Lmbschrr Wochkiililiill, 5 Organ der Verfaffungspartei in krain. Nr. 41. AbonnementS-Bedingnisse: SanzjShrtg: Für Laibach fl. 4.— Mit Post fl. S.— Halbj-ilirig: . . . 2.— . . . 2.50 vicrteljähri»: . . . 1— . . . 1.LS Für Zustellung in's Haus: Vierteljährig lo kr. Samstag, de« 28. Mai. Insertion? - Preise: Einspaltig, Petit-Zeile L < Ir., bei Wiederholungen L 3 Ir. — Anzeigen bis 5 Zeilen 20 Ir. Administration und Expedition: Herrengasse Nr. 12. Redaction: Sternallee, Vegagasse Nr. 2. 1881. Nationale Organisation» Die Bedeutung des nationalen Erfolges bei der Handelskammerwahl wird vom „Sl. Nar." Mia erfaßt. Einsehend, daß dieser Wahlsieg lediglich dem seltenen Zusammentreffen einer Reihe von der nationalen Partei günstigen Momenten zu ver-Silken war und daß ein anderes Mal, wenn dieser ämall nicht wieder eintritt, die nationalen Agita-ihren Boden verlieren würden, räth das geinte Blatt mit ausfallender Wärme und Dring-l'chkeit zur Organisirung der Partei ,m ganzen >'mide ein So schön der Plan eines politischen ^ndeselubs mit Zweigvercincn se.n mag so durch-iichtia ist dessen Tendenz. Es soll eben der Mangel ^ Verständnisses der Bevölkerung für die über-Kannten Programme und die einseitigen und fana-Aschen Bestrebungen der nationalen Führer maskirt derselbe durch ein organisirtcs Eindrillen des tzlovenenthums behoben werden. Ob das so viel kibt als daß sich die slovenische Idee unaufhaltbar sich selbst im Lande Bahn bricht, möge Jeder, Mischen den Zeilen zu lesen versteht, entscheiden! Hir für unseren Theil glauben, daß eine nationale ^ache die nur von einer Schaar exaltirter Agitatoren getragen oder dnrch politische Charlatane dvrübergehend galvanisirt wird, wenn aber solche Hilfsmittel fehlen, sofort wieder in ihr hohles Nichts Lufammensinkt. darum weil ihr durch das zudr.ng-liche Abschwindeln einiger Handclskammerwahlzettcl bvrüberaehend wieder aufgeholfcn wurde, noch keinen Anspruch hat, die Backen voll zu nehmen und das Herannahen einer Ruhmesepoche. dem „l'rmciön aber sein Nimmcrlvicderausstehen zu ^ophezeien Diese Organisirnngssorgcn deuten also S'rmlich deutlich aus die Thatsache daß „etwas ^ul im Staate Slovenicn". und daß man sich im Zonalen Lager der Nothwmdigkeit bewußt sei. ^r die Zukunft vorzuforgen Offen gestanden sehen ^ir übrigens nicht ein, welche bessere Organisation h-in der nationalen Partei in Kram ivnnschcn ^nnte denn die jetzige. In der Landeshauptstadt ^ird 'die Agitation für nationale Zwecke durch Geister Neaali und den slovenischcn Ritter Bleiweis, welcher den feierlichen Wahlpublicationen durch ^ine Namenszeichnung ein besonderes Lnstre ver-'kjht unter gefälliger Mitwirkung einer entsprechen. Anzahl mehr oder minder eifriger Laufburschen ^f das Prompteste besorgt. Am Lande aber, da ist ^ damit noch besser bestellt, der Pfarrer, sein ^aplan manchmal ein Notar, und hie und da der Herichtsadiunet. sie bilden den Kern der nationalen Propaganda, deren Organisation sich nnter dem Kommando des Pfarrers von selbst ergibt. Was besseres Sl. Nar." an Stelle dieser ebenso ein-^cheu als ehrwürdigen Einrichtung zu setzen wüßte ^er wollte, ist unS in der That nicht klar, zumal von dem Glauben, dieses Blatt könnte jemals wieder die Emaneipation der nationalen Bewegung von dem Kommando der Pfarrhöfe anstreben, die Erfahrung gründlich geheilt hat. Zu solch' ver-messenem Beginnen wird sich „Sl. Nar." um so weniger angesichts eines Wahlerfolgcs entschließen, welcher, was die Wahlen am flachen Lande betrifft, zum größten Theile nur dem Eifer der im Einsammeln bekanntlich so praktisch bewanderten Geistlichkeit zu verdanken ist und der auch mit den Anzeichen des Niederganges der Nationalitätenära in Oesterreich zusammenfällt. Versöhnung? Es lohnt wohl kaum die Mühe, am Eingänge unserer Besprechung über die jüngsten Ereignisse das Eapitel über „Versöhnung" neuerdings zu re-capituliren. Seit wann können wir an das wunderliche Zaubermährchen „Versöhnung" nicht mehr glauben? Oder fiel cs uns vielleicht bei, als Graf Taaffe das Regime in Oesterreich übernahm und das Evangelium der Versöhnung, des Ausgleiches und Friedens unter den Nationen mit sanften Tönen vortrug, einen praktischen Erfolg und eine Wendung der Dinge zum Bessern ernst zu nehmen? Hat der größere Theil der österreichischen Verfassungs-Partei nicht mit gerechtfertigtem Mißtrauen den unglücklichen Kompromissen der ungeschickten Reichs-Verderber entgegengesehen? Doch wozu über Dinge sprechen, die man sich heraufbefchworen; der Fehler kann wohl noch verbessert werden, aber das Factum, daß er begangen wurde, läßt sich nicht verlöschen. Die Vcrfassungspartci in Oesterreich hat ohne Zweifel aus den Ereignissen und Emanationen der Bersöhnungspolitik so Manches gelernt. Lrranäo äiseimus. sagt ein Sprichwort, aber ist es denn stets nothwendig, erst aus den Fehlern zu lernen, muß dcnn das ncue Leben immer erst aus den Ruinen emporblühen? Wenn wir also den groben Fehler begangen habcn, daß wir unseren Geist, der mit dem Beginn? des Verfassuiigslebcns die alte Form, in dcr er durch Deccniiirn eingegnetscht darnicderlag. zersprengte, wieder nach unten, statt nach aufwärts schwingen lassen, so müssen wir wohl mit dem größten Aufwandc von Energie und Thatkraft darangehcn. die Dinge wieder ins rechte Geleise zu bringen, sie von der schiefen Bahn, auf dcr sic seit zwei Jahrcn herunter-rollcn, abznlcnkcn. Wir Deutsche in Oesterreich sind dieß nicht nur uns allein schuldig, wir müssen es thun aus Rücksicht für unsere anderen Brudernationen, die in ebcn demselben Reiche gcradc so wie wir mitzuthun die Aufgabe '.haben.'Die Geschenke, die Czechen, Polen und Slovcnen von einer Regierung, von welcher dcr Abgeordnete Eduard Sueß bchaup-tetc, daß sic in politische Simonie verfallen sei, erhielten, sind für sie Danaer - Geschenke in des Wortes vollster Bedeutung. Wie die Ereirung der eigenen czcchischen Universität einen Rückgang des Kulturlebens in Böhmen, einen Schritt dcr Wissenschaft nach rückwärts bedeutet, ebenso wird unser eigenes Vaterland, das oft und schon sehr heimge-sucht worden, aus den Emanationcn der Vcrsöhnuugs-politik kaum etwas Nützliches sich herausgeschlagen haben. Ruhe und Friede herrschte im Lande, als die Verfassungspartei das österreichische Staatsruder lenkte, Zwiespalt und Unfrieden sind hereingebrochen, als man von oben aus den nationalen Sonderge-lüstcn Vorschub leistete, als man ihnen zulieb der ruhigen liberalen Partei im Lande Wunden bei-brachte, von denen sie sich nicht allzuleicht wird erholen können. Es fällt uns nicht bei, das viel erörterte Thema über die „Aera Winkler in Krain" neuerdings aufzuwerfen, obwohl die kürzesten Zeitabschnitte stets reichlichen Stoff für dieses Capitel bieten, wir wollen vielmehr uns damit beschäftigen, wie die Dinge allmälig eine Wendung zum Besseren anzunehmen sich anschicken und somit auch Aussicht vorhanden ist, die durch die jüngsten traurigen Ereignisse schwer getroffenen Deutschen in Krain wieder zu ermuthigen. Allerdings kann es noch eine Weile dauern, bis der heißersehnte Tag des Friedens wieder Hereinbrechen werde, bis wir wieder freier aufathmen und unbesorgt um unsere Existenz sein können. Bis dahin aber heißt es fest Zusammenhalten, denn die Unmöglichkeit auch noch härterer Schlüge ist nicht ausgeschlossen, obwohl schlimmere Zeiten, als cs die gegenwärtigen sind, kaum denkbar sein können. Die verfassungstreue Minorität im österreichischen Abge-ordnetenhausc führt den Kampf gegen die aus den heterogensten Elementen zusammengestoppelte Majorität mit zäher Ausdauer, obschon die Rechte in den letzten Tagen praktische Erfolge der verschiedensten Art aufzuweifen hat. Die galizifche Transversalbahn compensirte den Lienbacher'schen Schulanlrag und dicser wieder steht in engster Verbindung mit der czcchischen Universität. Nur aus diese Wcisc ist es möglich, die oft durch gewaltige Sprünge arg bedrohte Majorität sich zu sichern. Aber auch die Verfassungspartei ist in der Lage, wenngleich nicht auf praktische Erfolge, so doch auf moralische stolz sein zu könncn. Eine tiefe Bewegung hat dcr Exodus dcr verfassungstreuen Minorität bei Begründung des Hohenwart'schcn Antrages zur Einsetzung cincs die Compctcnzbcrcchtigung des Reichsgerichtes zu prüfen-den Ausschusses hervorgerufcn und den Sieg, den die Rechte mit der Durchdringung des Lienbacher'schen Schulantragcs erfochten, bezeichnen selbst Journale von so conservativer Färbung, wie sie die „Presse" und das „Frcmdcnblatt" sind, als Pyrrhus-Sicg, der in zweiter Auflage den unbedingten Todesstoß den Rechten versetzen müßte. Schroffer, wie nie vorher, stehen die Parteien sich heute gegenüber. Die Rechte mag wohl in Bälde einen zweiten praktischen Erfolg anfzuwciscn haben, aber noch ein zweiter, moralischer der Verfassungs-Partei und der gordische Knoten der Versöhnungspolitik ist gelöst. Der Lienbacher'sche Schularitrag. Mit einer Majorität von nur 7 Stimmen wurde durch die Annahme des Lienbacher'schen Schulantrages auf Herabsetzung der Schulpflicht von 8 auf 6 Jahre die Art an dem mühselig ausgebauten österreichischen Volksschulgesetze angelegt. Die Debatte über den Antrag des Abgeordneten für die Salzburger Landgemeinden war eine überaus stürmische und von Zwischenfällen wiederholt unterbrochen worden. Der Linken, welche mit den Reden der Abgeordneten Beer und Eduard Sueß kolossale Erfolge erzielten, wurden seitens der Galerien solche Beisallssalven zu Theil, daß, zum erstenmale seit dem Bestehendes österreichischen Parlamentes am Schotteu-felde, dieselben geräumt werden mußten. Wir bringen, insoweit es unser Raum gestattet, eine Skizze aus der Meisternde Beer's und eine wahrheitsgetreue Reproduktion des ganzen Vorfalles. Letzteres erachten wir unseren Lesern gegenüber verpflichtet zu sein, da die amtliche „Laibacher Zeitung" den dieß-bezüglichen Sitzungsbericht mit einer so auffallenden Oberflächlichkeit behandelt, als ob nichts Apartes vor-gefallcn wäre. Abgeordneter Dr. Beer: Die Tendenz des Antrages Lienbacher war daraus gerichtet, den Kindern über 12 Jahre gewisse Erleichterungen vom Schulbesuche zu gewähren. Der autouomistische Standpunkt war im ersten Entwürfe gar nicht berührt. Im zweiten Entwürfe war der Schwerpunkt gerade auf die Erweiterung der Autonomie der Landtage gelegt. Das Herrenhaus hat die autono-mistische Tendenz des Antrages beseitigt, gewährte aber weitgehende Erleichterungen vom Schulbesuche, mit denen sich Diejenigen zusriedcngeben können, denen es wirklich um Erleichterungen zu thun ist. Allein die Majorität tritt plötzlich mit einem neuen Anträge hervor. Der gewandte Herr Berichterstatter hat einen neuen Begriff erfunden: „das Recht der Eltern" gegenüber der Gesetzgebung und gegenüber den Behörden. Das ist nicht nur etwas Neues bei uns, sondern auch ein Unicum in der Schulgesetz-gebung überhaupt. Der Berichterstatter geht aber weiter und behauptet, daß schon im ersten Beschlüsse des Abgeordnetenhauses von der Ersetzung des Alltagsunterrichtes durch einen Fortbildungsunterricht von kurzer Dauer die Rede gewesen sei. Auch das ist mir etwas ganz Neues. Es wurdc bloß gesagt, es solle der Landcsgesetzgebung überlassen bleiben, zu bestimmen, ob und inwieweit der All-tagsuuterricht durch einen Fortbildungsunterricht ersetzt werden soll, aber von einem Fortbildungsunter-richte „von kurzer Dauer" war nie die Rede. (Ruse links: Hört! Hört!) Man hat den Beschluß des Herrenhauses in einer Weise amen-dirt, welche unsere ganze Schulgesctz-gebung geradezu auf den Kopf stellt und eine Fülle administrativer Schwierigkeiten hervorruft, wobei ich mir nicht erklären kann, wie cs möglich ist, daß die Un t e rri ch t s v erwa lt» n g einem so sormulirten Anträge irgendwie ihre Zustimmung geben kann. (Ruse links: Hört! Hört!) „Wiederholung-- und Fortbildungs-Unterricht", das ist ein Begriff, den die Schulgcfctzgcbung gar nicht kennt, ein Begriff, den man nur vor 1868 kannte. Wenn man die Tendenz des Majoritäts-Antrages ihrer Verbrämung entkleidet, so bedeutet derselbe nichts Anderes, als die Rückkehr zu den Zuständen vor Einführung des Schulgesetzes, welches man ohne Rücksicht auf die Schwierigkeiten, die damit verbunden sind, über den Hausen werfen will. In der General-Debatte wurde gesagt, die „Neuschule" sei unmoralisch, sie mache die Kinder unsittlich ; man wies auf die schlechten Lese- und Lehrbücher hin. Geht cs wohl an, wegen einer Zeitungsnotiz übcr einen unsittlichen Schullehrer die Neuschule unsittlich zu nennen? Könnten wir Ihnen, meine Herren auf der Rechten, nicht ähnliche Beispiele Vorbringen? (Rufe links: Ja wohl! Sehr richtig!) Und was würden Sie sagen, um Tirols zu erwähnen, wenn ich sagen würde, im Jahre 1863 wurden in Tirol 700 Verbrechen bestraft, im Jahre 1865 schon 1)19 und so mit Steigerung jedes Jahr mehr unter dcm Walten des alten Schulgesetzes? Oder soll ich Sie an die Geschichte jener geistlichen Schule in Innsbruck erinnern, bei welcher Graf Taaffe als damaliger Statthalter eingreifen und die im Jahre 1872 geschlossen werden mußte? Vier geistliche Brüder wurden offenkundiger Verbrechen geziehen, von 135 Schülern waren cs nur wenige, die von diesen Verbrechen keine Kenntniß hatten, und die Scheu vor dcm Laster trieb viele der Schüler zur Flucht. Wenn ich nun, an diesen Fall anknüpsend, die ganze katholische Schule verdächtigen würde, dann würden Sie sagen, ich gehe übcr die Grenze des Zulässigen hinaus. Dann bedenken Sic aber, daß auch Sic nicht mit cinzelncn Fällen kommen dürfen und mit so kleinen Argumenten, denn Sie erreichen damit nichts, höchstens sind Sic im Stande, damit einen Theil der öffentlichen Meinung und auch diese nur für einen Tag lang irrezuführen. (Lauter Beifall und Händeklatschen.) Man hat in der General-Debatte auch die Lehrbücher getadelt. Nach den Beispielen, die man uns vorgcsührt hat, müßte man, da man annehmen muß, daß der betreffende Redner seine Rede mit großer Sorgfalt ausgearbeitet hat, glauben, daß unsere Schulbücher ausgezeichnet sind; denn wenn man sich darüber beklagt hat, daß in einem Lesebuche von den „räuberisch en" Eroateu in einer Erzählung aus dcm 30jährigcn Kriege die Rede sei, dann müßte man auch verlangen, daß Schiller- „Wallenstcin" verboten werde (Heiterkeit). Dann sagte derselbe Redner, das Gedicht: „Lenore fuhr um's Morgen-roth" enthalte eine Anreizung zur Unsittlichkeit. Ich habe das Gedicht heute nochmals gelesen und habe mir Mühe gegeben, das Gedicht zu prüfen, und muß gestehen, daß ich darin einen Ameiz für Sinnlichkeit nicht gefunden habe. (Laute Heiterkeit.) Dann wurde geklagt, es sei in unsere Schulliteratur die Erzählung Lessing's von den drei Ringen ausgenommen. Hat denn der betreffende Herr Redner Lessing's „Nathan" wirklich gelesen? Wird in der genannten Erzählung zur Indifferenz gegen die Religion, zur Religions-Verachtuug aus-gefordert? Wie lautet der Rath, der dcm Leser cr-theilt wird? „So halte Jeder seinen Ring sür den echten", und dabei empfiehlt er menschliche Duldung gegen den Nächsten; nn d i n O e sterr ei ch s o l lt e es als unzulässig erscheinen, wenn s o l ch e G ed i ch t e i n d e n S ch u l b üch e rn Ausnahme finden, Gedichte, welche allgemeine Menschenliebe und Duldung predigen (Stürmischer Beifall und Händeklatschen), und das im Jahre des Heiles 1881? Mit dcm Herrn Berichterstatter werden wir uns nie verständigen; das sind zwei verschiedene Welten, die aufeinanderprallen und zwischen welchen eine Versühnung unmöglich ist. Ich mache auch nicht den Berichterstatter der Majorität verantwortlich, wenn das Gesetz die Sanction der Krone erhalten sollte, ich mache einzig und allein die Regierung verantwortlich. (Bravo! Bravo! links.) Ich sage die Regierung und nicht den Un-terrichtsministcr. Was kann der arme Mann dafür (Gelächter links), daß er von einem ruhigen Posten auf einen der schwierigsten berufen wurde, um in einer Zeit, wie der unsern, wo die Parteien so jählings aufeinanderplatzen, Versöhnung zu üben. (Gelächter links.) Ich bin bestimmt überzeugt, er würde viel lieber sein Verständniß bekunden dürfen für Kunst, Menschenthum und Bildung, wie er in einer seiner Reden geäußert hat. Aber er darf einfach nicht. (Rufe: So ist es! links.) Wie lange dauerte cs, bis cr seine Zustimmung zu dcm ersten Gesetzentwürfe gab? Sie wurde ihm abgerungen, und die Qual, welche ihn im Innersten durchbebte, sickerte, wenn auch nicht aus dem Inhalte, so doch aus dcm gedämpften Tone feiner Rede durch, welche cr im Herrenhause gehalten hat, die nicht schwarz und nicht weiß war, sondern Alles der Weisheit des Hauscs anheimstellte. Er glaubte damals, daß ein gütiges Geschick ihn für dieses Jahr davon befreien werde, seinen Namen unter diesen Gesetzentwurf zu fetzen; allein der Unterrichts-Minister denkt und Dr. Lienbacher lenkt. (Lebhafte Heiterkeit und Rufe: Sehr gut! links.) Im Laufe der letzten Wochen wurde bei verschiedenen Gelegenheiten von Verständigung und Versöhnung gesprochen. In welchen Fragen, meine Herren, können wir uns verständigen? In wirth-schaftlichen Fragen? Ja wohl, und ich glaube auch in nationalen Fragen. Aber verlangen Sie nicht von uns. daß wir den von uns lange Jahre vertretenen Standpunkt, der darauf hinausgeht, dir allgemcinc Bildung zu hcbcn, Oesterreich in dir Reihe der Eulturstaaten zu stellen, Alles zu beseitigen, was von 1848 und 1868 auf dem Gebiete des Schulunterrichtes gefehlt wurdc, preisgeben sollen, um uns mit Ihnen zu verständigen. Wenn Sie früher daraus hingewiesen haben, daß dir Schulgcsetzgebung zu hart sci. daß Erleichterungen gewährt wcrdcn sollen, nun wohl, das Herrenhaus hat dieselben gewährt. Früher haben Sie von Ihrem autonomistischen Standpunkte gesprochen. Wo ist in dem ändern Gesetzentwürfe vom autonomisti-schen Standpunkte die Rcde? (Rufe: Sehr gut! links.) Sie opfern also jetzt Ihren autonomistischen Standpunkt, um ganz ins klerikale Fahrwasser zu gelangen. Sir werden mir sagen: Wir wahren unsern autonomistischen Standpunkt für die Zukunft. Ich bin davon überzeugt, aber nie werden Sie von Ihren L«M-leiiten in Böhmen die Schuld wcgwifchcn, daß Sic einem solchen Gcsctzcntwurse, wie dcm vorliegenden, Ihre Zustimmung gegeben haben. Mit allen Künsten werden Sie das nicht wcgdccrctircn können, Sie werden Entschuldigungs- odcr Verlcgcnhcitsgründe finden, aber aus vollem Hcrzcn könncn und werden Sie Ihre Zustimmung zu diesem Gesetze nicht geben. (Lebhafter Beifall links.) Meine Herren! Die Minorität ist es, welche bci dieser Gelegenheit bekundet, daß sie die Verständigung will, denn ich kann in meinem und vieler Gesinnungsgenossen Namen erklären, daß wir mit dcm Anträge des Hcrrcnhauscs durchaus nichr cinvcrstandcn sind, denn wir glaubcn, daß derselbe viel zu weit geht, und daß die Ausnahme des Wortcs „Religion" sehr bedenklich ist. Allein daS Herrenhaus hat das Wort ausgenommen, und wir fügen uns, trotzdem wir die Unzukömmlichkeiten, die daraus entstehen könncn, voraussehen. Aber weiter, als der Hcrrenhausantrag geht, könncn wir nicht. Ich erlaube mir dahcr, den besonnenen Herren auf allen Seiten d e s H aufes den Antrag zu empfehlen, das Haus wolle den Geich-entwurf in der Fassung des Hcrrcnhauscs annehmen-(Anhaltender, lebhafter Beifall und Händeklatschen links und auf den Galerien, Die Parteigenosse» beglückwünschen den Redner.) , Die Rede deS Gencralredners Abgeordnete Eduard Sueß im Abgeordnetenhaus führte zu einer stürmischen Scene, welche mit e Räumung der Galerien endete. Abgeordneter Eduard Sueß schloß seine Rede mit folgenden Worten: „Wenn einst noch die Deutschen die Ver» söhnung auf ihre Fahne schreiben werden, so werden sie doch die unberufenen und ungeschickten Vermittler zurückweisen und nusrufen: „Fort endlich mit diesen Reichs Verderbern!" (Stürmischer, «ndaucrndcr Beifall und Händeklatschen.) Präsi-dent: Der Herr Abgeordnete Sueß hat in seiner Rede den vorliegenden Gesetzentwurf als eine den Ländern Oberösterreich. Böhmen, Mähren und Steiermark angethane unverdiente Schmach, die mnze Handlungsweise als ein Verbrechen be-zrjchnet. Ich bedauere schr, den Herrn Abgeordneten Cueß zur Ordnung rufen zu müssen. (Beifall rechts.) Abgeordneter Sueß: Ich füge mich aus Achtung für den Herrn Präsidenten dem Ordnungsrufe. Allein es ist bezeichnend für die Situation, wenn in den stenographischen Protokollen verzeichnet stehen tvjrd daß es unter der Acra des „Versöhnung»". Ministeriums so weit gekommen ist, daß selbst ein Eduard Sueß den Stürmen der Entrüstung nicht mehr zu gebieten vermochte. (Stürmischer Bei-all im Hause und auf den Gallerien. Schlußrufe rribts) Ich glaube, daß jene Männer, welche mich M Generalredner bestimmten, cs mir nicht verübeln werden wenn ich in einzelnen Worten hinaus-»eaanqen bin über die Grenzen der parlamentarischen Waeln wo die Minister täglich in Thaten Kinaüsgehen über die Grenzen ihrer Pflichten. (Wiederholter stürmischer Beifall im Haufe) Präsident: Ich habe wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß ich die Galerien räumen Wßte falls dieselben sich zu Beifalls- oder Miß-falls-Kundgebungen verleiten ließen. Ich schreite nun-inebr zur Ausführung der angedrohten Maßregel. Und ersuche die Herren Ordner, jene Theile der Ealerien aus denen Beifalls-Kundgebungen verkommen 'wurden, zu räumen. (Große Unruhe. Die Drdner schreiten zur Räumung der Galerien, mit Ausnahme der Journalistenloge.) Locale Nachrichten. — (Panslcrvistische Begeisterung.) He Vorliebe des „Sl. Nar." für Rußland und seine im Uebrigen von dem ganzen gebildeten Europa Leklaaten und verurtheilten Verhältnisse ist bekannt, tzie neueste Wendung in der inneren russischen Politik nach der panslavistischen Seite hin versetzt das genannte Blatt aber in einen förmlichen Enthusiasmus Alexander III- wird gepriesen, der schon M Kronprinz diese Richtung eingehalten und sie Nun als Ezar verwirklichen iverde und Rußland wird Lealückwünscht, daß ein Jgnatiew, bekanntlich ein entschiedener Vertreter der panslavistischen Ideen, an die Spitze der Geschäfte berufen wurde und daß Hatkow und Akfakow, die zu den Häuptern der pan-slaoistischen Propaganda gehören, angeblich das entscheidende Wort bei den künftig zu ergreifenden Haßregeln erhalten sollen. Mitten in diesem russen-frermdlichen Pathos kommt aber die urkomische Endung — allerdings mit dem vorsichtigen Bei-siike Li p^'a licet componei-e mriAiiis — daß eine Me Heranziehung von Aksakow und Katkow in Rußland dasselbe bedeute, als wenn etwa bei uns die Herren Bleiweis und VoZnjak vom Monarchen iibel die Angelegenheiten der slovenischen Nation zu H.the gezogen würden. Wir wissen nicht, inwieferne de» Herren Bleiweis und VoSnjak der Vergleich mit genannten russischen Propagandisten angenehm ist aber die Idee: Bleiweis und Voünjak als Rath-Heber über staatliche Reformen sich zu denken, bleibt leibst im heutigen Oesterreich, ivo schon so Vieles den Kopf gestellt wurde, eine groteske. — (Kein Terrorismus?) „Slovenec" h>Met dem Leitartikel unserer letzten Nummer mehrere Spalten und versucht es, seinen Lesern den Beweis zu erbringen, daß seitens der Nationalen bei Wahlen niemals terroristisch vorgegangen würde und daß stets nur die „uenMutLrji" unbarmherzigen Terrorismus ausübten. Wenn die Nationalen sagen: es möge der slovenische Bauer nicht zu jenem Handelsoder Gewerbsmanne Einkäufe machen gehen, welcher liberal gewählt hat, so wären dieß nichts als leere Schreckschüsse. Wir würden uns mit diesem famosen Artikel gar nicht beschäftigen, wenn nicht dieselbe Nummer des clerikal-nationalen Journales auch eine Notiz hätte, in welcher mit großem Jubel erzählt wird, daß die hiesigen barmherzigen Schwestern dem Spenglermeister Stadler, welcher als liberaler Ean-didat in der Gewerbesection ausgestellt war, die Arbeiten bei ihren Bauten eingestellt haben. Ist darüber noch ein weiteres Wort zu verlieren? — (Schwindeltelegramm.) In verschiedenen Wiener Blättern findet sich, offenbar von dem bereits wiederholt gekennzeichneten Telegrammfabrikanten ausgehend, dem einige Residenzjournale immer noch aufsitzen, die Nachricht, daß die nationalen Kammerräthe Herrn Kuschar zum Präsidenten und Herrn Horak zum Vicepräsidenten der Handels- und Gewerbekammer designirt, zugleich aber einen Antrag der liberalen Minorität, ihr die Vicepräsidentenstelle zu überlassen, abgelehnt hätten. Was den ersten Theil dieser Mittheilung anbelangt, so bewährt sich selbe vorläufig nicht, wohl aber können wir auf's Bestimmteste erklären, daß ein Antrag wegen der Vicepräsidentenstelle von der liberalen Kammerminorität überhaupt nicht gestellt wurde und daher selbstverständlich auch nicht abgelehnt werden konnte. — (Lautere Agitationsmittel?) Die slovenischen Blätter begleiten ihre Mittheilungen über den nationalen Erfolg bei den Handelskammerwahlen mit der heuchlerischen Phrase, daß derselbe ohne Anwendung unlauterer Mittel erzielt wurde. Es scheint, daß diese Herren, von Haus nicht scrupulös und etwa noch angeregt durch die famosen Beschlüsse der Reichsrathsmajorität über die angefochtenen Wahlen in Oberösterreich und Galizien, den richtigen Leitstern für die Beurtheilung dessen, was ein unlauteres Agitationsmittel ist, total verloren haben. Oder sollen etwa die Drohungen nationaler Aerzte gegen Apotheker, daß sie ihnen ihre „Kundschaften" abreden werden oder die Arbeitsentziehung liberalen Gewerbsleuten gegenüber, ähnliche Einschüchterungen der Kaufleute, die Drohung von Darlehenskündigungen u. s. w. lautere Agitationsmittel sein? Daß diese und ähnliche verwerfliche Mittel von den Nationalen angewendet wurden, ist aber notorisch. Wie muß es da mit dem Rechtsbewußtsein in der nationalen Partei aussehen, wenn man nicht nur die Agitation mit solch' korrupten Mitteln betreibt, sondern hinterher sogar die Unverfrorenheit hat, dieselben entgegen aller Sitte und allem Anstand und dem, was allerorten als verwerflich gilt, als statthaft und erlaubt zu bezeichnen! — (Insulten.) Allerdings ist man hierzulande gewöhnt, daß Jeder, welcher nicht in das Horn der National-Clerikalen bläst, Insulten und Denunciationen ausgesetzt ist. Wir erinnern uns an die Vorgänge in den Jahren 1869 und 1870, müssen aber gestehen, daß Insulten zur damaligen Zeit bedeutend nicht so überwiegend auf der Tagesordnung standen wie heute. Unter den Jnsultirenden auf offener Straße steht in erster Linie die liebe studirende Jugend. Nicht etwa allein Schüler der höheren Klassen, sondern unreife Burschen, die kaum über das —nv hinaus sein dürften, insultiren hervorragende Mitglieder der liberalen Partei auf den Straßen und Promenaden. Die Worte nomSkuta,!-) iwmLui- sind den strebsamen Studiren-den schon so geläufig, daß man schier glauben könnte, sie hätten schon vor langer Zeit sich den höchsten Grad der Bildung in den Redactionsstuben des „Narod" oder „Breneelj" geholt. Sehr gefährlich soll es sein, an Mittwoch-oder Samstag-Nachmittagen im Tivoliwalde frische Luft zu schlürfen. Ein Kämpfer des Fortschrittes und der Aufklärung in Kram wurde von winzigen Knirpsen, die sich dem Vergnügen des Ballschlagens Hingaben, im Tivoliwalde mit einer Unzahl der erdenklich gemeinsten Schimpfwörter überschüttet. Wäre es nicht angezeigt, wenn die Schreiber des „Narod" und „Slovenec" lieber der studirenden Jugend, die doch zu den eifrigsten Lesern dieser Journale gehört, ihre Rohheiten Vorhalten möchten, statt gegen liberal gesinnte Geschäfts- und Gewerbs-leute den Kreuzzug zu predigen? Erwähnen wollen wir noch, daß der Redacteur unseres Blattes Tag für Tag von den auf den Bänken in der Sternallee herumlungernden Studirenden im Vorbeigehen insul-tirt wird. Sind dieß nicht wirklich beneidenswerthe Zustände für die Hauptstadt eines Kronlandes? — (Ernennung.) Der Landesausschuß hat den Werksdirector in Sagor Herrn August Roth-leitner zum Mitgliede des Bezirksstraßenausschusses von Littai ernannt. — (In Audienz) wurde vom Kaiser das Herrenhausmitglied Baron Otto Abfaltrern, welcher kürzlich durch die Verleihung des eisernen Kronenordens II. Classe ausgezeichnet wurde, empfangen. — (Der Reichsraths-Abgeordnete Adolf Obres a) begründete in der Sitzung am 24. Mai den von ihm mit Zustimmung der Rechtspartei eingebrachten Gesetzentwurf über die Besteuerung der an den Effectenbörfen vorkommenden Geschäfte. Ein über Börsengeschäfte sehr wohl informirtes Wiener Blatt meint, er kenne gar nicht die Börse, er habe wie ein Blinder von der Farbe gesprochen, sein übrigens wohlgemeinter Antrag nebst Begründung sei ein pures Plagiat aus einer vor Kurzem erschienenen Broschüre, womit ein der Schule eben entlaufener Schuljunge die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich lenken wollte. — (Frühjahrs-Jnspicirung.) Der Landescommandirende FZM. Baron Kuhn hielt am verflossenen Mittwoch am großen Exercierplatze am Laibacher Felde Revue über die gesammten Truppenkörper der Laibacher Garnison. Unter dem Eommando des Brigadiers GM. Kölar waren ausgerückt: Das III. Bataillon des 26. Großfürst Michael Jnf.-Regimentes, das IV. und V. Bataillon des 17. Baron Kuhn Reserve-Jnf.-Regimentes mit den ein-getheiltenReservisten in einer Stärke von 1478 Mann, commandirt vom Herrn Reservecommandanten Oberstlieutenant Brau n, vier Batterien und die Gebirgs-batterie des 12. Feldartillerie-Regimentes, der Land-wehreadre und die Sanitätsmannschast. Die Ausrückung währte von 8 bis halb 12 Uhr und beschäftigte sich FZM. Baron Kuhn in eingehendster Weise mit jeder einzelnen Compagnie. In wirklich anerkennenswerther Weise wurde seitens des 17. Reserveregimentes exercirt und hat der Herr Landescommandirende dem Oberstlieutenant Braun seine vollste Zufriedenheit über die vorzüglichen Leistungen dieser Truppe ausgesprochen. — (Eine beneidenswerthe Landgemeinde in Krain.) In Ausführung eines Landtagsbeschlusses hat der krainische Landesausschuß vor mehreren Monaten an die Gemeinden auf dem flachen Lande ein Circulare ergehen lassen, worin denselben die genaue Einhaltung der Bestimmungen des Gemeindegesetzes betreffs des Gemeindehaushaltes, namentlich aber bei Feststellung des Präliminares und bei Prüfung des Rechnungsabschlusses eindringendst anempsohlen und die Erstattung des Berichtes über die Einnahmen und Ausgaben jeder einzelnen Gemeinde und über die dießsalls getroffene Vorsorge für das Zausende Jahr aufgetragen wurde. Hierüber sollen mitunter Berichte eingelaufen sein, wornach in einzelnen Gemeinden noch sehr patriarchalische Zustände herrschen. Ein Unicum dürfte jedoch eine oberkrainische Landgemeinde sein, welcher als Bürger- meister ein geachteter Großgrundbesitzer schon seit Decennien vorsteht. Diese gab nämlich die Erklärung ab, daß sie sich mit Präliminarien und Rechnungsabschlüssen gar nicht zu befassen brauche, indem ihr Bürgermeister nicht nur alle Schreibgeschäste, Commissionsgänge umsonst verrichte, sondern auch allfällige, die Gemeinde treffende Kosten aus seinem Privatvermögen bestreite. Alle Gemeindeinsasien, seien mit dieser schon seit 20 Jahren bestehenden Uebung vollkommen einverstanden. — (Elektrische Beleuchtung) In Folge des schlechten Ausfalles der vom technischen Vereine anläßlich der Vermählungsfeierlichkeiten arangirten elektrischen Beleuchtung stellte der genannte Verein am Mittwoch Abends neuerdings Versuche an, welche außerordentlich gut gelangen. Congreßplatz, Herrengasse und Theatergasse waren prächtig erleuchtet und selbstverständlich hatte sich eine große Menschenmenge eingefunden, die an der Beleuchtung ihre Augenweide fand. — (Vortrag.) Nächsten Montag hält um halb acht Uhr Abends im technischen Vereine Herr Professor Senekoviö einen Vortrag über Elektro-Dynamik mit erläuternden Experimenten, zu welchem auch Nichtmitglieder des Vereines freundlichst geladen sind. — (Gemeinderathssitzung.) Montag um 5 Uhr Nachmittags hält der Gemeinderath eine Sitzung ab. Auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung steht der Bericht über die letzten Gemeinderathswahlen, gegen welche Reklamationen eingelaufen sind, und in der geheimen Sitzung wird über die Besetzung der magistratlichen Secretärstelle verhandelt werden. — (Tragikomische Episode aus der letzten allgemeinen Streifung.) Ein Freund unseres Blattes schreibt uns: Es dürfte Ihnen vielleicht aufgefallen sein, daß der „Slovenec" in seiner 57. Nummer vom 21. Mai der zwischen dem 2. und 5. Mai vorgenommenen allgemeinen Landesstreifung eine auffallend lange Localnotiz widmet. In dieser Notiz wird bittere Klage darüber geführt, daß das Streifungsgesetz von den liberalen Millionären Giskra, Wolfrum, Skene u. s. w. seinerzeit beschlossen wurde, von Männern also, welche es niemals versucht haben, hungrig und ohne Geld in der Welt herumzuwandern, und die sich nie mit blutigen Bäulen auf den Füßen und von allen Wachthunden und unbarmherzigen Menschen fortgejagt gesehen haben. Wenn man mit den armen Leuten so vorgeht, meint der Schreiber der bewußten Notiz, dann sei es kein Wunder, daß der Socialismus auch in Hinkunft sich noch mehr ausbreite unter dem armen Volke. Es wäre an der Zeit, daß der gegenwärtige, mehr „christliche" Neichsrath dieses Gesetz ein wenig revidiren würde. Wenn schon „Slovenec" bei dem Glauben verharrt, daß die Millionäre in Wien das Streifungsgesetz zu Stande brachten, so ist es entschieden unrichtig, daß keiner dieser Millionäre die Drangsale des Wanderlebens durchgemacht hat. Gerade der erste der aufgezählten Millionäre, der nunmehr verstorbene Giskra, war es, welcher mit Bäulen aus den Füßen und existenzlos eines Tages vor der Taborlinie in Wien anlangte, der also dürfte alle Bitternisse des Wanderlebens jedenfalls durchgekostet haben und ist trotzdem der Schöpfer jenes harten Gesetzes geworden. Allein ein ganz anderer Grund bewog einen Schreiber des „Slovenec", sich der bedauernswerthen Aufgegriffenen anzunehmen. Ich weiß zwar nicht genau, wie es eigentlich gewesen, nur so viel ist mir bekannt, daß bei der letzten allgemeinen Streifung von den unbarmherzigen Wächtern des Gesetzes in dunkler Nacht ein Mann auch aufgegriffen wurde, welcher in Gottes freier Natur sich süßen Träumen hin-gegeben. Vielleicht, daß er, müde von den Tageslasten, es vorgezogen, in der kühlen Mainacht sein Nachtquartier aufzuschlagen, um ungestörter und lieb- licher den Traum vom großen Königreiche aller Slovenen zu träumen, oder ein sonstiger Grund ihn bewog, sich den Gefahren eines Rheumas auszusetzen, so viel steht fest, daß der warme Anwalt der Aufgegriffenen im „Slovenec" mit der Person des im feuchten Grase Vorgefundenen identisch sei. — (Concert.) Herr Baum, welcher in der verflossenen Theatersaison als Bariton zu den beliebtesten Mitgliedern unserer Oper zählte und für die Sommersaison kein geeignetes Engagement zu finden in der Lage war, veranstaltet am Donnerstag den 2. Juni um 8 Uhr Abends im landschaftlichen Redoutensaale ein Concert, bei welchem seine Frau (Frl. Mussil, Altistin) und die Herren Zöhrer und Ger stner Mitwirken werden. Herr Baum ist für die kommende Saison für die Laibacher Bühne engagirt und glauben wir schon mit Rücksicht auf die große Beliebtheit, welcher sich Herr Baum in der verflossenen Theatersaison beim hiesigen Publikum zu erfreuen hatte, dem Concerte einen zahlreichen Besuch prognosticiren zu dürfen. — (Der krainifche Maler Johann äubic,) der zu dem von der Wiener Commune herausgegebenen Prachtwerke „der Festzug der Stadt Wien im Jahre 1879" die äußerst gelungene Tafel, dm „Handel" vorstellend, geliefert hat, ist nunmehr auch mit einem Vorhanggemälde für das böhmische Nationaltheater in Prag fertig geworden. Es stellt den Verfall der Kunst dar, und wird in den Prager Blättern als ein bedeutendes Werk eines heimischen Künstlers mit der rühmendsten Anerkennung hervorgehoben. — (Die Kronprinz-Rudolphs-Bahn) erzielte im Jahre 1880 an Einnahmen 4,639.785 fl. und an Ausgaben 3,476.363 fl., somit einen Betriebs Ueberschuß von 1,163.422 fl. — (Die Reblaus) nimmt in den Weingärten der Steiermark derart überhand, daß sich die Grazer Statthalterei bestimmt fand, behufs Begrenzung und Beseitigung dieses Uebels eine eigene Landescommission aufzustellen. Die Weingartenbesitzer an der steiermärkischen Landesgrenze in Krain werden gut thun, von dieser Mittheilung Kenntniß zu nehmen. — (Bahnverkehr zwischen Cilli und Laibach.) Vom 15. Mai ab werden auch auf der Bahnstrecke Cilli-Laibach Secundärzüge mit Wägen zweiter und dritter Classe in Verkehr gesetzt werden. Die Abfahrt erfolgt in Cilli um 6 Uhr früh, Ankunft in Laibach um 9 Uhr 24 Minuten Vormittags; die Abfahrt von Laibach um 5 Uhr 45 Minuten Nachmittags, die Ankunft in Cilli um 9 Uhr 4 Minuten Abends. — (Die Ausgrabungen im vor-römif.chen Grabfelde nächst Watsch), das der späteren Broncezeit angehört und von wo sich im krainischen LandeSmuseum eine sehr reichhaltige Suite von Urnen, Schmuckgegenständen, Werkzeugen und Waffen vorfindet, werden noch immer von einzelnen bäuerlichen Arbeitern, die bei den früheren Nachgrabungen deS Landesmuseums beschäftigt waren, nicht ohne Geschick und mit ziemlicher Vorsicht fortgesetzt. Manches interessante Fundstück ist in den Besitz Sr. Durchlaucht des Fürsten Ernst Windisch-grätz gelangt, der sich auf seinem Gute Slatenegg eine kleine Sammlung der Watscher Gräberfunde angelegt hat. Auch dem Landesmuseum sind in jüngster Zeit von dort durch die gütige Vermittlung des Herrn Volksschullehrers Franz Peruzzi in Watsch neue Objecte zugekommen, die bisher in der bezüglichen Sammlung nicht vertreten waren. Es sind dieß außer mehreren interessanten Urnen zwei bron-cene Nähnadeln, dann kleine Schmucknadeln, Fibeln verschiedener Form, einige davon mit prachtvoller Patina, sehr gut erhalten, ein großes Fibelfragment mit kleinen am Bügel sitzenden Vögeln und Blumenkelchen, ein eiserner Halsring mit daran hängender flacher broncener Pendeloque und einem offenen dünnreifigen zweifpiraligen Ringe, der vielleicht al! Bauge, d. i. als Goldring zu deuten sein dürft und einst am Halse in der Weise getragen wurde, wie noch heut' zu Tage die Südslavinnen anÜl Goldmünzen als Halsschmuck benützen. Wegen der schönen Ornamentirung beachtenswerth sind mehrst broncene Gürtelbeschläge, ein Gürtelhaken, es dünnes Gürtelblech mit Doppelkreisen, Buckeln wö Vogelgestalten, die mittelst Punzen eingeschlaza wurden, die übrigen Gürtelreste sind fein ciseliit sie tragen theils Kreise mit Centralpunkt, theils ö» verschlungenes Wellenband, meist ist das gerak Linienornament vertreten. Sehr merkwürdig ist ^ gute Erhaltung zweier hohler Hirschhorncylinder M räthselhaftem Gebrauche, an der Außenfläche bei einen befinden sich Doppelkreise mit Centralpuiü absatzweise in Reihen gestellt, zwischen ihnen läq! ein viereckiges Linienornament. Alle diese Objecr sind als Anhang zu den früheren Gräberfunds aus Watsch vom Präparator Schulz auf eine gmr Tafel sehr geschmackvoll zusammengestellt worden-Hoffentlich wird der in Aussicht stehende neue M seumsbau die Freunde und Gönner des Lands museums zur Auffindung bisher nicht bekannt gi° wordener prähistorischer Grabstätten, an denen j° Krain sehr reich ist, und zur Einsendung der daselß gemachten Funde aneifern. Die bezüglichen SaiM lungen des Landesmuseums haben sich nicht nur ik Oesterreich, sondern auch im Auslande das verdient: Renommee errungen. Erst dieser Tage verweilte de> berühmte dänische Urgeschichtsforscher, zugleich Cusioi am Kopenhagner Museum, dessen nordische Alter thümer den ersten Rang unter allen prähistorische Sammlungen der Welt einnehmen, Dr. Sof«! Müller, auf einer Reise in den Orient begriff» einen ganzen Tag in Laibach, wo er sich eingehes über die Sammlungen aus der Urzeit Krains ik formirte. Der berühmte Gelehrte sprach sich sch anerkennend über die mit Umsicht vorgenommeor! Ausgrabungen und die instructive Aufstellung ds gewonnenen reichen Materiales aus. — (Wohlfeile Herstellung einer Wasserleitung im vorigen Jahrhuk derte.) Die Stadt Krainburg wurde im Jahre 1'^ mit einer Wasserleitung versehen. Hiezu verwende» man 1750 Röhren aus Föhrenholz, jedes Rohr«.'« zwei Klaftern Länge. Ein Föhrenstamm kostete nes Soldi, acht Zimmerleute bohrten deren in einem 2Ä 26 Stück um 17 kr. Taglohn per Mann, das Boh^ von 26 Röhren kam somit auf 2 fl. 16 kr. ^ stehen, und weil der Meister der Zimmerleute M besonders bezahlt wurde, so kam eine Röhre von zv» Klaftern Länge sammt dem Bohren auf 19 SoÜ> zu stehen. Dem Unternehmer Thierry zahlte man pi> Pausch 300 fl., der Brunnen aus Stein kostete^ 250 fl., er wurde von einem Steinmetz in Lackgk liefert. ..LZ — (Die heutige Beilage) empfich' Baron Liebig's Malto-Leguminosen-Chocolade u»k Mehl, gestützt auf inedicinische Befunde. Korrespondenz der Redaction. Herrn BI-I in Laibach. Sie haben völlig nie» recht. Der Lienbacher'sche Antrag wegen Abkürzung Schulzeit wurde vom Abgeordnetenhaus!: mit 156 gegen Summen beschlossen und nicht i»it Iü6 gegen 140 StinM» wie es in dein Telegramm der „Laibacher Zeitung' hieß. ^ gleichen pflichten wir Ihne» bei, das> bei der Genauigkeit, der da» Resultat durch die nanientlichc Abstimmung ^ statirt wnrde, ein Zweifcl darüber ziemlich anSgeschlossei' das, lediglich ein Jrrthuin vorliege, und das« c» ^^ scheinlich erscheint, daß der OffietosuS da» ^ - jtz.ftdruv i'-Mli. tz! mk»rn Er-s^ N""L°liü7 Wechselnde Bewölkung^ i-acher Zeitung" derzeit im politischem Theile redigirt wird, be-Theist übrigens da» hiesige Publikum längst in vollkommen gebührender Weise, so daß wir kaum nöthig haben, weiter auf iiksx- jämmerliche Treiben hinzuwcisen. Herrn S. «. und L. ^ in Laibach. Herr Be-ziqzhauptniann Derbitsch hat selbstverständlich nicht einen 'lzettel a»S irgend einer Sectio» a» das liberale Central-h-chlconM eingesendet. Der Feuilletonist des „Sl. Nar." dürfte ^Uch ganz gut gemußt haben, das, er mit der gegentheiligcn tzebavptung einfach eine Lüge sagt. Aber eS lohnt sich nicht, Knenüber einem so verlogenen und zugleich unglaublich ordi-»Sren Geschwätz etwas zu erwidern. Verstorbene in Laibach. Den 16 Mai. Leopold Grnni, TaglöhuerinS-Sohn, 2 I., 4°l„nastraße 18 (Kinderspital). Tuberkulose. - Ferdinand Obst, ^«ndueteur, 54 3-, SakobSplatz 9. Lnngenentzündung.-a Ieretina, FabnkSarbeiterin, 23 I., Larolinengrund 1, Tuberkulose. - GertrandMarn, Ableberin, 74J.,Domplatz 10, ^Den°l^Mai. Johanna Mediö, Meßnersgattin, 88 I., Heerstraße 32, Lungcn-Tnberkulose. Den 19. Mai. Gustav Lerar, Dienstbotenssohn, 10 Mon., ^»is,c.3osefsplatz 2. Fraisen. >^en oo Mai Gertraud Potokar, HanSbesihkrS-Tochter, Larolinengrund 13, Fraisen. - Eleonora Jakliö. »botenstochter, 5 I., FlorianSgasse 32, Scharlachbrä.me, Stephania Eisert, GalanteriebuchbinderS-Tochter, 11 T., ^lk-rtenburagaffe 6, Lebensschwäche. men 21 Mai Ferdinand Unglerth, gew. CommiS, 34'/-I., ^madterstraße 9. Blutzersctzung. - Franz Biteue, Arbeiters-13 M Petersstraße 63, Lapill. dronckttis. ^„->9" Mai Maria Januar, Arbeitersgattin, 44 Jahre, kratze' 55, Lungenschwindsucht. - Maria Podkraj^ek, ^ 7,.^nrS-Tochtcr, 4 I., Bahnhofgasie 30, Fraisen. n 04 Mai Maria Paßar, Arbeitersgattin, 61 I., ^straße 53, Herzfehler. - 2°h°''"a Roina, gew. Köchin. ^ ^ 7 sinnüen-Tllberkulose. ^ i l s 11 i t a l e. Den 14. Mai. FranriSka JLanc, ^ c, Nväroiis Ulliversalis. — Den 15. Mai. ^°Steb'eiJ''w°hncr, b5I., Darmkatarrh. - Den I6.Mai. ^ 613. Meningitis. - Den 17. Mai. °sefAer^ , .4 I., Lnnü-u-Tnbcrkulosc.- ^ ^»knikar Taglöhner,». — Mai Josef DrechSl-r, Taglöhner. 28 3., Zehrfieber. Mai Josefa Venier, Inwohnerin, 43 I., Lungen-^?°kulose - Jakob Tratnik, Knecht. 78 I., Erschöpfung der ^ Den 20 Mai. Kaspar KvaS, Inwohner, 60 I.. Lun-Ttm-smuna - Den 21. Mai. Josef Barman, Taglöhner, h!, Illderculosis pulmonum. - Johann Knhar, Taglöhner, ^ Darmkatarrh. - F'-"'zOraLem, VcrzehrnngSstenerleiter, ^ I., Kebirnschlagflnß. ---- Witterun^sbulletiu aus Laibach. metern « 0! » 0 Witterungi-Charakter Anhaltend schön. Heiterer Tag. Wetterleuchte» in Nord. Morgens schöu, Nachmittags Gewitter mit Sturm au» NO. Trübe, regnerisch. etwa« !I!egen, Abends fernes Grwittir. Nebel, Sonnenschein u. Hausenwolke». Warmer sonuiaer Tag, Haufenwolken. Für Damen! » « INO» - t »*1iiitt« , Leinen - Schlnsröckc, von 4 fl- bis 16 fl,, '» größter Auswahl bet M. Neumann, x,.". 'r"77- Telegraphischer Kursbericht am 25. Mai. Papier-Rente 77'05. — Silber-Rente 77 20. — Gold-Rente 95 50 — 1860er StaatS-Anlehen 133 25. — Bankaetien 836. — Lreditactien 356'tO. — London 117 10. — Silber—.—. K. k. 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VK«I»V» 1 Vovtor äei- Lliemie, Wien, I., Johannesgasse 11 (46k, Nicht durch das Lesen von Annoncen vermag sich der Kranke ein s i che r e s Urtheil darüber zu bilden, ob dieses oder jenes der vielen in den Zeitungen angepriesenen Heilmittel für seinen Zustand gut ist oder ob er etwa das Geld vergebens dafür ausgiebt. Es sollte daher kein Leidender die Mühe scheuen, sich von Karl Gorischek, k. k. NniversitätS-Buchhandlung. Wien, I., StefanSplatz 8, die Broschüre „Krankenfreund" kommen zu lassen, denn in diesem Büchelchen werden die bewährtesten, von Autoritäten empfohlenen Heilmittel in ausführlicher und sachgemäßer Weise besprochen. so daß jeder Kranke in aller Nuhe prüfen und das Beste sür sich auSwähle» kann. Die Zusendung der Broschüre erfolgt gra t i S und fr a nc 0, eS entstehen also dem Besteller weiter keine Kosten, als 2 kr. für seine Postkarte. 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Fragner, Apotheke „zum schwarzen Adler" in Prag, Lcke der Spor-nergasse 205—III. L«lk»el»r G. Piecoli, Apotheker; I. S v o-b o d a, Apotheker; Jul. v. Trnkoezy, Apotheker; Will). M a h r, Apotheker ; i t r Dom. Rizzoli, Apotheker; Josef Mo önik, Apotheker. Sämmtliche Apotheken und größere Material-Handlungen iu Oesterreich-Ungarn tiabenDepots _____________dieses Lebensbalsams. Prager Nuiversal-Hailssallie, ein sicheres Und erprobtes Mittel zur Heilung aller Eiltziindliugcii, Wunden und Geschwüre. 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Vor zwei Jahren wurde dieser Manu das OpferclnerAcq heit, welche seine Constitution total darnieder legte. Mher« seine Körperstärke und Fähigkeit znr Ausdauer für seine» M halt und den feiner Faniilie angewiesen, sah cr nun diel,« seines Unterhaltes versiegen, nnd seine spärlichen Crir>ar>ni die Arucht seiner Arbeit, in der Anstrengung, den Wolf der«1 von seiner Thür abzuhallen, daranfgehen. Eine Verwicklung» Krankheit folgte der ander», bis »»ser Freuud ei» vollstänS« 4^rack gen'ordeu war, so daß >r kaum durch das Zimmer h>r> konnte ; cr litt so sehr an Asthma und Rheumatismus, da? ^ arnie Mensch nur mit der größte» Schivierigkeit Athem schttl / Da er zn stolz war zu betteln, unddieäußerstcArmuchü zwang, etwas zn erlangen, um sich und seine Emilie vom HE' lode z» betvahre», besorgte» ihm einige gütige Freunde' leichte Arbeit (welche jeht von einem kleine» Mädchen get wird). So leicht auch diese Arbeit war, dieser eiust so st Mau» war vo» bloßer Unfähigkeit gezwnnge», dieselbe in! Schwerer noch als Nahrung zu erlangen war für ihn, dieselbe zu verdo da seine Verdauur ........ Schmerzen seines ^ lösung verschaffen. In diesem traurige» Zustande sandten ihm besorgte Freunde ein kleine« Pamphlet, wei» die gnten Eigenschaften von S h ä k e r - E z l r a e t znr Heilung von Dyspepsie und vermag Leiden lobend hervorhob. Wie ei» dem Ertrinken Naher noch einem Strohhalm greisen erfaßte der kranke Mm,„ das Anerbieten des Heilmittels. Man wird wohl glanben, daß »m M Zeit der Patient zu eiuem bloßen Skelet herabgesuiiken ivardurch den Gebrauch von Ertraet wurde cr der Gesundheit nnd Stärke zurückgegebeu, und dem Rachen des Lvcek» nsscii. Dcr RhcnmatiSniuS und dnSAsthma, die Wirkungeu von nahezu total zerstörter Verdau« verschwanden schnell, um nie wiederznkehren, und nachdem einige Monate verflossen waren, » der Mann im Stande, sich dem Geschäste wieder zu widme» und harte Arbeit z» vollbrin» Mehr noch als dies, läglich sejzle cr dicS fort, nun länger als zwölf Monate seit seiner Genel« Alle werde» zugebcn, daß dies eine äußerst wnnderbare Cur war, und dazu noch cme welche dargethan werdeii kan», denn dcr Postmeister, oder irgend ein anderer angesehener Lian« Shawforth tvird die Richtigkeit der oben gemachten Aussagen bestätigen. Der betreffende -heißt Thomas Brigg« in Peel Terraee, Shawforlh bei Rochdale, England. „ Obiges ist kein isolirter Fall, deiiii dcr näiiiliche Exlrael hat die lvnnderbarsteu täte erzielt, »»d wen» die Leser Beweise wünsche», so möge» ste mir schreiben, nnd ich > ihnen hundert andcre seudeu, ivelche ebenfalls den Werth vou Shäker-E;lracl thun werden. „ ^ Beinahe rinc Million (1,000.00^) Flaschen dieserMediciu wurden wahrend de« verflM Jahres 1880 in Großbntonnien verkauft, fast ohne jcdeS Annonciren I dieser bedentenbe war hauptsächlich da« Resultat dcr Empfehinngen vou Leuten, ivclche van dem Gebraucheoer-dieiu Nu^eu empsaugen halteu, »nd die Thatsache ihren Freunden und Anderen d",m^ s., ^ machten. Dieser ungeheure Berkauf ist von keiner Mcdicin iu irgend einem Lande »> w>ch " A Einführungszeit erzielt worden, nnd ein anderer Schluß kau» nicht daran« gezogen werde», wie e« der Fall ist — daß die Medici» wirkliches Verdienst besitzt, z-S zweiflilng aufzugebc». ..................... . „ . . , Verdauungs-Organc beschädigt und dem Anschein »ach hoffnungslos zerrüttet wäre». Hage»« waren nahezu unbeschreiblich, »nd die Aerzte konnten ihm keine? dcr Kall ist — daß die Medici» wirkliches Verdienst besitzt PreiS per Flasche fl. 1.25. Depots in Laibach: Jnl. v Truk«»czy' Rudolfswertl,: Dom. Rozzoli. Görz: I. Christofolet> Eigenthümer «I. I»I1e in Frankfurt a. M. römisches, altbewährtes, echtes Haupt-, Mi»»!!-, LrililS-, Kl>>i-, AllilMsllt- 2-1, sjeis- nnil M-Mfler. Dieses Pflaster wurde von Gr. röm. kaiserl. iviajestLt xri-vileairt. 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Alov»rvLiv vvü äv» Xv»1»väe«. Usupt-Ospöt dsi kLLix vkiL^L'rLivr Visn, I., Sonnenkvlsgassv 7. Sei »Ilev uvieren vepo-iteuren ist »ucd vr. v. U. r»der's »Iweriidmt«, »cdvll im ^»dro .862 IU QvuSon inil Se, xrv»»vn rrei» »l«^»!II« »n»xer«icdnets Ir. prtv. I>uri>»»-»lu»ck-sis» nur dxe>«l>i»cl>sll I'Ni'xa So» »lullä«, Ulllt Ooll-erviiullz cko, 2LK»« ,1«v, vorrLtdis r. s 2 S o . ^7? , i« I»iiL> Si,u»^8 i. sSteppenmrlch) A. l°ul Gutachtcn niedicinisäicr Autoritätc» bestes, diätcti-!?>kk rm ^el bei .Nalss<1,wiud,ucht, Lungcittcidc» Ab>cl>ru,üi, Br»s.kw»kheit>, Mage,,-. Darm-Ä Br- i- al-^ 'n"Au/.muf. Rüek-n- , 'Ast hin» , Vle»ch,ucht, allen ^ckw^^üttanr'cn luomcullich noch schweren tlraukheiteu). , ^ - A n st a l,. Berlin >V.. verlang «nitl.incr- n,rseiidet Licbig'S KumyS-Extract mit Gebrauch»-. von 6 FlaconS an. k Floco» 1 Mark '>0 Pf. tzl-8-ckun/, Aerztlichc Broschüre über KumliS-Lur ttetzt . 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