LÄdiichrr WuchrilblM, Organ der Verfaffungspartei in Kram. Abonnements-Bedingnisse: Einspaltig- Pettt-Z-Ne "->"4 kr^br/Wi-d-rholu„gin «aniiädrla: Fiir Laibach fl. 1.— Mit Post fl. S.— », ^ ^ ' L 3 kr. — Anzeigen bis 5 Zeilen 20 Ir. 1 ^ Nr 2 2.5« SamAaa. den 18. Amu. — 1881. 7t7L» vikrleljihrig: . . .1--. ..1.25 v»«» ^ Administration und Expedition: ----------------------------------------------------------------------------------------- Herrengasse Nr. 12. Für Zustellung in'S Haus: Bierteljährig 10 kr. Redaction: Sternalle-, Vegagaffe Nr. 2. Wimmtim - EjMmß lif ks „FÄchtl WxchkMiIk'. Vor Schluß des ersten Semesters 1881 erlauben wir uns hiermit zur Pränumeration auf das „KNrtmcher Wochenblatt", Organ der Kerfaffunaspartei in Krain, höflichst einzuladen und empfehlen dasselbe allen Gesinnungsgenossen im Lande zur Unterstützung und Verbreitung. Wir brauchen tvohl nicht erst zu eonstatiren, daß unser politisches Programm und die Haltung des Blattes unverändert bleiben werden und daß das „Laibacher Wochenblatt" als Organ der Versassungspartei in Krain auch fernerhin die Ideen der Verfassung und des Fortschrittes eifrigst vertreten und den Kamps gegen die fortschrittsfeindlichen, reaktionären Elemente mit ebensolcher Beharrlichkeit wie bisher fortsetzen wird. Das Bestehen eines eigenen Organes der Verfafsungspartei in Krain erschien noch nie dringender als heute. Die für die Verfassungspartei in Kram mißliche politische Situation macht das Bestehen eines täglich erscheinenden Blattes unmöglich. Während früher die „Laibacher Zeitung" ebenfalls die Interessen der Verfassungspartei in gedeihlicher Weise zu fördern bemüht war, ist dieselbe heute zu einem Parteiorgane der uns feindlichen Regierung herab- krsunken und versieht diese dieselben Interessen, wie die zur Genüge charakterisirten nationalen Hetzblätter. Das Laibacher Wochenblatt" ist demnach das einzige unabhängige Journal im Lande und verdient dasselbe seitens aller Anhänger der Verfassung des Fortschrittes und Deutschthums in Krain die reichlichste Unterstützung. Dasselbe wird wie bisher in Leitartikeln die wichtigsten politischen Ereignisse im Lande und sonstige Begebenheiten von besonderer Bedeutung behandeln, dem localen Theile wird die größte Sorgfalt zugewendet werden und im Feuilleton soll in erster Linie die heimatliche Kunde und Geschichte Berücksichtigung finden. Das Laibacher Wochenblatt" erscheint jeden Samstag, Vormittags 9 Uhr. Prännmerationsgelder sind bei der Administration dieses Blattes (Herrengasse Nr. 12) einzuzahlen. Ganzjährig: Halbjährig: Vierteljährig: Pränumerations-Bedingnisse: In Laibach 4 fl. — kr., mit Zustellung in's Haus 4 fl. 40 kr., per Post 5 fl. — kr. ,, ,, 2 „ 20 ,, ,, „ 2 „ 50 „ ,, io ,, 25 xeuilleton. Die Uskoken in Sichelburg. Südlich der Save streckt sich das kroatische Gebiet in Form eines spitzen Winkels nach Krain hinein Die Grenze zwischen beiden Provinzen wird kurch das Uskoken-Gebirge gebildet, und von diesem taufen zwei mit Eichenwaldungen bedeckte Zweige Kis aeaen die Agram-Karlstädter Elsenbahn-Linie hin. tzfe Grenzlinie, auf einzelnen Karten mit der Farbe i>er Militärgrenze, sondert den fp.tzen Winkel von tzr-atien ab und macht seine Zugehörigkeit zum Tlumer Regiment kenntlich, von welchem er durch tz-igorien getrennt wird. Dieser entlegene Bezirk der Witärgrenze, der Sichelburger District, also nach seiner winzigen Hauptstadt benannt, ist melle-cht der >veniast bekannte Theil des Reiches. Im Jahre 1869 rvurde er gelegentlich der Debatten des Herrenhauses ihn die Vereinbarungen, welche zwischen den Negni-^»lar-Deputationen beider Neichshälsten betreffs der tzjvilisirung der Grenze getroffen waren, seiner Vergessenheit entrissen, und jetzt hat er sich anläßlich der ^vorstehenden Einverleibung der Grenze wieder m r>ie politischen Spalten der Journale verlaufen, während er sonst nicht einmal zur Verbrecherchronik *i«en Beürag liefert. Und doch ist der Bezirk in einem interessanten Capitel der österreichischen Geschichte, wenn auch nur im Schlußworte, genannt. Die Ansiedlung seiner jetzigen Bewohner bildet die letzte friedliche Scene eines an grausigen Ereignissen reichen Schauspieles. Die Uskoken — Vogelfreie — waren Bewohner des slavischen Nordostens der Balkan-Halbinsel, die nicht ihr Haupt vor der türkischen Tyrannei beugen wollten, sondern den Staub der Heimat von den Füßen schüttelten und in der Fremde ein fröhliches und gedeihliches Näuberleben begannen. Sie sammelten sich bald zu starken Schaaren, welche einerseits einen Guerillakrieg wider die Türken führten, andererseits der Schrecken des Adriatischen Meeres wurden. Es gelang ihnen auch, die auf steiler Höhe gelegene dalmatinische Festung Clissa zu nehmen, die ihnen jedoch 1537 durch die Türken entrissen wurde. Um diese Zeit kamen sie in Berührung mit Oesterreich. Erzherzog Ernst lud sie nach Zengg an der kroatischen Küste zwischen den Inseln Veglia und Arbe ein, wo sie die Grenzwache — allerdings eine offensive Wache, welche die steten Raubzüge der Bosniaken mit Gleichem zu vergelten habe, gegen die Türkei übernehmen sollten. Der jetzt kahle, schluchten- und höhlenreiche Karst, an dessen Fuße Zengg liegt, war damals mit fast undurchdringlichen Fichtenwäldern bedeckt, die jede Annäherung der türkischen Schaaren unmöglich machten, während das Meer zahllose schmale Canäle bildet, die sich zwischen Scoglien und Riffen durchwinden, viele Untiefen bergen und größeren, nicht gelootseten Schiffen die Annäherung an die Küste unmöglich machen. Dazu kamen die Stürme, durch welche der Quarnero verrufen ist, und kam der Aberglaube, daß die Uskoken durch das Anzünden großer Feuer in einer Höhle die Bora entfesseln könnten. So war denn Zengg wie vom Himmel zu einer unbezwinglichen Burg von Seeräubern geschaffen; bald strömten Morlachen auS Dalmatien herbei, auch fanden sich aus allen seefahrenden Nationen Hunderte ein, die durch schwere Verbrechen ihr Leben verwirkt hatten, Vogelsreie geworden waren; und wenn auch anfangs zuweilen Raubzüge nach dem türkischen Gebiete unternommen und auf diesem mit Blut und Feuer die Besuche der Uskoken verzeichnet wurden, so wandten sich doch diese bald ausschließlich dem einträglichen Seeraube zu, und ihr Name wurde mit Entsetzen an den Küsten des Adriatischen, des Mittelländischen Meeres und selbst des Atlantischen Oceans bis nach Schottland hin genannt. Es ging damals nicht viel besser in den anderen Embryonen der Militärgrenze zu; die Grenzer lebten, da die fortwährenden finanziellen Verlegenheiten der Höfe in Graz und Wien die regelmäßige Soldzahlung unmöglich machten, vor- Eine Richtigstellung. Die Kunst, eine Thatsache zu verdrehen, daraus dann falsche Schlüsse zu ziehen, unbegründete Vorwürfe wider den Gegner zu erheben und für sich niemals vorhanden gewesene Verdienste in Anspruch zu nehmen, ist eine in der nationalen Presse lange geübte und oft genug schon hatten wir Gelegenheit, solche Manöver aufzudeckcn und solch' verwerfliches Treiben gebührend zu beleuchten. Gerade jetzt wieder liegt ein eclatanter derartiger Fall vor. Als Nachtrag zu den jüngst stattgehabten Wahlen des Vice-bürgermeisters und des Vicepräsidenten der Handelskammer wird von nationaler Seite in verschiedenen Blättern das versöhnliche Entgegekommen, das hiebei von ihr aus angeblich zu Tage getreten sei, gepriesen, der liberalen Partei hingegen der Vorwurf der Unversöhnlichkeit, ja wohl gar der Unverläßlichkeit gemacht. Nun, die liberale Partei könnte aus ihrer Vergangenheit auf ganz andere Beweise von versöhnlicher und maßvoller Gesinnung Hinweisen, als hier überhaupt in Frage kommen, allein wir wollen doch diesen neuesten Anlaß etwas genauer erörtern, um auch hier wieder aufzudecken, was von Behauptungen, wie den vorangeführten, zu halten ist. Zunächst wird es am Platze sein, in aller Kürze den wahren Sachverhalt richtig zu stellen. Von der nationalen Minorität des Gemeinde-rathes war an die liberale Mehrheit das Ansinnen gestellt worden, den Vieebürgermeister aus der Ersteren Milte zu wählen, und gleichzeitig wurde von ihr erklärt, daß die nationale Majorität der Handelskammer geneigt sein würde, zum Vicepräsidenten der Kammer ein Mitglied der liberalen Partei zu wählen. Diesem Ansinnen gegenüber haben die liberalen Gemeinderathsmitglieder den nach unserer Meinung einzig correeten Standpunkt eingenommen, indem sie den Gegenstand nicht als ein Tauschgeschäft, als einen politischen Handel betrachteten, indem sie sich ferner gegenwärtig hielten, daß sie ihrerseits über die Wahlen in der Handelskammer gar nichts zu verfügen hätten und cs daher nur ihre Sache sein könne, einfach übcr die Wahl des Vieebürgermeisters als solcher schlüssig zu werden. Von einer Verabredung bezüglich beider fraglichen Posten, von einem gegenseitigen Versprechen, von einer Abhängigmachung der einen Wahl von der anderen war auch in keiner Weise die Nede. Und was geschah hierauf? Ungeachtet die bisherige nehmlich vom Raube, unter welchem das kaiserliche Gebiet weit mehr litt als das türkische. Erst Maria Theresiens ordnende Hand hat unserer Armee jene civilisatorischen Leistungen ermöglicht, die eine von verthierlen Menschen bewohnte Wüste in blühende Provinzen verwandelten. Am ärgsten ging es freilich in Zengg zu. Die Archive von San Marco enthalten zahllose Relationen über grauenhafte Verbrechen, die von den Uskoken an christlichen Seefahrern begangen wurden, aber auch von Ueber-fällen festländischer Städte nach dem Muster der Wikingerzüge. Venedig, das in seinen Friedensverträgen mit der Pforte die Verpflichtung übernommen hatte, das Adriatische Meer von Corsaren rein zu halten, setzte aus Furcht vor den Türken und im eigensten Interesse in Graz alle Hebel an, damit von dort aus den Naubzügen der Zengger Einhalt gethan würde. Lange Zeit vergeblich. Auch der Bannfluch, den der Papst über die Uskoken aussprach. blieb auf Letztere ohne Wirkung; wo es sich um Machtfragen der Krone und des Staates handelte, gaben selbst Ferdinand II. und seine Geistesverwandten sehr wenig aus die Wünsche der römischen Curie. Aber Venedig blokirte die österreichische Küste und legte zwei Gegenfestungen, San Marco und Gliuba, an, welche die ohnedieß geringfügige österreichische Küstenschifffahrt vollständig lahmlegten. Da Haltung der nationalen Minorität im Gemeinde-rathe gewiß keine besonders versöhnliche war. ungeachtet sie sich z. B. an der Wahl des Bürgermeisters im Vorjahre nicht betheiligt hatte, gingen die liberalen Mitglieder der Gemeindevertretung doch auf den Wunsch der Minorität bereitwilligst ein und wählten eines ihrer Mitglieder zum Vicebür-germeister. Und das sollte ein unversöhnliches zu-rückweisendes Vorgehen gewesen sein! Wir glauben: entgegenkommender und concilianter, als dieß hier geschehen ist, konnte sich die liberale Gemeinderathsmajorität überhaupt nicht zeigen. Sie ist sogar weiter gegangen, als es von nationaler Seite begehrt wurde. Während die Wahl eines nationalen Vieebürgermeisters nicht einfach verlangt, sondern hiefür noch eine Gegenconcession angeboten worden war, haben die liberalen Gemeinderäthe den ihnen nahe-gclegtcn Wunsch bedingungslos erfüllt und daher in der That in ihrer Willfährigkeit noch die ihnen gemachte Zumuthung überschritten. Ebensowenig wie hier, kann aber von einer Unversöhnlichkeit der liberalen Partei bei der Wahl des Vicepräsidenten der Handelskammer die Rede sein. Wenn in der Kammer von liberaler Seite keine Coneession bei der Wahl der beiden Präsi-denten verlangt wurde, wenn keiner der liberalen Kammerräthe auf den Posten des Vicepräsidenten reflectirte, so kann dieses oder jenes Motiv im Spiele gewesen sein, aber man kann gewiß nicht von Un-Versöhnlichkeit, von Halsstörrigkeit und dgl. sprechen, und das umsoweniger, als wir auf das Bestimmteste versichern können, daß der Haltung der liberalen Kammerräthe durchaus kein Parteibeschluß zu Grunde lag, daß auch nicht im Entferntesten von Parteiwegen irgend eine Pression zu einer Ablehnung geübt worden war, wie ja der Kammerrath Herr Luckmann sogar nach einem nationalen Blatte ausdrücklich erklärt haben soll, daß seiner Ablehnung nur persönliche und keine politischen Ursachen zu Grunde liegen. Aus dem Gesagten geht einfach hervor: einerseits, daß die liberalen Gemeinderäthe bei der Wahl des Vieebürgermeisters die denkbar entgegenkommendste Haltung beobachteten, andererseits, daß unter den liberalen Handelskammerräthen keiner auf den Posten eines Vicepräsidenten aspirirt hat. Hier wie dort war das Vorgehen ein durchaus klares und correctes und es gehört eben nur der Mangel jeder unbefangenen Beurtheilung, ja es gehört geradezu die Absicht dazu, an sich höchst einfache Vorkommnisse gab Erzherzog Ferdinand nach; sein Statthalter in Zengg, Rabatta, mußte die Uskoken zur Übersiedlung in's Innere überreden. Zweihundert Familien wandelten, nachdem der Bischof eine Messe gelesen und trotz des Kirchenbannes Waffen und Banner der Emigranten gesegnet hatte, nach Otoöac, Bründl und Brlog, den damaligen Grenzvesten gegen Bosnien, aus. Die Rückkehr nach Zengg wurde ihnen bei Todesstrafe verboten. Die Uebersiedlung der Räuber, also glücklich eingeleitet, schien völlig zu gelingen, als Rabatta Befehl erhielt, alle waffenfähigen Leute in das kaiserliche Lager nach Kanisza zu senden. Unter Anführung Jurissa's, eines Bauers, der sich durch tollkühne Corfarenthaten zum Abgott seiner Landsleute und zum Schrecken der Venetianer aufgeschwungen, marschirte die wilde Schaar aus; aber schon in Karlstadt machte sie, gegen Rabatta aufgehetzt (welcher allerdings die Hoffnung hegte, der in Zengg mehr als der kaiserliche Commissär angesehene Jurissa werde im Feldzuge gegen die Türken fallen, und gegen den am Hofe mächtige Jntriguen spielten), Kehrt, stürmte die von einer kleinen deutschen Besatzung heldemnüthig vertheidigte Burg, schnitt Rabatt» das Haupt ab und stellte die scheußlich verstümmelte Leiche in der Kirche aus, wo die Weiber )as aus den klaffenden Wunden fließende Blut mit den Zungen leckten. (Schluß folgt.) zu verdrehen und zu verwirren, wenn man anläßlich der oft erwähnten beiden Wahlen in der nationalen Presse nach der einen Seite mit übertriebener Versöhnlichkeit Länn schlagen, nach der anderen dm Vorwurf der Unversöhnlichkeit erheben will. Bei diesen Wahlen und beim Capitel der Versöhnlichkeit drängt sich uns aber noch eine andere Bemerkung auf. Wir würdigen gewiß den Posten des Vieebürgermeisters und des Vicepräsidenten der Handelskammer vollauf Es sind zwei eminente Vertrauensposten, zwei hochachtbare, schätzenswerthe Ehrenämter, aber mehr sind sic auch nicht und für das Gebiet der ernstgemeinten, praktischen Versöhnlichkeit hat die Besetzung der beiden Stellen durchaus keim entscheidende Bedeutung. Wenn die nationale Partei jetzt auf einmal sich auf ihre angebliche versöhnliche Gesinnung so viel zu gute thut, so wollen wir unS das gerne merken und werden sie zu guter Gelegenheit hiefür beim Worte nehmen. Wenn von einem Entgegenkommen unter den Parteien im Lande, von wirklicher Versöhnung die Rede sein soll, da werden die Nationalen noch ganz andere Anlässe finden, ihren ernstlichen Willen zu zeigen. Vor Allein muß die Haltung der nationalen Presse, die an persönlichen Ausfällen und rohen Beschimpfungen, an Aufhetzung und Verunglimpfung bisher das Unerhörteste geleistet hat, eine gründlich andere werden; die nationalen Führer müssen der eigenen Partei mit gutem Beispiele vorangehen in der Mäßigung ihrer Anforderungen, in der unbefangenen Beurtheilung der Gegner und einer objektiven Auffassung der Verhältnisse; dort, wo sich nationale Majoritäten befinden, müssen selbe zeigen, daß sie es verstehen, sich friedlicher und fleißiger Arbeit hinzugeben und sachliche Interessen zu vertreten und nicht bloß einseitige Parteibestrebungen. Wenn wir eine solche Wendung der Dinge wahrnehmen werden, dann soll es uns freuen, bei der nalionalen Partei das Vorhandensein wirklich versöhnlicher Gesinnungen anzuerkennen; einslweile» aber bietet ihre Vergangenheit hiefür leider nur eine geringe Gewähr, während die liberale Partei gewiß mit Fug und Recht auf die ihrige verweisen darf zum Zeugnisse, in welch' maßvoller, unbefangener, sachlicher Weise sie eine herrschende Stellung aufzufassen gewohnt ist Man vergleiche einmal die Hai- > tung der Mehrheit im Landlage und im Gemeinde-rathe, solange dieselbe eine liberale ist, mit jener der einstigen nationalen Majorität in diesen Körperschaften. Dann wird es kaum zweifelhaft fein, auf welcher Seite, mindestens nach den bisherigen Erfahrungen, mehr Voraussetzungen für eine gedeihliche, erfolgreiche Wirksamkeit, für eine objective Berücksichtigung aller Interessen und für wahre Versöda-lichkeit zu finden sind. Indessen, wir wiederholen eS, wir werden ein wahrhaft versöhnliches Vorgehen, eine Umkehr auf nationaler Seite mit aufrichtiger Befriedigung begrüßen. Hoffentlich wird sich in nicht zu ferner Zeit eine Gelegenheit bieten, dieß con>ta-tiren zu können. Aus dem Gemeinderäthe. Sitzung vom 14. Juni. . Vorsitzender Bürgermeister Laschan. Anivesem 25 Gemeinderäthe. Der Herr Bürgermeister erE nete dieselbe mit der Mittheilung, daß seitens Commune der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien der Stadtgemeinde Laibach ein prachtvolles fesche zugekommen sei. Dasselbe ist eine Darstellung Wiener Festzuges in 35 Blättern, wie solcher a 27. April des Jahres 1879 anläßlich der silbernen Hochzeitsfeier Ihrer Majestäten in Wien " worden. Nachdem das Geschenk bereits eingelang I ' erbittet sich der Bürgermeister die Ermächtigung Gemeinderathes, der Commune Wien in ei Schreiben den verbindlichsten Dank aussprech dürfen. Gleichzeitig erklärte der Bürgermeister, er an das städtische Bauamt die Weisung um Abgabe eines Gutachtens hinsichtlich der Aufstellung oder Aufbewahrung der Festzugsbilder erlassen habe. Diese Bekanntgabe wurde mit allgemeinem Beifalle begrüßt. Den ersten Gegenstand der Tagesordnung bildete der Bericht der vereinigten Finanz- und Bau-section über den Bau einer Jnfanteriekaserne. Hierüber referirte GR. Dr. Suppan. Aus dem überaus umfangreichen Referate entnehmen wir, daß die behufs Eruirung eines geeigneten Baugrundes zusammengestellte Commission nach Einholung des Gutachtens von Vertretern des Militärärars nachstehende Baugründe in Betracht zu ziehen in der Lage war: I. Den Baugrund des Herrn Valentin Zeschko in der St. Petersvorstadt mit einem Flächenausmaße von 6 Joch im Kostenbeträge von 33.522 fl., eventuell sammt dem dazugehörigen Hause, im Flächenausmaß von 8 Joch 1387 Quadratklaftern zum Pauschalkostenbetrage von 60.000 fl. II. Den Baugrund des Jakob Supaneiö in der St. Petersvorstadt im Flächenausmaße von 8 Joch 882 Quadratklaftern zum Preise von 23.943 fl. 50 kr. M Den 5 Joch 419 Quadratklafter messenden Baugrund der Herren Franz Luckmann, Franz Marouth und Jakob Babnik im Kuhthale, für welchen 16.838 fl. verlangt werden. IV. Die Baugründe der Herren Elias Predoviü und Johann Perdan im Flächenausmaße von 1480 Quadrat-Naftern und 3 Joch 625 Quadratklaftern im Ge-sammtkostenbetrage von 7718 fl. V. Den Baugrund der Lucia Vidic in der Karlstädter Vorstadt im Pauschalkostenbetrage von 40.000 fl., und endlich VI den Baugrund der krainischen Baugesellschaft wit einem Flächenausmaße von 5 Joch 400 Quadratklaftern um einen Pauschalkostenbetrag von 10.000 fl. , , Die Commission erklärte nach Einvernehmung der Vertreter der Militär-Baudirection in Graz den Baugrund der Herren Franz Luckmann, Franz Marouth und Jakob Babnik für den geeignetsten. Derselbe ist in der Nähe der Peterskaserne sowie des Exercierplatzes gelegen, und auch das städtische Physikat und der städtische Gesundheitsrath bezeichnten in hygienischer Beziehung diesen Baugrund für den entsprechendsten. In Anbetracht dessen, daß eine Aeducirung des sehr hochgestellten Kausbetrages zu erwarten sei, kann daher nur dieser Baugrund zum Ankäufe anemvfohlen werden. Weiters entnehmen Wir aus dem Referate, daß die Kaserne mit einem tzelegraume für zwei Linien Jnfanteriebataillone mit dem Reaimentsstabe zu errichten sei, und stellen demaemätz die vereinigten Sektionen die Anträge: »Der löbliche Gemeinderath wolle beschließen: I Der in Aussicht genommene Baugrund sei zu «rwerben- 2. der Belegraum wird für zwei Linien-^anteriebataillone mit dem Negimentsstabe festge-stM. 3 der Stadtmagistrat wird beauftragt, all-sWg'e Privatbauunternehmer aufzusinden, denen der Baugrund unentgeltlich überlassen wird, wenn sie sich bis Ende Juli bereit erklären, im kommenden Ähre mit dem Baue zu beginnen und denselben »hch den Anordnungen des Reichs-Kriegsministeriums Entsprechend durchzuführen; 4. an den Landesaus-schuß sei die Anfrage zu stellen, ob das Land selbst ^se Kaserne erbauen wolle, in welchem Falle der Baugrund unentgeltlich überlassen werde, woferne jedoch der Landtag den Bau ablehne, die Gemeinde Tenöthigt wäre, den Bau im nächsten Jahre in An- zu nehmen." An der Debatte über diese Anträge betheiligte sich nur GR. Graf Chorinsky, welcher den An-^ag stellte, den Belegraum statt für zwei, für drei Bataillone festzustellen. Diesem Antrage gegenüber sprach sich der Referent Dr. Suppan dahin aus, der Belegraum deshalb nur für zwei Bataillone ^stimmt worden sei, weil die Vertreter des Militär- ärars erklärten, daß das Kriegsministerium nur eine Normalkaserne mit diesem Belegraume zu übernehmen in der Lage sein werde. — Bei der Abstimmung wurden die Sectionsanträge unverändert angenommen. Den zweiten Gegenstand der Tagesordnung bildete der Bericht der Finanzsection über den Bau einer Landwehrkaserne. Der vom Referenten GR Dr. Suppan gestellte Antrag, daß der Gemeinderath das vom hohen krainischen Landtage in der Sitzung vom 12. Juni v- I. proponirte Übereinkommen ablehne, wurde angenommen. Die GR. Deschmann, Dr. Schaffer und Dr. v. Schrey betheiligten sich als Landesausschuß-Beisitzer nicht an der Abstimmung. Der dritte Gegenstand der Tagesordnung, der Bericht der vereinigten Polizei-, Bau- und Finanzsection über die zu treffenden Bestimmungen für die Abfuhr der Mehrung wurde über Antrag des Referenten GR. Dr. Keesbacher von der Tagesordnung abgesetzt und für eine aä koe einzuberufende Gemeinderathssitzung bestimmt. Nachdem die Gegenstände der Tagesordnung in öffentlicher Sitzung erschöpft waren, theilte der Bürgermeister mit, daß die GR. Regali und Ziegler Dringlichkeitsanträge angemeldet haben. Der Dringlichkeitsantrag des GR. Regali bezog sich auf die Begründung eines Antrages, demzufolge an das hohe Finanzministerium die Bitte zu stellen sei, daß das Executions-Mahnverfahren wie bisher auf das Ende des Jahres zu verschieben sei, da eine Kundmachung des Stadtmagistrates ein solches schon für die nächste Zeit publicirt. Zu diesem Gegenstände sprach auch GR. Dr. Suppan, welcher im Wege emer Interpellation an den Bürgermeister diesen Gegenstand tangiren wollte. Redner bemerkte, daß die Ansicht des GR. Regali, es trage die alleinige Schuld an dieser Verordnung die Leitung der Finanzdirection für Kram, eine vollkommen irrige sei. Er müsse entschieden den Landespräsidenten von Krain als Präsidenten der krainischen Finanzlandesdirection in Schutz nehmen, da diese Maßregel eine allgemeine sei, welche schon lange eingesührt wurde. So sehr er wünsche, daß dieselbe rückgängig gemacht werde, so handle es sich hier in erster Linie darum, daß die Executionsgebühren der Stadtkasse zu gute kommen mögen. Die Commune treibe auf ihre Kosten die Steuern für das Aerar ein und erscheine es nicht recht klar, unter welchem Titel die Negierung diese Gebühren einhebe. Unter dem Titel Verzugszinsen wohl schwerlich, da doch die Regierung erst vor Kurzem das Wuchergesetz erlassen habe; diese Gebühren können daher nur mit den Kosten der Exe-cutionssührung verbunden sein. Da die Stadt einzig und allein die Ausgaben für die bei der Execution verwendeten Beamten, Diener u. s. w. bestreite, so wäre es gewiß nur billig, wenn ihr diese Beträge zufallen würden. Er stellte demnach den Antrag, daß, nachdem wahrscheinlich die Verordnung nicht mehr rückgängig gemacht werde, an die Regierung die Bitte zu stellen sei, daß die Executionsgebühren der Stadtkasse zufallen mögen. Diesen Antrag, sowie den aceommodirten Regali'schen Antrag wolle er der Rechtssection zur Prüfung und Berichterstattung zu-getheilt wissen. GR. Dr. Bleiweis stellte den Zusatzantrag, daß die Rechtssection das Uebereinkommen zwischen der Commune und dem Finanzministerium wegen Einhebung der Steuern einer Revision unterziehen möge. Sämmtliche Anträge wurden angenommen. Der Dringlichkeitsantrag des GR. Ziegler bezog sich aus die Genehmigung des Gemeinderathes um Abhaltung zweier dringender Referate. Das erste motivirte die durch den städtischen Schlachthofbau nothwendig gewordene Erweiterung der Gasleitung in der Polana in der Länge von 810 Metern, sowie die Einführung von 52 Gasflammen für den Schlachthof und von acht Gasflammen für die Polanastraße im Gesammt-Kostenauswande von 3286 fl. Die Ge-meinderäthe Dr. Schaffer und Dr. v. Schrey stellten einige Anfragen über diesen Gegenstand, die ihnen von den Gemeinderäthen Bürger und Dr. Suppan beantwortet wurden, während GR. Graf Chorinsky den Antrag stellte, den Gegenstand der vereinigten Finanz-, Bau- und Rechtssection zur nochmaligen Prüfung zuzuweisen. Dieser Antrag wurde, nachdem der Referent eine Verschleppung dieses Gegenstandes als bedenklich erklärt hatte, abgelehnt und ertheilte der Gemeinderath seine Zustimmung den Sectionsanträgen. Der zweite Dringlichkeitsantrag des GR. Ziegler bezog sich auf die Kenntnißnahme des Ergebnisses der Licitation wegen Uebergabe der Trottoirherstellung in der Elefantengasse, bei welcher Herr Lorenz Vodnik mit einem Nachlasse von 15'/zpCt. Ersteher blieb. Der Gemeinderath nahm diese Bekanntmachung zur Kenntniß, und wurde nach zweistündiger Dauer die öffentliche Sitzung geschlossen, der eine kurze vertrauliche folgte. Locale Nachrichten. — (DieFrage der Einverleibung des Sichelburger Grenzdistrictes zu Krain) kam in dem unter dem Vorsitze des Kaisers am 5. d. M. in Budapest abgehaltenen ungarischen Ministerrathe, welchem auch der Banus von Croatien, der Minister-Präsident Graf Taaffe, Letzterer nur bezüglich der genannten Frage, beigezogen wurden, zur Sprache. Taaffe verlangte von den ungarischen Ministern die Anerkennung der Rechtsansprüche dieser Reichshälste, beziehungsweise Krains auf das gedachte Territorium, erst nach diesem Zugeständnisse wäre er bereit, die interimistische Verwaltung dieses Territoriums dem Banus zu überlassen. Jedoch ist die gewünschte Anerkennung von ungarischer Seite nicht erfolgt, wornach die einzige Sichelburger Frage in der Angelegenheit der Provinzialisirung der Militärgrenze, die sonst zu Ende geführt wurde, als eine noch offene verbleibt. Der Kaiser beauftragte schließlich den Minister Taaffe, binnen längstens acht Tagen die Ansprüche dieser Reichshälste auf das Sichelburger Territorium genau zu formuliren. — (Vom Dr. Alexander Supan), seinerzeit Professor an der hiesigen Oberrealschule, nunmehr an der Czernowitzer Universität, ist ein größeres meteorologisches Werk, betitelt „Statistik der unteren Luftströmungen", bei Duncker und Humblot in Leipzig erschienen. Die fachwissenschaftlichen Blätter sprechen sich hierüber sehr anerkennend aus. Im ersten Theile des Werkes wird das in neuester Zeit an Stelle der früheren Dove'schen Theorie der Winde getretene Buyballot'sche Windgesetz mit großer Klarheit behandelt, den überwiegenden Theil des Buches nehmen, die vom Verfasser mit riesigem Fleiße aus einem immensen Beobachtungsmateriale zusammengestellten charakteristischen Daten der Vertheilung der Winde nach den verschiedenen Beobachtungsstationen Europa's und der übrigen Welttheile ein. Bei der allbekannten Abhängigkeit des Wetters vom Winde können genaue Windbeobachtungen den Freunden der Meteorologie nicht genug anempfohlen werden, und es liefert ihnen das gedachte Werk unseres gelehrten Landsmannes den Nachweis dieser innigen Wechselbeziehungenin einer sehr gedrängten streng wissenschaftlichen Methode. — (Volkszählung in Marburg.) Nach der neuesten Volkszählung hat Marburg 16.(-^Einwohner, mit dem Militär 17.628. Die Rubrik Umgangssprache füllten 11.506 Personen mit „deutsch" und 2085 Personen (meist dienende Classe) mit „slovenisch" aus, außerdem gaben 1667 Personen „deutsch und slovenisch" als ihre Umgangssprache an; der Nest vertheilt sich aus die anderen in Oesterreich üblichen Idiome. (Dieses Resultat dürfte wohl nicht den Erwartungen des „Slov. Narod" entsprechen, d. R). — (Der Nationalitätenkampf in Oesterreich) erfährt in dem jungczechischen Organe »Mroälli eine beachtungswerthe Beleuchtung. Nach Ansicht dieses Blattes stünden die Sachen im Wiener Parlamente viel einfacher, wenn es in Oesterreich nur nationale Parteien gäbe; der Kampf wäre ein klarer und man käme schließlich früher zur Verständigung und unser öffentliches Leben früher in das rechte Geleise. Nun hat sich aber zwischen den beiden nationalen Parteien, der deutschen und der slavischen, ein kleines Häuflein von Clericalen und von Reaktionären eingekeilt, welches stets darnach späht, aus den nationalen Kämpfen etwas für sich zu erhaschen. Vom ersten Augenblicke an, da die Czechex in's Parlament getreten sind, sehen wir, daß diese nicht-nationale clericale Partei das Zünglein an der Waage bildet. Es ist dieß ein unnatürliches und ungesundes Verhältniß zwischen den bedeutendsten parlamentarischen Lagern und ein unglückliches Zeichen unter welchem unsere Zustände stehen. Wir sehen, daß das nationale bürgerliche Leben nicht den geringsten Nutzen erzielt hat und auch nicht erzielen wird, solange die gegenwärtigen, ungesunden Zustände andauern werden. Die clericale und reactionäre Partei gelangte zu dieser übermäßigen Macht durch die Unterstützung, die ihr von der gegenwärtigen Regierung geworden. Das Ministerium Taaffe, welches die Nationalitäten versöhnen wollte, stellte dieselben auf eine Schaukel, deren Bewegungen eine kleine Fraction von Clcricalen und Reactionären lenkt. Das sollte besondere politische Einsicht und staatsmännische Weisheit sein; aber bald klärt es sich als das auf, was es vom Anfänge an war: als ein großer politischer und parlamentarischer Fehler. Auf solche Art kann eine Einigung zwischen den nationalen Parteien nicht erzielt werden; die clericale und reactionäre Fraction im Parlamente muß ehestens zurückkehren zu ihrer Unbedeutendheit und Ohnmacht, in welcher wir sie außerhalb des Parlaments in Oesterreich sehen. Daß mit dieser Fraction eine Coalition nicht möglich ist, hat man auch schon höheren-orts erkannt, und die plötzliche Vertagung des Reichs-rathes ist eine Folge dieser Erkenntniß. Die czechische Nation wird nicht bedauern, wenn die parlamentarische Schaukel mit dem clericalen und nationalen Zünglein beseitigt wird." — (Frohnleichnam.) Die Frohnleichnams-procession der Domkirche vollzog sich am Donnerstag in gewohnter bisheriger Weise. Morgen findet dieselbe seitens der St. Jakober und Franziskaner Pfarre statt. — (Verleihung.) Dem k. k. Bezirkscom-missär Ludwig Markgrafen Marenzi wurde die Kämmererwürde verliehen. — (Pe r s on aln achr i cht.) Der Herr Oberlandesgerichtspräsident Dr. N. v. Waser hat am 11. d. M. einen vierzchntägigen Urlaub angetreten und sich nach Bad Radegund begeben. — Se. Exc. der Herr Feldzeugmeister Freiherr v. Pürkher ist hier eingetroffen. — (Den Theaterfreunden) steht im Monate Juli ein Theatergenuß bevor, indem mehrere erste Mitglieder des Wiener Stadttheaters, unter denen wir namentlich Frau Hermine Albrecht und die Herren V. E. Heinrich, Dr. August Bassermann und Hugo Ranzenberg hervorheben, im landschastl. Theater einige Ensemble-Gastvorstellungen zu geben und Novitäten ersten Ranges, vorwiegend französische Effectstücke vorzuführen beabsichtigen. — (Vom Theater.) Die Operettensängerin Fräulein Widemann wurde für die nächste Saison an das Stadttheater in Linz engagirt. — (Neubauten.) Die Bausaison in unserer Stadt gestaltet sich Heuer zu einer sehr regen. Die krainische Baugesellschaft ist in erster Linie vollauf beschäftigt, indem ihr die Ausführung nachstehender Bauten obliegt: Der Bau des städtischen Schlacht- hauses, welcher bereits so weit gediehen ist, daß die Stallungen und das Administrationsgebäude unter Dach gebracht sind und in der Schlachthalle gleichfalls die Aufstellung des Dachstuhles in einigen Tagen in Angriff genommen wird. Der Zubau zum Malitsch'schen Hause in der Knafflgasse schreitet der Vollendung entgegen, ebenso wurde jener beim Kos-ler'schen Hause in der Schellenburggasse seit vierzehn Tagen wieder ausgenommen. Die Abtragung der fürstbischöflichen Stallungen ist vollendet und wird nun an der Adaptirung der Fronte und bedeutender Restaurationen im Innern des Palais fleißig gearbeitet. Die Abtragung der Gallerie, welche das Palais mit der Domkirche verbindet, wird ebenfalls vorgenommen. Die Wasserleitung für das bischöfliche Palais baut Herr Wilhelm Tönnies. Ferners beschäftigt die krainische Baugesellschaft der Neubau des Franz Ritter von Gariboldi'schen Palais in der Knafflgasse Die von der Firma G. Tönnies im Schweizerhause erbauten Pavillons stehen nahezu perfect da. Die Aufstellung dieser Pavillons bildet noch immer den hervorragendsten Gesprächsstoff der im Schweizerhause zahlreich versammelten Kaffeeschwestern und Kaffeebrüder. Man hört die divergirendsten Ansichten pro und contra. Wir behalten uns ein end-giltiges Urtheil über diesen heiklen Gegenstand bis zur gänzlichen Vollendung der Pavillons vor. Außer den bereits erwähnten Bauten sind noch nachstehende zu nennen: Der Bau der Herz Jesu-Kirche im Kuhthale, der Bau des Ingenieur Emich'schen Hauses, gleichfalls im Kuhthale, der Zubau zum Freiin von Lichtenthurm'schen Waisenhause in der unteren Polanastraße und der Neubau des Knabenasyles des St. Vincentius-Vereines auf dem Grunde des ehemals Wernig'schen Hauses in der unteren Polana. Der letzte Bau wurde um sechs Meter von der Straße zurückgeschoben, was im Interesse der sehr engen Straße, deren lebhafte Frequenz durch die Errichtung des neuen Schlachthofes in dieser Gegend noch gesteigert wird, gewiß anzuerkennen ist. — (Irrsinnig.) Der hiesige Bauunternehmer Herr Karl T., dessen Benehmungsweise in letzterer Zeit das hervorragendste Tagesgespräch bildete, wurde in die Irrenanstalt nach Studenc abgeführt. — (Wasserschutzbautenim Wippacher Thale.) Das k. k. Ackerbauministerium hat aus den ihm vom Reichsrathe bewilligten Subventionsgeldern einen Beitrag von 2000 fl. für die Ausführung von Thalsperren in dem Belagraben bei Wippach zum Schutze vor den Schuttablagerungen des Wildbaches gleichen NamenS bewilligt. Außer diesen Schutzbauten, wofür jedoch mit obiger Unterstützung das Auslangen nicht gefunden wird, ist zur Beseitigung der Ucberschwemmungen des Wippacher Thales, welche durch den häufigen Austritt des Wippachslusses in Folge der fortwährenden Zufuhr des Gebirgsjchotters in sein Flußbett verursacht werden, die Anlage eines neu auszuhebenden Flußbettes, und zwar in bedeutender Länge projectirt und sollen die betreffenden, theils von der Concurrenz der Thalbewohner, theils vom Lande zu tragenden Kosten auf beiläufig 150.000 fl. veranschlagt sein. — (Ein wichtiger Römer stein.) Zu Haidenschaft, an der küstenländisch-krainischen Grenze, sind — wie die „Laibacher Zeitung" meldet — vor Kurzem bei einem Kanalbaue drei römische Grabsteine nebst mehreren Münzen der Kaiser Otho, Caracalla, Claudius Gothicus, und zwar von Letzterem eine Goldmünze, zu Tage gekommen. Besonders interessant ist einer der Grabsteine mit nachfolgender Inschrift: Antonio Valentina prineipi legionis Xlll intorkeeto a latronibus in alpos Julias loeo ciuoä appellatui- seelarata. Antonius Valentins iilius Mtri." Zu Deutsch: „Dem Antonius Valentinus, Obersten der 13. Doppellegion, getödtet von Räubern in den julischen Alpen an einem als verruchte Statte bezeichnten Orte. Nom Sohne Antonius Valentinus dem Vater gesetzt." Hiermit wird die in den Jtinerarien vorkommende Bezeichnung des Birnbaumerwaldes als alxss Mise (julische Alpen), über den die Heerstraße von Aquileja nach Emona führte, auch durch eine Grabinschrift docu-mentirt. Zugleich ist hieraus zu ersehen, daß diese Straße schon zu Römerzeiten wegen räuberischer Uebersälle höchst unsicher war; auch in späterer Zeit war sie dießfalls übel berüchtigt, das in wilder OednH gelegene Posthaus in Hruschiza wurde, wie Valvasor berichtet, zu seiner Zeit und auch noch später öfters von Wegelagerern heimgesucht und ausgeraubt. Die 13. Doppellegion, deren Anführer der ermordete Valentinus war. lag in Krain und war im benachbarten Oberitalien stationirt. Dieser nämlichen Doppellegiü» geschieht auch in einem im Seunig'schen Garten Pi Laibach im Jahre 1830 ausgegrabenen römische» Grabsteine Erwähnung. Wo das heutige Haidenschasi steht, war einst die Station aä fiixicium, von de« vorüberfließenden kalten Hubelflusse also benannt, ff war als Stützpunkt der Operationen gegen die Völle: der julischen Alpen von wichtiger militärischer Bedeutung. — (Speise-Service.) Wir machen die P. T. Leser auf die im Jnseratentheile unsere! Blattes enthaltene Annonce der Firma M. Rund-bakin aufmerksam. Die zu außerordentlich billigen Preisen offerirten Speise-Service sind für Jedermann ihrer Dauerhaftigkeit wegen bestens zn empfehlen und der billige Preis derselben ermöglicht eben jeder Familie den Ankauf dieses aus 51 Stücke» bestehenden Services. Die genannte Firma ist im Besitze zahlreicher Anerkennungen über vollzogene entsprechende Aufträge OrLginal-Corresporrdenz. Jdria, 12. Juni. Vor einigen Tagen brachte „Sl. Nar." wieder eine Mittheilung aus der Feder seines bekannten hiesigen Korrespondenten über die hiesigen Festlichkeiten aus Anlaß der Hochzeitsfeier des durchlauch tigsten Kronprinzen. Ich würde darauf nicht weite: zurückkommen, wenn es sich hier nicht um einen neuerlichen Beweis handelte, wie schamlos der hiesige Narod Correspondent die Thatsachen entstellt und wie es ihm stets nur um perfide und gehässige Anschwärzung von Persönlichkeiten zu thun ist, während andererseits das genannte Blatt solche« gemeinen Angriffen willig die Spalten öffnet. K wird nämlich unter Anderem denunciatorischer Weise bemerkt, daß das Schulgebäude nicht beleuchtet ge« wesen sei und daß nur die dem Bergrathe Ondeik unterstehende Mannschaft an der Festlichkeit sich nicht betheiligt habe. Das Schulgebäude war nun in der That als ärarisches Gebäude über ausdrücklichen dießfälligen Austrag des Ministeriums nicht beleuchtet, wohl aber veranstaltete gerade Bergrath Ondecke aL Mitglied des Ortsschulrathes eine Schulseierlichkeü und ließ hiezu den Turnsaal entsprechend decoriren. Uebrigens haben alle Beamte, die ärarische Wohnungen innehaben, selbe auf eigene Kosten beleuchtet-Belungend die Betlieiligung der Arbeiter an de» s Festlichkeiten ist der Sachverhalt einfach der, dH bei der Grube und Hütte selbe in der Arbeit vl« 8 zu 8 Stunden wechseln, dagegen in der mechE schen Werkstätte, der Tischlerei, bei Bauten re. ^ Arbeitszeit von 6 Uhr Früh bis 6 Uhr dauert. Dnngemäß konnte von den Arbeitern r elfteren Kategorie, die Vormittag schichtenfrei eine große Zahl zur Kirchenfeier erscheinen, bei den anderen dieß durch die Arbeilsverha niM ausgeschlossen war. 'Alle diese Umstände Md m Jdria jedermann und gewiß auch dem Correspondenten ganz gut bekannt, trotzdem sich dieser nicht vor absichtlichen Verdrehungen, u um eine ehren,oerthe Persönlichkeit in gewoyn Weise womöglich zu verdächtigen. Vom BücherLische. Seidel'S kleine- Armee-Schema. Nr. 7. Mai 1881. Di-location und Lintheilung des k. k. Heeres, der k. k. Kriegsmarine, der k. k. Landwel,r und der kön. mig, Landwehr. Wien ItzSI bei L. W. Seidel LSohn. (Preis 50kr., mitPorto 55kr.) Die halbjährigen Veränderungen in den höheren und Truppen-Commanden der k. k. Kriegsmacht sind in diesem für Kanzleien fast unentbehrlichen, compendiösen Büchlein genau durchgeführt. Die neue Organisation des militär-geograph,scheu Institute» ivurde berücksichtigt und sind die Baraillons-Comniandcinten der Beine- und Piounier-Truppeu neu aufgenommen worden ; auch Lj, Zusammen,iehung der Cavallerie-Regimenter der k. ung. tzandwehr iu Zwei Brigaden, welche einem Landwehr-Lavallene-Snspeetor imtergestellt sind, erscheint durchgeführt. Die in diesem Handbuche angeführten Daten sind n»t Genauigkeit revi-dirt und bis zu den letzterschienenen Verordnungsblättern richtig »estellt so daß dieses kleine Armee-Schema ein vollkommen verläßlich^ Nachschlagebuch bildet. Festnummer des „Wiener Modenblatt" z u r 8 eier der Vermähluiig Sr. k. k. H o h e i t d e s Kronprinzen Rudolf mit 3 h r e r k. Hoheit der P r i n z e s s in S t e p h a n I e. — Als eine ange-"ekime und werthvolle Erinnerung an die jüngstvergangene» Toae der Vermählung des hohen kronpnnzlichen P-wrcS veröffentlicht das „Wiener Modenblatt" soeben eine überaus reich lu-aestattete ffestuuinnier, welche eine genaue Bcschrcibnng der sümmtlicke» in Wien und Pest stattachabten VermahlungS-8chk-it-n enthält. Zahlreiche treulich auSgeführle Abbil-dunaen schmücken das 4 Foliobogen starke Heft wir neuuen daraus nur folgende: Portraits: Kronprinz und Kronprinzessin. ^- Stammschloß der Habsburger, Lacken, Laxcnburg, Hoshurg Prag. — Kaiser Franz Josef I. — Kaiserin Elisabeth. — " >es KönipSpaar. - Der Rathhausplatz in Wieii^ - jsS»ftdruc!! jwMilli. Th„mowetkr nach Nieder- 'd ""."ü i Selstu« Witterungt-Lharakter -ns 0 Milli- ^,!reducirt meiern st^et^Mari- Mini- 733-1 ^ 10 - ^ «-« ^ ^^ml.'.^Äe^!!'' >l N.n Nebel, ^17343 11-7-i-1k'6-s- 6 0 0» wechselnde Bewölkung. ---------' -/> Morgen-Heiter, ^< 7334 -s-14 S-s-13'8^-8 »0 Wolken li. Sonnenschein. Tagsüber wechselnde Be-735 S -t-20'8-^-11 N. O'U wölkung, windig. vÜ----------------------------- " Nacht« u. Morgen» starke n ^-12 N 2S-7 Küsse, Vorm. wechselnde '« 735-7 ^-155^210^-^» ^ Bewölkung,Abend« Regen. -------------------' ., » Wechselnde Bewölkung, 735 8 ^ iz-g->-ri'2-s-12-5 0 0 s6-öner Abend. — --------------------------------------- Nebel, , <,.5 2-0 wechselnde Bewölkung, >8 735-1 4-159-^1^ -i- N»chm. etwa« Regen. Telegraphischer Cursbericht am 17. Juni. Papier-Reute 77'15. — Silber-Rente 77'—. — Gold-Rente 94'10 — 186vcr StaatS-Anlehen 132 50. — Bankaktie» 833. — Creditaetien 355 !0. — London 116-80, — Silber—.—. K. k. Münzdncateii 5'58. — 20.Francs-Stücke 9.29. Tauorama von Salzburg. - Einzug der Prinzessin ,n Wien ^ Rrautschlcier. — Abschied von Brussel. - Brabaii?onne „ud ^,rreich sck^ Musikstücke, - Trauung ,u der ^.mui inerk rchc in Wien. - Prinzessin Stephanie empfangt d,.Ä!,n»aescheuke — Prinzessin Stephanie auf dem Wege nach dchknL'- l> c ,,, »k-nsl, reichhaltig st der frisch und nnschaulich ge-^l-w Ebenso Di? Festuuniuier des „Wiener Modenblatt". feinstem ^üpfeidruckpupier heraestellt (Preis 80 kr.), wird N°/-uTm ,'d i° welche aus allen Neacndc., unseres »>e ,-n ^"te andeS ^ Feierlichkeiten nach W.e» Zonenaewin ebenso willkommen sein, als ,encn d,e sich die ^„sck nuuna versagen musiten. Soweit diesen Letzteren Erbaupt durch ^°rl und Bild ein Ersatz geboten werden kann, E er ii der vorliegenden Festnnmmer gekotei, Die Verlags-dlttna des „Wiener Modenblatt" veröffentlichte vor Kurzen, : Die v e r e > u t e u H e r r--hch ein großes. ^ , Oesterreich n n d B e l g i e n, td^it^sie allaeineine» und wohlverdienten Beifall fand. Höhe d^Bi.d°sÄL!m , Breit- 57 C.m , Preis nur fl. 1.-. Verstorbene in Laibach. Seemann Amon, Privatschreiber, 22 I.. Flo> Den 3.2um. »ermann « > ^ Vincen; Richar, Amts- 13,-> > g "^..^,.^>7-7. Enikräftuiig. - Josef ^»tenstochter. 3 M.. 4. Juni. Agnes ToinaLiü, - 3 -n Li v ' l s P - Franz Babnik, Jn^ ^ ^wohnerm, 80 I., ^ ^ Jakob Marinka, ->vh»er, '23., D ^„„^„.Tnberknlose. — De» 6. Juni, «ienftmann, 36 I., »"'',^''^»70 I., Marasmus. - Den Andreas Tramp , DieiistbotenStochter. 6 M., acut. K,LL>L^ ___________ Wittermmsbulletin aus Laibach. It. 8 Der Ge sammtauflage unseres heutigen Blattes liegt eine popnlär-medicinische Abhandlung: .»Krankheiten verhüten ist leichter» als Krankheiten heilen" bei» worauf wir unsere Leser besonders aufmerksam machen. IBr ordinirt täglich von 2 bis halb 4 Uhr Nachmittags, HkMliMsse8,2. Stock. 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Durch den bequemen grobcnLocalrauin bi» ich i» dieLage versetzt, ein größeres wohlassortirteS Waaren-lager zu halte» als bis jetzt, »ämlich : Von allen Hans- nnd Kiichengeräthen, Back- und Sulzformen, Kafseemaschine» nnd Schnellsiedern aller Constructiouen, besonders neuen tiortheilhaften Porzellan-Anf-glißmaschincn, elegante» Vogelkäfige», starren Wasierschafseln, Kannen nnd Eimern, Kindcr-Bade- nnd Sitzwannen, Donche-Apparaten, Gießkanne» in allen Formen und Größen für Garlenblilinen und Kinder, Champagnerkühlcru, Blumenkörben, Ampeln, Spritzern und Topfumhüllungen, Straßen- und Gartculatcrucn, Bierträgern, Petro-leumherdeu rc. zu de» billigsten Preisen; ferner un»«»» - st 28 und fl 38 Besonders einpfehle ich mich z»r heranuahenden Saison rU NmiitliM Ulli! in Mtrin kiii8eti!Lijt!NlIkk' kMitrI)t!il6n. sowohl „euer als Recoiistrnctionen ,,„d Reparaturen, nuter Garantie für schnelle und solide Ausführung und beste« Material z„ den billigsten Preise», Kostcnüberschlüge werde» prompt verabfolgt. <489) (287) I'««» 30—27 vvrsvkvnkN Da« von der Maffaverwal-tung der salliten „großen englischen" Britanniasilb. - Fabrik übernommeneRiefenlager wird wegen eingegangener großer Zahlungsverpflichtungen und gänzlicher Räumung der Lokalitäten OHL' um 75 Procent unter der Schätzung verkauft, 'S« daker also last 8»! nur fl. 8.80, also kaum die Hälfte de« Werthe« de« bloßen Arbeitslöhne«, erhält man nachstehende« äußerst ge-diegeneiBritanniastlb.-Speiseservice, welche- früher 3 Sfl. kostete u. wird für da« Weiß-bleiben der Bestecke 25 ^Ldrs ßaranUrt. 6 Britanniasilb.-Tafelmeffer m.vorz engl. Stahlklingen, 8 Britannia-Silber-Gabeln, au« einem Stück. 5 echt englische Britannia-Silber-Speiselöffel, 6 feinste Britannia -Sitter-Kaffeelöffel, k vorzügl. Britannia-Silb.-Mefferleger, K echt engl. Kaffeetassen. 1 schweren Britannia-Silber-Suvpenfchöpfer a. e. Stück, 1 masstvenBritannia-Silber-Milchfchöpfer, 1 engl. Britanniasilber-Kin-derlöffel, 2 schöne massive Tierbecher, 2 Britanniastlber Sierlöffel, 2 Pracht», feinsteZuckertaffen, 1 vorzüglichen Pfeffer- oder Znckerbehalter. 1 Theeseiher, feinste Sorte, 2 effektvolle Salon - Tasel-leuchier, 2 feinste Alabaster-Leuchter-aufsätze, ü feinste ciselirte Präsentir- Tablett«. SI> Stück. Alle hier angeführten 6» Et. Prachtqegenstände koste» zusammen E-nur fl. 6.80.-«, Bestellungen gegen Postvor-schnß, Nachnahme oder vorherige Heldeinsendung werden, so lange der Borrath reicht, effectuirt durch Herrn Hermann Kaufmann ni» 8lIder-k»dnilL : Wien» Stadt» Fleisch' markt 6. Hunderte von Danksagung«. nnd Anerkennung«-briefe» liegen zur öffentliche» Einsicht in meinem Bureau auf. Gründliche Hilfe für M^«n- iiiul Ilnlerlvib» Die Erhaltung der Gesundkeit beruht znm größte» Thcile in de Reinigung und Reinhaltung der Säfte und de« Blutes und in der Beförderung einer guten Verdauung. Dies zu erreichen ist da« beste und wirksamste Mittel Zur besseren Bequemlichkeit unserer hochverehrten Kunden in Oegterreleli-Ungari» haben wir vom 1. Mai i. 8 8 1 an unter der Firma: ¥0«EL <& Co. ln Wien, II«, untere Aasartcnstrasse 3 3 Jr. Wa 8 l^den8d»>8»m.I Dr. Rosa'sLebenSbalsam entsprichtallen diesen For-1 dernngen auf da» Vollständigste! derselbe belebt diel aesainmte T Hörigkeit der Verdauung, erzeugt ein gesuri-1 des und reiues Blut, und dein Körper wird seine frühere > Kraft und Gesundheit wicdergcgeben. Derselbe ist für alle I Verdaunngsbeschwcrden, namentlich Appetitlosigkeit, I saures Rufstoßen » Blähungen, (Erbrechen,! 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Um nnliebsame» MiftverstSndnisten vorzubeugen,! ersuche die P. T. Herren Abnehmer, überall ansdrucr-1 lich : Dr.Nosa'sLebensbalsam ans B.Fragners > Apotheke in Prag zn verlangen, denn ich I Wahrnehmung gemacht , das; Abnebmern an inanldkn I Orten, wenn selbe einfach LebeiiSbalsam uud nicht a»>-1 drücklich Dr. Rosa s Lebensbalsam verlangte», einei beliebige, nicht wirkende Mischung verabreicht irmrde. vr. kosa's LedevsdLlsLw zu beziehen nur im Hanptdepot de^ Erzeugers B. Fragner. I Apotheke „zum schwarze» Adler" in Prag, Ecke der «po» I nergasfe 205—III. ^ . Q»«I»neI»r K. Piceoli. Apotheker'. I-b o d a, Apolheker , Jul. v. T r » k o e z h , Apotheker, I Wilh. M a y r, Apotheker: Dom-1 Rizzoli, Apotheker: 8t» I« : Josef M oL »>'-1 Apotheker. Lammtliche Apotheke» und größere Materials! handlnngenin tT'csterreich-llnaarnv 'benDcpot» I dieses Lebenr'balsams. ^ Prager Nniversal-Hamchülie, I ein sicheres und erprobtes Mittel zur Heilung > aller Entzündungen, Wunden und Geschwüre-1 Selbe wird mit sicherem Erfolge aiigcwcndet bc> " I Entündnng, Milchstockiing und Verhärtniig der >vew> cy > Brnst bei dein Entn'öhnen des Kinde- ; bei Adccll > » Blntschiväre», Eiterpustel», Aarbiinkeln; bei Ragc!gc>ch, > re», beim sogenannten Wurm am Finger "der an versev > I bei Verhärtungen, Anschwellungen, Dri.scngcsaiww! >1 bei Fettgewöchsen, bei,» Ueberbeine : bei rhenmalilchen > gichtischen Anschwellungen: chronischen GelenkSe ^ > düngen am Fnfie, Knie, Haiid »>>d Hiifte». ve> E > chiinge» , bein> A»fliege» der Kranke», ^ I »nd Hühneraugen, bei anfgesprungenen Hanoe.i » flcchtcnnrtigen «chrnnde» : bei Geschwülsten vom ,1 der Insecten ; bei alten Schäden, eiternde» ,, > geschwüre», offeiie» Füfie», Eiitziindttiigeii der «> > haut :e. Alle Entzündungen, Gefchivülste, Lerbart g ^ I Anschwellungc» we>de» i» kürzester Zeit geheilt> "bcr schon z»rEitcrbjld»»ggckv»inic»ist, ^kn I >» kürzester Zeit olnie Schnierz anfgezogen und gei)e> - »> Dosen «» 25» und 3ü kr. Lr v I» » » I» I 8 " /" z l Das erprobteste nnd durch viele Versuche d^ .-j, „nd > lichstc Mittel bekannt znr Heilung der zur Erlangnna de» gänzlich »^lorene» G ,z^r» 1 Fläschchen I fl. «ine Filiale mit vorl&ufig einer kleinen Ausstellung für den Verkauf unserer Locomobilen, Dampfdreschmaschinen und aller übrigen Ijandvrirtliscliafts-Gerätlie errichtet, und bitten das P. T. consumirende Publicum, sich im Bedarfsfalle gütigst dahin wenden zu wollen. Concurrenzfähigkeit — nicht allein in der technischen Ausführung jund lielstungs-fSliif(keit, sondern auch in der solidesten Arbeit bei Verwendung des vorzüglichsten Materials und Anstellung der entsprechend billigsten Preise — sind die unverkennbarsten Vorzüge unserer Fabrikate. 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