Einnahmsquellcn verloren und ihre Gäste, englische, serbische, russische und italienische verwundete Soldaten sowie Flüchtlinge aus dem besetzten Nordfoaut reich, aus Serbien und Montenegro verzehren die letzten Gelder der Stadtverwaltung. — (Vom Trinken im Sommer.) In der Hitze müssen wir viel trinken. Soll es den Durst löschen, dann sei das Getränt kühl, frisch und reichlich. Wir müssen im Sommer mehr trinken a'ls im Winter, denn wir wollen ja den Schweiß ersetzen uud der Eindickung des Blutes entgegenwirken. Im Sommer wird uwser Harn weniger und dunkler, konzentrierter; er bildet einen roten Bodensatz.^ Weil der Harn dicker wird, wird auch der Organismus weniger ourchgewaschen und von den Schlacken befreit, wenn wir nicht mehr trinken.' Nebenbei wollen wir durch das kühle Getränt die Schleimhaut direkt abkühlen. Das beste SummeiMlränl ist das Quelllvasser. Tas frische Wasser hat gewöhnlich 8 bis 10 Grad Celsius. 8 Grad werden beim Wasser schon recht kühl empfunden. Am zuträglichsten sind 12 Grad. Vom kalten Wasser soll man nicht so große Mengen auf einmal herabstürzen, sondern lieber öfter trinken und jedesnlal nur kleine Schlucke. Große Mengcn einer kalten Flüssigkeit — besonders von kalter Milch — rufen leicht Maaenfchmerzen und Durchfall hervor. Beliebt sind im Sommer kohlensaure Wässer, wie Soda-, Selters- und Mineralwässer. Wenn diese Wässer eine Stunde auf Eis gelegt waren, su bekommen sie 8 Grad Celsius und werden ungomein kalt, so daß sie nur in ganz kleinen Portionen genossen werden können. Auch bei « bis 9 Grad sind sie noch recht kalt. Es scheint die frei-werdende Kohlensäure das Kältegefühl zu verstärken. Alkohol ist schlecht. Auf Touren empfiehlt sich kalter Tee oder schwarzer Kaffee, Limonade schon lveniger./ — (Das Opernliabel in Amerika.) Die Berufung der berühmtesten Sänger und Sängerinnen aller Nationen nach Amerika hat nachgerade zu einer Internutionalität bei den dortigen großen Opernliorstellungen geführt, die manchmal an >as Spmchei'gemisch im einstigen Babel erinnert. So berichtet der amerikanische Tenor Maclennan von einer Aufführung des Wagncrschen „Ninges" in Chicago, bei der fast sämtliche größeren Nationen auf der Bühne vereinigt waren. Neben kleineren Rollen, die von Amerikanern verkörpert wurden, trat als Mime in „Siegfried" ein Deutscher auf, der Mime in „Nheingold" war ein Belgier. Donar ein Franzose, Fasner ein Italiener, Albcrich ein Belgier, Brünnhilde eine Schwedin. Der Kapellmeister >var ein Deutscher, der Direktor des Unternehmens der Italiener Campim, der geschäftliche Leiter oin Deutscher, während die Darstellung von einem Deutschen, einem Amerikaner, eilvml Franzosen und einem Italiener in ihren einzelnen Teilen einstudiert wurde. Der Ballettmeister endlich war ein Franzose und der Regisseur ein Schotte. Es ist demnach nicht verwunderlich, daß die Leitung dieser Gastspicloper ihre Mitglieder bat, sich nach Möglichkeit einer Erörterung dos Krieges zu enthalten, damit die Einheitlichteit der Gefamtaufführung nicht unliebsam gestört werde. — (Wie Höchstpreise vor 700 Jahren wirtten.) So unerhört in der ganzen Weltgeschichte die gewaltige Aufhabe, der Organisation der Ernährung eines ganzen Vol- ^ kes ist, so behält doch der gute alte Nabln Akiba mN seinem „Alles schon dagewesen" auch hier überraschend oft recht. Man erinnert sich dcs merkwürdigen Vorganges, daß, sobald ein Höchstpreis für irgend ein Lebens- > mittet eingeführt wird, die betreffenden Waren plätzlich , aus dem Verkehr verschwinden, um alsbald wieder zu erscheinen, wenn die Preise entsprechend erhöht werden. , Der Vorgang ist durchaus nichts Neues. Eine englische , Chronik aus dem Jahre 1139 berichtet ganz Ähnliches aus der Regierung des Königs Johann von England. ^ Dieser sehte nämlich damals Höchstpreise für Weine fest, wonach kein Faß Wein, aus Poitou teurer verkauft werde» durfte, als für 20 Schilling für die Gallone, während für die Weine aus Anjou als Höchstpreise 24 und 26F Schilling festgesetzt wurden. König Johann bestimmte außerdem zugleich Höchstpreise für dm Einzelausschank: d^' Schoppen Poitou-Wcm durste nicht teurer verkauft werden als für 4 Pence und Weißwein für 6 Pence. Dic Folge war genau dieselbe, wie wir sie jetzt oft beobachten tonnten: die Kaufleute erklärten die Preisbemessung für unzureichend, streikten «nd der Wein aus Poitou wie der ans Anjou verschwand aus dem Handel und den Kneipen. Da lnußtc König Johann nachgeben: er erteilte die „Lizenz", den Schoppen Rotwein mit 6 Pence und den Schoppen Weißwein mit 8 Pence zu berechnen - und alsbald war der Role wie der Weihe' wieder zur Clcllc, und, wie die Chronik schalkhaft hinzufügt, „sogleich war das Land erfüllt von Trinkstoff und vun Trinkern." — (Die indischen Götter helfen dem Deutschen Kaiser.» Der Herrscher eines kleinen Tributsdaates in Zentralindien rief eines Morgens seine Vrahmancn zu sich und teilte ihnen mit, daß in Zukunft nur noch nachts geopfert werden sollte. Nach dem Grunde dieses seltsamen Befehls befragt, erzählte er, baß ihm im Traum fein verstorbener Vater erschienen sei, der ihm die Weisung gegeben habe, nur nachts die vorgeschriebenen Opfei darbringen zu lassen. Am Tage würde:, sie vergeblich sein, da di^ Götter dann in Deutschland sind und dem Teutschen Kaiser im Kampfe gcg.:n England helfen. Der Grund war allen einleuchtend. Bald verbreitete sich diese Nachricht auch im Nachbarland?. Logischerweise sagten sich die Leute, daß wenn jene Gotter am Tage in Deutschland kämpfen, dann werden es die ihrigen sicher auch tun. Sie beschlossen daher, dcn Weisungen des Najahs ihres Nachbarstaates zu folgen. So kommt es, daß in dicseu beiden Staaten seit Monaten nur noch nachts geopfert wird. — (Ein merkwürdiger Fall von Nnchtwnndcln.) Ein seltener Fall von NachUoandeln ist in dcr medizinischen Universitätsklinik in Prag beobachtet wurden. Es wurde dort ein 16 Jahre alter, Herzleiden!>er Raseurlehrling behandelt, dessen Herzbeschwerden derart heftig waren, dah er auch den geringsten körperlichen Anstrengungen nicht gewachsen loar und es ihm nicht möglich war, auch nur wenige Schritte ohne Hilfe zurückzulegen. In einer Iännernacht um 1 Uhr wurde bemerkt, daß das Bett des Patienten leer war, und es wurde nun das ganze Haus und der Hof in der kalten und regnerischen Nacht durchsucht. Alle Nachforschungen blieben erfolglos, bis der Patient selbst von auhcn an das Fenster eines in it ver» wundeten und kranken Soldaten belegten Zimmers klopfte. Um 5 Uhr wurde er hier hereingelassen, er klagte nur über Kälte und schlief, sofort ein. Als er des Morgens erwachte, konnte er über den ganzen Vorfall keine weitere Auskunft geben. Das Ungewöhnliche der Er« fcheinung losband darin, dah der ^Patient in schwindelnder Höhe in stürmischer Nacht über schmale, schlüpfrige Fensterbretter, die durchschnittlich einen Meter voneinander entfernt waren, seinen Weg gemacht hatte. Die, körperliche Anstrengung, die dieser Weg im Wachzustand erfordert hätte, wäre ziemlich beträchtlich gewesen. Der Partie nl hatte sich wahrscheinlich vier Stunden, mindestens aber zwci längs der Mauer des Pavillons bewegt. Nas Merkwürdigste war aber, daß dieser nächtliche Ausgang den schwer herzkranken Patienten gar nicht angestrengt hatte, das Herz wies keine nennenslverte Änderung im Vergleiche zu dem früheren Zustand auf. Diese Tatfache läßt sich nur so erklären:, daß man annimmt, daß Körper« bewoaungen, die unter dem Einfluß des Willens und mit Zuhilfenahme der Aufmerksamkeit zustande kommen, an ein krankes Herz viel höhere Anforderungen stellen als jene Kärpcrbewcgungen. die unter dem Einfluß der Suggestion erfolgen. — (Die „Parktante".) In Stockholm wurde durch das „Svenska Dagbladot" eine originelle soziale Institution geschaffen, die sich zweifellos weiter entwickeln und Verbreitung finden dürfte. Das genannte Blatt hat nämlich eine junge „Parktante" für spielende Kinder im Stockholmer Vasa-Park angestellt, die sich hauptsächlich Kindern widmen soll, deren Mütter gezwungen sind, außerhalb ihres Hauses zu arbeiten. Die „Parktante" begann ihre Tätigkeit an einem schönen Maitage. Ihre kleinsten Schützlinge sind kaum drei Jahre alt, dic ältesten besuchen bereits die ersten Schulklafsen und kommen nach ihren Stunden zu den Parkspielen. Hunderte von Kindern, die, sich selbst überlassen, sonst in dumpfen Stuben oder engen Höfen bleiben mußton, leben jetzt in Luft und Sonne, während ihre Mütter an ihren Arbeitsstätten tätig sind. Dem guten Beispiel folgend, haben sich Wohltäter ge» funden, die es durch ihre Schenkungen ermöglichen, bereits für fünf Parkanlagen in den verschiedenften Gegenden Stockholms diese „Parktauten" anzustellen, die überall großen Zulauf haben. Auch in Oskarsham, Göteborg, Malmö und anderen Städten wurde diesem Beispiel gefolgt. Verantwortlicher Nedakteur: Anton Funtek. Die Fertigstellung Photographis«« «mateur. Ausnahmen wird in A.Mollö Anstalt, Wien. 1,. Tuchlauben 9. forgfaMB besorgt. D« einaesandten Platten ober Filme werden entwickelt, zugerichtet und retuschiert nnd Bilder nach jedem Kov,er. Verfahren. P^aröherungen sowie auch Diapositive herbestellt. — Reich, haltiaes Lager bester phowstr. Moment - Handnvparate für Reisen und Ausflüge. Auf Wunsch ausführliche PreMste über Ptwto.Äpparate mit Tarif der Kopier.Anstalt unberechnet. 1462 9 Laibacher Zeitung Nr. 159_____________________________1142_____________________________________ 14. Juli 1916 Verlag von lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg == in LaibaoliL. =1= BitoliotcU-a, pisateljev sedanje dobe: Zvezek 1.: Novaèan Anton, Naia vas, I. del, broš. K 3'—, vez. K 4'50, popoöti 20 h veè. I Zvezek II.: Pugelj MUan, Ura z angelt, bro§. K 3—, vez. K 450, po pošti 20 h veè. Zvezek III.: NovaÖan Anton, Naia vas, II. del, broš. K3-, vez. K 450, po pošti 20 h veè. Literarna pratika za 1.1914, vez. K 5 —. Aikero Ant., PoalednJ Celjan. Epska pesnitev, br. K3--, vez. K 4&V, po pošti 20 h veè. \ Pugelj Milan, Mall ljudje, broäir. K 3 —, vezano K 4—, po pošti 20 h veè. Amiols E. de, FurlJ, novela, broiirano K 1*50, vezano K 2*50, po po&ti 10 li veè. Feig ei Damir, Pol Utra vipavoa, broširano K 1 80, vezano K 260, po poštj 20 h veè. Klepeo Slavoj, Aforlzmi in oitati, broäirano E 2*50, vezano E 350, po pošti 20 h veö. ^ Körnn V. dr., Spake, broširauo K l'6O, vezano K 2-40, po pošti 10 h veè. Poezije dr. Franoeta Preierna, 2. ilustrirana izdaja, E 5—, v platuo vezane K 640, v elepantncm usnju vezane E 10"—, po pošti 30 h veè. Poezije dr. Franoeta Preierna (ljudska izdaja), 2. natis, E 1 —, v platuo vezano K l"40, po po&ti 20 h veè. Dostojewski, Zloöln in kazen. Roman v 6 delih, proložil Vladimir Levstik, 3 zvczki K 10'50, vezani E 13'—, po pošti 30 h veè. Bnska moderna, prevela Mlnka Oovekarjeva, E 4—, najelegantneje I v platuo vozana E 6-—, po pošti 20 h veè. I Slenkiewioz H., Mali vltez. Roman z mnogimi lepimi podobami. 3 zvezki, I broširaui E 7—, lièuo vozani E 9'50. I SIenkiewioz H., Rodbina Polanedkih. Roman z mnogimi lepimi podobami. I 3 zvczki, broširani E 10—, lièuo vezani E 161—, v en zvezek vezaui E 13 —. ' Marryat, Bforski razbojnlk, E 250, vezano E 370, po pošti 10 h veè. j Dr. Sorli, Pot za razpotjem, vozana knjiga E 3*—, po pošti 10 b veè. I Dr. Šorll, Novele in örtioe, elogantno vezane E 3*60, po poäti 20 h veè. Meško Ksaver, Ob tihih veöerih, E 350, vezano E 5—. Meško Ksaver, Mir Božjl, K 2-50, vezano E 3-50. [ Maister Rudolf, Poezije, E 2—, vezaue E 3'—, po pošti 10 li veè. I Aikero A., Primož Trubar, E 2*—, elegantno vezan E 3—, po poSti 10 h veè. Aikero A., Baiade in romanoe, E 260, elegantno vezane E 4—, po pošti 20 h vcè. Aikero A., Idrske in epske poezije, E 2-60, elegantno vezane E 4 —, I po pošti 20 li veèv Aškero A., Nove poezije, E 3-—, elegantno vezane E 4-—, po poäti 20 h vee. Askero A., Èetrti zbornik poezij, E 350, licuo vezana knjiga E 450, po pošti 20 h voè. Gankar Ivan, Ob zori, E 3 —, po po&ti 10 h veè. Oolar, Pisano polje, E 180, vezano E 280, po pošti 10 h veè. Mole, Ko so ovele rože, E 2—, vezano E 320, elegantno vezano E 3*50, po pošti 10 h veè. Sohelnigg, Narodne pesml koroikih Slovenoev, E 2*—, elegantno vezano K 330, po pošti 20 h veè. Baumbaoh, Zlatorog, poslovenil A. Fantek, elegantno vezan E 4*—, po pošti 10 h voè. Jos. Stritarja zbrani spisl, 7 zvezkov (prvi zvezek razprodan) E 30—, v platno vezani E 3860, v polfrancoski vezbi E 43-40. Levstikovi zbrani spisl, 6 zvezkov E 21—, v platno. v polfrancoski vezbi E 29'—, v najfinejši vezbi E 31 — vezani E 27'—, I Fnntek, Oodeo, E 150, elegantno vezan E 250, po pošti 20 h veè. Majar, Odkritje Amcrlke, E 2—, po poäti 20 h veè. Brezovnlk, Saljivi Sloveneo, 3. za polovico pomnožena izdaja E 180, I po pošti 20 h veè. Brezovnlk, Zvonöeki, E 150, po pošti 20 h veè. Tavöar I. dr., Povestl. 5 zvezkov po E 270, v platno vezani po E 330, I v polfrancoski vezbi po E 4"öQj Guy de Maupassant, Novele, iz francošèine preložil dr. Ivo Sorli, E 3 —, I vezane E 4*—. , Zupanöiö Oton, Samogovorl, broöirani E 3—, vezani E 4—. HllflemeineUniformierunDs-nnstalt Back & Fehl Laibach Start trg 8 Laibach (entlang der Straßenbahn). Großes Lager in Stoff und Leinen, Blusen, Mänteln, Salonhosen , Reithosen y . Regenmänteln, Pelerinen, Kappen, Ausrüstungssorten und allen Zugehoren. 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"Wang, BleiweiB-^traßt 32. 2091 1251 3—1 Firm. 239, Gen. V 222/9 Razglas. V zadružnem registru se je vpi-sala dne 27. aprila 1916 pri zadrugi: Živinorejska zadruga v Dol. Logatcu registrirana zadruga z omejeno zavezo nasleduja prememba: Na obènem zboru dne 5. marca 1916 se je sklenila razdružba zadruge. Firma se odslej tako glasi, da je pridejana dosedanjemu besedilu opaz-ka: ,,v likvidaciji." Ža likvidatorje so izvoljeni seda-nji èlani naèelstva. Upniki zadruge naj se oglasijo pri zadrugi. C. kr. dezelno kot trgovsko sodišèe v Ljubljani, odd. Ill, dne 26. aprila' 1916. 2069 3—2 A 189/15-25 Oklic, s kterim se sklicu-jejo zapušèinski upniki. Anton Pongratz, tovarniški blagaj-nik na Savi, je umrl dne 11. decem-bra 1915. Vsi, ki imajo kako terjatev do za-pušèine, se pozivljajo, da napovedo in dokažejo svoje terjatve pri tem sodišèu dne 19. avgusta 1916 predpoldne ob 103/* uri v izbi št. 2 ustmeno ali pa do tega dne pismeno. Sicer ne bi imeli upniki, ki niso za-varovani z zastavno pravico, nikake nadaljnje pravice do te zapušèine, ako bi vsled plaÈila napovedanih terjatev posla. C. kr. okrajna sodnija v Kranjski-gori, odd. I, dne 8. julija 19IG. Möbl. Zimmer ist Trdlnagaste Nr. 8, I. St., Tür 10, an eine oder zwei Damen 2093 zu vermieten. 2-1 Bei Magen-und Darmkatarrh Gicht, Zuckerkrankheit, überhaupt bei allen Erkrankungen bestenB empfohlen die wichtige Broschüre „Die Kranken-kost" von Leitmaier. Preis 70 h. Vorrätig in der Buchhandlung lg. v. Klein-mayr & Fed. BamberR in Laibach. Kriegshilfsbüro des k, k. minifferiums des Innern Soeben erschienen: Kriegs*Hlmcincich 1914)1916 redigiert uon Dr. Karl Kobald, Buchschmuck uon Otto Friedrich, ßerausgegeben vom KriegshHfsbüro des k. k. Illinilteriums des Innern. Preis Kronen 7'—, mit Poltzutendung K 7-30, Soll auf keinem Bfidiertische fehlen. Vorrätig in der Buch- und Tnulikalienhandlung lg. D, Kleinmayr & Ped Bamberg, taibadi Kongrefeplaö Ilr. 2. 4?o Druck und Verlag von Fg. v. K'leinmayrKFed. Bamberq.