Mibacher Zeitung. ———--- w. 83. halb> «, f, Vtit der Soft «a»»l ft >5. h«lbj,7 5<). Mittwoch, 10. April. 4 Heil» » ll, »l»»«r» p» ö«il« , ll, b«< «ft«» 1878. siichtamtlicher Theil. Zur Situation. tilck Chancen einer friedlichen Lösung der poli« ^Nl Krisis, zu welcher sich dle schwebenden Fragen 5^ "Nentes zugespitzt hatten, sind in den jüngsten "gen wieder etwa« kräftiger in den Vordergrund ge« beft^ ^" russische Regierungspresse beginnt die noch «^l^kndtn Differenzen in ruhigerem und maßvollerem ^ M erörtern, und die parlamentarischen Erllä- ^lM. welche die britische Regierung Freitag abgab. ^^ daß England zwar aus dem in der Circular H^ dez Marquis of Salisbury entwickelten Stand» U« ^lharren zu müssen glaubt, im übrigen aber die llelckl 3 " """ friedlichen Verständigung nicht au«. Mk ^"^ ""b jedenfalls bereit ist. zu dieser Ver. l'iche ül"^ lrmerscitH die Hand zu bieten. Da die eng. «ß^ ^llamenlzpolltil elnersetts und die russische lunaei andererseits dle gegenwärtigen Velwick« Mtiet^" ^"^" ^Hkl^ schasst" helfen, so wird ei e>iUs!,H !,""' ^"^ ^^sl,>n gül'sticll'n Umschwung ln beiden ül, den, "^^ au lege.l. Wcnn d.c „Aaence Russe" Kni/l "ul'djchlclblN Lord Sallsbur/s in erster !hliiak ^^" ^'^' ^ l>^lin lelne positiven Vor» Mna "^"^"' waren, welche Ruhland nm den Auf. !Ur ^? b Wiener Kabinetts hülle combinicren und Staate """lj """ ^lnuerstandliisks mit beiden tint tf^^/^klthen können, sli wild man darin wcnlgcr jli tt» !' ^s dcn Versuch eines Entgegenkommens ^Nnon""^ geneigt sein. Und m gewissem Sinne ^kis^" ^'"^ ""ch ble Sprache der m,n,stcr,ellen bt! Wen Presse. Die letzten leilendsn Äileführungen ^e>> . ' ^^' Ztg." sind u,- 't als ein dy"0eut,ges und entschiedenes , des Frie- ^ens^ ^^"' ^" «Nordd. '. ' hält den dlltch ^ Elchen den l»>l.» ao^>,.,l!^, ^>e Nußland ^ ena'l l ^" ^l)" ^" Stcfano vollzogen, und Attests, s^"' !l)wie dem österreichisch - ungarischen vli^^Umldpunlt für lrincn prmzlplcllcn und un. ^ldlln, n "' "^" es aibt m,t voller linergie dem gleich^ Ausdruck, bah es fiir Dculschland nicht lenzen ^ ^^ ^lu,e, wenn dieser Gcgcnjah Consc» Mg die ^""^' ^" "' '^" wetteren Hntnncl' ^ssen >> '"^ eine« europäischen ttneges in sich ^ lui'sick Deutschland wünsche den Fr,cdcn mcht ^Uty^.'^», sondern auch für die a:^.....' 3taaten ^ skin'sX"ä" bemerlt dic Wiener ,^^ »ieuuc" w Hrw^'" Artikel: 2' H!°. f >'"' "lcht, ob diese lirllärungen der .Nordd. ^Z' ivrmell als autorltatwe zu betrachten sind. Jedenfalls aber entsprechen sie dem Standpunkte, welchen Hurst Bismarck im deutschen Reichstage ein« genommen und von welchem aus er dem deutschen Reiche eine ebenso wichtige als würdige Aufgabe in d'- '> > '^ - ^—- - ' ! Hai. Deutschland : ! »ichen Freundschaft mchl, dir es seil Decelllllrn mn Rußland verbunden hlibcn. (5s neigt auch mcht zu der Austastung bin, daß durch den Frieden von San Stesano d,e speziellen deutschen Interessen unverletzt geblieben siud. Nber neben diesen speziellen deutschen Interessen anerkennt Deutschland zugleich die Existenz und die Berechtigung eine« allgemeinen europäischen Interesses, und neben dem Verhältnisse zu Rußland auch die Freundschasts. bcziehungen mit andern Staaten, die es jenem Ver« hälinlsjs nicht einfach zum Opser bringen kann. So n ^'UlsHland ganz im Sume der Hlllärungen >> chs^n^ll-rs von selber zu, Rolle emer mäßigen- den und noeii, einer vermittelnden und aus' lileichlndr!. ^......^ gedrängt. Wenn ein Staat von seiner militärischen und politischen Vedsutlmq diese Aufgabe mifzirrisl, so muß df der Hand, daß bei dieser Lage der Dinge der Kongrcßgcdanle wieder in den Vordergrund !^ ' !l das, was dir «Nordd. ? " als d>c .>. , leriqlsit der nilgenblicklic!, .»ation be- il achtel, i ch, daß Rußland jetzt durch cincn feic.......................lalen Act formell gebunden ist, wlld sich nun durch den Kongreß mit verhältnismäßiger Leichtigkeit l>' ' , n. In drr That kann Rußland lich d< ^,en Englailds und Oestcrrcil! illlger und ohne ^cden An^ schein ein.. -------. ing fügen, wenn diese Ein Wendungen sich in eines europäischen Aotums kleiden. Andl, " !lind ein lebhaftes Interesse an , ^rs Kongiesses, so- bald nur Bimmel sur dle noch nicht be» seillgten ^ , . ,. undcn »st. Denn einerseits würd-der rasche ^ujammentritl der europäischen Bcrathun Rußland jedenfalls hindern, aus der Äahn ^ k<',<,<»nis>!i« weiter zu schreiten, Wft>er di<->! ! ch dir V ^ . .. , welche j.^. ... ^.;,........„......:c> von St. James bilden, stünden dann noch auf der Tagesordnung. Danri '-" ' ' ' ^ ^ 1, bet, Äunqreß auch die siä, ,lchrn ,' ^ T/lr v lens, I.» , ,, ,jland ni^...........,.,,^ngen lfollerl in Europa dastehe, mühte alsbald und wahr- scheinlich nicht zum Nachtheile de» letzten» chre 2»t-scheidung finden. „In der That ist der mentorische Inhalt der Salisbury'schen Elrculardepesche, troN der äußerlichen Einwendunqen gegen den Kongreß, streng genommen als lln Plaidoyer für den letzteren zu betrachten. Wir wüßten nicht einen einzigen Punkt der englischen For» derungen zu nennen, der sich mcht leichter und nachdrücklicher auf dem Kongresse geltend nuuhe» liehe, als auherhalb desselben. Da» wird «»ch durch die neuesten Erklärungen Sir Gtoftorb Kloithwte'» i« wesentlichen bekräftigt, Nie die Dinge heute liegen, ift die friedliche Lösung der schwebenden Fragen fast u»-trennbar geworden von dem Zustandekommen deß Kn»-stresses. Das Interesse aller Betheiligten fordert ch«, und jede Verzögerung desselben dränat die E»t»uk-lung in bedenklichere und möglicherweise selbst gefahrvolle Bahnen. Die Petersburger Antwort auf die letz» ten englischen Eröfinunqen wird daher für d«e nächste Zullin' ' ' '>m, Laßt sie. »ie zu err, 'I^a^ eme Tbiire offen, dann lsi die jetzt den p ^«...^. ^ von demselben im aller in ^......^inemn!:,' ^uHoeouillui)c uno in der T rs allgl.. riednls ihren versöhnende« Abschluß finden weroeu. Montenegro und Ver Hliedensvertrag ^^, San Stejano. Bisher konnte man annehmen, daß die Bestimmungen des PräliMinarfnedells VDN T,!I! 3!'s,'!Ns ?'^,»< Vul- aarien auch Montenegro v^ lellt haben, da unter allen lr»egsühiriwrli ^l^^iln i^ly^lms» mäßig leine mit emer jo bedeutenden ^ebietsoergrößeruna bedacht wurde, als eben das kleine Montenegro. Dah dem irdoch nicht ganz so sei, bewnl das nachfolgende Schreiben, das der «Presse" a»s Cattaro, !i. d. W., ,,.,,.!. ..«>, ^2s der öfsenlllchen Meinung in Monte» len Ausdruck zu geben behauptet. Da< «-,reiben läßt sich über den russischen Fris» wl.il-ndsrmaßen V5rnc-^m<-n: . .. anen vl ^lefano wurden in Monte:...,.„, ...^^.cm das ^«> . " mfsall'nd z«t bedacht erscheint, ziemlich kühl u. 5n, Wcn»«A em O: . wrlchrs l nüiche Uleunuß zum VI. brachte, die /lies Prüli»««. vcrtragrs ware in einem solchen viel schärfer ausgesät« len, als diei""'" >" ">< ^- s,ch die s - >' ' - und rumänischen haben. !, welche Feuilleton. Zweimal «raut. Vtiginal-Novell« von H«rriei. e gar ^i Und s^, "undchen, als man dlc ,t an« ^ brawler d^ch ^^ dämmernd. _ .0 fuhr. ^ Weilchen ^ luljduslende ^rühllnasboten heim: l°>,m ^wles/l'". .^^"eglöclchenstrauß, d"' fte auf ^li' ihren ^ '^^" "°lh H, gepflückt. Nun A""'", ul^. ^""' Spielkameraden auch einmal lie l^Nlubf"z7/°sch" ' ^>n '" Albert iÜ'd' !^ "" glückliches Lächeln; <Ä^^ »nit'ihm.'^^ '" '" ^nfr^".,, ..........„„; ^l ^,lleint V"lch m,s dc, .d ^>der'^>'daus , . ,te i^ in !" dem <^ ^"!p" "'w das zunge D.rnst. ^^^bai«. ""''^1 t," vo'fahrenden Wagens ^s?d lH'U).i^ ,„„,„„ ^^" I,h< legte sich ^bti d^nen. hedwlg!" rief Gertrud tief ^ "" Anblick de» bleichen Gesichtes der Zofe; diese flüsterte-. „Ein schreckliches Unglück ist wahrend Ihrer Abwesenheit hier vorgefallen!" „Ja, fchrecklich, schrecklich!" murmelte auch Kaspar mit farblosen kippen. „O Gott. was denn?" rief angstvoll das Mädchen ..Der Herr Verwalter Volina. hat s: stieß Hcdwig hervor, „und zwar in sri;..... ;-------. zimmer vor der leeren Wirthschaftslasse der gnädigen ssrau, die aus einer Ohnmacht m die andere sällt, tllch ihrer starken Nerven!" „Äber nach dem Gericht hat sie doch ' „Die Komnw'simi muß gleich da sei-, ..^rj Kaspar ein. „Dic ' - ' "' '! ,in!" HiN senden Anaen I w>sc»e> uus blc Zose, bei den !. ü schluchzte sie laut a»l !, ich muh zu ihm!" ms 1 l'lUi'll'ii' Gertrud hielt sie nm )lu>c> nn< ^ ., . . , ^. ,, ^..... ,,, wllt allfqerifsfn. und eine a/ lnon ......'.......' ""' :blli, , Weinen; jnn leer, üanq so kalt, so fremd, als lullic d>l ''^abe. .0. du l, ^ „ - " 'st schön, sehr schön — lch - o lch!" er fuhr slch mit den Händen nach den Schläfen. „Kah mich jetzt!" schrie er aus. „Ich muß zur Mutter - arme, arme Mutter!" Den Händen der Kleinen entschlüpfte der Strauß; ein wahrer Vlumenregen von Veilchen und Schnee-alückcksn sisl n,,l >><-!, kalten Steinboden nieder; h,er da« war das traurige Los de» l'iisnlwcn ^lUHUnasgrußes. den zarte Kwberhündche« gepflückt — «it frohem, fröhlichem Kinberfi»«, «» den plötzlich ein düsterer Schatten trübte?--------------- Wochen v5------------ '.......... >,^.. 'l',^ >..^ Gertrud an t< verlebte, der d>l Tlr" geführten fast an ^ >5 !. Witwe be« l> weniqe Dage iw>,i, ^>"> >> «...>!!>>>,, ^^« vt,^l der Frau von Lesar vs lte. Die ^ bes Verwalter» w<" '-'">' ' h^ltf die Hand „ ' ckl, er hatte au« der ?nme da» Mittag«, an dcm er sich da« Leben nahm, 1 > ,,. >_. c. ,.,'„ Das einziqe 11-^ - -,le war. daß s,V a, !Mle. wi "^ «lle Welt qlnubte »n >.. - ',, '. ^ Vs'w^Ner» - nur nicht ssule ttl ''" s" h°"e teine Beweise für snne in nu^land die Liebenswürdige keit >n'dabt. dem fürstenthume di> Unablian^leit vom in c...... ^.............. ., .......'"- daren Vertraq. .. im biete zugejprocheu. welche jlch u> oeu Schwarze» Bcrgeu Menschen lassen sich nur zu oft vom Scheine trügen; sie sind verblendet genug, stets den Armen, nie den Vornehmen. Reichen für den Schurken zu halten! — !ien. das schöne. her^..^ ,,.^>.'..l-.!'>,l, '-llll«^ .^..lll,. wieder in dem Kreise ibrer Lieben. Sic hatte vor weniqen Tagen ' M Gattell besuchte und be» derselben einige Wochen verleben wollte. Dem lungeu Mädchen ward das Scheiden aus dem falle nach siä' noch unzugänglicher fur fremde Men schen aM.<.... :oar. leicht, nur von Hildegard trennte sie sich mit schwerem Herzen. Das Kind hatte sich während der langen Krankheit noch inniger an Gertrud angeschlossen, daß diese fürchtete, die Trennung von ihr würde dem kleinen Mädchen neue, heftige Schmer,^'" li".>,>n. So war es auch, aber die Aussicht, da rd Gertrud oft in dem kleinen Pfarr hause vun H voucher« könne, milderte das herbe Tren» nungsweh. Der Abschied Frau von Lesars und der Pro-fefsorstochter w,,v .>i„ f.-l" s,,s,i^ smatie über uns sinnen und spumen maq - Mmuonegro wird von Bulgarien ebensowenig absorbiert werden, als dies den Osmanen je gelang; unsere Kinder werden ebensowenig an die ,,./,.^..' ,, ,,.^.._>-:.>.........,,<.^<-—.. .< ....^'^-—„^^ zu lernen. Ulyel, Voll wu! mu frei sein uno leben — nicht schlechter als ein anderes, d.,« sill seine Befreiung nichts gethan hat." Die Vorgänge in Konstantinopel. In Konstantlnopel währt der stille Kampf zwi schen der russischen und der antirnssischen Partei un unterbrochen fort. Als entschiedene A:'--------^" Bussen werden genannt Osman Pascha, . , und ' N'cha. als ebenso entschiedene Gegner Achmed "tw. der Ministerpräsident, ferner der areise - und der gewesene Serdar Ekrem Mehe« !..^ .<>., >,iisbesondere heißt es von Namyf. daß er die bereits ertheilte Zustimmung zu einer rulwchen Besehung Bujukdere's rückgängig gem^' Stellung Veftl Pascha's soll den neuest. ,, gen zufolge wieder befestigt scin. Die Russen arbeiten inzwischen aufs an"'" "''"' an der Befestigung der Linie Tschartiöi >i l. Ueber die Person^ lichen B ' fürsten Nikolaus nnd seiner Ge Pforte und die Sym pathien der türkischen mg zu gewinnen, wird der ..Pol. Korr." aus ,....,...ttlnopel, 2l). März. ge« schrieben: ..Nach wie vor bildet der überaus leb! kehr zwischen dem Großfürst?!! Nikolaus. d< ,,, und den Hohen türkischen den Ge« sw,!,-s^,>,,', ,',,,'^s in den ^.^.........., "'", wie i i. In erster Linie , man ' ' ', -ächen. welHc zwischen ii ersten Begegnungen stattgefunden haben. Hmes »st sicher i daß die Russen ^— all' ihre Liebenswürdigkeit, deren sie nur immer fäh'g sind, in geradezu verschwenderischer Weijr aufbieten, um die vornehmen und maßgeblichen Türken für H einzunehmen. Osman Pascha und General SlobelG Fuad Pascha und General Schuwaloff verkehren li> der intimsten und herzlichsten Weise m«t einander, we-neral Gurko hat sich nul Rcouf Pascha auf den intimsten Fuß gestellt, und es ist nicht zu verkennen, daß die hohen russischen Militärs es darauf abgesehen haben, ihre türkischen Kameraden für sich und °l Sache Rußlands zu capacitieren. Noch mehr tm« Großfürst Nikolaus persönlich in dieser Richtung au>. Er hatte für Osman und Fuad Pascha die glänzend sten Komplimente reserviert. Aber auch auf die MlW' medanische Bevölkerung von Stambul hat es russische Liebenswürdigkeit abaeschen. Den ganzen o^ gestrigen Tag verbrachte Großfürst Nikolaus "iit^" Besichtigung der Moscbeen, der hervorragenden ^, numentc und der Mausoleen der letzten Sultane, v dem Grabmale des Sultans Abdul Aziz, welches M demjenigen seines Vaters Mahmud vereinigt l^.'^ sich Gröhürst Nikolaus besonders lange auf und sp^ zum Entzücken seiner zahlreichen türkischen VegleMlN« folgende Worte: „Es lag mir daran, dem Mt^ welcher ein ehrenwerther Mann und mir ein vortl^ licher Freund war, an seinem Grabe eine Huldlg"^ darzubringen." Diese Worte des Großfürsten verve teten sich mit Blitzesschnelle unter der V^lle"^ von Stambul, wo man dem Andenken des ^ ,.^ Abdul Aziz, trotz seiner bekannten UeberspanntY"^ lebhafte Sympathien bewahrt hat. ^ „Als der Großfürst hierauf das Palais desH raskierats besuchte, drängte sich die tü:' .^ menge massenhaft heran, um den Besiege. .^. nicht etwa mit einer von geheimen» Ingrimm "H, rierten Neugierde, sondern geradezu in einer!^^tt schen Stimlnunq zu Gesicht zu bekommen. O/lW c Nikolaus verstand diese Dispusitioncn der Volls^ zu unterstützen, indem er vun seiner russischen ^^ tung mit vollen Händen russische Vlcrtclrubel , Viertel Mcdjidjestücke in Silber austheilen ließ- ^» Abend war der Großfürst mit den Prinzen von 5!"^ bcra. nnd Oldenburg, dem General Tlodcl^f un ^ Dolmetsch Onou zum Tincr beim Sultan crfchn'""^. welchem türklscherseits Achmed Vcfil. Savfct, A ^ Said. Namyk und Nafiz Pascha, Lcbib und-" ,, Efcndi zugezogen waren. Das Diner dauerte ^ Stunden, und nach '' ' sl,cn "hotH^st wie auf ein ge»^eb> ,nutlichc ^ A- Gäste, mit Ausnahme Achmcd Vent und M"AA-scha's, um den Saal zu verlassen. Zwischen dclH^» gebliebenen entspann sich in Gegenwart des ^, y^ eine nahezu zweistündige Besprechung, welche. ^^ sichert wird. sich um die Eventualität des fur ^e, meidlich gehaltenen russisch englischen Krieges ,^ Es ist unzweifelhaft, day die Russen daran ", ^ sich zum mindesten die Neutralität der ^ sichern." Mlttsche MerM. Laibach. <1. April. ^As- Das österreichische Ab.v ' ' ^Äma "? tiqte sick, gestern wieder mit d> "° M^ die Perjonat'Einlominenstcucr und "lcdigte ,^l» bis zum H 21. Zum Beginne der Schu"g ^ .^ tete der Obmann des Ausgleich«ausschus!", ^fff v. Hopfen. d»e an ihn m der letzten SltzUM, ^jchi^ Interpellation, betreffend den Amcht ^"^'^M' schen Quotendeputation. Freiherr v. H"p^ lv^ tiqte siiic'. s.nin.'sl.'n in,,-, merltorischen Orünoc ' ^> der A über den Bel'cht ^r ^ ^ Deputunm,«-!! ^I^l)ei tcln Referat vorgelegt ^ ^ bei er nachdrücklich betonte, daß das ^" "/dlllN^ Ausschusses den Gang der Ausgleichs«"!) ^^Hi nicht geschädigt hat. d ,^r eine l"".^ Och^ erstattung seitens des ^l ^ eine »"«, ^ qunq hätte herbelfii'.......ü-» l»esch^p^ ' Dlis unqar, > ^ordnetenhaus ^ 'I^ stern ^noei Majorität. 'N . debattc . .,,, :ö einzugehen. ..^ sch" Die Genesung des deutschen""'' .. In Frankreich wählen zum Abqeordnetenhci- /"^, noth? he» die Ilwalldationcn oni^.üs '^ncteN. .«uc» geworden waren. 5 'i/alsdieOM m.-'< - ^ "-------' "^' „sind.^^ dr ., sche'^s^ in ocu R.lhe» der !lna)<-" ^ Äish"^F Desertion reißend u^„. ^''/ÄH 14 Resultate bekannt, wonach l <^p" ^ch "' wurden. Eine ?' " - "'' """".W^'.^M d^ hier der Sieq . - ge' >l- Im enqlijchen . !^l ^ Lit yroße Debatte über die ^i ,^B" fchaft der Kömgin l. , (i ql.nds'^ M «Times" m^..... "e O^..,.^ ^ l?.nicn ^-H endgiltlg ei. wenn das 'AU" ^ ^9 ^t- gramme der 5 ^m "w!^ , ^ m Osteuropa, i ^ ^zen Mere" d^" qegenzutreten zustimme, so werde das i ««5 "nzuschlaglnde allgemeine Verfahren einfach und die 'Me Atmosphäre der Orientfrage reiner geworden b drüber kann schon heute kein Zweifel bestehen. °8 me Regierung über eine große Majorität ver. V" w'rd. und es ist noch sehr die Frage, ob die "lMUe Opposition überhaupt den Kampf eröffnet, ^le Fuslchantwa/. die bis jcht angekündigt sind. tragen mehr den Charakter non Guerilla Angriffen. Man .?r. ^'^^' ^ß die Debatte sich über zwe! Tage viel ^ ?" wird. — In London wird eine von Herzog °on Westminster. Lord Shaftesbury. Comoys und "noeren unterzeichnete Petition an die Königin vor-geltet, welche die Einberufung der Reserven be-"mert und dic Königin bittet.' ihren Einfluß zur !H"""nz des Zusammentrittes des Kongresses auf. a»s ^ ^ abglich, daß auch die russische Antwort "u das C^cular Salisbury's bis nach der Entschei-i? ? Parlament verschoben bleibt, obwol, wie ge. eirem ^/'^^ l""e. Ueberraschunaen bieten wird. In he vsutunc, desselben und habe sie blos noch nicht for V .Erkannt. - Eine Petersburger Mittheilung der ilen^ " dementiert die angeblich bevorstehende kni, "^ in der Leltunq der auswärtigen Angele, wtnn 5" Rußlands mlt dem Beifügen.' daß selbst, ein 6 l - " ^' glänzenden Laufbahn Gortschaloffs ^ss'^.^bts. d,e ,n Londoner Meldungen genannte H.1f" 'chlett (Botschafter Schuwalofi) kaum zu feinem ^'°'ger auserfehen wäre. hllttV^" lumänifche Ministerpräsident Bratiano 'Nit Nä ^"" '" Berlin eine längeie Unterredung Nllcb^ ?"^ ""^ beabsichtigt am Mittwoch über Wien au«N , est abzureisen. — Dle vor mehreren Tagen grüke/ 3^ signalisierte Meldung von bevorstehenden. M "" '^ückmarschdewegungen russischer Truppen au« dak n ? ^'^ ^" bort mit dein Beifügen bestätigt, zu vais" ^'sNchc Truppenlorper bereits die Touau ^ta^ ^ beginnen und vorläufig in Numämen "^n nehlncn werden. die N^ ,^' echifche Regierung richtete eine Note an ^ ^. ' "' welcher sie qcgcn die Metzeleien und ^mle,tc„ der Türken protestiert, b°Nsta . ^"'M"' welche der ..Pol. Korr." aus ^nws l "vcl zugehen, dauern die hartnäckigen lllndz ^ Aschen den Euislüssen Enqlands und Rich-Hins^bcrPf. - - flusse'd^chmcd ^ ^ n ßefallen , ^ bereits vor einigen Tagen zum Opfer sein dlir^ ""b unter dem Porwande von Unwohl schiene? ""hrere Tage gar nickt mehr auf der Pforte ""knick. ""' ' " 'lung Mr. Layards ^-^^ns^ ^ sein. Ngesneuigkeilen. ^^ttr^'^^cllschaft des Wiener Stadt-M^ ^^ veröffentlicht ihren fünften NcchnunyKal). b!».^'«r baz Thcaterjahr vom 1 September 1^7l'. ^d^"''guft IX??. Demzufolge nahm da» Wiener ^ilaus ^'" ^" genannten 12 Monaten durchwar. ?^l"tz a« bewald. Zetteluerschleiß !> ''l^ s .?^ eiaentl,chce Erträgnis der V, ,'Wahine v ^ ""> was durchschnittlich eine Brutto M) fl s^ ^""' f^ für jeden Monat und von . "°teiw^. " ^°a bat. obwol das Theater zwei c°"t° "'4'" fl , ^>eb 4.^'^'^ T.mt,^s„ :i4.XN) Hulden, fttr dcn ">ern .?.für den 5d.......-".< ,,«21 si ^n^'^"'°..«i. ,77Wf.. >Nr7^.. / ^^er"?"^" "'urde. der dadurch fur da» lau ^.^ Ckii K'rd au'z ^" ^ entsetzlicher nicht gedacht werben b«nl jchilne ^'"^lbslirchen bei Wien berichtet Zwei hH z'l""ich d.??/"""' ^^t" der bereit» verstor- ^ ^kn t) ?"'"«« Hauersleutc N......... Gum. wurdc nach- hH s'iner V"' in w ^ «'?"°ls G^"^ war der mchralhenc Vursche - er lhük. "end»,- 'V~ ^"'" ein ?".^<— ^lise ^b''den Machen, de^ .d ^ 3°len ^'9«r nach. die den 6«^ s« n? "wachsenen ,' ^d7^er Lit l' ^ "" «j"che„ verlobe n ix d7^rit .j "" ^ '......^cr dcr Gumpoldslirchin. H»i v, daz «,,^? 'ntelliqcnten und brnvcn Manne. l^"M>, ^dchrn sine re» " ' '! hatte z^tt>" Hütte d,,.^ ^.i. l ^al« , Vch auj dri'. Bo^i'. ^::i Weinreben^ ^ ^ '^" Da stand Rudolf Gr,ll plvhl,ch vor ihr und vetlcmgre Liebe von dem Mädchen Ms sie sich mit Abscheu von dem Vurschen abwendete, stieß er ihr ein Messer m die Vruft. Auf ihr Hilfegeschrei stürzte die jüngere. 17jllhrige Schwester Marie herbei, Ler jugendliche Mßrder erschlug jetzt auch dieses Mädchen mit der Hacke, Er verstümmelte sodann die beiden Leichen in der entsetzlichsten Weise und entfloh. Samstag mit tags wurde Rudolf Grill in einem Hüterhäuschen verhaftet Der Vräutigam Glisens war es. dem die furcht bare Aufgabe zufiel, den Viürdrr seiner Vraut in Haft zu nehmen — (Reiche Erbschaft.) Dcr vor kurzem in Paris verstorbene Marquis lluivier, Vesitzer ausgcbehn ter Landgüter in dcr Gegend von Amiens und in Spanien, hat den Prinzen Luui» Rohan zum Universalerben eingesetzt. Der Nachlaß wird auf fünfzehn Millionen Francs geschäht. Der Prinz ist diesertage nach Paris ab gereift, um das Erbe anzutreten. — (Tin gefallener Kriegslorresvon' dent.) Wie bereits telegrafisch gemeldet wurde, ist bei der Verwüstung und Plünderung der Orte Malriniha und Protaria 5urch Vaschi Vozuls am 31. v, M. der bei den griechischen Insurgenten sich aushaltende Korrespondent der „Times". Herr Ogle, get Leichnam konnte lange nicht aufgefui ^ zum .'',. d. wurde die Aufsuchung des Leichnams fort« geseht, aber obgleich die griechische Regierung eine be-Nächtliche Belohnung für irglnd eine Angabe aussetzte, welche zur Auffindung des Ermordeten führen könnte, dlieben alle darauf gerichteten Anstrengungen erfolglos. Aus,er einem von Ogle gefertigten Nezeftlsse konnte noch nichts aufgefunden werden, Erst tagsdarauf. am 4 d. wurde Ogle's Leichnam, aber ohne Kops. in einem Straßengraben entdeckt, Eine - ^ semer ^ieimde. seine ^ geheure Menschenmenge hatte slch um d,e Reste des Ui, glücklichen vc-sprang, und solch? aus Malrimtza und Portaria. welche er am verflossenen ssreitaa mit der Verfickeruna trK^ stete, daß . ' : ^ selben zu , daten in die Torser zu veranlassen, Drr Leichnam O^le s wird nach Athen gebracht werden. Die gesammte Bevdl. lerung von Athen und vom Puräus will der Veftattuna dl ' ssür dil''^ ^ - -' l!> der Bcl, Weise große Vorbereitungen getroffen — (Der englische Sonntag.) ^m cng>!Mn Oberhausc brachte» am '.' aber. d>! '5t der i>- I ^ die a» l'l^. , ,, . , ' wäre dic ______' „ ,,. , welche auf dir englische Sonntagsfeier hbchft eifersüchtig sei Wenn erst Staatsinftitutc an Sonn'......... " ' würden, dürfen Privat,nstitute ein ähnlich beanspruchen, und es würbe dann sehr jrm, eine Linie zwischen Hiunstmstituten und n,,?- lokalen zu ziehen, bis endlich der continental, ^ geworden und der Arbeiter schlis^n^ ^ ' ü würbe, sieben Tnsis statt wi<- jetzt n,ü ,, zu arbeiten Au^ d's ' ^»:^...... . leine Hoffnung aus ^,,.._ der bestehenden Neqeln bezüglich der ^ i! Der Vischos von London ! ' " siie piooonierts Oefsnnnsi n g!,Ul'r>en Trurn un^ ___ ,....... :............:.i , ,, während der Herzog von Somerset die nur us Gemal^ ' " ' " " ' ..... hbem ch nc>ck ^ , der s Kerl. wulde der Gegen» st----------------....... - (soncnrrenz Lrlests mit den Nordsee h »sen) Da» V> ' litt« schreibt: ^?r>est hat bereit» al? 'n für unya, rische Produkte die C> "t der HÜsn, nn der Nordsee ^ '' ^.......lgs wesentlich gr ichwäckt D's cn zum arüßten Tbl-ile m lht der der bc^ Hafen», da sonst der raschere und sichere Transport ans der ei"..... -itschieben im ^"""''""^.....^ ...l...^ d's ^l ziemlilll ' den englischen Schiffen r»ae .."... l» !,iu.^,fen war. dem "'»"l." sich ein l Anqeblit sinNellte und die <5 > in aus, I ' 'l^lchun z«aji« t ^ <«e zuwen^sls geht aus folgenden Ziffern hrrvol Hz wurden im . 1^77 au» Ungarn n^' lV,,,cht)r>tannicn an ^..«., I 397.7^> Zollzentner ! und fielen davon auf' Triest 1(12^.982 Iollzentner: dagegen ub Vudapeft direkt auf dcr Bahn nach Hamburg 223.1 KO Zollzentner, von diversen ungarischen Piovinzmühlen direst aus der Vahn nach Hambui^ Zollzentner, ab Vubapest und den diversen l ^ Provinzmübl^i lins d»r Vahn nach Dresden ter durch die nach Hamburg 10si,- entner, zusammri Iollzentnrr, Diese i n Verhältnisse vr: denn auch die nach dr:: ^urbseehäsen führende» Buhn> Verwaltungen, eine, wenn auch vorläufig nur temdut2if Ermäßigung der Frachtsätze eintreten zu lassen fokales. — (Professor St, Roman.) Der al» emn der gewandtesten Künstler m seinem Fache renommierte Prestidigitateur Professor St, Roman ,ft auf der Durch, reife von Genua nach Deutschland gestern m Aaibach eingetroffen, um die Vorbereitungen für sein hiefi^lO, zwei bis drei Abende umfasjende» Gastspiel zu treHm Herr 3ioman beabsichtigt seine Vorstellungen in der Vhar» Woche, sogleich nach Schluß der Saison, im hiesigen Theater zu eröffnen, und machen wir auf dieselben mit dem Vemerten aufmerksam, daß dem Genannten ein sehr vortheilhafter Ruf vorangeht und Freunde der besseren Taschenspielerkunft daher einigen recht angenehmen Aden« den entgegensehen können W>e wir aus den uns von Herrn Noman zur Einsicht vorgelegten Velegen und Zeitungsftimmen fast aller europäischen Großftüdte ent» nehmen, ist derselbe im Vefitze zahlreicher, sehr fchmei chelhafter Anerkennungen und führt auch den Titel als kaiserlich rn irllscher und lbmglich dänischer und schwedischer ...,!....,^cr. — lVenefizvorftellung) An Stelle der ur^ ' ^" ' abends bestimmt g«»ej«»e«V«»eftz- rettrntenors Herrn Pitttl, die «ms N! 7li wurde, geht heute zum Vor!' ^ .!....... Herrn Knrl Hager über meh.......>, , nochmal» da» bel,ebte Stück .Hasemann» Tochter" ^'l'n i: Arronge in Szene — iLail> acher Turnverein.) Zu Ehren de» Ol - Mailler veranstaltet der Lawacher Der in der letzten ^ sfor Scydler gehaltene Kuiiio^ .inn l««» ?lloeulNHeniled" hatte die Zuhörer in hohem , ^".,clbc ein durchaus friedfertiger und bereits sehr alter Jagdhund ist, der bei seinem Herrn nur noch da» Ohne allen Anlaß packte ein in , . ____^ gestandener Mann den Hund und warf ihn über die Vrucke m den vom hohen Vaster» stände fehl - -^ - '------ ^ - " ltunal Da» arme alte . cher Hbhe ge° inll ullr» btlnslrn gegrn da» Glement. ^__ ^m un'nl>c,!!^, !,,»!,!, >>',s Ufer zu er- reichen, da der Wiu! ll mit hohe« ''....... "' ft: >n ^ü.Dlicy gab da» arme, >r din Kaml'f cieyen das hohe aus uilb l, indem es ', -----,,. , «,,, ^.» cr dem en Erft an der >,,, "rnck!' ^^ .. > ' Zuwendung al. . ..» ^— !,'! !!> User zu gclun^ln Dcl i.' <> A»w« > oc>5 Thirr ,m d..........^. .. ^lampfeln größte Erbitterung «egen den herzlosen THÜter wach. ' Ermann», und Sternall<" ^-der v wnrbe d^r Platz, wo der Kehrict/ Gesträuchen d Dir Vl.^ der von br, August Ti " ^cker längst der Latlermaini'- l.i. ,, werben bereits vor» lisn..mmen, — I" d< >«rden ,n au>n Theilen chst den Väumrn »M»«»e ^, ,chen »bstuß de» WWW > ^.« heil der Wege zu fordern ___ ^ Dilettante?'' l> ,„.,, ^ Die im »ause des heuru l» von . ' chaft in W^lt^ir W^ >s zn wl'f,! '«> ' l Abende derschaffle Eine «nzahl ! ' "9" Vllmen 68« lMd Herren unterzog sich mit Vergnügen der Aufgabe, auf 0er hübschen Bühne d 'es „zur Post" Vor- stellungen zu wohlthätigen ^ zu geben und sah ihre Bemühungen in erfolgreichster Weise belohnt, denn das Publikum, dankbar für das Gebotene, füllte die Räume stets bis aufö letzte Plätzchen. Gestern wurde nun in unserem kleinen Musentempel zum letzten male vor dem Antritt der schöneren Jahreszeit gespielt; kein Wunder, dah alle Vetheiligten ihr Bestes boten, um uns in lieber Erinnerung zu bleiben und den Abschied recht schwer zu machen. Und weil manche, die gestern noch auf den Brettern geglänzt, uns in Kürze verlassen wollen, sei es gestattet, mit einigen Worten dieser Schluhvorftellung zu gedenken. Den Beginn machte das bekannte Lustspiel: „Er ist nicht eifersüchtig" von A. Elz. das dem Fräulein A. Crusiz Gelegenheit gab. ihre Vorzüge in hellem Lichte zu zelgen. Von seltener Innigkeit in Spiel und Aus« druck, dabei elegant von der Coiffure bi5 zur Fußspitze, sprach und spielte sie die anmuthige „Eäcilie" sehr schön und wurde durch verdienten Beifall ausgezeichnet. Nicht minder gut war Herr Häuf (Vaumann); auch er wußte den warmen Ton des besorgten Onkels anzuschlagen und brachte seine Partie trefflich zur Geltung. Herr Grund-ner vervollständigte in gelungener Weise das Ensemble. Darauf folgte dle Posse: ..Em ungeschliffener Diamant" von A. Bergen, deren heitere Handlung häusig durch Zeichen lebhaften Gefallens unterbrochen wurde, dle zu» melft dem Irl. Verderb« galten. Sie gab als ..Mar« garethe" ihre graziöse Rolle mit so viel Verve und thea« tralischem Chik. als wäre sie auf den weltbedeutenden Brettern zu Hause. Ueberraschend gut war Herr Schanta. wirkungsvoll Herr Grundner, lobenswerth Frl, Schettina und Hcrr Pirler. so daß das Husammensplcl auch dieses Stückes nichts zu wünschen übrig ließ. Im Zwischenacte wurden von den Herren Dollhof und Braune einige der vlerhandlgen Salonftücke von I. Raff. Op, 82. zu Gehör gebrachte geistreiche, originelle Piecen von äußerst geschickter Machc und nur mäßiger Schwierigkeit, die besonders in der neuen wohlfeilen Ausgabe allen Klavierspielern zu empfehlen find Zum Schluß sprechen wi« den Wunsch aus. es mögen diese Dilettantcnvorstellun-gen. welche d«c Geselligkeit allcr Kreise der Bevölkerung in so anregender und nutzhri^cnder Weise förderten, daß dem Gymnasium, den ilen. der freiwilligen Feuerwehr nenncnswerthe ^..^^ zuflössen, bei Beginn des nächsten Winters wieder aufgenommen werden und unsere Lieblinge alle wieder er' - (Selbstmord.) Ein ^ icrist des Frei-Herr von Kühn 17 Infanterieregiments, welcher bisher als Schmied der Fuhrwesensescadron zugetheilt war und diesertagc zum Regimente wieder eingerückt war. hat sich Samstag früh in der Croneft-Kaserne in Trieft mit s^mcm Gewehre erschossen. (Erledigte Stiftungsplähe.) Mit Be. kommenden Schuljahres gelangn in den öster- ' MNitäl. Erzlchungs- und Pildimgsanstaltcn zet)! ye und außerdem noch folgende Plätze zur '<>, ^^..^. ...ö: 130 ganz ""^ s"^"" «lcrarial Plätze und 69 Staats« und Lc^ ^c. In ,,^'r- Erz 'tttuteu -., und Hernals gelan- gen ..... ^cginn dcv ^^...^- 1^78/7'.) zur Besetzung: U) Nerarial-Freivlätzc. 6 Kaiserin Elisabeth hall' ' ' ^ Stiftungsplatz des Wie- ner > — ^Heimat") 3),e Nummer 28 des illustrierten Familienblattes „Die Heimat" enthält: Unersetzlich! Roman von Josef Weilen. (Fortsetzung.) — Die Nacht. l' ' — ^ , Milow ^'' vii des Herzens, imcling. l, H.) — Illustra twn: „^ y und »hr Lehrer" Von Eleonore Bell. Au' ^„., ,,.,,..^net von I. Weixlgärtner. — Kronprinz Rudolf in England. I. (Schluß.) Von S. — " ^ und Kriegstauben. Von F. U, Vacciocco. — 'terneuburg. Von F. Groh. Mit Illustration: ..Fischergasse" in Klofterneuburg (angeblich eilf Jahrhunderte altes Gebäude). Originalzeichnung von I. I Kirchner — „Kaleidoskopen" aus der Geschichte und dem Alltagsleben. Von Graf v. Thürheim. — Aus aller Welt. (Amerikanische Spielhäuser. — Verschuldete Schauspieler. — Infectionspilze. — Ein curiofes Leichenbegängnis. — Farbige Muster für Stickereien. — Verein der Literaturfreundc in Wien.) — «Lady Jane Grey und ihr Lehrer" (Bildertlärung.) — Für das mit 1. d. M. beendete erste Semester des Jahrganges 1878 können von der Manz'schen Verlagshandlung in Wien sehr geschmackvoll ausgeführte Einbanddecken bezogen werden. Neueste Post. (Original'Telegramm der ..Laib. Zeitung.") London, 8. April. Das Oberhaus nahm die Adresse ohne Abstimmung daher einstimmig an; das Unterhaus vertagte die Versammlung nach langer Discussion auf Dienstag. — Hm Oberhause sagte Salisbury, er besitze keine Information, daß Gortschaloff Ghika's Bericht betreffs Beßarabiens dementierte. Selbst wenn die Regierung solche Informationen Hütte, würde es jedermann freistehen, zu entscheiden, wer glaubwür» diger fei, Gortschakoff oder Ghika. — Im Unterhausc sagte Northcote, die Adresse wegen der Reserve-Ein-berufung begründend, er glaube. Rußland werde jetzt, wo es sehe. daß England nicht zu eigennützigen Zwecken zu intervenieren wünsche, die Ansichten Englands acccp-tieren. __________ Graz. 8. April. (Deutsche Zeitung.) Die nächste Nummer des kirchlichen Verordnungsblattes bringt die Erlaubnis des päpstlichen Stuhles zur Annahme der Staatssubvention für bedürftige Priester. Linz. 8. April. (N. fr. Pr.) Gestern wurde in den Kirchen der Nieder Diözefe im Namen des Bischofs Rudigier über den ehemaligen katholischen Priester, nunmehrigen altkathollschen Pfarrer Kürzinger die größere Excommunication ausgesprochen. Pes< 8. Aprü, abends.' (N. Wr. Tgbl.) Für morgen ist bei der Berathung des Budgets des Mi nisterfträsidiums eine grotze Orientdebatte in Aussicht, .hleher gelangte Berichte aus Konstantinopel lassen einen Ichritt dcr Türken m nächster Zeit erwarten, der alle Hoffnung auf Verständigung und Kongreß illusorisch macht. Oerlin. 8. April. (Presse.) Äratiano soll mit dem bisherigen Erfolge seinei Mission hier und in Wien wenig zufrieden sein. Er sah hier bis heute mittags nur Äülow und äußerte slch demselben gegenüber, dtc durch Ruhland bedrohte Freiheit der Donau sei auch ein deutsches Interesse; Rumänien werde Beßarabien freiwillig nie hergeben. Berlin. 8. April. (N. Wr. Tgbl.) In hiesigen diplomatischen Kreisen verlautet, daß das Petersburger Kabinett bis zur Stunde von seinem Standpunkte in-betreff des Kongresses nicht abgewichen ist. Die vermittelnde Diplomatie setzt dagegen in London alle Hebel in Bewegung, um die englische Regierung zu veranlassen, den Kongreß, unter Aufgeben ihrer diesbezüglichen bekannten i:g, zu beschicken. Der Erfolg dieser Schritte :___ ,^cr umso mehr hier bezweifelt, als laut verläßlichen Nachrichten aus London Lord Äcaconsfield direkt auf eine Action lossteuert. Der Kriegsminister wird auch in den nächsten Tagen vom Parlament einen Kredit in der Höhe von über 20 Millionen Pfund Sterling verlangen. London. 8. April. (N. Wr. Tgbl.) Im Unter-hause rechtfertigte heute der Schahkanzler Sir Stafford Northcote die Einberufung der Reserven, die nicht deshalb erfolgt sei, weil die Regierung den Krieg schon für unbedingt unvermeidlich hielt, sondern zur Vor« ficht für alle Fälle und um den Ernst von Englands Willen, feine Interessen nicht gefährden zu lafsen. zum unzweideutigen Ausdruck zu bringen. Was England fordert, und mit aller Energie herbeiführen wird, st' ganz einfach, daß der Vertrag von San Stefano annulliert werde. Geschieht dies aus fnedllchem Wege. desto besser! Den Vertrag von San Stcfano lonwe man nicht passleren lassen ohne eine ihn ganz durch' dringende Untersuchung durch den Kongreß. Das nW ganz klar gesagt werden. Die englische Regierung, fuhr der Minister Northcote fort. hoffte bisher noq immer, dah die Einladungen zu jenem Kongresse nM den ergehen können, welcher allein den Eonflict hat c befriedigend lösen können, aber heute ist das bereu» ein überwundener Standpunkt, der Kongreß ist als g^ scheitert zu betrachten. Northcote beendigte seine Moc mit den Worten: „Englands Politik ist unvcranvw' Es wünscht nicht den Krieg, aber es ist fest entM' sen, seine Rechte aufrecht zu erhalten." Telegrafischer Wechselkurs vom l> April. ^. "'" 196 50, österreichische Francobanl — —, österreichische Angl°? 95 . Lombarden 63 75. Umonbanl 57 50, Aoydactien >>«» ' türllschc Lose 13 75. Kommunal-Änlehen 90 —. HaM«!^ Goldrente 73 75. ungarische Golbrente ——. Fest._____^. Theater. . Heute lungernder lag), zum Vortheile des Sttreläls Kassier« Karl Hager: Hasemanns Töchter. «»^ Pilantc Enthüllungen, Originalstiicl mit GcM 4 Acten von A. L'Ärronge. Musil von Millöclcr. ., Morgen, zum Vortheile des Opernsängers vcrrn ^^lt Marie, oder: Die 3t cg i m cn t s t o ch < er ^ Oper von Donizetti. ^___-- Korrespondenz der Redaction. ^ 6,— Uebcn>r ,!'->'!! ",5 dl-m Polmschrn ' Wlin"" "'^,, Vorausgesetzt nat, i sie interessant und >.,i d. h, druckfahia, c, , slnd, (5iiu i^^in,^ ,<,H nen wir Ihnen jrdoch. jowie jl « a^ erst dann geben, wenn wir das ' Me" lennsn gelernt haben, Hur das U, ""^""nol! ^ Danl <->ehr erwünscht wäre es uns. "jlers >> huren ließen Meteorologische Beobachtungen in ^aibsZ> . .j m u ^ :i U 5 "i B n " ^ D 7^tt.Mn ?' ^' ^.'10 0 '^"^ hetter g„0 './ 2 ^ N ^.112^ heitel ^ "r Tag; ' Ämal^ Mittel c... „....... , ., . um 3 1' ....... .'M^55^^ ^ Verantwortlicher Nedacteur: Oltomar V"'"V^^ '..,.' ,^.' ,...'. .^., ,.„<,.!,. ?!>..'! sapsll"^sstli ^'l^mMel »u ^ Oil' ! , w'l a", hie scldc üuilc!,dcl:l ' ^»!^!^, wie Tisanni. Pa ^ «'^sii! Um s.cher d^ o,e U""^ ist genau aus d , ^,„f, des Herrn (Auyot iü i'ii'^liiui^in ^iiim ,^ ^^Bß Depot in ^ a > bach bci (H, Picco l ^3l)s^lI!)^5lHl. Vle». 8. «pril. (1 Uhr.) Die Börse wurde durch 0lc heule emgclang^.. <^cgrammc m o^ ^.^gslc Tümmung versetzt. Pafierrmte........ 61 50 S1 70 Hilberrente........ 6550 65 70 «oldrmte......... 7330 73 40 L«j«. 188s........ 316 - 317 - . 1854........ 10725 107 75 . 18s0........ 110 75 11125 . 18« (Fünftel) .... 11s — Ns 50 . 18S4 . 134 - 134 50 Ung. Prämien.««! 78 25 78 50 Kredtt-L...... , 160 50 161 «udolf>L......... 13 25 13 75 Prännmanl. der Ttadl Wicn 3050 9<)75 ^ 103 75 104 - ?"' 14150 14250 icdc Hcha»ich«n« . 100' 100 20 z Golorente . . . 86.35 86 45 lmg ^'ienbahn.»nl. . . . ^725 97 75 Una. EchaHbon« v«nn I. 1374 108 50 109 - »nlehm der Tt»dt^n«ind< Wien m N. V...... y0 Ungarn..........7?75 7325 Actie» d<» v«nle». »«lb Va»« Anglo»österr. Van!..... »4 75 95 Kreditanstalt ....... 214 50 214 75 Depositenbank....... 158— 160' Kreditanstalt, ungar..... 197 75 19.^25 Nationalbant....... 8«)0 — 802 — Unionbanl ........ 58— 58 25 Vertehrsbanl ... 94— 9450 Wiener Vankverein . 72 — 73 — Netten tz<» Tranöpart Unterneh »»»«e». G«ld W«e «lls^ld'Vahn .......,'...... "2?.''. DonaU'Lamspschiff.^Veiellschaft Ellsabeth.Westbahn.....1 ^ - Fcrdmands.Nordbahn . . 1 ^ranz'Ioseph'Vahn .... l-.>,.^ i^>— »«ld «»«« Galizische Karl-Ludwig«Vahn 242 50 24Z — Kaschau-Oderberger Vabn . . 100.'^) 101 ~. Lembera-Czernowitzer Nahn . 120 — 121 — llloyd.Oesellschaft......«95 — 397 Oesterr. Nordwestbahn . . . 107 — 10750 «udolfs'Vahn.......11250 113- Staatsbahn . . /l, 7. 248 — Eüdbahn ... ,, ,, 6s — Theiß-Vahn........176- 177 - Ungar.galiz^Verbindungsbahn 8»f»0 90 — Ungarische vlordostbahn . . . 1>> 75, Ulener ^ralnway'Gesellsch. . I ,l) Pfandbriefe. Nllg2st.Vodenlreditanft.li.Vd.) 107 25 10? ^l' « . , (iV-V) 90— 90 2'. Nationalbanl....... 9815 9830 Ung. Vodentredit-Inft. sy..V) »4 50 95 Prisrltät« cbll,«li Val. Kail.^udwig.V,. 1. Em 10. .,. ... j -"—33» ^z Oefterr Nordwest-Vahn - ' ^ ?5 ^ Siebenbürger Vahn . ' 156.'^ f^ls Etaatsbahn I. «n, ' i,l90 i» zl» Tüdbahn k 3". . ' 94 25 ^ ^ Südbahn. Von« '"""" ,..««,5Z London, lange Kich! 43" Pari«..... Geldi-rte». ^ ^ ,' ll 71'/»" , l> or ^ " " ^. <^ "^' 50 sa^Z'l' ' l ^-......- lo sb ^ l" U«chtr«G: Um 1 Uhr 15 ^ .neren: Papierrente 61 55 bi« 61 60. Gilberrent« Sü 50 bi, S5 70 Goldrmte 7330 bi« 72 40 »redtt 214 7b bi« 215 ^ ^l"s »«ckW IHzHb tzi< lili 5ü. X«Me«ü« ^ .^/. bi» 3 72. »Über 196 10 HU lOs^z.