« Redaktion «rd Expedition: Babnhosgaflc Nr. 15. Prän«meratto»«preile »I/V M >>-ib-S: «-i>,i- kl- Sukellvna in» s-»,«rvtlj. rskr. dtit der Post - ->' " >eigm bi» s Zeile» ro Ir. ^ Vom Tage. Wie die „Budapester Korrespondenz" berichtet, wurde in einem am 10. d. abgehalteueu mehrstündigen Ministerrathe ilitter Borsitz Sr. Majestät des Kaisers die Vorlage, betreffend das außerordentliche Erfordernis des Kriegsministeriums für die Occupationskosten, endgiltig festgestellt. Die Vorlage gelangt erst Ende nächster Woche zur Unterbreitung. Nach Meldung der „Pnbl. Bl." wird der Kaiser von Pest aus die Handschreiben, betreffend die Bildung des neuen ci sleith an ischen Ministeriums, erlassen. Der größte Theil der bisherigen Mitglieder bleibt, imr Fürst Auersperg und Dr. Unger, der unter keiner Bedingung länger im Amte bleiben will, scheiden aus der Regierung. Herr v. Pretis ist positiv zum Kabinettschef ausersehen. Aus derselben Quelle verlautet, daß d,e Delegationen ihre Berathungen diesmal bis Weihnachten ausdehnen werden. Der österreichische Reichsrath dürfte in der ersten Dezemberwoche zusammentreten, um die Steuereiuhebung auf zwei Monate zu bewilligen. Sodann dürfte neuerdings eine Vertagung bis nach dem Neujahre eintreten. Die Hoftafel zu Ehren der herzegowini-schen Notabeln-Deputation fand am 14. d. M. zu Ofen im großen Mittelsaale der königlichen Burg statt, der, durch mehr als 1000 Kerzen erleuchtet, einen feenhaften Anblick darbot. Zur Mission SchuwaloffS. Der „Temps" bringt folgende Mittheilungen: 1.) Der Zar ist entschlossen, den Vertrag von Berlin getreu durchzuführen uuter der Voraussetzung, daß diese Durchführung eine allseitige sei. 2.) Die Kabinette von Wien und London sind in voller Kenntnis von diesem Entschlüsse des Zaren. 3.) Es war niemals die Rede von einer Konferenz oder diplomatischen Versammlung, welche die Sicherung der Durchführung des Berliner Vertrages zum Zwecke haben sollte. 4.) Rußland hat für die Räumung Rnme-liens zur vertragsmäßig festgestellten Frist niemals eine andere Garantie gefordert, als die Ausführung dieses Vertrages in jenen Punkten, welche die Grenzreetificationen zwischen der Pforte und Montenegro und Griechenland betreffen. 5.) Graf Schuwaloff kehrt nach London zurück, um dort so lange zu verweilen, bis seine vermittelnde Mission die allgemeine Beruhigung herbeigesührt hat, was nach seiner Ansicht nicht in weiter Ferne steht. 6.) Graf Schuwaloff ist nach Pest gekommen, um mit Oesterreich-Ungarn gewisse Details zu regeln, die sich aus der neuen Lage der Dinge ergeben, welche die freundlichen Beziehungen der beiden Mächte in keiner Beziehung zu alterieren geeignet sind. Die Verwaltung iu den occnpierten Provinzen. Die Regierung beabsichtigt, wie der „Deutsch. Ztg." angeblich ans guter Quelle berichtet wird, nach erfolgter Bewilligung des nachträglich geforderten 25 Millionenkredites den beiden Parlamenten eine Gefetzesvorlage zu unterbreiten, wodurch die Delegationen ermächtigt werden, in ihrem eigenen Wirkungskreise die nöthigen legislativen Maßregeln für die Organisation und Administra-tiou von Bosnien nnd der Herzegowina zu treffen. Dieses Gesetz soll einen Nachhang zu dem Staatsgrundgesetze über die gemeinsamen Angelegenheiten bilden. Nach Sanctioniernng dieses Gesetzes hätten dann die Delegationen wieder zusammenzutreten, um, dem neuen Gesetze entsprechend, Vorlagen über die Verwaltung der occnpierten Gebiete und über die dafür anflaufeuden Kosten entgegen- zunehmen. Diese Vorlagen, welche mittlerweile die unter Vorsitz des Sectionschess Baron Schwegel tagende „bosnische Kommission" ausarbeitet, sollen iu dem umsaugreichen „Organisationsstatut" und in sehr bedeutenden Kreditansprüchen bestehen. Man gedenkt auf diesem Wege den in der dualistischen Verfassung begründeten Schwierigkeiten ausweichen zu können. Wenn die bosnischen Angelegenheiten der Eompetenz der Delegationen unterstellt werden, so wird die Frage über die Ansprüche Eisleithanies, Ungarns oder Kroaziens auf das Oecupationsgebiet umgangen. Andererseits glaubt die gemeinsame Regierung ihre Projekte »atürlich weit leichter in den Delegationen als in den Parlamenten durchzusetzen. Ein nenes Concordnt. Zwischen dem Vactian und der österr. ungarische Regierung soll iubetresf der katholischen Kirche in Bosnien und in der Herzegowina ein — Eoncordat abgeschlossen worden sein. Es werden auf Grund dieses Übereinkommens zwei Delegierte des päpstlichen Stuhles iu jene Länder abgesendet werden, um daselbst die Hierarchie der römischen Kirche zu begründen. Bekanntlich ist der katholische Bischof bei der Invasion der Türkei aus Bosnien nach Diakovar verdrängt worden, und seit jener Zeit sührt der Diakovarer Bischof wol den Titel eines Bischofs von Bosnien, übte aber daselbst keine Jurisdiction aus. Die römische Curie bestellte zur Besorgung der kirchlichen Angelegenheiten in Bosnien und der Herzegowina während dieser Zeit lediglich apostolische Vicare, welche provisorisch die Kirche verwalteten. Nach dem canonischen Rechte der katholischen Kirche hätte nun, nachdem Bosnien und die Herzegowina wieder unter die Botmäßigkeit einer christlichen weltlichen Mccht gekommen sind, der Bischof von Diakovar und Bosnien einfach in seine Jnrisdictionsrechte zn treten, und in dieser Beziehung war die Abschließnng eines Concordates mit der Cnrie gar Feuilleton. Eine Erzählung ohne Titel. Von Jean Baptiste. (Fortsetzung.) 10. Prag. Als der Eilwagen in der Prager Hanpt-manth anhielt, strömten die meisten Passagiere ins „schwarze Roß" hinüber. Wallner hatte schon seine Zimmer im ersten Stockwerke bestellt und konnte Klar noch eines derselben Massen; aber Gundlbaner bekam nur mit Mühe noch ein kleines Stübchen im dritten Stockwerke, mit dem er sich trotz seines Fluchens und Scheltens begnügen mußte, denn um keinen Preis hätte er einen Gasthof verlassen, in welchem die Schöne wohnte, auf deren Besitz er mit der höchsten Zuversicht rechnete. Wallner und die Damen hatten kaum ihren Anzug stadtmäßig geordnet, als jener den Vorschlag machte, vor Tische die Stadt ein wenig zu besehen, Klar der sehr anständig, doch höchst einfach gekleidet erschien, bot sich, da er schon früher in Prag gewesen, ja daselbst studiert habe, zum Führer uud Begleiter an, was dankbar angenommen wurde, nur Amalie schützte etwas Kopfschmerz vor, um Zurückbleiben zu dürfen, und warf sich, als die anderen fort waren, in künstlich nachlässiger Stellung auf das Sopha, nachdem sie mehrere male die Art probiert hatte, wie sie erschrocken ansfahren wollte, wenn Gundlbauer eintreten würde, Leben oder Tod von ihren Lippen zu empfangen; dieser aber hatte Leopoldinen mit dem Onkel und Klar aus dem Gasthose gehen gesehen, warf die Brille znr Seite, denn ohne dieselbe sah er weit besser, und folgte ihnen auf Schritt und Tritt; doch suchte er umsonst eine Gelegenheit, mit ihr zu sprechen, die ihn total ignorierte, was auf die Länge fast im stande gewesen wäre, ihn an seinem Liebesglücke irre zu machen. Zwar hatte sie in den wenigen, ziemlich unorthographisch gekritzelten Zeilen, worm sie ihm gestand,' daß sie gleichfalls bei seinem ersten Anblicke von unbesiegbarer Leidenschaft ergriffen, wie Julie zu Romeo sich ihm zugeneigt, des strengen Onkels erwähnt, dem ihre junge Liebe ein undurchdringliches Geheimnis bleiben müsse, zugleich jedoch versprochen, sich allein mit ihm zu besprechen, und mm warf sie ihm nicht einmal einen einzigen kleinen Liebesblick zu, das verrieth wenigstens, wenn nicht natürliche Kälte, doch sehr wenig Erfindungsgabe, da die meisten seiner früheren Eroberungen gauze Legionen von Vätern, Müttern, Tanten und Gouvernanten täuschten, um ein kleines Rendezvous mit dem brillanten Wildfange zu haben. Als sich die Reisenden bei der Table d'hote versammelten, wo sich Gundlbauer einen Platz neben dem schönen Fräulein bestellt hatte und, des Anstandes halber mit der Brille auf der Nase erscheinend, gar nicht bemerkte, daß man ihn neben Amalien gesetzt hatte, versöhnte ihn diese durch das Uebermaß von Freundlichkeit und die zarten Hindeutungen auf ihr künftiges Glück, gegen das Ende der Tafel auch durch ein paar sanfte Hande-drücke, so ganz mit dem Zwange, den sie sich ans der Straße vor dem bösen Onkel auflegen mußte, nicht uothwendig. Daß dieses dennoch, und zwar wahrscheinlich mit Uebergehung der legitimen Rechte des Bischofs von Diakovar und Bosnien geschehen ist, wird nicht ohne Grund einem Kroazien feindlichen Einflüsse zugeschrieben; vielleicht wird sich der Bischof von Diakovar seiner Rechte selbst annehmen, wenigstens wäre nicht nur er selbst, sondern auch der Erzbischof von Agram hiezu berufen. Vom OccupationSschauplatze. Berichten zufolge, welche die „N. fr. Pr." aus Brod erhielt, wurde der Verkehr von BoSuisch-Brod nach Doboj durch die Behörden gänzlich eingestellt. Nächst Ukrina wurden an der Schottergrube Posten aufgestellt, welche streng jede Passage verbieten. Für die Fnßtruppeu wurde ein neuer, guter Gebirgsweg von Dervent nach Bosnisch-Dnbocac ausfindig gemacht. Die Truppen werden von dort mittelst Dampfschiffen abgeholt. Weit und breit ist eine furchtbare Überschwemmung eingetreten. Auf Meilen weit ist das Grenzgebiet inundiert. Der Ban der permanenten Brücke mußte infolge deS fortwährenden Steigens des Wassers gänzlich eingestellt werden. Kanonen sind aufgestellt, um das Steigen der Gefahr anzuzeigen. Türkifch-Brod ist von den Einwohnern bereits ganz verlassen. Die Bevölkerung von Türkisch-Brod ist sehr besorgt. Generalstabshauptmann Klobucar ist zufolge Auftrages des FML. Strausky auf die Strecke Senkovac-Ukrina-Schottergrube geeilt. Es wurden zahllose Wagen, Pferde und Mannschaft mittelst der Dampffähre und mit Pontons von Pionnieren gerettet. Eine Truppen-Abtheilnng, die 48 Stunden nichts genossen, wurde verpflegt und nach Brod gebracht. Unter den Arbeitern bei dem Straßenbau und dem Bau der Schleppbahn zwischen Brod und Maglaj ist wegen Mangels an Nahrung der Hunger-Typhus aus-gebrochen. Es ist unmöglich, von hier aus zn helfen. Die Wege sind grundlos. Im Moraste stecken die Cadaver von Tausenden verendeter Pferde. Der Nachschub der Armeeverpflegung und aller übrigen Armeebedürfnisse, wie Monturen, Munition, nach Bosnien wird nunmehr derart organisiert, daß jede einzelne Etappenstation mit allem Nothwendigen versehen wird, um im Bedarfsfalle die benachbarten Truppentheile versorgen zu können. Außerdem sind Verhandlungen im Zuge, um die Winterverpflegung von den zwei Flanken, über Serbien und über Mostar, bewerkstelligen zu können. daß er ihr schwur, der Donner solle ihn erschlagen, wenn er nicht sein Wollegeschäft hier im Stiche lasse und mit nach Karlsbad reise, ja er wolle nicht einmal die Ankunft seines Michels in Prag erwarten, sondern, wenn er keinen Platz mehr auf dem heutigen Karlsbader Wagen fände, einen Separatwagen für sich allein nehmen, um sich nicht mehr von ihr trennen zu dürfen. Amalie nannte ihren alten hypochondrischen Onkel einen drachenartigen Wächter, vor dem er sich sehr hüten müsse, W" Cousine die Braut des Doktors Klar, und sprach schien so angelegentlich, wurde so ausfallend von dem allgemeinen isoliert, daß Wallner, den Kopf schüttelnd, meinte, diesmal könne seine alte Schwester doch wol recht haben; aber der ,unge Mensch müsse verrückt sein. Die Tischunterhaltung drehte sich, wie es bei einer Tafel voll Reisenden gewöhnlich der Fall zu sein pflegt, um die Eigenschaften der lOOthür-migen Stadt herum, iu welche sie soeben getreten waren. Wallner rühmte die schonen Häuser und Paläste, die freien, luftigen Straßen, deren Ge- Tagesneuigkeiten. — Steuereingänge. In den drei ersten Vierteljahren 1878 sind an direkten Steuern 66.343.000 fl. eingegangen. In der gleichen Periode des Vorjahres betrugen diese Einnahmen 64.657,000 Gulden. Der Erfolg im Jahre 1878 ist daher um 1.686.000 fl. günstiger als jener im Jahre 1877. Die indirekten Abgaben lieferten in der bezeichneten Periode des laufenden Jahres ein Reinerträgnis von 117.872,000 fl. In dem gleichen Zeiträume des Jahres 1877 wurde bei diesen EinnahmSzweigen ein Reinerträgnis von 118 909,000 fl erzielt. Das Erträgnis deS Jahres 1878 ist daher hier um 1.037.000 fl. geringer als jenes im Jahre 1877. Hiezu ist folgendes zu bemerken: Der Confnm an Tabak und Salz, dann der Ertrag des Stempel-gefälls und des Lotto sind, wenngleich nicht in bedeutendem Maße, gegen das Vorjahr zurückgeblieben. Dagegen lieferten die eigentlichen Verzehrnngsstenern, namentlich die Bier-, Fleisch-, Zucker- nnd Branntweinsteuern, ebenso die Gebühren von Rechtsgeschäften ein mäßiges Mehrerträgnis, und auch die Brutto-Einnahmen im Zollgefälle sind gegen die gleiche Periode des Jahres 1877 um mehr als eine Million gestiegen. Diese Mehrerträgnisse wurden aber para-lisiert durch das fortwährende Steigen des Zucker-Exportes, welches mit sich brachte, daß an Steuer-restitutionen für über die Zollinie ansgeführte verzehrungsstenerpflichtige Gegenstände bis Ende September 1878 bereits um 2.371,000 fl. mehr als in der gleichen Periode deS Vorjahres geleistet werden mnßte. Beide Einnahmszweige, die direkten Stenern und die indirekten Abgaben zusammen-genommen, bilancicren für 1878 um 649,000 fl. günstiger als im Jahre 1877. — Aus dem ezechischeu Lager. Am 15. d. M. faud bei Dr. Rieger eine vertrauliche Besprechung der altczechischen Vertrauensmänner statt. Graf Hohenwart drängt zur Reichsrathsbeschickung seitens der Czechen im Falle von Neuwahlen. Dr. Rieger reist heute wieder nach Wien. — Sterbefall. Am 16. d. M. ist der berühmte Bildhauer Antou DominicuS Ritter von Fernkorn im 65. Lebensjahre in der niederösterreichischen Landes-Jrrenanstalt gestorben. — Verbotene Zeitung. Der Neusatzer „Zastava" wurde das Postdebit für Bosnien uud die Herzegowina entzogen. Das Blatt, welches nach wiederholten Versicherungen serbischer und kroatischer Blätter eine Subvention aus Belgrad erhalten soll, hatte bekanntlich immer Opposition gegen dieOeeu-pation der genannten Länder durch Oesterreich gemacht, und als dieselbe trotzdem begann, ganz stolz erklärt: „Es müsse sich jetzt zeigen, welche Fahne sich auf der Balkan-Halbinsel stärker erweisen werde, die österreichische in Serajewo oder die jetzt bäude wie die Thürme aller Luft und dem Lichte den Zugang versperrten, und meinte, er hätte sich Prag beiweitem nicht so freundlich und nett vorgestellt, hier würde er recht gerne wohnen können, wenn er nicht sein Haus iu der Woll-zeile hätte. „In den paar Stunden, die wir heute hier zubringen," fügte er hinzu, „kann man nur gar zu wenig von Prags Merkwürdigkeiten sehen, aber wenn ich aus dem Karlsbade zurückkomme, bleibe ich wenigstens acht Tage da und will mir alles recht mit Muße betrachten." „Da empfehle ich Ihnen die Schloßkirche," rief einer der Tafelgäste — „den Baumgarten," ein anderer; ein dritter: „das Strafhaus," und jeder wußte Wallner einen Borschlag zu machen, der die Kunst der Mnemonik hätte gründlich innehaben müssen, um sich alles auf einmal zu merken, und beschwichtigend ausrief: „O ja, ich werde nichts versäumen, denn Prag ist wahrlich eine schöne Stadt." (Fortsetzung folgt.) unabhängige serbische Fahne in Belgrad." DaS Blatt hatte es sich ganz besonders in der letzten Zeit angelegen sein lassen, alles schlecht zu machen, was in Wien und Pest vorgeht, und daß man dort an nichts anderes denke, als an die Katholisierung und Kroatisierung der genannten Länder — kurz, die „Zastava" hatte alles gegen Oesterreich-Ungarn zu erklären, was der offiziöse Belgrader „Jstok" aus Opportunitätsgründen verschweigen mußte. Die Entziehung deS Postdebits dürfte wahrscheinlich wegen einiger lügenhafter Korrespondenzen erfolgt sein, welche geeignet waren, die griechisch-orthodoxe Bevölkerung in Bosnien und der Herzegowina aufzuregen und dieselbe als Unterdrückte darzustellen. Lokal- uud Provilnial-Fugeleyenheiten. Constitutionekker Verein in ä^aibackr. Der Ausschuß beehrt sich hiemit, die P. T. Herren Vercinsmitglieder zur 70. Monatsversammlung einzuladen, die Mittwoch den 20. d. M., um 7 Uhr, im Casinogebäude (1. Stock, blauer Saal) stattsindet. Tagesordnung: Die abgelausene Landtagssession. — (Zur Lebeusrettungsaffaire.) Das Landespräsidium in Krain hat dem Herrn Alfons Grafen von Auersperg, pensionierten k. k. Linienschiffs - Lieutenant in Laibach, für die im Vereine mit dem diesstädtischen Sicherheitswach-manne Michael Schuber am 11. d. in muthvoller Entschlossenheit, mit Nichtbeachtung der Gefährdung der eigenen Person, vollführte Rettnng der zufällig in deu Laibachfluß gestürzten 65jährigen Magd Helena Oblak vor dem sicheren Ertrinkungstode, sowie auch dem obgedachten Wachmanne die wohlverdiente vollste Anerkennung ausgesprochen. — (Der Gemeiuderath von Laibach bei Dr. I. B l e iweis.) Bekanntlich hat der Ge-meindcrath der Landeshauptstadt Laibach in seiner Sitzung vom 22. Oktober 1878 über Antrag des Herrn Bürgermeisters in objektiver Würdigung der langjährigen Thätigkeit des Herrn Dr. I. Bleiweis alt Mitglied der Gemeindevertretnng und im Hinblicke auf dessen Eigenschaft als Ehrenbürger der Hauptstadt beschlossen, denselben anläßlich seines 70. Geburtstages im Wege einer Deputation zu begrüßen. Infolge dieses Beschlusses begab sich gestern die aus Mitgliedern beider Parteien bestehende Gemeinderathsdeputation unter Führung des Herrn Bürgermeisters iu die Wohnung des Herrn Dr. Bleiweis, allwo Herr Bürgermeister Laschan an letzteren eine Ansprache hielt, in welcher er dem Jubilar, als dem in das Ehrenbnch der Stadt immatrienlierten Mitbürger, der lebhaften Teilnahme des Gemeinderathes versicherte nnd dessen Glückwünsche zu dem Erlebnisse des 70. Geburtstages ausdrückte. Herr Dr. Bleiweis erwiderte die deutsche Ansprache des Herrn Bürgermeisters in slovenischer Rede, indem er, seiner Thätigkeit im Gemeinderathe gedenkend, in bewegten Worten seinen innigsten Dank für die ihm erwiesene Auszeichnung aussprach nnd die Versicherung abgab, auch künftig nach Kräften für das Interesse der Landeshauptstadt einstehen zn wollen. „Wenn wir anch," schloß Dr. Bleiweis seine Rede, „in politischen Dingen verschiedener Anschauung sind, so hindert dies nicht nnser gemeinsames Wirken für das Wohl der Commnne"; im übrigen gebe er sich aber der Hoffnung hin, daß schließlich auch eine Verständigung der politischen Parteien, deren Standpunkte ja nicht gar so weit von einander entfernt feien, eintreten werde. Die Deputation begrüßte letztere Worte mit Beifall, und sprachen sonach deren einzelne Mitglieder persönlich dem Jubilar ihre Glückwünsche aus. Wir würden uns freuen, wenn die von dem Führer der nationalen Partei ausgesprochene Hoffnung auf Verständigung der Parteien im Lande in Erfüllung ginge, an einem versöhnlichen Wirken der Verfassungspartei hat es ja — Beweis auch der von letzterer im Gcmeinderathe angeregten Theilnahme an oberwähnter Jubelfeier — nie gefehlt. — (Philharmonische Gesellschaft.) In der constituierenden Sitzung, welche die neu gewählte Direction unter dem Vorsitze des Gesellschaftsdirektors Herrn Regierungsrathes Ritter von Schöppl abhielt, wurden die Functionen folgendermaßen vertheilt: RR. v. Fladung Direktor-Stell-vertreter und Schnlinfpektor; Dr. Keesbacher erster Sekretär; M. Kremier zweiter Sekretär; C. Karin-ger erster Kassier; G Didak zweiter Kassier; C. Les-kovic Oekonom; Josef Preßniz Jnstrnmenten-Jn-spektor; Josef Twrdy Archivar und Ernst Mühl-«isen Ordner. — (Elisabeth-Kinderspital in Laibach.) Der Verwaltungsrath dieser Humanitätsanstalt hat soeben seinen neunten Jahresbericht, umfassend die Zeit vom I. Jänner 1874 bis I. Jänner 1878, der Oeffentlichkeit übergeben. Der Bericht theilt mit, daß diese Anstalt sich nuu auf vollkommen gesicherter Grundlage befindet, deren Bestand gegen alle Eventualitäten sichergestellt erscheint, und bei dem bekannten Wohlthätigkeitssinn der Bewohner Laibachs die wünschenswerthe Erweiterung dieser Anstalt in nicht allzu ferner Zeit steht. Durch die Zinsen des Stammvermögens wird nun der dritte Theil der Verwaltuugsauslagen gedeckt; als Spender und Wohlthäter dieser Anstalt werden genannt: Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth (als Protektorin der Anstalt), die krainische Sparkasse, die Stadtgemeinde Laibach, Frau Gabriele v. Widmann (derzeit in Linz), die Frauen Anna Zweck, Anna Krieger, die Erben nach Herrn M. Smole, Fräulein Panline Skodler, Hosrath Klun, die Herren Apotheker Ramm, Victor v. Trnkoczy, Wilhelm Mayr, Josef Swoboda und Gabriel Piccoli, Frau Magdalena Günzler, Frl. I. v. Raab u. a. Der Wohlthätigkeitssinn der Frauen Laibachs zeigte sich im schönsten Lichte durch reiche Spenden von Christbaumgeschenke» (in Geld, Leinwänden, Barchent, Shawls, Jacken, Leibchen, Häubchen, Hemden, Hand-stützerlu, Kleidern, Schärpen, Schuhen, Röckchen, Halsbinden, Decken, Leintüchern, Strümpfen, Polsterüberzügen, Barterln, Sacktücher», Scelenwärmern, Spielzeug, Backwerk, Puppen, Zucker, Reis, Feigen, Obst, Lebzelten u. a.) In ärztlicher Behandlung standen im Jahre 1874 85, im Jahre 1875 73, im Jahre 1876 72 und im Jahre 1877 84 Kinder; hievon starben im Jahre 1874 26, im Jahre! 1875 18. im Jahre 1876 17 und im Jahre l877 22 Kinder; mit Schluß des Jahres 1877 verblieben in ärztlicher Pflege 14 Kinder. Das Alter der behandelten Kinder bewegte sich zwischen weniger als einem Jahre und 13 Jahren. In: Jahre 1874 betrug die Zahl der Verpflegstage 5606, im Jahre 1875 6785, im Jahre 1876 6189 und im Jahre 1877 7112. Den Rechnungsabschlüssen entnehmen wir folgende Daten: 1874 Einnahmen fl. 2482 92 (darunter Spenden 430 fl., Subvention 300 fl., Jahresbeiträge 472 fl.) und Ausgaben fl. 2375 64 (Wirthschastsauslagen fl. 1122 23); 1875 Eiuna-men fl. 4186 45 (darunter Spende der Stadtgemeinde Laibach 2400 fl, Subvention 300 fl.) ^>d Ausgaben fl. 4l62 38 (darunter rückgezahltes Dchuldkapital 2400 fl.. Wirthschastsauslagen 840 fl. 69 kr.); 1876: Einnahmen fl. 1598 43 (darunter Jahresbeiträge 440 fl.) und Ausgaben fl. 1585 25; 1877 Einnahmen 7704 fl. (darunter Nachlaß der verstorbenen Frau Theresia Pfeifer fl. 6291 32. Subvention 300 fl, Jahresbeiträge 401 fl.) nnd Ausgaben fl. 7701 24 (darunter rückgezahltes Schulv-kapital 2806 fl, Wirthschastsauslagen pro 1875 und 1876 Rest 1358 fl. und pro 1877 1034 fl., Losankauf 1045 fl.) Die Anstalt zählt folgende Functionäre: Oberste Schutzfrau Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth, deren Stellvertreterin Frau Gräfin Sofie v. Auersperg; Verwaltungsrath: die Herren Dr- Josef Suppau, Dr. Emil Bock, Dr. Wilhelm Kowatfch, Karl Leskovic, Lorenz Mikufch, Dr. Keesbacher, Albert Ramm; die Frauen Magdalena Günz- ler, Pauliue v. Possanner und Frl. Josefine von Raab; Rcchnungsrevisoren: die Herren Josef Kordin nnd Matthäus Treun; ärztliches Personale: die Herren Doktoren Kovatsch, Fux und Eisl; als Schntz-damen fuugieren 93 Frauen und 7 Fräuleins. Die Zahl der Jahresbeiträge leistenden Wohlthäter belief sich im Jahre >874 ans 483, im Jahre 1875 aus 469, im Jahre 1876 auf 433 uud im Jahre 1877 auf 392. — (Ueberfchwemmung.) Die Laibacher Moorgrundfläche steht total unter Wasser, letzteres reicht in einer Höhe von vier Schuh zu den Fenstern der im Moore befindlichen Häuser, daS ge-sammte Rindvieh steht in den Stallungen eben auch im Wasser, die Mehrzahl der Wohnungen mußte geräumt und das Zimmerinventar auf die HanS-böden geschafft werden. Seit den I850ger Jahren hatte die Überschwemmung nicht solche Dimensionen angenommen, der Winterfruchtanbau ist vernichtet. — (Verkehrsstörungen auf Eisenbahne n.) Der infolge Elementarereignisse ans der Strecke Aßling-Lengenfeld der Rudolfbahn gestörte Verkehr wird durch Fuhrwerke vermittelt. Die beschädigten Stellen dürften in 2 bis 3 Tagen wieder hergestellt sein. Auch bei Friesach in Kärnten hat eine Erdabrutschuug stattgefunden. Zwischen Pod-sused und Agram, wo infolge eines Wolkenbruches die Bäche austraten uud die Bahn an vielen Stellen und in bedeutender Ausdehnung unterwuschen, ferner in der Strecke Botzen-Blnman durch einen Felssturz am nördlichen Portale des Hochklausener Tunnels und bei Gnmmern-Paternion wegen Erdabrutschungen nach anhaltendem Regen sind die Bahnen zeitweilig ganz unfahrbar gemacht. In der Station Rovigno wurden durch einen heftigen Schneesturm die Geleise fast gänzlich verschüttet und der Bahnkörper in und außerhalb der Station arg beschädigt. Endlich verursachte der enorme Schneefall auf der Bren-ner-Linie mannigfache Verspätungen im Zugsverkehre, so zwar, daß beispielsweise Züge in Gries nnd Schelleberg bei einer Schneehöhe von Meter die versuchte Weitersahrt ausgebeu mußten. Auch die Triester Hafenbaute» haben durch einen Süd west-Sturmw:nd einige Beschädigungen erlitten. An der Wiederherstellung der beschädigten Bahnstellen und der Freimachung der Züge wird allerorts mit energischem Eifer gearbeitet, und ist auch der Verkehr auf den meisten dieser Strecken wieder anstandslos ausgenommen worden. — (Pfänderverstcigerung.) Donnerstag den 28. d. werden in den hiesigen Psandamts-lokalitäten die im Monate September 1877 versetzten und bisher nicht ausgelösten Pfänder im LicitationSwege verkauft werden. — (Petroleumbrand in Nabresina.) Das aus festem Baumateriale ausgesührte, bei 160 Meter vom Bahnhofe gestandene Magazin ist vollständig niedergebrannt und auch die darin befindlichen, mit Petroleum gefüllt gewesenen 6800 Fässer im versicherten Werthe von 130,000 fl. wurden ein Raub der Flammen. — (Landschaftliche» Theater.) Vorgestern und gestern füllten fich sämmtliche Räume unseres Schauspielhauses, um die Zauberkünste (?) des Escamoteurs R. v. Bosco zu sehen. Schnelligkeit ist dem Taschenspieler hervorragenden Ranges nicht abzusprechen, jedoch Neues, Originelles, Reichhaltiges wurde uns nicht vorgeführt, selbst die Szene „Der Koffer des Satans" entbehrt der strengen Originalität, Aehnliches bot uns im vorigen Jahre Professor St. Roman. Die an der äußeren, unteren Bodenseite des Koffers befindlichen Leisten ließen das Geheimnis Bösco's so ziemlich deutlich errathen. Den mündlichen Ausführungen des Sohnes der schwarzen Kunst konnte die Mehrzahl des Publikums nicht folgen, Bosco sprach nur italienisch und französisch. Unsere Bühne trat in den abgelaufeuen zwei Tagen in den Hintergrund. Im vorgestrigen Lust-spiele: „Wenn Frauen weinen", sprach Herr Direktor Ludwig (Herr v. Stein) szenenweise un verständlich, das Ganze klappte nicht, in der gestrigen Posse „Rekrutierung in Krähwinkel" excellierte daS lustige Kleeblatt Friedmann, Arenberg und Becher. — (Jahr- uud Vieh Märkte in der nachbarlichen Steiermark:) Am 19. irr St. Georgen a. d. Pößnitz, Bez. Marburg, Hörberg, Bez. Drachenburg, Lauffen, Bez. Oberburg, Maria Rast. Oberpulsgau, Bez. Wind.-Feistritz, Windisch-graz; am 21. in St. Barbara bei Ankenstein, St. Georgen a d. Stainz, Bez. Oberradkersburg, St. Georgen be.i Tabor, Bez. Franz, Windisch-Lands« berg, Svetina, Bez. Cilli; am 23. Ehrenhausen; am 24. in St. Margarethen a. d. Pößnitz, Bez. Marburg ; am 25. Dobje, Heil. Geist bei Loce. Bez. Gonobitz. Witterung. Laibach, 18. November. Nebel anhaltend, windstill. Wärme: morgens 7 Uhr -i- 1'4°, nachmittags 2 Uhr -j- 3 8" 6. (1877 -s- 4-8«; 1876 -j- 6-0'6.) Barometer im Steigen, 735 31 mm. DaS vorgestrige Tagesmittel der Wärme -l- 4-6°, dar gestrige -j- 6-5", beziehungsweise um 10° und 31° über dem Normale: der vorgestrige Niederschlag 23-00 mm,, der gestrige 3 00 mm. Regen. Angekommcne Fremde am 17. November. Hotel Stadt Wien. Treven, Hdlsm., nnd Lapaine, Jdria. — Kavttc, Besitzer, St. Luzia. — Dornik, Münkendors. — Jvauiik, Rann. — Dr. Svoboda, Finanzkommissär, Derganc, Private, und Jakowiz, Ksm., Wien. — Plock, Reis., Dresden. — Bezensek, Professor, Stern, Kfm., und Strazimir, Agram. — Pollak, Kaufm., Triest. — Testin, Hdlsm-, Gottschce. — Mally, Hdlsm., Neu-marktl. Hotel Elefant. Biller und Schwarz, Kauflte., Graz. — Gerbec, Zirkniz. — v. Garzarolli, Senosetsch. — Deu und Mally, Kanflte., Neumarktl. — Visnikar, Gerichts-adjunet, Feistriz. — Rußich, Kaufm., Fiume. — Rothschild, Groß-Kanifcha. — Lamprecht, Pontafel. — Ra-sich, Kfm., Triest. — Breßingcr, Besitzer, Gonobiz. — Dr. Pitanie, Advokaturskandidat, Tolmein. Kaiser von Oesterreich. Schmid, Laibach. — Träger, Hdlsm., Villach. Baierischer Hof. MiklaiM und Kautic, Krain. Mohren. Bernard, Loka. — Zabkar, Wirth, Unterkrain. — Zwekar, Kfm., Rudolfswerth. — Podloger, Lederer, Neudegg. — Achatz, Fleischhauer, Klagenfurt. — Birant, Oberfinanzwach-Ausfeher, Krain. — Werefchek, Besitzer. Lebensmittel-Preise in Laibach am 14. November. Weizen 6 fl. 66 kr., Korn 4 fl. 55 kr., Gerste 4 fl. 6 kr., Hafer 2 fl. 70 kr., Buchweizen 4 fl. 23 kr., Hirse 4 fl. 55 kr., Kukurutz 5 fl. — kr. per Hektoliter: Erdäpfel 3 fl. 3 kr. per 100 Kilogramm; Fisolen 8 fl. — kr. per Hektoliter; Rindschmalz 90 kr., Schweinfett 80 kr., Speck, frischer 64 kr., geselchter 75 kr., Butter 80 kr. per Kilogramm; Eier 3 kr. per Stück; Milch 7 kr. per Liter-Rindfleisch 54 kr., Kalbfleisch 66 kr., Schweinfleisch 60 kr.' Schöpsenfleisch 30 kr. per Kilogramm; Heu 1 fl. 87 kr., Stroh 1 fl. 60 kr. per 100 Kilogramm; hartes Holz 8 fl. 50 kr., weiches Holz 6 fl. — kr. per vier C.-Meter; Wein, rother 24 fl., weißer 80 fl. per 100 Liter. Theater. Heute lungerader Tag): Festvorstellung zur Vorfeier des allerhöchsten Namens-festes Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth, bei festlicher Beleuchtung des äußeren Schauplatzes. Fest ouverture, componiert vom Kapellmeister Herrn Gerafch, exeeutiert von der Theaterkapelle. ________________Das Stiftungsfest.___________ Gedenktafel über die am 21. November 1878 stattfindenden Licitationen. 3. Feilb., ZoM'sche Real., Feistriz, BG. Radmannsdorf. - 2. Feilb., Cervan'sche Real., Weißkirchen, BG Rudolsswerth. — 2. Feilb., Mlaker'sche Real., Krainbura BG. Krainburg. — 3. Feilb., Simsit'sche Real.. Kalten-scld, BG. Adelsberg. — Reasf. 1. Feilb.. Meglie'sche Real., LuZit, BG^ Sittich. - 1. Feilb., Bcrkun'fche Real., Bo-lansverh, BG. Sittich. - I. Feilb., Lavrtt'fche Real., Ter> boje, BG. Krainburg. — Relie. Mauser'scher Real., Pod-goro, BG. Großlafchiz. — 3. Feilb , Cueek'fche Real., Alt-dirnbach, BG. Adelsberg. — 1. Feilb. Tomc'sche Real., Kleingaber, BG. Sittich, — 1. Feilb., Hauptmann'sche Real., St. Beit, BG. Sittich. — 1. Feilb., Hrast'sche Aeal., Sittich, BG. Sittich. — Reass. 3. Feilb., Butara'sche Real., Großtschernelo, BG. Sittich. — 1. Feilb.. Tomsissche Rea., Batsch, BG. Laas. - 1. Feilb-, Jakopin sche Rea ., Kraintsche, BG. Laas. - 1. F--lb., Z°kra,seksche Rea., Mramorovo, BG. Laas. — 1 Feilb-, Gregoni sche Real-, Pudob, B8. Laas. — 1. Feilb., Pirman'sche Real., Vontschkou, BG. Laas. — 1. Feilb., Marinöik'sche Real., Pudob, BG. Laak. — 1. Fcilb., Fatur'sche Real., Batsch, BG. Laas. — Relic. KlcmcnSH'sche Real, Bieg, BG. Sittich. Tetrgrafischer tinrsdericht am 18. November. Papier-Rente 6145. — Zilber-Rente 62 55. — Gold-Renre 72 05. — 1860er Staars-Anlehen 112 50. — Bank-aclien 792.— Kreditactien 230 20. — London 116 15.— Silber 100'—. — K. k. Münzdukaten 5 56, — 20-Francs-Ltückc 9 33. —100 Reichsmark 57 65. TM Verstorbene. Den 17. November. Franziska Franchetti, Ans-kochers Tochter, 6J.2 Lion., Reber Nr. 3, Morbus Brightii. Eine schöne WolMiiig, bestehend anS vier Zimmern sammt Zugehvr, ist in der Maria-Theresien-Straße dir. 10 sogleich zu vergeben. Auskunst dortselbst im zweiten Stock. — Daselbst ist auch eine gut erhaltene Garnitur billig zu verkaufen. (536) 2—2 ZPitzwkgcrich-Zast. Dieser unschätzbare Sast dient als Heilmittel sür Brust- und Lnngenleidcn, Bronchial-Ber-schlcimung, Husten, Heiserkeit re. Eine grojze Flasche sammt Anweisung kostet 80 kr., eine kleine Flasche sammt Anweisnng 60 kr. Depot für Kram bei Victor v. Imkücnz?, Apotheker zum „goldenen Einhorn" in Laibach, Rathausplatz Nr. 4. (518) 15 4 Aalender für das Jahr 1879. Ansknnftskalender, Frommes, sür Geschäst und Haus, 14. Jahrg., eart. 50 kr. Berg- und Hütten ialender, österr.-ungar. Heransg. vom Red. d. „Bergmann." Leder, eleg. geb. fl. 1 60. 5. Jahrg. Bote, der Wiener, illustrierter Kalender von Karl Elmar. 10. Jahrg. 40 kr. Constitnt. österr. Kalender L 15 kr. Damen Almanach, 13. Jahrg., eleg. geb. fl. 1 25. Dorfmeister - Mansbergers Privat-(Äeschäfts n. Aus knnftskalender. 47. Jahrg., 4", cart. 48 kr. Cinschreib Kalender, Fromme's täglicher, sür Comptoir, Geschäft und Haus. 1879. Gr. 8°, cart. 60 kr. Kensers neuer Kalender für Landwirthe. 9. Jahrg. 2)iit Jllustr, geb. 50 kr. Forstknlender, österreichischer, von Petraschek, 7. Jahrg., geb. fl. 1 60. <8artei»kalender, österreichischer, von Stoll, 4. Jahrg., geb. fl. 160. (Äescyäfts - Notizkalender, Fromme s, 13. Jahrg., eleg. geb. fl. 1/10. Geschäfts - Vormerkblätter, 7. Jahrgang, 4", cart. 30 kr. Hausfranen-Katender, österr - nng., sür alle Stände. 1. Jahrg., 8°, cart. 50 kr. Hitschmann, Taschenkalender für den Landwirth. 1. Jahrg., in Leinwand gebunden fl. 160. Jagd-Kalender, illustrierter, elegant gebunden fl. 1 60. Ingenieur- und Architekten-Kalender, österr., herausgegeben von Sonudorfer, 11. Jahrg., geb. fl. 2. Juristenkalender, österr., her- ansgeg. von Dr. I. Kohn, 10. Jahrg., geb. 2 fl. Juristenkalender, österr., her- ausgegebeu von Dr. Frühwald, 7. Jahrgang geb. fl. 1 60. Kalender, Frommes, für den katholischen Klerus Oesterrcich-UngarnS, 1. Jahrg. In Leinwand geb. fl. 150. Kalender für den österreich. Landmann. Herausgegeben von der k. k. Landwirthschastsgesellschast in Wien, 10. Jahrg., geb. 40 kr. Krakauer Schreibkalender, neuer, 125. Jahrg., cart. 60 kr. Landwirthschaftskalender, österr., von Dr. M. Wilckens, 5. Jahrg., geb. fl. 1 60. LöbeS Kalender für die österr. HanS- u. Landwirthe, 21. Jahrg., geb. fl. 1 60. Wtedizinalkalender, österr., von Dr. Nader, 34. Jahrg., geb. fl. 1 60. Wkentor, öfterr.-ung. Kalender sür Studierende an Bürger- und Mittelschulen, Handelsakademien re. rc., 7. Jahrg., cart. 50 kr. Nkentor für Schülerinnen, 5-Jahrg. cart. 50 kr. Montanistischer Kalender, österr., red. von Wols, 3. Jahrg , geb. fl. 1 60. Htotizknleuder lür den österr. Lehrer, 11. Jahrg, von Brunner, eleg. fl. 1. Notizkalender für die elegante Welt, 19. Jahrg., eleg. geb. fl. 120. H^otizkulend» r, Tagebuch für alle Stände, geb. fl. 1 20. dtovellenAlmanach, iilustr., 60 kr., cart., mit Farbcndruck^Prämie 84 kr. ^olitiscrier Volkskalender, Linzer, 9. Jahrg., 30 kr. Portemonnaie Kalender, broschiert 20 kr., in Metalldecke von 36 bis 80 kr. Nosegger P. K., das neue Jahr. Jllustr. Volkskalendcr, 7. Jahrg., 60 kr. ZkuckerS Jnlins, deutscher Lehrerkalender, 9. Jahrgang, eleg. geb. 80 kr. Schrerirkt-lender, neuester, für Advokaten und Notare, Aintsvorsteher, Geistliche, Kansleutc rc., 88. Jahrg., heraus-gcgebe» von jirammer, geb. fl. 1 20. Sct,uirttle»rder, österr., und Handkalalog für Lehrer, 8.Jahrg., cart. 90 kr., in Leinw. geb. fl. 1'25. Etaaröbeainte, der, NotizkaLen- der sür die österr. Zivilbeamten, 4. Jahrg., cleg. geb. fl. 2. Stndentenkalender, österreich., 16. Jahrg., red. von Dr. Cznberka, eleg. geb. fl. 1 40. Zur Ausführung geschätzter Bestellungen empfiehlt sich Taschenbuch für Zivilärzte von Dr. Wittelshoefer, 21. Jahrg., gebunden fl. 1 60. Tagebuch für Comptoire, Fabriken, Bureaux, Kanzleien nnd Gutsadministrationen. Schmalsolio, geb. fl. 1 20. Tages-Blockkaleuder, Fromme's (zum Abreißen) ü 50 kr. Taschenkalender, Dr. Holzers ärztlicher, mit Tagesnotizbuch, 6. Jahrg., eleg. geb. fl. 160. Universalkalender, illustrierter, sür alle Stände, cart. 40 kr. Vo§ls, Dr. I. dt., Volkskalender, 35. Jahrg., redigiert von Silberstein, mit vielen Holzschu., 65 kr. Volkskalender, illustr. österr., 35. Jahrg., 60 kr. Volks und Bauernkalender L 12 kr. Waldheims Comptoirhand-brrch n. (Heschäftskalender, 13. Jahrg., Schmalfolio, cart. 1 fl. Welt, die feine. Tage- nnd Notizbuch, 3. Jahrg., eleg. geb. fl. 125. Ferner: Eine große Anzahl anderer Kalender sür spezielle Fächer und Bernssklassen. Brieftaschen-, Einleg-, Comptoir-, Notier-, Wand- und eleg. Salon-Wandkalender in allen Formaten nnd Gröszen zn verschiedenen Preisen. Laibacher Wandkalender mit Slempelscale», aufgezogen ä. 20 kr. 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