^m. Dienstag, 17. Mai 1904. 123. Jahrgang. ' l, X l'Nspltls. Mil Pllsluersendung: ganzjHhrlg soli, halbjährig 15 X, Im Kontor: t,anz° , ^ ''"ilia,, ,' "'«I " lt- lieNc Vliese üierdeii nicht an^eiiuilüne». M "es k. k. Ministeriunls des Innern hat ^ ^'"ungsrat Prof. Dr. Alois Valcnta '^.^cil,?!^ ^ " ^ ^ thur n, den Primararzt der ^5, ^uiq im hiesigen allgemeinen Kranken-^>ch^"'^'nnl V 0 ck. d'^n Primararzt der chirur-^. Abteilung dieser Anstalt Dr. Eduard Hitä ^' "'^ ^"^ Direktor des Elisabeth-Kin-^tü ^ ^^'- Julius 3 ch u ste r neuerdings zu ,^2 f^ '"^ Mitgliedern des Landes - Eanitäts-l»c,,^^ ^rain nlif die Dauer von drei Jahren ?"'> Ü' ^ai 1904 wurde in der t. l. Hof- und Staats' Me n„z ^^^> Stück des Neichsa.esehblattes iu deutscher '^gellen uud vechnbet. ^tli /^ ^ai 1904 wllrde in der l. l. Hof- und Staats. ">d °tiu,,, Titelblatt, das chronologische uud alphnbetische l^Mhie i«to. ddto. Geuf, 27. Februar 1904. ^ ,'"lt,ck.i'c ^vo^tor«. vom ?. Mai 1904. ^tu " lt (Flugschrift): «Kosovo — w»llti! 02n»mu- ^""N ^°^" '^' ^^'^"' bK"' Riva, 23. April 1904, ^"^''''^slarten. «t.^ "Nd 9i .D;,,^ von, 27. April uud 7, Mai 1904. 'it,i2'n^in^.. "om 3. Mai 1904. '«»I>r«6<1. von, 9. Mai 1904. Nichtamtlicher Teil. Das Gxpoft des Grafen Goluchowski. Vudapest, 16. Mai. Der Minister des Äußern, Graf Goluchowski, hielt heute im Ausschusse der österreichischen Delegation nachstehendes (5xpos6: Hoher Ausschuß! Die eingehenden und er schöpfenden Beratungen, die erst vor kurzem im Echoße der hohen Delegationen über die auswärtige Lage stattgefunden haden, entHeden mich diesmal der Aufgabe, mich ausführlicher über dieses Thema zu äußern, und ich will mich demzusolge nur ans wenige Veinerkungen beschränken, welche das von mir in der letzten Zession entworfene Vild in einzelnen Punkten zu ergänzen bestimmt sind. Die politische Situation hat im allgemeinen seit diesem Augenblicke kaum eine nennenswerte Verändernng erfahren, und wenn ich die Vezie hungen, die uns sowohl mit unseren Verbündeten als auch mit allen übrigen Mächten, insbesondere mit Rußland, verbinden, als ganz vortreffliche bezeichne, so glaube ich damit am getreuesten den erfreulichen Zustand illustriert zu haben, in dem sich die Monarchie nach außen hin befindet. Tclbst jene bedauerlichen Erscheinungen in Italien, deren ich in zueilten letzten Ausführungen gedachte, und die ihren Ursprung im wüsten Treiben gewisser Gelegenheitspolititer uud fanatischer Agitatoren hatten, dürfteu wohl heute bei der besonnenen, energischen und streng bundesfreundlichen Haltung der gegenwärtigen königlichen Negierung als der Vergangenheit angehörend betrachtet werden, und meine jüngste Vegegmmg in Abbazia mit dem Herrn italienischen Minister des äußern konnte mich nur in der Erkenntnis be stärken, daß die Pfk'ge inniger und vertrauensvoller Beziehungen zwischen uns und dein Nach-barrciche in den maßgebenden politischen kreisen Roms nicht minder hoch bewertet wird als wie in unserer Mitte, da man sich dort ebenso wenig wie bei uns der Einsicht verschließt, daß diesem Verhältnisse der Stempel loyalster Gegenseitigkeit bewahrt werden muß, soll dasselbe stots seiuer hehren Aufgabe gewachsen sein. Meine Aussprache mit Sr. Exzellenz Herrn Tittoni bewegte sich in: Nahmen jener konservativen Grundsätze, welche unsere Politik fortdauernd beherrschen und die sich auch Italien, speziell hinsichtlich der Valkanfragen, zu eigen geinacht hat. In der neuerlichen Konstaticrung dieser Tatsache liegt eine nicht zu unterschätzende Friedens-bürgschaft, die sich als ebenbürtiger Faktor allen jenen Garantien anschließt, mit denen man allseits bemüht ist, die ruhige, und gedeihliche Entwicklung der Zustände auf unserem Kontinente zu umgeben. Eben diesem Bestreben ist auch die jüugsthin bekannt gewordene Verständigling zwischen England und Frankreich entsprungen, welche die Ausgleichung einer Neihe kontroverser Fragen herbeigeführt hat und als ein weiteres Glied in der .>!ette der Abmachungen hervortritt, die den friedlichen Zusammenschluß der europäischen Mächte fester zu schmieden berufen ist. So cnl-eulich diese Erscheinungen auf dcn uns näher liegenden Gebieten sind, so dunkel gestaltet sich dagegen die Lage im äußersten Osten, wo tief-gehende Interessengegensätze einen >iampf heraufbeschworen haben, der ebenso betrübend ist vom humanitären Standpunkte, als er mit Nücksicht auf seine heute gar nicht zu ermesseude Dauer nnd die allgemeine wirtschaftliche Depression, die er im Gefolge haben dürfte, selbst für die uicht direkt Beteiligten empfindlich zu werden droht, denn zu der stets wachsenden Unsicherheit, die bei derartigen lang befristeten Konflikten zum Au? drucke konnnt, gesellt sich noch eine unvermeidliche Ttocknng im freien Handelsverkehre lind nicht ain wenigsten die ungewöhnliche Ausdehnung hinzn, welche von den Kriegführenden heutzutage dein Begriffe der Kricgskontrebande beigelegt zu werden Pflegt, und die auf den internationalen Handel so tief eiligreifend wirkt, daß die Frage zu^ mindest nicht ungerechtfertigt erscheint, ob es sich nicht etwa empfehlen würde, im gegenseitigen Einvernehmen der Mächte diesem vielfach empfundenen Übelstande durch gewisse festzustellende rc-strilive Normen ill der Zukunft zu steuern. Diese Aufgabe muß indessen erst einem dazu qceiqnetcren Zeitpunkte vorbehalten bleiben. Feuilleton. 3, Auf dem Bohnenfest. ''h« Aovellette von M. v. Gnkensteen. ,, ^ (Fortsetzung.) ^Nm^ilitte,, hielt im Mcrtuoj Percjulok, wo "h»t> >'ll wohnte. Fest dem Freunde die Hand ^'"^l^? " "''s und fragte: >h^'.t " vielleicht einmal mit mir auf Mo- l>Uck '^Hole mich nur ab; vielleicht kann ich 'in.' . Studien machen!" 1. "km . 2oa barg erglühend das Gesicht in 'w l»id i - "l"' Hyazinthen, Krokus und Veil. Ä> l'chH""te, Vladimirs begleitende Visiten-,„p l//"end, froh und selig der Znkunft ent-ll- ^ cw ^ln acht Tage nach dem Vohnenfeste H l,,,^ Ctadt lag im Banne berMazlinica-* ^»tc, , ^laoiluir hatten dem Vormund, Herrn ö>e ^»üi, " besuch gemacht, waren jedoch nicht V^,e ^wrdoi,. Vladimir ließ sich dadurch ^k'n kl".^ sl^' Hoffnuug nicht trüben und 5>ld l»»,.> ^'" Zwischenräumen einen huldigen-^" ^dA^ß an die Auserwählte seines Her-5, aber die widerlich duftende Kohlbrühe hatte gewiß weder Nindflcisch noch Tomaten gesehen, und die zweifelhafte Farbe rührte von roten Nüben und reichlich Paprikascheiben her; andere ließen sich ihre braunen Piro«ki, Fleischkrapfen, schmecken, die meisten aber die zeitgemäßen Blinnis. die so beliebten Pfannkuchen, und tranken Fusel in ziemlicheu Mengen dazu. Alexej hatte mit Kohle und Pinsel die Gesichter der Situation entsprechend behandelt und saß nun über ein Tkizzenbuch gebeugt, um mit dem Stifte einzelne besonders markante Gesichter zu skizzieren, als ein Mann vom Nebentische anf-stand und, dicht vor sie hintrctcnd, nach ihren Papieren fragte, indem er sich als ein Aufsichtsorgan der Polizei legitimierte. Die beiden lachten belustigt uud harmlos auf; an eine polizeiliche Kontrolle hatten sir nicht gedacht, aber — Alerejs Pinsel hatte solche Ver-Wüstung in ihren Gesichtern angerichtet, daß man ihnen „^auf Wort" nicht Glauben schenkte, und da Ulan zwei gefährliche Einbrecher suchte, deren Sia/ nalement einigermaßen mit ihrer Maskerade stimmte, mußten sie sich wohl oder übel dazn bequemen, dem Sicherheitsorgane die Begleitung in ihre Wohnungen und ciite eventuelle Haussuchung zu gestatten. Der Mcrtvoj Perejulok lag zunächst anf dem Wege; da Alerej außer einigeil angefangenen Gemälden, nichts als Wäsche und Kleider sein eigen nannte und iin Schreibtische nur Farbentuben, Pinsel und einige Liebesbriefe lagen, empfahl sich der Mann des Gesetzes höflich, aber Vladimir schmeichelte sich vergeblich mit der Hoffnung, daß die ganze Geschichte nun auch für ihn erledigt sei. Der verkappte Polizist begleitete ihu ruhig bis zum vierten Stocke seiner Stube beim Uspen^ jena Mogilah, durchwühlte seine Bücher, Briefe und Mannskripte, fand ill einem abgerissenen Nl.> tizbllche einige Notizen über die polnische Insur-rcktion und beistimmende Bemerkungen über die Handlungen des Warschauer Nevolutious Komi> tees, nahm sie stillschweigend all sich, lind empfahl sich, nachdem er schmunzelnd ein Glas Rnm ge leert, das ihm Vladimir znr Erleichterung der Ar beit geboten hatte. Am anderen Morgen wurde in dännnerndl'l' Frühe an Vladimirs ^tube gepocht und er aus dem Bette heraus verhaftet lind ins Gefängnis gebracht. Ohne spezielle Verhör fand eine Verhandlung statt, und schließlich wurde er weqcn Pr> litlscher Umtriebe zur Zwcmgsarbeit und Depor-tation nach Sibirien verurteilt. Seine Freunde erfnhren die Tatsache erst, als cr mit einer Anzahl anderer uuglücklicher Verbannter, zu Fuß und mit Ketteil belastet, die Neise auf der großen sibirischen Straße vom Ural nach Irkutsk hinter sich hatte und in den Salzbergwerken ant Baikalsee als Strafgefangener lebte uud litt. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 111._______________________'_________994__________^_____________________________I^Mm^l^ Was die Stellung der Monarchie zu dem fraglichen .Konflikte anbelangt, so hat sie bekannt lich ihre unbedingte Neutralität zu demselben pro-tlannert, deren stritte Einhaltung den Gegenstand ihrer steten Fürsorge bilden wird. lFine gleichartige Haltung haben auch alle übrigen Mächte eingenommen, so daß heutzutage schon, soweit menschliche Voraussicht reicht, darauf gerechnet werden kann, das; der ^ampf lokalisiert bleiben und leine weiteren gefahrvollen >lompli-laliouen zur Folge haben wird. (^ünstig und erfreulich dürfen wohl die Fortschritte genannt werden, die nnserc Reformation in jüngster Zeit auf dem Vallangebiete gemacht hat. Trotz der beständigen Tchwierigleiten, denen wir türkischerseiw auf Schritt und Tritt begegneten und die mit einem nicht geringen Aufwandc an Geduld und Zähigkeit erst bewältigt werden nnchten, ist 05 nach mehrmonatlicher intensiver Arbeit gelungen, einen der wichtigsten Punkte des Mür^steger Programmes, die Gendarmerie-Reorganisation in das Stadium praktischer Ausfüh-rnng zu bringen. Die fremdländischen Offiziere, die sich kürzlich in die ihnen zugewiesenen Bezirke begeben haben, sind nunmehr mit der Ausführung der ihnen anvertrauten Aufgabe vollauf beschäftigt und ist zu hoffen, daß dieselben schon in nicht zu ferner Zeit auf greifbare Resultate ihrer Tätigkeit werden hinweisen können. Diese Arbeit kann selbstverständlich nur allmählich vor sich gehen, und wird zunächst d«V' Reorganisation der im Zentrum der sogenannten mazedonischen Vilajets vorhandenen Gendarineriekörper in Angriff genommen, einerseits mit Rücksicht auf das Leistungsvermögen unserer Militär-Adjoints, denen nicht zugemutet werden kann, ihre Tätigkeit simultan auf dem gan.'.en Gebiete mit gleicher Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit zn entfalten, anderseits wegen der in den lokalen Verhältnissen liegenden Unmöglichkeit, die Bestellung des geeigneten einheimischen Offiziersmateriales ans einmal ill jenem Umfange zu besorgen, den die Durchführung des gesamten >7rganisationsplanes erheischen wird. Eine besondere Fürsorge wird den nördlichen Bezirken des Vilajets ^ossowo Zugewendet werden, wo die christliche Bevölkerung gemischt mit der nlbanesischen wohnt und wo Manches geschehen muß, um das friedliche Znsammenleben beider sich permanent befehdenden Stämme zu ermöglichen. Es braucht nicht erst hervorgehoben zu werden, daß, so groß das Gewicht ist, welches wir auf die Ausgestaltung dieses wichtigen Zweiges der inneren Verwaltung legen, wir entschlossen sind, mit nicht geringerer Zähigkeit und Energie die integrale Durchführung aller übrigen Punkte des Mürzsteger Programmes zu verfolgen, ohne uns durch die Hindernisse beirren zu lassen, die auf dem nunmehr eingeschlagenen Wege noch vorgefunden werden könnten. Wir betrachten es nämlich ebenso wie Rus> land als eine Ehrenpflicht, der uns von den europäischen Großmächten anvertrauten Mission im vollsten Maße gerecht zu werden und dürfen wohl hoffen, daß die Türkei uns diese Aufgabe nicht weiterhin erschweren wird, wie sie es leider bisher unter Verkennung ihres eigensten Interesses uur zu oft gctau hat. Denn darüber kann man sich wohl in Konstantinopel keiner Täuschung mehr hingeben, daß durch die gewohnten Winkelzüge eine Einschränkung unserer Postnlate nicht zu erzielen sei. Unsere Tätigkeit wird gewiß nicht erlahmen und gewiß werden wir nicht ruhen, insolange nicht das Programm in allen sc-iucn Details ins Leben gerufen und das regelmäßige Funktionieren der geschaffenen Institutionen gewährleistet sein wird. Liegt der Pforte daran, sich von diesem Drucke baldigst zu befreien, so muß sie uns aufrichtig und loyal an die Hand gehen und ihrerseits ehrlich dazu beitragen, daß die Sanierung der Verhältnisse im Reformgcbiete ehestens eintrete. Tut sie es nicht, bann wird sie sich die Fortdauer unserer direkten Intervention sowie die ernsten Gefahren zuzuschreiben haben, denen sie sich unausweichlich aussehen müßte, wenn sie durch Befolgung einer geradezu selbstmörderischen Taktik jenen recht geben würde, die sie für unverbesserlich halten und eine viel tiefer eingreifende Operation an ihr vornehmen möchten, als es die ihre Integrität vollauf schonenden Maßregeln sind, die den Kern des Mürzsteger Programmes bilden. Sie müßte wahrlich mit Blindheit geschlagen sein, wc-im sie sich dieser Einsicht verschließen wollte, um li^brr einer Reihe von Hetzern und Zuträgern Ge hör zu schc,lkcn. welche aus der planmäßigen Aus- streuung von unsinnigen Gerüchten, Erfindungen und Verdächtigungen sich einen enträglich^n Be ruf geinacht haben, unbekümmert nm die vitalsten Interessen des Reiches lind die sich darans erge benden verhängnisvollen zlonsequenzen. Und mn so unverantwortlicher wäre eine solche Vorgangs-weise jetzt, wo durch das nun zustaude gekommene Übereinkommen nut Bnlgarien sowie durch die von der serbischen Regierung dem Bandenwesen gegenüber eingenommene korrette Haltung und Wut, uol l<>ll»t durch die Beruhigung, welche in der eiuheimischen Bevölkerung dank der immer mehr in den Vordergrund tretenden Reformaktion eingetreteil ist, ein Zustand geschaffen wurde, der, entgegen den Befürchtungen, die man noch vor einigen Monaten hegen tonnte, besonders geeignet erscheint, um die im Znge befindliche Arbeit zu fördern und zu beschleunigen. Es darf aber keine Zeit mehr verloren geheil, nnd demgemäß will ich doch dcc Erwartung Raum geben, daß die Türkei eudllch zu der klaren Erkenntnis gelangen wiid, wie ernst und aufrichtig, ja wie uneigennützig wir nn Interesse ihrer Erhaltung und Konsolidierung bandeln, wenn wir fest und unentwegt auf un-sevcu Forderungen bestehen. Und nun ein paar Worte noch über das handelspolitische Thema. Neben der im Vor hergesagten skizzierten Aufgabe, die das mciuer Leitung unterstehende Ressort zu besorgen hat, erwächst demselben eine andere nicht minder wichtige in der nunmehr beginnenden und teilweise bereits angebahnten Verhandlungen mit den fremden Staaten über den Abschluß neuer Handelsverträge. Zunächst stehen jene mit Deutschland und Italien auf der Tagesordnung, bei denen nicht uncrheb' liche Schwierigkeiten noch zu beheben sind, bevor eine sichere Basis gefunden wird, auf welcher der Aufbau uuferer zuküuftigcn kommerziellen Beziehungen zu diesen beiden Nachbarrcichen erfolgen kann. Ich sehe indessen dem Ausgange dieser Arbeit vertranensvoll entgegen, überzeugt, daß es zu sehr im allseitigen Interesse liege, normale Ver Hältnisse auf handelspolitischem Gebiete zu erhalten, um nicht mit allen Kräften eine Ausgleichung der bestehenden Differenzen herbeiführen zu wollen. Selbstverständlich muß dabei jeder Teil ein gewisses Maß von Entgegenkommen an den Tag legen, wobei es vor allem notwendig ist, einen Znstand anzustreben, der fortan allen mißverständlichen Deutungen und Interpretationen Tür und Tor verschließt und die wichtige Stabilität in kommerziellen Transaktionen vor empfindlichen Störungen und Schwankungen bewahrt. An der Hand der von den Regiernngen beider Staaten der Monarchie festgestellten Prinzipien uud vereinbarten Modalitüten schreiten wir ans Werk, frei von je-, der Engherzigkeit und kleinlichen Pedanterie, aber ebenso entschlossen, da, wo unsere vitalen Interessen iln Spiele sind, für dieselben mit vollem Nachdrucke und unerschütterlicher Festigkeit einzutreteil. Damit will ich meine heutigen Ausführungen beschließen und es erübrigt mir nur mehr, das Ihnen vorliegende Budget des Ministeriunis des Äußern Ihrer wohlwollenden Prüfung und Beschlußfassung zu empfehlen. Jede weitere Aufklärung, die voll mir noch verlangt werden sollte, bin ich selbstredend bereit, in tunlichst erschöpfender Weise zn erteilen. Politische Ueberficht. Laibach, 15. Mai. Das den Delegationen vorgelegte gemeinsame Budaet für 1905 weist eine Gesamtsumme des Erfordernisses von rund 377 Millionen Kronen auf. Davon entfallen auf das Kriegsmiuisterium 360 Millionen, und zwar für das Heer all ordentliche» Ausgaben 289 Millionen, an außerordentlichen 19 6 Millionen, für die Kriegsmarine au ordentlichen Ausgaben 43 Millionen, all außerordentlichen 8 Millionen. Nach Abzug der Vedeckungssumme von ruud 8 Millione» verbleibt ein Netto"' ^,i der brüderlichen Freuudschast, mit welcher "^ meinem Wege zum herrlichen Nisch begrnßt ,^ sage ich Eurer Majestät tiefsten Daul für on >^, ausgesprochenen Worte uud trinke auf """^^l, Eurer Majestät uud des serbischeil Hc"V"^ ^ sowie auf das Wohlgedciheu uud den "^„iill brüderlichen serbischen Nation.» — Bei dem ^ ^ sprachen noch Gruie, Pasic uud Petrov. ^ ^ Dejeuner fand ein Cercle im Salon >!"- ^< 3'/. Uhr reiste Fürst Ferdinand nach Wien "". ^ llig Peter kehrte nach Vranja, die bulgar'M^Ij nister nach Sofia zurück. — Fürst Fcrdlnano ^, dem König Peter den Alexander-Orden "!«" ^> Kaiser Wilhelm ist am 14. d. M- " "^ ^ brücken eingetroffen. Auf die Vegrüftnngsr ^ ^ Bürgermeisters im hiesigen Rathause erwiderte ^ einer Rede, in welcher er des Jahres ^"S/M in dem Kaiser Wilhelm I. auf der Fahrt zum ^ ^. feld Saarbrücken passierte, und sagte: «Seim ^ ken und der Gnade Gottes ist es zu damsel nuu Saarbrückcu uicht mehr Grenzstadt "N ^ Land nicht mehr den verwüstenden ^M"' H Feindes preisgegeben ist. Denn nunmehr lo> ^« sein Nachfolger als deutscher Kaiser, aus or ^ schen Grenzfeste Metz, deren Bollwerk fest v^^el ist diesen Landen, die, so Gott will, lnemais^e ein Krieg verwüsten wird. Denn so jeder ^ seine Pflicht tut gegenüber dein Vaterlandes- ^,h< Heim begründet' nnd seine Kräfte dem ^ ft widmet in jedem Stande nnd auf Mm ^ ^ ft wird sich unsere Einigkeit der Welt uach"up^!> darstellen wie es notwendig ist, damit w>r ' " „F leben. Ich bitte Gott, daß er mich untcrstw el" in dem Werke, meinem Lande den Fneocn H ,„s. halten. Da wir ein gntes Gewissen haben ' ^i'. gends Händel suchen, wird nns Gott auch ^< wenn jemals mit feindlicher Gewalt in '^'ss.schl^ fertigteit eingegriffen werden sollte.. Dertt"l^ ^ indem er der Ueberzeugung Ausdruck gar, ^F' Bürgerschaft immer für Thron nnd Altar, s>" land und Kaiser eintreten werde. ^^-^ Tagcsnemgleiten. < — (Ein Elitekonzert auf dc" ^ .yec In der reichsdcutschen Schisfahrts-Korrespon^^ ^ Leuchtturm, finden wir eiue Mitteilung «"" ^' erlesenes Konzert, welches während der jüW> ^^" reise des Schnelldampfers «Kaiser Wilhelm d"' ^ von New-York nach Bremcrhcwen veranstalte ^ Mit diesem Dampfer kehrte von den "" ^ , .Parsifal-Aufführmige» am Grand Opc" ^F> New-York der königlich bayerische Generalm»! ^ Felix Mottl mit seiner illustren Künstlers ^ darunter die Opernsängermnen Frau TrM ' ^,lc> Tauscher-Gadsli, Frau Äino AM (Finnland), "^^ Delsarta (Frl. voll Possart-Mimchc»), Frl. ^rMl und Frl. Mathilde Äauermcistcr, sowie dtt "l> F Alois Burgstallcr, Audreas Diftpel, Ernst «" ^c' Landsmcmn Franz Naval - Pogac n l l, ^ ^pc. (Franzose) und Anton vau Rooy. Diese der Ouvertüre aus «Wilhelm Tell» "on "» ^F Anfang machte. Dann begab sich der 3""" ;he ?", zum Begleiten au das Piano, uud eiue ^zto^ erleseucr Genüsse eutwickelte sich vor dem ^ ^ Stürmischer Beifall folgte jeder Nummer. ^MlH Programme gelaugten im Auditorium zur " ^ c5 und es wurden Summen bis zu 75 Dollars ^ »> erzielt, so daß der Gesamtertrag des "0"^^^ tausend Mark war. Dabei kommt allerdings'' m> daß uuter den Zuhörer» sich Leute wtt ^s^ Astor, der Krösus aus Astoria, nebst Tocht" ^ ^ Jedenfalls gebührt den Mitwirkenden "'^'lc" Speuderu Dank und Anerkennung für ihr ^ Dieuste der Wohltätigkeit. ^alN'l'F - (Eine überaus seltene 6 ^ s" feier) kouutc unlängst in der Pariser "' ^g^ Iöan'Saiut Francois von dem Ehepaar o" ZoP^." werden. Vor dem Altar hatte der fünfzehn^ ^, ^ Paares mit fewer Braut Platz geuommen, ' ^e"^.,! buud zu schliche». Als die juugen Leute """ ^ ,^ Zeremouic die Stühle verließeu, wurden ' t»^ Eltern des juugeu Ehemanues ema/non" Miß' ,^ vollster Gesundung als eiserne Ehelcutc ""^es^' eiugcsegnet wurde». Der Priester aber, ber > .^tt sowohl bei der grünen Hochzeit des jungt" ^ t>e ^. bei der eiserueu des Greiseupaares waltet^ ^c.^.^ sechzehnte Sohu der glücklichen Eltern. ^" ^« ^ wohutc» »ebeu dc» sechzehu Kinder» von Enkel uud Ureukel der selte»e» Feier bcl. ^^cher Zeitung Nr. 111. 985 _________ _________________ 17. M<,z 19^ l"ng "^ ^ " ^ ist Wur ^ ^ Oegenilber der Feststcl-ü^ ^ Kammergcrichtes zu Berliu, wodllrch Wurst ^tiick ^ttlstäuden nur ein Geulisch, bestehend ans !°»W ^^ "'^ Gewürzen sein darf, hat die Ver« ^ ""g der Ileischcrinnllng zn Berlin am Mittwoch, llelli, 'bische Fleischerzeitnng» berichtet, wie folgt ^tll^ ^"°"uncn: «Wurst ist sowohl ein Nahrungs», ^>ne'? ^" Geuußmittel, dessen Zubereitung und Zu» ^>l,'^"ug je nach den Ansprüchen der Käufer, der ^ ""d wan„ dieselbe hergestellt wird, der Landessitte, !ch>He . ^ Feilbietung und der Zubereitung ver« zi^ ^ ^.» ^^ Verbrancher werden es aber ihrer ^ Mehrzahl nach doch lieber mit der Begriffs« ""ung des Kammergerichtes halten, ^lilck" ^" Hund als Held.) Ein Bulldogge ^ln r e w^ achtes Ohr lassen, das ihm abgeschossen Ha^ Ehrend des Triumphzuges der Überlebenden in ^t»> ^ Kiltsi ailf einer Trommel und bellte von ^lbkl ' ""' ""^ ^^ begeisterten Zurufe seiner Ve< " zu antworten. ^dV ^^" Gottesdienst mit dem Phono-^. .^) Im Saale des Vereines christlicher junger ^>nl,! ^ ^ewyorl wnrde kürzlich ciue religiöse Ver° ^llea^ ^lf eiue merkwürdige Art abgehalten. Der ^et. <>^ wurde ganz von einem Phonographen gc< ^^lsjfss^ Apparat gab Kirchenlieder wieder, rezitierte !h^ '^ tn,g. Gebete vor und rief verschiedene Per» ^">lnl ^^ kündigte sogar die Veranstaltung einer ^leili^^ "" ""^ ermähnte die Andächtigen zu reger °>üe^ ^ew.Iorler Zeitungsjungen.) Die ^i'yl .^^" Zeitllngsjllngen zeichnen sich durch seltene ^ ih/ "'^ großen Geschäftssinn aus- so mancher '»!^^ilde h"t es schon weit gebracht. Jüngst fand H sii^ ^°rk eine Vcrfamlnlung statt, die charakteristisch i'g ^-^ dortigen Verhältnisse. Mehr als huudertfunf-^^t>is» ^'^i^ngen kamen zusammen, um sich auch zu ! Gr^" "^ ^^ Vereinigung der Zeitungsjuugen !^ lkt>s '^^U'Iorl zu begründen. Ein Junge, kaum ^ ^.ch' °us Park Row, als .Jack. kurzweg ^ als ^s'bicrte, hielt eine große Nedc und bezeich« > chtu ^^^'3^en Zweck der neuen Vereinigung die ^ Ü kleiner Heime in den verschiedenen Stadt' ^lte^ " die «Kollegen» znsammenkommen, sich unter-.k ^ ^ -- etwas lernen könnten, damit diejenigen, l '"lnn?^"' ^ül besseres Fortkommen fänden, wenn ^. !^'^ erwachsen» seien, um Zeitungen zu ver-^»ll>- endete seinen felirigcn Speech mit der Be-^c>< 'Unsere Iungens treiben sich jetzt in den K^ ^'^ lungern in den Schenken herum; was uns ^t'd/^n eiaMeg Heim, ein Klub mit Badezimmer, ^ dn^ ^spielcn und einem Turuplahe. Wenn so l^N V s " schweren Millionären, statt in jedem ver-l^bim "'^ Vibliothek zu gründen uud sich uuter ^ i,l ^ä'ldlcrn Denkmäler zu errichten, sein Geld !?lcg ^.^v'^ork anbaueu wollte, könnte cr viel mehr ^ sick ^v^ wir wollen nicht warten, bis die ^ "1 unserer annimmt und irgendeiner uns etwas >^»NZ^ wollen Anteilscheine uuter uns placieren ^>>^ein eigenes Vermögen schaffen.» ^ ^ie ^3^ ^^ nrchiualischeu Tätigkeit in Krain Bedeutung dcr Archive fiir die heimische Geschichte. Von Fr. itomatai. i.,, (Fortsetzung.) >? l^ ^' l,w!u Archivrate vorgeschlagenen Nor» F'll»,^ ""dsätze. betreffend die Vorbildung und ^>is" der Beamten in den staatliche!, Archiven. l^Ii»,, " der Archivfeltiou. IV., 888 ti) für die ,/'l!,^,^ l1 der Beamten wurden zur Richtfchnur ge-^,^/'"l) detngenuis; in erster Linie stets Kräfte Hi^" Nofnßt. die das Institut für österreichische hf- " uV^Miili au der Universität in Wieu be «^ ab' ^^ Staatsprüfung des Institutes mit il<^te ^l^rtell. in zweiter Linie anders vor-^hs^. ^l'rder. die aber dann uoch eine Ergä'u-t>''l'tl,^. '"/'!^ iiber historische Hilfswisseuschaftei, i»> >^lt seiner Reorganisierung durch Th. vo» ^ 3lrh^" ^uch das Ziel verfolgt. Kräfte gerade ^/ ^lit x' ^lbliothelen und Museen heranzubil» ^ ^>w ^'^ endlich in wirklich organische ^ ^bn^"' Archivweseu und Archivdienst. Durch V/,^iil ^'"" Statuten trug das Institut ''bfut ^'" cher im Jahre 1897 dieser engeren '6 Ncchmmg und berücksichtigt in seinem Lehrplane auch die dem Archivbeamten notwendige Vorbildung in österreichischer Verfassungs- und Ver-waltuugsgcschichte. Zulegt wurde vom Archivrate in den „Grundsätzen einer Archivordmmg" (Mitteilungen der Ar-chiosettion, VI., :!82 tt'), nach denen die einzelne» Statthaltcreiarchive ihre Archivordnuugeu ausar-beiteten. nachdrücklich auch schon oie weitere Aus-gestaltung der staatlichen Archive als ihre Aufgabe hingestellt: „Die Leitung jedes Archives soll ihr Au-geumerk auch darauf richten, ihren Archivbestand möglichst organisch auszugestalteu. indem sie dahin wirkt, daß auderweitige staatliche Archivalieu, die dem geschichtlichen Umkreise des Archives angehören, mit diesem vereinigt werden, besonders dann, wenn dieselben mangelhaft untergebracht oder schwer zu-gäuglich find: indem die Archivleitung ferner die Erwerbung auch nichtstaatlicher Archivalieu anstrebt, wenn diese hiezu geeignet sind und Gefahr der Verschleppung oder Vernichtung droht; indem endlich geeiguetenfalls ein passender Austausch mit anderen Archiven oder Bibliotheken und anderen Anstalten angebahnt wird. Auch die Deponierung von nicht- < staatlichen Archivalien unter Wahrung der Rechte des Besitzers soll im Interesse der Erhaltung und Zugäuglichmachuug solcher Archivalieu ins Auge gefaßt lverdeu." Der Einfluß der Organisation der dem Ministerium deS Innern unterstehenden Archive machte sich auch bei anderen staatlichen Zentralbehörden bemerkbar. Das k. k. Finanzministerium schritt schon zu Begiun der neunziger Jahre zu einer Organisierung seiues Archives und sciner Bibliothek. Im Justizministerium dachte man au eine it'ouzentrieruug des bei den unteren Gerichtsbehördeu befindlichen geschichtlichen Material's und an die Bildung histo-rischerGeschichtsarchive, wie solches in Innsbruck vom Oberlaudesgerichtspräsioenten Freiherrn von Ma» ges geschaffen worden war (Bericht über die Anlegung eines historischen Gerichtsarchivs für Deutsch-Tyrol im neueu Gerichtsgebäude iu Innsbruck. Mitteilungen der Archivsektion, II., 49 tt'). Doch konnte diese Idee nicht durchgeführt werden-, dagegen wurde angeordnet, die bei den Gerichten erster und zweiter Instanz vorhandenen Ar> chivalicn womöglich au die schon bestehenden organisierten Archive des Staates oder der Länder abzugeben. Das Ministerium für Kultus uud Unterricht hat in den Iahreu 1890 uud 1897 auf Grund der für dcu staatlicheu Archivdicnst aufgestellten Normen sein Archiv ueu organisiert. Endlich hat im Jahre 1901 das Eisenbahnmiuistcrium ein Archiv errichtet. (Fortsetzung folgt.) — (Ordensverleihung.) Seine königliche Hoheit der Großherzog von Luxemburg hat dem Ttationschef in Abbazia - Mattuglie, Herru Franz Lavri?. das Orocnslreuz zum Militär- und Zi-vilveroieustorden Adolf von Nassau verliehen. — (Erneu uuugen im Iu st iz dieu ste.) Wie man der „Grazer Tagespost" aus Wien meldet, wurde der Oberlaudesgerichtsrat in Graz 5tarl Sommavilla zum Präsidenten des Landes-gerichtes in Graz und der Landesgerichtsrat Ludwig Pcrk 0 in Cilli zum Präsidenten des Preisgerichtes in Marburg ernannt, Del, Oberlaudesgcrichtsräten in Graz Franz Lule k, Franz T 0 m 5 i <- uud Alois Torggler wurde der Titel und Charakter von Hofräteu verliehen. — (Eine Erpofitur der ünibacher Finauzwach.Abteilung.) Mit den, l. Juni 19M wird am Südbahnhofe iu Lawach iu den Lo-ialitäteu des k. k. Haufttzollamtes eine ErPositur der Laibacher Finanzwach - Abteilung zum Zwecke der Beamtshandluug der dem Überweisungsverfahren vou und nach Ungarn. Bosnien uud der Herzegovina unterliegenden Sendungen mit gebrannten geisti geu Flüssigkeiten. Zucker. Bier uud Mineralöl errichtet. Alle Anzeigen uud Stellungen dieser Sendungen, welche bisher bei der t. k. Finauzwach Ab teilung in Laibach am Rain Nr. 0 erfolgten, sind daher vom 1. Juni 1904 augefangen uicht mehr lx'i dieser Abteilung, sondern in obiger Erpositur cn, Südvahnhofe zu erstatten, beziehungsweise vorzu nehmen, und zwar an Werktagen in der Zeit von 8 bis 12 Uhr vormittags. — (Eine wichtige Entscheidung für L e h r e r.) Der Verwaltungsgerichtshof hat sich gelegentlich einer eingebrachten Beschwerde grundsätz lich dahin ausgesprochen, daß die Mitglieder des ständigen Ausschusses der AezirsSlehrerkonferenzen einen Anspruch auf Ersah der Auslagen haben, die iliueu durch Zureiseu zn den Sitzungen des Aus schnsses erwachsen. — (Krainische BaugeseIl sch aft in Laibach.) Uuter Vorsitz ihres Präsidenten. Seiner Exzellenz des Herrn Josef Freiherrn von Sch we > gel, fand Samstag, den 14. d. M., die 31. ordentliche Generalversammlung der Krainischen Bange-scllschaft im Hotel „Stadt Wien" in Laibach statt. Der vom Herru Direktor Camillo Pammer vor. getragene Rechenschaftsbericht und die Bilanz wurden genehmigt. Weiters wurde beschlossen, von dem Reiugewiune per 71.450 X 88 ll eiue 5A?ige Dividende zu verteilen, die statutenmäßigen Dotierun geu vorzunehmen und 20.10^ Iv K7 II aus neue Rech-nuug vorzutragen. Nachdem der Herr Vorsitzende dem um die Gesellschaft hochverdienten verstorbenen VerwaltmlgSratsmitglieoc, l. k. Oberbanrat A ö ck. einen ehrenden Nachruf gewidmet hatte, wurde zur Ersahwahl in den VerwaltuugSrat geschritten. Die Herreil Karl Lesk 0 wik, Maxime K r a ß n n wur° oen wicder° uud die Herreu t. k. Negierungsrat Dr. Isioor B i n g, Josef Lu ckman n jun. und Mar Samassa lleugewählt. Iu den Revisions-ausschuß wurdel, die Herreu Lambert Fridrich und Adolf it 0 rd i n wieder- und Herr Arthur Mahr als'Mitglieder neugewählt. Zu Erfahmän° uern wurden die Herren Gustav Kastner und Guido Stedry berufen. Sofort nach der Generalversammlung wurde die Konstituierung des Verwaltungsrates vorgenommen, welche nachfolgendes Ergebnis hatte: Seine Exzellenz Josef Freiherr vou Tchwegel, Präsident; Anton Ritter vou Gari-boldi, Vizepräsident; ferner gehören dem Verwal° tungsrate au die Herreu: Dr. Edwin Ambro» sitsch, Iohanu Baumgartner, Dr. Isidor Äiug, Maxime K r a ß n y, Karl Leskowih. Iüsef Luckinaun juu., Heillrich Maurer unii Max Samassa. - Die Einlösung des 21. Aktien-coupons wird am 1. Juli d. I. bei der Niederösterr. Eslompte-Gesellschast iu Wien. Herrn L. E. Luck> niann iu Laibach und bei der Kassa der Gesellschaft mit 10 X per Stück erfolgen. — (Jubiläum der N u d ol f sw e rter Bürgerkorpsmusik.) Am 2. Juni d. I. begeht die Musikkapelle des uniformierten städtischen Nürgertorps iu Rudolfswert das lNjährigc Iuvi» läuni, ihres Bestandes. Gleichzeitig feiern die beiden Musikfeldwebel, die Herreu Matthias Merke, der auch Musilführer ist, und Franz Mikjal, ihr 50jähriges Jubiläum als Musiker dieser Kapelle, da sie ihr seit deren Errichtung angehören. Beide sind ausgediente Soldaten uud im Besitze dcr Kriegs und Jubiläums Medaillen. Aus diesem Anlasse findet zugunsten der beiden Iubilauten am 2. Juni Ä. I. nachmittags im Restauratiousgarteu des Herrn A. Müller ein Konzert unter persönlicher Leitung des um die Korpskapelle außerordentlich verdienten Herrn Kapellmeisters Emerüii- statt. — (Guts ve rpa chtu u g.) Die landtäslicheu Güter Vreitenau und Luegg wurden vom Herru Georg Kindle r, der auch in Duna Szerdahely in Ungarn ein großes Gut besitzt, gepachtet. Herr Kindler hat bereits mit dem Betriebe der Lanowirt' schaft in dcr rationellsten Weise begonnen. Auch der Ringofen wird im großen Stilc angelegt, um gauz Untcrkraiu mit Ziegelmaterial der besten Qualität zu versorgen. — (Wa n d e r v 0 r t rag.) Am 8. d. M. nach mittags hielt der Wanderlehrer Herr Fr. G 0 mv a 5 in St. Ruprecht einen Vortrag über Weinbau, dem die in großer Anzahl erschienenen Weinhaner mit großem Interesse folgten. Herr Gomlia<"- tat in sei^ nein Vortrage Erwähnung der Frühjahrsfröste, der Peronospora und des Schimmelpilzes nnd gab Hilfs> mittel an, mit deuen mau diefcu Schädliugeu der Weinrebe wirtsam entgegenzutreten vermöge, sprach über die Vermehrung guter Sorten, über die Qua-lität und den Preis deS Wciues usw. Schließlich animierte er die Anwesenden, im Herbste einen Wein-markt in St. Ruprecht oder iu dessen Umgebung zu veranstalten, um so den Weinbauern Gelegenheit zum Veräußern ihrer Weine zu geben. tt. — (Brandlegung.) Am U. d. M. abends brach iu einem Streulagcr ncvcu der Dreschtenne des Besitzers Matthäus Rupar in Dobrava bei Burgstall ein Feuer aus. das jedoch vom Besitzer Ru par uoch zur rechten Zeit vemertt und ersiillt würde. Erwiesenermaßen ist das Feuer gelegt worden: als tawerdächtig wurden oer Schlossergehilse Joses Hri bernik und der Kammachergehilfe Franz Bernil in Burgstatt verhaftet uno dem Bezirksgerichte in Bi schoflack eingeliefert. (E i n K i n d v e rura u n t.) Am 10. l>. M. ließ die ArbciterSgattiii Maria Rant in Poograd. Gemeinde Mariafelb. ihren Drei jährigen Sohn unter Obhut ihrer Uljährigen Tochter zurück. Gegen 7 Uhr abends machte letztere Feuer au, um das Nachtmahl zu kochen und setzte den Knaben auf den Herd. Als sie sich auf einige Zeit entfernte, fingen die Kleider oes Knaben Fcuer und oas Kind erlitt derartige Brnndwunoen, daß es noch in derselben Nacht starb. __1 Laibacher Zeitung Nr. 111._________________________ 986________________________________17. Mai^> - (Perfonal nachrich t.) Der Kommandant dos Infanterieregiments Nr. 17, Herr Oberst Ioa chim Boti<-, ist ans Klagenfurt hier eingetroffen und in« Hotel „Elefant" abgestiegen. * (Der Einbrecher von der „Na rod» na Tiskarna" verhaftet.) Gestern mittags verhaftete die städtische Polizei den Vlasius Priver» kek, Diener und Austräger in der „Narodna Tiskarna", der dringend verdächtig erschien, in dor Nacht vom 11. anf den 15. d. M. den Einbruch in das Administrationslolale in der Knafflgasse Nr. 5 verübt zn haben. Nach einem Kreuzverhöre und einer Konfrontation mit den Belastungszeugen wurde durch die Detektive in der Wohnung des Verdächtigen eine Hausdurchsuchung vorgenommen, wobei man in seinein Bette in ein Taschentuch und Papier eingewickeltes Geld, enthaltend ilronennoten, Kronen, zwei Kronengoldstücle und Nickelgeld im Gesamtbetrage von 1810 X 50 II, vorfand. Priverkek ist nach Pikcce, Bezirk Nann, zuständig und war im vorigen Jahre Nachtportier im Hotel zur „Stadt . Wien". Er wird heute dem t. l. Landesgerichte ein» geliefert werden. * (Ein alter Dieb als Bettler.) Die städtische Polizei verhaftete diescrtage den sehr ge» fährlichen, 57jährigen Jakob Krt aus Prebatevo, Bezirk Krainburg, wegen Vettelns und verbotener Rückkehr nach Laibach. Sein Weib, ebenfalls eine sehr gefährliche Diebin, verbüßt gegenwärtig in der Weiberstrafanstalt Vigaun eine fünfjährige Kerker-strafe wegen Diebstahles. * (DasEndeeinerAlkoholisti n.) Die Tabakfabriksarbeiterin Cäcilia Verdir wnrde am 8. d. M. abends in ihrem Wohnzimmer in Gleinitz Nr. 2 tot nnfgefunden. Als Urfache des Todes wurde Herzschlag konstatiert, der infolge übermäßigen Ge° nnsses von Spiritus erfolgt war. —r. ' (Selbstmord.) Am 9. d. M. nachmittags wurde der 50 Jahre alte Schmied Vlasius Kunc aus Sap, Gemeinde Oberlaibach, von seiner Gattin im Zimmer erhängt aufgefunden, Kunc war sehr dem Branntweintrnnke ergeben und hatte schon wieder» holt Selbstmordversuche unternommen, an deren Auüführung er jedoch von seiner Ehegattin immer gehindert worden war. —i-, — (Maiausflug der Realschüler in Idria.) Der IN. d. M. war für die Realschüler von Idria als Maitag bestimmt. Die III. Klasse brach an diesem Tage unter Leitung des Klassenvorstandes und uoch zweier Lehrer um ^5 Uhr früh auf und zog durch die duftenden Wälder von Idrijski Log nach Schwnrzcnberg. Hier langte man um 7 Uhr an, nahm das Frühstück ein und setzte den Weg auf den 12-12 Meter hohen Iavornik fort. Der dichte Nekel verhüllte den Ansflüglern die fchöne Aussicht, die sich bei klarem Himmel den Beobachtern vom Berge Iavornik eröffnet. In dem unter der Berg« spitze gelegenen Hause „Pri Medvedn" machte man eine kleine Nast, schrieb sich in das dort anfliegende Touristenbuch ein und lehrte nach Schwarzenberg zurück, Hier wartete auf die Ausflügler im Gast» Hanse des Herrn Bürgermeisters Johann Lamp^ ein schmackhaftes Mittagsessen, nach dem man sich noch in der freien Natnr ergötzte, fpielte, photographierte und uin (i Uhr abends den Rückzug nachIdria über Kokevnik antrat. - Die Vorbereitungsklasse imd die I, Klasse begaben sich nm 7 Uhr früh nach dem den Idrianern so beliebten Ansflngsorte Sc« balla bei Godovil- und verbrachten dort den ganzen Tag. li. — (itonzert in Adelsberg.) Anläßlich der Genercüvcrsammlnng des Verbandes der östet> reichischen südslavischen Lehrervereine, die zu Pfing» sten in Adelsberg stattfindet, veranstaltet der Lehrer» verein für den Adelsberger Schulbezirk am Pfingst° sonntag abends 8 Uhr im großen Saale des „Na-rodni Hotel" ein Konzert zugunsten des Lehrerkon-viktes in Laibach. Am Konzerte wirkt das Adels, berger Salonorchester sowie der gemischte Chor nilt. Programm: 1.) Iv v. Zajc: Uoii^nkn öul'ovnic,!», Onvertüre. 2.) C. M. Ziehrer: Potpourri aus der Operette „Die Landstreicher". A.) Hauser: Rhapsodie, Solo für Violine. 4.) Dr. G. Ipavec: I»»I«> lüli' ^illl-u nn ttoviöu, Idylle. 9.)F. Wagner: ..Tiroler Holzhacker - Bnb'n". Marsch. — Eintritts-gebühr 1 K 20 n. (Tot anfgefnnden.) Am 12. d. M. abends wurde in der Nähe der Ortschaft Großgupf, Gemeinde Obergurk, der 72 Jahre alte, nach Hö-titfch bei Littai zuständige Bettler Matthäus Tomki? tot aufgefunden. Merkmale einer Gewalttat waren an der Leiche nicht zu konstatieren. —ill. — (Zur Volksbewegung in Kr a in.) Im politischen Bezirke Stein (-10.0^9 Einwohner) fanden im heurigen ersten Vierteljahre 77 Trauungen statt. Die Zahl der Geborenen belief sich anf 363, jene der Verstorbenen auf 212, darunter 79 Kinder im Alter bis zu fiiuf Jahren. Ein Alter von 50 bis zu 70 Jahren erreichten '17, von über 70 Jahren 48 Personen. Es starben an Tuberkulose 27, an Lungenentzündung 9, an organischen Herzfehlern nnd Krankheiten der Blntgefäße 35, an bösartigen Neubildungen '.» Personen, alle übrigen an sonstigen verschiedenen Krankheiten. Verunglückt sind zwei Personen — eine ertrunken, eine verbrannt. Weiters kamen zwei Selbstmorde und ein Totschlag vor, <>. — (G e mc i n de vo r st a n d sw a h l.) Bei der am 4. d. M. vorgenommenen Neuwahl des Ge-meindevorstnndes der Ortsgemeinde Wocheiner Feistritz wnrde Franz Arh, Grnndbesitzer in Wocheiner Feistritz, znm Gemeindevorsteher, und die Besitzer Andreas Stendler in Wocheiner Ieistritz, Josef 2ni-dar in Neuming, Johann Mencinger in Brod, Jakob Preielj in Wocheiner Feistritz, Johann Nozman in Wittnach lind Michael Odar in Dcutschgereuth zu Gcmeinderäten gewählt. — (Tierärztliche W a n de r v o r t r ä g e.) In« Verwaltungsbezirke Littai werden heuer im September an nachstehenden Vortragsorten tierärztliche Wandervorträgc abgehalten werden: in Ober« gurl und Politz des Gerichtsbezirkes Weichselburg und in Sagor und Stangen des Gerichtsbezirkes Littai. —ik. - (Neue Märkte.) Der Gemeinde Ober-graß im politischen Bezirke Gottschee wurde znr Abhaltung von zwei weiteren Jahr- und Viehmärkten in der Ortschaft Obergraß. und zwar am 5. Juni nnd am 27. September jeden Jahres mit der Maßgabe die Bewilligung erteilt, daß, falls auf einen dieser Tage ein Sonn- oder gebotener Feiertag fallen sollte, der Markt am nächstfolgenden Tage abzuhalten ist. —o. — (Ein übermütiger Revolver» schütze.) Mit dem am 14. d. M. zwischen Neifnitz und Großlupp verkehrenden Nachmittagszuge fuhr auch ein Stelluugspflichtiger, der aus Übermut mehrere Schüsse aus dein Klosettfenster in die Luft ab» feuerte. Die Insassen der Nebencoupes vermeinten, daß ein Unglück oder gar ein Verbrechen rwiliear nnd versuchten in das Klosett einzudringen, was ihnen jedoch nicht gelang, da es von innen geschlossen war. Demzufolge wurde der Zugsführcr herbeigerufen, auf dessen dringende Aufforderung der in diesem Abteil befindliche Bursche öffnete. Als er vom Zugsführer und einigen Passagieren über seine üü verantwortliche Handlung zur Rede gestellt wurde, meinte der Nevolverschütze, er wäre durch einige Jahre in Amerika gewesen nnd dort könne man der-gleichen ohne jeden Anstand ansführen. Um ihm den Unterschied zwischen den Sichcrheitsmaßrcgeln in Amerika und Europa darzutun, wurde der Passagier in Großlupp einem Gendarmen angezeigt, der sich mit ihm zum diensthabenden Stationsbeamten bc» gab. Dort wnrde dem eifrigen Schützen der Revolver abgenommen, da er nicht im Besitze eines Waffen-passes war, und der Vorfall zn Protokoll gebracht. — (Hnndswut.) Am 11. d. M. kam ein mittelgroßer, dunkelbrauner fremder Hund in die Ortschaft Hof, Bezirk Rudolfswert, der alle A»,^i chcn der Wntkrankheit an sich trug und fünf Hunde biß, worans er getötet wurde. Da es sich bei der Sektion herausstellte, daß der Hund tatsächlich wnt krank gewesen war, so wurden zur Hintanhaltnng der Ausbreitung der Hundswnt alle Veterinärpolizei' lichen Maßregeln eingeleitet; über die Gemeinde Hos wnrde eine dreimonatliche Hnndekontumciz verhängt. * «Vcreinsgrnudnug.) Mit dem Sitze in Laibach wird der Verein vruätvo pukov8kili in 8lu^i-«5ui8lliti U8luil»6noov in U8lu2lioull gegründet werden. Die Satzungen erliegen bereits bei der kompetenten Lau« desstelle. —r. — (Das Triester Scehospiz geschlos. sen.) Man schreibt aus Trieft, 15. d.: Heute bringen die Blätter eine Mitteilung, die mit lebhaftem Bedauern aufgenommen werden wird. Wegen der Verunreinigung und Trübuug des Wassers uor dem Seehospiz durch die iu Ausführung begriffenen Hafeubauarbeiten sieht sich der Vereiu der Kinderfreuude genötigt, die heurige Kur« saison entfallen zu lassen. Hunderte armer, tranker Kinder, beneu Heilung oder doch miudestcus Linderung schwerer Leideu iu sicherer Aussicht staub, werden um ihr bestes Gut verkürzt; jetzt, knapp vor Eröffnung der Badesaison, ist es unmöglich, auch nur einen provi-sorischen Ersah zn finden. Theater, Kunst und Literatur. - (l'lber Sommerfrischen ^ .:„c>» ten) gibt An5l>lnft das vom .Kärntner ^'" ^ zilagenfnrt hener im 20. Jahrgange heraus" „ illustrierte Verzeichnis der Sommer AnfentlM^,,, Dasselbe verzeichnet mehrere hundert '? ^,>j>'sl' tens, wo Fremde in Gasthäusern oder Priv"" ^ Sommerwohnungen finden. Tie Beifiig"'^^, Höhenlage, der nächsten Eisenbahn, Post' "N"^ graphenstation, der Preise für Zimmer, ^ gung und der Fahrgelegenheiten nach ^w^' ßU lia>n Erhebungen nnd der Spazierwege, <" ' .^ und Sehenswürdigkeiten sowie eine Znsaw ^, lung der Literatnr über Kärnten machon das ^ chen zn einem äußerst praktischen Vcrate^ ^ Kärntner Verein in Klagenfnrt (Burg) " das Büchlein unentgeltlich. ^, — (In dem handschriftli ch e " ^ ^! lasse Anton Dvor 5 k s) befinden s^. "^i,'« vollständige Sinfonien, über deren VeröfM ^, die Familie entscheiden wird. Die Sichtung oe^ lasses — welcher auch ein interessantes Ml ^ riale enthält - wird der Schwiegersohn ^,^„ sters, der Komponist nnd Mitglied des ,,5öoY' Streichquartettes" Josef Sut. vornehmen, .. — (Eine gefundene Handsch^'' ^' chard Wagners.) In Leicester hat nm" "' Al> titnr von Richard Wagners „Rule Britain"" ^, spiel gefunden, die bis heute für verloren?"^^ fand sie llnter einer Sammlnng alter M"su' ^i, Besitze eines Herrn Gamble, der die Sam""''^, dem vormaligen Opernleiter in Leicester, ^l, erworben hatte. Thomas war persönlich "" ^Dl Spolir nnd Mendelssohn befrenndl't. D'^ . si.' der Handschrift unterliegt keinem Zweifel, ' , ß die bekannte Unterschrift Wagners trägt. ^c datiert: Königsberg, 15. März 1837. Die " ^' enthält auf 41 Seiten die Stimmen für oi ^> mente. „,i? - (Vibliothekdesallge m^ i" ? „„^ praktischen Wissens.) Zum ^tM" .^ Sclbstllnterricht in den hänptsächlichstc" ^ zweigen und Sprachen fiir Kaufleute, M^ ^l bende, Veainte nsw. In Verbindung '"'^,,^ ragenden Fachmännern herausgegeben vo" ^' MülIcr . Baden. (Erscheint in 75 LM' ^ zu je 60 Pf. beim Deutschen VerlagslMl. ^ H Ko. in Berlin ^V. 57). Die HauptabM' ^ gediegenct, Werkes sind: Französische SPl'H^F lische Sprache. Handclswissenschaft (V"M''^' Wechsclknnde, Geschäftsbetrieb usw.). H"' f^D''' spondcnz (deutsch, englisch, französisch), "^stc""''' sches Rechnen. Stenographie (nach den ^l/' Gabelsberger. Stolze und Stolze-Schrey)- ' A^ tik. Geometrie. Geographie und Völkerk"" B schichte. Geologie nnd Mineralogie. 3^"^M!'' Botanik. Photographie. Himnielskunde.^ ^ Chemie. Alles Nichtigcrc aus Tcchnil, ^' ^, ^ Verkehr usw. usw. - Die Erwartungen, ^ ^"'^ bis jetzt hcrausgckommenen Lieferungen H^e^, wurden, haben sich in geradezu glänzender ^ ü>-füllt, und die soeben erschienenen Liefer""^'^ i'"' l:i schließen sich den früheren ebenbürtig a>^ ^ den in diesen nenen drei Liefernnge" .^.^c. ^ zösische Sprache, die Arithmetik, die Ge'o'> s^ Stenographie (System Stolze), die Che""^ M tm-wissenschaft. die Physik ihre Fortsetz"!'0' ^, s^ Bildeitafeln nn^ dem Gebiete der Z^W.^^ eine große Anzahl vorzüglich ansgefülN'tel ^^ft/ Illustrationeli verleihen den vorliegend» gen einen ganz besonderen Reiz. ^^ Die hier besprochenen und angezeigten VA^b^ beziehen von I g. v. K l e i n m a y r H Fe d. ^ Buchhandlung in Laibach, Kongreßplatz 2. Geschäftszeitung. ,,, (V i e h m n r k t.) Auf den aM ^3- ^, c^ Großlacl abgehaltenen Viehmarkt »"'^ci''^ ^ Kühe und Ochsen, gegen 100 St"" ' ^>'^ (Schlueine) nnd 220 Pferde anfgetriebe>>' ^M, einigen italienischen Pferdehändler" 'M . ^,, Fleischhanern aus Laibach und der Uma^. ^ nnr einheimische Vichkäuser erschiene". ^< f,:»^,, entwickelte sich trotzdem lebhast' na'»e>'ll'^'l' Mastochsen und Schweilie großen Abs"V^ jö^ N'urden vier Waggons anf dem ^roM^ ^) ^,, Hofe verladen nnd nach Oberkrai" ^ M) >^.jM-!^t»u r g. ^ M<ü. Der Korrespondent ^ ^'schcil Telegraphenagcntur meldet aus Mut-^ I" Mutigen: Bedeutende japanische Streit-^'^wieln sich ini nordwestlichen Rayon. Der ^c»i ^^ Japaner von Fönghwantschöng und '^ ^ scheint noch nicht beschlossene Tatsache zu Xhj/ ^nt Grund zu der Annahme vor. daß die ^ k ?" ^'r japanischen Armee nach Haitschöng "°"'chou marschiere. ^l>2 f"' Ilü. Mai. Ein kombinierter Land-^ ^"'Nriff auf Port Artur wird zwischen dem ^üij ' b- M. erwartet. Die Japaner hoffen, ^löl/" ^ni^en Tagen zu besetzen und nach der >h ^""6 der Minen in der Talienwan-Vucht dort ^tl^^u zu landen und mit dem Angriffe auf !^N ?,. Zu beginnen. Ein japanischer Offizier er-^"°, Japaner wären entschlossen, selbst 2000 ^>l>es° ^ ^'" Angriffe zu verlieren. Unterrichtete ^t«<>?.^". die Einfahrt nach Port Artur sei ^'Verrt. ^ihg^o. iß. Mai. Der japanische Avisodampfer ^ ^ x ^ gestern in der Kcrrbai auf eine Mine ^l>" .^ zerstört. Acht Perfonen sind dabei ulns ^^ ' ^' Mai. Der Avisodampfer „Miyako" '°" lW^'ude, als er behilflich war. die Kerrbucht > ye ' "" ^inen zu säubern. Admiral Kataoka M^^" dahin nlit einer Abteilung des dritten /M^ ^^ gegangen, um die zweite Torpedoboot-^li, lnmwl. Fiil^f Minen waren gefunden ? bee^ ^"rdcn zerstört. Die Arbeit war für den ^ H^t. als die „Miyako" auf eine nicht entast ^^'^' stieß, die unter dem Vug mit großer >iisl<5 odierte ""b den Schiffskörper schrecklich ^ ."' Das Schiff hielt sich aber noch 22 Mi-Hz h ^ Nasser. Zwei Matrosen wurden getötet, > fundet: die übrige Mannschaft wurde ge-^ l3, n/^"!^l 5tataola berichtet, daß die Nüssen t^A f .s^ch vom Vorgebirge zurückzogen und 3 ^af, ^^"'^en auf den höheren, nordwestlich >^e yf gelegenen Vergen errichteten, sechs Ge-^ Ges^llw' ,^^ st^. h,^.ch Anlagen schützten. H^ Mvader beschoß die russische Stellung: die s yc>n' ^u sich aber. Die japanische Flottille war ^>!sh ^. ^ag dem feindlichen Feuer ausgesetzt, "lttt dieselbe jedoch nicht. ^, Ziehungen. :^^iitt' ^'- Mm- (Vodet^kreditlose voll 1880 <)^M^^' Prämicnzichung.) Der Haupttreffer ^s " l< fiel auf Serie 2390 Nr. 28: der zweite ^ h "er ^txx) ^ ^^,f Serie 3371 Nr. 76; je >?h Mvannen Serie 1402 Nr. 53 und Serie ^'d^.f^cst. 16. Mai. Vei der Zielinng der ^oy Z^' fiel der Haupttreffer von 20.NM l< nnf ^"ie ^U Nr. 198. ^ Eine Vaucrnreliolte. ^^'n. u:. Mai. In Cervignola revoltierten ^b^ Nestern zugunsten des Achtstuildentageö '>,, l> ^ !' ^^oegung einige hundert Bauern und ^>>cht ^'"'Nen. die sich zur Arbeit begeben woll° ^"ldat?^ ^" °^^"^^ ^^"- ^"'^' Abteilung von l^»d ^.^'lche einschritt, wurde mit Tteinwür . ^k t>„^>lisson einpfangen. Ein Polizeioffizier ^ s>cl ^ ^'lnen Steinwurf ani Kopfe verwim!^' ^^ ^oden. Da sich die Polizei und die Truppen, unter welchen e5 einige Verwundete gab, nmriügt sahen, gaben sie Fener. Zlvei Vauern wnr-d^'ii getötet und acht verwundet. Nach C^ivigüola silil) Trnppenverstärfnngen abgegangen. Angekommene Frenide. Hotel Elefant. Am 10. Mai. Haru'r, Kubi?, Me.; Reich, Landes, ztömgöbelger, Wbl, Hirsch, Hasliiiger, iwftpel ^iiibrl, ^ohn, Vect, Gärtlier, Rona, Zorner, Ullnck, Trod^ck, ^teisendf, Wien. — Farchi, Soiliienfeld, .Nslte.; Ivaiuic, ilteiseilder, Trieft. — Tallei, ssabritaitti Pollat, Manhart, Kslte.; Wclloy, Veamler; Troder, l. l. Rechiiinigsiüt, Graz. ^ Neumann. Kfm., Budapest, — Hoinanil. Privat, Niidolsswcrl. - Koh, iltaiic, Me, Agram. Verstorbene. Anl 1-1. Mai, Katharina Vimml, Inwohnerin, «0 I,, Tpiimergasse 1(1, )l.n«xl»u,', ««»>!!!<. — Olga Franl, Schuhe uiacherstochter, 11 M., Llnerspernplah 2, Lungeneutziindnng. — Johanna «Kilinn, Tischlerstochter, « I., ztarolineüssrnnd I, ilikphiitis. Am 15. Mai. Gertraud Zaletel, Vesiherin, 72 I., Po° lanastrahe 20, Marasmus. Im Zivilspitale: Am i:i. Mai. Iosefa Fatur, Vesil^ersgattin, 29 I., Vitluin emlli». Am 14. Mai. Johann Koöir, Arbeiter, 45 I,, II«!niil ino»lcerl»t«, ^»Njflaon» intc,>,t., l>c!s>«>.°>. — Gressor Kouian, Arbeiter, «3 I,, Nmii!^!,«!,,» pulm. — Franz Vidmar, Tag« lühllei, 25 I, ^udelcul. i>ulm. Meteorologische Beobachtunssen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 7-lN 0 mm. ^^____^ s^A^Z^______________ ^^'5 "^, ^ll"Sl^^36^8 s 2« 2 SSW. schwäch ^ätb bewßlki^^" ^ ^ ^b^ 7W 5 ! 16^9^ N.mähig halb bewiillt 17,s?'u7st. 740 ? s 10 S> NO. schwach , heiter ' 0 5 T>ai! Tagesmittel der gestrigen Temperatur 18-b", Nor^ male: 14 2'. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. ^7H ^ < z Nur „^«»»pVi^Az^lio« Hl1j«l41llU . als Rohtischer Snuerlinge ge.! ^ ^ schlich geschützt. Alle andere» Produtte, welche nicht die Bezeichnung „Tcmprlqurlle" oder „Styrinqucllc" tragen, jcdoch fälschlich alö „Noljitscher" in den Handel gebracht werden, weife man zurück. Lnndschaftliche Hnmllenucrmnltmia. (1734) 3-2 Nohitsch - Stlucrbrullll. DU^s- Meil'ctge. "WllD Unserer heutigen Nummer Msamtauflasse) liegt ein Pro. spelt des weltberühmten Kurortes ssranzensbad bei und machen wir die P. T. Leser darauf besonders aufmcrtsam. (2025) Frisierunterricht Und Haarpflege! Du es für jode Diun«' wichtig ist, snlbsi Kenntnis im Frisieren und in der Hiini'iiflcge zu besitzen, orlanba icli mir juif iiM'iiien TTnt«trric-li( im SalbstfVisinrcu liiiizinvoiswi. Der Unterricht wird leichtfasslirli und :;•<• wissen haft erteilt nnd das Krlcrnon dt-sFrisierens, Kaurpllcgu iuliogriiR'ii, zn-gesichert. Das Frisieren lernt jede Dame rasch nin eigenen Kopfe. Da eine geschmackvolle Frisur das Gesicht .sehr zum Vorteile verändern kann, Hute besser sitzen und es zur Reisesaison, fürs Theater etc. not wendig ist, sich schön frisieren zu können, wird zahlreichen Anmeldungen mit Vergnügen entgegengesehen. Auskunft nnd Beginn täglich. l>«-"hönllich konzessioniert. (2015) Marianne Katin er Spezialistin im Frisierunterricht Hotel Stadt Wien, Tür 23. Anmeldungen uimI Itcgiiui nur nielir diese Woche. Danksagung. Wir bringen an dicsrr Stelle allen Verwand» ten, ssreunden und Velannten nnjelelt tiefsten Daut für die Beileidsbezeigungen ans Anlaß der Kranlhcit nnd des Todes unseres unvergeßlichen Gatten, beziehungsweise Bruders, Onkels, Schwiegersohnes und Schwagers, des wohlgeboreuen Herrn Adolf Klein Buchdruckereibesihers zum Ausdrucke. Vefonderer Dank sei aber ausgesprochen dem Herrn Vürgcrmeister Ivan Hribar, dem Präses der städtischen Sparkasse, Herrn Vasu Pctriti«!, ferner den Herren l^meinderäten, den Herren Regierungs«, Landes« und städtischen Beamten, den Spender» drr Kränze, den Herren Biichdruckereibesihern, weiters dcn ttiefailssvereinen »Tlavec» und »Ljiil'lMia» slir den ersireifendl'n (besang uud überhaupl alll'N, die drm Seligen die lehte Chre erwiesen haben. Laibach, am 1«, Mai 1901. 12036) Die trauernden Hintcrlilicbemn. \ Versicherungen gegen Einbmchsdiebstahl auf HaushaltungBgegenatände, Warenlager, Inhalt von Kassen etc. etc. übernimmt zu den kulantesten Bedingungen und billigen Prämien die (2013) 3- i k. k. priv. Assicurasioni Generali in Triest Hauptagentschaft für Krain in Laibach, Gradišèe 4. \ Gewährleistungsfonds Kronen 227 Millionen 329.923*25. ;.;i gesucht Si1'* UJW'iliaiiii auf dem Lamlo ome V1' ^ i»mtJr.tNc|»al'terIii. eino perfekte * iJJ^'ekf üellln »n<1 ein im Hügeln *» ^ es. Stubenmiidcheu ; alle IV ^iHHon vorsehen. üfev "1 W„i ' an Jie Adininlstratit.n dieser B^&LUlten- (2035)2-1 Herrschafts- oder mit gutem längeren Zeugnisse, »acht Stolle hier oder nusw&rlN. Adresse im Dienstbureau Th. Novoluy, WienerstraPo Nr. 11. (2039) 2—1 Amortisimlll.q. Auf Ansuchen der Theresia Osredl.n', Nchtz rsN'ilwe iu L^cnien Nr. 12, Acznl Llubach. wivd das Perf^len ^ur Amor-ilsteruug des au^'blich iu Verlust ge-rateueu, auf deu 9iamru des Orec^r Osredk-ir lauleudeu. der G.fuchsteNeriu m,t der Eillanlwortuugsurkunde des k, k. Bezirksgerichtes in Loi'bach voll, 27. Ol-tober 1903, G. Z. ^.. VII. 597/3/5, in das Eigentum ciugeaulluorleteu Viich ls der lraiuischeu SftarÜisse Nr, 225»U1« mit der Kapilalseiiilmp' per «0 !< ein-geleitet. Der Iuhaber dieses Viichels u»iid daher aufg'^rdert, seine Rechte binnen sechs Muualen lieiteud zu inacheu, widrigeus das Nüchel nach Alilauf dieser Fr st sür uuwii lsaul erklärt würde. K. k. Landesqericht Laibach, Abt. III, am 4. Mai 1904. Laibncher Zeitung Nr. IN. ' 988________________ l?^Mi^>-. Kurse an der Wiener Börse von; Itt. Mai 1904. »««d...oWen..lt.«« Vie iu>tler1en Kurs, verstehen l>ch >" NronenwHI,,>l»g, Die Notierung säxillicher Alllen nnd der «Viuersen Lose» versteh! s,ch per «lück. ^—^^ Allgemeine Slaaluschuld. wsld Na« «tiicheill. Neu», in Note» Mai' Nuuember p, K. 4 2«/ . . 99-25 9S40 ln2iIl>.Iün.Iulipr.K.4-2<>/„ »9-1» 99 :w „Not. ifebr.-«Ng.pr.«.4 2°/c, U990 IN« 10 .. „ »lPnI..Ol!.pr.K,4^°/u 99>>X> 10« 10 I8,'.ler Slaalsluse 250 si. »-2»/» lv0-— U»l- I8»;»er „ l» fl. 4°/u 152 10 15» 10 188!!4,r „ ino fl. . . 2«n — 2Ü2-50 b<». ,, 50 fi. . . 2U0 — 28250 Hl»!„ Psanbbr. k 120 ft, 5>"/„ . 2M- - 29.',. Stnaloschuld l»tl im Kelche rale vertretenen Künigreich» und zänder. l?ellerr. Oolbrente. stfl,, 'NO st., per Kasse.....4»/„ iifj-2N 118-40 dlo. Rente inttronenwähr., stfr., per xasse.....4°/„ »9 4« 99 LN dto.dlo bto. ver Ultimo . 4"/« 99 25 9945 0es>err.I»vestltion« «e»te,stsr., Per Kasse .... »'/, »un 8lX» fi.......»ll-— 518 — biu, Linz A»dw, 20« fl. 0. W, L. s.'/."/n........47l--474'— dlu, Salzb, T 1«"/«...... 11s.«<) ll? W ahn, 40a u. WW M, 4"/^......... 119 »0 1L0 2U ssranz Iolef, V„ Em, <«»4 (diu. Ol,) Sill,., 4»/»..... «» 3l> ION 25 Oalizlsche «all Ludwig Bahn (div. Ct.) Silb. 4«/u . . . 9Ä-3« lOa-Ls. lljmarlbngsl Nah», Cm, <8»4 (div. St.) Lllb. 4'/« . . . 99'75 ><>0'?!> Staatsschuld der ßänder dtl ungarischen Krone. 4"/^ »ilss. Eoldrcntf per Kasse . N? 1H lt?gü dlo. dto. per Ultimo .... 117 ^ »17 L5 4"/„ d>o. Ne»!e in illo»e»wäyr,, ! steuerfrei, per lcassc . . . S?'l)l> 97-25 4"/„ dto. bto, blu, per Ultimo . »3 95 9?'1ü Ung. Lt..itif.«,!l. Gold 100 fl. — — —'- dto. dto. Sillier UX1 sl. . . . —'— —'— bto. Staats Oblig. (Ung. Oslb. v. I, i«?s>....... — — ^'^ bto. Tchanlre«>i!„bl°f..Ob!i<>. —-- —-- dto. Pram.-«, b luu fl. - i!'»u K —-— — - dto. bto. k 5Nfl, —l00« —-—I —-— Thelh Reg.^ofe 4"/« .... 16U 75 lüli 7» 4"/« uilgar, Grundentl, «Oblig, 9? 5N W'5,0 4"/» lroat, und flavon, de«o 9»^.', 99üü Andtr» üssentl. Anlehen. 5"/.,D°i>au-»!ea,'«»lt!he 1878 . 107 — l»«'— «lnlelien der Stadt Vorz . . —'—! —'— Aiilehe» der Eladt Wie» . . . 103 »5 104-25 bto. dto. lLllber ob, Gold) I2l! 75 ,^3 5U d!o. dtu. (1«94). . . . 97 5« »8 5N dt«>. dlo. (1898). . . . 9ÄLNI00U« Borl«oau-«»lehen. verlosb. 5°/, 9»- - 99 «» 4"/„ Krainer Landes Anlehen . —'— —'— Gelb «8are Psandbrits» »k. Uobtr. allg.i)st.l»5t.'oslerr,La»des.HyP.'«l's<,4"/« ,<«-- iui- oest.-uilg. Vanl «»V^iälir. ucrl. 4°,'......... 10« - 100 5.0 dto. dto. Ü0jül»r, uerl. 4°/u «W !^N ,», i:« Sparlafle, l,ösl,, ü«'I,, verl,4"/u «0! !in t»^ 2<» EistllbllliN'VliontLts« Obligationen. sserdliiandil^turdbal^i C», 1«»N 100-15 loi-ic, Oesteri-. ^^idwellda!,» . - . ">« — to« Staatsnal,»....... 4l«-. 4,8- Lildbahn il!<"/., verz, ^Hnn.I»!! U9<,s.(. 29» 5.» dto. K,b"/„...... l^u 6<» 124 «0 Ung, «aliz, «ahn..... 110 ü<) ltl 50 4"/„ Unteitrainer «alüien . . - — -— Kioers» Kos» (per Stilcl). «erzlnsliche '.»st. 2«/a Bodenlredll Lose (t»>, »««<> -'— — — »«/ „ ,, !tm, 188« ^«!i-—»00. 4"/>i LoNllli Tampfjch, l<»l»fl, . l!?s, — 28»! ÜN 5°/» Donau iNezill. Lose . . . — — — — UnoerzwsKcht L»se. Vubap,Äas!Iica (Domban) 5 sl. 2110 i>2 l« »lredllluie 100 sl...... 4«5'—47ü-- Ulary Lofe 40 fl. KM. . . . 1«1 — 171- Ofener L°!e 4U fl..... 1N8 — 178- - Palffy Lose 40 fl, KM, . . . 1L1-!l?2-. «ote» Kreuz, 0esl. «ks., v 10 sl. 53 N0, 55 «l„ » UN», „ „ 5fl. 29-2« Ä0-Äl» Rudolf Lose 10 sl...... 6N-— ?1>- Lalm Lose 40 fl...... «27'— 2»?-- 2< «ciioi« Lose 40 fl. . . . —'- -— Wiener «°mm. Lose l>. I. <»?4 504 - 514 -Gewiüslsch. d. ü"/u Pr., Ultien. Vlanepllsl ^lnter-nthmungen. Änsjig TepI,C>ln!l>. ü si. . . 2»0N 222» Bau- „. Benieb« Hej. für sliidl. Elrahenb, in Wien !il, ^ . — — —'— dto. dto, d!u. lit, U . --— —-— Äöhm. Norbliahu l5<> sl, . . !>5,0-—35.2 :,<> «uschUehrader Eis. 5>»»s!,«M. 2U«.'.- 2»'>!<5.- bll), dlll, (lit, U) 20« fl. 10^- 10^0-Doua» Dampssänssülil«!' Gesell. Oestrrr., l>00 sl, KM, . . . «3l - »'!l'>- L»,x Vodeübacher H.H. 4»0 l! 493 — 497" sserbinaüd« Nordb. 1U0U!l.KM. 555^»' 557,'-Lemb. Czernow,-Iass>, (lisenb.- GejeUschaft 200 fl. S, , . . 573- - s>78 — Lluüd, Orsl,, Trieft, 5 oestcrr, Nordwestdali» 200 sl, S, 4l7 — 4t8 l,<» bto, b!o. (lit, U> 20»sl, S. 420 — 42^- Pran T»»!', tsiciib. IWsl.abB^ 2>'2 5» 2»< 5,0 2laat«eisenbalin 200 sl. S. . . Südnordd, ^'erb, V, 2»! sl. KM. 407'— 408' Irnmwa» Ges,, ^ieneWr,, Prio- ritü»«'«l!ien 100 fl. . , . 1?>— 1«— Ung.-galiz, »tisenb. 200sl,Slider 4UN — 408- UngWestb (Naab Oraz,20<>s!,3, 40U 5,0 — — Wiener Lola!baI,»e»-«ll.GeI. . 100 — 120 — Zanken. sl»,^o Oesl. Vllül 120 sl. . . 279 — 38N — ^aüluerei», Menec, 200 fl. . 50U-— 510 — Äodlr, Anst,, l>s!., 200 fl, E, . 922 - 328 — Krdt, Aüsl. f. Hnnd, n, «. I,«»sl. —-— —-— dto, blu, per Ultimo . , N34--U35- — Kredi!l>a«l. Mc,. u»ll.,20<>sl, . ?4>j..!744-— Teposüelllm»!, VIII».. 20» sl. . 428-. >43N — Velomple l«es,, Ndrös!,, 400 li 50l 50 5>c>3 5»«> Viru ».Kasnnv,, Wiener 200 sl. 430—!43>- Hypotlielb., rest..20<1fl,^!^inl, <>""''- ' 5,^". Uniunbüill 2W sl, - - ' ' gzü-"" «erleli^baül. Ällg l4" f>- ' Indusssitilnler« n»l)!>lu»zien. ^^ «mines,, «llg. os!.. l^'ll-^ h' ' CMdier llise» nnd >-t.il,! 3"°' ^- .,. in Wien l0l» ,1. - ^ - ,/ <.?3' . ^ lzi!>nl,.„>nw,Leit»g,,Crsls. "'^ ,zi'?i^ ,.emül!l". Papiers. », « «>, ^^^ Liefinger Aranerei 100 sl. - - 40»'',^ Monlan Gesellsch.. 0es>, " P" ' ,^1",. Prager Eise» Ind, O^I- ^" ' z,i"^ Lalao Tar,, S!einl0l!!en "« ' zzpierl, ». «, inWie».« " ' ^. Wagoon Leil,ansl , Mg, >" ^''' ««>^^ 400 X.....- ' ' ,4«^^ Wiener Ba!,a>1ellschas> '<"'!-,- ?»'^^ Wienoberaer Zie.ie, «l»en «>"- Devisen. knrze Sichten, ^^.^Z «msterbam , . . - ' <>?»'>^^ Denlsche Plätze . . - ' ' ,^ 'ch»! London.....- ' ' ^'<" >-- Paris......- ' ^ --'^ Et, Petersburg . . - ' ' Valuten- ,H Dulaleu..... ' ' l»^„,»- 2»ssranle» Stocke . - ' ' ,l<ü/ ^ Deulsche AeiäMinwole» > ' gzi" ^ Italienische ka»lnu>e» - ' ' «>< Nudel Noten .---'' ^^^-^ run Kriilvu, l'rnutlbrlereu, 1'rlorllttlen, Akllcii, l.uivn *!»•., l)«vu«n und V»lal*M. &349) Lou-Versloherung. JT. Cm Mayem- Ba.33.lc- -cLuct. T77"eclislar-Gf-escli.ä, SpltlllgllSHt'. _________ Privat-Depots (Safe-DepofW)^^^/ Virzlfliung v«n Bar-Elnlaqen Im UnUtwi^^J^J^^^^