---------- h°lbt.5o5. Mttd« sona»n,l.st. 1«.h3lbl. ft.«_________Mettag, 7. März T?,KN!^sW 1873. Amtlicher Theil. . 3e/t. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 2. März d. I. dem Rechnungsrathe Joseph Held im Ackerbauministerium in Anerkennung seiner ausgezeichneten Dienstleistung den Titel und Charakter eines Regierungsrathes taxfrei allergnä-digst zu verleihen geruht. Chlumecty m. p. Se. t. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 26. Februar d. I. den Finanz-jecretären Joseph Grtl in Laibach und Leopold Berg-mair in Salzburg taxfrei den Titel und Rang eines FinanzrathtS allergnädigst zu verleihen geruht. PretiS m. p. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchster Entschließung vom 2. März d. I. dem HilfS-Ümter-Directionsadjuncten im Ackerbauministerium Rudolf Honig in Anerkennung semer vieljghrigen ausgezeichneten Dienstleistung den Titel und Charakter eines Hilfsämterdirectors, ferner den Kanzleiofftcialen in demselben Ministerium Ludwig Miller und Johann Koblischek in Anerkennung ihrer langjährigen eifrigen Dienstleistung den Titel und Charakter von Hilfs-ämter-Directlonsadjuncten, sämmtlich taxfrei, allcrgnä« bigst zu verleihen geruht. Chlumecty m. p. Der Minister des Innern hat im Einvernehmen mit den betheiligten anderen l. l. Ministerien den Herren Sigmund Schlesinger und Dr. Albert Rabel die Bewilligung zur Errichtung einer Actiengesellschaft unter der Firma „Wiener Dampfwasch-Industriegesellschaft" mit dem Sitze in Wien ertheilt und deren Statuten genehmigt. Der Minister des Innern Hal im Einvernehmen mit den betheiligten anderen t. l. Ministerien den Herren Rudolf Streifs-Vecker und Oscar Ritter von Stahl die Bewilligung zur Errichtung einer Actien» geseilschaft unter der Firma „Beton-Gaumaterialien-und Ballgesellschaft" mit dem Sitze in Wien ertheilt und deren Statuten genehmigt. Am 5. März 1873 wurden in der l. l. Hof- und Staata-dructerei n, Wien die italienische, böhmische, polnische, nlthcnische, slooeuische, kroatische nnd romanische Ausgabe der am 25. Februar und am 1, März 1873 vorläufig blo5 in der deutschen Ausgabe erschienenen Stilckc VIII und IX des ReichSgeschblatteS ausgegeben und versendet. Das VI!l, Stilck cnthcilt nntcr Nr. 26 da« lais. Patent vom 22. Februar 1873, womit dic unmittelbare Wahl dcr au« dem Laube Vorarlberg w das Abgeordnetenhaus deö NcichOrathe« zu cutscndcudeu zwei Mitglieder angcordutt wird. Da? IX. Stück euthält unter Nr. 24 das G?sch vom 24. Februar 1873, womit die neuerlich erfolgte Repartition dcr zur Erhaltung dcS stehenden Heeres (Kriegsmarine) und dcr Ersatzreserve vereinbarten Mclruten-coiningcnte genehmigt und die AuShcbnna. derselben im Jahre 1873 bewilligt wird. (Wr. Ztg. Nr. 54 vom 5. MUrz.) Nichtamtlicher Theil. Vom Tage. ^"zust^^^n^^ Theilen OesterreiHs 'die gewurM d^Kr^ ,«Wie allgemein und fest. der Wahlresorm der Reichs ^n^ ""' ""^^" ^ seitigen Durchbruche gel 7g <' "n ' ?. '"^.chen all-den weitesten Kreisen über die auf die Wahlreform beMliHen m ^°Wfuhl äußert, darker belehren uns amb U ^"^'" ^ die auch aus der entferntesten dringe,. Die reichstreue die liberalen verfassungsfreundlichen Minorität «^ eingeteilt waren zwischen oppositionellen Massen',.^ Ertheilt zur Abhängigkeit von einem dem Reiche t°."" feindlichen Landtage, der ihre Meinungen einfach ^"schwieg - sie alle athmen auf, baß sie endlich erlöst ","" von dem Drucke einer ihnen fremden Secessions» ^m !'a°b sie sich frei und ungehindert unmittelbar lV^L"«" Ganzen anschließen, sich endlich einmal wir,, «y als stelchsburger fühlen und das Recht der Neich«.! angehörigteit üben und genießen können, welche der Be« völterung das. was sie ja einzig anstrebt, die Reichs, burgerschaft und eine echte Reichsverlretung schenken sol-len. kber auch weit über die Grenzpfähle Oesterreichs hinaus äußert sich nachhaltig der Eindruck, den die be-vorstehende parlamentarische Action auch auf unmittel-bar von lhr gar nicht berührte Kreise ausübt. So wenig Ungarn uns m unsere inneren Verfassungszustände hin-emzureden Lust verspürt. so energi ch und ungetheilt äußert sich doch lenscils der Leitha die bedingungslose ^?^"«"?.."er die Aussicht, die andere Reichshälfte endlich dchmtlv consolidiert zu sehen " Der wiener Correspondent deS „P. Lloyd" läßt »ich unterm ^i. d über die Wahlreform-Gefetzentwürfe vernehmen, wie folgt : ^. «n^!^ Zeitpunkt, der uns von der Plenarberathung d' Wahlreform trennt, ist «in kurzer. FUr die Polen «""ml d« Moment, endlich einmal auch parlamenta- '^'i Stellung zu nehmen, gekommen, und haben sie ^.^^ bereits mit dieser Frage in cktt. ^s5°^ ^^?lligt, denn die bisherigen Be- 3^ ^, ^ ^?.""" liefen nur darauf hinaus, sich den ezügl.chen Berathungen ferne zu Hal n ohne da jedoch m n/>'^""' ^ü ^' "es zu geschehen Hütte, eineEini- kZi ^ri' '°"u° « ßr2 ^a^ r P°l?n ^3 . ^""scleren! Eine solche Haltung n cht in ?emn N.!s "".l '^" politische" Vergangenheit wenn le mtt^'"latz bringen, wie dies der Fall wäre, kcwn w^ll /n ^"^ ^' ^'' mecky und Freiherr de Pretis. ' ^, Nach Vellesung und Genehmigung deS ^"^ leistet der im Hause eingelroffene Nbg. Verlas» die Angelobung. ,^«,n^ Die Abg. Graf Kinsly und Lenz entschulw ^, Abwesenheit von der heutigen Sitzung wegen " stinS. . cWlK Von Sr. Efc. dem Herrn Minister °"'i ^ wird ein Gesetzentwurf, betreffend die AbändttU'»^ ger Bestimmungen des Gesetzes vom ^. „°M über die Einrichtung der politischen VerM» den. eingebracht. -sm,nn,i^ Von den eingelangten Petitionen "MW« , deS Weltausstellungscomil6s der deutschen Vlu° ^ Prag um Bewilligulia, einer Summ: zur ^ M ! Reisekosten und Erleichterung dcS Besuches " ^ ausstellung für die Stubenten der Hochschult, ^ mehrerer Landgememden in Tirol gegen den ^. wurf, betreffend die Einschränkung der Person"!«»» barteit der Bezirlsaerichte. Auf der Tagesordnung steht die ^0"!^ ^ Debatte über den Bericht oes FinalnauSschuil^ l send die Regelung dlr Beamtengehalte. und i ^ Specialdebatte über das dritte Gesetz, betreff ^s ActivltätSbezüge der in die Diel"" gehörigen activen Staatsdieuel. ^',l, Das Wort ergreifen die Abgeordneten ^.F Freiherr v. Pascotini. Berichterstatter °.^ll Se. Excellenz Finanzminister Freiherr de v/l P Abgeordneten Dr. Rechbauer. Dr. W«'^ Dinstl. .,M DaS Abgeordnetenhaus beendigte tMA^ Vorlage, betreffend die Vezüge der act io e° ^, i^ diener, wodurch eine große Zahl von W Erledigung fand. >^ Zur Action in Ungarn. ^ In der am 4. d. stattgehabten Sitzung ^!^ schen Abgeordnetenhauses wurde die Debalte

«I nister Paulcr leitete die Generaldebatte mit t'^'', Rede ein. in welcher er die künftigen Action"/' gierung auf dem Gebiete der Justiz kennzei^ ^ Einführung des öffentlichen Notariats, SW^F guten Codices, Präcisierung dcS Executorenom^«^ Vereinfachung deS Grundbuchvcrfahrens als " f" stellt. Es sprechen noch Julius Toszt. Ka^ , man, Lazar und Dulovits, worauf Koloma"^ Antrag stellt, der Minister möge angewiesen ^. ^ Institution der Friedensrichter zu studieren " / züglich einen Gesetzentwurf vorzulegen. Mols . Debatte fortgesetzt. , /,, Der .Pester Lloyd" meldet am 4.»'' ill". abends hielt die Vierer-Subcommlssion d^ ^l^ tischen Angelegenheit entsendeten ungaris °> Ml> ^ colar „Wenn ich leinen Sohn hätte, würde ich duS Mädchen selbst geheiratet haben." sagte Hadd. „Es ist wahr, daß eS eine schwierige Sache wäre, den Baronet auS ! seiner Stellung zu treiben, wenn er den Kampf mit mir ! aufnähme. Meine Bücher sind zwar in guter Ordnung, aber die öffentliche Meinung würde mit Sir Archy sein und die meisten Leute würden nicht glauben, daß er auf natürliche Weise und durch seine Schuld zum Bankerott gekommen sein könnte. Diese Heirat ist der einzige Weg, alles in Sicherheit zu bringen. Ich muß mich vor einem Prozeß hüten. Kann ich mich also auf dich verlassen, Iason?" Er beobachtete seinen Sohn mit einem scharfen, durchdringenden Blick. Iason warf den letzten Rest seiner seltsamen Unruhe von sich, begegnete dem Blick seines Vaters offen und rief in einem Tone der Entscheidung: „Du kannst dich auf mich verlassen, Vater. Ich werde des Mädchens Zuneigung gewinnen, wenn dies möglich ist, und ich will sie heiraten, ob sie mich liebt oder nicht. Ich erwarte ungeduldig den Morgen, der mir gestattet, meine zukünftige Braut zu sehen. IV. Die Bewohnerin des Grauen Thurmes. Sir Archy wartete in einer Art Betäubung, bis die letzten Tritte seines Administrators draußen verhallt waren, dann wandte er sich zu seiner ^"-ssB in einem Gemisch von Bitterkeit und Verzn" > . schaftlich ausrief: - ^d'e^V ..Rosamunde! Nosamunbe! WaS so" yc» F deuten? Du kannst doch nicht gesonnen '" 't^V dieses Schurken zu heiraten? Ich 0""° pitH lieber dich und Markus als Bettler '^aso"^ drohte, als dein unschuldiges Leben an das ^ .. ,, - welcher, wie ich mich sehr gut erlnne"' ^s!« ' Vater gleicht — und als kine reine V" .. ,e ^ die jenes Elenden. Sage mir, Rosa""" les^ ^ ruhiger hinzu, seine Hand unter ihr "'" ^"5/ ihr Gesicht gegen das Licht wendend, ''^ l» schiebst du die Geantwortung dieses "> li HaddS?" « ertvi« ..Einfach deshalb, lieber Vater. ,f. morgen das Schloß zu verlassen brau^^en ^E nicht, was sich m drei Monaten zu ^e ^ ereignen mag. «uf diese Weise hab" " hH. K, nisvolle Stunde unserer Abreise MM« gF«,/ den und haben Zeit, uns mit uns"" ^ " ,, traut zu machen und mit dem «>" ^, nen." .. verseb^ll"l/ „Das werden wir nie können, ^dell,..^" / kopfschüttelnd. ..Aber du hast recht gey ch o" ^ Rosamunde. Ich fürchtete, daß °u n" ^„ v test, mich durch diese Heirat zu retten. 391 Der Ungarische Lloyd" dementiert die Meldung, der Reform " als hätte der Finanzminister ,c das Nn-er"i't'm^macht, 24 Millions von der W'MMwnen-schuld zu übernehmen, wenn dte Natlonalbc, nt m Pcst eine Filiale errichtet. _________________^^ Zur Affaire Wagener-Lasler. Der berliner Correspondent der „Pos. Ztg." meldet, der Abgeordnete LaSlcr habe in der Speclal-Unter-suchungecommission erklärt, daß er die Commissions' Verhandlungen, so weit die Sache selbst es in einzelnen Fällm nicht erfordere, nicht als geheim ane'.lennc und daß er sich vorkchalle, filr seine Pcrson zu jeder Zeit selbständig über die Arbeiten der Commission an das Mgeordnetenhaus zu berichten. — Die „Nat. Ztg." theilt »il, daß es auch in der Absicht anderer Commis-stonsglicdcr lieycn soll, von Zeit zu Zeit je nach dcr vollständigen Erledigung cincs zu untersuchenden FallüS Nachrichten in die Oeffenllichleit gelangen zu lassen. Das genannte Glatt hofft, daß das Interesse des Pu-blicums dadurch wachgehalten werde, und fügt hinzu: „Daß dieses Interesse einschlafen möchte, ist ein in vielen, auch parlamentarischen Kreisen tmdreitcler Wunsch, der in denselben Stimmen znm Ausdruck gelangt, welche Herrn Laster für einen Ideologen und unpraktischen Moralisten, der sich nothwendig politisch ruinieren müsse, ausgaben. Wir unserseits wünschien, es gäbe in unserem öffentlichen Leben noch mehr Tribunen der öffentlichen Moral, wic Herrn Laster, damit sie die jetzt gern und viel gepredigte vollswirthschaftliche Theorie „Schwindel muß sein" auf ihr gebührendes Maß prallischer Anwendung zurückzuführen beitragen möchten." Die „Nat. Ztg." citiert unter Einem 'folgenden Passus aus einem berliner Vliese des „Hamb. Corr." : „Vor kurzem wurde mit aller Ocst'mmthelt versichert, daß Wagencr vorläufig bis zum Ansgang der widcr ihn eingeleiteten Disci-plinaruntersuchung suspendiert sei; aber es ist nicht wahr, er funclioincrt nach wie vor, wic ganz ncu^lliche Ela° dornte von ihm beweisen, die in das Handelsministerium gekommen sind. Ich kann dies nicht anders als skandalös finden und muß glauben, daß hieran, nämlich an dicscr exceptionellen Behandlung Wagcnurs allerdings Vismarcl die Hauptschuld trägt, wie correct er sich auch im übrigen benommen hat. Aber es scheint in der That. daß der Glaube an die Ut'schuld seines Günstlings bei ihm selbst jetzt noch nicht gebrochen ist." Politische Uebersicht. Laibach, 6. März. Der deutsche Reichskanzler beabsichtigt die Errichtung eines Ncichs-VerkehrsministeriumS, welchem die Verwaltung der preußischen Eisenbahnen übertragen! werden und dessen Vorstand dem Präsidenten deS Reichs-lanzleramtts coordiniert sein soll. General'Postdirector Stephan ist sür diesen Posten designiert. - Dcr „Dcutsche! Reichs- und Staatsanzciger" veröffentlicht nun die von> dcr „Sven. Ztg." bereits avisierte Cabmetsordre, durch welche in Zukunft das Co n c es sionswc se n der Eisenbahnen einem Beschlusse des gesummten Staats« mimM-iums unlelgcheltt wird; die Oorc lautet: „Äuf den mir vorgetragenen, vam Staatsministcrium unter-swhten Antrag des Ministeiö für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten bin ich damit einverstanden, daß das Staatsministerium sich bis auf weiteres der Prüfung, Bewilligung und Ablehnung dcr Antrag anf Concessio-merung von Eisenbahnen iu Gemäßheit dcr bezüglichen lruhercn, in aewisscm Maße außer Uebung gekommenen «esUmmungen vom 30. November 1838 künftig wiederum ausnahmslos unterziehe." «in erbärmlicher Schuft, ehe er fortging - ein ssemeiner Wlen" ^ "^ 6'" ""b ^'sen bessern solche Naturen bestreb^N^" "' l"' »«bessert." sagte Rosamunde, mich w id. m zu er,cheinen. ..vielleicht verliebe ich Sorgen unk m>?' "'^ "es würde dich gänzlich aller f7e ist daß?^" ""1'beu. Du weißt, daß nein Herz Manne »"übt habe, auch mit lewem es nun nicht möa icb' , '^. ^te lieben lönncn; wäre Ideal verwirklicht He? 2>^ '" Iason Hadd mein über den Gegc-,stand ,p^^^"'' "°"en "i«t weiter auSsetzung dich unglücklich^ ^f°pH da die bloße Vorthun? Können wir nichi Geld r^°r was können wir friedigen?' ^"' um Hadd zu be- Fuf wclche Sicherheit?" f^ate ni. ^, ^. Bitterkeit zurück. ..Die "'1 Forderung befriedigen. H welches ich niemals zurückzuzahlen hoffen tan, ss°^"' alles nehmen, was ich habe. wenn « will 'be/Ä werbt niemals einen Schilling borgen, um ih„ ^ ^ fraat,"^^ ^ lonst nichts, was wir thun können. P^ ?« slaate Nosamunde. einen Seufzer unterdrückend, er Rosam.!^ schwieg einen Augenblick, dann führte nebm sie ' nach ihrem Stuhl zurück und sehte sich (Fortsetzung folgt.) Dle ..Straßburger Ztg." veröffentlicht das Gesetz über das Unter rich tswescu, welches den gesamm-ten niederen und höheren Unterricht im Elsaß unter die Aufsicht und Leitung des Staates stellt und die Er» theiln»^ von Unterricht, die Eröffnung einer Schule und UnstcUmll! cmcs Lchrcrs an die staatliche Genehmigung lüüpfl. Hoffentlich wcroen die elsässischcn Beholden die Rechte deS Staates den nuu üppig wuchernden reichs-fcindlichen Instituten gegenüber wahrzunehmen nicht versäumen. Das neue von der versaillcr Regierung vorberci« tete Wahlgesetz enllM fol^ndc Bestimmungen: Ab. schaffung der Abstimmung nach Wahllisten; 75.090 Wähler wählen immer einen Deputierten; der General« rath wird dle Wahldistricte eines jeden Departements bestimmen; das Mandat drr Deputierten hat eine Dauer von sechs Jahren; die Kammer wird alle drei Jahre zur Hälfte erneuert; zwei Jahre Domicil. Die italienische Regierung hat ihre Zustimmung zu dem Berichte dcr internationalen Commis. sion über dlc Gerichtsreform in Strafsachen in EgY P. ten notificlert. Figueras wird in der spanischen Nationalversammlung einen Entwurf einbringen, wonach dle Constituante für den I.Mai einberufen wird. Die Wahlen werden am W.April stattfinden. NachGe-nehtmguna deS Gesetzentwurfes über die Abschaffung der Qtlavercl anf Pumo-Rico und dcr anderen noch inVer-! Handlung stehenden Gesetzentwürfe wird die Nationalversammlung eine Permancnzcommission ernennen und sodann ihre Sitzungen suspendieren D,e Eortes in Portugal nahmen einen Ge-^"/^ b""^ Wanderung einiger Einfuhr«, und Au fuhrszölle an. I« g^!m^ Sitzung wurden der ^atz^t^a zu dem Handelsverträge mit Frankreich, d« Nusl.efcrnngsvcrlrag ,^ B^^n «nd der Han. Die°° ^'^?'"^and angnwmmen. «r.i, l .l."?7 '." 6"ung" veröffentlicht einen Lcit-6" d°« ^ °" °" "" sr^nzösiche Blatt ..öe Liberi das stch ^en die directc Thronfolge in der Tnrlel ausgesprochen hatte. Nach dem Blatt Katkoffs t der°Tür 7 -^'^' si« in dkse innere Angelegen- Tagesneuigkeiten. zoain'GUes^^'ü^lung der Frau Erzher, zog in Gisela) nmd, wie ter ..N. Fr. Pr." gemeldet wttd mlt Mcksicht auf die am 1. Mai zu eröffnende Weltausstellung um vier Tage früher stattfinden, als ursprünglich velUmmt war. Infolge diefer Anordnungen werden selbst-Verständlich auch die aus diefern Anlasse in Aussicht genommenen Festlichkeiten entsprechend frUher in Szene gehen. Eo findet das von dec Gemeinde Wien veranstaltete Fest im Musikvereinssaale am 17. April stall. Diesem folgt am 18. daö Iiiöuti'« par6 im Hofopernlheater, bei welcher Gelegenheit bekanntlich der „Sommernachlstraum" zur Auf» fuhrung kommt. Am 19. findet das große Hofconcert in dem neu hergerichteten Nedoulenfaale und am 20. die Trauung statt. Montag den 21. April verläßt daS neuvermählte Paar Wien, um sich nach Neapel zu begeben. — (Zur wiener Weltausstellung.) Seine Majestät der Kaiser geruhten Über einen von Sr. Excellenz dem Herrn Oberst-Stallmeister Grafen Grünne gestellten Antrag fUr das anläßlich der Weltausstellung im September d. I. stattfindende internationale Pferderennen einen Kaiserpreis im Betrage von 3000 st. allergnädigst zu bestimmen. — Einer aus Konstanlinopel iu Pest eingelangten Mittheilung zufolge begibt sich der Sultan im Laufe des MonatS Juni nach Wien. Die Rückreise erfolgt Über Pest, wo der Sultan einen Tag verweilen wird. — Der S cha b von Persien wird Mitte Juni mit einem Gefolge von etwa hundert Personen in Wien eintreffen, um die Weltausstellung zu besichtigen. — Das, nordameritanische Kriegs, fchiff „Supply" ist mit Waren fUr die wiener WeltauS-stellung von Newyorl nach Trieft abgesegelt; daS Schiff „Guard" folgt in zehn Tagen nach. — (Dr. Georg Göth.) emeritierter Director der technischen Hochschule und Custos am steierm. landschaftl Ioauneum in Graz. Präsioent-Stellvertreter bei dem Unter-stlitzungövereiuc fUr würdige und dürftige Schüler der landschaftl. technischen Lehranstalten, Inhaber der lais. österreichischen, lün. wUrltembergischen und lönigl. schwedischen aol° denen Medaillen für Wissenschaft und Kunst, Ehrenmitqlieo des historischen Vereines flir Steiermarl, wirkliches corre-spondierendes und Ehrenmitglied vieler gelehrten Gesellschaften und anderer Pereine starb am 4. d. in Vraz im 69 Lebensjahre. . ' — (Banlnotenfälscher.) Wie der „Vgramer I^ta.. mitgetheilt wird, ist eS den dortigen SicherheitSor- ganen gelungen, am 28. v. M. früh im Bahnhofe vor der Abfahrt des larlstädler Zuges den Grenzer Mijo LabuS! aus dem liccaner Regiment«:, welcher nach Karlstadt abreisen wollte wegen Verausgabung falscher Zehnquldennoten zu verhaften. Vei demselben wurden 16 SlUck falsche Zehn. »uldenbanlnoten, 18 Spielmarken, eine scharfaeladene Pi-Nole, etwas Pulver und Bleikugeln vorgefunden Locales. AuSzug auS dem Protokolle über die ordentliche Sitzung des l. l. Landes-SchulratheS für Kr a in in Laibach am 6. Februar 1873 unter dem Vorsitze des k. k. Landespräsidenten Alexander Grafen Nuers- perg in Anwefenheit von 8 Mitgliedern. 1. Nach Bekanntgabe der seit der letzten Sitzung erledigten GeschäftSstUcke, deren Erledigung ohne Bemerken zur Kenntnis genommen wild, beschließt der LandeSschul» rath aus Anlaß der Gutachten der Lehrkörper der Gymna« sien in Laibach und Nudolfswerth die Modification der §§ 24 und 25 des DisciplinargeseheS für diefe Gymnasien betreffend das Tabalrauchen und den GafthauSbesuch. 2. Der Bericht des LandeSfchulinspectorS fitr die humanistischen Fächer an Mittelschulen Über die Inspection deS rudolfswerther Gymnasiums wird znr Kenntnis genommen und dem h. Ministerium fllr Kultus und Unterricht zur Einsichtnahme vorgelegt. 3. Die Petition einiger Gymnasiallehrer um Erhöhung der Remunerationen für die Mehrleistungen in den Obligatfächern wird befürwortend an das h. Ministerium für Kul-tuS und Unterricht geleitet. 4. Anläßlich des Berichtes der l. l. Gymnasialdirectwn in Gottfchee über die Eröffnung und den Besuch deS Fach, curses für gewerbliches Zeichnen wird an daS h. Handelsministerium die Vitte um Bewilligung einer Subvention aus Staatsmitteln zur Anschaffung von Lehr« und Lernmitteln und zur Remunerierung des Lehrers pro 1872/73 gestellt. 5. Ueber das vom BezirkSschulrathe für den Land-bezirk Laibach vorgelegte SitzungSprotololl der am 7. November 1872 abgehaltenen Bezirlslehrerconferenz wird der BezirlsschulrathS-SitzungSbeschluß inbetress der Feststellung der Zahl der wöchentlichen Lehrstunden in den dorlbezirligen Volksschulen bis zum Zustandekommen deS zu gewärtigenden LandeSgeseheS über die Regelung der Rechtsverhältnisse des Lehrstandes genehmiget. 6. Ueber den vom l. l. BezirlSschulrathe fUr den Stadtbezirk Laibach vorgelegten PräsenlationSalt wird Lehrer Leopold Velar als definitiver Oberlehrer und Leiter der zweiten städtischen Knabenvoltsschule in Laibach angestellt. 7. Dem l. k. Bezirksschulralhe für den Lanbbezirl Lai-bach wird unter Darlegung der betreffenden Verhältnisse bedeutet, daß die Erledigung der Schulrechnungen in Oberlaibach pro 1854 und 1655, wo die Zuschläge von der k. l. Landesregierung speciell zu Schulzwecken bewilligt wurden, dem Bezirlsschulrathe, die der weilern Rechnungen aber, wo diesfällige Volierung und EinHebung im Wirkungskreise der Gemeinde stattfand, dem Gemeindeausschusse zusteht. 8. Der Recurs des Gcmeindevorstandes von Nrjise gegen daS Erkenntnis des l. t. Vezirlschulrathes in Slein, womit die zur Schule in Aemöeml eingeschulten Gemeinden zur AeitragSleiftung fUr die Dotationserhöhung für den Schullehrer in Aemöenil verpflichtet worden sind, wird znruckssewiesen, und eS wird her BezirlSschulrath beauftragt, das Sistierungsgefuch der Gemeinde Kotredej im eigenen Wirkungskreise zu erledigen. 9. Die Anfrage der Schulleitung in Sairach, ob die Anstellung des dortigen Lehrers Josef (5erin eine defini« tive sei, wird bejahend beantwortet. 10. Den Lehrern deS Bezirkes RadmannSdorf werden über den Antrag deS Bezirlsschulrathes auS Anlaß der Theilnahme an der am 16. Mai 1872 abgehaltenen Bezirlslehrerconferenz Reiselostenentschädigungen aus dem Nor-malschulfonde bewilligt und flüssig gemacht. 11. Nach Erledigung mehrerer Geldaushilfsgefuche wird die Sitzung geschlossen. — (In dem Verein „Sloven ija") wurde am 5. d. der Beschluß gefaßt, daß stch die slovenische Partei bei den bevorstehenden GemeinderathSwahlen betheiligen solle. — (Concert - Programm Menler-Popper.) Samstag den 8. März um 7 Uhr abend« findet im landschaftlichen Redoutenfaale daS Concert der Frau Sophie Menter-Popper, lönigl. baierischen Hofpia-mstin, und des Herrn D. Popper, ersten Solo-CellospielerS des l. l. Hofopernorchesters in Wien, statt. Die genannten Concertisten bringen folgendes Programm zur Aufführung: 1. Mendelssohn: Sonate für Clavier und Violoncello op. 45, vorgetragen von den Concertgebern. 2. Gollermann: Concert für das Cello, vorgetragen von Herrn Popper. 3. a) Liszt: ..Gretchen am Spinnrade" ; d) Chopin: Mazurka"; o) Weber-Tausig: «Aufforderung zum Tanze", vorgetragen von Fr. Menler-Popper. 4. ll,) Boccherini: „Adagio"; d) Schubert: „Du bist die Ruh"; o) Popper: „Pavilion", vorgetragen von Herrn Popper. 5. LiSzt: Phantasie aus „Don Juan", für das Clavier vorgetragen von Frau Vlenter-Popper. — (RechtSfchutz-Verein der Eisenbahn« Con duct eure der Sudbahn.) gur Hauptversamm-lung, die am 3. März im Saale zur ..Stadt Wien" in Marburg abgehalten ward, hatten sich Vertreter aller In-speclionsgebiete eingcfunden. Außerdem waren viele Con-ducteure erschienen, welchen die Direction zu diesem Zwecke Urlaub ertheilt hatte. Die Gründung des Vereins ist sichert und soll derselbe alle Conducteure der Südbabn.Ne. fellschaft aufnehmen Ueber eilfhundert si^ bereits einae-fchrleben — gegen siebenhundert fehlen noch. 392 — (Ein Schadenfeuer) kam am 4. d. in der Keusche der Maria Andolsel in Ieuie, Beyrl Treffen, zum Nusbruch und verzehrte da« Dach diefes Gebäudes. Der Brandlegung erscheint der Ehemann der Obigen, Anton Andolöel, dringend verdächtig. — (Der Iahresber icht der Handels« und Gelverbelammer) pro 1870 enthält weiters: 9. Da» ten über die forstlichen Verhältnisse Krams. Der Be. richt beklagt, daß der Waldstand bereits bedeutend devastiert ist, derzeit jährlich höchstens 600.000 n. ö. Klafter Holz abgeben kann und jährlich mindestens 200.000 Klafter Uberhaut werden; dagegen steigert sich der lrainische Holz« export von Jahr zu Jahr. Der Bericht betont den aus» gebreiteten Handel mit Holz, Holzkohle, Fichten- und Tan-nenharz, Lohe, Knoppern, Pottasche. 10. Den Rapport Über den heimatlichen Viehhandel. Die Stadt Laibach consumiert durchschnittlich jährlich 3500 StUck große Rinder, 7500 Kälber, 9400 Schweine, 11.200 StUck Schafe und Kitzchen. — Krebsen werden jährlich nahezu 200.000 StUck exportiert. Die Fischzucht produciert Aescher, Nalrullen, Barben, Brachse, Alten, Lachsforellen, Flußforellen, Sleinforellen, Huchen, Hechte, Karpfen, Waller; am laibacher Fischmarlte werden jährlich nahezu 200 Zentner abgesetzt. — Die Seidenraupenzucht wird im ganzen Lande betrieben und die Cocons werden nach Italien verlauft. — In Kram befinden sich mehr als 65.000 Bienenstöcke, welche jährlich circa 7500 Ztr. Honig und 500 Str. Wachs erzeugen. — Krams Viehstand zählt nahezu 1500 Pferde, 200 Esel, 1000 Stiere, 80.000 Klihe, 60.000 Ochsen, 60.000 Jungvieh, 90.000 Schafe, 17.000 Ziegen, 65.000 Schweine. — 11. Die Beschreibung des Be rgb a ube triebe S. Die Erzeroberung bei der Fabril Sava beträgt jährlich durchschnittlich 100.000 Ztr. Als die bedeutendsten Hütten« werle werden jene zu Gradaz, Hof, Idria, Steinbüchel und Iohannisihal bezeichnet. Die Gewerkschaft am Savastrome nimmt in der Vraunlohlenproduction (jährlich liber 3 Mill. Ztr.) den ersten Rang ein. Eisenhaltiges Thonerde.Hydrat wird nach Deutschland versendet. Die Darstellung des Ex. portes und der Einfuhr von verzollten gemischten Waren. 12. Den Rapport Über den Postverlehr in Krain (nahezu 70.000 SlUcke im Werthe von 11 Mill. Gulden; 11338 Frachtstücke im Oesammtgewickte von 50 000 Pfund; 9176 ämtliche Geld< und Werlhsendungen im Gesammtwerlhe von mehr als 5 Mill. Gulden). 13. Die Beschreibung der Maschinen», Werkzeug-, Transportmittel.. Metall» und Metallwar en-Er« zeugungsstätten und Handlungsetablissements. 14. Den Nus. »eis Über verwendete Rohstof fe, Lisenmater ialle n, Brennstoffe, Arbeiter. 15. Den Rapport über die Erzeugung und den Absatz von Thon«, Töpfer«, Steingut«, Porzellan», Färb», Glas» und Kallwaren, chemischen Pro« ducten, Fett«, Leucht» und Zündstoffwaren, Gas, Schießpulver. 16. Den Rapport über die Production von Nahrungsmitteln: Mehl (600.000 Metzen Weizenmehl), Eichorien, und Surrogatkaffee (10.000 Ztr.), Bier (50.000 Eimer), Spiritu«. 17. Den Rapport über die Production und den Absatz don Garnen und Geweben auS Schaf, wolle, Thierhaaren, Baumwolle, von gewirkten Waren, Spitzen, Leder-, Schuh«, Pelz«, Stroh., holz« und Papier-Waren 18. Den Rapport über die Wirksamkeit der ver, schiedenen Ereditinstitute und Vereine in Krain. 19. Den statistischen Rapport über die HumanitätS-, Un. terrichtS» und Bildungsanstalten, wissenschaftlichen, gewerb» lichen und Kunst vereine in Krain. — Der Jahresbericht der lrainischen Handels- und Gewerbelammer in Laibach pro 1870 enthält so schätzbares Materiale, daß wir im Verlaufe der nächsten Wochen in das Specielle diefes Berichtes tiefer eingehen und die angedeuteten ein-zelnen Rubriken näher besprechen werden. — (Theaterbericht vom 6. d.) Herr Stoll, «unser Honigtenor", lann den 6. März 1873 mit goldener Schrift in sein Tagebuch eintragen. Das in allen Räumen dicht besetzte Haus, die Elite der theater» und opernfreundlichen Ge» sellschast, die reiche Zahl der werthvollen Kränze und Blumenbouquets, der stürmische Applaus, der Herrn Stoll heute gespendet wurde, sind Zeugen, wie hoch Laibach das Talent, die Fähigkeiten uno den zum Herzen dringenden Gesang des jungen Barden achtet und schätzt. Müge der heutige glänzende Erfolg Herni Stoll aneiferu, die unter einem leuchtenden Glücksstern betretene künstlerische Bahn mit Fleiß, Ernst und unter Schonung seiner hevorragenden Stimmanlagen ohne Ruh' und Rast weiter zu verfolgen. Die Wahl der reizend schönen Oper „Undiue" war eine glückliche; auch die Aufführung war — Herrn Woloffs (Kühleborn) unverzeihlichen Gedächtnisfehler abgerechnet — eine durchaus gelungene. Leider gingen die prachtvollen Motive der Ouvertüre durch den Lärm im Zufchauerraume dem lauschenden Ohre des MusillennerS verloren. Als eminente Leistungen bezeichnen wir 1. das Quintett im ersten Akte: Undine (Frl. Erlesbeck), Hugo (Herr Kühn), Heilmann (Herr Pollal), Marthe (Frl. Rosen) und Tobias (Herr Midaner), 2. die beiden Duettes: Veit (Herr Stoll) und Hans (Herr Aus im); 3. das Quar< tetl im zweiten Alte: Bertalda (Frl. Eberhardt), Un» dine, Hugo und Kühleborn, und 4. daS reizende Lied deS Veit, „Wiedersehen"; Herr Stoll sang es mit unendlicher Zartheit und tiefem Gefühl. Ciu Beifallssturm war deS Sängers Lohn. — Fräulein C. Eberhardt trat mit Eleganz im Costüm, sicher im Ton und präcise in der Durchführung auf; wir bedauern, die junge Sängerin nicht öfter sehen und hören zu können; Fräulein Trlesbeck gab den sentimentalen Tilelpart sehr zart; Herr Kühn war heute sicher und fest in Anschlag, sogar weich im Tone; Herr Wolloff sang die Romanze recht gut. — Der Siegeslorber gebührt in erster Linie dem Nenefiziauten Herrn Sloll ; ihm zunächst Herrn Auslm; sein Kellermeister ist eine künstlerische Leistung, würdig jeder großen Bühne. Chor und Orchester waren recht lo-benswerth. DaS volle Haus zollte reichen Applaus, geizte mit Hervorrufen durchaus nicht; eS war mit der Aufführung vollkommen zufrieden. — (NuS demNmtSblatte.) ConcursauSfchreibung zur Besehung einer prov. Oefangen-AufsehzrSstelle in der hiesigen Männerstrafanstalt. — (Nordmanns „N eue illustrierte Zei. tung" Nr. 9) bringt wieder eine reiche Fülle interessanter Nilder und anziehenden Lesestoffes. Unter den hübschen Zeichnungen heben wir vor allem daS wohlgetroffene Bildnis deS greifen Kaiser Ferdinand und der kleinen Erzherzogin Maria Valeria hervor. An sonstigen Bildern ent« hält diese Nummer: Die Walzerlönige Johann Strauß und Eduard Strauß. — Ein pariser Opernball. Im Foyer. Die Quadrille. Der große Maskenzug. — Der Hundever« käufer. — Ein Barbier als Spaniens Ehrenretter. — Carneval in Rom. — Die Mastschweine. — Der Text enthät eine treffliche Schilderung deS Kaiser Ferdinand. — Wiener Briefe. — Ein Iournalistensymposium. — Ein Barbier als Spaniens Ehrenretler. — Humoristisches Sliz« zenblalt. — Studien über daS Schwein. — Erzherzogin Maria Valeria. — Dle Walzerlönige. — Unter dem Hausthore. — Unter dem Interdict. — Ein oberrheinisches Genrebild. — Cin Costümball. — Der Hundeverläufer. — Der Earneval in Rom. — Ueber das Wormserjoch. — Lie Stiefmutter, Erzählung aus dem Ungarischen des Ludwig Tolnay. — Ein Ball in der pariser Oper. -^ Auf Abwegen. Novelle von B. M. Kapri. (Fortsetzung.) — Kleine Chronik. :c. lc. Neueste Post.' (Oristinal'Telegramm der „Laibacher Zeitung.") INien, N. Vtärz. Abgeordnetenhaus. Haus und Galerien sehr besucht. Abt Ver« tagnvli (Tirol) erklärt schriftlich, an den Verhandlungen über die Wahlreform nicht theil« nehmen zu können. Berichterstatter Herbst erstattet den Vericht über die N3ahlrefor,n. Grocholski erklärt in seinem uud seiner Ge» sinnungsgenossen Namen, daß sie sich nicht für berechtigt halten, an den Verhandlungen über diese Vorlage mitzuwirken, daß sie aber auch nicht indirect hiezu beitragen «" Hierauf verlassen die Polen und dtt ' Erklärung sich anschließende Abge" t'erne den Sitzungssaal. Bossi Fedrigo"' tiviert sein Verbleiben mit der Pft'A dingier Folgeleistung für die kaiserl^ forderung an die Abgeordneten aller ^ ^ im Hause den Platz einzunehmen, "»> ^, doch. sich gegenüber den Vorlagen "v! zu verhalten. Berichterstatter Dr. H""'^ weist aufdie moderne Staatsentwicklung, ,^ Theile zu einem großen Staatsganzen zu ^ drängt. Oesterreich ist es vorbehalte"/ Beispiel deS Ausgleiches zweier Gegen,»"^ bieten, deS Prinzips der (Sinigunst '" ,z Reichssachen und eines selbständige" ^ provinziellen LebenS. DieS ist ^"1?" l Wahlreformvorlage, wofür aller Tw j Ruhm unserem erhabenen Monarchen g^ (Stürmischer Beifall.) kommende we»,^ nen werden Ihn preisen als dritte" Ai Neihe großer Regenten, die Oesterre'^ .j gehoben. (Stürmischer Beifall. H"""^ im Hause und auf den Galerien.) .^j setzentwurf wurde sodann bei name«'"'" ,, stimmung mit »HO von »23 St««"" genommen. Telegraphischer tVechseicurs . vom 6, März. ^ ^ U Papier-Rente 7195».— Silber-Renle 74'^iH Staats - Nnleheu 105. — Vanl. Actien 97«, -^,/ p 338 75. — London 109. — Silbcr 107 5U- ^' Ducaten. - Naftolecnsb'or »70. ^--^ Angekommene Fremde Am 5. März. .^ ! »»«»t«> «5>«,l»«e. Krauuizcr, Klana. " ^Hli.^ AnlerN, Nurlfeld. - Marie Noval, Cilli. -^,/' > Ratschach. - - Ward. Vergalad., ^eoben. -^ ^ou, > Nenfnrt. - - Vr. Motschlltz,' Pösendorf. ^ > «>»«G> 5it»«>» 5V»S». Braune. Gottsch"- . ^ ! »»tQ> «,,^«»,»n. Dinger, Billach. — "" ^ ^ 5>»>»5«n. Maier, Wciichänolcr, Miinchcli. '" > Graz, — Benz. Hdlsm., Italien. ! Theater. ^ Heute: Drei Candidate,,, oder: DU'"V' am dümmste». Posse mit Gesang in 3 "" > Ftlommm. <^-^M ^^o^ogWe Neobüchlungel»^^ v u. Mg. 730.87 - 1.. , windstill > ^ 5.8 ! W. schwach .,M"^ Nach!« heiter. Reif, tagllber trll^e. »b<"^^ Tassesmittel der Wärme 4- t» 2«. um 2 7° llb^^niH Verantwortlicher Redacteur: Igilaz l>>^<^^ I Danksagung' ^ > Fllr die vielfachen Beweise herzlich" ^n A > und fllr die zahlreiche Begleitung M' 'H^' > stillte unserer geliebten Tochter und resp- ! Amalia R sageu wir hiemit öffentlich herzlichen D»" D ^aibach, den 6. März 1U73. .,,^»' ^)Vlskvkt l(l)I« Wien, 5. März. Die Vorbürse begann «u dHUZss, die Mittagsbörse erlahmte. Nichtödestoweuiger blich die Stimmung alle» Verlehlsgebieten ftll- ^U. UUgemeine «taat«schnld ftlr 100 fi. Gelb «ar« ««seitliche Staatsschuld zu b pLt.: w«oleu verzin«l. Mai-November 72.15 72.25 ... Februar-August 71.90 72.— , Silber „ Iänner.Iul, . 74.50 74 7b » » « Npnl-Oltober. 74.50 74.75 »nllhln v.1«39......316— 817.— » . lljü4(4pLt.)zu250fi. 9«.75 99.25 - » 18«0 zu 500 fi. . . 105.75 106.- - . ilXW zu 100 ft. . . 12250 123— " " ^U^ zu 100 st, . . 14?.- 147.50 Staals-Domilntn-Pflmdbritse m 120 fi. ü. W. in Silkr . . 116.- 116 50 ». Grundentlastungs-Dbligationen sül iw ft. "G^ W«e VVHmen .... zu 5 p«». 94.^ 95._ V«lizien .... ^ b ^ 7«..- ?«,b0 «ilderöfterreich . . ^ b ^ 94.50 9b.-Vbeiefierreich . .» 5 ^ 90. - 91.— EiebtnbUrgni . . » 5 » 79.- 79.50 Steiermarl ... - b . 90.- 91.» Ungarn . . . „ 5 » 8125 81.75 bahn. ' 2280- 2285 — Fünltirch«u-Vaicser-Val)u ^88- 189 — V«lb Ware Fran,-Joseph-Vahn .... 225.— 226.— Lemb,-Lzern.-Iafsy-Bah!l . . 151.— 152.— Lloyd, üsterr.......587.— 590.- Oefterr. Nordwestbahn . . . 218.50 219.- Rudolss-Bahn......169.— 170 - Siebenbllrger-Vahn .... 175.50 176.50 Staatabahn.......33550 336.— SUdbahn........188.50 180.— SUdnordd. Verbindungsbahn . 176.50 177.50 Theiß-Bahn.......239.— 239.50 Ungarische Nordostbahu . . . 154.50 155.— Ungarische Ostbahn .... 128.50 129 — Tramway.......370... 370.50 »>. Pfandbriefe (fllr 100 ft.) Geld Ware Allgem. üsterr. Nobencreditanstalt verlosbar zu 5'/, in Silber . 100... 10050 dto. in 33 I. rllckz. zu 5°/. i« d. W. 88.- 88.25 Nationalbanl zu 5'/. ö. W. . . 90.40 90 60 Ung.Bodtncrtditanftaltzu5'/,«/, 88.- W.50 «. Prioritätsobliaationen. , , ^ Geld Ware Elis.-Wefib. in S. verz. (i. Em.) 92.75 93.- Ferd.-Nordbahn in Silber verz. 102.25 102.50 ßrz.-Ios-Vahn ., „ „ ,00.50 100.75 G.«.-Ludw..V. i. S. verz. I. «m. 101.50 —.— Otstcrr. Nordweftbah« . . 100.25 100.50 Siebenb.Vahn in S'lb" H' IZl'K i Staatsb.G. 3°/« ü 50C Fr- " ^cl l^ ^ Sudb.-G. 37« kbOl) Fr-pr " fstr ,^ Slldb.'G. i^ 200 ft. z«"^ . " / 100 ft. . . . - >7^> ^ Slldb.-Vons 6"/. (l"" . , .Z/ il 500 Fr. pr. Stuck - . ^, ^ Ung. Ostbahn sllr U'0 l'- ^l ^ s^ «. Privatlose ^ ^ , Gen»» .ag,^ l' LrebitanNalt fUr Handel "- ^^ «. Wechsel ^ ^5!« Augsburg, fllr 100 st- s""^O. ^ !§ ssr°nlf.a"M..fitt1«<>st'^ Hamburg. fUr 10l> M< M ^.ß^ H. Mllnzducaten - ^' 5s ' ' '^ Napolconsd'or . - ? " S3 ^0? '/ Preuß. Kassenscheine 1 ^ 40 " ^ Silber - - - ".,^n<^' Privatnotieruu«: ""