«Organ der Versaffungspartei in Krain. »ti-494 Abonnemenrr-Bedingnisse: Ganzjäbrig: Für Laibach fl. 4.— Mit Post fl. Z.— Halbjährig: „ .. L.- „ „ „ 2.50 Vierteljährig: „ „ .. 1.— „ „ „ 1.25 Für Zustellung in « Hau«: Vierteljährig 10 kr. Samjlag Le» 25. Jänner Inj ertion«-P reise: Einspaltige Petit-Zeile L. j kr., bei Wiederholungen s. L kr. — Anzeigen bis S Zeilen 20 kr. Redaktion, Administration u. Expedition: Schustergasse Nr. Z, 1. Stock. 1890. Der Faimtismud als PartciPnnrip. Wir hatten schon mehrfach Gelegenheit, auf die heftigen Fehden im slovenischen Lager hinzuweisen, ^'e zwischen dem Görzer Theologie-Professor Dr. ^ahniö einerseits und einem Theile der slovenischen treffe andererseits sich entsponnen hatten. Auch un-liingst wieder wurde solch' ein hitziger Streit durch-8eführt, der zwar um seiner selbst willen kein ^teress'e erregt, eine kurze Beachtung aber deshalb verdient weil hiebei politische Grundsätze ganz merkwürdiger Art zu Tage gefördert wurden, die zugleich Manches in der bisherigen Haltung der slowenischen Partei erklärlich machen und wenig erfreute Erwartungen für die Zukunft erwecken. Dr. ^ahniö hatte in seinem Organ, dem „römischen Katholiken" gelegentlich ausgesprochen, daß es Auf-Scrbe der Negierung fei, dort, wo mehrere Nationalitäten beisammenwohnen, alle ostentative und herausfordernde nationale Feierlichkeiten oder sonstige ^gleichen nationale Kundgebungen zu verhüten und "Uch Vereine aufzulösen, die einen übertriebenen und Ausschließlich nationalen Charakter haben und meist Ideen eines absolut nationalen Standpunktes dvvpagiren. Diese Auslassungen des Dr. Mahniö pachten hauptsächlich „Sl. Rar." außer Rand und ^> können uns nun die Lösung der Sprachenfrage bek läufig so denken, daß eine unter Mitwirkung de> Regierung aus Vertrauensmännern beider Parteie« zusammengesetzte Commission oder sonst ein ähnliche Forum als competent zur Erhebung und Feststellunz der thatsächlichen Bedürfnisse der rechtsuchenden Bk völkerung erklärt werden wird. Die Ergebnisse diese« Commission werden unzweifelhaft eine ModificirM der Sprachenverordnung vom Jahre 1880 — be> kanntlich ein längst geäußerter Wunsch der Deutsche» — zur Folge haben müssen. Denn diese Verordnung postulirt die zweisprachige Amtirung sämmtlicher Gerichte, und da diese Forderung weit über die wirk lichen Bedürfnisse hinausgeht, so muß die auf Gruni der Erhebungen der Commission erfolgende Regelung der Sprachenfrage die Verordnung vom Jahre 188t abändern. Also nicht mehr das „Ob", sondern mii das „Wann" der Beseitigung dieser unglückliche! Verordnung scheint nach dem Dargelegten in Fragl zu sein. Von selbst ergibt sich ferner aus diese« Lösung die Nothwendigkeit der Scheidung der Ge richtsbezirke nach nationalen Grenzlinien — eil Wunsch der Deutschen, den zu erfüllen die Regierung trotz des Präjudiz der seit 15 Jahren bestehende» national-homogenen Schulbezirke sich beharrlich wei gerte, nun aber doch grundsätzlich zugestanden habe! muß. Der allgemeine Charakter der künftigen Ad ministration in Böhmen wird also auf dem Grund satze der Sonderung nach nationalen Gebietsteile' beruhen; allerdings wird ein endgültiges Urtheil er! möglich sein, wenn das Resultat in all' seinen Einzel heiten vorliegen wird.---------- Die Clerikalen empfinden instinctmäßig, da der Ausgleich auf der einen Seite eine Einladui» und Aufforderung zum Ausgleiche auf allen andere Seiten ist. Der deutschböhmische Ausgleich ist ihm so überraschend gekommen, daß sie sich ihm gege» über noch gar nicht fassen können. Ihre Grund Meinung darüber ist: „Die Katholiken haben nie! verdient, daß sie die Kosten des Ausgleichs tragen. Auch reden sie von einem „Ausgleiche" mit ihm selbst. Dieser könnte bei der Bescheidenheit d< Herren natürlich nur darin bestehen, daß ihm Magistrates, die Dekorationsmalerei selbst, wenigsten verrechnet er dafür „verglichenermaßen" der Stadl gemeinde den Betrag von 6 fl. Es ist begreiflich daß der genannte Principal für diese mannigfache Begünstigungen recht dankbar sein mußte, doch hindert dieß den praktischen Geschäftsmann nicht, bei Ablau des Faschings nach gutem, altem Komödiantenbraui um ein besonderes Gratiale einzukommen, hoffend daß „die entrichtete Applicationscomödie die da«! beflissene Schuldigkeit ausgedrückt", und betonend, da die dem Theater so ungünstige Fastenzeit eine außtl ordentliche Unterstützung dringend nothwendig maih Dem Begehren wurde auch dießmal mit acht GultX entsprochen. Nachtigall blieb somit noch über d^ Frühjahr 1736 mit seiner Gesellschaft in Laibal freilich scheint seine im Gesuche ausgesprochene v fürchtung thatfächlich in Erfüllung gegangen zu se^ Schon der Umstand, daß neben ihm ein gewiss Johann Michael Weßlin gleichfalls als „Princip» der Truppe auftritt, läßt auf Zersetzung derselb« schließen, da erfahrungsgemäß mehrköpfige Direktion auch in unserer Zeit meist der anarchistischen N fassung „auf Theilung" vorauszugehen pflegen. ^ Gesellschaft war festgerannt, sie hatte nicht mehr Mittel, die Stätte ihres bisherigen Wirkens zu lassen, sondern bedurfte einer Unterstützung zum " tritt der „bevorstehenden, einer dahin, der and dort hinausgehenden Reife". Auf diese schrist' eingebrachte Bitte erfolgte wirklich eine Gabe o ^ Alles bewilligt würde, was sie begehren. In einem !>' lichjxn Augenblicke meinte einst das Grazer „Volks. ^ blatt": Wenn die Jungczechen sortfahren, die Alt-H cz^en an die Wand zu drücken, dann wäre es für " ^ie Clerikalen vielleicht doch noch verständig, daß sie ^ sich mit den „einsichtsvollen gebildeten Deutschen" ! v>iZaleichen. Der lichte Augenblick ging rasch vorüber. ! Dje Clerikalen haben sich nicht mit den Deutschen ' irgendwie jn's Einvernehmen gesetzt. Aber die . buchen haben schließlich das gethan, was die cleri-' Ealxn Blutsbrüder der Deutschen niemals thun > >vvMn und nun kommt der deutschböhmische Aus-Slejch über die Clerikalen, ihnen ebenso überraschend ! «ls ungelegen. 7. ^ . Es ist kein müßiges Beginnen, )etzt, wo wir '! sozusagen noch am Anfang des Jahres stehen und 'h Momente der Perfectwerdung des deutsch-ohmischen Ausgleiches, von den Aussichten der Hegierungs'Schulnovelle zu sprechen. Ist doch die Betrachtung des Kampfes um die Schule eines i>ex besten Mittel, um aus dem Gewordenen für die Zukunft zu lernen und um es gleich zu sagen: Daß djx C^rikalen heute nicht weiter gekommen sind als Ljz .ur Wahl der Herrenhaus^Schulcommission. in i>er sie nicht einmal eine unbedingte Mehrheit haben, dqh djx xlerikale Bewegung, die in den Wiener Henieinderathswahlen im Frühjahre des verflossenen wahres ihren Höhepunkt erreichte, bisher kein größeres Unheil angerichtet hat — das verdanken alle frei-sinnigen Elemente dem energischen und zielbewußtcn Widerstande, welchen die deutschliberale Partei der Zertrümmerung des Neichsvolksschulgesetzes entge-gengesetzt hat. Geradeso wie das geschlossene Vorgehen dieser Partei die Negierung nöthigte, in der Hrönungsfrage zum Rückzüge zu blasen, sie zum tzallenlassen ihrer Absicht, die altczechische Position durch den ,religiösen Act der Krönungs:Ceremon,e" geaenüber den Jungczechen zu stärken, und zur Einberufung der Ausgleichsconserenzen zwang, so hat »uch der Ernst und die Sachlichkeit des Wider-Kandes der Deutschliberalen die Schulstürmer daran erinnert, daß die liberale Partei nicht gesonnen ist, ihr größtes Werk leichten Kampfes den Gegnern überlassen, und daß Derjenige, der einen so gewaltigen Kampf heraufbeschmört, auch die Verant-Hortung für die Folgen übernehmen muß. Die Situation ist hier ähnlich der allgemeinen Lage Europa's. Die ernste, besonnene Haltung des Drei- 8fl seitensHtadtinagistrates; auch von der Landschaft wurde die Truppe mit 15 fl. beschenkt. Die Abreise derGesellschaft erfolgte jedoch nur zumTheile, Nachtigall verweilte mit den ihm treugebliebenen Genossen noch den Sommer über in der Stadt, freilich in recht ärmlichen Verhältnissen. Er vermochte nicht emmal rnehr die Kosten der üblichen Dedicationskomödie zu erschwingen und entschuldigte sich dießfalls höflichst beim Magistrate, indem seine „schweren Spesen nicht im Stande wären, dieses zu bewerkstelligen". Nichtsdestoweniger bittet er um ein neues Gratiale, damit er seinen Eurs fernerhin amplectiren" könne. Nach erhaltener Gabe von 4 fl. scheint er wirklich die Stadt verlassen zu haben, in der sich nun längere Heit keine deutsche Schauspieltruppe sehen ließ. Die steigende Vorliebe für das italienische Singspiel, die schweren Kriege, die Jedermann zur größeren Spar-samkeit nöthigten, wohl auch die von Leipzig aus in alle Länder strömende edlere und reinere Auffassung dramatischer Kunst durch die Neuberin, alles dieß trua zum raschen Niedergange des fahrenden Komö-diantenthums nicht wenig bei. Dieses wurde entweder . ^ festen Schranken der ständigen, soliden Bühnen verwiesen, oder aus den Städten auf Dorf und Jahr-markt verbannt. Auch Laibach entbehrte nicht lange eines eigenen Schauspielhauses, im Jahre 1765 entstand . Hz zur Brandkatastrophe ununterbrochen den heiteren Künsten dienende Musentempel bundes hat Rußland bislang verhindert, aggressive Politik zu treiben, und mag es auch manchmal Lust empfinden, seine Eroberungspläne auf der Wahlstatt zu verwirklichen, der Gedanke an die Folgen solch wahnwitzigen Beginnens hält die Machthaber des Carenreiches in den Schranken der Vernunft. Aehnlich ergeht es unseren Ultramontanen. Wohl wurde ihnen durch die Schulvorlage der Nahmen geliefert, in den die clerikalen Forderungen eingepaßt werden sollen. Allein sie mögen es nicht wagen, auf diesem Umwege den Antrag des Prinzen von Liechtenstein einzuschmuggeln. Denn jederVersuch, auch nur einen Stein aus dem herrlichen Gebäude des Reichsvolksschulgesetzes herauszubrechm, wäre das Signal zu einem Kampfe, wie ihn Oesterreich noch nie erlebt hat. Aber nicht nur diese Erwägung allein, auch die allgemeine Zeitströmung, die dem Clerikalismus durchaus nicht günstig ist, noch mehr aber die parlamentarische Lage der clerikalen Partei sorgen dafür, daß die Bäume der Ultramontanen nicht in den Himmel wachsen. Es klingt wie ein Hohn, daß ein moderner Staat heute, wo es ihm die Fortschritte der Technik ermöglichen, seine wichtigsten Städte durch ein Netz von Telephonlinien zu verbinden, ein clerikales Schulgesetz beschließen soll! Der Zug der Zeit drängt nach Bildung. Sie ist das elementarste Rüstzeug des Individuums im Kampfe um's Dasein und ihre Verallgemeinerung wird umso nothwendiger, je schwierigere Formen dieser Kampf annimmt. Wenn erst ein unglückliches Ereigniß Oesterreich daran erinnern mußte, daß Bildung Macht ist, wie kann heute der Staat dieses Machtmittel entrathen, wo die Unsicherheit der allgemeinen Lage ein stehender Satz aller Thronreden geworden, wo also trotz der äußeren Ruhe irgend ein rollender Stein auf dem Balkan — und es gibt deren leider genug — die Großmächte auf den Kampfplatz treiben kann? Es bleibt immerhin ein bedeutsamer Moment, daß der Chef des österreichischen Generalstabes sich in die Schul-commission des Herrenhauses wählen ließ. Unzählige Male muß sich dieser Mann davon überzeugt haben, daß eine gründliche Volksschulbildung für eine schlagfertige Armee dieselbe Bedeutung hat wie das Blut für den Körper und schon die immense Wichtigkeit dieses Zusammenhanges zwischen Schule und Heer muß jeden Gedanken einer Concession an die ultramontane Herrschsucht im Keime ersticken. Es gäbe keine schlechtere Politik als die, welche die ungeheueren, für die Wehrkraft des Staates gebrachten Opfer verschleuderte zu Concessionen an eine sebstsüchtige Partei. Und selbst wenn es der Rücksichtslosigkeit und dem Einflüsse der ultramontanen Partei gelänge, diese centner-schweren Hindernisse aus dem Wege zu räumen — ist heute die Mehrheit des Abgeordnetenhauses in der Lage, für eine Rückwärtsreform der Schule ihr Votum abzugeben? Welches war denn das Zeichen, unter welchem die Jungczechen die Partei des Dr. Rieger auf's Haupt schlugen? Gegen die consessionelle Schule, lautete die Losung, und das czechische Volk verstand diese Worte. Können also die Altezechen kurz vor den Reichsrathswahlen und wo es zugleich gilt, den Abmachungen der Wiener Versammlung die allgemeine Zustimmung zu verschaffen, den Clerikalen in ihrem Vorstoß gegen die freie Schule Heeresfolge leisten? Das scheint uns undenkbar, und wenn sie es thäten, so unterschreiben sie damit ihr Todesurtheil als politische Partei. Das wissen die Clerikalen sehr gut. War eS ja doch ihr ureigenster Führer, der als erste Ratte das sinkende Schiff verließ. Aus diesem Wissen entspringt auch der unwirsche Ton der clerikalen Blätter gegenüber den Altczechen und der Negierung. Die Clerikalen haben sich eben in eine Sackgasse verrannt, sie haben das Volk aufgewiegelt, die Leidenschaften erregt und das Blaue vom Himmel versprochen, wenn es ihnen gelänge, die neue Schule zu vernichten. Kein Wunder, wenn heute die Wählerschaften den ultramontanen Führern den Wechsel zur ' Einlösung überreichen, wenn sich eine jungclerikale Partei bildet, welche über die Leichen der Alten hinweg die consessionelle Schule zu erobern verspricht. Dasselbe Schicksal, das theilweise die Altczechen bereits ereilte, wird auch den „Altclerikalen" nicht erspart bleiben. Die deutschliberale Partei kann der weiteren Entwicklung der Dinge im clerikalen Lager ruhig zusehen; sie hat bereits viel verhütet, und sie wird dieß wieder thun, wenn sich die Nothwendigkeit ergeben sollte. Politische Wochenüberkcht. Am 19. d. M. fand die Schlußsitzung der Ausgleichsconferenz statt; die gefaßten Beschlüsse werden am 27. d. M. publicirt werden. Für morgen sind sowohl die deutschen als die czechischen Landtagsabgeordneten nach Prag einberufen, um in gesonderten Versammlungen über die Annahme der Ausgleichsvereinbarungen zu entscheiden. Der Reichs rath tritt wieder zusammen; die Nachsession des böhmischen Landtages wurde am 23. d. M. eröffnet. Der für den 26. d. M- nach Teplitz einberufene deutsch-böhmische Parteitag wurde auf kurze Zeit verschoben. Das vom Handelsministerium ausgearbeitete Statut für den Zollbeirath enthält unter Anderem nachstehende Bestimmungen: „Der Zollbeirath hat die Aufgabe, vor Entscheidung durch die Ministerien der Finanzen und des Handels über controverse Fälle der Bemessung der Zollgebühren seitens der Zollämter sein Gutachten abzugeben. Der Zollbeirath besteht aus dem Vorsitzenden und 49 Mitgliedern. Den Vorsitz führt der Handelsminister oder ein für die Fälle seiner Verhinderung aus den Beamten des Handelsministeriums ernannter Stellvertreter und in dessen Abwesenheit ein vom Handelsminister fallweise bestimmter Vorsitzender. Von den Mitgliedern werden 18 ständig und 31 auf Vorschlag der Handels- und Gewerbekammern auf die Dauer von drei Jahren ernannt." Als künftiger Erzbischof von Wien wird jetzt in erster Reihe der bisherige Feldbischof Dr. Gruscha genannt Die „Pol. Fragmente" melden, daß Graf Hohenwart in das Herrenhaus berufen werden wird. Die Bestätigung dieser schon wiederholt aufgetauchten Meldung wird auch dießmal abzuwarten bleiben. Der ungarische Minister Fejervary erklärte im Abgeordnetenhause, daß die Frage der Ausdehnung des Gesetzes für Militär- Witwen und - Wai -fen auf die Hinterbliebenen der zur Zeit der Schaffung des Gesetzes bereits im Ruhestande befindlichen Officiere gegenwärtig berathen werde. Er hoffe, die dießbezügliche Resolution des ungarischen Reichstages werde von Erfolg gekrönt sein. Die Finanzlage Preußens ist eine sehr günstige; der Finanzminister constatirte mit Ende 1889 einen Ueber schu ß von 80 Millionen Mark. In dem Neujahrsschreiben desCaren an den General-Gouverneur in Moskau heißt es: „In das neue Jahr tretend, bitte ich Gott, daß sich auch hinfort die Entwicklung der inneren Kräfte deS geliebten Vaterlandes ununterbrochen und unge» stört inmitten deS von Allen gewünschten und Alle beglückenden Friedens vollziehen möge!" — In Petersburg soll wieder eine Verschwörung gegen das Leben des Caren entdeckt worden sein. Der Oberst der kaiserlichen Leibgarde und zahlreiche Officiere der Garnison, welche der Theilnahme an der Verschwörung verdächtig waren, verübten Selbstmorde. Täglich finden Verhaftungen von Officieren des LandheereS und der Flotte, wie auch unter den ' Würdenträgern in den höchsten Hofkreisen statt. In der am 16. d. M. veröffentlichten Ency-klica sagt Papst Leo XIII. unter Anderem, daß alle Übel von dem Vergessen der Grundsätze der christlichen Weisheit herstammen und daß es daher nothwendig sei, daß die Völker in ihrem Leben und in ihren Einrichtungen zu diesen Grundsätzen zurückkehren. Man gehe zu sehr den Genüssen dieses Lebens nach und man vergesse die höheren Güter der Seele. Die Katholiken hätten aber die besondere Pflicht, dahin zu wirken, daß das christliche Leben wieder aufblühe. In Brasilien wird ein neues Banksystem eingeführt. Wochen-Chromk. Die kaiserliche Familie begibt sich am 2. Februar zu längerem Aufenthalte nach Ofen. — Der Herzog von Aosta, Bruder des Königs von Italien und seinerzeit König von Spanien, ist am 18. d. M. im Alter von 45 Jahren in Turin einem Lungenleiden erlegen. — Der Kaiser von Brasilien ist am 16. d. M. in Cannes angekommen. König Alfonso von Spanien sieht seiner vollen Genesung entgegen. Am 3. Februar feiert der Dichter Ludwig August Frankl seinen 80. Geburtstag. — Am 20. d. M. starb in München im hohen Alter von 86 Jahren der General - Musikdirektor Franz Lachner. In Wien soll auch Ferdinand Raimund ein Denkmal errichtet werden. Das Nadetzki-Denkmal für Wien ist seiner Vollendung nahe; dasselbe ist 31 Fuß hoch- Am 15. April findet in Wien ein medici-nischer Kongreß für interne Medicin statt. In Folge überaus reicher Anmeldungen zur Theilnahme an der in Wien Heuer stattsindenden land- und forstwirthschaftlichen Ausstellung muß die projectirte Ausstellungs-Area bedeutend erweitert werden. In Wien constituirte sich eine G rillparzer-Gesellschast. — Der dortige wissenschaftliche Club unternimmt im heurigen Frühjahre eine Gesellschaftsreise nach Jerusalem und wird auf derselben Corfu, Candia, Cypern, Nhodus, Zante u. a. O. besuchen. Die Passiven des in Concurs gerathenen klerikalen Spar- und Vorschußvereines St. Josef in Wien belaufen sich auf 1,345.000 fl. — Beim Spar- und Vorfchußvereine in Eger wurde eine Defraudation in der Höhe von 100.000 fl. entdeckt. In Graz steht in civilen Kreisen bereits die militärische Beg r üß ungs a rt vielfach in Uebung. In Graz kamen bis 20. d. M. 5594 Jn-fluenza-Erkrankungen vor. Der Turnverein in Graz zählte am Schluß des Jahres 1889 421 Mitglieder. In der Diöcese Seckau befinden sich derzeit 999 Priester, u. zw. 655 Welt- und 344 Kloster-geistliche. Dieser Tage wurde die Concessions-Urkunde zum Baue der Localbahn Cilli-Wöllan publicirt. Der allgemeine schlesische Volksbildungsverein wird anläßlich des 100. Todestages des Kaisers Josef eine großartige Gedenkfeier veranstalten. Der Franziskaner-Orden beabsichtigt in Bosnien und der Herzegowina behufs Erbauung von Klöstern und Schulen Ländereien anzukaufen. In voriger Woche sind in Croatien mehrere Telegrafenleitungen böswillig beschädigt worden. In Belgrad wurde der bekannte politische Agitator und ehemalige Archimandrit Vasa Pelagic aus Banjaluka wegen Majestätsbeleidigung verhaftet. Regierungsrath Dr. K onstantin von Wurzbach übergab soeben den 58. Band seines biographischen Lexikons (enthaltend „Wolf" bis „Wurmbrand) der Oeffentlichkeit. Die Stadt Sarajevo besuchten im Laufe des Jahres 1889 10.221 Fremde. Der deutsche Reichskanzler Fürst Bismarck soll neuerlich an die sämmtlichen Behörden einen Erlaß gerichtet haben, wornach die Unsitte der unleserlichen Unterschriften entschieden abzu stellen ist. In Frankfurt a. M. starb der Dichter des „Deutschen Liedes", Dr. Heinrich Weißmann. In Deutschland und Belgien dauert der Strike der Bergarbeiter fort. In Rom erkrankten bisher 60.000 Personen an der Influenza. In London starb im hohen Alter Lord Napier, seinerzeit viel gepriesen im abessynischen Feldzuge; in Wien der berühmte Kartograph, Regierungsrath Anton Steinhäuser, und in Brünn der mährische Landeshistoriograph Beda Dudik. Local- und Provim-Nachnchten. — (Sanitäres.) Die Influenza-Epidemie dauert noch fort, immerhin aber ist ein allmäliger und constanter Rückgang zu verz eichnen. Trotz dieses relativ günstigen Standes machen sich aber da und dort in Folge der Krankheit ziemlich arge Störungen bemerkbar; noch immer kommt es vor, daß in einem Geschäfte ein großer Theil des Personales zugleich erkrankt, daß in einer Familie Eltern und Kinder gleichzeitig vom Uebel ergriffen sind und in den Schulen von Mitte dieser Woche in einzelnen Classen noch immer ein Viertel der Schüler und mehr krank gemeldet sind. Ein Freund unseres Blattes sendet uns eine längere, sehr interessante Abhandlung über die Influenza, die Pros. Kürschner dieser Tage in der „Jllustr. Welt" veröffentlichte. Ob Mangels an Raum können wir nur ein paar hauptsächlich historische Daten daraus hier anführen. Die Influenza ist keine neue Krankheit. Die erste Epidemie reicht bis in das dreizehnte Jahrhundert zurück, wo Chinesen die Krankheit so genau beschrieben, daß sie nicht zu verkennen ist. Man beobachtete sie ferner im Jahre 1345, im Jahre 1741 und 1780, und im jetzigen Jahrhundert in den Jahren 1803, 1833, 1837 und 1847. Die Ursachen der Krankheit sind noch dunkel. Sie tritt immer epidemisch auf und findet die Ausbreitung offenbar auf miasmatischem " Wege statt. Es sind Epidemien bekannt, die von den fernsten Theilen Ostasiens sich allmälig über ganz Asien, über Europa und von hier nach Amerika verbreitet haben. Im Jahre 1780 war fast über den ganzen nördlichen Theil der Erdoberfläche diese Krankheit verbreitet. Der eigenthümliche Umstand, daß sich die Krankheit immer in einer Richtung ausbreitet (meist von Osten nach Westen), spricht dafür, daß ein gewisses stoffliches Etwas, von dem wir allerdings nicht die geringste Kenntniß besitzen, durch die Luft fortschreitet. Hiefür spricht besonders jener interessante Fall, wo die Mannschaft eines Schiffes auf dem atlantischen Ocean von der Influenza zu der Zeit ergriffen wurde, in welcher nach Berechnung die mit dem Krankheitsstoffe geschwängerte Luft über das Schiff hinwegstreichen mußte. Ob die Verbreitung auch durch Contagien, durch unmittelbare Ansteckung von Mensch zu Mensch stattfindet, ist noch nicht erwiesen, bei den überall massenhaft auftretenden Erkrankungen jedoch sehr wahrscheinlich. Die Krankheit verschont kein Alter und Geschlecht, sie breitet sich mit gleicher Intensität über alle Classen der Bevölkerung, die höchsten wie die niedrigsten, aus, offenbar völlig unabhängig von den hygienischen Bedingungen, unter denen die Betroffenen lebten. In alter Zeit war man um eine Ursache nicht verlegen; man schrieb sie geheimnißvollen Constellationen de! Gestirne zu: „Wenn Jupiter, Mars und Satutt in Conjunction träten mit dem Aquarius, dann nM der .Einfluß' - so heißt Influenza auf Deutsch dieser Planeten gefährlich auf die Menschen." K Jahre 1741 wurde in Venedig und Mailand e!> solcher Einfluß, eine solche Influenza verspürt un! dem epidemischen Katarrh der Name „Influenza' gegeben. Interessant sind die weiteren verschiedene! Benennungen der Krankheit, indem man sie in Ruß land den „chinesischen Katarrh" oder das „sibirisch! Fieber", und im übrigen Europa bis nach England und Spanien den „russischen Katarrh" nennt. Viel« halten sie auch identisch mit dem „dengeischen Fieber' (Denguefieber), von welchem vor einigen Monatei aus Kleinasien, Athen und anderen Orten im Südei berichtet wurde. Wegen des plötzlichen Auftreten! wird die Krankheit auch „Blitzkatarrh" genannt. Nw selten ist übrigens eine Epidemie in solcher Hestigkei aufgetreten und hat mit solcher Schnelligkeit si^ verbreitet, wie gerade die jetzige. — (Personalnachrichten.) Herr Geor R. v. Goßleth, Fabriksdirector in Hrastnigß wurde zum Präsesstellvertreter der zweiten Staats Prüfungskommission für das chemisch-technische Fa! an der technischen Hochschule in Graz ernannt. -Dem Herrn Dr. Karl ßtrekelj, Privatdocent de slavischen Philologie an der Wiener UniversM wurde die Stelle eines Redacteurs für die slovenisch Ausgabe des Reichsgesetzblattes verliehen. — Herr? Kaderschabek, vormals Maschinenmeister in de Blasnik'schen Druckerei, und seine Gattin feiern al 26. d. M. ihre goldene Hochzeit. — (Sterbefälle.) Am 21. d.M. starb i Graz Frau Anna Baronin Apfaltrer« Gemahlin des Herrn Otto Baron Apfaltrern, k. u- l Kämmerers, Mitglied des Herrenhauses und dei krainischen Landtages u. s. w. Die Verstorbene w« eine durch Liebenswürdigkeit des Charakters und ev' Herzensgüte ausgezeichnete Dame. Die Leich wurde am 23. in Graz eingesegnet und am 24. d. U am Friedhofe der Pfarrkirche der Commende Sl Peter bei Stein in der Familiengruft beigesetzt. -Am 16. d. M. starb in Graz an der Influenz im Alter von 79 Jahren die Oberpostverwalteri witwe Frau Elenore Riedl, Mutter der Ober finanzrathsgattin Frau Evlen v. Luschan in Laibach — (f Johann Stampfl.) Herr Johank Stampfl, der große Wohlthäter der Gottscheer, is! Montag, den 20. d. 11 Uhr Nachts in Prag gestorben " Die Communalgebäude in Gottschee sind schwarz bc flaggt; der Bürgermeister Loy berief die Mitglied! der Gemeindevertretung Dienstag Abends zu eine! außerordentlichen Sitzung ein und hielt dem edl« Dahingeschiedenen einen warmen Nachruf. An dl Leidtragenden wurden von Seite der Gemeinst folgende Telegramme gerichtet: An Frau Adelheid Stampfl in Prag: „Tieferschüttert durch die höchf schmerzliche Trauerbotschaft von dem Hinscheiden ihre-hervorragendsten Ehrenbürgers und größten Woh> thäters, des allverehrten Herrn Johann Stampf sendet den Ausdruck tiefinnigster Theilnahme ui" aufrichtigsten Beileides die Vertretung der Stadl qemeinde Gottschee. Zum Tröste in Ihrem namenlose Schmerze möge Ihnen die allgemeine trauervo^ Theilnahme gereichen, die sich in erhebender Weil' in allen Kreisen unseres Landes Gottschee für de> edlen Verblichenen kundgibt." — An Herrn Jos^ Plesche in Prag: „Wollen Euer Wohlgeboren ui> Ihre werthen Angehörigen den Ausdruck tiefempfu« denen Schmerzes entgegennehmen, womit uns v> Trauerkunde von dem Heimgange Ihres allverehrte> Oheims, deS Herrn Johann Stampfl, erfüllte. D< Name dieses unseres größten, hochherzigsten Woh thäters wird in Stadt und Land Gottschee immerdä in dankbarster Erinnerung fortleben. Der Bürge« meister Alois Loy." — An der Bahre des Ve- blichenen wurde von der Stadtgemeinde Gottschee ein schöner Kranz mit der Bandschrift: „Dem unver-aeklichen Ehrenbürger und Wohlthäter das trauernde Gottschee", von der Gymnasialdirection ein gleicher mit der Widmung: „Dem edlen Stifter das dankbare Gymnasium Gottschee" von Freundeshand niedergelegt. (Concerte.) Nach längerer Unterbrechung stehen uns wieder musikalische Genüsse bevor. Morgen Sonntag findet, und zwar im Redouten s aale der zweite Kammermusik-Abend unter Mitwirkung der Herren Hans Gerstner (I. Violine), Hermann Nickerl (II. Violine), Gustav Moravec (Viola). Karl Lasner (Violonccll), Josef Zöhrer (Pianoforte) und Heinrich Wettach (Violoncell) statt. Das Programm ist folgendes: 1. Mendelssohn: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violonccll; Ov 44 in v-clur (Llolto Allegro vivace, Nenuetto, Lnäante espressivo eon moto, kresto con drio). 2 Luiqi Boccherini: Quintett für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli in O-äur (^.näLnte eon «oto Llenuetto, Orave, konäo). 3. Antor. Rubin-üein - Trio für Pianosorte, Violine und Violoncell; Ov 52 m L-äur (Noäerato assai, ^näante, ^IleZro woäerato, ^-UeZro apl,as5io»Lto). — Das zweite Concert der phil Harm. Gesellschaft findet unter solisiischer Mitwirkung des Fräuleins Josefine Valentin und des königl. Professors und Kammer-virtuosen Herrn Hermann Ritter (Viola alta) aus Mürrbura Dienstag den 28. Jänner 1890 ebenfalls im Redoutensaale um 7 Uhr Abends mit fol-aendem Programme statt: 1. Joh. Seb. Bach: Suite für Viola -Ms, mit Begleitung von Streichinstrumenten; bearbeitet und zufammengestellt von H Ritter. Viola altü-Solo Herr Hermann Ritter. 2 ^oses Haydn: Recitativ und Arie aus dem Oratorium: „Die Schöpfung" mit Klavierbegleitung (Auf starkem Fittige); gesungen von Fräulein Josefine Valentin 3. Jean Vogt: Nachtgesang, für Streichinstrumente. 4. ») L. Spohr: Recitativ und Andante aus Op. 28, b) H. Ritter: Roeoco (Pastorale und Gavotte), für Viola alta mit Pianofortebeglei. tuna- Herr Hermann Ritter. 5. a) Fr. Schubert: Ave Maria, d) Ed. Lassen: Der Lenz, für eine Sopranstimme mit Pianofortebegleitung; Fräulein -^sekne Valentin. 6. Julius Zellner: Variationen über ein Thema Joh- Seb. Bach's, für Streichinstrumente. ^ ^ ^ > (Laibacher deutscher Turnverein.) Es berührt wahrhaft wohlthuend, wenn man in unserem Vereinsleben wieder einmal eine Vereinsversammlung besucht, bei welcher der Antheil an den Geschicken des Verbandes sich immer gleich rege erweist So hat der Laibacher deutsche Turnverein seit fahren schon allen anderen Verbindungen de» Rang abaelaufen. Schlimm genug übrigens wäre es, wenn einmal auch diese Hochwacht deutschen Volksthums in unserem Lande sich einschläfern liehe! D.e Versammlung welche am Freitag den 17. Jänner stattfand, bot also trotz der ungünstigen Verhältnisse einen erbebenden Anblick. Gegen hundert Vereinsmitglieder, darunter auch Vertreter auswärtiger Angehöriger des Vereines, waren erschienen, und alle Schichten der hiesiaen deutschen Gesellschaft fanden sich vertreten. Sprechwart M a h r begrüßte in wenigen, aber strammen Worten die Anwesenden und erösfnete die 24. ^ ahreshaupt - Versammlung . Schriftwart Drimski, der überdieß während des größten Theiles des abgelaufenen Jahres auch die Führung der Geschäfte des Säckel wart es aufgebürdet hatte, erstattete zunächst den allgemeinen Bericht über die Tbätigkeit des Vereines. Aus demselben geht hervor, . L der Verein seiner bedeutungsvollen Aufgabe vollsten Sinne nachgekommen ist, sowohl auf turnerischem wie gesellschaftlichem Gebiete. Wer die tausendfältige Arbeit kennt, welche in diesen mannigfachen Unternehmungen steckt, wovon das Auftreten des Vereines nach Außen nicht den geringsten Theil ausmacht, der muß dem Berichterstatter recht geben, wenn er das schöne Ergebniß als die Frucht aufreibender Thätigkeit ganz besonders zweier Mitglieder des Turnrathes bezeichnete, nämlich des Turnwartes Herrn W. Gettwert und des Kneip- und Sanges-wartes Herrn V. Ranth. Der Beifall der Versammlung bezeigte, daß sie die Leistungen vollauf würdigte. Turnwart Gettwert erstattete nun den Bericht über das Tulnwesen, aus dem hervorgeht, daß der Verein in 6 liegen und in 369 Stunden geturnt hat und daß der Turnplatz von zusammen 3372 Turnenden besucht wurde. Wenn man die Verluste bedenkt, die der Verein gerade Heuer durch Todesfälle, wie durch Uebersiedlung von ausübenden Mitgliedern erlitten hat, so ist der Rückgang gegen das Vorjahr (3540 Turnbesucher) nicht in's Gewicht fallend zu betrachten. Der Turnwart wies fernerhin auf die Bedürfnisse des Vereines hinsichtlich der Vervollständigung seiner turnerischen Geräthe, namentlich behufs Pflege volkstümlicher Uebungen, auf welche die neuere Richtung im Turnwesen im Sinne Jahn's immer mehr hindrängt. Kneipwart Ranth berichtet, daß fünf Familienabende, ein Sommerfest, ein Koschat-Abend und ein Volksliederabend veranstaltet worden sind, an denen dieSänger-runde des Vereines in der Stärke von 36 Mann sich betheiligte. Der Kneipwart richtete ferner als vorläufiger Verwalter der Bücherei die Bitte an Alle, durch Bücherspenden und Widmungen dieselbe zu vermehren, eine Unterstützung, die Manchem gar kein Opfer kosten würde! An Stelle des durck Erkrankung dauernd an der Geschäftsführung verhindern Herrn A. Canto ni erstattete, wie angedeutet, Herr Dzimski den Säckelbericht. Der Verein erzielte bei einer Einnahme von 1426 fl 26 kr. und einer Ausgabe von 1097 fl. einen Ueberschuß von 329 fl. 16 kr-, so daß das Baarvermögen die Höhe von 3229 fl. 25 kr. erreicht hat. Der Mitgliederstand beträgt 327 Vereinsangehörige, von denen 48 auswärtige Vereinsangehörige dem Vereine ihre alte Treue beweisen. — Während die Wahlprüfer die bei der Neuwahl des Turnrathes abgegebenen Stimmen zählten, kam der Voranschlag für das Jahr 1890 und allfällige Anträge zur Besprechung. Zum Voranschläge griffen die Herren Rüting, Dr. Gratzy (letzterer namens der Fechtriege, welcher dringende Verbesserungen des Fechtgeräthes verlangte), Dr. Schaffer und Jane sch (d. Ae.) das Wort und wurden dem Turnrathe Ausgaben von insgesammt 1235 fl. bewilligt. Bei der Post für Zubußen zum Zwecke der Familienabende konnte man zur Ver-wunderung vernehmen, daß bei geringen Erträgnissen ja Abgänge bei den Familienabenden nicht am wenigsten dem Umstande zuzuschreiben sind, daß die Kosten der Regimentsinusik in geradezu ungemessener Weise sich steigern. Nachdem noch der Leitung des Casinovereines und der löblichen krain. Sparkasse für die Ueberlassung von Räumlichkeiten zu Vereinszwecken der Dank ausgesprochen worden war, nahm Herr Rüting das Wort und beantragte, indem er der hohen Verdienste des für immer aus dem Turnrathe scheidende» Säckelwartes Herrn A. Cantoni gedachte, der durch 22 Jahre dem Vereine seine Kräfte geweiht hatte, den Dank der Hauptversammlung aussprechen und das betreffende Schreiben durch eine Abordnung des Turnrathes überreichen zu lassen. Der Antrag fand cinstimmige Annahme. Nun verkündete der Vorsitzende das Ergebniß der Wahlprüfung: Arthur Mahr (Sprechwart), Dr. I. I. Binder (Sprechwartstellvertreter), Dr. Otto Wallentschag (Schristwart), Franz Bersin (Schriftwartstellvertreter), Wilh- Gettwert (Turn-wart), Adalbert Damasko (Turnwartstellvertreter), Alois Dzimski (Säckelwart), PH. U h l (Säckelwart-stellvertreler), Victor Ranth (1. Kneipwart), Joh. Sommitz (2. Kneipwart), Franz M eisetz (Zeug-! wart). Möge der neugewählte Turnrath nur mit unentwegtem Eifer seines mühevollen Amtes walten; der schönste Lohn erwächst ihm im Herzen der Vereinsgenossen, und mit Befriedigung mag er sich einst an der Blüthe des Vereines erfreuen. Manche Aufgabe ist noch zu lösen auf turnerischem wie auf volklichem Gebiete und es wird nicht am wenigsten Sache der neugewählten Mitglieder sein, ihre Vormänner zu erreichen, ja zu übertreffen. Auch im Vereinsleben gilt das Wort „Wer rastet, rostet!" Hoffentlich bleibt uns wenigstens unser Turnverein rostfrei! — Gut Heil! —v— — (Hamerl in g - Denkmal.) Auch die Deutschen in Krain haben nun Gelegenheit, einen kleinen Theil der Ehrenschuld von Deutschösterreich abzutragen, die dem Andenken des jüngst ver- storbenen Dichters Robert Hamerling gebührt. Dem Aufrufe des Denkmal-Ausschusses im Wienerwald glaubte nämlich der „Laichbacher deutsche Turnverein" dadurch am besten Rechnung zu tragen, wenn er das Reinerträgniß seines Familienabends am 1. Februar d. I. dem Denkmalsonde widmet. Zu dem Behufe wird der besagte Abend in den Räumen der alten Schießstätte abgehalten werden; in der Ordnung desselben ist dießmal hauptsächlich auf den Carneval Rücksicht genommen, so daß sich an den Vortrag einiger Lieder gleich das Tanzkränzchen anschließen wird. Das Nähere werden wir in der nächsten Nummer berichten, für heute sei gleich mit-getheilt, daß der Verein Alles aufbieten'wird, um seinen Gästen den Abend angenehm zu gestalten. Laut Beschluß der Jahreshaupt-Versammlung endlich wird nicht nur das Reinerträgniß, sondern werden auch alle Ueberzahlungen dem ange-deutete» Zwecke der Errichtung des Hamerling-Denkmales zugeführt werden. — (Fa f ch i n g s ch r o n i k.) Heute Abends findet der erste Cafinoball statt. Auf der Tanzordnung befindet sich, wie uns mitgetheilt wird, auch ein Eotillon, der eine Reihe neuer und sehr hübscher Figuren aufweisen wird. — Das Comitö des für den 8. Februar projectirt gewesenen Handlungsballes hat den Beschluß gefaßt, im Hinblick auf die herrschenden Gesundheitsverhältnisse diesen Ball Heuer nicht abzuhalten; dieselben lassen nämlich befürchten, daß der Besuch kein so zahlreicher sein würde, wie es im Interesse des humanen Zweckes gewünscht werden müßte. — Am 1. Februar wird der Faschings-Familienabend des Laibacher deutschen Turnvereines im Saale der alten Schießstätte abgehalten. — Am 5. Februar findet ein Ball beim Herrn Landespräsidenten statt und für den Faschingmontag ist, wie alljährlich, wieder ein Ca sin oball anberaumt. Damit ist die Reihe der größeren Unterhaltungen dieses Faschings, soweit dieselben bis jetzt bekannt sind, erschöpft und wir werden daher Heuer in Laibach, falls nicht wider Erwarten die Tanzlust noch in der nächsten Zeit eine viel regere werden sollte, einen ver-hältnißmäßig wenig bewegten Carneval zu verzeichnen haben. — (Eisenbahn Divacc a-B ischoslack.) In der am 19. d. Ni. abgehaltenen Sitzung beschloß die Triester Handelskammer, neuerlich Petitionen an beide Häuser des Reichsrathes und des Handelsministeriums zu richten wegen Herstellung einer ganz selbstständigen Staatsbahnlinie von Triest durch den Bau der Strecke Divacca-Bischoslack. — (Künstlerisches.) Der Herr Erzherzog Karl Ludwig hat ein im Wiener Künstlerhause ausgestelltes Aquarell-Bild des Pros. Sturm am Rudolfswall: „Cypressen an der Straße bei Görz" angekauft. — In einer der letzten Sitzungen der Central-Commission für Kunst und histousche Denkmale kam auch der drohende Verfall der schönen, ehemaligen Cisterzienser - Kirche in Landstraß zur Sprache. Es wäre gewiß im hohen Gi ade zu wünschen, wen» diese berufene Körperschaft der Sache ihre Aufmerksamkeit zuwenden und die erforderlichen Schritte zur Erhaltung der genannten Kirche veranlassen würde. — In den Schaufenstern hiesiger Handlungen sind seit einigen Tagen zwei wohlgelungene Porträts des Malers Herrn Wett ach zu sehen: In der Schellenburggasse das der Baronesse Pürker, ein Oelbild, und in der Spitalgassc das mit Pastellfarben gemalte Bild des verstorbenen Bezirks-Nathes Herrn Hozhevar. — (Zur heurigen N e kr ut en st e llun g.) Die Verzeichnisse der zur dießjährigen Stellung berufenen, in den Jahren 1867, 1868 und 1869 Geborenen liegen bis 28. d. M. beim hiesigen Magistrate zur Einsichtsnahine auf, gegen welche Reklamationen zulässig sind. Die Nachlosung findet am 3. Februar l. I. im hiesigen Magistratssaale statt. — (Der Deutsche Schulverein) bewilligte in seiner letzten Ausschußsitzung die für das Jahr 1890 erforderliche Dotation für den Kindergarten in Gottschee. — (Die ehemaligen Frida n'scheu Kohlen werke beiGradaz), derzeit Eigenthum der Alpinen Montangesellschaft, soll die Trifailer Kohlengewerkschaft anzukaufen beabsichtigen. — (Die hiesige Schuhmacher-Ge-nossenschaft) hat für morgen im Magistratssaale eme Versammlung ihrer Mitglieder einberufen. — (Ein Vergnügungszug) geht aus Anlaß des Maria Lichtmeßtages am 1. Februar l. I. um 3 Uhr Nachmittags von Laibach nach Wien ab. Original - Telegramme deo „xaitiacher Mochrublalt". 8. Wien, 24. Jänner. Der bulgarische Exminister Stojlow ist hier eingetroffen und verhandelt mit Natschewitsch wegen Ucbernahme des Ministeriums des Aeußeren. Prag, 24. Jänner. Der Kaiser genehmigte das Statut der czechischen Akademie der Wissenschaften. Berlin, 24. Jänner. Nach lebhafter Debatte wurde gestern der AuSweisuugsparagraph des So-rialistengesetzes abgelehnt. Belgrad, 24. Jänner. Peter Karagyor-gyevics mußte Montenegro verlassen, weil er nicht für den Fürsten Nikolaus auf den Thron Serbiens verzichten wolle. Witterungs-Bulletin aus Laibach. 17, ri 2.« Lustdru i» Milli Metern auf 0 reducirt Tager- mittel Thermometer nach Lelsiu« tage«-Mari- Mini-inittel j mum „nun Nieder schlag in Milli-meter» WitterungS-Eharakter 7E8 740-4 7ZS8 7»,r 72»-!» 73Z-7 7L7-S 0 0- 7-H - 1-Z L-z 2'« Z'v - o-z — I'» »r l'S 4-7- «-» -10» - IS 1-0 — k — os 00 00 Loniiiger, f>,st wottcn-.loser Tag, Morgen« und Abend« Nebel. Stark »ästender Nebel de» ^ ganzen Tag anhaltend. 0-0 ro Rege» 0-0 Morgeunebel, Nachmittag« Thauwetter. Trübe, einigeniale geringer Regen, Thauwetter. L-8 Rege» » !i Regen Morgennebel, dann wechselnde Bewölkung, Thauwetter. Morgennebel, dann etwa« gelichtet, Abends Regen. Triibe, Regen, Verstorbene in Laibach. Am 15, Jänner. Franzi-ka Gregori», Tochter der christlichen Liebe de» heil, Biucenz von Paula, 22 I,, Kuhthal 1l, Tuberculose, Ai» 10. Jänner. Johann Boni, Arbeiter, ü2 I., Polana-dann» 50, Emphysem, — Maria 6er»e, Inwohnerin, 71 3., Hradekkydorf 85. Herzschiaß, Am 17, Jänner. Maria Cerar, Inwohnerin, 60 I., Kuh-thal II, MaraSmuS. Am 18. Jänner. Maria Mejaö, HandlungS - Com»iis> Gattin, 26 I., Douiplad 22, Pleuritis, — Marjeta Tabermk. Arbeiters-Gattin, 45 I., Austraße, Lungenentzündung. — Emil Vodopivc, Amisdieners-Sohn, Aemonastraße 13, Lungen entzündung. Am 19. Jänner. Ernest Svellik, Schneiders-Sohn, 16 M., Reber 2, Tuberenlose, — Lucia Gorjanc, CondncteurS-Gatti», 64 I,, PeterSstraße 23, Lungenentzündung.—Josefa PoderLaj Köchin. 81 I.. Kaiser Josef-Platz 1. Apovlexia. Am 20. Jänner. Karl Kahne, Arbeiter. 25 I., Castell gasse 12. Lungenlähniung. Am 21, Jänner. Mathias Jeriö, Condnctcnr, 75 I, Kuhthal 1, Marasmus. — Gertraud Drol, Hausbesitzers Gattin, 70 I,, Capitelgaffe 13, MaraSmnS, — Maria Stau diuger, Private, 63 I.. Rathhausvlatz 6, Tuberculose. — Franziska Miheliö, Köchin, 36 I-, Herrengasse 11, Eclainpsie. — Ursula Tehovnik, Arbeiterin, 15 I., PeterSstraße 77, morbus krixktii. Am 22. Jänner, Johann PoderLaj, Arbeiterssohn, 22 Tage. Schießslältgasse II, Influenza. — Franz Dolenc, gewesener Postbeamte. 29 I.. Reilschulgasse 5, Tuberkulose. Eingel endet. lÜLt'II Kiltill'l'Ill' iler dvi uacl antleren >virä ürrtliederseits MM tlir sicli allein, oäsr mit warmer Nileti vermisekt, mit Li-kolZ Lllgevsiiäst. OerZsIbs iidt eins inilälöselläs, erkrisoden^s und bkruIiiMlläe^VirlrullA sus. bökoräert ilie Lclüoiiii-adsonclsrullg iinä ist, in »olclion I^UIen Kostens in erprobt. 3103 Wer im Zweifel darüber ist, welches der vielen angelündigtett ^ Heilmittel siir sein Leiden am besten Pusjt, der schreibe gleich eine Correspondruzkarte ait^ ^Richters Verlags-Anstalt in Leipzig midi ? verlange das illustrierte Buch: „Der Kranleilsreunü^» ^ Die beigedrucktenDankschrcibeil beweisen, daß Lausende ^ > durch Befolgung der guten Ratschläge des kleinen^ .Werkes nicht nur unnütze Geldausgaben vermieden, ^ sondern auch bald die ersehnte Heil ung^ gesunden haben. Die Zusendung des^ Buches erfolgt kostenlos. «.c «mum Vr«uira»1,oli«» voll VXVLLV » SLVMV. tll Vor' oikses k»/^pien V/INV vc>^ » s.».»olrt, »». ».»llvtlr.»' ». Ltppa»»»» I>ro»««or»i> äv 0d«r>>« »u ck«r Vl«u»r I>«,t,/>»»mptb->/«ai/.r. /?«/»/>»/! xiS >»»i< Glossen >^. r„» Ler,ü,,5, Eine Person, welche durch ei» einfache» Mittel von LUHriger Taubheit und OhrengerLufche» geheilt wurde, ist bereit, eine Beschreibung desselben in deutscher Sprache allen Ausuchcrn grati« zu über senden. Adr. II. >Iol>ol80», >Vlen, IX., Xollnx»»«« 4. (2960) (ZII3) Eingrfendet. Wenkl der Laibacher arm« 8taä«llteii u»i> der Volks-küvkv Sei 8>>iel ll»d Melle», Anlel' Allniilie» Mid /elllichkeile», m Te»«' meiile» ll. Sei ml«erf>i>Isle» tsemimlsteil. WM WIM MeiiiUliÄ ZWinille!. ««. ^v. n. L. . Hsii» «el»t,«!< «I»vi»8tvI»«;i»Ävr IL«. L» IivielvI»«,» «Iiii kl» «Ile tägliche Postversendung durch das Hauptdepot: ILl IL«I »VI>- bei Wien. (2969' Schnelle und sichere Hilfe für Magenleiden und ihre Folgen! 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Damit ist Alles gesagt- 2»i Uebrigen denken Sie an das bekannte französische Sprichwort, daß gewisse Angriffe niemals an die Geringschätzung heranreichen, die man ihnen entgegenbringt. Zweihundert Gulden I monatlich sicheren Der-1 dienst, ohne Capital und! Risico, bieten wir soliden! Personen, die sich mit dem > Verkaufe von gesetzlich gestatteten Losen und Staatsrapieren befasse» wollen. An-träge an das Bankhaus kisclivr 6 (.'«mp., Budapest, Franz JösefS-Quai 33. (3108) I WM, ........................ ls......... luvlxroupons unll Nvslv für den Frühjahrs u. Sommerbedarf offerire ich, und zwar: -------------------- ,,„r K » TS LI»»» >»»»r N - 8« » ^ in Stoff für einen »oll- 3 m 25 °m schwarzes Tuch für -^^>.,„n aroße» Herrenanzug, einen vollkommenen Salonan- k°mmenen grope^ v ^ ^ Reinwolle, gute Qualität. ^ »L Hin U LQ U7l»» !>>>> ' 3 m 2S cm schwarze« Tuch, Zm l» cm für knien.vk"k,>. Peruvienne oder Tosguin. sür anzug, beffererQualitat,schone Salon-Anzug, feinste Muster. 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Herren, welche aus Versehen keine Einladung erhalten haben, belieben sich dieserwegen an das Comite-Mitglied in der Hotels-Restauration „Elefant" zn wenden. <3116) Hochachtungsvoll «Itt« «»II ZllcNLKV (3115) <^«>«I^N» FIV»I»»>II« HV«It»u»«8t^IInn>r »8^». 18t «ier roiv8te «II'I Lll8Kiod»ß8le, äalier jeäem aväsrvll vorillLiedeu. In den dessvren 6e8vl»»fttzll kriullivd. „Hxlkl MM" Lu vsrpLvdteu sammt denLur-2ndukrieu (promiyAlchburg, Station Goling). Das Hotel in reizendem Thale, 712 Met. ü. d. M., am Fuße der Zwie-selalve, umrahmt von Nadelwaldunge», hat 30 elegant möbl. Zimmer, Musik- und Lesezimmer, Kegelbahn, 'Terrassen, Badecabinen, Stallnng, Renlisen. Restauration vollständig ausgestattet. (3112) Im große» Parke eutspringende Heilquelle für Trink- und Bade-euren. Prachtvolle Svaziergänge im eigenen Fichtenwalde. Näheres beim Sigenthümer ^Id. vnl>, H!<>n. III., Viixerx»«,« I I. 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Kämmerers, seines Leliwiv- lrersoliues I ««»i»«I«I v«»n Lt» ^I»t«^nl»^^«r -I»»i»««,»I>I«»«^I», Ivaiidtags-^lißeordneten im Heiüogtknmo Xrain, seiner Feliwiegertocdter IVI»»'!« »i^«^il>»»»i von ^ed. 6 e r i n g e r, seiner Lnlcel und aller übrigen Verwandten, vom tiet'sten Lelimeriie geiieugt, die Dauer uaeliriclit von dem ^dleden seiner iunigstgelieiiten 6»ttin, deriiekungsweise Llntter, bckwieger- und Orossmutter, der tweliwolilgetioritt,, 1>'rau ülins fseifs-lu KMlsks von üpszltsksn, Mdoivnen klilen von Kisnells, veleko, verseilen mit den Iröstungen äer Iisil. Relißion. am 21. Banner 1890, um IV, Uhr Kaelimittaes scdmsi-rlos nnä rutiig verseliisäen ist. Die entseelte lltMe äer tlienren Verewigten virä Donnerstag tlg» 23. ä. Iiald 3 vkr Naedmittaxs, im eigenen Hause, Lranüliok- sasso Kr. 5, keierlied eineesegnet werden. vie feierUellv Reisetriuno in der Familiengruft erfolgt am 24. dünner, 2 Ddr Kaclimittags, nacli noedmaliger Einsegnung in der ktarrkireke der Oommeiide 8t. l'eter oei 8tei» in li^rain auf dem durtigeu k'riedliofe. vie tieil. Leeleomvsson werdeu dnrtselbst am 25. d. IVIts., um 9 lllir Vormittags, und glsielrreitig in der Lelilosskanells ru Lrenr dei 8tsin in krain, sowie um 1V lliir Vormittags iu der I,eeokkirct>o sn 6rar gelesen werden, 6 r a r, den 2l. dünner 1890. «te/erE>^»->c/tc LeLta/t«,!AL-^4«statt. 20 88n«Is iiovkinlvi'osssnloi' I.sollli's um 3 »ilai'k Ii'onoo i neue versch. Eremplare versendet gegen vorherige Einsendung (auch in Briefmarken) 2^! Nürnberg._____________(3V37) Unterphosphorigs aurer Die kais. Russische Regierung hat mittelst Ministerial-Erlaß, Med.-Depart. vom 28. Jänner 1881, Zahl 681 bestätiget, daß die k» u. k. Eucalyp-tus-Mundessenz vom kais. niex. Leibzahnarzt Med.-Dr. C. M. Faber in Wien nach Prüfung und Einführung derselben in den kaiserlichen Hospitälern und öffentlichen Heilanstalten sich besonders heilsam bewährt: t. (wörtlich) als ZX'siiifectioiiSniittel zur Reinigung der Luft in Wohn-und Krankenstuben; 2. als hygienisches Präservativ gegen miasmatische Affeetionen der Mund- uud Rachenhöhle und 3. als locales Mittel in contagiösen Krankheiten der Mund-Rachen-und Nasenhöhle. Bersandt-Depot: Wien, Bauernmarkt Nr. 3, wie auch in allen Apotheken, Drogiierien nnd Par-fnmerieii. <3090) bereitet vom Apotheker Herbabny in Wien, wird seit Jahren von zahlreichen Aerzten empfohlen und mit bestem Erfolge angewendet bei jeder Art, bei Tnberculose (Lungenschwindsucht), besonders in den ersten Stadien, bei acutem und chronischem Lungenkatarrh, jeder Art Husten, Keuchhusten, Heiserkeit, Kurzathmigkeit, Verschleimung, ferner bei Bleichsiichtigen, Blutarmen, Scrophulöscn, Rha--chitischen und Rcconvalcscenten. 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(3072) Visu, Apotheke „iur varmderrißkett" des ^ I. Il « i» I» » >» »» ?. Nenbaii, Kaiser-straßc Hk nnd 7,». Depots ferner bei de» Herren Apothekern; für Laibach: I. Swoboda, Gab. Piccoli, Ubald v. Trnkoczp, W. Ntapr, E. Birschitz; ferner Depots in Cillir I. Kupferschmied, Baum-bach'S Erben ; Fiume: I. Gmeiner, G. Prodam, M. Mizzan, Drog.; Friesach : A. Rnppert; Gmünd: E. Müllner; Kla-genfurt: W. Thurnwald, P. Birnbach-r, I. Kometter, A. Egger; Rudolfswerth: Sim. v. SladoeviL; St. Veit - A. Reichel; Tarvis: 3. Sieqlj Triest: C. Zanetti. A. Sntlina, B. Biasoletto. I. Serravallo, E. v. Lentenl'nrg. P. Prendlni, M Ravatini; Nillach: F. Scholz, Dr.E.Kumpf; Tschernembl' I. BlaLek; Völkermarkt: I. Jobst; Wolfsberg: A. Huth' s«o mal vergrößert sieht man jeden Gegenstand mit dem neuerfundene» ülvMuliiivi, I!«rlin» Mk. Z.—, Uvptnmer«», illustrirt (con-fiSc. gew.) Mk. 3.—. OIinv von H. Ha- dubrandt Mk. 2.—. tiuxl, Die Sünderiuen des Hochlandes, aus Kärntens Paradies Mk. I.L». Versandt gegen Nachnahme od. Einsendung des Betrages. — Jllnstr. Kataloggrat. n. franco. It. Verlags - Buchhandlung, (303») Iboi lin, >V. 8t«xlitr>>r>«tr»>i80 61. daher dasselbe unentbehrlich ist für jeden Geschäftsmann, Lehrer. Studenten. ja sogar nothwendig n. nütz-lich für jeden Haus halt zum Unter-suchen der Speisen u, Getränke und ist demjelben auKerdem auch eine Lupe beigegebe», die sürKurzsichtige beim Lesen außerordentlich nützlich ist. Versendung gegen Caffe oder Nachnahme von nur fl. 1.S5 Pr. Stück. I». I«n, I., Postgasse 2«. (3»7K) werden für den Verkauf eines lucrativen Artikels gegen hohe Provision aufgcnom-inen. Solche, die sich mit dem Verkaufe von Lose» befasse», werden bevorzugt, eventuell fix angestellt. Zuschriften an Kapuzincrgaffe. ___________(3,0) cLsr- ^.18IUI -vori (Qironrlo) Dvn» , I»rior 2 s^os-s/. isso — /.o,»c/o^ -sss OIL LÖLllLL'LX MIMV» ß »urcd i-n.r lw^des > O ^ ^ klirr« U0ll«8t>10 - voi> tLoxlickg kebrLucl, do.< rshll-kllrlrs dsr kk. k?. Lone^letiiivr, in dor liosis von einigen 1'rosiksn im ^V^^^'uo ^ voeliinilvrt und keilt das lioklierdeu 2ael>nv, voielwn er veissen Ulaui nnd kesligkvit »erleikl und dabei da» Lrlm-kleisck stLrlrl und gosund vrkält. > Wir loiston also unsoren I-«»orn einon tkLt.^Lclilioksn vionsl indem vir dis sie aut dioso »Ilo und jn aklisclio peLo,x,ration »ukinorilüLin »>Lc!»-i>,«,IcI„ das deit« LiilinlUel »aä il«r «lorigs 8cduir lör »°ä g«g«o rahlll-i>l«n!lml, Il.use°xeü°MI8S? ^ I 11 r, ros llugii-rl« l!«i>ir»l-L,,iil: ^ soiroc^ux /isüsn /» a/ ^pot/>o<:sn unü üroLvon/ianü/vnLo/i. Ungeheueres Aufsehen rke l'nlrnt,,I>»r»In^ >Vv»,«r". Ein Kind kann denselben handhaben In der Pariser AnSstellung 330.000 stück verkauft. Dieser Apparat ist i» allen Weltgegenden von einer amerikanischen Gesellschaft paten-tirt worden. Dieser Stopfapparat näht alle Sorte» Stoffe, Wirkwaa-ren, Jägerhemde», Socken :c., sowie er Weißwäscherasch n. wieneuange-webt herstellt. 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Die echten Mariazeller Magen-Trossen werden vielfach gefälscht und nachgeahmt. — Zum Zeichen der Echtheit muß jede Flasche in einer rothen, mit obiger Schutzmarke versehenen Emballage gewickelt und bei der jeder Flasche beiliegende» Gebrauchsanweisung außerdem bemerkt sein, baß dieselbe in der Vuchdrnckerei des H. Gusek in Krems!» gedruckt ist. ____________ __ 1^-—'---11-— Die seitJahren mit bestem Erfolge bei Stuhlverstopsung u. Hartlei-big,eit angewendcten Pillen werden ^ 1»L»i1»»»»»»1lMv> jetztvielfachnachg'eahmt. Manachte daher aus obige Schutzmarke und aus die ^ Unterschrift des Apothekers C. Braby, Aremsier — Preis u Schachtel 20 l^i-, Rolle» ä 6 Schachteln ü. 1.—. Bei vorheriger Einsendung des Geldbetrages kostet sammt portofreierZusend.l Rolle 1l. 1.20,2Rollen ü. 2.20, ^Rollen L. 8.20. Die Mariazeller Magen-Tropfen und die Mariazeller Abführpillen sind keine Geheimiiiittel. Die Vorschrift ist bei jedem Fläschchen und Schachtel in der Gebrauchsanweisung angegeben. 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