Samstag den 12. September Eabrische Czrchcn. — Elf Millioncn Dksicit?, I" 9. September. J N- —- Eine seltsame Nachricht kommt aus ^riinn Die inahrisch-czechische Parteileitung hat >tSmlich den Beschluh gefaht, den hundertjahrigen tz-d-nktaa der Kronung Kaiser Leopold II. zum Jtoniae von Bohmen festlich zu begehen. Zu diesem ^wecke wurde unter Borsitz des Landtagsabgeord-^ Tuczek ein eigenes Comilv gebildet, in welchem »lle crechischen Vereine aus Briinn vertreten sein >^den Wiewohl nun der Gedenktag auf den V b ’ fiel, hat das (Somite die Feier auf den 6* v sestaestellt. Soweit die thatsachlichen Mel-i ' „ die wohl keinen Zweifel tibrig lassen. dah >d z'hier init einem Dictate der »Narodni Listy" 2*rtlin baben. Seit einiger Zeit bereits agitirt das WieAifcfie Blatt mil echt hussitischer Rabies fur ^ seMiche Begehung dcs Kronungs-Gedcnktages und ^ merkiviirdig genug - die Zustimmung, die es h it , iner Denionstrationssucht be, den leitenden der Ausstellung nicht fand, sie wird ihr von Teite der mahnfchrn Czechen zuthcil. Kein Mensch dem Actions-Comity der Bubentscher Peram uberarobe Delicatesie nachruhmen, aber die SewDiche Borsicht. die nothwendig war. um nicht & „Narodni Listy" aufzusitzen, hat es doch an den IrttiUeton. Eines Dichters Lohn. Lorenz Falk war Schriftsteller, und zwar Einer bnn bcn wenigen, die Gltick halten. Er wurde nicht h " neiefen, fonder,, auch gekauft und erhielt infolge-Uen aute Honorare, die ih" in eine gewisse Wohl. 2enheit versetzten. Seine unerlahliche auslandische ^ ite hatte er hinter sich- Wenn ein junges Talent ein Stipendium fur m.Jfe in's Ausland bekoinmt, so ist das Erste, J"* ihut, dah es seine alten Schulden bezahlt b h neue macht. Wenn der junge Mann hier eine vrnna in Rom oder Paris gewesen ift, wo ihm L/blich Nar ward, dah Manches sich alS Blech was in der Ferne wie eitel Gold glanzt, J kehrt er in die Baterstadt zuruck, wo man ihn ^."berablassendem Wohlwollen bewillkommnet. Seine Bekannten drucken ihm die Hand mit Mjene, als hatte jeder einzelne von ihnen ftinf 4 bte Kost und Wohnung ftir ihn im Hotel Qui-bezahlt. Sie fragen ihn, ob er ouch rechte 9r sbeute mitgebracht und viele Eindrticke gefammelt I* unb die jungcn Damen, welche die feste Ueber-*,'a hegen, dah die Lust in Rom ebenso gedeih. V<6 ftit Dichter ist, wie das Klima von Mentone ift Rrustkranke, frtuen sich unendlich auf eine grohere s7rc-it von ihm fUt den WeihnachtStifch. Auch Lorenz Falk hatte Eindrticke gefammelt, |j ne angefehene Verleger gefunden unb war von in firain. 3 ti i trtionf-Uirrife. tt iin>altigt Petit-Zeile iu 4 fr., tjfi Wiederholnngen i 3 fr. — Anzrigen bie 5 Zeilen 20 fr. Redaction, Administration ». Erxedition: Schnftergaffe Nr. 3, 1. Slock. Tag gelegt. Nicht etwa als ob wir’ glauben, es ware bieh aus Zartgefuhl gegentiber den Deutfchen geschehen, — so viel Tact sind wir von unseren politischen Gegnern nicht gewohnt, wir nntersuchen die Motive dieses Handelns nicht unb begnugen uns mit der blanken Thatsache, bah bas Actions-Comite auf ben jungczechifchen Kober nicht angebissen hat. Unb siehe ba, einmal kommt aus Brtinn die Nachricht, dah sich Leute gefunden haben, welche nicht einmal so vorsichtig wie das Actions-Comite bet czechischen Ausstellung ftnb, bie frohen Muthes ben jungczechifchen Krakehlern auf ben Seim gehen unb bei einer kinbifchen Demonstration mitthun wollen. Offen gestanden, wir haben bie mahrisch-czechische Partei-leitung fur uerniinftiger gehalten. — ©chon bie erste Frage, bie sie sich bei ber in Rebe ftehenben Feier vorlegen ntuh, bie Frage namlich, aus welchem Anlasse eigenttich ber 6. September bes Jahres 1791.am 20. September bes Jahrcs 1891 festlich begangen werben soli/ ist im hochften Grade geeignet, die weisen Thebaner aus Briinn in Ber-legenheit zu bringcn. Hat sich denn vor hunbert Jahren bei ber Kronung Kaiser Leopolb II. zum Konig von Bohmen itgenb ein ftir bie mahrifchen Czechen ftaatsrechtlich relevanter Act zugetragen? Oder will die verehrliche Parteileitung mit diefer Demonstration ihre Revetenz vor dem Gchlerhut ber auslanbischen Presse gertihmt worden, ivorauf es ber inlandischcn Kritik ebenfalls fchien, als wenn seine Arbeiten nicht unlobenswerth feien. Einheimifche Dichter haben oft bas Schicksal inlandifcher Waare, die erst dann gepriesen wird und etwas gilt, wenn sie eine sremde Marke traflt- Es war Nachmittag. Lorenz Falk sah allein in seinem Zimmer, einem grohen, elegant eingetichteten Gemach. Die Augustsonne fenkte ihre Strahlen butch bie Blumen unb Blattpflanzengruppen vor ben Fen-stern, die Prismen bes Kronleuchters sunkelten wic Diamanten, unb bie antiken, vergolbeten Sttihle mit bent Ueberjug von rothem Saffian blenbeten bas Auge fast mit ihren gltihenben Farben. Der junge Mann sah ba im Gcfellschaftsanzuge, mit Frack unb schwarzcr Binbe. Erwartete er vielleicht Besuch? Nein. Kant er aus einer Gesellschast? In gewisser Weise . . . ja. — Er katn von einem Begrabnissc. Der nun so hellstrahlenbe, elegante Salon sah vor einigen Tagen ganz anbers aus als heute. Da biente er als Krankenzimmer, benn er war gtoh unb luftig. Man hatte ein Sett hineingestellt unb in bem Bette lag bie Frau, bie bet junge Mann vor Allem auf Erben liebte: seine Mutter. Wochenlang war sic so batinnen bei ihm gewesen, unb er theilte seine Aufmerksamkeit zwischen des bobmischen Staatsrechtes bezeugen, desselben bohmischen Staatsrechtes, das kein selbststandiges Kronland Mahren, sondern nut einen pars adnexa der heit. Wenzelskrone kennnt unb gegen bas bieselbe verehrliche Parteileitung sich haufig genug schon zu verwahren Anlah nahm? Wie wir uns auch an-strengen, wir vermogen nicht den ursachlichen Zusam-menhang zwischen bet bohmischen Konigskronung Leopolb bež II. und bem Lanbe Mahren aufzusinben. Diefelbe roar ein lediglich Bohmen betreffenber Act, der auf die Provinz Mahren fchlechterbingS keinen Einfluh tibte, unb wenn trotzbem bie mahrifchen Czechen biefen Gcbenktag mit 14tagiger Berfpatung feiern, so liegt eben in biesein Borgange eine theils hohle, theils komische Demonstration. Allerdings hat dieses Buhlen um die Gunst des Herrn Gregr unb bet „Narobni Listy" auch seine ernfte Seite. Es zeigt eben, bah die mahrifchen Czechen, besttirzt dutch das Anwflchfen ber jungczechifchen Minber-heiten in ben mahrifchen Wahlbezirken, burch roider-fpruchslofe Befolgung ber jungczechischen Befehle vot einem ahnlichen Schickfale sich zu bewahten hoffen, wie es die Altczechen ereilt. Sollte sic abet nicht das Beifpiel diefer vernichteten Partei eincs Besieren belehten? Hat etwa die Altczechen iht ivutbcloses (Sinherlaufett hinter bem ©regr’fchen Bttidctpaar vot ber ganzlichen Vcrnichtung geschutzt? Nichts hat ber Ktankm unb seiner Arbeit. Oft sah er neben bem Bette unb las ihr aus einem erbaulichen Buche cor, einen Psalm ober ein Gebctswott, baitn wieder grubelte er an seinem Schteibtische, um Offenbach’s fchen Melobien neue Verse anzupaffen. Das konnte er vvrtrefflich, benn er befah Witz unb eine lebhafte Empfinbuttg. Er arbeitete gerade an einer ncuen Posse, die der Theaterdirector bestcllt hatte und bie zum beftimmten Seitpunkte abzuliefern war. Abet bie Posse muhte luftig unb fpahhaft sein, unb bas wurbe sie auch, obgleich sie an einem Sterbelager gefchriebtn ward. Man konnte fast glauben, bas eben Erzahlte fei erbichtet, eS ist jeboch zu traurig, als bah cs nicht waht ware. So etwas Iaht sich nicht etfittben . . . bas wirb crlebt. Nun war bas Begrabnih vortiber. Das Traner-gefolge hatte sich oerabfchiebet unb roar feinen Gc-fchoften wieder nachgegangen. Et hatte feinen Fami-Iienangehotigen bas Gcleitc zum Bahnhof gegeben unb sah jetzt allein in dem grohen, einsamen Gemach. Die Ruhe ber Erschlaffung war uber ihn ge-kommen. Die Lust war schwer von Blumendust — es warm viele, viele Kranze bagewefen — unb wie ein buittpfer Druck lag es tiber seinem Haupte. Seine Augen brannten. Wenn et nut hatte tveinen konnen, nut einige wenige Thranen, umjein gcqualtes Hetz zu erlcichtern, bie heihen kiihten. Aber et fchnte sie vergebenS Schmetz hielt fie fest mit seiner ganjen Eaihdjtr Organ ber Derfa|]ungspartei Id« n n rmmil ■# i »iitjniifti @anii46rifl: gur Laibach fl. 4.— Mi« Post ft. 5,— •jjaltjitjrig: . . , 2.— . . . 2.50 Werteljilhriz: „ . . I — . . . 1.25 gur Zustrllung in I ^aut: U>itrtrlfd6rig 10 ft. es sie genutzt, dah sir alle die Tollheiten unb Bock-sprunge bet jungczechischen Politik mitmachten unb mit etwaS mehr Mannesmuth unb Selbstbewuhtsein rodreit sie nicht so unruhmlich zu Grunbe gegangen. Wir benien, auch ben mahrischen Czechen sollte baS Geschick bet bahingeschiebenen Connationalen auS Bohmen ein warnenbes Beispiel fein, nicht von bet jungczechischen Knabenpolitik iht Heil zu erroarten. Hett Rieget ist eine Watnungstafel, unb wenn sie nicht ihte Politik anbern, roetben auch bie czechischen Weisen aus Btiinn ein bekanntes Wort vatiitenb sich sagen konnen: Qai mange du monsieur Gregr, en meurt. — — In einem bet Regierung nahestehenben Blatte roetben bie Chancen bež Staatsvoranschlages pro 1892 in einet hiichst pesiimistischen Weise erortert. ES roitb botauf hingewiesen, bah fur baS nachst-jahrige Budget in einigen wichtigen Einnahmezweigen bebeutenbe Mindeteinnahmen zu geroartigen find, roahrend andetetseits in einzelnen Zweigen nicht minberbebeutenbe MchtauSlagen sich als nothroenbig etweisen. Als etste bebeutenbe Minbereinnahme fut ben osterreichischen Staatsschatz roitb bas butch das beruchtigte Cattell bet Zucket - Raffinete bet ungari* schen Raffinetien iiberroiefene Mehrquantum von 200.000 Metetzentnet Zucket angeftihrt, butch welches bet ostetr. Staatsschatz um eilf mat 200.000 ft. roeniget an Zucketsteuet einnehmen roitb, inbem bie ©teuer fut ben Metetzentnet Zucket 11 ft. betragt. Dann kommt bie Vetzehtungssteuet bet Stabt Wien, die vom 1. Jannet 1892 an nach Auflassung bet Linienwalle unb Aufhebung bet Linienmauth fut eine bebeutenbe Anzahl von Attikeln ganz aufgehoben, flit anbete Attikel ermafjigt roetben roitv, roobei fteilich roiebet bit Vototte in die Vetzehrungssteuet-linie einbezogen roetben. Trotz biefeS letzteren Um-standes schatzt man die Minbeteinnahme aus bet Wiener-Verzehrungssteuet unb bet Aufhebung bet Linienmauth auf etroa eine Million Gulben. DeS Weiteten soll eine Minbeteinnahme aus bem Lotto zu erroarten fein, beffen Ertrag in ben letzten Jahren im constanten Smken begriffen ist. In ben letzten zroei Jahren Hat bas Etttagnih bes Lottos um fast eine Million abgenommen, so dah auch fur bas Jahr 1892 ein Minderertragnih von beildufig einet halben Million zu erroarten ist. ©chliehlich roirb bie Die Thurglocke routbe gezogen, leise unb schuchtetn. Et blieb gleichgiittig sitzen, auch als er horte, bah bas Dienstmabchen zurn Deffnen hinauSging. Nach einiger Zeit trat bas Mabchcn sachte ein. Sie roar schwatz gefleibet unb machte, um bem Tage Rcchnung zu tragen, ein fehr fchroetmtithiges Gesicht, obgleich bas ncue Trauerkleib sie hoch be? gludtte. „Drauhcn ist eine alte Frau, die den Herrn zu sprechen rotinfdht," meldete sie. „Jch fann heute Niemanb empfangen." „DaS hab' ich auch gesagt, abet sie bat bruv genb um bie Vergimftigung, nut einen Augenblick vorgelassen zu roerben." „ES roitb eine Betilerin fein. Sag' iht, bah baS Zrug fchon vertheilt rourbe." „Jch glaube kaum, bah sie betteln will, bazu sieht fie zu ehtbat aus." „Gut, Iah fie fommen." (Sine Heine, gefrtiinmte Gestalt trat ein. DaS Anilitz mar tunjelig unb daS Haar dtinn und gtau. Iht Anzug bestand auS einem altcn, schwatzen ©eibentleibe, einem ©trohhut mit abgeblahtem Banbe unb einem kurzen Mantelchen tibet ben ©chultern. An einem Arme trug sie ein vetschlosseneS Leber« taschchen unb in bet anberen Hanb hielt sie einen sotgfaltig in Papier geroickelten Gegenstanb. DaS Dienstmabchen ging. Die Alte blieb vetlegen bei bet Thut stehen butch bie Hetabsetzung bet Ftachtentatife auf ben ©taatSeifenbahnen hcrvorgerufene Minbeteinnahme auf btei Millionen Oulben gefchatzt. Auf bet anbeten ©ette nun roiebet eine bebeutenbe ©teigerung bet Ausgaben. Das Mehtetforbetnih flit bie Wienet Polizei aus Anlah bet ©chaffung von Gtoh-Wien bats auf eine Halbe Million gefchatzt roetben, roozu noch bie Kosten flit bie ©tabtgenbarmerie fommen, die jebenfalls errichtet roirb. Das mag zufammen etroa 800.000 Gulben betragen. Im UntetrichtSministe-rium ist ein Mehrbebarf von etroa 200.000 fl. vorhanben, bet bcfriebigt roetben muh. Dann tommen Slrmee unb Marine. Die SSertheuetung bet Lebens-mittel hat grohere AuSgaben flit bie MannfchaftStoft zut Folge, bie man auf 800.000 fl. schatzt. Auch fur bie Austustung bet Ttuppen ist ein Mehrbetrag vorgefehen unb endlich roirb bie Marine, roie bas bet Finanzministet im Parlamente bereiti angekiin-bigt hat, betrachtliche ©ummen in Anfpruch nehmen, bie et jjeboch nicht beziffert hat. Man mag nun noch so geting bie bcvotftehenben Mehrausgaben fur die Armee unb bie Marine fchatzen, so kommt man boch auf minbestens btei Millionen Gulben. Enblich unb zum Schluh roitb bie Wiener ©tabtbahn vorgelegt unb bie Ausfuhrung berfelben roirb im Jahre 1892 in Angriff genommen roetben, unb es burften roohl viet Millionen fein, bie man in bem genannten Jahre ftir bie ©tabtbahn oetroenben roirb. Es burfte sich boher, roenn bie vorftehenben ©chdtzungen eini-germahen bet Wahrheit nahelommen, bas Budget fur bas Jahr 1892 ungttnftiger stellen, als baS Bubget fur baS Jahr 1891: In bet Einnahme: Zucketsteuet 2,200.000 fl., Wiener Vetzehtungs-fteuer 1,000.000 fl., Lotto 500.000 fl., ©taatS-bahnen 3,000.000 fl. In ben Ausgaben: Atmee unb Marine 3,000.000 fl., Wiener Polizei 800.000 fl., Untetrichts-Ministetium 200.000 fl.. ©tabtbahn 4,000.000 fl., zufammen -14,700.000 fl. Da nun ber Uebetschuh im Jahre 1891 gegen 3 Millionen Gulben betrug, so rourbe sich ber Abgang im Jahre 1892 auf Nunb 11 Millionen Gulben stellen. ES muh nun abgeroartet roerben, ob bie Angaben bes officiellen Blattes auf Wahrheit beruhen. unb machte einige tiefe Knixe. ©ie roar sichtlich be* troffen iiber bie Eleganz bes Zimmers. Loreni erhob sich, unb fchob einen ©tuhl vot. «Jch bitte," sptach er, „roollen ©ie sich nicht setzen?" „Vielen Dank." ©ie scharrte ein ivenig mit ben Fiihen, roie eine kotnersuchenbe Henne, unb nachbem sie gloubte, bie ©chuhe so rein nbgeroischt zu haben, roie eS sich gejiemte, trippelte sie hin zum Tische unb setzte sich auf bie auherste Kante bes angebotenen ©tuhles. Unb sv sah sie bem jungen Manne gerabe gegenuber. „©ie roohnen fein hier," sagte bie Alte. M geht- „©o schone rothe ©tiihle." «O ia." „Die sinb nicht billig." „Nein." ..Man muh roohl viele Gebichte schreiben, um sich solche ©tiihle taufen zu konnen." „Jch hnbe sie geerbt," antroortete er mit einem Anflug von Ungebulb. „Es sinb antike," beftatigte bie Alte, „ich kann es sehen." Lorenz spielte unruhig mit seiner Uhrkette. „Entschulbigen ©ie," sptach er, „©ie sagten, bah ©ie nothroenbig mit mir zu teden batten, ©ie kamen vielleicht roegen meinct ©tiihle? Die sind nicht zu vertaufen." „9ticht8 fttr ungut, ich rourbe ganz verivirtt, als ich eintrat. Hier ist eS so vornehm unb ©ie Politische Wochenuderfichl. Wie jetzt uberemftimmenb gemelbet roitb, soll bet ReichStath am 18. October jufammentreten; die Jungczechen roollen unter Anberem auch fut bas allgemeine Wahlrecht daS Wort er> gteifen. Dem Vernehmen nach foil im bo hmischen Kanbtag bet Ausgleich, im steierrnarkischen bie Aufhebung bet Bezirksvertretungen unb im Tir oler bie Autonomie ©iibtirols unb bas Schul-gesetz auf bie Tagesordnung gelangcn. Die „N. Ft. Prefse bemerkt in ihrem Artikel iiber bie grohen SCruppenmanovet bei ©chroarzenau solgendes: „Das russische Selbst-gefiihl, ber Uebermuth bet Franzosen rniihtm noch fehr roachfen, roenn ihnen nicht ber Anblick, ben bit beiben Kaiser in ©chroatjenau boten, Zuriickhaltung aufertegen follte. Man mag barauf gefaht fein, bah nach bem Flotteubcfuche in Kronstabt bie diplo> matifchen Fragen'hLusiget, bie Behanblung berfelben lebhafter, die Betonung ber Gegensdtze nachbrutk' lichet fein roetben; allein ber Gebanke, bah ber Dteibunb in ber alien Festigkeit unb mit alter Entschlossenheit, ben beftehenben Rtchtszustanb zu fchitmtn, sortbesteht, biirfte noch auf lange hinaus bie Jnteressen in ben Hinter-gtunb Ctangen, bie ba in Ftage koinmen, unb roenn bie Conflicte sich juspitzen sollten, eine rounberbar befanftigenbe Wirkung austiben. Diese Beruhigung hat bet beutfche Raiser uns hinterlafien, unv sie ist roerthvoHer und koslbarer als alle OrbenSkreuje unb ©terne, mit benen er bie Truppenftihtet befchenft hat. Nach Melbungen czechischet Blatter roollen bie Jungczechen in ber nachsten ReichSraths-Session neuerlich mit vermehrter Heftigkeit fur bie Wieber-belebung bes bohmischen ©taatsrechtes eintreten. Der hundertste ©ebenktag an die boHntis4e KontgSktonung Leopold 's II. — ber6.Sep' tember 1891 — oerlief in Ptag ohne Entsaltunz auffalliger politischer Demonstrationen, nur Abenvr siimmten 300 Jiinger det „coruna češka" vot bem d eut s ch en Casino ein ohrenbeleidigenbes ©ejohle an, bas bie Polizei balbigst zum ©chroeigen brachte- Das u n g a t i s ch e Gesammtministerium hat ben ©taatSvoranschlag fur 1892 bertitS fertiggtstcllt- selbst sinb ein so schrnucker, seiner Herr. Ich g^ubte, ein Dichter sdhe in einem ileinen ©tiibchen oou Tabakrauch unb bichtete in einem alien Schlasto« mit einem Glase Bier vot sich." Er lachelte schroach: „So roar es m alien Tagen. Heute oetdienen die Dichter auherorbentlich-„Ja, roenn sie viel zu thun haben. So gehi eS eben in jcbem Geschdfte." „Unb roenn sie etroa« thun mogen " „ Wem sagen Sie das? Es gibt vitle ^aule dazroischen. Ich tunnte einen in meinen jungen Tagen, bet schtieb fehr niebliche Sachen in's ^fenn,9' magazin, bas tarn jebe Woche heraus, obet sova et ein paar Groschen oerbient hatte, vcrtram et sie roie ein richtiger Brubet Sieberlich." Die Uhrkette gerieth roieder in taschtre Beive-gung, unb bie Alte, roc I the ftihlen mochte, bah fie ben jungen Mann vor ben Kopf gestohtn ha fiigtc begtitigend hinzu: „Abet natiirlich sinb auch anfiandige Menschen unter ben Dichtttn. DaS fity man ja an Ihnen. ©ie sinb boch ein Dichter # „Jebenfalls hab' ich VerschiebeneS geschneden. „ Verse?" „Auch Verse." . , ... „Solche Consirniationsgebichte unb >-?ochZ liebet unb roaS sonst so gebtaucht roirb I ..Man muh Alle« schreiben, roaS fortommt. E« ist also ein 8i«b, bn Sit h»d°» »““"I „3a ... .in Siitb... ob« b.4 ein Gebicht... ein ©ilberhochjeitSgebicht. »vrr i Der »Bub. Hirl." tunbigt bevorstehende Per-sonalveranderungen im ung ari sche nMini- Rttium an. Die „Berliner officios-russische Reichscorrespon-denz will erfahren haben, dah die Conferenzen a I n o I i ’§ mit C a p r i vi zu Schloh Maires ^achst Schwarzenau, betreffend die D a r d a n c l l e n-L r g g e , folgendes Resultat ergaben : Es sei das tzedenken' nicht zu unterdrucken, dah Frankreich einem gemeinsamen Schritte der Machte fernbleiben und ibn vadurch wirkungslos machen konnte. Ueberdieh sei es zunachst das Jnteresie Englands, eine Collectivaction der Machte anzuregen, und durften somil Deutschland und Oesterreich die Initiative »u einer gemeinsamen Note nicht ergreifen, so bestehe immerhin die Moglichkeit, dah Jtalien im Einver-»lkbmen mit fetnen Alliirten an die Spitze einer Attion trete. Einfach registrirt seien Londoner Depeschen, wornach Oesterreich und Deutschland eine »nalische Anregung in der Dardanellen-Frage that-sachlich wiinschen und eine an die Pforte gerichtete britische Note bereitwilligst unterstlltzen wurden. Berliner Blatter bringen die Meldung, dah der WAlaa »u einer Conferenz der Grohmiichte zur Revision des Berliner VertrageS. falls kr iiberhaupt gemacht roirb, in Berlin einfach abge-lebnt werden diirfte, roenn das Programm vorher dickit aenau fixirt wiirde; aber selbst dann ware die Ruftimmung sehr unwahrscheinlich, da eine solche tzonferenz eher die Orientfrage ausrollen roiitde, als fte dem Frieden forderlich ware. Die Verhandlungen wegen Abschluh eineS KnndelSvertrageS zwischen Oesterreich. und Deutschland mit Jtalien tautben am 4. d. M. vorlaufig abgeschlossen. Die-merben in Ktirze wieber aufgenommen. Der beutsche Katholikentag beschloh . , er roieder einer Resolution fur die Wieder-NL-, der weltlichen Herrschaft des ^"^Su^Neujahr 1892 soll auch in Ruhland km Gesetz gegen die Trunkenheit nach dem Muster deS Ssterreichischen in Wirksamkeit treten. Ruhland steht im Begriff, ein neues A n-l-ben im Betrage in der Hiihe von 500 bis >00 Millionen FrancS aufzunehmen. _______________ v.,t theuer fein, sonst erlauben es meine Mittel »rickt Sagen Sie, was pflegen Sic fur ein folches ibl/xt bekommen? Aber Sir miifsen entfchuldigen, ft« tin, J» frflflen!" Gewohnlich nehme ich ftinfztg Kronen, oder.. Die Alte sprang auf, alS hatte cine von v, neraoIbeten Schlangen der Stuhllehne fie in ben Wen gebifien. „Verzeihen Sie, feien Sie nicht We dah ich Sie so lange aufgehalten Habe, aber i'aran if* Mamsell Jespersen schulb, bie hat mich ^ngefahrt^r jft Mamsell Jespersen?" w@ie wohnt drauhen im Stift in demselben V ' mit mir. Die sagte, man konnte ftir diet Š „ schon ein'reizend schones Gebicht bekommen, ? b raenn man ftinf Kronen anlegen wollte, triegte w ein ganz echteS von wenigstenS vier langen ^trovben. Aber ich bachte mir ja gleich, als ich hier Win fa«”, dah «« wohl nicht gut ongehen wiirde, tLn fo nobeln Herrn ftinf Kronen zu bieten." e*fir milbeS, runzeliges Gesicht brtitfte so viel Summer und Beschamung aus, bah Lorenz sich theil- ^^A^foh in bet Seitung wunderhllbsche Berse x cvfcnen, die Sie ftit ben KLnig geschrieben Wen " fuhr die Alte fort, »deShalb ging ich zu v” ' Mer ich hfttte mir auch benfen kiinnen, dah ejn Unterschieb ist zwischen bent KSnig unb tzSrgen verk-veteine, bem 2 Millionen Mitglieder angehoren, zusammen. In mehreren r u s s i s ch e n GouvernementS nimmt bie HungerSnoth in erschreckenber Weise zu. In San Martino (BnenoS AyreS) brannte daS Theater roahrenb bet Lorstcllung ab; glucklicher Weise retteten sich Publikum unb Schauspieler. In Neiv - I o tk unb Chicago roerben unter Leitung deS ehemaligen Wiener Bergnllgungs-Elab-lissementS-JnhaberS Ronacher ahnliche Unterhal-tungSlocale erbaut roerben. In Rew'Dork roirb ein 26 Stockwerke hohe«, 1000 Zimmet zahlenbeS HauS aus Eisen hergestellt roerben; die Baukosten rourben auf 4 Millionen Dollars veranfchlagt. Local- unit proviiu-Nachrichten. -r- (Eine Sam m lung inilber © a 6 < n) im ganzen Lanbe routbc feitens bes 2 o n b e 6« prasibenten zu ©unsten ber dutch bie letzten j Hochrocisser schroer betroffenen Beroohnet der Ge> meinden Weihensels, Wutzen, Ktonau unb Lengen-feld eingeleitet. Spenben iibetnehmen bie Lanbes-regierung, bet Stadtmagisttat unb bie Bezirkshaupt-mannschasten. Auch roir ftnb gerne bereit, Gaben zu iibetnehmen, die roir unvetzuglich ihter Bestim-mung zufuhren roerben. — (LanbtagSroahl in Obetktain.) Bei bet votgestetn stattgehabten Wahl in ben Lanb-getneinben bes Bezitkes Radmannsdors rourbe Psatter Mesar mit 48 von 52 abgegebenen Stimmen ge» roahlt; auf den rabicalen ©egencanbibaten Pirz ent-ftelen 3 Stimmen. Wenn auch bas Refultat ber Wahl nach bent Ausgange ber Wahlmannerroahlen nicht rnehr zweiselhast roar, so erscheint eine so to tale Nieberlage bes Secretcirs Pirz, der seit Wochen in ber heftigflen Weise slit sich agitirt hatte, irnrnerhin noch einigetmahen ubetraschenb. In biefent Wahl-bezitke ist allerbings ber clerikale Einfluh seit jeher ein starker geivesen, allein man hatte boch erroartcn lontten, bah Pirz alS Lohn siir seine tuhelofen Wanderungen in Dberlrain unb seine aufreibenben Mtihen eine boch halbroegs anftanbige Minoritat auf sich vereinigen biirfte, roahrenb er nun in einer Weise dutchgesallen ist, bie ihm voraussichtlich stir einigc Zeit ahnliche Versuche verleiven biirfte. — (Der glanzenbe SBerlauf bet Kaifertage in Cilli) ties auf slovenischet ©eite, roie es fcheint, arge Betstimmtmg hervor. Nut butch eine solche erscheint es uns roenigstens erklarlich, roenn noch jetzt hinterhet bie hestigsten unb tactlosesten Angtiffe gegen bie Beroohnet bet Stabt unb bie ©tabtvertretung gerichtet unb babei fogar benunciatorische Anklagen betrcffs bes „preuhi-schen GeisteS" bet Deutschen in Cilli unb detgleichen nicht gespart roerben. Nach ber Beurtheilung, ivelche bie Festtage in Cilli butch ben Kaiser selbst gesun-ben baben, nach ber glanzenben Anerkmnung, ivelche ber Kaiset ber Stabt unb ber Haltung ihter Be-roohner fpenbete, sptechen sich bie Slovenen rnit ihren, nationaler Leibenschast unb Betblenbung entsprun-genen janmterlidhen Angriffen roohl nut selbst bas Urtheil; bie Deutschen Cilli's abet lonnen bieselben getabe seit ben Kaisertagen mit vollsier ©emiiths* ruhe tiber sich ergehen lassen. — (Grohcroatien) ist gegemvartig bas Therna, bas in Agrant von Slovenen unb Croaten gleich ousschliehlich behanbelt roirb unb auch in bet slovenischen Prefie finbet baSselbe ben lautesten Wieberhall. Schon vor bent Auszuge nach Agrant rourbe ja von slovenischet ©eite roieberholt, in bet bestimmtesten unb ostentativsten Weise verltinbet, „dah jede Freude bes Croaten auch bie Freude bes Slovenen sei unb umgetehrt; denn roaS der eroige Schopser selbst butch bas Band ber Sprache geeinigt hat, bos kann Seine auhere Form zerreitzen, ivelche schroache Menschen ausgebacht haben, urn butch fie scheinbat ben Bruber vvm Bruber zu trennen". Also bie bestehenbe Staatsvcrfassung ist nichtS olS eine „ auhere Form*, roelche „schwoche Menschen ouSgebacht haben"; eine fonberbarere Kritik unserer StaatSverfasiung unb bet bei ihter ©chopfung moh-gebenb geroesenen Foctvren kann es jebenfallS nicht geben! Unb roeiterS rourbe feictlich proclamirt, bah, „roie bei jeber frtiheren ©elegenhcit" sich in Agram in noch viel grojjerem Mahe zeigen roerbe, boh Croaten unb ©tovenen nut ein Volk ftnb unb roenn fte jetzt verschiebenen Reichshalsten zufallen, so ist baS nut eine Form, bie fie nicht ftit intmer trennen kann, benn Fotinen vergehen, Nationen unb ihte Bestrebungen abet bleiben unb fchreiten vor. Nicht blohe Ncugierbe fiihrt die Slovenen nach Agrant, fonbern bas Beivilhtfein, bah an bet blauen Adria unb bent grttnen Jsonzo, an ben Ufern ber Save unb Sann unb auch oben an ben Katawanken ein Volk roohnt, bas sich siihlt, da« erroacht, welche« die brtidetliche Hand feinem nachflen Bruber im Slibrn reichen will". Nach biesen Fanfaten, bie schon vor bem Agramet Besuche geblasen rourben, tonnen uns die Tone nicht mehr rounbern, die in ber croatischen Haupt-stabt selbst roahrenb des letzten Besuches der Slovenen zu hoten roaren. Die Herren v. Bleiroeih, Hribar, Nolli secundirten in verstondnihinniget Weise den croatischen Fanatifer unb roenn es nach bem Wunsche bieser subslavischen ©rohen ginge, wore unsere Staatsversassung schon langst iibet ben Haufen gk-roorsen, beibe Reichshalsten auSeinanber gefchlagen unb Gtohcwatien aus einem Dutzenb ostetteichischet, uitgarifcher unb ausroartiger Lander hervorgezaubert. Im Rausche — bet Begeistetung roirb zroar manch-mat viel gefafelt, was nicht allzugenau genommen roerben barf, abet det siidslavische Hexensabath, ber jetzt von Slovenen unb Croaten aufgefithtt roirb, geht boch iibet a lies Mah, unb bie Tenbenzen, urn bie es sich hier hanbelt unb bie von so vielen Seiten unb tmmet roieber unb immer hestiger her-vorgekehrt roerben, ftnb zu petvets unb gcsahtliq, als bah man neben bem Festgeschtei unb Verbrii-berungsbusel nicht auch bie ernste unb im hochsten Grade bedenkliche ©eite bet Demonstrations beachten solite. Unb noch eine anbere Betrachtung brdngt fi4 bei bieser ©elegenheit auf: roas ftnb biese slovenischen Fanatifer boch siir fonbetbare Leute! Was haben roir tiber bie Schonheit unb Eigenart ber slovenischen Sptache nicht allcs vetnommcn, roie rourbe „©lovenien" geseiert unb bas „roeihe Laibach "! Unb jetzt soll plotzlich Alles ausgeopfert roerden; bie eigene slovenische Sprache foil ver-schroinben, bas Konigreich Slovenien hat alien Werth verloren, bas .roeihe Laibach", dessen Hauplstadt, soil brcapitalisirt unb zu einer gtohcrootischen Pro-vinzstabt begrabirt roerben, kurzurn, ber slovenisch« See soll im grohcroatischen Meete aufgehen! — (Eine Wallfahrtzu Strohmayer) Aus Agram haben sich — angeblich unter ber F^' rung bes Herm Dr Bleiroeih unb Hribar — etroa zivanzig Slovenen nach Diakovat begeben, „um bort ben Nuhm bes StidslaventhumS, dm crlauchten Mdcen Stwhinayet zu begrtihen, auher seiner croatischen Nation auch ben Slovenen bei jeber ©elegenheit so viel ©utes unb Liebet. etroiesen hat." Nachbem, roas man im Allgemeine« erlebt hat, kann man begierig sein, roie es er? in Diakovar, am Hose bes HaupteS bet siibslsvW" Agitation ztigehen roirb. Zu ber Agramet 8rflP' croatischen Demonstration bilbet biese slovenische W8ev fahrt zu bem »ersien ©iibslaven", ber dutch fem belanntes, in Vellvvat einer so nieberschmetternben Adsertigung unter^ogenes Kieivet Telegramnt etne so traurige Bertihmtheit erlangte, jebenfallt einen roiirbigen Abfchluh. — (Personalnachrichten.) OberlanbeS-gerichtsprosident Dr. N. v. W a s e r ist am 4. von feinem Utlaube nach Graz znrlickgekehrt. — Det DberftaatSanroalt Dr. L e i tnteye r 'n*Plcirli in conger Woche die ©trafonstalten om SasteUberge unb in Vigaun. — Det Sectionschef i»t Minlstenu« bes Aeuhern, Baron Falke, ist am 6. b. M. zum 14tagigen Slufenthalte in Bab Stein eingetroffe«- — Dem Inspector ber Weiber-Strafanstalt tn Vigaun, Anton Z a bnik, rourbe ber Tttel un Chorakter eineS Strafanftaltsverroalters vetliehm- — Am 9. b. M. ist ber Gorpscoinmanbant Z- *»• Herzog von SB iirt tern berg von ben 3Jfanoverit in Schwatzenau noch ©taz zurtickgekehrt. ‘ bei Besteigung bes Triglav obgefliirzte unb too out« gefunbette Tourist Lanbrichter Dr. Holst ou6 " 1 rourbe am 6. d. M. auf bent Friebhof zu Sengen felb bestattet. .. , — (t Benno Freiherr von Taiiff-rer^ Am 8. d. M. starb auf feinem ©ute Meirelba-nach langem Leiden im 46. LebenSjahre ^ raths» unb LandtagSabgeordnete unb 15 Benno Neichsftethert von Taufferer, v* Hiixelbach. Derselbe entstammte ciner altadeligen, ttutschen, seit Jahrhunderten in Krom ansassigen Mmilie; er war bet Letzte seines Stammes und »lit ihm starb eine bet angesehensten Familien beS SanbeS aus, beren Sohne zahlreiche hervorragende Tjellen als Beamte, Militars, Geistliche unb stan-kjtx sgerorbnete bekleivet hatten. Benno Freiherr v. sufferer rourbe am 16. Juni 1845 geboren. In Wm 16. Lebensjahre trat er als Cabet in bas ^fgnterieregiment Konig ber Belgier ein, in welchem kl guch als Lieutenant verblieb. Nach bem Tobe seines ^tteien BruberS verlieh er jeboch bie militarische ^ausbahn, um sich ber Bewirthschaftung seines §uteS Weixelbach zu roibmen. Seit 1877 vertrat $«on Taufferer im Lanbtage unb seit 1879 im ^eichsrathe ben krainischen Grohgrunbbesitz. Als ^risltzer-Stellvertreter war berselbe auch wieberholt id, Lanbesausschusse sehr eifrig thatig, tiberbieh *itfte er — mit tiichtigen Kenntnisien unb Ersah-t e„ guf verschiebenen ©ebieten ber Verwaltung chkeit, bem regen Pflichtgesuhle vf |)et jn Allem gebiegenen Art, bie Baron Taus- V ronft im Leben eigen roaten, erfahte er auch V -olitischen Berus. Auf ihn war immer unb ■ v £ lt jahlen, nichts fonnte ihn in ben einmal ^t0rixtjg erfannten Grunbsatzen wankenb machen in ben letzten Jahren. al« er schon schwer teieenk roar, kam er feinen Pflichten als Abgeorb-f mit musterhaftem Eiser nach. ©ein Hin-14 b rief i» den weiteften Kreisen aufrichtigeS W e"nniae§ Bebauern hervor unb nicht nur i Ifiheren Freunbe unb Bekannten, sonbern bie 8rt"mmte beutsch'Uberale Partei bes Lanbes beklagt f ben Derlust dieses vortrefflichen unb wackeren V _ Das Leichenbegangnih sand am 10. b. M. « mittaas 10 Uhr in Weixelburg ftatt. Zu bem-U0/ IDrtten nebft ben Angehorigen bes Berstorbenen <8ertretung bes LanbeSausschusses Lanbeshoupt-k Detela unb Dr. Schaffer, bann Lanbeshaupt- ^"nftellvertreter Baron Otto Lpsoltrem, bie Lanb-wLLeorbneten Grose,, Erwin unb Leo Auersperg, Licchtenberg, Baron Fciebrich Rechbach unb V* Schwegel, seiner Baron August Rechbach, ^ v Schrey unb Boron Egon Zois aus Laibach, 'unb ©rosin Blagay von Schloh Weihenstein ^ sonstige Freunbe unb Bekannte erschie„en. Sehr war auch bie Betheiligung am Leichen- V--«nnifie aus ber Stabt Weixelburg unb ber Um« j®11 9. hntten sich Mitglieber ber Gemeinbe- Wtuna, die Feuerwehr unb bie Lehrerschast — bei ber Einsegnung im Schlosse unb am V be Trauerqu irtette sang — ber LezirkZrichter > r<1 Sittich und A "bere eingefunben; auch auS ben ^ isen der bauerlichen Bevolkerung sah man sehr Leidtragenbe. Eine grohe Anzahl prachtiger i l bededte theils ben Sarg, theils wurben fie CVlben oorangetragen; ouher ben Angehorigen thh melen Freunden bes Berstorbenen Hatten namentlich 'H ber frainischc LanbeSausschuh, bie Grotzgrund-Vrftet die beutsch=liberalen LanbtagSabgeordneten V h ber confiitutioneUe Serein in Laibach Kronze »? enbet. ES war ein milder, foitniget ©patsommer- V al8 Beno Freiherr von Taufferer auf bem bie V',e umgebenben Fnebhose, auf bem schon viele er Borfahren beftattet worben finb, in’« Grab gesenkt rourbe. Jn so manchem Auge sah man Thranen glanzen; sie galten einem EHrenrnanne im vvllsten Sinne bes Wortes, ber hier als ber Letzte seines Geschlechtes bie eroige Ruhe sanb. — (Zur Lanbeslehrer-Conserenz). Aus ber Fluth ber zum Theile ganj umvesentlichen unb werthlosen Gegenstcinben unb Antragen, roelche bie roahrenb ber ersten Tage bieses Monates in ben Mauern unserer Stabt tagenbe Lanbeslehrer-Conse-renj behanbelte, roollen wit nut einen herauSgreisen unb etwas naher in's Auge sossen, ba gerabe bei Behonblung dieses Gegenstandes ganz eigenartige Erscheinungen zu Tage traten; es ist bieh namlich die Beschluhfassung uber ben Lehrplan ber „zroeiten (beutfchen) Lanbessprache". Zunachst rourbe von alien Rebnern ohne Ausnahme, bie sich zu biesern Gegen-stanbe gum Worte melbeten, auch von Jenen, bie boch noch einigermahen von ber Wichtigkeit bieses Unterrichtes stir Krain tiberzeugt zu sein schienen, einstimmig erklart unb nachgeroicsen, bah unter ben bermaligen biehbezuglichen gesetzlichen Bestirn-mungen unv fonsiigen Umstanben und Verhaltnissen, in diesem Unterrichtšgegenftanbe gerabezu nichts mehr zu ecreichen sei; es rourbe von alien Seiten runbweg erklart, ber Deutsche Sprachunterricht, (ber onhehin nur mehr an ben roenigen vierclajsigen Volksschulen ertheilt wird,) sei vol lkomen er • sol glos. Man hatte nun tneinen sollen, boh bie LanbeSlehrer=Sonferenz sofort Mittel unb Wege aus-suchte, um biesern Uebelstande obzuhelsen; boch weit gesehlt! Einer ber Anwesenben brachte schiichtern nnb mit Zagen ben Slntrng vor, bah an solchen slovenischen Schulen, wo ber slovenische Sprachunterricht etroa vor Schluh bes Schuljahres beenbet roetbe, es gestattet roerbeit moge, mit ben Ansangs-gtiinben bes beutfchen Sprachunterrichtes schon in ber zweiten Claffe zu beginnen. Dieser an unb fur sich ganz sochliche und verntinftige Antrag roarb „mit Jnbignation" zuruckgewiesen, was hiesige slovenische Blatter nut befonberer Besriebigung hervorheben. Ja einer ber Contra-Rebner erftieg sich sogar zu ber ungeheuerlichen Aeuherung, bah biefer Antrag hoch-stenS geeignet ware, bah sich auf ©tunb besselben ber eine ober ber anbere slovenische Lchrer „irgenb= roelche beutsche Verbienste" erroerben fonnte, ohne bah er von irgenb Jemanbem zur?cht geroiesen roorben rotite. Wirb es nun Jemanben rounbern, roenn auf bem ©ebiete bes beutfchen Sprachunterrichtes bei solchen G.sinnungen unb ©efiihlen bet ubergrohen Mehrzahl ber Lehrer nichtS mehr erreicht roetben konn? — Der beutsche Sprachunterricht, ber ubri-genS schon tange nur mehr auf bem Papiere als ©egenftanb bes Volksschulunterrichtes ftanb, femn heute bereits als ganzlich ausgemerzt aus ben slovenischen Bolksschulen angesehen roetben, was von unserer jiingsten LanbeSlehrer Eonsetenz selbst con« statirt rourbe. 0 tempora, o mores! — Dah bie Lanbeslehrer - Conferenz auch bie ©tunbung einer hoheren sloven. Tbchletschule al« ein „bringenbes" Bedurfnih erlannte, ist ebenfalls felbstverstanblich; roie auch bie ,.Laibacher Zeitung" zu berichten roeih, rourbe bet Antrag mit ,2ivLo-Rufen" angcnommen. Wir unb mit uns eine grohe Anzahl selbst gebilcetct ©lovenen roaten bishet immer ber Ansicht, bah es ein dringenbes Bebiirfnih jeber „hoheren" slovenischen Tochter sei, griinblich beutsch zu [ernen — unb bieses Bebiirfnih wirb noch auf viel langere Zeit ein unabroeisliches sein, als es so Manche zu glauben scheinen. — (Laibacher Bicycle-Club.) Morgen Sonntag ken 18. September 1891 sinbet bas IV. interne Strahen-Rennen auf ber Strecke Dberlaibach'-Loibach statt; Ziel beim itilometerftein 41 (bei ber Besitzung bes Herm Kantz in Waitsch). RennauSfchuh: PteiStichter: Herr A. Damasko; Ablasier: Die Hetren J. Moro, R. Millitz. 3 Betg-mann; Zeitnehmet: Die Herren Dr. D. ©ratzy, V. Galls, A. C. Achtfchin jun., Lt. Keki, R. Kit-bifch; Schtiftfuhtet: Die Hetten W. Hubabiunig, A. BusiL; Bahntichtet: Die Hetten I. Schantel, A. Schroata, A. PtOssinagg, I. Elbert, I. Luhn, O. Galič. Beginn bes Rennens 4 Uhr Nochmittogs. Progromm: I. Rennen um bie Club-meisterschast: Strecke 25.000 Meter, Start beim Kilometerstein 41, Wenbepunkt beim Kilometerstein 163, 3 Preise. Vertheibiger Rudolf Bayer. Der Sieger erroirbt einen Ehrenpreis unb ben Titel: Meistcrsohrer bes Laibacher Bicycle - Clubs sitr 1891/92. II. Etstsahten, often fur jene Mitglieber, roelche noch feinen Pteis geroonnen haben. Strecke 4000 Meter. Stott beim Kilometerstein 81, 2 Preise, 1 Diplom. III. Houptsahren, offen fur aHe Mit--glieber bes Laibacher Bicycle-Clubs. Strecke 10.000 Meter, Start beim Kilometerstein 141, 2 Preise, 1 Diplom. Zu alien Rennen roetben nut einfttzige Strahenmaschinen zugelossen. Fur Ersrischungen am Zuschouerplatze ist gesorgt. Nach Schluh bes Rennens (ungefaht 5ya Uhr Nachmiltags) gemeinsame Riick-sahrt in ben Clubsool. Dos Rennen sinbet bei jeber Witterung statt. — Abenbs 8 Uhr: Siegerfeier unb Preisvertheilung in ber Glasholle ber „ Casino* Reftauration". Die Musik beforgt bie Capelle bes 17. Jnfanterie -Regimentes. Sportsgenossen unb Sportssreunbe finb bestens roillkommen. — (Wib e rrus.) Die in ber „Laibacher Zeitung" unb in anberen Slattern gebrochte Nach-richt, bah ber Felbmatscholl Etzhetzog Albrecht die Hettschast Moltitz angetaust hat, bestatigt sich nicht. Der Herr Erzherzog hat gelegenheitlich seiner Jiispectionsreise ber freiherrlichen Familie Gogern auf Schloh Mofritz einen Besuch gemacht. — (Die Uebetf chroemmungen in Dberfrain) richteten in ben Gemeinbebezirken Weihenfels, Wutzen, Ratschach unb Ktonau einen Schaben im Gesammtbetrage von 150.000 ft. an. Det Lanbesausschuh beroilligte eine Untetstutzung von 3000 st. in Bootem unb lieh 45 Metetcentnet Mehl unter bie Rothleidenben vertheilen. — (Cine hunbertjahrige Aloe) ptangt gegenroartig im Schlohgatten bes GutSbesitzets unb Lanbtag8«Abgeorbneten Ftiebtich Fteihettn v. Rechbach zu Kreutberg in schonstet Bliithe. — (Das Schloh Weichselbach), bessen letzter Besitzet, Reichssteihett B. v. Taufferer am 10. b. M. zur eroigen Ruhe beftattet rourbe, hat im Jahre 1645 bet Obetzohlmeistet Michol Reichs-fteihett v. Taufferer von Frau Magbalena Salome, Freiin von Burgstall, gebornen v. Pseilbetg, erfauft. Schloh unb Hettschast Weichselbach roaten also 246 Jahre lang im Besitze ber Rcichsfreiherren von Taufferer. — (Auf ber Sub- unb Staotsbahn) roar ber Perfonenverleht in ben abgelaufenen zroei Feiertagen roieber ein sehr lebhafter. Die Siibbahn beforberte minbeftens 5000 Passagiere nach Slgram, Triest, Graz unb Wien unb bie StaatSbahn auf ben Linien Laibach-TarviS unb Laibach-Htein eben-soviele. — (Aus bem SchrourgerichtSsaale). Derurtheilt ivurben: Wegen Berbrechen bes Tobt-fchlageS ber Bergmann Martin Šivač zu 6 unb Johann Carman auS Zlebe zu 4; roegen Rothzucht bet Settler Perko aus Kreuz bei Reumarftl zu 5 unb ber KeuschletSsohn Franz Klementschitsch aus Senezeti zu 1 ; ber Diurnist Emil ©tattin au* Laibach wegen Diebstahl zu 7 Jahren schroeren Kerker. Abermals fpielte bos Berbrechen bes Tobt« fchlages in ber abgelaufenen Session bie Haupttolle; nicht roeniger als 7 TobtschlagSsalle gelangten zur Berhanblung. — (Selbst motb.) Der entlajfene Strahen-einrduiner Johann TavLar aus Prapretno hat sich im Walbe nachst Soteska bei Bischoflack an einem Baume ethiingt. — (U n glucks f alle.) Das ungluckselige Pollerschiehen hat wieder neue Opfer gefordert. Bei dem in Mittervellach, Bezirk Krainburg abgehaltenen Kirchweihfeste wurden durch unvorsichtigcs Gebahren beim Laden der Poller der Bursche Franz Jekovc, bet Schneider Johann Gregorc und der Knabe BlasiuS Markun schwer beschadigt. — Der bei Besteigung des Triglav verungliickte Tourist, Lano-richter Franz Holdst aus Berlin, wurde von zwei Bergfuhrern nachst dem Sabistuza-Steige unter dem Zmir todt aufgefundcn. — Der 3jahrige Knabe Franz Stolzer in Wurzen, Bezirk Kronau, verbrannte sich in einem unbewachten Augenblicke derart, datz er in Folge erlittener Verletzungen starb. — Am 6. d. M. stiirzte der Bahnconducteur Jakob Male! in der Nahe der Haltstelle Pre-staneck vom Trittbrett und wurde im bewuhtlosen Zustande in's hiesige Landcsspital trnnSportirt. — (I n den Musikschulen der phil-harmonischen Gesellschaft) beginnt der Unterricht am 19. d. M. — (Das Schuljahr 1891/92) beginnt in ben Mittelschulen dcs Landes am 18. d. M. — (Die Priifungen aus bcr Staats-rechnungswissenschaft) fur Ganbibaten aus Krain beginnen am 30. b. M. vor der Prufungs-commission in Graz. — (Der Forstverein von Karnten) wurde gelegenheitlich seines Ausfluges auf den Loibl von mehreren Mitgliedern des krainischen Forst-vereines auf der Grenzwarte freundlichst begriiht. Die Frauen aus Neumarktl sorgten fur einen auSgiebigen Fruhschoppen. Bergverivalter Rieger aus St. Anna traf die umfassendsten Vorkchrungen auf der Hochwicse westlich deS Passes. Reden wech-selten mit srohen Liedern, immer hoher stieg die Festesfreude, bis schliehlich vor bem Auseinander-gehn cine tabellose Quadrille auf ber Landesgrenze getanzt rourde. Grotzen Jubel rief bas Echo in ben nahen Felsenthalern roach, als zuletzt die Klange des Deutschen Liedes erschollen. Original - Telegramme deo ..xaibachev Mochrndlatt". 8. Wien, 11. September. Die Traccn-revision und politische Begehung bcr Unterkrainer Bahnm erfolgt demniichst. — In der Wahler-versammlung zu Arad crkliirte Max Falk, Un-garn werde der Erhohung des Kriegsbudgets nicht zustimmen. Buka re ft, 11. September. Der „Romanul" erklart, Rnmanien suche den Anschluh an die Tripel-Allianz, nm einer Invasion Richland's zu begegnen. London, 11. September. Die rnssischen Truppen uberschritten die Grenze Afghanistan's, wobei mit den Truppen des Emir's blutige Zu-sammenstotze erfolgten. Berstorbene in Laibach. Am 29. August. Hermann Luckmaun, BefitzcrS-Sohii, 6 M.. Rtonji#rttiietgnffc 16. Eklampsie. — ftriedenke Ttalau. !8al>nbe!Niite»»-Toch«er, 11 SB!., Herrengaffe 3, Enteritis fal-licularis. — ®iml Stefan, BeanitenS-Solin, 7 9. G M.. Polanastrahe 42, Dipl,tderiti8. Am 80. August. Jakob Virt, Mullerl-Sohu, 14 I.. Kuh-ibnl 11. Oedema pulmonum. Am 31. August. Aloi« Golob, Wagen»ieister«.Sobn. 2 3. 7 (11}turn ___ 01 mi/o li.. .. . 6 M-, fflcffelftraie 27, Maseru. — Anton Gerstncr, Privat, 70 J..Hran, Jasef-Strave 3. avoplektische Lystir. — gtnn. ^gfa Siitfouc, ArbeiterS-Tochtkr. 5 M., Polauastrahe 47, Am 1. September. Maria SeliZkar, Maurerr-Gattin, 25 3„ Arnbergasse 4, Tuberkulose. Am 2. September. Johanu Cirkelbach, Schneider, 69 I.. Sublbol 11, Dementia paralytica. Am 4. September. Aloir Preiuerle, Trlchlcri-Solin. 4 M., Schmarzdorf 24, Darnikatarrh. — Martin Zcle8nit, pens- Amt«-bitner, 71 I.. Clirouaasse 5, Hydrop«. — Antonia Vagbeka. Arbeitert-Tochter, 1 3. 2 9R.. Schiehstattgasse 11, 5LnbcrfnIofc. Am 5. September. Krauz Koziruik, Arbeiterr-Kino, 2 M., Tricsterstrahe 36. Am 6. September. Amalia Mittermaier, Arbeiteri-Tochter, 2 M., Rosengasse 39, acuter Magenkatarrh. Am 7. September. Sobami Fandler. BalinerpeditorS-Sohn, 3 M., Florianigassc 16, Entkraftnng. Am 9. September. Anna Tiran, CondnctenrS-Tochter, l'Z» M. — Leopold IcraS, Ober-CouductcurS-Sohn, 2 I. 6 M. — Anton Pettaner, SchneiberS-Sobn, 3 M., Bnrgstall-gaffe 12. Pom Buchertifch. Deutsche Rundschau fur Geographic und Statistik. Unter Mitivirknng hervorragender Fachmann r bernn-gegeben von Prof. Dr. Sr. 11 m I n it f t jA. Hart-lcl'en’8 Berlag in Wien, jiihrlich 12 Hefte Ž. 45 ft.) Vmi bicier allgemein geschatzten Zeitsckrift geht mi8 soeben da§ it e it n ( e Heft ihrc8 XIII. Iabrgangek zu. Sir fiiibcii in bcmfclbcn a lie Zweige dcS neographischcn WisscnS bind) anziebende imb gebiegenc Aufsntzc von den heroiilitfcfleii Antaren vertreten. Lander- nnd $6lferhmbe, phyfikalische Geographic, Astronomic und Statistik finden in gleichem Mahe Scttditmig und werden burcb vorziigliche Original-Jllustrationen, foroic durch cine werthvolle Karteiibcilage erliiutert. ®ir lasseu ben Hanptinhalt hc8 vorliegenden 9. Hefte8 folgen: Fortschritte der aeonrapliifchcn ^orfdmngcn und Reisen im Jahre 1890. — Afrika. Von Professor Dr. Philipp P a n l i t s ch k e. (Mit einer Karte.) — Die Er-forschung der dentschcn Wohnhan8typcn imb Die Theiluahme der Aniateiirphotographen an der Gcwinnung von Beobach-tuiiflSiimlcrial. (Mil zwei Jllustrationen.) — Eine Douau-teifc Don Belgrad nach Tnrn-Severin Von Eniil K o s ch « a l. (Mit zwei Jllustrationen.) — Der ncimtc bciitfdjc Gcograplien-tag. Von Friedr. llmlauft. — Reisc von Ladakh nach Kaschmir im Hcrbft 1889. Vom Misfiomu Red 8 I ob , mitgetheilt von G. Th. R e i ch e 1 t. — Die Achscndrehnng bet Ven»8. Die Berninda8-Jiisel». — Die mogliche Bcvolkernng der Erde. Die Colonic Neu-Siid-Walc8 im 3alite 18*9. — Kleine Mittlieiluugen ai>8 alien Erdthcilen. — Dcr ftot-schnng8reisende Karl Bock. — Gcnctalfeldmntschall Graf M o l t k e. — Geogtapbifche imb vetwandte Veteine. — Vom Biichertisch. — Eingegangene Biicher, Karten ic. Die Zeitschrift ist durch alle Biichhandlnngen und Postanstalten zn b-.zielien. __________ _____ _______ Glngesendet. (Eitt Helser in der tloth! Pon kinen, f»leu-tn, ntreosen 3itr6auung«lti6rn war kurzlich Hktr Kirstein auf Muhle Konnkqin tri Heiirdktq st. An die Direction de« Ehatle« Thomas' Institute« zu Sgham (linglanb). Hochgeehrie Direction ! Jch fehe mid) reranlaht, Jhnen eon ber eorzuglichen Wir-kung Jhrer Behandt»ng«weise dankbar Mitlheilung zu machen, benn ich bin eon meinein neun monatlichen hnrtnddigeii l*eiben butch Ihte Kunst vollflinbig befreit unb ich Habe meiue alle Jtraft unb gesuube<8e-ftchl«sarde zuriickerhalleii. ba ich boch eorher so Siiele« erfolglo« ange-wandl Halle, so bin ich fest uberjeugt, dah ich meine Befundheit einjig und alleiu Jhrer Heilmelhobe, welche in unserer wegend eon VIlien fo hoch gepriesen wird. zu verdanken Habe. Mit dem ausrichtigften Dank eerbleibe hochachtung«eoll (i. Klreteln. Dr. Charles TbomaS Naturheitmrtbobc beweist sich eon zuverlassizer Wirkung bei allen deilbaren Nerven-. Lungen- und RuckenmarkS - Leiden. Man bezieht dies«-beruhmtc Hetlverfahren lederzeit ganzllch kostenfrel durch Hermann SDcgt’6 Verlagsduchhandlnng zu Leipzig. (3486) St. u. k. ausschl. ptiii. TaschenaApotheke fiirfReife und Hau«. unentbehrlich siirJedermann. Jnhalt 18 Medi-famente und ©egenftdnbe. 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HeijricliMattoiilarlsW».Wtt Kindergarten be8 Deutschen Schnlveremes. (3m Getliilldk der HandklsMranstalt). Die Elneehpelbungen fiir bar nachstt Schuljahr finden an, 1*. nnd 15. September von 9 bi? 12 11 hr Vormittag8 unb Don 2 bi8 4 Uhr Nachmittagr ftntt. Die Xinber muffeii in Begleitnng der El tern c^er beren Stellvcrtreter crirfjcinen; erforbetlich ist: 1. w ©ebiitfSfrfjein, 2. da8 Impfzeuguih. Die IiCitung. (3507) a SeS I ^«5 .»"S . .tie i ° " iJo« S 38 D=3 «- ES; tXH S* C'C "cs ,77 m i_ efl -2 N *• c —co 2 u « * i5s|lil§g^g!5 lX'3 £ « S V J5u t, E.§ = c gcO? S‘-Š|gr||i 1—3 K « $5"5 Cti -Sf »5 r to s 5 a tSc; i-g'ssi — * M -2 c .2; £2 GO ojCQt3^; ® £§£# «5 ■ s ~r a VS v o» m **s«21 cs Dankftgung. Fiir die fo Dielcii licrilidicii Bewrise der Theil-nahiue miliifilub bt8 Hinscheidens »> Stubere Beim MOert# oon gnnfferer, - .. < mr letite fur die ehrenvolle Begleitnng der Leicheznrll . letztii, ifpenben $6eiln“ebnier7i, namentlich bem ,*n,ri,"r(»n fitrttt Lande«hailptman»e Otto Detelo, den flerreii beb/* obliSim ®<‘ Lanbtage, nnb fianbe«• ,„,b Ges°ns»- ineiiibe-Sertretiiiig, bem Aunn> i aUfroat» Veteine oon Weixelbach. juflereiften Herren ben mingftcii D iBeirelbad,, am 10. September 1891. •H^sssaer^ 3n der fcit bent Jahre 1856 bestehenden, mit bent Oeffentlichkeits- rechte autorisirten Priml-Lehr-11116 ErziehMgz-Mall fij.r ZEZaa. a/ben. be# Dr. Josef Waldherr in Laibach healnnt das I. Semester des Schuljahres 1891/92 mit 9 15. September 1891. NaliereS e»tl,alteu die ©tntuteu, welche nuf Verlangcii vortofrei zuge-, h t metSen Miiubliche Au-kunft ertljeilt die Vorstehung tfiglirfj. Die Anstalt ! c V„t c* in jiem eigeiis fur sie in dcr gefimbeften Gegend Laibach?. in der »skl Lr fiotteemoiin^ = 9lttee und des Tivoliwaldes neu erbauten, mi* SMnladtn «nd ftcitn Spielplatzen versehencn Hauee Nr. « in Wit 15. September 1891 wird tin Gur« fur solche Eleven eroffnet, welche bn6 Examen fiir das Areiwilligenjahr aklegen roollen. iintrrricfat mitb Don ocvriiften Lehrkrafteii eriheili. Die Aufnalnne kann eon hente nil Iflflli* statifinden.___________(3476/77) jrma Hnth 3L,aa"bacli, Polanastrasse 3STr. S. Som h. k. k. Ministerinin init dem OeffentlichkeitSrechte verschen. cin E»eiiNlonat, cine aeUtelasslge Tochter- e- ii „phft cinem Fortblldmigeeurse ftir Madchen, welche dcr seltule nevjk Schulc entwachsen find. Dar I Semester der Schuljahres 1891/92 beginnt mit > « September. Ml Suskiinftc ertheilt und Prospecle versendet gratis und franco die Vorstehung. “ Sprechstundeii tiiglich BoriniltagS vou 9 bi6 12 Nhr. (3497) kjj 20 Taliren 't. Berger’s inetlieinisehe______ THEERSEIFE *uoieo Hautausschlage aller Art, . ,.,e0 chronlnche und Scliuppenflechten. Kriti«, ,n a0wie gegen Kupferoase, Froat-011 und p u>s Kopf- und Bartschuppen. — Berber'« beulo”i bcbwb 40“/,. Holetheer und unterscheldet slch ,11,,, ubrlxen Thcerselfan des Handels. — Zur | wweBV. ? ' Tau»<-hung«n begehre man amdrtlckllch \V< ife und achte auf die hi« abgedruckte {Schottd*'11”- -.-irklgen llautlelden wlrd an Steli« der Theerielfe mit Krfolg llerscps mel*' Tlieer-Scliwefelselfe d KopfausschlSge der Kinder, «owle ala unilbertreffllche co»meti»cbe gegen Han«- B de„„fe fur den tšgllcheii Brderf dlent: ""Berger’s «ljcerln-Xheerselfe, die 35% ^‘grtck'Teder Sorte Wto'! iimrnt Brosch&ref In Cartona prei* Per ■** 3 stack fl. I.-, k 6 Stuck fl. 1.80. „ _ ubrleen Bvrger’srtaen medlelnlaeheu Selfen verdieneu a rilhmend herrorgehoben iu werden: Ben*oeaelfe aur Verfelnerung l^be'onae ooraxielfe gegen Wlmmerln; Caibolarlfe »or GUttung der "Haul 4ee T*'“ ’ ,,-n und all deslnficlrende Selfe; Berger’« Klcbtennedel-Bade-bel J*1* * vichleonad*l-Tollette*elfe, Bergrr'a Kloderaelfe fiir da> relfe ^"j.-aiterfas hr.) i lehthyolaeif* gegen RheumatUmu* und Oetlchu-iaf,, hm»ier»pre»«enaelfe lehr wlrknam; Tannliaelfe gegen Schwelsifiliae und rathe; »o”''" ^ 1Ul„. beatee Zahnrelnlgungamlttel. lietreff. *e*en Berxrr'aelen Selfen yer*el»en wit auf die Broichilre. Man begehre aller uprlg Selfen, da ei lahlreiche wlrkungsloae 2mltationen glbt. •Wt* ®el5ii nod Heuptrereendtt B. HBLL A Comp., TROt'PAll. _ -.1« dem Hhrendlpioiu aul der internationalen pharmaeeullsebeu rr*»u,‘ Au..iellung Wien 1883. ■ _ , . in g a I 6 « * ttl ben •Oertrn Vlnotl)«ftrn S. Grotichkl, 28. Mayr, <8. UJiccoll. ID t p o t j , B jtnfnqo ; fttnet in ben'Jleotbefrn iu AdclSberg, BIs |3*f- 6»ejbria unb RudolfKiverth ioroie in aHeit Apotheken in Strain. (338j) Dftnlimntlicke MZitrrtion. Montag ben 14. September 1891 werbcn wahrend bet gewohnlichcn Amtsstunben in bent hierortigen Psanbamt bie ini Monate JUHli 1890 versetzten unb seither weber ausgelosten, noch umgeschriebenen Pfanber an ben Meistbietenben vcrkaUft. Mit der krainischen Sparkasse vereinigtes Pfandamt. Laibach, ben 5. September 1891. (J508) Die Getltge Schrift' des Mkeu und l^euvn Sestsmonkes. JUuftticrte VolFeauegabe. mit -5 farbig gebrncften vollbildern nach Metsterwerken der christlichen 2roeidtenb von ben birherigen Vilberbibeln, welche ner 5cenen unb Lreignisse ber Bibel mit rnehr oder rveniger pbantaste zur varflellung bringen, mirb bei biefer eigenartigen Bibel zurn erftenmal unternommen, bus verstLnbnir ber tzeiligen Schrift batch varstellung von GegenstLnben, Stdttm unb pid^en, butch Karten, fomii burch Hbbilbungen von ssflanzen, Tieren. AltertSrnern rc. nach authentischen (vuellen unb ben Lrgebniflen ber nevesten, wisienschaftlichen Forschungen unb 2Iu$grabungen zn unrerstktzen, rooburch in birweilen Lberraschenber tDeife bie lvahrheit biblifcher Berichte beglaubigt mirb. Seim Schlutz bes tDerfrs crbdlt jeder Abnehrner unint^litlid) bos in Larben' unb Cichtbrucf ausgefflt?rte Kunftblatt Dei’- ^prujwkg mifcrrs Hrnnn Qcfu Qhnipli. Dl,roll‘l,5fil« teinber iu ber Pfarrkirche zu Weixelburg jjelcfen. Weixelbach am 8. September 1891. 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