Donnerstag, 30. Miirz 1899. Jahrgang 118. Zeitung. lltz><^------------------------------------------------------- ^________________________________________ ^ ^' Iiii//' ^lbiiib^^,/^ ° stversenbuna: ganzjährig fl. 15. halbjährig fl. 7 50. Im Comptoir: ^ Nie «Laib. Ztg,» erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Die «dminiftraNon befindet sich biz .^ '» ^'b'b». Für die Zustellung in« Hau« ganzjährig fl. 1. — InsertlonSaebttr: Für X Co»gre!«P>atz Nr, », die «edaction Äarmherzlgergasse Nr. 15. Sprechstunden b«r «cbaclion von « bl« ll) Uhr vor« öt'lcn zzz ^. ^ ^y^^s^ per Zeile 6 lr,; be> öfteren Wiedelhvlungen per Zelle 3 ll. ? mittag«. UnfranlieKe Briefe werde» nicht annenommen, Manufcripte nicht zurückgestellt. eurs Abonnement auf die ...^"ibacher Zeitung. ^ "^ ° nUn^^^' °" s - Vedingllngen bleiben Mk^ ' ' ill n sül zaibach: 5 - z »3« ' vierteljährig . » . 75 . '^vüt h, " » monatlich. . . — . «l « ^"ten?"stellung ins Haus für hiesige ^l^ Zlr ^ >?"^ ^ Gulden. ^ lugrsrn3?umeratwns - Veträge wollen """ werden. k Fed. Kamberg. . .„ ^tlicher^Theil. "" ^c^lter Entick/^p°ltolische Majestät haben mit ^ü? .iu gesw 3 ^ung vom 24. März d. I. aller- ^ ^laf von ^"uht, dass der Ministerpräsident ^kl'ieiz iib,. H"" und Hohenstein die '^ b"is im,"'^"^ des souveränen Malteser- bezicht", das Grohlreuz dieses Ordens an- ^"g5wel,e tragen dürfe. ^ d/^"d l. Apostolische Majestät haben am '^>I,?el! h.fs"" 1 Uhr nachmittags den am ''^3 " Äc, A" neu ernannten Gesandten der ^/H«ve5 z ^" Brasilien Dr. Bruno Gon. ^«°?"^n clernl,? ^s"tderer Audienz allergnädigst Lilien 9l' ""' dessen Beglaubigungsschreiben , ^i'ne t--------------- '3^'" 3',^^°lische Majestät haben mit /t? ^r,^"'dschrelben vom 22. März d. I. ,^>'"l ' 6>n ^^ut,.»ant Albert Grafen Nostitz -^^ ,'" strata ""^" der Caoallerie-Truppen-> ^ ^boheit ^' zum Obersthofmeister Seiner «3" /""z ^erdin durchlauchtigsten Herrn Erz. X ""elm,, "d ^" Oesterreich-Este huld- H. ^z,' und demselben die Würde eines taxfrei allergnädigst zu verleihen Seine k. und k. Apostolische Majestät haben dem Bezirlshauptmann, Lieutenant im Verhältnisse «der Evidenz» des Landwehr-Infanterieregiments Graz Nr. 3 Ferdinand Grafen von Stürglh, dem Oberlieutenant des Feldjägerbataillons Nr. 24, zugetheilt dem Generalstabe Arpäd Tomcsänyi von Tom-csäny, dem Lieutenant des Husarenregiments Graf Nädasoy Nr. 9 Theodor Freiherr« von Mir bach und dem Oberlieutenant des Ruhestandes Heinrich Freiherrn von Spiegelfeld die Kämmererswürde taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Seine t. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. März d. I. dem Ministerial-Secretär im Ministerium des Innern Dr. Leopold Melichar den Titel und Charakter eines Sectionsrathes mit Nachsicht der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. Thun iu. p. Der Ackerbauminister hat den Vergverwalter Alois von Koschin in Acixlegg zum Matenal-Verwalter bei der Äergdirection Ioria ernannt. Den 28. März 1U98 wurde in der l. l. Hof. und Staats-druckerei das I^XXXlV. Stück der ruthenischen Ausgabe des NeichsgeselMattes vom Jahre 16W, das Xll. Stück der polni. scheu, das XV. Stück der troatischen, das XVlll. Stück der pol« nischen und das XlX. Stück der polnischen, slovenischeu, troati» scheu uud rumänischen Ausgabe des NeichSgesetzblattes vum Jahre 189!) ausgegeben und versendet. Richtamtlicher Theil. Der deutschradicale Vollstag iu Wien. Der deutschradicale Voltstag, welcher am letzten Samstag in Wien stattfand, glbt mehreren Wiener Blättern Anlass zu Betrachtungen, die in einer ent« schiedenen Abweisung des vordringlichen Radicalismus gipfeln. Das «Fremdenblatt» bemerkt, der Tag habe wieder einmal eme überaus drastische Illustration zur deutschen Gelneinbürgschaft gebracht. Der Abgeordnete Wolf habe bei diesem Anlasse ganz offen ausgesprochen, dass dle Gelneinbürgschaft nicht in der Sammlung aller deutfchen Parteien, fondern in der Alleinherrschaft der Radicalen, in der Zurückdrängung, ja Vernichtung aller übrigen Parteirichtungen bestehe. Die oft fehr weitgehenden Zugeständnisse, welche andere »eutsche Gruppen dem radicalsten Flügel bisher machten, seien ganz umsonst gewesen und würden vom Radicalismus als Heichen der Parteischwäche gedeutet. Was der «radicale Apostel» auf dem Vollstage vorgebracht habe, sei nicht mehr der Wunsch, in der nationalen Frage den Sieg zu erringen, sondern die Angst davor, durch einen Sieg am Ende gar den Frieden, also die Beendigung des Kampfes zu gewinnen, dem allein der Radicalismus das Dasein verdanke. Das Blatt meint schließlich, so groß heute auch die Verbitterung im nationalen Lager der Deutschösterreicher sein möge, die Nnverhülltheit, mit welcher sich der Terrorismus des radicalen Flügels präsentierte, der unversöhnliche Hass gegen alle Mitstreiter von anderer Parteischatticrung müsse doch wohl ernüchternd wirken. Das «Deutsche Volksblatt» parallelisiert die Auf. fassung der deutschen Gelneinbürgschaft, wie sie auf dem radicalen Vollstage und im Lager der Deutsch« liberalen formuliert werde. Das Blatt meint, in beiden Fällen seien es Fractions- und persönliche Interessen, für die das deutfche Volk in Oesterreich die Kastanien aus dem Feuer holen soll. Die Liberalen versprächen sich von der Aufstellung des gemeinsamen nationalpolitischen Programmes vor allem eines: die Berufung eines liberal «insicierten» Cabinets. Die radicale Auffassung von der deutschen Gemeinbürgschaft könnte wohl erst discutabel sein, wenn man zuvor wusste, was die Radicalcn wollen. Nun sei aber der Voltstag über die bloße Negation nicht hinausgekommen. Fortsetzung der Obstruction unter allen Umständen, unter jeder Regierung sei da verkündigt worden. Das sei für einen Politiler, der sich anmaße, die Deutschen in Oesterreich führen zu wollen, zwar nicht viel, aber es kläre immerhin auf über die von den Radicalen beliebte Bestimmung der Gemeinbürgschaft. Auch die «Deutfche Zeitung» stellt fest, dass der Abg. Wolf auf dem Volkstage den Terrorismus und die Herrschsucht sowie die «schamlose Mandatssucht» der Radicalen ganz offen eingestanden habe. Das Blatt kritisiert unter einem eine Rede, welche der Abg. Dr. Lemisch am letzten Donnerstag in Klagenfurt gehalten hat. Der genannte Abgeordnete hatle u. a. bemerkt, die deutfche Parteien-Vertreter-Conferenz wäre eigentlich überhaupt nicht zu befchicken gewesen. Er sei selbst Mitglied der Eonferenz, betrachte sich aber nur als «Kibitz», der sich über die Pläne der ,5 Feuilleton. ^liinin "^— "process in Senosetsch aus dem Hlch die ^ ^°W 177!). des Herrn Landtags- ^ ^tinlin^iV k u erhalten wir ein Actenstück der im Jahre 1779 vor ^>" der ^"lchaft Senosetsch durchgeführt >t? i?s S^u u ^^"''6 des Angeklagten zum . ^lt .^«enw 3 " "'dete. Wir geven hiemit das ^ ^ diied'"U " unveränderter Fassung und Tischs >?^ 'senosetsch den 29ten 7ber 1779. ^r? den '""""".Process. VV ^n Ni^"ll«sstnen Faschings Sontag !^ V hera -""wg einem Weid aus Wlppuch 'H H.' ^enjH ""> .der Landstraßen durch einen Vä3°^en w ."" weiß. lederner Beutl mit ^<" w>Ht.da?"den, hat mann sodann iu Er- !^ ^ "nen ^i.Herer ^""s ^ellal, der schon ^e leeres ^'t°U zu Nusdorf abgestraft ^ e >r n«ck?l ^e, und fchulden bezahle, ^°, ^ ' '^lich ? beschriebener Statur und Leibs« Summariter verhört, 'V^,.^ ?i ""urtheilt und vermög Landeshbt. ?l^7 ^'(, herzen 1779, heute vormittag V^ei > b"d»^t,i8, wie folgt, Erimiua« ^in. Johann Carl Crobath, l. t Bann. Assesores Franz Schmuz, Johann Koutell. ' Protocolirt Damian Josef Veßell, k. l. Bann» gerichts Schreiber im Crain. 1. Frage. Wie Inquisit mit Tauf- und Zunahmen heiße? — Franz Dellal, bey 20. Jahr alt, katholisch, ver-ehlicht, zu Lasche gebürtig, und der Herrschaft alda unterworfen. Dieser Inquisit ist von mitter zimlich starler Statur, langlicht etwas blaichen Angesichts, Kästen Brauner Haar, und Augen, tragt sich, wie alhier gewöhnlich, Bauerisch. 2. Frage. Ob Inquisiti Eltern annoch im Leben? — Meine Eltern sind mir schon in meiner Jugend gestorben. 3. Frage. Ob Inquisit einige geschwisterte habe? — Ich habe 2. Schwestern, deren eine Margareth, und zu Dolne verehlicht ist, die andere aber Iera dienet in Trieft. 4. Frage. Wie Inquisiti Weib heiße? — Mein Weib heißet Urscha Tomaschitschin, mit der ich ein Madl Iera, so 1'/, Jahr alt ist, habe, und das 3" Jahr ver Ehlichet tun. 5. Frage. Ob einiges Vermögen Inquisit besitze? — Ich habe V/' Huben von meinem Vätern ererbet, welches mein eugen, und taufrechtlich ist, sonst aber habe ich nichts im Vermögen. 6. Frage. Wie sich Inquisit bishero ernähret habe? — Ich habe, bis ich den Grund erhalten, bey meinen Vätern zu Dolleina Vas 6. Jahr, zu Pototshe bey den Urban Franetitsh 2. Jahr, Na Htibu bey den Bauer Shushe 1. Jahr, dann bey den Gregor Shushe 1. Jahr, bey den Mate Widmar zu Lashe 1. Jahr gedienet. 7. Frage. Wie Inquisit alhier verpfleget werde? Ich bekomme täglich 12. Sold. 8. Frage. Ob Inquisit öfters im Arrest gewesen, und wie dah gekommen? — Ich ware, wie ich ohngefehr 15. Jahr alt ware, zu Nusdorf wegen einig dem Mate Widmar gestollenen Geld, welches aber er ganz nach 4. Tagen darauf zurükbekomen, im Arrest, und bin mit etlichen Stokh Streichen ohne Examinirung bestraft worden. Wie viel Geld aber damahls gewesen, weiß ich eugcntlich nicht. 9. Frage. Warum Inquisit vermahl sich lm Arrest befinde? — .„ . . Ich bin vermahl darum im Arrest, welll ich an einen Sontag in Fasching vormittag gegen 12. zu Rebernize auf der Landstrassen einem Weib ein weih« ledernen Veutl, der in einer Leinwath eingewikelt ware, und den das Weib auf den Kopf getragen, mit weiß nicht wie viel Geld, welches in einen Thaller, 20«-« und 17' bestanden, abgenohmen habe, ich bin ohn« gefchr zu diesen Weib, als ich meines Vetters Tochter, die verlohren gegangen, gegen Wippach aufzusuchen mich verfüget, auf der Strassen gegen mir zu lommend mit den Älnkl auf den Kopf tragend Na Knoem Potole gerathen, wie ich zu ihr gekommen, habe ich gleich ohne wa« zu reden das Binll von Kopf genohmeu, und weill sie das Geld zurüt verlangte, gäbe ich ihr Laibacher Zeitung Nr. 73.________ _______560 _______ 30^M^>^ übrigen Vertrauensmänner auf dem Laufenden erhalten wollte. Dazu bemerkt die «Deutsche Zeitung», die alten deutscheu Parlamentarier bedürften uicht der Controle durch einen jungen radicaleu Politiker. Für diesen gebe es nur eines von beiden: ehrliche, rückhalt» lose Mitarbeit ohne Neben- und Hintergedanken oder offenen Gegensatz. Der auch vom Abg. Lemisch ganz nach radicalem Auster hiebei beliebteu Aufhetzung zum Ungehorsam tritt das Vlatt mit der Frage entgegen, ob die Radicalen imstande wären, von den also Verführten die militär- und strafrechtlichen Folgen abzuwenden. Der < Reichswehr» zufolge habe der deutschradiaüe Volkstag wieder gezeigt, worauf der RadicaUsmus in confefsioneller und nationaler Hinsicht ziele. Das Blatt plaidiert dafür, dass die österreichischen Elemente der Linken, statt wie gebannt zu dem Götzen Radicalismus emporzuschauen, sich mit den Dcutsch-conservativen verbinden und nicht warten, bis ihnen die Radicaleu den letzten Mann und das letzte Mandat weggeschnappt haben werden. Das Blatt rügt die Proselytenmacherei, zu deren Schauplatz ein Wiener evangelischer Pfarrer den Vollstag gemacht habe. Auch die «Reichspost» findet die Haltung des «politischen Pastors» befremdend und taktlos. Politische Uebersicht. Laibach, 2U. März Die beiden Feiertage wurden von vielen Abgeordneten zur Abhaltung von Wählerversammlungen benützt. In einer am Sonntag in Czaslau stattgehabten Versammlung hielt Abg. Dr. Herold eine Rede, in welcher er unter anderem sagte: Nach der natürlichen Logik hätte die Regierung entschieden zu einer Revision der Verfassung und zu eiuer Aenderung der Zusammensetzung des Centralparlameutes schreiten sollen. Die parlamentslose Zeit haben aber alle mächtigen Freunde des Deutschthums benützt, und sie bemühen sich, eine solche Lösung der Krise herbeizuführen, welche die Deutschen befriedigen uud ihre unberechtigte Ollerherrschaft befestige» soll. Heute herrscht nicht der parlamentarische Kamps, sondern die geheime Intrigue, welche weit gefährlicher ist. Ill einer solchen Zeit sind nicht Reden und Debatten, sondern systematische Arbeit nothwendig. Gegenüber dem Vorwurf, dass sich die Iuugczechcn im Landtage ausfalleud still verhalten, erklärt Dr. Herold, es wäre überflüssig, in Abwesenheit der Deutschen Dinge zu besprechen, die dem ganzen Lande mit Ausnahme der Deutschen bekannt seien. Aber im geeigneten Augenblicke werde die böhmische Frage in ihrer ganzen Kraft und Bedeutung den Gegenstand der Landtagsuerhandlung bilden uud die Abgeordneten werden die Wünsche und Forderungen der Nation in einer des Landtages würdigen Weise zum Ausdrucke bringen. Vorgestern fand in Graz unter dem Vorsitze des Grafen Kottuliusty eine Wählerverfammlung des verfafsuugstreuen st eier märtischen Großgrundbesitzes statt. Zu Äegiun der sehr zahlreich besuchten Versammlung gedachte der Vorsitzende der Mandatsniederlegung des Grafen Guudaler Wurmbrand und stellte den Antrag, es seieil dem Grafen Wurmbraud durch eine Abordnung aus der Wählerschaft die lebhaftesten Sympathien derselben und das tiefste Bedauern über seinen Rücktritt aus« z zusprechen. Hierauf wurde eine politische Debatte eröffnet, als deren Ergebnis eine längere Resolution angenommen wurde. Dieselbe weist auf die ernste innere Lage hin und warnt vor einer ausgedehnten Anwendung des tz 14. Das wirtschaftliche Verhältnis zur anderen Reichshälfte, dessen Erneuerung die wichtigste Frage österreichischer Wirtschaftspolitik bilde, gehe durch die Einwirkuug der innerpolitischen Lage einer völlig unsicheren Zukunft entgegen, nicht minder hemme diefelbe jede volkswirtschaftliche Entwickelung auf den maunigfachsten Gebieten, verschärfe die bedauerliche Rückständigkeit unserer Volkswirtschaft gegenüber dem imponierenden Aufschwünge anderer mitteleuropäischer Culturstaaten und zehre alle Kraft öffentlichen Wirkens in einem verzweifelten Ringen der Deutschen Oesterreichs um ihre nationale Stellung auf. Die Resolution verweist des weiteren auf das gefahrdroheude Umsichgreifen der radicalen Strömung unter der deutschen Bevölkerung uud erklärt, dass die eheste Rückkehr zu wahrhaft verfassungsmäßigen Verhältnissen auf Grund einer correcten und loyalen Auslegung der Staats-gruudgesetze unerlässlich erscheine. Sie verlangt insbesondere, dass unter gänzlicher Abkehr von dem verfehlten politischen System der Gegenwart den Deutscheu in Oesterreich Genugthuung für erlittenes Unrecht und Anerkennung ihrer berechtigten Stellung im Staate zu« theil werde. In dieser Absicht begrüßen die versammelten Wähler des steiermärlischen verfaffungstreueu Großgrundbesitzes die der Verwirklichung zueilende gemeinsame Feststellung der nationalpolitischen Forderungen der Deutschen und erhoffen von dem weder durch Einflüsse von oben, noch von unten zu störenden Abschlüsse dieser Verhandlungen die Gewinnung einer geeigneten Grundlage für die Zukunft der Deutscheu in Oesterreich und damit eine günstige Wendung im Geschicke des GesammtstaateS. — Die Versammlung sprach endlich den Abgeordneten ihrer Curie im Reichsrathe und Landtage für die dort bekundete Haltung die vollste Zustimmung aus. Bei der Probewahl für die stattzufiudeude Ergänzungswahl in den Landtag für das durch den Rücktritt des Grafen Wurmbrand erledigte Mandat wurde Cafpar Freiherr von Kellersperg designiert, welcher denn auch einstimmig gewählt wurde. In der gestrigen Sitzung des permanenten Ausgleichsausschusses des mährischen Landtages wurde über die Thätigkeit in den Sub« comites Bericht erstattet und das Fortschreiten der Arbeiten derselben mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Abg. Dr. Stransty regte die Berathung der Sprachenfrage an, stieß aber damit bei der Mehrheit des Ausschusses auf Widerspruch. Es wurde be« schlössen, den Obmann Grafen Zierotin zu ersuchen, er möge den Ausschuss iu ungefähr zwei Monaten wieder einberufen. Die bevorstehende Abrüstungsconferenz erfährt in der «Neue» Freien Presse» eine pessimistisch gefärbte Erörterung. Die Argumente gegen die Abrüstung seien nicht vermindert worden. Die Regierungen fordern und erhalten Erhöhungen des Kriegsbudgets. Nur eiu tiefes Misstrauen gegen die Pläne j)es Grafen Murawiew sei übrig geblieben. Man zweifle nicht an der Absicht des Zaren. Allein er hätte müssen mit effectiver Abrüstung vorangehen, dann stünde man am Anfang einer neuen Zeit. Die Conferenz im Haag werde wohl einige Resultate zustande bringen, die internationalen Allianzen und die allgenu' ^ furcht seieu jedoch vorläufig des Weltfriedens, als ein noch so '^"^ ^ Schiedsgericht. Die Conferenz werde «^^ voraussichtlich ergebnislos sein, "Nein 1 ^, 'Wnnung der Völker einen Umsch^W ^D^ und einen Markstein bilden für die M " ^ der zur unvermeidlichen Die rumänische Depute . ^, nahm mit 81 gegen 1 Stimme das!^^,e^ den gewerblichen Unterricht, an. ^. ^ci^' Hauses erhoben sich von den Sitze» "'"^O^ Negierung eine mehrere Minuten dcmer^^ Tagesueuigteitell. ^ - (Ein Vorgänger Kneipp^^^ des Prälaten von Wörishofen lässt M u ^ ^. schlafen. Sie haben heransgefunden, oai . K^ caner von Tonlouse, mit Name" ^, ^F^, Penot, schon im Jahre 1547 eine Sch"' ^M, hat, in welcher die leitenden Grundsatze o ^ ^ Methode enthalten sind. Diese Schnst ° ^BA ^uno nuwi-lüi» virtuw (Ueber die Hl"""^ p ^ Bruder Penot stellt in diesem Buche ' «^ O». auf: «Am Morgen, wenn die Erde du^^t^: Himmels eine neue Frische erhalten hat, ^. ^^ Stunden mit nackten Füßen und Beinen ^el^ spazieren gehen. Denn der Thau ist "" ^ D'-., sie birgt durch seine Hilfe eine geh"MNls ^ ^ Stärke in sich, welche die bösen Aa'"". ^H Fürchte nicht, dass die Kälte diesen M^ ^ zum Schlimmen ausschlägt. Jede Kalte ^^ und Entstehungsursache jeder Wärme, " ^ ^ ist das beste Beförderungsmittel des »"""^ hie!« .. heit und das Rückgrat des Lebens' ^ ^>' theilungen knüpft ein französisches ^" ,Me<^ dass Bruder Penot unberühmt gesto""^ zB ^ ein berühmter Mann geworden sei. ' ^ D» zu gelangen., so schließt die Notiz, «b""" ^ mal nur später geboren zu sein.» n«bec^.!.F -(Ein trauriges Ende^"' .^ Ende eines Meisiertauchers wird aus ^ei") ^ic . Auf den Tod darnieder liegt im Newyor ^ ^> , Thomas Donaldson, der bekannte MN" ^ ^ und Tauchen, der ill früheren I^" ^ 0»^^ Circus das ganze Festland durchzog, ^ ec ^ Waghalsigkeit. Aus schwindelnder Höhe " ,„ el^ nachmittags im Madison Square A... B ^ hältnismähig kleines Wasserbassin. '^Mlctz"" 5' auf dem Aoden desselben auf und erU" ^c^ jeden Augenblick das Ende nach l'^ ^, inl L/ der Eröffnung der «Sportsman ^^ ^,,,gc» ^" Square Garden waren die Tauchervol,^ ^ e^ >' sons eine der Hauptnummeru, die tag ^ D^/, Zuschauern nach dem Garden zog- ^..A ^.z ^ Behälters war ein langes Bassin anM " ^ ^ Tiefe voll acht Fuß mit Wasser ge"" „M ^ schwindelnden Höhe von 80 Fuß wagte ^ch^ seinen Sprung in die gähnende T' I' hes ^ bereits verschiedenemale zuvor venn "" ^, >" ^ aus Nase und Ohren Blut gedrungen vclhU/ neulich nachmittags seine WaghalM Do>lM^, werden. Es war gegen halb 5 Uhr, a M ^ amerikanische Flagge um den ^c"" ,,s ft><< über den Querbalken behutsam der el^^^ mit einen Zaun Stolen, welchen ich aldort abgebrochen, und so dünn, als wie ein Wein Stolen gewesen, über den Ruten 2. Streich, sie aber sagte nur, ich solle sie in der Ruhe lassen, und sezte sich auf die Erd. 10. Frage. Inquisit wolle Ueber die Wahrcheit sagen, massen es vorkommt, daß Er ihr das Geld ab-genohmen, das Weib niederzuschlageu gedrohet, und er das Geld bekommen, ihr einen Streich über den Ruten gegeben habe? — Ich bleibe bey meinen Aussag, wie ich es ausgesagt habe. 11. Frage. Es kommt weiters vor, daß Er sie nicht auf der Strassen begegnet, sondern aus den Wald auf sie lohgegaugen, was Inquisit dazu sage? — Ich biu ihr aus der Strasseu begegnet, und bin nicht aus deu Wald aus fie lohgegaugen. 12. Frage. Es kommt weiters vor, daß er mit einen grossen Vrügl das Geld von ihr abgefordert habe? — Es ware nur ein Stökerl, und kein grosser Brügl. 13. Frage. Wie Inquisit damahls getleydet gewesen? — Ich habe damahls ein Rok und darüber ein Pelz, dann auf den Kopf eine grüne Hauben gehabt. 14. Frage. Es kommt vor, daß Inquisit das Gesicht bis auf die Augen mit ein Tüchl verbuuden gehabt? — Ich habe damahls kein Tüchl bey mir gehabt, wohl aber eine grüne Mizen, die ich allemahl zu tragen gepflegt. (Iouzetzung i«l«t.) j Z)er Doctor. Roman aus dem Lebeu von L. Ideler. 66. Fortsetzung. «Ich will sie mein Leben hindurch als mein höchstes Glück lieben und verehren!» sagte Rauenthal tief bewegt, und er hielt Wort. Unter so glücklichen Umständen schritt des Doctors Genesung rasch vorwärts uud in einigen Tagen schon sollte er das Krankenhaus verlasseu, als ihm an einem stürmischen Octobervormittag zwei Damen gemeldet wurden. Agnes uud ihre Mutter konnten es nicht sein, denn die junge Lehrerin gab am Vormittag getreulich ihre Schulstuuden, dass wusste ihr Verlobter sehr genau, und er konnte diese Pflichttreue, die ihm eine Glücks-bürgschaft für die Zutuuft feiu konnte, wenn er einer solchen noch bedurst hätte, nur billigeu. «Was sind das für Damen?» fragte Rauenthal befremdet den Krankenwärter, der ihm die Anmeldung überbracht hatte. «Sie haben beide dichte fchwarze Schleier vor das Gesicht geschlagen und wollten ihre Namen nicht nennen,» antwortete der Mann. «Aber sie scheinen in sehr großer Aufregung zu sein und bitten dringend, vorgestellt zu werden; sie wollten Sie auch nicht belästigen.» Eine Ahnung durchzuckte das Herz des jungen Mannes. «Ich lasse die Damen bitten, sofort einzutreten!» l jagte er rasch. ein traten zwei Frauengestalten, gM . ^ kleidet. «siedleH^ Mit langsamer Hand Ou^"^ d"D" Kreppschleier zurück und mit MeM ^iche" .^ Nauenthal, als er in die beiden Mh" , M blickte. „.« au°>'' «Was ist geschehen?» rief er «" ""'^ de< F' Olga und Theodora v. Lange" ^ M die bei dem Doctor Eingetretenen F, Herbert Rauenthal fast peinlich e"w- ^ B_^<, «Wir trauern um die Scha"^ i^ ^it ', so stolzeu Namen befleckt hat,» ^n,lloii^>"' herb. «Wir trauern tief um die ^ letzten männlichen Sprossen, auf " unserer Familie ruht!. ,> .< be"^, erklärten uns, dass sie Edgar von ^ ^e^,., mehr kennen würden!» Doct^,,^ «Das ist hart!» murmelte ^l" ^ «Was können Sie denn für v"' ^„j . gelegenheit?» gAg, dol^i!?' «Es war der einzig richt'ge.^^ ^^ ^ Herren an die Hand gaben,» ertt" ^ ,st dend. «Deshalb sind wir zu Ih"" zM nun. Olga. sprich du l Edgar v" Verlobter!» , ^ ^^Ieitung Nr. 73. 5S1 30. Msrz 1S9ft. 3 ^»l)e?"' zustrebte. Sein Auge glitt überzdie ^t j„ k "usendköpfige Menge. Beängstigende Stille ?> Lih^. '""ten Raume. Plötzlich klang es laut N "^ü ln letzter Zeit (in dem Adams'schen ^' ^ die 3^. ^genannten Turnlehrers Harry Cor-!?t'^Htan ü^""s arrangiert: «Fertig. Donald. ^ "chtue, f " " luftiger Höhe antwortete mit ^ ' das . ' bcr Sterne und Streife». Ein Echuss l>M°". die3 ^^ pichen. Weitüber neigt sich Men. sch^i-. k ""gestreckt, die Hände aneinander-F^lv? er wie ein Pfeil in die Tiefe. Secunden-tz?>n M'.b""" Händcklatjchen und Bravorufen. ^'Naz,» ,, °kn harrasfprung für gelungen. Doch !?" geht "'^ '"^^ bläffer und bläffer. Wie ein 3?'^°Nll,^"' b"lch den Garden von Mund zu 3, ^ N?' ^ todt!. Zwei Amateur-Schwimmer ^c»,ninln,. "' defsen Oberfläche einen röthlichen ^ ^isllos "ehrereniale ab und entdecken fchliehlich ^?'^l«unk^ ^"' liegenden Donaldfon. Ans ^>I> linlen iUh^Gasgefellschaft wären vorläufig iu ^k?bl, t)a^?' Schließlich erklärte Gemeinderath ^ ".it diefer 'w^^ "rn Men, noch ehe das Elektricitätswert ^>'"eis!er c. k'>>t^^maais<. ./.^" '"es den Vorwurf zurück, ^?'ieren ^'"" Nch zu spät für diefe Angelegenheit habe. Der Vertrag mit der war abgelaufen, ehe ^t^ ^rgeaa.. '"Uggestellt war. Es musste daher ^V,'"it GaX '""den, um die öffentliche Be- ^^ sicher/^ ^^ iur Eröffnung des Elektri- ^^^^elle^Das sei anch gelungen. ^ und^^ Amir über der schmalen Brust '3^°l e^°" Weinen geratheten Augen flehend !^her^r" ^^ bitten, Edgar zu verzeihen!» '' w"f Theodora dazwischen. « ^ I zu verzeihen - zu schweigen!. ^H "lN' s. > ^ ^ "ie hilfefuchend nach ihrer ^5 « " "sw/" "Nt, .n allem d.ese ^s^?l°nm?/""uthig die Schultern. ?" el^'^tf, .s^Ulals zusammenhängend sprechen,. ^5^n o^s"'uss ich also doch wieder das ^ >^Hnen, ^lppen zusanimen und Rauenthal ^/i^d^Ms d,^ Gang das sonst so hoch. H 'tzdn' ""Uch gekostet haben mochte. Dann ^V°ffen"H"e das Commando abzuwarten, aus ^>«n ächter H"' "ne gemeine, schmachvolle lö" ldm/ ""d di. Meuchelmord! Das wissen wir »H dlllz "' sind '"""n, die ihn fortan nicht mehr ^ tän " der n"5 '«I Recht. Aber Sie wifscn ^ ^d^' ersi^s^ "nw^^lerlie meines Onkels nie Vl/^sleh n bleser die volle Wahrheit. Mit l°kl^'^r E^ fallen auch wir. Er ist der wenn er sie auch nicht ^'V^ ^ ."." einige Bruder seines Vaters, "e ^is/-, Kugel, denn er ist außerstande, *7"z zu gründen.. Sobald das Eleltricitätswerk in Function trat, habe Reoner^die Angelegenheit sofort dem Gemeinderathe zur Entscheidung vorgelegt. Gemeinderath Dr. Hudnik trat für die Anträge der Rechtsjection ein. Im Processe der Stadtgemeinde Wien mit der dortigen Gasgesellschaft habe es sich um eine formale Frage gehandelt, um die Frage nämlich, ob der Vertrag auch für die Wiener Vororte Geltung habe oder nicht. Sicherlich habe der Rechtsconsulent der Stadt viel Erfahrungen gesammelt, allein die strittige Frage sei in Laibach eine ganz andere und Dr. Porzer würde die-selbe kaum mit Sicherheit beurtheilen können. Die Stadt-gemeinde Wien habe die Rechtsmeinung von Capacitäten eingeholt, und doch habe die Gemeinde entgegen der An» ficht diefer Capacitätcn den Process verloren. Uebrigens bieten ja die Anträge der Section die Handhabe zur Feststellung der Competcnzfrage, um die es sich in erster Linie handelt. Schließlich empfahl Redner die Berufung der Oberlandesgerichtsräthe Pleöko und Ratet zu Schiedsrichtern. Gemeinoerath Plantan replicierte auf die Ausführungen des Gemeinderathes Dr. Krisper, der das Vorgehen der Actiengesellschaft für Gasbeleuchtung selbst als nicht coulant bezeichnete. Die Erledigung ihrer Eingabe vom 31. December 1898, wie der städtische Rechtsconsulent sie entworfen, fei daher vollkommen am Platze. Würde die Stadtgemeinde nicht entsprechend reagieren, dann könnte ja die Gesellschaft zu der irrigen Annahme gelangen, dafs sie den gegnerifchen Standpunkt anerkennt. Redner spricht sich auch gegell den Antrag auf Einholung der Rechtsmeinung des Dr. Porzer aus. Die Frage culminiere darin, ob die Actiengesellschaft für Gasbeleuchtung berechtigt fei, stäotifchen Grund und Boden unentgeltlich zu benutzen. Und würde der Rechtsconsulent der Stadt Wien diese Frage auch bejahen, so würde dies die Ueberzeugung des Redners, dass die Gesellschaft dazu nicht berechtigt fei, nicht wankend machen. Dr. Munda sei ein nüchterner, vortrefflicher Jurist und habe seine Nechtsmeinung so überzeugend abgegeben, dass der Rechtsconsulent der Stadt Wien kaum mehr zu sagen wusste. Der Redner empfahl schließlich die Annahme der Sections-anträge. Gemeinderath Dr. Krisper erklärt, er habe seine Meinung nach bestem Wissen und Gewissen geäußert; die Zukunft werde zeigen, ob er recht gehabt habe oder nicht. Der bevorstehende Process sei eine heikle Angelegenheit, und daher wäre die größte Vorsicht angezeigt. Referent Dr. Tavöar gibt zu, dafs mit der größten Vorficht vorgegangen werden müsse, allein dies bezwecken ja schon die Anträge der Rechtssection. Die Ltadtgemeinde könnte die Prätensionen der Gasgesellschaft nicht anerkenne» und wenn selbst Dr. Porzer sich dafür aussprechen würde. Wenn Dr. Krisper daran Anstoß genommen, dass der städtische Rechtsconsulent die deutsche Eingabe der Gasgesellschaft in oeutfcher Sprache beantwortet, so müsse Redner betonen, dass dieses Vorgehen in der Geschäftsordnung des Stadtmagistrates seine Begründung finde. Im übrigen sei das lein Unglück (Dr. Krisper: «Heutzutage nicht!»), und möglicherweise besorgt der Stadtmagistrat eine slovenische Uebersehung. Wie der Process enden wird, das könne niemand voraussagen, allein wie immer er ausfallen möge, wir sind dafür nicht verantwortlich, sondern der Gemeinderath, der den mangelhaften Vertrag mit der Gasgefellfchaft ab« gefchloffen hat. Allein die Sachlage erfordert eine gerichtliche Anstragung der strittigen Fragen, und der Ge-meiuderath erfülle nur seine Pflicht, wenn er für die Rechte der Stadtgemeinde eintrete. Gemeinderath Dr. Krisper zog hierauf seinen Antrag auf Berufung des Herrn Dr. Alois Homan in das Schiedsgericht zurück. Bürgermeister Hribar kam auf den Zwischenruf des Gemeinderathes Dr. Krisper zurück und bezeichnete denselben als malitiös. Paragraph 6 der Geschäftsordnung für den Laibacher stadtmagistrat bestimme ausdrücklich, dass Parteien, die sich zur oeutschen Umgangssprache bekennen, auf oeutfche Eingaben deutfche Erledigungen zu erhalten haben, während Parteien mit slovenischer Umgangssprache selbst dann slovenische Erledigungen erhalten, wenn ihre Eingaben deutsch verfasst sind. Im übrigen würde die Actiengesellschaft für Gasbeleuchtung eine slovenische Zuschrift vielleicht nicht acceptieren und die Staotgemeinde würde auf diefe Weise die Frist, die am 31. März abläuft, verfäumen. Gemeinderath Dr. Krisper verwahrte sich dagegen, dass man ihm Malitiosität zum Vorwurfe mache und erklärte, er würde solche Vorwürfe künftig nicht mehr so ruhig hinnehmen. Er bedauere, dass der Bürgermeister für die slovenische Amiierung nicht entsprechend eintrete. Bürgermeister Hribar bemerkte, dass er nur den Zwischenruf als malitiös bezeichnet habe, und es sei daher unrichtig, dass er dem Gemeinderathe Dr. Krisper Malitiosität im allgemeinen zum Vorwurfe gemacht habe. Der Vorwurf des Vorredners betreffs der flovenischen Amtierung beim Stadtmagistrate sei vollkommen ungerecht-fertigt, sei doch er es gewesen, der die slovenische Amtierung bis zu den äußerst zulässigen Grenzen aus« dehnte. Gemeinberath Dr. Hubnik erklärte dem Doctor Krisper gegenüber, dass derselbe seinen Pflichten, die er mit dem Gemeinderathsmandate übernommen, kaum entspreche; nur selten erscheine er zur Sitzung und wenn er erscheine, dann trachte er immer seine Persönlichkett in den Vordergrund zu schieben. Redner fordert den Bürgermeister auf, gegen säumige Gemetnderäthe entsprechend vorzugehen. Sodann wurde zur Abstimmung geschritten und wurden sämmtliche Anträge der Rechtsscction mit allen Stimmen gegen die Stimme des Gemeinoerathes Doctor Krisper angenommen. Schließlich berichtete Gemeinderath Pavlin über die Gesuche der Hausbesitzer Philipp Schreyer und Anton Gorse um Abschreibung der vorgeschriebenen Gebür für den Mehrverbrauch des Wassers aus dem städtischen Wasserwerke. Neiden Gesuchen wurde theilweise Folge gegeben. Nach Erledigung der Tagesordnung wurde die Sitzung um 7 Uhr abends geschlossen. Neue Maßnahmen zur Hebung der Schweinezucht in Arain. (Schluss.) (^. Bewerber um Zuchtanstalten oder Iucht- st a t i o n e n haben an die k. k. Landwirtschafts - Gesellschaft eine Eingabe zu richten, die von dem Obmanne der betreffenden landwirtschaftlichen Filiale mit folgenden Worten ein-zubegleitcn ist: u) Bei Zuchtanstalten: «Bewerber hält heute schon Zuchtschwcine der.....Race und betreibt die Schweinezucht in rationeller Weise», b) Bei Zuchtstationen: «Bewerber ist in der Lage, nach den bestehenden Normen eine Zuchtstation der .....Race zu halten». Die definitive Genehmigung zur Errichtung einer Anstalt oder Station erfolgt erst nach Untcrfertigung des diesbezüglichen Reverses durch den Bewerber. I). Bestimmungen, betreffend die Abgabe einzelner Eber der großen weihen englischen Race. Um auch in jenen Gemeinden die Hebung der Schweinezucht zu ermöglichen, in welchen sich keine Zucht-anstalten und -Stationen befinden, werden auch einzelne Vollbluteber an Gemeinden, landwirtschaftliche Filialen, Genossenschaften und Landwirte unter nachstehenden Bedingungen abgegeben: 1.) Die Gefuche um Zuchteber sind seitens einzelner Landwirte oder Genossenschaften im Wege der betreffenden landwirtschaftlichen Filiale, seitens der Filialen und Ge» meinden aber direct an die k. k. Landwirtschafts - Gesellschaft in Laibach unter Angabe der Zahl der vorhandenen weiblichen Znchtthiere zu richten. 2.) Die Eberferkel werden im Alter von 10 bis 12 Wochen um die Hälfte des Ankaufspreises (im Jahre 189» um 10 st.) abgegeben. Die Transportlosten von üaibach aus sind ebenfalls vom Bewerber zu tragen. 3.) Bei der Zuerkennung des Ebers ist die eine Hälfte des entfallenden Betrages sofort, die andere aber 14 Tage nach Empfang desselben an die k. l. Landwirtschafts-Gesellschaft in Laibach zu entrichten, und bleibt der Eber folange Eigenthum der Gesellschaft, bis die zweite Hälfte bezahlt ist. 4.) Der Eber ist zur Zucht mindestens zwei Jahre oder bis zur nachgewiesenen Zuchtuntauglichleit zu ver« wenden. 5.) Bei Nichteinhaltung vorstehender Bedingungen werden die Besitzer folcher Eber der Vortheile der Schweinesubventionen verlustig und deren Namen und Wohnort in der Gesellschaftszeitung veröffentlicht. 6.) Die Zuerkennung einzelner Eber erfolgt nach Maßgabe der vorhandenen Mittel und nach Unterfertigung des bezüglichen Reverses. — Behufs Durchführung diefer Bestimmungen hat der Centralausschuss der t. k. Landwirtschasts - Gefellfchaft in seinem Gefellfchaftsorgane «Kmetovalec» vom 15. d. M. eine Kundmachung veröffentlicht, in welcher sich die Ve-werber zur Errichtung solcher Zuchtanstalten und -Stationen nach den vorstehenden Bestimmungen zu melden haben und laut welcher zur Errichtung solcher Anstalten und Stationen nur Iuchtschweine der Yorkshire-Race ab< gegeben werden sollen. Indem wir diese zur Hebung der einheimischen Schweinezucht geplante Action unserer k. l. Landwirt-schafts-Gefellschaft den landwirtschaftlichen Kreisen zur Kenntnis bringen, machen wir sie gleichzeitig darauf auf-merksam dass analoge Einrichtungen zur Hebung der Schweinezucht bereits seit Jahren in Nicoerösterreich bestehen woselbst sich im Jahre 1897 nicht weniger als 19 Zuchtanstalten und 168 Iuchtstationen befanden — ein Beweis, dafs derartige Einrichtungen auf die Hebung der Schweinezucht fehr erfolgreich wirke:: können und dafs sie auch bei uns berufen erscheinen dürften, auf dem Gebiete dieses Betriebszweiges Ersprießliches zu leisten. Es ist nun an den Interessenten, Gutsbesitzern, Gemeinden, landwirtschaMchen Mal«n und Vtnossenschaften Laibacher Zeitung Nr. 73. ______________562 _____________________ 30^M^> gelegen, die Action der Landwirtschafts-Gesellschaft zu unterstützen und die geplanten Institutionen zur Förderung der heimischen Schweinezucht ins Leben zu rufen. Die in Niederösterreich bis zum Jahre 1897 errichteten 19 Zuchtan st alten (mit 1 Eber und mindestens 10 Züchtinnen, aber auch schon mit 8 Ebern und 33 Züchtinnen) vertheilten sich derart, dass bei den landwirtschaftlichen Casinos 11 Zuchtanstalten, bei den Gutsoerwaltungen 4, bei landwirtschaftlichen Äezirts-vereinen 2, bei Gemeinden l und bei den Grundbesitzern I Zuchtanstalt bestanden haben. Die 1 ^ im Herbste l. I. gewonnen wurde, hat «F^ bei seinen Concerten in Wien und ^"/..^i, Erfolge errungen. Besonders die «us ^-Gegensätze in Beethovens ^i»-moU'So'" ,F^ genial gerühmt; diese Leistung machte ebe'^^ druck wie der Vortrag des ^-Concertes des'r „ A» welches der Künstler diesen Monat i»' i^^ Volks-Concert in der Industriehalle untel ^ jubel einer tausendköpfigen Menge zum ^.M'> - (<6a5u 0i)0.jn08ti..) S°beu^ Gedichtsammlung von Otto Zupauc^' ,,!, < Verlage L. Schwentner in Laibach erM" ^ 1 fl., per Post 1 st. 5 kr. - Wir lo"'« il>^^ Buch, das mit einem vom Architekten^^ skizzierten secessionistischen Titelblatte gezl" Gelegenheit noch zurück. , ^ öe^ — (Richard Wagner-Denkmal ^ Die erforderliche Summe für ein ^.g,B'^ Denkmal in Berlin ist jetzt vollständig bM ^ deutsche Kaiser hat bestimmt, das DeM« ^ ^, Platz am Goldfischteich im Thiergarten "y .^,-Musiker-Denlmalstätte durch Anbringung °^ ^F ^ von Mozart u. a. errichtet werden soll. ^ le<', ferner den Vorfchlag des Comites gen^'^" gemeine Concurrenz auszuschreiben, 5 ^Mii dem Comite bezeichnete Künstler mit der. ,^ i^ Modelle zu betrauen. Ein Preisrichterco"^l^ sodann dem als Sieger hcruorgegangene > Auftrag.____________ ^^--^ Neueste Nachrichten Erzherzog Ernst. .< (0rl«lnal.ltle«ranun.) » A^, Arco, 29. März. Der Zustand M,^ Ernst neigt unter Schwankungen z" y^ rungen. Unmittelbare Gefahr ist n'^ Erzherzog Rainer weilt am Krankniagc. Die^Vnd^age- ^ (0iiginlll.TeIcnrllMMf.) ^ M ,< Linz, 29. März. Der Landtag ""^jF ^ begeistert aufgenommenen Hoch auf ^ ' ! Kaiser geschlossen. , Ocledi^ Brunn, 29. März. Nach fK s< Landesbudgets hielt Landeshauptmann" ^, Schlussrede, in welcher er betonte, dajs" ^ des Landtages neuerlich bewiesen p., W« Landtage von Mähren sich äußernden .^ü überbrücken seien. Er schloss >mt om ^ und Slavarufen auf Se. Majestät " ^ ^ welche das Haus begeistert Freiherr von Chlumecky dankte unter " ^B ^, falle dem Landeshauptmanne s"l ^M!"i^ Leitung der Sitzungen und dem S""^ F. ? Entgegenkommen und das große Im" " F'l^ den Wunsch aus, dass die musterpl ^ ^ ^ schwierigen Aufgaben durch den Sta"y" ^,1 lande noch die Sefsion des Landtages für geM"' ,,M >° n/ Lemberg, 29. März. D" ^"" l>^ der gestrigen Nachtsitzung nach HrM^f M^ ^ ordnung geschlossen. Landmarschall ^ ^et t>e ,/' in seiner SchluMede hervor, dajs ",V hcl^^ die bekannten traurigen Vorkommnis H^ e> ^ Verstimmung die heurige Landtag^'^ zil ^ günstiges Resultat ergeben habe. 6^ M ^ dass die traurigen Vorkommnisse '"5,,.^'^' eine Warnung und ein Antrieb zur ^ ^l>^ ^ sicht und Pflichterfüllung sein werd^ ^,Kl" ,^ sich anderseits vor übertriebenem ^ ^ W ^ grundlosem Misstrauen hüten müsse' ^p> Rede mit begeisterten Hochrufen aUs die das Haus einstimmte. Di^PHM^wen. ^ (Olillinal.Telcgrammc,) ^M ^' Washington, 28. März. ment erklärt, dass der vor Ma"'"" ^,l^i. Löwenstein kein Vertreter einer ausw" ^Hl ^, gewesen sei und der regulären "^^y ^V> habe. Ueber den Tod des Prinzen ^eFF^,, amtlich gemeldet: Prinz Löwenstem vra^ ^ > ^ den Officieren des L. Oregon-Reg""'"^ ,0^"^. in die Feuerlinie. Trotzdem, er ge"^^t^t^ er mit den Truppen des General ^ ^M^ feindlichen Stellungen vor, wobei " stle- , Die Leiche des Prinzen wurde jeil" . Manilla übergeben. ^ s „i,,' ' Newyork, 28. März. M Mc >// Wafhingwn melden, hat Präsident ^ö',^ stern mlt den Ministern eine 60»!«^^ welcher beschlossen wurde, 35.00" 0 ^ ^" ^wng^Nr^_______________________ 563________________________ 30. März 1899. 3^ v°,/^l""^' beschlossen, zunächst reguläre ^7 "st naH^ "^ Manilla zu senden und die-^'^ U der heißen Jahreszeit durch die neu "^willigen zu ersetzen. , Hitn ^ ^ecsgrcltNttLe. ^ 3'zusolq,^rz. (Orig.-Tel.) Dem «Fremden- bei der Ab- "^ Vliüi r' "' H""6 burch den ersten Sections- )b dertr?., " .^ äußern Grafen Welsers- '' ^ Gesang ^^' Als zweiter Bevollmächtigter 3 ^n l,^ " H""g Otolicsanyi fun- ^Her zgoj^" wird ein hoher Militär- und ein Milb >My z^r Seite stehen. Die Wahl stelle?' "^ch^ Bedeutung an hiesiger Mgen r , "eu von Kaiser Nikolaus angeregten ^illl ?legt wird. Ä'PAicipr. "^ (Orig.-Tel.) Die «Wiener ^e^rl)^, "neaus Grund des § verflossene H" ""d A^'?' ^treffend die Forterhebung der ?lwand.H?m. ferner die Bestreitung des ^3,>z.'/^' (Orig.-Tel.) Die .Politische ^V^lltia '^ ^M italienischen Botschafter Nigra' V." dri^.'^igt, die Nachricht, wonach 'er! >^e. 2 ^"' Form um seine Demission an-! ^. 2p"h,n, die Spitzen der Ciuil- und .i^, Tie ^ ^"s Schiff blieb im Stapellauf ^>raen Me zur Freimachung des Schiffes Die Ursachen des Stecken-! XMii S? '?""lich die in den letzten Tagen i ^-^^treiben und die Bora. l^ß^agrn " "^ ^lus dem heutigen Markte sind er-""' >nü Ho, ''' ^ ^"aen mit Heu und Stroh! "^n^n^ Marlt'Preis ^l ^ ^5010 50 Nutter pr. Kilo . . - 8b - -3 ' ? ^ ? ^ Eier pr. Stück . . - il------- ^"^> ' ll ^ 7 bO Milch pr. Liter . . - 6------- ^' . ^50 650 Rindfleisch pr. Kilo 64--' ^^' 8 2^'°^ Kalbfleisch » -62--,^ ^ «!? ' ^U " ^ Wein,ro,h.,pr.Hltl. - - 24 -^"-»^^.^ -- - Weiher, »-------30 — ^^^50 20 3? 43 47. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. «q 2U.N. 7406, 9^ S. schwach theilw. bew. !) » Ab. 739 1> 3-9 S. schwach ! heiter 30. l 7 U. Mg. s <37 8 , 09, SW. schwach ! bewüllt > 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 3 1°, Nor» male: 6 2°. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Flaschenbier & aus 8em Jrauhause scries das») prešerengasse 7. 2-1 €ine Kiste mit 25 falblitwjlaschen 2 fl. ^M ^M- -M -* -* ^M -M: -M -M-*-M-M-*-m_m^M ^* -M -M -M JT ^ * Schnltafellack non pkl» ultra für Schultafeln, worauf man wie auf Schiefer fchreibt. Erhältlich bei Vrüder Gberl, Laibach, Kran« ei»canergasse. Nach auswärts mit Nachnahme. (U86).ii—1 Ein solides Mädchen welches eine hübsche Handschrift besitzt, correct schreiben und rechnen kann und etwas von der Hauswirtschaft versteht, wird unter guten Bedingungen in ein Geschäftshaus aufs Land zu einer kleinen Familie aufgenommen. Photographie erwünscht. Anträge unter «Nr. 101» an die Administration dieser Zeitung erbeten. (1238) 3-1 ! Danksagung. Allen Verwandten, Velannten und Freunden, insbesondere den Herren k. l. Veamten und Arbeitern der l. l. Tabal'Hauptfabril sprechen wir für die zahlreiche Betheiligung am Leicheuzuge unseres innigst» geliebten, am 26. März verstorbenen Sohnes, be« ziehungsweise Bruders, Herrn Anton De8nak Maschinenschlossers und filr die gespendeten Kränze unseren herzlichen Danl aus. Lai bach am 29. März 1899. «Die trauernde Familie. Jfieierlage von sehr renommiertem italienischen Schaumwein foti Spumante. Preis einer grossen flasche fl. 1*25. Bei jfflmahme von Originalkisten ä 12 flaschen 5 Procent Rabatt, empfiehlt (366)6-6 finl Stacul in laibach. Gott dem Allmächtigen hat es in seinem un< erforschlichcn Nathschlusse gefallen, unsere innigst-geliebte, unvergesslichc Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Ludovika Maurer geborene Edle de Nedange Haus» und Realitätenbesitzerin nach langem, schmerzvollem Leiden, versehen mit den heil. Sterbrsacramcillen, gestern um halb 7 Uhr abends in ihrem 78. Lebensjahre in ein bessere« Jenseits abzuberufen. Die irdische Hülle der theuren Dahingeschiedenen wird Freitag am 81. März nachmittags um 4 Uhr in, Trauerhause Untcrschischla Nr. 24 feierlichst ein« gefegnet und sodann auf dem Fried Hofe zu Sanct Christoph zur letzten Ruhe beigesetzt. Die heil. Seelenmessen werden in mehreren ' Kirchen gelesen werden. ! U uterschijchia am 30. März 1899. Die trauernden Hinterbliebenen. ! Zorn Mai- oder August-Termin ist eine . elegante Wohnung mit allem Zugehör und Aussicht auf den Rathhausplatz, zu vermieten. Anzufragen bei Heinrich Kenda, Bathhausplatz 17. (1228) 8—1 ; (1226) IMöt»lierte 3—1 ; Monatzimmer j sind vom 1. April ab zu vermieten. \ Auskunft in der Villa Wettaoh. ,' Als Maschinenwärter j oder Maaohiniat sucht ein gelernter ' Maschinenschlosser Stelle. Adresse in der Administration dieser Zeitung. (1241) 2—1 Course an der Wiener Oörse von» 29. März 1899. »»«dm»,,!»»«l»«««»». NRG-««" »«lb Ware Vom Otanlc ^nv Znlilung übernommene lkisenb.'Prlor.« Obligationen. EUlabethbahn >>0« u. «0«o M, ^"/„ ab lU"/„ st,,4>/2"/<> ««sü »?-ib ?li), dto. Sillier ION f! , 4'/,'V„ lL0 l>) l2l'5o :,lu. Swnl^Obllg, (U»g. Osld.) U, I. !87«. 5"/n..... l»0 4!» l»l 40 0!l),4>/2"/nScha!llreaaI,vil,I,-ObI, ioo^ ,s>l 40 d!», Vräm Aül. il Uw sl, ü, W, 168 «z ls4 zid dtu, dto, k bU sl. ö, W, ie«>—,,14 — Iyt!ß.Ntg,.L°se 4"/„ i«u fl, . 140 - '4»'- Grundenll.' Gbligalionen (für 100 ,'lulelien b, Eladl>z»'!!!ri!ide Wie» (Tillirr über Vuld) . - . I2l» 25 »26 — ^: ämie» VI»!, d. Etadlgm, Wlei! i?s^,' l77bl> ^ürsebau'Änlehen, verluöb, 5"/, lno-zw luillu 4"/« Krainer Lan»« Unlehen . gg U8 «h Psnndbries« (für 1C0 fl,). Nobcr, allg,«st. !»50I verl.4°/<, Ut,— »9 — :to. PlÜ!N..SchIdo. »"/», I, «<> ^es!.-!l»a, Vc,i,l v«l. ^°/« . . lU0«u 101 »U bto. b!o, bojnhr, „ 4"/„ . , !)i,l- T!natsbahn»"/nilFrc«,b0Up,Ot, »1» l!i» »1U l»ü Siidbahn 2«/n i^ffrc«, 50U P, St, 1?» ?ü 1?u^<> dtll. ü«/„K A»N fl, p. 1U0fl, l»4't,ü lilö'IU ll»g,-aal!z, Nahn..... W>i — 10« »u 4"/» Untcrlrainer «ahnen . . 9L «1100 — zank'Actien (per Stück), «nalo Oest. «anl 20« fl,««"/» 2 ^"'»^ "b »> »«„tverein, Wiruer. KW fl. . »>/ b0 278 - Budcr,.«nst,.Oes>,,2N(>fl,S,4N"„, 4sv< ^ 488 - Crbt'Anst. s. Ha»d, u, G, 1»" st " - ^'" dto, bto, per Ultimo Scplbr, U6l»'^36S ü0 Cn-ditbanl. Allg, Mlg., 200 fl. . si^ _. 8« - Vl'positeiiba»!, Aüg,, 200 fl . »" - »Kä üO E^ompte Ol-s., Älblüst,, 50» si. ?i>?>_740'— OiiouEnssl'iw,, Wiener, ^uos^. «<>—. il"»'- H>>putt)e!l>.,r!'st.,«0!>sI,25^/„E "i- "7^l> Ländclbalil, Oesl., 2UU jl, .. »6,, ^) ^s9 - Ocstcrr.'Uügar. Vanl, «00 fl. . «^i _ 9<4 — Uüwnba»! 200 sl..... ^»i^H»l?b »0 fl. LM, . . 4Ü1, — 45»'- DüxBub^ü'ncherll.'Ä 200sl,E. <«'— ??'-- F<-lbi,ia,!di! Nurdb. IW0sl,CM, »«»0- »400 Leinl', C,zor,!uw.« Iassy ° Visenli.« GcleNichasl 200 fl. S. . , »«» 5<1 »S4 - «loyb, Ocsl,, Trieft, 500 fl, CM, <«s->. 470 - Oestell. Äordwcstb, 20« fl. 2, »45-KO »4b - bto, dto, (lit. ll) 200 fl. S. »ü? ?n ,k» 75 Praa D»xcr Msenb. 1KN fl. S. . »»'50 in.,- ^ Ltaaiscisciibal)» 2UN fl. S. . 2«lü üü 8S6-— üadl'nl,!! 200 sl. E..... «2'7l> »l» 2n Liidiiordd. Verb,'«. 200 fl. EM. 207 d0 »08'bu Tra,nwa!iOes.,Wr,.17afl.0.W, — — — — bto. Cm, t»»7. 200 fl. . , 51» b0 5l4'5U Tramway Ges., Nenewr,, Prio ritäls Aclien 100 fl. . . . 13l — 18.1 - UüN^ializ. Cise»b,2N0fl. Silber »18-— 218 5» U„g W!'stl!,(«llab-Graz)200fl,2. »14>— 214 b« Wiener UacalbalM»« Nct.°Gcs. —-— —-— IndustrieActlen (per Slilcl). Vausses., Nllg. öst.. 100 ft. . »<>?'— lvs'50 Egubier Vlsen< und Otahl'Inb. in Wien 100 fl..... 104-— 1«« — Eile,!l,al!!,w,-Leih>,,. ltrste, »n fl. 1« l« 146 l< ..ElbemiU,!", Papiers, u. V,>G. 94— »6 — Licsinner Äraucrci 100 sl. . ,80 - 18« 50 Mm'tan Oeselllch., Oest, »alpine ^42 »'»,» 4l> Plager ltilei! Ind -Ges. 200 sl. 18IU 1»l« Salno-Larj. Qtemloble» S0 fl, «,!,» — 590 — „Lchlönlmühl'. Papiers, L0U,l, «»800 «l/25 ..Lll-urcim", Paters, u. ««». l«S'— »71 - ««N» «alt rr»»a«ler Kuhlenw.-Wes. ?N sl. I9l b« i9» 7^) Wasfens,.V..Oest.inWien.100fl. 217 — »19--Nangon'Leihanst,. Allg., in Pest, Nr. Bauaeseilschaft 100 fl. .' ' ^ oö ?«? « Wienerberaer ZiegelActien.Ves. U.. ^", . ziverse Lose (per Stück). Budapest VasNIca (Donibau) . ^.nz ,.»5 «lredlllosc 100 fl...... ^g°_ ,^.^ «lary-Uose 40 fl. LM. . . . ^._ «._ 4°/.,Dona»Dampffch. looslllM. ,7>,._ >«.__ Osener «°se 40 sl..... gz.^ g,._ Palsfy.Lose 40 sl. CM , . , g^- N5 75 »loiyen Kreuz, Ofs!.Oes,o,,1ufl, 20 ,z, ,^- Nullil» liicoz, Unn Ges, v,, 5fl, i,«z i! ?ü «udolpli Ll,se 10 s,..... 2°.^ ,«._ Salm Lu!e ^0 sl. CM, , . . «,^ ««.75 St, O!l',w!«-i!ose 40 sl llM, . °».^. «z?ü »t>a!di!e!li Luse 20 sl, CM, , . H>._ «4-— Vewiiislsch, d, 3"/^ Pr, Schnlbv. d, Vodencredünnslalt, I, Em. ^.zu :s'«» bto, bto, II, ..... «-d«, 8-l»7. Deiüsche Rlicltlxiüfnotsn . . 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