^r- 223. Freitag, 28, September 1888. 10?. Jahrgang. Lmbacher« Zeitung. ""M?in?l?? ^"'' vtlt P°Nv«r,«nbung: »anzjählig st. 1», halbjährig sl. 7.50. Im ««mptoil! ÜciNl V»,.. . ^ ''^^'^ Ud.no. Yüi die Zustellung in« Hau« ganzjährig »l. I. — I»l«t«vn»a:bUr: ssilr —^ ^"'«°l« d.g ,„ < Zli,«n 25 lr.. größere per ^eile « kr,! be< öfteren Wieberholungen hr .^ci,s « ll Die .,?ll, tie Mtd»ltl»n Wienerftrohe 15. Sprechstunden der Redaction täglich von 10 bi« 12 Uhr vormittag».— Nnsranlierle^ric^ «eidcr: nicht angenommen nno Vtanultrlpt« nicht zurüsgestellt Umtlicher Vheil. ?INerl^s/' ""b k- Apostolische Majestät haben mit Neck.,,. " Entschließung vo,n 22. September d. I. dein dewl? ^"'wl d.'s obcrgerichtlichen Nechnnngs-der ^,, .'^ '"Grciz Alms Strom meyr anlässlich Nul,.ft„ .'^"' erbetenen Versetznng in den bleibenden Anätzt ^^frei den Titel nnd Charakter eines Rech-" "t^s allrrgnädigst zn verleihen geruht. Prazäk m. ^. AllrM^/' ""b k. Apostolische Majestät haben mit ^jm? " Entschließnng vom 18. September d.I. den D'Nian "" ^" Bcrgakadeuiie in Leoben Eduard schei, 2-./ ^"'U außerordentlichen Professur der chemi-^ttan^i^ ^e an der technischen Hochschule in Brunn " ""g't zn ernennen gcrnht. '-»''.^.^ Gantsch m. p. Nichtamtlicher Theil. Unsere Fricdeno-Znvclsicht. ^e Pikn?^M'lchl'n Hitzlöpfe drängen die öffcnt< ^"t'on N ? ^'^lands zn einer bewaffneten Inter-^tttreick 11 '" Bulgarien nnd znm Kriege gegen l!!)"'^n Politi??^^''^^'^en mit der jetzigen'aus-^^°>l p7c? ""'islands, behanptct nellcstenö das in !>l 3t,.s« ^nmlu' "'^t 'lsiciell. so doch mit Hilfe von Pri-^n Eniiä?. '. und unter der Führung von bnlqari« ^'9en m"" bei Odessa ?me Armee von Frettchen ^""eln. D,ese Ar.nee sollte in Bulgarien ein-? ^"rchfm,,"" F'ustnl C0bnrg vertreiben, worauf 11 "al Ua6' <3^c^" """, Fiirstenwahl ein rnssifcher n ^" siH i« ^'" 5" srnden wäre. Wenn Ocsterreich-^" ihm s^?. d'e Sache einmischen sollte, so müsse ^^^mci) den Krieg erkläre», denn es sei gleiche JeMeton. b ^lü'e i. ^"" Nndolsinnm. ' dm^"!l<'nmer, "^"1"bren, war auch in diesem Jahr. k. "ln intzs,.>l ^ ^"t""^ des Landesmuseums Nu« anf die thunlichslc Äereichcruug la ^" Mick?" ^üh'sturischen und römischen Saunn-l?V"e und s! "" ^e '" dm betreffenden Sch.n.-Äil^ °°l' Ves»^, ""^ vorhandenen Lücken auszufüllen ^ ^u!^?" b^ Museulns ein abgeschlossenes ^h»^ den diesfÜ^"'?'^ ""zuführen, in l/^en hat? ^ erforderlichen kostspieligen Aus-si'r ^ General, c ^'^^ lrainische Sparc^'vermi GMo ^ Icbr ^'""'l""l1 am 22, März l. I. auch t'Ne. bewiNiat ^' 'geblichen Veitrag von .W0 „e>,' Vtths^ ". ^s konnten sonach die im vorjäh-^>lf '.'"'t bedpn 5"" Varthelmä Pccoik begm,-^ V"Ngen de "'"?/" Erdbewegungen verb'.nd.uen !?"H^' Podsem?^^^'" Grabhügel von Germ in < W ^rden D ' Z"'ckMl,ezirl Mottling, weiter ^"^nonimpn ^^'""' '""»den Mitte Februar ^°i ^F"nd"" « ""b im Mai bre..det. ^ ^"ticzen Rirs.,/ '?"" ^al,zig Gonüle,, und a>,s ^Ri ^"N und ?^'l'"' deren eine 100 Schritte hatte, ze.chnen sich V°tli>..)^en mi s^lachtvoll satinierter bronzener X!'? neuen 5.'^" bisher in Krain nicht vor-ft°»npU^leit vnn"'. ""d dnrch grosie Menge von ^^^N ans.^^Mltuutcr schön oruamentierten ^ 3 bür"" silr d 'Ä'"" l"'Ie,l m,en großen Glas-^n>m> zu d^^''^eit bestimmten Saale aus tei > ^'len h"t '^^"^", was diese Periode iu ^l^^udH^7^ Stücke übersteigt mel, '' "^gesuchN" s'ch '" der vorgenon.tnenen Subjecte nach folgendenGruM": giltig, ob dieser Krieg jetzt oder später ausgefochten werde. Hoffentlich wird es diesen Tolllöpfen nicht gelingen, ihre Pläne verwirklicht zu scheu. Wenigstens weisen alle Anzeichen darauf, dass die russischcu Chanvi« nisten sowohl mit ihren verbrecherischen Wünschen nach einem Wrltbraude als auch mit ihrer Ausfcissuug. dass der Krieg unvermeidlich sei, so ziemlich allein in Europa dastehen. Die befugte Diplomatie ist sicherlich darau. alles zn vermeiden, was zu Conflagrationen führen könnte, nnd dafür liegt auch ein Beweis in dem heutig.« Bericht dieses Blattes vor. in welchem das italienische Cabinet seine Friedensliebe kuudgibt. Was die uubefugte. die Wiukel-Diplomatie. thut und wünscht, was sie schreibt und demonstriert, um das kümmert sich weder in Nussland noch iu einem anderen Staate. Oesterreich-Ungarn .auch nicht ausgenommen, lein ver-j nüuftiger Mensch. Ob diese einen'Krieg wünscht oder nicht wünscht, ob sie dafür hält. er sei leicht zu ver. meiden oder gar nicht, das ist den Lenkern der Geschicke Europa's gewiss herzlich gleichgiitiq. Au diese Thatsache aber, deuken wir. sollte man sich hallen, und wer diesen Punkt feststellt, der kann nicht anders als zu drm Resultate gelangen, dass die Auffassung des lussischen Blattes den bestehenden Verhältnissen nicht entspricht. Es ist schon unzähligemale gesagt worden: Es gibt hexte keine europäische Frage, welche naturgemäß zu einem Kriege führen müsste; es gibt leine, über welche sich die belhriligteu Mächte nicht vcrstüudigen könnten, ohne zu dem letzten Mittel greifen zu müssen ui,d dadurch gleichzeitig eiu Miß vo'u Verautwortuug der Geschichte auf sich zu laden, dessen Größe nnab-schbar ist. Denn bei der entwickelten Technik der Fener. wasfe, bei drm kolossalen Aufgebote an Menschen, material?, bei den großartigen Hilfsmitteln der Kriegführung, welche den Gloßmächlen Europa's heute zur Verfügung stehen, müsste selbst ein siegreicher Krieg jedem Theile Wuudcn schlagen, denen auch der gesündeste Organismus nicht leicht widerstehen könnte; ein nuglücklicher zumal würde Folgen nach sich ziehen, denen gsgeuüber die Verluste Frankreichs im lchteu Kriege das reine Kiuderspiel zu nenueu wären. Da- Aus Bronze 39 Fußringe, 88 Armringe, davon zwei vielspiralig, nnd zwei aus 8 beweglichen anschließenden Ringen bestehend, 8 kleine Ringe, l'4 Fibeln aus der Hallstätler Periode, 14 Fibeln aus der i^-'I'ono-Periode, Hals« riuge. 9 Haaruadelu, 2 Nähnadeln, ein Gürtelfragment mit Anhängseln, ^s) kleinere Vronzeschmucksachcn, ein prächtiges, kurzes Aronzeschwerl in vorzüglicher Erhal-tuug, eiu ciscrucr Dolch iu hölzeruer Scheide mit dünnem, verziertem Vrouzeblech, ein Kelt, cine Lanzen-spitze; dann aus Eisen: 2 Armschienen, aus Spiral» ringen bestehend. 2 Armbänder. 2 Ringe, 2 Fibeln, l! Messer. 2 Hacken. 5> Kelle. l0 LlinzenspilM, ferner zahllose farbige Glasperlen, ebinso Verustmiperleu. erstere in 11, letzterein 5 Schnurreihen aufgestellt, dauu 8ft Urnen, Schüsseln. Schalen, mitunter vm, cmsehu. lichcr Glöße. mit geichnwckuollem Oruamcnt. eine Schale mit dem Smastieazeichen. 5 Thoufiqur.n in Thierform, zahlreiche Spinilwirlel. Nbstlihlbcschwerer. letztere von eigenthümlicher Form. urust ciu^r M.'Nge von Scherben, aus deuen sich noch einige ganze Gcfä'ße werden zusammenstelle« lasseu. Die Gesammtkosteu der Aufdeckun-gen bei Podsemel beliefeu sich auf 882 fl. 5l> kr,, wovon 150 st. auf Orundenlschädigiiug eutsalkn. Nach dem Urtheile von Sachverständige gchöit diese Sammlung zu d, u bedeutendsten in Oesterreich gemachten prähistorischen Funden. ^ . ^ . Weiters schien es angezeigt zu sein. wegen Erforschung der Urgeschichte der unteren Gnrkelicne, bevor daselbst von den Römern die bedeutende Stadt Nl>u,o< duuum gegrüudet wurde, die iu Malentt an dcm Zn-sammenslusse der Gurk uud Save, iu der Nahe drr dortigeu römischen und vorrölnischcn Gradische befind' lichen Gomilen, im gauzeu über 20. einer genauen Untersuchung zu unterziehen. Es wurde damit von Peenik im heurigen Sommer begonn>n. und sind dic rüber gibt sich die Diplomatie Europa's gewiss keinen Augenblick einer Tänschung hin, und nebst der natürlichen Pflicht, ihr Vaterland vor den Schrecken eines Krieges im allgemeinen zu bewahren, spielen diese Bedeuten und Rücksichten gewifs keine geringe Rolle. Es ist nicht gut anzunehmen, dass die russischen Blätter, welche trotzdem zum Kriege hetzen und ihn als unvermeidlich hinstellen, diese Sachlage nicht ebenso genau kennen sollten, wie jeder andere. Wenn sie sich trotzdem in ihrer bisherigen Haltung nicht wankend machen lassen, so ist das wohl zumeist auf Rechnnng ihrer privaten Wünsche und Neigungen zu stellen, denen es entspricht, zwischen Russland und unserer Monarchie eine gewisse Rivalität zu construieren. die aber in Wirklichkeit nicht existiert. Die Fraqe. auf welche stets angespielt wirb. wenn von der Möglichkeit eines Krieges die Rede ist. ist bekanntlich die bulgarische. Nun ist es aber schon unzähligemale nachgewiesen worden, dass man die Bedeutung dieser Frage für Europa im all. gemeinen, für Oesterreich-Ungarn im besonderen weit überschätzt, wenn man behauptet, die bulgarische Frage müsse zum Kriege führen. DaK ist eine Annahme, die durch nichts erwiesen ist. Denn. gefällt Russland der gegenwärtige Zustand Bulgariens nicht oder hält es ihn für seine Iuteresfen gar so abträglich, so wäre es ihm ein leichtes. Abhilfe zu schaffen. Es hat Europa nicht viel gefragt, als ihm das Gehaben Alexanders nicht grfiel; es hat Europa nicht viel gefragt, ehe es General Kaulbars nach Sofia sandte: jetzt, mit einem-male sollte Russland. das sonst nicht sehr scrnpulös ist in der Wahl seiner Mittel, jetzt mit einemmale sollte es wegen Bulgariens gar so viele Bedenken tragen? Das ist nicht wahrscheinlich. Dagegen ist es mit gro< ßer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass Russland sich auf den vielbcwährten Standpunkt stellt: Wir können warten! Und in der That kann Russland warten, bis die Dinge iu Bulgarien einer Entscheidung entgegenreifen. Wir denken uns dieselbe so, dass sich Fürst Ferdinand entweder in der Gunst seines Volles für die Dauer festschen oder die Fruchtlosigkeit seiner Bemühungen einsehen wird. Ist das erstere der Fall: umso besser, Russlaud kann es nur lieb sein, wenn sich in dem von Arbeiten noch nicht ganz abgeschlossen. Obschon die in diefer Gegend gemachten Funde im Vergleiche zu jenen von Podsemcl nnr spärlich sind, so deuten doch die daselbst vorkommenden ältesten Formen der Bogensibel auf ein sehr hohes Alter znrück, und dürfte es möglich werden, aus den dort vorgefundenen zahlreichen, schön ornamentierten Thouscherbrn eine Reihe bisher nicht vorgekommener Gesäßformen zusammenzustellen. Für die in Malcnce gemachten Ausgrabungen wurden bisher vom Museum I5>0 sl. ausbezahlt. Außer diesen Funden aus der Urzeit Krain« hat Herr Priuik. wie wir dem Jahresberichte der Museums-leitung entnehmen, auch etliche römische Alterthümer, mitunter von Localitäteu. die bisher als römische An« siedeluugcu nicht bekannt waren, an das Mliseum ein« gcseudet. so z. B. ein paar Fibeln n. m. a. aus der von ihm entdeckten Grnbenstälte von Otok in der Pfarre Podsemel, nicht weit abseits von den Hügelgräbern in >Germ, dann einige Fibeln aus den Gräbern in Tri-butschc in der Pfarre Adlcfchitz. Die Nachgrabungen in Strcklowitz, wo ebenfalls römische Gräber vorkommen, bleiben einem späteren Zeitpunkte vorbehalten. Ein römischer Altarstein, gewidmet dem Outte Siloanus vom Soldaten M. Verissimus für sich uud seine Waffen, wurde im Gradifche von Malence ausgrgraben uud von Pecnik für das Museum aequiriert. Der Stein enthält auf den Seitenflächen zwei Speere und einen Schild in Relief. Auch heuer deckte Herr Peinik auf dem fchon im vorjährigen Jahresberichte erwähnten römischen Gräber-fnnde bei Gorica südlich von Dernovo eine große An» zahl vou Gräbern nuf, aus denen das Museum mehrere Mgenstäude erhielt, unter anderen eine Ricsenurne, <>5nn hoch, 1'51m im weitesten Umfange, ein kleines Töpschen mit dcm Relics eines männlichen Kopfes au3 einem Kindergrabe. einen Dreifuß und Rost aus Ei^n nebst mchremi Fibeln. Außerdem hat Herr Pccnil mit Laiwchcr Zcitmiz, Nr. 223. 1892 28. SeptemberlM^ ihm befreiten Lande die Zustände consolidieren, ein berechtigtes Maß von Einfluss wird ihm niemand streitig machen in dem Lande, für welches es in einem blutigen Kriege der Opfer genug gebracht hat. Gelingt es dem Fürsten Ferdinand nicht, sich auf seinem Throne zu erhalten, nun, so werden wir die Wiederholung dcssm erleben, was sich nach der Entsetzung des Fürsten Alexander abgespielt. Damals wollte Russland den Mingrclier und keinen anderen auf den Fürstenthron erheben. Europa protestierte dagegen — aber Rusöland fiel es nicht im entferntesten ein, seines Candidatcn wegen mit Europa Krieg zu führen. Es hat sich dem Nusspruche der Cabinette gefügt und es wird das auch bei einer nächsten Gelegenheit thun. Sei dem wie immer, und mag es auch wahr sein. was ein hervorragender ungarischer Schriftsteller jüngst behauptet hat — dass nämlich Russland einen Theil seiner Truppen von unserer Grenze zurückzuziehen beginne — das Eine ist sicher wahr und unterliegt nicht dem leisesten Zweifel, dass man an competenter Stelle hierüber so genau unterrichtet ist, wie nur irgend möglich. Trotz aller Friedenszuversicht ist man auch von unserer Seite nicht unthätig gewesen, und die Erklärungen der gemeinsamen Regierung vor den Delega« tionen sind ein ziemlich sprechender Beweis dafür, dass an sämmtlichen exponierten Punkten bestens dafür vorgesorgt ist, dass ein russischer Vorstoß uns nichts weniger denn unvorbereitet treffe. Unsere Stärke liegt in uns selbst und in unseren Bündnissen — das ist etwas, was man allüberall genau weiß, und darin liegt die Friedens-Zuversicht, die uns und jedermann erfüllt, mögen die russischen Blätter nun an die Unvermeidlichkeit eines Krieges glauben oder nicht. , * , Politische llleberftcht. (Steter mark.) In der vorgestrigen Sitzung des steiermärlischen Landtages wurden die Anträge des Finanzausschusses zum Voranschlage der Landesfonds pro 1889 angenommen. Bei Berathung des Landesschnl' fonds verliehen die Clericalen wieder den Saal. Zur Bedeckung der Abgänge des Landeshaushaltes wurde die Gesammtausschreibung von 25 Procent Umlagen auf die directen landesfürstlichen Steuern sammt Staats» zuschlagen und nebst der Landesauflage auf Vier und gebrannte geistige Flüssigkeiten eine lOproc. Umlage auf die Verzehrungisteuer von Fleisch. Wein, Wein» und Obstmost beschlossen. (Reichs»Finanzminist er von Kalla y.) Der Reichs Finanzminister von Kallay wird am 30sten September aus Mondsee in Wien eintreffen und am 1. October die Geschäfte seines Ressorts wieder über» nehmen. Im Herbst dürfte der Reichs-Finanzminister eine Inspectionsreise nach Bosnien antreten. (Oesterreichischer Katholikentag) Der zweite allgemeine österreichische Katholikentag findet be< stimmt am 26., 27, 28. und 29. November d. I. in Wien statt, und sind für diese Tage bereits der große und kleine Musituereinssaal in Miete genommen wor- den. Anfangs October dürfte auch der von der Central« stelle ausgehende Ausruf zu zahlreiche Betheiligung an dem Katholikentage durch die katholische Presse zur Veröffentlichung gelangen. Nach den vorliegenden Zeichen allseitigen Interesses kann man die Erwartung autzsprechen, dass der Tag zu einer würdigen katholischen und patriotischen Manifestation sich gestalten wird. (Das Reichsgesehblatt') pnblicicrt eine Verordnung des Ministers für Cultus und Unterricht, betreffend die Regelung des Vorschlagsrechlcs bei Com-pletierung der Prüfungscommissiunen für die zweite Staatsprüfung an technischen Hochschulen; ferner eine Verordnung der Ministerien des Ackerbaues, des Innern, des Handels und der Finanzen, betreffend den Beitritt Italiens zur internationalen Convention vom 3. November 1881. betreffend die Reblaus. (Böhmen.) Aus Prager Landtagslreisen ver< lautet, der böhmische Landtag werde nur bis zum 15. October tagen, da der Reichsrath bereits am 20. October zusammentritt. Die ursprünglich geplante Nachsession im December werde entfallen, da alle nationalen Vorlagen unerledigt bleiben sollen mit Rück» sicht darauf, dass im nächsten neugewählten Landtage die Deutschen wieder erscheinen dürften. (ReichsrathswaHl.) Am 29. September fin« det im Tiroler Landgemeindenbezirle Imst'Schlanders die Reichsraths - Ersatzwahl für den verstorbenen Abgeordneten Greuter statt. Die clericale Partei candidiert bekanntlich den Notar Vincenz Gasser in Heiligenkreuz bei Hall. Wie nun heute gemeldet wird, beabsichtigen die Wähler des Bezirkes Reulte. ihre Stimme dem pensionierten Statthaltereirath Wilhelm Nautenkranz zuzuwenden. (Ungarn.) Cultus- und Untcrrichtsminister Graf Albin Csäky hat vorgestern mittags in Gödöllö den Amtseid als Minister in die Hände Seiner Majestät abgelegt. Die Eidesformel verlas Sectionschef Päpay. (Zur Situation.) Eine römische Zuschrift der «Pol. Corr.» erklärt sich ermächtigt, zu versichern, dass die italienische Regierung keinerlei Expedition nach Afrika, sei es nach Massauah. sei es nach Tripolis, vorbereitet und auch nicht ein Mann der regulären italienischen Armee nach Massanah gesendet werden wird. So sehr die italienische Regierung hofft, dass der Friede Europa's erhalten werden wird, ist sie dennoch fest entschlossen, sich von allem zu enthalten, was ihre militärische Bereitschaft in Europa zu schmälern vermöchte. Italien denkt nicht im mindesten an Handstreiche, am wenigsten mi solche, wie der ihm zu« gemuthete auf Tripolis, welcher einen Krieg provocieren würde, der sich zu einem europäischen zu erweitern vermöchte. Italien hält im Gegentheile an seinem Pro« gramme fest, im Vereine mit seinen Alliierten alles für die möglichst lange Erhaltung des europäischen Friedens aufzubieten. (Aus Reval) wird berichtet, dass die esthlän. bische Ritter- u»d Landschaft die Schließung der feit fünfhundert Jahren bestehenden deutschen Ritter» und Domschule beschlossen hat. da der Gouverneur " langte, dass in derselben nur noch russisch unterM werde. Die Stadtvertretung in Riga faM den ^ schlilss, beim Senate gegen den Gouverneur K"gc', erheben, weil derselbe die Ausgaben für die !>>ly . schen Kirchen des Stadtgutes vom Budget ge, chen hat. , <^ (Der päpstlicheSpecialgesandte na^ land,) Msgr. Persico. hat am 16.d. M. die M^ nach Rom über Paris angetreten. Seine MM' " für beendigt. Wie der römische Correspondent «Daily Chronicle, meldet, hat Msgr. Persico vor! Abreise von Irland noch einen Bericht an dc»/>" .^ gesendet, in welchem ausgeführt wird. dafs d»e ^ nalistische Agitation. Dank den Bemühungen vcr ^ schöfe, viel von ihrer Schärfe verloren habe. ^ schöfc seicn unermüdlich, dcm Lande den Fried.» n" zugeben. m^ck"«' (Besuch in Constantinopel.) Ve", ^ wert ist der Besuch zweier russischer GrosM"". ^ Brüder des Zaren, beim Sultan in Constantuwpu. ^ sie vorgestern auf der Reise nach Palästina aM^ sind. Die Großfürsten sollen unverbürgten NaA ^ zufolge die Aufgabe haben, die Pforte zur U"teN"w ^ der russischen Forderungen bezüglich der buM Frage zu bewegen. ° ,y!c, (In Suakin) haben die Dinge ""^ei" ,,. der einen ziemlich bedrohlichen Charakter a"^" c hie Die Rebellen unterhalten nicht nur ein Feuer « ^.„ Forts und die Stadt, sondern haben auch ^'^ ^i" gezogen, wrlche die Straße von der Stadt >>a Brunnen beherrschen. Tagesneuigleitcn. ^ Se. Majestät der Kaiser haben der Gk.^. Wiesmath im politischen Bezirke Neunkirchc" '" ^ österreich für die durch Hagelfchlag geschatw ^l' fassen eine Unterstützung von 400 fl. aus °" ^ht. höchsten Privatcasse allergnädigst zu bewillige" u __________ . M' -(Juristen in Oesterreich)^'" Z i«' lich erschienenen Berichte des k. k Justiz"""»!"' ^« folge gibt es derzeit 50!) Rechtspraktilanten, " ^l 41!) ein Jahr und 15U mehr als ein I^." hie""' zwei bis drei Jahre ohne Entgelt bei ^r^^^eü Trotzdem hat die Zahl der Rechtspraklilanten «"' ^ ^ das Vorjahr zugenommen. Ebenso hat d>e ^ ^Z3, Advocaturs-Concipicnten sich vermehrt; sie ^ ^^"^ nm 5i0 mehr als im Vorjahre. Von den ^^splaA haben 125 eine mehr als 7jährige Advo" ^t)M zurückgelegt, ohne sich, meist durch die sctMt^blie^ nisse abgehalten, als selbständige Advocate" i" hg ge Auch die Zahl der Notariatscandidaten 'st " zäh"" stiegen und beträgt derzeit 731. I" ^"s , wir in Oesterreich 2!13.'i Instizcandidaten. Apl,^ - (Der Schönheitspreis "°^-Die Schönheitspreis-Commission in SP"" y jsl" Arbeit aufgeladen, der sie nur schwer ac>"^<^^ Beihilfe dcs Lehrers Bezlaj in Gurkfeld eine Planskizze des einstigen Neviodunum mit genauer Einzeichuung aller Straheuzüge. Befestigungen, Gräberstätten nnd sonstigen Fuudstcllen innerhalb der ausgedehnten Gemarkung jener Stadt für die k. k. Centralcommission in Wien angefertigt und eine Copie davon dem Landes' museum zugesendet. Von hichcr einschlägigen Spenden der Gönner des Landesmuseums sind zu erwähnen: Graf Erwin Auers-perg ließ auf seine Kosten den einst auf dem Felde bei Großdorf nächst Dernovo gestandenen, jedoch schon im vorigen Jahrhunderte in einem Nebengebäude des Schlosses Thlirn am Hart als Gewölbpfeiler eingemauerten und dort von Pecnik entdeckten kolossalen römischen Meilenstein von 2 33 m Höhe, 63 cm im Durchmesser, etliche 50 Centner wiegend, in das Museum überstellen. Dieses durch seine Größe imponierende Denkmal trägt in gut erhaltener Inschrift den Namen der römischen Kasser Marc Aurel, S. Lucius Verus mit ihren Titulaturen in 13 Zeilen. Von den römischen Funden auf der Ackerparcelle Dolen^ X^iv6 in Oberlaibach spendete Franz Kotuik in Verd ein etwas defectes römifches Schwert in Holzscheide, mit dünnem Silbcrblech belegt, eine lange eiserne Lanzenspitze, das Endstück eines Wurfspießes nebst einem schwächeren Wurfspieß, einen eisernen Pferdeschxh. eine hübsche Bronzestatuctte der Göttin Flora. Von Sr. Hoch. würden Johann Belec, Ortscurat in Lachowilsch im Bezirke Stein, langte eine Wagenfuhr mit ganz zerbrochenen Thongefäßen aus dem daselbst aufgedeckten römischen Gräbcrfelde an; nur der untere Theil einer großen Amphora war noch ziemlich gut erhalten, für die Muscalsammlung ist bloß ein einhekeliger. rother Krug brauchbar. Der Zwangsarbeitshaus-Aufseher Kra-öovic überließ dem Museum eine in Laibach aus dem Schotter der Gradaschza ausgegrabene römische Fibel «», V^Ü."^ "!'" Thongesühr« mil Reliefdarstellungen N.«" ^enwte. Au» den Grübern auf der Mese VeNaca hmter dem Kloswfrauengarten. welche bei einem durch die lrainischc Ballgesellschaft allsa/führten Neubau aufgedeckt wurden, stammt ein eisencr Pferdeschuh her. Für die Urgeschichte des Laibacher Moores ist von Wichtigkeit ein nuf einem Acker bei Anßergoritz aufgefundener Bronzekelt mit noch vorhandenen Gufs-näthen, ein Erzeugnis der Bronzegicßerei der Pfahl-bauern, ferner ein rothgebrannter römischer Thoncylin-der, in der Mitte durchlöchert, vom Morastricde Grivca bei Live. Ein Schiff aus einem Eichenstamm, seicht ausgehöhlt. 7 m laug. mit Kugelsteinen vollgefüllt, aus der Gegend der Einmündung der Borounischza in die Laibach, wo es im Torfe steckte, wurde ins Museum überstellt. Vielleicht stammt es aus der Pfahlbauzeit her. Behufs eingehenden Studiums der Nömerstcine im Tschernembler Bezirke, von denen einige erst in den letzten Jahren bekannt geworden sind, wurden vom Landesmuseum phologravhische Aufnahmen veranlasst, und zwar: vom berühmten MithrasReliefbilde in einer Felswand bei Roschanz, dann von einem Grabsteine mit Iilfchrift und mit erhabenen Figuren in mehreren Zonen übereinander, eingemauert einem Pfeiler der Sladovic'schen Mühle in Tschernembl, ferner von Rö> mersteinen mit figuralen Darstellungen, die sich an der dortigen Pfarrkirche befinden. Um dem oft ausgesprochenen Wunfche mancher Besucher des Landesmuseums wegen Aufliegens verkäufl'chcr Photographien der interesfantesten Objecte unserer prähistorischen und römischen Sammlungen nachzukommen, wurden die photographischen Ausnahmen von etlichen 50 Tafeln und Gruppen der besagten Gegenstände ver< anlasst. Der betreffende Verlag unifafst 84 Stücke iu 4" und 611 iu Cabinetsformat Ihr Abfatz ist bei dem zunehmenden Besuche des Museums schon in ein paar Jahren mit einem kleinen Gewinne für das Museum zu erwarten. Da mehrere schwerwiegende römische Denkmäler, als Meilensäülcn. Steinsärge, nicht weiters im Hufe dcs Rudolftnums allen Einflüssen des Wetters ansgesctzt belassen werden konnten, so wurde eine ganz passende Localität für dieselben im südl. Smiterrain-T" ^^ der Tischlcrwerkstälte des Hausmeisters ad"p"^ als pejanisch roth gefälbelt. Es erwies sich /l^si^" h für diesen Zweck vollkommen geeignctes^H^le" in welches man 3 große Meilmsäulcn, 'i^e' <) kleine Steinsärge'. Ziegel iu allen H ^rsn.ii, Mosaikbuden und'architektonische Z'er'" „ AM-«. Hicmit entfällt auch die Nothwendigkeit ^^I„M^ eines besonderen römischen Lapidannms,.! ^.- V , steine von kleinerem Umfange im Corn" ^ ,,,li ^ parterres eingemauert werden können, wa ^aB aus den letzten Jahren herrührenden „ Sommers geschehen ist. . „ j» b^^ Die wissenschaftliche Bearbeitung v" ^ z„,o, ^, Jahren in Kram gemachten rönusche" o . ^r "" ^ sie Inschriftliches enthalten, hat d" ?s^gt. ^'> Wiener Universität Herr Frankfurt" v^ ihm in den «Archäolog'sch photographlM» ,^ 8^ aus Oesterreich-Ungarn 1887' """0"' ar".,^F lunq: .Neue mark, Krain und Kärnten», enthalt vir ^s ^ Dernovo. zwei alls Emo.ia. 22 S'a'M ^ der gefäßen von Dernovo und St. ^re.g ^e» """'Vom Musealcustos Herrn in den Mittheilungen der W'ener ^ ^,„d g« ^„> zwei Abhandlungen über den ge"^^ be'de>''' Münzen in Oberlaibach und Udcr ^ b'^"' Baue des Treun'schen Hauses "^^„.zsche" ,, fabrik im vorigen Jahre ausgehobene' ^^ sarge. .. 5,stilNl"te ^c Eine für die weitesten Verösfentlich.ma der des Landesmuseums wird durch. ""^ra"" , hie ". erfolgen; der mit dieser Ar " , a "^ Wiemr Künstler Hcrr Hugo Eh" e F"> ,>"' treffenden Aufnahmen im h"we'l ^M >> Mnseum gemacht und in künstle",^ l geführt.-------------— > .^!^^ng Nr. 228.____________________________1895 28. September 1888. Cm?^^" """l'ch °Ue die schönsten sein, und die heiklen!n°" ^"" ^°" ^"^ s"6en, wenn sie aus diesem Iun, . ^kramt heil davonkommt. Es werden an die dielen?" """^gliche Ansinnen gestellt; eines unter den ^nua U"^ von der 18jährigeu Ginevra Monzi aus H k " 'Ü ^^"'^' '"'^ ö" heiraten, für den Fall, Cie all Schönheitspreis zuerkannt bekomme. Bedenken Cie s«.!"' '""^ lilr mich auf dem Spiele steht. Bedenken Hoffm.n dass ich fest entschlossen bin, falls all meine den. n? sailer«, mir die Pulsadern zu durchschnei-berule,, " bksen Brief wurde fofort eine Sitzung ein-sie <^ ""° Signora Monzi erhielt die Anzeige, dass den s»i ^k" der Bewerberinnen gestrichen wor« b°cat l^, s? ° ^ ^ ^ ^ ge Spend e.) Der gewesene Ad-Wer^ ' '" ^l)^ in Budapest starb vorgestern im !« ivM?,-!" I°^en. Er hinterließ über 300.000 fl. ^°ß^'"" ist ferner, dass alle freiwilligen 3 N°se, I " ^" ^j"ker - wie Löcher in Ohren sannen ^."3""' selbst die verkrüppelten Füße der ^ Verlekun. ?^^s vererben, ebensowenig wie zu-!» , ^ (EntfVl. Europäern, den?"° telar^"?^ °'"«r Comtesse.) Wie aus ^^Comtesse K" .'"^' '""^ bort das Vcrschwin- jungen Dame aus hoch- aristokratischer und angesehener Familie, sensationelles Aufsehen. Comtesse Ricci ist eine stadtbekannte Schönheit. Sie soll von einem jungen Manu, der sie seit Wochen bereits verfolgte, entführt worden sein. — (Vazaine.) Wie aus Madrid berichtet wird, ist die Hauptursachc des Todes vonBazaine die Wunde, welche er sich im Jahre 1885 bei einem Sturze vom Pferde zuzog. Auch litt er an einer Herzkrankheit, welche sich seit jenem Sturze verschlimmert hatte. Der Ex-Mar-schall ist in vollständiger Abgeschiedenheit gestorben, denn seine Gattin und seine llrinen Kinder befinden sich seit drei Jahren in Mexico. Auch sein ältester Sohn, welcher als Sergeant in einem spanischen Chasseur-Rcgimente dient, befand sich nicht an seinem Sterbebette. Bazaine hinterlässt wenig Vermöge». In der Madrider Gesellschaft war er sehr beliebt, und er unterhielt zu derselben zahlreiche Beziehungen. — (Noch ein vermisster Tourist.) Aus Meran kommt die Meldung, dass der Besitzer der Villa Regina, Herr Rudd, welcher vor kurzem eine Tour nach Welschtirol unternahm, vermisst wird. Die letzte Nachricht von ihm kam aus Nla, von wo Herr Rudd in der Richtung nach Campiglio abmarschiert sein soll. Der Meraner Bergführer Bnchensteiner ist auf Veranlassung der Angehörigen des Vermissten nach Nla gereist, um von dort aus dessen Spuren zu folgen. — (Die Publicationen des hygienischen Congresses) in Wien, zu deren Herausgabe bekanntlich von Seite der Regierung mit Zustimmung des Ncichsralhes eine namhafte Subvention aus Staats' Mitteln bewilligt wurde, sind soeben in sechs Bänden im Drucke erschienen, — (Vorsicht.) Ein Onkel besucht seinen Neffen auf der Universität. Nachdem sie einige der Sehenswürdig, keit besichtigt haben, meint der Neffe: Wollen wir nicht einen Frühschoppen trinken, lieber Onkel? — «Ja, hast du denn schon Durst?» — «Oh, ich denke, es ist am besten, man lässt es gar nicht so weit kommen.» Local- und Prouinzial-Nachrichten. Krainischer Kandtag. Sitzung vom 27. September. Der krainische Landtag hielt gestern seine sechste Sitzung in der lausenden Session ab. Den Vorsitz führte Landeshauptmann Dr. Pollular, als Vertreter der l. k. Regierung fungierte Landespräsident Baron Winkler. Der Vorsitzende constaticrte die Veschlussfähigkeit der Versammlung und eröffnete um halb II Uhr die Sitzung. Dem Abgeordneten Baron Zois wurde der Urlaub um 14 Tage verlängert. Hierauf wurden die vorgelegten Berichte des Landesausschusses den Ausschüssen zu» gewiesen, und zwar: der Bericht, betreffend das Statut und Programm der Landes'Wcin-, Obst- und Ackerbau« schule in Stauden, dem Verwaltungsausschusse, der Bericht mit Vorlage eines Gesetzentwurfes, womit der 55 2 des Gesetzes vom 18. December 1874, L. G. Äl. Nr. 1 . (Nachdrull v«»ot«n.) ^°n^^"öe öes Mntes. °" Enqlischcn von Vla« V. Welhenthnrn. Ie 'Ich w">. l5'.,. Fortsetzung.) ylu?,'^as 'dn .^°b" doch rathen, wohl zu über-^enbiict?/" thust. Wo ist er im gegenwärtigen Nii^Hl verlatt^"^"^n Quartiere. Er wird das-"gt hat.» "!M, bevvr er sich mciucn Bedmglma.rn dieselben?. Tor. '^orton >, "'^-'' ?N^" ^'"mhigst mich, wenn du in diesem !'ä^ Nr"'^?'" du brsser daran thun, Schild ch übene "l ^'"nruhMna vorhanden. Da- °^>s selh3'^ ^aue führt iramd etwas im ^ w d'h hier 'st Z ""lühic, bin. zu ergründe... Aber Hden.. '«ye. dem muss ein Riegel vorgescho- ^'"'a^^die AU "a) aufrecht zu halten. ^°ch^". H°^ /"" «ll den Uuannchmlich->. W; He '" lchter Zeit über uns hcrm,-Hchsu ^ Viortm, " ""ch die Folqen a.,f sich neh. k b«e ' Leiden- d> 5r?? Und Nt We er, mir solche Fatalitäten ^ilich °>ls a""H"" Trichter Einfall war das. 7 U. ^ to..." ^? /". Stelldichein zn fordern! U. ttchen 8?' U.^tig bin 'F "" U°"e nchiq. bis ich ^cht!.^ habe^uu.abcr lass uns zur N.chc '«"' m,e weite Reise vor. Gute «Gute Nacht,» antwortete John v. Roden, ohue sich von der Stelle zu rühren, an welcher er stand, während der andere sich entfernte. «Richard gibt mir zu denken,» murmelte der Zurückbleibende vor sich hiu. «Er wird uns noch Mühe und Nuth genug bereiten. Wenn ich wenigstens nur jenen unseligen Brief in sichcrem Gewahrsam wusste.» Ein tiefer Seufzer legte Zeugnis ab von der Uu» ruhe und Besorgnis, welche ^Iohn v. Roden peinigte. Langsam, mit schwerell Schritten gieug er die Treppe hinauf, öffnete die Thür seines Zimmers und schloss dieselbe wieder hinter sich. Stille, geisterhafte Stille trat aufs neue ein. Mary war während dieser ganzen Zeit regungs-los dagestanden, jeden Moment befürchtend, dass die Mcnmcr sie sehen könnten. Jetzt, da dieselben sich ent-feilü halten, fühlte sie sich geradezu gelähmt vor Schreckcu. Ihr Nervensystem war durch die Ereignisse der lchtcu Z"t aufs äußerste angegriffen. Wic leicht kouutc ein leises Geräusch sie verrathen. Uud alles au ihr zitterte so sehr, dass sie nur zu leicht ein solches vcrursacheu konute. Zwci oder drei Nächte vorher hatte s,e schon tue Vmsicht gebraucht, eiur Schachtel Wachshölzcheu zu eutweudcn. aber sie wagte rs nicht, eines derselben anzuzünden. Zögerte sie ahcr noch läuqcr, so kouute Sofie erwachen, cutdrckru, dass sie das Zimmer verlassen habe, Lärm schlagen und die Bcwohucr des haus,s weckcu. Nein. nein, sie durfte nicht schwach sem. Keme Secunde mehr durste verloren geheu. Mm, sie entfliehen wollte, so musste es jetzt sein — jetzt oder uie! AN ihre Willenskraft zusammeufassend. tastete Mary sich vorsichtig nach der Hausthür. Steckte der Schlüssel? Ja. dem Himmel sei Dank! Er gab dem DlliltV ihrer Finger geräuschlos nach. N>m galt ls noch. die eiserne Sicherheiskette, die ebenfalls die Thür versperrte, zu entfernen. Laugsam und feierlich verkündete eine Uhr die zweite Morgenstunde. Mit dem blinden Instinct der Verzweiflung streckte sie die Hand nach der Kette aus. aber die tödtliche Gefahr, in der sie sich befunden, war zu viel für sie gewesen. Wie ein blutiger Nebel legte es sich vor ihre Augen, ihre Knie wankten, und bewufstlos glitt sie neben der Thür zu Voden nieder... Als Mary die Augc.» wieder aufschlug, begann der Morgen bereits zu g auen. Sie befand sich noch an der gleichen Slelle, an der sie ohnmächtig geworden war, und auch im Hause regte sich nichts. Langsam kehrte ihr die Erinnerung wieder. Sie entsann sich. wie sie hierhr gekommen, was sich zu-getragen hatte, bevor sie hier ohnmächtig zusammen» gebrochen war. Sich mit Anstrengung aufrichtend, horchle sie mit einem durch Angst verschärften Gehör. So viel stand fest. von den nächsten Minuten hieng das Vliick ihres Lebens ab. Lautlos öffnete sie die schwere Thür; nun stand sie weit offen; nun war das grausame Hiudernis hinweggeräumt, welches sie von der Freiheit getrennt hatte, und Mary taumelte halb bewusstlos hinaus in den kalten Novembermorgen. Es war noch sehr dunkel; unter den Bäumen war es uoch vollständig finster, und doch suchte das erschreckte Mädchen deren freundlichen Schutz auf. Noch nicht weit war sie vorwäns gelangt. l.ls plötzlich eine Go stalt vor ihr auftaucht?, welche sie iu der herrschenden Dunkelheit auf den ersten Blick uicht erkannte. Als aber dann die Worte an ihr Ohr schlugen: «Geliebte, bist du es denn wirklich? Ich habe die ganze Nacht deiner geharrt!» — da verließ sie zum zweütnmale die Besinnung, und Hugo von Westland sienq eine Ohnmächtige in seinen Armen ans. (Forts, solgt) ^ibachcr Zeitung Nr. 2^. 1^94 28. September 188^ nahmen nachzuweisen, ß 4. Die Stiftungen werden den Gemeinden in der Regel auf ein Jahr verliehen. Doch kann, wenn die Gemeinde im Sinne der U 2 und 3 den weiteren Anfpruch nachweist, der Fortbezug auf ein oder mehrere Jahre bewilligt werden. § 5. Die Auszahlung der Stiftungen erfolgt in zwei gleichen halbjährigen Posticipatraten am 2. Juni und 2. December zu Handen des betreffenden Gemeindeoorstandes, welcher den Vetrag jenen Perfonen oder Anstalten auszufolgen hat, welche die dem Stiftungsbetrage entsprechende Versorgung des Armen übernommen haben. § 6. Das Recht der Verleihung diefer Stiftungen steht dem krainischen Landesausschusse zu. (Schluss folgt.) — (Allerhöchster Dank.) Seine Majestät der Kaiser haben den Herrn k. l. Landespräsidenten im Wege der Cabinetstanzlei zu beauftragen geruht, den Theil-nehmern an der am 23. d. M. zu Seifenberg aus An-lass des Allerhöchsten vierzigsten Regierungsjahres veranstalteten Feier für ihre telegraphisch dargebrachte» Glückwünsche den Allerhöchsten Dank bekanntzugeben. — (Das Kaiserfest in Seifenberg.) Man berichtet uns von dort: Sonntag, den 23. d. M., wurde in Seisenbcrg das vierzigjährige Regierungs-Iubiläum Sr. Majestät des Kaisers und gleichzeitig auch das Gründungsfest der hiesigen freiwilligen Feuerwehr in überaus glänzender Weife gefeiert. Am Vorabende fand eine prächtige Illumination statt, wobei die besseren Häufer mit bunten Transparenten, welche diverfe, die Anhänglichkeit an das Kaiferhaus kundgebende Inschriften enthielten, dann mit Fahnen, Lampions lc. hübsch dekoriert und die übrigen Häuser alle reichlich beleuchtet waren. Die aus Rudolfswert bestellte Musikkapelle beforgte die Platzmusik, respective den Zapfenstreich, während die freiwillige Feuerwehr den Fackelzug bildete und die benga-lifche Beleuchtung bewerkstelligte. In der Umgebung erglänzten Freudenfeuer, wobei Pöllerschüsse fortwährend erdröhnten. Die von allen Seiten zufammenströmende Bevölkerung brach hiebei mit Begeisterung in oft wieder« holte «Hivio»-Rufe aus. Am nächsten Tage früh erfolgte die Tagreveille, um 10 Uhr früh das Hochamt mit Tedeum, wobei auch die Musikkapelle mitwirkte; hiernach folgte vor der Pfarrkirche die feierliche Einweihung der Feuerfpritze. Herr Pfarrer Tavcar hielt an die vollzählig ausgerückte Feuerwehr, welcher sich auch die Deputationen und Repräsentanten der freiwilligen Feuerwehren von Treffen, Hönigstein, Niederdorf bei Reifuih und Gottschee anschlössen, eine passende Anrede. An dieser Feierlichkeit betheiligten sich ferner der Herr Nezirls-hauptmann Regierungsrath Ell, fämmtllche Gerichtsund Steuerbeamten, die Gendarmerie und Finanzwache von Scisenberg, die Fubriksbeamten von Hof, eine Anzahl von Persönlichkeiten aus Laibach, Rudolfswert u. s. w. sowie eine große Volksmenge. Hiernach versammelten sich die Festgäste zn einem Bankett im Gasthause der Frau Vlchovc, bei welchem der Gemeindevorsteher Herr Jakob Dereani von Seisenberg nach einer Anrede den ersten Toast auf Se. Majestät den Kaiser ausbrachte, wofür ihm Regierungsrath Ell in einer Erwidrrungsrede dankte; es folgten fodann noch mehrere Toaste, zunächst auf den Herrn Landespräsidenten Baron Winller; schließlich brachte der Herr Gemeindevorsteher Dereani im Namen der Gemeinde Seisenberg die tiefste Ergebenheit und Anhänglichkeit derselben an das Allerhöchste Kaiserhaus zum Ausdrucke. Gleichzeitig wurde an die Cabinetskanzlei Sr. Majestät ein Huldigungstelegramm abgesendet. Nach Beendigung des Banketts begaben sich die Festgäste in den von dem Herrn Vezirlsrichter Perko dem Festcomite zur Disposition gestellten Garten, welcher Platz gleichfalls reichlich decoriert und insbesondere dessen Eingang durch einen Triumphbogen mit einer diese Festlichkeit betreffenden Inschrift geziert war. Daselbst wurde sodann die prunkvolle Festlichkeit bis in die Nacht fortgesetzt. Bemerkt sei noch, dass die Gemeinde Srisenberg zur Erinnerung an dieses seltene Fest eine Allee zu setzen und die Errichtung eines gemeinschaftlichen Brunnens zu bewerkstelligen gedenkt. — (Ein verunglückter Officier.) Wie schon gestern gemeldet, hat Oberlieutenant Valenta bei der Besteigung des Mangart, die er am 24. d. gemeinsam mit Lieutenant de Val unternahm, seinen Tod gefunden. Die beiden Osficiere stiegen ohne Führer auf, wurden vom Nebel überrascht, verfehlten in demfelben den Weg, und Oberlieutenant Valenta stürzte etwa 70 Meter tief in die Teufelsfchlucht ab, wo er mit zerschmettertem Kopfe todt liegen blieb. Lieutenant de Val musste, um nicht das Schicksal seines Kameraden zu theilen, die ganze Nacht auf einer und derselben Stelle zubringen und konnte erst nach Anbruch des Tages unter steter Lebensgefahr absteigen. — (Traurige Berichterstattung) Wir sind wieder einmal in der Lage, eine in der gestrigen Nummer der «Deutschen Zeitung» publicierte Berichtigung zu reproduciere», welche die von uns schon des östern gl'tcnnzeichüele Wahrheitsliebe der «Deutschen Zerwng» und ihrer Grazer Collegin, respective die Ver< « am 20. d. M. unter dem Schlagworte «Slo-venisches» weiter verbreiteten Notiz nachstehende Berichtigung gefälligst aufnehmen zu wollen: 1.) Es ist nicht wahr, dass die Bewohner des Kaiser-Iosef-Platzes in Laibach in der Nacht vom 16. zum 17. d. M. durch fortwährende laute Rufe aus meinem neu errichteten Schank-locale: «Vivat Stroßmayerl Pereat Germania!» aus dem Schlafe geweckt wurden. 2.) Es ist nicht wahr, dass slovcmsche Studenten an dieser sonderbaren «Strohmayer-Feier» beiheiligt gewesen sind. Hochachtungsvoll Heinrich Zadnilar, Besitzer eines Gassenschantes in Laibach auf dem Kaiser Ioscf-Plahe Nr. 2.» — Wir sind in der That neugierig, wie lange wir noch unsere uu» schon ständige Rubrit «Traurige Berichterstattung» beibehalten müssen! — (Aus dem Rudolfswerter Schul-bezirke.) Zu unserer diesjährigen Conferenz sind alle Lehrer u»d Lehrerinnen, mit Ausnahme dreier Mitglieder, erschienen. Der Vorsitzende eröffnete dieselbe mit einer Ansprache, begrüßte den als Gast erschienenen Herrn Oberlehrer aus Stein und ernannte zu seinem Stellvertreter Herrn Johann Novak, Lehrer in St. Michael bei Rudolfswert. Ueber Antrag des Herrn Iudnic wurden por acd-nuationLln zu Schriftführern gewählt: Fräulein Ernestine Clarici und Herr Karl Kr ist of aus Hönigstein; da jedoch letzterer sich weigerte, die Wahl anzunehmen, wurde mit diesem Amte Herr Iudnic aus Waltendorf betraut. Dem folgte der Infpectionsbericht. Die Unterrichtserfolge und die Haltung der Lehrerschaft waren vollkommen zufriedenstellend. Der Vorsitzende empfahl der letzteren auch für die Zukunft die treue und pünktliche Pflichterfüllung. Ueber den vierten Punkt der Tagesordnung: «Ueber Lehr- und Lermnittel, deren Ankauf, Sammlung und Conservierung», sprachen die Herren Josef Schmoranzer, Alois Ierse, r. Florian Hro-v a t uud Valentin Zavrl. Der Vorsitzende empfahl den Herren Schulleitern wärmstcns, für die Anfchaffung der vorgefchriebenen Lehr« und Lernmittel Sorge zu tragen. Hierauf erstattete Herr ?. Florentin Hrovat den Bericht über die Vezirls-Lehrerbibliothet. Nun folgten die üblichen Wahlen, a) In den ständigen Ausschuss wurden gewählt die Herren: Franz ll o n cil i ja, Josef Franke, ?. Florentin Hrovat und Alois Ierse; !i) in die Bibliothscommission: Franz Koncilija, Josef Franke, Alois Ierie, ?. Florentin Hrovat. Ueber die angesetzte Wahl zweier Vertreter für die Landes-Lehrer-confcrenz gieng mau zur Tagesordnung über. Hierauf wurde nun zur Wahl geschritten. Von den 41 Wahlberechtigten stimmten alle, und es erschienen als gewählt: Herr Franz Koncilija mit 31 Stimmen; außerdem erhielt Herr Josef Franke 15 und Herr Ferdinand Ka linger 13 Stimmen. Es wurde nun zur engern Wahl zwifchen den beiden Letztgenannten geschritten. Zum 10. Punkte der Tagesordnung bemerkte der Vorsitzende, dass niemand einen schriftlichen Antrag eingebracht habe; es könnten jedoch auch mündliche Anträge gestellt werden, wenn die Conferenz hiezu die Zustimmung ertheile. Nun beantragte Herr Iudnic, man möge auch heuer an den hohen Landtag die Bitte um Aufbesserung unserer Bezüge richten. Diesem Antrage stimmten alle Conferenz« Mitglieder bei. Hierauf wurde die Conferenz mit einem dreifachen «Slava» auf Se. Majestät und mit der Absingung dcr Volkshymne geschlossen. — (Militärisches) Nach mehrjähriger Abwesenheit rückt das vierte Bataillon des 17. Infanterie-Regiments aus Trebinje im Laufe des kommenden Mo-uates wieder in Laibach ein. Gleichzeitig werden dislociert: das dritte Bataillon des 7. Infauterie-Regimeutes von Vilek nach Klagenfurt und das erste Bataillon des 47sten Infanterie-Regimentes von Travnil nach Graz. — (Schadenfeuer.) Am 23. d. M., nachts halb 11 Uhr, brach in der mit Stroh gedeckten Scheuer des Franz Tom sic in Alteumarlt bei Laas Feuer aus. Trotz der Anstrengungen der Altenmarkter Feuerwehr verzehrte das Feuer die ganze Scheuer sammt den Heuvorräthen, dann das anstoßende Haus sammt Stall der Johanna Pracni. Dcr Gesammtschade beläuft sich auf circa 3500 fl.; hieuon waren 1N50 fl, assecuriert. Das Feuer wurde wahrscheinlich gelegt; eine der Brandlegung verdächtige Person wurde dem Bezirksgerichte Laas eingeliefert. — («Laibacher Schulzeitun g.») Die soeben erschienene Doppeluummer der «Laibacher Schulzeitung» weist folgenden Inhalt auf: «Wie soll der Lehrer den Patriotismus in und a»ßer der Schule fördern?» von I. Wittreich. — «Stationen meiner Lebcnspilgerfahrt», mitgetheilt von Hans Ecke. Sodann folgen die reichhaltige» Nubriten: Rundschau, aus Kmin und der Nachbarschaft, uumiltclbare Berichte, Mannigfaltiges, Vüchcr-u»d Zcitungsschau, erledigte Lehrstellen lc. >— Preis mit Postversendung ganzjährig 2 fl. «0 kr. — (In Krainburg) fand jüngst die Neuwahl des Gemeindevorstandes statt; es wurden gewählt die Herren, und zwar: zum Gemeindevorsteher Apotheker Karl Oavnit, zu Gemeinde'ttthe» Handelsmann Fer- dinand Sajovic, Realitätenbesitzer Thomas Pavs und Handelsmann Franz Dolenc. , ^ — (Unglücksfall.) Der 82jährige H°"^'^ an der Maria - Theresienstraße in Laibach H^ M< hat sich vorgestern abends durch einen Fall lebenM v lich verletzt. ^^< Neueste Post. Original-Telegramme der 'Laibachero «, Wien, 27. September. Der Kaiser besuchte ^ den König von Griechenland, sodann den P"^Mig Wales und empfieng dercn Grgenbrsnchc, ^el ^ von Griechenland empfieng den Grafen KälnolY stündiqer Audienz. ' hal Prag, 27. September. I„ der letzten S'h' 'H^ der Landtag die Anträge des Landcsausslnusses, "w " die Widmung von 2(10.000 fl. zur Gr"»^ ^ böhmischen Akademie der Wissenschaften anla«^ Jubiläums des Kaisers, unter stürmischen Sla"^^ nach den beredten Worten des Referenten Pl"V"^M dcr den Anffchwung der Schule unter drr "^ des Kaisers pries, angenommm. . ^ Berlin, 27. September. Der ReichsanM" .„ öffentlicht einen Bericht des Fürsten Vismaw. ^ er die Irrthümer in dem veröffentlichten "^af-des Kaifers Friedrich aufführt nnd nach ^"' ^. gesetzbuche über vorfätzliche Veröffentlichung der ^. geheimnisse um die Genehmigung des Kofels Ü M,h, leitung des Strafverfahrens gegen die 'DemiO ^ schau»' ersucht. — Der Rrichskanzler theilt oe^,^ stizminister die Genehmigung des Kaifers 3»" tung des Strafverfahrens mit. . ^. Dl< Paris, 27. September. Einer glanbwiirdM' ^ dung zufolge hat die Pforte die auf den ^^seii. kürzlich verhafteten griechischen Matrofe» '^^b"' Der Zwischenfall scheint nun auf friedlichen, ^»^t. gelegt zu werden, ohne dass eine auswärtige lnng angerufen wird. . Oic» Constantinopcl, 27. September. Der vo'^hi kommende internationale Zug ist nachts vei ^D wegen eines auf dem Geleife herumtreibenden entgleist. Es wurde niemand verletzt. ^eäiis^ Athen, 27. September. Die zwischen der ssr'r ^t> Postdirection und dem österreichifch-ungar'!^ ^ vereinbarte Postconvention ist gestern unterM . ^ den. Nach derselben werden die LloydschM' M del Schiffe aller anderen Gesellschaften, nur dle v 1 ist auf ein Jahr giltig, wird aber erneuer können. . .,„Oa^ Kairo, 27. September. In den Verewigt' „„e wird auf private oder Regierungs-Imtla"»'^M> neuc Expedition znr Aufjuchnng Stanleys" ^ deren Leitung dem Mr. ChailleloligaMIevo^--^ Vcrfturbeite. §^ Den 2 6. Septel,ll' er. Theresia KadHlZM Tochter, eine Stunde, und Elisabeth Kadunc, VtY> " drei Stunden, Petcrsstrahc U8, Lebenöschwäche- Im Svitale: «„«,oh""'^ Den 2 4. September. Valentin Hribar, ^t" ^, Pyämie. Arbeit Den25.September. Ianaz Koncllie, " ^, Herzfehler. ifaiichl^ Den26. September. Theresia P"ne,"°'ie. ^^ 5tt I.. Polanastrafze 42 (Spitalsfiliale)^ttebsl^^^ Lottozichung vom 2ti. September. ----^°«- " ^'-^A^ Meteorologische BeobuchtulM^^^z --------------"—----------------------^----------------------------------------------------------------- ^,ß Z ZI W- ZZ Wind ^Hl."- ^ "I_ 5 5<^^ —^^^be.Ä<^ " 7A. Mg. 740 g—ii^-^O. schwach " ^! . 87. 2. N. ?:!<)'1 15» NO. schwach h„. he't« ^ 9 . Nb. 7N)'5 10 8 Gelockerte Wollcndecke. einzelne 2"'""'^ hc,n ^,^" Tagesmiltel der Wärme 12 5,«, um l'^ ' ^ ,^' ^ —.------------ . ^ -----------<, «»agl' ^-o-" Verantwortlicher Redacteur: ^__>>--^ , ^. Maßstab 1: 75000. Preis per Blatt 50 lr>, ^ auf Leinwand aefpannt 80 " ^,llll'"" Die i>. t.. ^'"^''""^ der «A'nibachcr Zeitung-, "" tt r''^ Mwnnement mit diese" .s»" zt^ ^„ werden höflichst ersucht, d,r ' ^ler"' ^" !numeratiou,>,.>5"< ^' ">.'<"!' die Zustellung ummterl,ro>, Gel» ?l!a" vilbesl,,,,/...... «!' >»«0e7 5,,,'," ^laatslosc «5U st. 133 2» '»» ?5> «W«l^,' ^,?"5»e WO „ ,3!»!!0I40<0 !3"« kü«t«i^,"lt" 'on « ,41 s.c ,4!«-- - b0 „ 170 75 l?l 2» '^.^«"^^""frei - "0 4°Ns.«0 "ottnrenll, steuerfrei »7 4y »7 «0 ^p,is""-.. 104'5>U INK'«« Geld War« !>°/n Temefer Vanat .... 104 oo 10» — K°/l, ungaiische...... l04 5(, I0Ü-2N Andere iissentl. Anlehen. DonaixMcg.Vosc 5"/„ 100 fl. . II!» 75 I2ll 2» dlo. Nnlcihc i«?u, fttuerfrei 10«— »on?n Älileben b, Stablncineinbc wiin 10s. 40 lo« 20 INnlchen b. Slabtgcmeindc Wien (Silver unb G°Id> .... — - — - Plämicn°Änl.b.Stablgem. witn 142 l!i! 143 7K Pfandbriefe (für loo sl.) Vobcncr. aNg. öfteir. 4"/« Gold . 123'—I2<'— blo. i» eo „ „ 4'/,°/° >o« nl inj, »'/,«/» ini'— —'— Olst «unst. >t'- 100 85> Ung. aNa, Vobcnclcdit-Ncliengcl. in Pcst im ^, >8.1!» veil. K>/,»/» — — - - Prioritiits-Obligationen (für 10« si.) Elisabeth, Wcstbahn 1. «mMon — — — — sterbi»>,»d«.Nc>sdb<»hn ln Silber »9 eo »9 no Kran,.3oIes'Vahn..... —'- —.- Galizischc »all-Vubwig.Bzhn Em, >««! .loo fl. S. 4. 5 5"/„..... 128 1,0 1«4 2!i Ung,.galiz, Vahn..... »8 — W 40 Diverse Lose lper Ctttcl). Lleditlosc 100 fl..... I85>— ,»» s,o Elary.Lolc 4« fl..... 5,,-_ «0 - 4»/, Do»au°Dc>nipffch. 100 sl. N».»0 - '— ^aidachcrPramicn-Nnleb.zofl. 25,'— 25'00 O5l> s>» "' Utc>!he»»lcuz. östGcs, v,iofl. iv N0 1? »» Mudolf.Vosc in fl. .... __— »1 «>l< Salm-Losc 40 fl..... «z.kN ss>— St.«Vcnoi«.eofe 40 fl. . . ««l.o «?— Waldfiein.Vvf«: 20 fl. . . . 43.5? 4<-25> Wind.schgra'tz.vrsc »0 fl, . . h?.- 5? " Vanl-Acticn (per Stilcl», Anglo.Ocstcrl, H'anl 200 fl, . ,,4 «ft l,5> - !l'a»lvcrc>n, Wicnrr, n»N fl. . in" 5<» 10' — Vbncl,»«nst..ös!,z!0ofl,S,4<>"/, 25,» ?K z»!'-s>o «lrdt, «nft, f. Hand,u,G,i«wfl. 814'— 0,4 40 lircditbanl, All„, Uny. 200 7 s>0 2)cposttenb>,nl, «lla, 2<,0 sl. . i»2'- 18" ^ Escon^'lc <«>fl, s,,ft-—l^lN — Hvpolhelenl'.. clst,'2Wf,.2,,«/,'t, «7— «^— käüdeid,, ös!,2N0fl, G,s><<«^E. 22»-— 22« 5l,' Ocflsir..»^. Vanl . . . .87,-876- Unioüdanl 200 fl..... «I7>25 217 b»> Äerlc!)r«»l'.inl, NN<,,, 140 sl, , ik2>- IK2 00 «tld ware Nctien von Transport-Unternehmungen. 2 — I«2 50 «usNn-Tepl, «tiscnb. z»0Ufl, «iVl. -'- -'- B°d»>. Norbdal,!! 15.0 fl, . . . 1»» b(» ,»!» — „ Weftbahn 200 fl. . . . 332 — 833 — Nuschliehraber — « (lit, «> 200 fl. . --'-^ —— Donau . Dnmvfschlssahrl» ' V«s. Ocstcrr, 500 fl. LVl, . . . 402'— 404 — Drau.>n1^'>!dw!ss-B,^W!l,^M, 209 00 210 — Gr>,z.ttöjlachtr!t,'V,20Ullö,W. —-— —.— Kablenbtrn VifcudHb» 10U fl. . —'— —> - »ai,crnow!y»!1l,sfy»!kisen> babil'Vescllschaft »00 fl. v. W. «l0 K0 «I b« ^'loyd,öN..ung,,Tr!cstK0^fl,!lVl. 448 — 450- Oesterr. Norbroestb. «00 si, Silb. iß« — ,e» 5.0 ble, (lit. N) 200 fl, Silber . i!»8 - 1»« l.0 Praa-Diifcr «iiscnb, Ibofl, Silb. 84'5!»^ «5 — M»dc>lf°B,,h>! 200 fl, Silb« . ISI'40 I»1,70 Sicdcobijrsicr Eisenl'. 200 sl. . —>— —-— Siantseifenbahn 200 fl. ö. W, , 2b0'5,l» «s.l — Vilbbahn 200 si. Silber . . . 10«'— III» 5y Silb «orbl'.'Verb..V,200fl.LM. i»4,— «50 Tramwah'^ts., Wr, 170 sl i>. W. 227 75 2«8 25 « Wr,, neu 200 fl, — — — — Transport-Gesellschaft lu« fl. . —'— —- — Una,.aalu, «kifenb.800 fl, Silber >7i 7» I7l 15. ling, Noibostbahn «00 fl. Silber l«!-. ie, by Una,WcNd,(«aab»Vraz)200fl.V. 17l/l^c. ,7l.5l» Industrte-Actien (per Stllll). Egybi und Kinbbera, Eisen» unb Stahl Ind. in Wien 100 fl. . — — — — llisenbahnw.'l'eihg, I, 80fl. 40°/,, »z ili l,I,7l „Llbemiihl", Papiers, u, V.»V- b» - »i »5 Vlonlan.Gestllsch., östrrr,»alpine 43 40 43 l»0 prager «tisen.Inb. > Ves, »00 sl, »»s l0 ,8«— Salao lari, Liscnrasf. 100 fl. . — — i»8 — Waffens.'G.Oesl.inw.ioofl. , — — —-— Devisen. Deutsche Plliye...... l.» i^> »9 30 bonbon......... ,«)«5. ,»l'ib Pari«......... 47 57^47«. Valuten. Ducalcn........ 5 70, l?2^ «U'ssranc«»Stl!se..... 9 5.!'.» 9b7 Kilber......... —— — — Deutscht Mcichsbaxlnotc» . . e» 12,, l^» i!0 Italicnische Vanlnoten lioo vire) 47»^ 47 35. Papiel'ittubel per Stlls , . . 1 30, 139 7»