Nr. 193. ' Samstag, 24. August 1907. 126. Jahrgang. Mtmcher Zeitung Vrännmeiatlonsprtiö: Mit Pon °cri c ndu ng: ganzjc>l,iig 30 li, halbjährig 15 X. Im Kontor: ganzMriss 22 X, halbjährig ti X. Für die Zustellung ins Haus ganzjährig 2 X. — Insertionsgebühr: ssür lleine Inserate bis ,u 4 feilen 5" l». grösier? per Zeile 12 », ^ bei öfteren Wiederholungen per Zelle « b. Tic «Laibachcr Zeltung» erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Die Administration befindet sich Nongrekplatz Nr. 2, die Redaktion Dalmatingasse »lr. 10. Sprechstunden der Nedaltion von « bi« w Uhr vor» mittagö. Unsranlierte Briefe werden nicht angenommen, Manuskripte nicht zurückgestellt. AmMcher Geil. Den 22. August 190? wurde in der t. l. Hof- uud Staats-druckerei dasXXV., 1>XIII. mid I.XVII, Stück der rumänischen, das I^,XIV. und I.XV. Stück der ruthenischm. das I.XX. uud I.XXII. Stück der italienischen, das I^XXIll. Stück der böhmischen, das I.XXIV. Stück der italienischen, das 1.XXV. Stück der böhmischen, das I.XXVI, Stück der böhmischen und italic» Nischen, das 1.XXV1I. Stück der italienische», das I.XXV1II. Stück der böhmischen, das I^XXlX. und I.XXX. Stück der pol» Nischen und slovenischen sowie das I^XXXI. Stück der italie° nischen, polnischen, rutheuischeu uud slowenischen Ausgabe des Rcichsgcsetzblattes ausgegeben uud versendet. Nichtamtlicher Heit. Die MonarchenliegegnunaM. 'Aus Paris wird gelneidet, das; mau dort, gestützt anf die über die Nioilarchenbegegmingell in Swinemünde, auf Wilhellilshöhe lind ill Ischl erbalteneil Berichte die BcdeutlUlg dieser Ereigil'sse ill günstiger Weise beurteilt. Was inc'besoildere die Zusanlmenkunft alif Wilhelmshöhe betrifft, so hegt mau die Überzeugullg, daß die Aufklärungen, die >tönig Edliard dein Kaiser Wilhelm über Wege uild Ziele der englischeil Politik erteilte, auf den deutscheil Herrsclier eineil befriedigendeil und bern liigeilden Eindruck geniacht haben nnissen. Von dor fraiizösischell Diplomatie sind die erfolgreichen 'Ak tionen dc-' britischoll Sonveräiis zur .^erbeiführullg von Verständigiliigeil Ellglailds lnit anderen Staa-tou llic anders als im Sinne des BestrebeilS geden tot Niordcil, durch solll>e Einigungen das (^leich-gelvicht Europaszu festigen liild den, Völkerfrieden eine lilöglichft breite und dauerhafte Grundlage zll verschaffen. Tie Nirklingen der Aussprache, die mif Wilheln,ohöhe gepflogen wurde, werden wohl zl>r Zerstreuung der Vorurteile, mit denen mau bisher i,l Deutschland die Tendenzen des Königs Eduard betrachtete, beitragen. Die Meinung, daß bei den Monarchenbegegnnngen vielleicht Beschlüsse gesaßt worden seien, aus welcheu im ^Gefüge der europäische Gesamtpolitik starke Verschiebungen hervorgehen köilnteil, wird als eine jedes-, ^tützpunt'tes eulbehreude Aililahnle bezeichilet. Die Herstelluilg harmonischer Beziehungen zwischen den Mächlen und die 5iräftigung ihres gegenseitigen Vertraueus, die inan sich als frucht dieser Zusalilmeilkünfte ver sprechen darf, ist, wie mail betont, sicherlich ein Erfolg voll genügendem Werte. Der Besuch des Ministers Tittoni beim Freiherr« v. Ährenthal. >?eute sind iu der Wiener Presse ueue >lund gebuugen zli verzeichneil, die den italienischen Mini ster des äußern, Herrn Tittoni, mit größter Herzlichkeit begrüßen nnd seine Verdienste um die freundschaftliche Gestaltling der Beziehungeil zlvi-schen Italien nild <7sterreich-Ullgarn beleuchten. Da5 „^renidenblatt" bezeichilet Herrii Tittoni als einen Realpolitiker mit klarem Blick. Reife staatsmännische Erlvägnng hat ihn ail die Seite der österreichisch ungarischen Politik gefühlt uild seiile Überzeugung von der segensreichen Bedeutliug deS Drei builder gefestigt. Die Beniühungen der Regie ruilgen der beideu verbündeten Neiche zur Herstel luilg eines vertrauensvollen Verhältnisses hatten früher mit lriirtschaftlich-feindseligeil >l'nndgebiin geil nnd mißtranischer Opposition zu kämpfeil. :'l'a mentlich ill Italieil >vir eiile oppositionelle Agitation mit (5ifor belniiht, die Balkanpolitik Österreich-Iw-garus zum Zielpuukte arglvöhuischer ,Eritik zll machen. Daß hier eiu Waildel sich zu vollzieheu begiuilt, daß iunerhalb der italienischen Pnblizisük die uneigennützige Politik Österreich-Ungarns einer gerechten Würdigung weit, öfter begegnet als es früher der ^all war, ist zum größteil Teile auf das Wirkeu Tittouis zurückzuführen. Ter italienische Minister, dem man hiefür in Österreich-Uugam Dank wisse, hat au dem /vreiherrn von 'Ährenthal eiue von gleichem Streben beseelte staatSmännische Persönlichkeit gefuudeu, durch deren initiatives (5illgegeilkoi!imell dieseo Werk der .^tlärung eine, wesentliche tlerikaleu, die Pflege allerbester Beziehuugen zu Italien aufrichtig wünscht. Mau darf hoffeu, daß das ichige Vertrauen zwischen Österreich'Iwgaru nud Italien inl-mer lnehr erstarken lr>ird. DaS Maß dieser ^renud-schaft, die zugleich eine der wichtigsten (>)arantieu deo europäischen ^riedeil^ ist, uu'rd sich in ihrem wirtschaftlichen l>iedeihen ausdrücken' diese freund schaft lvird abcr auch ein Z<'icliell deS steigeuden SolidaritätSgefschles der Völker überhalipt seiu. Ill deil herzlicheil Zllsauuuellkünften von Desio uild vom Semmering, in den Empfängen von Nacconigi nnd Ischl komiilt eille llelie Zeit zll Wort. Das fühlt man bei uns, uud darum heißt man den. hervorra^ geudeu Staatsmann, der unser ^and besticht, mit anfrichtigem, herzlichem (^ruß loillkonlnlen. Die „Zeit" schreibt: Die Entrevue in Tesio niarkierte eine ilene Etappe ill dl»<» ^ii-e für sein Gemälde „Windstoß" ausgezahlt worden waren. Im Katalog war das Bild mit l()(X) Lire verzeichnet geweseu, aber Andreis hatte es für 5W ^ire gelassen, weil er nötig (''>eld brauchte. Und wie nötig! Seine Wohnung wurde lombardiert mit graueu Mahubriefeu: Schueider, Väckn-, Schuster uud andere hefteten sich wie eine verhuugerte Meute au seiue fersen- die ?^iiete lr>ar m-lchsten^ zli zahlen, und trotz der Mlte, welche die Fensterscheiben uüt Eisblumen bedeckte, lvollte der llilfreiuldliche Ländler keine ^iohle ohne Bezahlung mehr verabfolge!,. Doch jetzt schritt er ruhig uud befriedigt, die ,väude in dell Taschen, dahiu- ja, "' ralichte sogar eiue gute Zigarre, wie ihm die Zigarrell überhaupt nie fehlten, selbst wenn daS "rot kuapp lvar. Als er an delil Tchanfenster von Samuel Vertill vorüberkaiu, dachte er wirklich nicht daran, vor der Alislage stehcu zli bleibeil, die für ihu stets so reich au Versuchungen war. Und dennoch ""lßte ihm, der anscheinend seinen Gedanken uach-lNug, etlvas aufgefallen sein. Er verlangsamte seinen schritt uud kehrte zum Schaufenster zurück, aus ^m eiu unsichtbarer Maguet ihu anzog, seme duettantische Vorliebe für Antiquitäten. Auf dem roten Samt lag da nämlich eine wirklich echte Uhr aus dein achtzehnten Iahr^ Mindert! (^roß nnd flach wie ein Medaillon zeigte Uc auf der Rückseite, in Email aufgeführt, sechs Eugelcheil, die eine >trone von Rosen hochhielten. Der erstauuliche Wert der Uhr lag in der Email arbeit, die sowohl in Zeichnung, Farben und Aus sühruug vollkommen war, eille jener ganz feinen Arbeiten der Ziselierkunst, bei welcher der >tünsller Jahre seines Lebens zugebracht habeu mochte. Der Maler betrachtete sie gauz begeistert. „Alle Netter! Ist die schön! Eine derartige Arbeit, hat man heutzutage uicht für :MX) Lire! Ja, man kam, die Menschen snchen, die imstande wäreil, eine Kleinigkeit dieser Art herzustellen!" Und er verharrte regungslos in stnmmer Be-trachtllng. — Wäre wenigstens ein freund herbei gekommen, eiu Bekauuter, gegeil den er ill, einer ivlut, voil Worten seiucr Vegeisteruilg hätte Luft macheu können — das wäre vielleicht noch eine gllte Ableitnng geweseu. — Der (bedanke ail die Miete, die.^ohleu uud das übrige waren in diesen, Augenblick seinem Geist meilenweit entrückt. „Meine Neugierde will ich wenigstens befrio digeu lllld hören, lvas der Schiallkopf dafür ver-laugt." Er betrat deil Laden des Antiquitätenhändlers, eines alten Mannes mit gelblicher Gesichts' färbe, der sich auf die Antiquitäten vorzüglich ver siaild, aber noch besser auf die Menschen, weswegen sein Geschäft sehr blühte. „Die Uhr? Ah, auch Sie findeil sie scholl? Ich will mich gewiß nicht rühmen, allein wir Kanfle»ie babeu gute Wittenlug! Sie, die Künstler sind die Jäger, wir hingegen die Hunde. Der Jäger null das Wild zu ^chuß bekommen, aber Sache des HuildeS ist es, das Wild ausfindig zu machen lind aufzujagen. Warten Sie, ich nehme sie Ihnen ails der Auslage!" Der Maler machte eiuc Einwenduug. „Auschau'n kostet nichts. Sehen Sie, wie schön diese Nokokoarbeit ist! Dies scheint mir das Wappen Frankreichs zll sein, wenn sie nicht gar Marie Antoiuette gehört hat, für die sie hergestellt sein muß . . ." Andreis Prüfte die Uhr mit erhenchelter Gleichgültigkeit, obgleich der Wunsch, sie zll besitzeil, ihn völlig beherrschte. „Gewiß, die Arbeit ist nicht schlecht, aber nichts AnßergeNiölmlicheo! Wa5 verlangen Sie dafür? Sie müssen die Uhr zli herabgesetztem Preise gekauft habeil, denn das Werk ist zerbrockM, was bei einer Uhr immerhin das Wichtigste ist!" „57, wer eine Uhr kaufen will, kann schon eine zn fünf Lire bei dem ersten Uhrmacher an der Straßenecke haben! Diese hier repräsentiert ihren Wert gerade so wie sie ist! ES würde nichts am Preise ändern, wenn der Mechanismus intakt wäre. Was ich dafür verlange? Würden Sie jemand finden, der Ihnen für ,'ilXX) Lire eine ähnliche Mi-niatnrarbeit herstellt? Nun, ich würde mich mit lllXl Lire zufrieden geben. Das ist ein Preis, den ill) Ihnen als Mustier mackx', eiuem anderen gebe ich sie uicht uuter Mt>0." Er selbst hat dafür l sten Kulturvolkes von Europa lmd des ruhmvollen Reiches, das Jahrhunderte hindurch den Schutzwall des christliche» Abendlandes gegen das Austürmen asiatischer Eroberer bildete, sind r>or allem beru'eu, gemeinsam als Hiiier des Friedens, der ^rdnnng uud lvahrer Zivilisation aufzutreten bei den großen, die (beschicke der Völker regelnden Entscheidnngen. die Enropa in unsere,, Tagen zu treffen hat. De5 halb begrüßt Österreich init Frelide nnd Tt^lz das Erscheinen des hervorrageiweii italienischen Staats-mannes bei dem Leiter unserer auswärtigen Angelegenheiten nnd wünscht, das', auf dem Temmering volle Verständigung erzielt werde. Politische Uebersicht. Laib ach, 23. August. Zum Mschlnß der Verhandlungen über die türkisch - rumänische Konsularkon-vention wird ans Koustantiuopel lx'richlel, daß dieser glückliche Verlauf zweifellos in erster ^inie der sehr freundlichen (Gestaltung der Beziehungen zwischen den beiden Staaten, die sich in letzter Zeit vollzog, ,zn verdanken sei. Noch vor zirka einnnd-einhalb Jahren mussteil die ruinänischen Delegier-len. die eines ähnliche,^ Vertragsabschlnsses wegen naä) Konstantinopel gekonnnen waren, nnverrich teter Dinge abreisen. Anch diesmal ivaren die Dif ferenzen groß, da mau sich auf türkifcher ^eite lange weigerte, dieKapitnlationsrechte für die Zn kunft einznräninen. Runiänieii wird uun in der Türkei diese anch weiterhin genieren nnd seine Kon suln werden geuau so behandelt werden, wie die der Großmächte. Die Fragen der Erbfolge, der Insol venzen, der .^anssnchungen nnd der Ausweisungen sind den beiderseitigen Interessen entsprechend ge regelt worden. Als (Gegenleistung für verschiedene Zugesläuduisse hat Rumänien eingeräumt, das; seiue Nntertain'n in der Türkei die Korporationssleuer zahlen, welcher von fremden Staatsbürgern sonst inir die (kriechen, die derben, die ^viontenegriner nnd die Perser unterliegen. Die Zahl der in der Türkei lebenden rumänischen Staatsbürger ist übrigens sehr gering. Die türkischen Delegierten hatten verlangt, das; die rumänische Negierung von der eventuellen Answeisnng eines türkischen Untertans der Pforte jedesmal zuvor die (Gründe angebe. Da aber ein solches Vorgehen mit den rumänischen (^ie setzen nicht in Einklang gebracht werden konnte, verzichteten schließlich die türkischen Delegierten anf ihre Forderung. Dagegen kam man überein, das; dem Verlangen der türkischen Regiernng, wenn diese einen rumänischen Staatsbürger, der in der Türkei wohnt, auszuweisen wünscht, jederzeit Folge gege ben werden müsse. Im Verlaufe der Verhandlun gen hatten die türkischen Delegierten gewünscht, das; selbst die Strafprozesse, die sich zwischen zwei rumänischen Staatsbürgern abspielen, in die Kompetenz der türkischen (berichte fallen sollen, sie sind jedoch schließlich davon zurückgekommen. Prozesse zwischen rumänischen Staatsbürgern auf der anderen Seite werden, mag es sich um Zivil,- oder Strafsachen handeln, in (>>egenwart eines autorisierten rumänischen Dragomans verhandelt, ganz in gleicher Weise, wie dies bei Angehörigen der übrigen die Kapitulationsrechte genießenden Mächten der Fall ist. Der a r m enis ch g r e gori a n i s ch e P a triar ch hat, wie man ans Konstantinopel meldet, ait die Pforte eine Note gerichtet, in der er verlangt, daß der beklagenswerten Lage der Armenier in gewissen (legenden A natoli e n s, insbesondere in den. Vilajets Van, Bitlis nud Erzermn, ein Ende gesetzt werde. Die Note weist unter anderem daranf hin, daß vor knrzer Zeit Armeiner, die durchaus keine Revolntionäre waren, im Dorfe Suluk (Saildfchak Mnsch. Vilajet Bitlis» niedergemacht lviirde», daß im Vilajet Van das Kloster voll Akh tamar unter dein Vorwande, daß armenische Revo lutiouäre dort versteckt seieu, fast vollständig zerstört wnrde. lind daß man im Bezirke Khv»l)S (Vi-lajel Er^eruin» die Armenier aus den Dörfern ver treibt, mil dort türkische Flüchtlinge anzusiedeln. Alis Konstantinopel wird berichtet: Die t ü r -k i s ch - p erfis ch e K o ni mifsio n, welche sich von Mossul an die (Grenze begeben sollte, nm die Verantwortlichkeiten für den jüngsteil (^»renzkonflikt festznstellen, hat ihre Reise noch nicht angetreien. Die Ursache der Verzögerung liegt darin, daß die türkische Regierung ihren zweite» delegierten mit dieser Aufgabe betraut hat. während mail auf per^ sischer Seite daranf besteht, daß der erste türkische Delegierte all die (Grenze entsendet werde. Der Ehef des <». Armeekorps in Bagdad hat den Trnp-peii noch nicht den Befehl zur Einstellung ihrer Be wegungen erteilt' diese sind iin (Gegenteil auf ver sisches Territoriliiu vorgerückt. Der persische Bot schafler hat bei der Pforte gegen^diese fortgesetzte Invasion Persischen (Gebietes j^ energische Eii^ sprache erhobeii uiid die uuverweille Znri'ickziehiilig der TrliPpeil verlangt. Die Botschafter Rußlands nnd Englands haben diese Forderung neuerdings uiiterstützt. Ter englische Vizekonsul in Teheran hat sich anf den Veg gemacht, nm sich an iDrt und stelle iiber den Konflikt .;u uilterrichteu. In veil diplomatischen kreisen >lonstantinopels nn'rd an der Überzeugung festgehalten, daß die Angelegenheit, welchen Verlauf sie immer nehmen mag, zu keiner besorgniserregenden Verwicklnng führen werde. Das „Nene Wiener Iourual" betont, daß das ma rokk a n i s ch c „A bent e n e r" lingeahntc Dimensionen annimmt. Marokko bildet jedoch trotzdem heute keine (Gefahr für den Weltfrieden, es erscheint im (Gegenteil geradezn eine (Garantie dafür, daß alif absehbare Zeit Hinalis der europäische Friede nicht gefährdet werden wird. Denn je tiefer Frankreich in das marokkanische Abenteuer gerissen wird, desto weniger ist es für eine europäische Konflagration in Rechnnug zu stellen. Tagesneuigkeiten. (Der Palast des Koni as Nestor.) Man schreibt an» Athen: Die nuter der Lei'tumi, des Tirettors W. Toerpfeld des Deutschen archäologische» Iustituteo auf Plilos vorlN'uoiunieiieu Auslirabliilgeu habe» in den letzte» Tagen eilu'u großen Erfolg gehabt. In drei dort befindliche» Hügeln nnirde» die Bieste dec> Palastes deo honierischeli 5lönig5 ^testor auf-geoeclt. Äußei deln wurden zahlreiche Gcgeustände aus del, »nitenäischen Zeiten zutage gefördert. In den hiesige» archäologischen Institilteu haben diese Ent^ decknnari, Anfselie» erreqt. (V ol k swi rtschn ft l i ch e ^ Tipl o :n -V r a ill e n.) Ai, der Uuil.x'rsität Jena ist von» nächste» Semester ab ein volkswirtschaftliches Diplom-Examen ii, Aussicht li,l,'ii0!li!»en. Tiese ^leueinrichtiinli toiuint eiiloin in weiten .^reiseil lebhaft einpfnndonen Ve dürfniS elttg^'gell. da die Zahl derjenige», ux'lche sich eine abgeschlossene, auch nach außeu hin alc> solche bewieselle volkswirtschaftliche Nildnn^ anzneignell be-mübt sind, ans irgendwelchen (hründcu aber das Tok-toreralne» nicht iliacheil können oder wollen, ständig i:n Wachsen bezn'iffen ist. Es handelt sich hiebei sowohl um Studie>reudo im engeren Sinne wie auch um Mäuner, die berrits ill der Praris stehell. Unter letztereu werdeu vor allein Veamk', Lehrer, Kaufleute, Fabrikanten, Techniker. Geschäftsführer von Inter-esscuverbäudeu uslv. ill Betracht kounneu. Zu hoffeil ist, das; — nach englischem Vorbild namentlich Töllue vou Iudustrielleu diese Gelegonhelt. sich eine adlieschlossene volk<'wirtschastllche Vildung zn erlver-ben. ergreifen möchten. Die Universität Jena ist füv die Einfll'hluua, eines solche» Eranieus besonderc-aeeiqil^t, weil sie in den letzten Semestern durch die Mitk'l der Karl Zeiß-Etiftuua die staatswiswlschmr licheil Fächer loeseutlich a»5baum koilllte. Iu Zutliüfl lvird ec> also in, Neiche uebeil den Tiplom Landwivk'n nnd Tivlolli-Incienienren anch Diplom-Voltt-wirte nebe». (A,l s e iner g e d a n k e >l l o s e il N o in a u° übersetzu u q.) Sie stand ans der Schwelle ibres Hanfes und sprach mit lauter, tiefer Stimme, indem sie das „N" stark schnnrrte: „Seid alle willkommen iu lueiuem gastlichen Hause!" Der Fall Vasilijev. Roman vou Paul vstar Höcker. (49. Fortsetzung.) Machdnicl »«holen.) Er loar nuniiSgesetzt beinülN, sich dnrch kciin'Än-Körung, die ans lx'ssere Lebensgelvobnheiten schließen ließ, zu verraten. Mit seinein Tchlaflmneraden war er rasch gut Fn'uud. Ter juiige Vllrsche stmuiute von eiuelu dentscheu Vater- er war aber, da, seine Mutter, eiue Turineri». imch deill Tode des ersten Gatten mich Mailand gezogen nnd dort »lit emem Vollblilt Iia lie»cr eine ilelw Ehe einA'gangen Unir, ill nichts alv dein Naniell deutsch gebliebeil. Pfeiffer so hieß er vertraute dein neuen Werkstattgeuosseu gleich iu der erstell Nacht an, daß glailbst d» deuu, was de» arinen Iun^n dlühtV Aber niich kriegeil sie uicht. Und die Schwoiz liefert ja mich uicht aus. Nur weuu eö sich nnl einon Totschtnss od^r so etwcis handelt. Nun, uud davor soll euwn Gott bnvcihrm, N,l», sage, Vrüderchen, wi^' stcl)t l'-? >nit d<.'in<>n Papier,.'.,V" Iolianne<' loar diese Vertraulichkeit quäleud. Er mußte aber schou glite Miene zlll» böseil Spiel nia cheil. Was er erfand. »>» deu juuge» Meusche». der an das Märchen vo» den noch »»lerlvegs befindlichen Papieren nicht glauben Uwllte, abzltfinden. gellii^te diefeni. Nnd so >var die Freundschaft bald eine l.wll-toninieile, III den nächste» Tage» vollzog Johannen gallz allniählich die Uillwaildluna seiner >»i»ßewn. Er laufte Pfeiffer eine gebra»chte Arbeit^klltte ab. vo» ^raner ^einN'and. fu loie sie i» der Vranche vo» deil ^euteu getrageil lourde, »aln» sich das kurze, modische Kiuubärtcheil ab uud suchte sich iu Tcm und Haltuua, so aut es augiua, seiuer Nüigebnng n»z»passe». Ter Meister künlNierte sich loenig il>» sein Ge schäft. Er geliörte zn deu politischell Kanuessießeru, vertrödelte seiue Zeit in do» Volksmf<">s nnd den öf» feutlicheu Persamiuluugeu, wo er sich zum politischen Nediier ausbildeu zu U,>olleu schie», nud lx'helliate srine beiden Arbeiter, da sie seine Anweseuheit i» der Wertstatt z» seiner große» Ge»»s,tuu»g fast ga»z eiltbehrlich machte», ilicht niit irge»dwelchell Frageil ülx'r ihre uoch iilinier uicht eiuaetroffeileil Papiere oder illr Privatleben ilach Feierabend, Ter jllllge Pfeiffer hatte auf ir^eud eiilem Tauz-dode» bei ei»e»i To»»ta,gsverguügeu eiue weibliche Al'kauutschaft genlacht, die soiue Freibeit völlig in Ansprnch ilahln. So tonnte sich Iohaimeo des '.'lbe»d^ »»auffällia, und »»beiästistt seiilen ?lachsorfch»llgen widmen. Ein Zufall verhalf ihlli denn eudlich zn eiileni Erfolg in dieser Nichtuug. Eiuec- Abendc' war eiue Vestellliug abzliliefer» eil, Lesepult, wie es für Kraulellbelteu Auwei, dnn^ findet. l,atie repariert werden mnssen. Es loar eigentlich Pfeiffers Amt, die Austrmiunqe» z» bcior-ge»; da er trotz zweimaligeu Ausgauges das Hails, in dein der Gegeustaud abzuliefern »r>ar, aber nicht hatte finden könne», bat der Meister de» ältere» Arbeiter, die Kommission auszuführe». I'ohauueo batte e5 rasch qelerilt, sich il, derle, zu findeii. Gutwillig »ahm er das Pnlt ans die Schulter, ließ sich die Adresse geben nud trat die Wauderuua, a». ES war der erste Voteuqaug, deu ei- tat, u»d es kaul ih!» sauer aenna, a» aber er ließ »ichts liierte». Cr hatte die Zaln'akeit. die eiserile E»ergie. dacv lr>ao er sich vorgenomme», durchzusetzen: er wollte sich zimächst eimlial die Mittel erarl>eiten, um für ein paar Wochen zu lebeu zll hnbeu — war er erst so weit. so wollte er sich schließlich deiu Werke widme». Martha, die sich so geflissentlich vor ihi» versteckt hielt, doch uoch aussindia, zu machen! Gerade in deu letzten Tagen war ihm der Bode» etwav heiß »»ter de» Füße» qeworde». Er hatte i» eilleni Kiosk iu der Nähe der Moutblauc-Vrücko eiu badischeo Zeitllug^dlatt auoliege» selie», da-> er ae kauft uud ängstlich durchstudiert hatte. Wieder batte er eine Nachricht an^ Karlsruhe über die „Vasilik'vsche Mordaffäre" dariu vorgefnn den alich mehrfach feiue» ^c'amei, wieder dari» ver strickt geleseu. Daß auf irgeud jeinaxd sonst der verdacht gefalle» wäre ^ auch uur vorüdergebeud schien i,icht der Fall. Alle Welt schien davon überzeugt, daß »ur er der Täter war. Marthas Name war »irgend^ auch nur erwähut. Über ih» wußte »>a» wieder eine Fülle vo» Ta te» z» berichte». A»5 niebrere» Ortschafteu Nadeus u»d der Schloeiz luareu Melduugel, ei»a,etroffeu, daß !»a» Perso»e» augehalten habe, die mit dem flüchtig Lawachcr Zeitung Nr. 193. ^91________________________________________________24. August 1907. — („P rinz e s s inEt l, e l".) Aus Wasliingwn wird berichtet: Nun wird auch Mis; Ethel Roosevelt offiziell in der Gesellschaft debütieren und Washington ficht einer Reihe von Festlichkeiteu entgegel,, wie sie fei: Nellie Grant sich nicht ereignet haben. Es ist bekanntlich noch zweifelhaft, ob Roosevelt noch zn», dritleinnal in seine Kandidatur einn.'illigc>i lvird und so benützt nian noch die Zeit, mn die junge Ethel »lit offiziellen, Relief in die Gesellschaft zn lanciern. Ein großes Vallfest ist geplant, das an Pracht nnd Mannigfaltigkeit selbst das Fest übertreffe!, soll. das Roo-fevelt seinerzeit für Prinzes; Alice, die jetzige V^rs. Longworth, veranstaltete. Tie festfreudige Jugelid aus New Aork, Vostan uud Philadelphia Wird zur Buudeshauptstadt eilen, uin sich zu dieser Feier im Weißen Hause zn vereinigen. Vciß Etbel Roosevelt lvird als ein reizendem junges Mädchen geschildert, außerordentlich natürlich, von warmem Temperament und voller Humor, und iu ihrem frifcheu, gewinnen-dei, Wcfen ersteht den, Ruhme der stolzeu „Prin;eß Alice" eine gefährliche Rivalin. ^ (Z o Ilkurios a.) Aiis Melbourne berichtet die „Welt°Korrcspoi,d.": Zollt'nriofa gibt es auf der ganzen Welt, das Nachstehende aber verdient in sei.ier Originalität wohl einen ersten Preis. Das englische Kauffahrteischiff „Eagle Crag" löscht zur Zeit seine Lading am Vollwert derStadt. Eiues Nachts entwenden Diebe ein dem Schiffe gehöriges Boot, indem sie das verbindende Tan durchschneiden und sich mit der Veute davonmachen. Ter Hauptzolleiuuehiiier bort von der Geschichte, kommt zu der Ansicht, das Boot sei jetzt als importierte Ware ^u betrachten, daher zollpflichtig, und richtet, da ihm die Adresse der Herren Tiebe unbekannt ist, einen Brief folgenden Inhaltes an die Agenten des Schiffes: ..Es ist mir berichtet worden daß von dem Schiff ,Eagle Crag' ein Boot gestohlen worden ist. Ich habe Sie daher zu ersuche», deu Zoll auf das Boot zu zahlen, und habe die Eh>r,e zu zeichneu als Ihr ganz ergebener I. F. Bradley. Hauptzolleinnehnier i. V." — ttTas „versetzte" e.) Im stenographi scheu Benchte über den zweiten Kongreß deutscher Kunstgewerbetreibeiioer in Tüsseldorf am 14. Juni l!»«)7. herausgegeben vom Fachverbande für die wirtschaftlichen Interessen des Kunstgewerbes, ist auf Seite 1Ü5 zn lefen, ein Redner habe von Muthesius gesagt: „Ich zweifle ia gar nicht, daß der Mann hochanständig nnd von den besten Absichten beeselr ist!" Lolal- und Provinzial-Nachrichten. Die Slovene« in Amerika. Von I. M. (Alle Rechte vorbehalte,!,) (Schluß.) Im Staate Ohio gibt es slovenische Kirchen und Pfarrei, iu: Cleveland, der größten slovenischen Kolonie ,u der Union. Die etwa 15.000 Seelen zählenden Slo-denen haben hier drei Pfarren mit zwei Kirchen. Tie gewordenen Lehrer Brake identisch schienen. Immer wieder hatte man sie indessen freigeben müssen, weil sie sich genügend auszuweisen wußten. Da war es aber eine Meldung ans Genf selbst, die ihn, Herz-klopfen verurfachte, ihn mit wachsender Sorge erfüllte: der Bahnbeamte, den er bald nach seiner Ankunft in Genf auf den, Bahnhöfe Cornavin nach dem Krankentransport ans Karlsruhe gefragt, hatte an-gegeben, daß er sich der im Steckbrief näher get'enn-zeichneten Person ganz genau entsinne. Dor helle Pa° lttot und der Schlapphut schienen auch sonst noch zu Verrätern geworden zu sein. Denn ein Telegramm aus Genf besagt weiter, daß auch in einem Gasthof die Spur des Flüchtlinge entdeckt worden sei, er habe aber an demselben Tage, au den, der Steckbrief in Genf bekannt geworden sei, das Weite gesucht. Johannes wagte es seitdem nicht mehr, bei den Vförtnerslenten der Privatkliuiken nnd Pensionate direkt nach den Karlsruher Herrschaften zn fragen. T" Auftrag, der ihm heute geworden, brachte ihn aber anf einen Ausweg. Wein, er in der Arbeitskleidung als Bote eines ^eschäfw einkam und vorgab, irgend einen Gegenstand, den er aus der Werkstatt mitgenommen, an Herrn Spener abliefern zu sollen, war dies weniger "lffällig. Er konnte in, Verlaufe eiues folchen Gan-6.e5 an ein paar Tutzeud Türen anfragen, ohne sich weiter verdächtig zu maclM. Tas Lesepult, das er heute abliefern follte, war uu' einen Herrn Dr. Mathien bestimmt, der in der Nähe der Arve wohnte. Die Villa hieß Monrepos — ""hr hatte Thonia selbst nicht zn fagen gewußt. Es gab aber mehrere Hänser dieses Namens. Erst "ach ö'ftcrcr Umfrage fand sich Johannes zmx'cht. (Fortsetzung folgt.) älteste Pfarre zu St. Vitus besteht feit 189:;: sie, wurde im folgenden Jahre erbaut und 1902 vergrö.-ßert. Ter Pfarrer, Rev. V. Hribar, konnte es nicht verhindern, daß eine Spaltung unter feinen Pfarr-lindern eintrat, die mit dem Eintreffen des Iran-ziskanerpaters Nev. K. Iatraj^ek aus Laibach, 190« znr Gründung einer zweiten Pfarre der Traurigen Mutter Gottes, der dritten slovenischen, führte, die ihren Gottesdienst in einer Halle abhält. In Newbu rg, einer drei Meilen südlich von der St, Vituskirche gelegenen, kürzlich der Stadt einverleibten Vorstadt Cleveland, wurde 1902 eine slo-veuische Kirche zu St. Lorenz erbant, die 25.000 Tollars kostete. Anf dieser slovenischen Pfarre wirkt seit ihrem Bestände Nev. F. L. Ker5c. Collinwood ist eine Ortschaft, etwa fechs '.'.».'eilen nördlich von Cleveland gelegen. Tie stets wachsende slovenische Kolonie gründete 1905 eine Pfarre mit dem Pfarrer Nev. M. Pakix. Tie Gläubigen halten ihren Gottesdienst in einer Halle ab und sind seitdem zum Ban einer eigenen Kirche geschritten. 'S o u thLo r a i n ist eine der jüngsten größeren slovenischen Kolonien, wo man 1905 einen Kirchen-ausfchuß wählte. In demselben Jahre gründete man auch die Pfarre, welche Nev. A. Smrekar besorgte. 190«! wuirde die magyarische Kirche samt dem Pfarrhanse angekauft. Ter jetzige Pfarrer ist Rev. I. Po-uikvar. B a r b e rt o n. Ii, dieser etwa 40 Meilen südlich von Cleveland gelegenen Stadt hat die slovenische Kolonie im Anfange des laufenden Jahres eine Pfarre gegründet. Ende Juli d. I. wurde Nev. I. Hribar ans Cleveland als Seelsorger dahin gesendet. Im Staate Pennsylvania: Pittsburg. Tie slovenische Kirche der Mntter Gottes wurde 1897 eingeweiht. Im Jahre 1898 übernahm die Leitung der Pfarre Rev. I. Kranjec, der 1901 das Pfarrhans erbaute und für die Kirche eine Orgel anschaffte. Interessant ist es, daß der Millionär Andrew Carnegie für diese Orgel :'.000 hi spendete. In Federal befindet fich die flovenifche Kirche der St. Barbara, erbant 1895, unter der Leitung des noch jetzt wirkenden Pfan-ers Rev. I. Ialotar. Die Pfarre besitzt auch einen Friedhof. Forest City. Der Kirchenausschuß, welcher 1!»7. Dezember l899 der Grundstein fiir die slovenische Kirche gelegt, die in, nachfolgenden Jahre eiugeweiht und ihrer Bestimmung übergeben wnrde. Der Pfarrer ist Nev. I. Per5e. Call, n,et. Mich. Die sloveuische Kirche von Ct. Josef, die 1889 mit einem Aufwande von :l0.lX)0lsi riBant wurde, 111, Fuß lang nnd 50 Fuß breit wa,r, wurde am 8. Dezember 1902 ein Naub der Flammen. Die flovenifche Pfarre erbaute 1904 eine nene Kirche, welche über 50.000 Dollar kostete und die zweitgrößte nnd zweitschönste sloveuischc Kirche iu der Union ist. Ter erste Pfarrer war Nev. I. Zalokar, von 1893 bis 19M Nev. M. Pakix, welcher wegen einer Krankheit für längere Zeit die Ausübung geistlicher Fnnttioneu entsagen mußte uud jetzt Pfarrer iu Collinwood, O. ist. Der jetzige Pfarrer ist Nev. L. Klopöli». In San Francisco, Cal. bestand eine slo venische Kirche feit 1901. wurde aber ourch das vor jährige Erdbeben zerstört. Die Pfarrinsasse,, mit Rev, F. Turk an der Spitze beschäftige!, fich eifrig mit dem Van eines neuen Gotteshauses. In M i l wa u k ee, Wis., besteht eine slovenische Pfarre imd Kirche seit 1W5, Pfarrei- ist Rev. I. K a st i gar. In Iudi a noPoli s. Ind., wurde <9(X; eine Pfarre gegründet und als Pfarrer Rev. I. Lavru-bestellt. Beide arbeiten an den, Ban ihrer Kirche. In N e w ?) or k, N. ?).. wurde 190ll eine Pfarre für die in der Viermillionenstadt zerstreuten Slo» p<'l,en gegriindet. Rev. L. Nlaznik ist ihr Pfarrer. In E a st HeIe n a, Mont. l,nd in Aldrid g e, 3)l'onl. befindet sich je eine slavonische .Kirche, worin nu.r viernial des Jahres eine hl. Viesse geleseil wird. Die Kolonien siud so znriickgeganaen, daß der Bestand der Pfarre mit einem Geistlichen unmöglich ist. — (E ine Hnldi g n n g s g a b e f n r d e n Kaiser.) Nach einer Meldnng der „Triester Zei° tnng" wird fiir das 60jährige Negiernngsjubiläun, unter dem Kuratorium hervorragender Inonstrieller en, Prachtwerk unter den, Titel „Die Großindustrie Österreichs" vorbereitet, in den, die Entwicklung nnd der jetzige Stand der henuischen Industrie unter der Regierung Seiner Majestät des Ka isers geschildert wird. Dre Bearbeitung dieses umfangreichen Stoffes haben 80 der berufensten Fachkräfte übernommen, während die kuustlcrifche Leitung in deu Händen des Malers Erwin Pendel ruht: es kann demnach mit Sicherheit eine dem seltenen Anlasse würdige Pracht-Publikation erwartet werden. Den allerhöchsten Intentionen gemäß wird von dem Erträgnisse dieses Werkes ein namhafter Betrag mimanitären Zwecken zugeführt werden. - (E r n e n n n n g.) Seine Erzellenz der Herr Ackerbauminister hat den Forstinspektionskomnnffär erster Klasse Otto Paul in Laibach unter Velassuug in seiner oennaligen Tiensteigeuschaft znm Bezirks-forsttechniker in Adelsberg ernannt. — - ( Evide n zhliltung dcs G r n n d -steu e rka taster s.) Evidenzhaltniigsgeoiueter erster Klasse Autou G r u b i l< i <" wurde aus Dienstes-rücksichten fiir den Dienst bei deu Neuvermessungeu von Laibach nach Trieft verfetzt. Evidenzbaltuugs-obergeometer zweiter Klasse Roger Bassin wurde von Wippach nach Laibach zu den Nenvermessungen, Evidenzhaltnngsgeometer erster Klasse Adolf Bin-der von Laibach nach Loitfch und Evidenzhaltungs» geometer zweiter Klasse Josef Kern er von Laibach nach Wippach versetzt. Der Absolvent des geodätischen Knrses Angnstin Sedlecky wnrde zum Eleven bei der Evidenzhaltung des Grundstenerkatasters in Krain ernannt. -' ( P e n s i o n i e r ll u g e n i m S t e n ^ r -d i e n st e.) In den dauernden Ruhestand wurden ver» seht die Steuereinnehmer Nikolaus Mazurai, in Egg uud Antoi, K n r a l t in Cenosetsch. Oniesziert llmrde Steueranitskoutrollor Josef Zazula in Idria. — (A m t sstu ü de » de,- Handels- uud G e w e r b e k a m u, e r.) Die Handels nnd Gmierbe. lammer teilt mit, daß die Amtsstunden ihres Bureaus auf die Zeit von 8 Uhr früh bis 2 Uhr nachmittags verlegt wnrden. Die neuen Amtsstunden beginnen Montag, den 26. August. — (E i sen b ah n b a u I ei t un g in Atz-l i n g.) Anf dem Gebiete des Staatseisenbahnbaucs sind iu der letzten Zeit große Aufgaben zur Durchführung gelangt, dagegen barren weitere noch ihrer Inangriffnahme. Tie Wocheiner- nnd dieKarawanseu^ bahn siud bereits im Betriebe, die Kollauoierung nnd Abrechnung in der Hauptsache beendet. Temgemäß hat die Bauleitung in Aßliug ihre Aufgabe erfüllt nnd — wie wir erfahren steht ihre Anflöfung demnächst bevor. Tagegeu erfolgt in der nächsten Zeit die Errichtung eiuer Trassieruugsabteilung in Zara, welche die erforderlichen Trnfsierungen und Aufnahmen behufs Ausarbeituug des generellen Pro-jektes für die in Ansficht genommenen dalmatinischen Vahueu zu bewerkstelligen haben wird. — (Die G astwi rtegen osson sch aft in Laib ach) versendet eii, Zirkular, wornnch ain 16. und 17. September d. I. in Laibach ein allgeuiemer Gastwirtekongreß einberufen wird. Etwaige Wünscl> hinfichtlich der Aufstellung des Verhaudlungspro-grammes mögen bis 25). August bekanuigoglbeu werden. -^ (Das Ende der Hu ud stage.) Ai auch jetzt kaun es noch ..tüchtig beiß" werden, lm'nngleich dies mit Bestimmtheit nicht mehr anzunehmen ist. Meistens wird es nun schon langsam herbstlich: iu einm Monat nach diesem Tage haben wir Herbstaufang, und daraufhin arbeitet die Natur bereits vor. f G e m eindev o r st a n d s w a HI.) Bei der am 3. August l. I. vorgenommenen Wahl des Gemeiudevorstanoes für die Ortsgemeinde Stein-büchel wnrden Adolf von Kapus, Postnieister nnd Besitzer in Steinbi'ichel, zun, Gen,eindevorstehcr, Lnkas Lazar, Handelsmann, MarknZ Arh, Besitzer, und Josof Svetina, alle ans Steinbüchel. zu Gemeindei'äten gewählt. Laibacher Zeitun Nr. 193. 1792 24. August 1907. (P e r s oual ii a ch richt e n.) Seine Maje ität der Kaiser verlieh dem Herrn Oborsinauzrate in Laibach, Dr. Josef R a <-i 5- ai^läßlich seiner erbetenen, Versetzuug in do>, dauernden Ruhostand den Ade l s st a n d mit Nachsicht der Taxe, ornannto don Bezirkshauptmann Herrn Johann Tekav<. io in Gurkfeld zum Landcsrcgioruugsrate im Stande der Landesregierung in Laibnch, verlieh dom Bezirks-hanptmanno Herrn Johann K r e in on >< ek in Latsch don Titel nnd Charakter eines Landosregieruugsratos nrit Nachsicht dor Tare und ernannte den Finanzrat der Finanzprokuratur in Graz Herrn Dr. Adolf Edlen Wenkc> zum Oberfinanzrate bei der Finanzprokuratur in Laibach. * (M itteiln n g c n au s d orP r a ri s.) Die in Voreinsstatuten enthaltene Bestimmunss, daß die Konstituierung des proponierton Vereines bis zum Eintritt gewisser Umstände hinansgoschobon sein soll. kann tcin Untersagnngsgrund der Aildnng des Vereines sein. — Aus !>or Ungleichheit behördlicher Entscheidungen bei identischen Verhältnissen kann eine Verletzung der staatsgrnndgesetzlich gewährleisteten Gleichheit aller Staatsbürger vor dem Gesetze nicht gefolgert worden. — Del« Schutz des § t>N St. G. genießt das beeidete Jagdaufsichtspersonal auch dann, uxnn es außerhalb dos seiner Aufsicht unterstehenden Jagdgebietes eine des Wilddiebstahles verdächtige Person festnimmt, l>. ^ (V au u ach richt.) Der ausgedehnte, zum Hanse des Herrn Dr. I. Waldhe r r in der Knaffl-gasso, gegenüber der 5trainischen Sparkasse, gehörige Hof wurde vom Privatier Herrn Ernst H n m m >, r schmidt käuflich erworben, welcher nnn dortselbst nach den Plänen des Architekten und Stadtbanmei-sterS Kaudela ein dreistöckiges Wohnhaus mit prunl-voller Fassade aufführen läßt. Der imposante Van wird von einer mächtigen Kuppel gekrönt sein. Mit den Bauarbeiten soll noch heuer begouuen werden. — (Die Übersiedlung der hiesigen Ly z e a l - Vi b lioth e k) aus ihren engen und unpassenden Räumlichkeiten in der Beethoveugasse in die neneu nnd modernen Lokalitäten des zweiten Staats-gymuasiums an der Poljanastraße beginnt Mo.ltag den 2tt. d. M. Aus dem Landesmusenin Nudolfinnm, wo anch ein großer Teil von Büchern und Mannstrip-ten aufbewahrt ist, dürfte die Lyzeal-Vibliothek erst im kommenden Frühling übersiedeln, da einige notwendige Tischlerarbeiten im ueuen Gymnasium wegen des bekaunten Tischlerstreiks bedeutend verzögert wurden, katz und als Ziel die Esplanade Mailner ausvrsohen. Aus diesem Anlasse fand vor Beginn der Regatta auf der Csplanado Mallnor ein Konzert, ausgeführt vou der Veldeser Kurkapolle, statt. Das Programm der Regatta bestand aus einem Herren-Einzelfahren, Da-men-DoPpelfahren, Hcrren-Doppelfahren, Kinderfahren uud einem Kanocfahron. Am Herren-Einzelfahren beteiligten fich fünf Konkurrenten, nnd ging als Sieger Herr Adolf Pessi hervor. Am Damen-Doppelfahren beteiligten sich sechs Konkurrentinnen und es kanien als erste aus Ziel die Fräulein Anna Iorj a n ü i <- und Auua P olya n c i. Die Zahl der Konturrouteu beim Herreu-Toppelfahivn betrug acht. Als Sieger gingen die Herreu Georg Pessi uud Anton Varadi hervor. Beim Kinderfahren siegten Erna. Hoffma n n. Vela (5 h n b e r t, Nora Baronin Albori und Vice Pessi gegen die übrigen acht Konkurroutou. Ain Kanoefahren beteiligten sich drei Konkurrenten ulld es ging Herr Georg Pessi als Sieger hervor. Der Nuderregatta wohnte ein zahlreichem, distinguiertes Publikum bei, welches die einzelnen Sieger mit warmen Zurufeu begrüßte uud auch an dor PrclSvertoiluna,. die um 0 Uhr abends oon der Protertorm vorgenommen wurde, lobhastou Anteil nahm. Zur Verteilung aclanaten insgesaun 2:l Preise, zumeisl schöne Gebrauchsgcgenstände .'.us Silber sowie Eriuueruugsmedaillcu, Verseheu mit der Inschrift „Ruderregatta in Veldes 1007." - ik. * (Z il r Volksbewegung in K r a i n.) Im politischen Bezirke Gnrkfeld (lN.159 Einwohner) fanden im zweiten Quartale des laufenden Jahres W Trauuugen statt. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 111, jene der Verstorbenen auf 278, darunter !)! Kinder im Alter von der Geburt biö zu 5 Jahren: ein Alter von 50 bis zu 70 Iahreu erreichte,! s>8, voll über 70 Jahren 5tt Personen. An Tuberkulose starbeu 44, au Luugcnentzündnng 25, durch zufällige tödliche Beschädigung starbeu 7, durch Selbstmord 2 Personen: alle übrigen an sonstigen verschiedenen Krankheiten. Ein Mord oder Totschlag ereignete sich nicht. — Im politischen Bezirke Littai (A5.i1W Einwohner) fanden im zweiteu Quartale des laufenden Jahres l>9 Trauuugen statt. Die Zahl der Geborenen belief sich auf :500, jene der Verstorbenen auf 222, darunter 78 Kinder im Alter von der Geburt bis zu 5 Jahren: ein Alter von 50 bis zu 70 Jahren erreichten 10. von über 70 Jahren 45 Personen. An Tuberkulose starbeu 10, an Lungenentzündung 16, durch zufällige tödliche Beschädigung starben 5 Personen: alle übrigen au sonstigen verschiedenen Krankheiten. Ein Selbstmord, Mord oder Totschlag ereignete sich nicht. —r. ~- (V o l ksfest i n S a g o r.) In Sagor findet morgen nachmittag ein großes Volksfest statt, welches die nationalen Vereine daselbst im Gasthausgarten der Restauration Weinberger veranstalten. Auf dem Programme des Volksfestes, dessen Beginn auf 4 Uhr nachmittags festgesetzt wurde, befinden fich verschiedene Volksbelustigungen, ein Schauturnen, Gesangs-nnd Tambnraschonvorträge ufw. Eiutritt für die Person :'.0 !,. Im Falle ungünstiger Witternng wird das Volksfest um eine Woche verschoben. - ik. (G eschä f t se r ö fs n u n g.) H^-r Karl Ant. Kregar eröffnet in der Petersstraßo Nr. 2 (im Hause der Assicurazioni Geucrali) mit nächster Woche eine Lederhaudlung. * (Wegen V<'trnges verhaftet.) Zufolge telegraphischen Ersuchens von feiten der Polizeibehörde in Fiume wurde der l87A geborene und nach Vedno in Kroatien zuständige .Hausierer mit Holz-waren Peter Ziegler, da er dringend verdächtig erscheint, seinem Kameraden 140 I< veruntreu! zu haben, in Haft genommen. Ziegler wurde dem Landes-gerichte eingeliefert. * (Ei u bruchs d i e bst äh le.) In dem Ge. sindozimmer in dem Marianum wurde ^osteru friil) durch einen unbekannten Dieb ein versperrter Kleiderkasten und eine Lade gewaltsam erbrochen uud zwei Knechteu etwas Geld, feiiier eiue silberne Taschenuhr gestohlen. ^ - Gestern nachts wurde in dio Koslersäie Restauration eingebrochen und neun Flaschen Wein, zwei Schachteln Damenzigaretten, etwas Schokolade und 8 X Geld entwendet. * (E i n g e b rach te Z w ä n g l i n g e,) Dieser-tage sind in das graue Haus am Poljanadamm nach knrzer Abwesenheit die Herren Zwänglinge Alerander Pichler nnd Georg Vergant wieder zurückgekehrt. Ersterer hielt sich geschäftshalber in Klagenfurt auf, Vergant aber befand sich anf Sommerfrische in dor krai-nischen Schweiz in Kronau. * (Eine empfehlenswerte Vorkäu-fer in) ist dio 1862 iu Mannsburg geborene dienst-lose Magd Maria Doruit. Gestoi-n nachmittags erhielt sie von einer Bäuerin vier Hühner znm Verkaufe: sie ergriff damit dio Flucht nnd verkaufte sie eiuer Gastwirtin alls der Petersstraße um einen Spottpreis. Einer anderen Bäuerin vorkaufte sie um A Iv Eier uud behielt das Geld für sich. Gestern hielt die Sicherheitswache diese Verkäuferin an, um sie zur Stärkuua. ihrcs Godächtnissos dem Justizpalais abzutreten. * (M iteinem Bügeleisen geschlage n.) Eino am Froschplatz wohnende Wäscherin schlug go-stern uachmittags cinon vieriährigen Knaben mit einem Bügeleisen anf den Kopf und vorletzte ihn bo-deuteud, Gegeu die rohe Person ist die Anzeige erstattet worden. " (Ein L ei ch e n a n sa ge r.) Zu der Gast» Wirtin und Händlerin Fran skKnovar f^,, diosor:age ein unbekannter Mann nnd entlockte ihr nnter dem Vorwande, ihr Brnder sei im Siechonhause gestorben, einen Geldbetrag von 10 X. * (Verloren) wurden: ein Paket Spitzen im Werte von 16 K, ein Geldtäschchen mit einem kleinen Geldbetrag, eino Vrioftascho mit etwas Geld, ferner eine nnf den Namen des Vorlnstträgers Ludwig Hcrz-mann lautende Jagdkarte uud ein Waffenpaß, Theater, Dunst und Literatur. (Jubiläumsausstellung 1908 in P r a g.) Unter diesem Titel ist soeben im Verlage der Handels- und Gewerbekainmer iu Prag eino Bro- schüre d<'s Direktors der in Prag l!)08 zu Ehren dos Mjährigcu Negieruugsjubilaums Seiner Majestät dos Kaisers von i^storroich untor den^ Protoktorato des Thronfolgers, Erzherzog Franz Ferdinand, statt'in-denden Ausstellung erschienen. Diese Broschüre ent-hält viele sehr interessante Betrachtuugen über das Ansstollnngsweson üborhaupt, übor die Üuznköminlich-teiten und Mängel in der Organisation von Ausstellungen usw. Die Broschüre wird jedem anf Wunsch seitens der Handels- und Gewerbekammer in Prag zugeschickt. in der 3>o»nkirr? in l><'inin<> bou Anton Foerster, nach dom Offortoriuui I.ll!i<1ut<' zxicl'j Noinilniiu vou Kaspar Ett. In der Stadtpfarrkirche At. Jakob. S o n n ta g, den 2 5. Au gust l XIV. Souli-tag nach Pfingsteu), um 0 Uhr Hochamt: >Ii^«:» .Vii^l'ii« n Nr. 2 in N«-u,iin p»t ettuliä^r^ von Anton Foei'stor, Offer-torium Iminitts't, choraliter, nachher s'onNwbuutni' c<^1i von I. N. Tresch. Telegramme les l. l. TeltMeN'ssmesMiienz. Means. Ebenzwoie r, 2^. August. Der Flügeladjutant des Kaisers, Major Graf Franz Sch a a ff g otsch e, ist heute früh au Niereublutuug gostorbeu. Dic Ministcrbcnegnung auf dem Scmmering. S o m m orin g, 2!'.. Angust. Das gestrige intime Souper bei Baron nnd Baronin Ährenthal nahm den animiortoston Verlanf. Das lebhaft geführte Gc-fpräch verbreitete sich iibor alle erdenklichen Gebiete, alxr mit Ausschluß der Politik. Toaste wurdou nicht gesprochen. Ministor Froihcrr von Ähreuthal trank nur seinem italienischen Kollegen zu, indem er einige Worte herzlicher Bewillkommnuug sprach und He dachte dann in verbindlichster Weise der abwesende!, „liebenswürdigen Hausfrau von Desio" Madame Tittoni. Minister Tittoni dankte herzlich für diese Auf-mortsnmkoit. Währond der Mahlzeit trug eine bo-kannto Wienor Musikkapelle, die die italienischen Gäste bei ihrem Eintreffen in dor Villa mit den Klängen der „Marcia Reale" begrüßt hatte, verschiedene italienische nnd heimische Weisen vor. Minister Titloni nnd der Herzog von Avarna kchrton aus dem gastlichen Hause erst nm Mitternacht in das Hotel zurück. S e m meri n g, 23. August. Honte iu deu Mor^ gcnstundon konferiette Ministor Tittoni durch goranme Zeit mit seinem Kabinettschef Gesandten Bollati. Um l0 Uhr fuhren Minister Freiherr von Ährenthal und Sektionschef Freil)err von Call beim Hotel „PanHans" vor. Freiherr von Ährenthal begab sich in die Gemächer scines italienischen Kollogen, nnt dom er einige Minnten später wieder erschien, um sich mit ihm zu Wagen in die Villa „Helmer" zu begebon. Um halb 1! Uhr traten die beiden Ministor in Gesollschaft dos Botschafters Herzog von Avarna nnd dos Prinzen Franz Liechtenstein im Automobil des Botschafters Grafen Lützow die Fahrt nach dessen Schloß Str'lz-Hof an, wohin sich die anderen Geladenen schon vorher mit der Eisenbahn begeben hatten. Dio Automobilfahrt ging über Maria-Schutz vor sich, wo dm- dort weilenden Gemahlin des Majoratshorrn Grafon Schönborn ein Besuch abgestattet wurde. Der Sozialistenlongreß in Stuttgart. Stuttgart, 28. August. Gestern abend wurdou in der Versammlung dem englischen Delegierten des Internationalen Tozialistenkongresses Q u e l ch, auläßlich seiner Ausweisung (verfügt wegen der über die Haagor Friodenskonfel-enz gemachten Äußerungen. Anm. d. Red.) Ovationen dargobracht. Bob ei kennzeichnete die Answeisnng als Beweis der roaktionäron Zustäude in Deutschland. In der hentigen Voriuit-tagssitznng des Kongresses unterzog Präsident S i n-gcr dio Auswoisuug eiuer scharfeu Kritik. Die deuische Sozialdemorratio werde für politisch Znstände ?in treten, die volle Redefreiheit gewähren. Nach der gestrigen Erklärnng Quolchs soi dessen Answeisuug unnötig. Das Internationale Vurean teilt einmütig diese Auffassung uud protestiert gegen diese Maßregel. Stuttgart, 23. August. Der Kongreß boriot hente vormittag dio Fmgo des Verhältnisses der Partei zu den Gewerkschaften. Beer (Österreich) begründete eine Entschlioßuug, welche die Aufgaben der Partei und der Gewerkschaften im Emanzipations-kämpfe dos Proletariats für gleich wichtig erklärt. Dio. Laibacher Zeitung Nr. 193. 1793 24. August 1907. Grwcrtschamn »mswl sich von jozialisnjäMi MiM lc'ik'n lassen; die Pm'tt'i f<,'i ».x'l'pslichwt, dinst. Nach ZeiNliu^nioldnnlMl «no Altassai- voin 2l. d. hat dio Mehalla El M<'rani ani Montag Naisnli angegriffen. Ticscr schlng die Mchalla zurück, welche sich in Unordnung zurückzog. Feruer wird unter dein 22. d. ans Tanger von gut unterrichteter Seitc gemeldet, das; allc Enropäe»' ,^e', verlassen haben, um sich an die Küste zu degelxn, Entgleisung. Trie ft, 2:'.. August. Die t. t. Staatsbnhudirct-tiou veröffentlicht folgendes 5ioMlnn!nqn^: Ani 22. d. entgleisten in der Betricbsan5N>cichc Guardiella der Eifenbahnlinie Asking Trieft die Lokomotive nnd der Tienstwagcn de5 um U) Uhr 51 Minuten abei,d? abgehenden Perfonenzugeo Nr. 2l) infolge ilnrichtiger Weichenfk'lliing. Verletznugen von P<'rfonen sind nicht vorgekommen. Ter Materialschadei^ ist unbedentcud. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehühe 306-2 rn. Mittl. Luftdruck 7860 mm. 23 ^u. Vi. z?37 5 21 1 "S^Wig tlilwTHnte^------ 9U.Ab.,7.^6 8 14-0NW.schwach fast bewölkt, 24>?U. F. 737-8' 9-3s wwdstill "heiter ' ^0-0 Das Tagesmittel der aestrigen Temperatur 14 8°. Nor> male 18 1°. Wettervoraussane für den 24. August für Steter-marl, Käriltcn und Kiain: Wechselnd bewölkt, schwnchc Winde zlinchmrnde Temperatur, später Ansheitcrun«; für das Küsten^ land: Meist heiter, schwache Winde, warm. gleichmäßig an-haltend. Verantwortlicher Ncdalteur (in Vertretung): Dr. Josef Tominöet. m Die Bor und Lithiotl-hältig; I Salvator- I Quelle H bewahrt sich bei Nieren- und -m Blasenleiden, Harnbeschwerden, p Rheuma, Gicht und Zuckerharn- |p rühr, sowie bei Catarrhen der Ath- 'M mungs- nnd Verdauungsorgane. j| Harntreiberde Wirkung! g || EisenssBl! Leicht Verdaulich I Absolut rein I K '¦¦ty Käuflich in MinuralwanHer-Depoti, eventuell w 'A I'd der Sziiiye-Liptfczer Salvator-Quelli-'- W -^ž Unternehmung in 8L __ Hudap*"«t, V. Itii'Iiilf-rakpnrt *. F*7\ Bester Erfrischnpgstrnnk ; Ipi] •V3 ÄS554 Reinheit des Goschmackei, nj f^SI Perlende Kohlensäar«, ä \% ^,1 lticbt verdaulich, den "*"• ife ^1 gawen Organisrans S Ig^j belebend. Niederlage bei den Herreu Michael Kastner und Peter Lassnik in Laibaoh. (1619) K Um Unteraohlebnngen vorznbenRon, werden die. P. T. Kpnsumcnton von Mattonis CHeßliübler" geboton, die Ongmainasche «»eßhübler Saucrbruim bei Tisuliu vor ihren Augen i)(Incn zu lassen und ao" Korkbranci zu. beachten Bei drohenden Epidemien kann man bekanntlich in bezug auf die Beschaffenheit des täglichen Trinkwassers nicht vorsichtig genug sein. Unter allen Umständen empfehlenswert ist jedoch ein reiner natiir-Ircher Sauerbrumn wie Mattonis GEesshübler, welcher vermöge seines Felsenursprunges vollständig frei von schädlichen Organismen ist und sich in wiederholten Fällen, namentlich auch bei Typhus-Erscheinungen, als ein vorbeugendes und heilkräftiges Mittel auf das glänzendste bewährt hat, daher auch in den ärztlichen Kreisen eine besondere Wertschätzung genießt. (308U) 4-4 (Allen, die sich matt I und elend fühlen, I nervös und energielos sind, gibt Sana- ^B togen neuen Lebensmut und Leben»- ^H kraft. Von mehr als 5000 Pr ofessoren ^M und Ärzten glänzend begutachtet. Zu ^M baben in Apotheken und Drogerien. ^M Broschüren versenden gratis und franko ^B Bauer & Co., Berlin SW 48, und die H Genoralvertretung C. Brady , Wien, I. ^m fl|L ________________________|—n~'i 1111 M Schmreizerhaus. Jeden Sonntag: 4 Konzerte des Laibacher Streichsextettes, und zwar um 7 Uhr früh, 10 Uhr vormittags, 3 Uhr nachmittags und 7 Uhr abends. Täglich s 2 Konzerte, um 3 Uhr nachmittags und um 7 Uhr abends. Eintritt stets frei. Zu zahlreichem Besuche ladet höflichst ein (2211) i3 J. KENDA, Restaurateur. Radeiner Heilquelle nach amtlicher Konstatierung der obersten rumänischen Behörde als das bakterien-freieste Mineralwasser befunden, wird hiemit anlässlich der hier vorgekommenen typhösen Fälle als wertvollstes Vorbeu-gnngsmittel und diätetisches Getränk bestens empfohlen! (3157) io-<; Michael Kastner, Laibach. l Marie Lapaine c,eb. Naumacher, gibt iu l ! ihreiu sowie im Namen ihrer Ang hörigen d e tief» l ! tiaxria/ ^c'achricht vuu dem Vlbleben ihns innigst' l ! ss^liebteu Binders, bezw. Oulels d^<< H^irn l Engelbert Daunlacher l. k. Förster >. Klasse i, N. > ! welcher hentr, den 23. August um ? Uhr früh uach > l Ia„gem schweren L"idcn im 5i^, Lebensjahre selig > l im Herin entschlafen ist. > s Das Leichenbegängnis findet Samstag, den > ! ^4. August um 7 Uhr abends in Aturie statt. > ! Gturje-Idria, am 2ll. August 1907. ! ! (Statt jeder besonderen Anzeige.) ! h Cocctcy 1 ¦ & ^ > Betrübten Herzens geben wir hiemit allen Ver. > > wandten, Frelindcn und Bekannten die traurige > > Nachricht, daß es Gott dem Allmächtia,en gefallen > ! hat, uuscrcn innigstgcliebten Brndcr, Neffen, Schwa» > I grr, deu Herrn » I Ilohaun Podkrajöek > I Handlullgölommiö > » anl 22. d. M. nach langem schweren Leiden, Ver- > > sehen mit den heil, Sterbesakramente«, im Alter D » von 27 Jahren in ein besseres Jenseits abzuberufen. D » Das Leichenbegängnis findet aiu Tainstag den > > 24. d. M. um '/„ 4 Uhr uachmittags aus dem Trauer» I D hause Stadtwalbstraße Nr, 15 ans auf den Friedhos I > zum Heil. Kreuz statt, > I Die heil. Seelenmessen luerdeu in der Tiruauer D D Pfarrkirche gelesen werden. D > Den tenre» Verblichenen empfehlen wir d.in > I Gebete und e uem frommen Andenken. ^ > Laibach, am 2!j, Angust U)l)7. ^ ^ Die trauernden Hinterbliebenen. ! Die Direktion des kaufmännische« > Kranlen- und Nnlerstiitzunasvereines in > Laibach gibt hiemit die traurige Nachricht, daß I sein wirkliches Mitglied, Herr > Johann Podkraj3ek ! Handelsangestettter > gestern um tt Uhr abends nach langem Leiden, > versehen mit den heil. Sterbesakramenten, selig im I ,verin verschieden ist. ^ Das Leichenbegängnis findet Samstag am > 24. August um halb 4 Uhr nachmittags vom ^ Trauerhause Stadtwaldstrahc Nr. 15 aus auf den > Friedhof zum Heil. Krcnz statt. ! Er ruhe im Frieden! ! Laibach, am 23. August 1907. ! l Danksagung. l Auhcrstaude jedem einzelnen persönlich fiir die > zahlreichen Beileidsbezeicuingen während der Kraut» ! heit uud anläßlich d.s Dahinscheidcns uusercö > inu gstgeliebten Oatten, b^zw. Äaiers, Herrn > Joses OoPitar l Oberlo»d»lte>!rs der t. l, Staatsbahncn D sowie fiir die zahlreiche Teilnahme am Lcichen^e- > gängnisse zu danlen, sprechen wir nnf diesem Wege > allen unsren herzlichsten Dank a»<«. Vesonb.^ > danl n wir unserem Herrn Bahnarzte Tr. Illn»r > ! snr seine nn,ia.c!imchig,'. mühevolle Anfopfcrnng, > dem Le^che„beswttuligsvcreine für Bedienstete der > l. t. Staatsbahn, priv. Südbahn, der Post- und > Tclegraphenäniter in Linl'ach fnr di>! äußerst schöne » uuentgeltliche Best>tt>!Uss uud deu Herren Beamten D der t. k. St-atsbahn für ihre zahlreiche Tnlnahme > am Leiche, begängnisfe. Alle Ehre dem Herrn Vidali D für die Galaubcrfnhrung, > Unter. SiZtn. am 23, Auqust 1907, I ! (33«^) Die ticftrauerndcn Hinterbliebenen. I Laibacher Zeitung Nr. 193 1794 24. August 1907. Filiale der K. K. priv. Oesterreichischen Credit- z&ffc^ Anstalt für Handel und Gewerbe in Laibach Franz-Jfose 1'- '^^gämBf^' Strasse Mb«. 9* Alttlei-iU.ni>**"1 IC 120,000.000-- ^P^ Keservetond lv 63,000.000- i;i;j) Kontokorrente. — Kauf and Verkauf von Effekten, Devisen and Valuten. — Safe - Deposits. - Verwaltung von Depots. - Weohselstube. Kurse an der Wiener jlörse (nach dem offiziellen Kurslüattej vom 23. August 1W7. Die notierten Nurse verstellen sich in Krunenwährunss. Die Notierung sämtlicher Nltirn und der „Diversen Lose" verliM fich per Stüc». Geld Ware Allgemeine Staatsschuld Einheitliche Rente: lonv. steuerfrei, Kronen (Mai-Nov.) per Kasse. , 96 2^ 96 4l betto (Iä»,-Iuli) per Kasse 8« ir 96-^Ii 4 2°/»ö. W.Nuten Fcbr.-Uug.) per Nasse......»7-5< 97 t-< t 2"/., ö. W. Silber (Upril>Olt.) per Kasse......9? ^ «? «0 > 860 er Lwatslose 500 sl. 4"/„i.jk>-!>»',47-5» i860 er „ 10« sl, 4°/l>><<6' lfs-18ß4er ,, 100 sl, . . Uü6 - 2',>--,»64 er „ 50 fl, . . z,3s - >4>)-. Dom. Pfandbr. il «20 sl. 5 "/„ 290-75 291-7,' Staatsschuld d. i. Reichs» ratr vertretenen König» reiche und Länder. Ofterr. Goldrentc, stfr., G°!d per nasse ... 4"/., >,4 9t lik li '.w, stsr., N". per Nasse, . . 4"/» i,S L0 «6 4> oen° per Ultimo . , 4"/° »6 ö> üö 50 bft. Investition«.-Rente, stsr., Nr. per Nasse . 3 >/,"/<> 86 2^ 86-4: K!s»nbnhN'3»> »eilchreitungen. Hli sabethbah» in G-, steuerfrei, zu 10,Ul!<> fl. . . . 4«/« —-- —^ Franz Iofef-Bahn m Silber (div. Et.) . . . 5 >/<"/„ 20 3d, 21-?5 Gal. Nar! Ludwig-Bahn (bw. Stücle) Kronen . . 4°/, 95'30 !« 3« »iubolsbahn i» krouenwährung. steurrsr. (div. Et.) . 4«/<, 95 K 96 1< Vorarlberger Bahn. steuerfrei, 400 Krone» . . 4«/„ 95 1« »«1» )u ztaowlchnlüvllfchltlbnnnlu »bge'l»«Plll» KUnlbahn.Aktlen »Ilsabeth-Ä. 200 fl. KM. 5' <"^ von 400 Kronen . . ^62 - t«4 - oeito Linz-Uudweis 20« sl. ü. W. S. ü-» ztnllt» zu» Zahlung übll» llümwene Eisenbahn. Priotllät». ffllllgall»!««. Vöhm. Wfstdahn, Em. 1895. 4 Kronen 4"/„. . . . St>'5< «6« Ellsübethbal!!! «>ou und 2UN0 V. "« ab i«"/„......l,3 l< '14 l< Hlimbetlibahn 4uo und 20«u M, 4"/,.........,i»'l<,' ,14 2,° ,5ranz Josef °Vahn Ln,. 18»4 ldiv. St.) Sllb, 4°» . . sb 9? 86 w Galizilche Narl Ludwig Vab» ldiv. Et.) Ellb. 4"/„ . , 9l> 4> 96 9'-sjorarlberger Bahn Tm. 1S«4 ldiv. St,) Eilb. 4"/, . . i4 ?!' 9b'7?! Staatsschuld der iiänder der ungarischen Krone. 4'/u u»l>. Goldientc per Kasse . , <0i» 4,°, 4"/u ung, Renlr in kronen° »übr. s«rei pe» «a>,e . . 91 «> Ul 8l 4"/„ betto per Ultimo »l «l> k, 8< 3 >/,«/„ detto per Kasse . 86-«< 50 p« Ung. Prämien-llnl, k lou fl. . ,s^ 5l l«4 5< betlu ^ bo fl, . iu2 50 !"4'!,<, llieis,-Ncg,-Losc 4"/« , . , , ,Zi> 5i >3? 5( 4"/n ungar. Grunbentl.-Oblili 9U?ü 917.', i",„ lroat, n. flau. Grundentl. i^blig , . . W-— - - Nndere öffentliche Anlehen. Oo«n. z.'andes.Nnl, (div.» 4"/u 89 7b 5U'7t> Bobn.. Iicrceg. Eisend. -Lande«' Änlehen (div.) 4'/,«/,,,. 87- «« - 5"/« Tonau «sg..Anle,he l«7», l08- il,4 - Wiener Vrrlelir«^!!!leilie 4°/« 9i> lb ^«15 detto l9l><> 4°/l, 92 1^ «N,b iNnIeheil der Etad! Wien . . ind-l» >0i',!> belto (E. od. 0>.< . , .t,965,2vv/ dctto (l«94) . . 93 5l> 94 i>> dcl4 ,7 9°, ,.°, dcltn (19<'c>) . . 9»>i> 9b'4> dcttu Inr. 31.) I9u» . 9b 7> ü6 ?> Börsebai! Änlehen verlusb. 6°/„ «'!> - «? - Bulss, ^ililllöeijenb, Hlip. Unl. 1»t,9 Gold .,«»/„ l,8'8i >lb-8< B»!a. Llaalt. Hypothekar Änl l893 . «°/^ >21 bl lLii 5!> , ^c»lial°Äob.'Nred..Bl., östrrr,. 45 I. Verl. 4>/»"/« . , . lNl'5<> ,0«b< Zeulral Boo..ftreo.;Bl,, österr., «5I. «rl. 4"» . . . , 9/ - 98 -llred.-Iuft.,üsterr,, f. Verl..Uni. u.üssei!tl,«rb.Nat.^oI.4°„ 9ö'ü' 97-5« Landeib. b. Kbn, Valizien und Lodom, 57 >/, I. luckz. 4°/i, 9ö - !>«-- Mähr. Huvothelenb. verl, 4". 93-i< 94 4( N.>üsterr.Lllndr«.HyP.'A>!s!.4"/,, 9«'- 9?-- dctto inll. 2°/« Pr. verl. 3>/,°/o t>7 - 8»- detto »..Lch,ildsch,«erl.3'/,°/n 8«'?^ ^7?l> dctto uerl. 4°/„ 0i> Sl^ u« »« Öslerr..,inl,ar. «anl 50 jähr. Verl. 4"/„ ö. W.....969.'' 97-.»,! dcllll 4'V>! Kr.....?3 3°, 9V 35 Sparr. l. öst., 6" I. veN. 4°/« l>« 5, ^9 50 Eisenbahn.Prioritätj)-Obligationen. sserb!Ullnd«.i>ioldbahn Eni. l«86 - >— —-- detto Em. I9N4------------- -- Öslerr. Nordwestb, ^Ui> fl. S, 1«2 1b W4 15 Ttaatibahn üou Fr..... 380 - 394 - ^ndbahn ll L°/n Jänner »Juli üoo ssr. (per Et.) . , . 295-- 29?-> Südbalü! t» b°/„..... 1^-ük- ,212 Diverse Lose ,per Stück). z>lrzln«i!>!i» kosr. 3> Bodenlredit'Losc Nm. l««» 2K« — l,«i den» <5m. l««9 26?-. 273 — 5"/» Donau > Messulieruilns - Lo!e 10u fl. ö. W. ... 2'2 k< zln>!trlw»llchl z»sr. Nudap..Bastlila (Dombau) ä fl. 2N 2ö 22 25 Nrcdillofe , 40 fl..... 2„b- 21!- Pll!ffl>.Lo!e 40 fl. N, M. . . 155'ül' 1«l-5< ü,otcn Nreuz, üst. Ges. v,, 10 sl. 48 - 4»-- Nolcn kreuz, »na. Oe!, o., 5 2? sl »>udoIf.Lu!e iu sl......«l» ^ 68'- Lalm.Lose 40 fl. tt. M. . 2N>,-— «> « - Veld Ware Tiirl. E.'V.'Anl. Präm..Oblig. 400 ifr. per Kasse . . . -'— — - delto per M. ... 179 25 ik«-2! Wiener Komm.>Lofc v. I, 1874 42»- 48^)--Vew..Och.d. 8°/oPräm..Schulbv. i>.V°de!!lr,'«lnst, Em. 1889 ö8-5<, ?2'.°,l Aktien. Kian»plllt»Nuteinehmnna,rn. »ussiss.Tepl. Eisenb. 50U sl. . ! 3N — 2351 - Äöhm. Norbbahn ,5,'! sl. . . 335'- g«,?'- Vuschtiehiader Eisb. 500 fl. KM. i!»03 — 2816 - detto (lit. l<.) 2«u fl. per Ult. 'ub^z - iuZ8 -Lonau > Dampfschiffahrt« > Ges., 1., l. l. priv., 500 fl. «M. 9.0— g?«-.. eux.^odeübach« Eisb. 400 «r. 544— ^4»- ^erdinanos.Norbb.Kwn fl.KM. 5,65 — k>180-Uemb.< n5? - ^u„d.üs>trr.,Trieft.,5«1fl.KM. 413- 41?-- Osterr, Nordwestl,.,!,!! 200 fl. N. 4i4 50 42h- - detto (lit. U.)20Ufl.S,p, Ult. 414— 417- Pran.Ti!zerVisn'b.100sl,ab!,st. 2,t— 215 5l> 2laat«ei!b. 200 slö. per Ultimo »41- 642- Lübb, 200 sl, Silber per Ultimo 151-72 :b2 75 Kübnorbdeutsche Verblnbungöb. 200 fl, KM...... 391 — s)8 - Tramwah.Ges., neue Wieuer, Prioritätz.NItien I0U fl. . —'— - — Ungar, Wcstbllhn (Maab.Oraz) 200 fl. S....... 4U1-— 40! - lLr. Lulalb..«ltie».Vel 200 ll. 2l-0-— ------- Vanlen. ^nglu.Ostecr. Äanl, 120 fl. , . ^96- 2<»7 - Äaittuerei», Wiener, per Kasse — — ------- drtto per Ultimo . . . bl?L - 5« - ^°de!,tr..?lnst. österr., 20» fl. S 997- l< 0ü- - ^enti..Äod..Kredb. ss»., 200 fl. 5«!,-— 537'-Kreditanstalt für Handel und Gewerbe. 160 fl., per Kasse —-— — - detl» ver Ultimo «30 b' «3l'5, Nreditbanl ally. UNL., 20« fl. . 7ü1 5» 73^ 5uiig. Van! I4uu »ronen !?z? ,7»?- — Ullionbank 200 sl...... b2<<7' 52975 Herlelirsbant, allg., 14» sl. . :-«» - ^12^ — znd«fllit>Dnltme!,!nungrn. Äaugef., allss. österr,, 10« fl. . ,2)— <24 — ^ri!lertto!)lmberab,^Ges.10<)fl. '2>^ ?»>» — ^isenbahnw'Leihg.,erste, 10ufl. ix»- i98-i>o „Elbeinühl". Vapierf. u.V.<<8. ,«8-.O 169 50 llleltr,.Ges,, allg. ofterr,, 200 fl. 4sb 4»?' — dettu internal., 2«o fl. ,">?7- 580 — Hirtenberger Patr.., Zündb. u, Met..ssabril 400 Kr. . . 9»-.-- l o>>5 — lliesinsser Brauerei lull fl. . . 23>j 2.2 — Munlan'GescMch., üsterr,.alpine 58»— 2!, 9 — ,,Poldi.Hütte", Tiegelgußstahl. ss..Ä..O. 200 fl. . . . 41?.. 4«8 -Lrager Eisen. I»b..Gef. «m. 1905, 200 fl...... 2b9l) - 2S^!0 - liima.Muranu,«Talgo.Tarjaner Talj. «trinlohltn 100 fl, ^,58- 5^1- ,,Schlü«lmühl",Papierf.,20gfl. '2ä 340-,,Schudnlca", Ä.>G. f. Petrol,. Ind., 500 Kr..... 4,^,-. 492 — ,,Tteyrermühl", PapOrfabril UNb V'G...... 44!l - 44«- - Trifailer k-ohlenw.»A, 70 sl. . <:<,.' — «63 -!ürt. Tabarrezie.Ges, «NO Fr. per Kasie , — —- bett» per Ultimo 409 «0 410 6» Waff»-ns. — WaggllN'Leibanftalt, allgem., in Pest, 40,' Kr..... --------------- Wr. Äa»a,e'1ä Italienische Bantpläve . . , 9V«5 9i>-?7» Pari«......... 3i H?» 9,^-?»!'' Mrich nnd Vascl..... «5 55 95'?» Valuten. 2u!aten ....... il zz »1 3» ^u-s>ranleN'ä!üse..... l^-üi :«19 ^.Marl ätückc...... 2,i-4!< ^«.»»H Veulsche üieichsbantnoten . . l!?4ü >,7 60 italienische Banknoten ... 95 8 > ' 5 9v ^ubel-'Itoten . , . «b!" «-^" von K*'iii«Mi, Jt'l'HiMlbrieseii, Prlorllttten, AKtinn, Kt»s«-i> <'(c, Ib^viN**ii iiikI VuUif'-ii. (4) Los-Versicherung- 23a,:a3r- -vrnd. "T^7"ecli.slergiesciLä,ft ; liiilbnvlt, NtritiirKHNto. Privat - Depots (SafV ¦ Deposits) TTriLtar sipenemTsiaclilu»«!