M32. DmsiM an'. ll^Mnmr l863 Die „kaibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme de? Vonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt de« Veilagen im Comptoir ganzjährig n si>, l)alb-jährig 6 si. 50 lr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., halbj. 6 fi. Für die Zustellung in's Haus smb hnllij. 50 lr. mchr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., nntn Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl., halbj. 7 fl. 50 lr. InscrtisNSgelli'lyr silr mir OlNinond-Spaltenzelle oder den Raum dcrsllben, ist silr 1 malige Einschaltung 6 lr., für 2malige8tr., filr 3maligc lO lr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 lr. filr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. filr 3 Mal, I fl. 40 kr. filr 2 Mal und 90 lr. sllr 1 Mal (mit Inbegriff des InsertionSstempela). ^Kaibacher Zeitung. Amtlicher Theil. e3c. k. k. Apostolische Majestät l'abcn mit Allrr< höchste Entschlisßung vom 24, Jänner d. I den böhmischen Verein sür Maulbeerbaun, . nnd Seiden, zncht in Prag, den Seidenball-Vercin zu Königgräl) l,ud jeneu zu' Brur i„ Böhmeu anf Grund der vor-qelcgteu. vom k. k. Ministerium für Handel und Volkswirthschaft im Einvernehmen mit dcm k. k. Staats« und Poll>eiin!nistcriunl rekSparkasse in Ncutitschciu bcwilligt, nnd dic Stalllten derselben grnehnligt. , . Nichtllmtlichtt Theil. Hiaidnch, U. Februar. Der politische Horizont ill sehr trübe — ein jmmialisi,scher Gemeinpl.it). abcr wahr. Der Kamvf. dcr zwischen Nnsscn und Polen wieder entbrannt ist. wie leicht kann er die Grenzen überschreiten. Er >,t daö wichtigste Ercigniß der Gegenwart, nnd es »chemt bcgrcifiich. wenn die dassclbc betreffenden Nachrichten den ersten Plat) in der politischen Tagcsgc,chichte ei». '"^Nächst Rußland l'erührt die polnische Insurrrk. tion zunächst Oesterreich und Prcußeu am uumitlel-darsten: roch ist die '.'age beider wieder eine durch. auS verschiedene und die Empfindungen . ^mit denen man in Wie» nnd Berlin auf das Wassengerausch an den Usern der Weichsel lauscht, sind wesentlich an. ders geartet. In Wien weil) man, das' die polniiche Revolution, so unheimlich auch das Echo derselben in GalizilN wicdcrballen mag. doch in eine Periode fällt, wo die Gcmülher im Allgenlcinen beruhigt und die nationalen Ansprüche zum großen Theile befriedigt sind. man weist, daß Oesterreich, seit cö mit demÜlb-solnlisilius gebrochen nud die Babu einer freiereu Entwicklung betreten bat, dadurch alle jene Gefahren zurückschob. die aus der Nichtachtung der Vorrechte entspringen, man darf daher sich dcr Erwartnng hin-Neben, daß dcr Stnrm vorüberbrause, ohuc Oesterreich in tiefere Mitleidenschaft zn ziehen. Eiu preußisches Blatt crivähnt als eine Thatsache, daß in Warschau eine Konferenz russischer, pren-Pischer nnd österreichischer hoher Militärs statlfindet. lim gemeinsanie Maßregeln zu verabrede». In Wien weiß man nichts davon, daß eine solche Konferenz anch von Oesterreich beschickt sei' nnd in der That ist ja auch für Oesterreich gar keine Veranlassung zu einer militärischen Wion gegeben, schreibt die ,.G.(5 ", so lange in der polnischen Grcnzprouinz des Reiches die Rübe und Ordnung nicht gestört ist. ^n Preußen sehcn dic Dinge ganz anders ans. Dort "ist ein Konflikt ansgebrochen. der dlirch leine Verathungen, lcinc Kompromisse mehr beseitigt werden kann. In Prenßen steht der Konig in eigener Person anf der eluen Seite und ihm gegenüber die Majorität des Volkes. Der Streit, bervorgegangeu mis dem ^^" den Beschluß t>er ssesehlichc» Volksvertretung den Aufwand für daS Militär unerträglich z» erhöhen, hat cinc höchst betrübende Wendung genommcn. Das Abgeoldnetrnbans liat. wie man weiß, in seiner dein König briefiiä, überreichten Adltsse die Minister des Verfassungobruches angellagt — darauf hat min der König in einem Schreiben an t»lc Kammer (Sicbc Verlin) seine persönliche Willensmeinnng dahin aus' gesprochen, er weise jene Beschuldigung gegeu die Minister als unberechtigt zurück, denn die Minister hätten mit seiner Genehmigung gehandelt. Dieß ist das Resnltat. welches durch die Adresse prooozirt wo» den ist. Was uuu? Angesichts dieses inneren Kon. fiiktcs kommen dem Junker 'Mmark die polnischen Vorgänge sehr gelegen. Er kann mobil machen^ mit den Säbeln rasseln lassen und dem widerspenstigen Mgeordnelcnhanse zeigen, anf welcher Seile die Machl ist. Wo das Recht ist, weiß das preußische Volk. Eiu ganz anderes erhebendes nnd beruhigendes Vild bietet die vollständige Ueberelnstilümling. in wel< cher das englische Parlament mit der Negiernng und der Krone bei der am ü. t». M. erfolgten Eröffnnng des Parlaments sich befindet. Umwogt von den großen politischen Kämpfen, welche die Welt hentc bietel. herrsch« in England der tiefste friede, die herzlichste Uebereinstimmung nnd mit. stoischer Nuhc gehen die Staatsgewalten an ihr GeselM, lim au der weilcrcn Entwicklung Englands nnd seiner Interessen zu ar-bcitcn. Alis Frailkreich. ans dem durch den Cäsarismns beruhigten nnd beglückten ^'ande tönt wieder einmal cm fllic^ Wort. I:llss F.nnc hat iin gsscftgebendcn Körper schwcrc Anklli^eil 'atln laufen Gefahr, idnen droht Mediatisirnng oder Einverleibung, und sie thäten darum wol)l daran, sich bei Zeilen vorzubereiten. Man versicher«. daß König Mar von Vaiern die Si-tnalion mil klarem Vlick erfasse und daß er sich ge-änßert habc, man müßlc die Visniarl'schc Negierung, so langr sic hält. brnnt/en. un, die Vnndesreforin zll beschleunigen, und daß er bereit sei. die Initiative zn ergreifcu, i,m dnrch eine vernünftige Gestaltung der dlulschen Verhältnissc deu Zündstoff zu beseitigen. Iur montencstrinischctt Allstc-lestcnheit. Fürst Nikolalis, welcher unerniüdlich den Mächten Schüdcrnngcn seiner kritischen ^'agc nicht obnc allc Ueberlreibnng zngebe» läßt. bat zum Gegenstande seiner jüngsten Vorstellungen den Van der Blockhäuser gemacht. 'Hierüber bemerkt nun die ..G..K.": ,.Es ist notorisch, daß die Pfm'lc von dcm ihr unzwcisel' hast zustcbcndcn Ncchtc in dieser Sache, welches Ncchl alls den staalsrechtlil'l'cl! Verbällnisscu übcrdauot. lvie auch noch insbesondere ans der von dcm Fürsten Nikolaus angenommenen Konvention rcsnltirl, nlir cinln scbr mäßigen, srhr bcschränllen Gebrauch ge-macht bat Sie hat die Vaulen sistirt. nachdem die zur notdürftigen Deckung dcr Miülärstraßc nnnM' gäilglichen Forllfikatioi'cn allsgcfül'rl sind. Nun be-llagl sich aber dcr Fürst, daß cincs dcr beiden voll' eneelen Forlins " c!n v<>l dcr lnontcnsgrinisch«türli« schcn Grrnzc situirt sci, "ls wenn nicht dic Pfmte das lon'.'cnt onsmäßigc Recht gehabt hätte, die Vant n an jeden» beliebigen Pnnktc und auch ganz auf monte-ncgrinischcm Gebiete alisfübren zu lassen! Die Mon« tenegriner würden in der Tbat es l'ewäbrt finc'cn, wenn sie stets nach dcm von Mirko gegebenen Vei« spiele bandelten, und für ihre wirklichen Interessen dürfte immer am besten gcsorgt sein. wenn sie direkt in Konstanliuol'll oder indirekt im Einverständniö mit der österreichischen Diplomatic il»re Wünsche geltend machen würden." Während dic „G.'K," dem Hofe von ssellinjc solche vernünftige Rathschläge ertheilt, schreibt man der «Prlssc" ans Ragusa : .Aus sicherer Quelle verlautet, daß der Wiederausdruch von Feindseliq. keiten zwischen der Pforte und Montenegro sehr nahe bevorstehe. Rußland hat zwar vorläufig in Ccttinjc zur Gcdlllo ermähnt, nichtsdestoweniger soll dic rus< sischc Fregatlc Oslabia. die hier vor Anker ging. und der später öslerrcichischerseits der Eingang m dic Vocche di Eattaro verweigert wurde, mit cincr gc« Heimen Mission für Montenegro betraut sein." AH. Sitzung des kramischen Landtages am 7. Februar. (Schluß.) U. Das Personale dcr Hilfsämter. 1l. V u ch yait u u g. Das Geschäft dcr Vuchhaltling wurde bisher vc»n dem k. k. Rechnungs-Departement der Staats« Vuchl'altnug besorgt, uud es hat sich die k. k. Staats« Verwaltnng. indem sie anch dem l'andcsansschnssc gcgenübcr dic einstweilige Verwendung des Vnchhal-tnngspcrsmlalcS zugestand, ansdrücküch vorbehalten, seiner Zeit den dadurch hervorgerufenen Gcldanfwaud dem ^ai,dc iil Anrcchnnng zu bringen. Wic hoch sich nun diesc Ansprüche belaufen wer« dcn. darübcr kann derzeit noch keine Aufklärung ge« gcbcil wcrdcn, daß sclbc jedoch bedeutend sein wer-den, kann ans dem von dcr k. k. Slaalsbuchhaltnng in diesem Gegenstände über die ciuschlägige Anfrage des ^andesausschusses erstatteten Bericht crschcu werden. Auf den Vorschlag, dic Besorgung der in Rede stehenden Rechnnngs Konlrolls^Geschaflc in sli»l>, quo zu bclasscn. und lieber mit der Slaatövrrwaltuug die Leistung riner Pauschal Enlschädigling zu verein« baren, als für den ^andcsausschlip sj,^ sclbstständige Buchhaltung inö ^'cben zn rllfcn. glauble jedoch der ^audc^ausschnß aus geschäftlichen und pekuniären Gründen nicht cingchrn zn könne»; er bcanlragt vielmehr, es sei für die Geschäfte dcr Landesvcrtrc-lung eine selbstständige Landschafts . Buchhaltung zu sistenlisircu. Der Antrag wird ohne Debatte angenommen. Hierauf wird abgestimmt über deu Antrag dcö ^andcsansschnsscs; cs wäre zn sistemisiren: 1. Ein Vorsteher mit dcm Titel eines ,^and< schafts'Vuchhaltcrs" uild dcm Gehalte von 12(X) fi. 2. Ein Ncchuungö-Offizial mit dcm Gehalte von 800 ss. A. Ein Nechnungs'Offizial (provisorisch auf die Daner der Abwicklung dcS Gruudcutlastlings Fondes) mit den» Gehalte von 700 ft. 4 Ein Ingrossift mit dem GeDalte von 500 st. 5. Ein dllto (provisorisch) mit ^00 fi. (x Ein Diurnist mit dem Taggeloc per 60 kr., 272 ft. nnd wird dieser Antrag augenommtn. In Belllff des für dic Buchhaltung erforderliche» Amtslolales wird bemertt, daß sich dasselbe mit nicht scbr bcdeutiuden Kosten durch die Adaplirnug dcscrslcn Stockes im westlichen Traltc dcr Burg wird gewinnen lassen. «24 ill. Die Kasse. Bezüglich der Besorgnng der Kassengeschäfte walten dieselben saklische» Umstände vor. welche din» sittlich dcr Rechnungs' und Kontrollsgeschäflc frülicr erwäbut wllrdcn. Folgerichtig sollte mich in dicscr Bczichiing die Eistcmisirung eines sclbstständigell Kassa» Personals befürwortet werde», so wie thatsächlich der 5,'audesausschuß in dem mit der l. l. Steuer < Dirck' tion abgcschlosscuc» Miclbvcrtragc auch deu Fall vor» gesehen hat, daß das eine oder ander? Kassalokale zum Zwecke der eigenen Kassagcbarung nö'thigenfalls dem ^audesausschussc wieder zlir eigenen Verfügung rückgcstcllt werde. Allciu denningeachiet glaubt Referent diese Frage vorläufig noch als eine offene, und den «li,!u^ <>us> aufrecht zu l'elasseu. weil iu so lange die EinHebung und Abfulir der i/andesnmlagc und l)er Grulldeutla« stlings'Bciträgc mit der direkten Stener kumnlaliu geschieht, im,»crbiu ein ursächlicher Zusamuieubaug zwischen den l'eidcu Kassen und lercu Manipulation bcstebt. dcr zi:»» Abbruch beider durch die Trennung gestört lvürde. und weil ferner für deu iu Aufsicht qestclltcu Fall. daß eine gänzliche Aenderung in dcr bisbcrigcn Stcucrpcrzcplion eintreten würde, erst dann ganz »cnc Gruudlagen vorliegen uiüßteu, welche anf den Gegenstand der Frage einen wesentlichen Einfillß zu übcn geeignet scheinen. Es wird daber beantragt, für die Fuuktioueu der Kassagebarung derzeit noch lein eigenes Pcr< sonale zu sist.'minren. souler» es del dcr bisherigen Uebung zu belassen. Wird angenommen. IV. Bau« und technisches Weseu. In Bczug hierauf beantragt der ^anocsausschuß, der Landtag lvollc beschließen: sich von Fall zu Fall des Ralbcs eines Ingenieurs oder sonstigen Bauucr» sländig.'u gegen Vorbiueiu zu bedingendes Honorar zu bedienen, als ein für alle Mal die Stelle eines technischen Beamten bci dcr Landschaft zn sistcmisiren Wild angenommen. V. Amtsdieuer u u d sonstiges Diener« P e r s o » a l c. Der ^andesausschuß beantragt: Einen Amlsdicner mit ^l50 ft. Gcbalt. Einen zweiten Aull^diener mit 300 fi. Gebalt. Einen Diencrsgehilfcn mit 25iO fi. Gehalt, und der ibüeu gebührenden ^ivrcc Einen Hansmeister. zugleich Portier iu der Pnrg mit !i15> fi. Gehalt. Naturalwohnung u»d ^i> vree; einen Hausmeister im ^'audhause mit 50 fi. Gcbalt, Wobuuug und Livree; einen desgleichen im Poqatschnik'jchcn Hause; eine» desgl. i.n ^yzealge» bände. Die Hausmeister im Theater und im Rc' doul'Ngcba'nde wcrdcn aus dem Thcatcrfoud gezahlt. Der Antrag wird angenommen. V Personal des Museums, Der ^andcsausschug beantragt das Belassen dcr Musealküstoösttlle mit den, Vezug von 472 fi. 5)0 kr,, fügt jedoch bei, dicselbc sei im Einvcruehmcu mil dem Museal.Kuratorium aus den» Musealfonde auf 600 ft zu erl'öbcn. Wild angeuommcn. Bezüglich der Frage über Ernennnng nnd In« Nruktion dcr landschalllichcn Bcamtcu beantragt Al'g v. Strabl. al^ Rcfcrent, dic- Vertagung bis zur Berathung der Dicnstcspragmatil. Wird angeuommcil. Dcr Antrag des ^audesausschusscs auf ein Be-lelichtun^spauschale von 20 Pfund Mililerzcu für die Beamten mit Ansnahme des Diurnisten, wird eben» falls angcnommcll. Abg. v. Strahl beantragt die Aktiviruug des ganzen P.rsonals bis zum l, November l. I Abg. v. Wnrzbach bcantragt. dic Allivirung sei bis zuin 1. Mai l. I. zu bewerkstellige,,, zieht aber dcn Antrag, dcr nur geringe Unlerstüßung fand. zurück. Der Anlvag des Abg. von Strahl wird an» sscnommcn. Abg. Kromcr bat alle in dicscr Sißung ge faßten Eiuzclbcschlüssc zusammengestellt, und wird über diesclbeu noch einmal abgestimmt. Sie werden au^ genommen. Schluß dcr Sißuug 12V, Ubr. Nächste Sinung: Mittwoch. Tagcsorduuug: Gc> schästsordnung für den llanoceaueschuß. Oesterreich. Wien. Se.Maj der Kaiser haben dem Fernando Vettini. Priester in Venedig. zn Gunsten der bei ibm ilntergebrachten armen Kinder 100 fl. allcrgnadigst zu spenden geruht. Trieft, 4. Februar. Wie wir vernehmen, ist das Gnadengesuch, welches uuser gewesene Podesta Conti dem Kaiser unterbreitet hatte, um seine Vcr< ssyung nach Innsbruck rückgängig zu machcn. vom Iustministcrium, dem es zugewieseu worden, mit ab« schlägigcr Erledigung wieder herabgelangt, nud Conti bleibt nun lciuc Wahl. als dein mlnisttricllen Bcfcbl Folge zll leisten oder seine Entlassung zu uehmeu. Die Majorität dcs Gcincinderalhcs ist aber in Bczng anf die Podestawahl in einen ^iiculio vilio>ll^ gc< rathen. Mau hoffte noch immer Conti möglich zu lnachcu uud erwartete deu Mariuemiuistcr. um dcss>n Vermittlung in Anspruch zu ncl'mcn. Nun hat aber Baron Burger seine Rcise anfgcschoben und würde sich wohl schwerlich in einc Angelegenheit mischen, d,c seinem gegenwärligcu Wirfungolrris so fcrnc steht. Der weiter dcr Slatlhalicrci. Hofralh v, Kourad, war eiu Paar Tage iu Dls»slcsang,Isgcnhcitc>'> abwesend. Nnn drängen aber die Umstände, die Tage verstreichen uud die Zusammenbcrufung des Landtages nnd die Podestawahl lasscn sich wobl nicht länger aufschicbcn. Wir tonnen nns »nit dem Vorgehen des Muuizipi« ums nicht einverstanden erklären, es entspricht nicht den versöhnlichen Tendenzen, welche die besonnene Partei so gcnie in unscrcr ncucn Stadlvcrtretnng die Oberhand uehiuen gcsehen hätte. Die Aufiösnng des Elmunizipiums >r>ar eine wohlerwogene nothwendige Maßregel der Regicrling gewesen, und da die Majo« riläl des frühere» auch wieder iu das ueuc Munizi' piuin gelaugt ist, so war es klar, daß wenigstens die Teilung desselbeu iu andcrc Händc gelegt werden müsse. Die Podcstakaudiralur alif eine einzige In« divirualilät beichlankcu. ist übrigens ei» Aimnlh-zeugniß, welches mau der Stadt Tricst ausstellt. (O. D. P) Trieft, 7. Februar. Der Redakteur Aulouaz und Priester Tedcschi lelurrirteu au den obersten Gerichtshof um außcrordculliche Nevisiou ihres Pro« zcsscs. Berlin, l'». Februar. Im Abgeordnelenhansc ^ verlas Grabow die Aniivorl dcs Könige alls die Adresse. Dieselbe lauiel: Inhalt u»o Weg der Adresse lassen glaubc». daß dem Hanse, daran gclc» gcu, Mlinc pcrsöllliche Wlllcnsmcinnng kcnnen zn ler« ucn; dcßhall) erfolgt die Antwort ohne Vermittlung des Milusterillins. Die Adrcssc bckliudcl cineu lies» greifeudeu Gcgcusat), sie erhebt gegcn uiciuc Minister die Anschuloiguug ciuer vcrfassllngöwldrlgcn, blidget» losen Vcrwallung. Zwar hat das Haus mit Nccht jcdcu Zweifel au »ucincr Vclfassnugslrcue abgc,viesell; abcr die bctllffcndcu Anordnungen der Regicrllng sind ulil meiner Genebmignng geschcheu; ich würoe sic nicht zugelasscu yabcu. ivcnll ich nicht von ilncr Vcrsasslülgomäßiglcit überzeugt wäre. Ich muß diese Veschuldigllng als uubcrechligl aliö voller Ncl,'erzcu> gllng zuruckiociscu, lind dem vorjährigen Vudgctbc >ch!ussc dco Hauses kann unmöglich oic Ncgicrung >l>rc Zustimmung gcbcn. Auch da^ Herrenhallü vcr» warf das Budget als unmöglich. Es ist eine Ueber-schrcilung dcr Bcflignissc, wenn das Hans einscitigcn Beschlüssen eine ent!chcl0sllde Kraft beilegt. Auch ,ch wcrde oas Anögabcu < Bewillignngörechl achten und lvabrcu. abcr innerhalo der Vcrfassllng. Ich muß das Haus aufmerksam lnachcn. oaß das Slaatsgcscn Uebereiustiuliullng allcr gcsli^gcbcnren Gcirallcil er» foroc,t, Wcitcr betont dcr König die Pfticht znr Fort« führliug dcr Vcrw^iliing, Die Vcschwcrde des Hau» seö wcgen Mangclö culgcgcntonnncnocr Vorlagen in dcr jcplgcn Session habe ihn im höchsten Grade be« fremdet Hierauf werde» tic Ankündigungcu der ^hrourcde relapiiulin. Bei dcr ^,'oyalitäl»?adrsssc habe die Beschwerde dcn König linangenehm berührt. Dc» Vorwllrf dcö Nichlpalriclsinus müsse cr um so mchr zurückwciscu. als cs »ichl uilrelauut sii, wic ocr Köuig persönlich geantwortet habe. Zu Beschwerden wegen Mißbrauchen dcr Verwaltung sei leine hinreichcnde Veranlassung. wcil übcr dic Prcssc u>,o Anderes die Gcrichlc entschieden. Das Haus werde die Schrau« keil ancllcnnen, welche dlllch dic Verfassung allen Faktoren gescht sei. Der König dellagt lief den Wi» derstreil der Ansichtc». abcr dic Rechte dcr Krone uud dcs Herrenhauses dürften nicht ten Rechtsansprüchen dcs Hauses gcopfert wcrdc». Er sei cnlschll'sscn. die Rechte der Krone ;u erhalte,,, darauf beruhe Prcu' ßcus Macht. Nachdem ich, sagt der König wcitcr. bcwlcsen, daß ich eine Ausgleichung wünsche, erwarte ich vom Hausc eln versöhnlich«^ Entgegenlomluen, Das Haus nahm die Mittheilung stillschweigcud auf Italienische Staaten. Turin, 7. Februar. „Stamva" berichtet, der Intendant der Besitzungen dcs Kaisers Napoleon zu Cittauuova iu den Marchcn babe im Namen des Kaisers 5000 (Scudi) für die Opfer des Brigauleu' lhums gf>eichuet. Turin, 7. Februar. Der Redakteur des bestau^ denen Journals «N.ipoli" wurde zu zwei Iahreu Kerker und ttOO Ducati Geldbuße vcrurlhcilt. Am 5, Abends wurde in Gcuua eiuc Versammlung von Dc» mokraten uuter Bcrtaui iu den, fokale der aufgelösten Hul-icln rmnll^imltl'icu von der Ncgiernng aufgehoben. Die Vsrsammliing sollte dcu Ziveck babeu, der polul« scheu Insurrektion durch physische uud moralische Mittel zn Hilfc zu konnncn. Turin, 7, Februar. In der Dcputirtenfammer külldigt Petrucclli eine Interpellation in Betreff der polnische» Angclcgenbeit an; die Minister waren je« doch nicht anwesend; die Interpellation wurde daher vertagt. Die Diskussion des Budgets dauert fort. Frankreich. ^ Paris, 7 Fcbruar. In der gestrigen Kammer« Siyung wurde das Adreß < Amendemcnt dcr hinken in Betreff Meriko's diskutirt. Picard nntcrsucht dle Streitsache, wclchc d,e französische Ekpcdiliou »noti« virle. uud sagt. die Schuldfoldcrung des Schivcizcrs Iccker sei es einzig und allciu. Er bchauptcte, dic Erpedition müsse eins» traurigcu Au^gang ucbmen. Baron David sagt, die Erpcdilion sci durch die crlil« tcueu Insnlteu und den erlittcnen Schadeil gerechtfertigt. Schon die frühere Regicrnng sei gcnölhigt gewcscn. den Hafen von Nllca zn nehmen. Die nationale Ehre erfordert Genugthuung für die Bclcidi« gllngcn. Wir müsscn vcrlangrn. dap die Regierung nns genügende Garantien für die Vcschüpnng unscrer Nalionalcn biete. Inlcs Favre will nicht das Recht Frankreichs, in Mcriko z»> interveuiren, beslreilen; allcin Spanien uud England ballen dieselben Interesse». wi> Frank« reich. Er bctrachlct dcn Glaubt», daß es um Juarez schlccht stcbe. als eine Ehimärc. Wir baden die Pfiicht. die Rcgicrung zu warncu. wen» wir glauben, daß dcr Krieg ein ungerechter sei. wir müssen cs sage» und dc» Aufwand an französischem Blut nnd Geld ocrlvcigcru. wclche unter unserer Verantwortlichkeit vcr-schivcudct werde», Iiu vcrfiossclien Jahre sagte man, daß mau eincu fremden Prinzen auf dcu merikani« schcu Thron scpcn sollc; demungeachtet hat Billault crllärt. daß der Zwcck der Erpediliou sei, Gcuug« thilliug zu erlange». Er klagt dic Regierung an. die Wabrbcit zn vcrbcrgcn, lind indem er eine zwischen Thouvcuel und Eowlcy stallgesllndcnc Nnlcrredung verliest, liefert cr cincn bistorischcu Ucberblick übcr die mcrikanischc An» gclcgcnbcit, und fragt, indem er von der Affaire Iecker spricht, ob es erlaubt sci. für uugewisse Streit« !ra,,cn das Vand in Anspruch zu uchiueu. IulcS Favre bespricht sodauu die Ieckcr'sche Au< gclcgcnhcit. welche dcr englische Gesandte als Dicb« stahl qm'.Iisizirt bails, u»o sagt: Dicß ist dic Ehrcn« l'aftigfcil des IüdusN'l'lllcn. für dcu ,vir Krieg fi'il'ven. Favrc crll'älüit dic von Inarcz angclialtcnc ^l'lrcspon« dcnz. aus wclcblr beroorgcbe, daß Icckcr sich schmcicble, bei bol'en Fnnklionärcii dcs Kaiserreichs Uulerstüpung zu finden, welche er sicher nicht geinndcn habcu dürfte, uud dennoch babc der „Monitcur" kciu kategorisches Dcnlcnti crthcilt, Favrc erwähnt fcrncr. daß Ieckcr iiu Laufe des IabrcS 1862 uud nachdcm man scine Spipbubcrcieu kannte, als französischer Bürger nalionalisirt wnide. Bci solchcii Mißständcn dürfe mau sich nicht wuudern. das linser Ultimatum Englaud und Spanien von lins !sntfcri!t habe. Er verleugne im Namcu dcr Prin« zipien dcs Volkcrrcchts dcn Krieg gegcn Mcriko, Dcr Kricg scl immcr ein trauiiger, sclbst nach Erobcruug der Hauptstadt Meriko. deun Juarez werde den Krieg mit den fnicn Provinzen fortführen. Um nach Ort» zaba z» gclangc», babc man 104 Millionen ansge» gcbc»; um wciicr zu gchcu als »ach Mcr!ko. dazu wcrdcu die Schäle Frankreichs nicht ausrcichcn. Dcr Krieg iu Mcriko ist ciu großer Fel'ler; ciu zwcitcr ist die Okkupation von Nom. abgerechnet deu Rnbm. ein großcs Prinzip vertbcioigt zu habcu. Ich kann mich uicht eincm Kriege anschließen, welchcr auf Grllud lügenhaftcr Informatiioiil» untcrnomiurn wurde. Billaull iviro Morgcu das Wort uchmeu. er übernimmt jedoch die Vcrpfiichtnng, allen gegen die Politik Fraulrcichs erh^bcuc» Anklage» gerecht zu lvcrden. Dcr hcutige „Monitcur" briiigt ein Schreiben dcs Kaisers an Maischall Pclissicr übcr das E>gen< tlnim der Araber. Der Kaiser sagt, er sei nicht bloß Kaiser dcr Franzoscu. sonder» auch dcr Kaiser dcr Arabcr. Die Ansiedler, wie die Araber, haben ein gleiches Rccht auf seinen Schul). Das Eigenthum dcr Araber werde geachtet werdcu, uud der Kaiser bat deu Minister Nandon beauftragt, ein Senatkou-snll vorzulegen, durch welcheu die Tribus zu uuver-änderlichen Eigenll'ümern der Territoricu gemacht werden, wrlchc sie innc habcu und iu dcreu lraditio« ncllem Genusse sie sich befinden. Großbritannien. Vondon, ('. Fcbruar (Nachts). Die heutigen Parlamcntssitningcn waren ohne Bedenlnng. Anf cine Intcrpcllation lairds erkält 5,'ayard, die brasUia-nischcn Diffcrcnzcn seien in dcr Auögleichung begriften. Bcnll'nck befürwortet die Anerkennung l'lr Südslaaten. «25 Newdegate billig Lord Nnssellö Asylanerbicten a» dcn Papst. Beide Häuser haben sich vertagt. Serbiell. Velssvad. Endc Jänner. Unserc Fürstin ist in Begleitnng dcs Eriuinistcrs Uristic hentc Früh nach Udine abgereist, um ihrc Schwägerin, einc geborene Gräfin Bnol, zn beslichcn, deren Maim dort garni» sonirt r werden allmälig! uon allen Seilen eingeschloffen. Waffen hätte man nnn zwar genng, unsere Heißsporne pochen auch auf die Untcrstntumg drr Rninänen, ich glaube aber doch nicht, baß man es ans'« Aelißerstc anloininen lassen wird. Im Ganzen ist man roch etwas kleinlaut ge> worden. Türkei. Konstantinopel, 31, Jänner. Husni Pascha. General. Gouverneur uon Salonich, 'tauscht seinen Posten mit Alis Pascha. Gouverneur von Ianina Dic Verlegung dcs Tclcgraphen.Kabcls zwischen Va> lona und Otranto wnrdc abermals vertagt. Abdn! Kcrim Pascha, Kaimakam Omer Pascha's, wurde zum ^ruppcnkomma>idanten in Scutari ernannt. Ein im östcrr. Gesandlschaslspalast ausgcbrochenes Feuerlv«rdc schnell gelöscht. Zlttfllaud. St. Petersburg, 7, Februar, Das heutige «Journal de St Petersbourg" dcnientirt dic Nach-richt auswärtiger Zeitungen, die Staatsbank hade die E«komplir»»gen eingestellt nnd den Zinsfuß cr< höht; letzterer sei immer 5) Prozent gswcsen. — Das hentigc ..IouriuU dc Lt. Petersbourg' meldet: Vandrn bei Grodno, Wirl'allcn und Kaiisch haben Trnppcnsend»»gcn rahin veranlaßt. In Warschau wurden vier zu den Insurgenten übergegangene Offiziere zum Tode verurtyeilt, Dic Rebellen wur< den dnrch 5l'ostiz ans Ianow vertrieben, lind ziehen gegen ten Vug. Tagesbericht. Laibach, 10. Februar, Gestern Abend kurz vor 0 Uhr ereignete sich hier ein sehr beklagenswertes Unglück, Vci dem Van eines Eiskellers unlcr einer znin Gasthaus «zum weißen N'ößel" gehörigen Lokalität, stürzte ein Theil, welcher sich mehrere Fuß dort unter dein Cnsmogar' ten erstreckt >vo zwei Pappel stchc», plöplich ei», uuo begrub einen Arbeiter, jedoch so, daß derselbe in ei> nein freien Nanmc sich befand, und nur von einem liner über ihn liegenden Brette festgehalten war. Die Kommunikation zwischen dem Arbeiter nnd dem znr Rettung herbeigeeilten Personale war nicht gehemmt; einige ' Arbeiter stiegen hinein mit verschiedene» Werkzeugen, um ihn zu befreien, man sprach von Auße» mit ihm; allein ein Theil der darüber hängenden, jedes Stünpuuktes beraubten Mauer begann plöplich sich zu senken, die Befreier mußten, um nicht sell'st zn Grunde zu gehen, sich ftüchteu, und das stürzende Maucrwcrs verschüttete dm Unglückli« cheu nun ganz. Man «raf jetzt umfassende Vorleh. rnngen. nnl den armen Verschütteten, falls er am Lebcn geblieben, zu retle». (Am Thätigsten zeigten sich hierbei dic Baumeister Tönnies und Gvajz,) Nach mehrstündiger Arbeit gelang es den Ort zu er« reichen, man fand aber nur eine Leiche; die herab« gestürzte Mauer hatte den Unglücklichen erdrückt. Er war ans Sl, Veit, und hinterläßt Weib und Kind. Die Untersuchung wird ergeben, welches die Ursache» des Einsturzes sind. ob der Ban mit der gehörigen Vorsicht nno Sachkcnutniß unternommen wurde, oder ol> Nachlässigkeit dabei gewaltet hat. — Ans W c ixe l stein wird uns geschrieben: In del Nacht vom 5, auf den l), Februar um H.Ub zehn Ubr brach im Markte Nacach in cinem knapp am Sapota dann unverzüglich der Guß folgt. ^ Dic Errichtung eines imposanten Maria Theresia. Monnmcnlcs ist eme allerh. Orts beschlossene Sache und werden bcrcilö Zeichnungen d.i-,» angeferügt. Das Monumcut soll ober dem projeliirten neuen äußeren Bnrgthore aufgestellt, das ucuc Bnrgihor aber gleich» falls im großartigen Maßstabe ausgeführt werdcu. Das derzeit bestcl'euoc Burgil'^r wiro jedenfalls in Kürze dcmolirt. Das Monnml'Nt wird in Erz aus» gcführt uud soll die Kaiseri» in cinem vicrspänmgen Wagcn siycnd dargestellt werden. Die «Austria" publizin eine amtliche Darstellung des Ergebnisses im Tabawerschleiße während des Icpt-verflossenen Verwaltungsjahrcs. Man erfährt daraus, daß 1802 fast '172 Millionen Stnck Zigarren dn eigcucu Zabrilen (110 Millionen mehr als im Vor« jähre), v'/z Millionen ansländische (2 Millionen weniger als im Vorjahre), 5)3.265' Zentner Schnupf, labak, 45)-;.425> Zlr. nnd 100,591.64l> Briefe Ranch, labak verlanft wurdeu. Der Erlös hiefür belräge die Summe von 54,678,179 ft. (2.229.W4 ft. mehr als im Vorjahre). 3lus dcr Provinz. " Aus Qberkraill, 7. Februar. Auf die Gestaltung des Gcincindewcseus ist man hicr sehr begierig; diese Frage ist nin so einschuei. drndcr, als Bezirksvertretnngc» nicht aufgestellt werden. Alle geseplicheu Modalilälen nnterordnen sich hierbei den, aufzustellenden Systeme der Bildnng von Ge-meindcn; denn das beste Gemeindegcsel) ist ein bloßes Gerippe, wenn rö nicht gelingt, solche Gemeinden ;u bilde», die das Gcset) faltisch dllrchzuführcn iiu Stande sind. Das bestehende Oemeiuoegesel) ist nicht schlecht; es ist in allein Wesentlichen 'pit. Ab,er wie viel davon, uud wie wivd dicß praklisch durchgeführt! Es war iu manchen Bezirken Grnudsat), recht viele Gemeinden zn machen; nno da hat man nnn Gc< mcindcn, in denen mau kaum Eine» leheuskundigcn. für die Vcrtrctuug nnd Vorstchung geeigneten Mann findet. Dic Zersplitterung in viclc Gemeinden hat das Bischen Gefühl vou Gemeinsamkeit dcr Interessen, das da war. ganz erstickt, oder hat keines aufkommen lassen. Und dieser Mangel von Genninsinn wird der Znsammenlegnng kleinerer in qlößcrc Gciminden lange Zeit den zähestcn Widerstand entgegensehen. Die 3le« gicrnngsvorl>cselbsii anc-ererseitö für gehörige Besorgung dcr Geschäfte Dieser gemeinsame, auf gcmeinschaft' Ilchcu Interessen beruhende Verband wird mit der Zeit der Kitt lvcrdcn, dcr dic Theile zn ciuein Ganzen bintct. Die Zwischenzeit selbst nbcr wird naturgemäß einc Zeit der Rribnngcn. dcr Anfcinduugcil zwischcil den einzelnen Tl'cileu sei», wclchc dem bestellten Gc« schäsl>5lriter (Vo»sicher) manchen Verdruß verschaffe», leine Ehrlichkeit und Unparteilichkeit ans manche harte Probc stcllen lvcrdcn. Es ist rin harter, aber wahrer Ausspruch, daß »nserc Landgemeinden bei irgend nennenswerthcm Wirkungskreisc sich dcrzcit noch g.n' nicht selbststäudig verwalten können. Tas lehrt die Erfabrnng nicht l'loß an den Dorfgemeinden. Anf dem Wege bil-tcrer Erfahrung wird an dc,, meisten Ortcn das Gcmcindelcben erst reife»; cs wird keincu )lns. weg gcben. dieß zn vermeiden. Dic Stagnation dcr Jahre 1^)0 bis 1^>>1 bat dic Fähigkeit dcr Selbst-vcrwaltnng nicht groß gezogen, uno dic Zeit dcr lehleu zwei Jahre war z» lnrz, dic matcricllcn Sorgcu allch nllscilig z» groß, als daß mu ft^cheu Laude cin regercs Gelneiudelebcn crwachcn konnte. Es wird noch lnanches Jahr vorüber gehen, wo sich dic Mehr-zahl dcr GemeinDebeschlüsse im „Nichtszablen" gipfc!» ivcrde» ; — umsomchr als seltcn eiuc Gcmeindc ci»cn eige>Ulichc>l Besip hat. nnd »nanches Iahreseilikoinme» in nichts, als in ciucn Iagdp^cht von 3 bis 4 ft. besteht. Unter solche» Verhältnisen ist es wünschcnswcrth. daß das Gcsep jc»c Mittel als Urbcrgangs» Maßrcgcl» im Auge bcbält. wclchc all'zu großen Abirrungen dcs Gcmcindelebeus Schr.inlcn setzen, und all' zn großen Schaden für dic Nachkommenschaft verhindern. Ncucjlc Nachrichten und TclclMllmc. vembera., 9. Februar. Der galizischc Laudtag wurde bis 2, März vertagt, Gerüchtwcise beißt es, dic Ursache sei eine beabsichtigte Adrcsse wegcu dip!o> malischer Verwendung z» Gnnsten Polens. Krakau, 8, Febrn.n. Dic Zuzüge zu dcn I". snrgcntc» dauern fort. Hentc Nacht wurden zwei Wagcn mit Angeworbenen von tcr Grenze zurück« gebracht. Verlin, 8. Februar. In der gestrigen Frak< tionssitulug des linken Zentrums hat »nau sich gegen jcdc Erklärung dcs Hauses auf die Antwort deS Kö< uigs entschieden. Die Fortschrittspartei hat dic bc-trcffendc Debatte anf morgen vertagt, Breölau, 8. Februar. Dic heutige »Brcölaucr Zeitung" bringt folgcndcö TclcgramiN ans Myslowih (Pldißisch'Schlcncn) v. 7. Februar. 10 Uhr Abends: Flichendc Nnsscu komme» in große» Haufeu au; bereits mehr als 500 Dieselben wnrden entwaffnet. Das benachbarte Gouvernement ist total von rnssi« schem Militär gesäubert. Dic Insurgenten haben viel Kavallerie. Die heutige «Schlcsischc Zeilnng" schreibt: Die polnischen Ereignisse scien, zuverlässige» Nachrichten zufolge, so ernst, daß heutc cin Infanleric-Balaillon mittelst ENrazngcs von Oppeln befördert wurde; an» dcre Exlrazügc wurdcu heule bestellt. Dreitausend Insurgenten stehcn in nächster Nähc von Myslowih (Prcußisch.Schlesien), Dic Warschall-Wicner Babn ist vollständig in ihrer Geivalt. Bei Modrzrjow (nalic dcr schlcsischen Grenze) fand Samstag zwischen Insurgenten und russischen Grenztruppcn ein Gcfccht Statt. 40 Mann der lep« ttrcn sollen nbcr, dic preußische Grenze gedrängt wor« dcu scicn; wenige sind zn den Insurgeuteu übcrgc« gangen Koburss, 8, Februar. Die hcutigc «Koburger Zeitung" briiigt ein 3tcsnm>'' dcr Verhandlnngen be« treffs der griechischen Tbronkandidatl,r. Dcr Herzog stellte vier Bediugnnge» und zwar: l. Loyale Aus< cinanocrscpung mit dcr baierischeu D'.mastic; 2 Ein» willigniig der Golharr Landstände; 3. materielle Ver-stärkllug Griechenlands, lind 4 kein Aufgeben seiner deutschen Stellung, nnr interimistische Ucbcrnahmc der griechischen Angelegenheiten, bis zur Ei»führ»»g sei»cs ?ieffeu. Die Vcrhandlungc» seien abgcschlossc» onrch dic Erklärung des Herzogs, daß ein ersprießliches Nc« sultat nicht abzusehen sei, PariS, 7. Februar. (Nachts.) In dcr l>c»ti> gen Sinnng dcr Dcplllirtcnkammcr protcstirtc Billault cncrgisch gcgcn dic Wortc Inlcs Favrc's, daß dic .'Iteglcrung i» Bezug auf dic mcrilanischc Expedition der Vorsicht entbehrt habe, lind warf dic Schnld der Langsamlcit der Erpcdition allf dic Uneinigkeit zwi-schcn dcn Bevollmächtigten, als Spanien >nit Billi-gnng lind übcr Eiilladung Englailds scinc Trnppcn aus M^-iko zurückzog. Er prüfe nicht, ob Spanicu gnt oder schlecht gehandelt habe. sondern konstatirl bloß dic Tbatsachc, daß Frankreich nicht zurückweiche! konnte. Indem BiUmilt einen Ucrblick übcr dil Unterhandlnngcn Pri,u's und Wyckc's mit Juarez gibt, protcstirtc cr gegc» dic Iusiunaiioncn, wclch, man übcr dic Motive nnscrer Ekpcdition. über di< Ucbcrtricbcnhcit unserer Fordcrungcn und über di< Unwürdigkciten der, Schnlofordcrung I^ckcr's zu vcr> lncitcn gesucht hat. Villault behauptet, daß dic Schuldfordcrung Icckcr's uichls mit dcm Brnchc de, Konvention vou Soledad zu tblin hatte, nnd prote« stirt gcgen dic Anführnngcn von skandalösen Spcku« lationcu, welchc sich hinter nnscrcr Intcrvcntion vcr> steckt 'hätten, u»d gcgcn dic widcr Pcrsoncn, ivelchc eine hohe Stellung einnehmen, gerichteten Insinna-lionen, beseitiget dic aus Mcriko berrübrenden Vcr» lenmdnngen, lind vertheidigt dic Ehrenbaftigkcit Ick« ker's und dic Gilligkcit seiner Schuldfordcrllng. In Beantwortung dcs Vorwnrfcs eiucr abcntclicilichcu Politik,'zählt Billanlt dic großcn Thaten dcr Politik dcr Regierung dcs Kaisers anf, und verlangt, daß dic Kammer gegc» die ungerechten Wortc protcstire. Dcr Ncdc Billanlt's folgte Beifall, worauf Jules F^vrc antwortctc. Dic Kammcr vcvwarf das Amendc« mcnt Favrc's, nnd nahm Artikc! 3 und 4 an. Paris, 8. Februar. Dcr hcntigc „Monitcnr" crinncrt an dic gclcNlichcn Vorschriften übcr dic Vcr« öffcullichung dcr Debatlcn im Scnatc lind gcsct)gc< bendcn Körpcr, lind fügt hinzu, daß gewisse Ionr-nalc übcr dic Grrnzc dieses Gcsehes hinalisgegangcn scic». Dic Vcrwaltung scht sic in Kc»nt»iß. daß. >venu dicsr Uebertretun.» sich crncucr» würdc, dicselbc Gegenstand MichUichcr Verfolgung wcrdcn könnte. ---------->- Theater. Hcutc. Junker und Knecht oder Das Verbrechen an der rothen Tanne, Konuschcs Cbaraktcrbilo niil Gefang in 3 Auszügen, von Friedrich Kaiser. Morgen, geschloffen. Ucbcrm.. zum crstcn Mal: Ich heirate meine Frau oder Das Ncbhnhn, Lnstfp'll '» l Auf. zngc. von A. Elmenreich, Diesem folgt zum er,lcn Mal: Die heirat dnrck einen .Hut, schwank in 1 Anfzngc. von Görncr. Z»>" ^chlnffc. zum zwcitcn Mal: Iver iftt mit? Operelic ^^»d li . , I15i8u VznfaMtN . . «l7. K.k.Dulats» . 2 üü Krcditaltien . . 2!^»^, ^ JFt&B&rwuMunif der Zü^o der k. k. 8udlili^l-l1eseslschüst vom l. I«n,l I»«2 I»l« «uf 'ÜV«it«r«». ") Zü^c zivischen ^aibach und Wicn. ^>» der tlichlimg nach ^itll. Laibach Absahrl '.'i^.chni. 1 Uhr l' M. n. Nachts 12 Uhr 57 M Slcindrilck „ :i „ 2<; „ „ Früh 3 „ 12 „ ^illi „ 4 „ I« „ „ „ 4 „ 1 „ Praqrrhof „ 5> „ 5>4 „ « „ ü „ 39 „ Marburg „ '.; „ 50 „ „ „ 0 „ 15 „ Gra; Nd^idö 8 ,. 55 „ „ „ 8 „ 34 „ Brncl a. M. „ IU „ 42 „ „ „ 10 „ 23 „ Ncnstadt Früh 3 „ 34 „ „ Nach,». 3 „ 34 „ Wirn Anlnnft „ 5 „ 17 „ „ „ ü „ 24 „ In der Vichtung von Uiien. Wirn Abfahrt Vorm. 9 Uhr 30 M, n. Älxnds 9 uhr30M. ^irnstadl „ 11 „ 27 „ „ „ 11 „ 2« ,. «nick a, M. iiiachin. 4 „ 38 „ „ Früh 4 „ 23 „ Gra; „ « „ 31 ,. „ „ 6 „ IU „ Marburg Abcndö 8 „ ^l<; „ „ „ « „ 30 „ Prac;rrhof .. i> „ 22..... i) „ ti „ Cill, „ 11 „ 1...... 10 „ 45 „ Stcinbrnck „ II „ >l? „ „ .. II „ 32 „ i,'aibach Anlnust Frilh 2 „ 1 „ „ Mittags 1 „ 4U „ ^') Züge zwischen Laibach, Tricst nnd Venedig. laibach Mährt Früh 2 U. II M. Nachm. 2 II. 7 M. Adcl^dcrg „ „ 4 „ 38 „ .. 4 „ 34 „ Nnlirrsin'a „ ,. 7 „ 32 „ „ 7 „ 2l) „ Trich Änlnnft „ 8 „ 15 „ Nbtnd« 8 „ 12 „ !!iiadrssi!ia Äbf. Früh 7 „ 55 ,. „ l» „ 50 „ Venedig Ant. Nachm. 3 „ 0 „ Früh 4 „ 30 „ In dcv Richtllng ucn Venedig. Tricst und Laibnch« Venedig Abf. Abends 11 U. — M. n. Vorm. 11 U. — M. Nabrch'na Antft. Früh « „ 20 „ „ Abds. (i „ 5« „ Trieft Abfahrt „ 6 „ 45 ., „ „ 6 „ 45 „ Kiabresina „ „ 7 „ 48 „ „ „ 7 „ 4U „ Adel^berg ,. „ 10 „ 20 „ „ „ 10 „ 8 „ Vaibach Änk. Mittags 12 „ 49 „ „ Nachts 12 „ 47 „ Trr (^ilzllst Nr. 2 geht jeden Montag nnd Donnerstag uoil N i c n nach priest nnd jedcil Mittwoch n»d Samstag von Trlest nach Wien. Wien erfolgt Frilh l> U. 30 M. Tricst Abs. Früh ('. U. 30 M, Gra; Mittag 12 „ 31 „ ^aibach ,. „ 10 „ ül „ <^illi Abcndä 3 „ 39 „ Cilli „ Mgs. 1 „ 6 „ ^'aibach ,. 5 „ 4-1 „ Graz „ Abbs. 4 „ 13 „ Tricst Aul. Abds. 9 „ 59 „ Wicn Anl. „ 9 „ 54 „ ^) In dcr Nichtnng von Stcindrnck » Sissct. Abfahrt von 5'aibachi Uhr 9 Min. Nachmittags, Anlunfl in Steinbrilct N^lchmillag 3 Uhr 22 Mm. Abfahrt vu» S t e i n b r ü ct Nachm 4 U, 25 M , Antunst in A gra m nm (! Uhr 59 ^)iin. Abfahrt von A g r a m um 7 Uhr 14 M., Antünft in Sissrl nm 8 Uhr 45 M. Abends. In dcr g^ichtnng uon Sissct - Steindruck. Abfahrt von Slssct Früh 0 Uhr 30 Min. , Antimft in A g r a m nm 8 Uhr 1 Min. Abfahrt von Agram nm 8 Uhr 16 Min., Auknnft in S tcin- l, r ii tt nm 10 Uhr 50 iViin. Abfahrt von ötin brück 11 Uhr 32 Minuten, Anlunft in ^'aibach 1 Uhr 10 Mi». Nachm. ^ r e ttt V c >«l Hi llzri g r. De» 7. Zidluar 1863 Hr. N.'a'akow','k!). Gc>sllichlr, uo» Graz. — Hv. W.itnulc'vi.1', l, l, ^iclllemilll. v^l, Il'sefstudl. — D,e H.n.'l>: M>i!c^llöai;l, 0l'ü ^l.ul!chle. — Dr Ntl'l:!^!!!'. Disliiklcn^l. ^c'» Neusten. -^- Hr. Rölysl. von Goüsch»c. -^ H:. PoI1l,l. Dc.i'Nüt. uon Hascl« l'ach. — Hr. Kllschoi, Dlch»'»t. V0« ^a.iS. — Die Hcrltn: Wunocl. ^.ulfoni»». — Zl^ler. Vllchl'lillls, nnr — Hclld»i^,c. H>n!0!ll»gölci.iei!0lr. vl,'» Wl'l->»l!. vc»>i P^sl. —> Hl. WiiNtr. l'lUler. H^iil'luli^'.^cisflic'll, von Slsslk — Hr. dc Sacllc». (Vruliodlslper, von Treuisc». — Fr. Gläfi» 3lller^pcr,l. rc>» Moll'h. Z. 2l»0. Glngesendft. ^»lcr dcn ».ucrn Wttl'l», wllchl alif dil aus» ül'cndc DclltNNdllon Vezli^ l,.il'cn. dülslc dcs l'ls.'N»' te„ ^illl.nln Hl-rmam, ZValdenroth: „Deklama-tions-43llch" l^'lt Aocmpsrhllm^ mil Ntcht ueldit« ne»!. wclchs il'M der lnleriile f. l. Schllllall) lind T^lch.n,! Dr.AlltoNÄllrisch, l'creilwillia augedcil's» licß Ti,>cö ilil'gs» ^ekli'lN.Ul'rlil stlir zn SllUlrl, l^m^ Mtlidc Vnch. lül.'gl' allch der i?aibachll gll'ildsten ^,'c-<,w.!l willl'l'mmlii sli,<. zumal ,ö i,ns 0lm Verlag, TlUlZsr's, in z'tommissll?!, rcr Unw.-rs. - Vlichhaiidlll!^ ÄüMlült k Sorge i<» Graz, llicht bezogen werden llNII'. Laidach ^m 7. ßtl'ln.n 1863. li.. Z. »l. n (3) Nr. 4')5». Kund m a ch ll ,l g. Vom k. k. Beziiküamll' Umgebung ^.'aidach wild yicmit dckanltt g<'gl'd»'n, oaß dil> Iagdgc-rl'chlsamc im Umfange dcr OllSg.mrindc l^u-drul^« c»m Mittiocch dlN l l. Februar lttii3 um »l Uhl V^rilnltagö lNlf wcilclc fnns IalM, nämlich vum . Si'pl^indl'r l«l>3 dl5 l, Oktober lttlitt im öffentlichen ^ziiacionotvcg»,' unter den bisherigen B^ingungcn hielamcs verpachtet werden wild. Hierzu werden Pachtlllstige mit dem Bei fugen eingeladen, daß die Lizitationüdedinglingen an den Amlötagen zu Jedermanns Einsicht hieramtö ansiiegen. . K. k. Bezirksamt Umgebung Laidach am l7, Iänin'l,- lvijlj. Z. 293. (l) Einladung. Die sammclichsn in Lalbach anwesenden Gläubiger des Herrn G u st a u Hei m a n n werden ersucht, Samstag den l-i. Februar in der 'Amtskanzlei des Gefertigten Stadt Nr. lttU zu einer Äesplechung erscheinen zu wollen. Lalbach am lU. Februar ldj<>^j. k. t. ^iotar- nnd Gcrichtötonunissär. 3. 2543. (2) ftZgt 99. Auflage« *l£>šl SlOttO: „Mmiiir»krall cnruji Mulli mill Sclh.tverl>¦aufii.» Aer/.tlirher Ilatliycbi.T in alien ge- ' ______________________( sclilochllii'licii Krankheiten, nainnnt- j" 1 lirh in DER Schwächezuständen cic oic ,, llcniii.^-.^.-ijtMi v. SiumreittiiiH PI IKhVI If HI? '"Jfr'Wifl- ^. Anil»«... a In Mtar-I rjlk5Ul\LltilL |l4ei-MKaiul »on 2S9M«>i- ' n /IBMS fTffirfl *»•»> anli 4»O aikutonii-W ¦ H-fl B Ü fir wi'lut'Ha A8»R»ll4liEiiK'«'ii in ^j\j(ji81 H_, JL suit I Im'siiiiiIits iiiit/licli fur juii^c Miiimor, wild ancli Kliern, Loliicin mill Kr-27. Aufiage. /Jt.|u.ni ant'in|)l'i)lilun, und ist sort- In I'msclihig vcrsicyolt. wiilncm! in alien nainliasliMi lfin'h-J hnndliiiigeii vorriilliii;, in Wien lici C7rtt'# fiierotfl's Sohn, Sti'i'ansjilat/. Mr. t>2.'). 27. Aufl. — Der persönliche Schutz von Laurentius Rthlr. l.\. = 2 fl. 70 kr. öst. W. IM*'/" f/f/i Werth und die allgemeine Nützlichkeif dieses Buches noch etwas zu su-yen, ist nach einem solchen Erfolge überstüxsiy. Z. 2«?. (2) K.K. pm. Südbahn-Vcftllschast. Herabsetzung des Agiozuschlages. Vom 5. Februar «5N3 an wird der lii^ herigc «.^perzrnt. Agiozuschlass zn den Bcchn-^-l'nhrcn anf den Linien der k. t. prir>. Siidbahn' (Gesellschaft auf «2^^ Prozeut herabssesetzt. Wicn, im Fcbrnar 1863. Die Detriel's-Pirektion. H 205«, (9) l^«^ I'd.r N^itcren Kmps.hliiüg snihol^n, ist daS nun auch in der gn'ßcil Weltausstellung zu London s^ben durch >ic sin- sl'i',» li'chs Ärtitil rlüzig »n'g iche <1U^ ^,ich,!.t.^ f, s. ösirrr,pliv, evstl's amerikanischss miä'chl. pliv, »üd englisch pateutirlcs Amithcrin - Mundwasser vl'ü H. 5». l*«z»l», p!.,st. Z.ihü^rzt ill Wml. Stadt, T»cl)l>n,l'.!! Nr. 5.'>7, Da di.s.^ s.it 10 ^ihr,'» l'.stshc»^ U>,'»»dw.iss>r sich cil^ tims t-n- v^izü^Iichiill, .vir»!i^>'i,!!ttsl sl,'wl'l)l snr Z^l'lic ) '^„»dlhlill' !,wäl)!l h.,t, als Toiltttc-C'^g.„stand VlN hl'l, » >üid h'chslc» Hsvrschas!,» u»d dcm hc'ch'.'.nhrt^n Ilul'lislüü bcuu^t N'iid. nam.iiüich al'sr ^'» SlitV hl'chgeachtctlr. »üdiziliisch lixul'l-ra,,ciid!l P>'r>V'!,Ii^ft>r,i ''lnpr.isuna. gänzlich !>!'>>hl'l'c», WWW I a l)np«lv erlU^^^^A ! ?>>l ^!all',ich l'li Ant, .ssriN'fr n. Il'h. .ssraschovii) i! l'li ,»t a r l G rill „^uin (»hiiuscn" ; i» (^rz l'ci A. ','l nclIi < »üd Buchhnidlcr Sochrr; in Wa>aCdin d,i Halter, ','1;".'-!l,.fs>-. in N uiiadtl !ci D. Rijzoll!, ','lp^thlfcr; in Gurf. s.ld !ci Fricd B^inchlO. '.'lp^tlicfcr; in Et in l'ci Iahn. Ä^'^tlj.str: in Tlicst H.nU'td^p!,'! l',i S c r r c> v a l l 0 , dann l'.i R 0 cc a , Zal, ctti. H' i f >.' v > cl> und N » n d ? l i n i , Apv->ala>,t>r!>l)ä!i01>r', i» Bischrsl.n-f, Obersiai», l'ci ,ua,I ^al'iaüi. '-'!»,".'!hck.r; i» (5>örz l'li ^vanz ^azjar. 3/2053. (4) -~rrvv?rriF.,i:r(jv. Dr. Beiinguicr's aromatisch-medizinischer (Quintessenz d'Juiu do Cologne.) In HD«». Vvringuicr's f. l. a. privil.^ .»chl>>;> '.'!,!!)>!>,list mit lcn wl,l)lr!!ch,nd>!!, dl!cl'lüdcn n»l> stäil'ü?!» ThcillN dcr a»Hr>lcil»stt!, Ingl>dic»^>,! d>r P,!a»z.n-wc!t zu ciu.r ll'st,a>n> ^ss.oz v.rl'Uüd.», dic üch ft'wohl a!6 Vl'rirc,!ii-chcS ^iilch- u»d Waschwasscv, w.lchcö d,e ^.l'cn.ü.l.isxr crinuil-tot üiid stä ki, ilwic uamsülüch auch alO cin h c r r ! i ch c s m c d l» c a in l ,itöst 5 H a n » i t l r l au^tichntt, wie z. V. bci Kl'ps« W.H.. U>ii^r,i»>, u»d Zah»schm, » l'css.r.i?. st a r k c n d c lc s Bad l,^.^ .1>!.> '.'!>' .'^„"„,1,!! .Lwilriliailir KrautlV Uüd VlulN!». und N'lNN >!!>!» !>l S ch wa ch c .Z u ü ä » o> » "ö '.'l c l v c n sy >^ c ,n >,' ^inicil'u,! ,cu la,»,l l'Müiinmt. U'ild nc Spanufr.ist uud (ilail,-;>tät dcr 3i.rrcn anf sirr N'iiNd.r! av W.ift dadurch cih'I't, — Bmi aüc» Sach'.'.rstäülig," und K>,'»s»»»'»t>n al^ cin>' ^ücillch,' 'ton.Positimi sslllnsttr '.»>rt au.rtauut. empfiehlt sich Zsn. B«lriug,,i>r'H Hlrl,«eugcist mit v^ll.m R.chlc durch ,». ,B«^l,'iu^nicv'<> aromatisch - mediziuischer Krouettsteist iu Örl^iua!,l.i,ch>» ;u l ft. -''» lr. l'st.ir. W.lhl. !» V a l b« ch auOschliestlich allciu '.'nl>nlft wild lll: ^>«l,«»»»> li,'««c>l!!«»,lt^ und l»I«»l«i« »h Il»»«>z»l«M<»z». so wi^ »na) in (5illi lli.»»»» >i.,»l«z»,»n, ^vicsach "lpoll, AH. «i«»«»llv»., ^»dria «3» <>»'«>"' Illyr. Fcistritz .»«»«. «.l«««-!!»»»,», .«lagenfurt Apoth. ^>,»l« ^,,,-»-,- uno ^,<»l«»«« 5,««»l»""' .^lraiuvur.,'«'«.«'<«». «.««»,»»»,., Ncustadtl Apmli.»«.». »«,,.-,.«.„, Hpital «. 5«»^ HTn«»^, ^illach M«»>». K'<»,-«t, und ui ^lppach b« ^l. IV. «„>»«»«. Fnzcige für Blumeufrruude! Die Sameii-& Pflaiizenhandlung1 uun C. Platz k Sllhn in Echlt, Hof - Lieferant Sr. Majestät des Königs von Preussen, hat dcn Unterzeichneten ermächtigt, Bestellungen snr dicselde entgegen zu nehmen, so wie auch die Verzeichnisse daselbst gratis uerabsolgt werden nnd für deste und prompte Ausführung stets gesorgt wird, «aibach in, Jänner 1663. SpcU'rcihlNldluNg dos