slr 245, Mittwoch, 26. Oktober 1904. 123. Jahrgang. Mbacher ' Zeitung. !i>>M» A^l°"^,lt!s: M!l Posllisrlsüb»»,,: nnnzjähriss 30«, halbjährig <5 «. Im K°»»°r: na»z« >>„! ' ^'l>j(>l„!s, ,, «. ssnr dir Z>,stlllui,n i,l« Hau« naxzjnhrin 2 K. - Insertionsgtbühr: Hin llrln, ^ ^">«ll,e bis z„ 4 ^fj,s„ 5s, ^ glVhcrc per Zsilc l» l,; bci ostcre» Uirdsiyolungril pci Zelle 6 b. Dle «llaibacher Zeitung» erscheint tügüch, mit NuLnahine der Sonn und Feiertnge, Die Adminlftratlo» befindet sich »oogiekplah Nr. L, dir Medallion Dalmatingassc Nr. 3, Eprechstmchs» bei Nsdalül)» l>o» « lii« tU Uhr vormittags. Unlraülierte Vricse werden nicht ansenomme«, Vianullripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Teil. Uh> /^ ' ^ ^ ^aiidsspwsidiulu i» Laibach zugunsten der "'wler in Podpeö, Vczirl Wottschec, eingelangten Spenden, „nd zwar: ?0!, ^"""ll'u^ergebnis der Pfarrämter: Weihliichen 15 ll 30 >>' ^,' Mer ,„ Rudolssweit N lX 94 I., Pöllandl ii^ K l!(j ^.^"llstein 1« j( !>l !.. Primslan 13 li 8 I>. Oberlaibach Plevll!,,' !l,euleinde M"dvlssweit 42 X W>>: Psacrer Johann Cdeilk ."' ^'"'^ l0 X 34 !.. Summe 194 K 47 l>. Hiezn die i«sann!,en^ ^" l^üderen Verzeichnissen mit 769 « 4? l,. il^ XIX. -Merzeichnis ^bbr«»,., . ^ l> ^andespiäsidium in Laibach zugunsten der "'" 'N Et. Michael bei Hrenovitz eingelanstten Spen< ^, be», n. zw,: 2 K^^'lullgserssebnis der Nezntshanplmannschaften Tione ^rzhttln»'' flitch 87 Ii 88 l>: der l, l. Statthalterei im !lM ^'"»r Osterreich ob der Enns 2:i(>l) « 5, l,, Snnnne Nisse» ^:'/'.'' b'ezu die Spenden aus den fri'lheren Verzeich» "" 4^4N lx 5,4 ,., zusammen 6l,4U X 4<» !.. s>»d H"','^"' ber Abbrändler in Hermanor in ttiiruten ^"^launt ^"udeöpiäsidinul in ^aibach weitere Spenden Kleuz!"^I""a,nle in Stein 10 X. Schärfender«, 7 «. heil, ^ X. St « ''' ^tuhdolina 18« 4l I>. Sittich l2li. Sagor Me,. Tg ' ^lnprechl 2 li !i() 1>, PllmSlaii 11 li f>l> ,.. znsam Nichtamtlicher Teil. Der ostasiatische Konflikt. lv'ird?"" beichtet aus Loudo,,: Aus WdslMnicm Cj^. ^'"U'ldct, das; di^' ^cqicruila dc'r Vcvciniqt^n Niihl>,'/ ^ brid^n fviolWlnvndcli Miichtcn ciin'n Hii^, ^,^"'such (^>»,acht baln', Nn^' si^' iil^'r die! laich s"l ">N'S ^ricdcn^schluss^' dächte,. Nlis; l'ütsch'v ^"ntlvovtot hdbcn. co lnl'lss^' vorcrst ciü hcijio .'v"V"' ^U'^ .Mchlands crfochtcn seil,- I"Plin ^'" i>, 3lcpti^is!uuc' gcli^lnibor, um^ souu'hr, lilc' die sicqonvärtiqc W^lh!fl>nipc>quc iu den Vcrciuiqtcn Ltacücn zu doppelt vorsichtiger >iritik nmliut. Was mm speziell die augebliche ja-pouische ^lussassuuq l'etrifft, so lästt sich bestinnut ln'rsicheru, das^ die obige (5harakter"ie' uug luit oeu tatsächlichen Diopositioueu absolut uicht übereiu sliunnt. Die ^luschauuugeu iu leiteudeu japauischeu >treisen briuqeu uachfolgeude ?lusf!'l',.ilnsien zum Ausdruck: „Mau versteht die 3uiuuug der öffeutlicheu Meiuuug iu Iapau uicht, iveuii mau iu diesem Auqeublicte vou eilier ('»k'ueigtlieit Japans, svriedeu zu schlieszeu, spricht. Iapau ist überhaup: uicht iu der ^age, dao ^chlvert als erster zu seukeu. uicht jetzi uud uicht später. (5o liefiudet sich uack seiuer Aus' sassuug iu der Defensive, uud u»eiui, es sei am 5'iU' greiser, als welchen es Aus;laud anficht, zuerst vom >lampfe abzlisteheu. Viau könnte die Stimmung des japauischeu Volkes am ehesten >uit der. verglei^cu. »velche Dcutchlauo anfangs de>? ochtzelmten Iahr^ huuderto beherrschte. Iapau bat oa-? T^lnvert zi' ei-uer Art ^efreiuug^lampf N^zogeu. Mau spricht vou dem Prestige, das Mhlauo v.'rbiete, sich für iiberlvuudeu zu bekeuueu und überfielst dabei, das', auch Iapau feiu Preftigc zu wahreu h^t. Tas gilt also für beide Teile gleich. Neuu Japan Wetter schlägt, geschieht e5 deuuoch ilmuer mit defensiver Tendenz. Weuu es die Mandschurei, Port Artur uud Vladivostok bereits genommeu hätte, würde die Defeusivteudeuz auch in der tatsächlicheu Kricg führuug zutage treten können. Mau würde wohl, wenn man einmal das benannte erreicht i)ätie, Wei teres in militärisch defensiver Haltung abwarten. (5iue Niederlage löuute Japan, ohne zum aller-älisiersteu zu greifeu, fich nicht gefalleil lessen. H^'it allem ist uicht gesagt, das; Iapau die zur richtigen ^eit sich ausstreckeude vaud nichl ergre.feu würde. Iapau kämpft ia uicht um zu erobern, sondern znr Erreichung danernder Garantien einer al-folut gesi cherten Entwicklung. Wenn Japan sähe, daß c.uf ruffifcher Teite echtes Ttrebeu uach Aeilegnng vor^ haudeu ift uud weun dies zumal in der Wahl öer handelnden Persönlichkeiten erkennbar würde, so das; wahrnehmbar wäre, daß man es ernst meint mit dem Ttrebeu uach Friedeu, dauu würde Japan sich nicht umsonst sucheu lasseu. Mau hört sageu, daß eiue Aufrage bei Japan vorläufig schou darum ziveckloo lväre, weil die Bedingungen seht zu hoch gespannt seien, daß sie sich aber wohl nut einem stärkeren Drucke auf feiuc Ressourcen uud mit der Neigenden Tchwierigkeit, deu 5lampf durchzufühi>.u, inäßigeu lverdeu. Das ift ein vcrhäugn'svoller Irr lum. Tiefer .'ilrieg ist für Iapau keiu geivöhulicher >lrieg um eiue iuteruatiouale Streitfrage, fouderu eiu >lrieg um vitale Interessen feiner Existenz und darum muß uud wird es die Existenz auch einsehen, lind was die finanziellen ^ordcruugen bei etwaigen ^riedcusverhandlungen anbetrifft, so ist es gewiß natürlich, daß sie mil dem Kriegs Ansgabeufouto wachseu müfseu. Die Vediuguugeu 5mmen also uur schlverere werden. Japan wird uicht eher zur Aus-söhuuug schreiten, als bis es das Ziel des großen Dampfes erreicht fieht, bis es für alle ^ukuuft sicher vor „Übergriffeu russischer Greuzsatl.apen" ist. Dauu bestände allerdings kein Grund, es für unwahrscheinlich zu halten, daß die beiden Nationen nebeneinander in Frieden, ja sogar iu gutein Einverständnis leben. Das Einlenken wird, man darf damit als mit einem unerschütterlichen Axiom rechnen, nicht von Japan, es kann nnr von der andereil ^eite erfolgen." König Peter in Sofia. Nach dem amtlich sestgefehtcn Programm für deu am !W. d. iu Sofia erfolgcuden Besuch des Königs Peter vou Scrbieu wird sich der >töuig zwei Tage dort aufhaltcu. Auf dein Programm des ersten Tages stehen: Festlicher Empfnug auf dein ^ahuhofc, slberreichung von Salz lind Vrot durch den Bürgermeister von Sofia, feierlicher Einzug Feuilleton. Ginc Hundcsrcundschaft. Von nbl).l erschien ihin wie ein naßgraner i hell.'., V'./^'"' ohiie den ferueu Hiutergrlind l^ lnisnn, i '"^^''s''sles. Weuu er uuu verärgert ,^'^'aiw " "U5 de»i ^„^„ ,,^.l, .^^ls,' laiu/ f> "l'cht'i "^"' b'lud »nit der liebevollsten An i ?"^Mi.>fl "''l^'sien, und weuu ihm diese Hlu-.de N^'s >"!^ ""ch leiiiesN'egs den Mangel seines Ml i„ ^.U"' konnte, so war sie doch eiu Licht M nichi ,'"'U'bellalien Dasein. Er hätte das Tier s"." b^,> >< ^ !"^^^'aebeu, weuu „ialt's ih»u auch !, / lN'V, ^'"te. Nach seii'er a,ii,ualischeu ">e c,^? ^"«.'cht... !!?^ "" lianz gewöhuliches Huuoe ^«ld. "l'ln )1.',ss^ ,ber das^emül 'var echt 'vie ^ ^llü ^ f^^p^n?^ ^"'dlaiid eines Tages wieder im li/''Nei»,,?""' W"g, und ohne Aufinerkfam 3!^ "' vl,^, '".^'^'"" l'ln'r feiiie ^age liachdachle, i5?"' lvi>?,'^' ^"" f'irchterliche (Geheul seiues d ^''Nlna . i ^ '^U"d getai'ft hatte. Iu eiuiger ^„sNch, n!^. uulu'rt^ der Hund eine ältere D,me, lc»,^'^n lwli^ '^'"'' lNlr inühsa.u gegen seinen ^ ln.i'.u ^'',kouute. Tch.iell eilte Herr Weud ""' Abn-'^'"'^'"'' ^»ck, hierber, du schlechter "'^ !^ebauut blieb er steheu, als er sah, wie die Dame den Hund auf ihre Arme nahm lind seine stürmischen ^iebkosnngen mit Entzücken erwiderte. „Aida, mein Liebling. ?l,da!" Das war ein gegenseitiges^Jubelu uud Herzcn, eiu Schmeichelu nnd >toseu, daj; die^Spaziergänger steheii blieben und lachend dem Schauspiele zli saheu. Icht riß fich der Hund von der Dame los und eilte auf Herrn Wendland zu- im Dauer lause und mit ernentem Inbelgeschrei lief er zwi fchen den beide», hiii und her, umkreiste sie. sprang au ihnen empor, als wollte er uicht nur ihre An uäherung, sondern ihre ewige Verbindung herbeiführen. Die Erklärung für d,e erregte Szeue war sehr eiufach. Die Dame. Frau ^ommerzienrat Walter alis Magdeburg, war Pucks ehemalige Herriu. Das Tier war ihr vor füuf Monaten auf eiueiu Ve! fuche, den fie hier bei Verwandten gemacht hat'.cv cuif unerklärliche Weife verloren gegangen, und da! diefe in eiueni Vororte wohuteu, so hatten ihre Er kiiudigungen zli leiiieiii Resultate gefühlt. Henv Wend'land berichtete, auf welche Weise er iu deu T'e ^ sitz des Ticres gelangt war, und die Dame hörte es mit Träneu in den Angen. „Sie haben ein Hnudegemüt," sagic. sie, g'isf' i,i die Tasche uud fuhr fort: „Ihre (^iite kann^ ich Ihiien nicht bezahlen, aber die gemmhteu Aus ^ Iag.c>„ ........" damit drückte sie dem Verrn die Ha,id und ließ eiiien blallen Schein darin zurück. Gnädige Fran," sagte Derr Wendland sllmel! „auch die Allslagen lasse ich mir nicht bezahlen'. Sie kennen das Tier, soviel war es nur wert." ^.. . mi ,Dann, bitte, fuhren Sle den Betrag emer wohltätigen Kasse zu, vielleicht dem Tierschichvcr eiue. Und noch einmal herzlichsten Dank!" — Sie' nahm deu Hund auf den Arm nnd trug ihn glückfelig davon. Stark verstimmt kehrte Herr Wcndland uach Hause znrück, verstimmt über die „Abfindung", uud tief gekrault darüber, daß Puck so ohne weiteres sti-ner alten Herrin gefolgt war. Nein, es gibt keine Dankbarkeit in der Welt, selbst bei den vielgepriesenen Tieren nicht! Aber Herr Wendland ko^.lte anch boshaft fein. Er sandte den Hnndertmark schein an die Direktion des Tierschlitzvereins und stellte der X'ommerzieurätiu deu Po'tlieferun^.s fcheiu mit einem höflichen, kühlgehaltenen Schreiben zn. Die Antwort traf umgehend ein. Von ^em l^elde staud nicht ein Wort darin, wohl aber e,,< hielt sie eine Mitteiluug, die Herru Wendland eine große l>',euugtuung brachte. „Denken Sie. die Aida ist krank, sehr krank, nnd ich tänsche mich ae.oif; nicht in der Annahme, daß sie fich nach Il^en sehnt. Jedesmal, wenn es klingelt, läuft sie wim iuerud nach der Tür, mn dann tieftrauria, nach ihrem Lager zurückznkehreu. Xomnicu Sie, verehr ter Herr, n,n des armen Tieres Wille',. Ihre (^enen-marl allein taun es heilen." „Aha, da haben wir's!" Ohne Zögern setzte sich Herr Wendland anf d>e Bahn nnd suhr zn dem Vororte hmaus. wo die Xiommerzieurätiu auf Besuch weilte. Die Freude der Dame war groß, aber Pucks Freude war uube schreiblich. Er spielte wieder, eine Wc^le den wildcn Mann, ehe er sich beruhigt zu den Füßen der beiden sich gegeuübersitzeudeu guten Mens^en niederließ. Längere Zeit plauderten sie zwonglos ml>> n ailder. Dann deutete die Dame ans A,da und sag'e-. „Was foll nun mit der geschehen?" Herr Wendlcmd zuckte die Achseln. „Teilen kiuv uen wir ihn nicht." Lllibacber Neituna Nr. 245 2 l 92 26. Oktober 1904. durch das Spalier bildende Militär ins fürstliche Palais, Besuch der Eveti Kral-Kirche, Besichtig, ng der Stadt, Galadiner in: fürstlichen Pala's zu^ncun-zig Gedecken. Das Programm des zweiten Taaes lautet: Militärische Parade auf dein Ercrzierfelde, zu welcher auch mehrere Infanterie-, Kavallcrie-nnd Artillerie-Negimenter aus der Provinz zugezogen werden, Vorstellung der serbischen Kolonie auf der serbischen diplomatischen Agentie, Tejeuucr nnd Abreise. Die von der bulgarischen Regierung aufgebotenen Bemühungen, die bulgarische Presse zur Einstel-Inng der Feindseligkeiten gegenüber der serbischen Presse zu veranlassen, hatten die gewünschte Wirkung. Auch iu der mazcdouischcn Presse beginnt man sich Mäßigung aufzuerlegen. Tie Parole in mazedonischen Kreisen lautet: sich c^nc Ttörungs versuche fernzuhalten. Politische Ueberftcht. Laibach, 25. Oktober. Das Reichsgericht hat die Beschwerde der Czechen gegen die Entscheidung des Unterrichtsministeriums, betreffend die Errichtung von cze -ch ischenE ch ulen in N i e n, abgewiesen und erkannt, daß durch die Entscheidung des Ministeriums das Gesetz nicht verletzt wurd^. Zu der Beratuug des Z e n t r umsklubs über einen Anschlnß an die ch rist l i ch s o z i a l e P artei fagt die „Montagspresse", es sei kaum anzunehmen, daß die christlichsoziale Partei als die stärkere die vorteilhafte Ttellnng im Sckoße der linken verlasse und dem heute noch isolierten Zentrum Gesellschaft leiste. Da also eine koslösung der Ehristlichsozialen aus der bewährte», Verbinoi ng der deutschen Parteien nicht im Bereiche der Wahrscheinlichkeit Iiege,könne eine Annäherung des Zentrums an die christlichsoziale Partei nur in dem Maße erfolgen, als sich das Zentrum dieser deutschen Partei-Organisation nähere. N,cht bloß wegen der czechischen Obstruktion müsse sich das Zentnnn der Linken zuwenden, sondern aus der Erkenntnis heraus, daß eine deutsche Partei ihren Platz an der Seite der Deutschen habe. — Die „Tonn- und Montags-Ieitung" führt aus, dem engen Zusam menschlusse der konservativen und der christlich-jozialenPartei stünden zwei Hindernisse im Wege: der demokratische MerikalismuS, wie ihn die christlichsoziale Partei bisher betrieben und der sich als außerordentlich glückliches ztampfmittel erwiesen habe, nnd der exzessive, Antisemitismus. Doch meint das Blatt, daß die beiden Parteien trotzdem zusammenkommen werden. Man brauche einander, man sei aufeinander angewiesen, und die Ni'cl' sicht auf die gemeinsamen Interessen werde sich schließlich stärker erweisen als die Rücksicht auf die Sondervorteile, die beide Teile aus der Separation ziehe. Es ist in Italien, wie man aus R o m meldet, jetzt das erstemal der Fall uud findet große Zustim- mung, daß die. Regierung in der gegenwärtigen Wahlbewegung auch Mandatsbewerbungen politischer Gegner unterstützt, sofern sie nur auf mouarchisch-konstitutionellem Boden stehen. Diese auf die Konzentration aller tünigstreuen und im Punkte der sozialen Ordnung einem jähen Um stürze widerstrebenden Parteien abzielende Wahlpolitik des Kabinetts Giolitti auf der einen und das gesonderte Auftreten der ehemals verbündet gewe^ senen Parteien der äußersten Linken auf der anderen Seite bilden die eigentlich kennzeichnenden Merkmale der derzeitigen Wahlbewegnng, die im übrigen bisher einen sehr ruhigen Verlauf nimmt, da sie das vorbereitende Stadium noch nicht über-schritten hat. Von den Sozialisten, lr.^lil'.' Hunl<',ie von >tandidaturen aufgestellt haben, aber ohne daß sie nach allen Anzeichen auf mehr als höchstens auf Wiederkehr in gleicher Starke zn Hoffell hätten, wird bereits große Tätigkeit entfaltet. Die Aussicht auf einen für die monarchisch-konstitntionelle Konzentration günstigen Wahlausgang bessert sich nach dem Urteile erfahrener Kenner zusehends. Kandida-tnren dieser Richtung werden für sämtliche 508 Mandate aufgestellt, somit der änßcrsten Linlen auf der ganzen Linie die Stirn geboten werden. Tagesneuigkiten. — (Eine neue Entdeckung ans den« G ebiete der F a r b e n p h o t o a. r n p h i e?) Aus München wird telegraphiert: Der Münchener Ehemi-ler H. W. Reiche! scheint das Problem 5er lichtechten Farbenphotographie gelöst zu haben. Er hat ein Verfahren entdeckt, farbige Photographien naturwahr auf rein chemischem Wege zn erzeugen. Tie Photographien sind einfach in der Herstellung und nicht wesentlich teuerer als die jetzigen schwarzen Photos; jeder Vlma teur kann nach dem neuen Verfahren arbeiten. Tie Bilder sind unveränderlich, da sie aus anorganischen Farben gebildet sind, die nicht als fertige Substanzen ('erarbeitet werde», sondern erst während der Be» Handlung in den nötigen Bädern auf chemische Weise entstehen. Tie Aufnahmen sollen bic auf eine:> ^.nadratuieter und mehr vergrößert werden, jede Aufnahme gestattet Abzüge in unbegrenzter Auzahl, Turch die Lichtechtheit der Produkte ist der Farben Photographie das weiteste Gebiet erschlossen. Van wird nicht nur farbiae Äilder bis zur Lebensgröße anfertigen lönnen, sondern es loerden sich ,ianz 5» sonders Industrie und Wissenschaft, Anatomie und Medizin, Gerichtsphotographie und Botanik, Mine ralogie und Zoologie, Bildergalerien ihrer bedienen. Über das Verfahren, dessen Einzelheiten der Erfinder nur dem Pateutamt Berlin mitgeteilt hat, kaun erst später Näheres berichtet werden. Der Professor der Akademie der bildenden dünste, Rudolf von Seitz, empfiehlt nach den „Münch. 9i. Nachr." die Erfindung aufs wärmste. Hofphotoaraph Prof. Erwin Hanf stängel bezeichnet die Erfindung als einen eminenten fortschritt auf dem Gebiete der farbigen Photo^r^ phie und verspricht ihr eine bedeutende >;nlunst. -- (3 ast i m Oeldeerstick t.) Aus Philc.^l phia wird den „Leipz. N. N." geschrieben: Im M'l5r ersticken, i steine Redensart, die wohl von m^mn^'U wöril'ch genommen wird, und doch wäre dies kiirzlu' demahe vorgekommen, denn der Gefahr, durck 2'< berdollars erstickt zu weiden, entkamen mehl ore ^ amte der Münze iu Philadelphia nur mii llmpp" Not. Sie hatten den Auftrag, eine große Summe MI des uachzuzähleu, die feit Jahren in einem MnwU"' des Müuzamtes aufgespeichert lag. Bei dem tff"'" des Gewölbes zeigte es sich, daß die Säcke, "' dem'» die Silberstücke verwahrt wurdeu, vermodert ware» und, sobald „lau den Versuch machte, sie auW'lM'^ au^eiuauder fielen. Als einer t>er Beamten sich ^ den Tackhaufen hinaufzuarbeiten versuchte, plalM eine ganze Reihe von Säcken, und die ganze Mw Geld setzte sich alls einmal in Bewegung, so das', dic >>" Gewölbe befindlichen Beamten sich nur mit ^'»^ retten konnten. Ter Sturz der Geldmassen erschültl'^ das ^aiize Gebäude, - (Das Ende eiues Wetlessor s.) ^> größte Esser der Welt starb in Dubque (Iowa). M> Verstorbene, Phil Mellol) mit Namen, der fin' M ""' Nuhm der Weltuieisterschaft im Vielessen beai'spr"")."'' ist den Folgen einer ueueu Höchstleistn ng zu»' M^'' gefalle,,. Uni einen Wettpreis von hundert Dollar ,',u gewinnen, hatte or «5> ^„^lische Pfui'd ro.^ Rindfleisch hinuntergeschlungen! Nachdem rr dat> «^ tan hatte, n'»g er in eille Gastwirtschaft und "")" dort noch den Inhalt dreier Büchsen Lach^ko»s"v" u„d vier Apfelspeisen zu sich. Die Wirkuua zei^r >^' bald. Mellmis ^eib blähle sich zun> Vierfache '^ ^" gewöhulichen llmfanges auf, sein Gesicht schwoll " und er war nicht mehr imstande, nach Hanse z" l^'' Mau trug ihn nach Hause uud brachte ihn ä" ^" . Ter unbehilfliche Körper rollte aus dem Vcit au den Fußboden und Melloy starb unter sclMN'M Todeslampfe. Geluöhnli l' aß der Verstonc>M' n^ mäßig und sparte feine Keistuns,sfähialeit s'"' ^/, Ausfiihrung von Wetten auf. Sein Maaen N"''^ . elastisch, nnd bei Wettesseu trug er besondere >W dnnq, die dein Magen gestattete, sich nnlil'ln'w» anszudehuen. - sDer Manu n, i t der aroßte" ^ miIieder W elt,) Der Manu, der die alößt^u , milie der Welt hat, ist der Mormonenpräsident >>"^ ^mith in Salt Late Eitt). Sniith hat sechs 3",' von einer ist er geschieden - 15) Kinder u»'d Enkellinder. Diesen Rekord iu der Zahl d" K"'^ hat »ur, wie eine englische Wochenschrift ^"',-Smiths Norgäuger. der Präsident Briaham )^l . geschlagen, der 5<; linder hinterließ. Die Frlim'" .^^ unverheirateten Kiuder von Smith lebe» '" ^ ^, Reihe freislehe>,der Häuser iu Salt Lake ^',-^.' verheirateten linder und Enkel verteilen M' ^. die nauze Stadt. Smith erhält alle BeNo!"N'r ^^ fünf Häuser: seine verheirateten Kinder »md ^ müssen jedoch fiir sich selbst sorgen. Dieser st"^. .„ ter von 15» bindern ist sehr reich; er muß l''',"""^,,? denn die Kosten des Unterh-iltes für die fimf^^. „Wollen Sie sich nicht selbständig machen V Ihre gegenwärtige Stellung gefällt Ihnen ja so nicht." „Wie meinen Sie das, gnädige Aran?" „Ich habe mir die Sache reiflich überlegt. Sie kommen mit nur nach Magdeburg nnd gründen dort ein eigenes Geschäft. Das Kapital dazu erhalten ^ie voll mir und zwar zu den gang nnd gäbcn kaufmännischen Bedingungen. Sie wohnen in ' iei-nem Hause, so daß Sie Aida täglich sehen kann. Ich will Ihnen, nnd wenn Sie sich verheiraten, anch Ihrer Fran eine mütterliche Freundin sein." Herrn Wcndland wnrde es bunt vor den An-gen. „Gnädige Frau, wodurch habe ich dieses gr^ße Vertrauen verdient?" „Durch die Hundcfreundschaft," ».ntgegncte die Komlnerzienrätin lächelnd. „Wer gegen ein hilfl^es Tier so barmherzig ist, der ist jedes Vertrauens wei^t. Sie nehmen also an?" Herr Wendland führte die Hand der Dame an seine Lippen. „Die Selbständigkeit war stets daS Ziel meiner heimlichen Sehnsncht. Aber ich habe nicht geglaubt, daß ich es jemals erreichen würde." Der Plan der Kommerzienrätin wurde sofort realisiert, uud bald gehörte die Firma „Mar Wendland" zu deu geachtetstcn Firmen der W.'iß- warenbranche. ^einc Fran suchte Herr Wendland zwar allein, nnd er fand sie in der Familie eines Künstlers, der mehr Talent als Talente hatte; aber fur die standesgemäße Ausstattung sorgte die a'li!', n. ^ ^""'""' Nm glücklichsten von allen arme "^ Hund daran, der nun, ohne iein ^! e'd3'^.nm r^ ^' >?"'be , «^er-zuwenden konnte. "^ -vorn, Wendland Das Majorat. Roman vo„ Ewald Nugnft König. (37. Fortsetzung.) '." ^j^ besuchen; sei so gut und ersuche ihn, seine 3s' j^M, keitcn einzustellen, erreichen wird ^ bcmm M' aber sie könnten ein gutes Einvernehmen z '^, mir uud meiner Familie uumögliä' mcichci. ^ hatte deiner Mania einen Besuch 5"^?""!^ <:',cl' aber bisher leine Zeit dazu, uuu lverdc lch o ^^,, säumte nachholen, nnd ich hoffe, da,; N<-' >u, gen läßt. hier ihre Wohnung zu nehmen. .^" „Das bedarf nun ja gar keiner <5"I^,,^ i^ sagte Dagobert erregt, „bei mir, ih en? ^ fortan ihre Heimat." .^.^<. d^ „Das zu hören ist nur lieb," ^ alte Herr scheinbar gelassen, „ich "'t'u^ " „.n daß dn ebenfalls hier wohnen wirst, ^o lv"l ^ ^^ denn alles, was hinter uns liegt, ""'^ <,^ci>.'' fortan Friedeil halten, damit bist du en,v" ' ^ <^ „Sehr gerne," nickte Dagoberts„"v^ ^ nlln großjährig nnd das Haupt der ,v"'"u « ^.j„c den bin, darf ich wohl auch fordern, ' ^^l»'^ Nechte eingescht zn werden. Die Rechnung^ ^in' kann ja später erfolgen, die VerlvalluMl ^. s>^ ich selbst übernehmen, der alte Verwaln. ^. bisher geführt hat, ist ohnedies 'licht 'ncwH^s^'l Baron Kurt blickte mit cln^," '^^.,>,,>c Lächeln in die Glut seiner Zigarre, uv"^ dünne, langgezogene Nanchwolke hmM' "-. „jM. „Tll kennst nnser Fan'iliellstatl't un)^,^ wie es scheint," sagte er, uud es wsi^ "^ ^' Klang in seiner Stimme, „wle alt lu,i „Achtnlldzwanzig Jahre." ^Lllibacher Zeitung Nr. 245. 2193 ____________________________ 26. Oktober 1904. MNimgen werden auf M'.OM 5l^»e» g>',chätzt. C" ezleht ein so großes Einkommen als Direktor von zwanzig verschiedenen Körperschaften, Banken und nadrtten. Sm,e erste Fran war s>'7,le Confine Lavi- "»a, ul^die er sich schon als Knabe verliebt hatt.' »nge Jahre nach seiner Heirat mit Lavim'a heiratete l Mr Schwestern Julina und Eona Camion. Cr M-de gleichzeitig mit beiden Fra: en getränt, wor U'r alle Amerikaner außerhalb des Mormo',enstnate'' ^ual) rülpst luaren. Die erste Frau erhob aber Ein- »Mlngen gegen die zweite nnd drille; s^ ging nam ^" Nornien nnd lies; sich von Smily sch'iden, abe'.' IMatete sofort darauf eine vierte, Sarah. Dann la ^u water noch als fünfte Alicc nnd Mary als ^,!^, >z^,^, ^^^ diefen Frauen hatte etwas dagegen, ^'/ >u> ,.,nir (.>!„ Bruchteil einer Chcfran" nnr. Nr. 5>, vi,!^ ^^.^' s^nr vor kurze»,.- ..Itt, bin stolz daraus, ^ ^ von siinf Franen zu sein." Die Lieblingsfrau von ^unl) soll Mary sein: man könnte als V.stätigu,,.; s^ ^nicht^ die Tatfache anfehen, daß fie in dem ^.,^" "nd kostbarsten der fünf Hänser «ebt. Seine din! ^''^"<" ^ ihm fiinf .Uiuder geboren, L.> ^ "Mir zwei. Dreizehn Vlindcr, die größte Zahl von ,,^''Nrucir ihm feine vierte Fran, Alice: die fünfte ^Il!! ^!» ^"lilientag gemietet. Anße,- einen: Echw ^^inient von bindern und Enkeln waren 22 ^i^""N'i'"' anwefend. 'Als er inWaslüngton dem ^ie ^'"^''t"Nlitee gegeiniberstaud, zeigte r sich über >>"M' ?^ ""lh seinen häuslichen Verhältnissen im tr» !>^ ^"^ entrüstet. „Der Nouareß der Vereiuig^ "icht^ "^" bat mit meinen Privatangelegenheiten (>, ^''^' ^un", meinte er. Ans die Frage, warnm H^, ' ^^'setze nicht gehorche, nahm er e:.ie trotzige j>c><>^ "'' und sagte: „Ich will lieber alle Folgen k'»" ^ "leine ,C;tra' Frauen und linder verlast ^ ""nth fl'hrtc triunw^icreno nach Salt Lake H^ zurnck. Er hat in den letzten Monaten viele ^^ s^/'^f^unlien aus Utah in Mexiko angesiedelt, ii^Mchlich dnZ ,^,^, Hauptqnartier d?r Mormo-ze>, de?m""^'" l"ll, da sie hier sicher vor den Geset l bereinigten Staaten ist. d,?. >u<>, "'V^' l>' i g a n ") 7vola^de ^aqd^eschi:,:«,', ^M'ivi^ sie sich wirklich in dor gejchilder^i, W,sc dl'r war aber der Schreck, von dem der Jäger brsa/f"''' ein Passus V^mserem ^aniilielistatut Nq ist ,I"'^'s: Eolanqe der l5rbe mmdei'u.h-u'r h^ ^NA der Bruder oder Oheim oder Vertre " ^i^>//uassers die Rechte eines Vormunds, die !'bl. Da''^'' "'it deni Justitiar der ^ciluilie auo ^rb^ cr^" kv'uniif'. s"ll '" diestiu ^alle dem ^chnast,' dmm übergebe,: werden, lveiiu er da.5 "''f sei^..^"'Siahr erreicht hat und lein flecken ^'"eiii^. ^ln>' luht, das heis;t, lvenu er uicl)t we ^'rtviii / "'eu Handlung .',u eutehreiider Strafe T>i ^^'^^n ift." ^^nH?"^var von feinem Sitz ausgcspruns.eu. n,,.'H^^erte in feiuen Augen. ? ''' dliL ^ '-"""""lich!" rief er. „Dein ^5rbeu ""^. a„ . "l^nt übergeben werdeu au de», ho!i ^r Vm'.!„"'. ""^'.jährig golvordcn ist." /.? ^' "n > " battr eiue Schublade geöffnet, er "^^^'lbtcs Aktenstück hen..,s u.ld über^ ^. ^i!^'^" ^""te n- ruhig. I! < ^«lnu ,'^" H"'w griff Dagobert hastig nach d.',s ^,ris,..,. ' ^' lvar ein langes, mit vielen "^ttti ' ''."d ^>''^'I" versehenes Schriftstück, ^I.»^^on ^,.. !V"w gerauiue W^ile beschäftigte. ^ '."' l'oll '' -'"^" 'ull i" f^iue.ii Sessel zurück ^'wartulig bl'cktc er den Zigarre nach, .,ur dauu und >>,'^ffen >, -/'' ^lick lauernd das bleiche Antlitz '^'Nea, '".^ Unmpfliasl guckende ^ipven die ^!'^ nicht .^'N'>N!Uli!igl>!, tiefer allen Url'unoe l<^!^"^ia.>» ^'"' "och deutelu," 'nach er euolich < "ll,. ^^ '»' Ms Dagobert die letzte Seite gele ^n "'"'l wo,'^ ^'"" l^eueratioi, ,'u (^euemtiou Müss^^cien, du wivst sie ebc'.saUs anerlcu ergrifseu wurde, als der gelehrte Vogel ihm zuries: „Jaköble, laß ,ni gan!" Wie sich herausstellte, ist der wertvolle Vogel dem dortigen Forstassistenten ent i flogen. Die Gefahren der Röntgen-Strahlen. Daß die X-Strahlen bei zu häufiger oder zu lauger Einwirkung aus die Hant dort heftige (5nt Zündungen verursachen können, die die besondere Ei genjchast haben, daß fie schlver zur Heilung zu bringen sind, ist längst bekannt. Wie der „Täglichen Rundschau" aus Londou geschrieben wird, hat ein dort be lannler Arzt an seim'm eigem'n Leibe ebenso unheim liche wie für die gauze medizinische Welt bemertens-werte Beobachtungen gemacht. Er war einer von den ersten Ärzten, die mit Röntgen Strahlen kurz nach ihrer Entdeckung zn arbeiten begannen. Anfangs schützte er sich gegen die Wirkung der Strahlen auf feine Hände durch Handschuhe vou feinem, duullem Leder, aber fpäter ließ er diese weg uud setzte seine Hand täglich den Strahlen aus. Eines Tages merkte er, daß seine Fingerspitzen die Empfindung verloren und anfangs glaubte er, das fei ein Vorbote einer allgemeinen Lähmung oder eines Schlaganfalles, aber bald fah er, daß sich an den empfindungslosen Stellen Wejchwüre bildeten. Während er diese Tag nnd 9iacht sorgsam behandelte, kam die Empfindung wieder und niit ihr ein heftiger Schmerz. In kurzer Zeit breitete sich eine Art von Ausschlag über die gauze Haud ausi obwohl erst einige Finger - stück- und gliedweise abgenommen wnrden, war der (Yang der Krankheit nicht mehr auszuhalten — und heute pellt der Mann am ganzen Leibe aus wie ein Aussätziger. Er kann das Haus »icht uilehr verlassen uud sieht s:in Eude mit gualuolk'r Gewißheit vor Augen, ohne daß er etwas ,;ur Linderung seiner Schim'rzeu ode? .zur Aushallung der „Verbrennung" tun könnte. Röntgenstrnhlen-Op<>ratenre in fast allen gr>')ßc-ren .^rantenhänsern Londons — Guys. St. Thomas' Clings Eollege uud im London Hospital — wo die Ersinduug stets uur denen zugute la:u. die niä>t einen Pfennig für ihre BMindlung a»sg<.>b?'i konnten, '>'no mit demselben schrecklichen libel behaftet. Ein seh>- be-tannwr Arzt, Dr. H. Edwards am städtisl^n ,<,Nan-kenhaust' in Birmingham, teilt das S^icksnl se ner ownern'ähnten Berufskollegen nnd aus einer Be-schreibnng, die er vor einigen Tagen a»i eine med,,^-ilisäic '>eitung schickte, gcht hcrvor, n>ie qnnlvoll r Wissenschaft niit ziemlicher Sicherheit ?,>, vermeidel' ist, so sa>>il,t doch wenig odi'r gar leine Hoffnung sür dieienigen vorbanden zu scin, die ihr ?i'N'?al zuni, Op^ sei gesalleu sind." Ein anderes Opfer, Dr. Pitlin, sagt. die me ich-liclfe Spraä>> sei nicht imstande, 5ie Leiden zu bc> schreiben, die er erduldet habe — ,ich h.itte dos Ge-jühl. als lveiiii mcine Hände, iu Fl,<:>nul.eu stä'?,<.>n „Und weuu ich ,uich weigere, ties zu tuu?" fragte, Dagobert trotzig. .' Der alte Herr zuckte mit den Achseln. „Du kannst auf gerichtlichem Wege vermeint-liche Rechte geltend machen," erwiderte er kalt, „aber es wäre eiu aussichtsloser Pro^ß, den du uu ter allen Umstäudeii verliereii müßtest. Ohne Nol hättest du dauii eiueu Ellat hervor^er'.'leu, der i iit seiner gcmzeu Schlverc auf dich zurülffalleu lvürdc." „(5s find ungerechte Vestimmunge,,, das Gejetz kaun fie nicht ge'len lafseu!" „.^eiu Richter taun uud darf fie umstoße,,, dem, sie habeu die Allerhöchste ^euehmiguug erhalten," antwortete der Baron, der seine Ruhe noch immer bewahrte. „Ich kenne die Ursache, die .;u dieser Be stimmuug Mlaß gegeben hat, es sind Aufzeichnun gen, darüber in den, Archiv vorhanden, die du « gentlich lefen magst. Einer unserer 'Ahnen trat das Majorat mit dein Tage feiner ^roßjährigleit an, er lvar ein fo schlimmer Verschwender, daß er bin ueu kurzer Zeit mehr Schulden hatte, als der Wert der Güter betrug, die Familie mußte ihu uuler >luralel stellen, nnd es bedürfte vieler Jahre rast lofer Tätigleit und der strengsten Sparsamkeit, um jene Schnioen ,',u tilgeu, und das Haus Eichenhorst unserer Familie .zu erhalten.^ Das waren die Gründe, die den derzeitigen Maioratsbesitzer belro geu, gewissern,aßeu zwcmgen, diefe Bestinilunugen in uilser Statut auwmehmen, der Erbe foll 5 as Majorat erst dauu autreteu, wenn er alt genug ge wordeu ist, die Veraut,vortlichleit seiner Stell'..ng iu ihreui vollen lliufange würdigen zu löuuen." Mit großeu Schritten wauderte Dagobert c ns und nieder, der Zorn tobte gewaltig m il),n, von di> fenl Hindernis hatte er leine Ähnung gehabt. (Fortsetzung folgt.) oder als steckten fie voller beißender und steckender In fetten..." 4 -^-?M Auch die .Hersteller der Geräte s>'ir die ^pe rationen mit Röutgenftrahlen sind v»l» der 5tranl^lit nicl)t verfchont geblieben. Ein gewiss?r Harry Eox ^>i-det seit Jahren, nicht so schlimm wi" die Arzte, ^txn er ist vorsichtiger geiuesen. Auch seine Hände s?I)en aus wie die eiues Aussätzigen, und lein Arzt kann ihm Heilung bringen, und nachdem er zM-i Jahre ^,in dnrch den Appnrateii volllommen fe^n geblieben ist, hat er uur sestswlleu löuuen, daß da^ Ül>rl so g»U >,)ie gar leiue Fortschritte geiuacht hat. Lolal- und Provinzial-Nachrichten. — (Ernennungen i in 3 teu erdi e n st e.) Das Präsidium der trainisä>en Finanzdireltion <,nt den Stenc amtstontrollor Franz A u m a n n ^ui Ttenereinnehnlc'r in der lX., die Stelieranitsadjunl ten Vilizenz 5>l edeljlo iind Vakiitin ^r ompare '»u Steuerauitskontrollolln in der X., die Provisor» scl>ei! Steueraintsadjnntten Franz Falestini und Thomas Tao <- ar zu definitiven Tteuermlttsnojunl ten in der XI. Rangsflasse, sowie die Stt-uei-amts-Praktikanten Alois M a ^ g o n und Anton Dole c zu pror>isoriiäi<'n Steu^cnitsadjunlten ernannt. — (Fahrverbot für A u t o m o b.l e u n d ^.>i o t o rf a h r r ä d e r.) Die l. t. Landesregierung für.^lrain hat im Einvernehmen mit dem lrainifchen Landesnusfchussc den Verkehr niit Automobilwage» auf der Landesstraße in der Strecke Martinsdorf ^a gradec-Seisenlx'rg-Hos Ainödt-Obcrstrnjia, den Vei' kehr mit Autouwbilwagen und MotoriahrrälX'rn iilf der Landesstraß« in der Strecke Rumannsdorf Unter-Gradi^e alis Sicherheitsrückfichten b's auf weiteres unterfagt. -^ (Laiba ch e r (>) e meiudera t.) 2X>r Lai bacher Gemeinderat trat gestern abi'nds zu einer anßerordcntlichen, Sitzung zusamiuen, an welcljcr un ter Vorsitz des Bürgermeisters Hribar Hl Geineinde läw teilnahmen. Zu Verifilatoren des Sitzungsprolo-tolles wurden die Gemeinoernte von Trnl^c^u üiid ^ u /> e l nominiei-t. ^iach Verlesung uud Geneh-migung des Protololles dn letzten Titznng bericht^e (^meinderat Kubic nameii« der Bauseftion üw'r dm Rekurs der Hauslx'sitzerin Frail Anna 2 np ü e t gegen die Bestimmungen der Baubewilliguug, betreffend den Zubau zu ihrem Hanse am, Poljana damn, ^ir. Kl. Der beziigliclie Zuban war nicht nach den behördlich genehmigten Bauplänen mlsgeführt morden, weshalb der Stad>tmagistrat den Benützuugs-und Bewolmungstonsens nur unter der Bedingung er teilte, daß die Besitzerin einen Revers ausstelle, wo nach sie sich zu verpflichten hätte, für diesen Znbnu, falls die Ablöfiing des Hauses zu Regulieruugs '.wecken iiotwendig norden sollte, keinerlei Entschädi gnng zu verlangen. Der von Frau i5upnel hiegegen eingebrachte Reliirs wiirde sowohl vom Gemeinderate als auch vom Landesausschusse abgewieseu, vom letz' tercii jedoch wegen eines Formfehlers ein ueuerliches Verfahren angeordnet. Der Stndtmagistrat verharrte bei seinem Verlangen ans Ausstellnng eines Reverses, wogegen Frau ^upnck abermals eine», ausführlicl>e!i Rekurs einbrachte und u. a. die Behauptung aufstellte, daß derlei Zubauten vom Hansbefitzer «lerjauc so-wie vou der Bnuk „Slavin" aufgeführt wurden, ohne daß dieselben zur Ausstellung eines Reverses verhalten worden seien. Dieser Behauptung gegen über konstatierte der Referent, daß in beiden erwähn ten Fällen die Ausstellung eines Reverses verlangt >md der Revers gruudbücl»erlich vnmerkt woiden >st, und stellte schliesslich deu Antrag, daß d,i tnngsrat der städtischenSparlasscgeschritten.Anlas,,,!» der in der jüngskii Gemeinderatssitzuna, vorgenomme nen NenU'nhl des Verwaltimgsratcs wurdc der bishe rige Sparkassepräsident .H<'rr Vaso Petri<'i^ m tu'n VerN'altungsrat nicht N'iedergewählt. Hiedurch sahen sich die Venualtungsräte Joses Len^e, Fran.; '.v.'sslly, Julius Poler, Dr. Lauren,; Po2ar, Anton Sue let, Felix llrbanr und Johann Velkav'h veranlaßt, ihre Mandate »iederzulegeu, U'eslialb gestern eine Er-gänMngswahl vorgenomnieu ux'rden inußte. Bei lx>r mittels Stinlnizetteln vorgcnomnienen Wahl wurde» mm in den VerN'altungsrat der städtiscl>'>, Sparkasse entsendet die Herren: Oberlehrer nnd SclMeiter Ja kob Dimnik, Hantx'lsmann Franz Groi^elj, Handelsmann Franz >i o l l m ll n n, Ob^rechuungs ra>t Anton Svetek, Hausbesitzer Joses Tnrl. Handelsniann Felir U r b n n c imd Hnnsdesitzer Job, V eIkavr h. Ter neugewählte Vcrwalwnsi.srnl imrd. N'ie verlautet, heute zur Wahl eines neuen Prnsiden ten zusammenlrewu. Der letzte Pnntt der Taqesord nun«, der Bericht betreffend die Übernahme der Ver ,',e!mmgsstemrpachwna. sür das Tru-nuiuin 1!«».^ lus 1^N7, winde !>> qeheiiner Sitzung verhandelt. Laibacher Zeitung Nr. 245._________________________________2194________________________________________ 26. Oktober 1904^ — (Z u r N c g e l u n g d es S a n itä ts die n-st es.) Tie Steuergemeinden Iurkendorf. Ortsge-meinde St. Michael-Stopi?, uno Oberstraiia, Orts< gemeinde Pre^na, wnrden a««s dem Sanitätsdistrit'te Nudolfswert ausgeschieden und den«, Sa««itätsdistrikte To'plitz zugewiesen. Diese Bestimlnung tritt mit 1, Jänner 1^)5 in Wirksamkeit. ** (Volkstümliche Vortrage der Grazer Universität.) Gestern begann die Noihe der vollstünilichen Vortrat der (Grazer Univer-sität mit einer geistvollen Plauderei des Herrn Hof-rates Prof. Dr. A. Schön bach über die deutsche Literatur der Gegenwart. Der Vortragende Wichte durch die formvollendete und anziehende Weise, mit welcher er den Niesenstoff zusammenfaßte, in hohen« Maße das Interesse !der zahlreichen Znhörcrschc,,ft zu fesseln, die ihm auch ihre Anerkennung durch rei» chen Beifall zollte. — Ein näherer Bericht folgt. .1. * (E i n e E r p l o s i o n.) Nestern vor«««ittags lies; eine Gastwirtin im ^akobsviertel durch einen ^r° beiter nn Keller nachsehen, ob ein Spiritusfaß, das sie, für Wein verwenden wollte, leer oder noch teilweise ge> füllt sei. Da sich im Fasse noch Gase befanden, und der Arbeiter mit einer brennenden Kerze ins Faß hineinleuchtete, entstand eine Erplosion, wodurch der Arbei-an die Kcllerwand geschlendert lm«rde, ohne jedoch beschädigt zu werden. Die Detonation war so stark, daß im Hanse siebzehn Fensterschtnben brachen und sie weit in der Nachbarschaft gehört wurde. ' (Von derElettris ch e n.) Gestern vorinit-tags führte der Besitzer St. Pettovkek aus Oberlaibach einen Wagen Hadern auf der Wienerstraßo. Da scl>ente da^s Pferd von. eineni elektrischen Motorwagen, sprang zur Eeite lind brach die Wagenstange. Auch oer Wagen wlllrde erheblich beschädigt. — (Feu e r.) Heute früh gegen A Uhr wurde der hiesigen Feuerwehr ein Brand auf der Sallocherstraße Nr. 7 (Flegar) signalisiert. Es brannte der Dachstuhl, worin Etrohvorlätc aufgespeichert «vareu. Die Feuer» wehr unter dem Kommando des Herrn Stricclj begab sich sofort auf den Brandplatz nnd es gelang ihr nach einstündiger Arbeit des Feuers insoweit Herr zu werden, d'n den Laden und nahm eine Semmel vom Tisa>'. Da die Bäckergattin nicht wußte, wer von beiden die Krone auf den Tisch gelegt hatte, befragte sie das MädäM, ob das Geld ihr gehöre. Diese bejahte und brach in Weinen aus, als der Lehrling die Krone als sein Eigentum bezeichnete. Endlich bekam das Mädchen, das Meingeld heraus und entfernte sich. Der Lehrling verfolgte sie und traf sie auf dem Poga<'arplatze, wo fie fich Zuckerwerk kaufte. Als er sie zur Polizei führen wollte, gestand sie den Betrug ein, nnd gab ihm den Nest des Kleingcl-des zurück. — Dieses Mädchen ist eine wahre Zucht-hauspflanze: sie l)at im vorigen. Jahre einen Kind.r» wagen an der Straße entwendet und nach Gleinitz geführt. — (EinKonzertderVereinskavelle) findet heute abends in den Lokalitäten des Hotels „Ilirija", Bahnhofgasse 22, statt. Anfang 8 Uhr abends. Eintritt 60 li. — (Todesfall.) Gestern mittags verschied in Wippach der Distriltsarzt Herr Dr. P. Luöiü an einer heftigen Lungenentzündung. Dais Leichenbegängnis findet Tonnerstag um l Uhr nachmittags statt. —a. " (Nrand.) Am 21. d. M. früh war der Be-sitzer Franz Krvina aus Dolenja Vas. pol. Bezirk Umgebung Laibach, mit seinen Angehörigen auf o^m Felde beschäftigt. 5ju Hause befand sich ,".»r dcffen Ehe' N^Nm .'ix'lene mit zwei Kindern, die i>: dor Nähe des Hm,sl'5 ohne Aufsicht spielten. Si». machte in der uuch,' ,^n F^uor an, uni für die Schwäne abzukochen, ^,."',!w ^""!' '"s H"us Brot backen. In diesem Küch" m m'nn^r U""mlni«o Tochvr ^arie in Ne stück! Mn^dam""or^^^^''! '^M'e..des ^l'' bewahrte Stroh in Brand und l'.' ^ ^ " ""^ Ml. dic Mutter von den, Geschrh.n!,'^ ^.^^' Bevor diese Leute herbeirufen konnte, siand scholl das ganze Haus in Flammen. Es konnte nur das Vieh aus dem Stalle gerettet werden, wogegen alle übrigen Fahrnisse, als Kleider, Getreide und diverse Gerät-schaften dem Feuer zum Opfer fielen. Das Haus war mit Stroh gedeckt und der Stall nnd die Dreschtenne mit dem Hause zusammen hängend- am dem Stalle und auf der Dreschtenne wnren etw<< 5M ion5ina, Neali« tätenbesitzer und Handelsn«ann in Gorenja Vas: Valentin Vnkü,'ni<', Verwalter der dentschen Nitter» Ordens Kon «inende in Mottling: Johann Vehovec, Gemeindevorsteher, Realitäten nnd Sägeiuühle««-besitzer in Seisenberg: Ferdinand Doganoc, Handels-mann in Großlaschitz: Matthias K««har. Grundbesitzer in Starihov Vrh: Matthias Tpreitzer, Nealitätcn-besitzer in Nußbach'. Franz Iatlitsäi, Handelsn«am«, Nealitäte««besil;er m«d Gastwirt in Unterdeutschau; Franz Iermal«n, Fleischer u««d Nealitäte««besi»)er in Tschernembl; Josef Hartmann, Handelsmann in Großlaschitz: Franz Vartol, Besitzer >,nd V«lchbinl'!.r in Ielovcc: Paul Majerle. Ha««delsn>ann und Nealilä-tenbesitzer in Altenn«arkt: Matthins Pltschmur, Gastwirt und Grundbesitzer in Altsag: Georg l^tefanii», Grundbesitzer in Zabrdje; Johann I(r«««anu, Gast» Wirt und Nealitätenbesitzer in Sadinja Vns; Matthias Osternian««, Handelsinai«» nnd NealitM'nlx'sitzer i«t Banjaloka! Georg Jallitsch, (^astl^ansbesitzer in Tsä>er««embl: Johann Sporer, Holzhändler, Nealilä« tenbcsitzer und Handelsmann in Äanjalola: (^jeorg Fng'na, Grnndbesitzer in l''eplane; .^gnaz Groz>:,i, Nealitätenbesiker in Weichselbnrg: Anton >lran»n. Nealitätenbesitzer und ^anfmann in Ne««degs>: Georg Sterk, Handelsiuann «md Nealitätenbefitzer in We« nitz: Iofef Pin-, Gastwirt in Nnvno-, Josef Jermal.n, Gastwirt nnd Neali'tälenbesitzer in Tschernen bl: Mar tin Koüar, Miiller «lt«d Grundbesitzer «n Malence-, Io-sef Samida, Gastnnrt und Nealitätenl^sitzer u« Mal-gern: Julius Trepeschnigg. Handels«««<.nn ui'd )1ieali-tätel'besitzer in ^llatschach: Andreas Lackner, Hotelur und Nealitätenbesitzer in Tschernembl: Martu^. Kapi^, Grundbesitzer in Ur^na Sela: Iohan«. Gol.a, Hcn» delslnann nnd Nealitätenbesitzer in Mottling: Anton Laurenük', Gruudbefitzer in Soderfchitz: Matthins Tschinkel, Weinhän,dler u««d Nealitätenbefitze»- in Lich-tenbech: Ignaz Sitar. Gemeindevor^eher, Gasthoj-n««d Nealitätenbcsitzer in Töplik: Martin l^etinr, Gl'l«ndbesil)er in Jessenitz: Otinar Sever, 5. und l. Oberleutnant i. N., Nealitäten- und Nestaurants» besitzer in Landstraß: Josef Schober, Gastwirt '«nd Nealitätenbesitzer in Laase, nnd Michael Inrkov,'?, Grllndbesitzer in Krkovo. — Zu. Ersatz.Geschwonmen: Martin Ial«e, Grundbesitzer in Gr.chLerchendo",: Franz Nohrniann, Gastwirt nnd Grundbesitzer i«« KleiN'Slate>«cck: Franz Graki«', Grundbesitzer in Gotl>endorf: Anton Ho<"evar, Lederer und Nealitä-te««bcsitzer in Nudolsswert: Fra««z Mcöved, Gastlvilt und Besitzer in Katzendorf: Adolf P^iser, Handels mann undNealitätenbesitzer in Nudolfswnt. Mich ill Kastolic, Gastwirt und Grundbesitzer in Froschdoif: Johann Kobe, Wirt m«d Befitzer ill Froschdorf, und Josef ^urc, Besitzer, Wirt und Genieindevo^tcher in Kandia. — (Gemeindevor st and ^ w ahle n.) Vei der a«n 2tt. v. M. vorgeno«««n«el«en Vccuwahl de3 Ge> «neindevorstandes der Ortsgen«eindl' Tal wurden Io sef Schnmlzlj i«« Gereut zum GemeiniX'vorstoher, Peler Majerle in Tal und Peter Schmalzlj inGereut zu(^e «neinderäteil gewählt. - - Bei der am 15». d. M. vor genomme«,en Neulvahl des Gemeindevorstandes dcr Ortsgemeinde Vinji Vrh wurden Mathias Spelar. Nealitätenbesitzer in Dal««je ^ijive, zum Ge«««einde-vorswl>er, Franz Juvanel-, Lehrer in Vinji Vrh, und Panl Knmp, Haus- und Nealität!'nbc»lstnnd<' starb. —1> — (I n fo r lila t i,o ns l «lr s fiir Milch leistun gs» und Futtervorwel tn >n^-' kontroll e.) In Groß-Enzersdorf bei Wie» f'"^ gegenwärtig von, 24. bis 2!>. d. M. auf der Ver^ suchswirtschaft der s. k. HochsäMle für Bodenlültur "» ,<.lnrs zur Heranbilduiig von Milch-KonN'olmiiisN'!' tei« statt, an dem Fachmänner aus alle» Proving Österreichs teilnehmen, 21 an der Zahl. Aus Kram l" K'iligt sich nl« dem, Kurse der Adjunlt der land>ml< schafllicheu Schule in Staude«. Herr Wilheln« N o h^ m a n. ! * (Gefunden) wurde eine goldene Kette» l'il>c Geldtasche mit Geld, auf dem Südbalm'.'c>l>' ci» Negenschirm, ein Taschenmesser nnd eine FllM Kompot. " (Verloren) Nmrde eine Grmmtbrosclx n" Wei-te von <» K. Theater, Kunst und Literatur. - <„Mntter und K'ind.") llntei die-c''» Titel ist eine nenc Zeilichrift ins Leben ^iroil». lv.'lche sich hauptsächlich an iunge Frauen ui«l' u'liu^' wenix't nlid der Kindei'pfl.ge, Erziehung und FrlM» Hygiene gelmdmet ist. Di> hervorragendsten .Uill''^ und Frauenärzte und Pädagogen sind für die iM" m-beiterfchaft ge>vonl«en, auch u,,ird da» Blatt a^'^ nnisnsfen, lvas die Interchenfphäre eine,' jnngcr Ä^ul ter i» irgeild ^iner Weise lxuiihrt. Die erfte ^nm"" von „Mntter nnd Kind", die nns vorliegt, ist reich »"5 fiinstlerisch illnstriert nnd e«ithält n. a,! „'iur HWU'"^ lind Diätetik der Stillenden" von Dozent Dr, Tcw^ ..Das Kinderzimmcr" vor Dr. Emil Wechsler. 'Ws^'U Prof. Frühwalds: „Das Lied im Leben des Ki'Mv von Prof. I. Herz: ..Um des Kindes Glück", Novel" von F. Ganzer: „Sänglinge fremdei- Nasse"" ""' Dr. E. H, Stratz?c. Die :;eitschrist losiet gc.nzjä>'l'^ ^ l<. Probenunünern versendet ans Verlange» gl-mi' «ind fraitto die Administration von „Muttei ""0 Kind". Wien Vl/l. Eßterhnzligasse 21. ^^. Telegramme des k. k. Telegraphen'Aorrespondenz'Aureaus. Der rusfisch.japanische Krieg. London, 25. Oktober. „Daily Telcgrn^ meldet aus Tschisu von gesteri«: Nach chinesislt»"' ^ richten ans Dalnij ist ein japanisches Torpedobool, c>^ es sich den« Hafen von Port Arlur näherte, ">!."', Mine gestoßen »nd nntergegangen. Die i>« D^I'"> ' benden Clnnef^i luerden durch kleine japanisän' V" delsdampfer mit Lebensmitteln verforgt. Die Tl>^ pen vor und in Port Artur leiden ftarl uiltcr ^ Kälte. P etersb n r g, 25. Oktober. Der Korn'N'^ dent der „BirHevija Vjedoniosti" «neidet aus TM,, von gestern: ^iach verläßlichen Nachrichten ist "" voll von japanischen Verwundeten. Die A"l",^,. geben zu, daß sich bei den Stnriuangrifsen das ^. hältnis der gefallenen Nnssen zu den gefall^»c'N ^' paneri« wie 1:10 stellte. Die japanischen ""Id"^ welche an den Stürmen teilgenommen habe», '"'",> infolge ihrer lläglichen moralifchei« Verfassu"!! ^ mandschurischen Armee transferiert nnd dnrch N ' Trllppen ersetzt, da sich die Teilnehmer an ^'" '^^i ^ reu Ttnrmangriffen trotz ihres Fanatisi»»^ ^, geri«, neuerlich zu stiirmcn. Die Japaner s""'"' ^ ^ zähen Widerstand von Port Artur mit der U^ ^ stütznng nnd dem Entgegenkommen der ^'. .,^,^ ^ erklären. Sie baben in Tschifl, einen Pollzl'" ^^, 'organisiert, um die Aktionen der Chinese» ""' ^,, Kwantling-Halbinsel allszutundschaften. "» ^^, ! Ehinesen einzuschiichteri«, erklären die I«p"''"'fft.!,. alle Chinesen, welche sie in Port Artnr ""tn>>^ hingerichtet nierdel«. Das japanische Konsul" ^,,, breitet das Gerücht, daß Chinesen in den ^"^.^'" russischen Armee in Port Artur gesehen wor"'i ^ Die Beschießung von Port Artur ist heftier o^' ^,, Paris. 25, Oktober. Ei«, Berichterstcm ^ ..Matin" hatte in Cherbourg beziiglich des r , ^ englifchen Zwischenfalles eine Unterredung " ^,^. ! Kon,n,al«danten eines russische,« Torpedoboot ^ ^ ser erklärte, er könne an eine Veschicßl"M ' ^l! scherscl)alllppeli nicht glauben. Er fei der ^"'" ^.,<., die rllssischen Schiffe wegen des herrsch"""' ^ ^li entsprechend den internationalen Volschr'! ' ^ nonenschüsse abgegebei« haben, un, U»smle ^ ^j, «neide«,. Der Konunandant der Flotte. ^A' ^> sei die personifizierte Vorsicht. Alle ""^ "' ' ^ f'l' gegangenen Schiffe seien mit den ^wrncht" ^ ^,^.„, die Funlentclegraphie versehen. Heute "^ ^.^ fl>> Torpedoboote bei seiner Anlnnst in ^l," . ^^c gendes Telegram», »littelst Fu»tt'»teleg«lN ^^.,jB ga,«geu: „Verdoppelt Eure Wachsa«"le«t »m Dcr Feind ist in, Ärmelkanal signalisiert. ^^»' London, 25, Oktober. Das .MM ' ^.^> meldet ans Cardiff: Der russische Dm>'p'^. „,fs> rance". der gestern abend mit Vorräten l'" Laibacher Zeitung Nr. 245. 2195 26. Oktober 1904. ^ Motto drn Hnsc'n v^'i'lcisscil sollte dc^an» nach ^ '"'Umv? zu sinken. D<.',n „Taily Tc'll'lirapli" ')»solli^ >M' die Uiitl'i-suchniitt dos Tchifsl.'^. das; l'S niüoi' der ^sorlinic dn^c'l'oln't war. Tat' Schiff war voiiuit "liV »och vollständig footiichtili z^'wofo». In Cardiff " »m» der ^iisicht. daf; c'ili aus dow Tchiffc dcschäs '""r Avboitrr dil> Tat brna„!U'l, badc, nw siir don ^'Misf dl'l russischen blotto auf dio ssischorslottillo ^^'ltlinn,;» iibo». Dio ^adnn^ dod Lchiffov hat dor "^«! «m,- ,^!solgo oiuou Wort von l««>.<». Oltodor. lOfsizioll.) Ei» ^ ?"!'"" ^ c^uoral<' .<.lllr0pattin voin 2l. d, mo! ' ^'' dor orston uiaudfchurischoi, Armoo l,at n>äl> 'o d^ I,out>no» Talios toinorloi ,^»sa!!,u!0»s<0si >»it "" mmdo ftattaofuudo». bl'torsbui l^, ^>. Oktobor. < Amtlich. > din ^ ^^un» Tnl>arovs voui lioutis,ou lantot: In dor ', ""N m,f do» '2N, d. liado ich toi »on Boricht iidor ^» '"U'»stös:o dor Ar,noou ordalto», ,^,^°l!l'. ^5». Ottl)l'or. Marfchall Oyania dorich ^ii>,7^' ^^"'nt,^al)l dor iapanischon ^orlusto in don 5^,/'"'» a», Tchalio dotragon oinschliosiliä, dor Offi s»> Tuton, VorU'iindoton und Vorinisiton 1."»,^7!». ^ .^to r? l, » r n. Äi. Oltodor. Turch oinon Utas ^i^!' > " ^nirdo ,U nropatsin zuin Oborlonnnan-ÄI,!"^!' ^' -lrnioon in dor Mandschuroi ornannt. ,^''^'v l'loil't Ttatthaltor. Tl'r '-".^""' -<' Oktodor. lNontor Molduna » lchr» 3"^' ^''nistor do^ Äons'.orn toilto don, onnli dn>,^, ^lmstor in Potorsl'nra das ausrichtinr Po ^>scln>,'»> '^ ^l^'!, iidor dio Boschios'.nnn dor onzilischon ^'n, "^''^' s"wio dosson 'Al'sicht «nil, ln'llsliindi^o "'""""N,M loision, .. >-, ^''. Otwl».'r, ^osll'!!! ado»d>. !(>„ ,» ' ^^ vornngliickton anf dor liiosiu^n voroinui l>^ ^>'!'"^^,^'r und ^iouat" durch l>artos Ausstoston di^, ;!,," ^,^'l'oö auf dio Tchachtsolilo 2l Vor^louto. ^'^ jch> .? ^liwor. ^iiin Toilo loicht vorlotzt Nnirdon l'iMf ^.'^^rN'uudok'n nnirdoi, inc> ,^rantonl,an^ ^o ^Nch,', ^'^ ^''^ Vorlotzto» tonnton siel, »ach Hanso ^ kroßer Einbruchsdicbstahl ^ >^/'>l'" ^' " ^ l' n. 2.'». Oltobor. In dou, Noschästo ^it <>/',!"'' -^'^'lson N'nrdo in dor vorMN^'iu'n ^>!>(>i s^' ^"»druchooiodstalil ^oriidt. Dio Tätor l,ation l»!? sj^ s ' Tnroi, nospro»sr>, war. Nach don biodoriiio» ^ost ^>0,1^,, ''"'^ ^"ldiachon i», Worto von 2<> ^n^. , ^stohlou lvordon. T!o Diodo liauon iliro Worl ^'Ii^ ' ^'schlisto ^urücknclcisso». Äiach Ansicht dor ^!l!bs.>s«,. ^'^ ^inbrnch von ncwaudton ansländischo» ^ ">N'N voriiot wordon. z> Marokko. '"lni^^^n. i>i> Dttodor. „Daily Tolo^rapl)" or °-->>>^^/^u,^>r, dio ^.'alio in Karacho soi sol,r ornsl. Tio Ttadt wird von >iaoilon bola^ort. Dio dort woli nondon Cnropäor l)ätton sich nach Taugcr nn> inili tärischo Hilso ^olvondot. Wion, ^"». Ottobor. Das Arnioovorordnun^s-l'lall nioldol, FMV. Erzl)orzol, Otto luurdo znin Go noral ^lavallorio-Inspoltor oinannt. (Wl. (5l,^l)or.')0g ^ o r d i n a n d wurdo auf (yrund oilionon Ansuchen? ans (^osnndl»o!<5rncksichlon vorl'ol)nltlich spätoror Wio dorvrrN'ondnn^ vom Xoininando dor l.^. Infantorio ^rilNido ontliovon. W i o », ^5). Oktobor. Tor Lottionschof in, Noichs >!rioa?>ni»istorinn! ^.N^. Moritz »i. v. B r n » n o r isl liostordon. Augclomulcuc Fremde. Hotel Illrija. ?lm 2«. Oltober. ssehler, Private, l^uilselb. -Frrentina Ciril, Schueidri^ Ferentina Fmmi, Schneidcrin; Vlevnjal, Sachueiständinri-. sslegiö, Agiam. - Neralil. Privat, s. ssrau, Kroatien. — Hiovati«, Privat, Nadmannsdurf. — Hans, Neismder, Briinn. - ZiwolM), Beamter. Cilli. — Schwarz. Vsziilswachtmristei. ltlljnica (Vosuien). - Repe. Äsin.; ylml'lozic, Uhrmacher. Lces. — Majdit. VrMi. s. strau. 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Sllb. 4"/u . . . »!»'»'> lu<> »<» zlaalsschuld der fändel der ungarischen Krone. 4<>/„ in»«, «oit>r>'!ile per »asse . «1» »-» llü'll, blo. d» Uü HU i.", <"/« dlo. Ren!!' !» NronenwOhl., sle»ersr,<, per Nasse . . . »? «l> u« ii> 4"/„ dt». blo. dto. per Ultimo . U? «l> »«15 Un«, Nt.ltil.'Nnl, <»°!d lu<» fl. . . . — ^- - -^ bl,, Vtaat» 0bl»g. (Ung. vstb. v. I. 1876...... — — —-^ blo, Bchanlrenal «bloi.Oblla. --- — - bto. Prüm.»l. i> »<»»«!.— »W« liN! - ül^.'<»> dlo. bto. u üUji. —U«>« »!<»-<> Theiß «eg. «ol. 4«/., .... lüli'bo lS^.'.n 4"/„ unnar. Vi»,!de!»l, Obli«, !»7 »» l»t« «°> 4"/^ lroa», »ob Navon, bell» U« l>u — — Hndkle össtnll. Anlehen. ü"/.,L°>'au>«eg, «»leihe <«7» . l ,z» l»l! dto dto. (1«»4). . . . »« l«» — » dlo. blo. ('«»»). . . . ?9-U5,NU-N» U»lleba>l-«»Iehen. verl°«b. »«/» «»-«5 l00 — 4"/„ «lainer Uands« Äiilsht» . — — — — »eld Ware Isandbrieft tll. Voblr.allg.ösl.inznI.verl^/» ??'"' '">^> N.^llerrLlludesbM «l"s>4"/« «« "" '<»«> »u 0es. ung.«anl4«VMr.,er.. ,^,^ ^ ^ dlo ' bl'o. ' b'ojä'hr. oerl.4°/o «W Ll> „., ^, Sparlasle. 1. «st.. «VI.,""."/» lNU üb ,l)< bb ElftnbahN'Vlislttz«" Vbligllliontn. sserbinand«-N°rbbahn «m, '»«« '">7l. ,«.,75-Oesterr. Nordwestbahn . - - '^ "' >"« »" Zl>1>bN^°er,.I°nn. Iu.i «»>- «..^ U„« „aliz. «ah„....."0^,,^^ <"/„ U»lertra!»,r «ahnen . . - — — — Divers» L°s» (pci Erück). Verzinellch' .«se. .^°denrr.b.t«°,e«m,.«««^.«n.^ 3l^V'!3o^"' !^^^'I Un»eizln»llchl Lose. Vubap.VaM«« (Dombau) >> fl. »<> ?ü ü»?ü ^nN^"?,/, ^ ^ ^"«'^ 3!,"'»—'H'°,ö, >«»«»-.«^ «ewlüll!ch. d »"/« Pr,'Nch»ldl>. Loibacher !!o!e . -________ ' Veld W«re «ltien. Transportunler« nehmungen. «usji« lepl, «küenb 5!>l> sl, . . »»«' Li!»N' Va». ». Beiriebt We». I»r stübt. Vlrahenb, i» Wien lit, ^ . —'— —'— blo. dlo, bto. M. U . --— — — «l>l,m. «Nordbahn l«> ll. . . »4!! - «4« - Nlllchtirhrader lti!. ü«chiffahrl«> Gesell. Oesterr.. üA> II NM. . . . ««« — «l« - T,ii Bodenbachrr lt, «, 4(X! ll 4»5 - ü<.^ - Ferdinand« iliordb. NXX»«. ssM, 5l>7<»' üü»5. t!> ml>.° Pra,.D>«er Vi^!!b, NX) >I, abgft. ^>s> . «»? - <3laat«tile!ibal,i> »(X! fl. G. . . »5« ^ «l>7 - Sübbahn ««, tt, S..... «s, ü<> Ml- Vübnorbd. «erb 'V. « fl. »Vt. 40b- 4u» — 3ramwal»-Gt!.. !iir»,Wr.. Piio» r!tzt»>Nltien lN<> fl. . . . j.»i 25 «5 -- N»g..llaliz. Eisenb, »Wfl, Silber 4««'— 4«, — Uüg.W'stbMaab Graz,»«> fl. . 5«, 7b k^ 7!» Vobfl.'Nnft.OeN,. »UU fl.G. . Wb - V'l« - j,,dt. «nft. f. Hand. u.«. lOU sl. -— —'— bto dto. per Ultimo . . !>«» 5« 870 50 lrrebllbanl, «N8,!ina...8!»<,fl. . 7^3 ül» 7»4^0 Deposltenba»», «ll«., »cx> fl. . 4»s> — 4ü» - EstompteVel.. Nbröst,, 4<«> « ü»»-«!» ü»5 N,» «ill», u. «a<,nw.. Menei »00 sl. 440 —>4i4 — HUPothelb.. 0est.,»Wfl.»U"/u- »eld ««r» Lünberbanl, Oest., 8 fl. . . 45>i! !ik 4bll !il> Oesterr.'imgnr. !Ua»l. «0« fl. . l»»ll ,«4« Unionbanl lüx» f!..... ölil s/, ,»»<:» s^> «erlehrsbanl, »llg. ,4« fl. . ^ - »u<» — Zndujlrl««Vn!»r' nehmungen. Baugel,. «llg. ös,.. 100 fl. . . i?li- ,74 — «gydier «kifei, nnd Ltllhl Ind. in Nie» ND fl..... —-- - — Eüenbabnw. Leihy ,emüh,". Pllpierf. u. «.'». 140 - ,«' - Liesinger Vraxere! «U0 fl, , , 3«« 5,l>, »« Vlontan-Vejrlllch., Oeft,-alpine, 4«!»ü54»«l:».'. Präger Eüe» Ind. ««-I. «uo fl. li^ü? »4«? E»l«o lar, Vleiü'odle» IM» f>, 57» - k?» - >,Nch!vg!m,!liI". Papirrf, «UO fl. »»4 — »»« — ..Vleurerm", Papiers »1. «.->». 4«!'— 4»» «' Irifailer »ohlenw,°!/elsll. 7<» fl. »'« — 5«« ^ Wasfenf.«..Oest iüWien.lCUfl. b«2 — ü« -Waggon Leihanst, «llg. in Pe«. «ttener«a»gs!elllch»ft W!en,rbsl«erij«!iliel-Noten...... z^, ^.4, (r .....l^'-«i.:5rÄ" ^A v«**^ , JT. €^. 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