a boni SanzlLbrig: H-lbjLbrig: Lierteljahrig Ins t r t i o 11 « . >4i t t i f e. SinfValtiqr Vetit-Zriie k 4 kr., bti Wiedkrholungin i 3 ft. — Antigen bit 5 Zeilen 20 kr. Redaction. 'JI km illiftr a tiou u. 6r »e6 i tio 11 Schuftergaffk Nr. 3,1. Slock. a Wiener Brief. (Die Prager Excesse.) , 29. Juli. j ^ _____ Wenn es uberhaupt noch eittet Recht- {ttiauna fur das Fernbleiben der Deutschen von xzechischen Ausstellung in Prag bedurst hatte, ^ den panslavistischen Hexentanz. der seit einiger \it in den Mauern der „koniglichen Stadt" auf-Mrt roirb, ware fie hinlanglich erbracht. Wir er= '%en dietz nur in Erinnerung an die Fluth von t^trourfen Pressionen und Zureden, an die Summe W Drohu'ngen und was der Dinge mehr find, die »■I Krweichung des harten deutschen Sinnes auf-^mdet wurden. Wahrlich, fie hatte sich hubsch Saenommen, die Betheiligung der Deutschen an bumntbreiften Dcmonstrationen gegen die kaiser-li*„ cx-:-densvolitik! Seien wir froh, bah ihr Sinn blieb bah sie es in kluger Voraussicht der votzogen, lieber gar nicht mitzuthun, als die ^toffaae abzugeben fur knabenhafte, ihre Gefuhle La Tiefste verletzende Ausbruche eines bis zum %finmitfaefteiaerten nationalen Paroxismus. Was X ubrigens geschehen, wenn die Deutschen des ^oen Drangens miibe, nachgegeben und die Aus-Rettuna beschickt hatten? Dah die Czechen dann die lett Demonstrationen nicht aufgefuhrt, tft bei •em bekannten Charakter nicht gut anzunehmen. IruLUelon. Der russische Dorfschullehrer.») dem Augenblicke, in dem man in ben Oft 'Vnnmien bie Axt an den Baum legt, ben Jahr- ” ® ^ c ffiiftiirnrfiPtt nrnfo npmnpn rrttiinien vlv o » yj v~ t-siwtp lanae beutfche Culturarbeit grotz gezogen > °HM ftch w°hl. -m-» »M avf d°. Schu^ X rn werfen, das man an Stelle bet butch Vn -keberstrich beseitigten beutschen Schulen sctzen tV Die Zustanbe, welche an den russischen Hoch. \hn berrfcheti, sinb zur Genuge behnnt, aber tVt hJtelbe ist bet Fall bei ben Dorfschulen, bie h bie einzige Bilbungsstatte ber mehr als 80 Mil-\ « jafilenben Bauernbevolkerung sinb. Fur biefen KnUiLn Bruchtheil bet Bevolkerung Nuhlanbs \ J heute nut etwa 23.000 Dorfschulen, eine itfr6roinbenb Heine Zahl im Bergleich mil ber Me bet untenichtsbebtirftigen Kinber. AlletbingS -8 sich unter bent Landvolk zu tegen, eS <7-,- -m° d-nN- Adnun, „„„ be. SBiffen«, unb mit bet ftch vcrbrcitenben ^eg gefens unb Schreibens etwacht auch biefe Kenntnih jut Vermchrung femes au'szuntitzen, abet bie gtohe Masse steht bet immet noch gleichgiltig obet mihttauisch obet mSS 8=««*-' Dl° Schu'° unb kt tin Dots'- immet noch erne ncue Erschemung, r-sr-r-#iiiflfiifirunnen cnhichmcn wir einem Essay cine« Kknmrr rilsstsch« Lcrhiiltnissc dc» Dr. Hermann ' e?o f cb n Y. Wir glauben vielmehr, dah sie mit Freuden die | Gelegenheit zu einer zmeiten .brennenden Ohrfeige" benutzt hatten und so ware mitten im Ausstellungs-werke der Kamps entbrannt, Alles verwustend und verfengenb, zu eigenem Schaden und jum Frommen ber Feinde Oesterreichs. Doch wir beabsichtigen keine nachtragliche Recht-fertigung des Verhaltens ber Deutschen zu schreiben. Denn biep scheint uns iiberflussig, da ja die Motive ihres Handelns klar zu Tage liegen. Nur gegen dte ossiciellen Beschwichtigungshofrathe mochten wir uns wenden, gegen biefe Kategorie einer unfreiivilligen Feuerwehr, welche bei jedem von ben Czechen gelegten Brande mit ber grofjen Spritze auffahten und ben Herbeieilenden zurufen: Es brennt ja .gar nicht! Mit 23erlaub, ihr fanften Herren, cs brennt ja! Wenn eine Exposition, bie man liberal! auf bem ganzen Erbenrunb als em Denkmal des wirthfchaft-lichen Konnens der geistigen Strebungen eines Volkes betrachtet, zu einem Tummelplatze politischer Agi-tationen herabgewurdigt roirb, und roenn biefe Agi-tationen sich gegen eine Politik richten, bie zu un» zahligen Malen als die officieUe Politik desselben Monarchen proclarnirt wurde, unter desfen Protec-torat die Ausstellung steht, dann brennt es! Man lefe nur, mit welch ungeheucheltet Freude die ruffv fchen Blatter ben panslavistischen Rummel in Prag Einbringlmge, die noch nicht festen Futz gefaht haben, unb eine tiefe Kluft, welche jedes gebeihliche Witten erfchroert, trennt die Sehrerfchaft von der Dorfbe-volkerung. Die Hast, mit ber man nach bet Auf-hebung ber Seibeigenfchaft Bilbung unb Aufklarung unter einem Jahrhunberte lang vernachlafsigten Stanbe zu oerbreiten fuchte, hat zu ben vielen un-heilvollen UntcrlafsungSfunben bei ber Bauernbe-freiung noch eine hinzugeftigt: dah man bem Lehrer nicht eine bet Wichtigkeit seiner Aufgctbe enlfprechenbe Stellung sicherte. Heute steht er roie ein Paria allein unb hilslos in ber Mitte zwischen ben ©ebilbeten unb bet ungebilbeten Menge. Dem Bauer entgeht bie Geringschatzung nicht, mit bet bie „Herren" auf ben arnten Dorffchullehret unb fein Wirken herabfehen, unb vbwohl er in biefem auch einen An-gehorigen ber beoorrechteten Kreife sieht, halt er sich boch fur bcrechtigt, ben „Herren" nachzuahmen unb bem Schullehtct mit gleichet Geringschatzung zu be-gegnen. Dem Lehtet gegenubet erfcheint Alles erlaubt, fein Lebenslauf ist eine ununterbrochene Kette von SSerfolgungen, Bebtuckungen unb Demuthigungen, unb bie bomenvolle Bahn, die er zu ivandeln hat, stellt ganz auhetordentliche Anforberungen an feme Willenskraft unb AuSdauer. Wie kann unter folchen Verhaltniffen bie ©chute erfpriehlich wirken? Wie kann fie sich auf bie Dauer einen Stamm tiichtiger Lehrktafte sichern, wenn ben jungen Mann, bet ein Sehramt etlangt hat, nach einer unter Miihen unb (Sntbehrungen »erbrachten Stubienzeit nichts erroartet bcgriihen, roie sie bie Czechen eine Stiitzs Ruhlanbs nennen, biefelben Czechen, bie longer als ein Jahr-zehnt auch eine Stiitze ber ofterteichifchen Regierungs-politit gebilbet haben! Unb roieber tontmen bie Herren Beschwichtigungshofrathe unb meinen: Unterscheiben roir genau. Alt und Jung ist nicht basfelbe; was in Prag ge« fchieht, fei ein Werk ber bofen Jungczechen; bie Alten bagegett feien ein gemahigtes Element. Vot Allem fet uns bie Frage gestattet, wo stub benn heute die Altczechen? Moglich, dah ein archaologischer Forscher aus wissenschaftlichem Jnteresie ihren Vet-bleib ausfinbig macht — abet als politische Partei tomme sie heute nicht mehr in Betracht. Man tann doch nicht bie Herren Pollak und Dostat als eine Partei betrachten! Wohin sich auch bas Auge roenbet, nirgenbS zeigt sich bie Spur einer Nalliirung biefet total uernichteten Partei unb ware nicht jiingft bet altczechische Fuhtet in partibus Herr Franz Labis-laus Nieger bet einem Bankett erfchienen, um boct stumnte Assistenz zu leiften, so roiihten roir nicht, bah auf ber Erbe iiberhaupt noch Altczechen existiten. Doch lassen wit sie ruhen, bie Tobten! Die Sebenben haben Recht unb biefe Sebenben sinb bie Jungczechen, bie legalen Vertreter ber qechifchen Nation, bie als getreue Abapten ber Rieger'schen Schule gtohes Vet-stanbnih fur bie Arbeitstheilung in Prag unb Wien als ein wahres Martyretleben ? In ben haupt-ftabtifchen Zeitungen finbet man haufig Anzeigen, in benen irgenb ein Stubent milbhetzige Wohl-thater bringenb um Unterstiitzung bittet , fei es butch Darlehen ober butch Zuroeisung von Arbeit, gleichgiltig roelcher Art. Das sinb bie Re-truten bes fiehrerheereS, bie fchon roahrenb ihtet Stubienzeit in latter Dachstube ober feuchter Kellet-roohnung sich an bas Los gewohnen miiffen, bas ihtet im Leben harrt: zu ftieren, zu hungern unb Demiithigungen gebutbig zu ertragen. Det Leibens-zeit an ber Hochschule fotgt bann bie Zeit bangen Harrens auf eine Anstellung. Wie viete vergebliche Bittgcinge sinb in biefet Zeit zu verzeichnen, roie viele Enttaufchungen, roie viele zerstorte Hoffnungen! Da heiht es zunachst, sich beS WohIroollenS beS Curators ber Schule, an bie man versttzt roerben roill, zu uersichern unb von ihm eine fchriftliche Empfehlung zu erlnngen. Dann reicht ber Beroerbet fein Gesuch ein, bie Schutcommission pruft bie von ihm beigelegten Zeugnisse unb entscheibet uber seine Zulassung zu einem Probevortmg. Diejenigen Be- roerber, bie beirn Probevortrag ihre Bcfahigung nach3 roeifen, getangen in bie engete Wahl, vor bet sie noch ein Wohlverhaltungszeugnih einzureichen haben, unb bet vom Inspector ber Votksschuten in Uebet-einstimmung mit bent Schulrath als ber Taugtichste Etkannte ethalt bie Stelle. Enblich Beroerbet boch feine Etnennung Tafche, unb er eilt nach feinem Drgan der verfassuiigspartei in fimin. Jut Laibach (I. 4.— Mit Post ff. 5.— . 2.- . , . 2.50 . 1.- . . . 1.25 zur Zustellang in’l Ha»«: LierrelsShrig 10 kr. Gamftag den 1. August zeigen. Dort die briillenden Loroen, hier die sanften Tauben, dort die intimen Freunde Ruhlands, hier die Verfechter der Tripelallianz. Genau so haben es die Altczechen gemacht, als sie noch lebten. In der Heimat zeigt sich die wahre Natur der Czechen, in der Heimat find sie die Freunde Ruhlands, die Be-wunderer des Caren und in der Heimat waltet kein Unterschied ob zwischen Alt und Jung. Es ist nur ein ganz naturgemaher Entwicklungs-gang, der sich jetzt in Bohmen vollzieht. Die Drachen-saat Nieger's schieht in die Halme und es liegt eine wahre Tragik darin, dah seine Schuler aus dem Unheil, das er geschaffen, die Waffen schmieden gegen ihn selbst. Was die Gregr und Herold thun, hat Rieger schon vor einem Menschenalter gepredigt und nur auf dem glatten Parquet des Abgeordneten-hauses verkleisterte er mit etwas diplomatischem Firnih die echten Gefuhle. Es ist hoch an der Zeit, dah diesem Spuk ein Ende gemacht werde. Aber ouch Jene, welche noch immer den geheinten Wunsch hegen, die alte Mehrheit mit Hilfe der Czechen zu reconstruiren, mogen aus den jiingsten Prager Epi-soden entnehmen, welch ein politisches Element die Czechen find. Diese Episoden find fur jeden Oester-reicher beschamend und a lie Patrioten haben ein Interests daran, zu cerhinbern, bah im Herzen des Reiches ein Gebiet abgesteckt werde, das zu einem Tummelplatze bestimmt ist fur Demonstration gegen die Friedenspolitik des Reiches. Politische Wochenuberftcht. Die panslavistischenDemonstrationen in Prag haben auch in ben mahgebenben Kreisen einen sehr unangenehmen Eindruck gemacht. Die Be-rusung des Ministerprasidenten Grafen Taaffe an das kaiserliche Hoflager in Jschl soll damit in Verbindung stehen und den Entschluh des K a i s e r s zu Tage gefordert haben, die Prager Ausstellung nicht zu besuchen. Die Polizei in Prag hat ben corpora-tiv en Auszug ber vers chiebenen Vereine verboten und die Statthalterei bestatigte dieses Verbot. Ein Artikel des „Czas", des Organs des konservativen Theiles der Polen macht ein gewisses Aussehen, indem darin ben Iung-czechen eine cntschiebcne Absage gegeben wird. 2Bit mochten bet ©ache feine so grohe Be- Er ist noch ein Reuling ohne Erfahrung, unb er betritt vielleicht baS Dors, baš nun bie Statte seiner Wirksamkeit sein soll, ersllllt von ben Idealen, denen er an der Universitcit gehuldigt, und im stolzen Bewuhtsein des hohen Berufs, ein Volksbilbner unb ein Verbreiter ber Aufklarung zu sein. Der erfte falte Wasserstrahl trifft seine Begeisterung beim Be-treten seiner kiinftigen Wohnstatte. Es gibt allerbings Dorset, in denen fur ein wurdiges Unterkommen des Lehrcrs gesorgt ist, aber wie fieht es in der gtohen Mehrzahl der russischen Dorset aus! Die Lehrerwohnung besteht nur aus einer einzigen kleinen Kammer; denn dah dem Dorsschulmeister der Ge-danke kommcn tonnte, sich ben LuxuS einer Frau unb Familie zu gestatten, bas ist in Anbetracht seines geringen Gehalts von vornherein auSgeschlosten. Die Dielen in ber Kammer sinb morsch unb stellen-weise burchgcbtochen, autzer Sett, Stuhl unb Tisch ist feine Einrichtung vothanden, unb es ware auch fein Naum stir eine solche, denn schon jetzt ist nur ein schmaler Durchgang zum Belt srei, da der grohe russische Ofen fast ben vietten Theil ber Kammer aussullt. An behagliche Warme im Winter ist aber trotz ber Grohe bes DfeitS unb ber Kleinhcit ber ©tube nicht zu benten, benn bie Fenster schliehen nicht fest, ttberbieh find die Fensterstocke morsch unb zwischen ihnen unb ber Wanb blast bet Winb herein. „Jn Folge fotchen Zustanbes rneiner Lehrerwohnung", schreibt ein Schullehrer aus beitt ©Oliver* minent Saratow, „hat die falte Luft freien Zutritt deutung beilegen, aber zum mindeften sinb bamit die Aussichten auf Wiederherstellung ber alten Ma-joritat noch geringer gewotben. Der Obmann des ©tubentenoereineS „Slavia" in Prag erhielt wegen seiner panslavistischen Be-gruhungsansprachen an die subslavischen Gaste von ber Polizeibirection eine ernste Verwarnung mit ber Anbrohung, bah in wieber vorkommenden Fallen ber genannte SSerein wegen Ueberschreitung ber ©ta= tuten aufgelost werben rotirbe. Das Organ bet Jung czechen, bie „Nar. Listy", proclaniirt neuetbings folgenbes Programm : „Jn geiftiger Beziehung Festhalten an ber Etin-nerung bet uralten ©lavenkitche unb bes Hussiten-thums unb in nationoler Beziehung briiberlicher Anschluh an bie Slavenvolker — bas feien bie beiben Haupftpfeiler ber gegenroartigen Entwicklung bes Czechenthums. Das Trabantenthum im beutfchen Geiste unb Jnteresse tonne keinerlei Vortheil bringen." Die „ Wiener Zeitung" oerbffentlichte bas Finanz-gesetz unb Bubget pro 1891. Das Gesammt-Erfordernih wird mit 564,853.027 fl. unb bie Bebeckung mit 568,375.521 fl. beziffert. Neueften Nochrichten zusolge sollen ber Reichs-rath unb zugleich bie Delegation en in ber zweiten Halfte October, bie Lanbtage Mitte December zusammentreten. Die Regierung wirb in bet nachsten Session im Abgeorbnetenhause einen Gesetzentwurf einbringen, welcher ben Verkehr mit Ratenbriefen und bie entgeltliche Ueberlastung ber Gewinnsthoffnung bei L o sen regelt. Das un gar i f ch e Abgeorbnetenhaus beschciftigt sich ungeachtet ber schwiilen Sommettage mit ber Verwaltungsreform-Gesetzvorlage. Die croatifche Lanbesregierung beschciftigt sich mit bent Entwurse eines einheitlichen Gesetzes sur p e n s i o n i rte S t a a t s b e a m t e. Der „Kbln. Ztg." wirb aus Petersburg mit-getheilt, bah bent Eaten bie stanzosischen SQtchtigthuereien zurniber waren; lvenn er auch gegemoartig feinen Wiberwillen uberrounben Habe, werbe er niemals eine m Biin b n i s se in it Frankreich beistiinmen. Der Car wiinschte ausbrucklich, ber iibetttiebenen Begeisterung vor-zubeugen; iibetbieh wirb aus Petersburg gernelbet, in bieselbe, unb ebcnso ungehinbert entflieht bie warme Luft butch alle Ritzen, biefe natiirlichen Wilb-scinge; bnrttm herrscht in bet Wohnung eine Kalte, gegen welche kein Heizen hilft. Unter ben Dielen bringt eine kalte Luft hetvor, wie aus einem Eis-keller. Ohne zu tibertreiben tann ich fagen, bah ber Wcirmegrab in ber ©tube unb brauhen ftetS fast betselbe ist — es ist nur ein Unterschied von 3—4° R. Den ganjen Winter hinburch zittert man vor Kalte wie Espenlaub. Ich bin mir selbst nicht mehr cihnlich: bas ©esicht bestanbig blah, bie Zcihne klappern, ich fann nut mit Miihe sptechen, ber ganze Korper zittert, Hanbe unb Fiihe versa gen ben Dienst. Es ist eine Dual, eine Tobesqual, aber bie Noth-roenbigfeit zwingt mich, es zu ertragen I ..." Die Nothroenbigtcit! .... Das fagt sich auch ber NeunngesteHte, bet sroh ist, enblich eine An-stellung gefunben zu haben, und ben noch jugenbliche Begeisterung fiit (einen Beruf fiber solche ©chatten-seiten besselben hinwegsehen liifet. Frischcn Mutljes eilt er am nachsten Morgen zut ©chule — ncuen Enttauschungen entgegen. Seine LeibenSzeit beginnt. DaS ©chulzimtner ist ein wttrdiges ©eitenstiick ber Lehrerwohnung, viel zu Hein fUr bie Mcnge ber vothanbcnen ©chulfinder, iibetbieh ohne alle Liiftungs-vorrichtungen, so bah sich schon noch kurzer Zeit barin eine ©tickluft entwickelt, die bas ©prechen erschwert unb sich bleischwer auf die Lungcn legt. Wo die Luft nicht verdorben ist, dort ist dieh nur die Folge daoon, dah ein eisiger Luftstrom burch ben Caren Habe man nur mit Miihe bewegen tonnen, sein Mihtrauen gegenFtankteichfut einige Zeit zu verhehlen. Am 26. v. M. fanb in Paris ein Congreh ber Ftiebens- unb Fteiheits-Liga statt. Detselbe nahnx folgenbe Resolution an: „Entschei-dung oiler internationalen ©treitfragen burch ein ©chiebsgericht unb Bestteitung bes Rechtes gewalt-samer EroBerungen". In Ktonstabt vollzieht sich ber Besuch ber stanzosischen Flotte bent angelunbigttn Programme geinah unter einer Reihe glanzendet Fefli' ©elbstvetstandlich fehlt es in ber russischen unb fran-zbsischen Ptesse nicht an iibetschwanglichen Attilefn iiber die Vetbinbung beibet Nationen, wahrend ber Car unb bie ossiciellen Kreise es zwar an grohttt Zuvorkornmenheit gegen bie sranzosischen Gaste nicht sehlen lasten, immerhin aber babei auch eine geroifii Grenze cinhalten, welche einerseits ben panslavische» Kreisen in Ruhlanb, anbererfeitS ben chauvinistischk" in Frankreich viel zu eng gezogen erfcheinen bttrfte-Ein neuefter Ukas des Caren verordnet: 2)4 auslandische Bewerber urn Ausnahme in bm russischen © t a a ts v e r b a nd die Kenntnih bet russischen ©prache nachweisen ober eine Priifung aus berselben ablegen iniisten. Die ilalienische Preste begrufjt bie Toaste lahlich bet Gebentseier ber ©chlacht oon Lissa in Ttiest als sicherstes Zeichen bes zwische" Ocstetteich unb Italien Dank bes Drei-bunbes bestehenben innigen Berhaltnistcs. Aus bent gleichen Anlasse hat ber Ministerpiiisibent Marquis be Rubini ben itnlienischen Botschaster in Wi«n benustragt, ber osterreichisch-ungarischen Regierung die hohe Besriebigung ber italienisdjen auszulprechen. Die in bet ©chiueiz bestehenben 8 At met* div i sionen werben in 4 Armeecorps um‘ gkstaltet. _ Die © chwe iz beging biefer Tage bie ©eoen -feier an bie vor 600 Jahten stnttgesunbene Giiinbung det E i d g e n o s s e ns ch a f t. Auf dem demncichst in Brussel stattsindenden internationalen ©ocialisten-Congresse wetd« die Polen nachslehenben Antrag einbringen: gesichtS ber immer tnehr um sich greifenben Z ® | politik unb ber baburch immer ziigelloseren®*' Thiit unb Fenster unb unter ben Dielen herv^ bringt, gegen ben ber schwach geheizte Dsen nch auszukommen vennag. Unb in biesein Raum hat e Lehrer von neun tthr Morgens an stunbenlang thatig zu sein, ein halbes Hunbert Kinber — 3U weilen fast ein ganzes Hunbert — zu beaufsichtigen, ihte Atbeiten zu priifen unb zu verbessern unb un-ablassig Hunberte con Fragen zu beantworten, M benen er von alien ©eiten bestiirmt wirb. Se Wunbet, wenn er, sobalb enblich um brei ober vn Uhr fein Tageiverk vollbtacht ist, geiftig unb korper erschopst nach seiner uitfreunblichen Behausung wan , in bet er nach bes Tages Miihen die ihm so entbehrliche Ruhe eines bchaglichcn Heims nicht fin • Der erfte Tag eines folcheii Lebens genji mcist fchon, all' bie Wahiibilber zu 3ct^£,ten'. sich ber junge Lehtet von seiner kiinftigen Thatig e entworfen hat. Doch bas ©chliinmste steht ihm nof bevor. Zu ben kbrperlichen Dualen, bie seme sunbheit untergraben, gesellen sich balv auch noG geistige. Er erscheint im Dorse als der Ver rc ber Anschauungen einer neuen Zeit, l,n^ ,a f -J?:* finbet er alle Slnhdnger bes Alten sich iein gegeniiber. Et soll Bilbung unb Slufflatunj breiten, unb im Dotfe gibt es Leute. machtige, cm uicucii, uiiu mi *yui |t giui w —r f lnftiič fluhteiche Leute, benen batan gelegen ist, bap I Geschlecht in ber llniuiffenheit zu erhalten, in daS alte ausgeivachsen ist. Da sinb in crse bie Kulaki, bie Auskaufer, von benen « ' von irgenb einer Hausinbusttie lebenbe treides peculation stellen die organisirten pol-»ischen Socialisten den Antrag, der Congrctz moge ^kschliehen: 1. den Beginn einer intensiven Agitation toietfs Verstaatlichung des Getreidehandels; 2. Auf-h^ung der Privatbackereien, hauplsachlich in ben ^tadten und on deren Stelle Errichtung communaler ^ackereien unter staatlicher Aufsicht". Der Vatican versiigte die Entlassung meh-teier |eincr s o cialistisch gesinnten Kanzleibeamten. Jn Serbien und Holland stehen Personal-»eriinderungen in den Ministerien bevor. Narodna Dnevnik“ leugnet gegenllber dem tz„ichte eines Budapester Blattes liber ein Biindnih § e r b i e n S und Montenegro's mitNuhland gegen Oesterreich-Ungarn den formlichen Ab-ilhlutz eines solchen Vertrages, der auch nicht nothig fej tzxnn die serbische Frage werde nicht an der ^rina Save oder Donau, sondern an den K a r> dat hen und an der W eichsel gelost werben. (?) ch folgt.) Den vier grohen Gewerbe-Krankencassen in Wien gehoten 104.146 Mitglieder an; fttr Medicamente wurben im Jahre 1890 80.000 fl. ausgegeben. Nach den biSherigen Anrnelbungen burste die fiir den 5. d. M. anbetaumte Vollversamm« lung des Deutschen undOesterteichischen Alpenvereines in Graz zahlreich besucht werden. Das Sommerfest der Ortsgruppe Leo ben bes Deutschen Schulvereines wars bas bebeutenbe Neinertragnih von 2000 fl. ab. Der Grazer Mcinnergesangverein wirb am 17. b. M. bet einer Liebertafel in Zurich mitwirken. Die ©tabt Bruck a. d. M. witd elekttisch beleuchtet werben. Bis 27. v. M. sinb in Gletchenberg 3479, Neuhaus 700 unb in buffer 520 Curgciste eingetroffen. In ben Weingarten zu ©kotošnak bei Pettau wurde ebenfalls das Vorhandensein der Reblaus constatirt. Auf dem Millstalter See in Kcirnten verkehrt ein Heines Dampfschiff. In Tegernsee sinb in Folge Umkippens eines Kahnes drei Personen ertrunken. Die Gemeinde-Secretate in Karnten miisien sich einer Amtsptiifung unterziehen. Die erste wird ant 24. August in Klagensurt begtnnen; zur Ablegung derselben haben sich 15 Canbibaten gemelbet. An ber Lemberger Unioerfttat wirb bie m e b i c i n i s ch e Facultat im Studienjahte 1892/93 errichtet werden. In Czemowitz (Bukowina) wurben gtoh-artige Zolldeftaudationen und 93 e t r it g e= reien entdeckt; mehrere Zollbeamte wurben vet* haftet, viele vom Amte suspenbirt. Die Localbahn Salzburg-Monbsee wurde am 28. v. M. bem Verkehre iibergeben. Auf bent Dachstein soll ein Alpenhotel erbaut werben. In Abbazia ist bie Babesaison im vollen Gange; Mittags hat bas Seewasser meist 19 ©r. N. Mit Schluh bes Jahres 1889 besanben sich beibencicilgerichtlichenDepofitenamtern in Oesterreich 630.262 Depositenmassen, die den auherordentlichen Bettag von 653,095.304 fl. re-presentirten, in Berroahtung und Verrechnung. Dieses Vermogen bestand aus 231,536.744 fl. in offent-lichen Obligationen, 259,638.274 fl. in Sparcasse-bucheln, 153,384.133 fl. in Privatschuldscheinen, 56.457 fl. in Golb- unb 117.828 fl. in Silber-miinzen unb 7,178.325 fl. in Banknoten; der Rest in Pretiosen unb verschiedenen Werthgegenstanden. Im Esseker Bezitke haben 100 aus Nuhland ausgewiesene Juben 11.000 Joch ©runi) ft tide angekaust. Der Berliner „Reichsanzeiget" melbet bie Et-nennung bes Professors Koch zum Director des Institutes fiir Jnfectionskrankheiten unb zum Honorar* professor ber mebicinifchen Facultat. Bei ben Pferben in ben koniglichen Stal* lungen zu Stuttgart herrfcht die Influenza. Nach der iteueften Volkszahlung hat Frank-reich 38,095.150 Einwohner. Gegen ben franzosischen Minister C o n st ans, den UnterftaatSfecretar Etienne unb ben AbtheilungS-Chef Treille rourbe ein Attentat mit Sprengpulvet versucht, jeboch gliicklicherweise oerhtitet. Am 26. v. M. Abends, Halb 10 Uhr, eteignete sich im Bahnhofe ber Parifet Vorstadt Saint-Ma n b 6 ein grahlichcr Ungluckssall; ein Supple* mentzug fuht in einen aus 23 Waggons bestehenden vollbesetzten Bcrgntigungszug hinein ; 50 Pas-fagiere btieben sosott tobt unb mehr als 100 wurben schwer verwundet. DaS Ungluck wird hauptsachlich dem Maschinenfuh rer bes Nach t rai ns, welcher die Haltsignale nicht beachtete, zur Last ge-legt; derselbe wurde verhaftet und bet strafgerichtlichen Untersuchung ubergeben. In der Provinz Venedig richteten Wolken-briiche und Hagel grotzen Schaden an. In Cairo ist der Palast des Khedive zum grohen Theile ein Raub der Flammen geworden. Ein Theil des Gebaudes und der Kunstschatze wurde gerettet. In Mekka find bis jetzt 4200 Personen an der Cholera gestorben. Nach Bericht der „Koln. Ztg." sollen die nach P a l a st i n a ausgewanderten J u d e n fiber das dort herrschende Elend und fiber Hungersnoth klagen. Der Chefredacteur des in Australien erscheinenden Blattes „Sydncy-Herald" verlangt fur eine einstiindige Unterredung 20, fur eine halb-stfindige 10 und fur eine viertelstfindige 5 Francs Honorar. __________________________ Local- und Provinz-Aachrichten. — (Kaiserliche Spende.) Der Kaiser spendete zur Einrichtung der Kirche in Zayer den Betrag von 200 fl. aus seiner Privatcasie. — (Landtagswahl in Oberkrain.) Urn das in den Landgemeinden Radmannsdorf-Kronau in Folge des Todes des Dr. Poklukar frei gewordene Mandat — die Wahl findet, wie wir schon jungst gemeldet, am 10. September statt — bewirbt sich als clerikaler Candidat der Pfarrer Mesar in Wocheiner Feistritz und derselbe hat seine Kandidatur auch bereits beim nationalen Central-wahlcomit6 angemeldet. Pfarrer Mesar ist eine im Wahlbezirke ziemlich populate Personlichkeit und die Aussichten deS radicalen Candidaten, des Secretars Pirz von der Landwirthschastsgesellschaft haben sich, in Folge dessen verschlechtert, namentlich auch des-Halb, weil Pirz biSher auf die Stimmen der Wocheiner Wohler, unter denen er stark agitirt hatte, rechnete, wahrend diese fur ihn nunmehr ohne Zweifel vet-loren sein nierden. Herr Pirz veroffentlichte seine Candidatur in der jetzt von ihm herausgegebenen „ Novice" und in seinem Programm berief er sich auf die Bleiweih'schen Traditionen, ohne sich auS-drficklich zu einer oder der anderen nationalen Fractionen zu bekennen; er wollte offenbar damit recht klug sein und sich roenn moglich eine starke Opposition vom Leibe halten. Die Clerikalen gingen jedoch nicht auf den Leim, sondern erklarten Herrn Pirz sosort, bah er entschieden der radicals Candidat set unb sie ihn als solchen bekampfen werden; wenn Herr Pirz vielleicht einen Widerspruch versuchen solite, so roeide ihm die ©ache noch klarcr gemacht werden. Nicht mit Unrecht bemerkt das clerikale Organ, dah Herr Pirz als Secretar der Landwirthschaftsgesell-schast, und als k. k. Wanderlehrer mochten wir noch beisfigen, besser thate, den politischen Kampsen serne zu bleiben; dabei wird auch noch die Enthullung gemacht, dah Herr Pirz mit dent Landtagsmandate noch nicht besriedigt sein roiirde, sondern dah er AlleS ausbieten roerde, utn Mitglied des Landes-auSschusies zu werden. — (Sl o ve n i s ch es.) In der nationalen Presse dauert die hohe Befriedigung iiber die sran-zosisch-russische Verbruderung in Kronstadt einerseits und die panslavistischen Demonstrationen in Prag anderseits noch iminer fort. Etwas unbequem ist dieser Begeisterung die Mittheilung des offictofen ..Fremdenblatt" in die Quere gekommen, dah Graf Taaffe jllngst in Jschl dem Kaiser auch fiber die Prager Votkoinninisse beiichtet Habe, bairn die darauf folgende Meldung polnischer Blatter, wornach der Besxch der Anestellung durch den Kaiser desinitiv ausgegeben sei. Einstiveilcn versuchen die betresfen-den Organe dutch vennehttes Schimpsen auf die Deutsche« und die hergebiachten Denunciationcn uber die fatale Sage hinwegzukommen. Sines itbersehen dabei diese Fanatifer — sreilich absichtlich — bei ihren sophistischen Betrachtungen, Vergleichen und Ausfluchten intnter roieder: dah es namlich durch-auS nicht angeht, zwischen einem beutfchen Feste, wie es z. B. das vorjahrige allgemeine deutsche ©anger« sest in Wien roar, und den panslavistischen Kund-gebungen in Prag eine ParaUele zu ziehen. Es ist eben etwas grundverschieden, ob die beutfchen ©anger aus Oestetreich unb bie aus bent eng befreunbeten beutfchen Reiche eine gemeinsarne Feier begehen oder ob bie czechifchen Brfider mit franzosischen Gym-nasiasten unb ferbischen Exaltabos fraternisiren. — Unter ben zahlreichen Deputationen, ivelche in Kron-ftabt zur Begrfihung bes franzosischen Geschwaders eintrafen, fanb sich, wie bie russischen Blatter be= richten, auch eine Deputation der slavischen Presse Oesterreichs ein, unb unter Zeitungen, bie babei ver-treten waren, wurde auch eine slovenische angesuhrt: „Slovanski ©vet". — Der slovenische ©chulverein (Cyrill- und Methud-Verein) hatte im Jahre 1890 rund 7500 fl. Einnahmen und 5800 fl. Ausgaben und am Jahresschluh einen Vermiigensstand von 10.600 fl. — Weitaus der zahlreichste slovenische Verein ist bekanntlich der „Hermagoras-Verein"; derselbe zahlt derzeit 51.827 Mitglieder, daruntei 20.726 in der Diocese Laibach. — (Furstbischof Dr. Missia unb bet slovenische Parteizwist.) Die von unS schon neulich etrocihnte neueste Polemik zwischen ber radi-calen unb clerikalen Fraction dauert noch mit un-verminderter Breite und Heftigkeit fort. Das Organ bet Clerikalen hat ihr bereits ein halbes Dutzenb enbloser Leitartikel geroibtnet unb bie Erwiberung bes „Sl. Nat." auf biese langathinigen Angriffe steht erst noch aus. Viel NeueS bringt „©lovenec" babei gerabe nicht vor. Er nennt bie Anhanger ber slovenischen Fortschrittspartei wieder einmal die „Todtengraber" der slovenischen Nation, die mit ihrem Liberalisms einen „ beutfchen Krautacker" im-pottitt haben, unb bie nun die Geistlichkeit einfach bei ©eite schiebeit mochten, „nachbetn bet Mohr seine Schulbigkeit gethan", unb doch sei deren ganzer Fortschritt nichts Anderes als „Hoffart unb auf= geblasener Hochmuth", „autzerste Grobheit unb Tact-losigkeit" unb auf literatischem Felde Habe dieser Fortschritt nut darin bestanden, bah „mit ber Eig-nung eines tnusikalischen Dilettanten Transscriptionen stemdet Arien gemacht rourben". Wie man steht, sinb bie clerikalen Angriffe gegen unfete slovenischen Rabicalen, roenn auch nicht ganz unbegriinbet, jeben-falls fehr grob, im Uebrigen jedoch roiirbe es sich kaurn Iohnen, roeiter babei zu verroeilen. Viel bebeut-famer bei dieser neuesten Phase des ©treites ist abet ber Umstanb, bah Flitstbischos Missia person: lich in benselbcn eingetreten ist. Et that bieh bet bent jiingsten Empsange bes fiaibacher Cletus anlahlich ber ©ratulation zu fcincui NnmenStage. Det ©precher ber Geistlichkeit gebachte unter Anberent auch ber An-gtiffe, deren Gegenstand der Furstbischof gewesen ist unb biefer antroortete mit solgenber Rede: „Wit biirfen uns dariiber nicht rounbern, roenn uns im Leben manch Bittetes trifft, eingebenk ber Wotte bes Herrn: „0 Mein Geroisien fagt inir, bah ich in bieser Bezie-hung mit meiner Arbeit bet slovenischen Geistlichkeit ihren ©tanbpunkt nicht. erschwert habe, benn alle meine unb alle Eure Arbeit ist bent Gebeihen unb bent Fortschritt bes Volkes geroibtnet, unter welchein roir nach bent Rathschlusie Gottes unsern Wirkungs-kreiS haben. Ich kehre mich nicht um bie ungere^ ten Vefchimpfungen, welchen meine Person so hfiufig ausgesetzt ist — benn Personen kommen unb gehen! aber ich bebaute bas ganze Thun beshalb, weil es gerabe bent Volke unoerechenbareit Schaben zuge* fiigt. Mit Ruhe kann ich jeboch meine Uefcetjeu-gung auSfprechen, bah e6 bent slovenischen Volke immer recht gut gehen roirb, wenn e8 nicht argere Feinbe haben roirb, als ich es ihm bin." " Wir sinb roeit entfernt, Dr. Missia ba8 ^^cht zu beftreiten, Angriffe, bie gegen ihn unb bie lichteit gerichtet roerben, gebfihrenb zurfickzuweisen, wir fiitben bieh vielmehr an sich ganz natutlich, immethin biirfte es jeboch selten noch vorgekommen sein, bah ein Bischof sich so unmittelbar in be* ©treit bes Tages gemengt, seine Parteistellung so schars markirt hatte, als cs hiet geschehcn ist. ®enl1 Dr. Missia mit seiner Rebe auch bie Absicht hattr, gewisse nationals Fanatiker zurfickzuweisen, bie gctab* in neueter Zeit ihre perversen Bestrebungen zu» ©chaben bes Volkes roieber hervorkehten, so fojtiten roir ihtn batin nut beipflichtcn, allein wir butfen babei nicht verschiveigen, bah bie Theorien, welche Dr. Missia hiet fiir bie Behanblung ber offentlichen Angelegenheiten aufstellt, bie Parole bes fiampfe^ bie er geroifsermahen seinen Geistlichen gibt, jugletc? zu entschiebenem Widerspruch herausforbert. ^eben' falls ist die Rede ©einer Excellenz eine fehr be1 tnerfensroerthe Kundgebung unb roir kommen auf biefelbe noch ausfiihrlicher zuruck. :] — (Aus b e in © e m e i n b e r o t h e.) in ber Genieinberathssitzung am 28. v. M-, also erst in der ziveiten Halfte bes I"h" rourben die S or an s chi age pro 1891 6eS lehenssondes unb bes ©chlachthauses berothen. Da barf man boch ivohl cine meht als geiniithliche meinbeverroattung nennen! llnb ivelche Scbeutunj soll cin solcher Voranschlag zuinal bei emem roichtigen Fonde, als es ber Anlehenssond i|t, jfp noch haben? Das Erfotdernih fiir ben L otter n-anlehensfonb rourbe mit 72.217 fl- un >e Bebeckung mit 73.818 fl., bas (Srforbermh fur W ©chlach thalle mit 11.950 fl. unb bie Bebeckung mit 19.583 fl. genchmigt. — Das Bermogiber ©tabt Laibach bcziffert sich lout beS >n er)t ©itzung vorgetrageneii Skechniingsabschlusies sur v vctgangenc Jahr bei Schluh bes 3«*«« 1 .J9® g 302.000 fl. Bei biefem Gegcnstanbe entwickelte sich eine ziemlich lvbhaste Debatte unb e 1 namentlich die bei verschiedenen Posten vorgekom-menen und nicht gehorig motivirten Ueberschreitungen lebhaft getadelt. (Section „Krain" des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereines.) Nach dem Schneereichthum des verflasienen Winters hat sich der Beginn der Wegarbeiten im Hochgebirge etwas verzogert. Erst seit kurzer Zeit ist das Triglav-Gebiet so roeit schneefrei, dah an die Markirung alter und Herrichtung neuer Wege gedacht werden kann. Dem mcichtigen Stocks des Triglav ist von Seite der Section heuer besondere Ausmerksamkeit qewidmet. Vor zehn Tagen haben sich einige Mit-qlieder des Ausschusses dahinbegeben, urn die Desch-mannhiitte zu inspiciren und wegen neuen Wegen Umschau zu halten. Das genannte Unterkunftshaus, welcheS durch die in dieser Hohe leicht erklarlichen Unbilden des Wetters schon starten Schaden ge-nommen hat, soll einer grundlichen Reparatur unter-aen roerben. Der Plan, von der Deschmannhutte Uber die Krederca zum Maria-Theresien-Schutzhaus einen Pfad herzurichten, welchec den von Manchen aesiirchteten Triglav nicht beruhrt, hat vorlciufig noch Schwierigkeiten gezeigt, welche in der Eigen-tbivnlichkeit des dortigen Terrains zu suchen smd. Es ist jedoch gegrundete Aussicht vorhanden, diesen autzerst wichtigen Weg dennoch herzustellen. — Dank d-m Uberaus sreundlichen Entgegenkommen der Krai-nische« Jndustrie-Ges-llschaft ist es der Section Krain" gelungen, mil einem sehr geringen Auf-wande an Mitteln einen Weg wieder leicht gangbar machen, der in den lctzten Jahren schon stark * acMafsigt und an manchen Stellen schon schwer vassirbar war. Es ist dieh der Steig in den Mar-tulikaraben und nach Za akam bei Kronau, eine der herrlichsten Partien unserer Alpen, die dadurch dovvelt iverthvoll ist, als man ohne grohe Mtihe in einem Tage diesm in's Herz der Alpen suhrenden AuSflug machen kann. Die Section hat auf dem Hrrrn Noschnik markirten Wege auch Wegtaseln anaebracht, so datz diese Partie auch sllhrerlos ge. akbt werden kann. Nach einem so schneereichcn Winter, als der vorige war, ist heuer der Wasser-f q besonders miichtig und das Schneefeld auf I akam von auhergewohnlicher Grohe. Auch die /»oloucmarkirung ist voUendet und lommen die noth- „„b:aen Wegtaseln in den nachsten Tagen zur Aus-tt.Nuna. — Die Betheiligung der Section „ Krain" der am 3., 4. und 5. August in Graz statt-finbenben Generalversammlung wird eine recht rege s in was sehr wiinschensiverth ist, nachdem ja !! ' en zur Entscheidung kommen, welche besonders „„sere Section won Bedeutung find. Das Fest-Irnnrainm lautet: Montag den 3. August: Empsang ? r Festgaste, am Sudbahnhose; 8 Uhr Abends: Rufawmentunst in der Jndustriehalle zur Begruhung ^ -kestaaste; Militarconcert und Vortrage des mlaxcv Manner - Gesang - Bereine«. Die»st»g den I August: 7 9 Uhr Morgens: Friihstlick im ^'tadtpark; 9% Uhr Vormittags: Vorbesprechung Generalversammlung in der Aula der t. k. t-Lnischen Hochschule; 3 Uhr NachmittagS: Zusam-Inenkunft im Stadtpark, Spaziergang zum Hilmteich Besuch der Hilmwarte; 4 Uhr: Festzug vom Ktidbabnhose durch die Stadt; 7 Uhr Abends: I'lgtzbergfest. Mittivoch den 5. August: Zimschen fi/, und 9 Uhr Morgens: Friihstlick im Stadt- \. 10 Uhr Lormittags: Generalversammlung im Ktevbamensaale; 4 Uhr NachmittagS: Festmahl in Conccrtsalen der Ersten Grazer Actien-Brauerei-r.TTfrfinft: 8 Uhr Abends: Zusammenkunst zum Sckluhfeste in der Jndustriehalle. ^ L (P ers o n aln achricht e n.) FML. von M^tteck wohnte in dieser Woche den Artillerie-KLietziibungen bei Gurkfeld bei. — SDr. Valentin ^ e m n iker, Advocat in Windischgraz, wird sein.en AmtSs'tz "ach Stein verlegen. — Oberlieutenant Josef Brehm wurde vom 94. zum 17. Jnsanterie-regimente versetzt. — (Sterbefall.) Am 24. d. M. ist in Rudolfswerth der Advocat Dr. Johann S k e d l gestorben. — (Grohes Seesest in Veldes.) Unter dem Titel: „Ein Krainer Hochzeitszug, Costumcorso mit decorirten Schiffen und Musik auf dem See" findet morgen Sonntag, den 2. d. M. in Veldes ein grohes Fest statt. Der Reinertrag desselben wird dem Fonde fur die Wegbarmachung der Roth-weinklamm gewidmet. Schon im Hinblick auf diesen Zweck, wodurch eine bisher taunt bekannte, ungemein pittoreske Partie unseres Oberlandes dem allgemeinen Verkehre erschlossen werden soll, ware dem Feste eine recht zahlreiche Betheiligung zu wlinschen. Das Pro-gramm ist solgendes: Vormittags 10 Uhr: Promenade-Concert der Musikcapelle des k. u. k. 17. Jnsanterieregimentes Freiherr v. Kuhn im Garten des Hotel Louisenbad; Mittags von Halb 1 bis Halb 3 Uhr: Taselmusik der genftnnten Capelle im grohen Saale des Hotel Louisenbad, Abends halb 6 Uhr: Ausstellung der decorirten Schiffe vor dem Quai des Hotel; 6 Uhr: Abfahrt des Hochzeitszuges, Nund-sahrt mit Musik; circa 7 Uhr: Riickkehr zum Hotel. Den Schlutz bildet ein Gartensest, verbunden mit Bazar und Promenadeconcert und ein Costumkranzchen. — (Gewerbliche Fachschulen in Lai-b a ch.) Wie alljahrlich seit ihrem Bestande, veran-staltete die Fachschule fur Kunststickerei und Spitzen-naherei auch heuer eine S ch u l a u s st e l l u n g, welche am 29. und 30. v. M. in den Localitaten der Fachschule, in dem der Krainischen Sparcasse geho-rigen Virant'schen Hause ftattfanb. Die Ausstellung lieserte ein recht ersreuliches Bild von der Thatigkeit der Lehrkrafte und der gliicklichen Begabung unserer Jugend. Eine Reihe von wirklich gut ausgefuhrten Zeichnungen, Musterstiicken und GebrauchSobjecten bewies, dah die junge Anstalt vollauf bestrebt ist, der ihr gewordenen Ausgabe gerecht zu werden und veredelnd auf dem Gebieie der weiblichen Kunst-arbeiten zu wirken. — Die Zeichnungen enthielten Nummern, welche auch einer strengen Kritik Stand halten konnten und namentlich durch die exacte Con-tourirung und angenehme Farbenwahl angenehm auf-fielen. Die Mustertucher des II. Jahrgaiigcs zeigten die vorgeschriebenen Techniken : Holbein-Technik, gleich-seitiger Kreuz- und Plattstich, Knitps- und Fransen-arbeiten verschiedener Art, Zopf- und Quastenstich, ein-sache Weihstickerei, Nothstickerei, Arabische und Janina-Technik und Tambourirarbeit. Daneben hatten wir Ge-legenheit, eine ganze Serie streng stylgerechter, meist von den Lehrtrasten der Anstalt entworfenen Gebrauchs-objecte zu fehen, als fertige, in Plattstich oder Application ausgeflihrte Toiletten, in Seide gestickte Hemden, Hemdpassm in Weihstickerei, Tischlauser und Tischdecken, Manchetten, Blousen rc. Besonders reich und durch gediegene Leistungen war heuer die Nahspitze vertreten. Schon die diehbezttglichen Mustertucher sielen Jedermann auf, besonders jedoch die vielen sertigen Spitzen und Gebrauchsobj»cte. Da sind vor Allem hervorzuheben die verschiedenartigen Einsatze in Filet guipure, j„ Florentiner Guipure und in Filet antique, die geschmackoollen und zu den besten AusstellungSobjecten zahlniden Servietten in Neticella, Punto tagliato und tirato, zahlreiche Muster von Point,-laee-Spi^vtt, von den breiten, pomposen, fiir tirchliche Zwecke verweudbaren tinge-sangen, bis zu ben schmalen, anspruchtzlosen Besatz-spitzen. Hiibsche Filigranarbeiten in echtem Gold und Silber, eine tostbare in Point do franco ausge-gestihrte Spitzenjacke — und so m-inches Andere, das das Herz dcr Damenwelt zu erfreuen vermag. In dieser Abtheilung roirtte Fraulein Johanna Fiiderl als Lehrkraft. — Dec zweile Jahrgang fiihrtc sich ebensalls recht gtinstig ein; demfelben stand Fr>'» Marie Hlavka vor. Die Mustertiicher dieser Abtheilung enthielten wahre Musterstiicke, namentlich in der feinen Weihstickerei, die glanzend vertreten war. Ebenso befriedigten persische it jour-Arbeiten, die farbenprachtige Broderie d’Espagne, die in Farbe und Aussuhrung durchwegs geschmack-vollen Applicationstucher und andere mehr. Von ben Gebrauchsgegenstanden mbchten wir in erster Linie ein Taschentuch hervorheben, dah durch die sorgsaltige Behandlung, durch richtige Anwendung aller von der Technik der feinen Weihstickerei ge-botenen Mittel und durch liebevolle Arbeit als das vorzuglichste Stuck der Ausstellung bezeichnet werden muh. Gesallige Sophakissen in diversen Techniken, Stockerl in Application und arabischer Technik, eine kirchliche Alba mit breiter Spitze, ein Milieu in Leinenstickerei mit rother Umrandung, ein Ofenschirm, Fenster-Lambrequins mit hubschen Zeichnungen und dergleichen boten dem Besucher ein ebenso instructives als empfehlendes Bild von bet Thatigkeit drS II. Jahrganges. Jndem wir unseren Bericht schliehen, tonnen wir nicht umhin, unset Publikum auf die junge gewerbliche Anstalt ausmerksam zu machen, die es vetstanden hat, wahrend ihres kutzen Be-standes beteits tiichtige Proben ihrer Leistungsfahig-leit aufzuweisen. Die materiellen Opfer, welche die Anstalt erfordert, werden hoffentlich, wie wir aus den biSherigen Ausstellungen zu schliehen betechtigt sind, segensreiche Fruchte tragen. — (UngluckSfalle.) Det Gtundbesitzer Johann Prijate! aus Ostriz, Bezitk Bischoflack, wutde in Folge Sturzes einer gefallten Buche todt-lich verletzt. — In Sambije wurde bet 14jahrige Bursche Johann Dovgan beim Wetterlauten vom Blitzstrahl getroffen und getobtet. — Das 1 Va Jahre alte Kind Rosalia Trampuš in Babnidol siel in den Hausbrunnen und wurde todt herausgezogen. — Der 16jdhrige Schashirt Valentin Zidar auS Laze bei Goriach ist beim Aufsuchen eines verlorenen ©chases in eine Felsschlucht abgestiirzt, in welcher er am 25. v. M. todt aufgefunben irnube. — (Die a 11 e st e n Leute in Krain) besinden sich nach dem Volkszahlungsopetate im Be-zirke Adelsberg, namlich viet Personen, welche das 100. Lebensjaht iiberschritten haben. — (Aus dem Landessanitatstathe.) In der letzten Sitzung stellte Dr. Schuster nach eingehender Motivirung solgende Antrage: „1. Der krainische LandessanitatSrath halt es fur bringenb nothwendig, zur Bekampfung ber Skrophulose unter den Kindern in Krain besondere Mahregeln zu er-greisen und empsiehlt zu diesem Zwecke die alljahr-liche Entsendung ffrotfhulofet LandeSkinder in daS Seehofpiz in Grado, welches er wegen feinet Sage, seiner Einrichtung, seiner uberaus gUnstigen Heil-ersolge unb wegen seiner geringen Entsernung als bas fur Krain passendste Seehospiz halt. 2. Der LandessanitatSrath ersucht die Landesregierung, beim Landtage in Krain, der Gemeindevertretung unb ber krainischen Sparcasse in Laibach bahin widen zu wollen, bah bie genannten Lehorden unb Korper-schaften zu biesein Zwecke Geldmittel zur Versuguug stellen." An ber hieriiber eroffneten Debatie bethei-ligten sich alle Sanitatsrathe unb anerkannten baS uinfaitgreiche Referat als ein griinblich unb gediegen verfahtes. Sanitalsrath Dr. Eisl stellte den Zu-satzantrag: „ Die Geldmittel wliren in einem solchen Betrage zu erivirken, welcher fiir minbestens 20 Stift-platze (der Stistplatz ist vom Seehospiz mit 50 sl. angesetzt) ausreichend ware." Bei der Abstimmung luutben die Antrage des Reserenten, sowie ber Za-fatzantrag Dr. Eisl's mit Stimmeneinhelligkeit a»-genommen. RegierungSmth Dr. Keesbacher stellte sodium ben Aatraz, es mogcn in ben hierlandigen Volts- unb Mitlelschulen nach dem Muster anderer Staaten unb Lander bie fogenannten „Hitzferien" fiir fiinftighin eingefuhrt, respective beren (Sinfuhrung dem Landesschulrathe cmpsohlen mcrbvtt, etwa in dem Sinne, batz an Schultagen, an welchcn das Thermometer Vormittags um 11 Uhr im Nordschatten einen bestimmten Warmegrad (etwa 19 bis 20 Grad Reaumur) zeigt, der Nachmittagsunterricht zu ent-fallen Habe. Gleichzeitig stellte der Landessanitats-referent den Antrag, es seien in Laibach zur Zeit der grohten Sommerhitze nach dem Muster anderer ©table Trinkgefahe fur die Hunde (Hundeiranken) aufzustellen. Auch diese beiden Antrage wurden ein-stimmig angenommen. — (Die Wiener Ferien-Colonie in Veldes) besteht aus 40 Kindern. — (Word und Todtschlag.) Die Magd Maria Peteln in Hrastje, Bezirk Rudolfswerth, hat ihr Kind ermordet. — In Žlebe bei Zwischen-wasiern rourde der Hausbesitzerssohn Johann Koder vom Jnwohnerssohn Valentin Tome mit einer Sense getodtet. — (Ein wurdiges Paar.) Dieser Tage rourde ein befannter Winkelschreiber, Keržišnit, wegen verschiedeiier Betriigereien verhaftet und dem Landes-gerichtet eingeliefert. Das clerikale Blatt deutet dabei mit einer gewissen Schadenfreude an, batz er und Gotzl — der schon friiher verhaftete vormalige Cassier der Bezirks-Ktankencasse von Laibach — bei den letzten Gemeinderathswahlen Agitatoren der Gegen-partei gewesen waren; stolz seien damals Beide in den Gangen des Rathhauses herumspaziert, auf die „Pfaffen" losziehend, und jetzt seien Beide „am Žabjef" vereint. — (E in Preisschictzen der Officiere) fand mit Revolver« im Laufe der vorigen Woche in Gurkfeld statt. — (Aus dem stadtischen Wasser-roerfe) roetden kunftig zu Folge der jiingst von der Gemeinde mit den beziiglichen Behorden getrof-fenen Vereinbarungen auch die Peterskaserne, das Militarspital, das Militar-Verpflegsamtsgebaude, die Tabakhauptfabrik und das Mannerstrafhaus auf dem Schlohberge mit Wasser versorgt merden. — (Bereinsnachrichten.) Der Krainisch-kustenlandische Forstverein halt seine bietz-jahrige Vollversammlung in Reumarkll ab. — Der Gewerbeverein in Krain hat fur das laufende Jahr die bisherigen Funclionare wiedergewahlt, und zroar die Herren Baumeister Suppantschitsch (Ob-mann), Fabriksbesitzer Drelse (Stellvertreter), Zucker-backer Kirbisch (Cassier) und Schneidermeister Kunz (Schriftfuhrer). — (llebet nachtliches Larmen) in den Gassen gehen uns haufig Klagen zu, doch veroffent-lichen wir diese und cihnliche Beschwerden in der Regel nicht, da wir uns lcingst iiberzeugt haben, batz denselben, mogen sie auch noch so begrundet sein, vom Magistrate nicht Rechnung getragen roird. ReuefienS roird aber sogar in slovenischen Slattern tibet den roiisten Gesang und das Schreien geklagt, das zumal Samstags und SonntagS Nachts und zroar inSbesondere in der Wiener- und Maria-Theresien-stratze herrfcht. Mit Recht roird toaratif hingeiviesen, datz hier daS Krankenhaus mit Hunderten ruhe» beburstiger Kranker und die beiden besuchtesten Hotels der Stadt sich besinden und die Fremden dergestalt unmoglich einen sehr guten Begriff von unferen Sitten bekommen lonnen. Der Magistrat durfte aber auch trotz dieser Klagen AlleS beiin Alten lassen. — (Arbei ter-Strike.) In ben Kohlen-roerfcn der Geroerkschaft Trifail ist abernxals ein Strike bet Arbeiter auSgebrcchen. Die Bewegung hatte in 93 r eS no schon ant 23. Juli brgonnen, da 123 Arbeiter vom Verwalter Komposch acht-stllndige Arbeitszeit, ohne Unterschied der Arbeiter* iotegorie verlangten. Nachdem bietz einen drcinrnligen Schichtenwechsel und damit eine Forcirung bet Arbeit bedingen ratitbe, rourde ihnen dies? obgefchlngen. Der Arbeiter Joses Serban, der sich sehr renitent bei ken Verhandlungm benahrn, rourde sofort entlassen, doch spater roieber, vorbehaltlich bet Entscheidung der Direction, aufgenommen, da die Arbeiter mit einem allgemeinen Strike brohten. Seit 25. v. M. fuhren die Arbeiter roiederholt ein und aus, doch steht ein allgememer Strike anfangs August bevor. Sechzig Arbeiter aus Hudajama feierteii ebenfallS. Die Trisailer unb Hrastnigger Arbeiter eifern bie Strikenben zum Widecstande an. Die Arbeiter be-haupteten, ihre erfte Deputation hatte sie an die Direction verkauft, und roaren schroer zu beruhigen. Bezirkscommissar Tax und Ober-Bergcommissar Schroinget, sechs Gendarmen unb ein Wachtmeistet aus Cilli sind in Bresno. — (Die Sangetgesellschast Poldi P i t s ch) vereinigte in der vorigen Woche bei ihren Productionen im Schweizerhause und in der Glas-halle der Casinorestauration ein sehr zahlreiches Publikum und fand grotzeir Beifall. Sie roar eine bet besten dieser Art, die sich in der letzten Zeit hier Horen lietzen. Vor Allem gesielen Fraulein Pitsch unb der Gesangskomiker Herr Wilhelm Muller. Das Fraulein bewahrt sich als eine Wiener Socalsangetin ersten Ranges und auch Herr Muller zahlt zu den besten Jnterpretcn seines Genres; seine SSortrage errangen einen ungetheitten Heiterkeitsersolg. — (L e ykam- Jo s e sstha l.) Der Verival-tungsrath beschlotz behufs Begleichung der schwe-benden Schulben das Actiencopital von vier auf sechs Millionen zu ethohen und zu dem Zroecke 10.000 Stuck neue Actien auszugeben. Sammtliche neu emittirte Actien rourben von einem Consortium iibernommen, dem unter Anderem auch der Landes-hauptntann der Steiermark, Graf Wurmbranb, und Herr Emerich Mayer in Laibach angehoren. — (Die Maul- und Klauenseuche) herrscht in 51 Ortschasten des Adelsberger, in 40 Ortschaften des Gottscheer, in 1 Ortschaft des Krainburger, in 5 Ortschaften des Laibacher, in 6 Ortschaften beS Littauer, in 18 Ortschaften bes Soitfcher, in 3 Ortschaften bes RabinannSbotfer, in 29 Ortschaften bes Rubolfswerther und in 4 Ortschaften beS Tschernembler politischen Bezirkes. — (Auf osterreichischenEisenbahnen) roirb vom 1. August 1891 ab bis auf Weiteres ein Agio-Zuschlag fur bie in Silber auSgedrtickten ©ebiihren nicht eingehoben. Hieburch roirb die auf ben Linien der Siibbahn-Gesellschaft im Civilver-kehre bei Reisegepack unb Eilgut (ermahigte Eilgiitet ausgenommen) befiehenbe Einhebung eines zehnpercen-tigen Agio-Zuschlages nicht beruhrt. (Telegraphensciulen-Liefer ung.) Die Post- unb Telegraphen-Direction in Ttiest hat die Liefetung von 890 Stuck žt 7 Meter, 2590 Stuck it 8 Meter unb 23 Stuck L 9 Meter Iange Tele-graphensaulen aus Rothlarchcnholz ausgeschtieben. Original - Telegramme dro „x»lbacher Mochrnblall". 8. Wien, 31. Juli. In ben Verlragsvcr-hanbluugcn mit dcr Schweiz ist cine Stocking ein-gctretcn, dercn Bchebung jcdoch erwartet luirb. Prag, 31. Juli. Dcr Biirgermcister ver-sicherte, den Wiener Antiscmiten werde fciu soleu-ner Empsaug bereitet werden, luctiit sic die Ans-stellung liesuchcu, die einem Juden ihre Entstehmig vrrdankt. »n boy eft, 31. Juli. In Alcsnt schlng bet Blitz vor ben Erzherzogen Labislaus unb Josef August tin, ohue batz bie Priuzeu Schaben genom-men hatteu. — Mit ben Fiihrcru aller Partcien faitbcn gestern Verhanblungen wcgcu AusgclieuS bes TobtrcbeverfahreuS im ilieichStage statt. j Rom Mchertisch. Das »ene Buch der Natur. Vo» A. u. Schweiger- Sctdienfelb. elel>reni> geschriebenen Werke, beffen erfte Siefcruiig uttS banrnlč uorlag, bckaiint genmcht. Nun find rneitere Diet Bicferimgcii in imferc Hiindc gelnngl, bcten Inhalt a lie bervorgehobcnen Vorzuge unit Nc»c»i dcknndet. Ein geift-DoHc6, langcrcs Capitel iibcr baS „Licht" siihrt uns bic roun-bcrfamrn Wirkungen vor, wclche bnšfclbe auf bie organische Natur ausubt. Sowolil biefet Abfchnitt, nl8 der nachstsolgende ft bet die „Wlirme", weichen wefeiitlich von bet iib lichen Dar-ftellung in physiknlifchen Hanbbucketn ab. Die nachstfolgenden Capitel sinb ben „Ele>nentcn bet Bodenkunde" gewidmet. Auch hier mcrben Dinge beljnnbelt, bic 11118 taglich Dot Angen trctcu. Scht inffructiv ist bet Abfchnitt „Die Fotnicn bet Etboberfliiche". Anbere Cavitel cnthnlten „Die chemischen SBitftingcn auf bie Stbobetflachc'' unb „Die 23erroitietmig unb ihte Ptoducte ', butchtuegS ttefflich gelungene Darstellungm. Die mciften 3(Iuftratioueu find sehr gliicklich in Bezug auf bie Dinge, die fie bilblich crliiiitern folic«, gewiihlt. Die 93oC-bilbct stub ptfichlig, nmuche fcljt anmntbig, roie B. die Dntftcllitng „3m hohcn ©taS". A lies in A llcm barf »user Utthcil bahin gehcn, bn6 mit eS hier mit einer iiberauS nuh-lichen unb tiichtigen Arbeit zu thuu habcii, bic, von einer iuniflcn Suueigung zn bet Natut getragen — u>ie fie bet Set-fnffcr noli unb ganz beljerrfcht — biefc Witkung auch auf ben Leser libertragt.__________________________________ Verstorbene in Laibach. Am 22. 3»li. MathiaS Sieve, 3nmol)iicr, 82 3., Polana-®a 111111 48, MataSninS. — Maria Zakotnik, AtbeiterS-Gattin. 46 3., Polana-Damm 48, fiungeiieiitjiiubimg. Am 23. 3uli. 3oha»n Mlakar, AnfseherS-Sohn, 4 3., Gaftedgaffe 10, Scarlatina. — Aloisia Mazek, • 4 M., Wienetsttahe 17, DipbthetitiS. — FtanziSka 3cnlo. Snroohncrin, 45 3., Knhthal 7. Tnberkulofe. — stranz Schneideri-Sohu. 3 M-, Karlftiidtcrftrafie 11, Darmkalatth. Am 28. 3uli. Ftaliz LnkuiS, Svengletr-Sohn, 2 3. 6 J«.► Schiebftlittgafsc 11, Ptjoinie. — Valentin 3amar, Wagner. 26 3., Knhthal 11, Apoplexia cerebri. flnlcrllfly Hen Denlfdien Sdintocran! Haiiltcnii ninuitl er (£nre §|ieuiitn ein! 3334) PITONT! relniter »lkellseber bcstcs «11 iitet I h e lie » und Epl'rlHel*«11*8-getpiinU, bewahrt lies » Ifitriii- kiilarrli, Mlvrvii-und IllttHenUP«*1*" lielten, wird von hervorragendstcn Aerzten ais wesentlichcs ve der Ivarlsliader und anderen sowie als Naelieur nacli denselben raw iori-gcsetztcn Uobrauchc cmpfohlen. 8880 Soiiwierjiiftljc in lllieiffi Wir beehren »»- z»r Anzeige zu btingeu, daft ba» oon nnS etbanle Tmijlen-Hiitel i» I|hS Welches eiiie Anzahl behaglich eingcridjtctcr mit Ijcrrlicher gerufidit enlljiilt, am nnf*)ft«n fioben ‘i. Ai»g»st croffnet metben wird. Die Restaiirat! wir dem Herrn Karl lope«* iibetttagcu, welchet butch Vcrabreichuna l0llJJlf!!n,nfjieben unb ©clriinken bei bitligcn Pteisen bic P. T. ®a» %478) zu ftcllen bemiilit fein wird. Laibach, im Juli 1891. . Krainische Ban Gesellschast. GLngrsrrrdrl. Pco Ebler von M attoni, Procurist bet Gietzhubler «r,mnen-9Scrfenbini9 Heinrich Mattoni, hat sich mit groulein Stu,I” & „ o i l, Tochtct des Potcellan > FabnkSbcsitzetS Arm Adolf Knoll in Fischetn bci Karlsbad.^v-rwbt.^^ IVen^cborene Kinder, ., Bon i()teii Mnttcrn gar nicht oder nut unvollkoinmen neiuifirt wctden fomicti, mctden dutch daS H. Kittdernahrmchl alleiit in tntioncQct Weise f lnoeii DaS §. Ncslls'sche Kindernahrmehl, einpfohlen auigezvjj ' fttn „tediciitischcn (Sapacitaten und Kindetatzteii, ,?•* fimnliidzwanzig Jahten in alien jcncn Fallen, mo V* mil den beftcii n»d vollkommensten Ersatz der Mnttet-e8-il r,n.ihellc aliinzende Erfolge aufznweisen imb rourbe anch ?n^., Stinbelliaiifern mtb Kinberspiinleri, be« ganzen Con-in ben W bic)-cr Richtnng mit ben giinstigstcn Resnltaten "k,. mnriibcr zahlreiche Attests vorliegen. DaSselbe ist auS giioeimiilrf), Weizenmehl mtb Sucker in Pnlverform bester % bert ,„>t teincs Wasser mtb citt eimnaligcS Auf-erzeugr, > ciuc glciche Nalirung zn etljallett; die Kindet kochen, l imt) gedeihen babei anf daS Beste. Btoschute ner"suprlmtaeii gratis mtb franco. Ccntral-D6pSt: F. Ver- al*f Imieit, ®tnbt, Naglctgasic Nt. 1. DsvotS m alien $ thcferi ber ostetreichisck-ungarischen Monarchic. (3437) Emgesendel. (Unterhaltende Wette.) In letzier 3cit Hat oster eitt mis ftcben Stcincn bcftchenbet Spiel Vetanlassnng zu Wetten gegebeit. So uctmochicit ttcttlich die Herren cine? StantnitischeS nicht eittmal inncrhalb fiitif Minuten bic tcbcti Steine be8 „Kopfzetbtechet" in die Schachtel zntiickzn-cgen, mtb verloten bet Rcihe nach bic ©cite. DaS jedem ,.K o p f z e r b r e ch e r" beigclegte Heft cntljntt 176 Fiquren, von bettcti die mcifteit mirkliches Kopfzerbrechen Dcnufacheit. Die mit eitiem roiljeii Anker alt Fabtikmatke versehenen „Sopfjetbtechet" kosten 35 ft. baS ©ti'ict imb find in den meisten Spielwaarett-Haitdlungen vortathig. Wir fottnen bies miBctotbeitllirf) unterhaltende Spiel tint empfehlen. (3u Nr. 3472) in einziger Werfuch wird Iedermann uverzeugen, dah ft tiiirfelidl dasVorMlilijste gegen alleIchkten _ roie {tin iroeite# Milttl — mit frnppirender Kraft ist, in»»> , ter(ci Uhfltjitftr bis nuf bit letzte Spur ’' « Jl)if Ctilt llVfItCc U/tlIlf l III 11 Tlilf piVCHOf v MV(111 ift. tctcrlci Ungezief« bis nuf He letzte Spur und Schnk»>!>» > »miichtrt. te Anwendnng bur* Berstiiuben mit anfge-stecktcm Zachcrlin-Sparcr. r Matt darf Zacherltn ja tticht mit den, ge-c^usektenpulver verwechselu, fcetm mZ’IL'Z iftei»e nitni ciqene Spccialitat, welche ^Argeuds und n?"mals»..d-rs existirt als in »-^Neaelten Flaschett mit dem Namen .1. Ziiclierl. ^ 4acl,crlin urvlanat und dann irgend S?C <»«iucv in Papier Dntcii oder Schachteln -ft dan.it sich-rlich j-d-smal betrogcn j5clit zu 1)alien in E.»lbach c,i HkN. , „ Ferdinand Plantz. „ VI. Scharabon. „ liiflot Schiffer, „ Schuhniq & Weber, „ Josef Trrdina, „ VlloiS Le»> ek. „ Vinton Dittrilh. „ Franz Kogej. Fran Hedwijt Fabiani, Hrn. Franz Brbii. „ Franz Jtrtnn. „ firattz 8oy. „ Johann Justin. „ Rnpert Tngelsber^er. „ VIlit. Juqovitz. „ Franz Sot. , „ Franz ®olfitz. „ (Sari Saviill. , „ SOill). Killer. , „ (Sari Fabiani. „ ft. 5tova5. , „ Alois fflfltfrt). , „ Ledinaer & Bergmanu „ Vint. Maicen. , . M. Brilej. „ Peter Hladnik. , „ VI. Roblek, Vlpotheke,'. „ Davorin Podlesnik. . . Franz Trenfihniga. „ Vlbolr Panfer. „ Edmund Zangger . Brnderlade (ionsiim-itiirein , Hrn, Johann Q)l(ltlet sen . „ Andreas Vackner. . „ Lndw. Per«. (3393) ^ 1826 P'U 1SZ6- nQa VmCREJ. Jnnsbrucker Handels - Akademie. DaS Schnljahr 1891/92 beginnt ant 16. September. Dat Schnlgelb betragt fiir bic 3 Classen der Akademie je f[. 60.—, fiir die VorbereitungS-Classe fl. 40.—. Sehr fleilige mittcllofc Schiller der Akademie kounen im fiatife deS Schul-jahres von det Schnlgelbzahlung Halb obet ganz befteit tuetbeit. — Det HMkls-Cms M Madlhkk mitb ebeitfnlli n m 16. September ctoffitel. Schulgelb fl. 4,— pro Monat. (3457) Anskunfte ertheilt jederzeit die Direction. Sammtllelie Absolventen bet Akabemie befitzeit bat Recht j n m Kliijal»rls-FrciwilllseinHe»i8tc» 3336 »ilepsie (Fallsucht) wird fachwiffenschafllich unb reell seii 39 Jahren meist mit den trden Mltteui a si. 3.60 geheilt. Llndcrmig „„ VI11 f S Ut tritt gleich cin. Die bertils taglich einlaufenden Heilnngiberichle liegen hier nir Einsicht anf. SSBc ich trtne Htilung erwarte, sende ich Nichis. Ini Bedarfsfalle wird mo Mitlheilung trbeten an F. Plangger, Genieinde lil Biuhlau bet Innsbruck (Tirol.) oglichst genaue nil d Spezialarzt (3452) Richters ^opszerbrecher. vJ v' Nenestes Neuestes Ge duld spiel. 176 Aufgabon. Hoch interessant und sehr unterhaltend. Prcis 35 kr. in alien Spiolwaren - Geschiiften. Man hutc sich vor mindcrwertigen Nachahmungcn und nchmc nur Schachtcln mit der Fabrikmarke,,Anker"! 35 S S < (t B^o « bo a J § S S ^ 1 SS | ^ . p a°° —: C 60Q , x- ^-5-5-El > C's.g^S l"l'sp£ ,®51s Z sS sw 3403 AAAAAAAA F. IMiillcr’8 Zeitungs- nnd 'Annoncen Bureau in Laibach besorqt honorarfrei PrLnnmera tiontn mi6 VIitnonmi in Wiener Wrazer, Triester, Prager u. andtre Blotter. mum Kammgarn- Anzug-Stoffe, eihlfdrbtg, nuf einen completen Herren-Anzug, tt'/z Meter il. *.50 versendet per Siachnahme Emil Slorcli, Wien, I., lIalzthorgaffe 30. Bel BeNellnng wolle angegeben werden, ob dunkle. balbdunkle oder UchteSloffe erwnnscht find. Jeder nicht eonvenirende An-znq-Sloff wird franco znrnck-genommen und da« Weld franco rrtournirt. (3456) Muster gegen tiinsendung eon 10 Markin fiir Porto. Jolm It. Blythe, Etabliffement fur Holz-Jmpragntrung unb Hol^stockel-Pflaster, gegrunbtt 1862. BiShtr a (I tin an Eifenbahnichwellen 32 Millionen imprLgnirt. — Ehren-Diplom : Land. u. forstw. Aiisstellung Wien 1890. Wien, I., Dcutschmeisterplatz 2. X Billigster, eon jed. Arbtiter ausznfuh-render, bellbranner Vlnstrich (Beize) fur Holzobjecte.Nahezu unvtrwustlichtr Echutz ge-gen Fauluitz, Schwainm-bitdung ic. Niederster PretS bei Prima-Qnalitat. Probe. 5 Kilogr. Postcollo franco gegen fl. 1.50. Fischerei Gerathe fur a lie Fanflarteu stets vorrathig bei (34?l) C. Kiivingcr. Wegen vielfacher Falschungen vergleich. Versuche dringendst angcrathen, Wein-Extrakt. Bur nuflciiblictlirfjcii Erzcugnng eines vorziiglichen, Qcfuubcii Weincs, welcher tiom cchten Natnrwein nicht zu nnterscheiden ist, cmpfchle ich dicse bewahrte Specialitiit. Preis fiir 2 Kilo (anStcichcitb zn 100 fiilet Wein) fl. 5.50. 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Cfftrtt uliter .,100 W." ail die Vtniioncen-Drpe. billon .1. Ilaiimiliorg. Winn, Kumpfgasse Nr. 7. Telephon 402<. (3463) SUCHARD tioldene medallle WeltaueetellunK Parle 1886. In dcr seit bent Jahre 1856 bcstchenden, mit bent Oeffentlichkeits- rcchte antorisirten PriVt-Leljr- iiiiO ErziklZungz-Liijilist f-iir ISInaToen bc5 Dr. Josef Waldlierr in Laibach beginnt das I. Semester des Schnljahres 1891/92 wit 15. September 1891. Niiheres entlialten die ©fatuteii, rocldje auf Vcrlangen uotlofrci 3119c-sendct werdcu. Miindliche AiiSkunft ertheilt die Vorstehinig tiiglich. Die Anstalt befinbet sich in bent eigeuS fi'tr fie in dcr gefuubeften ©egenb LaibachS. in bcr Niihe dcr Lattermanns - Allee und des Tivoliwaldes neu erbanten, mit Anlagen u»d freien Spielptatzen versehencii Ilause \i*. # in bet Beetliovengasse. Mit 15. September 1891 wird ein CnrS fur solche Eleven etoffnet, welche baa Examen fur das Fteiniilligenjnhr nblegcn wollen. Dcr Untcrricht wird von geimiftcii Lchrkriiften ertheilt. Die Stiifnnfjinc kann von heute an tnglirf) ftntlfinben. (3476/77) „TME GRESHAM66 Lebensversickerimgs- Gesellschaft in London. Filiale fiir Oesterreich: { Filiale kur Ungarn: W i e II1 I., Ciselastrasse 1, > Budapest, Franz Josefplatz 5 11.6 im Ilause der Gesellschaft. \ im Hause der Gesellschaft. Francs Activa der Gesellschaft am 30. Juni 1890 111,610.613'- Jahrea-Einnahme an Priinlien und Zinsen am 30. Juni 1890 . . . 20,084.349'- Auszahlungen fiir Versicherungs- und Rentenvertiiige und filr Rilck- kaufe etc. seit Bestelien der Gesellschaft (1848) .... 234,804.082'— In der letzten zwolfmonatlichen Geschtiftsperiode wurden bei der Gesellschaft fiir................................ 55,985.275'— neue Antriige eingereicht, wodurcli der Gesammtbetrag der seit Bestehen dcr Gesellschaft eingereichten Antrage sich auf 1.666,812.555.— Btellt. — Prospecte und Tarife, auf Grund welchcr die Gesellschaft Polizzen ausstellt, eowie Antrags-Formulare werden unentgeltlich ausgefolgt durch die (3340) (jeneriMpiilfdiflfl in Lailiacli, Scicflerflragr. 3, Gluido Kcicliko. IWPSeit 20 craJrxren. ToexvS.txr "C. lurch medicinistihe Cai»a-1! .tf*n emj>fohl©a, wird In den melstw« Stnateu tiuropm mit xlunxer.ilem hrlulge »nut *en-iei gegen Eautausschlage aller Art, mslro.ondere gig-n cHr. nUci* unil Sciuppenflechlen, Krillze, Grind und parwilire A.s*ehl*g», »owl. gegen Kupfemase, Frost-beulcn, Schwei»!iia«p, Kopf- und Hartachuppen. — Berger'« I II. .-r.rlfr cuti -U 4U"/;, IIol*theer und unterecheldet s'ch miBntllch t a slier utirkru Theeroeifon iles Handels. — Zur Vf liiilung von T(tu In Cartons a 3 Stack H. I.—, * e Stuck fl. 1.90. Von den Ulitlgen Berger'scfcen medlelnl.vhrn 8elfen verdieaen laebeeondere nlhinend herrorgrhobee *« werden: Beosor.elfe zur Verfeinfiung dee Teints; Boraxself* gegen Wimmerln; Carholaelfe lur GUtiung der Haul h,i Blattemarben nod ah deelaficlrende Self.; Berger'« FlelitemiaU*l-Bsde--eife und FU-htennedel-ToUelteeelfe, Berger's Itlnderaelfe fiir daa „--te Khi.leaalter(85 kr.) i Irhthjolselfe gegen Hheumatismus und Oe.lckU-Somm/r.pre.WDwlle »Kr wUk«»;Tau»l.«lfr glg,nSvhwe|aameie u»d g»gen das Ausfallen der Uaare; »»kawlfe beetee ZehnrelnlgungsraUteL BeireBe flier Ubrhren Berger'eelien 8elfe» Tetwrtwn wit auf die BrMchilre Mail Wg.kr. * „!. It,, -,r', Nelftin, d» «, eiMreicbe wlrkengsloie .mltallor-en glbt Fabfik u»d llau,lwr»»«l‘: O. IIKI.I. & Com,... TUOl VAl). Fr«*U*» ml* dem Bhi^ndlp JJ“gg'3"^ I D ep 0 t « In 8 a i b a ch bei d«n fitttrn Apothekern 8. BrStschkl. W. Mayr, Ntccoll I 3if. eneioba. U. ».Trnkocjy ; fimtt in denA»otb«ken ,u Adel-berg, wtschoflack, Gurk-ftlb, Jdrla uiib RudolfSwerth fomie in aHtn Ap-thekkN in Atain. (»382) I IOOO Gulden derjenigen Dame, welche 11 ad) Gebrauch nieincr Sommersprossen-Salbc sowohl die Sommepsiirosseii, wie I^eberileeUeii unb Soniieiibranil, als and) jcde ben Teiut entfteilenbe Farbung nicht uctloten. MET Ein Xiegel *11. AO kr. „3E IB* VOX EC 3B«* zur ganzlichen Vertilgung der llanre Im GesieUt, den HSnden, Armcii ete. Dic Haare an untietfamen Stklleii 311 vrrtilgen, so 6a6 felbe nicht wieder wachsen, ist bii beute ein schoner Wnnsch gewesrn, da kcin Miltel befriedigtc. ,,2luffcbcu" evregt daher nikin Mittel, welches nicht nut bit Haare vertilgt, sondern auch dcn Nachwuchs vcrhindcrt, umsomehr «13 ich die »otic Garantic fur Das GeUngen iibernehme, indem ich mich verpflichri, im tzalle des Nichtgclingcns den vollen Betrag rctour zi> geben. 0BT Preis tints fletnen Klacons a fl., tints (jvojieii 10 ft.' — Mediclulsclier Quarzsand, %% „Bracilin“, Haarfarbemittel a la minute Gift- und ntetitlTfrci, farbt jttt belicbigc Nuance von blond bis schwarz, echt unb dauerhaft. Die mit „Sf(icilin" gefSrbten Haare finb vom naturlichen Haar nicht zu unterscheiden. Preis eineS grotzen FlaconS 3 fl. — Versende gegcu Nachnahme. Rol>eE*t FiNC*li« Wien, I., Graben, Doctor der Chemie. HabsburerergaHise 4. Dnfh fill* rinmnn in coSmetischen Angeleaenbeiten wird uneniqeltlich, anch brief-Bid III BUS UdlllCal lich diScrelest erlheilt. (3380 Depots r Apothtker V. Tworfly in Wien, I., Kohlmarkt; J. Tiiriik, KonigSgafft unb Slvo-thtkt „jum gvoptn Christof" in Budaptst. Waitznergaffe; in den Avolbeken J. Fiirst unb A. Xersch • N Praq; „511111 A»gt ©otteS" in SBvunii, bti Ormesowsky in Prtxburg. Garrmlirl rein unit echl Barnett & fils Cognac, letztjiihrtger Versandt Inut amtlichem Ausweis tialje an 400.000 Liter weltberiihmtes Destillationsprobukt uon cntincitteftcm hygie- uischen Werth. cam tiencral -Vertrctcr fiir Oesterreich - Ungarn unb bie Balkanstaaten »> - €*se m II., Praterstratze 7, Hotel Continental. ist ein seit mcljr nl» 80 Jahrcn bcknnntcs, dic Vcrdan> •mg, dcn Appctit unb den Slbgnug von Blahiingen befiit-derndeS unb milbc oufliifcnbc6 Hansmittel. 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