«t. 265. Montag, 18. November 1889. 108. Jahrgang, Laibacher Zeitung. "''»e I»i,,.,""°l^hrlg si. 5,»o stiir bl« Zustellung lu« Hau« ^uMhtig fl. 1.— I»<«t»,»«ß,»k»l F», " °'« <« 4 iitiltU «5 II.. «rezer, pcr ^lUu <, :> I d«> «filial ll>,«b«b°In,°l,«l! v« l^lNe » t». Die ,,üall>»Hn ^»ltilng" »lschelnl tlgllch »«rt>«n nicht »nzenom»«« und Wianuscriht« nichlz»,H«g,st«llt, Nichtamtlicher Theil. ^ ^ranz.Ioftf.Goldftipendien. !!^t ^, ^"f'Uden Studienjahre 1889/90 auffangen ^M ^'" lömgl. ung. Iosefs-Politechnikum zu ^ ."»d an her f. k. technischen Hochschule zu Hi x^ kMes der fiir würdige uud dürftige Hörer ? Wr?« " gestifteten Franz-Iosef-Goldstipendien ^ttbcr '^°be ""' ^ fl. Gold zur Verleihung, ')l eiae,,^'" ^''"s der genannten Stipendien haben °lWw ',ß geschriebenes, an Se. k. und k. Npo-^Taus « gerichtetes Gesuch zu belegen: 1.) mit ' tUlNen -/"b Geburtsscheine; 2.) mit glanbwürdigen ^ Cta^» "b" ihre Dürftigkeit und Nachwcisung Men.zn^ ' der Vermögens-,'Einkommens, und Fa-^c>is>,«7"tnisse der Eltern, eventuell im Falle der W" aNfä'Niaen Vermögensstand; 3.) mit "">« ttw r?"^I'"g'üsfe nnd den an der Hochschule ^>ll^c"cn Studienzeugnissen. wobei j'doch bc-^ ° d^ ^^^^ ^.^ P^^ltnissen jene Vc- ?en h °/lche die Studien der Hochfchllle erst angc-!^iez ^ ' den Vorzug genießen. Die Gesuche haben >l<' ei.. 6"be ^ enihalten, ub der Bewerbe im ? nssen !^ Stipendiums oder irgend eines Veznges 5<, ^" lassen steht, und sind bis längsten« ^ller?«^^^ bei d.r k. uud l. General-Dirrction pichen . 55u"ds in Wien (k. und k. Hofburg) ^ G,',^ 5 ^"^" anlangende n»d nicht gehörig ^^^e wird keine Rilcksicht genommen werden. sur Ntorast-Elitwäslerung. 3^n" ^r letzten Landtagssitznng vertheilte Besses ^^ausschllss.s mit Vorlage cilies Gesetz-! !'°e«hauws. ?^''d die seitens des Landes Kram, der 2'chtt?^ Laibach und der Grundbesitzer des illl" der 3?^s i" leistenden Beiträge zn den ^t^ Adelten behufs Entwässernng des Lai« ^altttii.^'^' '""rde dem vereinigten Finanz« nnd h°M h^ ^'chnsse zur ^'erathnng z.lgewicsen. Der be > N ^"^" Wortlaut: Hoher Landtag! Den ^l. l. La»!, ^""gkll des k. l. Ackerbauministeriums. ^>^^Nieruna.. des Moraslcultur-Ausschusscö und des gefertigten Landesausschnsses ist es gelungen, die seit dem Jahre 1879 begonnenen Vorarbeiten z„r Entwässerung des Laibachcr Morastes im laufenden Jahre sonmt zn einem endlichen Abschlüsse zu bringen, dass, vorbehaltlich der maßgebenden Genehmigung des hohen l. k. Ackerbaumiilisteriume, nun einerseits ein bestimmtes Project für die Entwasserungsarbeiten an» genommen wnrde nnd mit Vorbehalt des noch mit der hohen Regierung zn vereinbarenden und im Gesetz» gebnngswtgc cndgiltig festzustellenden Staatsbeitrages für dieses hochtndcuteude culturelle Unternehmen die Aeitragsleistnngcu der übrigen tntheiligtrn Factoren soweit eine principielle Lösung gefunden haben, dass nach dem Erachten des Landesaüsschnsses ein entsprechendes Substrat für die legislative Behandlung dieser Frage geboten werden kann. Ueber die bisherigen Vorarbeiten zu den nuu hoffentlich nahe bevorstehenden Entwässeningsarbeitcn wird iu gedrängtester Kürze Folgendes bemerkt: Der auf Orund des Laudesgesetzes vom 23. August 1877 coustitüierte Morastcultur.Hauvlausschuss, für welchen vorzüglich die Aufgabe der Instandhaltung der in den Jahren 1860 bis 1868 durchgeführten Entwäsicrungs-arbeiten vorgesehen war. sah sich infolge der seit dem Jahre 1878 neuerlich gefahrdrohend auftretenden Mo-raslüberschwemmnngen gezwungen, weiter auszublicken und die Ulfachen dieser überraschenden Erscheinung fachmännisch erheben zn lassen nnd Mittel zn suchen, mit welchen diese große Gefahr endgiltig beseitigt we» den könnte. Z>l diesem Vehnfe wurde mit thatkräftiger Unterstützung dcs hohen l. k. Ackerbauministeriums eine Enquete von Fachmännern einberufen, bestehend ans den renommiertesten Hydrutechnikern und Cultur.Iuge-nieuren des In» und Auslandes, nämlich ans den Herren: l. k. Oberbaurath Iudra in W,en; Crsarr Sal. viui, Ingenieur in Mailand; Dr. Rafael Viceutini, autorificrtcr Civil»Ingenieur in Trieft, und Johann v. Podhaöly, autorisierter Civil - Ingenieur in Wien. Den Experten wurden 28 von Vertretern der l. k. Regierung, des Landesansschusses. der Stadt Laibach und des Morastcultnr.Ausschusses vorher berathene und beschlossene Fragen vorg,legt. Von diesen betreffen Nr. I. 2, 4 bis 20 die Ursachen der Ueberschwemmnng und die Mittel zu deren Beseitigung. Nr. 3. 21 bis 24 die Vlwässeruug, Nr. 26 die Mittel zur Colouisation und Nr. 27 die allfällig nöthigen Ausnahmen und Pläne, endlich Nr. 28 die voraussichtlichen Kosten für diese. Die erwähnenswertesten Antwoiten dieser zwischen dem 26. April bis 10. Mai 1880 tagenden Expertise sind nach dem veröffentlichten Operate folgende: Zur Frage 1. Die Ursache der seit einigen Iah. ren eingetretenen Ueberschwemmungen des Moorbeckens ist darin zu suchen, dass 1.) vom Kleingraben nnd Gradaschzabache bedeutende Geschirbsablagerungen in dem Laibachflusse stattfinden; 2.) dass das vom Klein» graben kommende Geschiebsmateriale theilweise in dem Gluber'schm Canale abgelagert wird und überdies vom Golonzberge Erd und Schottermateriale direct in den Grubcr'schen Canal gelange, wodurch sowohl eine Erhöhung des Laibachflussbettes sowie auch der Canal-sohle eintritt und anch eine Stauung der Hochwässer hervorgerufen wird; 3.) dafs durch die infolge der Regulierung des Gruber'schen Canals und des Laibach-stuffes eingetretene Senkung der Hochwäsfer auch eine wrsentliche Senkung des Moores stattgefunden hat und überdies auch durch die Abtorsuna. und Cultivierung des Moorbeckens eine weitere Senkung der Oberfläche eingetreten ist. wodurch die Inundierungen, namentlich an jenen Stellen hervortreten, wo die Cultivierung des Moorbodens intensiver war und größere Fortschritte gemacht hat; 4.) dass durch die seither eingetretene Devastierung der Wälder längs des Moorbeckens größere Wassermassen rapid in dasselbe abgeleitet werden, wodurch s.lbstvkrständlich höhere Wasserstände hervorgerufen worden sind. Utbrigens kann auch nicht unberührt gelassen werden, dass die noch dermalen stattfindende Ablagerung der Abfallstosse und Schnttmaffen in den Laibachfluss und den Gruber'schen Canal iniurhalb des Pomöriums der Stadt Laibach eine Verschlammung dieser beiden Abflnsscanäle zur Folge habe. Diese Uebelstänbe können somit beseitigt werden: a) durch die Hintanhaltung drr Ocschicbsablagerungen aus dem Kleingraben. dem Gra-daschzabache und jener vom Golonzberge; d) durch eine entsprechende Senkung der Hochwässer; c) durch eine rationelle Waldbcwirtschaftuug der das Laibacher Moor-bccken umschließenden Gebirgsabhänge und endlich 6) dnrch Einführung von geeigneten polizeilichen Maßregeln, wodurch die Deponierung der Abfallstoffe außerhalb des Laibachflussbettcs und de« Oruber'schen Ca-nales erzielt werden würde. Feuilleton. l'°ck > m?" Ncisc-Emmcrmlg. e>» ^ T'sckw " ""ch wieder, der massige Gcblrgs> leli^'lichir M."'^ l"ner trübseligen Nebelhaube - «/309 M,"- Er spreizt sich trotz seiner arm- V^hrtmin >r so stolz wie seine gletschergckrön- Meit 's" den carnischm Alpen, die mit kühler ^^Höhp.., " p^d'gen Zwerg blicken. !"«lt>> ^ln, a f^ üblich an den Gestaden der Ndria V>uschtr. ci," de" zerrissenen Wänden und der ^M^ ^6e1,enstirne. wie zu einem gebiete,l- llkl> !.7l Alventt ^^ seine Hochwiesen das liebliche V. ^ch ° 3"?' das Edelweiß', als Heim erkoren, u i" h? ^"^ ^""se in de,l schroffen Nordost. V^''^'^,^' in den Alpen! ^. ?">d. erf,!, ""' l'egt heiter lächelnd ein lieb- >>ch ^.M fl«„. l,?^ 'u der Sonne snbtropischen Kli- >^^Mdl'che Wippachthal. Z.lr Rechten, wo M,i>, lui,,^" >n endlosen Scipentinen die Straße WZ dez y>' "l)eben sich drohend die senkrechten >?^ ci» !'?' Dort steht auf sturmnmbrausttr V. hi>,,s,^'''amrs ttirchlein und winkt weithin °" W l Ädl^r!"' Süden nnd den endlosen Wasser- ^d I" ^ilf/^"""s dem heimkehrenden SclMr '>» ?" 3i^"!!"^"sl- Weit.r anfwä.ts erstreckt ^Hlsftau^ ^ in sein Dunkel de. ^l 3,.^ Erstes mit tanscud llasseu- . ^ . ' "" U'eu und hochragenden F.l^nadcln ^''>stig^^. in der Tiefe. Der Wagen rolll "' dcchl, "W,. Nebengeländen nnd blinkenden "" Wir haben der winterlichen Hoch' stäche von Adelsberg den Rücken gekehrt nnd sind im sommerlichen Süden, in einer Landschaft von völlig italienischem Gepräge. Lange bevor wir den Ort er-reichen, sehen wir auf hohem Felssockl die Ruine der Vnrg von Wippach, einst eine Veste der Grafen von Lanthicri, die einem venetianischen Rachezuge zum Opser fiel. Wie ein finsteres Auge blickt das stolze geborstene Gemäuer auf das friedliche, vum Glänze d.s Abendhimmcls »mflosscue Thal — ein Denkmal einstiger Herrlichkeit. Doch wenn in stiller Nacht der Mond wie ein gedankenvolles Wesen dahinzieht, dann wecken seine zanberhaften Strahlen tanscno Erinnerun-acn welche sich zu greifbaren Formen gestalten wollen, nnd das finstere Äuge möchte vor Wehmuth übr« ' Unten rauscht die Wippach, einer Felsspalte cnt-auellend ein mouoloncs Lied. Hochragende Baume str.ckcn ihr Geasle nach aufwärts, nnd ihr zitterndes Laubwerk badet sich im Mondenschcin. In den dllnklen Spiegel der Wippach werfen Statuetten, die am Park. rande stehen, ihre grotesk verzerrten Spiegelbilder als wollten sie die Wassergeister höhnen. Ueberall an diesem lauschigen Orte möchte, umfangen von der nach-tiam Ruhe. der wache Sinn geheimes Leben entdecken, ilud bunte Tranmbildcr nmgankcln das Ange des Gcislcs. .. Von zwei Armen der Wippach umschlossen, steht auf eilur Halbinsel das alte Schloss uud nnt dem-selben verbunden das nene. im 18. Jahrhundert ent-standenc, noch jetzt in« B'-sitze dcs Stammhrrrn des Adelsgeschlechtes Lanthi.ri. Seine stiluollc Facade ,st a/am'dcn reizenden Schlossgarten gerichtet, und man kann in dieser Richtung das ganze Thal der Brette nach überblicken. Sehr sehenswürdig sind die reichhal« tige Bibliothek, die Gemälde- und Waffensammlung, historisch interessant ist das Schicksal des Geschlechtes der Inhaber, welche stets reichetreu geblieben und in steter Fehde mit Venedig, als Wächter der Gemarkschaft des Deutschen Reiches, viel Schaden erlitten. Sowie an den meisten Statten der Erinnernng, fehlte es auch hier nicht an Sehenswürdigkeiten übersinnlicher Natnr. Scheu drückt sich das Väuerlein zur Seite, wenn zur nächtigen Stnnde sein Weg die Burgruine vorbei führt, denn herzzerreißende Iammertöne haben fo manchen erschreckt, der sich ihr nahte — die Seelen jener Unglücklichen, die in Qual hier ihr Leben endeten und leine Ruhe finden können. Durch die Hallen des Schlosses aber wandelt zn milternächtia/r Stnnde ein milder Engel. Seine Augen haben den sanften Glanz des Abrndsterncs nnd lassen jene, welche sie erschauten, in unstillbarer Sehnsucht vcrgehen, die weder Gebet noch Buhe lindert. Der Ort selbst hat ei» freundliches, doch un-fcheinbares Gepräge — er verschwindet in d r Umgegend, Wir stehen hier ans historischem Boden. Die Straße, welche den Nordhang des Thales entlang über den Sattel von Zoll und durch den Birnbanmer Wald zieht, war einst eine Nömerstraße, was an vielen Stellen noch jetzt bemerkbar ist nnd durch Ausgrabungen bestäligt wurde. Bei Hruöica sind noch dentlich die Manern ausgedehnter römischer Befestigungen zn sehen. Auch erzählt Valuator von einer Schlacht zwischen zwei Römerheeren. welche dadurch zu Ungunsten des Angreifers entschieden wurde, dass nn orkanartiger Sturm die abgeworfruen Gcjchofse in die eigenen Reihen trug. Es soll wohl hiermit sinnbildlich die Gewalt der Nora geschildert sein. Mbacher Fettung Nr. 265. 2272 18. Novelllbttl^^. Zur Frage 4. Alls Grund der von dem Executw-Comit^ den Experten gegebenen Andeutungen über die Höhenlage der für die Cultur als günstig bezeichneten Schlamm« und Lchmschichte des Moorbodens, welche Höhenlage übrigens vor der Verfassung des Projectes über die weiters durchzuführenden Meliorationsarbeiten noch durch vorzunehmende Bohrungen zu konstatieren sein wird, dürfte sich eine Senkung der Hochwässer mit 0-5 m unter der Lehmschichte als nothwendig und hinreichend darstellen, wodurch sich der künftige Hoch-wasserstand circa 10 in unter Null am ärarischen Laibacher Pegel ergeben dürfte. Zur Frage 5. Eine Regulierung des Laibachflusses innerhalb des Moorbcckens scheint den Experten nicht nothwendig. Sollten jedoch nach eingetretener Senkung der Hochwässer stellenweise Uftrabschälnngen entstehen, so wären dieselben durch zweckentsprechende Dosierung der Böschungen, allenfalls auch durch Anlage von Schlickzäunen zn versichern.... Zur Frage 6. Die Regulierung der Seitenznflüsse hätle sich nicht auf die Abhauung aller Serpentinen insbesondere im oberen Moorbecken auszudehnen, sondern wäre hauptsächlich auf die Regulierung der gegenwärtig nngün-stigen Ausmündungen dieser Einflüsse in den Laibach» ftuss zu beschränken. Zur Frage 11. Ehe die Experten auf die Beant» wmtung der Frage: «Auf welche Weife ist für die Ableitung insbesondere auch der Hochwässer Vorsorge zu treffen und auf welche Weise soll die Wassermasse auf die beiden Abflussarme, nämlich auf den die Stadt durchziehenden Laibachstuss und auf den Gruber'schen Canal vertheilt werden, oder ist die technische und ökonomische Möglichkeit geboten, einen dritten Abtei» tungscanal herzustellen?» eingiengrn, haben sie über die obwaltenden Flussverhältnisse Folgendes hervor-gehoben. Die Sohle des Laibachflufsbettes bildet längs der Stadt Laibach einen bedentendeu Rücken, der bei Kaltenbrunn und längs des Codelli'schen Durchstiches meistens felsig ist, an dem sich daher die Wässer des Laibach flu sses und des Morastbeckens stauen; denn, während von Laibach aufwärts der Laibachfluss Tiefen von 2 bis 4 Klafter (3-8 bis 76m) hat. beträgt die maßgebende Tiefe an der Ausmündnng des Gra-dafchzabaches in den Laibachfluss am oberen Ende der Stadt kaum 2 Fuß (0-63 m) zur Zeit der kleinsten Wasserstände. Dieselben Verhältnisse sind auch für den Gruber'schen Canal maßgebend, wobei übrigens noch der Umstand berührt werden muss, dass die Sohle des Gruber'schen Canals an der Einmündung desselben ein sehr geringes Gefalle besitzt und erst von der Slefansdorfer Brücke abwärts gcg/n die Ausmündung mit einem starken Vefälle in die Laibach abfällt. Wie schon in der Beantwortung der Frage 4 hervorgehoben wurde, sollen die Hochwässer des Laibach« sinsses am Ende des Morastbeckens im Minimum auf ein Meter unter dem Nullwasser des ärari'Hen Laibacher Pegels gesenkt werden. Die Durchführung dieser Senkung der Hochwässer kann erzielt werden: 1.) durch eine Tieferleguug der Sohle des Laibachflussbettes von der Ausmündnng des Kleingrabens flussabwärts bis zur Gruber'schen Canalausmüuduug ui'.ter Feststellung der maßgebenden Querproftle innerhalb der Stadt Laibach und Berücksichtigung der bestehenden Ufer» bauten, welche Profile aus ärztlichen Rücksichten einer Erweiterung nicht unterzogen werden können, und 2.) durch eine Tiefcrlegung und eventuell Erweiterung des Gruber'fchen Canals, wobei diesem Canale rück» sichtlich der Abfuhr der Hochwäfser eine wirksame Funo tioniernng zuzuweisen wäre. Die Vertheilung der abzuführenden Hochwasser-menqe auf die beiden Abflussarme, nämlich auf den die Stadt durch iehenden Laibachfluss und auf den Gruber'fchen Canal, wäre mit Rücksicht auf das durch die Regulierung d^r Sohle der vorbenannten Abfluss» arme erzielte größere Gefalle bei der Projectsverfafsung ausznmitteln. wobei nach den vorstehenden Andentungen vorzugchcu sein wird. Politische Uelierslcht. (Kärutuer Landtag.) Ein Bericht des Kärntner Landesmisschusses bespricht den Maugel an Bewerbern umSecundarärztm stallen in du Kranke: anstaltcn und beantragt zur Erreichung einer Abhilfe die Annahme nachstehender Resolution: Die t. und k. Regie nng wird ersucht, aus Anlasö d^r mehrfach als wünschenswert erkannten Reform der medicin^chen Studien und Prüfungsordnung und im Falle weiterer Verzögerung dieser Reform unabhängig von derselbe im Wege der Reichsa/setzgebung den Studierenden der Medicin die Verpflichtung aufzuerlegen, dass selbe nach Absolvierung d^r thcoielischen Fächer sich einer zweijährigen Spital-praxis zu unterziehen und den Nachweis hierüber zu erbringen haben, ehe selbe die Berechtigung zur selbstständige» Ausübung der ärztlichen Praxis erlangen. (Vom Obersten Sanitätsrath.) Hofrath Professor Dr. Gustav Brann. Hofrath Professor Doctor Theodor Meynert und Hofrath Professor Dr. Hermann Widerhofer wurden zu ordentlichen Mitgliedern des Obersten Sanitätsrathes für die restliche Dauer der gegenwärtigen Functionsperiode (1888 bis 1891) ernannt. (Reichsraths Wahlen.) In Iglau wurde vorgestern der deutschsortschrittliche Caudidat Doctor Gustav Groß mit 124! gegen 506 Stimmen gewählt, welche anf Dr. Kofranek enlfielen. In den Landgemeinden Auspitz wurde der bisherige Reichsraths-Äbaeordnete l^. Weber mit 286 von 325 Stimmen wiedergewählt. (Localbahn Radkersbnrg' Lnttenberg.) Am 13. und 14. d. M. haben im Handelsministerinm die Verhandlungen wegen Cuncessionierung der pro« jectierten Fortsetzung der Localbahn Spielfeld'Radlers-burg nach Lutteuberg staltgefunden nnd sind zum Nb< schlusse gediehen. Für heute ist die politische Begehung des für diese Localbahn vorgelegten Detailprojectes anberaumt. (Ungarn.) Der volkswirtschaftliche Ausfchuss nahm den Markenschutzentwurf mit einem Amendcment an, wornach für die Usurpation das Maximum der Strafe von taufeud auf zweitausend, das Maximum der Entschädigungssumme von dreitausend auf fünftausend Gulden erhöht wird. (BeiderkroatifchenLaudesregieruug) fand eine Enquete über den Entwurf ein's Disciplinar-gesetzes für richterliche Beamte statt. Der vorgelegte Entwurf lehnt sich im wesentlichen an das bisherige Disciplinargesetz an, creiert jedoch eine nfue dem Mi- litiwEhrenrathe ähnliche Institution als uwpp" Forum in Disciplinar-Angeleaenheilm. D>e '« dieses Forums sollen vom Banns ernaui't wcro^,, (Znr Lage in Frankreich.) ^.^,M rung der französischen Regierung erfolgt waiM.g heute nach der Coustituiernug des "logM-gen "" ^ Die Erklärung wird die Nothwendigkeit betone ' Wünsche nach Beruhigung des Landes zn bel^-' die speculative Politik durch eine sackllche ä" ^^> und rein politische Fragen, wie die und die Trennung der' Kirche vom Staate, ai'Ii >> ^ Feruer wird die Vorlage eiues die Gmudw" tel. die Geträukesteuer betreffenden Gesetzentwurfes " ^ Schließlich wird die Regierung ankündigen, oW,,,^ Vertraucucvlltuin erwartet und im andern Fam z treten werde, m..aicnM (König Milan.) Die serbische "cg' ^ l>a.te d.r Skupstina einen Gesetzentwurf «" ' .^ Grund dessen dem König Milan eine lrbel'2l">^ Dotation von jährlich 300.000 Francs aus oe ^ liste gesichert ist. Es wird alls die Ann")" ^ Gesetzes bestimmt gerechnet. König Villa:' Y" "^ ^ bereits verlassen nnd wird in Wien erwärm, ^ vier Tage bleibt. Er wird dann für dw seinen Aufenthalt in Paris nehmen. ^^» (England.) Bei einem Bankette ^r ^ el vativen hielt H cksbeach eine Ansprache, m w ^„ der Hoffnung Ausdruck gab, die Fusion der l^i> ^ uud Unionisten werde vor den Wahlen n> ^ Namen d>r «Uuionistischen Partei» vor sta) a/" '.^ Cabinet sei kein Mitglied, welches "'^/^, O'-Opfer bereit wäre, um die Regierung dura) tritt von Unionisten zu stärken. , s^t ße< (In Rumänien) scheint die V ^'^ raumer Zeit bereits unsicher gewordene ^" ^, wohl des Cabinets wie anch der Kammer ei. ^„ scheidung entgegenzugehen. Mehrere in den "»! ^ stattgefundcne Minister. Conseils in Vnlarw l. ^ Fragen der Kammsrauflösung und der Ulr.8 des Cabiuets zuui Gegenstande gehabt. Aibco»'' (Ioffrin oder Boulanger.) ^' .^i^ mission der französischen Deputiertenkanuncr ^K. die Wahl Ioffrins, des Gcgencandidaten ^u. ^, Es bleibt abzuwarten, ob das ganze Anreau fcheidung ratificieren wird. <^,«der<^' (Kreta.) Nach einer Meldung. welche o ^ de l'Ast. aus Coustantinopel zugeht, hat " ^lchc Befehl gegeben, vier Panzerfchiffe a)'s^"l ^^chBs nach Kreta gehen sollen, um dort die KM«" zu übernehmen. Se. Majestät der Kaiser haben, Amtsblatt meldet, sür den Armen-KlUveru ^ gc-in Budapest 100 sl.. ferner für die dnrcy ^„lü schädigten Bewohner der Ortschafte» Mu """ ^ je 300 fl. zu spenden geruht. . -(Thurmein^r^Nan tH^^H Kronstadt: Der Thurm der reformierte» «>i / ^M Ujfalu ist eingestürzt. Sechs Personen wur ^ ^^,ge, vier schwer verwundet. Die Kirche wurde e ! . Jahre, angeblich mit s^^.«... iM«teria^,^^^B^ Der Birnbaumcr Wald war bis nach Mitte un« seres Jahrhunderts noch von der Romantik eines blühenden Räuberlebens umwoben. Auch die bekannte Höhlcnburg Lueg — jetzt dem FürstenWindisch-Grätz gehörig — fällt in sein Gebiet. Erasmus Luegers Freund, Bamngartner, hatte eine Burg in Wippach, deren großer runder Thurm noch hente bewohnt wird und unter dem Namen Baumgartner»Thurm bekannt ist, obzwar das vollkommen modernisierte äußere kaum sein Alter verräth. Jener unterirdische Gang, den Lueqer zu seiner Vcrproviantieruug benutzt?, ist im Schlosse Lueg noch zu sehen, doch führt er keineswegs bis in das Wift« pacher Thal und dürste vielleicht an verborgener Stelle einen Ausgang im Walde haben. Es mag indes der ganze Stock des Nanos im Innern ein Labyrinth von Grotten und Gängen enthalten, die untereinander in Verbindung stehen, doch ist es kaum möglich, tiefer in diese ungeheure poröse Masse einzudring'N, selbst wenn ansgiebige Vorkehrungen getroffen winden. Die Schrecken einer solchen Wanderung würden zweifelsohne jene der gefährlichsten Hochgebirgstour übertreffen. Nicht unbemerkt möge hier das vorzüglichste Product des Thales, der ausgezeichnete Wipftacher Win, bleiben. Obenan stehen die gräflich Lanlhitli'schen Kellereien. Die Wippacher Weine sind von historischer Berühmtheit und heute nur deswegen wenig bekannt, weil sie ihrer geringen Menge wegen zumeist nicht weiterhin versendet, sondern in nächster Umgebung con-snmiert werden. Wer Wippachs Kell reieu nicht be« suchte, hat W ppach nur zur Hälfte gesehen. Da grüßt wie »in hellenischer Tempel von sanfter, rebenumschlungener Anhöhe mitten im Thale das malerische Semona nut seiner Säulenhalle; ein Ort, zum Frohsinn wie geschaffen. Da sitzest du, den funkelnden Göttertrank im Glase, im Schatten üppiger Kastanien; deine Brust athmet dcn wohligen Hauch des Südens, dein Auge schweift über die gesegneten Fluren, weithin über Hügel und Thal — iu Gebauten übers Meer. Das Herz geht dir auf, und du möchtest die Arme ausbreiten und die ganze schöne Welt an dein Herz ziehen, wenn du im holden Banne des Rheinriesliug liegst. Und drüben das düstere Schloss von Slap mit seinem Keller, der mir oft so groß wie ein Dom geschienen. Es macht den Eindruck eines wetterharten, trotzigen Zechers, der die Welt verachten gelernt hat. In den großen Fässern des Slaper Kellers liegen wohlverwahrt die freudigsten Stimmungen und kühnsten Ideen, die mit dem Trunke zugleich in die Brust dringen. Der liebliche, pricklnde Riesling, der zum singenden frohen Knaben, der schwere Burgunder, der zum brütenden, in süßer Selbstbemitleidung sich verzeh« renden Melancholiker, der Kaiserwein, dlswe'chm^ zu ^ .Uud an Aemühuuaen, etwas W " Ich ' ^ scheu, hast du es auch nicht f'hl" "''^gcs "> garnicht überrascht, wenn du ""^lscht'" .hL finden würdest. w°S du snG--"^M^ "^ , dass diese vergrabenen Schätze a»a) ^,l den sind.» vor de'""" «Ich hätte sie aber gern 'w^ "° h. gefundeu > sagte Lionel, sie fest anscha"" ^,cl «Warnm das?» . . ., dein"".^ " -Weil ich glaube, dass dles ' ^.,M ein«! Veränderung hervorbringen w»» ' bedeutsam. . ,,:M i" Sie schüttelte den Kopf und v'" ^3^nFettung M. ^65. 2273 18. November !8«9. ^<^,,^^l Gottfried Ritter v. Leitner.) »H" K- G. Ritter v. Leitner beginnt heute sein Hy Lebensjahr. Leilner wurde am 18. November ^lvu^ ^ Sporen, vollendete dort die Rechtsstudien Uwj. don den steiermärkijchen Landsländen, deren ^ercn "^."'.^^ti zum Ständesecretär gewählt. Die ^che,! N ^^^^lichen Anstrengungen während der poli« liichh^ /l!ä"ge im Jahre 1848 erschütterten seine Ge° "nd ick ^.^' ^^ " ^'4 in den Ruhestand trat in die s ^ ^"^'"' bcaab. Allein bald lehrte er wieder ch Cur?"'^ ä'"^' Hier nahm er nach einiger Zeit ^»der w ^^ Indischen Ioanneums. wozu ihn dessen ltt^,„ herzog Johann, 1858 ernannte, die Be-^/ °'ftntlicher Geschäfte wieder aus und blklndetc lch„„„"^>>amt bis 1804. 1870 wurde ihm in An-^Oide^ '^ dichterischen und patriotischen Thätiglcit ihn ke n "fernen Krone verliehen, und 1880 ernannte ^ sein ^^ ^"ä i"m Ehrcndoctor der Philosophie. ! ^' G^^^"^"^ beurtheilten Werken heben wir her->^^e «Herbstblumen», Novellen und Gedichte teich. "«, ^^'st, kais. Prinz und Erzherzog von Orstcr-^ Le'it " Hüllenbrenner», Balladen u. dgl. m. Viele Vllisil !'? Gedichte,, wurden von Componisten in Le. g^. ^ r. holub und seine Ausstellung,) kechz ^ der Kaiser hat die Widmung des Rcise-^^lllsch, ^ h°lubs: «Von der Capstadt ins Land ^"l>elsm' "l "^' entgegengenommen. Die zwischen dem lunge« ^"'^"um und Dr. Holub gefühlten Unterhandln lein.?"^'^ ber Ueberlassung der Rotunde zu gwc-^ Nlln ^" veranstaltenden südafrikanischen Ausstellung !>it ^z ^" Abschlüsse gelangt, und die Rotunde wurde ^ ^°hr 1891 Dr. Holub zur Verfügung gestellt. ^h'lH ächle Uu treue,) Aus Rom wird tele-^rtin-^ldet: Der Mitarbeiter des «Mcssagero., lliner > ' "suhr von intimen Beziehungen zwischen l°zzi ^ ">'d dem Redacteur des «Messagcro». Fan« ^ ^? "'^l vorgestern das Paar, tiidtete zuerst die 'W ^ °I." Nevolverschüssen und feuerte gegen Fan-Mal.^Mse ab. Fantozzi wurde sterbend ins Al>!,g" °H'- Eine Magd, welche der Scene beiwohnte, ^ >vurt>p s^"^" durch das Fenster auf die Straße dichte. ^gefährlich verleg. Vertini stellte sich dem ?^er m>^," Herzog von Edinburg) ist ein keilen "'^'"mler. Als er bei dcn Bcgräbnisfeier- ^ »Nacki ^^^bon war, besuchte er dort einen Laden selche t^ beträchtliche Einlaufe in seltenen Marken. lchöns. ° h" "°ch nicht besaß. Der Herzog soll jetzt , ^. sin 6rüßte Sammlung in Briefmarken haben. '"l'neln/ulber-Ex plosion.) Durch eine Explosion ""«liiil^ "octenhause der Pulverfabrik in Hanau ver- ^ todt s< Astern morgens 18 Mädchen, von denen l >v»rd während die übrigen grässlich verstüm- ^ ^' Außerdem blieb ein Mann todt. 'lc>,) y^tholileucongress in Nordame-^'lanis^ ^' b- M. begann in Baltimore der norden lv^ ^"holikencongress zu tagen. Zum Priisi. ^l°ll. ,_, .^ der frühere Gouverneur von Maryland, ^h leine« ^' D" Papst hat dem Congresse telegra- Ä. ^lN. .^"' «dermittelt. ^"hose . ^ ° fteteAuswanderer.) Im Central- ^ al>^""6"'lchen Staatsbahnen in Budapest sind ^"^^ neun N«».rn aus dem Borsoder Co^ mitate verhaftet worden, die eben im Begriffe waren, die Weiterreise nach Wien anzutreten, um bann von dort nach Amerika auszuwandern. — (Ueberraschung.) «Herzlichsten Glückwunsch, liebe Francisca! Wie hat uns deine Verlobung über. rascht!» — «Mich auch, ich war gerade in einen andern verliebt.» Local- und Provinzial-Nachnchten. Krainischer Landtag. Zrhnte Sihmiss am 8. November. (Schluss.) Ueber das Gesuch der Gemeinde Laserbach um Ein« reihung der Laserbache»Straße unter die Landesstraßen und um Subvention berichtete Abg. Visnikar und beantragte namens des Finanzausschusses, das erstere Ansuchen ob Mangels der gesetzlichen Voraussetzungen ab-zuweisen, dagegen zur Straßenerhaltung eine Subvention uun 500 st. zu bewilligen. Abg. Pakiz befürwortete die Einreihung der Straßenstrecke Traonik-Oblak unter die LandcSstraßen. Nachdem der Referent entgegnet hatte, dass ein solcher Beschluss gegen den § 2 des Straßen-gcsctzes verstoßen würde, wurde bei der Abstimmung der Antrag des Finanzausschusses angenommen. Sodann referierte Abg. Murnil namens des Finanzausfchusses betreffend die Kosten für die Supplierung der in den fünfmonatlichen Curs an der k. l. Staats - Gewerbeschule in Oraz zn entsendenden Lehrer. Es wurde beschlossen, diese Kosten auf den Landesfond zu übernehmen. Abg. Dr. Tavcar berichtete namens des Verwal« tullgsausschusses über § 6 des Rechenschaftsberichtes «Communicationsmittel» und beantragte in einer Reihe von Anträgen, die bezüglichen Verfügungen des Landcs-ausschlisses zur Kenntnis zu nehmen — was auch ohne Dcbatte geschah, — und außerdem mehrere Resolutionen, die ebenfalls angenommen wurden und dahin abzielen, dass künftig betreffend die Vorschüsse an die Straßen« ausschüfse strenge vorgegangen werde, dass Darlehen nur im äußersten Falle abgeschrieben und selbst Fristverlänge« rungen zur Rückzahlung nur dann gewährt werden sollen, wenn sehr wichtige Gründe vorliegen und mindestens eine k Conto.Zahlung geleistet wird. Ferner wurde der Landes« ausschuss angewiesen, sich an den Landesausschufs in Görz >zu wenden, dass dieser endlich dafür sorgen möge, die Fortsetzung der Kopacnica«Straße, die vom Lande Krain in seinem Gebiete mit großen Kosten conferviert wird, die sich aber jenseits der Landesgrenzen in sehr schlechtem Zustande befindet, in guten Stand zu sehen. Weiters wurde dem Grafen Leo Auersperg für die der Gemeinde Vrunndorf zu Strahenzwecken gewährte namhafte Unter« stützung von 600 fl. der Dank des Landtages aus« gefprochen. Abg. Kersnik referierte namens des Verwallungs-ausschusses wegen Kategorisierung der von Prclog über Domschale nach Nodice zur Neichsstraße führenden Ge» meindestraße als Vezirksstraße und beantragte die Ueber« Weisung dieses Gesuches an den Landesausschuss, welcher das Nöthige vorzukehren haben wird. Der Antrag wurde angenommen. Abg. Kersnil berichtete serner namens dcsselben Ausschusses über die Petition der Gemeinde Töplitz um Ausführung einer Landesstraße durch den Badeort Töplitz und schließlich über das Einschreiten des 3^eN!„a?, ^"'"9 in meinem Geschick mehr eine Fn To!,/^°Mbm,aen.. sagte sie in ruhig trau- ?" lenk ' s'^Wbe ist unverrückbar besiegelt. Aber L ?' low " TlM,a ab, «könnte dieser Reich« N Ü^hil <" Üchludeu wiirde. auf deiner künftigen s > d^ ""' Wcr taun sagm. welche Auszeich- ^ wärest. "'^ dadurch noch zu erwerbm im- ^" z!l^ lein Verlanqen darnach, mir Auszeich- 2" W»/">,,. Ich habe meiue früheren ehrge.. fijü N>hi^ "M.geben und bin völlig damit zufrieden. ""'.» "beu eines einfachen Lcixdedelmmmes zu ^5ch^s^"'^ was ist ilber dich gekommen?» rief dir >st sn l<^'^ Mrrascht au«. «D>, pflegtest d,ch ^ , ^brnz '^' filr die Kämpfe uud Äestr.bungcn c>ll>>^ ^s?" begeistern und sagtest immer, dajs du beil,c^. ^steckt hättest, welche zu erreichcu du ^/>s""'^ einfetz.u wulltes!.. M^l^"'l Trämne - die Träume eines hoch' ^ n,' 5''lles' der da glaubte, das Glück der °'. ^l"r. als diese ruhige Zufriedenheit des ^Nt^be j^ete h.flig miter ihreu Worten. 3 nn V'gt, dass ich z.lfriedm biu. Natalie?» , '^>l h„sj ^Itrm Vurwurf. str.^»^ rs mindestens angedeutet.» , ,. ^ eK '"' ich es leiueswegs, denu 'ch f'ucl) s Aschen N der Fall ist. Dle Zusriedeuhe.t .st '"der meist versagt.» «Du bist ja plötzlich ein völliger Schwarzseher geworden — du. der du immer so heiter und zufriedenen Sinnes warst,, fagte sie, ihu fest anschauend. «Lionel du solllest heiraten!» «Meinst du das wirklich? Leider lanu ich nicht mit dir übereinstimmen, dluu ich glaube, dass es viel besser ist. ich bleibe ledig.. ^ . ^ . « «Aber eines Tages wirst du doch jedenfalls heiraten?» . .Das weiß ich nicht; ich habe wenigstens vorläufig noch leine Lust da,ui.» .Aber es ist deine Pflicht, es zu thun.» «Wirklich? Daun muss ich mich allerdings be-mühen, eine zu fiuden. die mich haben will.» «Du weißt schr wohl, dass dir das leme Schwie-riglciteu machen wird.» «Das habe ich bis jrtzt nicht gemusst.» «Es gibt Mädchen genug, die dn glücklich machen würdest. Da ist zum Beispiel Flora Lindsay; es ist klar. dass du ihr sehr gut gefällst, und fte lst n.cht nllr hübsch und reich, sondern auch aus sehr guter ssamilie.» Lionel zuckte die Achseln. «Ich glaube nicht, dass es mich glücklich machen würd?, das Lebeu an Flora Lindsay's Seite zuzubringen,» «Was hast dli an ihr aufzusehen?» . «Eigentlich nichts Besmlderes — nur dass sn> ,m allaemeiN'U meinem Geschmacke nicht entspricht.» ' «Ich wusste nicht, wer das überhaupt vermochte — Lady Lynwood ausgenommen!» lssorlschung sohl.) Bezirksstraßenausschusses von Großlaschitz um Kategorisierung der Großlaschi'tz-Oblaker Vezirksstraße als Landesstraße. Beide Ansuchen wurden, nachdem das erste noch Abg. Pfeifer befürwortet hatte, an den Landes-ausfchufs zur Erhebung und Berichterstattung in der nächsten Session geleitet. — Sodann wurde die Sitzung gefchlossen. ____________ Eilfte Sitznng am 12. November. Im Einlaufe der eilften Sitzung befanden sich die Berichte des Landesausfchusses betreffend die Errichtung einer Fachschule für Metallindustrie in Laibach, üb?r die Karstausforstungsarbeiten. dann inbetreff des Wiederaufbaues des landschaftlichen Theaters und fchließlich betreffend die Herstellung einer Straße von Podftec bis zu der im Gebiete der Stadt Laibach gelegenen, an die Tomisel-Liper Bezirksstraße bei Lipe anbindenden WirtschaflSstraße und Einreihung der beiden Strecken in die Kategorie der Brzirksstraßen. Dieselben wurden an die betreffenden Aus-' schüsse zur Berichterstattung gewiefen. Abg. Klein und Genossen interpellierten den Landesausschufs wegen der Arbeiten im Zwangsarbeitshaufe, die noch immer verschiedenen Classen der Gewerbsleute empfindliche Con« currenz machen sollen. Der Landeshauptmann Dr. Po» tlukar sagte die Beantwortung dieser Interpellation in einer der nächsten Sitzungen zu. Sodann referierte Abg. Dr. Vosnjak namens des Finanzausfchusses über das Gefuch des Bürgerschul-directors Lapajne in Gurlfeld um Subvention zur Herausgabe eines Atlanten und einer Naturgeschichte und stellte nach längerer Begründung folgende Anträge: ») das Gesuch wird abgewiesen; b) der LandesausschusS wird beauftragt, die Frage zu prüfen, welche Lehrbücher für slo-venische Volks- und Mittelschulen noch erforderlich wären, sich hierüber mit dem k. l. Landesschulrathe ins Einvernehmen zu setzen und eventuell im nächsten Landtage entsprechende Anträge zu stellen. — Die Anträge wurden vom Hause angenommen. Abg. Hribar berichtete namens des Finanzausschusses über den Anbot der Frau Louise Prssiack, vetref-end die Sammlung der slovenischen Nationaltrachten, gezeichnet vom polnischen Emigranten Emil Koritko (welcher nach Unterdrückung des polnischen Aufstandes im Jahre 1631 sich in Laibach niedergelassen halte), gemalt von Kurz v. Goldenstein. Der Referent stellte den Antrag: Der Landesausschuss sei zu ermächtigen, die Sammlung um einen angemessenen Preis für das Landesmuseum anzukaufen. — Der Antrag wurde angenommen. (Fortsetzung folgt.) — (LllibacherGemeinderath.)Der Gemeinde« ralh der Landeshauptstadt Laibach hielt vorgestern abends eine öffentliche Sitzung ab, deren wichtigsten Berathung«, gegenstand die Frage betreffs des städtischen Beitrages zum Baue der Landwehrkaferne in Laibach bildete. Als Referent fungierte Vicebürgermeister Petricic, welcher nach Verlesung der betreffenden Zuschrift des krainischen Landesausschnsses namens der Finanzseclion den Antrag stellte, die Stadtgemeinde möge für die Dauer des diesbezüglichen Vertrages zwischen dem Lande Krain und dem k. t. Aerar einen jährlichen Veitrag von 300 fl. leisten. Gemeinderath Hräsl^ beantragte in Anbetracht des Umstandes, dass die Kaserne ja in erster Linie sür die Stadt von Vortheil sein werde, einen jährlichen Bei» trag von 500 fl. Die Gemeinderüthe Murnil und Hribar plaidierten für den höheren Beitrag von 500 fl., während Gemeinderath Gogola für den Antrag der Finanzseclion eintrat. Bei der Nbstim« mung wurde der Antrag des Gemeinderathes Hräsl^ angenommen. Vicebürgermeister Petriciö berichtete ferner über die Scontrierung der städtischen Tasse und constaticrte, dass selbe in Ordnung befunden wurde. Der Gemeinderalh nahm den Bericht zur Kenntnis. Das Gefuch des Iuristen-Unterstühungsvereines an der Wiener Universität um eine Subvention sowie der Anbot des Herrn Franz l^erne hinsichtlich des Ankaufes seines Hauses in Kuhlhal seitens der Sladtgemeinde wurden abgewiesen. Desgleichen wurde das Ansuchen der Laibacher Apotheker um Befreiung von der Verzehrungssteuer und der städtischen Zuschläge für Spiritus, welcher für Me-dicamente verwendet wird, abschlägig beschieden. Nachdem noch die Dotalionsrechnungen der städtischen Volksschulen zur Kenntnis genommen worden, wurde die öffentliche Sitzung geschlossen. — (Decorierung.) Wie bereits gemeldet, finbrt morgen um 11 Uhr vormittags die Einweihung des neuen Kaiserin.Elisabelh.Kindersftitales in der Schießstaltgasse statt. Diesem kirchlichen Acte folgt die Decorierung des Obmannes des Verwaltungsrathes der obgenannten humanitären Anstalt, Herrn Karl Leslovic, mit dem goldenen Verdienstlreuze mit der Krone. — (Trie st er Gemeinderathswahlen.) Bei der Freitag staltgefundenen Stadtrathswahl des ersten Wahllürpers in Trieft drang die Candidatenliste der Con-servativen durch. Diese hatte» elf Candibaten nominiert und einen Candidate« der Progressopartci in ihre Liste aufgenommen. Unter den gewählten Candidate« befinden sich der Präsident der Seebehörde Freiherr von Alber, der Nezirlshauptmann außer Dienst RosetU und die Latliacher Zeitung Nl. 865. 2274 18. NolicnlbcrM^ Reichsrathsabgeordneten Vurgst aller undLuzatto. Für die Wahlen im Territorium in den Triester Gemeinderath veröffentlicht die «Edinost» die von dem gleichnamigen politischen Vereine empfohlenen Candidate«. Cs sind dies die Herren: Dr. Andreas Sancin, Johann Klun, Stefan Nadlischel, Johann Martelanc, Martin Gherghich und Johann Nabergoj. Diefelben hatten sich in Wählerversammlungen vorgestellt und waren von den slovenifchen Wählern acceptiert worden. — (PrinzHeinrich inPola.) Prinz Heinrich von Preußen besichtigte in Pola das See-Arsenal, das Schiff «Kronprinzessin Stefanie» und das Artillerieschiff «Novara», wo Exercitien und Prüfungen der Mannschaft erfolgten. Freitag abends war Galadiner im Marine-Casino. Der Gastgeber, Hafenadmiral Pitner, brachte einen schwungvollen Toast auf Kaiser Wilhelm aus. Prinz Heinrich erwiderte: «Vorerst durch die Gnade Ihres erhabenen Monarchen, sodann durch den Willen meines Königs wurde mir vergönnt, Sie als Kameraden begrüßen zu dürsen. Ich thue es gerne, weil es mir und jedem meiner Officiere vom Herzen lommt. Wenn Männer von festem Willen und Charakterstärke dasselbe wollen, erreichen sie alles. Wenn zwei Völker in Waffen mächtig und stark sich zum Vunde vereinen, wenn die Monarchen dieser Völker sich die Bruderhand reichen, kann da jemand widerstehen? Ich verneine es.» Der Redner trinkt aus bestem Herzensgrunde auf den erhabenen, vornehmen, edlen Kaifer Franz Iofef. (Stürmische Hurrah-Rufe.) — (Die Glocken von Veldes.) Dies wird nach den neuen Bestimmungen der Titel des Liederspie» les sein, dessen wir im vorigen Sommer in unserer Zei» tung gedachten. Auf diese Art erhält Koschats Liederspiel vom Wörthersee, welches überall in Oesterreich und Deutschland ausgeführt wird, ein interessantes Seitenstück. Ein bekannter Componist, dessen Werke gegenwärtig die Runde über alle deutsche Bühnen machen, hat sich über zwanzig Volkslieder aus Kram zurechtgelegt, um sie als Soli, Duette, Quartette und Chöre dem Gang der Handlung einzuflechten. Diesen dramatisch'musilalischen Plan in Anregung und zur scenischen Ausführung gebracht zu haben, ist ein Verdienst des Grillparzer-Vereines in Wien. Den Text zu den «Glocken von Veldes» hat der Verfasser des «Alpenglühen», Herr L. Ger mo nil, geliefert. — (Stei er märkischer Landtag.) In der vorgestrigen Sitzung des steiermärkischen Landtages wurde der Beschluss gefasst, den Landesausschuss zu ermächtigen, für den Umbau des Ioanneums und den Neubau des culturhistorischen Museums außer den im Vorjahre be« Willigten 170.000 fl. noch weitere 114.126 st, zu verwenden, und ist dieser Betrag aus dem Verlaufe des gegenwärtig die Bildergallerie enthaltenden Gebäudes in der Neugasse und theilweise aus dem Erlöse für den ehemaligen Ioaimeums-Garlen zu bedecken. Der Antrag des Landesausschusses, der Regierung für die Herstellung des neuen Universitätsgebäudes ein mit 3'/, Procent zu verzinsendes Darlehen bis zum Höchstbelrage von 800.000 Gulden zur Verfügung zu stellen, wurde einstimmig an« g nommen. — (Culturänderungen in Krain.) Im Jahre 1887, dem letzten, worüber authentische Daten vorliegen, haben in Krain folgende dauernde Culturänderungen stattgefunden. Es haben zugenommen die Aecker um 42, die Wiesen um 34, die Gärten um 26, die Weingärten um 6 und die Waldungen um 14 Joch; dagegen abgenommen die Hutweiden um 122 Joch. — (Slovenisches Theater.) Die gestrige Aufführung des «Ltr^o bo^atin» gehört sowohl bezüglich der Wahl des Stückes als auch speciell der Darstellung selbst entschieden zu dcm Besten, was die laufende Saison bisher aufzuweifen hat. Es gibt wenige Lustspiele, welche die Aufmerksamkeit des Publicnms durch fünf volle Acte hindurch rege zu erhalten imstande wäre; umfo lieber constatieren wir also, dass dss oberwähnte, fein angelegte und sehr witzig pointierte Lustspiel einen durchschlagenden Erfolg erzielte. Sämmtliche Darsteller thaten ihr Bestes, namentlich aber gedenken wir der Bravour, mit welcher Frau Norstnik-Zvonar, die gestern auch durch eine prächtige Bouquetsftende ausgezeichnet wurde, ihre sehr anstrengende und schwierige Rolle bewältigte. Der Saal war sehr gut besucht, und das Publicum befand sich bis zum. Schlüsse in bester Stimmung. — (Waisenhausbau in Gottschee.) Herr E. Hielle in Schönlinde hat zum Waisenhausbau in Gottschee den Betrag von 100 fl. gespendet. Gott erhalte den edlen Wohlthäter noch lange zum Wohle armer Waisen l E. — (Volslieder-Abend.) Wie wir bereits gemeldet, findet im kommenden Jahre in Wien ein großes deutsches Sängerbundesfest statt, und sind Sänger und Sangesfreunde daran, die nöthigen Geldmittel zur Theil' nähme an diesem, Großartiges versprechenden Feste zusammenzubringen. Auch die Sängerrunde des Laibacher deutschen Turnvereines will nicht zurückbleiben, und so veranstaltete sie zu diesem Zwecke vorgestern cinen Volls» liedcr-Abend, dessen Neinerträgnis der Sängerlade mit der Bestimmung zugeführt werden soll, die Theilnahme an dcm Feste zu ermöglichen. Die Unterhaltung versammelte ein zahlreiches Publicum im Glassalon des Casino, und sind auch die Productionen als durchaus ge» lungen zu bezeichnen. Ein ausführlicher Bericht folgt. — (Die Katastrophe auf derMur.)Die Staatsanwaltschaft in Graz hat nunmehr nach beendeter Untersuchung über den Unfall des Mur-Dampfers «Styria», der am 12. Mai an der Nadehly-Vrückc zerschellte, wobei sechs Personen um das Leben gekommen sind, gegen den Erbauer des Dampfers, H. A. Kroi in Wien, dann gegen den Grazer Unternehmer Heinrich Peßl und gegen G.Reiche, welcher mit der Ueberwachung der Maschine betraut war, die Anklageschrift wegen Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens eingebracht. Zur Hauptverhandluna, uor dem Erkenntnisgerichte dürfte es erst in der zweiten Hälfte December kommen. — (.Gesuchte Erben.) Im Jahre 1846 wan« derte ein Marburger Schneider Namens Friedrich Wadzel nach Amerika aus, wo er nach seinem Tod-ein großes Vermögen hinterließ. Der Realitäten-Agent und öffentliche Notar Charles Culm ore in Nouston wendete sich mit der bezüglichen Anfrage nach Marburg. Die Summe des Nachlasses wird zwar nicht genannt, sie kann sich jedoch, da in Amerika der Begriff «großes Vermögen» ein anderer ist als bei uns, auf Millionen bezi ffern.______________________________________ Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Revolution in Nrasilien. Die wichtigste, interessanteste Nachricht des Tages kommt aus Rio Janeiro; dort ist eine Revolution ansgebrochen, welche die Absetzung der Regierung und die Proclamienmg der Republik bezweckt; die Bewegung wird von der Armee unterstützt. Das Ministerium hat seine Demission gegeben und eine provisorische Regierung sich gebildet, derm Mitglieder Da Funseca »nd Benjamin Constant sind. Die bisher hierüber vorliegenden Nachrichten sind die folgenden: Rio de Janeiro, 16. November. Hier ist eine Revolution ausqebroche», welche den Sturz der Regierung und die Proclamiernng der RepubUk bezweckt. Die Armee beherrscht die Situation. Das Ministerium gab seine Demission. Es wurde eine provisorische Regierung mit Da Fonseca und Benjamin Constant eingesetzt. — Der Marineminister Baron Ladario wurde uo» drei aufständischen Soldaten ermordet. London, 16. November. Ans Rio de Janeiro wird gemeldet: Der Aufstand des Militärs ,st sehr bedeutend. Der Marineminister liegt schwer verwundet darnieder. Die Verlaufsläden sind geschlossen, die Geschäfte ruhen. Die Minister wurden gefangen gesetzt. Es verlautet, dass die Republik mit Theodor« Foilseca als Präsidenten proclamiert wurde. Die mue provisorische Regierung garaütierte die Sicherheit der laisellichen Familie. Der Kaiser befindet sich in Petropolis. Die öffentliche Sicherheit ist nicht bedroht. Rio de Janeiro, 16. November. Das provisorische Ministerium wurde in folgender Weise gebildet: Theodoro Fonseca Präsident, Aristida Lobo Inneres, Journalist Quentin Bocayra Aeußnes, Deputierter Dr. Barboza Finanzen, Campos Salles Justiz. Benjamin Constant Krieg, Contre-Admiral Vandertolz Marine, Demetrio Ribeiro Ackerbau. Die Kammer wurde aufgelöst, der Staatsrath abgeschafft. Die ö'ffent« liche Meinung ist der neuen Regierung günstig. Ei herrscht Ruhe. Lissabon, 16. November. Das Journal «Co« mercio» veröffentlicht ein Telegramm aus Rio de Janeiro, worin erklärt wird, die Bevölkerung halte sich von der aufständischen Bewegung ferne, und es bestehe der sichere Glaube, die Regierung werde imstande smi, den Aufstand zu unterdrücken. Rio de Janeiro, 17. November. Das heute publicierte Manifest der provisorischen Regierung erklärt die Monarchie für abgeschafft. Die neue Regierung habe die Absicht, die Ruhestörung zu vermeiden; dieselbe erklärt, zahlreiche Zlistimmungs« kundgebungen aus den Provinzen erhalten zu haben. Der gewesene Minister« Präsident wurde verhaftet. Die Provinz Bahia erklärte sich gegen die revolutionäre Bewegung. Bei derNotificierung der Absehung mit dem Bedeuten, er werde dieDotation behalten, erklärte der imPalais gefangen gehaltene Kaiser, er werde nur der Gewalt weichen. Die meisten Pro vinzen scheinen der Föderativrepuvlil zuzustimmen. Der Finanz minist er erklärte, alle contractlichen Verpflichtungen bleiben aufrecht erhalte». Die Bevölkerung verhält sich ruhig, der Handel stockt. Der Kaiser und die kaiserliche Fa. milie reisen morgen nach Ellrofta ab. Paris, 17. November. Eine Newyorker Depesche dementiert das Gerücht vom Tod.» des Manneministers in Rio de Ianeito. Der Minister hat drei Wunden erhalten, die allerdings schwer sind, aber sein Leben nicht absolut gefährden. Wien, 17. November. Der für den ^ ?.^h< einberufen gewesene lind sodann vertagte ^ >" ^ ausschuss ist nunmehr endgiltig für Donners 21. d. M. einberufen worden. Die erste S>M '' an diesem Tage 10 Uhr vormittags !^,, ->. hcl Graz, 16. November. heutigen Sitzung die Errichtung des neuen Siecheichauses in Hochenegg. > 1 ^. Errichtung einer höhere» thicrärztlichc" Lch""'" ^ die Alpenländer, etwa in Graz, als dringend My' erklärt wird. mmW Pola, 16. November. Prinz Heinrich vo"^ ^ und Erzherzog Karl Stefan müeruahmen y""^ ^, gens mit mehreren Gästen cinen IagdaiisM ,^ Inseln in der Umgebung Pola's. Abend« °> ^ Marinc-Casino ein großes Concert mit Tanzm' ^, tilng statt, welches Prinz Heinrich »md ^W ^ Maria Theresia, die Erzherzoge Leopold '"'" .HB Stefan mit ihrer Anwesenheit berh'te» lino ^ alle Admirale, die Stabs- und Oberofftciere ^, dere Persönlichkeiten beiwohnten. Das Fest nay" animierten Verlauf. , ^.„,^ ck Athen, 16. November. Schakir PaM'"'""' gefetzt, weil er die Revolte der türtische» ^M »icht unterdrückte.______________ ^""^ Verstorbene. «^inM' Den 1 6. November. Johanna Vercic, ^cayr Ziegrlstrasie 7, Tnbcrculose. Im Sftitale: yllbcitcN!', Den l 2. Novcmbc r. Gertraud Pristop«, ^ j„ ^l I,. Tnberculose. - Franz Ahcin, Bäckerlehrling, fol>,e e>li!tencr Verletzung. U,-l'eitcr, ?" 3' Den 1,5. November. Lucas Smrelar/"'^. Septicaemia._______________ ___ Wolkswirtschastüches Laibach, IN. November. Anf dcm heutigen Marm , ^o» in-»: 8 Wagen mit Getreide, 7 Wagen mit V"i nnd 10 Waa.cn und 2 Schiffe mit Holz. Ml', „ Rindfleisch pr.«"" ^^^^ Halbfrnch« . -------5 »<>l Kalbfleisch ' ^,50^ Heiden » 5 20 5 90 Schweinefleisch ' ^ZZ-^ Hirse » 4 55 5 «<» SclWse'lswsF ' , ">""" 4 25^ gchweineschmalz, - «ll-------------- "riches, ' ^ ^» Zfteck, frisch. . — 54-------Wcin.rotl),,«)'^"- ^ ^^ — „erälichett , _. ^4-------— Weiher. ^^«>?-!!!!!!^^ ----------------- — __>?ü-^— ^.lil»iÜ>. "l?A7'M^^51 3^—1 6 »mMM "e ^ ^,e! 1« 2 . N. 749 6 0« windstill webel ^^^" ___> . Ab. 749 » —10 ^>uindstill^____^bes"0'^ ?U.Mg.> 749 ?^2^4 windstill A^ 3^" 17, 2.3i. 749 4—0 6 windstill "^ ^,,5 9 . Ab. 749-4 -2-0 windstill >iche»d^> Am 16, den ganzen Tag dichter, bis znm VAN " ^ 3^^ Am 17. anhaltender dichter, starl nässender ^^ ^^, ^ inittcl der Tcmperatnr an den beiden Tagen n,^>ua^<^^ beziehungsweise um 31° und Verantwortliche, ^>>^^"r.' I ^^'^-üü^^ W Gott dem Allmächten hat es N^"?Hi,!>' ^ innigstgeliebte Mutter. Schluicger. »no » W Frau ^iiss!!> » Alma Kastncr geb. SlGMttl^ D nach kurzem Krankenlager, versehen nnt den)"M » W Sterbesacramenten, gestern. Sonntag, « ^..^ ^ss"' W nachinittags in ihrem 71. Lebensjahre W Jenseits abzuberufen. ^, »^t, dc" ^' ,lc » Das Leichenbegängnis findet D''N^^lbcha^ M November, nachmittags um 3 Uhr vo« M Froschgasse Nr. 6 ans statt. , -„ her ^' »« Die heiligen Seelenmessen werden M tirchc St. Ialob gelesen werden. » Um stilles Vcilcid wird lltdett. W Laibach am 1«. Nuuem'ier 1^'^' W Frrdinaud und Victor Käst""' M Ferdinand Kastner, I"ha""" ^cl)"l » ^ Äclonderc ^«>'i!t werdc» nicht «"»8^^^^«^^ 2275 Course an der Wiener Börse vom 16. November 1889. na« ^ 0^«°«, Cours^e », Geld «jars ^stllMMuithen. Äittt2'^ ^"lt .'. '..... «!>'«" «l! - 'lNO'IÜ"/ ^°Ic- 250 sl. ,32-s.»!,!»!:2!. ^tt . ' 3?M 500 fl. ,8?'L<: ,3!14:> >v.«ei 3,»...,' "uuslel 10!» st. ,«'50 ,4k ... . «"°at«I°,e , . loo st. ,7«_,7,»- ^ܰ!I,.^,. , - . 5" ft. 17«-- ,79- ^,^°^"n,e, swicrsrei . ,08 4b ,08 s.5 )""«>1°,?>,," >1" W sleurrfrr! . ,ü« 70 ,24 2«. ,°?">b"ss «"'!'' ''' EObr, . ,:«'- „««" 5'^!l>l>°!,,, , ^''' <" Silber 102 50 ,!>:!- >«i,°»'"wfl, CM,, . 241 - 242 - °> so ^ ^ "" "'" "' «> W, 2,5 50 2>? . >!ü K w""> ^,, ,,L'3"113- i'°"^H^?"^'°- ' ' 1'7'?""«»l> ^ttlb„^ ^uh" »> 5^3.^ ' - ' - K..'-1M'L0 °, d' ,"M,,liOst.i,,W,K, ,,4'?dN4 80 ' "°"" ,^<,.N,0,W ,««75,40.8» ^" ^'°"<,,00 fi. ,«7b«, 1N-75 «llelb Ware Grundcutl.-Ol!liglltiontn (sür !00 fi. CM.). 5°/« »aliz,schc...... 104'üü ,05'.. 5"/„ mährische...... 10l»'5» NU- K"/« »ran, »üb Küstenland . . — — — — b°/n nieberüsterreichüche . . . 1<1» 50 ,10 50 5"/„ steirNche...... —'^ —'— b"/<, lroll«llchf »nd slavonische . ,05 - - — b"/„ siebe» buraische .... lU4 50 ,05,0 5"/n lemeser Vanat . , . . — —-------- ü"/n ungarische...... 88 »(, «« 60 Andere öffcntl. Anlehen. Dona,, Nr«, Lose 5,"/„ U»0 fi. . l«»'- l24.. d!o, Nüleihe ,878 , . ,07'LK l«8 25 «»lehrn der Ltabl Gürz , . ,,0 - —'- «»lehrn b, Etablaemeinde W!en 105 75 ,0s. 50 Prilm,-«»!, t>, Oladlgcm Wien l«'5u 144 - V»rsr,!bll!l «l»Ieh>'ü verlu«, 5"/« l»«'— l»7-. Psaudliricfc (sür l«0 fl,), Äot>r»l-r. aNg. «ft, 4"/„G, . . l,«b»,,U'»5 dto. » 4'/,"/» , . . l^O «0 10, 4» dto. » 4«/a . . . S«4» SU 9» dto, Prüm.-Echulbverschl. 3°/» 108 «5 108 75 Oest, Hl,pothele»banl inj. K0°^ .-.- 10L'— Oest.-»»«, Vanl uerl, 4'/,°/, . l<>,— ,o,k0 detlu » 4"/n . . «»'80 l<>««<' drtto 50j«hr. . 4"/n . , v» 80 ,00 L!> Prioritäts-cliligationen (s»r ,0» sl,), sserdinaxdi« sivlbbah» Em, 18«« ,(w — ,(«) «0 Vallzische tlarl Lubwig-iUahn Em, ,88, »00 fl, N, 4 il 5°/„..... ll» «5 1«0- . Una,oaliz. Bahn..... 10ll 80 lui) h» Diverse Lose (per stück), «rebitlose ,00 fi...... ,«5- ,8«.- Clarn Lose 4N fl...... 59, ßo __ 4°/^ Dona»Dampfsch, ,00 fl, , ,«7 ^ ,2« - Llllbachrr Präm, Anleh, ul, jl, ^»^i!, >^!> 85 osener Lose 4« sl..... <,, 5« «L bn Palffu-Lose 4« fl...... ^7,.^ 5« _ N°lhe»Kreuz, «ft.Ges. d, ,0ft. i« 7» ,? ,c, Rudolph Lose ,« ss, . . . . z„,^ '. _. Lalm^Lose 40 fi...... ^ !>>» >!3 5», St, Geno!«Ll>e 4<> fi. . . . «4.5,, s.z 5,, Walbsleinliosc 20 fl. . . . . 4,... «... Windisch Vrah Lose 20 si.....„ 52^5 Gew,-2ch, d,3"/„Präm,-Echnlb- versch d. Vodencrebltunstalt . ,7 — ,3 — Vanl - Acticn (per Elücl). Nnglo-Oeft, Vanf 200 fl, k<»«/, E. l«'- 145 «" Vanlverein, Wiener U«, fl. . . N< 90 1,5 4" Vdncr, Anst, «st, 200 fi, S, 40"/„ 295. 5<, 29N — Cldt,.Anst, s. Hand. », W, lUOfl, »,(. 75 311 25 Crrditlillnf, Vlllg. nna. 200 fl, , 33U 75 «31 25 Drposltl'übllül, ANg, 200 fi, . z»<0 — 2»,- Wcomptr Gef.,M,'ösl, ü!)0 sl, . zlls — 5K5 — Giro- u, Vassrnv,, Wiener 2<»Nst, 81« — »,7 — Hl>po,helcnb.,öft. 20«st. 25"/u«. ?«'— 71 — O-lb War» Länderbanl. öst, 200 fl, «. . . 2,?-?l, 2l» ,<» Oesterr-ungar. Vanl 600 fl. . 9?5 - 32? - Unionbanl 200 fi...... «39 — 23« ü!> Vcitehrsbanl. «lllg. 140 fl. . . 159 -. lbt» 50 Nctien von Transport-Unternehmungen. (per Stiicl), «lbrrcht-Bahn 200 fl. Lilber . 58'— ßo - Allöld ffiuman. Vah» 200 fi. E. «<)'- ' Westbahn 200 fl.. . . 882 —334'- Buschtirhraber Vs. 500 fl, CM. lN5 ic>35 bto, (lit, U) 200fl. . «i»1 — 898 — Donau ° Dampfschifssahrt - Ges., Oesterr. 500 fl. CM, . . . U83 - 88i - Dran Eis. iÄ.Db,-Z,) 200 fl, E. 19« 75 197 75 Du,, Audrnb, E!s,°Ä. 200 fl. V.----------------- sserbinaul'« Nordb, ,000 fl, CM. 2580 »585 Gal,ClliI Lüdw, Ä, ^OO st, ?5 ,88 2!> Lemb, - Czrriww, ° Iassy ° 0 - 405 - vtsterr. Nordwestb. 200 fl. Vllb. 1»', «0 1», — dt°. (lit,. L.) 200 fl. L. . 2«? ?z 2,8 25 Praa^Duzer «tisenb, 150 . lrlllnwal,.Ges.,Wr,,l70fl,».W, ------ — - » neue Wr., Priorität«. «lctien ,00 fi...... U9— 99 5» U,!g,°«allz, ltlsenb. »00 fl. Tllber 190 «5 19'» 75 Ung, Norbostbahn 200 fl. Tllber 18« — ,87' - Ung,westb,(«allb-Vraz)200fi.T. 1«9 -- l»>» — Inlmstrie-Actiu, (per Ltüs), Vauges., Mg. vest. 100 fi. . 8L - »7 . «gydier «lsen- und Vtahl'Ind. in Wien ll>0 fl...... 8S'- 9l ^ Vllenbahnw-Leihg, erste, »Ufl. 9,- l»1 l.0 «Vlbemühl», Papiers, u, ».'«. «i - «3. Liestngrr Vrauere« 100 fi. . . v« «5 »8 75 Muiitan Gesell,, östrrr.»alpine W 5»<» ,0>' .. Praarr Gilen-Ind-Ve!, 200 fl, 4,>? .. «<>» „ Lalgo-Tarj, Nteinlohlen 80 fl, »»z - »W - »Lchlölllmühl», Papiers, 200 ss. »»«'- 2'>3 .^ «Vtehrermühl',Papier1.u.V. <«>. »88— tz» - Trisailer ttohlenw-Vrs, 70 fi, . ,8« ?H ,37 75 Waffens.»«., vest,in Wien 100sl, 4« .. »4« .^ Waggon-Leihanst.. «lllg, in Pest 80 fl......... 78 .V, 80 — Wr. ÄaugeseMcyllft 100 fi. . . 82 bu 83 50 Wicncrberger ZiegelActien Hes. ,L? -. ,ß»-. Devisen. Veutlcht Plühe...... 5« 4«^ l»8'5" London........ ,18 05 1,8 4» Pari«......... 47 Ib 47^»«. Valuten. , Ducalen........ ! b f.« z «» «U-Franc» Ltuse..... »47 848 Deutsche Neichsbanluoten . . 5 8 42^ s>8 .',<, Papier Nubel...... l »5,,^ , »5,, Italienisch, «llnlnoten llUO U.) 4« «5 46 7b