^l!»2. DinNllss M U. ÄNMN l863. Die »lllibachn Zeltung" erschein!, »lit Ausnahme. !>ei Venn- m,d FeieNagc, ttlglich, »nd loste« sammt ten Veilügen !m «»«siloll gnnfiähllss il fl., halb-lill/rtg » fl. »0 lr,, nut «reuzdan» im «omptoil g»nzj. 12 fi,, h»lvj. « fl. F«l die Zustellung in'« Han« sind halb). 50 ll. mehl zn entrichten. Mil drr Post portofrei aanfj., uMn Kreuzband und ge-dru«l»el Adresse '5 fi., hall»!. 7 fl, 50 ll. HnftrlionlgebüHr »lir cine «dn be» Raum derselben, ist ft!r Imlilige LinslM» Mug 6 kr.. f»r 2m»lige 8 lr,, fur Zmalige 10 ti, u, s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertion« - Stempel per 80 lr, für eine jedesmalige Villschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bi» 10 Zeilen losten l fi. 90 lr. ftlr 3 Mal, 1 fi, 40 lr, für 2 Mal' und 90 lr. fllr l M«l (mit Inbegriff de» Insertionsstempels). ^laibacher Zeitung. Amtlicher Theil. «^'. s, s Apostolische Majestät habe» mit Allcr-l'llchslci Entschließung vom 4. August d, I. den Pro« scssov der Mathematik au dc», LaudeS'Polytechnikum <» Prag. Dr. Karl Jelinet. zum Direktor der l, k, Zcnlralanstalt für Mcieorologie »üb Eromagnc» «smus und zum ordentliche» Professor der Physik an der hiesigen Hochschule allcrgnädigst zu erucunc», uud dem Adjnnkten an der genannlen Zentral»Anstalt, Karl Fritsch. in Anerkennung seiner bisherigen Lei» stungen den Titel eines Vize. Direktors dieses Insti« <»tcs zu verleihe» geruht, Mchtomtlichtl Theil. «aibach. .'l. August, Die VunbcsrcfolN! im Siunc der von Seiner Majestät gemachte!! Vorschläge wäre thatsächlich — bis auf die Einsetzung des Direktoriums — durch« geführt, wen» die socbc» in Frankfurt vcrsammcllen Ahgeordncten ein legales Maubat besäßen. Wir h.i!,f„ schou jetzt da« Fürsteubaiis und das Volks« haus tagend uuo uel>c» l'eide» alS Vuubcöratl' deu alten Bilndeslag, der um nichts gefragt wiri>, der so still iu Vergessenheit uersmscu wird, we der Vundesratl! >» >>><', Iu der That >st der Unistand, saß parallel mit de» Miste» auch Al'gcorducle rer deut» scheu Landtage versammelt sind, uicht ohne Vcdcntnng, Eic möge» viel oder wcnlg sagen, sie möge» z»slim> mcud oder ablchncnd sich veri'altcn, ihr Votum ist Newisscrmaßc» doch der Ansdrnck der Volksmcinung, Die vorliegende!! Verichle ül'er de» Abgcordnctculag »nd sciuc Vcrhaudluug bewciscu, daß iu diesen Kreise» der Umschwung zu Wnnsle» der Rcform ° Alte kein sstringer ist. Die einzelnen Redner habe» mehr noch. als sich dieß in der schließlich einstimmi., angenommene» Resolution aufspricht, den Uliliiälsstandpunlt einge» nomnic» »ud erkenne» in de» österreichische» Vor» schlagen einen Fortschritt, einen Anfang zur Ves. scruug. Die Fürsien haben, wie au« dcu Telegrammen zu schlußfolgern ist, am Samstag von II bis nach I Uhr Mittags eine Sitzung gcballcn. >" welcher zuerst dcr König von Sachse» berichtete, daß König Nil» Helm auch die Kollektiv. Einladung, des Fürstcntagcs abgelehnt hat, und zwar wird gemeldet, der König von Sachse» bringe eine zweifache Antwort des Königs uou Preuße» mit. eine formelle schriftliche und eiue mündliche, Die erstere enthält dcu Hinweis auf das. waS König Wilhelm dem Kaiser uo» Oesterreich bereits von Gastein aus geantwortet, daß ihm «Ge-sundhciisn'icksichtcn« sei» per!ön!ichcs Olschcincn nicht gestatte», daß ei übrigens der Meinung sei. die Buu» dcörcform sei zuvor iu Minister »Konferenzen zu be> rathen. Die mündliche Antwort enthält den Zusah, der König von Preuße» sei bereit, in Dresden abzu» hallende Konferenzen der Minister aUcr deutschen Staaten zu beschicken. Der Fürstcutag nahm diese Erklärungen, einfach entgegen, und folgte der Einla« dung des Kaisers, nnn uiwerweilt iu die Berathung der Vorlage einzugehen. Darauf wurde dcr erste Artikel, welcher die sehr erheblichen Pcslimmungcn nbcr «die Erweiterung der Vuudeszweckc" eulhält. einstimmig angenommen- zwar halte tcr Herzog von Allcnl'urg dcu Artikel augcgrifftu, aber Herzog Ernst trat alö Vertheidigei ans »üv steals, Nul sninmarisch fii^e» die Telcarmiimc l)z». es seien noch „»ill'rsre Artikel" der Vorlage angeuommeu worden; ein Te< legramm bezeichnet bestimmter, daß e« die Vestim« mimgen ül'cr das Vnudes'Dircktorium gewesen, welche den Fürstcntag beschäftigt, und da die Depesche bin» zuscßt. das „Direktorial.Vclhältniß" sci ^angemessen gcregelt" worden, so ist zu vermuthen, worauf man nach den IctM, Nachrichten bereits vorbereitet sei» mußle. daß die Reform »Alle in diesem Punkte nicht unverändert augcuommcn, sondern modisizirt wurdc. Ueber das Verhalte» dcr einzelnen Fürsten am ^nrstcntagc wird berichtet, daß i» überraschcuocr Weise es nameutlich der König von Sachse» ist, welcher seinen ganzen Einfluß zur Förderung des Werkes aufbietet, was um so glößercii Eindruck macht als Sachsen bckcmnllich vielleicht Ursache hätic finden können, sich gegen Vaicru zurückgesetzt z» fühlen. Schr thätig soll feiner Herzog Ernst auftreten »»d durch seine Haltung viel dazu beitragen, die nicht ohne alles Widerstreben sich belhciligcndeu Großhcr» zöge von Vadcn und Weimar nachgiebiger zu slim» men. sowie auch die Vürgcrmcister der uicr frcicn Städte sich in gewissem Sinne um de» Herzog von Koburg gruppiren. Die Nachricht, welche die „Rhein. Ztg." von einer Gcgcnbcnlschrift des Herzogs Ernst ucrbicitelc, wird daher auch dementirt. Verlassen bat dcu Fürsteukougreß Prinz Heinrich, der Statthalter von <,'ulembulg, nachdem seiu Vruder. der König der Niederlande, noch dem Kaiser in Frankfurt einen Vesuch gemacht nnd zugesagt hat. den Ergebnissen schriftlich beizutretcn, Korrespondenz. Wien, 2.'l, August, !'. Mit bcr erfolgten Nücllclir Sr. Elzcllcnz des Hcrrn Haudclsministcrö Grafen Nickcnburg wird auch die Angelegenheit der Well-InbustiicAuöstellnng für da« Jahr 1«l!«> wieder in den Vordergrund treten. Es wurdc bcreilö gemeldet, daß säuimUiche Handels» lammern und Industriellr, mit denen. Se. Elzellenz auö diesem Anlasse konfelirle, mit der Abhaltung selbst sich eim'elstanl'»!! erklärls» Dicsc Grllanmge,, lvcrdcii »nn die Äasis eines eüieute» Ministerlal» VortrageS an Se, Majestät bilden. Zugleich werde» aber die Vorarbeilen über Zeit, Ort und Lösung der Finanzfragc wieder aufgenommen werden. Was den Ort anbelangt, so wurde bisher beinahe ausschließend die Zirknöwiese im Prater als solcher bezeichnet nnd diese Wahl so gut wie sauklionirt angenommen. Zu Gunsten dieses Platzes werde» hervorgehoben: daß'er iu »»mittelbarer Verbindung mit den Eisenbahnen stehe, daß er den Vesuchcrn Grün und Schalten bicle. Ueberftuß an Wasser habe und daß sich die größte» Gaslhöfc Wiens in seiner Nabe befinde». Einstweilen trat aber der Ausschuß des VllI, Wiener Feuilleton. Lord John Rnssell. Wir haben es mit einem Staatsmcmne von Cliaralter zu tl>un. Aber es war von vornherein ^ne gegebene Groß.-, ein Magnet von bestimmter ^nile, dlsss,, ,^.,f, „,ch, b„rch hie Gewichte geri». «! 'n "" und mühsamen Slrebcns erhöht wurde. )-,'°'u "ich, für alle Nalnrcn ein Vortheil, der Sohn der «M. 5°as z» >n» >">0 schon für jedes Niesen in -^legt eine hoch^cborue Claque zu haben, 5'^>> !^ ^"' Universuät Edinbnrgl, war bcr junge ">ro ^oh„ R,,^^ ^,^ ^^,s^,.,„, Mh.i'ngcr Dugal ^lcwarts und Vioam^. und erlnelt dort die gelehrte -Ulwuug und den feinen Geschmack, die seine Reden «>'d Schriften auszeichnen. Aber um seine schönste fugend irurde er doch betröge». Haue er diese auf Nroßcu Reisen zugebracht, oder bäüe er als lustiger Student auf deutschen Hochschulen ncledt. so würde " vielleicht manche Tborhcit im späleren Alter nicht begange,, haben. Aber <^ord ^ohn Russell, der jüngste ^c>h» i,es Herzogs von Bedford, hatie schon als 2ül!^!iüa die Aufgabe des Mannes zu erfüllen; er >Mt mit zwnuua '^il'vcn für "» Mahlssecken T.n'i» Nock. über de» sei» Vaicr zu verfüge» h»,le. i„'s Parlament ein In, Schooße der Aristokraüc des i.'i» beralismns aufgewachsen — den» die Bedford'« wa» len eine alte Whigfnmilie - z"^c " sich sofort als korrekter Parteiman» und eleganter Akademiker. Er machlc Front gegen die Politik der ^'ords Liverpool und kastlcrcagh und verfocht mnlhig und gewissen« haft die Prinzipien der Whigs, vor allen die Paria, menlsreform und die Emauzipatiou der Katholiken, im Parlament und in seinen Schriften. Von den lctzlcrcn sind zu erwähne»! Die Biographie seines berühmte» Vorfahre», des Lords William Bedford, eine Geschichte der Politik und der Konstitution Eng» land« von Heinrich VÜ- au bis anf unsere Zeit, Memoiren aus der Geschichte Europa'S vom Wrechttr Friede» a», eine Tragödie Do» Carlos', daS Thema »"seres Schiller. Seine mnthigc Opposition in Parlament bis zum ^ahre 1K27 erregte große Erwartungen »nd machte chn mm Haupt u»d Führer der Whigs. Aber schon unter ssan'ning zeigte cr. daß es ihm an "A<"'"''' .)!>!>oll l».'Nl''. Sonst halte er lUl °>l 4, reform, die große Aufgabe und ^n S ° ^p Mischen Laufbahn . so gnt gegen be» u get me WW eine Lanze breche» müssen. wle er cS so osl 0'" die Tories gethan; ei halte so den schweren Kampf, den er für dieselbe gegen das nachfolgende Torn» Ministerium Wellington zu bestehen hatte, besser fun» dirt und vorbereitet und wäre vielleicht nicht so ganz erfolglos geblieben. Doch ließ er darum seine Aufgabe nicht fallen. Im ucununddrcißigsten Lebensjahre trat er als Schah» mcister des Heeres in's Whig. Ministerinn, des Earl Grey und brachte zu dieser Zeit. im I, 1«.'l1 den 1. März, seine erste NeformbiU m's Parlament, Es liegt noch im Dünke! der Zuluiift. ob Lord Russell die großen Aufgaben unserer gegenwärtige» Zcit in c,roßer Weise lösen wird. Wenn er dieß nicht tbnt, so war sein Kampf für seine erste Nefornibill unstreitig die Akmc. der Höhepunkt seines polilische» Bebens, die einzige Blülhe und Frucht, in denen sei» staatsmännisches Wachsthum sich erschöpft hat, Für das englische Volk, politisch gewiß das reifste und durchgebildelste Europa's, war diese Ncformbill eine bescheidene Forderung; für das Parlament »nd die Herrschaflsbedingungen der Tories war es e!»e soziale Revolution: es entzog sechzig verrotteten Wahl. flecke» die Stimme, slcbenunduicrzig derselben je ein Mitglied im Parlament; es forderte für sieben»»», zwanzig Stadtgcmelnoen Deputirte »nd f»r aUc ssf„. tenhalter vo» zehn Pfund jäbrlich das Stimwrcck» Die Tories lachten, als das Gesch in'g H^,« ',<>«, aber die drohende» Bewegiiügen des Volles ««? d>« Thoren tonnte» ihnen doch nicht enta,t,^. ^ ?!. »DO Gemeinde. Vczirkcs mlt cincm Promemoria betreff« del Wad! dcs Platzes fäc das Gcbäudc dcr Welt» Industrie »HMstcl!u»g hervor. Dieses Promrmoria plaidirt Verwendung des ParadeplaßeS auf dem IoflfWMr Glacis. Es weiden in demselben die Gründe, welche für diesen Play sprechen, beson» dciS hervorgehoben, Die Motive, welche für die Zirkuswicse vorgebracht, wurden auf ein bescheidenes Maaß rcduzirt. Es scheint mir nicht die Aufgabe cincr einfachen Tageskoirespondeuz auf dieses Für und ZMrer im Detail einzugehe». Es mag hier .^WD^Mgemeinen angedcnlct scin. daß mir dieses Pronnmoria lanm darnach angclhan schein!, die »ir> sprüngliche Idce, dcn Industric» Ausstcllungs » Palast auf dcr Zirkuswicse zu errichten, zu allerirc». Las Volksfest, dcsscu Aklieu durch die erste Ver» eitlung »no ras seither audauernde schlechte Weller ein weuig gcsu»tc» siud. scheint nun heute doch ab» gehalten wcrocn z» solle». In dem Augenblicke wcnigstcni«. wo ich diese Zeilen schreibe, is! dcr Him» mel noch ziemlich I'lau nnd die Sonne, welche wir inin scho» durch drei Mal vier »no zwanzig Slundl» uichl zn sebcn bckamcn, scheint warm nnd hell. Aber das gcbraimtc Kino fürchtet das Feuer, oder vielmehr das so naügewordene Kind fürchtet da« Wasser und die Erinnerung an die Dcroute vom 18. wird auf den Besuch nicht obnc Eiüssnß bleiben. Was den Muth der Massc» »och immer aufrecht erhält, ist. dab das Komitc „och gestern bei der meteorologischen Rcichsanstall um die wahrscheinliche Witterung des heuligc» Tages anfragen lieh nnd dieses schlechte Wcücr i» Aufsicht slcllic. Da nnn dieses Institul für den 18, gulcs Wcllcr prophezeit halte, so er-laicht mau sich heute einen Schluß u conlrni m, der allerdings mehr zu Gunsten des Volkesfestes, als der metcorologischc» Anstalt laulct. Im Ucbrigcn soll tcm überaus lhätigcu Fcstkomitc die ganz auLcrordenlliche Genuglbuung wcrlcu. die umfassenden Vorbereitungen durch Ihrc Majestät die Kaiserin in Begleitung der kaiserlichen Kinder mit cincm Besuche beehrt zu sehen. Nach einer gestern Abend bci dem Komitc ei»gegau> geucn Anzeige sollen Ihre Majestät gesonnen sein. nach der Schwimmüblmg im Ferdinand» und Maricu» bade. »m I Uhr Mittag, zu Wagen den Prater, so weit cr für das Volksfest i» Anspruch genommcu wurdc, in Angcnschcin zn nehmen. Was den Kosten» pnnll für ras Fest anbelangt, so soll derselbe, dadurch d,iß das Fest am IX zn Nasser wurde, von DO.^X» Gulden auf 36, Inspektion nicht unmittelbar bevorstände, würoen in diesem Augenblicke die nachstehenden Daten" nicht ohne Interesse se,n, well sie darthnn, welche« Gewicht Oesterreich, bloß als BundeSmacht betrachtet, in dic Nagschalc des deutschen Bundes lcgt. Da« österreichisch« Bunde«. Kontingent für 1863 ist in 4 Infantcric-Armeckorps und in 2 Kavallerie »Armee'Divisionen (die letzteren als Reserve »Kavallerie) eingetheilt. Die Infanterie zählt zusammen 121 Bataillone, nämlich 11 Feld« jägcr.Vataillone, 1 Bataillon Kaiscrjäger, 26 Linien» Regimenter zu 3 Bataillonen, 4 Linien»Regimenter zu 2 Bataillonen, 11 Grenz» Regiimntcr zn 2 Ba> taillonen und das Tiller Grenz Vataillon. Die Ka» vallerie Hal 11!> Eskadrons, nämlich 11 schwere Nc» gimenter zu 4 Eskadrons. 1 schweres Ncgimcnt zu 5» Eskadrons und 14 leichle Regimenter zu 3 Eska« drons. Die Artillerie ist 62 Ba,trricn stark (darunter 12 gezogene Batterien nach französischem System), nämlich 4 glalle Sechspfünder«Fußbaltcrieu zu 6 Scchspfündcr'Kanonen uno 2 Tiebcnpfüuder- kurzen Haubitzen, 22 glatte Sechspfündec>Kauallerie»Batlericn zu 6 Scchspfnnoer» Kanonen und 2 Sicbcnpfündcr> kurzen Haubihcn. 12 gezogene Sechspfündcr'Ballcricn zu 8 gezogenen Sechspfündcr'Kanonen. 8 lcichlc Zwölfpfündcr» Batterien zu 6 leichten Zwölfpfündcr. Kauoneu uno 2 Sicbcnpfünder > mittlere» lange,, Haubihcu. ^ ordinäre Zwölfpfündel'Baltcrieu zu <> ordinären Zwölfpfündcr Kanoncu nur 2 Siebenpfün« der» Haubitze», 1 Batterie langer Haubitzen zu 8 Sicbenpfüudei > langen Haubitzen nnd <> Nakctcn« Batlerien zu 8 Geschützen, also zusammc» 4!)»> Feld» gcschütze, wozu noch ein Velagcrungspark vo» l',<> Geschützen. Endlich sind 2 Pionnier» Bataillone. 1 Genie «Bataillon und 8 Birago'sche Kriegsbrücke»-Equipagen zu ueuncn. — Aus Reichenau wird vom 21. d. M. gc-schrieben: „Das fünfte Gebnrtsfest dcs Kronprinzen Rudolph wurde gestern l,icr in schönster Weise ge> feiert. Schon am Vorabende erstrahlten Freuden-fcucr auf den »ahc gclegcucn Bcrgcu und vor dcr kaiserlichen Villa war Musik. Ihre Majestät dic Kaiserin fuhr noch gestern Nachts 2 Uhr in Begleitung dcr Fürsten Thurn und Tariö nach Neichcnan, wo Allerhüchstdicsclben um 2 Uhr Morgens anlangten. Heute frühzeitig verkündeten Böllerschüsse den Beginn des festlichen Tages. DaS kleine Dorf Neichcnau war festlich mit Fahnen und Blumen geschmückt, be» sonders das Schulhaus und die Kirche. Vor dem Eingänge der Letzteren befand sich ein m>t Tauuc»« reifern zierlich geschmückter Triumpfbogen, in wclchcm die Inschrift „Hoch Rudolph!" aus Blumen gewunden, angebracht war. Po» beiden Seiten flatterten Fahnen aller Farben. Tie kaiserliche Villa selbst war einfach, aber geschmackvoll dckorirt; nur dcr Eingang in dieselbe war mit Blumen und Guirlanden und mit dcr Inschrift: „Vir,I,„< imiü»« gczicrt. Um X Uhr Früh vcrsanimeltcn sich die Bergknappen in ihrer schmucken Tracht, sowie Holzkncchte des k. t. Tber» ucrwcsamtes und bildete» von dcr Villa bis zur Kirche Spalier. Um '/,' Uhr erschienen dcr Aczirti,-vorstchcr in Bcglcitnng dcs Bürgermeister« und dcr Gcmcinderäthe, sowie die Bcamtcn bci dcm Kro» prinzcn, um denselben zu beglückwünschen. Dcr Kronprinz dankte in freundlichen Worten. Dann erfolgte die Ucocrrcichung der Geschenk für den Kronprinzen von scchszchn in dcr Nationaltracht gctlcidcicn Knaben smcist Kinder dcr in Ncichcnan wohnenden Beamten). Von dicscn Geschenken wollen wir nur eines, nämlich der kaiserlichen Villa, in welcher der Kronprinz wohnt, in Miniatur von Holz geschnitten, erwähnen. Ferner bekam dcr Kronprinz eine ganze Baucriiwirthschaft in Miniatur, welche gleich dem Jägerhause im Garten aufgestellt wurde. Dieselbe besteht aus cincm 5» Schuh hohen und 4 Schuh breiten Gebäude von Holz, welches ein Wohnzimmer und cincn Stall enthält. Die Prinzessin erhielt eine sogenannte Schwoaga« Hütte, vollkommen eingerichtet. Nach Entgegennahme dieser Geschenke theilte dcr Kronprinz dcn Kindcrn von seinem Spiekcug Vieles mit. Die Bergknappen «. wurde» mit Wein beschenkt. Um V,!1 Uhr begab sich die Kniscrin mit dcm Kronprinzen und dcr Prinzessin in die Kirche, wo selbe der Messe beiwohnten nnd sodann wieder nach dcr Villa zurücktehrtc». Mittags fand während der Tafcl Partmnsit Statt. Das Kinderfest, welches Nachmittags stattfinden sollte, mußte dcö in Strömen hcrabfallcndcn Rcgcus wcgcn unterbleiben, dafür zeigte sich dcr Kronprinz häufiger am Fcnstcr. Abends findct, im Fallc das Wcttcr nachläßt, Beleuchtung und ein Musitständchcn dcm KronpriliM zu Ehrcn Statt. Die Kaiscrin vcrläsit morgen Rcichcnau, um nach Schünbrunn zu fahrcn Gcstcrn Nachmittags lamm cin Obcrst und cin Major uom Rcgiincnic Kronprinz Rudolph an, um den Kronprinz,! im Ncuncn dcö Rcgiuicntctt z» bcglml wnuschcü. Hermanusladt, 22, August. Vei dcr Landtags» Abgcoronctenncuwahl in dcr Han'mszck wurdcn, wic« ocr qcwählt: Graf Emcrich Miku; im Filialstuhlc Kezdi: Gregor u. Thury; im Filialstuhle Orbay: Dionyö Graf Kalnocky; im gilialslulile 2zcpsi i Mi» klosuar. Klausenburg, 22. August. Stalt der lctzle» gewählten Yicrorlige» Depulirlcu, wrlchc das Mandal >il!lel'Ntc», u'inde» hcxlc gewählt: Br. Iosika Lajos »nd Baron Wcssc>ein,i Fcrcncz, Ausland. Frankfurt, 2l August. In der hculigen erste» Tihuug des Abgeordnctcntagcö war die Majoriläl der Anwesendc» aus Mittel» nnd Süddcnlschlauo. ?,» Präsioenlen wuroc» gewähll: n, Vcnuigscn a»s H"»' »over. Varll» <« Vaicrn »,,c> v, U,,r»I, aus Preuße». Bei der Diskussion scher die dcuische Frage sttlNc Vencdey das Amendemenl: Der Abgcordnctcnlag wolle für dcn 18. Oktober cincn Gesammllag aller dculschen Abgeordneten zur Betreibung einer konstituircndcn Versammlung berufe». Pecker n»d Uclcker stelle» ein älmlichcS Anieu» deinc»!, daß die Neichsoerfassnng von 1X4'.» von cincr l'crfass,!»gsgcbenden Nalionalucrsammlnng berathen uud beschlossen werde. Hierüber cutstand cine lebhafte Debatte, wobei besonders Häußer. Schulze < Delitzsch, Holder nud Lö,vc ans Calve für dc» Komniissions« anlrag forsche», Hä»ßcr als Vcrichlcrssallcr unterzichl das l'st.r« reichischc Rcforniorojckl einer eingehenden scharscn Kritik, bssonrerö die Bestimmungen bezüglich dcr Kon» nisler>nm dcs Fortschritts und wäl'Uc Reformer. Die Vill giüg lriumpbircud im neue» Parlamente durch; das Hans dcr Lords vcrwarf sie. Ein Vertrauens» votum dcs Unterhauses von 131 Stimmen Majorität bewal'rtc das Ministerium vor der Nothwendigkeit dcr Resignation, Die Rcfc>r,>lbill wurde mit einigen AcndclUügcn wieder cingcl'racht, brach aber am gc-^Ilosscucil Widcrstandc der Tories. Das Ministerium rcslgniltc, Wellington übernahm das Kabinct Da wuchs dcr U»w>llc des Volles u»d es schic» f.ist ciuc Rc^llllio» ;n drohcn. Earl Orc>, nnd mit ibm John Russcll trat!» an Wellington's Stcllc. u»d dcn 7. Juni I>i."'' wnrdc dic Rcforml'ill Gesetz des Lan> des' Dic Energie »»d Befähigung zum Volksführcr. welche uuscr Hcld i» diesen gcn'.iltigcn Känn'fcu gc> zcigt hat. habcn alle jcnc große strwartungeu. dic er nachher getäuscht Hal, a» scinc» Namcn gcküüpfl. Es i,'t keine Frage. Ioh» Russell war damals der Vorkämpfer für die Rechte dcs Volkes, der mulhigilc Riugcr im Kampf, vicllcicht dcr kühnstc Partcifülncr, veil die »cucre Geschichte Englands aufzuwcisc» ha!. Von diesem Augenblick au aber scheint scinc Kraft auch erschöpft und im Ab,:chmeu begriffen; ohne schöpferische ^iiiliative im Urtheil wic im Haudcl», uimml cr Theil mi allen Fcblern uud Tchwächcu dir Wl^partei. als dcrcü auscrwähltcr Führcr er güt. Unicr dcm folgend» Miuistcrium Nobcrt Pccl ü' tci Opposition, lrüt cr uuler tcm Whig »Mini. stciium Melbournc iricdcr ins Kabmct, erst als Mi- > tcs Innern, raun als Kolonlalminisier. w«iß sich al-cr lcl»c Partei im Volke zil gewinnen. Er .irbcitet an ciner Muuizip^lrcform. tritt aber nichl damit hervor. Lie Whigs werden ihrer ^uihcit imo legislation U!"ruchtbav,eit wegen immer unbcliebtcr, und Robert Pccl. verstärkt durch die mächtige Partei O'Eonuells und viele enttäuschle auancirte ^beralen, bildet 1841 ein neues Kabiuct, Die Macht sciuer Partei und die Bedingung seiner Supcriorität über die Whigs lag !u dessen Agitation für die Aufhebung der Korngcsetzc. Hicr oppouirtc I, Russcl erst vom engherzigsten Partcistaudpuukt aus, proponiite eiucn Schutzzoll von nchl Pcrzcnt. und erllärlc sich doch schließlich für die Aufbcbung. Man sicht, er wich bloß dcm Nogcnandrang dcr öffentlichen Meinung und verletzte i» rcr amänglichcu Opposition sci»c cigencn Prinzipic», rie Pri»zipic» rcr Whigs, dcr A»hä»gcr Adam Siuiths i» der Staalsökonomic; er zeigte also doppelte Schwäche, scincm Gcgncr gcgen-übcr dic poliüsche dn Eiuseiligkcit. sciucni Bcwußt» sei» gcgcuübcr die sillliche dcr Inkouicgucnz. Trotz sciucr schlilLIichcu Erklärung für ciuc Maßregel, welche dem Volke wohlfeiles Vrol schaffic, war es doch nicht seine Sache mehr; cs war die Sache sciiicr Gcgncr, der Tories; es war dic Sache Robert Peel's, dcr die Aufl'cb.mg dcr Koiügcsctzc 184 fül'rle. Nichlsdestowcniger g.,It I, Russell für regierungs. sähig, und nach dcm Slurzc dcs Ministeriums N, Peel wurde cr Premicrministcr und blieb es von !^Ü', bis 1^2, Was cr hicr auf dem Gipfel dcr Macht persönlich angestrebt, blicd im Manuskripte licgen; cs war ein neues zeitgemäßeres Ncformgeseh; im übrigen ist cr für die ganze schwächliche Vrrwal» tung der Nilgs, als deren Haupl, vcranlworilich zu machen, Selbst Palmcrsto» trat aus scincm Ka» biuct. machle ihm Opposilwn uud st»rztc ihn durch da« Gesetz für die Lanoesmiliz Dns neue Tory-Minislcrium Derby »no Disraeli regierte nur ciüige Mc'nale, und so kam o.is Koalitious.Ministcrlnm von Whigs uno 3orics. das Ministerinn! Aberdeen, ;u Slandc. in wclchcm I, Russell erst als Miuistrr dcs Inncrn fuugivte. da»,> zu Guustcn ^ord Clarendon'S rcsignirlc und schlicßlich als Präsidcitt des Staats« ratl'ö wicdcr cintral. Die Macht dcr Whigs wal alw gcbrochcn uno mit ihr die Glorie ihrcs Hauptes, dcs kühnen Rcformcrs uou I8.'»2; sie mußtc» sich bcgnüg«». mit dcn Torics dic Herrschaft zu thcilc», und müsscn cs hcutc »och. Die Tories nahmen popnläre Fragen, wic die Aufhebung dcr Korngesctzc. auf; sie führten Octono« mic in die Finanzuerwallung cin. nnd mußtcu sich selbst bci dcn aoancillcrcn Wings beliebt zu machcn. Wie wcnig frcilich mich sie in dcr Rcgicrung sich haltcn konnten. zciglc das kurzlebige Siebenmonals» kind, das Ministerium Derby»DiSraeli. Aber die Torics u^hmcu damals durch wirkliche Wohlthalen, die sie dcm Vlilkc crwicscn, durch ciue wcisc Fiuanz« Verwaltung und ciuc gcsuudc Politik in dcr nationalc» Ockonomic dcu WhigS dcu Wind au« de» Scgcl». Für das Volk uud i» dcr große» Polit,k überhaupt ist cs uou kciucm praktischcu Gcwich!. aus wclchc» Motive» da »»d dcr Ticg dcö Volkes, dcr radikalen Parici a»s« »OK slltullonirnng I'll tzlekittioqcwalt, dlinn err Dimdes' betheiligung an eii^em ssriegc mi» rcr Vcfugnisse des Direktoriums für die innere Sichcrbeit; cr finde! die Modalität. d.i8 ei:, Drillheil der Deleg>rlcn aus den erslcii Kammcrn hervorgehen solle, bedenklich, Auch die Kompetenz des PmioesabgeordnetenbanscS i» Bu»« dcsfinanzen si„dct er z» beschränkt. Nicht bloß Zu« fall sei es, daß der Fürstentag mil dem Abgeordneten^ tage zusammcnlreffe; letzterer hade kein Mandat, abel cin Recht, seine Meinung Namens des Volkes abzu> lieben, was gewiß Einfluß aus die Entschließungen der Fürsten übe. Wclckcr motivirt seinen Antrag, indem er mil warme» Worten das historische Recht der deutschen Reichsucrfassmi.i >" dem Rechlsbewnßtsein res Volles betont. Ohne Recht, sag! er, sci keine Ehre, lein Friede. Schulze» Dclihsch sagt: Das Reformprojekl sei eln Zeichen, daß daS natwnalc Gewissen in den Kreisen der deutsche» Fürslc» erwacht sei. Das Projekt sei nicht einfach anzuuchmen. aber auch nicht einfach ab» zulchncn. Vorerst müsse ein Parlament aus Volks» wal'len bervorgehen, dann komme die weitere Ent. wickln,^ v^'„ scll'sl. Tie preußische Spitze sci jetzt i» Deutschinni, unmöglich. Aus dc» Händen der Bis» mark'schc» Regierung sei auch keine bundcsstaatliche Neform anzunchmen. Es sei dieß zwar ein bcschä« nieiides Geständniß für einen Preußen, aber die Re» gierung bat io viel rcllenre Thatcn vollloachl, daß l'alo nichls mehr zu reiten sci. Die östlichen deutsch» gesinnten Provinzen Preußens seien in dc» Vnnd anfznncbmc», »ni Preußen den Gloßmachtlitzcl zu vertreiben nno dasselbe zur rclndcnlschcn Macht zu mach?», Volk aus Augsburg widerleg! i« glänzender Rede die Amcndcmcnls. Mit Rcvoliüic'» könne man nicht droben, wo keine Macht dazn vorhanden. Nevolu« tioncn lommc» wie Gewillter, sie lassen sich »ich! mache», Seine Partei sci anch für die Neichsuerfas. sung, aber die allgemeine Stimmung in Vaiern sei dem Reformprojckle nünstig. Wenn aber die Ver» sammlung das Vcslchcn auf der Rcichsvcrfassuiig bc> schlösse, bann möge sie auch dc» Amendemenlsstcller» das Mandat zur Verufuug des Parlaments und, falls Hindernisse entständen, zur gewaltsamen Durchführung ertheilen. (Heiterkeit »nd anhauender Pcifall,) Löwe aus (5aluc sagt, niü Rührung und zugleich »>it Humor bemerke er noch immer das Vcstchcn auf der prinzipielle» Durchführung der Rcichsvcrfassuüg, ohnc auf die Macht dazu bedacht zn sci», Wenn man konsequent sei» wolle, eann dürfe nicht das nächst zu benifcnde Parlament das neue, rcchlSgillige sein, sondern das frühere, uxtcr seinem Präsioiuiu uersprcngtc Rumpfparlament. Dalicr keine Prinzipien' rcilcrci und Don-llnifolerie. sondern er beschwör! dic Ausschußanlräge anzuuchmcu. Häoßcr widerlegt die Einwürfe und schließ! da« Nlit, daß er den A»«sch»ßantrag warm befürwortet. Scimmlliche Amendemcnts werden von den Antrag» steiler» zurückgezogen. Vci der Abstimmung erheb! sich die ganze Versammlung für die Ausschußanlräge »nter lautem Zuruf von den Galerie», — Der Herzog Ernst von Koburg soll eine De»ljchr,ft über die Vundesrcforn, »iitcr die Fürsten in Frankfurt verlbeilt habe». Nach »er «Rb/in. Ztg." beantrag! dieselbe: 1, Aufbebung des Vundesoerhält« nissc« und an Htelle desselben ein Llaatenbuud, gc> bildet aus sämmtliche» jetzt zum Bunde gehörigen deutschen Staaten mit Einschluß Deutsch'Ocsterreichs; 2. em Parlament, aus den Wahlen der Ratio» her» vorgegangen; 3, ein Fürsienloll'giu»!, ähnlich wie die jetzige Vundesversamnilnug, alö Oberhaus nrbeu ocm Parlament, In der Denkschrift wird zur Moti> virung gesagt: „Eme auf solchen Grundlagen crrich» tete Neugestaltung Deutschlandö> wäre eine durchaus naturgemäße, weil sie in Ml-m «»«reichte, den bil» ligen Wünschen der Ration R>ch»u»g zu trage»; weil sie die Interessen der Fürsten nirgends verlctuc wol'I abcr diesc für die deutsche Sache gewönne; wci! »c die jctzt vorhandene Organisation Deutschlands als nützliches Material müverbrauchtc, ohne eine gcwa!t> same Beseitigung irgend einer berechtigten Individ».,, lität, und schließlich, weil sie auf oem alten Voocn deuischen Wesens, auf de» Trümmer» dc« alle» deutsche» Reichs errichtet würde, wie cS vor 50 Jahre» hätte geschehe» müssen, wenn die Gestaltung eines starke» Deutschlands ernstlich beabsichtigt worden wäre. und »icht stall dessen möglichst unabhängige Einzelstaatcn, die in sich allci» leine Fortentwicklung für die Zn» kunfl u»d zu Gunsten Deutschlands gestalteten. Eine solche Neugestaltung wäre leine andere, als cine all» gemein als nothwendig anerkannte Vervollkommnung »nd nationale Umgestaltung dcr jetzige» Forme» Deutschlands bis z»r Höhe einer der Forderung der Ietztzcil cnlsprechcxo a/machlen Wiederherstellung des allen deulschc» Reichöverhälliiissc«," — Herzog Alexander Karl zu Anhalt'Vcrnburg ist am 1!>. o. M. Nachmittags zu Hoym im 5'^. Jahre seines Lebens, im 30, seiner Regierung. ge> sterben. Mit ihm ist die Pernburg'sche Linie erlo> scheu, und oaö Herzoglhum Anhall. scit 1!X»« in vier Theile getheilt, ist jchl wieder unter der Herrschaft der ältesten, der Dcssau'sche» Linie, vereinigt. Weimar, 18. August. Unsere Stadt prangt im vollen Fcstschmucte den lieben Gästen zu Ehren, die uns der achte deutsche Künstlcrtag gebracht. Viele Privalhäuser sino reich mit Grün geschmückt, von de» Fenster» wehen schwarz. roth»goldene Fcchuen unv die öffentlichen Gebäude, namentlich das Schillcrhaus >mo das Nathhaus zeigen sich ricßma! in auönehmcn' der Pracht. In Weimar herrscht jetzt ein besonders fröhlicher Geist, und dic a»wcst»de» Künstler wisse» den freundliche» Empfang, der ihnen geworden, nichl gcnng zu rühmen. Bis heule sind nahe a» .'>'»> den Dichlcidenlmälern slatlfindcn. llm .'1, d, M. wird die grau Großher< gesprochen. Ader etablirt wird dieser Sieg crst sein, wenn diese Parlei statt oer Lords und Varoncts, die bürgerliche Intelligenz, die einzig lebensfähige der Zeit, i»s Unterhaus bringt, Untcr solchen Auspizien brachte I, Russell seine «euc Ncformbill, dic er schon alS Premier in dcr Tasche a/tragen, in? Hau). Abcr überall, im Par» lament und im Volle, begegnete ilnn Olcichgiltiglcit, Das Interesse der Geister war vom Krimlricg ab« lorbirt. Anch hatle daö Volk daö Vertrauen zu seinem ehemalige» Abgott verlorc». I, Russcll ist 'chwächlich geimg. sir Vüi ftlbst zulückzuzichcn. Er "'M sich n»f t>is ^,ßc„ Poliük. kommt abcr wegen "^ M'!cch!s,i Führung dcö Krimkricges n'it scinen ' "'^" i» Hlreit. u»o rlsignirt. Untcr PalmerNo» ,„^.".'"'"" in« Kabinct und f»ng,rt a!ö Vevoll. "V." Englands i» der Wicucr «onfercn; bei ocr ^a cht,,,,^ ^^. A , ^ ^„ Rnßlands und rcr M'Uc.. Auch hlcr n'.le.e er keine Lmbcern und al w,edcr a„z ^m Ministerium. Gleich unglück- ch war er in dcr Opposition. I" d p,!»ar. ja ls gall für sicher, daß er dc» Parlannntösil) "r Londan. das er scit einer Rc,hc von Iabrc» vcr< '"!e:> halte, verlieren würdc, I. Russell licß sich ^"blllch »icht ahschrccks»; cr ai»>, ruhig als Ka»di. ^"l Zur Nahiunie. Dies Selbstvertrauen gefiel dc», "^le. Der alte Glanz seines Ruhmes wurde wicdcr N'ä'chtig >,»d er wurde wieder gewal'tt. Alle s'l„e jünaftc» E>>"ssc 'l»gc» "on demseL ben Ernst und derselben Anfrichligkcit i» den P,,n. ziple». die er immer „czcigt l,al. I» dcr Frage dcr dänischen Herzogtümer hat er daö gu'c Nccht Dciüsch. lands gewahrt, I» dcr Sache dcr Polen stimmt sein Organ (Daily News) für den Forsterschcu An« lrag. für Richtiglcits'Erllärung der Souveräuetät Rußlands über Polen. Ob seine Thaten scinen Er« lasse» entsprechen werden? Ob er den VollSwlh zu Schanden mache» wird. dcr von ihm. weil er stets obnc Salair diente, gesungen halte: „Nussell rmnirlc England allcrweltlich, Ml'iu cr ll,al c> imnit^lilicri," Scit scincr ersten Neformbül hat er sich als einen Polit,lcr jenci xi'^ilüj !»'mi»i'< '!,pi(>!!li,< gezeigt, die wirksam in die Velhältmsse eingreift, erst wen:, sie zornig wird. Es >!< °>c° der Zorn einer erst aUz» vertrauensvolle» und deshalb mißbrauchte» Scclc. Die Freunde Russcll's lachte» oft über ihu: «er ist imimr sanft und milde", abcr seine Feinde lenncn ihn besser; «man glaubt bei ihm auf Asche zu treten. n»d vergißt, daß noch Fcucr darunter brennt". Lord ^'l'n RnsscU hat etwas in scincm Wesen, was nns w!t dentschcr Zdialismus anheimelt. Stolz, »»ab« üängig in seinem (5hamktcr, unempfindlich gegen das Urll'cil dcr Wclt. ehrgeizig. untcr»chm»!lgs!»stig »"d u»d machtbcgicrig. war cr doch mcist u»c:>l>ch>ossc» ,„,0 sckwautend im Handel». Die Parlamenlö.Re-f'vm war ih.» nicht <2taffc zur Polilischc» Macht, '»der» silllichcr Ernst- D'cs zeigt vor allem sc>» M ß.nulb als sie beim kolke keine Theilnahme mehr fand Er war wie Pctcr Schlemih!. dcr scmc» Schat> . vcrlore» Aller polm,cheu und praktischen Fehle: unaeachtct bl'ckcn für den unpmteiischen Aeobachlcr bcrall "Infticht'gkcit »"d ^rcuc des Prinzips »»d üoble sla''<ö.nän»isch° M.'i.e ans scine» Handl.mgen hervor. zogin in Abwesenheit de« GloßbeizogS die KlmMe: auf der Wartburg empfangen — Aus Leipzig wird der Tod eines ausgc» zeichnelen, ech! oeulsche» Künstlers gemeldet, Dinstag Früh 4 U!>i starb dort der treffliche Stahlstecher La» zarus Gottlieb Sichliiig, gebore» 1813. Sci» Hin» tritt wird als cin unersetzlicher Verlust für die Kupfer« stecherlnnst belraucrt. — Die günstige Meinung des greisen Königs Leopold von Vclgicn über das von Frankreich auf die Tagesordnung gesetzte melikanische Kaiserprojckt scheint nach dem hierauf bezüglichen jüngsten Artikel dcr «Times" zu urtheilen auch in den politischen Kreisen Englands Antlang zu finden. Die jünsssten Aeuße« rungcii dcS „Moniteur" i» Vclreff der Anordnungen des Generals Forcy und des Herrn v. Saligny lasse» den begründelen Schluß ziehen, daß die französische Regierung nicl>! gcsonne» sci, sich mit einscitigen, giößttütbcils von pciiönlichcr Lcidenschafl provozirle» P.nteimaßregeln zu ii'cntifizilcn, - Tageel'tlicht. Laiback, ?'>. August. Künftigen Montag, d, i, am :ll, August, findet im hiesigen Zioilspital eine wissenschaftliche Versammlung des Vereins dcr Aerzte in Krain Stall, Außer dcn rcin wisscnschafllichcn Vorlrägen wird auch die dcn Verein ehrende Einla» onng dcs hochlöbllchcn Landcsansschnsscs zur Vorbesprechung gebracht, welche die Frage der Einchlung einer neuen Landes»Irrenanstalt dcm Vrcinc zur Begutachtung überweist, — Vei dc» Kanalrcparatnrcn am Domplahc sind gestern römische Alterlhünnr ausgcgrabc» worden; lhöncrne, gut erhaltene Lampen mit dcm Worte Cl)l5>,6. anf dcr unter» Seite, Es ist dicser Fund darum interessant, weil er die bisher aiifgcstcllle Ve< hailptnng wiederlegt, daß römische Alterthümer » ü r anf dcm linken Ufer der Laibach, besonders dort, wo Acmona gestanden, gefunden würde», Wien, ^!4. August, Die l. l, Forstlchranstalt zu Mariabr»!!» feiert am 12. und 13 Okiober 18«!?, il:r -'/»iäbriges Jubiläum »nd ladet hiezu alle ehemalige Hörer höf» lichst ein. Diejenigen !', 'l. Herrcn, welche daran Theil zu nelimcn gesonnen stud, werden ersucht, bis längstens ^5, September I. I, beim Sekretär des österreichische» Reichsforstvercines, Herrn Franz Alt-dorfei in Wien (Rene Wilden. Wchrgassc Nr. 27) sich anznmeldc», von welchem sie da« dclaillirtc Progranim und die Lcgitimalionslalte, Letztere ver° leibt d,is Necht zur Tbcilü.ihme an 0er Feier und nuf die mi^choffsiwc OslnaLiziun^ der G,srnb,'l>üge» l'übren. Auch werden die chemaüge» Henen Hörer ersucht, ibrc gegenwärlige Vsrufsstcllnüg zum Behufe dcr Drucklegung eines Festalbums in kürzester Zeit der oben bezeichneten Forstakademic bekannt geben zu wollen. — Ein Wetter, wic es »mim schöner gedacht werden lcmn. begnnstieztc hcnte das Volksfest. Der Himmel, Vormittags und auch in den ersten Nach-mittagsstnndcn, etwas umwölkt, heiterte sich bci Beginn dcs Festes prächtig auf, und machte alle pessimistischen Prophezeiungen zn Schanden. Es entwickelte sich cin milder tlarcr Zommcrabcnd. Tausende und abel Tau» sende wogten gegen dcn Prater hin, »nd vertheilten sich hier iu lebensvoller Grnppirung auf dcn Wiesen und Anen. Ucbcrall daß freudigste Lcben. Um halb s'< Uhr lanien die Herrcn Erzherzoge Albrecht und Rainer in dcn Pratcr und durchschritten denselben, überall mit lebhaften Zurufen empfangen, in Benlei tung dcs Herrn Bürgermeisters »nd mehrerer (5omit< -Mitglieder. Die Anzahl dcr Fcstthcilnchmcr wnrdc von Sachkundigen auf 25>< >.<«»<> Personen gcsclMt, Äil« in später Abendstunde, zn wclchcr dcr Prater in bcnaa-lischcni Fcncr erstrahlte, und cine»! arosien ^cucrmccrc glich, war lein erheblicher Unfnll uoractommcu. Dcr Äürgcrmcistcr hat an dc» Kaiser nach Frant» fnlt folgende Depesche abgeschickt: „Die Bevölkerung Wiens gedenkt bci dcm heutige» Volksfeste Eurer Majestät mit Jubel." Anderthalb Stunden darauf erhielt der Bürgermeister folgende Antwort: „Dcn heute frühlich Versammelten und meiner Gedenkende», sowie allen Bewohnern Nicnö scndc ich Da»l und herzlichen Grnsi. Franz Joseph." — Die „Tiroler Stimme»" schreiben: Die Nach richt, dcr Fürstbischof vo» Tricnt habe vom Ministe riiü» ei» „Abmahiinnnsschrcibcn" wegcn scincö crstm Hirtenbriefes erhalten, ist nicht wahr. — Am 19. d. starb i» Salzburg Hcrr ssrmiz Freiherr v. Lebzelten, - Collmliach, Kommandeur des tdnigl. ungarischen St. Stephan-Erdens, dcö tniscrl russische» St. Stanislaus-Ordens, dcs henoal varma ' scheu St.GeorgsOrdens und Nittcr »ch cr r md ?er hoher Orden, pens. t. l. Staats - und 5°n re" ra h im ^. Lebensjahre m, Emkvtiftung "°"N""^"). 5<5Ä Ntlttße Nachrichten nnd Telegramme. >>er«>an«stadt, 2!'., Ä»gnst. Vandtagowahlcn' ^icdci^wählt winden - >u> ^lahfaln Ioh. v. <"al: in Maro^Pasarhcl», Doininik Graf Tclcti u»d Al^ bcrt Baro» Äanffy: in Nduarhclh Johann Vocr; i» >loloi> Bcla l^raf Vanff« : i» Guünv, 3;t, Mitloö (^corg ^crcnc;-. in Dcua Johann Äudola: in Äansfy. H»n»ad ,>iarl ^c»^ in dcr Haroniszct, nnd ;n>ar ini ^ilialstnhl ,^czdi! ^nicrich >^>af Äiito: ,,n ,vi^ Ualstlihl '"rbai: d'rcgor v, ThnN,: nnd iin Filial-stuhl <3;cps: Tioin,^ <^raf Xalnoty. Hlauksurt, .'.',, August. Dns gestrige Ball fest bei Hcrrn v, Äcthmann ist glänzend an^gcfallcn, Sc. Mas, dcr >laiscr crschic» »ach !> Ul,r »nd licß sich mehrcrc 'Hotabililätcü »nd ?anic» uorslcllcn. Tic mcistcn dcr hier anwcscndcn Könige nnd ^iirflc» warcn glcichfallo crschicncn i dic U»tcrhaltn»g war animirt, Frankfurt, 2,l. August, 12 Uhr Mitlass.!!. ?cr ,^onig vc,» 3achs«i bcantragt, statt dcr ini Entw»rfc uorgcschlagcncn dreijährigen, alljährlichc (5i»bernfnng dcö ^»i,dco '.'ldqcordnctcnhanscs in dcr NcformMtc uor;uschrcibc», Hcrr Er^,ciz>,'g >3tcpha» ist al'mnalö zlini >laiscr nach «vranlfnrt bcruscn wordcn. (^iü Mcuiuirc Rcckdcra/ö a» die answärtige» Minister dcr dmtschcn Ttaaten cnthält Andeutungen über dic am meisten gccissnctcn Mittcl, um eine rasche Vüsnng dcr Neformfragc ans <^rnud dcr österreichischen Boüaqc an dic Aundci«sscnossen herbeizuführen, sowie daritbcr, daß die gewichtigste» ÄcwcM'mide nicht nur die ^instimmigtcit dcr Fürsten bezüglich d.r wescüt-lichstcn Programmpunttc erheischen, sondcr,, anch daß sich dieselbe» nicht früher trcnncn, alo bis die ^iu-lcilung dcö dic (^rnndbasiö dc, Rnoim bildenden Wertes uollcndet sei. Frankfurt, .'''>. Angnst, X Ilhr .'>'» Minnten Abcndo. Hc»tc w>ir 5i»er bei ^r. Maj. dcm >lai scr. zn wclchcm Vord ^lmendo», ^.iar»» Äclhniann und Äaro» Rothschild gclade» ware». Dic KorrespondenzÄnddeni» schreibt' Die größeren deutschen Sonucräüc, >lm>ige »nd <>'l^ßhcr;ogc seicn fortwährend mit gleicher Wmme dem Reforniwcrt zn° gcthnn-. die Abneigung Aad>,,i>?, welche sich nnö;»-spreche» schcinc, sei durch die 'Abwcscnhcit ^>ioggcn-bach'ö uwtiuirt. Dasselbe ^,gan bezeichne! die Hal-ln»si und Änösprüchc des Al'>'^ud,!c!c»la,ie>? alc< >>»' mcrhin be',ichn»gilünchen, 22, Augns!, >1» dcr heutigen Sitzung dcr Al'geordnctcnlauinier hiell dcr Präsident Oiräf Hcgnenlicrg-Du^ eine Ansprache bezüglich dcr Rcfonnattc und sagte: „Vasscu Lie uu^ Zeugniß gc^ bcu, daß dic baicrischc Poitövcrtrctnug in dein uor-gelegten Rcfonucntwurfc dcii Aue'gangc'pnnlt >» cincr bessern Zuluuft Deutschlands, daß sic i>» Kongresse der Fürsten dcu ersten Schritt aus dcm Wm'tc zur langcrschnteu That crlcnnt, iudciu wir freudig die Gelegenheit erfassen, durch ciumüthigc itundgcvuug uuscrer Ocsinuuug uns dcm Einhcitöbcstrcbcu, das Deutschland'S Fürsten so warm bctoucn, anzuschlicßeu nud - dasselbe zu fördcrn." Dcr "Präsident schlicsn, indcul cr die «annncr cinladet, sich ;n erheben, »itter dcm '»cnfc i „Deu nach Einigung strebende» dc»tschc» Fnrstcu in Frantsnrt ein dreifachem ^ebehoch!" Die ganze >tinn,»cr erhebt sich »nd stimmt mit Äcgcistc rnng in dcn dreinialige» Hochruf cm. Berlin, .',",. August, Dic Äörsc»zci!»ng meldet a>," Älycloui» ro,n 22, d,: Dic Eiseubahnucrbin dnng zwischm Warschau uud Zonibkouicc, nahc dcr preoßische» l^rc»zc sei »»tcrbrochcn. Dic ^nsnrgcntc» zcrslörte» scchs Ärückc» »nd die Telcgraphc»!cit»ng, Vrtrlide-Durchschnitts-Preise in Laibach mn 22, Angnst 1K<'>"' ^!,ul,ftvcisl Niassnzinsprcise in üsterr. Währ. s,, l!, I j>. lr. Weizcu..... 5> l I 5> 72 Kc>»..... 2 '.»:>> ,". 5. Wcrsle..... 2 5><) !2 «2 Hafer..... 1 W 2 .!> HM'frncht ,... — — :, '»> Heidcn..... — ._ 2 «2 Hirsc..... — — 2 ?'> .^»siirnt, ,.., — . 7. 7(> Vcranüvortlichcr Ncdaktcnr: Issna, v. Kleinmayr. Drnck und Verlag uon Ignaz v. K'lein»nayr i»t ,^rdor Vainberss in ^.'aibach. Anhang zur ztaibacher Ieitung. Affekte,, »n> Wechsel Kur«, a» der k. k. üffe»tlicben Vörse in Wie«. De» 2l, August 1^03. «'ftcften. Wcchscl. 5»"^ Mt!>,l!iq«c« 7«; 7>1 Eilbcr.....Ill 25 !^«a» >?!»l, «2,!') Vondc» , . , . Il2,- V,,«f>>tlil» . , . ?!",'! ,!l,s.Duf>>t,» , , , 5>,'» 1?r,^!,>st!,i , , . Ilü !<> I,^«^»cr ^°,> . , 10! ",n 1^ re u» de » A « zci,; e. Dcn 22. Angnsl IX«!:;, Hr. Rille» u, Eggexberger. l, k Hauptman». ">',, Vi»so^;e, - Tie H,'rrc» ! u, Vnnnch, — ^»,i z.Nli. Handllsnnion, n»d - Segi«''. H>>noc!i!ags»t. »on Tvilst, -^,Hl, Ncsch!>0>!, s, l, Hanplmcüin. uo» St, Vett, - Hr, Schci^s, s. l Ol'elllcule»z, Hr, Agiicc'Ia, Oliinei'lsihcl. vo» Il^inc. — Hr. Ta,,l'»sl. Ageitt. ^'on Wic», — Hr. Krauß, Ha»s, löagr,,!, ^» Knnischl,, — Hr, Nößler. vl>» Gösz, lc» 2.'), Die Herren: P>rz. Gcschäf!i!m>in», — ?l,'vasini. >mv — Engel, uon Tliesl. — Hr, Echaff,-r, Vanblamlcr. vo» Wti»l>üchl, — Hl i?rlh, Ndlümchcr, von Mnnchc», - Hr, drosch!, Hanslungs» .'!g-»t, von Assiam. — Hr. Fnchö!, H>i»l>l»i:gl,»g, — Fron Giäfin i!l>»i»a,t»'Wlslelbnig. vc>» Gü'i^. — Zi.iu Saume, vo» Tocsl. Z. !ll.'>, (2) Nr. 5.42O Edikt. Vom k. t, Nädt. deleg, Psz!ilsgc>ichte zu Nl»> st, 'Apvl l. I, Z. 2>N2 blkannt gegtt'e», daß rie znr cleln!i>,'i.,c» Nfalüät Uib,-Ns, 2<»7 ^»l Plrleijach ans de» 2l'> ?!»gnss n»d 2^, Ltplcml'er l, I. angeordnelc >>, ni,^ III. Tagsayung sistirt meldt«. K, f, slädl, dellg, Alzirlsgelich! ?le»sladll. am !,' Angns! !"!."., .'., l«'^>. (2) Dcr Untcnichl in d»'» füüf Klcisscn dcs Mädcheninstituleö der Gefertigten begiintt lvie gewöhnlich am », Oktober l»«.'l, Meldungen der Zöglinge wollen im September in der Wohnung dcr Vorsiehcli» im Fürst»'»Hofe Nr. 2<»n ha^cn in der V al,nl>ofg a ssc' H^'s Auch wird jedes belicbiqc Quantum liiu'Ntgcltllch m das Haus zugestellt. Z, >,!Z<», (,) «izitations-Edilt. Vom dem gefertigten k. k. Notar, als mit Verordnung des hohen k. k. LlMdesgerichtes Laib^ bestellten Gerichtskommissär und Vergleichsleiter der Ferdinand Lnscher'schen Verglcichsmasse, wird kundgemacht: In Folge Vcschlnsscs dcs Ausschusses der Ferdinand Vuscher'scheu Gläubiger vom 20. August l. I. werdcu die Ul diese Vcrgleichsmasse gchöri^eu Gegcustäude, als: Stellagen mit und obne Ladeln, Vudelu mit Ladcl und ^elbehälter, Decimal-und Handwagen, leere Geschirre uud Säcke, Schreibtische, ver-schiedeue Bilder, Wageu, Sättel und Pferdegeschirr, uebst allen im Spezereifache vorkounueuden Artikelu und Flüssigkeiteu )c. ?c., am 1., 2. ulld !t. September l. I. iu deu gewöhnlichen AmtS-stundeu in del» Verkaufsgewölbe, Wieucrstraße Nr. 78, um den Schätzuugswerth oder darüber au deu Meistbietenden gegen gleich bare Bezahlung im Versteigerungswcgc hiutaugegebeu werden. Laibach am 22. August 1863. Der k. k. Notar und Gerichtskommissär: Di'. Iluit. kilppuilx. ?.. >'.2'.', (2) VcrgnügungS'Neise. Tamftag anl H. September d. I. geht Nachts, uack Ankunft des Wiener und Triester Postznges, von Pragerhof na