Lmlwchrr WochrMM, Organ der Verfasfungspartei in krain. Ar. 183 Abonnementr-Bedingnisse: Ganzjährig: Fllr Laibach fl. 4.— Mit Post fl. S.— Halbjährig: ... 2.— . . , 2.50 vierteljährig: . . . 1.— . . . 1.25 Fllr Zustellung in'r Haus: Bierteljiihrig 10 kr. Samstag, de» 9. Februar. Inserti onS - Preise: Einspaltige P-ttt-Zeile 4 kr., b-i Wiederholungen 3 kr. — Anzeigen bis S Zeilen 20 !r. R edoction,AL »linistrationu.Ex Petition: Herrengasse dir. IZ 1884. list. Wie wir bereits miltheilten. hat sich die von dem jüngst ausgetauchten „Slovan" gebrachte Nach-richt über die slovenische Verballhornung der „Lai-bacher Zeitung" als unwahr herausgesteltt. Dieses Blatt welches bei dessen ehrenvoll deutscher Vergangenheit ein solches Schicksal in der That nicht dxrdient hätte, wird also auch weiterhin in deutschen Zettern erscheinen, zu welchen allerdings die ihm borgeschriebene slovenisch-nationaleTendenz lr„d die ofsiciösen Auslassungen seiner Redacteure in auffallendem Gegensätze stehen. Aber eine andere Gattung slovenischeu Regierungsorganes soll im Werden begriffen sein. Hach Mittheilung des „Slov. Narod" wird nämlich eine neue halbamtliche, in slovcnischer Sprache hcraus-geaebene Zeitung erscheinen, welche -l/judh-inslo 1^« heißen und mit allen Symptomen hochosfi-rieller Vaterschaft ins Leben treten soll, Beweis dessen, daß man sich angeblich sogar dm Luxus vergönnt, einen k. k. Gvmnasialprofefsor. der vom Staate für etwas ganz Anderes bezahlt wird, auf Urlaub zu nehmen und ihm die Redaktion des neu Zu gründenden „I^udljanslci list« zu übertragen. ^8 ist nicht zu leugnen, daß diese neue journalistische Erscheinung einiges Interesse zu erregen geeignet *däre, sowohl ivas die sachlichen und persönlichen Feuilleton. Die Kunftzustände Krams in den vorigen Jahrhunderten. v. Wie die Domkirche so ersteht um dieselbe Zeit die durch ein Erdbeben stark beschädigte Jesuiten-Eische von St. Jakob mit dem Zubaue der Fran-iitzkuskapelle und den meisterhaften, theils von dem ^reits genannten Francesco Robba, theils von Ja-Contierus aus Padua herrührenden prachtvollen Marmorsculpturcn. Im Jahre 1700 lassen Konrav Freiherr von ^Ussenstein und seine Gemahlin auS der Brandstätte früheren die jetzige Franziskanerkirche im jonisch-vrinthischen Style neu erbauen. Hier hat der Bild-^Uer Philipp Giorgio den prächtigen Hochaltar Geißelt. Am 26. Juli 1718 wird der Grundstein zu vom Laibacher Handelsmanne Jakob von Schel-^burg und seiner Gemahlin mit bedeutendem Geld-^fwaude gestifteten Ursulinerkirche gelegt und wird vom Jahre 1726 bis 1 730 dauernde Neubau Norstadtpfarrkirche St. Peter — einer der Zünften Kirchen Krains — durchgeführt. In allen diesen Kirchen prangen noch jetzt die ^»Neist von der Hand der Krainer Maler Valentin Ursachen und Zwecke dieser Gründung, als was die redactionellen Verhältnisse desselben betrifft. Im Allgemeinen dürfte die Gründung dieses flovcnisch-osfieiösen Blattes auf jenes, sich allenthalben immer deutlicher wahrnehmbar machende Regierungs-princip zurückzuführen sein, nach welchem jeder selbstständigen Regung der Bevölkerung entgcgengewirkt werden muß, damit der autoritativen Omnipotenz der Regicrungsgewnlt von keiner Seite Abbruch geschehe. Die von einem Theile der slovenischm Presse vertretenen politischen Anschauungen, wenn sie auch gewiß nicht freisinniger Natur waren, mochten doch durch die Entschiedenheit, ja Heftigkeit ihrer Vertretung die Einsetzung einer Regierungs-bremse provoeirt haben, welcher namentlich Heir Baron Winkler nicht entrathen zu können glaubte, da er sich wohl dessen bewußt gewesen sein mag, daß gerade seine Wirksamkeit in Krain am meisten dazu beigetragen hat, die nationale Ueb^rschwäng-lichkeit befördert und zu maßlosen Ansprüchen ermuthigt zu haben. Die Geister, die er gerufen, wird er nun nicht los, und cs kann wohl nichts Bezeichnenderes geben, als daß man genöthigt ist, auf Staatskosten ein Organ zu gründen, das die Folgen einer verfehlten Regierungspolitik in Krain abschwächen und gewissen nationalen Politikern einen kleinen Dämpfer auffetzcn soll. In diesem Ii8t" dürfte nach Allem, was seither in den von Baron Winkler Menzinger, Johann Potoönik, Franz Jellovschek (Francesco), Andreas Herrlein u. a. m. hcrrühren-den schönen Altarbilder, als deren Perlen Men-zinger's nach Rubens gemalter Kindermord in der Peterskirche, dann desselben Malers heil. Elisabeth in der Deutschen Ritter-Ordenskirche gelten können. Die Sculpturen in diesen Kirchen, theils in Marmor, theils in Holz, — die Reliefschnitzereien an den Kanzeln, Chorstiihlen und Bänken, insbesondere jene prachtvollen Chorstühle in der Kirche zu Ehrengruben, — die intarfirten Kästen in den Sakristeien, die Stukko-Arbeiten an den Plafonds und Wänden, — vieß Alles gibt ein beredtes Zeug-niß von den Fortschritten der Kunst und des guten Geschmackes, so daß man behaupten kann: es sei das 18. Jahrhundert das Zeitalter der Blüthe der Kunst in Krain gewesen. Aus den vier rohen Wänden einer ständischen Reitschule erhebt sich im Jahre 1765 unter der Leitung des Bauinspectors Leopold Wieser von Berg das Theatergebäude. Es machte sich das Bedürsniß geltend, auch die dramatische Kunst zu pflegen. So bescheiden auch der erste Anfang war — man begnügte sich mit acht Decorationen und einigen Versetzstücken — so weist die Schaubühne Laibachs schon im Jahre 1780 den berühmten Librettisten der Mozart'schen „Zauberflöte", Emanuel Schikaneder, als ihren Direktor aus, und wurde aus derselben inspirirlcn Spalten der „Laibacher Zeitung" zu lesen war, die persönliche Politik desselben zur Geltung kommen, deren leitender Gedanke zwar nicht bekannt ist, welche sich jedoch schon seit einiger Zeit in jenem „lustigen Kriege" Luft macht, in welchen Herr von Winkler ncuesteus mit seinem frühereu Leiborgane. dem „Slov. Nar.", gerathen ist. Worin eigentlich der Anlaß zu dieser Spaltung lag, warum Herr Baron Winkler auf einmal als beredter Polemiker gegen jenes nationale Organ auftrat, dessen intimer Freund Herr Andreas Winkler war und dessen Artikel er zu öfteren Malen dem Amtsblatte zum erspiegelnden Beispiele einverleibtc — dicß ist, mindestens nach Außen hin, nicht recht erklärlich. Die Patrone des „Narod" waren es ja, die seinerzeit den neuen krainischen Landespräsidenten, kaum er in Laibach angekommen, in Beschlag nahmen, ordr und rirdi mit ihm als ihrem Freund und Gesinnungsgenossen paradirten, sein Präsidialbureau umlagerten und auf seine Aktionen entscheidenden Einfluß nahmen. Die gesinnungsinnige Interessengemeinschaft dieses Bundes äußerte sich bei jedem Anlasse und erreichte mit der Auflösung des Landtages, den Neuwahlen zu denselben und dem Zusammeniritte der neu gewählten Landesvertretung im Sommer vorigen Jahres ihre schönste Blüthe. von welcher die diversen Ansprachen und gegenseitigen Beweihrauchungeu in den ersten Landtags-sitzungen der letzten Session und der frenetische Jubel die von Jakob Suppan. Schullehrer und Organisten in Stein, componirte Oper „Belin" zur Aufführung gebracht. Wiederholt benützten bei einzelnen feierlichen Anlässen auch Dilettanten aus den angesehensten Familien des Landes diese Bühne, um dort Fest-^ spiele zur Darstellung zu bringen. Unter dem Bürgermeister Jakob Herendler wurde im Jahre 1717 das Rathhaus in seiner gegenwärtigen Gestalt aufgebaut und im Jahre 1733 von dein wiederholt genannten Francesco Robba das meisterhaft ausgeführte 30 Schuh hohe Brunnendenkmal vollendet, an welchem dieser Künstler und sein Gehilfe Rottmann durch 10 Jahre gemeißelt hatten. Robba verfertigte auch die in der Vorhalle des Rathhauses ausgestellte Büste Kaiser Karl's VI. Für diese Arbeiten erhielt er 5267 Gulden und das Bürgerrecht. Auf den Schlössern des Adels, insbesondere auf jenen der Grasen Lamberg, Auersperg, Eo-benzel u. a. m. beleben sich die Wände der Hallen und Säle mit Bilderschmuck jeder Art, gemalt theils von heimischen, theils von fremden, zu diesem Zwecke eigens in's Land gerufenen Künstlern. Bezüglich der Letzteren füllt die Thatsache auf, daß sie gewisse Darstellungen mit besonderer Vorliebe wählten, wie^ zum Beispiel jene der unter dem Namen roinrwa bekannten Tochter, welche ihren zum gertode verurtheilten Vater (Cimon von der nationalen Blätter über die Freihcrrwerdnng des LandeSpräsidcntcn Zcugniß gaben. — Und was hat sich wohl seitdem geändert? Habe» etwa die Slo-venen ein neues politisches Programm ausgestellt ? hat die Regierung ihre Farbe geändert? oder welche Umstände sonst cntsremdeten den LandcSpräsidcntcn einem Theile seiner bisherigen Freunde? „I^judh'airski würde darauf die Antwort geben, er würde jene neuen Gesichtspunkte zu entwickeln haben, welche die Regierung in Krain. beziehungsweise den Träger der RegierungSgelvalt zur selbstständigen journalistischen Wirksamkeit gedrängt haben. So viel ist übrigens unter allen Umständen gewiß: das neue Blatt wird dem Slovcncnthumc gewidmet sein, das zu verherrlichen es jedenfalls auch bestimmt ist, die Deutschen werden ihm also keine größere Aufmerksamkeit widmen, keine andere Bedeutung bcimesscn, als allen sonstigen nationalen Curiositäten. Auf slovc-nischcm Boden dürfte eS aber zu lebhaften kontroversen kommen, indem ^udhanslci list" hauptsächlich dazu bestimmt sein soll, dem unbotmäßigen „Slov. Nar." den Bodcn zu entziehen und seinem Einflüsse auf die Bevölkerung entgegen zu wirken. WaS die Personalverhältnisse deS neuen Blattes betrifft, so dürste der Hauptmitarbeiter dieser slovc-nifchen Abendpoft Baron Winkler selbst sein-, man mag sich also auf ausgiebige Polemiken gefaßt machen. Die Gleichberechtigung erheischt jes in der That, daß gegen die Slovenen slovenisch, gegen die Deutschen deutsch polemisirt werde, welch' Letzteres nach wie vor mit ungrfchwächten Fonds die „Lai-bachcr Zeitung" besorgen dürfte. Im Uebiigen ist angeblich Professor Schutte berufen, den list« zu rcdigiren. Der Mann ist nicht nur halb-, sondern ganz'amtlich genug, um diesen Posten gut auszufüllen, und der Lehranstalt, welcher er ohnehin nur mehr formell angehörte, wird cs nicht zum Schaden gereichen, wenn Professoren, deren wahres Element die politische Wühlarbeit ist. aus dem bedenklichen un-mitttelbaren Verbände der Schuljugend gesetzt werden. Wie sich Herr Schutte, diese bisher oppositionell ange-legte Natur, mit seiner neuen Ausgabe, politisch klug zu sein, Versöhnnngsmeicrei zu treihen und den jeweiligen Regierungsströmungen zu folgen, abfinden wird, ist seine Sache-, vorläufig scheint er einmal mit Leib und Seele ein Officiofns geworden zu sein. Ist er plötzlich von den außerordentlichen Vorzügen der Regierungspolitik überzeugt worden oder im- ihrer Brust im Kerker heimlich nährt, ein Bild, das in den meisten Schlössern anzutreffen ist. Von den in Krain lebenden Malern jener Zeit werden nebst den bereits früher Erwähnten noch genannt: N. Almanach als Porträtmaler, der in der Familie Erberg seinen Mäcenas fand; — Philipp Wergant als Historienmaler, der seinen Namen mit glagolitischen Lettern auf seine Bilder zeichnete; — Lorenz Jantscha aus Zabrernik, ein trefflicher und auch in weiteren Kreisen bekannter Landschaftsmaler; — Petrus Besley; — Johann Sigismund von Brekerseld, Thier- und besonders Vögelmaler, Karl Ermel, Pfarrer zu Arch; — Theresia Freiin von Flachenseld als Miniaturmalerin; — Franz, ein Karthäuser zu Freudenthal, der die Malerei in Rom studirte; — N. Frohmiller und Sigismund Graf Gallenberg, beide gute Maler in Pastellfarbe; — Georg Adam Freiherr von Grimbschitz. Historienmaler; — Josef Kastelliz aus Weichselburg, der ein Altarbild für die Franziskaner in Neustadt! malte; — Johann Koch, Stadtrichter in Neustadt!, der für die dortige Kirche, dann für die Filiale zu Weinhof Altarbilder matte; — die Brüder Leopold und Valentin (?) Leyer au« Krainburg, von welchen in den Kirchen Oberkrains noch viele Altarblätter anzutreffen sind; — Franz Serafin Schön, ein Franziskanerlaie; — Nicolo Solon, von welchem wnirt ihm die Stabilität der Acra Winkler in .irain oder verfolgt er irgend ein besonderes Ziel — darüber wird vielleicht die Zukunft Aufklärung iringcn. WaS die Deutschen von dem neuen Blatte zu erwarten haben, läßt sich wohl mit einem Worte auSdrücken: Nichts! Denn ungeachtet aller schönen Worte und Beschwichtigungsphrascn, die seit einiger Zeit manchmal im Amtsblatt zu lesen sind, bleibt in Krain Alles beim Alten, nur wird lustig weiter verslovenisirt. Das neue Blatt, Baron Winkler und Professor Schutte aber werden redlich bemüht sein, dieß auch fürderhin nach besten Kräften zu besorge u politische Wochenübersicht. Die „Wiener Zeitung" brachte am 31 v. M. zwei Verordnungen deS Gefammt-Ministeriums vom 30. v. M. Durch erstere werden aus Grund des Gesetzes vom 5. Mai 1869 sür )i: Gcrichtssprengel Wien. Korncuburg und Wiener-Neustadt Ausnahmsverfügungen getroffen, welche sich gleichzeitig aus verdächtige Briefe und gefährliche Druckschriften erstrecken; — die zweite Verordnung stellt die Functionen der Geschwornen-gerichte sür die GerichtSsprengel Wien und Korncuburg ein. Die Regierung sah sich nach gegebener kurzer Motivirung zur Erlassung dieser AuSnahmS-Verfügungen verpflichtet in Folge der notorisch im Verlause der letzten Zeit in Wien und Umgebung vorgekommencn verbrecherischen Vorfälle und mit Rücksicht auf die immer steigenden Gefahren der auf den Umsturz dcr staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung gerichteten, insbesondere in den Gerichts-sprengeln Wien, Korneuburg und Wiener-Neustadt hervortrctendcn Umtriebe, zu deren Bekämpfung die dcr NcgicrungS- und Vollzugsgcwalt zu Gebote stehenden ordentlichen Mittel nicht mehr ausreichen. Der „Pester Lloyd" beklagt auf das Entschiedenste das Abstimmungs-Resultat in dcr Staats-sprachenfrage und schließt seinen Artikel mit folgendem Passus: „Wir wollen keinen Augenblick verschweigen, daß wir mit allen unseren Sympathien auf der Seite der Verfafsungspartci standen. Denn hier handelt eS sich nicht um den Streit zwischen Partei und Partei, dcr uns sonst ziemlich gleich-giltig läßt, und in lctztcr Auslösung auch nicht um die Superiorität dieses oder jenes nationalen Prineips. das Altarbild St. Johannis in der Filiale zu Katzendorf (Maökovc) herrührt; — Zebey Josef, welcher in der Kapelle zu Stadtberg die Lebensgeschichte des heil. Isidor bildlich darstellte; — endlich Anton Zeit, Onkel und Neffe. Aber nicht nur die Malerei stand damals in Krain in voller Blüthe, sondern auch andere Künste. So zeigen die vielen aus dem 17. und 18. Jahrhunderte herrührenden, gut und scharf geschnittenen Sigille, daß die Kunst, in Stein und Metall zu graviren, damals Hierlands nicht zurückgeblieben ist. Die Stände Krains besoldeten einen eigenen Sigill-schneider und wird insbesondere Cyriacus Schütter benannt, der sich als solcher vor anderen hervor-gethan. Die Arbeiten des im Jahre 1710 zu Neustadt! als Sohn eines dortigen Büchsenmachers geborenen Franz Andreas Schega erfreuten sich eines über die Grenzen Oesterreichs gehenden ausgezeichneten Rufes, so daß dieser Künstler zum baierischen Hofmedailleur ernannt wurde und nach München zog, woselbst er, nachdem er erblindete, im Jahre 1787 verstarb. Sein Nachfolger Rotter erwarb sich gleichfalls einen besonders guten Ruf, sowie auch Schega's Bruder ein weit berühmter Büchsenmacher war. Auch aus den Nachbarprovinzen kamen mehrfach ehrende Aufträge für die Künstler Krains. So malte Menzinger mehrere Altarblätter für Croatien wofür wir uns in österreichischen Dingen auch nich! sonderlich echaufsiren würden, sondern um den Gedanken berechtigter und nothwcndiger Staatseinheit gegenüber dcr Atomistrung Oesterreichs. Nie sind die eigentlichen Ziele und Absichten dcr czechifch polnischen Coalition deutlicher in die Erscheinung getreten, als in dieser Debatte. Nur die Tendenz, die auf die Parcellirirng Oesterreichs hinarbcitcl, konnte sich wider die Sanctionirung der deutsche» Sprache als Staatssprache sträuben. Wenn dil Czechcn und Polcn nicht nur die Berechtigung, sondern auch die Nothwendigkcit eineS vermittelnden Idioms in dem wüsten Sprachcngemcnge ancr-kcnncn. und mcnn sic weiter rückhaltSloS zugaben, daß keine andere Sprache als die deutsche gccigncl sein könne, diesen Beruf zu erfüllen — warum haben sie gleichwohl ans aller Kraft gcgcn dic gcfch lichc Begründung dicfcr Thatfachc gckämpft? Di! Antwort liegt nahe genug. Sie haben gcgcn dil Staatssprache Front gemacht, weil sie den Staa! nicht wollen. Sic haben erkannt, daß in de« Princip der Staatssprache zugleich daS Princip d« StaatScinhcit auSgcdrückt ist. und sie wollten keine» Wall aufgerichtet wissen, der Oesterreich gegen dil föderalistische Zerklüftung fchützcn sollte." DaS Abgeordnetenhaus ist über den Antrag deS Abgeordneten Dr. Herbst, betreffend dic Auf hcbnng dcr für Böhmcn und Mähren ci-lafsenen Sprachen Verordnung, mit l7ö gcgcn 161 Stimmen zur Tagesordnung übel-gegangen. Dr. Herbst wandte sich inSbcfondeil scharf gcgcn dcn Ministcr PraLak und lcgtc haup!-sächlich dar, daß dic Beunruhigung unter dc» Deutschen in Böhmcn dcrart wachse, daß dic ci»' flußrcichcn Führcr Allcs aufbicten müssen, ui» Mäßigung herbeizuführen. Hcrbst führte fcrncr aus. das dic Sprachcnzwangs-Vcrordnuiig für Böhmen jcB sür Steiermark widerspreche, daß mindestens M von beiden illegal sein müsse. Er fei aber dki Ansicht, daß beide illegal fcicn. Ncdnö schloß untcr stürmischem Bcifallc mit dcn Worte« „Dic Deutschen Böhmens sind dem Stamme naä Dculschc, dcm Vatcrlande nach Oestcrrcicher un> wollen nichts Anderes werden." Die Stimmung in Deutschland über d» derzeitige Regime in Oesterreich charal terisirt daS „Berliner Tagblatt" in nachstehende Zeilcn: „Wer während deS deutsch-französisch! ___________ und Steiermark, Leopold Leyer 1716 das Hochalti» bild Mariä Verkündigung für die Pfarrkirche j Fraßlau in Steiermark, Andreas Herrlein d» Altarbild — sterbende Josef — 1780 für V Kirche zu Bre^ce in Steiermark und Philipp W gant >764 das Altarblatt heil. Nicolaus für d Pfarrkirche zu Sachsenfeld bei Cilli u. s. m. Die Kunstschreiner fanden ein reiches Feld ih>' Thätigkeit an den Truhen, Pultkästen und Schr« ken, von denen sich noch viele im Lande erhol« haben, so wie an der Austäfelung von Wänden ^ Plafonds. Einer von diesen hat sich noch bis ^ wenigen Jahren in seiner ganzen ursprünglich Schönheit in einem Privathause zu Krainburg ^ halten. Für die Kunstfertigkeit unserer UrgroßnB geben Zeugniß die schönen Stickereien mit M Silber- und Seidenfäden, die sich hie und da^ halten haben, und boten die eigenthümlichen Hauben mit dcm handbreiten, on relisk in Gold! stickten Stirnbande vielfach Anlast zu geschmackvoll Kunstarbeiten. So war das 18. Jahrhundert der Kunst allen Gebieten ihres vielgestaltigen Wirkens gM und förderlich. Bishin konnte man auf dem Kunstgebiete eine Doppelströmung unterscheiden: die italien» und die deutsche. Krain als Nachbarland Jtab Kriege- und kurz nach demselben in Oesterreich gelebt hat. der hat cs zur Genüge erfahren, daß Deutschland nie und nimmermehr auf dir Sympathien der Slaven innerhalb der habsburgischen Monarchie rechnen darf, daß cs dagegen in den dortigen Deutschen bewährte und zuverlässige Freunde besitzt. Ein slavisches Oesterreich — und darauf zielt das heutige Regime in Wien ab — heißt nichts Anderes als: der Todfeind an unserer Grenze. So muß es — abgesehen von allen sonstigen Gefühlen für die bedrängten Stammesbrüder — als ein bedenkliches Wagestück empfunden werden, wenn hier von maßgebendster Stelle der Slavisirung Oesterreichs in offenkundigster Weise Vorschub geleistet wird." Die seitens des Handelsministeriums projeelirten Eisenbahn-Betriebs-Direetionen sollen ihren Sitz in Wien, Lemberg, Prag und Triest erhalten. Jeder dieser Direktionen wären wieder Mehrere Obcrbahnbetriebsämter und Unterämter unterstellt -, sie selbst jedoch hätten unter einer im Kandclsministcrium zu errichtenden Generaldirectivn der österreichischen Staatseisenbahnen zu stehen, und es wird behauptet, daß dieser Generaldirectivn alle technischen, commerzicllen, taris- und verkchrspoli-tischen Entscheidungen und Anordnungen überlassen werden sollen. Zur in Aussicht stehenden Reform des ungarische n Oberhauses bemerkt ein un-«arisches Blatt: „Ein Oberhaus, in dem Fremde erscheinen und stimmen können, dessen Mitglieder nicht bekannt, zu dessen Mitgliedschaft man durch -je Geburt oder durch die Ernennung zum Ober-aespan gualificirt wird, ein solches Oberhaus kann länger nicht bestehen." Die Frage- „Was ist denn das Pro-nramm des Grafen Ta asse?" bcanlwortet die Berliner „Nat.-Ztg." wie folgt: „Während der Sprachendebatie hat weder er selbst noch ein anderer Minister das Wort ergriffen, und ihr Verhalten bei der Abstimmung konnte nur den Zweck baden, die über diesem Programm herrschende Dämmerung zu erhalten, sich sreie Hand für die Zukunft bewahren. Ein erkennbares Programm hatte einst der Centralist Schmerling, ein eben solches -er jetzt anscheinend im Abwelken begriffene Dualis-ums. welchem der Graf Beuft feinen Namen lieh. Diese beiden Versuche, Oesterreich in eine seste, klar in kirchlicher Beziehung vielfach abhängig von dem Patriarchate von Aguileja, durch seinen Handel in beständigem Verkehre mit Italien, folgte auch auf hem Felde der Kunst einerseits den Einflüssen und Eindrücken der italienischen Vorbilder. Andererseits lebte noch die Erinnerung fort an jene Kunstbezie-kiunq Z" Deutschland und den dortigen Kupferstechern und Formenschnitzern, welche während der Episode der Reformation mit Kram in Verbindung traten. Die Jesuiten versuchten es, diese Strömungen zu vereinen- An der ernsten Ascese der deutschen Kunst zankten die lachenden Blumen- und Fruchtgelände des ewig heiteren Italiens empor. Das Kiud Beider war der Jefuitenstyl. Erst im 18. Jahrhundert und speciell seit der Berufung Qualda's überwog der iippigk, farbenreiche, lebenswarmc Styl Italiens — wahrlich nicht zum Nachtheile der Kunst, und ist diese Schule noch jetzt die vorherrschende in Kram. Damit wären wir an die Schwelle des gegenwärtigen JahrhuuderteS angelangt und wollen nun das Wort den einzelnen Gemälden überlassen, bei deren Vorführung und detaillirter Beschreibung noch Uianches Streiflicht auf den individuelle» Bildungsgang, die Geschmacksrichtung und die Leistungen der einzelnen Maler fallen soll, welche seit dem 16. Jahrhundert und bis zur Gegenwart in Kram geboren oder doch hier gewirkt hab«n. gegliederte Form zu gießen, sind abgethan-, soll man nun etwa darauf vertrauen, daß daS Taaffe'sche Programm, welches in seiner Nndurchsichtigkeit sehr an den geheimnißvollen Kriegsplan Benedek's erinnert, das Heil Ocstcrreichs in seinem Schoß trägt? Das Einzige, was von ihm bekannt geworden, ist, daß es ein „Versöhnungsprogramm" sei; der Augenschein lehrt, daß dieses Wort sür jetzt und unabsehbare Zeit völlig inhaltslos ist, gerade wie das „Neuösterreicherthum" des Grafen Hohenwart. Auf Vertrauen kann die innere Politik des Grafen Taaffe bei den Deutfchösterreichern. welche dir Kosten derselben tragen, somit begreiflicherweise keinen Anspruch machen, und daß die offenkundige Abneigung des Grafen, die Ziele dieser Politik klar zu legen, däs fehlende Vertrauen nicht schaffen kann, liegt, so sollte man meinen, ebenfalls auf der Hand. Die Verhandlung über den Wurmbrand'schen Antrag hätte ihm Gelegenheit geboten, Klarheit zu schaffen; indem er diese Gelegenheit von der Hand wies, hat er den Deutschösterreichern Grund zu der Annahme gegeben, daß ihm an ihrem Vertrauen nichts gelegen ist, oder daß er daran verzweifelt, etwas sagen zu können, was geeignet ist, die Deulschösterreicher zu beruhigen." Der Club der Vereinigten Linken hat die Abgeordneten Graf Wurmbrand, Baron Zfchock, Posch und Löblich auf ihr Ansuchen neuerlich als Clubmitglieder ausgenommen. Der Club der VereinigtenLinken berieth am 6. d. M. über die Frage des Austrittes aus dem Reichsrathe. Der Vorstand schlug eine Resolution vor, welche in Rücksicht auf die politische Lage sich dafür ausspricht, daß der parlamentarische Boden nicht zu verlassen sei. In der Debatte wurde hervorgchoben. cs sei im Hinblick aus den Ausnahmszustand Pflicht der Opposition, jetzt im Parlamente auszuharren. Der Resolution?-antrag des Vorstandes wurde mit 75 gegen 25 Stimmen angenommen. Aus parlamentarischen Kreisen verlautet, daß man die Auflösung des Reichsrathes als gewiß betrachtet; als bezeichnend hiefür wird versichert, daß die Ouarticrmeister der Rechten den ezechifchen Abgeordneten im Vertrauen mitgetheilt haben, keine Wohnung aus länger als bis über den März zu nehmen. Ä u s l a n In höheren politischen Kreisen Petersburgs ist man über den herzlichen Empfang, den Herr von Giers in Wien gefunden, schr befriedigt. „Die Reisen des Letzteren", schreibt man von dort der „Pol. Corr.", „und besonders sein Verkehr mit den österreichisch-ungarischen Staatsmännern werden hier als eine Bürgschaft für den Frieden und die Erhaltung einer herzlichen Entente zwischen den drei benachbarten Kaiserstaatcn, sowie sür die Beseitigung aller Keime zur Zwietracht angesehen, die etwa auf der Balkanhalbinsel sich zu bilden vermöchten." In Kleinrußland soll man dem Plane eines allgemeinen Bauernaufstandes auf die Spur gckommcn fein. Aufgcfnndcnc Papiere enthüllten auch ein Complot. einen Angestellten der kaiserlichen Bäckerei zu bewegen, das für die kaiserliche Familie bestimmte Brot mit Strychnin zu vergiften. Zahlreiche Verhaftungen sind vorgcnommen worden. Die egyp tische Armee wurde von eincr neuen Katastrophe betroffen. Die Besatzung von Sinkat ist vernichtet, Baker Pascha geschlagen, Suakim wird von den Insurgenten angegriffen. Wochen-Chronik. Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth wird dem Vernehmen nach mit der jungen Erzherzogin-Tochter Valerie im Laufe des MonatS März entweder in Corfu oder in Meran eincn sech--wöchentlichen Aufenthalt nehmen. In den nächsten Tagen wird eine kriegsmini-terielle Verordnung erscheinen, betreffend die Ein-icrufung der Ersatz re ferve zur ersten acht-wöchentlichen militärischen Ausbildung Als Schuldiger bei dem großen Postdiebstahl in Budapest wurde ein gewisser Step-iani6 eruirt, ein geborener Croate, der früher Oberlieutenant gewesen ist und zu Weihnachten als Diurnist beim dortigen Postamte in Verwendung stand. „Narodni Listy" erfahren aus Zara, daß dieser Tage mehrere politische Beamte, Croa-ten, strafweise versetzt worden seien, weil sie Aufträge deS Statthalters Jovanovic, die ihren natio-nalen Anschauungen nicht entsprachen, nicht ausführen wollten; Baron Jovanovic befindet sich sorben in Wien. Am 30. v. M. brach in der fünften Morgenstunde im Finanzlandesdirectionsgebäude zu Sarajewo Feuer aus, welches rasch um sich griff und das Amtslocal, sowie ein Privathaus total einäscherte. Die Registratur und die Hauptcassa mit S60.000 fl. Inhalt wurden gerettet. Ein in derselben Reihe befindliches Haus des Civil-Adlatus Baron Nikolics, sowie das Geniechef Gebäude waren gefährdet, doch gelang es der Feuerwehr und dem Militär, den Brand zu localisiren. Am 3. d. M. starb in Wien die weltbekannte Operetten- und Localsängerin Frau Josefine Gallmeyer im 46. Lebensjahre. Die ganze Ortschaft Castello (Tirol) wurde ein Raub der Flammen. 1000 Menschen sind obdachlos. In Paris starb am 3 d. M. der ehemalige Staatsminister Napoleon's III., genannt „Vice-Kaiser", Eugen Rouher. Der ungarische Cultus- und Unterrichtsminister Trefort hat der städtischen Sanitäts-Commission in Budapest die Einführung der Leichen Verbrennung empfohlen. Ein Delegirter des in Rom bestehenden Vereines gegen das Hazard spiel beklagte sich beim Papste über die äußerst traurigen Folgen der Hazardspiele. Der Papst erwiderte: „Angesichts so vieler betrübenden Vorfälle können wir diese gefährlichen Hazardspiele nur beklagen, welche die Ursache so häufiger Selbstmorde, des Ruines so vieler Familien und des Verlustes so vieler Seelen sind." In Belgrad wurden am 5. d. M. wegen Theilnahme am letzten Aufstande über 30 Volks-schullchrer ihres Dicnstcs enthoben. Der große Rath in Basel (Schweiz) beschloß dcn Ausschluß der Mitglieder der Congregatio-ncn und geistlichen Orden von der Leitung der katholischen Schulen. Der Beschluß unterliegt der Volksabstimmung. Am 3. d. M. fanden in dcn Wiener Vorstädten und Bororlen Ar b e i te r - D e m o n-stralionen statt-, Arbeiter durchzogen, Volkslieder mit socialdcmokmtischcm Texte singend, die Straßen und Gassen von Floridsdorf in die Brigittenau, von dort in die Roßau. Alferstraße, nach Hernals und Ottakring. Am 5. d. M. winde im Bankgeschäfte des Wilhelm Brand in München ein Raubattcntat versucht; auf dcn Commis wurde ein Schuß ab-gefcuert, doch verfehlte die Kugel zum Glücke ihr Ziel. Der Attentäter entfloh und nahm rasch die in der Auslage bcfindlichcn Papiere, wurde jedoch in der nächsten Straße festgenommen. Provinz- und Loral-tlachrichten. — (Ernennungen.) Der Regierungs-Secretär Herr Heinrich Iagritsch in Tschernembl wurde zum Bezirkshauptmanne, der im Ministerium des Innern in Verwendung stehende Bezirkscom- missär Herr Dr. Karl Ruß zum Regierungs-Secretäc in Krain und der Bezirksgerichts-Adjunct Herr Johann Skerlj in Krainburg zum Bezirksrichter in Seisenberg ernannt. — (Das Testamentdes Fürstbischofs Dr. Po gatschar enthält die Bestimmung nachstehender Legate: Der Kirche in Zayer 500 fl., der Kirche in Wocheiner-Feistritz 200 fl,, der Uni-versarium-Stiftung (Domkirche) 1000 fl., zu einer Messenstiftung in Breznica 200 fl., dem Vincenz-Vereine 100 fl., dem Vincenz-Damen-Vereine 100 fl., dem Knaben-Waisenhause in Laibach 400 fl., dem Mädchen-Waisenhause 400 fl., dem Priester-Unter-stützungsvereine 200 fl, dem katholischen Gesellenvereine lOO fl. und den Laibacher Stadtarmen 200 fl. Der zum Capitel-Vicar erwählte Dompropst Supan hat im Hinblicke auf seine Kränklichkeit und sein vorgerücktes Alter diese Wahl abqelehnt und wurde an dessen Stelle der Domherr Dr. Heinrich Pauker v. Glanfeld gewählt. — (Die Verhängung des kleinen Belagerungszustandes über Wien) wird vom „Slov. Narod" mit wahrem Jubel begrüßt, und zwar nicht so sehr als eine Maßregel, welche gegen die socialistischen Umtriebe gerichtet ist, sondern vor Allem deshalb, weil hiedurch die den Nationalen in tiefster Seele verhaßte liberale Wiener Presse in ihrer freien Bewegung ebenfalls eine Einschränkung erfährt. Es ist dich eben ein rührender Beweis der slovenischen Collegialität gegenüber der deutschen Presse Wir haben in den Spalten des „Narod", der sich mit besonderer Borliebe mit Rußland befaßt, noch niemals eine Notiz über die Brandschristen gelesen, welche die Nihilisten im unausgesetzten Kampfe gegen die bestehende Regierung unter dem Volke verbreiten. Hingegen wird die liberale Wiener Presse als die eigentliche Schuldige an der socialistischen Propaganda in Wien denuncirt. „Slov. Narod" hat wohl am wenigsten Grund, den Stein gegen die Wiener Journalistik aufzuheben, er möge nur in feinen Spalten Umschau halten, dort wird er Rohheitsacte in Fülle verzeichnet finden, die in Krain an den Deutschen begangen wuroen, ohne jemals vom „Ehren-narod" mißbilligt worden zu sein. — (Der Ortsgruppe Laibach des Deutschen Schulvereines) sind im Verlause des vorigen Monates acht neue Mitglieder beigetreten. An außerordentlichen Spenden kamen dieser Gruppe Beträge zusammen von 21 fl. 30 kr. zu Die Ausgabe der Mitgliederkarten pro l884 hat in dieser Woche begonnen. — (Slovenische Proscr iptionslisten.) In Untersteiermark hat die deutsch-liberale Partei in mehreren Landgemeinden und Bezirksvertretungen, die bisher als uneinnehmbare Burgen der National-Clerikalen gegolten haben, zumeist in Folge der rührigen Thätigkeit des in Cilli erscheinenden „Kmetski prijakl" bedeutende Wahlsiege errungen, worüber die nationale Presse bisher tiefes Stillschweigen beobachtete. Schließlich gesteht „Slov. Nar." die Mißerfolge seiner Partei ein und predigt einen Kreuzzug gegen alle Jene, welche zu dem Evangelium des Dr. VoZnjak ungläubig die Köpfe schütteln. Zu diesem Zwecke sollen durch ein specielles Comitä Proscriptionslisten aller jener Gewerbsleute und öffentlichen Functionäre verfaßt werden, welche im liberalen Sinne gewählt haben, weiters wäre der slovenische Bauer strenge zu überwachen, daß er bei einem liberalen Gewerbsmanne ja nichts einkaufe, oder gar sich eines deutschen Advocaten als Anwalt bediene. Nach der Versicherung des „Narod" soll namentlich das probate Mittel der Proscriptionslisten den Czechen zu ihren großen politischen Erfolgen verholfen haben. Wir sind dem „Ehrennarod" für dieses offenherzige Eingeständniß der Mittel und Wege, deren sich die jetzige slavische Versöhnungsära bedient, sehr verbunden und empfehlen dem neuen in Laibach erscheinenden slovenischen Negierungsblatte, auch dieses Dr. VoSnjak'fche Recept der slovenischen Volksbeglückung in den Kreis seiner Betrachtungen zu ziehen. — (In der außerordentlichen Generalversammlung der krainischen Land-wi rthschaf ts - G esellsch aft am 30. v.M.), an der sich die Geistlichkeit sehr zahlreich betheiligte, stand die Wahl des Gesellschaftsfecretärs und zweier Ausschußmitglieder auf der Tagesordnung, nachdem die dießfälligen zum Nachtheile der klerikalen Can-didaten ausgefallenen Wahlen der Jahresversammlung vom 21. November v. I. auf Grund der abgegebenen Wohlmeinung des Regierungsvertreters als ungiltig erklärt worden waren. Dießmal entfielen von den 100 abgegebenen Stimmzetteln für den Secretär 66 auf Herrn Pirz, ehemaligen Ad-juncten der Slaper Obst- und Weinbauschule, und bloß 34 auf den Wanderlehrer Ernst Kramer. In den Centralausschuß wurden wieder gewählt Dr. Poklukar mit 75, Franz Lav. Souvan seu. mit 75 Stimmen, die übrigen abgegebenen Wahlzettel hatten sich auf folgende Herren zersplittert: Leopold Baron Lichtenberg 14, Tomek 12, Peruzzi 12, Adolf Galle 11 Stimmen. Hierauf wurde der von Dr. Bleiweis Mn. vorgetragene Bericht über die Hufbeschlagschule in den Jahren 1882 und 1883 zur Kenntniß genommen. Zu den Anträgen der Filialen ergriff Jelen von Senosetsch das Wort, um die ausgiebigere Unterstützung Jnnerkrains mit Zuchtstieren, die aus den Subventionen des Ackerbauministeriums beigestellt werden, zu befürworten. Nach dem zweiten Jelen'fchen Anträge sollten auch solche Viehzüchter, die geeignete Zuchtstiere halten, nach eingeholtem Gutachten einer Commission, bestehend aus dem Ortspfarrer und aus den Gemeindevorstehern, mit entsprechenden Subventionsgeldern bedacht werden. Nachdem die Debatte hierüber größere Dimensionen anzunehmen schien, wurde über Antrag Dr. Poklukar's beschlossen, die betreffenden Anträge dem Centralausschusse zur Berathung und Berichterstattung in der nächsten Versammlung zuzuweisen. Weiters hatten neun Filialen eine Acn-derung der Vereinsstatuten dahin beantragt, daß jene Mitglieder der Filialausschüsse, welche die Generalversammlungen nicht besuchen können, berechtigt sein sollen, andere Mitglieder zur Stimmabgabe in allen Vereinsangelegenheiten zu bevollmächtigen. Das Centrale hatte sich gegen diesen Antrag erklärt. Dagegen beantragte Ogulin von Rudolfswerth eine Modifikation, daß nämlich nach dem Beispiele der Vereinsstatuten der Landwirthschastsgesellschasten sür Böhmen, Salzburg und Innsbruck den Filialen das Recht gewährt werde, als solche nach der Anzahl ihrer Mitglieder bei den Generalversammlungen eine entsprechende Anzahl von Stimmen durch ihre Mandatare abzugeben, wobei den anwesenden Filial-mitgliedern ihre Stimmabgabe als Gesellschastsmit-gliedern gewahrt bliebe. Schon während der ausführlicheren Begründung dieses Antrages hatten sich viele Anwesende entfernt, so daß der Vereinspräsivent die Versammlung wegen Beschlußunfähigkeit zu schließen bemüßigt war. Die Anträge Ogulin's auf Statutenänderung wurden dem Centrale zur eingehenden Prüfung und Berichterstattung in der nächsten Generalversammlung zugewiesen. — (Am letzten Ve r e i n s a b e nde der Section „Krain" des d eu t sch - öst e rr e i-chischen Alpen Vereines den 28. v. M.) besprach Obmann De sch mann die bedeutende Förderung, welche der Meteorologie seitens der alpinen Vereine durch Errichtung von Beobachtungsstationen in bedeutender Seehöhe zu Theil geworden ist. Der deutsch-österreichische Alpenverein widmet zu diesem Zwecke alljährlich Geldbeiträge, noch größere Leistungen hat dießsalls der italienische Alpenclub aufzuweisen, dem eine große Anzahl von meteorologischen Stationen auf der apenninischen Halbinsel ihr Entstehen verdankt. Sodann gab der Vortragende eine Uebersicht der höchst gelegenen Stationen in allen Welttheilen; dießsalls nimmt die von der Negierung der Vereinigten Staaten in Nordamerika unterhaltene Station in Pikes Peak mit 4308 Meter Seehöhe den ersten Rang ein. In Oesterreich gibt ei zwei Stationen zwischen 2000 und 3000 Meter Seehöhe und 21 zwischen 1000 und 2000 Meter, sonach mehr als in irgend einem anderen Staate. Sodann machte Professor Voß die Awesende» auf das soeben in Klagenfurt erschienene Werk des Professors an der dortigen Bergschule, August Brunlechner, „über die Minerale des Herzogthums Kärnten" aufmerksam und knüpfte an die ausführliche Besprechung dieses sehr praktischen mineralogischen Handbuches den Wunsch, daß auch die Tou-risten und Naturfreunde in Krain bei ihren Excurse» den Mineralienvorkommnissen des Landes ihr Augen» merk zuwenden und durch fleißige Beobachtungen das höchst wünschenswerte Erscheinen eines ähnlichen Verzeichnisses der krainischen Mineralien ermöglichen würden. Zum Schlüsse referirte Herr Theodor Rüll über seine im Vorjahre nach Zirknitz und in dessen Umgebung gemachten Ausflüge. Besonder! anzuempfehlen ist den Touristen die schroffe Felsschlucht Pekel hinter Franzdorf, durch die man aus das Hochplateau von Pokaische gelangt, ober de» sich die bewaldete Kuppe des Vini verh erhebt, in deren weiterer Fortsetzung man eine herrliche Rundschau auf die innerkrainische Gebirgslandschaft, de« Zirknitzer See, den Schneeberg oder auf den Kranz der Oberkrainer Alpen genießt. Der Vortragende beschrieb sodann seine Begehung des Sauglochet Karlovca und das interessante Erscheinen der Zirl-nitzer Wässer im St. Canzianer Walde bei de! Selsacher Sagstätle, sowie das Verschwinden der selben in der Grotte hinter der St. Canzianer Naturbrücke mit der Ruine eines Kirchleins; jenseits dei Plateaus von Nakek kommen diese Gewässer wiedü im Mühlthale bei Planina zum Vorschein. — (L a n d s ch a f t l i ch es Th e a t e r.) Endlilj sind wir in der Lage, über einige interessante Theater abende zu berichten. Wir wir schon jüngst mit' theilten, war das Repertoire der letzten Zeit auS schließlich aus fast zum Ueberdrusse abgespielter Operetten älteren Datums zusammengestellt, ein Um stand, der es begreiflich erscheinen läßt, daß aui! im Publikum die Theaterlust auf ein bedenkliche Niveau sank und eine Reihe ziemlich leerer Häus<> die unabweisliche Folge war. Erst das Gastspiel dk« Frl. Serafine Detschy vom Wiener Stadttheatt vermochte wieder eine Wendung zum Besseren herb^ es, daß sie einem Rufe an das Hoftheater < Schwerin Folge leistete, von wo aus sie sich Weg zu dem heißersehnten Mecca aller deutsch« Kunstnovicen, dem Wiener Burgtheater, bahnte. V ungefähr einem Jahre betrat Frl. Detschy heißen Boden der Kunststätte am Michaelerplatze a „Katharine v. Rosen" in Bauernseld's „Bürgerb und Romantisch", eine Perle der deutschen Lustspi' literatur, mit bestem Erfolge. Kaum geringer ^ derselbe, den sie als „Eboli" in „Don Carl^ errang, und das einmüthige Urtheil der Kritik kannte Frl. Detschy als eine vortreffliche Conve^ tions-Liebhaberin. Sie fand aber an der er" deutschen Bühne eine all' zu geringe Beschäftigung, welche sich der vollständigen Ausbildung ihres dramatischen Talentes hemmend in den Weg legte, und sie sah sich deshalb genöthigt, das Burgtheater mit dem Wiener Stadttheater zu vertauschen, an dem sie gegenwärtig zu den hervorragendsten Mitgliedern zählt. Nach diesen Anteeedenticn ist cs wohl selbstredend, daß wir dem Gastspiele des Fräuleins auf unserer Bühne mit großen Erwartungen entgegeniahen. Diese wurden vollauf erfüllt, und die Frl. Detschy zu Theil gewordene Aufnahme zeigte, daß auch das Laibacher Publikum in ihr eine Schauspielerin erkannte, wie sie leider nur spärlich in dem großen Musencorps anzutreffen sind. Als Antrittsrolle wählte Frl. Detschi) die Marguerite Gauthier in Dumas' „Camelienda in e". Wiederholt sahen wir in den letzten Jahren anerkannte Kunstgrößen — wir nennen die Damen Nöckel, Bognar, Albrecht — in dieser Nolle auf unserer Bühne, und wenn wir aussprechen, daß der Name Deltschy denselben unbedingt zur Seite gestellt werden darf, so ist damit wohl Alles gesagt. Die imposante Bühnenerschei-nung, das elegante und dabei ungezwungene Auftreten, die feste Beherrschung der Sprache und die vollendete Interpretation des von ihr darzustellenden Charakters, dieß Alles verrieth uns sofort, daß wir eine außergewöhnliche Darstellerin vor uns haben. Wir erachten cs für überflüssig, auf die Einzelheiten dieser bekannten Glanzrolle einzugehen und erwähnen nur daß die große Scene im dritten Acte mit Armand's Vater (Herrn Niet), in welcher der Wendepunkt des Drama's liegt, in der Darstellung durch Frl. Detschy von so überwältigender Wirkung war wie wir hier selten einer ähnlichen begegneten. Sehr lobensiverth finden wir es, daß die Sterbe-scene im letzten Acte von Frl. Deltschy ohne Aufwand von drastischen Mitteln gespielt wurde, wobei keinesfalls die Wirkung verloren ging. Daß die geschätzte Gastin sich der allgemeinsten und lautesten Sympathiekundgebungen seitens des Publikums zu erfreuen hatte, kann nach dem Gesagten als selbstverständlich gelten. Nicht unerwähnt dürfen die splendiden Toiletten, in denen das Fräulein auftrat, bleiben und dieselben fanden, namentlich bei der Damenwelt, rückhaltlose Anerkennung. Unsere einheimischen Kräfte waren bestens bemüht, die Gastin -u unterstützen; vor Allem sei Herr Niet genannt, dessen „Armand's Later" eine wirklich tüchtige Leistung war. Im L'Arronge'schen Lustspiele: „W o h l-thätige Frauen" spielte Frl. Detschy am 'weiten Abende die Nolle der „Frau Möpsel". Aufrichtig gestanden, hätten wir die Künstlerin lieber in einem anderen Stücke gesehen als in diesem, zwar einzelne gelungene Situationen und ein und die andere passabel gezeichnete Figur enthaltenden, in, Ganzen aber überaus gedehnten und mit abgebrauchten Effecten ausgestatteten Lustspiele; zudem ist die genannte Partie keine solche, die der Gastin Gelegenheit geboten hätte, alle Seiten ihres Talentes zu entfalten. Trotzdem fesselte Frl. Detschy auch in dieser Nolle das zahlreich erschienene Publikum auf das Lebhafteste und fand wiederholt stürmischen Beifall; sie bot insbesondere in der Besuchscene des ersten Actes eine in jeder Richtung und bis in's kleinste Detail vorzügliche Leistung. Bon den hiesigen Mitwirkenden stand in crster Reihe Herr Brand-e i s (Möpsel) der Gastin überaus wacker zur Seite, im Weiteren fügten sich die Damen Hermann, v. Beck, Stengel und E. Palme und die Herren Pauli und Horak in verdienstlicher Weise in's Ensemble. — (Kaiserin Elisabeth -Kinde r-Spital.) Wir werden ersucht mitzuthcilen, daß am Mittwoch den 13. Februar l. I. um 3 Uhr Nachmittag die Generalversammlung der Gründer und Wohlthäter dieser Anstalt im Rathhaussaale stattfinden wird. — (F a s ch in g s ch r o n i k.) Das am l. d. M. abgehaltene Turnerkränzchen gestaltete sich zu einer in jeder Richtung ausgezeichneten Unterhaltung. Der Casinoglassalon war, wie immer bei ähnlichen Festen des Laibacher Turnvereines, sehr reich und geschmackvoll decorirt; weiße und grüne Draperien, Blumensestons und eine Fülle von exotischen Gewächsen vereinigten sich zu einem ebenso reizenden als wirkungsvollen Ensemble. Der Besuch war ein außerordentlich zahlreicher — eü tanzten über 60 Paare — die Stimmung eine überaus animirte. Unter der jugendfrischen und reizenden Tänzerinnenschaar, die erschienen war, befanden sich auch einige Vertreterinnen der theatralischen Kunst. Daß dein Tanzvergnügen mit wahrhaft unermüdlicher Ausdauer gehuldigt wurde, ist auf einem Turnerkränzchen eigentlich selbstverständlich. — Auch der Beter a n e n-ball, der am 3. d. M. im Casinoglassalon stattsand, nahm einen gelungenen Berlauf. Säinmtliche Lokalitäten waren mit Besuchern vollkommen überfüllt, der Glassalon mit Fahnen und militärischen Emblemen recht hübsch decorirt- — Heute Abends findet der zweite Casino ball statt, der sehr elegant und gut besucht zu werden verspricht. — Auch für den am 16. d. M. anberaumten Hand-lungsball sind die Vorbereitungen nach jeder Richtung im besten Zuge, und es ist alle Aussicht vorhanden, daß es den Bemühungen des dießjährigen Comite's gelingen wird, diesem Ballfeste seinen früheren Platz unter den Carnevalsvergnügungen wieder zu sichern- Mit der Ausgabe der Einladungen wurde bereits begonnen. — (Arbeiter - Iubiläu m.) Heute Abends veranstalten die Gehilfen der Thonwaarenfabrik des Herrn Allgllst Drtlse im Casino-Glassalon aus Anlaß der 50jährigen Jubiläumsfeier ihres Collegen Herrn Martin Pausche k ein Fest, zu dem zahlreiche Einladungen ergangen sind; hiebei wird sich an ein Bankett uud die Ueberreichung eines für den Jubilar bestimmten Ehrengeschenkes ein Tanzkränzchen anschließen. Herr Pauschek trat im Jahre 1834 in das damals unter der Firma Rastern bestandene Thonivaarengeschäft, welches später an Herrn Glay, dann an Herrn Samassa überging und sich derzeit im Besitze des Herrn Drelse befindet. Mit Ausnahme einiger Jahre, während welcher Herr Pauschek seiner Militärdienstpflicht genügte und in Graz, Wien und Pest arbeitete, war derselbe stets, insbesondere ununterbrochen seit dein Jahre 1844 in dem gleichen hiesigen Etablissement beschäftigt, wo er sich allezeit durch regen Eifer und musterhafte Pflichttreue auszeichnete. — Bei diesem Anlasse sei noch nebenbei erwähnt, daß das seit Langem bestehende, jetzt von Herrn Drelse geleitete Thon-waarengeschäst seit einigen Jahren durch die Anfertigung von Gefäßen und Apparaten für chemische Laboratorien einen besonderen Ruf erlangt hat und daß außer in Oesterreich und Ungarn auch bereits — gewiß ein ehrenvolles Zeugniß für die heimische Industrie — für verschiedene chemische Laboratorien in Deutschland, England und Frankreich die bezügliche Einrichtung geliefert wurde und eine solche Lieferung auch für die Universität in Agram eben im Zuge ist. — (Originelle S t udent e n st i st un g.) Der vor Kurzem verstorbene Dechant 2uLa in Tüffer hat in seinem Testamente drei Studentenstiftungen für slovenische Jünglinge gegründet, eine davon mit dem Stistungsgenusse jährlicher 300 fl., die beiden anderen wo möglich mit je 200 fl. Diese Stiftungen sind nur an talentirte Kinder slovenischer Eltern zu verleihen, von denen zu erwarten ist, daß sie der Nation niemals untreu werden. Wenn bei einem im Genüsse der AuLa'schen Stiftung stehenden Stiftling Letzteres eintreten, oder wenn er einem nicht österreichischen Vereine angehören sollte, so ist die Stiftung zu entziehen. Die Entscheidung hierüber steht dem jeweiligen Pfarrer von Saxenfeld zu, dem auch die Verleihung der Stipendien testamen-starisch übertragen ist. — (Nebelbilder.) An Nebelerfchemungen aller Art hat Laibach wahrlich Ueberfluß, aber so eigenthümliche Formationen, wie am letzten Mittwoch den 6. Februar Nachmittags, waren schon lange nicht zu sehen. Den Vormittag über lagerte über dem ganzen Weichbilde der Stadt, wie jetzt so häufig, dichter Nebel. Erst nach 1 Uhr Nachmittags vermochte die Sonne mir ihren leuchtenden Strahlen durchzudringen und gegen 2 Uhr herrschte allgemein Heller Sonnenschein. Das dauerte aber nur eine halbe Stunde, und alsbald erschienen im raschen Triebe von der Save her neue 'Mbelmafsen, dicht geballt, nicht allzuhoch sich über den Boden erhebend und auch seitlich meist scharf abgegrenzt. Diese con- centrirten Nebelschichten zogen nun durch einzelne Theile der Stadt und die Anlagen um Tivoli und erzeugten wechselvolle Bilder; leuchtender Sonnen- schein und die dichteste Nebekfchichte lagen nahezu unvermittelt nebeneinander; in einer Partie der Lattermannsallee konnte man im herrlichsten Frühlingswetter sich ergehen, im anderen nässelte einem der abscheulichste Nebel die Kleider ein und dieselben Unterschiede konnte man zwischen einer Straße und der anderen beobachten. Aehnliche Gegensätze gab eS jedoch auch in verticaler Richtung. Wer im Erdgeschoß, und an manchen Orten noch im ersten Stock, zum Fenster hinaussah, den umgab eine gräuliche feuchte Dämmerung, während zu gleicher Zeit seine glücklicheren Hausgenossen im zweiten und dritten Stockwerke deS reinsten und prächtigsten Wetters sich erfreuten und mitleidig auf das Nebelmeer herabsahen, in dem andere Mitmenschen nur mühselig tappend das Weiterkommen fanden. Das wirre Nebeltreiben dauerte wohl gute zwei Stunden; gegen Abend war der Nebel überhaupt nahezu verschwunden, in den ersten Nachtstunden aber legte er sich wieder mächtig auf Stadt und Umgebung. Dem heutigen Blatte liegt für unsere I". L'. auswärtigen Abonnenten eine Nnempfeh-lnng der I^l««»it'schen ,,AL«Ue»-L!88«i»L « bei. Witterungsbillletill aus Laibachs 1 k< Luftdruck inMilli. meiern auf » reducirt Thermometer nach Celku« Nieder-!chlaq in Millimetern Witterung«-8haraktcr Tage«- mittel laqci- mittel Mari- INUNI Minimum ! , 737'5 7 S 7 3 . 4^ 5 « Trübe, Thauwetter, Abends Regen. l s 738 p 4- 5-t -f- «'S s 5 sr Trübe, Thauwetter, Abends Regen. 3 74l 5 -l- 4 1 4- 7-1 4- 1-5- 1-s Bewölkt, abwechselnd Regen, dann Nebel, 4^ 748-8 ,4- 25 4- S'4 o-o 00 Bormittag« bewölkt, NachmittagSAufheiterung Abendroth, dann Nebel. - -l- 2 L - 28 o o Morgen« bewölkt, Nachmittag« Aufheiterung, Abend» dichter Nebel. »i 744 5 -l- 3'0 - 2 0 o-o Dichter, nässender Nebel, nur kurze Zeit Sonnenschein. 74l 3 ! !-»- 05 -l- 3 -1 — 4-0 l o-o > Vormittag« Nebel, Nachmiltag«'Sonnensche,ir Verstorbene in Laibach. Am 30. Jänner. Josef Semec, GrnndbcsiherS - Sohn, »»„ Sträfling 26 I., Castcllgasse Nr. 12, ^nngenschmiudsucht. -Stefan LinLinger, Inwohner. 76 I., Ärakaucrdami» Nr. 10, Lungenlähmung. Am 31. Jänner. Rosa Altenburger, BeamtenS-Tochter, 18 I., «lter Markt Nr. 9, Vialwtvs mullitus. Am 1. Februar. Georg KoLak, Schuster, 68 I., Karlstädterstraße Nr. 7, Marasmus. Am 2. Februar. Theresia Jeraj, TischlerS-Wilwe, 70 I., Karlstädterstraße Nr. 7, Eiterungsfieber. — Karl SerLen, Handlungs-Commis, 26 I., Kuhthul Nr. II, Tnberculose. — Anton Noval, ArbeiterS-Sohn, 7 I., Polanastraße Nr. 18, DiphtheritiS. Am 3. Februar. Vineentia Jereb, Arbeiters-Tochter, 1 I., Rosengasse Nr. 39, Lronebitis eA,pill»ri?. — Anna Pask, Dnwobueriu, 73 I , Stadtwaldstrasie Nr. 10, Lungen-«mphysrni Ai» 4. Februar. Johann Zarli. Schnbniacher».?obn, Y Mo» , Kaiser Ioscssplah Nr. 2, Grhiruhöhlcnwassersncht. — Adolf LipovS, Eesselmachers-Sohn, 1'/, I., Schießstiitt-gassr Nr. 3, Diphtherili». I i» C i v i l s p i t a I e. A»> 2?. Jänner. Primu» Slaviua, Arbeiter, 77 I., >I»i»siinis senilis. — Fra», Etnti, Inwohner, 61 I.. Altersschwäche. — Am 23. Jäuuer. Michoel Debevc, Muslker, 69 I., Hvdropsie. — Maria Rebol. Ar^eiters-Vattin, 78 I-, Lmpiivs^ma pulmonum. — Am 25. Ammer. Johann Aozjek,'Schuhmacher, 43 I., Meningitis. — Josefa BuLar, Inn ohneriii, 47 I.. Lungentuberkulose. — Am 26. Jänner. Lorenz ^abjes, Jmvolmer, 83 I., »larasmus senilis. — Hi» 27. Jänner. Maria Gla/.ar, Inwohnerin, 74 I., ?neu-innnia Iivposlatica. I ni G a r n i s o n S s p i t a l e. Am 29. Jänner. Eeorg Unterrainer, k. k. Oberlieutenant, S2 I., Lnngeutiibciknlose._________________________________________ Eingeseiidkt. Herrn W ^ ^ « I». IL I 2 «> », k. k. Hof- litferant und Kreisapotheker in Kornenbnrg. Die von Jbne» ini vorige» Jahre Probesendung vo» H hat hier gcfuudeu nnd sich durch seine nnd mit dcmselbe» «N>r^i»Sli»« erworben, llni den «Ns^NIrc^»» genügen zu können, ersuche ich Tie, mir S»1«»1 2000 via Ham- burg zu sende». RiodeJaneiro, ani 10. Mai 1870. «1. «»««o »«II« I«S. Betreffs der Bezugsquellen verweisen wir auf die »Annonce „k. 1^1» in heutiger Nummer. <1333) (DieerlauchtenLandgrafenvouHessen )derenJeder de» ^crrn Johann Hoff in Berlin,» ihrem Hoflieferanten ernannt hat, wurde,, zn dieser Auszeichnung beivogen, erstens wegen der anerkannte» Heilkraft feiner Malzpräparate, zweite»» wegen des ihm allgemein gezollten Beifalles. Die Heilkraft bei Brust-, Magen- n»d llulerleibslrideu rc. !c. ist von allen Aerzteu, jedeu-ialls vo» de» 5lor»phüe» der Medici», anerkannt worden Der Vei'all ist dnrch 59 der höchsten Auszeichnungen knndgcgebe» — Diplome uud Preis»,edaillen, Sei»e Majestät der König von R»mS»icn, der ebenfalls das Hoflicferaulen-Diplo», Herrn Hoff «r,heilte, sagten In Niicksicht ans Ihre Ehrbarkeit und den gntin Atuf Ihrer Malzpräparate gewähre ich Ihnen diese »inszeichnnng ne. Aintlich sind diese Malzpräparate besonders vo» Lazarelh-ärzteu emporgekobcu worden. Der Oberstabsarzt Dr.Jschih nnd der Stabsarzt Dr. Kaiser im Ganiisons-Spilale zn Agram sagen: Die Malzpräparate erweise» sich als beste Stärk,»,gS-iniltel bei Catarrh. bei Athen,- nnd Berdauungs-Beschiverde» ,»>d in der Neconvalescenz. DaS HauplfabrikS - Geschäft für Oesterreich.Ungar» befindet sich in Wien, l., Graben, Bräuuer-straße Nr. g. ____________ Emilu»«!«»!!! Durch nncrmiidlichc Stndien ist es dein Hi». v«»i» eiiblich geglückt, eine Uaar-komaäe herznstellen, von der inn» mit vollem Recht behaupten kann: sie erfüllt ihren wahren Zweck. In ganz kurzer Zeit erzengt diese Pomade ein volles und kräftiges Bart- und Haupthaar uud verhindert das Ausfälle« der Haare. Der Erfinder garantirt einen unbediugten Erfolg. preio per Plaron 2 N. Nur allein echt z» begehen, gegen vorherige Einsendnng des Betrages, beim Erfinder »i«. v«>» K«»i»«Ibii, .^i»Ii,»^«8«e 7. >132'>I 13—3 18—14 «» «»'«»«. (1264) L. 8. empüelilt vis kelcannt in billigster unä reeller xortot'rei kranoo Lmbsllsge unter Ksolinalime. kein .... Z.9!» xrün krüktix . . . 4.7V ^evlnn l-Iau^rün kräftig . L.20 oxtrskojn niiläo . L.20 Iioekkein ffiün . 40. I stIoooL6etit,teuriF 4.4L AI«»< t'» säsl kvurix . ?.2V ^«anlkiiI-KLnIlIee-LlisoliunF 4.7« < or»^o-H»ee Isoiv por LUo 2.3V >iout Knnx-H»L« Isoin 5V b sinMvn-l ke«» vxtrLfuiu . 4 — FHttviar Iu. s!-'a8^4Xo. Inli. ^inildo » „ 2 „ IIun,in«n6er»ok rart p. 8 I)-». krigcll ffskoekt p. 8 Sabines L l' Uuils p. "/r ^ppetit-8il«1 pikant p. 18vs. in Usin p. 8 v.x. O -««»n r u n 1o. p.4V i. sollt LrLd.2Xo.Inli. vslic.ülto.l'' Xpi-otlon xsrLue^6rtf.p.2X8d, .IttMLika-ttun» >L. 4 aare .7.5»v 4 VL 4.2L 4.2L 4.7V 7.6V 4.2V 8.1V 7.5V 2.«»« 2.ÜV 4.1L I. Reif, Speckilisi, Wik». M«sWrels>e»lIr«sji; ?, im ünzal, versendet diScret: nnc echte Pariser, per Dutzend fl. I, 2, 3, 4, feinste fl. 5. kvmslo?3.ri8er Vorsivdts-SvdvLmmvdvv, per Dutzend fl. 2—3 und fl. 4. fl. I, 1.50, 2 und fl. 3 per Stuck. „ >Z04 2K-7 > rit i »kll« jiäi v . L. 8. VLlillerl/8 Hs»!-Kelter, von Sr. MaiestLt de», Kaiser von Ocfterreilb uud König von Ungar» mit einen, auisct'lieül. Privilegium und von höchsten Herrschaften »,,d i'kst angesehensten i-ürgern mit Dank- und All-erkennungsschreil-e» »»«gezeichnet, ist das einzige unfehlbare Prtservariv, welches jeden Kahlkorf, wo noch eine Haarwurzel vorhanden ist, binnen einem Jahre in seiner frühere» Fülle und Uevrigkeit verwächst: ferner verhindert dasselbe sofort das Aus» fallen der Haare »ud regrnerirt einen kranke», schwach oder schütter gewordenen Haarwuchs gänzlich in 3—4 Monaten, 1 Ilacon i fl. 80 kr., in die Provinz und das AnSland gegen Ein senduiig von l -. «0 kr. verschickt. ^N?L»M» »».«^^M'«Haar-Retter-Hanpt-Depät: Wien, Fünfhails, Tnrucr^asse 7. Depots in den renommirteste» Apotheken und Friseuigeschästen Wiens und der Vororte. (I3i>l) 10—L Ver sioti einen 8olelien V/exI'8vken heirdare» ksliestukl ksukt, kann sivk in grössler kequem-lidikeil täglieli «arm ballen. Xü yivem 300 R. w armen L^ilo xoliürvu nur 5» lvübel nnä >/r Xo. t(o)rIon. n »<» r,«»«« «»i »>>»»» i> Vag ÜLilen in >!»?n ^V v) I selten I!2«!v^ül>lon v!el l-o lü» >Viitl>e sin<1 ?it> tu IV riir^. (l!ti1) 20—1 Die Kranlbeiten, i» denen die M-ili-Fabrikatk, Svste», ?>öha»n Hoff. gebraucht wurden, sind: Hnstn, . HSmoirhoidal-^eiden. »irästeverfall, Tvpbns. Blntarninth, V sncht. Unterleibs-Beschwerden !v!a>zertracr-Ges»ndhcitSbikr, Mal;-Ehocolade conc. Malzertract.Brnst-MalzbonbonS. Bronchiai-NheuinatiSnulS ^nngenschwind-erdanungS-Beschwerden. — Gebrauchte Fabrikate: SLmmtlich nach den, Svstem Johann Hoff.' ii»8 I.kbe» 8< !lM /ll 8kll« ;«,.ahrun!,ott'.ttcl,,Malzcrt,act0,esnnbbcitöbi.^ c.nc^.trMal und Vrust-S-talzbonbons ; daher da» danernde h?n de« Vesch.iiteS i.iS Jahre», die hohe» An«zk,chn»ng'n lZ» an der Zahl,, die viele» L anlichieiben tract, M » l z (>' l> ocolabe tetwa tine Million). An den k. k. Hoflieferanten der meisten Sonvcrnne Europas, Herrn »S«b8sr,ik« k k Natl, Bcül,er des k. k goldenen V-rdienilkreuzes mit der Krone, Ritter hoher preußischer uud deullcher Orden. Erfinder nud alleiniger Fabrikant des Johanu-off'schcu Mal; ^lmVles ^oflieseraut der meisteu Fürsten Europas. Wien, .vabrik: traben,,of. Bräuin-rstrusie Nr. 'L ; ^abr.küu.t-erlnge uud bo.upto.r: 0)r..be„, " Brauucrstrasie Nr. 8. ^ ^ - ri» diese io anSaereichneie «rfindnng des Mal-erkra.t.^eiundbeitSl'ie,es meine Mntter, möchte sage», »OM Tode-rrcttct bat, ,o konnte ich »nt voller Kra,t vor der i>iee°,eia,n Leiueind« aliftreten und den Leidenden len'S Heilmittel an» eigener vollkommenster Ileberzengnng enipfebleii. - Einen, Baner. welcher nder ^ebeileiden, Magenbeichwertk» »nd «>?,?aenl-i^ sich beklagte und nnch srug, was er eigenilich machen sollte rteth ich diese vorzügliche Malzertract-bnudung nnd in», bat er nuch. n», dieses ,osort z» ,chre,ben. welches ,ch auch in seiner Linde sofort that. Ich bitte daher Euer Wohigeboren Flaschen Mälzer,ractbier und l» Beuiel MalzdoubonS ,o ichnell als möglich k,nz»,e»de». ^ St. Gengen (Ol'kr.Mnia,,). --«»-l i lir—. ^ belieuiei. ,»» G»> E- » E«M»- s. Die erste», echten» schleimlösenden Johann Hoff schen BrnstmalzbonbonS sind in blauem Papier. «r« r irr bei Peter Lasttlik. Specereihandlnng. «Kl'»'.: G. (!>hristofoletti, Hof Apotheker. r F. P. Holasset. : I. ttasiinir. < NN : I. Knpferschmidt, Apotlickrr. L ' Kranz Dolenz. Die ,la»ua>-Dividende 1884 ketiügt per LinlakS von tl. 500 a.»««» HA l>ie krivatspeculation Kat im ^Ilgsinsiniii so selten einen güllstizeu Lrfolx durcl, ikre Lorsen-Operatione» nu verreickne», dass es wakrkaft nuoegrei flick ersckoint, vis sick dvnnock immer wieder neues p»l>Iilcui» tindet, welckes, verlockt durcl« de» erltvlfteu leickten Oewin». »I«« »,»« L,i ^»»«> I», «I»>«I I«»»M«»» I««ll»« V«I» ^«»I»r«« «I^,V«I I»««« V«^n,Kjlx«ii «I« HL«»« «,,r««t 8pielt n darfausnalimsweii-v nur vei^jenibe, wel«ker sicli i» xänrilicl« unak-küngiger Ltelluv!; l>eti»det und derart ausreickende Nittel kesitrt. uni die i n t, j,i,er oder später trellonde» Verluste aucl, oanr allein trssen /u können, nickt aker dieselk«-» »oclt andere» ?ersone» fiiklkar macken und dadurck so mavokes 1's»>ili«nelütlc üerstörei, xu »tüssen. In Xnketrackt dessen, «las« es «1er ki-ivatspeculation, weil unter alle» Umstände» den V«ii«:änpien an 6er Mrse entritt-Ict, absolut uninöglick ist, aus eigener Initiative einen lilaren Linkliclc in die ^eweiliM» Verkältnisse xu gewinnen, so Ideibt derselben nichts Untieres Ukris, als sick aut' die ikr iru 'I'keil werdende» InsormLtionen und Ivatkscliläxe xu verlassen, aus welcken sie akei-, nenn diese suck »ocli so redlick gemeint waren, denoocl, keinen, iw Kesten 1>'alle aber nur lleringen Xutüen rieken lran», indem cl»rcl> die reilraukeodeLinkolunL der Ordres verade in den vvtsckcidenden Momenten die günstixe 6v»i«inc>ur meistens erfolz-ios voriibei gedt oder das bereits «rtkeilte l.imit dem vorliandenen Lourse nickt mekr entsprickt. ^us diesen Vlebelständen erklärt sick rur lUeniiZe, dass die krivat-snviulatiou immer xu tkeuer kaufen und xu billig verkaufen muss, wodurck sieb die uiivermeidljeben Verluste von selbst ergeben, K»«,»»I»N«I» »«II »i,»I ,»»»»« il«« > »I«r irLi «« I»I«II»«i,, «« >„ »«Ii»««L!»Ist«,,»- ,»n» I^«I»»«,» I ,«t» ««>^«1«» ui»«! ,«!»»«< «u« «l«»^ »,,««I»«l««»«l >rK»»tI»i»1«>» I'«^!««!« «Ii»«« M«»^«i>U »«!>«> ^«I«tt«1«ii I»»»»«», ««I«I»«m »II« volle H>^«i,t« a^tII»I,I»eIt «II« »>>-kx«»«I»i»»2I«««« «K»lL^«I»I»i»» «I«» , »»«I »,I«I»I» irl«!»» »>I«bi^i»«I»^,e,, I»«»^eI1 I»t, » s»i«I»«»» I)»rcb die a»k diese ^rt sieb in Liner Hand ansammelnden Kapitalien erhoben sieb, vie beispielsweise dureb den eüectiven Lauk und Verkauf der bost- «itnirten liank-, Industrie- und Lisenbabn-kapiere, vodurcd gleicbreitig den 6esammt-0peratin»en eine 6ronro gexogen ist, ferner durck die uodebinderte Leniiixung >eder Ooursvariation ausserordentlieb vesentliclie Vortdeile, welcbs allerdings aen 6e8au>mtbetbeiligtvn ruxute kommen, von den Linxelnen aber allein unter keine» Umstanden eri eicbt werden könneo. >Vir b»lten die vekanntmaabung der durck uns bei obiger >Iaoipulations-Netbode erhielten Oeviunstresullaie Mr um so rweckmLssiger, als das krivat-oublikui» durck de» allmälig emptlndlick werdenden ^ivseurückgang an seinen I^ieblingswe, tke», und rwar: der Kentcnpapiei e. Lparkasso-Liolagen und kt'svd-briofe, sowie der Oassensckeine sämmtlicner Institute durck vetkeiliguog an uuseren l'ransactione» einen wokl mekr als reicklicken LrkLtr gefunden Kat. U«I^«I»I»t «,»« L,I»7 I»>»^U^«I» I»It»Il«I>«II L,I ItKl»«««, «II« I«, «I«« ^«1»»^«« 188L «IIf «11«»« HV«I«« Ii«I »,»s »I»»«^I«>L«It«i» <»«s«I»Ntt« ^««1« LI„I»»« » 1» L VO «tn»i» It«Ii,»««Ii,i» v«»i» H. «^A«»i«i» I»«I»«i». >Vie Iiereiis allgemein b<>k:>unt, findet die vivideoden-^»82akluog regelmässig alle ^lonate. das ist 30 läge uack erfolgtem Ueitritte, eatweder »n unserer Oasse oder für die krovinxen mittelst Postanweisungen statt. I^m unsere laufendeu Verbindliekkeiten in keiner ^Veise ru bekindern, kalte» wir eine dreissigtägige I^ltudiguvgsfrist für Linlagen bis xu tl. L00, eine ssckxigtägige bis M 6. 1000, und eine neuorixtägige bis xu L. üOVO 6apit»l für ertorderl» b. va wir kauptsäcklick von dem ^Vuuscke geleitet werde», unser gemein-nütxiges Üostrebeii in deu weiteste» Kreisen bekannt ru macke», so legen wir auf Hene Leträgo unter tl. 500 dis xa tl. 100 einen insoferos grösseren >Vertk, als wir von der ^'eb^rxeugung ausgelien, dass deren Ve8itxer den iknen durck un8ere Erfolge xuüiessendev Oewinn einer gewiss ricktigere» Würdigung unterxieken werden und durck desse» regelmässiges Lintreiieu oknedies genügende Veranlassung linden, weitere Verfügungen su treten. H» I« «r ,Al»i,«ii ««I»II««»II«I, I,«»«I,, «I»8, ,vl^ «II« I„ «I«- v«,,ItM«8«IlLtt «Il»8«I»ILLl»r«» V«»»»8»»«tI«»»I«N, l)«»«I-««I«-Miila^«„, UI*««r« KS»r« «1,^1 V«^lLLur« «1«^ Im AVI«»«« x«^«n >»»A««Ix« »»^»vI«>o,,«-ir«^««I»,,»»U k«r«I«v, IIII,,«Kl»«^,,«I»n»«m u,t»I »«««» ^ii «rI«I,,«I«»u«»«,,»I^«»«»,i« 1,1 ^S»KNE»>» «L T IN. protokoUirtvs vLak- unü liomdLrä vesokLlt, 13« I.. Zchottenrinq 5, Eingang Wglifft 7.1. Stock. — Zahlstelle in I., Stempfergaffe 4,1. Ztock. ^^oi>0N8V0I 8i^i0VU«L>8-0680ll8(;1l^1't in London. s. i l i a I 0 f «l r 0 e 8 t o r r e i I! I, ^«„«1»««»—««« ^ » I > Hause der 0e8ellsckaft. ^etiva der 0686llsckalt ^akreseinnakine an 1'rän.ie» und Luisen an, ,10. .luni l883 . . . ^iisxaklungon für Versickorungs- u. I^cntenverträge u. für liück-käuie etc. seit Ijesteken der Uesellsckakt <1848) mekr als In der letzten xwölfmonatlickeuOesckäftsperiode wuraeu bei der Oesellsckaft kür...................................... neue Anträge eingereickt, wodurck der Uesammtbetrag der seit Lesteken der Oesollscliakt eingeroickten Anträge Filiale kür Ungarn: «I I»TI L!8 I » i «»L^o««f«iil«»? Xi». L und K, im Hause der Oesellsckaft. I-'rcs. 83.780.01690 16,602.367-70 139,050.000'- 65,726 175'— sick auf..................................................... -> 1.260,777.854-55 stellt. — krospecte »ud alle weiteren ^utscklüsse werden ertkeüt durck die Svllvral-^öoatur io I VriostsrstrLssv kkr. Z, 2. Ltook, dvi iika»l und anzikb^id, »> I» verschiede»»» Mustern, Disit- n. öabinet-Format, in geschloffene» Souver!« 2 fi. I« kr., 5 Ltück in geschloffenen Eouvert«, 1 fl bv kr._________________________________________________________________________ ' Nr. 2. Neuheitriui'pi'1»- üvl'»ri» fürHerrenund Dame». 1 Schachtel enth-UlS Siücke j fl. <» kr.. 12 Stücke eiilhaltend 2 fl._________________________________________________________ Nr. li Arottiatisktic Lalicnl-Lcliwciüsolile». Diese mit Gali,vlsü«re und aroma> tischen Stoffe» fielrLnkten Sohlen zum Einlegen in da» Schuhwerk saugen den Schweix äugen blicklich auf. Sie besörderu daher die natürliche Ausdünstung, wirke» de«i»ficire«d, hatte» Struinvf »»d Fuß vollständig «rocke», »»genehm wohlriechend und kühl, > Paar in jtder Größe ^S^^ylrZah»p»l»er, zur Vertreibung de» üble» Mernchee aus den« Munde, so auch »ur Entfernung de« Zahnsteines, 48 kr. >»>« Garantie______________________________________________ NrTj Professor Miragra« Bart-Vrzcugcr. Selbstgeschrnbene Worte sagen mehr! als alle Anpreisunge» : » . ^ Große« Ausseben erreg« unler meine» Bekannten mein IN wtnigen Wochen entstandener > Schnurbar«, de» ich einzig Ihrem Barterzeuger verdanke. 2» Pollendung.............." Vlttest Nr. IM», wiagdeburg, I1./4.188l>. Julius »>. Birken. Mein Bollbart, der durch täglichem Gebrauch Ihrer Tinktur nach kaum 23 Tagen entstanden, übertrifft an Schönheit und Eleganz de» aller meiner Bekannten." Nürnberg. 1S./S. 188». korl «urgstein. § Schriftliche Garantie für volle» unbedingten Erfolg. Mitlheilung der Bestandtheile. allein echt, ver Flacon 1 fl. Ll> kr-, Doxvel-Flaeo» 2 fl. SV kr._____________ Slrl flecke^ü enlferiien. N» kr. ^ k. k. a. P. echter, gereinigter ^cgkni»n»i« > von ^ ViUlvIm MLLKer in Visa. Von den erste» »«edicinischen Autoritäten gevrüst und feiner leichten Verdaulichkeit wegen auch für Kinder besonder« empfohlen und verordnet als da« reinfle. beste, natürlichste und anerkannt wirksamste Mittel gegen Brust- »ud Lunaenlriden, g'ge» Ekropheln, Alechten, Geschwüre, -Hautau-fchlägr, Drüsen-Krankheiten, Lchwächlichkett u. s. w., ist — dir Flasche zu I fl.— in der Fabriks-Niederlage Wien, »I. Bez., Heumarkt 3*), IN »^2»» bei den Herren 8^v«- !»««!», Apotheker, und IT. L«. HH biivel, Drognisteu, sowie der österr.-migar. Monarchie echt zu bekommen. ') Daselbst befindet sich auch da« General-Devot für die österr. nng. Monarchie von der Internationalen Verbandstoff - Fabrik in Tchaffhaufen und »on Dr. l5. Mikolafch'S »icdicamcntöfcn Weine,^ al« - (5hina-, Chinaetfen-, Pepsin-, Pepton-und Rhabarber-Dr. E. Mikolasch'S Cognac, Tokanrr, Malaga und spanischem Reeon- -- i132t) 10-Z Wein, sowie von vale-centen-Wcin. k r,,r. 5. !»loi-, »»,r»i>»-»i! (Tintentod) von Profeffor Leonhardi; jeden Tintenfleck oder .Geschriebene« au« Papier oder Stoff spurto« zu vertilge» t Flacon S2 kr. Dasselbe uni Fett- ' flecke zu entfernen, «o kr. ___________________________ > Nr. «- „Enthaarung", durchau« unschädliche« Mittel zur sofortigen spurlose» Snt- sernnng von Arm und Gesicht«h>rare», 1 Paket I fl. 50 kr. ll188> ü 6 WLl»«l>r »»«> »»ll«li» ««l»t l»«Ll«l»«i» «I»M «>«,,, LI., RRi». iM. Kindel s Schuhfabrik, ^»dll>>B. M. Kz., liefert :ecll und solid gearbeitete Schuhe zu folgenden billigen Preisen: 1 Paar Herrenstiefletten au- bestem WichSleder mit starken Dopvelsohle»................. 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Weniger als eine Rolle wird nicht »er,endet. bin« limahl Schreiben find eingelanfe», in denen sich die Konsumenten dieser Pillen für ihre wiedereilaugie «.Venesuiig »ach deii verschiedenartigsten und schweren Krankheiten bedanken. Jeder, der nur einmal einen Versuch damit gemacht hat, enipstehlt dies s Mittel weiter. Wi"gebe» hier einige der vielen Dankschreiben wieder. Waidh°fen a.d.Dbb«,am r4. Nov.lSSV. s Euer Wohlgebore»! Ich war so glücklich ^l7 ^e «r?nkbät wurde im>^ Appetitlosigkeit ein und sobald ich nur etwas! -vM", °e» ick. -> daß es wieder Speise oder nur einen Trunk Waffer zu mir nahm, konnte ich mich vor Bläh»uge», schwerem Keuchen und AthmnngSbeschwerden kaum auf-^ recht erhalten, bi« ich endlich von Ihren fast ^ wunderwirkenden Blutreinigungs - Pillen Gebrauch machte, welche ihre Wirkung nicht ver-^ fehlten und mich von meinem fast unheilbaren ' Leiden gänzlich befreite». Daher ich Euer Wohlgeboren fürZhreBlut-reiniqungs-Pillcn und übrigen stärkende» Arz-^ »eien nicht oft genug meinen Dank und Anerkennung auisprechen kann. Mit vorzüglicher Hochachtung zeichnet velliiixer Bielitz, den 2. Juni 1874. Hochgeehrter Herr Pferhofer! Schriftlich muß ich und so viele Andere, denen Ihre »Blut-reinigungs-Pillen" wieder zur Gesundheit ver-holfen haben, den größte» und wärmsten Dank aussprechen. In sehr vielen Krankheiten haben März lkBI. p»rr. Eurer Woblgebore»! 2» der Voraussetzung, daß alle Ihre Arzneien von gleicher Güte sein dürften, wie Ihr der in meiner Familie mehrere» veralteten Frost-beule» ein rasches E»de bereitete, habe ich mich trotz meines LiiKtrauensgegen sogenannte Uni- A« versalmittel entschlossen, zu Ihren Blutreini-gungr-Pillen zu greifen, um mit Hilfe dieser kleinenKugelnmeinlangiährigesHämorrhoidal-Leidenzu bombardire». Ich nehme nun durchaus keinen Anstand, Ihnen zu gestehen, daß mein altes Leiden nach ^wöchentliche». Gebrauche ganz und gar behoben ist und ich im Krei,e meiner ^ " ' S 8 .. . h Bekannten diese Pillen auf's Eifrigste auem pfehle. Ich habt auch nichts dagegen ei»z»-wende», wenn Sie von diesen Zeilen öffentlich — jedoch ohne Siamensferligung — Gebrauch machen wollen. Hochachtungsvoll Wien, üo. Februar >881. k. v. 4'. Esenep, den 17. Mai 1874. Euer Wohlgeboren ^ Nachdem Ihre „Blut- OI»„« diese gesetzlich ^eponirte Schutzmarke ist jeder Gichtgeist nach Dr. Mali« sofort als Falsifikat zurück- zuweilen. -WH KiflitMkt Iiscli ^sllt r» 50 kr. ist entschiede» das erprobteste Mittel gegen Gicht und Rheumatismus, Gliederreißen, Kreuzschnierzeu, Nervenschmerz, Anschwellungen, Steifheit der Muskeln und Sehnen rc., init welchem »ach kurzem Gebrauch diese Leide» gänz-lich behöbe» werden, wie dies bereits masscuhafte Dnuksagungeu beweise» können. Hem, ^»I. v. Apotheker in Laibach. Ähr »ach »l WI«II« L !>0 kr., sowie auch Ihre habe,, sich bei weiiie», 2V-Monate aiidaneniden Leide» an Kreiu-schmerze» »»d Glicoerreißen vorzüglich bewährt» daher ich Ihne» für diese Ar,-»eien nicht genug meinen Dank und Anerkennung aussprccheu kan». Mit Achtung Möttling» am 1». Jauner 1882. IU. H rr«tlI«II. Alpenkräuter-Syrup, krainischer, H'-'^^'i''t'H7^schL-^e»', Brust- und Liingenleidcn. 1 Flasche ök kr. Er ist wirksamer alsalle im Handel vor-kommenden Säfte und Syrupe. Viele Dankfaguugeu erhalten. Einste Sorte vorzüglich gegen Scropheln, Lungen- Auather.n-Mundwasser, ^7 treibt sofort den üblen Geruch a»S dem Munde. 1 Flasche 4N kr ^!"^^ungs-Pillen, k. k. priv., tausendfach glanzend bewahrt be, Stuhlverstopfungen, Kopfschmerzen, Schwere u, den Gliedern, verdorbenem Magen, Leber-und Nierenleiden rc. In Schachteln L 21 kr., eine Nolle mit ii lschachiel» l fl. 5 kr. Verfe»det wird nur eine Nolle. Diese Pillen sind die wirksamste» unter Allen. Obige nach langjährigen Erfahrungen als vorzüglich wirksam anerkannte Lpe.talitLlen fuhrt stets frisch am Lager und versendet sofort pr. Nachnahme die re 8 Schutzmarke. qU.n ... meine Gatti»,dikdurch laug. ^ ^hre Pillen dte wunderbarste Herlkraft ^ chronisches Maaenleiden u. Glieder-^ «esBl7t^ub d^ ^räi,^,." bei"7nreae'ln!°^saer ^ Bei Blutfluß der Frauen, bei unregelmäßiger Menstruation, Harnzwang, Würmer». Mageu-schwächeundMagenkranipf, Schwindel lt. vielen ' ändern Nebeln haben sie gründlich geholfen. Mit vollem Vertraue» ersuche ich nur, »lir wieder irNollen zu senden Hochachtend I»»r> Kitiicken. wiedergegeben, sondern ihr sogar neue jugendliche Kraft verliehe» haben, so kann ich de» Bitten andereranähnlichen Krankheiten Leidende» nicht widerstehen, u.ersuche umabermaligeZufendung ^ vo»2Rolle»dieser wnnderwirkendenPillen gegen Nachnahnie. Hochachtungsvoll Blafins Svißtek. Amerikanische Gichtsalbe, ...............^ , Original , wirkende«, unstreitig bestes Mittel bei allen>orzügliche Q>..il>tä!. 1 Flasche l fl, gichtifchen und rheumatischen N beln . als:!?^ ^ Diese« RuckenmarkSleide». Gliederreißen. Ischias, ^Illllkk l^e^tll ^Il^chillkl^. Migräne, nervösem Zahnweh, Kopfweh Ohreu- beseitigt de» Fußschweiß und den dadurch er- reiße» !e. >c. 1 fl. 2V kr. prtv. von Änl!!h:rin-Bkiindwasser, «. i'app. allgemein beraiint al? d«s beste Zahn-Confervir»»gsn,itiei. I Flkicoit 1 si. 40 kr. von No»«>, -n. zur StLrkiiiig und Erhal- In Orig.-Flacons K st. 2.SN Augen-Essenz tung der Sehkraft, und fl. 1.5st da« Voll komnienste, was i» Seifen geboten werden kan», »ach deren Gebrauch die Haut sich wie seiner Saixmi anfühlt »nd «inen sehr angenehmen Geruch bebält. Tie ist sehr ausgiebig und vertroitrel n/chi l Krült IN kr Chinesische Toilette-Seife, eugten unangenehmen Geruch, couservirt die BefchiibuNii und ist erprobt unschädlich. Preis 1 Schachtel 5V kr Einhorn-Apotheke des v. in Laibach, Rathhausplatz Nr. L. xrererexrexxxxrerrx rrxrertte««ieitie»t! 18—3 c,3iL> Pate pectorale vo» Gcorg>>, seit vielen , Jahren als eine? der vor- , pe züglichsten und angenehmste» Hilfsmittel gegen Derschleiniung, Hüften, Heiserkeit, Katarrhe, Brust- und Lungenleide». Kehlkopfbeschwerden ^ aflgeinein anerkannt. I Zchachtel üt> kr._ Tannochinin-Pomade I.Ps-rb°f-r, ^ seit einer langen Reibe von Jabren als das beste mner allen Haarwuchsttiitleln von Aerzten an-eikaiint. 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Hau«n„ttel I Flacon 2" kr. 1 Packet 1 fl Alle französischen Spe.ialitäteu werde» e»tweder auf Lager gehalten oder ans Verlange» prompt und billigst besorgt. I «» /»e r »«/«.» » »e», ye « I - » »»r/i -5 Annoncen Annahme f>!v sämnitliche Zeitungen Oesterreichs rind deö Auslandes zu gleiche» Preisen Wie bei den Zeitungs-Expeditionen selbst, ohne Porto und Spesen in der Zeitttngs-Annoncen-Expevitiou von (->47) RMM N088V, Wien, 5ri»Mllk L. LorllvubarKvr Vivdpalvor für Pferde, Hornvieh und Schaft von l'i'iiiix.kli. lüvi/M in ko> nvlidm'L, k. k. Hoflieferant, »II H»I^I V«I» L,»K- I«»«I ,» »»»tt L!» ,»,»,> ,»>tt . I« ,»»»»> ^x« ^ »,»»- DaSselbi? bewühit sich nl» bei regeluiäßiger Vcrabsolüuug laut luuqilihrijzcr E,pro!'»»ü bei «» LU»» V^i»I»»'««>»r'i„,,A 4l^i» dasselbe untersucht wesentlich nuch die nntürliche Wider- standskraft der Thiere gegen durchseuchende Einflüsse nnd verniindert die Jnclination zu Drüsen und Kolik. Echt i >l l> c z i c h c n -I bei R'l^t«»Ii> Apotheker, lull»« v. 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