MbacherG Zeitung. Nr. 194. Planum»la«ion»pt,«si: Im «omploii ,an^,. h»Ibj. Ay t». Mlt bn !po!> «a,«zj. si. ,5, hald». fi. ?.»<>. Moiltaq, 26. August «».Wt»., »».fi.l.lo: l«»ßp»H«il« >»^»l., »».»»»., ! ^U « ^l Amtlicher Theil. ef>uf Allerhöchste Anordnung wurde jür weiland «e. Hoheit Karl Friedrich August, Herzog von vraunjchwelg. die Hojlrauer Flellag. den 22. August, ungezogen und wird durch zwölf Tage mit einer »bwechs-lun« nemlich die ersten sechs Tage. d. i. vom 22. blS «NMleßlg 27. August, die liefe und durch die letzten ecys Tage, d. i. vom 28. August bis einschlilßig 2. Sep' ltmber. die mindere Trauer getragen werden. Nichtamtlicher Theil. Vom Tage. Die wiener Glatter registrieren noch soll biogra-Wjche Skizzen über die Thätigkeit deS Cardinals R a u. Ich e r auf llrchlich'polilifchem Gebiete und berichten über die ^tln greisen Kirchenfürflen dargebrachten Ovationen. Se. vMlgleit Papst P.us IX. hat aus dem Vatican am ^- d. an Se. Eminenz den hochtvürdigslcn Herrn kar-owlll Fürst.°" nachstlhlnde eigenhändige Schreiben gerichtet: Kleber Herr kardinal! Die Feier oeS Priesterjubiläum« ist ganz und gar "ne Gnade Gottes, aber die Zelt de« fünfzigjährigen Axslerlhums zugebracht in der Ausübung der heiligen vsllchten ist eine Gnade Gottes im Bereine mit der l'yentn Mitwirlung. Das ist bei Ihnen der Fall, Herr Kardinal, indem Sie die vitschiedenen Tugenden glänzen le««n in der Ausübung Ihres heiligen Amte«. Ich "unsche Ihnen Glück, indem ich Gott danle, daß er ^'t bis zu diesem «ugenbllck erhallen hat, und ich bitte ^°ll. daß ^ S,c noch langer auf ihrem Platze lasse, """ l« "ehr die Kühnheit der Feinde der Kirche wuchst, "«l dlchlbe ungercehter Weise zu betriegen, desto mehr ^ es nothwendig, daß d,e ersten Führer der lalholischen .^cht seien wie S>e, fest in dem Kampfe, um durch °, ^tbet, durch das Beispiel, durch da« Wort imd "U ullen Mlüeln, welche Gott in unsere Hände gelegt ?"» die ocUttzlen Rechte der Kirche zu vcrlheldia.cn. Ich ^l aus volicm Heizen Sie und die ganze Dlöcese." — bern "^"'' ijegangll'ln Rli^elathlS u»d cH°"t die Vtrechligung und Unentbchrlichleil der keul« brin l ^"^ Auillchlhallung des velfassungSttcucn ^ "Htps. ^l,g glnannlc Hlalt fügt slinlr eingehenden ""rnchlung folgenden Schluß bei: h! . "^tr Wei^slalh ^^z, ullmilttlbaren Bollewahlen ^.° "un die Ausgabe haben, das ofteneichische GlMtin. linll, ^' lrasligen. Das wird »hm hoffentlich auch gc-l»«n /k '^ ^^ ^°^ Wahlnchl sowlll vclblsserl ,l0l< , daß von nun an jeder Bollestamm und jede Pallci ^ »n der R«icheve>jamu,!l:ng glllcnd zu machen im vorl. l '^' "Ul lülMtn ,hrc Wünjche und Vcschwciden Td° k ^"' "^ ^'^ ^^°' verschaffen; es würde eine be?,,, ^'"' '" ""^ Dcliuu.mlung, die jo viele Rechte nvl. lnchl tinmlen zu wollen. Jeder Abglordnele dalf ^jll , / „ ^t'chSralh bald bei d,escr. bald bei jci.cr sein Ä» ^'^""^ 5" l"b"' l ""' !" leichter wnd es . ">ul,jcht dulHjujltzen; und lann einlr nicht ellml. illmf^ ^ ^^ehtl. jo w.rd wenigstct's fline Aujmc,l. d^"" d"c>uf gelenll werden, daß feine Wünsche wegen Mim. ^'"dernisfe. dil ihnen entgegenstehen, vorlüufig u». linen, ^"' "'"Ism; er wird elnsehlu l«>nen. dnh in t/f''^°Wl Staate nicht jedermann vellangcn lain,. Der ^ "^" ""^ ^^""" K°ple zureäl gemacht weiden, btlte A'^lalh wird für die gefammle wcvölleruna die liche » ^ ^" ^v"'" sein; sie wild dort das Mög. unlcrschcidcn lernen; ver. den ml» ^"""lni« der gegebenen Berhüllnifj,, vtlbun. lchatt. . . "^^ ^iirdigung des NutzlnS, den ein Staat lichleit «n ^""^"' ^»lt aber stets dazu, die ilnhilng-"l u°"^ ^'"l zu erhöhen Für die deutsche Bc. ^e> s na !?.i "7 ""' "°« be» ^".sch. daß d.< ll'U n vc7st?l. n '^" ^^"' ^"""^t wicdcr herzu. Trü"er ml^r ^ ^" «'" '« "' Oesterreich v:ele »irch u d^" f "7/ '" Uedcr für die rOmlsche lUrdasDeuNck.k.. ^''' ^dcr aibeile., als DaS ,.N. Frcmbbl." tritt neuerlich den vv!> feudal» national'tllsicalen GlHltern auf die T. „nf, ge- sehten geheimmooolleu Märchen und «. die! eine Ministerlrisis in Oesterreich „, nächste Aussicht stellen, an leitender Stelle enlgegcn: ..DaS allöstellcichischc Gespenst völlig gründ- und hallloser Selbstalalmierung spult wieder einmal rüstig um. Niemand weiß anzugeben, worin dic Gefahr besteht, mit der man sich und andere quält, man lennl ihlen Ursprung mcht. lennl ihre Ziele nichl. wliß leinen AnhaUbpunlt ,Ur s»e zu nennen, welcher der Prüfung irgend Stand zu bieten vermochte: nichtsdestoweniger spncht alle Wclt von Gefahr und. was schlimmer ist. man glaubt lhcilwcise an oilsUdc! Wir denken dabei lciNtSwegS an oic Börse; auch die tendenziösen Gegner der gegc'lüttlgm Rtglnuli^epolitil haben wir nicht lm Sinne, lös Handell sich uns um das ehlllche Gros der öffentlichen Meinung, welche« fll, von feind» seliger Tendcnz uno von frivoler i'c ' i,. nur daS witlllch winsle trl.sl behandelt zu > »fcht. Und da scheint uns gerade der gegenwärllge nnlaß so recht danach angelhan. wlcdlr einmal zu zeigen, wie sehr sich leider u»ser Publicum der prüfenden Klil>l entwöhnt hat und wie es noch immir dem schwaülcn Schilfrohr glcichi, daS sich jeder leisen ^uflbcwlgung lml wider» slanteloslr Nachgidigtcit deugl. Nichl der Bergolder macht dln Götzen, sondern der. welcher fich gläubig vor ,hm in den Staub wirft. Etwas selbständig« Urlhul. etwas lrilisäe Kraft thut unsu.i .nen Publicum drin. gend uoth. So lange jede .l.clle liülr böswilligen oder multMU'gt!, Phansajll de», Spilllcl dir offet.lllchen Ueberzeugunst h nzului.de zu tiüben vermag, so lange wird böjlr Wille und Mulhwillc nicht davon abstehen, Unheil aniurichten und Gefahltll Ul0al»ch«lwe,sl zu schaf» fen, indem er sie als hlundlofe Gelüchle m CurS blii'gl. Wir llbln in jcl'.cr fchlfckli^in ^cil, wo dlr Po-lilische Nolizensallimlcr sich vc, die Haare rauft, um slim utwohühcllemühiae Do,>^ '«llli^leilet, auf^ullli-dm. <äll! ßlwlsje« Pudllllim hat Kar «men vtlli öhllttl! Gaumtll nnd per,ai>al dulchaus, mit ^cclclblsfc» re^ uliert 4», fcin. Kailn nian cS dlm pliblicifch,n Gasnl.!lll, t-.rl' alttll', wcnn er olles ausbillet, scinc Slammaäste b^i !^au»t und ll> slir.iU! T»>chc zu tlljalllll? An stichhaltigen Glül,den, an vernünsligen Anhalts-punllcn sür tie in jiinstlr Zlil in Umlauf glslhto, Gclilälc sthlt es ganz und sar. laß von Eliten der R^'.nu»^ noch ilnnicr nichts zur Einllilung der Wahlaclio» gc» schilht, hat in gonz nalülllchln Belhüllnisscn feinen Grund. Wenn zur Ausschreibung der Neuwahlin glschriltln wird. dann muß auch schon cer F^ldzugeplan für die ^anzc parlamenllllijche ^ampllline il^ allcn l^lnzc!nh(illn fertig fein. <^S muß dajür gljorgt fein, daß all daS zahlreiche und complicllile Rüdclnml unsercS ^onstillilioliallemus melhodifch ineinandlr griift. Vezüglich der ^anbla^ mi fscn die Gutachten der Vünderäefs ' 't werden. Billc derselben weilen auf Uilaub. ^ ,ch del Dtllssalio» nen bedarf es e!nir U< jtinlr Rülllunil jd o:< die Möglich» le»t glwonnen habs»> sollte, alle diese Hweifll zu lüsln, alle ticsc votbercilinden Schritte zu thun, das ist nichl anzunehmen, weil ja, d«n stleiß des MinisicrS in allln bohlen, auch lllbill Mllbelhclligt si^d und weil die phy-sifchü ^e>l l,lch! auSltichl, so vielerlei in wenigen Tagen zu besorgen. ^lwa« schliül unS indessen an den cursterenben Mähien gleichwohl richtig, ii, ist Thalsache, doß die feudalruliramontaiic Cottrie, diese „lrlfflichen Minicllr", um mil lcm Pül,z Hamlet zu sprechet', elnn jel,t o:r< zweifelte Al'strcn^unszel« machcn, sich zu Einfluß bi ingcn. Die latholischm Wanderoclsammluliaen, welche in Böhmen ulid Mahren mil >>och nic ' gefetzt wc,dtl,. soUcn als ^ ^an d'esei S>ppc macht l^ule daß es unlill^ jl>, cS bn den ^........... . . malilifchajtl!, oewelilxn zu lassen. .. l rinnend" — jo lautet sein glsligll, Ralh — „ce der Republik droh'.nbc Gefahr reicht bi« zu der pariser Hblnordnelenwa'I zurücl. Nn jenem Tage erklär» ten die radicalln Rlpullitancr den liberalen Republikanern dcn Krieg; an jenem Tage verlUndele der vierte Stand, daß er m der Nation allcS sein nolle, und wies dem dritten Stande die Thüre; an jenem Tage sagten die Seclierer und D: der Republik zu un«: „Das Haue ist «mser, > t« zu melden." ^iun beim, man hat uns hlnausgeworstn, und wir bleiben draußen. Gott weiß. daß wir es an Warnungen nicht haben fehlen lasscn. Oft genug habcn kir den Radicalen gesagt, bah sie mit ihrem exclusivcn Wesen die Republik zu Olundc rillilctcn und baß ihr unfluchlbailr Silg zu einli hlfliacn Reaction >icl.t nur «»> der 9/alio üoloer» fammlung. soiidern auch im ^andc daS Sianol geben wülle. Sie wollten den Vruch, sie wollll» dln Kließ; miigs,! sie denn jitzl ihre Geschäftc allein besohl,, I UN« gehen ditselblli nichl« au. Wenn ls wahr isl, doh l.ior, ciii cilljlcn und em» sichtigsten Republilal'ern einige fühlten, daß sie eine Tholheil begitgen, so sind sie nur um so schuldiger, dnstlbc begangen zu haben oder schwach glnua. ßewesen zu sein. sich ihr nichl zu u.'beisttzen. Man bot ihnen einen Calididatln, vor dlm sie selbst alle «chtung und Werthlchützulig hatten und vlssln Wahl ein Zeichen und Pfand der Vclföhnung ycwtscn rräle. Man begreift noch allenfalls, daß die clsl linzlich zur Ripublll belehrten Conservalivtn vlldächtig scheinen konnten; aber selvft die Mäl'licr, rerln 9iamen von jlher mit der Vertheidigung der Republik verbunden waren, wureen eberso gut wie wir von ter mucn Kiiche lxcommunicierl und von dem radicalcn Syllabus in dcn Bann gelhan. Für cHlse» Sieg der Unduldsamkeit muß jetzt die Rlpubl't die Kosten tragen. Wie man nur all,n leicht vlnai'ssthen lonl'le, kam dic Majorität der National» mit liü n Vroaramm und mit !>c nach ^ zulilck, der radicalen Re- putllt den Wca zu speisen. Wir geben zu, wenn man will. daß die Nationalversammlung nach dreijährigem Blstaridt liicht Mlhr eine gltreue Vertlllunst des Bandes ist; aber man lann gleichwohl nichl ve,b/d!?n, dah die panslr und nach ,hr die lyoner Wahl die Masse der Vtvvllcrung slower bluniuhlgt haben. Jene aroße Mil-telllassc. welche nicht die ganze Nation ist, aber ihre Grundlage und ,h,en Kern bildet, Hütte sich mit einer Rcpublil, deren Bcrlrlfcr Herr Thier« ßcwefcn würe, aern befrenndel. Vermöge feiner Vergangenheit, seiner Vlislun^l,, fcili^ qellhilen Albeilen und der ganzen Richtung jcinlS Gci,llS enlsprach Herr Thier« mehr. al« man geglaubt hat. jenem lttedursmsse nach O'dnimg und "' -üläl. welche ,,s uUl' steht. dadrn k,c <^, ausgc^^., . Repu» '>r>s>ljtn »oUen; sie wollten durchaus auf ,------^,c treten, und ^" ^ - - ' ^s Vand daoonlirs. Unter der ^ fühlten d' .^ ^ll- Rcpudlll l'lllsn tie Vöjul.g uoll)lillz«n und emen 4. ren; da« ist ihnen al.c, nur zu a»< -< -. haben, wie man im gemeinen ^ve» sag». d,e Henne nnl dem lilvtlsll!ll!llll!>!g zwljchcn dl>»', I. mid lü. Oliobll stollsinden sollen. Rouhcr, dlc Führer del l> o n a-partistisch en Partei, soll sich nach Bericht des schottischen Blattes ..Scotsman" ,n nachstehender Weise übel die »fusion geäußert haben: „Die monarchische Fusto« lann nicht bestehen, oder won, fie lange qenng beslcht, um die Monarchic zu proclamieren, so lann oiejc MoN' archie nicht lange destehcn. Wen» die Olleanisten uN> Legitimistcn veremigl find, so gleichen sie zwei sterbende« Vculen, die auf dem Todtei,bette sich vclma'h'en, Habtl> sie ihr Geschick und Vtl mögen zuslllmnenhclctlcl. so g? schah dies nur, um zusammen ul»lnzugch>,u. Sic sinb gleich eincr Cavalerleschwadron, die eine Meile entfett schon auf ein festl« Infantericcarl,» zu feuern anfängt? sie wird zerstückelt sein, ehe sie an den Feind hlianlonv men lann. Frankreich mußtc Thicrs lc^lvclden, denn et handeltr gegen den Pact von Bordeaux, wenn man abtl versucht, Heinrich V. auf den Thron zu setzen, dann lommt es zum Blutvergießen. Die Republik unter Mal Mahon sollte aufrecht erhalten werden, denn Mal Ma' hon ist ein ehrlicher Mann, ohne Privalzwlcke, welchll der Nationalvtlsammlung bis in den Tod gehorcht wird." Die Mailänder „Ptlsevllunza" schieibt über dlt italienischen Finanzen: „Wir werden im nach' sten Jahre ein Dtft.it von iliO bis 170 Millicmlll Kirc haben. Diese Summe müssen wir uns auf eint oder die andcre Weise durch ein Anlehcn verschaffen odll das Land mit neuen Abgaben belastfr», und zwar ra< der ungeheuern Vermehrung der Staatsschuld, des riesigen Anschwellen der Einnahmen und Ausgaben. V^ lennen lein Land in Europa, das so lange Jahre ei« so großcs Deficit nachgeschleppt und dabei doch die voll lhm verlangten Opfer so wenig verweigert hat. Wesll die Partei, welch« die Regierung gefühlt, leider nach sl vielen Anstrengungen doch nicht vermocht hat, dies^ Uebel zu heben, so ist doch llar, daß die gegrelischt" Parteien das noch viel weniger zu Stande gebracht >M ten. Ihre Haltung war eine rein negative; sie habtll nichts gethan, als die Anwendung von Hilfsmittel" v^ zögert, so lange dieselben noch helfen tonnten, und laches liche Vorschläge aufs Tapet gebracht. An MinglM der nun zum zweiten mal ans Ruder yelommen. ist " jetzt, die italienischen Finanzen von ihrer lang^ Schwindsucht zu heilen; denn Sella hat dieselben mchl nur nicht geheilt, sondern in vieler Beziehung l><^ schlimmen." In der am 20. d. in Madrid slaltgef»nide,'tl> Corl«ssitzung ellliirle C a st e l a r. daß man vorerst die RlpubUt retten und der Regierung Geld und Soldat^ verschaffen müsse. Er sei dafür, daß di« Sitzungen auf'! geschoben und die Berathung der Verfassung verlas' werde. — Die Carlisten sind in Gstella eingerUlll. — Die Cortes haben mit 84 gegen 23 Stimmen dtl> ersten Artitel des Gesetzentwurfes betreffs einer Anlei^ zur Beseitigung des Deficits angenommen. — ^ Strelllräfte, welche die Regierung den Carllstt" entgegenstellt, werden auf W,lXX) Mann reguläre TlUp' pen, Gendarmerie und Carabiniers und 80.000 Mal»" Reserve geschäht, wovon-00.000 Mann im SepteM^ mobilisiert werden. Umgeachtet ihrer numerischen Uebl? legenheit anerkennt die Regierung die durch die Ins^ rection geschaffene ernste Vage. . In den Cortes wurde am 22. d. ein Gtsthenllrlll' eingebracht betreffs Suspendierung der persönlichen 3^ heilen. Die Regierung verweigert die Ertheilung «!"" ^euillelllll. Die Zigeunerin. Novelle von Fanny Kllnck. (Fortsthun«.) ..Verhtiratet — seit sechzehn Jahren!" zischte die Zigeunerin zwischen den blendend we»hen, tadellosen Zäh» nen hervor, al« sie aus dem Gesichtskreise des gräflichen Paares verschwunden war. „Verheiratet!" und sielachte grell auf. ..Arme« Ding — arme Hendale!" fuhr sie „ach einer Pause fort. „Das hast du nicht geglaubt, als du für ihn littst. O. diese Weihen — diese Elenden! Du brauchtest mich nicht zu lhm zu fenden — hättest mir d«n weiten, mühevollen Weg erfparen können. Ich muh jetzt hlimlthren — ich lann wieder nach Spanien z'ehen, ohne ihn gesehen zu haben; «r wird sich wenig aus dtlntr Votschaft machen. Arme, unglücklich« Hendale, arme« Dlng. »i« f Den Schmerz des unglücklichen ^eon zu beschrei-oen, »üre unmöglich. Es war ihm. als wenn ihm das Verbrechen seines Vaters auf der Stirn ge« schrieben stände, und er scheute sich fast, die Straße zu betreten. Aus diefem einzigen Grunde hatte er seme Vaterstadt verlassen und war nach dem kleinen Stadt« chen Vraunfels gezogen, in die Nähe des Onkels, trotz der Weigerung feiner Gattin, ihn dorthin zu begleiten. Sie blieb be! der verwitweten Gräfin von Cülestin in der Residenz zurück. Kon fühlte sich in Vraunfels wohler al« seit langer Zeit. Gein Aeußeres war alt und verfallen, aber fein Herz noch jung in der Liebe zu der, die er nie als s«lne Braut zu betrachten auf. ««hört hatte. Nicmals versäumt« er di« Pflichten seiner Vattln gegenüber, sogar die Gedanken an jene Zelt, wo er mit Zenbale im Walde selige Stunde», verlebte, ha"! er, so lange er in der Nähe seiner Gattin weilte, a". feinem Herzen verbannt. Jetzt freilich, wo sie selbst < gewesen, die ihm eine Trennung angeboten halle, ^' wo er tagelang auf seinem einsamen Zimmer s^ konnte er ihnen nicht mehr Einhalt thun'. Wie e" brausende Fluch stürzten sie auf ihn ein und droh' ihn zu ersticken. Vergebens war es, daß er dastts' anlümpfte. si« lehrten immer und immer wieder zu ^ zurück, uno jeden Morgen w«r Zenbale sein erster ^ danle und des Abends der ktzte. Dann wieder la"^ die Erinnerung an des Vaters Verbrechen und Schwur, den er geleisttt, in ihm auf. ^ Viswellen auch nahm ein finsterer Argwohn, .^ seine Muller in seine Seele gestreut halte, v°nH Besitz, daß Zendale diejenig« gewesen, welche die l" Franzisla geraubt und fortgetragen hatte. «f, ,O, nur das nicht." murmelte er dann du«^ »niemals! Eine solche That von Zendale wäre "> Tod!" fgt Heute war wieder ein solch entsetzlicher Tag '^ peon gewesen. Finster vor sich hinstarrend. saß ll ,» Abend desselben Tages in dem großen unfreunl^" Gemache seines Hauses. Das Feuer wurf sein sta^, des ^lcht gespenstisch umher und auf Leons ol«'^ Gesicht. Draußen heulte der Wind und p"ts°^^ Regen gegen die Fenster, daß deon erschrocken zusa"" fuhr- ige» Leon wünschte fast, daß ihn jemand '" '^ Träumereien stören möchte, und doch hatte er "^ Muth und leine ttust. einen Diener zu rufen, der brächte und da« Feuer heller anfachte. lFllltsthlinst folg«.) ! !3ai ^"nestle, welche von einem großen Theile des Cortes ais Preis der Regierungsunterstichung verlangt wird. ^esgltlchen verweigert die Regierung, die neuen «yun-lamlentoS, welche der canlonalen Insurrection giinstig! waren, zu bestätigen. Die gefangenen Unversöhnlichen! wurden nach Euba deportiert. In Segovia erschossen die Erlisten sechs Personen, deren einzige« Verbrechen darin < bestand, daß sie Liberale waren. Internationaler (5oMeß der Flachs-Illterciicutcll. « In der zweiten Sitzung wurden die Vcrhandlun. gln über Frage 2: „Welche Lelndaumethoden bestehen, welche Methooen sind die besten, und welche Mittel wilr. l>en sich für die Berorellung dieser Methoden besonders tmpflhlen?« fortgesetzt und folgend« Antrüge des Eomiläs angenommen: 1. Von den in Uebung stehenden mannigfachen An. v°u., Feldbestellungs.. Einsaal, und Ernlewcisen sind °le >n Belgien, insbesondere in Ost. und Weslflan, °ern bestehenden vom Standpunkte der Faserproduction «ls d« vorzüglichsten zu bezeichnen. — Unter den ocr< Mtdtnen «nsaalzeitcn (Früh«. Spül» und Herbstsaat) l>t der Früh,aat in Bezug auf die Erlangung einer llaftlatn Faser im allgemeinen der Vorzug zuzuerkennen. ^ Die Ansaat von Lein als zweite Frucht ist. da sie tlne wenig haltbare Faser liefert, nicht empfthlenSwerlh. 2. Was die für den Flachsbau so wichtige Dun. M'gsflage betrifft, so ist aufzusprechen: Die Düngung «lt Stallmist soll nur vor der Vorfrucht geschehen, «ll ^"^lioung künstlicher Düngmitel dagegen, wie von ">che. Compost. Phosphat, Ehilisalpeler. kann mit gro-vem Erfolge unmittelbar zum Lein statlfinden. Die Kalt. °ungung ist, da sie die Faser rauh gestaltet und der «allstaul, die Arbeiter namentlich in der Hechelei belü. '''s!, direct vor der Ansaat nicht empfellenswerth. ^ 3. Dringend zu empfehlen sind das sorgfältige "lt'Nigen des Saatgutes und das wiederholte Iüten. ^- Das Stützen des deines, beim «au des !ii> »M6 lnit Vorthcil angewendet, rentiert nur bei an und, "l sich werthvoller Faser. Gelagerten Lein zu stühen, '' fluf größeren Flääen nicht gut ausführbar, und er. yeint t« vorlhellhaster. zu frühzeitigem Raufen zu Metten. d»a ^' 6n,pflhl«!,swcllh erscheint, daß da« siusbcltilen st l, "^^lcs auf dem Felde zum Trocknen durch Auf. da« 9 '" ^""tn (Kapellen) «rsctzt werde, sodann der l,schmeichtfahrl«. gesellschast". — (Die Offiziersmenage) des in Tulln, Nie. derüsterreich. stationierten l. l. 37 Ins..Regimentes, ist ein Unicum in der ijstcrr. ung Almce, besitzt ein Sillierscrvice im Werthe ron 18U0 fl., seine« Tischzeug und Olasjelvicc. jede« Stück trägt da« Monogramm „I. R. :^7". KM^. Freiherr v. Maroic»? dcsichliglc diese Offiziersmenage und sprach nicht nur seine Iusnedenheit Über die Einrichlung derselden aus, sondern äußerte auch den Wunsch, e« mögen zur Wahrung des finanziellen, namentlich aber tcS lc»meiad-schafllichen Interesses auch in anderen Regimentein solche Ofsiz»ersmcnagcn errrichtel werden. — (AbgeänderterLehrplanan der leobner Bergakademie.) Ee. Eic. dcr Herr Ackerbauminifter hat in lheilweiser Abänderung des bisherigen ^ehrplaycs an der lcobner Bergakademie vorläufig sür dlc Dauer dcs Studienjahres 1^73/74 die Verlheilung dcr Unterricht«, sächer der genannten Bergakademie in einen einjährigen all, gemeinen Curs, ein zweijährigen Vergcurs und einen zwei« jährigen HUllencurs genehmigt und gestattet, daß den or» dcxlllchcn Hörern, welche auch nur eincn dcr beiden Fachcuise abfoloicrt hadcn. der Anspruch auf ein Nbsolulorium zu. siehe. (Gleichzeitig lst jedoch eine derartige Slundeneinlhei« lung verfügt worten, daß sämmtliche in beiden Fachcmscn vorgetragenen Disciplinen in drei Jahren geholl werden lonnen. E« wild dei, mit Malurilüt«zeu^nissln eintretenden Schülern der Obergymnasien und der Oberrealschulen daher möglich sein, die volle Ausbildung für da« Berg« ober Hüttenwesen allein in drei Jahren, für da« Berg. und Hüttenwesen zusammen, wie bisher, in vier Jahren zu er» langen. — (Cholera.) Vom 18. zum I!> August wur. den in ganz Wien 51, vom 19. zum 20. August 29 neue Ellraniungejälle an Brechdurchfall amtlich gemeldet, — Von Millernacht 20. bis Mitternacht 21. b. ereignete sich in der Stadt Trieft 1 neuer Cholcrafall. Im ganzen bisher 23 Fälle. Genesen sind 7 Personen, geftoiben 12. in Behandlung -4. — In Venedig (Bulletin vom 20. d.): Neue' FäNe 4; gestorben 5; in Behandlung 5)6. — (Die Blalle'rnepidemle) ist im Bezule Spital in Kärnten erloschen; es fielen ihr seit Anfang November v. I. bis zum l 5. August d ^. 203 Perfonen zum Opfer. — (Zum Raubmorde bei Sußenberg.) Der Herr Minister des Innern hat mit Erlaß vom ?lcn August l. I. ?.. 13.377. rii'e Prämie von 200 ft. in Silder für die Entdeckung der Thäler bcs am 8. Februar l87.'4 an dem Wcingailendtfihlr ^ 'l m snner Keusche dn Elchenl'erg, Pc^nl ^^ , liaubmordes bewillig«. — (Lin allgemeiner Frauentag) wirb vom 8. bis II, Oktober d. I. in Stuttgart ftllttftnden. Diejenigen, welche Vortrage zu halten wünschen, haben sich vi« zum 1. September unter Angabe des Themas" bei der Redaction der „Neuen Bahnen" fUr den Vorstand des Allgemeinen deutschen Frauenvereine in Leipzig zn melden. Locales. Wiener Weltausstellung. Der Vertreter der lrainischcn Weltausstellung«.Lande«, commission am wiener Ansstellungsplahe, Handelskammer« fecrelär Herr Johann Murnil, war so freundlich, un« ein Verzeichnis der von der internationalen Jury den Ausstellern aus Krain zuerkannten Preise, beziehungsweise Auszeichnungen mitzutheilen. Wir lassen den vollen Inhalt dieses Verzeichnisse» hier folgen. I. Gruppe. Vergbau und HUttenwefen. Berg' und Hüttenwerk Iohanneslhal, für Erze und Vlinerallohlen (Anerkennungs-Diplom). Krainische Industriegesellschafl, flir Erzeugung von hochmanganhülngem Spiegeleiscn (Fortschritt«-Medaille). Bleigewerlschaft Knapovöe, flir Vlei. und Queck-silbererze (A. D.). Eisenhammergewerlschllsl und Walzwerk Ober. und Unter. Tisncin lmdl>esenovcflil Roh» und Schmied-eisen («. D.). II. Gruppe. Lanowllthschaft, Forftwlrlhschast und Weinbau. Amvro^ic Miha aus Mojstrana bei Lengenseld, fUr Bienenstöcke (A. D.). Auersperg Gustav, Graf, au« Molrih, für Anzucht von Weymouthskiefern und Gewinnung kleiner Nutz» Hölzer, namentlich Kastanien (A. D.). Fürstlich Au c rSpcrg'jche« Central» Forfiaml in Gollschee, sür Ausnutzung dcr rohen Holzprobucle und Darstellung de« ZuwachSgange« im Tannen» und Fichten, hochwalde (Verdicnst'Mebaille.). Gustav Freiherr von Berg ü, Nassensuh, für Vn-chenschniltware (A. D.). Forstamt dcr lrainischen Inbu st riegesell schafl in Iauerburg. fiir Ausnutzung der rohen Holzprobucte und Zubereitung des Gebirgstorjes (V. M.). K. l. Landwirthschaflsgesellschaft in kal» bach (V. M.). «owenseld Moriz in Ralschach, sür Mobelle do» Blingungsanstalten (A. D.). M a ch Johann aus Slalenegg, sür Producle der Hama.Müi.^ucht (A. D.). Dr. Anlon Fuchs' Sohn in Kanter, slir compara» live Untersuchungen llber den Hl'lzzuwach«, Darstellung der» bissener und unverbisseiier Holzailen (V. Vl.). Palii Simon u« Iurjovic bei Neifniz, fllr Holz» fchnitt. und SpallVarcn (N. D.). iN o de Franz von Laibach, für Fournierhölzer (U. D.). III. Gruppe. Chemische Probucte. Terpinz Fidelis in Kallenbrunn bei Laibach, sltr Farbhölzer (V. M). Wertheimer Joses, osterberger Oelfabrik in Pod. grad, für Oele und Oelluchen («. D.). IV. Gruppe: Nahrung«, und Genuß« itlel al« Erzeugnisse der Industrie. Andretto Raimund au« Selo bei Laibach, flir Salami (N. M.). Galle Karl au« Laiback, sür Mahlproducle (V. M.). Krainischc I nd uft r iegesell scha st, für Mahl producte (B. M.). Gustin Franz au« Mottling, möulinger Wew (A. D.). Ianeschih Richard au« Laibach, fUr Wein (g»rl-felder Sladtberg) (A. D.). Iugovic Leopold au« Krainburg, für Mllhlproducle («. M.).' Ko«ler, Gebrüder, in Leopoldsruhe bei Laibach, sllr Bier (V. M ). Loknilar Thomas aus Waitsch bei Laibach, für Salam, (V. M.). Majdic Peter au« Vlann«burg, für Mahlprobmle (V. M.). Lanthieri Karl, Gras, au« Wippach, ft»e Wein, oberfelder (V. M.). Tschinlel August Söhne, sur KafseesurroM, Banditen, eingelegte Früchte (Forlschrlllemebaille). Wo raun Paul au« St Kantian, Nein lantianer (». D.). V. Gruppe. Teilil. und Velleidung«.In- dustrie: Baumwolle.Spinnerei, und Weberei, l. k. priv., in Laibach, flir Vaumwoll.Garne und Vewetx (V.°M.). ^olleclivausstellung der H a n del«. und V e »erbe -lammer m Laibach. für Schuhwaren («. D.). Thcllnehmer dieser Ausstellung: Valentin »h««''?. Johann Dobrin. Johann Dovzan. Malthau« Klod^rar und Ignaz Mcgu^ers W., alle von Neu«arl«l Carl Florian cms Krem^rg, sl»s Milze fl»r Papler. fabriken, Kotzen u„ ' »lnl,^,<^.,, ....... ^ dei Krainbura. 1362 Handels« und <3e»erbela««er fUr Krain, Gplhen au« Idria (V. M.). hudovernig Primu« au« Krain, für Roßhaar« Siebböden («. M.). Lande«»Zwang«arb«ltsanftalt in Laibach, fUr Tischzeug, Servietten und Handtuchzeug (A. D). Landwirthschaftsge se llschaft in Laibach, für bearbeitete Spinnstoffe (B. M.) K. t. Männerftrafanstalt a« Kaftellbecge in Laibach, für Leinengewebe, Tischzen, undZwirnlnöpfe (U. D.). Oberwal der I. und C. Fabrilsbesitzer in Wien und Domzale, für Strohhüte (V. M.). Souvan Franz in Laibach, für Tuchwaren, Teppiche, Kotzen lc. (N. D.). Supanöii! Franz ». au« Laibach, für Strohhüte («. D.). Terplnz und geschlo au« Laibach, für Tuche und Filze für Papierfabriken (V. M.). V'II. Gruppe. Metall.Induftr ie: Oloboinil Johann au« bermunzen; dem Franz Han in Ster^evo, Bezirk Kra>. bürg, Kleidungsstücke; dem Ialob Kern in Ober-Tenelisch, Vezirl Krainburg, Kleidungsstücke und Leibeswäsche; dem Franz Leräel aus Schöpfendorf, Bezirl Laibach, eine Vrief. lasch« mit 115 fl. Oarschaft; dem Anton Ielenc in Ober-Otol, Bezirl Radmannsborf. Leintücher, Polsterliverzüge, Bettdecken, Tücher, Leibwäsche u. a. im Gelammtwerthe von 32 fi. 50 kr. — (Truppenconcentrierung) Gestern gingen die in Trieft stationierten l. l. Infanlerieregimenler Erzherzog Ernst und FZM. Baron Kühn mittels Eisenbahn nach Adelsberg ab. Die l. l. Truppen »erden bis 16. September dort verbleiben. — (Ein Schadenfeuer) brach gestern nachmit. tag« in Unter'Kaschel nächst Iosefslhal aus. Der angestreng, ten Hilfeleistung vonselte der Arbeiter aus der josefsthaler Papierfabrik gelang es, die Feuerbrunst auf sechs Häuser zu beschränken. — (Ein Rauferceß) ging am 9. d. M. mitter« nacht« zwischen ledigen Burschen aus den Ortschaften Franz. dorf. Dule und Patu in Szene, wob« einige Burschen leichte und der Inwohnerssohn Matthäus Ieller aus Stein, als Knecht bei Varthel Kooaö in Palu bedienftet, schwere körperliche Verletzungen erlitten. Die ftrafgerichtliche Unter« suchung ist bereits im Zuge; aus Anlaß dieses nach Mitter, nacht in einer Schenke vorgefallenen Excesses dürfte sich eine genauere Einhaltung der gesetzlichen Sperrstunde dringend empfehlen — (Steckbrieflich verfolgt) werden Margaretha Vrezooar aus Repäe, 50 Jahre alt, und Johann Iagoditz aus Krainburg. ca. 30 Jahre all. Bäckergeselle, wegen Dieb. stahl; Philipp Menard au« Gododic', Bezirk Planina, 22 Jahre alt, geisteskrank, wegen Entweichung au« der hiesigen Irrenanstalt; Ialob Lipar recw Milavec au« Großlaschitz, Vezirl Rudolfswerlh, 15 Jahre alt, wegen Diebftahl und Anton Lagriffilo aus Welschlirol, Bahnoberausseher, wegen Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens. — (Kindesw eglegung.) In der Nacht auf den 12. August hat eine unbelannte Weibsperson im Alter von 28—30 Jahren, von mittelgroßer Statur und blassem Gesichte, beleidet mit einem blauen, weiß getupften, ziemlich abgetragenen Kopftüchel, etwa aus der Gegend von Bischof, lack, ein ungefähr ein Monat alles Kind weibliche» Ge. schlechte« in einer blau und weiß gestreiften Einbindedecke im Wirthshause des Andreas Hlebaina zu Kronau Nr. 39 zurückgelassen. Das t. l. NezillSgencht Kronau ist mit der Untersuchung dieses Vorfalle« betraut. — (Kircheneinbruch.) In der Nacht vom 17. auf den 18. Juli d. I. wurde in die Filiattirche in St. Anna in Iezero eingebrochen und da» aus ein tupferner Kelch sammt Patena, vergoldet, im Werche von 6 fi ge< stöhlen. Für die Unterkrainer ist im Comptoir dieses Blattes weilers eingegangen: Von Herrn Baron Codelli 50 fi. )m Kindergarten au der Zehr- und Erziehungsanstalt fur Madchen der Uiclmme Rchll begann der Unterricht wieder mit (2001) ». August. Anmeldungen: itaibach, Herrengasse 20 75. - K l MUn,»2»N' «ten. Napol«n«b'or «8« Wien, 2.j. August. 2 Uhl. Schlußcurse: Credit 244'., Anglo 196',, Union 147'.. Francobanl ^. Hanbel«ba»l U?» Vereinsbanl63'.. Hypothelarrentenbanl 55», allgemeine Van^estll' schaft 117'.. wiener Äaubanl 135'/., Unionbaubanl 75, Wechsle? baubanl 24',, Vrigittenauer 42'/., Sllllltsbahn33«' „ Lombarde» 185. Fest. Kandel und Wolkswirth schaftliches. Ualbach, 23. August. Aus dem heutigen Marlte stub el« schienen: 18 Wagen nm Getreide, 7 Wagen mit Heu und SlM (Heu 67 Zentner, «troh 2') Zentner), 28 W»gen und 4 Schi«' (33 Klafter) mit Holz. _____________Dnrchschnitts-Preise. ______^^.^ ! »l!t.. «gz.. ' Mll.."»lj".' fl. k. fi. li. »l. ll. fi-^.' Weizen pl, 3ži,tze« 7 2(1 7 90 Vullei pr. Pfund 4b "" ' llorn « 4 60 5 — Eier pr, Htllcl - 2j ^ Gerste „ 3 40^ 253 Mllch pr. Maß 10 ^ Hafer « 2 .- »18 Minbfleischpr Pfd »6-^ Halbfrncht « '-------^6 — Kalbfleisch ,. .^ 84 — -- Heide« .. l 8 70 4 22 Schweinefleisch,. 80 ^ Hirse « 3 40! 3 70 Lämmerne« pr. .. — 20 - ^ Kulurutz ^ 3 80 415 Hilhndel pr. Stllcl — 30 ^ Erdäpfel „ 2 30------- Tauben .. ___ ,8.-<- Linsen ^ 5 60------- Heu pr Zentner .. «b . - Erbsen , 5 80- Atroh « -90^^ ssisole» ^ b20 - - Hol,, hart., pr ttlft. ^. — 7-^ Nindslchmalz Pfd. - 54----- weich»«. 22" — - b^ Schweineschmalz „ — 88------- Wein, roth., Vimer-------15 ^ Specl. frisch. « — 82 — - weißer ^ ____Is ^ - »«räuchert ^ - 42!------- l Verstorbene. Den 1 0. » ugust. Alois kulei, Spinnfabrilsarbeitt^ lind. 3 I,, <2t, PeterSvorstadt Nr 7l. Vedürmbrand. — Ioba"« Oblal, Arbeiter, lji! I., llivilspital, Herzfehler, Anna M^ Uhrmachersgattin, .'l? I,. (livilspital, Erschöpfung der Kräfte, ^ Alexander Ienlo, Gewerbsbeamtenslind, .'l I. und 7 M., ilral«"' Vorstadt Nr. 5'^. seröser Erqusj in die Vehiinlchhlen, Den 20. August. Josef Kristall, Wsilmeistcrölind, 2 3 und 7 M,. Polanavorstadt Nr. 3l», Diphtheritis. — Andres 2^ bevc, Taglöhner, 35 I., Stadt Nr. «<9. Lungenschwindsucht- ^ Albert Uttlcr v. ssranlen, jub. l. l. OberamtSofficial, 71 I,, ^' puzinervorsladt Nr. 84. «intlräftung. ^ Änlonia Wreqorz, bil^ gerl. Wckermeiflrrslind, 2 I,, 3 M, und 7 T., St, Pslersvsl' stadt Nr. 85, Zehrfteber, - Ioh. kulinovick, Oärtnerslind. 3?" Elisabethllindtlspital, schwarze Blattern. — Anloma Vegiz. 3«^ leriüiud. 10 W,, Kralauvorstadt Nr. 35. Vtuhr — Oer'traud I''' lopii, Arbeiterin. 52 I,, Livilspital, Erschöpfung der Kräfte. ^ Fran, Plantar. ArbeiterStmd, 1'/, I, Hllhnerdorf Nr, 18, M^ Den 21. August. Augusta Mat, Malerslmd, I.'l Mo"' Tiruauvorstadt Nr. 9, Muhr. - Hordula «erlsii, Tabaltrafila« tensqattin, 50. I., Kapuziueroorstadt Nr. 57, Entarluxg l" Unterleibsorgane. Lottoziehungen vom «». August Wien: 03 46 12 51 24. Graz: 44 «9 76 49 79. Meteorologische NeoliachlmllM in LMaA. !6U.Mg. 737.« ,44 SO. lchwach,.Hl,,sle l,tw.^ ^ 22. 2 „ N. 735?« --27<, SW. schwach z.Hälfle bew. 0" l^^ 73«« 4.17.« NW. schwach heiter I ^ KU. Mg 7^.4» -j-12.» wüidttlll Nebel 24. 2„ N. 7:j5 4«, 27, W. schwach ,,Hälste bew. ^ 10 „Ab. 736 «6 ^20.0 W. schwach sternenhell . Den 2.'j. wechselnde Vewillluna.. abend« enlfernles Oe^ und später lebhafte« Wetterleuchten,u SUdost. Dcu 24. vors» tag« wolfenlo«. nachmittag« Hausen- und Schichlwollen au« ^v^ abend« sternhell. Da« Tagesmitlel der Wärme an beiden TU -»- 11,7" und 2s> 2". btPthung«weise um 12' und 2 2' "^ dem Normale. «eiamwortllch« »ebaetmr: Ianä^v. < leinm» y<>^- ^Nl'st'^PH'l^f Wien, 22, August, Ta« Miltagsgeschäft bewegte sich in den seit einigen Tagen gewohnten engen Grenzen, lind herrschte speciell in den der Neinen Loulifsc gelsußi "W» ^VH.z N«.)». «lfienen da« An«gebot vor; da e« c»n nluin Käusen fehlt, bewirlt« die« einige nicht unbedeutende «llckgtlnge. gegen Schluß trat wieder eine Vesseruna ein Sch""' werthe waren fesi. aber ohne irgendwo hervortretende ftilrlere Umsähe Vell» Ware k°l«. 18U9.......288.-292- " N - . . »2 50 93.50 " ;LA - . . 10«.2b 10250 " !»3 »" ^") ft . . lI1.50 112.- Ungarn 1 l . 77— ?75N Tonau-«egulierung«.L«se. . . yg'^y ^^ Ung «iisenbahn-Anl..... 97 7^ ^^5 Ung. Prämien-Anl. . . . . . »^75 54 ^ Viener r>bahn . 2070.-2075 — ! «r,.V»hn 1^.5.0 14li 50 «eld Wan N«»d.«esellsch.......500.- 50!l- Oesterr. Nordwefibahn .... 200.25 205 75 «ud«,lf«-vahn......162 50 163—^ Staat«bahn ...... 336 50 838..- ! SUbbahn........l«4 - 180.— ! Iheih-«ahn.......206.- 205.50 Ungarische Nordofibahu . . . 126.50 127.— ! Ungarische Oftbahn .... 72.50 78. - , Tiamwatz-Vesellsch......25«.— 253.— ^ Pfandbriefe. ^ «llgem. »fterr. «odmcredit . . 100.— 100.50 ^ dto. in 33 Jahren 87— 8760 «ationalbanl U. w.....91.10 91.20 Ung. Vodencreblt.....81— —.— Prioritäten. «lifabeth-V. 1. «lm. . . . . 9575 96— ßerd.Nordb. S......104. 105.-^ Franz-Ioseph-V......10350 103.75 Val. Karl Vudwia.V.. I.«m. . 102H) 108.-. Oefterr. NorbweftV.....—.— 103.- «iebenblirger ... . »6.70 87.— ! «5l^t«bahu ... . l84__' «eld ^,^ 5'/......96.60 ?"> Tllbbahn, V«n«.....220.- ^ !Ung. Ofibahn......?0- ^ «ntzit-L.......173.00 l?^ «ud«lf«-L........,3- ' Wechsel. ^?>> «ngsdnrg. ... . 9850 ^ Frar-lfurt...... 93.«0 N ,H<,:,.bnr,........ ".^ ^ L°,««.n........ 111.20 llj/ Pori«......... 43.45 ' Geldsorten. «eld _^" Ducatn, . . . 0 ft. 35 tr. ^9! , ?lapoleon«d'°r . . 8 » 90 . ° " ßSl ^ Vrenß. «afseuschlint 1 ^ 66 - ) " ?b ' «ilier ... »0b ^ 50 ^ 10" " ! «rainische «rnnbwll«stm,s,«0bli«ati«u ßg