Lsibgkhrr Eiari|tnbliill, Organ bet Verfasiungspartei in Kram. hr. 585 6benntm«nt«»Btkinflnifft: 0en|iHrig: get ieibe* ft. 4 — Wit Post fl. S.— H-lttLbrig: . . . 2,— . . . 2.50 Bierirljthri,: . . . 1,— . . . 1.25 fur Juftfllung in’« H,ul: !t>ierlelj0hrig 10 kr. Samstag den 24. October 3 it f ertionl-$rtift. *inf»altigt Petit.Aeile » 4 kr.. bri Wiederhslungen » 3 ft. — Anzeigen bil 5 gtiltn 20 kr. 9i eb« einfloht. Aber sicherlich ist die Gtohzahl to ©eroerbetreibenben unb Ptofessionisten, also bit „kleinen Leute", iiber das, roas einem Menfche" anstanbiger Weise erlaubt odet nicht erlaubt ist, mit ben hochsten Herren, mit ben „ sogenannten Gebilbeten" nur einer unb berfelben Meinunz. Denn bas RechtSgefuhl unb bie Schicklichkeit^' Empfinbung hangt geroih nicht von befonberet Sil' bung oder vom Stande ab. Schlimm stiinde ei, roenn es anbers roare! Sie sind also enbgiltig w* geurtheilt — Schneider unb Gcnossen. polilische Wochenuberjichl. Das Abgevrbnete n haus beschloh: -3" ber Etroagung, dah vetmoge ber Zeitverhaltnifse W gegenroartigen Sessionsabschnittes bie Erlebigung dei Bubgets und bes Finanzgesetzes nor Beginn des Blid' getjahres nut burch Šbfurzung ber Paris' mentarischen Bubgetberathung herbei^* siihrt roerben kann, unb unter bem auSbriikkliche" SSorbehalte, bah kein Pr ajubiz fur bie fiinftige Behanblung bes Staatsvoranfchlages gefchaffen ben biirfe, basBubget fur 1892 — unter Ausfch^ einer Reihe naher zu bezeichnenber Capitel, die roie vor bent Bubget-Ausfchuffe zur VotbetathM-zugeroiesen roerben, — mit Beseitung ber Vorbrri' thung burch ben Bubgetausschuh in bie Ple«" ®era‘ thung unb errichtete eine ossentliche Musikschul« un beftimmte stir bie Kosten berfelben ben Lanbfchnft • Ttompetetfonb unb einen Beittag von 450 fl. Und ivieber roar es bie Philharmoiiifche Gefellfchnf1-nicht nur ben Berathungen zugezogen rourbe, fo'wern sie fpenbete felbft einen Beittag unb sicherte aUji«^»<» eine Akabemie zum Be sten bes tiehrers zu, lie? be* Schule ihte Instrumente unb Musikolien und bcroahr e ihren Einfluh auf biefe Schule, oft zwifch-n unb ber Behvtbe bas verinittclnbe Organ btlben , bis im Jahte 1875 bie Sffentliche Musikfchule ganz oufgelaffen, mit bet Gefeflfchaftsfchule veteimgt m ber Musikfchulfonb in bie Verroaitung bet i»e|e » fchaft Ubetgeben rourbe. (Sine folche Musikgesellschast, die, unterstUtzt von der Intelligent der Stadt und des Londcs un ge-tragen von gelSutertein ©efchmade in ll"'5 richtung, ihrer hohen Ausgabe sich mit auet w zu entlebigen fuchte, genoh beim ouch nach ynnc Auhen ein ganz befonbetes Anfehen, bie ber hm ef Musiker, borunter bie griihten Tonheroen, r^chn sich es zur Ehre an, Ehrenmitglieber ber Gefeflfchof d [’{ Monarch bei seiner Abreise von Prag dem Statt-« k(ter Grafen Thun nochmals erklart Habe, dah er ^ 11 e S ge schehen muf f e, um ben Aus -hl Ueich durchzufuhren. Erzbischof Gouthe Soulard in Aix a Hrankreich), wclcher sich bm rninisteriellen Runb-« I'Srciben in Betrcff bet Pilgerfahrten nach Rom » ^cht fiigen will, roirb sich vor dem Zuchtpolizei-Fichte bes Seine-Departements in Paris zu ver- Nroorten haben. DaS franzo sische Kriegsbubget pro l§92 roi$b im Erforbernih mit 1138 Millionen Wncs beziffert. — Dcr franzosische Mini-^irrath beschastigte sich am 15. b. M. mit bem ^totefie ber Erzbis chofe von Rheims unb unb bes BischofS von Angers gegen bas 6(e Pralaten ergangene Vetbot, ihre Diocesen *^ne Ermachtigung ber Regierung zu verlassen. Der ^inisterrath befchloh, alle in. seiner Machtbefugnih l^enben Mittel anzuroenben, um seiner Stnorbnung Wung zu verschaffen. 2ln bem FriebenScongresse m Rom Hmen 32 ostetteichische unb 12 ungarische Dele-šiite theil. cvn $ i ero routben 500 ©tubenten wegen Wutionoren B-strebungen verhastet. 2)ie Skupschtina rourbe šiit ben 13. Ro- dember einberusen. In Numanien fmb 3 rus s,f che Off r-'iere bie sich mit bet Aufnahme von Festungen ^dififtiatcn, 'vegen Spionage verhastet roorben. Dem „TempS" roirb aus Rom berichtet: An-’Sfelicb bes "Papstjubilaums beabsichtigten bie Mienischen Bifchofe im Episkopate ber ganzen Welt ‘itien Protest zu Gunsten ber Fteiheit bes tzapstes anzuregen. Der Papst tteth ab. um bie »toebin schwierige Situation nicht noch zu verschlim-*Utrn. 2Burbe ein Protest nothroenbig, so roerbe ihn bet sgdticon unternehmen.__ WochenLhronik. 2)et Kaiser roirb vom November an bis fyitte December l. I- im Schlosse zu Gobollo unb tn ber ofener Hosburg Ausenthalt nehmen. — Die $aiferin Elisabeth laht im Schlohgatten zu Vfu ein Heine-Denkmal ettichten. — SDer vormalige kaiser Dom Pebro von Brasilien »halt von dl roerben; so I- »• Dussek (1794), Josef Haybn (I8oo) Lubroig van Beethoven') (1819), GanS-Uer (1820), Georg HelmeSberger (1821), Nicolo iflflflnim (1824), Konradin Kreutzer (1839), Marie Pianola (18-43), Ferbinanb Hiller (1862), Johann *&tobmS (1885) u.v.A., unb es galt in dec Zeit bts »eifenben BirtuosenthumS ols eine Empfehlung, roenn *in Musiker sich datauf berufcn fonnte, auch in ber iilborinonifchen Gesellschaft in Laibach gespiclt zu Men baher auch bie Ramen ber bcbeutenbften Kiinstlcr in der vorerivahnten Concertzettelsammlung zu finben ftnb Compositeure bebicitten ihr ihte Wetke unb beroarben sich «m bflS Ehtenmitgliebsbiplom. ®ie Gesellschaft, grohtentheilS auf Dilettanten »Naeroiesen unb nut in beschranktem Mahe mit Be-tufsmufifcrn ausgestattet, rourbc jeboch butch bic all-Uiiibltch auftauchenbe Herrschast bes Claviers in ihren Trunbvesten crfchtittert, ba bdsfelbe bie dilettandi-*tnbe Instrumental,nusik immer mehr verbrangte, ein iebelftanb, on 'velchem die Gesellschaft heute noch leibet Es war ihr baher liar geroorben, dah sic sich tot jhreS BestanbeS roillen eineS musikalischen Nach. >duckses versichern muhte, unb sic gttinbctc baher im Sabre 1821 cine Musikschule. vorerst fur Gesang, spater auch ftlr Pianoforte, ber 1826 eine Blaser-schule folgte, die jeboch wegen Kostspieligkeit nach zwei- x *7~®en Brief, den Beethoven, um sich fiit seine ttr* h min Ehrenmitgliede zu bebonfen, fdjricb, beivahrt die Gesellschaf' «16 ihre theuerfte Reliqule auf. ber bortigen Regierung eine Jahrcs - Dotation im Betrage con 120.000 fl. Der Reichskricgsminister F.-Z.-M. Freiherr v. Bauer feierte am 18. b- M. fein 50jahtiges Dienst-Jubilaum. Am 16. b. M. fanb au§ Anlah bes 50. Gcburtstages bes Reichsrathsabgeotbneten Dr. v. PI c n er, ber gefeierte Fiihrer bet beutsch-liberalen Partei, im Granb Hotel in Wien ein Festbankett statt, an roelchem naheju sammtliche Mitgliebet ber „2infen" theitnahmen. Das ostetr. Kriegsministerium hat bas 5'/2miHi= metrige Kaliber sur bas R c p eti r g cw ch r vor-lausig accepttrt. In ber in Wien ftattgefunbenen Confctcnz von Vertretern von Localbahnen rourbe bie Gtunbung eineS Vctbanbcs ber osterreichischen Localbahnen bcschlossen. Das Erforbetnitz ber Gtotzgerneinbe Wien pro 1892 rourbe auf 16,874.880 fl. ver-anfchlagt. Die Wiener Sparcaffe errichtete eine Alterssparcasse- Abtheilung, bie bei unserer Krainischen Sparcasse bekanntlich seit langeret Zeit besteht. Die Genetalbitection bet Siibbahn, Herr von ©chiller, richtete an bie Beamten bet Siibbahn ein Circular, in roelchem alle in bet letzten Zeit audgeftteuten ©eruchte fiber Umegelmahigkeiten als bcispicllose Probucte tiner unqualificirboren Boswilligkeit erklart unb bie SBeamten aufgefotbett roerben, sich butch bicsclbcn in Jeinet Wcise beirren zu laffen. Am 18. b. M. fanb ber Schluh ber Prager Ausstellung statt. Eine zahlrciche Rotte c zechi-scher Demonstranten lichen es sich nicht nehmen, biesen Abschluh butch Excesie auf bem Ausstellungs-platze butch Beschimpfung ber SDeutfchen in ben Gassen unb vot bem beuischen Casino in roahrhaft pobclhafter Wcisc zu feietn. Den zroeiten Haupttteffcr per 50.000 fl. ber Prager Ausstellungslotterie machte ein Zogling bet Gabettenfchute in Tticst. Im Lausc ber heutigen Saison sinb in Karls-bab 35.109 Pctsonen eingetroffen. Unter einer Btficke fiit Fuhgeher bei Rochlitz nachft Reichenberg rourbe ein Kistchen mit Dyn a^ jahrigem Bestanbc roieber aufgelasscn roerben muhte. Ein im Jahte 1882 neuerlich. gemachter Vetsuch scheitette nach vict Jahten aus bemselben Gtunbe .. . Die Bestimmung ber GcscllschastSschulcn tann es naturgemah nicht fein, Berufsmusikcr hcranzu-ziehen, ober gat bic Ausbilbung fogenannter „©tetne" anzustreben, sonbetn ihre Aufgabc ist in ber Regel nut, mnsikalischc Kenntnisse, insoivcit sic als ein ct-ganzenber Etziehungssactot bes Volkes zu betrachten sinb, in bie roeitesien ©chichten bet Bevolketung zu vetbtcitcn, unb in biefcr Richtung Hat bie Gesellschaft in ben oierunbsiebzig Jahten bes BestanbeS ihtet Musikfchulen geroih AnerfennungSroerthes gc-leiftet; man fann annchmcit, bah feit dent Jahtc 1821 mehr als viettausenb ©chiilet musikalischen Unterricht in ben Gesellschaftsfchulcn genossen haben. Der Ausschwung, ben bie Gesellschaft gc-roonnen hat, geht roohl auch aus bem Bergleiche ihtcr Mitglicdcrzahl in ben letzten Deccnnien dieses Jahr-hunderteS hervor. Wahtenb in den Jahten 1794 bis 1796 die Mitglicbctzahl noch zivischen 60 unb 70 schroankte, stieg sic im Dcccnnium 1800—1809 auf 130, im SDecennium 1810—1819 auf 170, im Decennium 1820 bis 1829 auf 246, im Decennium 1830 bis 1839 auf 307, im Decennium 1840—1849 auf 356, blieb im Decennium 1850-^-1859 beilaufig auf bcrfelben Hiihe (bie Daten bieses DecenniumS sinb mangelhaft) unb betrug im Decennium 1860 mitpatronen unb eine Bombe aufgefunben ' eine Explosion fanb nicht statt. In Reichenberg rourbe com Unioerfaterben bes Prager Domptobstes Wutfel ber Bettag von 100.000 fl. zur Etrichtung einer ©tiftung fur bet beutfchen Nation angehotige Prxefter in Bohmen erlegt. In Bohrncn bestehen 692 Genbarmerie« posten. Bis 21. b. M. liehen sich an bet Grazer Universitat 125 Theologen, 418 Juristen, 579 Mebicinet, 72 Philosophen unb 111 Phatma-ceuten einschreiben. Im T t i e st er Weingebitge ist bie ReblauS schadenbtingenb aufgetteten. Vot ber Wohnung bes Polizei-Obetcommisiats 95 u f i ch in Ttiest explobirte am 21. b. M. eine Pctarbe, ohnc ©chaben anzurichten. In Tticst tritt eine Actiengeseffschaft fiit Mineralol-Raffincric in’s Leben. Zum Gebrauche ber ©eebaber sinb in votiger Woche vielc Eutgastc in Abb azia eingetroffen. In Bozen rourbe ein Ebelroeihstetn, 12 Centimeter meffenb, mit 29 tiuheren Zacken ausgestellt. In Hainbutg ist bie Cigaretten-Fabrik fammt Borrathen total abgebrannt. In Ptchbutg hettfchen Typhus unb ©chat-lach; in Konstantinopel DiphtheritiS. Die Agramer Ausstellung rourbe am 14. b. M. geschlosscn unb roars ein Reinertragnih von 30.000 fl. ab. In Berlin rourbe ein Verein „zut Hebung bes Mittel st an bes" gegrunbet. In biefer Woche fanben leiber abermals einige Zufammenstohe auf Eis enbahnen statt, so bei Kohlfurt in Pteuhifch-Schlesien, Rouen in Ftankteich unb Duisberg bei Wiesbaben. Bcbauer-licherroeife ist hiebei auch ber Verlust mehrerer Menfchen-leben zu beklagen. Profeffor Emit Ac colas, ein Mann von 66 Jahten, Genetalinfpector bes Gefangnifjroesens in Ftankteich, hat sich roegen verfchmahter Siebe oergiftet. Det franzosifche KriegSminister beabftchtigt, bie gemischtcn Regimenter berart zu otga* nisiren, bah jebes aus eincm actioen Bataillon unb bis 1869 427, im Decennium 1870—1879 492 unb siel im Decennium 1880—1889 auf 444 burchfchnittlich unb uberjteigt bie Ziffet bes JahreS 1890 mit 496 bie hochste biSher etreichte Durch-fchnittsziffer. Abet auch in kunstlerifcher Beziehung hat bie Gesellschaft mehr geleiftet, als man von einer mit tiuheren ©chroierigteitcn kiimpfenben unb mit geringen Mitteln ausgeftatteten Musikgcfcllschaft in einer vct-haltnihmahig tleinen ©tabt zu etroatten berechtigt ist. Wit vetroeisen in biefer Richtung auf bie lange Rcihe ber gtohten Tonfchopfungen, Otatotien unb ©ymphonien ber bcbeutenbften Meiflet, roclchc bie Concertprogratmne feit bem Bcstaude bet Gesellschaft zietcn. Auhetbcm soll noch eines grohen FottschtittcL ber Gesellschaft aus ber jtingsten Zeit Etroahnung gcthan roerben, es ist bieh bic Aufnahme bet Kammet-musik in ihte Thatigkeit. ©chon im Jahre 1862 roagte sich biefeS ebelste Kunstgcnrc fchiichtern an bie Deffentlichleit, bamals nut cinen tleinen Kreis non Zuhorern um sich oerfammelnb; allmahlich abet etroiefen sich die Stammermufifabenbe als ein crfolg* teiches Mittel fttt bie Hebung bes musikalischen ©inncs unb einer geschutten GcschmakSrichtung, inbem bieselben stetS gtohere ©chaaren in ihren Zaubet-kreis heranzogen unb sich, insbesonbere als es mogtich roar, in bet Bcsctzung eine geroisfe ©tabilitat unb bamit ein gereistereS Zusammcnspicl zu etzielen, zu zwei Landwehrbataillonen bestehen solle. JedeS Armee-corps hat vier Mischregimenter zu liefern, beren Zahl demzufolge 72 betragen roitb. Das Hofpiz auf bem St. Bernhard roirb wegen Mangel an Reisenben nochstens geschlossen. Der Stationschef in Verona, Paul v. Pil-liS, routbe von einem seiner unterstehenben Beamten erstochen. Der in Folge Zugsentgleisung schwer beschabigte Besitzer bes Circus Carre verlangt von ber Bahn-gesellschaft einen Schabenersatz in ber Hohe von 1% Mill. Mark. Der Thierbanbiger in ber Menagerie zu Bel-grab routbe von einem Si)roen zerfleischt. Das russische Anlehen routbe in 7Vzfacher Hiihe gezeichnet, jeboch ftel ber Curs schon nach 3 Tagen urn 3 Percent. Die russische Regierung befchloh bie Neu-beroafsnung ber Armee, zu roelchem Zroecke 1,790.000 Stuck neue Geroehre angeschafft rourben. Jm Wolgagebiete ftnb 100.000 Menschen bem Hungettobe preisgegeben; auch aus anberen Gegenben Ruhlanbs roirb noch immer iiber Hungets-noth berichtet. In Lonbon rourbe stir bie aus Ruhland ausgeroiesenen Juben am ersten Sammlungs-tage ein Gesammtbetrag von 230.000 ft. gespenbet; Carbinal Manning unb bie Erzbischose von Canterbury , Manchester unb Liverpool stehen an ber Spitze bes Sammlungs-Comit^'s. Aus bet Akroplis in Athen rourben viele roerthvolle Antiquitaten entroenbet unb in's Auslanb verkauft. Der Dampfer „Gtey" verbrannte bet ber Fahtt von Antroetpen nach la Plata auf offener See. Local- unb provim-Nachriltiten. — (K ais erliche Spen ben.) Die Schul-gemeinbe St. Mo rein empsing aus ber Privat-casse bes Kaisers zur AuSfiihrung bes Schul-erroeiterungsbaueS einen UntetstutzungSbetrag von 250 fl. unb ber OrtSschulruth in Prebassel zum ©chulerroeiterungSbaue 200 ft. — (Crganz ungsrooh le n.) Bei ben am 19. b. M. vorgenommenen Wahlen bes krainischen GrohgrunbbesitzeS routbe Herr Erwin Graf Auersperg mit 57 Stimmen einhellig zum roahren kunstlerischen Musterleistungen erhoben haben. ©eitbem sich in Laibach zur Hebung ber Stir« chenmusik ein eigener Verein bifbete, fteht sich bie Gesellschaft ihrer friiher ebenfallS gepflegten Aufgabe, tirchliche Mufik auher bem Concertsaale zur Auffiih-rung zu bringen, enthoben; ba sich ferner ein eigener Verein zur Pflege bes VolkSgesanges unb nationaler Musil gebilbet hat, benen sie votbern ebenfallS ihr Jnteresse entgegenbrachte, roitb bie Gesellschaft ihte Hauptauf-gabe stets in ber Pflege ber Mufti tiberhaupt erblicken unb den intetnationalen Charakter ihrer Concert« programme aufrecht erhatten, in roelchcn roir neben den Schopfnngen der bebeutenbften Tonheroen, bie in ber ganjen gelilbeten Welt bie Musifprogramme beherrschen, ben alien unb neuen Jtalienern unb Namen roie: Felicien David, Charles Gounod, Saint* SaLnS, Massenet, Glinka, Rubinstein, Dvorak, Chopin, NielS Gade u. s. ro. so oft unb in ganz votziiglichen Wetken begegnen, unb sie roitb auch jebes ebcnbflr-tige Wet! vaterlanbifcher Meistet auf ihr Ptogramm zu setzen nicht vetabfaumcn. Unb so beroahtte sich bie bet Philharmonischen Gesellschaft inneroohnenbe LebenSkraft bis auf bett heutigen Tag unb erfUllte erftere unentroegt ihte Aufgabe: Pflege unb Vetbreitung ber mufifalifchen Kunst im Lanbe, Veteblung bes GeschmackeS unb Gefiihlet, unb so bilbet sie auch noch heute einen machtigen Factor unsereS kUnstletischen, socialen unb cultutellen LebenS. Reichsrathsabgeorbneten unb Herr Franz Ritter von Longer mil 56 Stimmen ebenfallS einhellig zum Lanbtagsabgeorbneten geroahlt. Die Gesammtzahl ber ©timmberedjtigten roar 100 ; bie slovenische Partei hatte sich bei betben Wahlen nicht betheiligt. Fur bie Jnnerktainet Stabtebezirke, roo bie Erganzungs-wahl am 9. November ftattfinbet, fcheint bie Noini-nitung ber Canbibaten auf ftovenifcher ©cite, roie bieh bei ben Wahlen ber letzten Zeit so haufig ber Fall roar, ©chroierigteiten zu bereiten. Von ben Clerikalen rourbe zroor Dr. Gregorič, aber nut erst „haIbofficio3", als Canbibat proclamirt, bie befinitive Aufstellung ber Canbibaten aber ist biSher von feiner ber beiben nationalen Fractionen erfolgt. — (Cine charaktetistische Geschichte.) Wir hatten neulich Gelegenheit, einen Fall unter zahlreichen ahnlichen heroorzuheben, an bem roir zeigten, in roie leichtfertiger Weise auf slovenischer Seite mit ber Wahrheit umgefprungen roitb unb roie man sich keinen Augenblick scheut, die Thatsachen in ihr gerades Gegentheil zu verkehren. Wenn roir heute abermalS auf eine dergleichen Affaire him roeisen, gefchieht eS beshalb, roeil dieselbe auch noch in anderer Richtnng fur unfere Verhaltnisse ungemein bezeichnend ist. Vor einigen Tagen brachte „©[. Nar." unter bem Titel „Bifchof Mifsia unb ber Lehrer Dtorn" einen Leitartikel, rootin an hetvorragendet ©telle unb in ber eingehendften Weise die Besetzung einer Lehterstelle in RabmannSborf besptochen rourbe. Um biefe ©telle hat unter Anberen ein biShet in Hoflein angefteHter Lehrer NamenS Dtorn sich be-roorben. Wie bas robicale Blatt melbet, soll Herr Dtorn ein „Ncmštutar" fein unb beshalb Habe bie beutsch-liberale Partei unb inSbefonbere Baron Schroegel ihten ganjen Einfluh aufgeboten, um ihm zu diefer ©telle zu verhelsen. Auch Bezirtshaupt-mann Kaltenegget hatte sich bei den Mitgliedern bes Lanbesfchulrathes fiir ihn verroenbet unb aus Wien Habe zu feinen Gunften Hofroth von Kaltenegger mehrere Srtefe nach Laibach gefchrieben. Als aber bie beutsch=liberale Partei sah, bah Dtorn ohne bie Stimmen bes geiftlichen Vertreters im Lanbesschul-rothe nicht burchjubringen sei, Habe sie sich utn Unter-stutzung an ben Ftttstbischof geroenbet; bos eine geiftliche Mitglieb, Ptopst Klofutat, „ein alter Nemštutar"(!!!), sei fofort bcreit geroesen, fur Dtorn ju stimmen unb Habe auch von feinen geiftlichen Colleger, — bem Aloisianum-Ditector unb Professor Thomas Zupan — „alS Ptopst" das Gleiche verlangt, unb alS diefer hottkLpsig blieb, Habe ihm Dr. Missia als „stin Bischos" selbst ausgetragen, fur Dtorn zu stimmen. Das erst Habe ben „roa schen bem Fiirstbischose unb Herm Zupan, als be-zuglich ber Vorgonge im Lanbesschulrathe, vor. Auch in bieser Richtung zeigt sich also ber zersetzende und bemoralisirenbe Einfluh unserer slovcnischcn Hetzer, allcin auch hier tonnen roeltliche unb geiftliche mah' gebenbe Factorcn von bet ©chulb nicht frcigcsptochen roerben, biefe Elemente grohgezogen unb ihnen zu Dkacht unb Einfluh oetholfen zu haben, rorlche die' ' felben nur zum ©chaben jeber Disciplin unb jeder georbneten Verroaltung auf's Groblichste mihbrauche«. — (Philharmonische Gesellschaft.) Die seierliche Eroffnung des neuen Concert- und Echul-hauseS sinbet nach bent von uns bereitS neulich cot-standig veroffentlichten Programme morgen statt. Fur die Veranstaltungen, forooht be« morgigen, wie deS iibcrmorgigen TagcS, gibt sich in alien Kreist" eine auherorbentlich rege Theilnahrne tunb unb ei iP roohl nicht zu zweifeln, bah die Feiet in ihren fammtlichen Theilen einen gtanjenben Betlauf nehmen roitb. Heute sinben tie Proben fur bie morgigt SJlattinee unb das Festconcert bereitS unter M>k' roirtung alter cmswartigcn Kiinstler ftatt. Das un> eingefchrantte Lob alter Kunstverstanbiget sinbet auch ber Bofenbotfer'sche Fliigel, ber von seltenet Fu^ unb Schonheit ber Tone in jeben Betracht als ellt ganz vorzuglicheS Instrument bezeichnet roerben ta«"- — (Hilfsacti0n ber Section des SDeutfchen unb Deficrreichifthen Alp<^ vereineS fiir bie butch Hochroasser ve-fchabigten Gegenben D 6 e 11 r a i n 8.) 3n ^er Nacht vom 22. auf ben 23. August ging in Oder« train ein furchtbareS Unroetter nieber, welchel out feinen tiefigen Wasiermcngcn ungeheure Vetwiistu"' gen anstellte. Kaum roar bie Nachricht von bem r entflanbenen Elenb nach Laibach gebrungeit, als “u* fchon am 25. August bie Section Strain sich }u f,"tung des Ortes zerrisssn, Wiesen und Aecker ver-^>lhrt, theilweise noch das neue Sett nun ruhig da-^flie'hender Bachlein. Da gait eS rasch und kraftig fo tytfen! War doch butch die Vernichtung des 4ljtzenden Dachcs. durch die Zerstorung des haus-6^en Herdes die Existenz ber ganjen Familie. bcS !tn.en HauSwesens bedroht! Wo soll die Mutter ben Stigetnben Kinbetn, bem von ber Arbeit erschopften i?Qnne fochen, wo soll ber Handwerker arbeiten, feenn Wande des HauseS flaffen, wenn vor ben fenftern beS Houses ber tosende Wildbach Baum-ttimme aufgethiirmt hat, wenn die Zimmerraume it, Wohnstatt mit Schuit und Sanb erfullt ftnb? tz, war bas Ziel ber am 1. September vorzuneh-'»enben Betheilung klar gegeben: Jedem Einzelnen kt* Kraften so viel zu geben, datz er in kurzester W im Stanbe ift, fein Haus so roeit hetzustellen, eS seinem Zwecke roiedet dienlich zu machen und H r0 roeit zu feftigen, bah ein neues Unroetter nicht % @nbe Alles vernichtet. Vom Gemeinbevorstanbe %gft unterstutzt, wurden alle Hauser begangen, t>et Schaden beilaufig geschatzt unb bann auch bar-H Rlicksicht genommen, ob etne zahlreiche Familie, % ©chulden u. bgl. ben Schaben nicht nielleicht Spelt brihfenb gestalten. Die betreffenben Ortsin-Infect wurben in's Gemeindeamt beschieben, unb %en hier nach einer pasienben Ansprache bcs Ob-’Sines ber Section im Beisein beS BUrgermeisterS He betreffenben ©elbbetrcige eingehanbigt. Von Wur-ajng's nach Ratschach. Auch hier rourbe berfelbe ^Oraang beobachtet unb in auSreichenber Weise meh-^re Bewohner beS Ortes unterstutzt Die Thaler C nnen sich schon in Dunkel ,u hiillen unb bie Mchtigcn Spitzen bet julischen Alpen ergluhten im %en Scheine ber Abendsonne, als bie Weiternife WeihenfelS angetreten rourbe. Son einein Mit-des ©erneinberathes auf’s Beste unterrichtet, roar it Arbeit hier cine viel einfachere; auch wohl bcs-roe,i bet allerbingS auherorbentlich grohe ©cha-W 'nut roenige arme Besitzer unb bie ©emeinbe ^troffen halte/ Die Letztere hob flagenb hervor. bah ^ rnfarrhaus beschabigt fei unb Brticke unb ©teg K Kirche sehr gelitten hatten. Zur Behebung bieser ^Aoben inSbesonbere ivurbe ein namhaster Betrag 5«benbet.' In ben folgenben Wochen kamen noch ^efudje ber einzelnen ©emeinbeanitei urn Seitrags-tiunaen fur Weg- unb Ackerfchaben. Die Etledi-Ka biefer Bitten soll ben britten Theil ber HilfS-^t-on bilden. zu welchem Zwecke ber Schluh ber ^ommlung abgeroartet roirb, roelcher noch imtner *«iAt ©penben zufliehen. Mittlerweile rourben noch V,rftiitiuitgen vertheilt an bie zwei heroorragenbften L.fliaofuhrer in Mojstrana, bie bebeutenbe Ber-Vbrun« ihrer Aecker unb Beschcidigung cineS fur ^vuristen roichtigen Sieges zu beflagen haben unb W gmpfehlung eines SereinSmitgliebes 6 Familien Vet. Anna unbUingebung (bei Neumarktl). Bis-W ftnb eingegangen 2245 fl. 95 It. unb zwar wJ aefpenbet: Liiblicher Serein bet Kta.nischen ^hJtcaffe 1500 fl., Frau Josefine Hozhewat in ^",-eld 100 fl., ©aininlung bet Laibachet ©port. Wjflfdjaft 100 fl., bie Hetren C. Luckmann 50 fl., Vfcert ©amafla 30 fl., Johann Baumgartner 20 fl.. it n . Touristenkegelclub, lobl. Laibachet beutfcher jWerein, bie Hetren S. G., AlfonS Fth. v. Wurz-VV Dr v. ©chrct), Traun; jc 5 fl.: Frau Emmy %Tr.n Auersperg, Ftl- Fteyberger, ein beutfcher unb bie Hetten ©chaffer, v. Ttnkoczy, Fetb. Vmenčič, Dt. Sol, Joh- Perdan, Rittmeistet Be-Wa Wilh. Meyr, Heinrich Maurer, Rotar Ru-U?' Ludwig Zeschko, Gustav Fischer, Fran, Koll-V?' Heinrich Storit; Herr 9tegierung8ratf> SDr. Sa= Cl '2 fl ; Familie B. 9 fl.; ©ecretar Seder 1 fl.; W © 1 ft.; Hert Zohtet 1 fl.; Ungenannt 1 fl.; bie Hetten Christ, Dereani, M. ©chulz, unb T. R. je 3 fl.; Frau ©chonta 2 fl.; bie Hetten Urbas 1 fl.; Dr. Schuster 2 fl.; I. be R. 1 fl.; Sictor Naglas 2 fl.; E. H. 2 fl.; Frau ©ch. 1 fl.; Ungenannt 70 fr.; Sammlung einer ungenannten Obet-frainerin in ©ottfchee 11 fl. 50 !r.; Ungenannt 1 fl. 20 Jr.; Ungenannt 1 fl.; bie Herren Regie-rungsrath Dr. Keesbacher 1 fl., Regierungsrath ©chaschel 1 fl.; W. Nubholzet 30 fr.; Frl. M. Witt 30 !r.; die Frauen Kastner 1 fl., Kobilca 1 fl. Karol, v. Bleiweis 30 fr., P. 10 fr., N. N. 20 fr. K. 10 fr., P. 30 fr., M. L. 20 fr., M.S. 10 fr.; Fraulein Helene Janežič 1 fl.; M. S. 30 fr., N. N. 10 fr., C. ©. 20 fr.; die Herren M. Rraupp 2 fl.; A. Mikusch 2 fl.; A. Toldt 1 fl.; ©iontini 1 fl.; C. Beyschlag 1 fl.; SR. Miflouc 50 fr.; ber fleine Thcobvr 10 fr.; N. N. 10 fr. Aus ©ottfchee, ge-fammelt burch Frau Dr. Burger: Frau Maria Burger 3 fl.; ein Freunb ber beutfchen SBeihenfelfer 2fl.; bie Herren A. Loy 1 fl., F. Barthelmii 1 fl., Braun 50 fr., Serberber 40 fr., Hcmf, Hogthon, Loser, Jaklitsch je 1 fl. Ranzinger 50 fr., Nothel 50 fr., Schelsing 40 fr., Wieberwohl 50 ft.; Frau Knapp 1 fl., Gob 50 fr., Petsche 40 fr., Broun 50 fr., Wolsegger 50 fr., Stunt unb Loser je 1 fl., Hlabif 50 fr.; Johann Weber 2 fl.; A. Engelmann40 fr.; Nanfel 50 fr.; N. N. 30 fr.; Ranzinger 50 fr. Son ber Centrale bes Deutfchen unb Oesterreichischen Alpenvereines in Wien 50 ft., von ben Sectionen: Meiningen 11 fl. 51 fr.. Metan 10 fl., Augsburg 25 fl., Hiichst a/M. 8 fl. 68 fr., Landshut 14 fl. 38 fr., Riintberg 14 fl. 43 ft., Berlin 25 fl., Hannover 20 fl. 18 fr., Leipzig 20 fl.. Ravens* burg 4 fl. 62 fr., Sonneberg 5 fl. 75 fr., Li-butnia 10 fl. — (Personalnachrichten.) Der Corps* Commanbant F.-Z.-M. Herzog Wilhelm v. Wiirttemberg in ©raz trat in Folge bes im Konigreiche Wiirttemberg eingetretenen Thronwechsels, tvoburch ber Herzog zum nachsten Agnaten vorruckte, tiber eigenes Ansuchen mit ©enehmigung bes Kaisers aus bent active« in ben Disponiblitatsstanb. Der Kaiser hat ein in belt hulbvollsten unb fchineichelhaftesten Ausdtucken gehaltenes Hanbschreiben an ben F.-Z.-M. Herzog v. Wiirttemberg ausgefertigt, roorin er besfen glanzenbe Kriegsthaten und grohen Serbiensie urn bie ofterreichifche Armee danfend heroorhebt uitd tiber Wunsch des Herzogs beffen Cnthebnng vom Com-ntanbo bes 3. Corps unter Serfetzung in bie Dis-poniblitat anorbnet. F.-Z.-M. Herzog von SBiirttem-berg nahm am 21. b. M. gelegenheitlich seiner Ritckreise von Triest nach Graz in bet Station Laibach von bent unter Fuhrung bes TrnppenbivisionarS ant Sahnhof verfamntelten Officierscorps bet hieftgen Garnison in herzlichster Weise Abschieb. — Der Kaiser hat die Transferirung bes bishetigen Cvm-manbnnten in Ptzemysl F.-Z «M. Fteihettn v. Re i n-lanber in gleicher Eigenschaft nach ©raz ange-orbnet. — Der bisherige Truppenbivisioncit F.-M.-L. Franz R. v. Watteck rourbe tiber fein eigenes Ansuchen unter Allerhochstet Anetfennung ber vor-jtiglichen Dienstleistung in ben Ruheftanb vetsetzt unb hat berfelbe bas Schloh Leopoldsruhe nachst Laibach zu seinem roeiteren Domicil geroahlt. — Der ®.-M. Josef R. v. Schilhawsfy rourbe zum Com* mnnbanten ber 28. Jnsanterie-Truppenbivision in Laibach ernannt. — Dberst Dioriz Fux bes ©cneralftab6corp8,bi8herGoinmanbantbe849.2.=Jnft.« Regiments, rourbe zum Comntanbanten ber 56. Jn-fanterie-Brigabe in Laibach ernannt. — Dberst Roman ©rompošič, Commandant ve8 Lanb?S-©enbarmerie-Commanbo8 Nt. 6, ehemals in Laibach ftationirt, trat unter ntuerlicher foiferl. Anerfennung seiner auSgezeichneten Dienstleistung in beit Ruheftanb. — Dem Silbhauer Ftanz Chtistl in Gablonz rourbe cine Lehtetstelle an bet Fachschule fur Holz-inbuftrie in ©ottfchee vetlichen. — Der biShetigc Sice-Ptastbent Kaufmann Johann Perdan rourbe zum Prasidenten, ber Buchbruckerei-Mitbesttzer Anton Klein zum Siceprastbenten unb ber Baumeister Filipp ©upančič zum provisorischen Sorsttzenben der Hanbels- unb Gewerbekammer in Strain ernannt. — Die Herren Josef Korbin, Emerich Mayer, Arthur Miihleifen, F. M. Regorfchef unb Anton K n ez sind als Censoten ber hieftgen ofterr.-ung. Banffiliale in Sorfchlag gebrocht roorbett. — Kam-metrath Johann Baumgartner rourbe in ben commerciellen Beirath bes osterretchifchen Handel8-museums in Wien entsenbet. — Der Uebungstehrer an ber hieftgen Lehrerbilbungsanstalt, Johann ©imet, rourbe vom Central-Ausschusse be8 beutfch« mahrischen Lehrerbunbes eittgelaben, bas Amt eines Preisrichtets uber bie an bie Leitung bes miihrischen BunbesorganeS eingelaufenen unb zum Abbrucke gelangten Preisauffatze zu tibernehnten. — (iheateroorftetlungen im Reb0u-tenfaal.) Am 17. b. M. gab Director Freunb mit seiner ©esellschaft im Reboutenfaale, ber nun wohl zum letzten Male als Jnterimstheater bient, bie erste Sorstellung. Zur Auffuhrung gclangte Os-far Blumenthal'S Lustspiel „DaS zroeite ©esicht", bann ber Hiittenbesitzer von Ohnet, ©arbou’S „ Flatter* sucht" unb ber bie „Hochzeit von Valeni" von ©ang-hofer unb Brociner folgte. Die beste unb interefsan-teste Sorstellung bot bie Auffuhrung beS letztgenann-ten Stiickes, das, obwohl nicht frei von Unroahr* fcheinlichfeit unb Uebertreibung, sich boch burch fehr gefchickte Mache unb gute Rotten auszeichnet unb bei gehoriger Darstellung seine Wirfung nicht verfehlt. Die roeibliche Hauptrolle (Sanba) spielte Frl. Ale-xanbtine Malten vom ©tabttheater in Hamburg alS ©aft, cine begabte unb ttichtig gebilbete Schauspie-leritt, mit vollem Vetstanbnisse unb grohem Erfolge, abet auch bie tibrigen Mitroirfenben unb bas En» femble waren im ©anzen techt befriebigenb unb ver-bienten Anerfennung. Die gut befuchte Sorstellung zeigte, bah bie ©esellschaft, wenn bie gehiirige Sorg-falt auf Stubium unb Proben verwenbet roirb — was leiber nicht bei allen bishetigen Aufftihrungen bet Fall war — ben Anforderungen entfpricht, die man unter den derzeitigen Umstanden billiger Weise ftellen kann, unb im ©tanbe ift, ©chaufpiel unb Lust-fpiel in vollig annehtnbaret Weise zur Darstellung zu bringen. — (Au8 bet Theaterwelt.) Fraulein Santa von Ko8ma8, Tochter deS ©utebefttzerS von ©attenfels in Obetftain, erntete alS „Marga* retha" in ©ounob’8 Oper „Faust' fur ihren prachtig flingenden ©efang unb ftir iht tabellofeS Spiel auf bent Linzer Theater grohen Seifall. — (D e u t f ch e r Kalenber ftir Strain.) Soeben ift ber funfte Jahrgang biefes bereitS zu einem unentbehrlichen Haus- unb Nachschlagebuche geworbenen Wetfe8 erschienen. Sowohl ber eigent* liche Kalenber auf bas Schaltjahr 1892, wie auch bas Abreh- unb Au8funft8buch, besgleichen ber lite-rarische Theit unb — last not least — bie Jnserate haben an Umfang jugenommen, so boh bet AnsangS mehr fchmachtige „Deutsche Kalenber" sich allmahlig zu einein ftattlichen Banbe auSgeftaltet. Der erste Theil be8 Suche8 enthalt die falenbarifchen Saten jeber Art fammt Sormerfblottern, die ©enenlogie de8 StaiferhoufeS, die roichtigften Scftimmungen tiber die Zahlenlotterie, bas Post- unb Telegraphenwefen, Stempelfcala, LoSjiehungen, ein Serzeichnih ber ge-brSuchlisten Taufnahmen, fanimtliche Markte u. A. Mit geroohnter ©enauigfeit ift auch ba8 erst mit 16. October b. I. abgefchloffene Abrehbuch abgefaht, bad bie betailirteften Petsonenangaben unb fonftigen Daten tiber bie politischen, Finanz-, Juftiz- unb Militarbehorbcn, die UnterrichtSanftalten, bas Berg-roefen, bie GommunicationSanftalten, bie Kirchenver-ivaltung, ben Lanbtag unb bie LanoeSanflalten, liber bie Finanzinstitute, Handel unb ©eroerbe, Feuerlofch- ivesen u. s. w. enthalt. Der litercirische Theil des Buches wird biehmol mit einer vom HerauSgeber geschriehenen Biographie unseres ausgezeichneten outer« landischen Geschichtsschreibers, des leider viel zu friihe verstorbenen August Dimitz, eingeleitet, in der die hervorragenden Leistungen und hohen Verdienste dieses vortrefflichen Menschen und gediegenen Schrist-stellers in zwar sehr gedrangter aber doch ziemlich vollstandiger Weise zur Darstellung gelangen. Der Biographie ist ein wohlgelungenes Bildnih von August Dimitz beigegeben. Daran anschliehend solgt ein historischer Aufsatz: „Zur Geschichte von Gottschee" von Professor Wolsegger, dann eine ausfiihrliche Darstellung der allmahligen Entwicklung und end-lichen Realisirung des Projectcs der .Unterkrainer Bohnen", eine Abhandlung uber „Bacterien und Bacillen" vom Herausgeber; ferner ein trefflicher Artikel aus der „Militarzeitung" uber den „Deut-schen Schulverein", der dessen patriotische Mrk-samkeit und defsen Bedeutung fur alle Elemente der Wehrkraft in den anerkennendsten Worten schildert; weiters noch cine von Robert Braune, recht charakteristisch und nicht ohne Humor ver-fohtc Reiseskizze: „Einc Postreise von Laibach nach Gottschee", eine sehr hiibsch geschriebene Heine Studie Edward SanhaberS „Pflegt das deutsche Volkslied!" Wie gewohnlich find diesem Theile auch manch' htrbscher und manch' guter Spruch cingefiigt und den Schlutz dieser Abtheilung bildet „Allerlei aus Nah und Fern". Es gebricht tins leider an Roum, um die vorgenannten Beitrcige hier ein-gehender zu wiirdigen; roenn moglich, kommen wir auf Einen oder den Andern noch ousfuhrlichcr zuriick. Alles in Allem genommen, verdient auch der heurige „ Deutsche Calender fur Krain", wie denn auch die gewohnt reich illustrirte Johresruckschau nicht fehlt, ob seines reichen und interessanten, vielfach sehr werthvollen Jnholtes volles Lob und die grohte Ber-breitung; dcm Herausgeber, Professor Linhart, aber, ob der aufopferungsvollen und uneigennutzigen Thatig-keit, die er diesem Unternehmen widmete, die ausrich-tigste Anerkennung. Der Neinertrag des KalenderS ist abermals der Errichtung eines Studentenheims in der Stadt Gottschee gemidmet, zu defsen Gunsten als Neinertrag der sriiheren Johrgonge bereits 358 ft. 50 kr. in der Krainischcn Sporenfse frucht-bringend angelegt find. — (Conservative Gewerbeverein.) Unter diesem Titel wurde hier unter der Obmann-schast des Herrn Regali ein neuer SSerein gegrundet. Bekanntlich besteht in Laibach bereits ein Gewerbe-verein, bet jedoch bisher eine seiner Aufgabe ent-fprechende Thatigkeit nur in sehr bescheidenem Mahe entfaltete. Befondere Leistungen dots man wohl auch vom neuen Bereine nicht erwarten, und doch ware das ein Gebiet, wo zum Bortheile unserer heimischen Gewerbetreibenden noch Auherordentliches und Gutes geleistet werden kiinnte. An die Spitze cincs solchen VereineS gehoren intelligent, forlschrittlich gesinnte, und mit ben nachahmungswiirdigen auswartigen Ein-richtungen vertraute Manner; nationale Bestrebungen und sprachliche Schrullen musien bei einem solchen Bereine absolut ausgeschlossen sein, sonst ist derselbe irn Borhinein ohne Werth und Nutzen. — ('Aus Gottschee) wird uns Nachstehen-des berichtet: Der Berein der Deutsche,, aus Gottschee in Wien beabsichtigt am 15. November, on welchem Tage in, oorigen Jahre die Grundung dieses Bereines beschlossen wurde, eine Jahresfeier abzuhalten. — In Gottschee wurde vox Kurzem ein Sabelfechter-Club gegrtindet. — Die heurige Wein ernte ist in Folge von Bescho-digungen dutch die NeblauS fehr karg ausgefallen, tauni tin Drittel oder Biertel des geroohnlichen Er-trageS; dagegen ist die Obsternte im ganjen Bezirke reichlich ausgefallen. — In die G o t t sch e e r Sparkasf e wutden im September l. I. 15.689 fl. eingelegt und aus derselben 20.164 fl. ausbezahlt. — In Mosel herrscht die D ip h t her i t is. — Auf dem „Tratten" wurde ein reiches vorzugliches Thonlage r aufgedeckt, welches zur Errichtung einer Thonwaarenfabrik einladet. — (Der Hausir Handel bet Go tt -scheer) Bom 1. Janner bis Enbe September l. I. wutbe im politischen Bezirke Gottschee bie Hausirbe-willigung an 531 Hausirer crtheilt. Davon entsallen auf bie beutschen Bewohner bes Gottscheerlanbes 401 unb auf bie slavischen Bewohner bes iibrigen politischen Bezirkes Gottschee 130. Bon ben 531 ertheilten Hausirbewilligungen rourben 13 fur Gott-fcheer unb 8 fur Slovenen neu ertheilt, wahrenb bie restlichen 510 Hausirpasse prolongirt rourben. In ber gleichen Periode des Borjahres wutden fiir die Deutsche,, Gottschcer 403, fur die slaoischen Bewohner des politischen Bezirkes 123, zusammen daher 526 Hausirbewilligungen ertheilt. Licenzscheine fiir Holzwaarenverfertigung im Herumwandern rourben in, heurigen Jahre bis Ende September im Ganzen 225 ausgestellt, unb zwar 220 fur Bewohner bes Gerichtsbezirkes Reifnitz unb 5 fur Bewohner bes Gerichtsbezitkes Grohlaschitz. — Dieser Notiz schliehen roir eine in ber Nmnmer 8 bet »Mittheilungen bes Bereines ber Deutschen aus Gottschee in Wien" enthaltene histotische Slizze uber den Hausir-hand el ber Gottscheet an. Dieselbe lnutet: „Schon Kaiser Friedrich III. hatte im Jahre 1492 vor Linz aus ben Burgern „in der Gotsee" bekannt-gegeben, bah er seine,, Leuten unb Holden daselbst im Amte Gottschee, roelche dutch die Turken „in Betdetben gebracht find", beroilligt, mit ihrem Bieh, ihrer Leinroand und andeten Erzeugnisien „auf das Krobotische" und in anderen Gegenden Handel zu treiben. (Dimitz, »Gesch. Krains", S. 310.) Es ist bieh unseres Wissens bas erste Hanbelsprivile-gium, roelches bie Gottscheer erhalten haben. Was nun ben Housirhonbel (Gauhanbel) betiifft, so fchuf— vermuthlich auch fur Gottschee — bie erste Regelung beSselben Ferdinand I. anno Domini 1540. Es existiren Patente vou 1544, 1549, 1570, 1626, 1645, 1661, 1667, 1674, 1688, 1691. Bon Karl VI. 1715, 1721, 1722, 1737. Bon Maria Theresia 1765 unb infonberheit stir Gottschee 3. December 1767. (Hofdecret). Von Josef II. 14. April 1785. Bon alien diesen Patenten fteht uns im Augenblicke nur bas zuletzt Angefiihrte zu Gebote. Den Wortlaut bieses Patentes entnehmen roir ber „Sammlung bet kaisetl. konigl. Lanbesfutstlichen Vetotbnungen fur bas Jahr 1785, Laubach gebrudt in ber v. Kleinmoier'schen k. k. in. oft. „Gubernial-dtucketey" dutch Jgnaz Merk, Factor": „die Haufit-besugnih der Gottscheer-Unterthanen betreffend." „Uqterm 14. April dieses Jahres ist die Allerhochste Berordnung crfolgt, dah Se Majcstot zwar den Unterthanen ber Grafschast Gottschee in Unterkrain bie bisher genossene Hausirsreiheit mit Ausnahme von, ben diehsttlligen bestehenden allgemeinen Verbot noch fernershin, doch nur gegen Borzeigung der von der Grundherrschaft zu ertheilenden Passe, roelche auf ein Jahr unb nicht liinger giltig sein sollen, beizulasien gnabigft geftnnet sein, jeboch biese Be-fugnih ihnen bloh auf nachfolgende unb burchaus auf keine anderen Waaren ertheilen roollen, als namlich: mit gemeinen Baumol, Pomeronzen, Limo-nien, Citronen, Groiiatapfel, Matgaranten, Dateln, Feigen, Mandeln, Zibeben, Weinbeerlen, Kostonien, Bokshornlein, Haselnussen, Kapern, Reih, Lorbeer-blatter, Schildkroten, Sardelle,,, Austern, Muscherl und Kalamarfischen, ingleichen auch mit dem soge-nannten Dtagaroein, aber mit ganzlichen Ausschluh oiler ouSlandifchen Weine." „Solche,n»och wird ben Gottscheer Unterthanen daS Haufiren mit erstbenann» ten Waaren bas ganze Jahr hinburch in Dorfern unb abgelegenen Drteit, keineswegS abet in Stabten unb Markten geftattet, in welch Ictztern fie jeboch bie Johrmatkte unb Kirchtage befuchen unb wahkttd beren Douer ihre Waaren offentlich auslegen unbn verkaufen konnen, wo hingegen, wann fie auhcr soM privilegirter Zeit in Stabten unb Matkteirn HaufuU betreten roetben, fte fur jeben Fall unnachsichtlich W r einem Reichsthaler Strafe belegt roerben sollen. Sk. j*< Betretung aber mit SBaarengattungen, bie in obit? . henbern Berzeichnisse nicht enthalten finb, solle ofc , roeitereS bie Confiscation berfelben ersolgen. Woneit ^ annoch zu beobachten kommt, bah sich die hausirends ^ Gottscheer Unterthanen roegen ber aus ben SeehflW* 1 obet aus Hungarn einfuhrenben Waaten mit 3^' , poletten zu legitimiren haben, roibrigenfaQS selbe ap f Kontrebanbroaaren angesehen unb gleicherrnafien b# Confiscation unterliegen roetben. Graz, ben 27. 1785". Dieh ber Wortlaut bes Patentes. — Einfchrankung auf bie im obigen Berzeichnisse anjt fiihrten Waarengattungen fcheint ubrigens im Sa*ff ber Zeit fallen gelaffen worsen zu sein. Sicher If bah bie Gottscheer im 19. Jahrhunberte nicht if mit ber „siihen Waare", fonbern auch mit Galak tetie; unb Schnittwaare haufirten. Die Bluthe Hausirhandels scheint gegen das Ende ber Funszig^ unb zu Beginn ber Sechziget-Jahte gewesen zu f<* Aber schon in ben letzten Sechziget-Jahten ist ^ unverkennbarex Riickgang merkbar, verursacht buro ben wachsenbei, SBettbewerb im Haufirgeschafte u»> butch ben gefteigerten allgemeinen Berkehr. Es kB bann bas Unheilsjahr 1873 mit seinem ,,Krach ' es kamen einschrankenbe Gesetze und SBerruaUung®* mahnahmen, bie ganze Zeitrichtnng wutbe ben, sirhanbel feinblich, welchen geroisse (nicht gottscheeW Elemente arg in Mihruf gebracht hatten, und dM Zug ber Zeit haltjnoch an. So ist es denn auch«" Wunber, roenn ber Hausirhanbel, einst eine ergi^ Quelle eintraglichen Erroerbes. sichtlich immer ben, Niebergange anheintficl unb in Versall geii* — (In bie Notariatskammerj^ Krain) rourben flit bie nachfte breijahrige Sj“n tionSbauer geroahtt: Dr. Sartlma Su ppanz ) Prasibenten; Victor Globočnik, Johann ®® go la, J. Krsnik, Johann Plantan, 2® ©vctec unb Dr. Franz Vok zu Ausschuhmitg^ dern; Jgnaz' Gruntar, Anton K o nt o t a1 tttt Nikolaus Lenček zu dessen Stcllvertretern. . — (Der 93e r e in ber Acrztc in ! vcrsammclt sich am 28. b. M. zur $Bieberaufnfl’ ^ seiner in ben abgeloufeneit Sommcrmonatcn u"{ brochenen Thatigkeit. . — (© t e r b e f a 11.) In Laibach verschied E langjahriget Krankhcit ber Finanz-Concipist T iv c rdy, Grundcr det Unterstutzungs- unb soraunaScafie bes Freiroilligen Feuerrochrvereines. — ($,, D?»„ch" S4ulM,«i«)W* ligtc in seiner letzten Ausschuhfitzung ben Schu in Domschalc unb Maie r le bie schcii Geographic. & Sent bcflleitcnbeii Sejte »»d voNstandigem Register Bon .V » ' i eb rid) U m I a 11 f t unb Dr. 8 r n 11 j (Wien, A. Hlirtleben'j Berlag.) Erscheiiit in NVfmmncn L 40 fr. A. Hartlcbcu'- ..Universal^andatlaS". f irilidi m crscheincn heaaim und Don btm mis biSher ■Cf Sen Lrlieyen. unifujt Sar.cn znr m n t (, c... «, 11 J, Yn « h .) f»f a 11 f d) e ji, p o I. t i f d) c a unb it L® , jf * mi © e o g t n V () i e. unb zwar in rcidjftcr ,■« aroScn MaHstiil'eu unb von gro&cr Reichl,altigfcit ViWilis »ufommen 93 Kartell auf 126 Statteufeiten. i'4* mfniaer al# 100 Sebenfntten ftcltcn wichttgc flcinetc Mi nroletcm 9Kn6ft(>bc, StnMvlane it, f. ro. bnr. Die kM ftiib itiit yrufiet @ori)falt nach ben beften Oncllen be-und mit ©cfdjmarl ai.sgcfichrt, f ar unb bcutlich im bfli VnVicr nut auf cincr Scilc bebructt, bn« Merk ^ssbei Snherst woblfeil. Dieser AtlaS cntfprirlit sol,in ben NLrfniffcn der ©eogr.H>l)cii unb atlcr gtemibe icr Erb-NV/in ebcr $-inftd,t. Da cl abcr ncbftbci fur Slelt dinge H?, Vft fid) bci »eniibunfl bc8 Allns audi t.bet cunetne m »rnJenV itbet poli.ische u..d statistische P-Lslt. X b e Soflc ci.ice Bergen Bluffe* obet cincr ©tnbt zu X^iirln ist belli Atlas cilt b c ti I c 11 c .1 b c r Text U ?* ”/ h o 11 ft ii ii b i g c m Register bcigcgebcn, S|2'" auf °5 ©rndtboacn cine libctfidjilichc DarsteNnng bcr PlF liia i d) - phystkallfchkit Geogrnphic ber fianbet- unb ^Ir.rfimbe bcr BcrkehrSlchrc unb bcr biftonfdjcn Gcogtavhic Hn t ©etfelbe ist so cinflcridjtct, baf) cr cm fevaralco Khbud) ber ©cograybie DoQfldiibifl etscj,.. Da cm bcrarligcr hidher nicht criftirt, limb gciuifi nut bcmiclbcn and) V toeitcftoe^ciibcn Wunschen alter Steimbc bcr (Srbfimbc SlRpgeiinetoiiimen. ___________________________________ Verstordene in Laibach. 1 u October. Helena flua», AtbcilcrS-Wilwc. 47 3., ^Kfhfnborf 19, Herzbculclivassctsiichl. » Z, 16 October. Franz Vcbcn, S>au*bcftjtcr, 56 3., Pclcr«-rr. finnnenobem. — Tl,crest.' Sager, Mel,ll,aublcri„. »lietrrtiftrnbc GO Siibctfiiloi'c. — Ftanz Twrby, Finanz-Xlhift C5 3. eiibbabniltafic 12, SllictSs-vwScbc. 5 dim 18 October Anton ‘Dlicttlinič, ©asliuirll), 09 3.. 'tni,6Dlnh 2. MaraSinu«. >. .in Oclobct. Anna Hartmann, Kaufmanu«.Gattin, V J nwicncrftrnfie 18, Herzschlag., - A'.oisia Kosec, Dicnst-l^Niir-Tochter, 4 M., Hravepkuborf .13, chrouisrijcr Dan». ^ttrtl).______________________________________________________ Eingelendet. , «ni i« b. M. NachmittngS bilbclcn tuicbcr 15 krup- haste Dettler i» bcr Lattcrmani.S-Allce Spalicr unb belastigten mit onberct. College.! bei.n Schweizerhaufe tin Tivolivarke baS ytomciiitciibc Publikum unb bte sitzenben Giistc. Die OrlSgcmeiuhe Schischka halt im Rayon bc8 GutskoiperS Tivoli kcinc Polizei, sic besotgt bort roeber'bie Hcrstcllimg ber Strahen, Wcgc unb SBclcudjt.mg, nod) ersftlll sic aubcrc Oblicgcnhcitcn. Wa»n cnblich tuirb tia6 Guts-gebict Tivoli ans ben. Vetba.ibc bcr ©cnicinbc Schischka auSgeschicben unb von AmtSwegen bem Magistrate bcr Stadt Laibach zugcwicsen rocrben ? (3536) Eine Stimme aus dem Publikum. als Ileilquelle seit Hunderten von JaJiren bewahrt in alien Krankheiten der Atlimtmgs- und VertlAuunKSorgaiie, bei Gicht, Magen-und Blasenkatarrh. Vorziiglich fur Kinder, llecon-valescenten und xvahrend der Graviditat. Bestes diatctisclics und Erfriscliungs-Gctrank. 3335 Mil BrMtictialsi ist etit feit mchr als 30 Sal)ten befamttes, bie SSetbau-ttng, ben Appctit 1111b ben Slbgang von Slafjuttgen befor-bernbes unb milbe auflbfeubc« Hausmittel. Grotze Flasche 1 fl.» flcfne 50 ft., per Post 20 ft?, mehr. 91 lie Tbcilc ber Eniballagc tragen bie ne6enfteSet.be gcschlich beponirtc Schutzmarkc. Depots in den meisten Apo-thefen Oesterreich - Ungarns. Safelbft an* zu Iiabcit: Frager Universal - Haas - Salbe. 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