^ 278. Freitag am 3. Dezemker 1858. Die „Lail'^ch»'r Zsitxng" ^schliiit, nut Ansimlmx' ^er Sc»!»- »nd Fiiertc,,^, täglich, mid lostct ,ammi „Vlattcr cms Kr^iiil" unb den Beilnaen im C onip t oir ganzjährig >l fl., halb-j ä h r i l, ^> fi. ^» lr,, mil ,ssr rn < b .,» b i», (5o»N'toir ssa »zjä h r ig l2 ft., l, a < l' jä hri g « ,1. ^nr oic Zil,1cll,i"q in'S Haus si»!> halbjä brig 30 lr. mclir zu entrichten. M i t der Post poltofl'si ., « n zj ä h r >.,, untcr Kicuzl'ani' mid ^druckt.'!' Adrcssc <5 ss., b a I bj ä h r i q 7 il. .'lN lr. (5. M. — Jus»'r t i o n sg e b il h r jür eine Spaltenzeile oder den Rau,n dcrftlbe», ist siir ei»»n,li.,t (ziuschalt»»^ <» lr., fur zwci,!l^li.,t 8 kr.. siir drli,»ali^c ,c Eins.Y^ltxnz, hiii^ii ^n rcchncu. Inftrate bis >U Zcilcn kujicil l st. W kr. für 3 Mal, l ft. 40 kr. für 2 Mal nur W lr. für l Mal (mit Inbegriff de« In-scrtiousstäüN'lls). Anltlicher Theil. O^r. k. k. Apostolische Majestät haben die Nil. belmine Freiin Czeg ka von P ade nfeld zur Edren> dame des adeligen frciwelllichen Damenstiftes zn Maria «Schlil in Vrü»n allergnädigst zu ernennen gerubt. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller« höchster Enlschlicl)iing von, 2.'!. Noveinbcr l. I. den Vc^rksbauplmainl Johann Nat) er zum Statlhalterci' rathe in Mähren allergnädigst zu ernennen gernht. Hente wird ausgegeben nnd versendet: das Landes» Regierungsblatt für das Hcrzogthum Kr a in. Erster Theil, XXXVIIl. Stück, X. Jahrgang 18ö8. Inhalts'Uebersicht: Nr. 189. Verordnung der k. k. Ministerien des Illiiern, der Finanzen und der Instiz vom 10. September 18.'i8, betreffend die Geb.irung mit den. auf die Niüerthane» einer voruialigen Grund' Herrschaft oder in anderer Weise, Nlit dein Veisaßc „pro l-ll^Ül!.»!!", küilullaliu ansgef^riigteil ilriegS prä'stalious- nno Zwanganlehrns'Obligationen. Nr. UN). Kaiserliche Verordnung u. 12. September 1858, womit. anS Anlaß der. am 1. November 1838 eilllrctenden österreichischen Landeöwälirung. die durch das Geset) vom 2l>. Jänner 1863 festgr. seylen Verlvahrungsgebühren in österreichischer Währung bestimmt werden. Nr. 201. Zirkular.Verordnung des k. k. Arlmc'Oder.. Kommando vom 14. September 1838, über die Vcslrafung der minderjälmgen. ohne Zustimmung des a/schlichen Vertreters fteiwilUg assentirteu, oder imperativ lirlrüglich gestclttl» Soldaten für die wäl'renc. ihrrr Militär. Diei'sllcistnng verübten Mi> a) l'l"''^'l'rcche» ,„h Vergehen. i»ir. I^^. V,rol0!i!l»gder k. k. Ministerien Ves Imiern und rcr Finanzen uom 22. September 1858, wodurch bcsliml„t wlro. welcher Vehöroe im Falic der. nach 8> 83 der Ziuil > Inriot'illioiisiionu vom 20. November l8^lr!sc>iktlons.Norme» llnlrclei'den Genehmi. gung rcr Veränßcrling linbewelilichcr Sachen der Mündel unl) Pftsgel'efohleiicn olirch den Gerichts' Hof erster I"st""z. die Anzeige des gebühren. Pflichtigen Altes an die Steuerbehörde obliegt. li. Nr. i!j.i_i!)!l. Ilchaltscmzeigc dcr untcr den Nnm-. mcrn N!). 1!»!! u»d l34 des Neichsgeseyblattes vom Jahre 18ll8 enlhaltencn Erlasse. Laibach den 3. Dezember 1858. > "om f. x. 3icdaftions'Vl,rcau dcö Landcs>Ncgierungs' Plattes für Krain. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 2. Dezember. la0l!ii^en .in daS Hofi^ger >n,ch ^"'P>lg„r ^il>e„. Dicsc Ei»!<,0ll!,g'» slüd <" d,-» ''^e» I,hz.„z ^,g Thermometer für d-c kühlere orer "Nrmtrr Slim,»»»g oe« Kaiiels l'siiachlei mo>oei, s'^weil »li„ ,,, ds> lshlc»Se>ie ser(5i,'!acii"g.n vorl'slr-^"d N..ssc„ märe... so glaubte die Presse i» ee.n A»ö-^ '"i c„,^ O,s^„^s„ si„ kriegel's'-l'es Zeiche» zu er> ^" ; eine erwartete Note dcS „Momlelir" über die n„! ^gernchlc ist „ichl erschienen. I»t>eb fabre" die reich " >^"rl,a!, fort. slch mit Italien nnd Oester. lit.s ^' beschäftigen »no lepterem eine aggr,ssiol Po-«>l!f,i^"sl>rechs!,. Die «Patr,e". wtlche diese Märchen 'Al'slpt oa»!! !„„.„ sz, ssi.,l,l>e selbst nicht l>ara». — lltli <> '"'"'stsliel^ „Preußische Ze'timg" bringt ei. '"chlc»ö!vcrtheu Artilel. in welchem die Stellung des Ministeriums zu der ucugewäblicn Landesver» tretnng klar nnd scharf ansgedrnckt und der lcßleren dasjenige Verhalten vorgezeichnct wird. welches nach Ansicht der Negiernng deiu Lande allein zum Heile gsslichen kann. Nachdem der Ariikel hcrvosgehol'e» hat. daß die dicßmall'gei, Wal'len als der lmabhän. gigc, unvelfälschte AüSoruck der Landesstimmung be. trachtet werden können, spricht er die Hoffoni'g ans, daü die Iiegicrnng in dem Abgcorcmctenhausc eine feste Unterstül)nng finde» werde. und fährt dann fort: „Diese Hoff,.iing wird sich verwirklichen, wenn der Landtag die gegenwärtige Situation lind zugleich die Ausgabe klar crkciütt, welche durch das Wesen li»d die imvcrä'ilßcrlichcil Griliidbcdingllligc» der prelißischen Monarchic ihm zugewiesen wird. Es ist die Pflicht deß Miüiftcriil»!!?, die Prärogative der Krone lind die mo» liarchische Autorität zu wahren, lind zugleich die Gesetze und die in dcr Verfassung dem Lande ertheilten Rechte gcwissciihast zn beobachten. Dieser doppelte Gesichtspunkt zeichnet ihm und dcr Laiideövcrtrctlmg die Regel ihres beiderseitigen Verhaltens vor. Der Regierung muh die sclbstslälidigc Leitung dcr allgemeinen Politik und der Vcrwaltling uorbchalten bleiben. Sie kam, sich hierin nicht von dcr Initiative politischer Parteien und dem wechselnden Hin und Nieder, welches dcr Kamps derselben erzeugt, bestimmen lasscn. (sine Par-teiregiernng ist gcgcn das Lcbensgcfctz dcr prcnßischcn Monarchie, das cbcn so sehr auö dem ganzen Verlaus ihrer Geschichte entspringt, als es durch ihr innerste« Wesen mid durch ihre politische Stcllung inmitten des europäischen Staatensystcm? geboten wird." Nachdem solchergestalt das der Regierung aus. schließlich zugehörige Gebiet abgegrenzt ist. wird an> lererscils die Aufgabe des Landtages folgeudermatteu bezeichne!: „Der Landesvcrtretung bleibt ei», reiches Feld der Wirksamkeit offen. Sie hat der Regierung gegenüber die Wünsche und Interessen dcö Volks in allen allge» meinen Landesangelcgenhcitcn zum Ausdruck zu bringen, und außcrdcm gibt ihr die Verfassung die entschci-dcnoe Mitirirkung bci dcr Gesetzgebung und Acstcuc-rung, so wie die Kontrole des Budgets. Auf diesem Gcbict kann ste eine gedeihliche Thätigkeit entfalten, zum Nutzen der Krone und dcö Landes, so wic zu ihrer cigcncn Ehre, ohne darüber hiuausznstrebcn. Auf gc» gcuscitiger Achtung ihrer Ncchtc und Pflichten beruht das einträchtige Zusammenwirken zwischen Regierung und Landcsvertretung, und wir geben nnö der Hoffnung hin, daß ein solches zwischen dem Ministerium und dem Landtage sich hcrautzsteUcn, das; auf diesem Wege die Entwickelung ünscrcr Institutionen znm Nohle des ganzcn Volles gefördert uud ihr Bestand auf festem Grunde gesichert werden wird." Die starke innere Neberciüstimmniig zwisckcu die. cm. fast i>n Tone einer Vorschrift gebailenen Ait'kel »nd der lürzlich mügethnilc» 3tet>c des Negenlen z.igi, >v,e sehr das gegenwärtige Ministerium mil dem Haxpie »r Nsgierllng in seinen Anschauungen zusammemrifft. üld es darf dieser Umstand als eine Bürgschaft da ür gellen, daß man ro» der prenl'lsch«» iiiegierulig orlan. sowohl in der innern als in owail!ge» Pl'liiik eiue feste Hllllung und slüln sicheren O>'»g .u erwarleu bl't. ^3 e st e r r e i ch. W ! en. 2. Nl'u, Sc. k. k. Al)l'>'tolisct)e Majestät baben dem I,isliil>>c d^r en^lis^c» Fräüleio z» HNem^. ziü» '^cblü'e der Wicdl'lpeistsllüüg d.r ^!!stl!ul»3tir.bl, lüi Geschc,!l von (5 »tmneno fni'lpi.ndeii sicbzlg sünf O»Ioe» öilerr. W. all>!^nä>"l^st anz'Nl's'sc" geiubl. Die obige Sünimc ist lhicr Vemünnung t'erlito z>lg>' sübrt worden. — Se. k. k. Apostolische Majestät baben aus Anlaß der Merböckslen Anwesenbeit in Vrüun den Betrag von 2600 ft. öst. W. alö Onadeng. schenk für die Armen der Stadt Vrünn mit Umgsbung aller-gnädigst zu spende» gerulil. ,vl".'on oer '^cirag uon 1000 ft. i» N'l'krellzelN dem Herr» l. k. NegiernngS' rathe n>,d Polizeirttckior Vorn zur soglcichen Verlhei» lung bereits übergeden worden ist und der ReN sei» ner Bestimmung ebenfalls zugefübrt werden wird. Wien, 1. Dezember. Se. Majestät der Kaiser Ferdinand haben zur Nestaurirung der Kirche Sl. Laureu; in Lorch l»ei Euns die Summe von 500 fi. CM. gnädigst zu spenden geruht. Wieu, 30. Nov. Se. Durchlaucht der Herr Statthalter von Niederösterreich. Fürst Lobkowiß. l'at nach geleistetem Diensteide gestern die Leitung der Staltbalterei Gesel'äfte übernommen. ' Wieu, 30. November. Ueber den Stand d»r Lokaltslrnngsar''eilsN im GroLmardeiner VerwaltungS' gebiete mit Ende des lll. Qnarta!« 18.'i8 ergeben sich folgende Daten: In 929 Gemeinden mit 1,538.468 GlU!'dbuchspar;el1en. 313.811 einzelnen Grundbuch«' körpern und einen Flächenansmaü von 4,600.077 Joch nnd 1646 Onadratklaflern waren die Lofalisi» rnngsarbeiten beendigt und nnr in 30 Gemeinden mit 72.2!).'j Parzellen noch im Znge begriffen. Die Ge. sammtüberstcht der Grundbuchöardeiten im Kronlande Ungarn zeigt nnnmebr mit dem obenelwähnlen Tage folgendes Vild: Vei l0.139.88U GrundbuchsparzeUen waren die Lokalisirnngsarbeiten vollständig beendigt und bei 1.614.188 Parzellen im Znge begriffen. — Aus Prag, 29. November, schreibt man der „Wiener Ztg," : In den nächsten Tagen luirv ein bochueroienler Staatsbeaütter sein .'!0j,il'ria.es Dienst« jubilail,,, fsiern. Der Jubilar ist der kaiscrl. Nnth lind k. s. Postdirektor von Völim,n. Herr Fran^ ?lrl,s. Im Iabre 1808 in oen Postdienst getreten, leiteteer bereits in den Vefreinngskliegen 1813—1815 als k. f. Feldpostmeister sämmtliche Fel^poNamler bei der. unter dem Kommando des Felbmarschalls Fürsten Schwär« zenberg stellende» Armee. Die Tüchtigkeit, vie er vier« bei erprobte, war Ursache, daß er im Iabre 182 l in gleicher Eigenschaft der Armee beigea/beu wurde, welche ilütf! dem k. s. General der Kavallerie Varon Frl. mont in Neapel einrückte. Dort blieb Allet l'is 1827, woranf er für seine ausgezeichneten Dienste ,um Ober. pollveiwaller in Illyrien. spater — 184« — zum P^ildir. ktor in Galizicu und 1849 zum Postdirestor in Vöhmen ernannt wurde. Pon d,r Thätigkeit, welche er in letzterer Slelluug entwickflte. waren wlr oft Zeugen und die vielen nnd zweekmaLia/n P^stein. richlu„gsn. die wir seiner Energie und Umsicht ver. danken, sichern ibm die Anerkennnüg Aller, denen ein beschleunigtsl Post. und namentlich Vriefverkebr am Herzen liegt. War dalier schon im Iabr, 183« als Herr Postdireklor Ariel vo» Sr. Majestat durch den Hl".nz Iosephs'Orden ausge^cichnkl wurde. die Tdei!» "ahme eine große, so wird sie dießmal gewiß eine noch allgemeiner, sein. Nicht nnr. daß di, Postbe.im. leu des ganzlu Kronlaxdcs ibrem würdigen Ovef eii, Albnm und einen prachtvollen silbernen Tm'elaufsaß überveich, li . so l'at anch der Präger S»adtr.'tb eine Aüerkennllnasadlssse vorbeisitrt. in wrt<1»cl die Ver»' dienst, Ariel's inn die Pl'stl'sldaltllssl- Ps'issS bslont werden. Der Ta^ dce« Iütxlälmis Mien - G.seljsch.ifl über o.,s Gesi'ick der „Austria" ergebe» sil» fo!ae>'?e Haiipi' Resilltate: Die l'ier reriulai't!' U"l'rsuchu>'g ü'l gcschlosftn. uüd oie N'soluto,, drs S^!ia:,s ^chi» ^li''gef,'Iten. oie Sack'- fiir jsß' >",s sich l't'liben u> l'ss "- I'sieud eiüf Vl'ischuldn,lg l'ou Seit,» ler 5lbs0cr»'l oder der M>"!iis,i>ail «»>l» d<°r tDm^'re bat «ilso ixchl koüst.ltiit wereen können. Di/ Euisl^bnng des Ui>glückf«ltcs »übri von eine'« Verftbex ber. das o,m vieit'ü Olsi^ier oder dem Pc><'!emanns zur Lall fälti - jedoch die eiacnlliche Verbreitung des Feuers und der Untergang dcö Schiffes ist lcdiqlich unalück» lichen Umüand'N znzuschrsil'en. Die Nelllm>ismiltel iraren in lunlan^licher Anznbl vorlianden und in gu> lem Stande; ibre 'Anlvei'dnn^ wuroe »nr durch die rasche Ausdcbnnng des Feuers unmöglich abmacht. Das Veiilbmen ses Kapiians Hl'.)dlmanu trifft klin Vorwurf, indem die unter ihm handelnden Offiziere «R«s slli'e Disposilioncn als richtig und woblgcordnct an« erkcnnsn u»d nichls vo» dcr ibni rorgcirorfuie» .slops» losigkeit bemerkt h^ben wollen. Ueber seincn Tod ist nichls konstalirt. Die frühere Dieustthätigkeit dessll-den ist nach allen Zeugnissen tadellos, ja, auSge. zeickuet gewesen und laßt die Annahme »ichc zu. raft ihm Besonnenheit. Mnlh mi? Pfl,chtlrene dicscs Mai gefebll haben, so lange es nicht bestimmt erwiesen wird. Damit mnß nun die Saä'c als abgeschlossen angesehen werfen, und Jeder wird sill, eben nach sciner Alifsassnng ein Urlhcil bilden. Neue Thalsa-chen enibält die auf den Aklcn bcrnbcnde Anspraä"' nicht. — — Dcr „Prcliß. Zlii." wild qcschricben: „Der in Rlihcstand vcrstmc Gcncral - Musikdir, kior und Hof« kapellmeister Dr. '^onis Spohr inKassel da! im dom> q<-n Hostbcater elne» Sitz nntcr dcr Kronculogc. w>Ichc cnlfcrnt uom Orchester ist. Bei der Anfführniig kleinerer Musikstücke, wo das Orch,slcr »ichi ganz hesetzl ist, entging ihm n'ancher Gcnuß. da cr wcgcn uorgcrücktcn Alters etwas schircrhorig gewordc». Er »ahn, dcübalb l'li solchcn Oelcgcnl'cil!!! cincn doch sonst I^cr geblirbc-nci! Pl.ih im Orchester cin. Es scheint dieß aber übel vcrlUcrkt worden zn sein, denn durch hohe Vcrsügung ist ihm untersagt worden, fcrncr anf jcülül Plahc zn erscheine»." Italienische Htaateu. 'Florenz, 28. Nouemh.r. Der „Moüilore to^cano" bringt eine Verciübarllng der kais. östcrrei> chischfn mit der großbcrzogliche» Regierung in Betreff der Behandlung des beweglichen Nachlasses der beider-seilten Unterlbanen. — Der heilige Vater hat nilbrere Kardinäle von ihrcn Bischofsiße» nach Rom bernfen. um an außer« ordcnllicheu Beralhnnge:: Thru zu nclimen. Drei französische Kardinäle werden gleichfalls erwarlet. nnd andere Prälaten uon dort. deren Ankunsl sich bisher uerzögeric. Uulcr den Berathungen soll die künftige Stellung d.r kalbolischen Kirche in China wie im osmauisckcn Reiche nnt in dcr eisten Reihe stehen. " Ans Neapel wird uom 22. November be> richtet: Das E>se»babnlebcn befindet sich hier in dem Steinn» ciner ungewöhnlich regen E»!n.'icklling. Osfi> zielle» Nachiucisnngeu zl» Folge wurden in de» eilten drei Quartaleu des IabrcS «8.^8 1.980,607 Passagiere aul^ sämmtlichen Babnc» befördert. Die alle Strecke von Neapel nach Eapna. deren ^ailge »cbsl der Al> zweignng »ach Avellino. nnr i>l) Kilonietres lielrägl, ist im Vcrglcichc mtt ren Slrcclcn. die demnächst er-, öffnet werre» sollen, nnr geringfnH'g, gewissermaLen eine Vahn der nächsten Umgednnglü Neapcls zn nen> nen. Vo» größler Wichli^leit ist »nomrl)! l^cr An» schluö an ras röinische Val)»syslcm. welchem von hier n-.il Eifer nachMrs'.'t wird. El»e Koinlunalion dcr über dcn Eisenliabnlielriel' vorliegenden Ziffern ist ganz geeignet, die Echwungbaftigfeit deesclden in ein klares l'ichl !.u s<ßen; eS ertragt nämlich im Durchschnitt 1 Kilometer der bereits feriigcn Balniei' 134 Francs täglich orer 49.000 Francs jährlich. Solche Ergeh, nisse nherlrlffen nnr die Valnic» der Vanliene von Paris. Die a.roüe inleri atio»ale l,'ime< welche nnter r,r Benennung I'u) - l.u!jnl» vom Kirchenstaats in dcr Nichlnng uon Neapcl geführt wird. ist zwar mil 6 Pcrzent garantin, adcr hei der Frecilienz. die ihr hc> vorsteht, dnrficn die Finanzfasscn leineöwegs zll ir> gci'.d einer Vc,stencr ucihalten wer^n. Englische nnd franzo'si,che Blätter brachten die Nachricht von eiinr Vicr im Zngc dlfii.dlicht» Ministsrlrise hichcr. ES ist dieselbe nicht mcyr, als tine jener E'findnngen. wo-,nit man im AnSIande auf Koslen d»l Zustände Nea< pels schr sreigchig ist unD die m.in in Drr liefc» und liatnrlichen Nnye des hiesige» gtsells.l'.n'üiche» L»l'c„s angenhllcklich als D<'S erlcnnt, >raS sie sl„d. An^, von der Rückkehr des Generals Filaügicri in de» st.i> »l'ilen Staatsdienst ist keineswegs die Ncoc. Er Hal den Statthaltlrposten von Sizilien seines vorgerückten Äliers und seiner geschwächten Gcsnndheit wegen auf glgehen. und er dcnkt >'et)t gar nicht mehr daran, sich oie i.'ast der Gcschäfic nenerdings alifznhürdili. Iü der, Kirche rcr ^lui<: lli lFloll.» hat er eine Familiengral'stättc erworben, de cr herrlich ans» schnii'icken laßt nnd wofür daö Hanptgeniälde voa dem lalentvollstc» Knnnlcr Ncav>IS, H^rr,, Mancineüi. vcr» fcrliget worden ist. — Die Vermä'lm,.; Sr. k. Hoheit oes Kronp>in;en sol! Anftn'gS Febrnar erfolgen. Der betreffende Hofstaat ist bercil-5 ernannt. Ein Grrnyt will wisftn, Se. Maj, dcr König werde dis zn einem Hafen rer A^ria der '^ranl enlgsgcnreiscn. " Tnrin. 28. Novcml'er, Die «Gazetta pie^ monlese" Hai ^var tie Nachricht von rem cvenlnellen Verkaufe der Wälder dcr Insel Sarriüicn an belgische Unttrnchmer bereits dcmentirl; es ist hiebei jeroch zn bcmcrseu, daß rerarlige A'träge wohl gemach!, aber wegen Servitutöhelastnng oieser Wälder uorlälifig abgelehnt worden seien. — Unter den vielen theils nl'er triebeneu. theils unwahren Millheilnügen iiber Vor. kommnisse in V>ll.ifranca fi^urirle neuerlich alich rie. laü die sardinischen Sch'ldwachcn dasell'st dnrch rns> sischc erscßt worden scicn; dcr Korrespondent des „Mc» nir" von Nizza dcmenlirl diese Nachricht als ganz nud gar ans der ^nft gegriffen. * T»rin. 29. Nov, Nachrichten ans Nizza zu Folge ist Se. Maj. dcr König volt Württemberg da> selbst im strengsten Inkognito eingeiroffen. Die „Ga> zetia pielnontcsc" ineldet. es habe eine nngestüinc Flnth zwei Vogen der Brücke über den Var nächst dcr picinoollsisch französischen Grenze meggprissen. D>c Kommnnikalion wird eiligst hergestellt. Das Projekt der Veränßernng rer Slalitöeissül'lihncn schein! all bestand zn gewinncu. Als Hallpivermi!lln-»nlnc', oic rnssischc Dampsfregatlc „Vayo»" mil lli Kaoonco und 2i>0 M^iin eio. Zwei wcilcre Kri>gs> schisse werrcll ermarlcl' ciescll'c» sollen sich später der Floilillc ?cs Großsürsle» Koüslanti,l a»schlicl'en. Der «Piccolo corriere d'Italia" unlcrhält seine ^scr mit Schüdcrungen dcr allg,l'!ich ai>ü>roidei,tlichcu Tliäiig» keit. lvelche hci dcn ForiiftkaliouZarbcilcn in Alissan' dria, Easale, Genua nnd Spczia herrsche. Frankreich. Paris, 27. Nov. D tcrial. die nach Tonlon bestimmt seien, auf rer neuen Bahn befördern könne. Dieser Brief rcs ArbcitSmi» »isttrs hat znr Aufregung der Iei)tku Tage wesentlich nulgcwirti. — Seit ciüigcn Wochen werden in Vmccnucs iricder schr eifrige Versuche mit Feuerwaffen von neuer Konstruktion gemacht. Besonders wirksam sollen die konischen Kugel» sein, die aus gezogeue» Kanoneu nach Art der Minl^Büchsen. geschossen werden' diese Kngcl» sind so eingelichlet. daü sie mn Ziele platze». Die Kllgcln snld voil schwenm Kaliber. Anch expe» rinienlirt man mit Kanonen. die statt deS Pulvers mit Elellrizilät geladen werden und weiter als dir mit Pulver geladenen Kaiwaen lragcn. — Es heißt, dcr Erzbischof uon Paris werde bci der Kaiseii» nul cic Begn.wignng uon Monlalemhl'it anheilen, falls ccss.-n Uitheil bestäligt werde» sollte. Hr. Berrycr hofft ai>er. daß der kaiserliche Gerichts-Hof seinen Klienien freisprechen werde. Belgien. B r ü sscl. 28. Nov. D^r König hat heute in feierlicher Audienz den neuen französischen Bol> schafter. Hcrrn Marqnis u. Montessny, empfange» und dessen Beglauhignng'lschrciben cnlgegen genommen. — Se. M. dcr Kö^ig uon Belgien hat kürzlich ei»c Wölsi». wclchc di>> Uingsbling uon Ardenne »»' sicher lnachlc. nul cigcner Hcrlha»lN in Canada cincn Besuch abz„sla!icu. doch oinncu Klir^m einer der jungen Prinzen sich dorchi» l'egel'en wird. Ilire Majestät lveiü zum Voraus, mclchcr Empfang ihrcs Sohncs Daiell'st Harri." i!ord Stanley, d.r indische Siaaissckrctär. c>n> pfing vorgestcru eine Dl pulatio» drS Anii > Opillln» V.reixs, der eine Piülion gcgcn den Anbail des Opiums i» Indien nnc» gegen die Durchfuhr dessel. beu durch indo britisches Glbiel übcrrki lxn ließ. Die meuschcnfreuuflichc!! Bdueggrüüdc des Vereins nno seine 'U'gnmcnie gegen den Opinmhandel slüd belaiinl genng. Wichllger Nt es z» hörcn, ivie sich der Mi> üislcr änßcrie. Na.'hdim cr rer Dcpl,lal'o,< für ihre Bcmnhnngcn freui^lichst gedaukl halle, gestand cr, daß die Angrlegcnbcit, in polnischer Be<,iehn»g von manchcrlei Schwicriglellen liingehen sei. Er stellte oic nachlheiligen Wirlnngen des OpiniuS anf d>e Ge> snndheil nicht in YN'rcde. libcr Spiritnosen. bemerkte er, scic» cbcnfolls schädlich, un? doch wnr?c leinc lnglljche Rcgierllng ge>,en ihre Procnllion anftreten. iviirde höchst.nS, wie j,l)l der Fall. deren Einfnhr dlirch schr hohe Zölle erschweren. So könnc anch er die Einstellung der lDpiumkultur i» Indicn nimmer anempfchlen; bcsftr wärc cs. seincr Ansicht »lach. oljlnfallS die Ausfnhr pnich hol'e Ausfuhrzölle zu cr-schwcrc» und die Produktion scll'st einer Akzise zu unterwerfen, für deu AugeubÜck jedoch könne er wc> rcr daS Eiiic. »och das Andere iu Aussicht stelle». D'» lDpiuml'audcl aber !',an; freizngcb«'». hieße das Ucbel wahrscheinlich verschliinniern nno dabei dic, in-dischcn Rcvcnücil bliiachiheilige». Emcs aber sei er zn ue,sprechen bcrcii, daft nämlich briiischc Kriegsschiffe nicht angewiesen werden sollten. englische Schmuggler zn nnlcrstüyeu nnd daß diese künftig ihr Ocsäiäft anf eigeue Gefahr lrcibeu möchtcu. Die Ansichten der chinesischen Regierung in Bctreff dcS Opi»>"geschäflS. mcittle übrigens ^oid Stanley, scien uon den Bitt- stcllcrn cinigkrmaßen inißucrstanden wor^c». So viel er w,sse, wcrdc Opiinn in jc^cr Sladt Cl'ina'S offen verkauft uno die Regierung meinc cS mil ihren Pro» lestt» schlvcrlich ganz ehrlich, da sie den Vcrlanf gl stalle. — Vor dem Polizeirichter in Vowstreet erschien am 27, Nov.. der Dfpcschcn er dcn Unlcrbll'Iiotl'ck^r im Koloniawiüt (M>. Milln) zu b.suchen, zuweilen auf ihn eine Sinnde lang im Bureau zn warte» pflegte. Mr. Miller sollte ihm zn ein.r mnllichen Verwendung und Austcllnng verhelfe». I» diesein Bureau, worin Mr. Gnernse'.' sich of! allein b.f.i»t>. lagen die gl'drnckic» Eittmplare dcr v.r,ranl!che» Dep.schc» Sir H. Pounq'S, Dcr vcranül'orüiche Redakicur von „Daily > News" (Mr. Walker) crflärlc. dmch deu Zcogeneio znr Anssagc gczwnngcn. den Angckl.'gic» für den Einscndcr dcr Aktcnstücke. In dcr Wohnnng Grciluillc Gncrnscy's halte die Polizei sechzehn amüiche Eonvcrls. ähnlich dcm. worin er die Depeschen an Mr. Walker gesandt, anfgefnnden. Der Angeklagte behanpiete. znr Zeit des Diebstahls in Dliblin gewesen zu sciu. wurde jedoch uor die Geschiuoliieugsrichte gewiesen nnd seine Bilte nm z>i>wciligc Flsilassung gegen Kanlion wnrde abgeschlagen. London. 27. November. Ueber den Prozeß Monlalcn'bcrlS wird noch iinmer uic! geschrieben, nil» zivar in eincr Weisc, welche d>nl mächiigcu BlindcS' genösse» nichl besonders angenclun sci» kann. „Diese Gc,chich!e. sagt die „!,mes", „ina.ht lhie» Lalif durch die Well gleich der Kundc uo» ci„cm traurigsii Symp-lom einer auS dcr Fcrue drohcndcn Epideniic. Der Prozeß wird das englische Publikum bcschäfiigs» ' die Verhaudluuge» werde» i» de» freicu Slaaie» ccs Festlandes, si- werden i» Amerika und in Anstr.ilien gelesen luerdc», und nlicrwäris lucrden sie ein Gefühl iicfc» MüleidS errcgcn. Niä>l Montalcinberl, sondbl? ES ist. als ob m.!N eine Ratte an ei,i,m mensc!,lichen Körper nagcn sche. d>r sich nicht rüyrt. Ma,, es Scheintot», mag eS wirklicher Tod sciu. wir wissen >s nicht, abcr vo» ll'äliq slch knndgcbender Bebens« kr.ifl ist nicht die Rede. Virll'ichl ist es das Schwci' qc>, und dic Trägheit cincS filgen Schrecke,,S; allein wir wissen »us kmm, einrs F.illes zu lulsimicn, N'U eine groüe Nation, obnc anch nnr zn murren, s» lN^ big am Bodcn gclegcn halle. Wir müsse» bedenken, was die Fr.inzosc» waren, cbc wir ei» Interesse da« nm f,il>!cn kö»,,rn. >u.,s sie dereinst »och sein mö>>cn. Mo»tale»,berl a/h! inS Gcfäilgnii!, nnd kci»e Slimme ».urd laut. kcine palriotischcu Fübrer versaniluclu sich, »m Protest zn erbeben, keine Flugschrift beriehlcl nbcr seiiic» Prozeß, sogar der Pöbel fürchtet sich, scine Stimme laut werden zn lasse!,. Aber anf dem Uütenrücker last.t sicscibe Fnrcht. wie auf dcm U"> icrdrücklen. Die Bcschreibnng di'-s's richterüchcu Vcr< fahrcns lics't sieh »nelir wic cinc Znsammrnknnfl ci-ncr Bani'c uon Verschiuorcncn. als wic cin Staats' Prozeß.«« Spanien. M a d'.' i d, 2^l. Noo. Aueh im Scnalc wird cs ll'bendig. Vorgestern Abends oirsammclteil sich eliua 21l progress!!!ischc Senaiorsn bli Herr» Collado. Er> Fi!'auz>M,uisler iu dem Kabiueüe Esparlero > O'Do»' nell. nm sich über das dcm Kabinette gegenüber ei»' zn!ä'!,igcndc poliüschc Ve,fahren zu uersländigsn. Vc'» dcn An>resel!!)s» irarcii i.'nz»ria^n. Alvarez. Sanla Cruz. O.ucial Z^b.il.i dafür. daS Miuistcrium »»' jcdc» Prcis zu un!sistül)in. General Saneho wollle cagc^en noch keine V,rbi!!dl,chkc,lcn nbciilchmen, che er wi,>, welchen Weg das Kahincl einschlagen werdc. Prin, erkläite. er habe sich von vorn herein dem K"' biueltc augeschlosic» . w.il cr in scin Verspreche» V^' tlaucn gcset)! habe, liuo h.ibc ibm anch gnte Dic''^ in Calalonirn gcleistci. Er habe jedoch seiti-enl c'"' gesehen, daß Aües n»r Rä»ke seien; die pro^r.ss>ül^ Partei habe als po!i!,schc Fraklio-i keine» lbälig^ Antheil an dc» Osschäfte». Er schloß diese Erklan'Mi damit, daß er. in Anbeirachl der großen Fei»dNV keil, welche während dcr Mnhl^il vo» dem Kabiukl gegen ric Männer nnd Prinzipien dcr Progrcssilu a» dcn Tag gelegt worden sci; in Anbc!r» ^ betracht endlich des Verhallens gegen die ^"^' „ Ministcrium gegenüber nicht d.is Verh.'l'c» ^ '^,. köüncu, das vc!,ch cdc»e Kollcgen „in ihrer '^"" dnnq" zur Un!cr!>ul)"»g des Ministeriums ""'^^^ ^ Dic Vcrsa>»mlu»g >rat in ihrer Majorüa', '""'»^ ^ gerade »icht lurch förn>l,chc Abstiminnng. d"' ^ rung des Grafen von Rens bei. A» demselben ^uc ^ f.,nd bci dcm Herzog von Villa-Hermosa ciuc ^p ^ lirlenVcrsammlnng Stalt , welche "ue Koa.» ernannle. um bci dcm Mi.'istcrium zu >l'rer c ge, Aufklärung c,nige bescheidene Anfragen zu stem». R«»H Vereinigte Donanfürstenthümer. Alls I assy, 18. Noo.. schreibt der Korrespon» dent rcr „O.-D.'P." : In meinem jüngsten Schlei« beii lheilie ich Ihnen unlcr Anderem mit. daß die Kaimakamic ncue Reisepässe mit dcr Ucbcrschrift: „Bereinigte Füistcnlhi'imcr" anfertige» ließ, denen ein Konsnl cincr bcilachbarlen Großmacht das Vistim verwegene. Die hiesigen Zwillingen brachten heute diese Affaire vor das Formn der Oeffcnllichleit, und na> mcnttich füdvl d.!s Organ dcr Unionistcn, der „Dc>> »anstcrn". bittere Klage darüber, das es der östcr> rciehischc Konsnl war, der sich tlcß «Attenlat" gegen die Pariser Konuen>ion beikomme» ließ, indem er an» führ,, daß kein andres Koüsnlal selchen Passen das Visum voreulhicl!. Es lviro wohl Niemandcin im Ernst einfallen könncn. in di.scm F.Ulc eine Vcrlepnug dee Pariser Verlrages zn seben, im Gegentheile. diese Formfrage so» nno ka:,n >'nr dazn dienen, einer Verwirrung der Vegnffe vou vornherein Einhalt zn lhun »nd den Eiuu der Pariser Konveulion ill's rechte i.'icht zn slellcil. Von Geitcn dls k. k. Generalkonsnls ist ans eine Aufrage der I'o>I< linit'^i' (Sekiclariat der aus-wäriige» Angelcgenbcilen) hierüber genügende Aüfklä-rnng gegeben worden. Die beidc» Füistcnlbümir zn> sammeil habe» den Tile! Verciuigic Fürst.'ulhümer cr> balle», »ngcfähr wie dic deulschen Slaalcn als Ge> sammlkörper den Tüel „Dentfcher Bund" babcu. Wen» tic Kommission, die in Folschan alif d,c Gleich»,ä< ßigkctt der Gescpgebuug i» beiden Zaudern hiuzuar> beilcu bat. die Bogcu. auf welchen sie ihre Dekrete üüd Elaborate vcrscndcl. mil der Enkelie oder dc>» Siegel „Vcreiniglc Fürstenlbümer" versehrn will, so lvird Nimaud elwas dagsgen einzuwenden haben -denn i» jener Bezielning >st aber anch unr eine Eini> guug zwischen der Moldau und Walachei traklatmä' ßig stipülirt worden. Es ist dieß ungefähr der deut< schen Bundeslanzlei zn vergleich, n. die Ueber< lind Unterschrift des dculschcn Bundes >n>t Recht füb't. Was würde man aber dazu sage», wen» etwa dcr Landgraf vo» Hessen oder alich eine '.'iel größere dnnschc Buudesmachl il're Pass.- oder Dspcschcu mil der Etikette ooer dem Insiegel „Deutscher Bund" ve» versebc» ,rinde und doruulcr stünde: das M,»istei!um des Innern von Hessen, von B>>ier», von Oesterreich ^.. winde man das >>ichl als eine Uslnpatio» einc^ Willis belraehien n»d zmncklvcisen. zn welchem der ^ttlffenoe >'!»z,ll!e Bunrcöslaat lein Recht besitzt? ^'n solchrr Fall >sl es anch mü den Päss.ü, n>elche b" Moloall ali^stsin! Ein Paß ill dag Zeugniß und der Mi einer ^.itt'llwide, die lei» Recht l'at. llin» Gssanilülnamcn sich beizulegen, der ll»c ganz ai^erc poüiijchr Vcziediing bet. Die Moldan l'at ihren Hoöpodcirrn. ihre ^a,ldel?ukltlslllng. ibre Minister llüd ibre Admiüislraiio» für sich, nnd dasselbe ist der Fall mit dn- W'lden Bänder stcbl drm A»s,.n,dr gs^,',?,^ ^,g fj„ scp.naler.^oipcr da ""da« ,o>ch.r ,s, „ f.^. Dof.nne.ne oera»» lvorllich. ^ Au.' Vnfavcst. 2ll Nov.. schrob! man oer «O,'D. P," : Eo ist h,er nicht ganz geh>'»er. Um-triebe aller All lampfc» ^^>„ siumi^r. Die Ka» makamie bcfr,edigl Niema!,c> »»d I,,»!'» Mmio Hal wäl'reud der kurzen Zcn s^„^ Anuiiling in den ver> schiedeüsN'n hagern bittere Fsiuee sich zngezogen. Ich werde nl'cr d,el) Allee deö Gcuausr» derichien. Für heole »lir folgende Nachrichl: In Piteschti slnd die rcuolniioüärcn Uinüieb^ so beorol'lich für die Sicherbeil der uächN.'» Zl,f»>,sl sieworde» . dnß dasllbst ein ^oUeliiuprot.sl gege» die Maß»nl,me» dir ^almakamic entworfs,, irurde, der "on siis.i ^!ü» Pllsonen. woniüler Geistliche »nd ^ean,l^ uüicrzeichnci ivnrc's. Der ProleN ist bercilc« ^n- eingeüoffl'n nno die ^aimakmnie Hal sich in die ^oibivlndigkcil vnsli)! gesebc», darüber nach Konslan> '"'op,l z» ^crichtt». Türkei. Kabul Effeildi's Aiifunfl in Belgrad ist endlich ^' Wittlichkcit geworden. Daß demselben bloß die .Wo ii z„i- Ins^izirnng der lürkischln F^l^ti, Zil'eck s.in.-r ü)ieisc unteischol'eneö T^tip. Ev ist a!^ Pfortenlommissä'r nach Belgrad "«csriid^ mit, h.it ais solcher nickt unr di< einfache "'^'bs, l,^'i r>l/!.,lvorft,h.i!d.!i Sf'lpschtina zn in° krvrnill-ii, sondern di, diillklen Züge zu verwischen, ^lchr h^. ^,,^ Ansicht.n seineü Vorgängers. Ethem s7l"'^"' znrückgelassen haben; n- hat demnach die '/l wichii^, nnd schwier,ge Mission zn erfüllen, die ,,'"." von Nano- s' ^lrr mW ^cidsnschaft erhitzten Part.i, welche die ^"nn'nie der politischen Siellung zwischen Volk nnd >v^'"""g störl, an^zliglcichen. Ob eö ihm gelingen Gcl/' ^''"" vermiltelnden. velsöhnlichen Geüt znr Hss,,'^ i" lnii'gcn? ob er das Land, mit jenem sei,' "lc verlassen wird, welckes »i^t nnr geeignet WW^?' i„ Et,nnbnl Anerkennung zn finden, son- dern auch dem Wunsche uno o»:r Würde dcö sc.bi' scheu Volkes und dessen Regierung angemessen zn sein'/ Deß lan» allein nnr ocr Erfolg lehicn. Wir löilncn und muss u jcooch im Vorans an> deuten, daß die Anweseuheil des türkischen Kommis särS iu Serbien nur oann zur Vefcstlgllng der Re-giernng und dadurch erfolgenden Ansgleichnng der politischen Differenzen wirc> beitragen köilneu, wenn vor Allem uno in fester, unzwridcutiger Absicht daö fürst» lichc Ansehen vor jedem willkürlichen El»ftl>ß gewahrt wird und die Rechte der Rcgicrnng ungeschmälert erhalten werden. Die Erfahrnngln, welche die Po< lilil des früheren Pforten > Kommissärs in Scrbttu v.rschaffi, lön»en dem gegenwärtigen türkischen Kom> nussär »m W>g finden lassen, welcher zu einem befriedigenden Resultate führen kann. (Oesl.Ztg,) Der ,,Tem. Z." wird dic Nachricht mitgelhcilt. daß ein Wechsel des t. k. Geucralconsulalö für Ser-bien stattfindet, indem an die Slellc des seicherigen k. k. GennalkonsulZ und Obersten Raoossavljcvits, R'iltcr von Posovina. dcr zlir Zeit in Madrid bc> findlichc k. k. ^egationsmth Isfordink Edler v. Kost» nitz treicn wiro. Warschan, 24. Noo. Noch vor Eintritt des Weinachtt'cstl'v begibt sich dcr Fürst Satthaltcr »ach Petersburg, In semem Portefeuille niiunit er dieiZ' mal mit, das von der bcsonderil Commission und ohne Zuziebung dcr Grundbesiycr angefertigte Elaborat in Betreff der Zinsl'Mlnachnng der Banern; feriler die im Werke begriffenen Projekte zur Orgauisatiou der Oeinsinde-Gcrichtc n»d dcr O^meillde-Ordnung hin« sichtlich deren Administration. Der Fürst soll außer-dem einen Sil) im H>nlpt>Eomit»'! znr Reguliruug der bäuerlichen Velhälinissc in Peteröbnrg einehnien. Aus Vesorgniß. dcr bevorstehende Waildel der bäuerlichen Verhäümsse lönnic si«" deS Eigenjbnmrechlss a»f dli» dl» Kolonisten üderlasse»!-!! Bodrn berauben, halte» i>i einigen Oegeüdeu oes Königreichs die Oulöbcrreli ibre Kontralle bci deren Ablauf gelündigl. um den Ackerboden ibren Vorweisen einzuverleiben. Oege». wärüg bat »u» die Negicrung diese Fialen dal'in euts.-l'iedcn: Ziusbanern lind iloloimien, deren Ko>>> lrakie al'gl-lanfen sind, wenn sic auf nicht znm Hof. (l'.ü Giüödcrr,,) gi-börigem. sondern auf solchem Acker' bod.n angesiedell si»d. cer früher Ackerbauer!! ge. hörlc odcr durch Na!d > Ausrodung von ilnit» ur^'ar geniacht wnrde. dürfen nicht von dieie«» mit ll'rtl Hände Alben »npbar gi-machu» Bodso verlriel'en irl-rden. soll'» vins» dem gesteigerten Weiibc des Vodlnö und cer Erzengiossr ruisprechenden crlöble» Zmö zn z,,bl<-n I'a» l'en wer?cn. Aus dieser (5'nü'blidüüg crgibi siel» s'Idsl» verständlich, daß die lins Domini.ill'od'ü aiigesleo'lle» Koloinste» nach Ablauf ihrer Konlr.'lle ans dem Pachtb'sii) ermiliiri n,'erd'ü löl.nen. Dieß zur Kennt lnßnabme sinn'andlrnder dcnifli'cr Kolonisleu, die .,!>? fli.!!!i,!»»ie „H^uläüeel" na,»e,ttiich anö M'g l>nc Würülilibcrg l)ieber^>ben, um sich im ^.mdc an> znsledrln. Ehina. Ans H ongk o » g . >2, Oklob.r. wiro gein« !dll : »Die ^a.,e sehsiol sich zn l'csscrn, D" ch-nesi' schen .Nommissäre sind zu Sbangl>!i a,i^cso>»men. ,00 sie jedoch »nr ^oid Elgin trafen, da die Beoo!l> !»äch!igt.!i Fraükreichs »ud d^r Vereinigten Staais» siel) »och in Japan blfaitten. I„ Emtto» lüid de,i> nnilisgenden Be^iile war eine P.oflamalion erlassen lvorden. wclebe besagl. dass. da d,r Fri.de gcs,t!l>,'ssl >,, die An»?Iä,>dcr nicht m,'hr B.nbare» zli beiuin^n slicn, F rner sollen die ..„Braven«". wclche die Waffen nick! ubllgc». als Vagabunden behand,!! wirdl». Zngleich ergeln das Veibot, die Ausländer irgcndioo zn miß> bandeln. Vermischte stachriclitell. Laibael,. Alis dlni Sipn^gsberichl der kk. g^'logi' schen NsichSanslall v. 16. ?ior»ember. enineyme" wir. daß Herr k. l. Bergrath ^,'ip^Id ftine liel-jahrige» Nulslsuä'nngen in Krain mit der Feststellung 00» Allersl'sslilumnugs» sckloß, llibcr die Eisc,ieszoorfo»'' nie» in Kraiii, d.r V. Rliard'ichen Bergbau? am Neichcul'erg zu Saoa. der Fr,ibelr v. Zois'ichen zu ^spcma bei Ian'll'urg und ül'cr die ^ol,'»cr^Orul'sn> baue in der Wochein l'ereilcl er »u,, e,nc ausführliche Miüheilüng vor. G r a z. 3l). ?lov. Heule Morgens ereigüelc sich auf dcr Eisenbahn zwischen Vrnck uno P.rnek ein gräßliches Ul'.^!l"'ck. Der dortige AnShüfsirächier wnrds von der dabelbransenden Mse in den W<-g lam. eifa5t und derart ;sr> stückt, daß s!n;s!"l Tbeile d^ Unglücklichen g.lrlnnl gsfnüden n.'lNds». ! — Del Dneklor Eckcrt. dessen umsichtige ^ei^ lunz des k. k. Hofoperntheatcrs sich der allgemeinsten Anerkennung erfreut, bat zur groben Freuor aller ss,i„stfrcnndc das Dekret mit der dsfinitivcn Ai,stellu>,g als Direktor dieses Tl'calers erhallen. Innsbruck. 27. November. Unsere wackere Liedertafel erhielt ans Anlaß ihrer Pslhelligl,„g nn dem Festznge der Eisenbabneröffnung am 24. i>. M. und ibrer Produktion während des kirchlichen AktcS der Einwcihnng einen höchst ehrenden und anfmnn> terndcu Erlaß des hoh. k. k. SlallhalleieiprasioiumS. Telegramme. Trie st, 1. Dezember. Der Krisgsdampfer „Cur> laloue" ist mit der Kommission, welche die Erhebun» gen betreffs der beabsichliglen neuen ^enchtthürme zu oftcgen hat. vorgestern Abends von Po!a abgegangen. T r i e st. 2. Dez. Dcr kloyodampfer «Inpi« ler" brachte heule Mittags die bis zum 27, 0. M. reichende ^evantepost. Die Nachrichicn aus Ereta l^nteii wieder bcunrnbigcnd. Eine aufwieglerische Propaganda ist lbäiig; Waffen und Pulver werden dcimüch eingeführt, und die auf dem ^anoe zerstreu' ten Türken suchen wiedcr in den Städtcil und Fe« stnngeu Zufiucht. General Durando und der britische Generalkonsul Fonll'laüqiil' sind in Konllantinopel au» gekommen. Die Negiernng bat die Preise des Vro« tes. des Fleisches nnd der Kohlen firirt. Die Tele, grapheuvcibinduug mit Nodosto ist scit cm Paar Ta« geu eröffnet. Handels- und VcsclMsbmchte. Vom 1. Dezember 18l>6 an si,>d die Betriebs' telegraohenstalionen der s. l. priv. Theiü < Elsenbabn zn Esaba. Gyoma. Kaiczag. Mizö Ber.'ny. Mezö« Tur und Püöpök^.idüng zur Annablne uno Veförde. rung telegr.'ph'scher Depcschcn innerball) drö deutsch-österr. Telegr.ipbeu.Vlreines ermächügst worde». Die belzo.>Iich'braunschwlig'schc Telearapi'sN'Ver. walinng hat die Bestimmungen des Neglemeuls des deulsch österreichischen Telegrapbe» Versillli! vollständig anglnoinms». Die Gebühr für si»e einfache Depesche von 1—2l) Worte» bcirä.tt vo>' Braunschwelg ab nach "llln biauüschwsig'schc» Telegrapl'sustalw»»'!! »^ Nkr. l>!!c> für zedc weitere U) Worte 2.'i Ntt, Zu Vel'Abbeü in Algi.r ist tine Tels.napben. sl.'üon mil b'sch'änkttm Tagdienste für de» allgs!,,,-! »s,, Berlehr eiöffuet «voroeu. Dlst.il!0!l ^ad!-n I'sl Wleu lsj für diVses Iabr grsli'Ioss n wo,!'<-». I» Preuße» si»c» die »achslebcnd v.r^ichneleu Eiseiil'abnbelricbs > Tels^rapbenslul,0üt» zur Aoilabme nnd Beförderung tl!egr,,pbischlr Depesche» ermächtig! words» 1 Arnswald« , Allgustwalde. Döliy in Poi/n, f.rucr Gogoll». Kaitow'ß. Köu'gslmtts, Kriiz. ^'ö> we», giokieliuce. Nud.i. 3ll!0<'N'k>, Hamii-r. Schla» lve»ß!iß. Wolo/uberg. Wronfr. Z^br^e. " In der im Bl-ginne o M <'bg.-l'.'llenen Soling der Wiener Hancxlskoiumei ilberm.ttslls oaö Hendls» ministirium die Eingabe o,s z» Sidney in Australien ctablirien Kaufmanns Josef Kohu mn einer ^'isls von Iudu'liieproourtcn. die sich für d.u Erpml nach Äustra' lien eignen, zur Gebrauchzuahme, Uilter den kott« kurrennaoigeu Altikeln w,nsn besondeis an,cf,"'l)rt: Böbmische Glaöniar.-» nnd Glasperlen. Qu clsübef plaltiric Waren, Packfougwaren, Imitationen von Hil> ber. Tabalfolien. Klaviere, Akkordions (Haril>c>nlsa's). Bijouterien, Zi'i„dlvaren St arink.r^en, Papicr,.rbe<' ten, Kunsttischlerware». Bcin.'rbeiten. Biünuer n»d Reichenbcrger Schafwollen-.',,, Kämme von'Kanisch.is und Giltiapercha. Herr Kobn cl,,pfisb!t die Einsendlina von Mnstcrn, sowie die Abseudung eine^ österreichischen Agenisn nach Australien, und crflärt sich bercit, an ihn gelangende Anfiagen von Kauslcutcn und Indnstrielm, ausführlich zu beantworten. Außerdem wurde ein Be> rich! des Konsular.Agenten in Valolia milgsibeilt. wel> cher bemerkensiverthe Noli^en über daö Zurücki'leil'e» des österreichisch,!, Eiports »ach All'.inien uuo inslic^ sa»d«re nach Balmia iin Vl-i'gleich mit englisch«-,! u»o f!a»zönschsi> Faln'isate» cutyals. Das Miuisteliun, zweifelt nicht, d.iß dic K.'uiiner die iu dieser Eingabe eul-h.i/leue» ?!»dentu»a.e» der geeignete» Würdigung nuter« ziel'fu werde »ud siebt der Mittheilung dev Ergeb»,sseö ciltgege». Getreid - Durchschnitts - Preise in öftcrr. Währ. ss. , kr. 1^7'^^' Wci^»......... 4 !4l»'/,.l 4 5« «^rn....... , 2 6«'/,,! 2 ü? H^Ü'finchi........ __ ^ __ ! ^ «5 Vcritt......... 2 27^/,.! 2 2ft Hil,s........ . 2 4i^.' 2 :;:l H.id,n......... 2 ^n 2 3ft H>i'>r , . . ......l ^<) l ;,7 Hnlin'ütz........— --. 32 '"^Dr^mlö^U^ Effekten < Kurse vom 2. Dezember 1858. 1. Vefentliche Schuld. ä. des Staates. «u« ^e»! NatlV'üal-'.'llllthe» zu 5'/« sur ! 0<» fi. ^2« ö. W. Metall,ques....., 5'/» detto 85,>" ö. W. Mttcil!i^u<^l ......4°/« dctto 77. ü. W. W.il Verlosung: Vrm I»hrc !«.^ d.ttu «<5.05 o. W, l3. Dcr Kronländcr. Gnindtnllallllnns-Vliligallono». V.n Un^n»....../,./, dltti,' «'< NN ü, W, „ der Vu'.-u i"a . . .,.'>'/„ d^ ><) 5 W, 2. Hctieu. D>r yl.it!^il^nif..... pr. Stück. 9«lU, ö. W „ K>ldil ö, W, ^ KaiscrFnt,, N^db^hi, !«<><) ft. >.ttc,' I?4 l ö. W „ St.^ts-Eiftul'a >-^.s <>. W „ K,< s.rii, E!is.,bl!!!-Wcs,l',U,n > ,1. mit U>» ft. (5)l>'/.) (ilüzah!........ d.ttc, «8 80 ö, W „ Koisrr ^r. Ios. Ori.ntb.ihu ,c. dttto »lU,U0 ^, W. D.s österr. Lloyd iu Trieft 500 ft. detto Z>5 ö. W 4. Lose. Dcr Kndit-Anst.ilt für Handel und Gctt'^ibc ......pr. Stück, lyl.IN d. W. Wechsel-Kurse vom 2. Dezember 1868. ' 3 Mcomtc. pluZSbnrg . . für >N0 ft. südd, Währung . 8l»,^N Verlin.....10« Th^cr . . , . 15N.5' ^'i>»ffurt .,,M. „ !<>0ft. s»dd. W.'ihniüg . «6,5a H.iml'ur., . . ., lOO Maif Aaiicu . . . 7tt Z.i Ll'üdr» . . . „ l„ Pfund Et^rlinz, . . l<>2,^', M^il>i!id , . „ ilwft l'stnr. W^l ruüg i'0,7.', P^ris . . . „ lO0Flauf.il .... 40.55 3l. Tage. Aula rest f>ir «00 w.,lachischr Piasler . . . »4.5^ Kurs der Gold-Sorten. Kaiftilichc Mü»ftuf.itn!........ 4,5< vl'llwichti;,^ Duf.'teu...... 4,7« Kronen ............. l4.!<> Vold- llnd K'itt'er-Lnlrl'e v. 1. December l85K. . >lne, K. ,Nll'».n .......... «4.!2 — ,'lais. Muiij-Tu^ltu ^!>,il'..... 4 85 4,«ll dto. N.n,l>- dto .. '...... 4 79 4,«0 Vold »! l»i>lc».........— — Vlapolel'nsd'rr....... 8.<3 — El'Uverainsd'ur ., ..... l4.1l) — Fricdrichsd'el .......«.l!« — ^'uisd'or (deutsche) , ..... 8.^4 — ttmll. Gl'vereig»^ ....... l<»..ltt — Nuisis^'l IiüUtriale ,...... «.34 — Vcrcin«,lcr ..... I.Hl l.52 T»r»ußl!ch, Kassa-Ainvisilngtn ... 1..').'^ l.5ä Fr e nl d e ll - 3l l« z e i g e. I,!1 2. D^t llil'tl' >858. ^I. G^ust.i', ^'t^ijii! - Drktor, roll Sleill. — H,-. Wagner, k. k, Ober - Ili^im'lir, llüd — Hr. Romanm, Hcll,delö!l,all!> , oon Wir», — ^>. Geiie lün, Advokat, — Hr. Guchardc, H.n^c!l):nai!ll, llüd — Hr. TXn'idcp,t5 , Prie!^!, rco Tlil!l, — Hl Marliüi, Haiidrlölll^i,» , voo 9^ailal>d.— Hr, U,b>il>, Hal>c!>l5ma»l, , vc» St. Veic i» Tirol. <3dikt Vl)l, dcm k. r. Krcisgerichtc Neustadtl wird hicmit kund gemacht, daß üder Ansuchen dcS Herrn Anton Ritter von Fichtenau die gegen Johann und (5ons. Kühn mit Bescheid vom 25 Mai l. I., Z «?U, auf den l7. d. M, anbelaumre exekutive dritte Feilbictung des in Neustadt! «l,l» Konsk. Nr. 4<» gelegenen, gerichtlich auf tiMW ft. geschätzten Hauses sammt Galten auf den l4. Jänner l85!) Vormittag von !<» — l2 Uhr vertagt wird, bei welcher die rxequirte Realität auch unter dem Schal-zungvwcrthe hintangegeden wird, und daß jeder Kauflustige vor dem Beginne der Lizitation ein Vaoium von 4 itnD t»(>r{4OBtzo3akas, Mail. Tnielhutivv, ^nvtlimn d«' JV^iiiAoM in ^3iid;fcn, rujf. Sar-<3ii«cii mtt illiKtMl-Pililc» ctiificlcflt, .g>oml)ur« flcr ¦WoIBIiai*iiBi;-e, Tafortfii B{ra«ii]i«cliw<>ig-t'r WürMtcs Cnrazcr ^cliiaiiion, ^«iujtjt»»» unb l^aiMc^pfloiwcli, kstc (sortsn yon fraitz.» «»Hgi. nnr» 2SCreBHMor-^alt€>B» , MuEtaulVis-oit. Wala«-alraw-bo», ITIaiiclolii, BIa*eIiiÜN.«c?, BtoMi»c»ii mtt nub oImic ctcrn, "tä *>inli><>i>i>i>it. »»iynoiä. (rMi-aBiatfäiif'ol, *)i*-&M9&<>it, IJueoitiicBi; (]c> fdjältc 3iiri»o,!fi, fi'flanutc'ii uuD B*fii*.««i<*lie, flSriiiisB^rKwolNelik^'sa, Imvt- mib iucid;«eau-dirtf.oM €*!>,*»! in ele<]mi(cit (5d;nd)tcln, nllc ©ovtcn C'lioe«;l;a«S<»iD mtt nub o()ite VanilS<', (c» iuk and; flcfiilltc ^ l!i»,!»»> !>,,!> !,, ttu,rllls1ll >>,'>,,, >!«','!'!> Preis pr. Flasche 50 kr. C.M. oder 87 kr. östcrr. Währung. All die verehrten Bewohner dcr k. k. LiMdeslmtPtstadt Laibllch. Der ,clt vlelen Ial)ren hl^lorts dcstcdende lodllche Oedraucl), slcl) von den )ieujahrS-, Gedurts- und')tamensfest'Beglückwünschungcn nnttelst etner 'Armenspenc)e zu befrnen, hat dem Llrmenlnstltute ell^e crglcblge Bel^ hllfe zugewendet, dcr Armenverwaltung ader möglich gcmacht, mancl) Armen ln dlc Versorgung zu ükernehnnn, waö sonst mcht nwgllch g^-wesen ware. Dav hcrannahcl^de ncue Jahr, und dcr mit diesem eintretende g^" ßerc Nothstand dietel der slrmenverwaltung den Anlaß, sich an ^" stcls dewahrlen WohlthatlgkcilsfllM der verehrten Bewohner ^albachs wn der höfilchen Einladung zu wenden, für odi>;c A'^lafsc sich auch für da nächste Iadr tn üdllchec Welse dclhelllgcn zu wollen. Dl7 dleßfalll^en Erlaßkarten für dle Neujahrs-, Gebutts- und ^i^ menSfcst-Gratulationen, ohne der Großmutd Schranken zu sehen, »n je W tr. Conr. Münze odcr 35 kr. österr. Währulia, sind vom l5.^^ zcmdcr l. I. dlS 15. Jänner k. I. l i der Handlung des Herrn _z^i Alchholzer am Hauptplalze zu bekommen. . ,„ Die Namen der Wohlthater so wle der eingegangene Abtrag we^ durä) die Lalbacher Zeltunq zur öffentlichen Kenntniß g^acht wel^ Non der Armeuverwaltuna zu Laibach am K. Dezember N».,^» —-----------—-------------------l >» »^- Dcr heutig« Z.itunq lieqt «„ Prospekt „der Bibliothek «affischer slomane des ^»««»"''d"" bei, welche »«... ,. ».«l...«.»^ .«5 »'««. «»...,.«.-« vorräthig ist, „nd worauf daselbst Bestellung angenommen wu°.