faibachtlOMtllng. Nr »24. Prä l! u Mtlat l ll n. Fill die .^usttllun« in« Hau« bald,. 5" sl M<< del 'l'ost gan,>. N. >.'», balbj. N. 7.«> Molit.,,,, 3. Juni i»n»trt«on»8<:!»ühl h,, il».^>!itn, ..........! Kn>. »><» lr., «m. l ft.; sons! pc. Zcilc l m. « li., »m. n l> üm. l<» ll. u. ». «. I,!l,7!!c,,»«empl! ,«t>ei>m. »»?> >>72 Amtlicher Theil. ^e. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Aller, Mswn Handschreiben vom 22. Mai d. I. dem l. l. Coulre-Mmiral ?lnlo„ Freiherr», o. Petz als Ritter des Oldens der eisernen Krone erster Klasse auf Grund der vrdcnsstatuten die Würde eine« geheimen RalheS mit -llachsicht der Taxen allergnädigst zu verleihen geruht. Se. f. und f. Apostolisch« Majestät haben mit Aller' höchst unterzeichnetem Diplome dem Obersten und Vri> gadelommandaoten Gustav König als Ritter des lön. ungarischen St.-Stephan-Ordens in Gemäßheit der Or-bensslatuten den Freihcrrnstand allergnädigst zu verleihen yeruht, Se. f. und t. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchster Entschließung vom l.'j. Februar d. I. den Vi-schof von Sebeuico Johann Zaffron zum Bischöfe von Nagusa allergnädigst zu ernennen sseruht. Stremayr m. p. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit «ller» höchster Entschließung vom 28. Mai d. I. dem Rathe des laidachcr VandeS>>crichtes Valentin KoSjcl aus Anlaß seiner nachgesuchten Versetzung in den bleibenden Ruhestand in Llncrlennui'g seiner vicljährigen, treuen Und vorzüglichen Dienstleistung den Titel und Eharalter eines OberlandeSgerichtSralhcs allcrgnädiasl zu verleihen geruht. Glaser w. p. Der Minister des Innern hat im Einvernehmen Mit den belhciligtcn anderen l. l. Vtinisterlcn den Herren Dr Joseph Ritter v. Grimm. Dr. G. Geck. Ru< ^olf Maschta. S. Lochner und Ferdinand Hrd. liczla die Vewillissung zur Errichtung einer Allien-stsellschast unter der Firma „Allgemeine böhm, Allien-NtseUschasl für Elementar« und Lebensversicherungen" mil btm Sitze in Prag ertheilt und deren Statuten genehmigt. Der Minister deS Innern hat im Einvernehmen Mit den bctheiligtcn anderen t. l. Ministerien den Herren 6"ytlbert Fürst. Anton Fürst. Dr. Karl Endler und Dr. Heinrich Mo raw eh die Gewilligung zur Errichtung einer AlliengeseUschast unter der Firma „Stei. llsche Sensen-, Eisen, und LlahlwareN'Industritgesell. schaft" mit dem Sitze in Wien ertheilt und deren Statuten genehmigt. Kund m achllng, womit der Präclusiotermin zur Eingehung der Staats» "°ten der Banlnotcnform zu I fl. und 5 ft. 0. W. detannt gegeben wird. ^ Es wird bclannt gegeben, dnß die Einwechslung ^ "r z,i StaatSnolen ertlärten Oanlnotcn zu 1 fl. 0. W.! bdo. l. Jänner 1858 und zu 5> fl. ö. W. ddo. 1. Mai ^50 (1 fl., und 5 fl. - Vanlnolcn mit rothem Ueber» blicke a»f der Vorderseite) ,ufo>ae der in dem drillen Absätze des Mtilcls 3 deS Gesetzes oom 25> August 1^l> (R. G. V. Nr. ll)l) enlhallenen Gestimmung l'Ur mehr bis letzten Dezember 1872 über förmliche, an bas l. und l. Reichsfinanzministclium zu richtende Ge» luche erwirlt werden lann. Nach dem letzten Dezember 1872 findet leine wei« lere Einlösung mehr statt. - Wien. den 1V. Mai 1872. Vom l. und l. Reichsfinanzministerium. Verordnung dcS k. k. Ministers für KultuS und Unterricht vom O.Mai »572, ! ^Mit eine Vorschrift für die Abhaltung der Matur». '"^Prüfungen an Realschulen der im Reichsralhe vertretenen Königreiche und Vänder erlassen wird. (Fortsetzung.) . . § 19. Zum Maßstab der Vcurlheilung für die ^listlichen wie für die mündlichen Leistungen der Exami» ^l^dln dient im allgemeinen die Mehrausgabe der ge. "'"'Nlcn Oberrealschule, so daß Prüfung und Veurthei. !^ll sich weder auf den Vchrinhalt der obersten Klasse ."chlünlen. noch auch diesen üderwiegend hervorheben s.^' sondern vielmehr die aus dem ganzen Unterrichte e^ "gebende Gildung in das Auge zu fassen hat. A""ach sullen sich die Forderungen in folgender 1. Unterrichtssprache, h 2. Ist die U,!terricht«sprache die deutsche, so ist "ln Examinanden nicht nur die im ganzen Verlaufe der Prüfung zu bekundende Fahlheit, einen in seinen Gedaiilenl'tis fallenden Gcgenslaod sprachrichlig. llar und mit einiger Gewandtheit zu behandeln, sondern auch eine historische Uebersicht der Natioüalliteralur und eine durch eigene Lcltüre gewonnene Vertrautheit mit den hervorragendsten Wcrlen aus der Zeit seil Klopstock zu fordern. 1), Ist die Unterrichtssprache cine andere als die deutsche, so ist die Gewandtheit in mündlicher Handhabung derselben, die übersichtliche Kenntnis der Nalio« nallileratur und die durch eigene Veltüre erworbene Gelannlschaft mit hervorragenden Wcrlcn neuerer Zeit zu fordern. 2. Moderne Eull Ursprachen. A. An Realschulen mit deutscher Unterrichtssprache: a». Französische (in Krain und Tirol italienische) Sprache. Der Examinand muß über die in der Realschule gelesenen Schriftsteller nach Inhalt und Form lhrcr Werlc Recke^chast geben lo»nc„ und sich fähig zeigen, einen in der Schule nicht gelesenen, mcht besonders schwierigen Abschnitt aus diesen Schriftstellern nach lur. zer Uederlegung auf Grund eines gründlichen grammalila. tischen Verständnisses ohne erhebliche Nachhilft zu über. setzen, ebenso eine nicht besonders schwielige deutsche Stelle in das Französische (Italienische) ohne gramma-tische Verstöße mit Gewandtheit in Vcraleichung der deutschen und französischen (italienischen) Ausdrucksweise ;u übertragen, dd. Englische Sprache (in Tirol französische Sprache). Der Examinand muß über das in der Schnle Gc. lcsene nach Inhalt und Form Rechenschaft geben lönncn und sich fäh'g zeigen, einen in der Schule nicht gelesenen, aber den durchgenommeim, ^esestückcn naht verwandten, nicht besonders schwierigen Abschnitt unter Angabc sellc« nercr Wöilcr auf Grund eines licht^en grammalilalischen Verständnisse« ohne erhebliche Nachhilfe zu übersetzen. A>« der Realschule KrainS entfallt die Prüfung aus der englischen Sprache, an der Staalsrealschulc in Trieft tritt an ihre Stelle jene aus dem Slovenischen oder Italienischen, je nachtem die eine oder die andere Sprache für die betreffenden Examinanden (relativ) ob» ligal behandelt wurde. d. An Realfchulen mit nichtdeutscher Unterrichts-spracht: an. Deutsche Sprache. Der Examinand muß eine historische Uebersicht der deulschen Meralur und eine genaue Belannt. schafl mit hcrvorragenden Wcrlen auS der Zeit seil Klopstock darlhun. und sich fiihiq zeigen, ein?n nicht be> sonders schwierigen, in der Schule nicht gelesenen Ab-schollt eines neuen Schriftstellers nach lurzcr Ueberle» aima culf Grund eineS a/i'mdlichen grammatikalischen VcrständnisstS ohne erhchliche Nachhilfe zu übersetzen, ebenso eine nicht besoitters schwierige Stelle aus der U"lclricht<>sprache in das Denlsche ohne grammatische Verstöße mit Gewandtheit in Pcrgleichung der Ausdrucks» weise in der Unterrichtssprache und im Deutschen zu übertragen. l>d. Französische Sprache. Der Examinand muß über das in der Schule Ge» lcsene nach Inhalt und Form Rechenschaft geben lönnen und sich fähig zeigen, einen in der Schule nicht gelt» scnen, aber den durchgcnommenen Lehrstücken nahe oer» wandten, nicht besonder« schwierigen Abschnitt unter Angabe seltener Wörter aus Grund eines gr^mmc,»,. lalisch richtigen Verständnisse« ohne erhcbl'chc Nachhilfe zu übersetzen. Wo das Deutsche nichl obligatorisch gelehrt wird. entfällt die betreffende Prüfung; an der Realschule zu Spalalo tritt an die Stelle der Prüfung au« dem Fran-zösischen jene aus dem Scrbo'lrontischen. (Forisshiing folg»,) Mhtamtlichel Theil. Zoulnalstimml« über die «achische /rage. Ucber die neue Phase. i„ welche die aalizische An» geleaenheit durch die Abstimmung im Verfassungsaus. schusse getreten ist, äußert sich die »Presse." ..In den Verhandlunqen über den gallischen NuS. gleich wurde gestern wieder ein Schritt vorwärts ge» macht. Der Verfassungsausschuß hat die Ausgleichs» Präliminarien auch in ihrer neuen Form als Gesetzes' vorläge, in der sie aus der Schlußlcdaclion l. comil6 hervorgegangen sind, gebilligt und ange, Damit ist vorläufig, für den Rest der ssegenwutli-gen Session, auch die officielle Thätigkeit dcs Reieis. ralhcS in dieser Angelegenheit erschöpft. In den »nmi Allileln deS Elaborats, die sich in ihrer Tcxlilung io viel wie möglich den erNsprcchendtn Punltcn der Resolution anschließen, ist das Ausmaß und gleichzeitig die Grenze der Concessionen scharf gezeichnet, zu denen die parlamentarische Regierung und die parlamentarische Majorität sich herbeizulassen entschloss n sind. zu dencn sie sich bereit erklären lönnen, ohne durch uoertriciicne Zugeständnisse an die Autonomie Galizirns die Inler« essen deS Reiches zu gefährden, welche in letzter Insta.iz einzig und allein maßgebend sein müssen. Die Vertreler GalizitnS haben nun den Vtweis zu liefern, daß auct sie ihrerseits die pflichtschuldige Rücksicht ans da« Nlich zu nehmen verstehen. Am lcmbcrger ^' es, den in ncurstcr Zeit wieder lebhaft erholn ^urf ^u widerlegen, daß ein Ausgkich mit Oalizlcn überhaupt zu den unmöglichen »Dingen achörc, weil es den Polen selbst überhaupt nicht ernst sci mit ihren Vorschlägen zu einem „Friedensschlüsse", weil sie i'i leinen bilateralen, auch sic moralisch bindend» eingehen, weil sie niemals eine gesiüttt Nmlpoluit treiben, sondern stets ihren phanlastischen Rcstaura»lone-projellen nachjagen und dem Slaate, dem sie angehören, grundsätzlich alle erdcnllichen Verlegenheiten bereiten. Der lemblrger Landtag mag nun über das Schickst»! dl« Bandes selbst entscheiden Die Rcichsoertretm'g und die Räthe der Krone haben ihre Gercilwillialcil zu ciner Verständigung in entgcgenlommenbster Weise gezeigt. Sie bictcn, nicht weil sie sich in einer augenblicklichen Zwangslage befiridcn. nicht weil sie, um gesetzliche, vcr» fassungsmätzlgt Zustände zu erhallen, eincn Separal-frieden mit einem Bruchthlil der Opposilion um jeden Preis schließen nmssen, sondern einzig aus billiger Rück» sichlsriahme auf die eigenthümlichen ^andesverhälliüsse Gali^ienS die Hand zur Verständig»!!,!. Wird diesljl^ vom Randlage zurückgewiesen, so mag er es verai'lwoltc'i vor der Krone, vor dcm Reiche und vor seinen eigene', Wühlern." Die „Tagtspresst" äußert sich in gleicher Richtung folgendermaßen: „Das codificirte Elaborat in der yali» zischen AusgleichSfrage ist in der gestrigen Plenarsitzung des VelfassunIsauSschussts nahezu mweranbert angenommen und dadurch der Ausgleich bis auf einige ne« bcnsächliche Pmllle, wenigsten« im Ausschüsse erledigt worden. Auch die Polen stimmten für das Elaborat, obschoi, sie sich vorbehielten, sobald der Vcrichlcrstallcr glwcihlt sein werde, ein Minorilälsoolum zu demselben einzubringen. Der galizischc Landtag, der einzig com» pelenle Factor in dem schwebenden Veifassmigsstleite, hc>l indcß noch nicht gesprochen; im G^iciilliile, an ihn soll eden erst jetzt die Anfrage cjclichtel wcrden, eme Anfrage. d:rcn Blalilwortung, wenn sie in bejahendem Sinne aussälll, die Resolution des Jahres 1^(>8 aus dem ^eben schafft, wenn sie dagegen negativ sich gestaltet, den Stab über d>e ganze Polilil der Polcn bricht und die schwcreu Aollagen, die bisher nur als Vndachl gegen dieselben ausgesprochen wurden, zur Wahrlrast eines selbslgespi-ochenen Urlheiles erhebt. Allerding« — führt das genannte Vlall fort — behaupten die Gegner jeder Transaction mit Galizien, duß eine solche nie zu einem endgilligen Ziele führen werbt. Gliicklicler-weise sci dies aber nicht tlwicsen. Die unbedingte h:r-stellung gesetzlicher Zustände sei ein wesentliches, ein ^e» bensinteresfe des Reiches, ,in Interesse von solHer Ve, deutung, duh es wohl als lohnende staatsmälinische Ar« beil gellen lönne, für die Verwirllichurni derselben die ganze Kraft einzusetzen. Der gesunde Menschenverstand und politische Klugheit gebieten, dieselbe zunächst auf dem Wege der friedlichen Verständigung anzustreben. Erst wenn unwiderlealich dargethan sei, daß auf diesem Wege daS ersehnte Ziel nicht zu erreichen sei, dann. aber auch nur dcmn sei die Anwendung anderer Mittel eine Forderung staatlicher Nolhwendigleit. Die Polcn hätten sich bisher anf dem Boden der Verfassung gehalten, sie hätten die Erfüllung ihrer Wünsch: auf streng vcrfassunasmüßigtm Wege zu erreichen versucht; »arum sollten sie jetzt plötzlich die ihnen gemachten ,^ nissc als ungenügend znnickwcisen? Warum fi eine Abschlagszahlung hinnch'ncn, um bei nächster Cn<" legtnhcit mit n^uen Forderungen hervorzutreten? ^»r» wahr, ein vernünftiger Grund lasse sich nicht dafür qrltci's, machen. Und darum sei es cbcn jetzt mehr denn je Pfli^l. den eingtllitcten AusgleichSversuch zu Ende zu sührcu." 892 Parlamentarisches. ' Abg. Dr. Herbst nserirte am 27. in der Sitzung. deS VerfassungSauSschusses über das vom Subcomit^ codisicitte Gesetz, betreffend den galizischen Ausgleich. Der Gesetzentwurf lautet: ..Ochtz.....wodurch die §8- !1. ^ und 15 deS SlaalSgrundgesehes über die ReichSvertretuna theil-weift abgcündert, dain, zu Artikel 12 deS StaatSgrund-gesetzei« über die richterliche Gewalt und Artikel 2 und 3 deS StaatSgrundgesetzeS über die Ausübung der Re« gierungS- und der VollzugSgewalt Zusatzbestimmungen erlassen werden. Mit Zustimmung beider Häuser deS Reichsrathes findeich anzuordnen, wie folgt: Artikel 1. Die nachstehenden Gegenstände werden bezüglich der Königreiche Galizien und Lodomerien mit dem Großherzogthume Kralau aus dem Wirkungskreise des ReichSratheS ausgeschieden und sollen unter fort« dauernder Geltung der bezüglichen Bestimmungen der StaatSgrundgcsetzc in und mit dem galizischen Landtage verfassungsmäß'g erledigt werden.: a) Die Gesetzgebung über die Einrichtung der Handels« und Gewerbclammern. d) Die Gesetzgebung über Credit« und Versicherung«« anstalten, über Banken, mit Ausnahme von Zettelbanken, und Hber Sparlassen. Diesl Gesetzgebung kann jedoch nur innerhalb der Grenzen der Reichsgesetzqebung in Handelssachen überhaupt und über die Aktiengesellschaften insbesondere geübt werden und ist in ihrer Geltung auf das Gebiet von Galizien beschränkt. o) Innerhalb der Grenzen deS Staatsgrundgesetzes über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger, die Fest« stellung der Grundsätze des Unterrichtswesens bezüglich der Volksschulen und Gymnasien, dann dic Gesetzgebung über die Universitäten. Jedoch hat in den deutschen Gemeinden Galiziens die deutsche Sprache die Rcchte einer Landessprache zu genießen, und ist am zweiten Gymnasium in Lemberg und am Realgymnasium in Vrody fortan die deulschc Sprache als Unterrichtssprache beizubehalten. Die Bestimmungen über die Anrechenbarteit der an galizischen Anstalten zurückgelegten Schul« und Studienjahre und über die Giltigkeit der an solchen Anstalten erlangten Zeugnisse und erworbenen akademischen Grade in den anderen Königreichen und Ländern erfolgen im Wege der Reichsgesetzgebung. Der galizische» LandcSgesetzgebung bleibt unbenommen, bezüglich der Anrechenbarteit der an den Anstalten anderer Königreiche und Länder zurückge« legten Schul» und Studienzeit und der Giltigleit der an solchen Anstalten erlangten Zeugnisse und Grade für Galizien Bestimmungen zu treffen. ä) Die Polizei-Strafgesetzgebung, insoferne sich die« selbe auf Ueliertretungen der in den LandeSgesetzen zum Behufe ihrer Durchführung erlasscoen Gebote oder Verbote bezieht und innerhalo der durch das RcichSqesltz bestimmten Grenzen hinsichtlich d:r Art und deS MaßeS der Strafen; y) von der Gesetzgebung üder den Schud jene über den Vollzug und die Kosten des Schubes, unbeschadet der in den Wirkungskreis deS ReichSratheS nach H. II I^lt. n deS StaatSgrundgcsctzes über die ReichSoertre« lMg gehörigen Gesetzgebung; k) in Sachen der Civilrcchts-Oesctzgebunq, und zwar innerhalb der Reichsgesctzgebung über das Gebühren-Wesen; 2,3.) die Gesetzgebunq über Vormundschaften und Curatelen und daS in Vormundschaft?' und Curatels» fachen zu beobachtende Verfahren; die diesfällige Juris« dictionSnorm bleibt jedoch der Reichsgesetzgebung vor« behalten ; dd) die behufs Anlegung der auf Grund der all« gemeinen GrundduchSordnung einzurichtenden öffentlichen Bücher nothwendigen Glsetze; ec) die Gesetzgebung über die Einführung von Friedensrichtern und Bagatellljcrichten. dann über daS Verfahren bei denselben; die Festsetzung ihreS Wir« lungstreise« bleibt jedoch der ReichSgesetzgebung vorbe« halten; ß) die Gesetzgebung über die Grundzüge der Or« ganisirung der im Lande bestehenden politischen Vermal« tungsbehörben erster und zweiter Instanz. Doch darf der Grundsatz nicht beirrt werden, daß die Entscheidung in eigentlichen RegierunaSgeschüften, sowie überhaupt die Vollstreckung nur von der Regierung bestellten Organen zustehe, und hat die Stadt Biala der Sitz einer poli« tischen Behörde zu sein, bei welcher der Gebrauch der o«utschen Amtssprache durch die Landesgesetzgebung nicht verwehrt werden darf. Der Reichsgesetzgebung bleibt vorbehalten, im Falle durch die im W.ge der Landesgesehqebung erfolgte Or-ganisirung den Bedürfnissen deS Reiches nicht genügende Rechnung getragen würde, hiezu eigene Organe aufzu« stellen. Artikel 2. Bezüglich der Kosten deS Unterrichts« wcsenS wird dem Lande Gallien alljährlich ein Pau« schalbetrag zur Verfügung gestellt. Die Höhe dieses Pauschales ist nach dem Maße jener Auslagen zu bestimmen, welche auf Grundlage deS Finanzgesetzes für 1871 unter den Titeln: „LandcS-und Vezirksschulräthe " , .. Lehrerbildungsanstalten «. „BtaatSzuschuß zu Schulfonds", „Studimfonds" und „Technische Hochschulen" sür Galizien wirklich verwendet worden sind. Nach gleichen Grundsätzen ist für die die Kosten 5er politischen Verwaltung ein Pauschale zu bestimmen, bei dessen Bemessung jene Auslagen zur Grundlage zu zu dienen haben, welche auf Grund dcs Finanzqesetzes für 187 l unter den Titeln: „Politische Verwaltung in dm einzelnen Ländern" und „Neubau!^ der politischen Verwaltung" für Galizien wirtlich vcrwendel wo'den sind. Wenn von dem >m letzten Alisatze des Artikel« 1 gedachten Vorbehalte Geblauch gemacht wird. so ist dlis Pauschale um den Betrag der hiedurch verursachten Kosten zu vermindern. Eine Revision dieser Pauschalier, findet je nach 5 Jahren statt, und sind dieselben, je nachdem sich der be« treffende Betrag der betreffenden Ausgaben für die übri» gen Königreichen und Länder in diesen fünf Jahren vermehrt oder vermindert hat, um einen Betrag zu ver« mehren oder zu vermindern, der sich zu der bei jenen Königreichen und Ländern durchschnittlich eingetretenen Mehr« und lücksichtlich MinderauSgabe so verhält, wie das IahreSerträgnis der direkten Steuern in Galizien zu dem gesammten jährlichen Erträgnisse der direkten Steucrn in den übrigen Königreiche!, und Ländern. Artikel 3. Die auf den Schulsonds und dm Studienfonds, dann für die technischen Hochschulen in Galizien entfallende" Ruhegennsse mid VersorgungS« betrage sind in dem Pauschale für daS Unterrichtswesen (Artikel 2) begriffen. Bezüglich der für die „politische Verwaltung", dann die „SchulauffichtS » Behörde" in Galizien entfallf^den Ruhegünüsse und VersorgungSoeträge wird nachstehendes festgesetzt: Die bei beginnender Wirksamkeit dieses Gesetzes be« reitS angewiesenen Bezüge werden fortan vom Reiche getragen. Zur Bestreitung der vom diesem Zeilpuukte angc> fangen zuwachsenden Bezüge wird dem Lande Gallien alljährlich ein Pauschalbetrag zur Verfügung gestellt. Der« sclbe beträgt im ersten Jahre ... und wird in jedem der folgenden neun Iahic um den gleichen Betrag erhöht, so daß er sich im zehnten Jahre auf ... belauft, welcher Vetraa sohin unverändert bleibt. Artikel 4. Die aus den Königreichen Gallzien und Lodomcricn mit dem Großherzoglhume Kralau in daS HauS der Abgeordneten entsendeten Mitglieder haben an jenen Verhandlungen nicht lheilzunchme?i, rv^c sich auf Gegenstände beziehen, die rücksichtlich GalizienS auS d»m Wirkungskreise dcS Reichsrathes ausgeschieden werden. Zur Beschlußfähigkeit deS Abgeordnetenhauses bei solchen Perhandlungen ist die Anwesenheit der Hälfte der übrigen Mitglieder erforderlich. Artikel 5. Das Erfordernis für den Unterricht und die politische Verwaltung (Artikel 2) für die im Rcichsrathe ventretenen Königreiche und Länder, mit AuS« nähme GalizienS, wird durch den ReichSralh in beson» derer Verhandlung und Beschlußfassung festgestellt, wobei die Abgeordnelen auS Galizien nicht mitzuwirken haben. (Artikel 4). Das so festgesetzte Erfordernis ist in jener Weise, wie dies bezüglich deS durch die Delegationen für die gemeinsamen Angelegenheiten festgestellten Erfordernisses stattfindet, in das Fmanzgesetz einzustellen. Artikel li. Für die besondere Wahrnehmung der Interessen deS Königreiches Galizien und Lodomerien mit dem Grohherzogthume Kralau wird durch ein dem Lande Galizien angehöriges Mitglied des Ministeriums gesorgt. Artikel 7. Für das Königreich Galizien und Lodo« merien mit dem Großherzogthume Krakau besteht in Wien ein eigener Senat des Obersten Gerichts« und EassationShofes, dessen Verhältnis zu den übrigen Se« naten durch ein ReichSqesetz bestimmt wird. Artikel 8. Gegenwärtiges Gesetz tritt erst dann in Wirksamkeit, wenn dasselbe im Wege verfassungsmäßiger Aenderung der ualizischen LandeSordnung der letzteren als Bestandtheil einverleibt worden ist. Artikel 9. Mit dem Vollzuge dieses Gesetzes ist daS Gesammtministerium beauftragt." An der Debatte belheiligten sich die Abgeordneten Dr. Groß, Fux. Dr. Kuranda, Dr. Dinstl. Dr. Zybli« liewicz, Dr. GiSkra, Dr. Kuh, Dr. Rechbauer. Dr. Kaiser. Dr. Brestl, Graf Thurn und Dr. Weeber. Dr. GiSkra beantragte, mit der Wahl eines Berichterstatter« bis zum Berichte über die ruthenischen Petitionen zu warten. (Angenommen.) In Betreff einer Interpellation wegen deS Zusam« menhangeS des galizischen Ausgleiches mit der Wahl» reform erwiderte Se. Durchlaucht der Herr Mmister« Präsident Fürst AuerSperg: Die Regierung müsse wiederholt der Eonncxität deS galizischen Ausgleiche«« mit der Wahlreform cntaegentrcten. Was diese selbst anbelangt, so beabsichtige sie, die betreffende Vorlage im Herbste einzubringen. Se. Ex;, der Herr Minister deS Innern Freiherr v. Lasser beleuchtete nochmals den Standpunkt der Regierung in der galizischen Fraae mit der Bemcrtunc,. daß eine Pression auf die Finalistrung diefer Angelegenheit nicht geübt werde. In der Sitzung des Ausschusses über die slrl-berg'Nahn gab der Herr Finanzminisler die E>llä» rung ab, daß die Arlberg-Bahn politisch nnd vollswirtb/ schafllich nothwendig fei, und da müssen sür ein so gro« hes politisches und voltSwirthschaftüchcs Interesse auch die M'llel herbeigeschafft werden. Er s>!aube, wenn die Prosperität deS Reiches, wie er nicht zweifle, anhalte, werden die Auslagen ohne Schwierigkeit herbeigeschafft werden können, und es sei insbesondere zu bedenken, daß sich dieselben auf eine Reihe von Iahrcu vcrlhcilen. Er betonte dabei auch den Zusammenhang der Allberg-Gahn mit der Pred: daS Abac-oidnetenhauS folgenden Anlraa: „DaS h. HauS wolle beschließen: Es werde dem Gesetze in Betreff der H"' stcllung einer von der Haupllinie der priv. Gu schliß hrader Eisenbahn bei Krima abzweigenden, an d«e böhmisch-sächsische Grenze bei Raizenhain führenden Eisenbahnlinie die verfassungsmäßige Zustimmung ertheilt." Der Ausschuß, betreffend den Gesetzentwurf über den zeitweiligen Schutz der W e lla uS stel l u n g S > O b' jecle. hat im Ganzen und Großen die IntenlilMlN dtt Regierungsvorlage acccplirt, nur folgende Fassung dt» 8 A. angenommen: „Gegen die Verweigerung solcher Schutzcerlificatl (deS Generaldirektors) ist eine Berufung oder Beschwerde-führuna nicht zulässig. , „Wird der RechtSbestand von ertheilten Schuber" ficaten angefochten, so ist die Entscheidung nach den bestehenden Schuhgesetzen von den hiezu competent«« "t-hürden zu treffen." Politische Uebersicht. «albach, 2. Juni. Das Ergebnis derWahlen in Kroatien tan« von dem Standpunkt jener, welche die Herstellung geordneter Zustände in dem von Partcileidcnschaflcn du'^' wühlten Lande aufrichtig wünschen, immerhin ein bcsrl -digendeS genannt werden. .... Die durch dcn Beschluß dcS deutsche" N e' ^ tags über die Iefuiten.Petitionen veranlaßte M,cv vorläge zur Reaelung der Stellung kirchlicher ^oen -soll, wie dcr Weser-Zeitung auS Berlin geschrieben w'i^ noch in dieser session deS ReichStaaS erfolgen. -- ^ Gun des rath beschloß in seiner Plenarsitzung "° 30. v. M. die Annihme der baieriscken Vorschlag/ " hufS Einführung der Gewerbe-Ordnung in ^'ern. gegen wurde der Antrag auf Aufhebung der Thealcl freiheit abgelehnt. — Die Kreis ordn.« n g S-»oin 893 mission des HerenhauseS hat dit Geralhungen des Entwurfes beendet, damit die Vertagung deS Landtags «tumächst möglich ist. — Die Reichstags - Kommission <ür das Militär-Strafgesetz bccndete am 30len ^ Vt. ihre Arbeiten. Sie nahm die neuesten Vorschläge über die Arrcslbestimmiingen mit 12 ^egen 9 Stimmen und das ganze Gesetz mit 15 gegen tt Stimmen an. — Der Re i chstagsj chluß wird wahrscheinlich am ^4. Iunl durch den Kaiser, welcher am 15). Juni ab-lcist, vorgenommen werden. — Sämmtliche Militär» üeisiliche der »rmee siud angewiesen worden, den Vefchlen öes suspendirten FcldbischofeS )i a m c z a n o w S l i lcine 3olge zu leisten. Die Regierung wird mit vollster Ener-Lle den lirchlichen Conflict zu C„oe führen. Die Natioinlvels.immlung in Bersailrs nahm ^t ersten fünf Nrmeegesctzartikcl an; hiernach wird die obligatorische persönliche Dic»stpsllcht, das Ver, bot der Anwerbungsprämien, die Nushcbung der Stell» Vertretung ausgesprochen und den activen Militärs das Slimmrechl nicht zuerkannt. — In der letzten Confe. l°tnz mit Arnim, welche am 29. v. im Elys^c-Palastc statlfand, schlug Thiers die allmälige Räumung der Noch occupirlen Departements in d»r Weise dor, daß für jtde halbe Milliarde ein Departement zu» rückgegeben werbe. Arnim ließ durchblicken, daß dieser Vorschlag in Berlin auf Opposition stoßen wcrde. Je-detifalls werde Deutschland darauf bestehen, daß dic geräumten Departements bis zur vollständigen Ablra> 8u»g der Kriegsschuld für neutral crlläil und daß bis dahin dort leine Gcsesligungswcrlc errichtet weiden. DaS definitive Resultat der Provinzwahlen >n Belgien ist folgendes: Die Klerikalen haben dic Majorität in den Piovinzcn Ost- und Weslflandcrn, Antwerpen »und ^imburg; die liberalen sind in den Provinzen Henncgau, Gütlich und Gradaut in der Mehrheit. In Luxemburg hallen bcidc Parteien sich das Gleichgewicht. Unter Porsitz des Königs fand am 30. v. M. in Nom eine Ministcr.Oerathunq über de» Ocsctzcnlwnrs bezüglich der geistlichen Corporation en stall, Nach der Sitzung reiste der König sofort nach Florenz. Die ganze noch übrige Armee des Piälendenten Don Carlos ist von den l. spanischen Truppen um» zixqelt. — Die von Serrano in Amorobicta abgeschlossene Convention mit den Carliswi, durch wclche den CarlistencChcfS und den an der Revolution bethci« l'gt«n Offizieren dcr N'M?c ihr Rang zncrlaiint wird/ hat in Madrid ciuln lirsen Cindruck hervorgebracht. Ma» betrachtet es als unmöglich, daß Hcrrano Com» Mandant dcr Armee oder Minister des Königs verblcibe. Die Medrzahl der Minister mißbilligt die Convention. Kaum ist in spanien ein ncucS Ministerium zu Stande gebracht, so bricht die M i n i st e r l r i s i s wieder los. Serrano, der die Präsidentschaft des Cabinets noch nicht sactisch angclrcten hat, isl bereits dc, Gegenstand allgemeiner Angrifft geworden, indem er mit einer gc-ladezu strafbaren Nachsicht den Carlisle«.Führern, wclche vorher der Armee angehörten und jetzt die Waffen niedergelegt haben, ihre früheren Chargen zugesichert hat. Nn,weder ist die carlistischc Bcwcgung so bedeutend gewesen, daß auch jetzt, nachdem sie unterdrückt 'st, die Regierung es nicht wagen darf, gegcn die An» sührer energisch einzuschreiten, oder Serrano, der bedeutendste Mann in der Armee, hat persönliche Gründe, die Carlistcn mit einer durchaus unstallhaflen Nachsicht zu behandeln. Die ..Times" schreiben: Wir erhallen von einem M unterrichteten Corrcspondenten in New'?)orl folgendes Telegramm: „Dcr Washingtoner Bertrag tann als todt angeslhcn werden. Ämerila wird auf die von England gegen dcn amcndirten snftplcmcn-^r-Artitel gemachten Oinwcndungcn antworten, daß lci-Nerlei nachträgliche Abänderungen gcmachl wcrdcn lünncn; der Senat und dcr Piäsidcnl wcrdcn zu leiner andcr-lveitigen Abälidcrung ihre Cinwill'gung geben." — Die lltzlen Washingtoner Nachrichten bezüglich des Supple lNenlarartilel lauten günstiger, indem beide ille» gerungen über die AmcndcmlntS deS Senats befriedi-sende Clllürungen wechselten. _________________ Wiener Weltausstellung 1873. Se. Exc. der geheime Rath v. Vou'owsli. Präst« °tnl der laiserl. lujsischen Reichssommission sür die "ltllaussteUung 1873, ist aus St. Petersburg in Wien t'Nael,offen und hat im Be,lehre mit dem Oeneral-Di« teltor der Ausstellung die Verhandlungen zum Abschlüsse Abrachf, welche schon seit längerer Zeit in bctrcff der ^tthlilig,,,^ Rußlands an dcr Ausstellung blicsiich gc< ^o^cn werden. Rußland wird an der Ausstellung eben '° ylä!,zend als zahlreich vcrtrclen fein. Die Gclhcili. ^'Ng der russischen Industriellen und Producenten utnr. ^'gt bei wcilcm jene an dcr pariser Ausstellung. Auch ^ hier cingclroffene indische „Commissionor of Com. ^lce" in Calc^tt^, Sir Hariy Rwel Carnac verbindet ??'t seiner AiiwtslNl>'it dcn Zwcck. mit dem General« ^leltor dcr Ausstellung dic erforderlichen Bereinbarun» ^tn wegen der Bclheiliglmg Gritlisch, Indiens an dcr Weltausstellung z» lresfcn. — Die Oelhcilignng Deutsch, ^"ds a„ dcr Weltausstellung nimml. wie die bisherigen ^'uncldungen beweisen, solche Dimensionen an, daß sclbst ^ kühnsten Erwartungen überlroffen werden. Obgleich dem deutschen Reiche ein doppcll so großer Raum refer« virt worden, als dasselbe in Paii« 1867 innchatlc. ist die deutsche Reichslommission schon jetzt zur Uebtlzcugung gelangt, daß dieser Raum unzulänglich sci und diiselbc mehrmals so groß sein müßte als der pariser, um den Ansprüchen der deutschen Industriellen zu genügen. Die deutsche Reichstommission hat sich veranlaßt gesehen, zur Berathung dieser Angelegenheil cine außc,ordentliche Sitzung abzuhalten. Hn der,cll,cn wurde licschlosstn, zwci Mitglieder der Komnussion. die Herren Rao^nne und Finl. nach Wien zu delcgircn, um «n Ort und Stelle mit dem General« Dlrellor die erforderliche Rückjprach: zu Pflegen. Spcsiell in.Süddcutschland wächst die Zahl dcr Anmeldungen mit jedem Tage. — Die Journale WülllembergS legcn dein eben von Geilin zurüclgclchr. ten Präsidenten dcr löüi,lichcn Ccnlralstcllc für Handcl und Gcwcrbe, Sr. Erc. dcm Herin Dr. v. Steinbeiß, überdies auch nahe, dcn Anmeldun^Slermin für Wurl. temberg um einige Tage zu verlängern. In diesem Slnne sprechen sich auch dcr „schwäbische Mcrlur" und die „Neckar.Zeituug" an^«. letztere widmet in ihrer heule eingclroffencn Nummer der Weltausstellung 1873 einen ei.'gchcndm Artitcl, in wclchcm die Gedrulung der «us> stcllung und die mannigfachen Aufgaben, welche sie sich gestellt hat, in oricnlircndcr Weise beleuchtet werden. Einem Telegramme aus Paris zufolge hat dcr französische Handelsm nister einen Erlaß an die Han. dclslammern FlaulrcichS ^erichlct, in wclchcm er dicscl-bcn auffordert, eifrigst für dic ^clhciligung ihrer Äc-zirlc an dcr Weltausstellung 1873 zu wirwi. und sic gleichzeitig verstand««.?, daß sich d^e fianzösischc Rcgic rung c.itschlosscn habe. dic Kostcn dcr Platzmiclhc zu tra-gcn. — Clncr aus Shanghai ciugclaiiglcn Mittheilung ncucslen Dalums enlnchmcn wir. daß Japan sür scmc Ausstellung doppelt so viel Na.im in An,pruch nimmt. alS cs 18l>7 in Paris inncha'te. — AuS Trieft wird lelcgraphirt. daß die boili^c Hanb^lelammcr bcschlosscn hat. für ihre Gclheiligung a» dcr adüilioulllcn Ausstellung: „Darstellung dcs Welthandels" 10- bis 20 000 Ouldcn zu widmen. - Dic AuSstcllungslommislion sür die Gulowina gruppirte sichln drei Scctioncn. Der A n meldung sterm in für dic Aelhcill-gung an der Weltausstellung lauft für Oesterreich.Un. gärn am 30. Juni ab. Wir bringen diescn Zchluß-leimin dcn Ausstcllcin in Eriünrrung. da die vielfach ;u Tage getrctcnc Boraussctzung, cS werde dic,cr Tcrmin möglicherweise erstreckt werden, eine irrige ist. — In der letzten Sitzung der Abtheilung Xli (Erziehungs-, Unteriichls». Bildungswcsin) ref rirlen Hcrr Prof. Dr. Hochstetler über die in Amcgung gebrachte I^ee der Beranstallung eines naturwissenschaftlichen Universal-museums als Theil der Weltausstellung und Hcrr Rc. gicrl'ngsralh Dr. lttrnchclli über dic für die Eriichlun, eines öslcrrcichischcn Fachlalak icS der Elschcinungcn des Güchcrmalttes noch erforderlichen Borlchrungen. — Herr Hofrath Dr. Fickcr legte 20 von verfchicoencn Fach. Männern ausgearbeitete Dctaillnstructionen, bclreffcnb dic Ausstellung von Unlcrrichls^cgcns.änden, vor. — Es wurde dem Antiare zemäß bcschlosscn. das Unterrichts, ministcrium um die Veranlassung einer Collc.livauSstel-lung der im Programme XV, lit. 15 enthaltenen Ob» jecle (insbesondere Lehrmittel) sämmtliche ihm unter, stehenden Lehranstalten zu elsuchen. Die Kostcn be, Zustandcbringung der Ausstclllmg hätte jcdc Anstalt sclbst zu trage», dagcgen wäre anzustreben, daß die Kosten dcr Platzmielhi.und die anderen mit der Schau, stcllung von UnlerrichlSgrgei.stäi'dcn verbundenen Au?> lagen, so wie auch lücksichtlich dcr StaalSanstallen d'c Berfrachlungsspesci, von dcm UnttsrichtSminislerium übernommen werdcn. — Der rühmlichst bclanntr. ftlt !2^i Iahrcn in London lebende AquarcUmalci ssarl Han.,. HosiiMler dcs rcgiercndcn Hcrzo^s von Sachscn,Codur^ Ootha. hat seine Gcthciligung an dcr Wcllauostcllun» angcmcldel. Aus Münchei, wird unS gemeldet, daß daselbst cine Darstellung der willbschafllichcn Entwicklung DeulfchlandS in dcn letzten 20 Jahren vlMr.ilel wird. ___________________ (W. A. C.) Haqesumigkeitm. — DaS betrübende Ereignis des Todes Ihrer lais, hohei! der durchlauchliBc» Frau ' lerung. 3ticht nur die wiener, sondern auch die in den Provinzen erscheinenden Vlällcr widmen der hohen Berstor, denen säst ausnahmslos läl'gere Nachruje, in denen sie ihrer trefflichen Eigenschaften lühmend gcdcnlen. Die Ver. ttelungen der Bänder, Gemeinden. HandelS' und Gcwerbe-lamm«,, beeilen sich, den Ausdruck ihrer innigsten Theilnahme zu den Slusen deS allerhöchste» Thrones gelangen zu lasten. — (Die l. l. Normal-Nichung«-Kommission) in Wien hat am 28. Mai l. I, ihre Nm>«. lolalllälen im l. Nezirle, Nibelungengaffe 4 (Mezzaum) bezogen. — (Wilhelm von Tegelthof), der zu früh verstorbene Seeheld Oesterreichs, erhält ein wiirdige« Denl-mal, das seinen Plah zunächst der Volirlirche in Wicn einnehmen wird. DaS Comi>6 ladet mitlelst eines K^nlnrS. programme« sämmtliche Klwsller de« In. und NutlandeS zur Llnsendung von Konlursenllvizrfen ein. Das Dcnl. mal soll 100.000 st. losten. Der «blieferungSlelmin ist' der 31. Dezembn 1872. Die drci besten Denkmals-Ent, würfe werben mil Preisen ä .'l000 ji., 2000 fl. und 1000 fl. ö. W. in Silber, honorirt. — (Schneller Laternenanzünder.) Die neue Erfindung der Professoren KlinlenfueS und Lohmaycr, sämmtliche Gaslaiernen einer Stadt mit einem Echlage anzuzünden. — findet Ubcmll Beifall; in Wien und Franlsurt wurden wegen lHlnfuhrung oieser plastischen Neue» rung Verträge abgeschlossen. — ^Ueber dieUeberschwenimung in Böhmen) melden die öffentlichen Blättern weiter jol» geudes: In Nepleöl» sind 38, in Plaß 3. in Nalonic 6, in Srbslo 7, in ^iborih 13, in Schellesen 28, in Mi< cholup 2. in Wellclih 6, in Neuhüttcn 15, in Grigein 4 7 Menschenleben den verheerenden Fluten zum Opfer gefallen. Der Schaden an Gebäuden, Brücken, Eisenbahnlinien, Fabrikanlagen, Holzlegstätten u. s. w. ist ein beinahe un-bcrechnenbarer. Die eingeleiteten Sammlungen liefern bereit« erfreuliche Ncsultale; die „Wiener Ztg." constatirl, daß schon am ersten Tage in Wien 48.300 fl. gesammelt wurden, darunter Beträge ü 8000, 5000, 3000, 2000, 1000, 500, 300 200, 100 Gulden u. s. w. — (Vine furchtbare That) meldet man dem ..Polrot" aus Pilsen. Dort hat nämlich am 23. Mai früh ein Bcihnbedienstcler seine zwei Kmder auS erster Ehe und hierauf sich selbst erschossen, gerade als seine jetzige Gattin auf dem Marlle war. Der Unglückliche soll die That aus Verzweiflung verübt haben, well ihm der Dienst gelUndigt worden war. — (Neue Gestüte.) Wie die „Preßburger gei-tung" au« sicherer Quelle erjährt. hat iHras henckel von Tonnersmaicl au« Preußen die Besitzung Karlvurg um den Preis von einer Million läuflich an sich gebracht, und bead« sichngt derselbe daselbst großartige Gestüte edler Rassepferde anzulegen. — (Die Uel'erschwemmungen) haben ciüen großen Theil LurrpaS heimgesucht. Nehnliche Berichte, wie au« Vühmcn, lommen nun auch aus Deutschland und Ita» Uen, in welch' letzterem i/ande die auSlretenden Gewässer beS Tefsin, Vago Maggiore, bi (5omo u. s. w. große Verheerungen anrichteten. fokales. — (Begünstigung für abfolvirte Aym» nasisten und Realschüler.) DaS l. l. Ministerium sür Kultus und Unterricht hat bewilligt, daß mit Beginn deS Schuljahres 1872/3 Abiturienten von Mittelschulen, d. i. solche Sludirende, welche die Maturitätsprüfung an einem Gymnasium oder einer Realschule abg/legt haben, allsoglelch in den III. Jahrgang der l. l. ^ehrerdildung«, anstalt zu Klagenfurl aufgenommen werden und jeder ein Staatsstipendium von 100 fl. erhält. Durch ein nur einiähriges Süldium ist daher jungen Männern Gelegenheit geboten, eine sichere und angenehme Anstellung zu finden. Nußer dem SlaatSstipendium lönnen solche ^ehr» amtSlandidllten auch noch freie Wohnung, soweit der Platz reicht, erhalten, da in Klagenfurt eine Stiftung zur Unterbringung dürstiger PehramtSlandidaten besteht. — (Tagesordnung für die Gemein derathS» sitzung am 4. Juni 1872 ) 1, Vortrüge der RechtS s e ction: u) über die Honorirung deS Vertreters der Eladt kaibach in dcr Tpitalsloslenangelegenheit; l») betreffend die Uebernahme beS SchubwcscnS durch den Elcidlmagiftrat; c) über die Rosetli'sche Kinderspilalstif-lung; 6) Rechtsgulachlen über die lKröffnung eines Gaß-chcnS liingS dcm FUlste»hofe. 2. Vorträgt der Finanz-S e ct io n : u) Ueber die Zinsireuzelliquidilung pro 1809/70; d) übel die Zuschrift der WellauSstclllmgS-landcslolnmission wegen eineS Beitrages sür den Well» ausstcllungsfonb; c) betreffend daS Ablommen mit Tschinll wcgen des von ihm gepachicten, von der Gemeinde an die Tavalsadnl Überlassenen Terrain«; ) uder die Zulassung der Gemeinden deS 2>euerbrzirleS Olieslaibach zur Benützung dcS hiesigen ZimcnlirungsamteS gegen Entgelt; über die vom laibachcr Magistrate angeregte Frage wegen Auflassung der Rlndflclschjatzung in ^aidach, 5,. Bortrag des T,r>oli-Co. milö's über daS von einer Wohnpartei gestellte Ansuchen wcgcn des NHaflirungsbanes einer Wohnung in Tivoli. Hierauf folgt einc geheime Sitzung. — (Gartenliederiafel.) selbe» anerkannt, wird Niemand mehr die Kraft dieser lWichi'N Hcilnahrnng bezweifeln und flihren wir folgende Kranlheilen an, die sie ohne Anwendung uon Medicin und ohne Kosten beseitigt: Magen», Nerven-, Ärnst-, Lungen-, Leber-, Drilsen'. Schleimhaut-, Athe,»-. Vlasen- und Nierenleiden, Tulicrcnlose, Schwindsucht. Asthma, Hu!lcn, Nnucrdaulichlelt, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosili/sii, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blut-aufsteige», Ohrenbransen. Urliclleil »»d Erbrechen sllbst währcnd der Schwangerschaft, Diabetes Melancholie, Abmagerung, sihru-matismns, Gicht, Bleichsucht. - Auszug au« 72.000 Herlifica-ten lllier Genesnugen, dic aller Medicin widerstanden: «lertificat Nr, 7 18 14. ^ zn versuchen, u»d diese hat den glücklichsten Elfolg gehabt, fo daß der Mann in wenige» Wochen seine Geschäfte wieder besorge» lonnle und sich vMummcn hergestellt fühlte. Da ich selbst so viel Gute« von Ihrer N:i-<' bei Hnoach-seuen und Kindern 50 Mal ihren Preis in Arzneien. In Blcchbuchfen von ; Psnud fl 1.50, 1 Pfund fl 2.50, 2 Psnnd ft. 4.50. 5 Pfund fl, 10, 12 Pfnnd fl. 20, 24 Pfund fl. 3«, l<» v«!,'!,, ,,'i-K ^Iia,'«!-,!,^! ill Pulver und in Tabletten fltr 12 Tassen fl. 1.50, 24 Tasfen fl 2 s,0. 4« Tassen fl. 4 50, in Pulver für 120 Tassen fl. 10, für 288 Tassen ft. 20, für 576 Tassen fl. 36. Hu b^iehen durch Barry du Bi^ry ä llomp. in ^l«u, ^^U2«oI»^Ä.»«2 I». S, ll» I.2lb^n Innsbruck Diechll <« Fraiil, in ^inz Hafclmayer, in Pest Türöt, in Prag I. Fürst, in Brüll» F. Edcr, sowie in allen Städten bei guten Apolhl'lern >!nd Specercihändlcr''; auch nnsmdet das Wiener Hans na6i all«'!! Gegenden gegen Pcstaüweisnng i'der Nachnahme Das Hauö 2. Tacks i5 Go. in Hamburg wird uns wegen piomptcr und aufmerlslmicr Bedienung seiner IiUeresseiile» so angelegentlich empfohlen, daß wir »ichl nmln» läiliic», anf die im henligen Blatlc befindliche Nn^ nonce desselben ganz besonders hülzniveisen. Ncnejlc Post. Wictt, l. Illni. S,. Majestät dcr Kaiser werden DonncrStass. den 6. Juni l. I,, in Wicn Aud enzen ;u ertheiltn geruhen. Wien. 1. Juni. Zum VegräbniS Ihrer l^Hoheit dcr durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Sophie sind nach Wien gekommen: Zhre l. Hohe,ten der Gioßherzog Fcr» dmand, die Oroßh^rzogin Maric Al'loittclte, Eszhcrzog Karl Salvator und Erzherzogin Maria Immaculata, Erzherzog Ludwig Salnalor (sämmtlich in der Hofburg abgestiegen) und Erzherzog Joseph (Palais Eoburg), Se. Majestät der König Geora von Haimomr gestern Abends halb 10 Uhr von Gmunden. Se. l. Hoheit der Kronprinz Albert von Sachsen (Schönbrunn), Ihre l. Hoheiten der Prinz Luitpold von Baiern (Hofburg) und Prinz Karl Theodor in Baiern sSchonlinmli) Sodann ist (hraf Taubenheim in außerordentlicher Missioti des lö„. wüsttembergische» Hofes von Sluttgall in Wicn anglkommen. Trieft, 1. Juni. Der Stadtiath beschloß. ooM Nlich«ralhe eine Enquöte liber die neu n Hc,fclidaulell zu erbitten und die Handelskammer zur Mitwiitung einzuladen. Aaram. l. Juni. Als bestimmt verlautet heute. Valanovic habe tcsignirt und Mmisleü'alrutli s^gov>c werdezumOanal-Locumtenenteli ernuimt wodru. Sectiono» ralh Htlveric ist zum Obergcspa» dls waraödi>-cr Ko' mitals desissnirt. Gerlin, 1. Juni. DaS preußische Ablieordnelen« haus nimmt feine Arbeiten am li. Juni wieder cms und wird dieselben binnen drei Tagen dceiidcn. Der Bella-gl,rig«antrag wild vom Herrenhause ausgehen, telegraphischer Wechselkur« oom l Juni 5pesz. Mltlllliqne« 64.80. - .->pe>z Naüonal Aül'hen 72.2N. - I8n0er staats-Aulehe« 104. - Va«l-Nl >-» »^». - Kred,!' «ftieu 336 10. - London 112. — Bill,« ll«>.25. - 7. t MUn,< Dut'tcn 5.40 — 3lavolc^n«)'°r «.95 Handel und Wolkswirthschajlliches. !^aibach, I. Juni. Anf dem he»l!n.e,i Maitte sind tl' schienen: 4 Wagen mil Getreide, 6 Wagen «nil Hen und Stroh (Heu ll7 Ztr.. Stroh 25 Ztr.), 2« Wagen und 2 Schiffe l>2 l Klafter) mit Holz, _________________Durchschnitt«-Preise. Mlt.. Mg,.. z,lll.. l»z,' st. »r. sl. lr. fl. ,r. ft. ^-Weizen pr. Mehen « «, Pfnxd 40i-"^ " Korn „ 4 W 4 50 <2>er pr ötück —2-," Gerste „ 3 30 3 4>i Milch pr. Masz -10 -Hafer „ 2 20 2 22 Rindf1e,schpr Pfd 2«------ Haldfrnch! « — - 5 4« Kalbfleisch „ >-27------ Hcideil „ 4 20 4 22 Schweinefleisch,, 25 "" Hirse « . 4 20 4 28 Schöpsenfleisch „ -lij' — «uluruh „ 4 40 4 77 Hähndrl pr. Slilll — 30! — Erdäpfel « 3 20-------Tuu^n „ . 15 - -linsen „ 6-----------Hcn ,,l «leutner 120! -^ Erbsen „ «------- Sti.'h „ ... <)5 Fisolen „ «20-------H°l,.har!..prKlfl. -— «?l! Nlndsschmalz Psd 5,2 — lucichcS, 22" — 4 ^ schnieiürschmalz „ -44-------Wein i xf'., Eimer 14^-Spell, frisch, ., - A8------------- n> ,^-! ^ ^12-qeräuchert „ —42------- ! vottoziehungen vom >. Juni. ! Wien: 1 04 Z 22 85. j Graz: 54 17 tt^ 20 2l. 'lllell'lit-lilli^lschl' N^flachlllil^eil il, LliMsh. - ^ n jz : ^ D '' "3 «5 z^ . ?« ^Ä 8___ö^H ^ " j ^ " 5-5 »^ ll. Mg. 732 II >12,z NW. ichwach grühlh. bew. l. 2 „ N. 732,7« » 21.7 SW. z. starl z.halste liew. 0o« .^"^lb.^33 " -1-14.7 'SW. schwach heiter « ll Alg. 734.^. , -j>11 „ ,v,ndftill halbheiter ,5 «,. 2 2 „ N. , 733.. !^I9z W mäsjiq gan, bew. ^°, 10 Nb., 73 <,<,?.-4-14 s SW. schwach gan, bcw. ,^ Den 1. morgens halbheiler, späler zunehmende Ve,ul)«'»"9 '^nchlnittags Oewitlcrwollen in Nord. windiq. Den 7. mo>!!l>^ heiter, ssessrn Mülcig bemüllt. »ach 2 llhr ilarls« Gcwilter a>'^ West mit Guß, Dauer eine halbe Slnnde. yiachmiltncis liiwöll'' Nachls s wacher Reqen, Da« vorgestcisse L^geamitle! d,l Wärme ^ l. Mai. Infolge der fcsten Tendenz dcr anyw«rtia,e» Plä^> und der allerdlnsss IicrcilS znuersichtlich erniarleten Herabse^nnss der londoner Vanlratc uerlehrlt d>e ^iZl^»»V^^»Uft. heutige Bürse ,n gefestigter Sliinmung, welche sich in mäßigem Steigen der Spelnlalionspapiere nnd in fchr gittcr Haltung der Anlagewerlhe aussprach. Vesandsre «each-ulig fanden wieder Bahnpapiere, deren einige recht bedcnieude ilvancen erzielten. 5«l 100 fl. '."''s ^luo^ Glühmlichc StaalSschuld zu 5 pEt. in 9lo»en vrr,in«l,Mai-?iovembti <^ ?5 ^4^5 , , « ssebrnar-Nuguft 64 75 fl. . . 12450 125,50 « „ 1864 zu 100 fi. . . 14750 147.75 ^7luat«:Do!nclnen-Pflll!dbr»efe zu * '20 sl. ü W. in Silber . . 118,50 119.- >U. W»und»ck^last:,nst«:vbligatll»,e', Fiir 100 si. «K^ll, i^-i^-ri tjiihmrn .... ;u5pCt !<6 — 97. - ^.-lüzien......5 .. 7675 7725 slieder-Ocfterreich. . ^5,. 9425 "4.75 0ber-O?fterre,ch . ^ 5 ^ 9^75 94 5^ Siedendlirsten . . . .5^ 79-^ 7^50 ^ltlcrma^ ... „ 5 . i»1 - 92 -Uugarn ... « 5 „ 81.50 82. r. Andere öffentliche Anleken Donaure«ulirungslosr zu 5 pu:». Äetie» vo» Wanfinftituten. «n(,io-Dsterr. «»tll.....324,50 325 — «nnloerein.......304.— 306. - iLod:n-«iredltllnstllll . . , . —.— Credüanftalt f Handel u. Hew. . l<34 90 335 10 (lieditanftalt. »llgem. ungar. , , 158.— 15!« - Deposltenbant...... 100.- 1<»I.— H<»co<,!silc-ss. Nctie,« v»n ^r»iuspovlu»lelnel»- Alfijld^lumantr «nhn , . 181.— 182.— Vührn, W^slbahn..... 256.— 25? — «arl-ruc.nnu-Bahn..... 258.— 258.50 Donau-Dampfschiffs. Gesellsch. 603. - 604 - - Elisabeth.Wefibahu..... 251.25 251 75 Llisabeth-Wtstbahn ^inz-«ud- wtiser Strecke)..... 213. - 214 — Ferdinands-^lirdliahn . . 2262—2265.- ff?'..-s???chln.'»«'r,ser,BH« . —.— . _ ! stvb«,V»bn . . . 210 50 21150 Lemherg-H,^«.«3assyer,«al,li Ni3 50 164.50 illliyd, österr,...... 480.^ 485 - Oefterr. Nordwesibahn . . 214-214 50 Rudolss-Oahn..... 179 75 18^. Si:denb«ra.?r «al:» . , . 181 50 182,50 Staatsbahu..... 35« ... ^7 SOdbllhn....... 202 20 202 40 Vlid.nordd V»l,,„d. zHohlv 182 5.0 I8.'i - Theif)-Bahn . . , 277 ^ 27750 Ungarische Nordossbahn . . 166—16650 Ungarische Oslbahn .... 136. - 13650 tramway ..... 312.50 318 — »>. Pfandbriefe (sur 100 ,1 j "<".ij. lifl Vodcn-Hredit Anstalt )tric>i!bllr ,n 5 ptt. nl Silbti- 103 75 Is>4 — lo.in^3I.rllclz.,u5p< 0°d..Hred.-?lnft. zu 5'^. p. Vmifs.) 92.80 93.- - Hr»,l.mllnde-3!oidb, in Gilb «rz. 103 75 104. - 'j-!nz-Iaseph3.V'.hn .... 101 N, 101.75 ' isll'.l-i!-.,dw?».i. V,v5r«,.' V.^. 104 75 1052Ü 5?c5?r7, Vield«l»z«!»n . . . 101.50 101.70 «ell, O°'" siebenb. Vahn 5 ^, sudb,-E.i200fi.z. 5°^fltrI00fl, 95 40 ?-"" H.tdb.'Von« «"„ s 1870 74) » 500 Frc« pr. Vllict . ,------- ''>. »lng Oftbahn fllr 100 st, . 80.75 ^.'" «. Privatlof, >" Wechsel (3M<".^ s»"'' «°"' «u^burz 'ilr W0 si slldd. V. l" 20 94^ straillfnilllM. 100 ft. betto 94 30 ^' Hamburg, filr 100 Mnrl «onco 82.80 "^ i'°N"°n. fuc 10 Pfnnd sterlin« 112.40 >^> Par«, fill 100 ssrantS . . . "^" «slft '""Vet ?. Äi!in,-Dnc°,ei. , 5 ft. 40 kr, 5N -»1 ' /iav°le°nad'°r . . 8 .. 98 .. « > >'«? " Krolnische Grundentlaftung« . Ot.,i<,nt,c".lN, Pri-