Nr. 155. Montag, 10. Juli 1905. 124. Jahrgang. LMcher Zeitung. ^r>77'^"'i'^rw >.^ ^°l'°"so>>bu,.a- gcmMhri., »., «. Halbjahrs 1.°. l<, ^» UoMor: .M„ Die .i,'ail'aäu'r «ci, Eprfchs!»»dri! d« .^cdaüiu» vu„ « l>^ N> Ul,r uunüit!n«i>, N!!ttni,l,l'rie Vrirfr wridl'!, »iau ailgcnrmiil»!, Mniüislripll' üiä,! z!,!,,.!V,l's!c!tt, Amtlicher Teil. drucks?da^XXXV^^^ '" ^ k-k-Hof- und Ttaats-S 3 der k!^i^ ?"" ^ "alienischen. das XXXVIII. X 1 Lti^ ^ '^"'c^ ^, Slikt ^.^ bi)l,„nschen und das ne eMa e. ^böhmischen und lromischen Ausgabe des Reichs-Ne,epvlatles ansg^edrn und versendet. 1R,',^?r ^ "'"^^°^ i"r «Wiener Zeitung, vom 7. Juli 3uH' ^3ote7:" '" Weiterverdreitun« folgender Pr^ "ud ?8.Iun"^ ^ '^'^^' """'"' 20. April. 11. ^I. 27 «23,l» uom 6. Juli 1905. Nichtamtlicher Teil. Österreich und Ungarn. ^ers,^.^'^' ^prech"ng der. Zwische.lfälle im d'ara s ! ^"'^ .^"'^ bas „Fre.lldenblatt" d V ^ /'. ^5' ^' Majorität sowohl wie da^7'!" s ^" .Abschusses in der Sache ^u ^'^ ''""Uch die Fortzahlnng der I^is^., ^ """^ a^c nur der ju-^' """"'..was n, scheidet, sei nur die juri-steche Legitimation iiilserer Negieruna nir '^l WUffMs M «";»«!: ?'::,,.!^,,, ^r lw^ugunq und elnes Nillms sind. dcr .7,^s '^"'^ ^'"'^ Journal" fiudct, daß bei " u.s n^"^'^? Äbstiunnnna d's T.rschatta-s^ 5 '''' ^"''. llnfähiqtV'it des Abqcoronctcnhau-^olk ^ "/'"' "^'^^ der Lebensexistenz des uin ' ^"?,"^a eincr verlebten Etaatsdok-l"^'.l sei ^!.^ "^ 3u Klangen, grell zntaqe qe-'oortuna ni< ? '"'^^" ^"'tsch, der die Verant-unrd ni?li " dem Abqeordnetenhause teilen )vollte, u»s li, ! " '? te.len finden, denn niemand ist bei "' Ve an wn>?"'^ 'u schicksalsschwerem Stunden zu nehmen. Die „Österreichische Volkszeitung" ersieht aus der Abstimmung im Terschatta^lu5schuss^e, daß die dentschen Parteien wieder einmal der geschlossenen Nechten gegenüberstanden. Dieses Ergebnis sei für die Deutschen ein mahnendes Zeichen, dem Landfrieden nicht zn trauen, da das Verhalten der Rechten dentlich genng erkennen lasse, das; e? ihr nicht unerwünscht wäre, wieder die Herrschaft in: Parlament anzutreten. Das „Wiener Deutsche Tagblatt" findet es gerechtfertigt, daß Dr. v. Derschatta oie Obinanns-stelle im Ausschusse niedergelegt habe. Er habe eingesehen, daß das Haus unfähig sei, in der ungarischen Frage eine entschiedene Stelluug zu nehmen, daß seiuc Mehrheit vielmehr entschlossen ist zn akzeptieren, was eben kommt. Darans habe er die Konsequenzen gezogen. In der „Deutschen Zeitung" spricht sich ein „hervorragender Jurist" gegen das im Terschatta-Auvschnsse von deutscher Seite vorgeschlagene Ermächtigungsgesetz ans. Seit Jahren friste man sich mit Provisorien nnd Notverordnungen in der Aus» gleich5frage kümmerlich fort. lind nnn soll mit einemmale das reine Staatsrecht anf diesem Trümmerfeld erblühen, mit einemmale sollen wir nns durch ein Gesetz binden, weit stärker binden, als für uns gut ist nnd in weit höherem Maße, als fich Ungarn nns gegenüber bindet. Die strengen Negeln eines in der hohen Schnle des englischen Parlamentarismus gebildeten staatsrechtlichen ^einsinns sind nichts für den Kampf mit magyarischen Kornwncherern. Lernen wir von den Apponyi und seinen (Genossen das Staatsrecht nnr dann zn interpretieren, wenn es lins keinen Schaden bringt nnd nur so, daß es uns nützt. Anch das „Deutsche Volksblatt" erklärt sich gegen das Ermächtigungsgesetz. Kein Mensch im österreichischen Parlament habe Verstand nnd Mnt genug gehabt, die einzig richtige .Konsequenz ans der Weigerung Ungarns, die Qnote gesetzlich zu fi-rieren, zu ziehen. Die Majorität und die Minorität des Derschatta-Ausschusses sind in dieser Beziehung gleich belastet, und wenn sich die Herren nun durch gegenseitige Anschnldigungen rein zn waschen suchen, dann beweisen sie damit nur, daß sie gleich viel oder wenig wert sind. Mazedonische Bewegung. In dein >lampse, den die beiden großen mazedonischen Organisationen gegeneinander führen, ist nach einem Berichte ans Sophia seit der letzten Zeit eine Abkühlung eingetreten. Der (^rund dafür liegt einerseits in der Schwierigkeit, in den mit türkischem Militär überfüllten Gebieten mit größeren Streitkräften zn operieren, anderseits in dein Einfluß, den die öffentliche Meinung Bulgariens auf den Vrnderkamvf der mazedonischen Organisationen genommen hat. Ferner trägt der Umstand dazu bei, daß die anderen Elemente in Mazedonieu — die gegenseitige Schwächung der bulgarischen Nevolutionsparteien ausnützend — ihre propagandistische Tätigkeit in bedeutendem Maße verstärkt und dem bulgarischen Einflüsse empfindliche (^e-bietsverluste beigebracht haben, wie z. B. in Alt-Serbien, wo das bulgarische Element in den Bezirken .Mimanovo, Uratovo und Palanka stark zurückgedrängt worden ist. Gleichwohl sei an eine Versöhnung zwischen den beiden Organisationen nicht zn denkeil, da prinzipielle Gegensätze, wie auch persönliche Ambitionen und Persönliche Feindschaften eine danernde Versöhnung ausschließe,!:. ! General Eonöew unternimmt gegenwärtig den. ^Versuch, die zu seiner Partei zählenden, in Bul-^ garieu lebenden fünfzehn bis zwanzig Emigranten-! Bruderschaften, welche sich die Unterstützung der leidenden Landslente znm Zwecke gesetzt haben, mit bulgarischen wohltätigen Vereinen zu fusionieren, um dadnrch seine Partei (unter allbulga-! rischer Flagge) zu stärken. Der Versuch scheint bei dem geringen Interesse, welches selbst von bulgarischer Seite der mazedonischen Sache gegenwärtig entgegenbracht wird, wenig Aussicht auf Erfolg zu haben. Politische Ueberficht. Laibach, 8. Juli. In der am 7. d. M. abgehaltenen Sitzung des H e r r e n h a n s e s wurde dem Beschlusse des Ab-geordnetenhanses, betreffend die Permauenzerklä-rung des Gewerbe-Ausschusses, die Zustimmung erteilt, worauf das Gesetz, betreffend den Hausierhandel, in der Fassung der Kommission angenommen wurde. Feuilleton. Gine sonderbare Geschichte. Von Michael Fnvk«. dar^^'K'N ""5 'lt hcute etwas Sonder° fottter . ^'^'c ^Wr N^rtelr trat der Ober- 'Ud na ,'',^u^tsstllbe ,Zum grünen Waldkater" dio gar ^a!i" 'Z .,"^.^, «ezilksscketär, Antwort nur ein verachtungsvoller Vli^ s^ s^ cm höhnisch lächelndes t'n. eigebnngsvallen Blick sandte cr zur '3nnn^ d'cke empor, als ob er del, Himmel miftch^w^ tz^'Wm'pa,^ ^ „^ VerstälV^ ^agdgeschichten einflößen zu wollen. " ^"" reckt" m''!,, V""' '"^ ^wohnlich, gewaltia un-r^cht, meine Herren." Der Oberförster legte di. Rechte beteuernd auf die Stelle, wo sein „wildes Iägerherz" schlug. „Es ist die lauterste Wahrheit — übrigens habe ich Zeugen." Dr. Note schwippte nngeduldig mit den Fingern. „Fangen wir lieber an." Er meinte da5 Kartenspiel. „Ihre Geschichten haben sich noch jedesmal . . ." „Ich habe Zeugen!" Die hartnäckige Behauptung des Oberförsters, daß er Zeugen für das Sonderbare, da5 ihm heilte Passiert war, habe, hatte wirklich einen Erfolg, nämlich den: er müsse ein Fäßchen Spatenbräu auf seiue Kosten anzapfen lassen, wenn dieses „sonderbare" eine Unwahrheit sei. Der Oberförster wehrte sich soznsagen mit Händen und Füßen gegen diese „wahnsinnige" Zn-mutung. Es half ihm jedoch wellig. Schwereil Herzens mnßte er sich fügen. Es kam ein förmlicher schriftlicher Vertrag znstande-, nur das Wort-chen „wieder" mußte alls energisches Verlangen des Oberförsters vor der „Unwahrheit" gestrichen werden. „Und wenn die Geschichte sich als wahr erweist, wer zahlt dann das Fäßchen?" fragte der Oberförster, als er den „Vertrag" geprüft hatte. Nichtig! Daran hatte mall gar nicht gedacht. Daß dieser Fall jedoch anch wirklich eintreten könne, war undenkbar — das Versäumnis beim, „Protokollieren" daher, verständlich nnd entschuldbar. Und weil dabei nichts zu riskieren war, so sagte der Apotheker: „Ich zahl's!" Unter uicht geringem Jubel wurde das Faß auch sofort angeschlagen — einer mußte ja verlieren! Daß unter sotanen Umständen an ein rnhiges Spiel nicht zu denken war, sah Dr. Note ein nnd gab die Partie, die er allabendlich mit dein „Col-lega Bestialis", dem Tierarzt, und dem „wilden, Jäger" spielte, auf. Das Vier war frisch lind kostete nichts, deshalb trat bald die Fidelität ihre Herrschaft an. Die löbliche Korona wurde nach nnd nach lustig und fidel. Dabei wnrde man, wie es gewöhnlich geht, nndankbar-, man vergaß ganz, wem man das Prachtbier verdanke — man vergaß auch die sonderbare Iagdgeschichte vollständig oder tat nnr so, um den Grünrock zu ärgern. Jedenfalls versprach man sich nichts von ihr und fand es nicht der Mühe wert, sich mit ihr zu beschäftigen. So sinb die Menschen! Man hatte dcr viel Wichtigeres nnd nach der Meinung der ganzen Tafelrunde viel Schöneres zu tun: Die „Brüllan'a" trat in Aktivität uud feierte ail diesem Abende große Triumphe als „Gcsangs-verein". Dann kam der Nundgesang an die Neihe. Als der rothaarige Bergingenieur, der auf den an einen Zirkns erinnernden Spitznamen „Hoppla" hörte — weshalb, wußte kein Mensch — „Alt-Hei-delberg, dn feine" zn intonieren begann, "'sAen der Wirt nnd brachte die traurige Mär, das Faßchen wäre bereits leer. Allgemeine Sensatwn. Schon? Unmöglich! ^ ^,. . „Wer das Vie:- bezahle?" fragte der Wlrt. (Schluß folgt.) Laibacher Zettung ^c r. 155, 1404 10. Juli ! ^05. Das „Neue Wiener Tagblatt" äußert sich über die im Abgeordnetenhause erfolgte Annahme des deutschen Handelsvertrages hoch befriedigt. Das Abgeordnetenhaus habe den internationalen Verpflichtungen Rechnung getragen, mit einem schönen Elan haben die Deputierten die Reputation der Monarchie vor dem Anslande geschiiht und gewahrt. Ein Parlament ist da, es arbeitet, es erfüllt seine Pflichten gegenüber dein Staate, gegenüber der Konstitution. Die natürliche Folge ist, daß die-? allen Bürgern zngnte kommt. „Man sieht doch, wo und wie", können nnn alle wirtschaftlichen Kreise zitieren' die lähmende Ungewißheit ist gebannt, der stetige Betrieb gesichert, der Unternehmungsgeist darf sich wieder regen, der große wirtschaftliche Verkehr mit dem Nachbarstaate ift anf Jahre hinaus geregelt. Die g r i e ch i s ch c Kammer hielt am. N. d. M. die erste Eitznng nach der Umbildung des Kabinetts. Ministerpräsident Ralli erklärte, daß das nengebildete Kabinett das Werk Delyannis' bedeu-tend erweitert habe, indem es nicht nnr dessen Politik fortsetze, sondern noch einige Reformen in sein Programm aufnehme. Nachdem sodann die Mitglieder des früheren Kabinette die (Gründe dargelegt hatten, die sie gezwungen haben, sich von Ralli zu trennen, kritisierte Theotokis die Bildung des nenen Ministeriums, beantragte aber kein Mißtrauensvotum für die Regiernng, da er einsehe, daß e5 der Opposition unmöglich gewesen sei, gegenwärtig die Regierung zu übernehmen. Die vom Mimsterpräsidenten verlangte Vertranensknndge-bnng für das Kabinett wurde von der Kanuner mit N:j gegen 77 Stimmen genehmigt; 89 Deputierte wareu abwesend. In Athen glanbt man, daß durch das Votum der Kammer der Auobruch einer neuerlichen Krise, welche die Auflösung der Kannner herbeiführen würde, verhindert werden dürfte. Wie man aus Sophia schreibt, werden zur Beschleunigung der Arbeiten bei der auch in diesem Jahre sehr ergiebigen Ernte infolge eines Ministerratsbcsch'lnsses 16.000 Soldaten teils anf unbestimmte Zeit beurlaubt, teils entlassen; dadurch ergibt sich eine Herabsetzung des bisherigen Frieden5präsen',standes der bulgarischen Armee, von 52.000 auf 80.000. Mau ist allgemein geneigt, die Maßnahme als ein günstiges Symptom für die Lage am Balkan zu deuten. Die Aufmerksamkeit der Regierung in Vata-via ist bekanntlich seit eiuiger Zeit an der Westküste von Celebes sehr in Anspruch genommen, wo aufständische Bewegungen aufgetreten sind. Vor kurzem wurde eiu holländischer Posten von der eingeborenen Bevölkerung der Umgebung überfallen. Die Garnison verteidigte sich mntig und es gelang ihr, die Angreifer abzuwehren, wobei letztere schwere Verluste erlitteu. Nach einem Berichte ans dem Haag scheint es, daß die p a n isla m i -t i s ch e P r o p a g a n d a zum großen Teile die Uuruheu iu diesen Gebieten verschuldet. Der Kö-uig von Boni, welcher sich an die Spitze der Nnzu- , friedenen in Eelebes stellte, ist einer der eifrigsten Anhänger der mohammedanischen Religion und er wird von den Hadschis-Eingeborenen, die auf der Pilgerfahrt uach Mekka die Priesterweihe erhalten habeu, augesporut. Mau behauptet sogar, der Kö» uig habe den Beistand des Sultaus Abdul Ha-mid zur Schlichtuug seiuer Schwierigkeiten mit der holländischen Regierung angerufen. In A u st ra Ii e n hat sich in dm lehten Tagen ein K' a b inetts lo e ch s e I vollzogen. An Stelle des Ministeriums Reid kam der Schntzzöllner Deakin aufs neue znr Regieruug, dcsseu Programm Tarifrevision, Vorzngszölle für England nnd scharfe Kontrolle der Einfuhr nach amerikanischem Mnster nmfaßt. Zur Dlirchführnug dieses Programmes bedarf Deakin der Unterstützung der Arbeiterpartei unter Watson, nnd die ist ihm vorläufig zugesagt worden. Das neue Kabinett ^ft das vierte in weniger als zwei Jahren; erst kam Deakin, dann Watson, dann Reid, nnd jetzt ist wieder Deakin an der Reihe. Das Parlament des australischen Bundes zerfällt in drei etwa gleich starke Parteien-. bisher haben sich, wie die „Franks. Ztg." bemerkt, immer, wenn ans einer Partei eine Regierung gebildet war, die zwei anderen verbunden, um die Regieruug zu stürzen. Tagesnemgleiten. — (Vin Mann, der zwei Herzen zn verschenken hat,) ist gewiß eine größere Seltenheit als einer, der sein einziges Herz mehrfach der-schenkt. Der Mann, der ein Mädchen beglückt, indem er ihm Hand nnd Herz, beides in zwei Exemplaren, schenkt, lebt, nach der „Köln. Ztg.", in Apulicu und steht im Begriff, sich zu Barletta mit einem Mädchen au5 Maalie, zu vermählen. Giuseppe de Maggio ist ohne Zweifel ein.' gute Partie; oenn seit bei Gelegenheit seines Militärdienstes seine 'Doppelherzigkeit entdeckt worden ist, hat er damit ein schwunghaftes Geschäft betrieben, indem er als Schaustück die Welt bereiste nnd sich von ärztlichen Autoritäten untersuchen ließ. Bei dieser Gelegenheit gelang es ihm auch, sich selbst, das heißt st'ine künftige Leiche, für 75».Ml) Franken an das anatomische Mnseum zn Ma^ orid zn vertanfen, eine außerordentlich günstige, aber nicht für jedermann durchführbare Form der Lebensversicherung. — (D e r s ch r e ck l i ch e N o a e l.) Die Direktion des Covent Garden in London schreibt den Herren für deu Besuch des Theaters den Ges?llschafts-anzng vor. Bernard Shaw, der nml Wie nun, wenn ich mich au der Tür mit einer ^ ten Schlange um den Hals, einer Schar Küchenschabl am Oderhemd und mit einem Waldhnhn im H^ gezeigt hätte, jedenfalls hätte man mir den Eintll verweigert. Wärmn darf denn eine Frau off-'' lich einen so schandbaren Anblick gewähren? M' sich die Leiter des Covcnt Garden für verpfli^, halten, ihre Abonnenten vor dem schrecklichen Än^ einer blauen Krawatte, di? ich tragen könnt?, zu ^ wahren, so haben sie nicht weniger die Pflicht, ^ davor zu schützen, daß eine Frau mich durch den Ä< blick eines toten Vogels erschreckt." — (Das Komma im Vaternnser.) ? der ersten Lieferung dieses Jahrganges der von 65 Erwin Preuschen herausgegebenen „Zeitschrift f" die ueniOamentliche Wissenschaft" findet man ci' Mitteilung von Dr. Eb. Nestle, wonach das emM Parlam.'üt im Jahre 1M3 durch einen förmli^ Beschluß in einer der Bitten des Vaterunsers einc ^ änderuna. der bisherigenInterpunktion herbeigefub' hat. Während in der deutschen Übersetzung die Neü!^ folge der Worte lautet: „Dein Wille geschehe im Hil mel, wie anch anf Erden", heißt der englische T^' „t1i.v will I)<5 li«)Nl> UN (^iN'tii, U8 it 18 iu IicllVl'l' fo daß also hier die Erde den Vorrang vor dem Hlt mel hat. Die drei Bitten lauten also nach cn^liO Lesart: „Dein Name werde geheiligt, dein M^ komme, dein Wille geschehe auf Erdeu, wie im Hi^ mel". Nun hat das Parlament (I':n-Ninin'iitl>l I>llpl5i'», 1903, Nr. 53) beschlossen, daß das .^oni^ das bis jetzt hinter den Worten „anf Erden" sta^ von nnn an vor di?se zwei Worte zn setzen sei, so ^ also gelesen werden muß: „dein Name werde ge^ ligt, dein Neich komme, dein Wille geschehe, anf 6' den wie im Himmel." Wenn man uach dem tief^ Sinn dieser Veränderung forscht, so könnte n^ allenfalls sagen, daß dann die Worte „auf Er^ wie im Himmel" nicht mehr ausschließlich zur dritt' Bitte gehören, sondern sich anch anf die beiden ^ an^eh?ndcn Bitten erstrecken. Inwiefern diese Ä»^ fassnng berecht.at ist oder nicht, muß der Entschl'W" der Eregcten anheimgegeben werden, es dürfte "^ doch als Uniknm dastehen, daß ein weltliches Pa^ m?nt sich mit einer solch rein theologischen Frage ^ schäftigt hat. — (Der wahre Barometer.) Dem ^ rühmten Physiker und Mathematiker Newton ha>' sein Arzt nnd Freund Mead verordnet, täglich zt^ Stunden spazieren zn reiten. Als er eines Mura^ bei einem Knhhirten vorbeikommt, rat ihm dieser, ^ möge nicht zu weit reiten, ?r möchte sonst von schl^ tem Wetter überrascht werden. Newton blickt nach ^ Hinnnel, an dein keine Wolke zn sehen ist, hält ^ Mann für närrisch uud reitet weiter. Nach einer l^ Goldene schranken. Nomllll von M. Dierö. (31. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten,) Sie sprachen lange nicht miteinander, aber sie wußten es uicht einmal. Denn zwischen ihnen war es, als wenn sie geheime Fäden miteinander verbänden, wie ein fortwährendes stummes weitersprechen. Magda verstand jetzt alles. Und wenn die Äußerlichkeiten, die Ursachen, die einzelnen Ent-wickelunaMadien ihr auch noch fremd waren, das änderte nichts. In großen Umrissen sah sie sein Geschick vor sich — sein herbes Geschick. Dieser Mann, dem Wahrheit und kraftvolle Ehrlichkeit ans den Augen sah, er mußte lügen. Ein bitterer Konflikt seiner Ethik keltete die grane Lüge an sein lebensvolles Dasein. Sie warf ihre langen, kalten Schatten in seinen Sonnenschein, dessen er bednrfte, wie nur ein Mensch des Lichts bedarf, sie verzerrte ihm jede Freude, ja vielleicht auch die Arbeit, den Ernst und die Weihe seines Lebens. Es half nichts, ihn zn fragen: Gibt es keinen Ausweg? Es tonnte keinen geben, sonst hätte gerade dieser Mann ihn ergriffen. Als sie endlich wieder sprachen, geschah es über andere Dinge. Aber die Art ihrer Unterhaltung war anders als znvor. Es war, als seien sie durch dies lange, inhaltsvolle Schweigen einander näher gerückt. In den äußerlichsteu Vemerknngen, die sie mit einander wechselten, lag eine stumme Vertrautheit, gleichsam das nngesprochene Eingeständnis des einen und des anderen: „ich kann mich auf dich verlassen . . ." Und doch redeten sie nichts, was flicht jeder andere hätte hören können. Heller Mondschein lag auf dec weißen Schneedecke, als die Gesellschaft sich zum Aufbruch rüstete. Einige besonders Unternehmungslustige waren im Schlitten erschienen nnd mnßten sich tüchtig darüber necken lassen, denn hin nnd wieder blickten noch Steine und Erdschollen keck nnter dem Schnee hervor. Die Luft war klar und still, aber schneidend kalt. Magda stand unter den anderen auf der Terrasse. Abschiedsgrüße flogen hin nnd her. Hans Renthner drückte ihr nnr stnmm die Hand. Aber sie empfand, daß sie schieden als Freunde. Das knirschen der Wagenräder, das Schlittengeläute verklang. Hans Renthner schwang sich anf seinen treuen Braunen nnd ritt langsam vom ,5ofe. Am Tor sah er sich noch einmal um uud grüßte. Dann gab er dein Pferd die Sporen und sprengte in die mondhelle Nacht hinans. „Wie hübsch er zu Pferde, sitzt!" sagte Ella bewundernd. Magda sagte nichts, aber ihr Herz war geschwellt vor Frende. Mer alle schmerzvolle Teilnahme hin hob sich das jugendliche, stolze Entzücken in seiner Persönlichkeit. 7. Selbst bei Sehlings merkte malt die Veränderung, die mit Magdalene vorgegangen war. Ihr ganzes Tnn nnd Reden lvar lvie von unsichtbaren Flügeln getragen. Sie empfand keine KränknNg mehr, die Trägheit der Kinder ermüdete sie nicht, ihre geringen Fortschritte zogen ihren Mut uichi herunter, ihr Mnnd lachte und ihre Augen strahlteu.' Es war jene glückselige Phase eben aufblüht der, junger Liebe, in der noch kein Stnrm die M, ten zerzaust hat, iu der noch nicht die heiße Son"' reifen bewußten Begehrens auf sie niedcrbrei^, In diesem ersten Empfinden ist noch etwas von ^ herben Reinheit eines Vorfrühlingstages im M^' Noch ist alles braun nnd kahl. Nnr im Grase ^ steckt ltigt schon ein scheues Veilcheu. Ein treiben^ Drängen in den Knospen, ein heimliches Erwar" und über das alles hin, die Gewißheit, daß ^' Sommer naht. Ohne Reflexion — ja ohne bewußtes VerlH gen war ihr Denken an ihn. Sie wußte, er geho^ eiuer anderen, und sie litt nur, weil er litt. Im 3^ nern da drängte schon das ungeduldige, verl^ gende Wünschen. — Und die Sonne stieg höher und höher, und ^ Blätter der Knospe wichen leise auseiuauder. lll" wenn nun der Sommer kam mit seiner gan.^, heißen, Prachtvollen Eonnenkraft — dann wü^, auch diese junge, herbe Blüte erwacht sein — Z^ Leben — nnd znm Leid. Mehr als je war sie bei ihrem alten Fräul^ von Kleist. Sie sprach nichts von dem, was sie l'' wegte, denn nicht einmal von ihr selbst mochte^ es in Worte zn fassen. Aber auch ihr gauzes ^ sen ging das langsame Reifen ihrer Natur und s, streckte sich auf ihr Wollen und Urteilen, auf iv Stellungnahme zn allen Fragen des Lebens. Fränlein von Kleist war in diesem Wi"^ kränklich gewordeu, sie mußte viel liegen. Da N^ ihr die häufige Anwesenheit dieses jungen M'f^ schenkindes, dessen Entwickelung sie mit ansah, ^ unsägliche Wohltat. Es war ihr beinahe, als lv^ diese Entwickeluug ihr Werk, und im Zagen n^ wacher Zeitung Nr. 155. 1405 10. Juli ,90b. >ben ^tui,de bedeckt sich der Himluel plötzlich, und es >beginnt fürchterlich zu regnen. Jeder andere hätte lnuu eine Zuflucht gesucht, Newton aber fetzt sich in >Trab uud sucht den Hirten ans. Dieser hatte sich nnter! !M,eu Vaniu gefliichtet, und Newton bat ihn, ihm zu ageu. aus welchen Zeicheu cr das schlechte Wetter geschlossen hätte. „Ach, Herr", sagte der, „das ist gerade l mchts Schweres. Immer, wenn gutes Wetter plötzlich ^n schlechtes umschlagt, reibe» meiue Kiihe in eiuetn-! fort chren Nucken an den Ääumeu." Newton war et« wav verdutzt, und als er Mead wiedertraf, sagte er zu 'dm: „Lohnt es sich wirtlich der Mühe, ^5 Jahre den vnnmel zu studieren, um den wahren Barometer am ^uhschwanz zu finden?" - (Einen eigenartigen Alibi be-weis) tonnte em Vochunier Väckergehilfe vorbringn. Vor em.ger Zeit wurde bei Wiuz aus der Nuhr ^"H' des Fuhrtuechtes Schulte aus Vochuin ge-n ^ 'm ^ 4^^""^ "es; auf Naubuwrd schlie-W, Der Verdacht der Täterschaft lenkte sich an den 5 m er,, nltt'n AutouMüller. Dieser wurde verhaftet, ^nller touute uiln glaubhaft inachen, das; er zu der w l' e "im ^" ^"^ "'ut'uanlich passiert sein ar ^.-' 5/^'v'^'" ^^""teile von Vochnm einen ba ^a , v^^^'l auogefiihrt hat. Gegen Müller alr.n n ^'Staatsanwaltschaft nunmehr das Ver-Wln-en lvegeu Raubmordes eingestellt. Vs,ii^ ^?'^' ^^ ^" ^'u Verliuer Lustigen Watte n nchtet Alexander Moszkowski folgende Fra-N , die nch nbr.gens nach Belieben vermehren lie-"N, an das Schick, al: Überall in d^r Natur setzt sich das Schwere zu d mat in^k/"^ dringt nach oben.'Warum 0lmgt UN Gepackvagen mein leichter Koffer immer ^ er"r M '^V^ "' schweren Zentner? n'w^.i Menschen kaput drücken? , Lava ^! l ^' ^'/ "^ Vahnrestaurant glüheude eiu^Nm tt ^'/°^^t ^ keine-, verlange ich aber Ncht da7 ".??' ^ """"" ^ pichende üava; wie s^^Ä' <''r"/' ^"^ litzen acht Personen: aus dem m^V^ ^' ""' schwere Hutschachtel und fäll de! !n o?'n i g7/"^ "" ^"' ^^uu> ift das iimner den gAwi^.^ ^ihuudert Ziiniuer. Die bei- u^riqen Ind7^rt eine Mnttei u,it ihre.u drei- >m nu' ^ ^ ?"^ ^"^ bat klebrige Hände. War- 'uus. ev durchaus auf meinen Hosen spielen? lA" '""leie sie auf das, was nun^komm^i ;u>u'^^n^^^' Hugo zurück. Ihre Etim-! h'nauvq.ho? 5 ^^^ ^"^ N' verändert, so weit! 'mst bed äu ?^er "ll d'e^e Küm "lbor auf n" ,' ^ ',"' U)u kaum beachtete. Wmunq a te^I^'is ^ss" ^ i,e. Ihre Er-'""'te Rub, V.^ ^ ^^^^t, "nd die uubeküm- lul'cs E.npfindm"^ '^' ^'"^ '^to sci'r bewogbrau .^'"auf"d'n"' "u heißer Tag. Die Soune ""n ^iusik'iun ..^^^^'"'n ^"lhänAm uud in "cttha dh^/'' ^ Magdalene ebeu nut "olle! Hugo wa ^'< "^ war eine gedälupfte H"thas Mavi rN.?/' ""getreten, er stand hinter treffe an i^'l! K. « s hmge s.iu gauzes Iu-zu Fus; iu N^sa/ff ^ '' ^ '^' ^" Kopf bis "«Pf sich sehr >irkU"abhor'^ "' ^netter w« icbt dcm stärker «wH/^,7" hat.e, l^elvichen. "")l.^ ^eldstbewlchtsem wm'dto su> sich hnmn'«" s°a./ ^^' U'°ll.e. (Fortsetzung folgt.) Lotal- und Proliiuzial-Nachrichten. Die neue Straße von St. Pcter nach Iavornik, ins Laascr« und Zirknitzcrtal, nach Altcnmarkt bei Laas und nach Grahovo. (Tchluh) Auf dem höchsten Puutte der Straße ans dein Iavornik, im Radohover Walde, machte die Kommission Halt, um für dcu weiteren großen Marfch auszuruhen. Herr Bürgermeister von St. Peter, Mar-gou, dauktc hier deu Agrarbehördeu für die viele Mühe und die unzähligen toinuiissiouellen Verhaud-luugeu und Vegehnngen, durch welche dieses wichtige Uuternehmcn ermöglicht wurde. Herr Forstverwalter S ch o I l in a y e r - L i ch -tender g beglückN'ünschte im Namen der Straßen-ausschüssc den Herrn Agrar-Kommissär ^upnek zum Erfolge, den feine unermüdliche Mühenxütnug bei diesem so günstig und groß augelegten Plan und Uu-teruchmen gehabt. Herr Agrar-Kommissär slupnek gedachte rühmend der Beihilfe der Herren Agrartechniker, na-meutlich von feiten des Herrn Agrar-Iuspettors M. 3iiebel und des Herrn Oberforstverwalters A. Hanus ch, und hob die ausgiebige Mühe und Sorge des Herrn Vürgermeisters F. M arg on hervor, der nicht nur als Vauuuteruehmer uud Baumeister bei diesem großeu Unternehmen viele Opfer gebracht hat, sondern dnrch dessen Energie auch erreich! wurde, daß fich die Straße jetzt in fo schönem Znstande befindet. Allseits wurde hervorgehoben, daß die Straße iu technischer Hinsicht ausgezeichnet ausgeführt uud fo solid gebaut und schön gehalten ist, daß alle über di? geringeu Kosten ciuer so großeu Anlage erstaunt wareu. Nach Aussage des Herrn staatl. Van-crpertcu ist es in normalen Verhältnissen unmöglich, eine solche Straße bei dieser Breite, mit den vielen Dämmen, Aufschüttungen ?c. billiger als 2l) l< vom laufeudeu Meter herzustellen- eben diese Straße aber wurde mit einem Kostenaufwande vou 2-25 bis 3 K vom laufenden Meter ausgeführt. Schließlich dankte Herr Bürgermeister Mar-gon für die großmütige Unterstützung seitens des k. k. Ackerbanmiuisteriums und des Adelsberger Straßenausschusscs uud empfahl die Gemeinde dein ferneren Wohlwollen. — Genau eine Woche später besichtigten diesen neueu Straßenbnn der Referent der k. k. Ministerial ^ioiunlissiou für agrarische Operationen im Ackerbauministerium iu Wieu, Herr Dr. Ritter v. Pantz, und Herr Forstrat Franz Nie-b e l. Beide sprachen sich über den neuen Bau lobend ans und bezeichneten ihn als eine außerordentlich große und schöne gemeinsame Meliorationsanlage besonderer Art, die zeigt, wie srnchtbrlngend die Agrar-bchö'rdc zu wirken vermag, wenu sie ihre Aufgabe richtig auffaßt uud deu Fortschritt der heimischen Kultur fördert. Über Ausuchcu des anwesenden Bürgermeisters der Gemeinde St. Peter, Herrn F. Margo n, versprachen die genannten Herren, di? nötigen agrarischen Meliorationen in der ausgedehnten Gemeinde St, Peter nach Möglichkeit Zu unterstützen, vor allein aber den großen Fortschritt der agrarischen Operationen dem Studium zu unterziehen und sodann an kompetenter Stelle entsprechende Anträge zu stelleu. Leider giug bei dieser Vegehnng auf der Höhe des Iavoruik ein heftiger Regen nieder, der die Kom° missionsmitglied7r nichrer.' Ctnnden hindnrch tüchtig durchnäßte, gerade an der Stelle, wo das Haus des Straßeueinrä'umers mit den entsprechenden Vorrichtungen znr Beschaffung des Wassers für Fuhrleute uud speziell für auf dem Marsche befiudliche Truppen erbaut werdcu foll. Bevor wir schließen, ist es wohl am Platze, nochmals weitere Kreise, insbesondere aber die benachbarten künstcnländischen Bezirk?, die die ersprießliche ökonomische Tätigkeit der k. k. Agrarbehörden nicht kennen, ails das beschriebene außerordentlich große uiid schöne Werk aufmerksam zu machen, denn dies ist ein Werk, das (wie Fachleute erklärt haben) an sich allein einen Wert von über 300.000 X repräsentiert, abgesehen davon, daß infolge der neu hergestellten Stroßc der jetzige Wert der Grundstücke und Wälder bedeutend gehoben wird. Zum Schlüsse müssen wir den abgedachten Fakto» ren für ihr anßerordcntliches Werk und ihre uner-müdliche Tätigkeit den Dank anssprechen, denn gerade bei dieser Arbeit konnte man sehen, wieviel sich für unser Volk in ökonomischer Hinsicht noch tun läßt, besonders wenn sich Beamte finden, die für dcsseu Wohl uud allgemeiucn Fortschritt Herz lind Verstäuduis habeu! Ncb- oder Wcinläusc znr Zeit Strabos. In Strabos Geographie* im VII. Buche faud ick eine Stelle, die auf „Weinläufe" Bezug hat, aus der zu eutuehrnen ist, daß dieses schädliche Iusckt bereits vor Christi Geburt deu W^inpflanzungen Schadeu zufügte. Wichtiger aber uoch ist der Passus, welcher von deren Vertilgung handelt. Uusere Wein-gnrtenvesitzer dürfte es daher interefsiereu, die bezüglich.' Stelle aus Strabos Geographie wörtlich wiedergegeben zu seheu. ' Bei der Beschreibung der Westküste der Balkan-Halbinsel, am Eingang ins Adriatische Meer, also im heutigen Albanien, nennt er die Städte Lissus (das licutige Alessio), Akrolissus uud Epidamnus, eine kortyräische Anlage, jetzt Dyrrhachium (das heutige Turazzo), gleichuamig der Halbinsel, auf welcher es liegt, danu dcu Fluß Apsus (jetzt Chrevesia) uud Anus (jetzt Vojutza oder Vjosa), neben welchem die trefflich eingerichtete Stadt Apollonia (in der Nähe des heutigen Aplona, wo Afphaltlager abgebaut werden, an Stelle des heutigen Klosters Polina) liegt, >?ine koriuth - korkyrärische Gründung, 10 Stadien vom Flusse, vom Meer.' dagegen M eutferut. Iu der Nähe von Apollonia ist ein Nmuphaeum; es ist ein feuerspeiender Fels, uud uuten an ihm ergießt sich aiis einer Qnelle Wasser uud Asphalt, iudcm daselbst wahrscheinlich Asphalterde verbrennt. Nahe an dem Hügel ist eiue Metallgrube, die, weuu sie ausgehauen ist, sich in einiger Zeit wieder füllt. Wenu mau Erde in die Grube wirft, fo berwaudelt fie fich, wie Posi-douius** (150 v. Chr.) sagt, in Asphalt. Der nämliche sagt auch, die gegrabeue asphaltartige Weinbergerde in Seleucia iu Pieria sei ein Mittel gegen die Weinläuse: wenn xuan sie mit Öl vel mische, so töte sie daS Tier, ehe eZ vou der Wurzel bis zu den Kuospeu gclauge. Solche Erde habe mau auch iu Rhodus gefunden, als ich daselbst Prytanc gewesen; doch habe man mehr Ö! dazu uehmen müssen. Unter öl ist hier wahrscheinlich Steiuöl (Petro-leuui) zu verstehe,,, das ja mit Asphalt gewöhnlich zusammen vorkommt. So schrieb in seiner Geographie Strabo, der zur Zeit des Pompejus, Cicero nnd Julius Cäsar und selbst noch unter der Regierung des Augustus uud Tiberius gelebt hat. Er wurde schon damals als einer der größten Geographen gerühmt, da er auf feinen großen Reisen das meiste aus eigener Anschauung beurteilte. So viel dem Schreiber dieser Zeilen bekannt ist, wurden diesbezüglich auch mit Petroleum Versuche gemacht: doch ist es nur bei diesen Versuchen geblieben, Ob die Reblaus Strabos idcutisch ist mit der eist seit ungefähr 50 Jahren bekannt gewordenen Phylloxera, ist schwer zn entscheiden. Mit der Wanderung der Grieche» uud Römer nach den nördlichen Ländern des Mittelmeeres uud mit der Eiuführuug des Weiubaues iu diefeu Gebieteu dürfte auch das Insekt verschleppt worden sein. Die obige Stelle dürfte darauf hiudeuteu, daß die Phyllorera schon Aue alte Geschichte hat.*** D r. L. K. Mose r. («Triester Zeitung») — (E r u e n n n n g i m P o st d i e u st c.) Seiue Exzellenz der Herr Haudelsminister hat den Postkon,-trollor Herrn Josef Dol 2 an in Graz znm Oberpost-koutrollor iu Marburg eruanut. — (Postalisches.) Der k. k. Postmeister II. Klasse Herr Josef Poka von Pokafalva in Seifeuberg wurde zum Postmeister I. Klasse an sei» nem gegcnwärtigeu Dienstortc ernannt. — (Die slovenisch? N ech ts fa kuI t ä t.) Der deutsche Viererausschuß sprach vorgestern bei Sciuer Erzelleuz dem Herru Ministerpräsidenten Frciherrn von Gautsch vor, um mit ihm die ge° sainte politische Lage zu erörtern. Dr. v. Dcrschatta brachte die Erklärung Seiner Exzellenz des Herrn Unterrichtsministers Dr. N. v. Hartel über die Er-richtnng einer slovenischen Rechtsfakultät zur Sprache und erklärt.', er müsse gegen diese namens der deut-» schcn Abgeordneten energisch protestieren. Minister» Präsident Freiherr v. Gautsch erwiderte, daß bezüg» lich der sloveuischen Nechtsfalultät clu eiustimmig ge° faßter Beschluß des K'raiuer Laildtages vorliege, über den sich die Negieruug nicht hinwegsetzen könne. Im übrigen habe der Unterricht-minister lediglich ver» sprochcu, Vorcrhebuugen iu dieser Angelegenheit ein« zuleiten. — (Trauung.) Herr Ferdinand Nauter Hai sich am 7. d. M. mit Frl. Poldi R üti n g, Toch-ter des Herrn Druckercileitcrs Karl Rüting, V2r« mahlt. ! ' Aus dem Griechischen iibelscht von Piof. Karl Kärcher in Karlsruhe. Stuttgart. Mchlersche Vuchha>'dlunsi. iv^-** Posidunius, geb, 135 u Chr., gest. 5l o. ^,!)r. ^ « "" Velauntlich ist die PMoxera aus Amenta «ach Kloster- neuburg verschleppt worden. Laibacher Zeitung Nr. 155. 1406 10. Juli 190b. - (Militärisches.) Ernannt wird zum Kommandanten des Infanterieregiments Nr. 7 der Oberst Franz Pankert des Infanterieregiments Nr. 20. In den Ruhestand wird versetzt der Haupt-^nmm 1. Klasse Anton Sprenzcl des Feldjägerbataillons Nr. 20, als znm Truppendienste im Heere untauglich, zu Lokaldiensten geeignet, unter Vormer-kung für die Verwendung bei Militärbehörden und Moiitiirverwaltnngsanstalten im Mobilisiernngsfall. (Domizil Grodek.) — (Ernennungen im P o st d i e » st e.) Zu Offizialen wurden ernannt die Postassistenten: Anton Vu^ar, Jakob Kobe, in Laibach, Alois Delkin, Adolf vonH^clszegi, Varthclinä Doliner, Ferdinand 5talister, Hektor Tavanzo in Trieft nnd Franz Zore in Abbazia; zu PostamtSdicnern die Aushilfsdiener: Julius Hajck, Josef Windischer, Anton Vassich in Pola, August Megn^ar, Anton Valentin, Alms Öeh in Lai-bach, Johann Ferlnga, 5wrl Neppich, Franz Nesnig, Gotlhard Marvin, Ferdinand Fnk, Theodor Siincich, Andreas Markon, Alois Bati<', Albert Wohlmuth, Alois Poxar iu Trieft, Alois Gratton, Anton Periz in Görz, Anton Ianiar in Abbazia, Johann Vidulich in Lnssinpiccolo, Anton i^ele, Franz Celhar in Sankt Peter in Krain. Vorgerückt find die Postineister zweiter Klasse in die erste Stufe zweiter Klasse: Josef Nenzich in Gimino, Anton Vertan in Laibach, Josef Pogaönik in Podnart, Eugenie Endlicher in Stra/a, Anna Donagio in Castna, Franz Prettner in Moj-stra»a, Anacleto Trolis in Fasana, Albii, Von in Pingnente, Katharina t^olar in Nadna, Anna Nzehak in S. Sabba. Übersät wnrden die Postmanipulan-rinnen: Antonie Millantz von Görz nach Laibach uud Ernestine Iasnig von, Pisino nach Görz. Ernannt wnrden: Maria Faro/ic- zur Mnnipnlantin in Pi-sino. der Hilf^beanite Viktor Vadnou zum Postineister in Altenmarkt Malet). Postmeister Friedrich ^ah in Nakek zum Postmeister in Tolmein, Johann Ule-pi<^ in Ill.-Feistritz fiir Nakek, Sophie Valentschitz in Altenmarkt (Nakek) für III.-Feistritz; zn Hilfsbean,-ten die Aspiranten Iofef Slavina nnd Lambert Ger-bii! in Laibach. -^^- — (Befordernng in, Schuldienste.) Der Professor an der Staatsrealschule im 9. Wiener Gemeindebezirte Herr Anton Derganc wnrde in die achte Nangsklasse befördert. * (Verei n sbildu u g.) Wie uus mitgeteilt wird, hat das k. k. Ministerium des Innern die Vil-dnng des Verbandes ^lovcn^^n 5<>k<,l»!Iov:län<> äln^tvo l^olvui in Laibach überreichten Statuten nicht untersagt, —r. * * (Nosenabend i m Kasin o.) Der vom Ausschusse des deutschen Franen- und Kinderhortes zugunsten armer deutscher Kinder vorgestern veranstaltete Nosenabend erfreute sich eines zahlreichen Besuches nnd glänzenden Gelingens. Es beehrten die Veranstaltung mit ihren, Vesnche: Seine Erzellenz Landespräsident Freiherr von H e i n, Vnroilin Olga Hein geb. Gräfin A p r n r. i n, Eise von Nabce -w i c z, geb. Gräfin Aprar. i n, Gräfin Vera A p r a-,r i n . Landesausschußbcisitzer Graf Varbo , Gräfiu Nosa V a r b o, die Brigadetommandanten Generalmajore v. W a ch s m a n n nnd von A n g e rholze r sowie viele andere Honoratioren aus Zivil- und Militärkreisen. — Ein ausführlicher Bericht folgt. — (Die Orgelschnle) des Laibacher Diö-zesan-Cäcilienvereines beschließt den 28. Jahrgang ihres Bestandes Donnerstag, den 1esen in Laiba ch.) Dieser-tage sind zwei jnnge chinesische Hausierer namens Cen Fe Sin und Van Euu Siau aus Schanghai in China nach Laibach gekommen. Die beiden Chinesen erzeugen selbst ihre Waren, die sie sodann verkaufen. Sie kamen aus Trieft, wo fie fich sehr lange aufgehalten hatten. * (E i n Tasch e n d i e b verhaftet.) Samstag vormittags wurde auf dem Jahrmärkte auf dem Vodnikplatze bei den Marktbuden der Vesitzerstochter Katharina Verepec nno Beri<>evc> ein Geldtäschchen mit 6 X, der Greiolerin Antonia Herz ein Geldtäschchen mit 5 X nnd der Privaten Instina Hribar aus DolSko ein Geldtäschchen mit 14 X ans der Rocktasche gezogen und entwandet. Als die Hribar den Diebstahl bemerkte, schlng sie Lärm, woranf der Taschendieb die Flncht ergriff. Ein Herbeigeton,niencr Wachmann verfolgte anf eine»! Fahrrade den Dieb und holte ihn auf dem Polanadamme ein, wo er ihn mit Hilfe eines Mannes verhaftete. Der Verhaftete nannte sich Franz Brezovar, ist 1884 iu Mislicc, Ge^ nieinde Natlo, Bezirk Eesana, geboren und will Schnhmachergehilse sein. AIS Opfer suchte sich der Taschendieb die naiven Frauenspersonen aus, die del, Marktschreiern beim Feilbieten ihrer Waren zusahen. Der Schuhmacher scheint noch eil, Nenling zu sein, denn er suchte sich nur solche Frauenspersonen aus, die an ihren Taschen eine große Öffnung hatten. Er wnrde dem Landesgerichte eingeliefert, vorher aber polizeilich photographiert nnd daktyloskopiert. ^ * (Ein gefährlicher Wohnungsein-lschleich er) ist der Schuhmacherlehrliug L. P. aus , Laibach. Diefer 15jährige Gauner, der fchon wieder-,^ holt wegen DiebstahleS verhaftet wnrde, kam gestern »nchmittags zur versperrten Wohnung des Mechanikers Kikeli an der Polanastraße, bemächtigte sich des unter der Strohmatte versteckten Schlüssels, sperrte die Tür auf, uahm dann eine gründiche Durchsuchung der Wohnnng nnd der Kleider vor, wobei er sich verschiedene Sachen znm Mitnehmen zurccht legte. Inzwischen kam aber der Mechaniker nach Hanse. Als er die Tür versperrt und keinen Schlüssel vorfand, sprengte er die Tür auf und gewahrte hinter dein Ofen den Einschleicher, der sich dort verstecken wollte. Ein herbeigeholter Wachmann verhaftete den jugendlichen Gauner. * (N ach zwei Ja h r e n verhafte t.) Der Ob>.rwachinann Nikolaus Vc^erin verhaftete dieser-tage an, Tüdbahnhofe den seit zwei Jahren vom Lan-deSgcrichie in Laibach steckbrieflich verfolgten Alois Van aus Samobor, zuständig nach Nudolfswcrt. * (Diebstähle.) Dein Fiakertnecht Karl Jäger wurde diescrtage sein in, Pferdestalle befindlicher Koffer erbrochen und daraus zwei Paar Stiefel und ein Gilet gestohlen. — Einer Kellnerin wurde aus einer Lade eine Zehnkronennote entwendet. * (Entwichene Zwänglinge.) Dieser-tagc sind zwei beim Baue der Laudwehrkaserne beschäftigte Zwänglinge, nnd zwar der 18jährigc Dalmatiner Galin Ioso ans Eebenico nnd der 40jährige Maras Leander ans Pisino entNnchcn. Sie nahinen hi.bei aus Versehen die Rock? zweier Arbeiter mit. — (Zum Brande iu Horjnl) wird uns geschrieben: Wi? nnlängst berichtet, wnrde in den Abendstunden deo 1. d. M. das Dorf Horjul von einer schweren Vrandkatastrophe heimgefucht. Das Feuer brach in einem Hause in, Mittelpuukte des Torfes aus und griff infolge der großen Trockenheit mit rasender Geschwmdigkeit um sich; in der kürzeste» Zeit wa-re» 28 Hänser eingeäschert. Der aufopfernden Tätigkeit der Verdcr und Oberlaibacher Feuerwehr, die der Horjuler zn Hilfe eilten, ist es zu danken, daß die Vernichtung des ganzen Dorfes abgewendet wurde. Die Einwohner sind furchtbar getroffen, der Schaden belauft sich auf über l 00.000 K, da die eben eingebrachte Heucrute. zahlreiches Vieh, alle Gerätschaften samt den Werkzeugen der Handwerker verbrannten. Hoffentlich wird ein Appell an die Mildtätigkeit der Bewohner dco Landes und der Hauptstadt nicht unbeachtet bleiben. —- (Schulspc r r e.) In Ebental, politischer Bezirk Gottschec, mußte wegeu aufgetreteueu Scharlachs, au dem, auch mehrere Schulkinder erkrauktcu, die dortige Volksschule fiir das henrige Schuljahr schon jetzt geschlossen werden. —o. — (Hagelschlag in Innerkrain.) Der an, 8. d. M. in der Gemeinde Ko^ana nnd Pren, im Nekatale niedergegnngene Hagel richtete »amentlich an den Neben und an den Obstbänmen großen Schaden an. Au, ärgsten wnrden die Ortschaften Buje, Kokaua, Suhorje, Su^ica und Ostroino Brdo betroffen. Einige Besitzer erleiden einen Schaden von etliche» tansend Kronen, denn die Reben sind in manchen Nieden ganz vernichtet, desgleichen die Obst-bäume, die hener einzig in diesem Tale sehr viel Obst angesetzt hatten. Was nicht schon an den Bäumen infolge der Verletznngen abfanlen oder vertrocknen wird, kann höchstens znr Obstmostgewinnung verwendet werden, Anch die ausgedehnt.',, landschaftliche» Neb- und Obstanlagen in Buje wnrden fehr stark beschädigt. Bei grün veredelten Neben wurdeu alle grünen Edelreiser abgeschlagen, weshalb man diese Arbeit wird erneuern müssen. Es steht weitcrs zu befürchten, daß die Peronospora, die nach eine», Hagelschlage gewöhnlich sehr start anftritt, das noch Übriggebliebene vernichten wird, falls die Besitzer die beschädigten Neben nicht noch einmal gnt bespritzen. Im Wippacher Tale ist hingegen ein ganz schöner Neb^and zn ve> zeichnen; man sieht hier einer reich-lichen Ernte entgegen. ^ Die von, Hagel betroffenen Gegenden wnrden bereits von, landschaftlichen Wanderlehrer besichtigt, bei welcher Gelegenheit die Besitzer über das Vorgehen mit den beschädigten Pflanzen Unterweisungen erhielten. —in— * (Blitzschlag.) Am :'.. d. M. gegen 5 Uhr nachmittags schlug, wie man nns aus Loitsch mitteilt, während eines Gewitters der Blitz in das Strohdach des dem Kenschler Andreas Slabe in Ledine gehörigen Stalles ein. dnrchfnhr, jedoch ohne zn zünden, die dort befindlichen Henvorräte nnd traf zwei Klihe in, Werte von M) K. Da die Kühe dnrch den Blitz nicht fofort getötet wurden, jedoch umzustehen droh- ten, fo wnrde an ihnen unter Beobachtung dn ! stehenden Vorschriften die Notschlachtnng vorge^ ^ inen, damit der Besitzer vor einem allzugroßen ^ den bewahrt würde. ^ — (Blitzschlag c.) Während des am ^ nachmittags eingetretenen Stnrmes, der von ^ ter begleitet war, schlug der Blitz in den aus § gezimmerte.,, Weinkeller des Grundbesitzers 3^ Nctelj im Gerichtsbczirke Treffen und äscherte ^ selben vollkommen ein. — Am 6. d. M. um 8.« abeuds schlug der Blitz in das Stallgebändl! ^ Grundbesitzers in Kal, Gemeinde Hönigstein, ^ tötete einen darin eingestellten Ochfen nnd iO das Gebäude ein. — (G c me i n d ev o rsta n dswa hl.) Vei^ an, 17. Inni vorgenommenen Nenwahl desGeM^ Vorstandes der Ortsgememde Voj^to wnrden 3' Lapajne, Besitzer, znm Geineindevorsteher, Vcilcl Likar nnd Andreas ('ar, sämtliche in Vojsko, zu' meinderäten gewählt. — (Hundcwutfälle.) Vor einigen A wnrde bei einem Hanshnnde in Treffen nnd einem nnbekannten fchwarzen, langhaarigen, ^ großen Hnnde in Starn^-na, Bezirk Stein, die ^ trankheit konstatiert. Der Haushund in Treffe" einen Knaben gebissen, der in die Schntzimpfnng' ftalt nach Wien befördert wnrde. Der wütende O in Skarnc-na, der aus der Gegeud von Pirni^ erst nach Vojsko nnd dann nach Skarmma kam, bl' in beiden diesen Ortschaften in die offen gchal^ Etallungeu ein und verletzte im ganzen drei ^ durch Bisse, j'tberall wurden die veterinärpolizei^ Maßnahmei, eingeleitet sowie die Hundekont^ verhängt. -^ — (Erstes kroatisch-slavonisß Landesschieße n.) Die in Essegg seit 122 M besiehende „Esseggcr bürgerliche Schützengesellsc^ veranstaltet nnter dein Protektorate ihres Oberst zenmeisters, Herrn Dr. Theodor Grafen Pejac v'lch, Banns der Königreiche Kroatien, Slav^ und Talinatien, in den ersten Scptembertagcn,' zwar vom 7. bis inklusive 11. September in 6z ein Landesschießen. ES ist dies die erste ähnliche' anstaltnng in Kroatien Slavonien, und die ^ scl.aft rechnet auf einen großen Znzug der Scli^ um fo mehr, als hiezu die Schützel,gesellschaftc^ Gesamtmonarchie fowic der okkupierten Prov^ eingeladen werden. Für das Fest werden großes bereitnngen getroffen und werden aus dicse^ ' lasje die verschiedensten Festlichkeiten in der M sche» Laiideshauprstadt veranstaltet werden. ' Fcstö, zu welchem der Bauus sein Erscheinen ^ sichert hat, wird allgemein mit großen, Interesse' gegengcsehen. — (I m M irnaflus s e e r t r u u l e n.^ 5. d. M. früh wurde im Mirnaflnsse, in der Näht, Ortschaft Vrunavas, Gemeinde Tržiki-e, die ^ des Arbeiters Ignaz Doleni5. Volt5wirtschaftlicher Verl^ Dorn. Ladenpreis 2 X. Nach verhältnismäßig k>>„ Zeitrauni liegt bereits die 11. Anflage dieses^ Führers vor, der unter den vielen derartige»'', rern einen hervorragenden Platz beanspruche»! Genauigkeit und Verläßlichkeit des Tertt'Z z^ ,'bn vor dei, n,eisten ans. Den immer »»d rascl!'' Großstadt vorkommenden Änderungen ist anch '^ diesjährigen Anflage Nechnnng getragen. D^, Bezirk Floridsdorf wurde seiuer Vedeutuug c"'. chend behandelt. Das äußerlich solid und hübsch gestattete Buch enthält eine Fülle hübscher ^ Ansichten, darnnt'r eine Anzahl trefflicher - 1407 10. Juli 1W5. au. dcm Wicuer Leben vom Altnleistor Tchlichmanu. ' ^(d^m, welcher Wien zn besnchen gedenkt, aber auch! dem Einheinuschen, der ja seine Vaterstadt nicht im-mor am qenanesten kennt, sei die Veniihnng und Lek-turc dieses trefflichen Handbuches empfohlen. Geschnftszeitung. ^ . ^^??I" ^^" Laibach.) Auf den am 5, d. M. abgehaltenen Jahrmarkt wurden 4W Pferde' und Ochsen sowie 171 Küh? und Kälber, zusammen! daber <> ,0 Stuck, aufgetrieben. Ter Handel mit dem > ^uidv,eli gestaltete sich mittelmäßig, i^ner mit Pferden gut, we.l das Pferdeniaterial von italienischen Käufern erstanden wurde. ! Telegramme des k. k. Telegraphen-tzorrc^ondenz-ßurraus. Rußland. Bukarest, 9. Juli. (Meldung der Agence, Nomnaine. Nachden, der Flnjaz Pot2inkin" von den ^atroien den rumänischen Behörden unter den ge- ! tcllten Vodingnngen übergeben worden war, nber-naym Has..mtapitän Negrn um 1 Uhr nachmittags das ^mmaudo des Schiffes und hißte anf denselben die nnnanyche Flagge. Nachdem die Mannschaft ans ^nnd gesetzt worden war, wllrde der Panzer in den Vasen gebracht. Das Torpedoboot 207 mußte die ru'nannch.n Geluässer verlassen, da dessen Mann-' a,m die Übergabe verweigert hatte, indem sie es ^ vorzog, nach Sevastopol zurückzukehren ! d„- ^ " «"-^ ' "' "' ^"^' ^'' ^"^"' Noumain, mel- i m"^ ^'"U6, welche die Angelegenheit des „ilnM' Poenkln gefunden hat, wird allge,nein als eine l alumiche angehen nnd nian beglückwünscht, ein- -d .s' "uua'nsche Regierung, daß sie es vcrstcm- ^ V Mr^ " ".^^bachtung der Vorschriften des ^"Iw rechtes und ohne zu Gewaltmaßreqeln schrei^ n zu «nussen, der überaus peinlich.., ^"^ Es wird betont, daß die Anwesenheit d^ ,.Pot mkln" in den Gewässern des Schwarzen Meeres "!b w^'^r in sich barg, v a tiec'n suM' ^.^" "^^" wüsten zu verpro- ^' u ^ leine Sicherheit nur durch d.'.^"^'^ ^" "l'nänischen Negieruug, m^ , ^"^''' ''^' ^"^-schiff b'i dessen.rst n ' d v^'" ^'!'^ Zu verhalten wußte, di sen N südländischen Hafen zu respektieren. buraer 5.s ^ ^^' r. H., Über SW» ilmgeu des Handelns liei (Nchirntiantheitcn, ii 3. — Oest» reich, Hr. V., und Camp, Dr. O. de la, Anatomie und physikalische UmerslichunaMieihodell, Iv 8 88. - Magnus, Pros, H,, Sechs Jahrtausende im Dienst des Ästlilap, geb., k 6, — Oppeln-Aronilowsti Friedrich von, Frsseln und Schranken, X 4'80. — Beta, i^eo, Aus der Zeit — gegen oie Zeit, k 7 80. — Laitos I., O, daß Du es doch erlenntest, was Dir zum Frieden dient! !< — 72, — Prüfet alles, behaltet das Beste! !v 2 88. — Kaiser Wilhelms Flucht nach England im Jahre 1848, k 1'20. — Sultan-Sirttow, S. v., Der rote Tod im Zarenreich, k 2 40. — Sultan» Sirtlow Sig., Vornehmes Verbrecheruim. l( 2 40. — Zellweacr A,, Gott, K —-96. — Nowatowsti A., Die verlorene Armee, l( 2 40. - Kadzielstis St,, lliew, Sibi^ rische Erlebnisse von 1882-1900. K 3 60 — Burg A., Das schwarze Buch. lv 1 92, — Petersen, Dr. I,, Willens», fieiheil, Moral und Stiaflecht, lv 6. — Diesel A . Die Welt des Sichtbaren, X 1 44. — Leitner Fricdr,, Die Seldst» losteuberechnung indusliiellcr Betriebe, X 3 60. — Groth, Dr. H., Zur Dhnamit des Himmels, K 3 60. — Rühl A., Neuere Bestrcbuussen im Lotomonvban, li 2'88, Behaghel O., («eschichie der deutschen Sprache, X480. — Minor. Dr. I.. Neuhochdeutsche Metrik, !< 12. — Ge> scher Kl,, Die uüylichen Weinbergiusclien, li150. Nein W., Bildende «unst nud Schule, li 1 20, — Weise, Prof. D r. O,, Unsere Mitttelsprache, ihr Werden nnd ihr Wesen, gbd. li 3-12, — Autcnrieih-^acgi, Wörterbuch z» den Home. rischen Gedichten, gbd. lv 4 3^. — Schmidt Erich, Charal» teristilen, I.Reihe k 9 0. — Garcke, Dr, A., Illustnerle Flora von Deutschland, gbd, lv 6, — way er, Dr. it',. Der Wald. bau, gbd lv 16 80. - Eckstein, Dr, W,. Die Technik des Forstschuhes gegen Tiere, gbd. K 5 40. — Eckstein il.. Forstliche Zoologie, lv 24, Vorrätig in der Buchhandlung Ig, v. Kl einmal) r k Fed, Bam berg in Laibach, .Nongrrßplatz 2. Angckontmcne Frcnldc. 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Klagenfurt. — Engelsberger, Kfm., Gurlfeld. — Mezelliaue, Camian, Colautti, Nflte., Udine. Rieh. Kfm,, Berlin. — Weiß, Kfm., Prag. — Beck, Keller, Kflte.. Pilsen. Verstorbene. Am 8. Juli. Franz Notlovscl, pens. Strafhaus«Ober-anfseher, 64 I., Karlstädterstraße 11, Herzschlag. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehiihe 306'2 .,.. Mittl. Luftdruck 736'0n»». __Z^^Z°_______^ ^T^'UT'C 737"3"L4"8^SD7^W^I^?^tm^------- ^ 9 » Ab. 737 9 j 19'5! O. schwach heiter ^ ____ 7U, F. !"739 9 14 8 NO, schwach » 9. 2 » N. 738 5 2tt 7 SO, mäßig » 0 0 9 . Ab. ! 738 7! 22-1 SO. schwach_________ 10,j 7 U. F. > 7390, 15 2, windstill j » ! 0 0 Das Taqesmittel der Temperatur vom Samstag 20-2°, vom Sonntag 21 2', Normale 19 5°, bezw, 19 6°. Verantwortlicher Nedalteur: Anton F u n t e l. Beilage. Unserem heutigen Blatte (Gesamtaufläge) liegt ein Prospekt der Franzeusbader Ulliioii-Quelle „Natalie's Medizinalwasser und diätetisches Tafelgetränk, ersten Ranges, dessen Vorzüge weltberühmt sind, bei, worauf wir die P. T. Leser unseres Blattes besonders aufmerksam machen. (2862) lluiipldepot bei Mieliael Kastner in Ijailutcli. Oepöt der k. u. k. Generalstabs-Kartsn. aftafeftat) 1: 75.000. ^Srcig per. SBIatt 1 K in 5Lajc&enformat auf ücimucmb gespannt 1 K 60 h. 3i. i StfrinmaQr & gri. §mk\$ Surtjlpiiliini) in ^atbad). litt WirtsWra (ältere Frau, perfekte Köchin) wird für einen grösseren Gutsbesitz in Oberkrain Adresse in der Administration d. Zeitung. Ein Fräulein, das die italienische, slovenischo, deutsche und ungarische Korrespondenz beherrscht, das die Handelsschule absolviert hat und bereits vier Jahre praktisch tätig war, sucht entsprechenden Posten. Anträge unk-r (J. C. postl.-igernd erboten. (2885) 3 — 1 Danksagung. Für die große Anteilnahme beim Hinscheiden uud beim Gange zur leftten Ruhestätte nnseres lieben, teuren Galten, bezw. Binders, Schwagers nnd Oulels, des Herrn Franz Marolt sowie für die prachtvollen Kranzspenden sagen wir allen auf diesem Wege innigst Danl. (2894) Laibach am 9, Inli 1905. Die ticftrauerudcn Hinterbliebenen. (2874) __......Firm. 820 Zadr. UI. 162/4 ~ Kazglas. ^VpisalOsejevzadruzne„lregistru Hranilnica in posojilnica „Uciteli »kega konvikta" v Ljubljani, r/S\ zadl'««a z omejenim jamstvoni ü* jo iz naèeUtva izstopil Stcf*n Pri- uc^iM ' V^0|iÜ je J)a Anton LikoZar, Uè.te ,-voditelj v Ljubljani. nanf lf \nik Jü »edaj' Ivan Bernot, ^rnestmknaèelnikapajHkobDimnik: Ljubljana, 6. julija 1905. (2850) I'irm. 114/5 Ocn. 1—122/4. Kundnlllchllng. Eingetragen wurde bei der bestehenden Genossenschaftsfirnia: ttranilnica in no8njilnica v ll^agi, auf Grund des Genemlucrsmmulungs-PrntukDlles vom 2. April IW5: l.) die ^intraguul^ der Statutenänderung in den 88 > und 14, wornach insbesondere im c!l ^^ ^'""" '" deutscher nnd slovc-Nlsclier Sprache ki'mftighin zu lauten hat: '^Par- und Vurschußtasse in Suchen, registrierte Genossenschaft mit unbeschränkter Haftnng» — «Ill-iinilm^ in ^O»uii1-nicu, v i^iÄ^i, rl>^. 2lic^ru^u, 2 noom«-.j«no z.uvc^», 2.) die Löschuug der ausgeschiedenen Voi'staudsmitglieder Herren Tumaz Zabukovec nud Peter Modic uud die Eiutraguug der ucugewähltcn Vor-staudsmitglidder Herren Karl Puspischil aus Mittergras Nr. Itt llud Frauz Lipowitz aus Obergas Nr. 4, A.) die Aumerkuug der Wahl des bereits registriertcu Vorstandsmitgliedes Josef Iescheluit ans Suchen Nr. ^i zum Obmauu. > K. k. Kreisger,cht Nudulfswcrt, Abteilung ^, am '^. Juli 1905. (2873) I'irm. 822 "^.^11.^07/14^ Löschung einer Firma. ! Gelöscht wurde iiu Register fnr Ein« zelsirmen: Iauerburg, (Obcrkrain), ^tef^ Podpac, Gcmischtwareuliaudlllng. Infolge Konlnrsewsfimng und Auf-lassuug des Gewerbebetriebes. — Laib ach, am 5. VII. 1905, Laibacher Zeitung Nr. 155. 1408 10. Juli 1095. Kurse an der Wiener Börse vom 8. Juli 1995. N^ dem MMe« Kurm««« 3>lli pr. ss.4-^ 100-3U >«0 50 ,,«ot,5ebr,-«l»g,pr,K.4'2«/n U>^l Uo^.il i,> ,, ,, April,-Ol«.pr, K,4'2<"„ !00 95 101 1k »854er Ltaat«lose 250 fi. 3-2"/« —'— — — 18«0er „ 500 fi, 4°/« 15'/'— IK9-— 1860er ,, 10« fi. 4°/„ 191- 1N3- — 1864er „ 10« st. . . 2»« 50 2Ü550 dto, ,, 50 fl. . . 2U3 50 295-i>0 Dom.'Psaudbr. l» 120 fl. 5° u . 203-85 5,95 K5 Staateschuld der im Kelchs- ra!e vertretenen Künigreich» und Länder. Oesterr. Ooldrente, stfr.. 100 ft., per nasse.....4°/„ i> 9-35 11» 55 bto. Nente inKruueuwähr., stfr., per Kasse.....4°/» 100 45 I00'«5 oto. dto. dto. per Ultimo . 4"/„ 100-40 100-L0 l3esterr.Inveftitlone-Nente.stsr., per Kasse .... 8'/,°/° 92 80 93-— Elseubahn.Staatsschuld« Uerschrelbuugen. Ellsabethbahi, In G,, steuerfrei, zu lü).0!,a Kronen . . 4"/„ 118 75 119-75 Franz Josef «ahn in Silber (bill, St.) . . , , 5>/<°/° <28'2» 129 2» Nudolsölial,« in Kronenwähr, steuerfrei (div. Lt.). . 4°/„ 100 9» »01-90 Vorarlbcrgbahn in K'ronenwähr. ftelierf«., 400 »fronen , 4°/« 10040 »01-40 gn 3»aa<öschuldt>crschrt..Altitu. Elisadcthbalm 2uu fl, NM, 5'/<"/° vo» 200 st.......4SU- 501'— bt°, Linz-Vnbw, 200 fl. ö, W. V. 5>/<°/„........458 — 481'— dto. Salzb.-Tir. 200 fl. ». W. S. 5°/».........439 — 443 50 b. Karl.Ludw.-V. 200 fl, KM. ^Vl, von »00 fl......-'— —-— «elb I ware Vom Ltaalt zn, ^n!,ln«n übernommene Eiscnb..Pr (biv. St.) Silb. 4°/« . . . 10O-?U 101"?<1 Ztaalsschuld der Zander der ungarischen Krun». 4°/o un«. Goldrente per Kasse , 117-10 11?-3.> dtu. bto. per Ultimo .... 11?>— 11?ü0 4"/„ dto, Nente in Nruncnwähr., steuerfrei, per Kasse . , . s«<95 9715 4"/„ dto. dto, d!o. per Ultimo . 88-95 8? 15 Ung, Lt,-Eis.Anl, Gold 100 fl. —>— —-— dto. dto. Silber lN0 fl. . . . —>— — — dt«. Staat« Oblig, (Ung. Ostb. v. I, 1«7K....... — — — — dto, Schanlregcil-Abltts.'Oblin. —-- —-- bto. Pram. «. ll 1N0 fl. — 20« l( 2>«-?5 !iL0-?ü dto, dto, a 50fl.^lUUli 216 25li18»f> Theiß Reg.°Lofl 4"/^ . . . , ii>6- 168 - 4"/„ ungar. Grundentl.^Oblig, 8K?<1 »7 n^> 4"/„ Iroat, und slauon. detto 97 5" ««-5«> Andere össenll. Kniehen. 5°/nTonau-Nl'N.-«»leihe I«?8 . 10«25 1«?'2ü slnleln'n der Ltabt Gürz . . —-— —-- Anlrhen der Tladt Wien . , , 10» 7ü 1N4 ?-, dto, dto. (S'lberub.Guld) 1L1 «0 ,2ijt«> dto. dto. (18»4). . . . 9ü'»<> 10» 30 dto. dto. (1«»8). , , . 1<>"'»,5 101 l!5 V«isebau-Ai»ehen, uerlosb. 5«/« i>8-6'< 100 «0 4°/„ Nrainer Landes Anlehen , --— Geld Ware Pfandbrief« »tt. Vodlr. allg, oN,lu50ss.verl.4"/o A'75 lOU-75 N. »sterr,La»de«Hyp.Mnst,4"/,iähr. verl. 4°/„......... I00-8» 10, /'5 dto. dto. 5Njahr. verl. 4"/„ 101-30102 3n Eparlasse, I.öst.. «0I,, verl,4"/« 101 45 102 4ü EisenbnIiN'Priorit»l»» Vbliglltionen. sserdinaud^lorbbahn Em, 1886 Is>0'9U IN1N0 Oesterr, Nordwestbahn . . . 1W 7,»^n«-?(, Ktlllltsbah»....... 424L5 4!?8 8.'> Lüdbah!i k3"/n verz.Iä>m,«Iull «,7 75 Zi» 75 dto. ll5"/„...... 12« - 127- UlM-galiz, Vahn..... 112— l13 - 4"/„ Unlertlüiner Vahue» , . — — --— Diverse Los» Her Etück). Verzinöllchc «se. 3°/n Bobeulredit-Lose Vn>, 1880 -,0k - 312 - ܰ/„ ,, ,. Em, 1««9 !w» - 31» 70 4"/« Donau-Dampfsch, 100 fl. . —'— —-— 5"/u Dunau-Ne«ul.-Lose . . . 271— 277- Unverzinsliche Uose. Audav,-Äasilim (Dombau) 5 fl. ?b-«o 2N50 Kreditlose 100 j!...... 478 — 485- C!nru-Losr 40 fl. KM, , . . Il,» — 1i,5 - Ofeuer Lose 40 fl..... 1«8 — 178- Palffy'Loie 40 fl. KM, , . i?^-.-!,8K-Notcnllreu^, Oest. Ge!,, v, »0 sl. 55-—! 5,« - ,, ,, ung. „ ,, 5sl, 85^,1 8K 5<' Nndolf Lole 10 sl.....64— 88 — Salm Lose 40 fl...... 212 — 216 — Tt'Genois-Losr 40 fl, . . . — - —-- Wiener Comm.-Lole v. I. 1874 53?-— 543 bn Vl'wmstsch. d. 3"/„ Pr,-Schuldv. d, Bodenlrrditnnst,, Em. 1889 103 — 111 50 Laibacker Lo!?......— — «eld ware Uttien. Zrannportunter« neliniungen. ÜlllssissTspl. . 500 sl. . . 2290- 22»^ Vau u. Betriebs Ges. für städt, Etraheub, i» Wien lit, ^ , — — —-— dto, bw, dto, lit, U , .-— - -- Bühm. Norbbahn 15» fl, . . 3«6-—868 - Uufchtichrader Eis. 500fl,KM, 29M »0l 5 dto, btu, 1^9L-Dunau-Dllmpfschiffahr!«' Gesell. Orsterr., 500 fl KM. , . . ,„1u- 1017. Dux«Vodenbllcher E.-V, 400 ll bi4 — k,» ^ Ferdinand« Ä.'ordb, lN0»fl. KM. 5»10- b85« Lemb.-C^lnmu-Illssü-Eisent!.' Gesellschaft Ä><> sl. T. . . , .^<,-—5«°> — Llu»d, O>st,, Tries«, 5W f>, KM. 732 - ?3f> Oesterr. Nurbweftdahn 2«'0 sl, S, 435-5» <3« !»> dto. dto, (lit, U) 2»(! fl, s. 45« 75 453 ?b Pra« Dn^elEisenb. 100 fl. abgst, L19 — !22<> ?< Stantileisenbahn 200 fl. T, . . «7« ?!,^?Z ?.>> Südbahn 200 sl, C..... 85 7»! ^6 ?< Siidnordd, Verb-B. 200 fl. KM. 4i3-!i5!4l4 Tramiual, Ges., NeneWr,, Priu' ritatö-Altien 100 fl, . , , 19 —.! 2» - Unn.-galiz, Eisenb. 200fl. Silber 4»i,',0 41»-.-,» Una..Wesil,.(«aab GraMM.S. 402 5',i^404 - Wiener Lokalbahnen Alt,Gef. . izg-—130 — sanken. Annlo-Oest. Vanl 120 fl. , . 3>i? 75 3ü»-?5 Vaxluerein, Wiener, 2l>0 fl, ,-------—-- Uodir.'Anst, Oest,, 200 fl, Z. . 1^23' 102/- Krdt,«Anst, f, Hand, u, G. 1«0fl. ------- --- dto, btu, per Ultimo , . «57 35 N58 25 Krebitbans, Allss. una.,2N0fl. . 777-» 7?,-»- Drln'sitenlmnl, All,,,, 20<>fl, , 47«—^47« _ ,, Nalienv,, Wiener 200 fl, 442 — 445 — Hlwothelb., Oest.,200fl.ü()"/o!z, ^99 - 3»u-— ,z,e,d Watt Lcinderbanl, Oest., 200 fl. . , —— — ^ 0esten-, unnar. Äanl. 60» fl. , ««»« 1«4> Unionbanl 2UU fl..... 539 '.0 54U»" VersehlSbanl. Äll„, «40 fl, . . 'bü' - »>»^ Induslrie.zjnter« n«hmung»n. Vaunrs., «lN«. «st,. 100 fl. . , l»6" lö«" Esstibier Eise,,- und Lt»hl°Ind. in Wie» 100 fl..... —' - " " Oisenbaliiüb.Leihll,Erste, 100fl, 199-- L^" ,,Ell!lmül,l". Vnpierf. », V-G, 13? 5 - i»s" Lirstn^er Aranerei 100 fl, , . 298- >l«'^ WiKttaii Gliellsch., Oest,-alpine, t,26 «t> 5»'/'»' Prater Eisen,Ind. Wps, 200 si, LU57 2sis^ Salnolarj, Nteinlohlrn 10» fl, 5^2 - f,«»^ ,,TchlonImichI", Papierf, 200 fl, »05- «l«-" ,,Stel,rerm,", Pcipierf, u. N, w, 428 — 45> ^ Trilailer Ko!,lc!»>i,-Ge!ell. 7» fl, 2?t>—^?«»' Waffe»!. G,,Oest,inWien.1»0fl. 5«u - z«4-^ Waggon-Leihanst., Mg. in Vest. 400 «,....... 535 — 60>" WienerVaugefellschaft 100fl. . >»«15Ni«2^ Wienerberaer Nlegel-Altlen.Gel, ^63 — 8S«'^ Nrnlsen. Kurze S chten, Amsterdam , . , . 19N 10^»'A Deutsche 'Zinye...... 117 42 ,17^ London ..... 24»35-^oli Paris , ...... 95 «ü 3b'' Si. Pctereburn...... —. - ^'- Dlllulen. ! Dulaten........ 11 !<4 U^ 20Franfen-vtülle..... 19-1» 1»'" Deutsche Neichsbanlnoten . . 11? 40 ,1?^ Italienische Äanlnnten . , . 95-dt/ 3»^ Nubel-Noten . ... U'53^ ü»» 1231».- -va-Dad. "V«rJca.-u.:f vou «tttul«->ut lMim«li>rl<-r»«i», k'rlorllittwii, Aktlvii, Lioaeii e(v., 1><-vIm«u unil Valuten. (IB) Lob-Versloherung. mMm Cm WM.s*y&>wr B«.alc- -u.33.dL Tx7-ecla.slez-O-escla.Sfft I.hII»«<-Ii. SpItaleuKMe. Privat-Depots (Safe-Depoaita) M3xt®r slgr«M.©m Vsr|ach.l'as8 èl*=>x PartsJ-Verzlniung von Hr-Elnlajan Im Konto-Korrent- uni auf fllri-Konto.