^72. Freitag am 29. März !M Dic „V.nbcichcr Zeitling" ,rsch,!»t. mit ÄuSnalime dsl sl'ilu- u»d Fnslt.'gs. täglich, uud lostet s'ixl», dcil Bcil.i^l» l»i (fl'ml'tl'i r g^uzjählig ll ft.. l> a l l' j ä l, vi ^ sl. 50 lr.. »>it >ic Fnittllimg i»'s Hails ssild h.ill'j, 50 lr. mchrz» c»t>ichtt!i. Mil der Po!^ ^»rtosrei ^aiizj., »»tcr .!iic>i^'»ilit> n»e q^xlcktrr Adresse 15 ft., halb j. 7 ft. äl> tl. I » srrti >,' n < >icb >> h r sur ti»t G^rinond-Spalte«-zeile oocr orn N.ni,» derselbe», ist jür lmali^e Äi»-schalt»»!, <» lr.. ,i,r 2»,.Uige 8 fr., fiir limalige 10 lr. ii. f. n>. 3« diesc» G.l'illncil ist »och dcr Ittsertious-IlcüN'cl pcr !>0 lr. für ci»e jedesmalige Hi«schlü!>l»g i)ll>il l»ch»t!l, I»ser»ile l'is !(> Zlilen lvsteu 1 st. !)» lr. snr ;l >1»ial. 1 ft. ^0 lr. >>lr 2 Mal «nb W lr. lul l M»>> (mit ^!il>,^riss dt< ^»s,rliu»!sste>!<>'els.) PlsNNMkllltwW - AnKnndlMllg. 2l«f die „Laibacher Zeitung" nebst „Blatter ans Krain" wird ein neues Abonnement eröffnet. Der Prättnmerations Preis beträgt in vsterr. Währung: Vom z. April bis (5ude Dezember l. I.: Mit Post, nnter Krcuzdand vnsandt > > fi. H.'i kr, II, Laibach, in's Haus zugestellt . tt ,, — „ Im Coniptoir unter Convert... U „ — ., Im Comoloir offen..... 5i „ H.'» ,» Vom ». April bis Ende Juni l. I.: Mit Post, »liter Kreuzband versandt 3 » 7.5 » I» Laibach, in's Hans zngestrllt . 3 „ — ,. Im Comptoir miter Couvcrt . . . tl „ — .. Im ComptDir offen......H ,. 7.5 ., Laibach l^nde März R8OK. Amtlicher Theil. ^Mpas S.'em Pmrrkocpsrator von Ol'lrlai-bach, ^copold Oeslriil. ucrlilhen. V e r ort» ü n n ^ des k, k. S t a a l Sm inisttrinms vom 24. März l86!. über dic W^l dcr Ncichsrclilis-Abgeordnrtsll alls dem lonll'lndisch - utncliailischen Königreiche. Zur Dliichflihrilüg dcr in, Arlilcl 6 deS Aller- höchslln Patsütes uc>m 20. Fel'rimr l8lil den Ko»- .Urf^illmu» de^ loml'.irdlsch-us»ltla„lschel! ^mli^eichü ^Nllillrwsile i'U'cllmgtlien Wlihl von zw^nzi^ Millie- dt>» für das HallZ der Al'^emdüeten oes IicichSralheö wird mit MerhöchNcr Genshmi^llü^ vsrordncl: 1. P?n rcr fnr das loml'aidisch've»ell.nlischi Kö,u>,,lich l'cstilninllil ^n^il'I von Neichsratl'ö-Al'ge» l'ldüllln lillfallsn: >n>f t'is ^andeöhanplstadl Vcncdig. . . . l alif dic Prooinzln: Vsnedi^............ l VtMmo............ ^ Noui^ilo............ l Mantna............ ^ Tvcuiso............ 2 Vicl'n^a............ ^ Verona............ ^ Padna............ 3 Ndine............ ^ 2. Als Al'^,ord!!eter ist Jeder wählbar, welcher n) dreißig Ial,re alt ist. b) im Voll^enlissc der l'slr^rlichell Iiechle sich befindet; v) in filler Gcmci,ide dcö lombardisch alisgeschlosscn: ») Pslsl'l'en. welche eines Verl>rcchs„s. Ver^edens o^er einer ans Gewinnsucht o?er ^e^cn rie öss,'üt, liche Silllichkeil beqan^lnen Uedertreln»^ schul, dig erlannt; »uegen eines Verl'rechenö, Verge. hens oder wegen eixer alls Gewinnsncht l'e^an-genen Ul'lieitrrtllng blest ans Unznlängl!chke>t der VeweiSmillel von der 'Anklage freigesplochen worden sind; l») Pn'solien, welche wegen eincr der linier «) bc-zcichlietcn strafliaren Hcindlnngen in U,ilerslichlmg gezogen wl)l0en sllld. insolange diese U>'tersn< chüng danert; nlld c) Personen. nl'er deren Vermögen Konknrs erö'ff' nct. oder das Vergleichöoerfahren ein.^Icitet wnlde, i»sola»ge die Koxknis- oder Vergleichs- Vcrhandlililg daneit, lind nach Vccndignng der Verl)a»blnng, wenn sie hieran llicht für schnld- los erkannt worden sind. 4. Dic ^un«l>li cl»lul>lNlm!i und ^»»nvoouli ^cnl)- l-uli haben für jeden anf die Prooinz clttsallcnden Aligeordllelen mit RlN'lstcht anf die obigen izifoiccr- nissc eincn Kandidaten zu wähleil nnd das Wahl' Protokoll an die Prooiilzial.Koogregalion zn leiten. li. Die Provilizial - Kongrcgalionell liildcn allf Grnndlage der innclball) ol!l'r» c>lr lonibaroisch - velie-lia»ische>l Zenlral Koüg'^alw!, vor. Die Proui»^al'^0llgregalil)!,c« lial',» bicdei nach rcm fnr dle Wahl uoi> Pepl'ttlt,!, der H'tongiegallo. nen geltenden Verf^hreli licrzngeden. 0. Znr den Al'gcordllettil der ^andeöh^iplst^l Venedig hat der Genmnderalh nilmillell'ar ren Tel na. Voischlag z>, elstaitrii. lwd aü dic Z.-„t'.al - itoilgre. gation zn Icllen. 7. Drorc».'»t!ichc„ Ve!scs bohrn Staatsdienstes bcschreillt. l>is zn Dem Att'eiler, dessen Psiug die Fclrer beackert. Vei der Pclrachtung der verschiedcnc» Klassen nüd Stä,ide. ans denen der Staat zllsammc!!gcs,tü ist. hcU'c» Wir U»s l"l!.'er;engt. dap die Reichsgesci)-gcbnüg. n.»ährcno sic lucislich die Regelung der Rechtsverhältnisse der Höhcrc» n»d mittleren Klassen vorgesehen nno deren Pflichten, Vefugnissc n»d Vorrechte genan bcslimmt bat. nicht eine gliche Wirksamkeit erreicht hat in Pllreff der an dic Scholle gcdunrcncn Vaucr». so l'l!»ai!»t, weil stc »ach alt»'» Geset/c» oder »ach Herkommen erl'Iich nnirrworfen si,id der Gewalt oi-r Gllicleigslilhüiner, auf lUl'lchen Lchteren dagegen die Vl'lpfiichtllng rnht. fnr I>>n,r Wohl zn sorqsn. Die Nechl? der Grnudei^eülbnmer warcn biü jeNt s,hr ansgldctinl lind »nr ullvollstaildig bestilnmt dnrch das Gesch. dao dlicch Ucbcrlleferlü^g. Geioolinbcit n»d den gulcii Wille» der Gruüdbesiher ergänzt war. I» de» letzten Fäll.» lr^eugte diesc iDrdnllng der Dinge pa-lriaichallschc Vlzitbn»gcn. gsgrnn"»d eine» liebevollen G'bois.n» vo» Seile» rer Vancr». Aber iil dem Maüc wie die (^l»fachheit der Sitte» sich mi»oertc »»c» oie Vcrschie« dcilhsil der gegcnscitigcll Vcrhällliissc sich vcrmcbrle. der (5barakter »er V^lcrlichk'it in den Äcz,cl'»»gen der Herrcn zn den dauern schwächer wnrdc u»d ül'er-den: dic herrschaftliche Gc,va!t zu,l.>cilen i» dic Hände solcher I»dioid»c» fiel. lie sich ansschli'ßlich dxrch ihre vcrsönllche» Interessen leile» lieüe». lockellc» sich dicsc Vande gcgeilssitigcn Wol'Imollens n»d macht»» emer Willkür Pl.'p. lästig für dic Vmlci,l. »achll'eilig für il'rc Wol)!falnt. ln>d machlc sie gleichmütig gegcn alle Follschrittc i» ihre» ^el'cnsverhältmsse». Dlesc Uinsläiide erreqte» fcho» die lcbbafte Anf-mcslsamke't Unserer Vorfahre» glorreichen Andenkens nnd sie nahmen Vcdachl anf Verbessern».; der ^age rer Bauer». Ader von ri.-sen Maßregclii erwiesen einige sich wenig cnlschcidend. weil sie der freiwilligen Initiative derjenige» Gru»d»esii)cr uutcrworfe» bliebc». welche sich vo» freisiilüigm Absichten beseelt zsigten. und die andercn. bervorgcrnfen dlüch I'csondere Um« stäüdc. bliebcn beschiänkt anf einzelne Orte odcr lonn« tcn m>r als Vcrsuche gclle». Dieß war der FaU. als Kaiser Alexander l. das Reglement fur die freie» Aclcrwirlbc pnl'Iizirtc. und als der selige Kaiser Ni« kolanö. Unscr vielgeliebter Valer. das Geseh nbcr die durch Kontrakt verpflichteten Vanern verkündclc. Ill or» lvestlichsn Gouvernements hatten die mitcr dem Na«ll^ Invcutaricn bekaunttu Reglements die i,'and-ül»clla„nngcn an die Vaucr», ebenso wie die Preise ihrer Grundzinse» bestimmt. Al'er alle diese Rcfm-me„ sind nur in sehr beschränktem MaLc verwirklicht. Wir sind i/doch überzeugt, daß das Wcrk cincr eli,-slci! Vcrl'tss.ruug der i.'asss der Vaner» lnr Uns ein heiliges Vermächlniß Unserer Vorfabren sci. einc Anf-gal»,, welche im i!aufe oer Ereignisse die göttliche Vor-sehung Uns zn erfüllen bnnfen bat. 286 Wir habe» dieses Welk begonnen mit einem Zeugniß Unseres kaiserliche» Verlrauens zu dem rus-fischen Adel. der Uns so viele Beweise seiner Ergeben« l'eit an den Tbro» und seiner beständige» Opfcrwil« ligkeit für das Wohl des Vaterlandes gegebe» hat. Dem Adel selbst babe» Wir. nach seinem eigenen Wnnschc, Volschläge zur nellcn Organisation der Verbältnisse rcr Baneru zn »lache» vo, behalte». Vor« schlage, welche il'M die Nothwendigkeit auferlegten, seine Rechte gegenüber den Bauer» einzllschränke» nnd die Lassen einer Reform altzunehine». welche sich nicht ol'ne einige »»alfrielle Verluste erreichen ließen. Unser Vertanen ward nicht gctälischt. Wir sahen, wie der Ade!, vereinigt zn Comil«'S in den Gouvernemenls, dnrch B^vollmächügte seine« Verlrauens scine Rechle ans die persöl'üche Knechtschafl der Ballern fieiwillig anfgab. Diese Comites, nachrel« sic die nothwendigen Daten gesammelt hatten, haben ihre Vorschläge wegen der nenen Organisation der an dic Scholle qebnndencn Bancrn lind deren Beziehungeu zn den Eigcnllnimcrn fornuilirl. Diese Vorschicke fielen sehr velschiercnarlig ans. wie man cs bei der Natur rer Frage llivarlen konnte; sie winde» daher zusammengestellt, verglichen nnd in ein ordentliches System gebracht, sodann verbessert nnd vervollständigt durch ein l'öberes Comit»> für dicsc» Ziveck; nnd d«e so for-ninlirlen nelien Vcstimmnngen. bezüglich der Baueril lind des Gesindes der Eigenthümer, wurden uom Rcichsraihe geprüft. UiUer Anrlifnng des gölllichen Beistandes habeil Wir l'eschlossen. diescs Werk in Ausführnng zn dingen. Dnrch diese elwlihnlcn nenen A»o>dnn»gt» wer« dc>l die an die Scholle gelmndenen Bauern in einer glsshlich bcstiminlcn Frist alter Züchte freier "a»r-wirlhc lheilhafiig weedcn. Die Grliildherren. indcm sic im Bcsit)r ihrer Eigenthnmörechte alif allen ihnen gedörigtli Räubereien bleiben, bchallen den Bauern gegen die dnrch die Neglementö bestimmie» Grundzinsen den volle» Nießbranch ihreö Geböfles vor. und übcllasscn. nin ihre Eristcnz und die Elfülluug ihre» Pfiichlcn ge^en die Regierung zu sichern, die dnrch dic crwähnle» Beslimmmige» fcstgcscytc Ackelftäche. sowie andere zur Wirthschaft nöthigen Bedürfnisse. Sobald die Baneril <» den Gcnnß dieser ^andüber« wcisnngen gesetzt sind. haben sie dagegen den Grund-Herren die gcslplich l'esliinmlln Glundzinsen zll be-zablen. In dicse,n Ve>hällll>sse. ivclches ein vorüber-gel'tlldes sein soll, sollen die Banern als zeilwclse verpflichtet bezeichnet wcrcen. Gleichzeitig lst ihnen das Recht gewährt, ihre Gehöfte abznlöscn und sie können mit Genehmigung dcr Grnnrherren, die zins-weise ihnen übelwiesenen Aecker u»d andere Znbe-hörllngc», die ihnen zu immerwährendem Nießbrauch bewilligt worden, als volles Eigcnlhnnl erwerben. Dnlch die volle Elgl»lhllmeeiwerbung der bestimmten Grundfläche werden die Bauern besrcll von ihre» Vrrpfiichtnügen gegel» die Grnndherien für das so liwolbcne ^and nud sie tlelen definitiv in den Eland freier Banerngntsbesihcr. Dnrch besondere Verordnung über das Gesinde ist für dasselbe ein vorübergehendes Verhaliniß. wie es ihren Beschäftigungen und Be-dürfniss«», entsprich!, bestimmt wordru. Nach Abiaus von zwei Jahren vom Tage der Bekanntmachung dieser Velord»u»aen wird dasselbe s,i»e gaxzliche Frei-heil und einige temporäre Befreiungen erhallen Nach diese» Fnndamelltal-Ptinzipien siilc» oie Bestimmungen verfaßt, welche die lünfilge Olganlsallou der Bauern und des Gesindes regulire», die Haliptverlralllliigs-Regeln für diese Klasse festsetzen und im Einzeln«», die den Bauer» lind dem Glsinre gewährten Rechte, sowie die ihnen auferlegten Verpftichtungen gegen die Rtgiernng mio die Glnnryeire» bezeichnen. Obgleich diese Zilsay-Bcstiinmnnge». sowohl die genereUe» als die örtlichen und spezielle», für einzelne besondere Gegenden, für die ^'än^ereien dcr kleinen E'gcüthü-iner und für die Baner», welche in re» Fabriken tlüd Hüllenwerlen dcr Or»nrherrc» arbeiten, so viel als möglich de» wirthschafllichl» Bcdürfllisseu und örl< lichen Gewohnheiten angepaßt si»d. so habcn wir doch zur Erhaltimg der bestehenden Ordnnng, wo sie gegenseitige Vortheile gewährt, de» Glnndhelrcn vorbehalten, mit den Ballern gütliche Vercinbarliüg z» treffen llnd Abkomme» zll schließen, über den Umfang d«r ^'andüberlassnng uno nder die Hohe der danach zll bestimmenden Giundzinsen, wolle» indessen, daß an den Bestimmungen, welche lil Unverleßlichket von ociglelchen Uebcreinkomme» sicher», festzuhalten ist. Da die neue Organisation, velmögc der unver-meidl.chcn Schwinigklilc», w.Ichi solche Veränderun. gen mit sich führen, nicht zur sofortigen 2lni>fühlui>g kommen kann. sondern eines Zeitraumes bedarf, welcher nicht kürzer alS auf clwa zwei Iahie sein kann, so soll, znr Vermeidung allev Miöoclständnissc uno Sicherstellnng des öffenlüchen und private» Interesses, während der Zwischenzeit das gegenwäilige Verhältniß auf den Gütern der Herreil verbleiben, bis dnrch Vollendnng der erfolderlichen voilänsigen Maßregelll ei» »cnes eintrete» wird." So weit der allgemeine Theil des Manifestes; die Gruitdzüge der darin delretirle» Emauzipaiil'» feN'st sind folgende: t. Daß in jede», Gouverntment e<» besonderer Gerichtshof für die Leibeigenschaslö-frage anfgcstlM lverde; derselbe wird in den Angele-genhelien d,r alif den» grundherrliche» Booen befindlichen ^'andgemlindt» zu entscheide» habe»; 2. daß in jedem Bezirke Flledcnörichlrr ernannt werden, welche an Oll und Stelle dic Mißverständnisse und Slrci« ligkelle» zn »»lclsuche» habe», welche bei der Au-weudling deS neue» Regleiuenlö tlüstehen könnten, lind daß mit diese» Frielenslichtern Bezulövcisaminlnnglil gebildet welden; ^. daß in allen grundhetrllche» Be-sißnngell Gemeindev-rwaltnngen errichtet, zu diesem Zwecke die ^aildgememden in idrem gegenwärtigen Blstand belasse!» und iu großen Ollschaflen Bezirl'')-Verwallnnge»' gebildet werden, indem die kleine», Gemeinden nnler tilse» Btillköveilualllingen vereinigt werdl»; 4 daß in jeder L.'Ndgemeinoe ooer Bcsipung einc Reglements.Ullmld- velfaßt. richllg geNellt nnd bestätigt werde, in welcher auf Grnno des l.'olal-»lainls t>,r Umfang des deu Bauer» zur immerwährende» Nnh"llßllna. zu überlastende» Grundes u»d die Größe oer Abgabe» aufgezäblt werden, welche von denselben zu Gunsten der GlNüdeigenthümer gefordert werben köllnen, sowohl für die Gründe als anch für die andere!, ihne» gewälirle» Vortheile; 6. daß riese Reglemenlöilrklinde »ach Maßgabe ihrer Bestätignng für jede kesihnng in Anöführling gebracht werden »nd daß die e»dgiltiaste Ansführung inner« l»alb zwei Iahlen vom Tage der Pnblikatioi» des gegenwärligs» Manifestes stattfinde» soll; 6. bis zu», Auögang dies,r Frist h.iben die Baner» n„d das Hans. gründs in demselben Gehorsam gegen ihre Besiher zn bleiben nnd obne Widerspruch ihre allen Verpflichtm,. gen zu Müllen; 7. die Grnnlbesißer werde» fort. fahre», für die Anfrechlhalllmg der Ordnung auf idren Blsii)N!,a.en zu wache», mit dem Rechl der I»lis< diklion nnd der Polizei bis znr Osga»isation dcr Be. zirke l>»d dcr Bezirksgerichte. ^ « ^ ^> este r r c i ch. HM Wien, 26. Mär;, Das 'Abendblatt der,Pr.« bringt ei,l Telegramm ans A gram vom 26.. lm,t welchem die Anzeige eingetroffen sei. daL die Milüär-grenze auf dem l>oalischc» Randlage nili,'t ve,treten sei» werde. — Das 'Al'cnDblatt des .Wdr." will wisftn. der Banns Solccvic habe seine Abdankung überreicht' selbe sei jeix'ch nicht genehmigt. NZivn, 26. März. Mehrere diesige Biälter liabeu die Noti^ gcl'racht, Se. Ej'zellen^ rer Herr Krilg.Hni-nister habe in einem. Sr. Majestät dem Kaiftr vor-gelegten Programm sich für Veüretnng der Militär« grenze anf dem kroatisch slavonischen Landtage nm oic Rüclversepnng der Grenze unler die Zivilgeseye ans« gesprochen. Wie wir ans bester Qnellc vernehmen, konnte ein solcher Antrag schon deßhalb nickt »?>„ Herr» ssriegsministcr gestellt worden sein. w.',l rerselbe die Miliiärgrenzc als einen integlirende» Theil der Ge-sanl»»lwchlkraft des Reiches betrachtet. (D. Z) Deutschland. Verliu. Dic aberlnalige Vcrwelfil»g des Ohegrsel)-Entwnrfes und die Gefährdnng der Grnudstenrr-Vor'' lagen der Regierung dnrch das Herrenhaus hat. über« einflimmendeil Berliner Berichten zufolge, daö liberale Ministcriilm i» eine so schwierige Lage verseht. daL in den lel)te» Tagen das Gerücht von einer Minister« krlse ernstlich z» zillnliren begann. „Wir befiiire» lins", schreibt ei» Berliner Korresp, der „Börsenhallc". in einer latenten Ministe,krisis. Es steht fest. daß das Ministerinn,, falls die Grnüdstei'er im Herrcnhansc verworfen werren sollte, l)e»l Könige seine Pm'le« senilles znr Disposilion stellen wird. Die Demission oürfie in solchem Falle allerdings nicht cnigenomilnn werden, sonrern daö Herrenhaus durch eine» nene» ^airschub zahm gemacht werden. Sollle oieses dcr F.'ll sein. so würde die ^.,ge des Miiiisterinms der zlione gegenüber einc noch viel ungünstigere werden, als sie es zur Ztil schon ist. Es ist eine Wabrheit, die man sich hier überall zl,finstert. die aber nichls-dlst^we»lger besteht: Kö,iig lino Kabiuct btfi„d,n sich nicht »»ehr auf dem allen Fnßc rcr Uebsreinstimmnng. Il» Gegentheil! Minlstcr-Veiaülwortlichseilsgrfel) und Kreisoidnnng, s»>vie andere »richtige Vorlagrn. be« finde» sich seit Woche» il» 5kabii el des Königs, und Feuilleton. Klageufurter Vriefe. (Die abgrlallfenc Wochc — eine Geschichtö-Epoche — Wahl-Intrigue — Die Deplltirtcu flir Klagcufurt — Die lchten Augclldlictc des Theaters). I"?! Es war ei» in der Tbat allch de» Nnmpfst,n Glllchlnutl) anregendes Bild, welches wäbrend der lel)ten Tage der abgelaufenen, für deu ganzen Kaiser-slaat Epoche machend,» Woche unsere sonst so stille Stadt darbot. Ueberall sah ma» gespannte Gesichter, welche einem lebhaft riökuürenden Kreise von K.'ffeh-Hansgästen zubörtcn oder sich an der Debatlc bcthci-Iiglen; auf den Straße», stände» die Männer gr»ppen> weise zusammen, selbst in den Familien beschäfligle man sich mit uichls Anderem, als mit den Fragen des Tages — den Wähle» für den Landlag. Mm, ich anch nicht behaupten kann. daß in unserem klei> nen öffentlichen Kreise sich politische Parleie» gebildet haben, welche „in der Wahlschlacht anf einander prallten" (ich glaube, dieß ist j.i ^M eines der hie. bei beliebten Schlagworle). so darf ich doch auch nicht läugncn. daß noch i» dem llyte» Augenblicke gegen »mseren populären Landtags.Kandidaten (nnd jetzt gc-wähllen Abgeordneten) Dr. Slieger eine Ii'trigue. lind zwar aus leidigen, materiellen Intrresse. gespielt wurdc. welcl's aber der gesunde Sin» rer Majoriläi durch kompaktes Zusammenhalten der Slimme» vcr» titelte. D>e Veranlassung biezu bot. kaum glaublicher Weise, ei» Belicht des Dr. Slieger im Gemlinde« ralbe. won» er demselben anrieih. einen, Bewerber „», die Kon^ssion eines Kaffeh-Elablissements dieselbe zu vl'ileihen, da — »vie sie auS Erfahrung wissr,, ^ Klagcnfurt, vielleicht mit einziger Ansnahmc des Matschnig'schcn Kaffehhauscs. welches allein diesen Namen verdient, gew'ß keixen Ucbtlflnß an »nr eini« germaßen enisprechendc» Lokalitäle» dieser Bestimmuog bat. Entweder erstickt man i» den engen, niedrigen u»d gewölbleil Stub.u. wobei man jeden Augenblick reu Rippenstoß eines Billard.Qllene's fürchte» mnß. oder man lriegt vom Zuge die Gicht, — Durch diesen Antrag haile es abei Dr. Slieger mit de» Kaffch. si.dcrn und ihrem Anhange im Gcmeinderathe ver-dorbeii. denn man ist in gewisse» Kreisel» »»r liberal, so lange es nichlS lostet, so daß diese dem plötzlich nüpopnläl Geworrenen ihre Stimme z» enlziehe» be« schlissen. Doch daö Ding kam anf. und obgleich Dr. Slieger in Folge jener Intrigue bei der Prol>cwahl der zweiten Veisammlung weniger Stimmen halle, als das erste Mal, so wurde» doch gerade deßhalb eine namhafte Anzahl vo» Stimme», welche ihm vielleicht smlst nichl zugefallen wären, für ihn geltend gemacht. Aber die elfte absolnlc Majorität elziclle er doch nicht, wie nrsprünglich zu erwmlen gewesen wäre, sl'nrern diese fiel mit 347 Stimmen dem (übrigens heizlich willommenc»,) neuen Bürgermeister G. Zcssernigg zu. wählend Dr. Sliegcr 279 Slimme» erhielt. Ii>m, er wurde unser Landtags - Depntirler. und das ist die Hauptsache. Diesem bewegte» Treibe» hat der Palmsonntag eil, Endc gemacht, de»» a» dem. was morge» der Groß - Gllmdbesih im sei»-m Wahlakte thun »virb. nimmt — aufrichtig gesagl — hicr. wie überall, das Voll nur ei» uinergeordneles Ii'leresse. Zngleich Hal aber a»ch der Palinsonulcig die Thüre unseres Mn-sentempils auf sechs Monate versiegelt, indem die rechle» »»d Stiefli»der Melpomeue's »nd Thalia'S »ach alle» Radien dcr Winrrosc ravon statter». — vl,-imm<'<< l^^'»i>suin, s,l>i.>, !>,u>:lrum. — I5x<'U»l um»(/> steht a»n Schlnß der Shakespeare'sche» Trauerspiels, selbst der Soufteur bleibt nicht zurück. — Es ist doch ein cigel'cg D>ng um das Scheiden von Erscheinungen, welche uns die Gewohnheit näher gerückt hat. Glau« ben Sie, daß es mich gestern und henle fast wcl> nlütbig anwandclie. als ich vor dein wirlkshans« ähnliche» Bauwerke vorübcrgiug. irelches wir das Klagenfurler Thcaler l»e»ne»! U»d doch lüüpft sich für ei»e» Habilnr llnserer dramatischen Weiterunter» baltung gar uianche Unannehmlichkeit a» den Gang i»'s Theater. Er mnß znnächst entschlossen sein, »ue> »igstenö zwei P,ar Uebers^nhc auf dem Altare Apollo's zu opfeiu. d.,:! nicht vor rem Äbenleucr des Ste^cli' bleibcnö i»n Kolhe der Thealer-AIIce zurückschreclen, nichl rie drohende Tnckc einer Schneelawiile vo» den» Dache scheue», »uuß sich mil dein Gedanken eincs Beiubruchls auf dcm sellc» bcstreulen Glatleisc vmbc>> Gasbeleuchlllng glanben wohl »nr noch licißl'!»!'^ Optimisten. — Bei dieser Gelegeicheil bemc'le ich anch. raß es mil dem projtltirtcn Neubauc iniseres Thca-ltlV. worüber schon gar viel T'nte. Papier^ T»»^e llnd Siegellack lonsnmirt wurde, nllnmfhr desiil'tio em Abkommen hat. Wunder» d.nf man sich ftlil'^ b^ de» heutige» össe>,llichen und privaten Gelrvcrbal ^ nisse» »icht. daß ei» Tbeaterba» uuterblcibt. aber n"» aogeneb»« bleibt es doch immer. 283 er zeichnet sic nicht. Das Ministerium soll bereits seinen Nücklrill in Aufsicht gestellt lull's,, . falls diese Voiles,, nicht endlich die köiiigüche Zustiinmnng erhalle». Die Nachricht von diesen Differenzen isl ganz dazu gcelgnct, die Mililär-Vorlagen ai,zc Hci;sgo>ri»a iil vollem Ausstaille gegcil die Türkeil ist.'Die Insurgcnleu habcu sich von Vosnieu gänzlich losgesagt nnd wnnschc» sich ,nit Montenegro zll vereinigen. Die Türken sind ans allen offene» Oltschastcn verlrieben ll»d in die Städte verdrängt, ans denen sie un, so weniger lieransznkommen ,vagc» , als die Nachricht verbrciiel ist. daß der ein-gebocne linkische Adel in Aoenien gegen die Pforle aufgestanden ist. Von der Una, 20. März. Di, Tnrlen sind durch die bclannle» Ereignisse an dcr montcneglinischen Grenze n»d i» der Herzegovina, mit welcher sie ihre allen Vefi'irchlnngei, und Prophel/iungeu in Verbi»,-dllng seyen, schr e»lm»tbigt, nnd scheincil iin Gchei« men über Pläne z» brütc». nm ihre alt'ö>'Vo. ^nks geht in M,ac n»r laugsaill von Stalle»^ der a»s früherer Zeit bekannte Turk Mujaga Hadcic, ein tingcborner Notabel. l)al difjcs Geschäf! übernommen, bei ^00 Mann in Viliac versammelt, nnd sucht sie min gehörig zll bewaffnen, was ihm jedoch bei der alloilball'c» herrschende» Verarmung äxücist schivcr fallt. So sollic jeder von de» Angekommene», di, schr »iedilgeschlagen sind. 4 Veöluks. elwa 2 fi, (5M„ milblingen. von welch,»» Gelde er ihnen Pcooias,! nnd Mnnilio» zn verschaffen versprach. Doch die Almen hal'en in ihrem ga»ien V^lnögeu nicht soviel Geld. anch si„d es größlel'theils alle i,'en>e. die mit ilnem Kopse nichis Vesscvel zu thun wisseil. als ihn statt der jungen kräfiige» Mä>»fl nach Montenegro z>, !».'g,». 'Auch P.il-kvfsrdc werden augll.nlfl. und Tragsattll i» Vil>hidin Vei ist s5it srincr vor 14 Ta.i/n znr Nachtzeit stallgefmidenen p!ol)lich Starl Maida» i» diVni'llichtl A>lc,ellgsill,'ci> oi b.ivsgei'. an dem Zuge gegen die Allfsländischen Theil zll nihmen, l'cdanptcn Andere, er halte ans Zurchl vor einem Ällfstande rer Tüllen Vihac verlassen nnd sich nach Sarajevo l»sgel'e». (Agr. Ztg.) Zur MlHcwGUlg. Vaibach, 29. Mäiz. '1'li der am 28. d. M. uorgc»omlilllu» Wal'I dev ^andtago.AligemdNfltn ans der ssl.isse de^' g>oße» Grn»?l'esip^ sind in, ersten Wahlakte lüüer Vclheillgnxg von 77 Wählern die Herren: 1- Olio Freiheir v. Apfaltern ,nil 72 Stimmen 2- Dr. Karl von Wnrzl'ach » «8 'l. Anlo» ssreideir v. Z o i ö „60 ^- Illlilis Iomdart « lii) '^ A'-.lon Fi-eid. v. (iodelli «58 ^. Anton Graf Aneröperg .. l'^ » ^> Joseph Rndesch « st 8- (5di,ard v. S t r a h l n Ul) 9 Gnst^'0 Graf Änersperg ». 48 » u>W i,n zueilen M.chlalie l>el Vetheilignng von 6ü Wähl,rn ^> Herr graiiz v. L a n g c r mit 40 Stimnlttt "ls 'Abgeordnete gewählt wolden. An die Herren Wähler von Neumnrktl, Nnd m ane dors und Stein. Das Veriralll», wclcheü Sie mir am 2l5. d.M. ^'rch ^,s s^,^ eiüstin'inige W'l'l z»m ^andlag^-^ll'ge. l'ldnetl» gegel'f» daben. erfreute mich nm so mlhs. ">ü ich weder alldort. noch axrern Orls als K.'noi. ^l cn!f,,s!ll'le,l hin Inrein ich diess» ehrenvollen Nnf alo dcn Änödrnck Il'reS srcicn, dnrch Niemanden bl'linssupttn Willens anerlennc, nnd dafür mn-»eil i»ni,>ste" Danl al'staüc. gel'e ich die feierlichste Versicherling. daß ich nach allen Ltläf>e>l Alleö ans' I'iel^n wcldc, nm mich ^Nttes rollen Vertranenü wür< dig ^n machtü. nnd die heiligen Pflichten eines Ab« geordneten gcnan zll erfülle». Laibach, 2«. Mäiz l861. Johann Vrolich. Erklärung. Ich fi»de mich veranlaßt verbindlich zn er-llären: Es sei eine. vo» ciller sich selbst i>» U»rech!c fühlenden Menschen . Klasse böswillig ansgistrente ^!üge, daß ich ill deil Gemcindcralh »icht geiuähll weide» dnrfe. oder daß meine blöhcr mit so chcm Voiwandc hintertriebene Wahl von der Slaalöanwa!> schafl aügefochll'ü werden könne. Wenn die Sladlgemeindc nicht weiß, waö ich >eil 11 Jahren als Glmeinderalh für sie geleistet, jo ist daran nnr dic Abbringnüg der lDeffentlichleil. und die befangene Engherzigkeit im Gebianch« dnsclt'en verschlildrt^ — öffrnlliche Älatler haben meine dicß« fälligen ^cistnnge» lind Fähigkeiten gebührend a»nlan»l. All meinenl Willen, der Stadllommline nach Kräflen ohne Nebenrückstchten zn dienen, soll Nie» mand zweifeln. Diese Erklärung zn geben war ich meiner Ehre schnldig. nnd ich unterließ sie b>ö znm Ende der Wahlen, nm jeden Schein eincs Slellenjägcrö von mir fern zn halle»; — wer aber dieselbe anznfechtcn Ml.lh hat. der treie gegen mich offen anf, — mit Verlarvien pficge ich lcioen Nampf z>l fühlen. ^'aibach am 29. März 1801. Vernlischte ^tachrichreu. Hüien. Die Vanlen an, Äl'gcordneten'Halise schlliltn. wie die »Wr. Zig." schreibt, rasch vorwärts. Die Zlmdamenlirllüg n»d AnfmanelNüg der Fnnda« »»en!, des gan;,'» Gebänoeö ist volkndct, Dle Ric< gelwände der beiden Eclliilillle. welche reil Konferenz« s.,al fül deil Müusler nno den Albeit^salon dcr Prä« sldtnlen enlhalle». sind bereilö oufgesührt »>nd re» 23. ivnide mit der Anfmanerimg a» den Seilenfronte» begonnen. Ebenso wnrde» die gro^n, 7', Klafler hohen Riegeln'ände dcs Siyungüsaalcö vollendet. D>e Aufführung der R'lgllü'ände glhl anch in de» übilgl» Thlllen so rasch vor sich, l>.,g »im U. 'ilpiil p»s ,i.n,^s Gebäude not cngllsche» Schiffein georlcml»lö werren mil schwedischcn Oefen glblii>- Der g.,n;e ^an beschäftigt am Valiplal)s sc Arbeiten werden tlie'lweise bei Nacht an^esü^t. jedoch »ichl bei ,Ick' lrischcm i!>chle. da da^sell'c sich als nnprallisch tl. wiesen hat. Ueber dein Hanp.'poitale vo» der Währin,,cr Fahlstraße ans wiid das groüe Neichsw.'p^en. über dem Hanpleingange zm K.nserloge d,r laiserliche At'ler in einem Wappenschild angebracht. Die technischen Arbeiten leiiel rer l. l. Ministe. ri.il.Ingenienr i.'. Zetlel. rie A.nimcister'Arblilen ha. ben die Herren Nanmeistlr ssr.nienf,ld n»d Kaiser, die Zimmeimannö>Arbcüen Herr Frllner. die Tischler« Aibl'ilen Herr Marlcrt. d^e Tapezisl.r.Aib.ile» der k, l. Hof'Taoezierer Herr Slöger übernommen. Es ist ohne Frage eine Elireiisachc für d,e Tech»ikcr. daß der Ball am 2i!. April i» allen seinen Theile» vollendet ist. Mien. Die Wabl des Herrn Augnst Zang für den ni'dei < österreichischen i,'a„dt.ig ist, wie der „Forlschrill" meldet, wegen eines Preßoergchcns als nngillig erllart woidcn. Neueste Nachrichtrn und Telegramme. Wien, 29. März. Die ,,W,cner Zl.i." bringt eine lais. Verordnung, »ach welcher der galizischc Landtag auf den 15. April verlegt wird. Temeövar, 27. März. In der gester» hier abgchallciicn öffentlichen Magistrals»Siyung fi,'I dic Wahl ei»es D''p»lirten znm serbische» Naii^oal^Kon-grcssc mit AMamalion auf Peter v. Czernovils. VreSlau, 27. März. Die henüge „Schlesische Zeilnng" enthält ein Telegramm ans Warschail. Nach demselben sind die Reformen daselbst verkündigt worden. Der Lehlbezirl wird anfgehobe», für Knllns nnd Nnlerricht eine besondere Konnnission gebildet, zll deren Direktor Wielopolskl ernannt ist. Schnl < Reformen : Höhere Lfbranstallen. darunter eine Rechl^-Akademie, ».'erden errichttt. Ein Staalsial!', bcstl'lxn^ a»S geistlichen Wnrdenlrägcrn lind Z^lcbriiäten. wird cingcscpt. Das Pelitionsrech! ivird migeränml. Gübcrnililräihe, Kreisräiyr nnd geivahlle Mnnizipalliälcn i» giö^'rcn Städte» werde» eiügcsührl. Itzehoe, 2«. März. I>, dcr l^utig-n Siäiit'c« Sihnng sagtc dcr Regierimgökommissär, er könne dic gestrige Frage des Vcrfasslinganöschnsscs in Vctreff des Vlidgels noch nichl beci»tw0l-ten. Die Negierliüg wolle die Sache überlegen nnd willige dcLhalb in eine Veilängernng der Sessio,«. Die A»ssch»ßmit-glieder beklageil nachdrücklich die Zweidenligkiit dieser Erklärung. Dic Versammlmlg vcitagtc sich hicranf bis 4. April. Tnrin, 2!i. März. Eö zirllllilt das Gcrücht. ^amarmora habe in Folge der zwischen ihm n»d d,in Kriegsminister st>»ltgcfllndrnen Diskussion seine D>» Mission als Kommandant des zweiten Armcelolpö gegeben. Turin, 2l>. März. In der lmlügc» Kammcr-si<)n»g beantragte Dnoncainp.igui: Die Kammer möge, nachdem sie die Erklälnug des Ministcrinms vernom« men h.,t. «reiches verliant', daß nach Sicheistlllimg der Würde n»d Unabhängigkeit des Papstes nnd dcr ^reiben der Kiiche das Pii»;ip dwi»dl!»g siodeil n»d Rom Italic» zliiückgsgcl'eil wcrdcn werde, zur Tagcsord»l>»g übergebe». Turin, 28. März. In der bcnlig,'!« Kamincr« Sit)»»g veiwarf Cavonr de» Vorschlag einer franko-i!i,!gc»d sci. Rom sogleich znr Haupliladl Il.iliens ;n clklari,,. Die Ueb/rlragung soll durch ei» Gcscy nfolge». Vic-ten wir, sagte er, dcr geistlichen G.'w»-,!! dic Garan« lie der Hreihcit. Er hoffe, dic össtnüichc Mcinuiig iverdc dicser Prokla iiilnng bald gencigi. nn^ Fraüs-reich mn uns eilivcrsl.indc» seil!. Vtarseille, ?6. Mä^. I» N.ap l l'>>b,n Uü-ord!!!!»,ic!! it.Ul.isflinde» . »veil's jl'dl'ch a!.'b.i!s> lulln'-oinckl lonldell. Die »Marscillü- '^läll,'!" mc>d,,i .inch 1l»rlil)>'l! i» Palermo lind einc» blnü^c» ^>n»of in MargbeiitM' fcrnci f. i,idli.be 3cn,o»slralio!l.n m M'sslna. »rol'li lie ?en'l)Iiriü>,i ^cr Zila^cüc vcr-langl wulde. Indcss,,, liei) das Volk in^Mcssoia st.ls Gatibalri boch leben. Paris, 27. März. D>',s Gerücht von ciü«-,» Zusammensloöc der Oesterreich'r nnd Pilmonicscu ver-»lsachle a» der henligen Völse eine V'>isss. Loknles. Der Prolog, welchcr bei der F'stvoistcllnn^ am 23. d. M. im Theal.r gesprochen lonr^c. nnd so vicl Veifall fand. ist grdinckl ivorde». »no i» dcr Vuch-bandlllüg vo» I. v. Kleinmayr o^ ,^. Vambcrg für 10 kr, zn laufe». Gotrcid - Durcbf'cinlittcl - Prci,c in i!., ibach .1!» 27, M,n'j l^«!l ^i„ Wiener Metzc,, ----- i» üstevr. Währ. Wtiiin........ — — g o«, ,ss.,n........ - ^ 7^/.« Gcisle........ - — -l '.»'/... H.iscr........ " -^ 2 ^2 H.iil'i'üchl....... — — ü ->> Hsidt»........ — — 3 ^ Hirse........ — __ ^ ^''»^,, ,sl»s»r>lb - >..... — ! — li U->'/ie McorMMc Machtlmgcn in La i bach. ^« Mäi-z U Uhr M'g- .l'^'l, 4x - l . 1 ^r. ^>>V. »chw^ch l?f>ltr 2 Ach"' ^ >'.'>, 2« ..ll.z , 65VV. dst!o diinn l'lw^lst NON ln " >'lb^. ^l2^ . .ii» -s- 7 . ^ .^___5^'-____^^lo_________tliilv ^^. ,7 g Uhr Mrq. 323.47 ^ä?« Gr. 68VV. schwach tt,U>» " 2 Nchm, 3^2.73 -l-7.2 „ >!<>. d,tt<, Rc..cn .'» "> Drucl'nno Vcrlag von Istnaz v. zilcin,«ayr b> F. Va,»«bcrg in Rcdaktenr: H. Valuderg. AlHcmq;ur IailiaclierSeitulm. ^Nl'l^nlll»»'»^^ Wien, (Mitlas l llhr 1 (?liltlussc gedrückt, Spekulation« - (5ss.'ftc!l mcitt. St^>,t.'paviclc wohl ^llllllllv^lN^l. 27. M«nz. nicht im ^l.iche» Verhältnisse affijirt, al'er auch .»w^c« billiger. Fremde Valute,, »nd Ml^lle anfangs hüher gehalteil, dann c,ber rnchlich au«gcbotcn und I'ei etw.ic« !cl'!>a,terem (i^schäst^ nill «'!>«'!, '/,'/« riick^ingiq. (^cld lnavp <^6f«,'»wte .','/. auch <',"/,. ________^^________________ ^. dt» Kl!,.,»c<, (siir ^00 st.) Gelt' Ware In ö,1crr. 'Rl.ihrliüg . ^ii .','/, 5U.20 5'.».^) ö"/. Änl.l). von l!>«!l mit Ruch, 8^,7, «4,U<» '.>lalili»al - ^Iiilehlil »lit Ia>!ülr-(5l'!ip. . . . „ 5 „ 76 ;l0 7l> ä<> Vi.itional, ''lülchell init AprlI.(>c'!!P.....„5 „ 7,'»,80 7»i,i)U Mct^lli^iüö......„ " „ »i^Ui» (N?,» d>ttl> mit Mai - (Z>.lp. „ ü „ 6,— »>it ^.rl>,'s,i!!>, u. I ltt^ . . ltt!».-^.) ll)!>5>«l)<» zu 5<>»> jt. . . «l.4<> 8lUl» „ ,. zul0»!i. 84... 84,'^^ (iclii^'.Ncllleilsch. zu 42 l.. uu«lr. l^>7ä 1<».— K. der Hrouläudcr (siir N10 st.) (^>!i!ldrl,..">0 !»«- Vlriermail.......„ ö „ 84 50 85.- - Mahr.» ll. Schl.si.il . „ 5 „ 85.5« 8»',.5 > llüg.Nll .... „ 5 , 64.7ä »»5 7.', TV>!>, Van., Kro. u. Slav. „ 5 „ «2..'.« ''»^.5') Galijic»......, 5 „ L«,— »>2,7.', Sil'l'cnb. li. Aulow.. . „ 5 ^ »^I.— N2.75 V.».lia»isch.S Aul. 1859 „ 5 „ 68 5N t0.— ?<2 — Kr.dit-'.'liist. s. Haü^cl u. Gew. zu 2>!(»ss. 5. W. («lilie Dw,) . lN».5O l<» st, ö, W. 5«l4.— 5<»8ll,75 »87. - Süd»ordd.Vlrb-B 2l>0„ „ l07.— ,07,25 Südl. Staats^ll'mb.-veil u. (5e«t. it«l. liis. 200 ss lV W, 5<>l>F>, m, 100 '1 l50V.) «i,!!!l„., 18?,-- lsi!»,' Galiz. .ffarl-Ludw.'Vahnzli200fl. > (5. M. m. »0l!.(40°/, 1 lHinz. 155.50 !56 27 Oeft Dou,-Da»!v,!ch, ("»s. « ^. 42!l. - 424.— Oesterreich i?!oyd i» Trieft F ^ l^5,— <75.— Wir». Da,»ps,l>,-Aft.-iz»rs, '^ '!W, - !j!»5.— Pessher Kcttenbriick.u . . . 380 — 3^5 — Vöhm. W.!U'ah» zu 200 st. . «Nl.5N lN2.- Pfandbriefe (f»r lW st) National^ ttjähv.I. l857z.5°/« <02.5,O —.--I'aiifaiis 10 „ d.tt^ „5„ !»?,75 i>i<.2.', (,d, M, v.rll'^l'arc . ., 5 „ 90.75 i)'.-- ^iatioxall'. l , ,s auj üst, W. ( ""'""»rc ^ . ^ ^,.>, ^ ... ^iose (p.r Stück) Kr,d-Auslalt für Handel u, Gew, zu !00st.ö,1. W.....l l4,25 I I4.50 Dol!.-Dall^fs,-G z. 100si.(zil)i. l00.— lOO...O Steige»!. O,e» zu 40 si.ü.W. . 2.!t> Ware !(5lary „ 40 „ „ . 35 50 .'!<>." Zt, (Ä.!,l'i>z „ W ., „ . 36.75 37 25 Wilidischgräl) .. 2<> „ „ . 22/i5 22.75 Waldlieili „ 20 ., ., . 2N.25 . '^».75 K.glevlch „ l0 „ „ . lk.25 i6,?5 Wechsel. 3 Mouate Gcld Aries 'Aü.^l'ur^ für'00 sl.südd. V. . l25 25 125,50 'Vraülsiirt a. M,, d.tt^' . l^5.5l) 12.><»0 Hamburg, für l00'2>iars Gaul» . l<0 7» l>0,!>5 ^l'üdl'u. für 10 Ps. St.rliug . l47,.'!0 «48 -> Parit', ,»r 100 Fraus,; . . . 58 50 58 «»5 'in>,tl)aler 2 „ 2! ., 2 „ 2»'/, „ Si!l'c,--?l.!iV' 47 .. — „ 47 „ 25 .. Effekten- m,d Wcchlcl-Knrsc an der k. k. öffrutlichrn Vörsc in Ivien. Dc» 28. Mälz l«6l. Affekten. Wechsel. 5"/, MatallkMs tt3 70 Silber. . . 148.— 5°/,'.»lat.,'.'!,,l. ?5?« ! ^'u^'ii . . ,^i), - Baiifaftien . . ?0>».— .«. f. Dufate» 7. 3 .ditalti>l! l.',7.<»l» F r c,ll d e n A llzci ^ c. D,n 27. Mmz l80l. Hr. W,cdcmmll>. k. l. Marine > ssorssivart. vcni Pl.'lc>. - Hr. v. Ol'5?mmcz, es, JNyok, Märtonvasär, Tariiok, Tetc'jiiv, l'roinoiilor unb OlVn für die Vefmderung von Personen, Reisegepäck, Eilgütern und Fn ch^en eröffnet, wobei dieselben allgemeinen Bestimmungen übl'r den Verkehr von Personen und Sachen, sowie die besonderen Bcstimnningcn über Häftling, Versicherung und Entschädigung in Anwendung kommen, welche auf der slidlichcn Staatseisenbahn und ihren Zweigbahnen Geltung haben. Die Gebühren . Tarife und M.ilenzeiger können in allen den genannten Stationen bei den Stationschefä eingesehen werden; auch werden über Verlangen Exemplare dieses Tarifes in den Stationen k:ml/«n, 5lwllln^i««it mit Verordüllüg VlNN 23. Fel'rll.ir Il^lil, Nr. 740. wider dln ^c« lUl?sl'i!cl> Allflcgsr VUi>l Dodcvlrt von l^er Tirna»« Vl.'rsl.,rt. im^ü. Vnschwrlldlilig die ^»r^lsl z>l mr> l'.ixgcn l'eflüldsn, und eg wild dem sei lie» miter Einem I>.'l)li»i> ^».'Mlir von drr Kllik.n» - Vorst.idt als Knra» tor l'cst'llt. K. k. stäDt. dlleg. V^zirksgericht L.nlnich. an, 27. 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