Nr. 184. Freitag, 20. Juli 1«i»4. IahlMW 113. MbacherMZMng. Vranumriationeprei»: Mit P of« v ersrud u n«,: ganzjährig si, 1ü, halbjährig fl. 7 5N. Im Comptoir: u""zi„img fi 11, halbjnhri« fl. 5 ü0, Für die Zustellung in« Ha»>ü gauzjährig fl, ,. — InsertionearbUr: Für >>e>ne ^»,slllt,> biö z» 4 Zeile» 25 lr., größere per Zeile e lr.; bei öslercu Wiederholungen per Zeile » lr. Die .llllil, Neit » erschein, tünllch, mit «»«»ahme der Sonn- und Feiertage. Die Uldmln«ftrati5N befindet sich Co ngres«Plc.y " r. 2." e « d«c?l°n İhny.sac.sse Nr. 15, Sprechstunden der Ziebaetlo» °°n « b<« 11 N„r vormittag« ^ " 'p" __ unfrai'tierte Aalest weide» nicht angenommen, Mauuscrlpte nicht zurückgestellt. Umtlicher Hheil. Se. f. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Obersten des ^'hestandes Wmzel Edlen von Broschek als Ritter des Ordens der eisernen Krone dritter Classe in Ge-waßheit der Ordensstatuten den Nitterstand mit dem Eradicate «Boroalav» alleranädiqst zu verleihen geruht. -------------- Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit "Uerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Fregatten-capitä'n Julius Aeck den Adelstand mit dem Ehrenworte 'Edler» und dem Prädicate « Wellstaedt» allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. Juli d. I. dem nnt dein Titel und Charakter eines Ministerialrathes ausgezeichneten Sectionsrathe im Ministerium des Innern Emil von Lcß den Orden der eisernen Krone dntter Classe mit Nachsicht der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht.__________ mn I^ k' und k. Apostolische Majestät haben mit XKGer Entschließunq vom 15. Juli d. I. dem S'"'^lrathe im Ministerium des Iunern Julius ckefs m) m A^^l und Charakter eines Sections-aerubt ^'H der Taxe allergnädigst zu verleihen ^' Bacquehem m. p. All^r/ ^'^ k' Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 13. Inli d. I. den "M^or am Staats Obergymnasium in Laibach Julius ^"Uuer zum Director des Staatsgymnasiums in "glllu llllergnä'digst zu ernennen geruht. Madeyski m. p. N^ l^^ Minister des Innern hat die Oberingenieure Kalbert Friedrich und Candidas Thalmann U -oauräthen, die Ingenieure Ferdinand Edlen von ^chenberg.Aoelin Brunar, Wilhelm Butta "o Albert Hofer zu Oberingenieuren nnd den Bau- Mncten Emil Hütner zum Ingenieur für den ^laatsbaudienst in Steierniark ernannt. Der Minister für Cultus und Unterricht hat den Amanuensis Dr. Isidor Himmelbaur znm Scriptor und den Praktikanten Dr. Alfred Schnerich zum Amanuensis an der Universitäts-Bibliothek in Wien ernannt. Der k. k. Landesfträsident hat den provisorischen Bezirkscommissär Anton Klein zum definitiven Ve-zirkscommissär und den provisorischen Regierungscon-cipisten Rudolf Grafen Chorinsky zum definitiven Regierungsconcipisten ernannt. Nichtamtlicher Weil Ein Plaidoyer für die Coalition. Der Führer der oberüsterreichischen Clericalen, Reichsrathsabgeordnet^r Dr. Ebenhoch, hat diesertage seinen Wählern den Rechenschaftsbericht erstattet. Seine Rede war, insoweit sie sich mit der politischen Lage beschäftigte, auch diesmal, wie schon bei früheren Anlässen, ein rückhaltloses Plaidoyer für die Coalition nnd das Verbleiben der katholisch - conservativen Abgeordneten innerhalb derfelben. Dr. Ebenhoch schilderte die Ursachen, das Wesen und den Zweck der Coalition; er constatierte mit Befriedigung, dass die mit der Coalition geschlossene Vereinbarnng bisher sowohl von der Negierung, wie von den drei großen Parteien getreulich eingehalteu worden ist; er betonte, dass die Katholisch - Conservativen nur in der Coalition etwas für das Volk erreichen können, und erklärte schließlich, dass er in der Person des Ministerpräsidenten eine volle Gewähr für die Einhaltung der Coalitions-Vedinguugen erblicke. Dr. Ebenhoch fagte im wesentlichen : «Die jetzige Regierung suchte ein Zusammenarbeiten der gemäßigten Parteien zu erzielen. Dies war nur möglich, wenn jede dieser Parteien jene Forderungen dermalen zurückzustellen sich bereit erklärte, welche von einer der beiden anderen Parteien gruud-sätzlich bekämpft werden. Das Aufrollen einer solchen Forderung hätte das Zusammenwirken der Parteien uumöglich gemacht. Die drei großen Parteien, aus deren Mitte zum grüßten Theile auch das Coalitions-Ministerium gebildet wurde, und dieses selbst gaben sich aus patriotischen Erwägungen gegenseitig das Wort, diese nothwendige Voraussetzung des ebenso noth- wendigen Zusammenwirkens strenge und loyal einzuhalten, ohne ihre Grundsätze selbst anfzugebeu, die sich vielmehr jede der Parteien ausdrücklich vorbehielt. Das Wesen der Coalition besteht also in dem unter den gegenwärtigen parlamentarischen Verhältnissen unausweichlichen Zusammenwirken der gemäßigten Parteien zur Erfüllung der verfassungsmäßigen Aufgaben mit dermaliger Zurückstellung jener Fragen, welche den programmäßigen Widerspruch einer der Coalitions» Parteien notorisch finden würdeu. Wenn wir also einerseits dermalen zwar die Schnlfrage im confessionellen Sinne nicht auf die Tagesordnung bringen können, so sind wir anderseits auch sicher, dass keinerlei cultnr-kämpferische Angriffe erfolgen werden, dass die Schul-besuchscrleichterungen ungefährdet sind und dass auch auf dem Verwaltungsweg? nichts erfolgt, was der religiösen Ueberzeugung des Volkes entgegen wäre. Wir sind nicht berechtigt, an der Anfrichtigkeit der Erklärungen der Coalitionsparteien und der Regierung zu zweifeln, d?r Polen nicht, weil sie stets treu zu uns hielten, der Liberalen nicht, weil es unedel wäre, an jemandens Wort zu zweifeln, fo lange nicht ein Beweis für die Unaufrichtigkeit vorliege, und was die Regierung betrifft, so liegen sür die Aufrichtigkeit ihrer Worte mehrere Beweise vor.... Es handelt sich nun darum: Sollen wir katholisch-eonservative Abgeordnete an dieser Arbeit theilnehmen, sollen wir gerade unsere wichtigsten Forderungen dermalen zurückstellen? Dabei ist es zunächst klar gewesen, dass überhaupt ohne Rücksicht auf die Coalition eiu Schulantrag nicht die geringste Aus« sicht auf Erfolg gehabt hätte, da die Liberalen, Jung-czechen und Deutsch-Nationalen allein ihn schon nieder« gestimmt hätten. Da es also thatsächlich nur darauf ankam, etwas dermalen zurückzustellen, was ohnedies jetzt nicht zu erlangen ist, so konnten wir uns getrost auf die Frage befchräuken: Können wir innerhalb oder außerhalb der Coalition mehr für das Volk erreicheu? Und da ist es für jeden, der unbefangen denkt, klar, dafs in der Majorität mehr zu erreichen ist, als in der Opposition. Dazu ist noch gekommen, dass wir durch Theilnahme an der Coalition principiell Schlechtes verhindern und Gutes fördern können, dafs wir dadurch einen Anspruch haben, der Vortheile einer Re-giernugspartei theilhaftig zu werden. . . . Eine Beruhigung für uns, eine Gewähr für die genaue Einhaltung der Coalitionsbedingungeu und für eine damit vercinbarliche Förderung conservativer Ideen ist die Feuilleton. Die Spreugtcchllik. ii. bei s^k ^ benutzte hiezu die Kieselguhr, welche man wird ' °^" '" Hannover findet. Diese Infuforienerde sj ^ lm Flammenofen gebrannt, dann gewalzt und ge- Hi?f>. - Mischung des Oeles und des Sandes ge-ktt? '"" bm Händen. Das Product ist eine grob-dasa s- ^l'ge Masse, welche ziemlich bildsam ist, so "!« ,e durch Pressen mittelst eines Ladestockcs an die "Mlochwände des zu sprengenden Gesteins sich an-Unuegen lässt. Die Kieselgnhr hat den Vorzug, an "iroglyceriu das Dreifache ihres Gewichtes auf-"^augen. Das Dynamit wird der bequemeren uud 5» l l'l eine bedeutsame Eigenthümlichkeit der 5,MMoffe, dass es bei ihnen mehr auf die Natur kann "c^s als auf dessen Heftigkeit ankommt. Man si? ^"? "'" Dynamitpatrone schwere Körper schleudern, '^ wird zerquetscht, oft ohne loszugehen. Wenn aber selbst eine kleine Menge eines andern explodierenden Stoffes, z. B. Knallquecksilber, zur Detonation gebracht wird, dann theilt sich die Erschütterung, die augenscheinlich aus einer verwandten Art von Schwingungen bestehen muss, der Dynamitpatrone mit. Ja, es ist zur Wirkung nicht einmal in allen Fällen die uumittelbare Nähe nöthig, denn der explodierende Körper verbreitet ähnlich dem Schall eine Welle um sich, und so be« wegen sich diese Schwingungen auf größere Eut-fernungen hin uud bringen Schießbaumwolle oder Nitroglycerin selbst durch Luft und Wasser hindurch zur Explosiou. Da der vierte Theil des Kieselguhr-Dynamits todte, wirkungslose Masse ist, so hat man darnach getrachtet, die Kieselguhr durch brennbare Mischungsbestandtheile zu ersetzeu. Manchmal galt es auch. eiu weniger brisantes, d. i. weniger heftig wirkendes Dynamit herzustellen. So erfand man Gemische mit Salpeter, feinem Holzstoff, Kohle, Magnesia, Zucker u. s. w., welche unter den verschiedensten Namen in den Handel kamen, wie Brains Pulo.'r, Lithofracteur, Colouia« Pulver, Dualiu u. s. w. Noch wert- und wirkungsvoller als die Kieselguhr-Dynamite waren die Ccllnlose-Dynamite uud die Sprenggelatine, letzteres eine blassgelbe, durchschimmernde, gummiartige Masse, welche ans einer eigenartigen Collodiumwolle und Nitroglycerin fabriciert wurde. Das Dynamit entwickelt nach dem französischen Chemiker Berthelot etwa die sechsfache Arbeit einer gleich großen Menge Schirßpnlver. Doch steigert sich die Wirkung im festen geschlossenen Raum bis auf das Zwölffache. Gegenüber dem Schwarzpulver hat Dynamit den Vortheil, dafs es, frei auf einen festen Gegenstand, ein Felsstück oder einen Stahlblock aufgelegt, ohne bedeckt zu fein, nach der Entzündung doch nach unten durchschlägt und den Block zertrümmert. Das rührt wohl von der ungeheuren Schnelligkeit der Gasentwicklung her, vor welcher selbst die Luft nicht rasch genng zurückweichen kann und somit eine feste Verdammung bildet. Nach Versuchen in der österreichischen Armee brauchte eine Dynamitwurst von einer bestimmten Länge und Dicke zur Verbremmngs'Fort-pflanzung von einem Ende zum anderen 1-1000. Secunde, während eine Schwarzpulverwurst von gleichen Abmessungen 12'/« Secunden benöthigte. Von der Anwendung des Dynamits zur Erschließung von Erz- und Kohlenlagern haben wir bereits gesprochen. Ebenso von der Wegbahnung durchs Gebirge. Der Gotthard-Arlberg-Tunnel und viele andere verdanken ihm eine um Jahre beschleunigte Herstellung. Bekannt sind auch die Sprengungen der gefährlichen Riffe vor der Nhede von Newyork, welche die Schifffahrt hinderten. Das gefährliche Diamond-Niff wurde nach und nach im Laufe eines Jahres abgesprengt. Von gut verankertem Prahm aus wurde der Felsen mittelst Dampfkraft durch rammartige Gesteinsbohrer angebohrt, dann füllten Taucher die Bohrlöcher mit Dynamit, uud nach Entfernung der Mannschaft uud des Fahrzeuges wurden die Patronen elektrisch gezündet. Man kann sich das Schauspiel der zischend aufsteigenden Wassersäule, die Erschütterung des Bodens bei Los-lösung solch großartiger Felstrümmer vorstelle!,. Andere sehr nützliche Verwendungen findet das Dynamit zur Entfernung von Pilotm ans Flussbetten, bei der Ausrodung von Wäldern zur Entfernung der Laibacher Zeitung Nr. 164._________________________________________1404____________ ^. Juli 1894- Person des Ministerpräsidenten, Seiner Durchlaucht Fürsten Windisch-Grätz, der nicht bloß äußerst liebenswürdig und wohlwollend, sondern gerecht und streng katholisch gesinnt ist. So lange er an der Spitze steht, haben wir nichts zu fürchten. Zu fürchten hätten wir nur dann, wenn er zurücktreten würde, und er würde zurücktreten, wenn die conservative Partei sich von der Coalition trennen würde; dies wäre aber der Fall. wenn die katholisch - conservative« Abgeordneten durch ihren Austritt den Club der Conservativen sprengen würden.» Zeitungslchan. Das «FremdeMatt» bespricht heute die Culturarbeit, welche Oesterreich-Ungarn in den occnpierten Ländern geleistet. Es schreibt: Wir sehen von der Centralregierung mit sicherer Hand die Organe gewählt für die Durchführung des umfassenden Reform« Programmes, nach welchem die culturelle und materielle Wiedergeburt des Occupationsgebietes vollendet werden soll. Reich fließt bereits so mancher Quell, welcher Jahrhunderte lang versiegt schien und doch dem Wohlstande der Lande neue Nahrung zn bieten so ganz geeignet war. Schon beginnt man die Schätze zu heben, die in bosnischer Erde und im bosnischen Volköstamme so lange ungenützt nnd unverwertet schlummerten.. . . Milder und vorurtheilsloser, offenbarer und greifbarer ist kaum jemals «civilisiert» wordm, als von unseren Culturpiounieren jenseits der alten Grenze. Die Klärung der bosnischen Finanzen, die wiederlehrende Blüte des Laudes, die culturelle und intellektuelle Wieder-erhebuug des bosnischen Voltes, sie können niemand verborgen bleiben, welcher seinen Fuß in das Land setzt nnd es uugetrübten Blickes betrachtet. . * 5 Die patriotische Kranzspende der Abiturienten des ersten Staatsgymnasiums in Graz, welche seit mehreren Tagen das Radctzky-Denkmal in Wien schmückt, gibt der «Reichswehr» Anlass zu folgender Betrachtung: Es ist der unerschütterliche Glaube an die einigende Kraft der Monarchie, welche furchtbare Krisen über« wnnden nnd so ihre welthistorische Mission bethätigt hat, es ist herzcnsechte Liebe zum Vaterlande, die sich da äußert. Nnd freudigst bewegt begrüßen wir diese sinnige Kundgebung edelster Empfindungen, die Beispiel gebend beweist, dass wahre Vaterlandsliebe die Herzen der Jugend wie der Völker erfüllt uud siegend nationale Wucherungen durchbricht. Und als Soldaten begrüßen wir besonders innig die Huldigung, welche Studierende dem Geiste jenes Feldherrn dargebracht haben, der in den gewaltigen Stürmen, die zu Anfang und in der Mitte unseres Iahrhundertes die Monarchie erschütterten, fest und zielbewnsst die Arnne zum Siege führte, die in ihren Reihen die Sühne aller Völker Oesterreichs und Ungarns zu hohen Aufgaben vereint. Politische Uebersicht. l! aibach, 19. Juli Seine Majestät der Kllifer hat, wie ver-lantbart wird, den Beschlüssen mehrerer Landtage betreffend Fln ssregnlieru ngen die Sanction ertheilt, und zwar bezüglich der Regulierung des Vyrovka- Flujses m Vohmen, d?r Nötschbach-Vrrbauuug in Kärnten und der Versicherung des Eisack-Ufers in der tirolischen Gemeinde Felturns. Wie die «Neue freie Presse» meldet, haben die Valnt age setze die kaiserliche Sanction erhalten. Der Tag der Publication der Gesetze ist aber noch nicht bestimmt, weil in dieser Hinsicht erst eine Verständigung mit der ungarischen Regierung getroffen werden muss. Man nimmt an, dass die Gesetze im Laufe der nächsten Woche kundgemacht werden dürften Der Abfchluss des Uebereinkommens mit der österreichisch-ungarischen Bank dürfte in den letzten Taaen dieses Monates erfolgen, so dass die Einziehung der Einsernoten sofort mit Anfang Angust beginnen kann Im Monate Juni haben die im Staatsbetriebe stehenden Eisenbahnlinien eine Mehreinnahme von circa 400.000 fl. ergeben; für das erste Semester 1894 ergibt sich daher bei den österreichischen Staatsbahnen eine Mehreinnahme von rund vier Millionen Gulden. Der kroatische Landtag hat den Entwurf betreffend die Erhöhung der Beamtengehalte einstimmig angenommen, ebenso das Gesetz über die Reorgani ation der Kreuzer landwirtschaftlichen Anstalt. Mile Star» cevic interpellierte über den Straßenbau PleZce-Eabar Der Budget-Ausschuss nahm das außerordentliche Budget mit geringen Veränderungen an. - Im Unter^ richtsausschusse wurde die Specialdebatte über die Novelle zum Universitäts Gesetze zu Eude geführt und die Vorlage mtt einigen Aenderungen angenommen Der deutsche Reichskanzler Graf Caprivi steht stch, wie aus Berlin gemeldet wird, zur Abwicklung der laufenden politischen Geschäfte gezwungen vorläufig noch m Berlin zn bleiben. Er gedenkt erst Ende August seine Cur in Karlsbad anzutreten Wie die Agence Havas aus Lyon meldet belaufen stch die von den italienischen Unterthanen geforderten Ersatzansprüche für die denselben während der letzten Unruhen zugefügten Schäden auf zwei Millionen. ' ^ In der f r a n zösische n Kammer wurde gestern die Debatte über das Anarchistengesetz fortgesetzt Devu^ tierter Goblet erklärte den Gesetzentwulf Der Iustizmimster erklärte den Gesetzentwurf für die Sicherheit des Laudes nothwendig. Er sei möglichst streuge und rasch anwendbar, ohne der Willkür SvN^ räum zu lassen. Man müsse im Lande einmal mit dieser vernichten Secte ausräumen, (Beifall im Ceutrum) Es wurde dann die Generaldebatte geschlossen und das Eingehen in die Specialdebatte mit 289 aeqen 162 Stimmen angenommen. — Nächste Sitzung heute — Die Vertreter von füufzehn Pariser Arro n -dissements versammelten sich am 7. d. M. auf Einladung der Socialisten des dreizehnten Arron-dissements und beschlossen, ihre Wählergruppen baldigst einzuberufen und eine lebhafte Agitation gegen die Neactionsversuche der Kammer zu eröffnen. Zunächst wurde ein Protest gegen die uugerechten Gesetze und eiue Tagesordnnng beschlossen, worin an die öffentliche Meinung appelliert wird, weil diese Kammer die Republik verrathe. Im englischen Unterhause erklärte der erste Lord des Schatzes, Harcourt, die Regierung ziehe die Bill über die Entstaatlichung der Kirche von Wales nnd die Schankbill zurück, halte dagegen an der iM Pächterbill und an der schottischen Localverwaltung^ fest und stelle die Berathung über den Achtstu^ tag der Bergarbeiter der Entscheidung des Hauses heim. Diese Vorlage sei zwar keine Regierungsbi^ rühre aber eine sociale Frage von höchster WiM über welche das Haus seine Ansicht kundgeben M Harcourt erwähnt ferner mehrerer anderer VoM welche voraussichtlich unbeanstandet und fchnell erN werden könnten, und sprach die Hoffnung aus,°", w Session vor Ende des Monates Angust werdek schlosseu werden können. — Balfour en'tgegnete, ^ das Programm eher für den Beginn als fill ^ Schluss der Session passe und den SessionsM nicht vor November gestatte. Aus Sofia wird gemeldet: Die in auswäm Blättern enthaltene Nachricht, dass sämmtliches garischen Officiere, welche an der Verschw^ gegen den Fürsten Alexander betheiligt waren. "^ Bulgarien zurückgekehrt seien, ist unrichtig. M ' Capltän ist mit Erlaubnis Stambulovs nach BuG"' zurückgekehrt. , Den «Times» wird aus Mequinez i n Matt, berichtet: Mehrere hohe Würdenträger, darunte^ frühere Großvezier uud Kriegsminister, wurde« ^, haftet infolge der Entdeckung eines Complots, ui" ° Sultan abznsetzen oder zu ermorden. Aus Washington wird gemeldet: In tM Berathung der Tarif-Bill eingesetzten genF Conntt herrscht Uneinigkeit. ^, Eine Depesche der «Times» aus Shang^ meldet vom 17. d., dass der japanische Gesandte ' die Beschwerde des englischen Geueralconsuls in ^ wegen Misshandlung des letztereu durch japass Soldaten spontan die Untersuchung des Falles M ohne jedoch eine Entschuldigung oder das Äed^ über den Zwischenfall auszudrücken. . Tagesnemgleiten. — (Inhaber - Jubiläum.) Am It) A mnber d. I. werden es vierzig Jahre, dass dem l", Eorftsartillerie-Regiment Nr. 8 in Prag die hohe H zutheil wurde, den Namen Seiner Majestät des K«", führen zu dürfen. Dieser Tag — ulcht nur « ckgiment, sondern auch für die gesammte Artilleries als em Ehrentag anzusehen — wird vom Ossicles des Regiments in entsprechender Weise gefeiert. ^ ^glment erst gegen 20. September von den sU ubungen einrückt, wurde die Feier auf den 4. ^ verschoben. . — (Im Wahnsinn.) Der pensionierte H^ ?es Fmanzministeriums Vayer stürzte sich am Is ^ 'n Wien in selbstmörderischer Absicht von dem 3^ ^lner Wohnung und blieb sofort todt. Das Motiv That »st Geistesstörung. p s,„...^(Nus Berlin.) Am 17. d. M. wurde be^ schafl.gungslose Schlosser Krause wegen eines Sitll'«^ /mentales aus ein Dienstmädchen in WilhelmsdoN ^ hastet Krause erscheint auch mehrerer anderer iih"^ Attentate und Morde verdächtig. ..„. ^ (Cholera.) Seit 13. Juli kamen in ^ . te'n.e Cholera-Crkrankungm vor. Die drci im ^ ^p'tale befindlichen Personen sind genesen. ^ nach dem Absägen der Baumstämme zurückgebliebenen Stöcke und endlich zur Sprengung großer Eisen- oder Stahlblöcke, welche auf anderm Wege nicht zu zertrümmern sind. Man erspart dabei 30 bis 50 pEt. Unkosten gegenüber anderen mechanischen Verfahren. Eine interessante Idee ist die Unterstützung der Bodencultur durch die Anwendung der Sprengmittel, wie es der österreichische Ministcrialrath Wilhelm von Hamm geplant hat. Der durch die Eruährung der Pflanzen erschöpfte Boden wird zwar durch Umpflügen verjüngt, aber die frischesten, unuusgesogenen Theile der Erdrinde kommen selbst bei der Dampfcultur nicht zum Vorschein und zur Geltung, da sie in größerer Tiefe liegen, wo die nährenden Salze seit Jahrtausenden zusammengcspült wurden. Die Wurzeln der Pflanzen dringen dort hinunter, wenn das gelockerte Erdreich ihren zarten Fasern nur geringen Widerstand bietet. Dort finden sie in den trockenen Tagen auch mehr Feuchtigkeit. Diese Lockerung bis zwei, drei Meter Tiefe soll jeder Landmann durch Sprengmittel bewerkstelligeu können. Und znm Schlüsse noch ein anderes Zukunfts« gebiet der Explosivstoffe, nämlich die Explosionsmotoren. Die Sprengpatronen sind ja vorzü fliche Kraftreservoire, ein geringes Gewicht birgt bedeutende Arbeitsqnan-titäten. Man denkt sie besonders für die Luftschiffahrt zu verwerten, für welche bis jetzt noch keine leichtwiegende Kraftmaschine gebaut werden konnte. Der zn erfindende Explosiv-Motor soll gefahrlos sein, aber der Weg der Erfindung ist leider gefahrvoll. Jedenfalls liegt in diesen Kräften der Zerstörung eine aufbauende Zukunft; schon mit der Elfindung des Schiehpulvers haben sie sich in der Geschichte der Menschheit epochemachend erwiesen. Elternlos. Roman von F. Klinck. (35. Fortsetzung.) «Auch ich werde sie nie für eine solche verantwortlich machen,» antwortete die Commerzienräthin «aber ich halte es für meine heilige Pflicht, da, wo lch die Spur eines Fehlers entdecke, der ihre Eltern ms Unglück stürzte, den Vater in der Fremde einsam die Mutter als Selbstmörderin enden ließ, diesen Erbfehler auszutilgen, um sie vor einem gleichen Ausaana zu schützen.» " Georg v. Rackweillers Lippen umspielte ein leises Lächeln, wider seinen Willen. «Ihre Absicht ist eine sehr lobenswerte, gnädige Frau,» sagte er; «sie würde nur bei emem eifernden Seelsorger auch erklärlich sein hier aber — verzeihen Sie — ist sie mir unverstäud-ucy. ^ie befindeu sich, wie mir scheint, Hanna qeqen-uver m einem verhängnisvollen Irrthum. Ein eimiaer Mlck m dieses liebliche Gesicht genügt, um die Ueber^ zcugung zu gewinnen, dass kein unreiner Gedanke in der Seele dieses Mädchens Keim finden kaun, dass sie wie ""^ ^ "".hl menschlich irren, aber niemals ein Unrecht, das ste als ein solches erkannt, begehen könnte u"^ware ste selbst das Kind des niedrigsten Verbrecher' Wieder hatte geisterhafte Blässe ihr Gesicht be-omt; auch in ihren Allgen lag der wirre Ausdruck me^zuvor, und sie fand auch kein Wort zu einer Ent- ^li^"s..^ ^ Ueberlegenheit, die ihm die Situation verlieh fuhr er fort: .Ich bin fest überzeugt, anädia ?u^.'^ ^"" selbem Eifer eine erkannte Mch zu erfüllen suchen, aber ebensowohl fürchte lch, dass Vonttthell Sie irregeleitet hat. Ihr Benehmen ^ dichte gegenüber, das zu beobachte» ich vorhl"^ egeulM hatte, lässt darauf schließen. Und ft H es denn gesagt sein - ich wünschte eine Unt<3 mü Ihnen, um über Hanna mit Ihnen zu « bö ?. ""^ """ "^ ""k" ""hlen Freu"° Es wäre unmöglich, die Gefühle zu besch/'^ vou welchen Frau Auny in diesem Augenbl'^ ^ W-mt wurde. Der Schleier war zerrissen, der 'h ^ Anblick in ein Herz verhüllt hatte, das ihr uH Wer war, theurer als es ihr, der Gattin und O"" hatte sem dürfen. .^ Wie oft hatte sie in stillen Stunden nach "D ^ort verlegt, das ihr Aufschluss über sein tiefin""., Empfinden hätte geben könuen. Das Wort n"^. iproHen. um sie namenlos elend zu machen und !" kennen zu lassen, dass sie ihm ein Nichts war. ,^ ,., Freundschaft! Was follte ihr seine FreuB? anstatt -- ftiner Liebe, nach der ihre Seele lechi^l . ^" 'hren Augen glühte es düster, und s", ss oen Blick. um ihm nicht zu verrathen, was '" vorgieng. " ^ «Ich will Sie anhören,, sagte sie leise. ^F ^ ,.,^W 5ilPPen waren Mulich ^färbt, kalt'/ A über chr Gesicht. Sie fühlte sich jetzt wirk^>' Ohnmacht nahe und behauptete mir mit Vi"« 6"jsung Aber sie wollte Klarheit gewinnen. ""^F tonnte ste nur erlange», wenu sie Georg v. N^'"' veranlasste, vor ihr sein Herz auszuschütten. ^ Und er begann zu sprechen, und 3""^ olg e mit Empfindungen, die jeder VeM tzl'6 Ipotten, seinen Worten, die eimia und auM" Hanna betrafen. , Laibacher Mnna Nr. 164. 1405 _______________20. Juli 1894 — (Don Enrique de Bourbon), Herzog von Sevilla, ist während der Ueberfahrt von den Philippinen nach Barcelona auf hoher See gestorben. Der Verstorbene, ein Sohn des Insanten von Spanien Enrique de Bourbon, Herzogs von Sevilla, und dessen morgana« tischer Gemahlin Helena, geborenen de Castelloi y Shelly Fernandez de Cordoba, stand im 46. Jahre und war seit 1682 Grand von Spanien mit dem Titel Herzog von Sevilla. Er war seit 1870 mit Iosesine Parade vermählt und hinterlässt außer seiner Witwe zwei Töchter im Alter von 15 und 9 Jahren. -— (Ein Recept gegen den Niss toller Hunde) veröffentlicht der 82 Jahre alte Förster Gastel wie folgt: Ich will mein vielbewahrtes Mittel gegen den Niss toller Hunde nicht mit in das Grab nehmen, sondern es veröffentlichen; es ist der letzte Dienst, den ich der Welt thun kann. Man nehme warmen Weinessig und laues Wasser, wasche damit die Wunde rein aus und trockne sie. Dann gieße man einige Tropfen Chlorwasser-säure auf die Wunde, weil Mineralsäuren das Gift des Speichels zerstören. -^ (Der flüchtige Börsencomptoir' Inhab'er) Adolf Bettelheim wurde am 18. d. M. von "er Börfenkammer als infolvent erklärt. Eine Insolvenz-"lliirung seitens des Arrangement-Bureaus ist nicht "folgt, weil Aettelheim bei derfelben keine Gefchäfte aufgegeben hatte. — (Anarchistisches.) Der Schweizer Bundes-^lh hat den in Neuenburg verhafteten Tischler Antoine ^eano von Priaco in Italien, welcher sich seit feiner Ausweisung aus Frankreich in der westlichen Schweiz aufgehalten, mit dortigen Anarchistengruppen regen Verehr gehabt und in einigen eine leitende Stellung eingenommen hatte, aus der Schweiz ausgewiesen. Reano w>ro aber von den Waadtländer Behörden wegen Dieb» ftahls verfolgt; feine Ausweifung wird daher erst nach Erledigung dieser Angelegenheit, eventuell nach verbüßter Strafe, vollzogen werden. -—(Die deutfchenMilitäreifenbahnen.) Das Armee-Verordnungsblatt publiciert die seit 1. October 1893 giltige und am 2. Juli l. I. vom Kaiser genehmigte Dienstordnung für den Betrieb, die Verwaltung und den Neubau der Militäreisenbahnen. 7s.<.«.I7m^.^^^^scierendeGefichter.)Eine Thea er-Nov,<ät, aber eine solche aus dem Publicum, macht gegenwärtig in Paris Sensation. Bei offener Bühne ,.>, ? . ^"^ dort wie bei uns der Zuschauerraum verdunkelt. Das geht aber den Damen wider den Strich, bn..?«"lorten. um etwas zu entgegnen; eiu Gefühl namen-wfen Eleuds erdrückte sie fch,er. Entsetzliche — entfetzliche, nicht mehr antastbare ^'W! Georg v. Rackweiller liebte Hanna - die ""hasste Hanna! (Fortsetzung folgt.) — (Aus München.) Die Königin und die Königin-Regentin der Niederlande sind am 18. d. M. nachmittags mittelst Sonderzuges nach der Sommerresidenz Baaren abgereist. — (Dynamit - Attentat.) Vorgestern explo-dierte vor der Wohnung des Bürgermeisters in Lüttich eine Dynamitpatrone, welche beträchtlichen Schaden anrichtete. Local- und Prouinzial-Nachrichten. Die Thätigkeit der landwirtschaftlichen Wanderlehrer. Die Institution des landwirtschaftlichen Wander-Unterrichtes hat, von dem auf äußere Ursachen zurückzuführenden Rückgänge im Jahre 1892 abgesehen, seit dem Jahre 1838, von welcher Zeit an ziffermaßige Daten über die Thätigkeit der einzelnen Wanderlehrer vorliegen, beständig an Ausbreitung gewonnen. Für das Jahr 1893 ist nicht nur eine bedeutende Zunahme der Zahl jener Personen, welche Wander-vorträge abgehalten haben, zu constatieren, sondern es ist auch in den meisten Ländern die absolute Ziffer der Wandervorträge beträchtlich gestiegen, und zwar in einem größeren Verhältnisse, als die Zahl der Vortragenden. Auch die Zahl der Theilnehmer an den Vorträgen weist eine, wenn auch verhältnismäßig nicht sehr große Steigerung auf; übrigens ist die Nesuchsziffer allein kein verlässliches Kriterium für die Erfolge der landwirtschaftlichen Wanderlehrer. Die Berichte fast aller Wanderlehrer stimmen darin überein, dass das Interesse der Bevölkerung an diesen Vortragen beständig zunimmt uno dass die von ihnen gegebenen Rathschläge in immer weiteren Kreisen Beachtung finden. Ein sehr erfreulicher Erfolg der Thätigkeit der Wanderlehrer besteht darin, dafs vielfach auf ihre Anregung genossenfchaftliche Unternehmungen, insbesondere auch Darlehenscassen, ins Leben getreten sind und dass das Versicherungswesen immer größere Verbreitung unter der Landwirtschaft treibenden Nevölkernng findet. Die nachstehende Tabelle gestattet einen Ueberblick über einige Momente der Entwicklung des landwirtschaftlichen Unterrichtes seit 1888. Davon ^abr- Vor----------------------I"^ Zahl der Theil- ^«^ 4^»«»^ ständige andere dcrVor- nchmer au den gang tragende ^^. Per- träge Vorträgen lehrer fönen 1888 180 19 161 2789 100.000 1889 195 20 175 3100 ? 1890 195 22 173 3432 310.000 1892 238 25 213 3543 344.000 1891 213 24 189 383? 300.000 1893 253 28 225 4805 34N.000 ! In Kr a in wurden im Jahre 1893 im ganzen 56 Wandervortra'ge abgehalten, und zwar vom Wander-Lehrer Gustav Pirc 49 in slovenischer und zwei in deutscher Sprache und vom Oberlehrer Franz Spintre in Gottschee sünf in deutscher Sprache. Die approximative Anzahl der bei diesen sämmtlichen Vorträgen anwefenden Zuhörer betrug 7000 Personen. — (Zum Schweine - Einfuhrverbote), von welchem wir unlängst Notiz nahmen, geht uns die Mittheilung zu, dass nach gepflogenen diesbezüglichen Erhebungen die k. k. Landesregierung die von der k. l. Be-zirlshauptmannfchast Gurkfeld getroffene Verfügung des Schweine-Cintriebsoerbotes aus ganz Kroatien aufgehoben und vorderhand nur auf den Bezirk Samobor eingeschränkt hat, während die Einfuhr von Schweinen aus unverfeuchten Ortschaften des genannten Bezirkes per Eisenbahn in den Bezirk Gurlfeld unter den gesetz-lichen Bestimmungen frei bleibt. —y — (Der Verein für christliche Kunst.) Nachdem die Landesregierung die Statuten dieses Vereines genehmigt hat, findet die Generalversammlung am 26. d. M. um 11 Uhr vormittags im großen Saale des fürstbischöslichen Palais statt, bei welcher die Wahl des Ausschusses vorgenommen wird. Bei der Wichtigkeit des Vereines ist eine zahlreiche Theilnahme zu erhoffen. — (Beaufsichtigt die Kleinen.) Am 7. d. M. nachmittags kam beim Kaischler Alexander Zagar vulgo Zgorni Bunder in Sidrasch, politischer Bezirk Gurkfeld, ein Feuer zum Ausbruche, welches das Gebäude, bestehend aus der Wohnung, Stall, Dreschboden und Streuschupfe, fammt den barin befindlichen L?bensmittel-und Futtervorräthen fowie Wirtschaft«« und Feldgeräthen, dann Einrichtung«- und Kleidungsstücken total einäscherte und dadurch dem Eigenthümer ein Schaden von ungefähr 800 fl. verurfachte. Versichert war dieser leider nicht. Das Feuer entstand auf folgende Weife: Am ob-bezeichneten Nachmittage befand sich das Eheweib des Abbrändlers, Maria Zagar, mit dem 3'/« Jahre alten Michael Heleznilar, dem Sohne ihrer Schwester, welche diesen der Erstgenanten in Pflege übergeben hat, allein zu Hause. Der Knabe entfernte sich von seiner Tante und begab sich in die dem Hause angeschlossene Scheuer und machte in derselben mit Zündhölzchen ein Feuer an. Als Maria Zagar das Feuer wahrnahm, hatte dasselbe bereits solche Dimensionen angenommen, dass sie nicht mehr imstande war, es zu unterdrücken. Durch den Brand war sie außerdem derart in Schrecken versetzt, dass sie außerstande war, etwas zu bergen, und nur noch das Vieh retten konnte. Bei dem Umstände, als das Haus, wo das Feuer zum AuSbruche gelangt ist, von der Ortschaft Sidrasch circa acht Minuten entfernt steht, konnten auch die Bewohner diefer Ortfchaft nicht fo schnell zur Hilfe herbeieilen, zumal die meisten auf dem Felde sich befanden, sowie auch mangels an Wasser eine Löschung des Feuers nicht möglich war und daher das ganze Gebäude, welches nur aus Holz erbaut war, von den Flammen verzehrt wurde. -^r. — (Schwere körperliche Beschädigung.) Der 25jährige Taglöhner Franz Debcvc aus Padez, Ge-richtsbczirk Oberlaibach, hat am 15. d. M. nachts den Kaischlers-Sohn Franz Tavz>lj bei der Doppelharfe des Besitzers Andreas Debevc in Padez ohne eine Ver-anlassuug meuchlings überfallen, ihn mifshandelt und dabei am Kopfe eine sieben Centimeter lange und ein Centimeter breite, bis an die Gehirnschale reichende lebensgefährliche Verletzung beigebracht. Franz Debevc wurde verhaftet und dem Bezirksgerichte Oberlaibach eingeliefert. 1. — (Concert in Veldes.) Das Programm des Concertes, veranstaltet von Herrn Franz Pogacnik-Naval, Opernfänger der Frankfurter Oper, zugunsten des Fondes der Rothweinklamm, das morgen im Saale «Louisenbad» in Veldes stattfindet, lautet: 1. Anton Nedvöd: u) «1^r(iä äurmi», d) «tttrimnrjovu jx^um», c) «I^'udim». II. Richard Wagner: «Am stillen Herd zur Winterszeit» aus der Oper «Die Meistersinger von Nürnberg». III. Anton Nedvöd: n) «Al^ta ä5»I^», d) «ksjLssn. ni». IV. ^) R. Fischhof: «Vogelsang»; l>) Pergolese: «^inn»; o) G. Goltermann: «Nach und nach». V. n) Franz Naval: «I^nko nu,j tu xövoin?»; I») Rittershaus: «Ich will meine Seele tauchen»; c) Schilling: «Im Dome meiner Seele». VI. Schubert: u) «Der Neugierige», d) «Am Meere», «) «Ungeduld». VII. Anton Nedvöd: a,) «Noioöoinn äoklow», d) «kre« »irotHV) o) «1^1«c1 v noäolöno oko». VIII. Richard Wagner: «Lohengrins Herkunft». — Preise der Plätze: Cercle n 2 st.; Sitzplätze k 1 fl. 50 kr. und K 1 st.; Stehplatz 60 kr. — Anfang halb 8 Uhr abends. — (G e m e i n d e v o r st a n d s < W a h l e n.) Bei der stattgehabten Neuwahl des Gemeindevorstandes der Orts-gemeiude Göttenitz im politischen Bezirke Gottschee wurden Johann Krifch in Göttenitz zum Gemeindevorsteher; Karl Nofan und Leonhard Weber, beide in Göttenitz, zu Ge-meiuderäthen gewählt. — Bei der stattgehabten Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Rieg wurden Johann Krisch in Rieg zum Gemeindevorsteher; Mathias Verderber und Peter Schmalz, beide in Rieg, zu Gemeinderäthen gewählt. — Bei der stattgehabten Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Semic im politischen Bezirke Tschernembl wurden der Realitätenbesitzer Johann (ZusterM aus Semic zum Gemeindevorsteher, Johann Ivanetic aus Vrtaca, Stefan Iatsa aus Tcrbise und Marko Kofalt aus Ofojnik zu Gemeinderäthen gewählt. — (Vom Bügermeisteramte Eilli) wird uns geschrieben: Die in den verschiedenen Blättern erschienene Notiz über das Auftreten einer bösartigen Scharlach- und Diphtheritis-Epidemie im Bezirke Cilli hat infolge ihrer allgemeinen Fassung dem Fremdenverkehre der Stadt Cilli für diefes Jahr bereits einen ganz unberechenbaren Schaden zugefügt. Die Stadt Cilli und der Bezirk Umgebung Cilli sind laut amtlich eingeholter Informationen vollkommen frei von Infectionskranlheiten, nur sind vor kurzem in einem 56 Kilometer von Cilli an der Bezirksgrenze gelegenen Weiler in der Gemeinde Skommern am Bacherngebirge 14 Personen an Scharlach erkrankt, wovon sieben Kinder starben. Das ist jedenfalls die Ursache der für uns fo verhängnisvollen Zeitmigs-Notiz, und wir glauben nunmehr nicht vergeblich an das conciliante Entgegenkommen der geehrten Redaction zu appellieren, wenn wir die Bitte stellen, den Schaden, welcher der Stadt Eilli zugefügt wurde, durch Darstellung des vorgeschilderten Sachverhaltes in Ihrem geschätzten Blatte gutmachen zu helfen. — (Vom Großglockner.) Man schreibt aus Heiligenblut vom 16. d.M.: In der verwichenen Woche hab?» auf dem Hoffmannsweg 6 Herren und 6 Führer in vier Partien und auf dem Leiterweg 4 Herren mit 4 Führern in drei Partien die Spitze des Glöckners erstiegen. Vom Glockner ins Glocknerhaus sind in fünf Partien 7 Herren mit 6 Führern abgestiegen. Die Besteigung der Hich?n Riffel von Kaprun aus haben in drei Partien 3 H:rren und eine Dame mit 3 Führern in Vollzug gesetzt. Im ganzen sind in der Zeit vom 8. bis 14. d. M. 195 Fremde ins Glöckner-haus gekommen, und zwar 68 durchs Möllthal über Heiligenblut, 112 von Ferleiten ülx'r die Pfandlscharte, 7 vom Glocknerabstieg durchs Leiterlhal, 4 vun Kals über das Vergerthöcl und 4 über Kaprun. Am ZamStag wüthete ein heftiger Sturm im Glocknergebiete, der von Vaibacher Zeitung Nr. 164 1406 -------------------------------------------------------------------------------------------------—.------------------------^^ 20, Illli 1894. ^ Regen begleitet war, welcher den ganzen Tag über an« hielt. Nuf der Pfandlscharte warf der Stur«, die Touristen um, trug deren Hüte davon und war von solcher Vehemenz, dass zwei Herren mit ganz zerschundenen Händen ins Glocknerhaus kamen. — (Evangelische Kirche.) Der Gottesdienst in der hiesigen evangelischen Kirche an den beiden nächstfolgenden Sonntagen entfällt wegen auswärtiger amtlicher Handlungen des Pfarrers. — (Zum Brande in der Pulverfabrik in Stein.) Wie wir gestern berichteten, gelang es, vorgestern nachts das Feuer zu dämpfen, indem die Fabrik unter Wasser gesetzt wurde. Außer dem bereits gemeldeten, kam kein weiterer Unfall vor. Ein ausführlicher Bericht folgt. — (Untersltttz;: ngs < Verein für entlassene Sträflinge in Görz.) Dem Veifftlele anderer Slädte folgend, hat sich in Görz ein G-ündungs-Comilc' gebildet, welchcs für den Bereich der gefürsteten Grafschaft Göiz und Gradiska einen Unterstiltzungsoerein silr entlassene Sträflinge errichten will. * (Brand.) Am 14. d. M. brannte das Gehöfte des Franz Blähe in Mirnavas, politischer Bezirk Gurl-seld, ab, wodurch der Genannte einen Schaden von 4000 fl. erlitten hat. Asftcuriert ist Blaziö auf eine Summe von 1000 st. Diesen Brand haben angeblich mit Zündhölzchen spielende Kinder verursacht. Der Vorfall wurde dem l. k. Bezirksgerichte in Nassenfuß angezeigt. —r. — (Obstbau in den occupierten Län» dern.) Einer statistischen Zusammenstellung über die Thätigkeit der landesärarischen Obstbaustationen und der Gemeinde-Baumschulen entnimmt die «Bosn. Post.» die folgenden interessanten Daten: In sämmtlichen 187 Gemeinde-Baumschulen gibt es zur Zeit nahezu 200.000 veredelte Obstbäumchen, welche gratis unter die Bevöl» lerung vertheilt werden. Eine ungleich intensivere Thü» tigteit entfalten in dieser Richtung naturgemäß die landes» ärarischen Obst- und Weinbaustationen, von denen z. B. die in Dervent allein im Vorjahre über 60.000 ver° edelte Obstbäume unter das Voll brachte, worunter cirm 15.000 Apfel- und ebensoviel Maulbeerbäume, überdies 42.000 Weinstöcke. Die Mostarer Station vermehrte den Stand der Obstbäume der bäuerlichen Bevölkerung im Jahre 1693 um 37.000 und vertheilte überdies 125.000 Weinstöcke. Die jüngste der Stationen, die von Lastva, entfaltete eine ebensolche nützliche Thätiglet. * (Unglücks fall.) Am 11. d. M. fiel die 57jährige Anna Kumrovla aus Sela in der Gemeinde Bründl zu St. Primus von einem Kirfchbaume derart zu Bodkn, dass sie sofort starb. r. Neueste Nachrichten. Wicn, 19. Juli. (Oliq.-Tel.) Erzherzog Karl Ludwig ist heute nach Ischl abgereist. Wien, 19. Juli. (Orig.-Tel.) — Cholerabulletin. — In Krakau ist am 18. d. M. cine mue Erkrankung, im Vrzirke Krakau am 18. d. M. fünf Erkrankungen und zwri Todesfälle vorgekommen. Zwei Personen sind genesen. Im Bezirke Nisko kam ein Todesfall, im Bezirke Vorszczow zwei Erkrankungen, im Bezirke Za-leszczyki dreizehn Erkrankungen und sechs Todesfälle vor; mun Personen sind genesen. Im Bezirke Kotzman kam am 14. d. M. ciue choleraverdächtige Erkrankung vor. Lcmberg, 19. Juli. (Orig-Tel.) In Anwesenheit zahlreicher Celebritäten und czechischer Schriftsteller wurde heute der polnische Journalisten- und Schrift-stcllertag feierlich eröffnet. Es wurden zahlreiche Reden gehalten, in welchen auf die bedeutenden Errungenschaften hingewiesen wurde, die Galizien, Dank dem Wohlwollen des Kaisers, errungen hat. Besonders wurde des Ailsstellungswertes gedacht, welches die Frucht des polnischen nnd ruthenischen Zusammenwirkens sei. Kolozs (Siebenbürgen), 19. Juli. (Orig.-Tel). Der hier eingetroffcne Minister des Innern Hieronymi wnrde von den Wählern glänzend empfangen. Er hielt eine beifällig aufgenommene Rede, in welcher er, die Nationalitätenfrage berührend, erklärte, er begrüße gern das Zusammenwirken aller gemäßigten Elemente. Dazn sei jedoch die rumänische Nationalpartei in Hermann-stadt so lange nicht zählbar, als sie das gegenwärtige Programm aufrecht halte. Die berechtigten Fordernngen der Numänen können erfüllt werden. Ei solle nach der Ansicht des Ministers dasfelbe Wahlgesetz in Ungarn und in Siebenbürgen gelten. Berlin, 19. Juli. (Orig,-Tel.) Bei einer aus Pcteribmg eingetroffenen Fraueniftersun wurde Cholera festgestellt. Rom, 19. Juli. (Orig..Tel.) Der Senat sehte die Debatte über die finanziellen Maßnahmen der Regierung fort. Crispi bringt die Nachricht vom Siege der italienifchen Truppen in Afrika zur Kenntnis. (Lebhafte, freudige B wegung.) Crispi verliest eine aus Cassalla vom 17. d. M., 10 Uhr morgens, datierte Depesche des Generals Varalieri, welche die Einnahme Camilla's durch die italienischen Truppen meldet. (Sehr lebhafter, allgemeiner Beifall.) Rom, 19. Juli. (Orig.-Tel.) Seine Heiligkeit der Papst befindet stch wohl; alle gegenteiligen Meldungen sind falsch- Vorgestern gieng der Papst im Audienzsaale der Villa Leo's IV., mtt Verwandten des Adelsgardisten Marchefe Crispolti sprechend, eine Stunde auf und ab. ' Bern, 19. Juli. (Orig.-Tel.) Die vom Bundesrath zur Prüfung des neuen Simplon-Tunnelprojectes eingesetzten Experten haben ihre Arbeit beendiat Der Befund lantet günstig. " "" ^ A""^ '9. Juli. (Orig.-Tel.) Die Geschwornen ver-urtlMen den Attentater Lega zu 20 Jahren 17 Taaen Einschließung. " Rum, 19. Juli. (Orig.-Tel.) Eine Devescke vom ". d. M. des Generals Varalieri mel5e?V E^ nähme Cassalas durch die italienischen Truppen. Die Verluste der Italiener sind gering, die Derwische lirßm zahlreiche Todte nnd Verwundete zurück Monaco, 19. Juli. (Orig.-Tel.) Um 4 Mr 30 Minuten morgens war hier ein schwaches Erd-beben zu verspuren, das keinerlei Unfall im Gefolae hatte. ' u .s I" Ministerrathe the.lte der Munster des Aeußern, Hanotanx mit dass der König von Belgien Valder entsenden werde, um inbetreff des Mscken ssn^.5 Pans, 15 Juli. (Orig,Tel,) Der Senat ae-Steuer^ Gesetzentwurf betreffend die directen Paris 19. Juli. (Orig.-Tel.) Präsident Casimir Perler hielt heute nachmittags seinen Eimua in« die Obstruction aufzugeben ^ualisten s^men Verweisung Caseno's an die Assisen Die A^n w ^ uuverzüM dem Presidenten ^s H^luH^ Auckland, 19. Juli. (Orig-Tel.) Der hier aus Samoa eingelangte Dampfer «Mariposa- brinat d e Nachricht dass am 29. Juni zwischen den dottiaen Regiernngstrnppen und den Aufständischen in N? Mtzel stattgefunden habe, bei'welch^ d "Nen 22 Mann verloren. "yieren Cowcs, 19^ Juli. (Orig.-Tel.) Ein mit der 5^ storung eines Wrackes befchäftigtes Boot ist in de Luft geflogen. Sieben Mann wurden getödtel Chicago, 19. Juli. (Orig.-Tel.) Infolge Besseruna der Lage wurden alle Bundestrnppen ans der C w ^Z^" ""^^' ^'" ''" ^^"e Illinois 6000 Mann m Chicago ausgenommen, entlassen. Ausweis über den Stand der Thierseuchen in Krain für die Zeit vom 10. bis 17. Juli 1694. Ausgebrochen b" «auschbrand beim Müde im Bezirke Littai im Ort. Sittich dor Gemeinde St. Veit, "n ^rte Aiterarisches. 2t^ ^'" r^ ^ b M. 20 Pf. Wiche? ivie esel werd n n cht viel geschrieben; das Wcrl hat einen ankeraewälmn? 'panschen nnd ethischen Wert nnd dnrchans nicht ^m^iH" ^n ^!?' ^ ^u"' U"t seine Vegriindnn ^ ine En I Mildignng ui stch elder. Es enthält eine Reibe vm, ^,' aangen und Ansflügen, die der Verfasser seit wa M lf K"'' e'd!r'^?"'^ ""d etwas weiter hin o ne ander ?icht 'als N^. «., . ^""""""' gemacht hat. Die unnnttell'ar v M,, che Nernhrnna mit Mtnr und Voltsthnm hat AuaeN. '^der heroorger>lfen, welche uon der Veseeliannq des Sw^' « ^uuu vielleicht anch einen Hauch auf den Lestt i // nd Sti n " b'" Wechsel der geschilderten gl.stände Er 'al,nn^ ^^N^^s^ne Bestandige biefe Bm!er'V N^^2^^^r3n^^^^ nb r 5" "chen-und anch finden. Mähr nd wir tts m^, bi/t t da nennte V?'l d" . ssarbendrnck/s berich!e"^ V Eiutbciluna?. ^ c^ ^ ^^ ,"'" "^naschend übersichtliche nc VuchN/un?^^ Besprochene lann durch die hiesige ,Dgen werden ^ ^^' "' Klelnmay r K Fed. Vamberg be. Angclommcne Fremde. Äm ic, c> ,, c«H°ltl Stadt Wlcn. ^rohchelmer,Uin!r"«K a ec. yostnlk, Danziger, Attlas, Engl, Kflte., Wien. - ^ Memcmf, Priester, Noin. - Schneider, t. l. Statthalters ttpu'nt Frau, Gradisca. - Pipan, l. t. Marine-K< Pahor Kfm,, Pola. - Hauser, l. u. l. Reg.°Arzt. Krala«. zkopchly. Vauunternehmer, Villach. - Krausz, Privatier; ^ ttsm. Halm, Weinhändlcr, Agram. — Schreiner, Forstbe«^ Scisenberg - Michalesku, ksm., s,Familie- Fegemann, P< priest. - Veltt, Kfm., Vudiveis. —Balte, ttfin,, Solinge", prasst jtfm., Crefeld. - Kovalory, t. l. Assistent, S'"^ Delmestre, Private, Volosca. - Rosenthal, Kfm., s Z3 München. - Vamer. Private, Vndapest. - Dr. Gelletich, ^i V>ee°Vurgermeister. s, Fran, Fiume, k Hotel Elefant. , .. .^llu 19. Juli. Srnua, Directorsen. . Verstorbene. , ^., Den 18. Juli. Anna Iohan, Arbeiters-Tochtel,^ ^chlchstatgasse 11, Brechdurchfall. - Ida Huß, Mherin^' "oleslagasse 8, Luugcntnberculofe. " " "' ' Wolkswirtschastliches. Laibllll,, 18. Juli. Auf dem heutigen Markte si«^ °^"' ^ ^ll"' "'it Getreide, 7 Wagen mit Heu unb^ 1» Wageu und 2 Schiffe mit Holz. .___________Durchschnitts-Preife. ^^< '"ilt.- Mgz,- Mtt5?! st, !lr, fl,,lr, ftT^^ W«zenpr.Meterctr. "?^ ^ Butter pr. Kilo . . ^> He^en . 7^7 ^ Schweincheifch . -'^^ K,,n.'. ' 5" 5 50 Schöpsenfleisch . -^» . MiwKilo?^ DU"^.^__^.^tr..1^ »nalz Kilo _'8^2'1^' ^Klaft?r 6^!^ Schwemeschmalz. _««--------------weiches - 4s^' ^?'M. ' ^58-----Wein,roth.,1(X)Lit. ^3' -aerauchert. ^34------------weih«, . --^> Lottoziehung vom 18. Juli. Vrünn: 60 1 17 7 74. > ^ _^^____»^ " ^^--^< 19 2 "'3^' Z^8^?^"NO7KMaf^N7^n^^ 9«Ai. ?^'^ ^'" W. fchwach bewältt M l^«Ab. 7N-5 13 8 W. fchwach Regen ^ Vlik? '"^^"dcn ganzen Tag anhaltend, ferner Donner, e' ^,! M't^m N°oZn^ ^" T""p"°l'" 143«, -^ Nerantl^rtticheTRch^tlnr: Julius Oh«^1^3°"^' ^ «itter von Wisfchrad. ^^< Zur Ausgabe ist gelangt: Band I, II, m un(j IV von Levstikovi zbrani spis'- Uredil Franöisek Leveo. Levsliks gesammelte Schriften werden f< Bande umfassen. -ert ö «^"'"^Pt'onspreis für alle 5 Bände broscft^ ^n ^"i,nr- 10'50' in Leinen gebunden fl. lJJJr «n Halbfranz fl. 14.50, in Kalbleder, Liebln*« eniband, fl. 15.50. , # handlUbSCripliOnen nimmt entgeßen die lg- v. Eleinmayr L Pea. BamW# iaa. LstlTostcls.. ^ V^v^m ^^__________ ^^~<Š& Laibacher Zeitung Nr. 164 1407 20. Juli '1894. Course an der Wiener Börse vom 19. Juli 1894. Na« w« oMM« ComMatte SlaatL'AnItlM. Geld Ware 5"/., Einheitliche Rente in Vloten verz, Mai ^Itouember . . . 98 45 S3 es, l» Noten uerz. Februar August 9«.zo ^,;o ,. LUber verz. Jänner Juli 9«-40^ 9U«0 , >' " ,, April-Oclober 98'40 9«(>u 1854er 4«/., Staat^lose . 25.» sl, 149 - 150 - i86Uer 5"/., „ aanze 500 fl, ! 14750 14»'- l«L0er 5>lV„ „ Fiinstel 1N0 st, >15»'— 15« 5« l8L4er Staatslose . . ino fl. 197 25 197 75 °l°. ,, . . 50 fl, 197 25 197-75 5"/,) Dom. Psdbr. il 12U fl, . . ILI'35 1N235 ??" ^^^ ^"ldrenle. steuerfrei 122 li5 122 45 >> .„ lüesl, ^u!enre»!e, steuerfrei —-— —-— ^ ,,, dlu, Reule in »Noneinuähr,, fteueifrei für2lwztru»e»Nl)m, 97-8N 98-— ^ /» bto. bto, per UKinw . , 97 80 98 — lkisrnliahn > 2tant<.schnlduer> schlcil>u»ncn. Elisabelhda!,!! in G,, steuerfrei (dw, E,,), für i„(, s>, ^ 4^ 124- 125-l'la»z-Ioiejch Acchu in Silber (blv. Tl,),, 1W st, Num, 5'/^/« 124 50 12530 4V/,,«ud°Ip!i V, i, T, (div. St,) »r looo fl. «om, , , . .---------------- »/n dto, i, ltronenni.steucrf. (div. «t.>, für 2»0j,r, Noin, . . 9«'5U 97 45 ° ,n -8orarlber„er Bahn in Till»,, „ st. Nom. -'--------'- » /„bto, in ttronenw. s!enerf.,4U0 », 2000 Nr. s, 200 Kr, Nom, . 9715 9«'15 ^u LtaalüschuldlicrschrcilmN' NtN nbgtstcnlp.l5isc,ll,..Acti«n. ^lisnlielhbahn 20« st, (IM, 5'///„ von 200 fl,ü,W.pr, Stück . 25«'-257 -l"o Linz-Audwe!« 200 st. ü, W, ^/^"/»........ 237 — 239 — ««i'^b,-Tir.2UU fl.ü, W.5"/„ 227L5 228 U5 "°l'zlcar>-Ludw,-Ä,20U st.CM. 21« — 2I««0 Gelb Ware Vom Itaate zur tialiluug «bcr>lummc>lcEiscl!l».'Prior.» Obligationen. Llisabethbahn «00 n, »000 W, für 200 M, 4"a..... 11990 121 — Elijabethbahn, 400 », 2000 M. 200 M, '!"/.,...... l2« — 12U-80 Franz Joseph V., Ein, 1884,4",„ 98 iu 99 — ^alizijche «arl -Ludwig Bahn, Em, 188l. 300 fl, E, 4"/„ . 9«'«0 9700 Vurarlbera.erAahn,E»i, 1884, . 4"/„ ldill, Tt,) T,, f, 100 st, «, 97-8« 9840 Ui»,, Wuldrente 4"/„ per Casse —-— —'— dto dto. per Ultimo . . . . 12145 121'«5 dlo, üirnle in ilronenwähr., 4"/„, steuerfrei fnr2M!«runenNom. 9« 25 9U45 l",., dlo. dtu, per Ultimo . . 9l> 25 9« 45 dlo. 2t, E,'.'I!, «old 10»fl,, 4>/,"/„ 127 50 128'— dto, dto, Silber l»0 st,, 4>/,^/„ 102 — 10250 dto, Staal« Oblia, (Ung, Ostb.) u, I, t«7«, 5"/„..... 124 10 125 — d!o,4> />„Schantreaal Ml, Obi, 100I0 t00-7<> dtu, Prmn, Anl, il 100 sl, o.W, 150 40 150 »0 dtu, d!o, !i 50 st, !), W. 14!!'— t5N — Theif, Neg, Lose 4V„ lW st, . i42-4!< 143-40 Grundentl. »Obligationen (für 10« st. CM,), 5"/„ galizische...... —-— — — 5"/„ niederüslerreichifche . , , 10975 l 10-75 4"/„ lroalische und slauunische . !»<: 50 !<7-50 4"/„ »naarifche (100 st, i!.W,) . 9520 Ul> — Andere üssentl. tlnlehen. Tonau Ne>i, Luie .',".,..... 127 25 127-5,l> dto, An,eil,e !«78 . . 1N7-35 10« 35 Anlelien der Lwdt Wrz. . , —-- —-— Anlrlie» d. 2tüdtnrmei»de Wien 1U«4< 10740 Änlelwn d, Stadt^eineinde Wien (Silber oder Gold» ... 13175 132 75 Prümicn Aul. d. Ltadlssm. Wien 17225 172 75 Vörsebau Anlehen, verlosli, 5"/» 10050 101 — 4"/„ irraincr Landes Anlehen . —'— 97U0 Gelb Ware. Pfandbriest (für 100 st.). Bodcr, allg, öst. in 50 I, vl,4"/„G. 124 — 124 75 dto. ,, „ in 50 ,. 4'///« —'— —'-^ dto. ,, ., in 50 ,, 4"/» 9870 9N50 d!o, Prä»!, Lchldv, 3"/„, I,Em, 1I<> 25 It<> 75, dto. bto, :<"/.„ II. (im. 1I«-5'> 1l« 25 'N, iislerr,Landes Hl,p.-Anst.4"/« 99Ü0 10040 Oest,-»ng, Aanl lierl, 4>/2"/„ . —— — ^ dto, dto, ,, 4"/a . . 100-— 100-80 dto, dto. 50jähr. ,, 4"/n . . lau— 100-80 Lparcasse. I. üst,, 30I. 5'/,«/., vl. 1U1 50 —'— Prioritntü. Gbligationen lfiir 100 st.), Ferdinands ^iordbalin El», 188« 9870 100 50 Oesterr, Nordwestbal,» . . . 109 20 110-20 Staatsbahn....... 22»'— —'— Eüdull!)!! il 3^'/,...... 153 10 l54->0 dlo. k 5"/„..... 12«-25l —-— Unq.galiz, Aalin..... 105 40^>0l! 40 4"/„ Untrrlrainer Aayuen , , 98-50! 9!»-— Diverse Lose (per Etnii), sludllprst Äasilica (Dombau) . 980 10-20 llredillofe lU0 st...... 19L25 197 — lllari, Lose 40 st, CM, , . . 58— 5875 4"/„Lo»au Dmnpffch, lONst.CM, 140 — 14« — Ofenei Lose 40 fl...... «0— «l — Pnlsfl, Lose 4» st. CM. . . . 59'— «0 — Nut!,eu ilreuz, Oest.Ges. l,., 10 fl. 18'— 1870 »iu!I,eu ttreuz. lluq. Ges. v., 5 fl. 12— 1280 Nudolpl, Lose l'— 71'— Sl, Genois L^'se 40 st. CM. . 7050 7150 Waibslei» Lufe 20 st. CM, . . —-——-— WindischssrälH Lose 20 st, CM. . —'— — — Vew Tch.d, i!V„ Präin, 2ch»Ibv, d, Aobenereditanstalt, I,Em, . 1875 1925 dlu, dto, II. Cm. 1889. . , 28— 3l — Lailmcher Lose...... 24 50 2525 Geld Ware Kank'Actien (per Stück). Anglo Oest,Äanl 200 st, «0"/„V. 15?- -158 — Banluerein. Wiener, 10» st, . 13780 13840 Vodcr,-Anst,,Oest„200st,E.40"/„ 457 — 4«»- Crdt,-Ans>. f. Hand. n, G, 1«0 st, - -— — — dto, dto, per Ultimo Septbr, 35450 355 — Creditbanl, Allg, ung,, 200 st, , 442-25 442 75 De»iosilenwul, Mlss., 200 st. . 233-50 23450 Coeoinple Gl's,, Ndrüst,, 500 st, 730— 733 — Giro n, Cassenl,,, Wiener, 200fl, 274 - «?!> — H>,potheld,,Oest,, 200 st, 25"/,, C, 87-50 88 — Länderuani, Oest,, 200 st, . . 247-',0 21825 Oeslerr. nnssar. Äanl, «00 fl. . 99« 1000 Unwnwinl 200 st...... 2L2-25 263 — Verlehröbanf, All«,, 140 st. . 173-50 175 — gctien von ^ranüpürt' Klnlernehmungen (per Etüct), Albrechl Aahn 200 st, Silber . — — —-— Anssiss Teftl, Cisenb, 300 st. . . i«38 i«4>.» Aölim, Nordl'ahu 150 st, . . 2L6'—270-- dtu. Westuah» 200 st. ... 400— 402 — Auschtielirader Cif. 500 st, CM. 1255, 12«5, dtu. dtu, (lit, 13) 200 st, . 4/L 50 479'5) Donau - Dampfschiffahrl^ - Oes,, Oesterr,. 500 st, CM, . . . 435 — 437 — Dran L,Aatt, Db, Z,)20Nfl,T. —'— —'— Dur. Aodenbacherlt, Ä200st,2, «475 «575 Ferdinand« Nordl>, l»00 fl,CM, 3050 30ll<» Lench, Czernoiu, Iassu Cifenb,- Gefelljchafl 200 st. 2. . . , 28075 28l'25 LlM,d, Oest., Trieft, 500 st, CM, 49l>-— 50^-— Oesterr, Nordwestb, 200 fl. S. . 22825 229-25 dlo, dto. (lit. I!) 200 st, S, 2«5'— 2«5'50 Prag-Duxer Eisenb, !50fl, S, - 84 50 8<> — Siebcnbürsser Eisenbahn, Crste — —> — — Ltaatseisenbahn 200 st. V. . . 34375 344-5!» Südbahn 200 st. S..... 107 75>108- — Südnordd. Verb. Ä. 200 sl. CM. 204 50 205-50 Tramwal, Gef.,Wr.,170fl.ö.W. 303 - !30«-— bto. Em. 1887,200 si. . . . ——I — — Oe!b Ha>e TramwayGes., Neue Mr., Pri> ritäts Aetien 100 st. . . . 9875 97'25 Una. nali^. C-ifenb. 200 st. Silber 204 - 205'2tt Uiia.Westb.ok'aab Graz)200st.S. 20250 20350 Wiener Local bahnen slet. Oes. 7450 76 — Industrie'Actien (per Stück). Bannes., Allss. öst., 100 st. , . 111—113 — Cgüdier Eifen- und Stahl Ind. in Wien 100 st..... 75'— 79 — Eisenbahnw. Leihg,, Erste, 8<>I. 127 — 12775 ,,Clben!nh!", Papiers, n. V. O. 5« 50 57-75 Liesinsser Brauerei 100 st. . . 112 - 11280 Montan Gesellsch.. Oest..alpine 81'50 «2 — Prasser Eisen Ind.-Ges. 200 st. «49 — «51 — Salno Tarj. Steintohlen «0 st. 743'— 74« — „Schliinlmnlil", Papiers.. 200 ft. 20325 2N4-— „LIehrerm.", Papiers, n. B. O. 15«— 159 — Trisailer »i)hlenu>, Ges. 70 fl. l«4 — <««'— Wasfeuf. G.,Oest,i»Wie,!, K'0st. 253 — 254 — W 133«' Danksagung. Vor einem Jahre versicherte sich mein Mann Herr Victor Thomas, k. u. k. Rittmeister in R., hei der Lebensversioho-rungg-Gesellsohaft «The Qreshani» in London mit einem namhaften Betrage zu meinem Gunsten. Nach dem Tode desselben hat der Ver-jreter der Anstalt in Laibach, Herr Guido r?8? , °' niir aUscglcich das versicherte Capita ausbezahlt. Dank . preche öffentlich meinen besten «Ore.hLL, "nJ emPfchle die Anstalt RflH ; Jederma™ wärmstens. Hadna l)ei Lichtenwald, 16. Juli 1894. (309m Mathilde Thomas, L___L__ *• u- k. Rittmeisters Witwe. Haus MOsammfGarten u ra.n°isoanergas8e, ist sogleich zu ver-^fen. Anfrage dasell)st. (3097) 3—1 V Schau Oich um! Jl ¦ Alle diejenigen, de- ¦ ren schönen Teint und I zarte Haut Du so sehr ¦ bewunderst, waschen I sich mit nichts anderem I Doering's Seife I mit der Eule. I I Und Du. was thust Du? |l I Sei klug. thue des- ¦ I gleiohenSDieunüber- I I ¦ | treffliche Doering s fl ¦ Seife mit der Eule !¦ I d ^^Žhj^-- — ----' ' ' ~"^^F A^% H (2603)T^ St. 12.466." Razglas. . C. kr. za m. del. okrajno sodišèc v _OUbljani naznanja, dase je vsledtožbe ™»- Janeza Cerka iz Borovnice (po va- utiu Francetu Maziju, cerkovniku v «orovnici) proli Jarneju Sušteršic-u, ^roma njegovim neznanim pravnim ^asiednikom (po kuratorju Janezu Fer- nu), zaradi pripoznanja priposesto-janja lastninskih pravic s pr. de praes. ^ maja 1894, št. 12.466, slednjim Postavil gosp. Janez Feršin iz Jezera «Krbnikom na èin in da se je za su-Inarno razpravo doloèil dan na , 3l.avgusta 1894, "opoldne ob 9. uri, pri tem sodisèi. . U kr. za m. del. okrajno sodišèe y Mubljani dne T.junija 1894. Sommer-jßnzüge, Lüster-Sueeos, Wusch-Costüme für jedes Llferß wasserdichte Loden- Wettermäntel [Xaveloeks] für die Reise das Fraktiseheste, (2868)4-4 Loden-Anzüge empfehlen Griear & fflefaeß Laibach, L/efantengasse. (2891) 3—2 St. 3375. Oldie izvršilne zemljišèine dražbe. C. kr. okrajno sodišèe v Litiji daje na znanje: Na prošnjo Franceta üoriska iz Kazbur dovoljuje se izvršilna dražba Alojziji Pintar, Jožefu Baiantu in Petru Vavtarju lastnih, sodno na 738 gold., 460 gold, in 320 gold, ce-njenih zemljišè vlož. štev. 63, 140 in 141 kat. obè. Ježenberg. Za to se doloèujeta dva dražbena dneva, prvi na 14. avgusta in drugi na 14. septerabra 18 9 4, vsakikrat ob 11. uri dopoldne, pri tern sodišèi s pristavkom, da se bodo ta zemljišèa pri prvem roku le za ali èrez cenitveno vrednost, pri drugem pa tudi pod to vrednostjo oddala. Dražbeni pogoji, vsled katerih je sosebno vsak ponudnik dolžan pred ponudbo 1O0/,, varšèine v roke draž-benega komisarja položiti, cenitveni zapiwnik in zemljeknjižni izpisek leže" v regislraluri na upogled. C. kr. okrajno sodišèe v Litiji dne 28. maja 1894. (2651) 3—3 ~.....¦"¦"""...... St. 7491. Oklic. Neznano kje bivajoèim Andreju Popku, Janezu Turšièu, Marjeti Turšiè in Mihi Turšièu iz Bezuljaka imeno-val se je gospod Martin Pavlovèiè iz Girknice skrbnikom na èin ter se mu je dostavil I us. zemljeknjižni odlok z dne 2(). oktobra 1892, St. 8525. C. kr. okrajno sodišèe r Logatci dne 7. septembra 1893. (3016) 3—2 St. 4397. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki daje na znanje, da se je na prošnjo «Prve dolenjske posojilnice v Metliki* (zastopane po g. Antonu Proseniku in g. Leopoldu (jJanglu tam) proti Mar-tinu Gorniku iz Gabrovca v izterjanje terjatve 135 gld. s pr. z odlokom z dne 12. junija 1894, št. 4397, dovolila izvršilna dražba na 3886 gld. cenje-nega nepremakljivega posestva vlož. št. 20, 21, 22, 23 in 24 zemljiške knjige kat. obè. Gabrovc. Za to izvršitev odrejena sta dva röka, na 2 3. avgusta in na 22. septembra 1894, vsakikrat ob 11. uri dopoldne, pri tem sodišèi s pristavkom, da se bode to posestvo pri prvem röku le za ali nad cenilno vrednostjo, pri drugem pa tudi pod to oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek \x zemljiške knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri tem sodišèi upogledati. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 12. junija 1894. (3003)"3^3"" St. 4937. Oklic. G. Matevžu Markovièu iz Mokro-noga, Rupertu in Neži Kuselj iz Vel. Cirnika st. 13, že davno umrli in neznanim pravnitn namestnikoin ime-noval se je Jožef Weibl iz Mokronoga skrbnikom na ein, ter so se njeinu dražbeni odloki z dne 7. junija 1894, st. 4028, ki zadevajo zemljišèe vložna St. 2'di kat, obè. Girnik, vroöili. C. kr. okrajno sodišèe v Mokro-nogu dne 9. julija 1894. werden wegen Auflassung des Artikels billigst ausverkauft bei Alois Persche Laibach. (3100) 2—1 Grutskauf Gegen Barzahlung zu kaufen gesucht zwei landtäfllohe Güter, eines im Preise von 120.000 fl. und eines im Preise bis 400.000 fl. Günstige Lage, hübsches Schloss erwünscht. (3099) 3—1 Gefällige Offerten nur von Besitzern erbittet Richard Patz, Wien, Wieden, Margarethenstrasse 12. Eine oomplete (3101) 2-1 Landwirtschaft bei Trifail mit 160 Jooh ist für 7000 fl. zu verkaufen. Nähere Auskünfte ertheilt aus Gefälligkeit Emil Jahnz in Agram. (3008) 3—3 Nr. 4803. Cmatorsbestellung. Für dcu unbekannt wo befindlichen Tabularglänbiger Heinrich Anmskolle su^ wie fnr die verstorbenen Maria nnd Rosalia Vrnnskolle, alle von Sftoreben Nr. 6, wird Herr Josef Stariha von Tscher-nembl als Curator 26 aelum bestellt nnd ihm die hiergerichtlichen Feilbie-tnngsbescheidevom 30. Mai 1894,Z.3825, zllgestellt. K. k. Bezirksgericht Tschernembl ani 6. Juli 1894^________^^ (2922) 3—2 St. 14.213~ Razglas. C. kr. za m. del. okrajno sodišèe v Ljubljani naznanja, da se je izvršilna prodaja zemljižèa Jakoba Feršina iz Stožic vlož. št. 129 kat. obè. Stožice preložila na 11. avgusta in na 12. septembra 1894 od 9. do 12. ure dopoldne pri tem so-dišèi s prejšnjim pristavkom. C. kr. za m. del. okrajno sodisèe v Ljubljani dne 22. junija 1894.