^27. Montag, 3. Februar 1902. Iahlgnng 121. Laibllcher ihr,. ,^"?tlonöpreiS: Mnss «" K, halbjühriss lö l(. Im Kontor: nanz> ^ ^«^, halbjähvi« il X, ssür die ZustrNuüg ins Ha>!« sscmzjälnig 2 K. — IusertillnsgcbUbr: ssür lleine ^»'crals l,i« z^ 4 H,^.„ ^ l,^ g7^src p« Nb«lntftr«tlon befindet sich ttongreWntz «r. Ä, die siedamon Dalmalin.Oasse «r, e, Sprechstunbrn der «ebaltlon v«i 8 bi« ln Uhr vormittags, Unfranlicrtc Ariefe werden nicht angenommen, Manuskripte nicht zurür»tnr«. vom 24. Jänner 1W2. ^. Jänner 1902. Ar. 529 .ll l'opoln. vom 17. Iä >ner 1902. «r 0 «Tirols Tagblatt» vom 25. Immer 1902, Al, " «Zllmont^tio^t» vom 25. Jänner l902. »isjt. ^uckschiiften: ^ «?l'n Ncnusberg oder Pension-Erleb. ^lleae !- .^ '" Budapest, ohne Nnn«l.'e des Druckers und drs do», ^ ^' ^) «Gamiani oder zwei Mchte in ^llissselassniheit» bti 5v'r ^.M- (aus dem ssran^ösischcn), gedruckt in Bukarest liüti. ^rophllno; '^) 'Äuf hoher See oder Liebesabenteuer da», ,W"' Amerikanerin auf dem Meere» gedruckt ill Amster-Vleel.,^ 5^"^ Angabe des Druckers und Verlegers: 4.) «Am legers ^anbe» ^l, ohne Angabe des Druckers und des Ver-Nabe d', '<) '^>ag Mausen um des Mausenswillen», ohne An-^lph^ ^ruckottes, des Druckers und des Verlegers: 6) «Das Hit »h», ,«°"f sechs Bögen zu je vier und einem halben Vogrn °ls Hs.. .Buchstaben, in obscönen Darstellungen, ohne Angabe ^uaortes, des Druckers und des Verlegers. At.^ ««»m«nt»t!n!. «mörv» vom 23. Jänner 1902. ^ll.4 «güvsi-osegll^ dölnill» vom 25. Jänner )902. Nichtamtlicher Teil. Die Universitlltsftage in Mähren. ^iihs ^^^nmg einer czechischen Universität in ^n z ^ ^'^ 'u der Provingprcsse fortgesetzt erörtert. k'ssa^"Vchemia" führt La,ldt«gs.Abgeordneter Pro» Aickl^? ^^'uann mis, der jetzige Zeitpunkt sei an° ^ndl^s ^" nnciu schieb baren wirtschaftlichm und ^ ^^°Iitischen Aufgaben des Reichsrates und der ^ E^^ ^2 Staates für eine derartige Forderung '^-^^nmn wenigsten geeignet. Es dürfe nicht zur Regel werden, das; die Czechon, so oft die Lösung drin-gender politischer ssragcn bevorsteht, die Erfüllung ibrer Spezialwünsche dem Staate geradezu abpressen. Vine vollständige, wohldotierte Universität würde den C,;ech<>n mehr nützen als zwei unfertige. Auf dem Ge»' biete des Hochschnlwesens könne es sich hente über- ^ Haupt nicht uin Nenerrichtungen, sonden: nur uin dell notwendigen Ausbau der vorhandenen Universitäten handeln, welcher anf deutscher wie auf czechischer Seite noch viele-) M wünschen iibng lasse. Die deutschmähn scheu Abgeordneten tonnen und dürfen in dieserFrage nicht nachgeben. ! Die. Linzer „Tagespost" glaubt, das; eine Eini-! gung in dm- mährischen Univerfitäts - ssrage erzielt werdeil köllne. Die Deutschell dürften nach erfolg'' reichem Abschlüsse der Verständigungs'Aktion in, Üi^ährell in ein Eonlproinis; willigen, wonach in einer ^ deutsch ' mährischen Stadt eille deutsche, in einer cze-' änsch'MährischenStadt eiile czechische Universität zu er° richteil wäre. Wenn es den Czechen nur Ulu die Ve° fl-iedigung eines kulturellen Vedürfnijses und nicht um die Errichtung einer Slavisierungs°Anstalt zu tun sei, könnten sie ruhig auf dieses Kompromiß eingehen.' Der Krakauer „Czas" bezeichnet die ssorderung, del Teutschen, es möge die Regierung eine Erklärung abgeben, das; sie diese Angelegenheit ohne Znstim-mung beider Parteien nicht erledigen werde, als über« trieben. Anderseits sei es aber begreiflich, das; die Re-gierung eiue solche Erklärung ohne Eompromisj nicht abgebeu wolle: nur sollte sie dieses rein taktische Vorgehen nicht zu einem feststehenden Systeme erheben. Im übrigen meint das Vlatt, das; wie immer die Ent-! scheidung ausfallen möge, dem Parlamente kenu.'rlei Gefahren drohen, solange nicht die Handelsverträge nnd der ungarische Ausgleich auf de Tagesordnung lammen. Der Äudgetausschuß verhandelte am 81. v. M. den Titel Hochschulen. Die Deutsckxm Protestierten gegen die Errichtung einer czechischen Universität in einer deutschen Stadt Mährens sowie gegen das ille» gale Zustandekommen der czechisckM Technik ill Vrünn nnd erklärten, die llniversitätofrage könne nur im gegenseitigen Einvernehmen beider Nationalitäten gelöst loerden. Die rzechischen Redner wiesen den Vor-wurf, daß es sich um eiile nationalpolitische 5vrage handle, zurück und erkläl-ten, sie wünschen dm natio» nalen Frieden. Die Bewilligung eines unbedingt notwendigen kulturellen Bedürfnisses dürfe jedoch nicht von der Zustimmung der radikalen Srrömuug unter den Deutschen abhängig gemacht werden. Sie vor« langen die Allsgestaltung und den Ausbau der czechi« scheu Technik in Ärünn. Der Ullterrichtsminister erklärte, die Unterrichtsverwaltung anerkenne das Vn> langen nach Vermehrung der Universitäten als gründ» sätzlich berechtigt. Doch müsse, abgesehen vom sinan» zicllen Momente sowie der Notwendigkeit der Auö-grstaltung der bestehenden Uuiversitäten, jede neue Universitätsgrüuduug bezüglich der mannigfachen wichtigen Voraussetzungen geprüft werden. Mähren komme vermöge seinerLage.Aevölkerungszahl,Steuer» leistung uud kultnrellen Bedeutung für die Schaffung neuer Universitäten ernstlich ill Betracht. Grundsatz» lich geneigt, der Ersülluug der sowohl seitens des deutsäM als anch des böhmischen Volköstannnes diesbezüglich seit Jahren geäußerten Wünsche, wenn diese ill. einer für beide Volksstämme. annehmbaren Weise ermöglicht werden können, näherzutreten, er» achtet die Unterrichtsverwaltung die Errichtung einer einzigen utraquiftischen Universität nach den bis« lierigen Ersahrungen für nicht wohl rätlich. Indem sie daher die Errichtung ziveier gesonderter Universitäten in Mähren ins Auge faßt, will die Regierung die not« wendigen, selbstverständlich eineil gewissen Zeitraum lxanspruckMden Vorbereitungen für eine diesbezüg« liche konkrete Gesetzvorlage tunlichst beschleunigen, wobei sie voraussetzt, da die Einrichtung von Um« versitäten in Mähren beiderseits als Frucht eines friedlichen. Einvernehmens zwisä)cn beiden Volw-stammen angesehen und aufgenommen lvird. Thronfolge in Serbien. Man schreibt der „Pol. Korr." von kompetenter serbischer Seite aus Belgrad: Ailläßlich der mehr oder minder phantastischen Gerüchte, welche in den letzten Tagen von der auH« wärtigen Presse über die Frage der Thronfolge in Serbien verbreitet wurde»:, stimmten Freunde und Feinde darin überein, daß in Serbien zur Stunde eine durch die Ungewißheit in der Thronfolge-Angelegen» Feuilleton. «Die Wohltätigkeit.. Ein heimatliches plastisches Kunstwerk, ^u ' >reut uns, hellte abermals von einem schon il> ton"^ heimatlichen Kunstwerke Notiz nehmen ^i'lilt »7"^ ^"^ diesertage settlor Bestimmung znge-^nstl^'!^- E~' ist die« eine nach der Natur in Ton ^nwcn- modellierte und sodann in der hiesigen Nchl "^"sabrik des Herrn August Drelse sorgsam borst^^Nrößere Gruppenfigur, die „Wohltätigkeit" ll^nz ;, ' Der Künstler ist im vorliegenden Falle ein ^äiH^blichos Machen der hiesigen Gesellschaft, ^tille^ ^" b 0 n K astl, eine Tochter des Heml ^tist '^Hmiptmannes Kastl von Trannstätt, was, ^'^lna 5''^'" l'"" d"' wirklich vollelldetm Durch° ^rf ^ ^3 Ganzen, das Interesse für das Knnst-U'Nso^^'' noch wesentlich erhöhen dürfte. Letzteres !^«c ^ ^'"lu nian dabei berücksichtigt, daß die ?My^?'^ hicbei gewissermaßen vor ibrem Erst-"No 3lujov it. "'^ "" strengsten Sinne des Wortes f ^ ,^>. ' .^ktin genannt werden muß, da sie bisher ^ ^ schule besucht hat nnd außer einer ganz ^ ll^,o?/' '"" recht unterrichtet siild, an der hiesi-'^ ^c^st, ^'" ^-achsänlle erhaltenen Unterweisung ^ tiii's/?' ^Nlischen Handgriffen überhanpt noch ^fel^.'""ischc' Anleitung genossen hat. was ihre UiNs"" angeborene künstlerische Begabung in Tay Alleres Licht nickt. ^ zeiyf ^^" N'2 Meter hohe, plastische Gruppen^ allen Kirchen üblich ist, stehendes, ungefähr ueunjähri-ges, in Lebensgröße modelliertes Viädchen der müeren Stände, das nüt sichtlicher Anstrengung sein jüngeres, kaum N/2jähriges Schwesterchen in die Höhe hebt, um diesem die Möglichkeit zn bieten, eine kleine, schon in der Hand bereite Geldmünze durch die Einwürfe öffnnng des Opferstockes fallen zu lafsen, gewisser° maßen als Alisdruck kindliäM Herzensgüte. Uin das SchwesterctM so hoch heben zu können, muß das selbst nur kleine Mädchen sich mühsam auf seine zarteil Fuß° spitzchen stellen: auch ist die Last für sie fichtlich schwer und nötigt sie, ihren ganzen Oberkörper möglichst stark nach rückwärts zu bellgell. Beide Attitüden sind so lebenswahr nnd naturgetreu durchgeführt, die ganze .Körperhaltung auch von, anatomifchen Stand-vunkte ans so tadellos nnd zugleich so anmutend nnd gefällig, daß dies allein schon eine lvirklich künstleri» schc Hand verrät. Das Gleiche gilt anch von den zahl-reicheil übrigen Details der ganzen Plastik, von denen wir liier nur einige der am meisten in die Angen fal lenden hervorheben wollen: so das herzige geflochtene Hmn-zöpschen, das dem alteren Mädchen am Rücken baumelt, der schöne Faltenwurf ihres einfackien kurzen Söckchens, das die zierlich modellierten nackten Füß-chen sehen läßt, dann die offenbar der Nntnr ab^ gelauschte Struktur des ans einem starken, knorrigen Eichenblocke gedachten Opferstockes, suwie der natür-liclie eiserne Beschlag des eigentlichen Opfei-kästchens mit seinem Anhängschlosse nsw. Alle diese Details verraten nicht nur ein kunstgeübtes, nichte übn-sehen-des Auge. sondern auch eine äußerst geschickte, selbst im kleinen gewissenhaft arbeitende technische Ausführung. Der li'mstlsrischc Höhepunkt dsr Plastik liegt für jeden Kenner selbstverständlich in der äußerst schwierigen und mustergültig gelungenen Körperhaltung und Ausgestaltung der beiden Kinder, die das Ganze weitaus über eille bloße Dilettantenarbeit er» hcben: im übrigen aber möchten wir unter den mehr nebensächlichen Details gewissermaßen als pibuo äe li^jntuliel) daö kleine, auf den Boden gestellte und am Opferstocke lehnende Körbchen der kindlichen Wohltäterin bezeichnen. Es ist ein gewöhnlicl)er geflochtener Zocker, wie man sie hierzulande so häufig sieht, und lonm er beim Berühren mit der Hand nicht einen leisen Tonklang von sich gäbe, würde man ihn tatsächlich von Vast halten, so natürlich ist sein Geflechte wiedergegeben. Auch der anmutige, der jungen Künstlerin wirklich vcrzüglich gelungene Gesichtsausdruck der beiden Kinder ist kein fremder. Wer unsere hiesige Peters' straße ab und zu passier, wird die lebenden Modelle derselben zu seiner Augenweide gewiß schon oft, mit einrm dritten, gleich pausbäckigen Schwestercheu ver> eint, auf der offenen Schwelle eines kleinen Geschäfts' ladcns sitzend gesehen haben und wird sie nach diesem, l öffentlich nicht indiskreten Fingerzeige wohl leicht erkennen. Schreiber dieses wenigstens, als täglicher notgezwungener Passant dieser kotgesegneten Straße lmt hiezu keines langen Suchens bedurft. Die ganze Gruppe, zu der mehrere Zentner fein< 'ten Modelltons verwendet wurden, ist selbstverständ« lick die fleißige Arbeit viele,' Monate und muhte, um liier iu der Drelse'schen Fnbnk gebrannt 5" werden, in mehrere Teile zersägt, auoaehöhlt und dann wieder aneinandergetittet werden. /^' rellommlerte au Leitete hiesig«' Vloblislsmsnt hnt d,?je Arbnw, w« Laibacher Zeitung Nr. 27. 222 3. Februar 1902^ heit hervorgerufene politische ifrise vorhanden sei. Un° gewißheit in Betreff der Thronfolge besteht nun zweifellos infolange, als König Alexander, als der letzte thronberechtigte Sprosfe der Dynastie Obrenoviö, keine direkten Nachkomme?: hat. Als „kritisch" läßt sich aber dieser Zustand schon deshalb nicht bezeichnen, weil der König ein noch ganz junger Mann ist, der, aller menschlichen Voraussicht nach, Kinder habefi kann und weil keinerlei Zweifel darüber bestehen können, daß die Lösung der setbischen Thronfolge, beziehungsweise die Einsetzung eines Thronfolgers für den Fall, daß der Monarch kinderlos bleiben sollte, im Sinne der Verfassung lediglich auf Grund eines regel» rechten und rechtskräftigen Beschlusses der Volks-Vertretung, allerdings im Einvernehmen mit dem Herrscher des Landes, falls derselbe die Saä)e zu Lebzeiten überhaupt geregelt wissen will, erfolgen kann und darf. Nach dm wiederholten Versicl>erungen dos Königs Alexander, daß er sich im gegebenen Halle dieser Verfassungsbestimmung unbedingt anzupassen gedenke, kann von krisenhaften. Erschütterungen aus diesem Anlasse nicht die Ncde sein. Sonderbar ist es jedenfalls, wenn man den fünfundzwanzigjährigen jungen König mit aller Gewalt schon heilte eineil Thronerben einsetzen lassen möchte, trotzdem er einen solchen, wie die Dinge stehen, außerhalb seiner Dy» nastie und außerhalb seiner Familie wählen müßte. Gerade die Einsetzung eines ferneftehenden, an die Interessen des Hauses Obrenoviö durch keinerlei Nück» sichten gebundenen Bewerbers, dessen Hoffnungen und Zukunftspläne von vornherein auf das Verschwinden dieser Dynastie aufgebaut erschienen, könnte zu un» absehbaren Verwickelungen führen, falls dem jungen Könige später doch Kindel-segen beschert sein sollte. Dies dürfte auch der vornehmste Grund sein, weshalb König Alexander augenblicklich keine Lust zeigt, die Sache in Angriff zu nehmen. " Politische Uebersicht. Laib ach, 1> Februar. Der bevorstehenden Ankunft des Erzherzogs Franz Ferdinand in Petersburg widmen fast alle russischen Residenzblätter Vegrüßungsartikel. Von allen Artikeln jedoch verdient der der Peters» burger „Novosti" besonders hervorgehoben zu werden. Das Blatt schildert die Eigenschaften des Erzherzogs. Franz Ferdinand und schreibt unter anderem: „Dem erhabenen Gaste des russischen Kaisers unö Volkes wird Nußland besondere Aufmerksamkeit widmen. In ihm begrüßt Rußland nicht nur das gegenwärtige, sondern auch das künftige Oesterreich-Ungarn als eine befreundete Macht, mit der Rußland niemals Krieg geführt, die zu erhalten stets einen Hauptpunkt seiner Politik gebildet hat. Der politischen Annäherung zlvi-schen Rußland und Oesterreich-Ungarn wird sich bald jene ökonomischer Natur gesellen, was unter den jetzi» gen Umständen von besonderer Wichtigkeit ist. Die Reise des Erzherzogs Franz Ferdinand nach Peters-bürg wird diese Annäherung noch mehr vertiefen; diesem Ereignisse muß man daher mit Freude ent-gegensehen." In der am 30. Jänner abgehaltenen Versamm» lung des Dcutschnationalen Vereines für Oesterreich gab Abg. Wolf die Erklärung ab, e- bedauere die in der „Ostdeutschen Rundschau" gegen den Abgeordneten Schönerer gerichteten heftigen An-griffe, die jüngst erschienen seien. Er habe den Artikel vorher nicht gelesen und benutze diesen Anlaß, zu er-klären, daß einzelne Stellen des Artikels nicht nach seinem Sinne seien. Er werde nach wie vor alles ver-meiden, was als persönlicher Ausfalj gegen Schönerer gedeutet werden könnte. Die italienische Eskadre ist auf ihrer Rückkehr aus China in Neapel eingetroffen, mit Kanonensalven und ,.Hurrah"-Nufen der Bemannung der anderen Schiffe begrüßt. Znm Empfange der Eskadre hatten sich eingefunden der Marineminister, sowie Civil- und Militärbehörden. Am Strande erwartete eine zahlreiche Menschenmenge, die Ankunft der Schiffe. Wie aus P aris gemeldet wird, sclieiut die Ne-gierung nunmchr entschlossen zu seiu, die WahIe u für die Erneuerung der K a m m e r der Abgeordneten im April l. I. vornehmen zu lassen, und zwar dürf-ten der 18. oder der 20. April als Wahltermin fest-gesetzt werden. Diese Entschließung würde jedenfalls die Beschleunigung der Arbeiten im Palais Bourbon, namentlich der Budgetbcratung, zur Wirkung haben. Es würde dann auch die Notwendigkeit entfallen, für don Monat März wieder ein provisorisä>es Budget' zwölftel bewilligen zu lassen. Man erwartet, daß die Kammer das Budget vor dem 15. Februar erledigt haben wird und der Senat dasselbe mit gewohntem Fleiße vor Ende Februar genehmigen dürfte. Unter diesen Voraussetzungen sieht man der Auflösung der Kammer in den ersten Tagen des März entgegen. Die neue Kammer wird wahrscheinlich, wie die jetzige, zu einer vierjährigen Mandatsdauer berufen werden. Die Vorlage eines Gefetzes, betreffend die Verlange« rung derselben von vier auf fünf Jahre, scheint von der Regierung nicht beabsichtigt zu sein. Das englischeUnterhaus verhandelte die Vorlage eines Nachtra gskredites in, Betrage von fünf Millionen Pfund Sterling zur Bedeckung der Mehrkosten des K rieg es i n Sü d a frika. — Dilke und andere Mitglieder des Hauses kritisierten dlV Tätigkeit des Kriegsministeriums hinsichtlich der Ankäufe von Remontcn in Oesterreich-Ungarn. Der Finanzjekretär des Kriegsamtes, Lord Stanley, gab seiner Befriedigung darüber Ausdruck, oaß der Bericht der zur Prüfung dieser Angelegenheit eingesetzten Untersuchungscommission dargelegt habe, daß die g<^ gen die englischen Offiziere erhobene Beschuldigung der Bestechung vollständig unwahr sei. Der Redner fügte hinzu, die Regierung werde das gegenwärtige System des Remontenankaufes, dessen Reorganisation sich als notwendig erwiesen, einem engehonden Stu° dium unterziehen. Tagesneuigleiten. — (Uucheine Feilbietung.) Wenn es in Groh< wardein gleichfalls sogenannte Lizitationshyänen gibt. bann werden sie bei einer für den 8. b. M. von gcrichtstvegen ausgeschriebenen Feilbietung wohl schwerlich auf ihre Kosten lommen. Am bezeichneten Tage um 10 Uhr vormittags findet nämlich im Zimmer Nr. 75 des dortigen Iustizpalais eine llizikiiic», statt, deren Gegenstand — ein Taschentuch b' °"' Dieses interessante Taschentuch stammte aus dem Nach^ einer gewissen Juliana ttif; und wurde ins Inventar N>V aufgenommen,' nun soll es, wie erwähnt, von aintswes öffentlich an den Meistbietenden versteigert werben. ^ nu: die Kosten des Verfahrens sich mit dem Werte besag'« Schnupftuches decken! < — (Magen-Untersuchungen am eigtü Leibe.) An der Berliner Universität promovierte dieser^ ein Russe, Alexander Ogarlov. auf Gründ von Untersuch"^ gen über den Einfluß verschiedener Körperlagen und a derer Faktoren auf die motorische Funktion des MS^ Die Versuche hatte er im Laboratorium der Hallenser Klw von Professor I. von Mering durchwegs am eigenen 2e> angestellt. Die Methode bestand darin, daß der DoktorM« den nach einer bestimmten Zeit vom Magen in den Dal noch nicht beförderten Teil des Probeflühstückes selbst M'"" Magensonde und dann durch Auspressung unter nachfol^ der Ausspülung wieder herausschaffte und die bei be" ^ schiedenen Versuchen ausgehobenen Portionen in'W^ präzise, miteinander verglich. Als Probefrühstiick wiN jedesmal ein frisches Brötchen von 50 Oramin Gewicht "". cine Tasse Tee (250 Kubitcentimeier) eingenommen. ^" Norversuchen wurde, um größere Quantitäten für die W gleichung zu erhalten, die Normaldauer eines jeden Versus auf eine Stunde festgesetzt, und es gelang, diese Dauel allen Versuchen festzuhalten. Unmittelbar nach EinnaP bes Frühstückes gab Herr Qgarlov seinem Körper eint " stimmte Lage. welche er während der einen Stunde bcibeh'^ Auch bot sich ihm Gelegenheit, den Einfluß des Fiebers als er an Influenza erkrankte — und in ehnem Fallt ^ Einfluß allgemeiner Ermattung (nach einer schlaflosen M^ unter sehr anstrengender geistiger Arbeit und starkem ^ chen) auf die Magen-Motilität zu beobachten. Die V"s"^ fanden in Zwischenräumen von einigen Tagen imme? " mittags 8l/2 Uhr statt und erreichten die Gesammtzahl 7 !57. Der junge Doktor beschreibt die Untersuchungen "" gibcnd und kommt auf Grund der Ergebnisse zu folg^Vj Schlüsse: Die Motilität bes Magens ist am stärkst" " rechter Seitenlage und beim schnellen Gehen- beim ^^« Sitzen, Liegen auf der linlenSeite und bei langsamem l3^ sind die Bedingungen für die Entleerung bes Magens ^ niger günstig und einander fast gleich; die Bauch" ^ Rückenlage endlich nehmen in Bezug auf die MagentaM die Mitte ein. Dazu lommen noch nebensächlichere Nefu" ^ — (Ueber die Oeschichte des Z Y l i n b^ Hutes) weih ein englisches Blatt Folgendes zu berich'^ Es war im Jänner 1797. als der Zylinderhut am Strang London das Licht der Welt erblickte. Sein Verfertig" "^ d?r Hutmacher John Hetherington, der durch fortwärt Erfindungen auf dem Gebiete der Hutfabritation s'^ damaliger Zeit einen berühmten Namen errungen hatte. ^ schlecht es ihm jedoch mit dem neuen Kinde seiner Schöps Wune, dem Zylinderhute erging, mag aus einer Zeitu , notiz vom 26. Jänner 17^7 zu ersehen sein, die wie >^ lcutet: John Hetherington spazierte gestern auf dem Auls steige des Strand einher, auf seinem Kopfe einen s^l ,<< geheueren, aus Seide hergestellten Schornstein, der einen >l scmen Glanz hatte. Die Wirkung auf die Straßenpass^ war eine entsetzliche. Es ist Tatsache, daß verschiedene F^" beim Anblicke des komischen Gegenstandes Qhnmachtsam bekamen, während die Kinder schrien und ein junger A" ^ der gerade von einem Seifensieder zurücklehrte, bei be^ einige Einkäufe vorgenommen hatte, im Gedränge N't' geworfen wurde und si chden Arm brach. Herr Hetherins , hatte sich aus diesem Grunde gestern vor dem Lord-U" i, zi. verantworten und wurde diesem inmitten einer best ^ neten Polizeimacht vorgeführt. Der Verhaftete gab a^ glaube vollauf berechtigt zu sein, seinen lieben ^onb ^ Geschäftsfreunden ein neues Modestück seines erfinde!»!^ schon erwähnt, mit musterhafter Präzision durch» geführt und hiemit einen neuerlichen Veiveis seiner Leistungsfähigkeit auch auf gewerbekünstlerifchem Ge-biete erbracht. Der Vollständigkeit wegen sei übrigens erwähnt, daß die der plastischen Darstellung der „Wohltätig» keit" zu Grunde liegende Idee der jungen Künstlerin nicht so ganz selbst zugeflogen kam, fondern ihre erste, von ihr dann wohl nach der Natur und nach lebendem Modelle selbständig ausgeführte Anregung in der bildlichen Darstellung eines illustrierten Journals fand. Ganz originell und wirklick) auch recht gut ange' I.!acht war dafür jedoch eine andere Idee der jungen Tame, die sich in ihrem engeren Freundeskreise, be> kcmntlich auch schon als Malerin wiederholt mit Glück betätigt hat. Die Idee nämlich, dieses ihr erstes grö« heres Werk auf den, Gebiete der PlastisäMi Kunst der Verkörperung der „Wohltätigkeit" im Heimatlande — der Krainischen Sparkasse als Devo tionsgefchenk zu widmen! Die Direktion derselben hat denn auch dieses ihr diesortage so zartfinnig angebo« tcne Geschenk freudig angenommen und der Spenderin in einem verbindlichen Schreiben den wärmsten Dank hiefür ausgesprochen. Dasselbe wird seine Auf-stcllung vorläufig im Sitzungssaals der Krainischen Sparkasse finden, den bekanntlich schon eine ganze Neihe von Bildern und Schnitzwerken vaterländischer Künstler schmückt, die zumeist der fördernden Anre, gung derselben ihr Entstehen verdanken. Wir glauben, der strebsamen und begabten jun° gen Künstlerin zu diesem schonen Erfolge wohl herz* lichst Glück wünschen können l —pp." Line Hamburger patriziertochter. Noman au« d«m modernen Hamburg von Ormanoö Vandor. (2b. Fortsetzung.) „Ei, die Prinzessin Meeder von der UHIenhorst, dic Tochter von dem verkrachten Meeder!" Lisas Lippen legten sich sekundenlang fest zu° sammen. Die heiße Röte ihrer Wangen, die sich durch den aufsteigenden Unmut noch um einen Ton vertieft hatte, wich Plötzlich einer grüngelben Blässe. Doch nur für Sekunden spiegelten ihre Züge ihr Empfinden wieder- der erstaunte Blick der Freundin gab ihr so-fort ihre Fassung zurück. „Ach so," sagte sie mit gut geheuchelter Gleich-giltigleit, „er wird sie mitgenommen haben: er hat jetzt öfters drallsten zu tun, und an ihr Fuhrwerk wird wchl der Gerichtsvollzieher seine Visitenkarte gesteckt haben. Onkel ist Konkursverwalter. Wir verlieren einen schönen Brocken Geld bei dem Halunken!" setzte sie scharf hinzu. Die beiden Mädchen giengen noch eine Strecke Weges zusammen weiter. „Ist es wahr, daß dein Vetter zum Herbst nach Hause kommt?" fragte Lisas Freundin im Dahin-schreiten. Diese nickte. „Jedenfalls!" „Dann werden wir wohl bald eine Verlobung feiern?" „I'wo! Wie meinst du das? Hast du etwas ge-hört. Clla?" „Gehört nichts, ich denke mir aber so meinen Teil. TUs sei, mcm nicht so und beichte! Mir alö deiner besten Freundin könntest du es wohl sagen, ich kann s^ gcn!" ^ „Ich spreche nicht gern über Angelegenheiten^ ^. noch nicht spruchreif sind," entgegnete Lisa. Ein !" ^. lend fröhlicher Ausdruck verwischte die letzten -'"'^ chen eines schweren inneren Aergers aus ihrem " .. schen Gesichte, in das allmählich die Farbe w^ kchrte. „Aber zur Hochzeit komme ich doch mit?" , ,^. „Ei, natürlich — zur Hochzeit und zum P" abend!" ^ Unterdessen hielt die Kleysen'sche Equips .. derTür des altehrwürdigen Hauses in derKathar" p slraße. .Mensen half seiner Nichte beim AussteigeN ^. gab dann dem Kutscher den Befehl, für ?'", .^c stunde auszuspannen. An Werktagen kam ^ ^ selten vor, daß er dic Pferde, für Privatfahlte" Anspruch nahm. ^ AIs Gisela die breite dämmerige Treppc' '^.^ Stockwerk emporstieg, spürte sie plötzlich ein ^Ml, Herzklopfen. Ein wunderlich vorahnendeo ^ ^ als stände sie vor einem neuen, bodoutunsiotwll^ ben^abschnitw, durchrieselte sie. ^ ^ Wie im Trali,ne betrat sie, von dein alten ^ ^ geführt, die Wohnung. Im Salon öffnete Kley!^,c Vlrbindung5tür, die in das behagliche, sonn^ll" Wohnzimmer führte. ,^ „Henriette," sagte er, „hier bringe ich b^Ml< Nichte, hoffentlich demnächst unser liebes T" chm!" . go"' Vor Giselas geblendeteil Augen führten t"r ^ nenstrahlen cincn flimmernden Tanz auf. ^ »^st^ einen lichten Nebel sah sie eine zierliche Frcw^ ^j^cher Zeitung Nr. 27. '223 3. Febmar 1902. ^lbMll^ ^^"" su Präsentieren, welcher Ansicht sich der dez ..^" indessen nicht anschloß, indem er den Hersteller ^^w?"^" Schorniteincs" zu einer Geldstrafe von .^,^.verting (12.000 X) verurteilte. l!vch ^.^' n neues Gretna - Gree n.) Berühmter >°üt ^Helgolllnd. das frühere Paradies für Ehelustige, Elchen ?'"^ >^°Uische Stadt Grctna-Green, in der Liebes-«Iltii^ ^°^n konnten, ohne irgendwelche Papiere ober ^iiben I-^^Mngen Erlegen «i» müssen, bis eines ^lnch, <"^ eine Parlamcntsatte diese schöne Einrichtung '^sl ein ^ Nunmehr hat amerikanischer Unternehmungs-zc>yo^ """es Gretna-Green geschaffen. Der schnell beilebt habt" , ^ "z«llfahrtsort für Heiratslustige, die eö eilig üegt^ "en Stand der Ehe zu tuten, heißt St. Josef und eines fast ^Msch am Michigan-See. Die glorreiche Idee ^H^^omatisch arbeitenden Standesamtes entsprang !^ tlea . ^ Direktors einer Schiffsgesellschaft, die zwar juich ^ "" Passagierdampfer besaß, aber leine Fahrgäste C^ ,^''"ch Ct. Josef reisen wollten. Es muhte cine ^nb k, ^" Et. Josef geschaffen werben, und so ent. bllbtn ' ^"^l"l der Schnellheiraten, für dessen Bekannt-^tdt ^ ^^^ Nordamerika natürlich sofort Sorge getragen ü>il lieb ^"" ,!"^ "^ Dampfer, die in St. Josef landen. di> ^"^ Pärchen beseht. Die Ankunft des Dampfers. ^'Ios s ^autpaare wird telegraphisch prompt nach leitet ^"^^^- Der Friedensrichter als Standesbeamter, »ü ^ y^" Zwei Predigern und zwei Schreibern, seht sich ^üsch ^'sch des Festsaales, und ein Wachtmeister der ^!^"' Schutzmannschaft begibt sich in Galauniform zur ^Ullli ^' ^" ^^ ^^ Paare nach den Nummern ihrer ^g'" ordnet. Von der Landungsbrücle geht der stolze bi< ^ " "Nthause bei einem Kassenschalter vorbei, an dem ^lllllis ^°" ^'"''" Dollar per Paar erlegt wird. und nach illin hl °" einer Stunde ist auch schon das letzte Brautpaar ^°l!i??a^ gemacht. Die Herr>cyaften haben Zeit. in den iollz s. ^ bon St. Josef ihr Hochzeitsdiner einzunehmen, »ii^,/°ch an demselben Tage ihre Nüäfahrtötarten be-^dt tv ^"' Et. Josef blüht auf und wird eine berühmte k»,,i l^en. wenn nicht andere Städte sich finden, die dem VampfschMhltsdirektor Konkurrenz machen, ^üb^ ^ er (3 heg atte mit de m Assaga i.) Aus ^tschtt ^- d. Nt.. wird berichtet: Vor etwa einem Jahre ^t df ^^^ Erregung in London, weil eine englische! ^ itii? '" ^" Earlöcourt-Ausstellung auftretenden Sohn ^ !lo^^"n Hiatabelehäuptlings Lobcngula. den Prinzen! >htti ^' ^nak>n wollte. Die Dame sehte, trotz des Protestes < M^^andten. ihren Willen durch, sucht heute aber die' l ^iti^ "^^' >veil ihr prinzlichcr Gemahl Anhänger °ns! sz^toelei ist und seine angetraute Ehegattin auch ^ilck ^bandelt. Nach dem „Daily Chronicle" spielte ^s ?" ^^- ^o Ven und dem Gerichtspräsidenten fol^ Ili^ ^'egespiäch ab: Präs.: Hat e'r Sie mit einem ^boH^°^n? — Heugin: Ja. — Präs.: Das hatten "iis.-m "wartet? — Zeugin: Nie meinen Sie das? — ^ zu k"c." '""^ ^""^ ein Wilder, nickt wahr? Die Zeugin °»lh H i^ 'sten. Der Präsident erklärte, daß sich seiner An-^ N ^° Ven genau so betragen habe. wie man von s^t" n/a ^>"a^en könne. Sie habe das voraussehen ^t«!hl' .. sie ihn heiratete. Ehe er die Ehescheidung aus->. ^ ?ss - " weitere Beweise einholen, k ^tb^'^ ^ " nd von M a nv m u < ü b e r r e st e n.) ^ie^! ' ^^ unter Führung des Zoologen .Herz von ?lgesc^Ulgei Wademie der Wissenschaft nach Kolimsl ^!Vlc> ^urde, ist in Srednotolimsl mit den Ueberresten ?lti>ndi "t angelangt. Das Stelet und das Fell sind fast Ü^ieiez "Men. Im Magen und zwischen den Zähnen ,^^ wurden noch Reste unverdaulicher Nahrung ge- l»! --------------------------------------- funden. Die einzelnen Teile des wertvollen Fundes werben in gefrorenem Zustande nach Petersburg gebracht. — (Ein intelligenter Kellner.) Gast: „Bringen Sie mir ein belegtes Butterbrot."— Kellner: „Mit Braten. Käse. Wurst, Schinken?" — Gast: „Ist mir egal." -Kellner: Also Wurst!" Lotal- und Promuzial-Nachrichtm. — (K. t. Fam i li e n-F,idei tom mi h-Bi-li l i o t h e t.) Seine Majestät der it a i s e r hat das Werk „Tuoiiw uno die Elsenben^chnitzerei um kvunuclinni Ion-Huin in St. Gallen. Straßburg, 1900" von I. Man-luani für die t. t. Fc.milien-Fldeitommiß-Bibliothel aller-gnadigft angenommen. — (Das Fürstenpaar W i n d i s ch - G r ä tz.) Man schreibt dem „Trieste! Tagblatt" aus Beides» 81. d.M.: Has Neiseprogramm des fürstlichen Paares Otto Windisch-Grätz und Gemahlin Erzherzogin Elisabeth Marie hat dadurch eine Aenderung erfahren, daß der Aufenthalt ill Beides auf unbestimmte Zeit ausgedehnt wurde. Die reizende Gegend, welche seit einigen Tagen in eine alpine Winter? landschüft umgewandelt ist, welche nirgends schöner gefunden werden kann,namentlich bei dem an schönen Tagen erstrahlenden herrlichen Alpenglühen, hat die hohen Herrschaften bestimmt, diese außergewöhnlichen Naturschönheiten länger zu genießen, als ursprünglich geplant war. Bis vor wenigen Tagen herrschte wunderbar klares Wetter, so baß sich die umliegenden Berge rings im See wiederspiegelten, darüber blaute nachts der Himmel mit seinen lrystallfunlelnben Sterner und schuf ein unvergleichlich schönes Bild. Als bann in den letzten Tagen reichlicher Schneefall eintrat, gewann man auch ein» prächtige Schlittenbahn. Die hohen Herrschaften lind namentlich die neuvermählte Fürstin geben sich den Schlittenpartien nahezu sportmäßig hin, und erfreuen sich bei dem Aufenthalte in dem schön gelegenen, mit allem Kom-fort ausgestatteten Schlosse der vollsten Frische und Gesundheit. — (Im Bubgetausschusse) beantragte Abg. Freiherr v. Schwegel die Ausgestaltung des staatlichen Untergymnasiums in Gottschee zu einem Obergymnasium. Für die Errichtung dieses Obergyinnasiums seien alle übrigen Vorbedingungen, das Gebäude, ausreichende Stipendien lind Unterstützungen für die Studierenden in vollkommen ausreichonbem Maße vorhanden' ebenso rechtfertige die geschlossene deutsche Bevölkerung des umliegenden Gebietes, dce fortschreitende Entwickelung der zahlreichen Volksschulen und der große Ausschwung der städtischen Bevölkerung von Gottschee die beantragte Erweiterung dieser Mittelschule. — (M a r l t w e s e n.) Die l. l. Landesregierung Hai nach Anhörung der Handels- und Gewerbelammer. dann dei, Zentralausschufses der l. l. Landwirtschafts-Gesellschaft in Laibach der Gemeinbe Selzach, Bezirk Krainburg, zrc Abhaltung von zwei I a h r e s v i e h m ä r l te n in Sel;ach mit ben Einfallstagen am 3. Mai und 4. Oktober e.nes jeden Jahres, beziehungsweise, wenn auf einen dieser Tage ein Sonn- oder Feiertag fallen sollte, am nächstfolgenden Werktage, die Bewilligung erteilt und den Tarif für 1 Stück erwachsenes Rindvieh mit 12 k, für ein Rind unter l, Jahr alt mit 10 II. für 1 Stück Schwein mit 6 k und für 1 Stück Kleinvieh mit 4 ll genehmigt. —o. — (Vom l. l. Ve'rwa ltu ngs - Gerichts-h o f e.) Oeffentliche mündliche Verhandlungen beim l. t. Verwaltungs-Gerichtshofe werden stattfinden: heute Peter Graf Waldersiein in Laibach wider die Personaleinlommen-stcuer-Aerufungslommission für itrain wegen der Personal-Einkommensteuer; den 8. d. M. Josef Gogala und Genossen in Neudorf wider das l. l. Ackerbauministerium und Lulas Grilc in Radmannsdorf wegen einer Sägewerls-Anlage. ^'^°" der Valkontiir stehen, und erst, als zwei ^ dies'?"^ Hände die ihren ergriffeil und drückten ^l,wr N """ Antwort sprach beredter als Worte ^t»^ ^''M'.una, wo sie sich befand und was die H." ^deutete. Mch'^M'nen, mein liebeo .<.tmd! Tausendmal ^(^c, "unnen!" fasste diese Stimme, und es ^. '^n, al.5 ob Tränen in ihr zitterten. ^.^uszto i,i, Ausblicke keine Erwiderung zu ^ ^w?> "" triviale Phrase hätte sie nicht über ^egte s," Fracht. Die Herzlichkeit der Begrüßung l!^!^!> 5^' ^ ihre Augen plötzlich naß wurden, T? ^Urde ' Antwort sprach berdler als Worte ^- ^ap„v )^u ^rau Henriette richtig verstanden, '^ch^, legte sw den Arm um die feine Taille des his.r gleitete e5 nach dem Sofa. iy^M!t^,?"l;t(' „icht. wie ibr geschah. Der Heimat-'b« ''ch'Nlm, "' '"'t soiner altbürgerlichen und dock l,d t>. ""' Einrichtung, den blitzblanken Mö t>^l^ ^u, l'lnmenumrankten Ballon, mutete sie K<^'ldo s/"""'sch "n- ebenso vertraut erschien iln' riv^' N'chto?^ ^'''^ ö"' schlichten Ä','atrone. Ver-!^'"l A>s,., ''/n ihrem Gedächtnisse, lvo sie ec- schon Üblich f u lmtle. Und wie eine Ä'^usik von unau^ ^^^l',n> v ^^betäubendem Wohllaute legte "en^i. ^ ^'^'"- ^rau auf ihre erregten, fiebern- ^ ,'»"' ^s>r !s ll^^cht^ f,^' "och immer, alo ob sie träume. Aber ^' i.^ siih 'Ü' "us diesem Traume zu erwachen, ^le. ^lr ^''"'"N'tinnue, die so liebreiche Worte ^ H) '"' fren'^s-^^^ sich wnner tiefer in ihr Herz. ^ tn^. ^'"' binden Ansprüche dieses sa,N> "" plötzlich l^l,^ wundnliche Veh'isncht über sie — die Sehnsucht nach der früh verlorenen, nie gekannten Mutter. Eine Mutter haben — solche Mutier — welch em Elück! Hrau Henriette schien ihre Gedanken zu erraten. „Der liebe Gott rief so früh Ihre liebe Mutter zu sich, Kind," sprach sie, „und ich — ich wünschte mir immer ein Töchterchen. Wollen wir einander gegenseitig das un5 vom Schicksale Versagte schenken? Ich ^'hnen eine rechte, liebende Mutter — Sie mir eine liebe Tochter!" Gisela war keine impulsive Natur. Als echte Hmubnrgerin, die rechte Tochter uud Enkelin norddeutscher Patrizier, ließ sie sich nicht leicht von den '.'lufwallnngen ihreo Temperaments hinreißen. ^n diesem Angenblicke erhob sich jedoch eine 3timme ihres Herzens über alle kaltsinnigen Vcr-standeserwägnngen, Sie dachte nicht mehr an das lln-gewöhnliche der Situation; eo fiel ihr nicht ein, daß sie die ^rau ihr zur Seite vor eiuer Stunde znm er-sieilmale g.'sehen hatte nnd daß dieselbe ihr imGrunde ^ine fremde war: keineo von den Bedenken, die ihr l'nter normalen Vorhältnissen vielleicht gekommen! wären, machte sich geltend, aber aus der Tiefe ihres Herzens quoll übermächtig eine beinahe schwärmerische Zuneigung zn der ^ran dc5 Bruders ihreo Vaters empor. „Ich fürchte nur ,Sic werden. Enttänschungen an mir erleben, liebe Tante," sagte sie leise. „Ich bin so' viel Güte gar nicht wert! Ich bin ein so furchtbar verwöhntes und deobalb unnützes Ting! Ich würde Ihnen nnr zur Last fallen, ohne mich für Ihre' i^itbe in irgendeiner Wcise revanchieren zu tonnen!" (Foitletzung johl.) — (Der Termin f ii r die Einlösung der Silberscheide m ünze n) zu 20, 10 und 5 lr. o. W. zum halben Nennwerte wurde bis auf weiteres verlängert. — (Trau u n g.) Am 8. d, M. um M2 Uhr findet in der hiesigen Dömlirche die Trauung des Herrn l. und t. Obcrlieutenants Richard ttleinoscheg des Inf.-Reg. Nr. 27 mit Fräulein Stefanie Recher, Tochter des Herrn Vittor Necher. statt. — (Ernennung im Ü e h rbie n, fte.) Herr Tho« mas Kraßnig, Supplent an der hiesigen Staats-Ober-reulschüle, wurde zum definitiven Lehrer an der Landes-Oberrealschule in, Göding (Mähren) ernannt. — (Panorama International.) Die seit gestern ausgestellte Serie dieses Kunstunternehmens umfaßt höchst interessante Ansichten von Zacatecas und Queretaro , (Mexiko). Darunter dürften die Straßenbilber, die eigenartigen ötirchen wie nicht minder das Denkmal der drei Steine, wo Kaiser Maximilian erschossen wurde, die allge-meine Aufmertfamleit erregen. — In der kommenden Woche werben die venerischen jtönigsschlösser Linderhof und Nerg zur Vorführung gelangen. " (E ise n ba h nu n fa l l.) Wie man uns aus Rad' mannsdorf mitteilt, wurde am 31. v. M. nachts in der Station Aßling der Heizer Langenfuß aus Laibach durch einen heftigen Stoß von einer vorbeifahrenden Maschine zur Seite geschleudert und hiebei tödlich verletzt. —r. " (Verkehrsstörungen.) Wie man uns aus Holl meldet, sind infolge heftigen Boragewitters mit Schnee-sall auf der Deichs strafe von Zoll gegen Loitsch und auf der Vezirlsstraße von Zoll gegen Schwarzenberg Schneeverwehungen entstanden, so daß diefe Straßenstrecken bis auf weiteres für die Wagen, beziehungsweife Schlitten unpassierbar sind. —r. — (Maske n fe st des ,.S lave c.") Der Gesang-verein ..Slavec" hat gestern den Turnsaal im „Narodni Dcm"zu einer veriwblen, mit Nadelholzbäumen besetzten Waldlandschaft umgewandelt, in ivelchem „verzauberten Walde" sich bis zum Morgengrauen eine fröhliche Menschenschar tummelt». Im Hintergründe, die ganze Breitseite des SaaleS einnehmend, befand sich eine Waldszenerie, woselbst oie bürgerliche Musikkapelle postiert war; rechts davon erblickte man auf einer Anhöhe die itlause des Antonius, ocsscn Wunschglocke nahezu beständig in Bewegung erhalten wurde,' unter derselben hauste eine Wahrsagerin, die sich aber zumeist unter die Schar der Waldgäste mischte, um ihre Wahrsagungen an den Mann — hier tatsächlich nur an den „Mann" — zu bringen; links erhob sich ein verwunschenes Schloß, welches um dir Mitternachtsstunde zum Ausflüge einer gespenstischen Gesellschaft von Teufeln ?c. diente. Im Walde bewegte sich eine überaus große Zahl von maskierten und unmastierten, von tanzenden und nicht tanzenden Gä< sten, in fröhlicher Stimmung der Karnevalszeit ihren Tribut darbringend. Es gab da sehr geschmackvolle Masken aller Gattungen, unter denen wir namentlich die Gruppen der Eisbären, der männlichen und weiblichen Jockeys, Piruetten, Zigeunern erwähnen wollen, mit welchen im Vereine zahlreiche Masten, verschiedene Vollutypen repräsentierend, weiters Waldgeisier, Phantasiemasten, Dominos beider Gt' schlechter. Äabys, Charaltermaslen (ein weiblicher Efeu. eine Sterntönigin, eine Herzdame, eine Königin der Musik tt.) ein buntes, farbenprächtiges Durcheinander bildeten. Der Humor fand einen vorzüglichen Vertreter in de»n Wald-stiolche, der mit schlagendem Witze die Gaste attackierte und niemandem eine Antwort schuldig blieb. Dazwischen schlug man Corianbolischlachten, daß es nur so in der Luft wirbelte, und die Paare schwangen sich im Tanze dahin, mitunter des Gedränges wegen allerdings mehr gehend als tanzend. Bei der ersten Quadrille, welche wie die folgenden uom Herrn Zirlelbach arrangiert wurde, zählten wir in drei Kolonnen an ?tt Paare; die zweite wurde von 120 Paaren getanzt. Die in der Zwischenzeit erscheinenden Gruppen brachten reiche Bewegung in das Mastengetriebe. Um ^titternacht entfesselte die aus dem verwunschenen Schlosse Schlosse herausgestürmte Schar von Höllengeistern einen !„Tanz auf dem Nlocksberge", eigentlich einen stürmischen Galopp, der auch den ersten Teil der Veranstaltung beendete. -- Der finanzielle Erfolg des Maslenfesteö muß kein so übler sein, denn im Saale und auf der Gallerie waren sicherlich an 900 Personen anwesend. — (Kränzchen des Laibacher deutschen Turnvereines.) Kurz währt heuer des Faschings Herrlichkeit; gleich einem schönen, lichten Traume wird sie oorüberzirhcn, angenehme Erinnerungen zurücklafsnd an schöne Blüten geselliger Freuden, anregender Unterhaltung, harmloser Fröhlichkeit und gegenseitigen herzlichen Wohlwollens. Das Leben muß aus Ernst und Scherz. Arbeit lind Erholung abwechselnd gewebt sein. wenn es ersprießlich ,cin soll,- deshalb verdienen ja die Bestrebungen der Vereine, im Verlaufe des Karnevals ihren Mitgliedern Unterhaltung. Anregung und Erholung zu verschaffen, alle Anerkennung. Zu den angenehmsten Erinnerungen dieser Faschingszeit gehört nun zweifellos das Kränzchen, das der rührige Lai' vacher deutsche Turnverein vorgestern abends im großen Zaale des Kasino veranstaltete. Die Hauptbedingung zum Erfolge ward auch bei dieser schönen Veranstaltung, die mit uollem Nechtc den Anspruch auf den Titel „Ball" erheben konnte, wie bei allen geselligen Unternehmungen des Turn-oereines im voraus erfüllt: Ein jeder steuerte frohgemut sein Teil zum Gelingen des Balles bei. In dem glänzenden Naume bot sich dem Zuschauer ein berückendes Bild von Fraucnschönheit, Mäbchcnanmut und geschmackvoller, oft prächtiger Toiletten. Daß dem Tanzvergnügen bei den 'lotten Weisen einer Abteilung der Rcgin.enlstapelle mlt allem Eifer gehuldigt wurde, bedarf wohl leiner besonderen Versicherung. Die Quadrillen, bei denen >v,r gegen 70 Paa« zahlten, leitet« Herr Josef dunssLgab, m.d Umsicht. Vis zum hellen Morgen wahrt« ltt< Vaibacher Zeitung Nr. 27. 224 3. Februar M^ Faschingslust und die animierteste Stimmung. Die Mit-glicber des Hurnrates walteten mit zuvorkommenderLiebens-würdigteit ihres Amtes. ^. — (S ch lu ht r änz ch e n.) Morgen findet im Na-sino-Olassalon zu Ehren des ^jährigen Jubiläum» des Tanzlehrers Herrn Julius Morterra ein von den Teilnehmern des Hanzunterrichtes verunstaltetes Schlußlränzchen statt, bei welchem folgende Tänze ausgeführt werden: Bo-yemimne, I'ns . — (Schonzeit für Wildarten.) Im Monate Februar stehen folgende Wildarten in Schonung: männliches und weibl. Noth- u. Damwild sowie Wildtälber, Gemsböcke, Gemsgeißen und Gemstitze, Rehbocke, Rehgeißen. und Rehkitze, Feld- und Alpenhasen, Auer- und Birkhähne, Auerund Nirlhennen, Fasanen. Hasel-, Schnee- und Steinhühner, Rebhühner und Wachteln. — (Zur Voltsbewegung in Krain.) Im politischen Bezirkt Tschernembl (28.460 Einwohner) wurden im IV. Quartale des abgelaufenen Jahres A4 Ehen geschlossen und 217 Kinder geboren. Die Zahl der Verstor-venen belief sich auf 130, welche sich nach dem Alter folgendermaßen verteilen: im ersten Monate 8, im ersten Jahre 10, bis zu 5 Jahren 34, von 5 bis zu 15 Jahren 5, von 15 bis zu 30 Jahren 9, von 30 bis zu 50 Jahren 9, von 50 bis zu 70 Jahren 47, über 70 Jahre 26. Todesursachen wann: bti 7 angeborene Lebensschwäche, bei 17 Tuberkulose, bei 14 Lunglnentzündung, bei 2 Typhus, bei 3 Gehirnschlag-fluß, bei allen übrigen sonstige verschiedet« Kranth-iten. Verunglückt sind 2 Personen (1 erfroren, 1 überfahren). Ein Selbstmord kam nicht vor, dagegen ereignete sich 1 Totschlag. Im ganzen Jahre 1901 wurden in diesem politischen Bezirke 181 Ehen geschlossen und 798 Kinder geboren; gestorben sind 561 Personen; Verunglückungcn ereigneten sich 8. Ein Selbstmord oder Mord lam nicht vor, wohl aber gelangte ein Totschlag zur Anzeige. —o. * (Raufexzeh.) Seit längerer Zeit herrschte zwischen den Burschen Mois Strnad. Josef Marolt. Anton Vidmar und Johann Grm aus unbekannter Ursache eine Feindseligkeit, welche am 26. v. M. während des vormittä-tägigen Gottesdienstes in der Pfarrkirche zu Gutenfelb zu offenem Ausbruche lam. Die Genannten, welche bei dem hinteren Tore innerhalb der Kirche ziemlich gebrängt aneinander standen, stießen sich anfangs gegenseitig mit den Händen, worauf Vidmar dem Strnad mit der Faust einen Schlag auf den Kopf versetzte. Um eine Rauferei in der Kirche zu verhindern, wurden Vidmar und Grm. welcher sich ebenfalls exzessiv benahm, von anderen Leuten aus der Kirche hinausgedrängt. Vibmar und Grm wurden nun von den Burschen Strnad und Marolt, welche sich ebenfalls aus der Kirche entfernten, verfolgt und beim Schulgebäude eingeholt, worauf es zwischen Vidmar einerseits und den genannten Verfolgern anderseits zu einer regelrechten Rauferei kam. Etrnab und Marolt trugen leichte körperliche Verletzungem davon. —r. — (Die Feuerwehrunterhaltung in Krainburg) nahm unter massenhaftem Besuche des Publikums einen glänzenden Verlauf. Einen näheren Bericht bringen wir wegen Raummangels in der nächsten Nummer. * (Verloren) wurde gestern vormittags am Marien-Platze ein schwarzledernes Geldtäschchen mit einem kleineren Gelbbeirage. " (Gefunden) wurde von zwei Nollsschiilerinnen alr Marienplatze eine silberne Damenuhr. Theater, Kunst und Literatur. " (Deutsche Bühne.) Zur Feier des 70jährigen Geburisfestes des Schriftstellers und Bühnendichters Karl Costa führte gestern die deutsche Bühne dessen bestes Volls-stück, „Bruder Martin", auf. Die Aufführung war bis auf tinige operettenhafte Uebertreibungen lebensvoll und frisch und fand seitens des gut besuchten Hauses die verdiente Würdigung. — Ein näherer Bericht folgt morgen. ^. — (Benefiz.) Zum Vorteile des Regisseurs und Charalterlomilerö Herrn Olhmar Lang gelangt heute die Offtnbach'sche Operette «Die schöne Helena" z»u Vuffilh. rung. Herr Lang zählt zu den meistbeschäftigten Mitgliedern dei, deutschen Äuyne, ist ein gewissenhafter, pflichtgetreuer Regisseur und trefflicher Darsteller, der sich allgemeiner Beliebtheit erfreut und vollen Anspruch auf Anertennung seiner verdienstvollen Leistungen hat. Hoffentlich wird diese Anerkennung heute den entsprechenden Ausdruck finden. — (Eine Neuigkeit im Theaterwest n.) Aus ein originelles Mittel, die Theaterbesucher gegen Langeweile und die Schauspieler gegen Aeußerungen de» Mißfallens zu schützen, ist ein erfinderischer Theaterdiretior in El. Louis in den Vereinigten Staaten verfallen. Seine Methode besteht barin, den Eintrittspreis nach Alten zu teilen. Jeder Zuschauer bezahlt beim Eintritte den vollen Preis fur seinen Platz, überzeugt er sich aber im ersten Atte, daß das Stück ihm nicht behagt, so erhält er an der Kasse vier Fünftel, drei Viertel ober zwei Drittel seines Billets zurück, je nach der Zahl der Atte, die er sich entgehen läßt. Das neue echt amentanische System soll schon meyrfach in al.deren Theatern zur Anwendung tommen; auch einige Theater in Newyort wollen es demnächst versuchsweise einführen. — („D ie österreichisch-ungarische Monarchie inWortunoBil d".) Inhalt der 389. Lieferung (Ungarn): 1.) Adolf Schullrrus: Das Hermaun-stäbter Komitat. 2.) Traugott Teutfch: Die Sachsen. ?,) Franz Pildner : Das Groß - Koller Komitat. — Illustrationen von Friedrich Mieß. Theodor Dörre. ZgnazR osto vics, Julius Hury und Güza P au r. — (Mitteilungen des Musealve reines für Krain.) Inhalt des ersten und zweiten Heftes: 1.) Ferd. Seidl: Das Klima von Krain. 2.) Dr. Anton Mell: Krain und der hiftorifche Atlas der österreichischen Alpenländer. 3.) Fr. Komatar: Tapferleitszeugnisse zweier Kramer. — Kleine Mitteilungen: 1.) Dr. Friedrich Ahn: Eine ..Neye Zeytung" aus Georg Widmanstetter Druckepresse in Graz, Laibach betreffend. 2.) Prof. Alfon» Paulin : Ueber das Vorkommen einiger selteneren Pflan^ ztnarten, namentlich der bisher nur aus den Pyrenäen bekannten Viola «oi-nutu ^. in den Karawanten. — (Ueber das eben erschienene Fast' nachtheft des Kunstworts) schreibt der Verlag Georg D. W. Callwey in München: Wir denken, eZ braucht um sein „Fortkommen" schwerlich besorgt zu scin, denn die allerersten deutschen Zeichner-Humoristen helfen ihm d»bei: Wilhelm Busch. Adolf Oberländer, Franz Stuck. T. T. Heine, Thöny. Wille. Hagen, Brandt. — Das Heft bringt mit etlva dreißig Bildern zu köstlichen Texten, eine Blutenlese des Allerbesten aus dem besten Bilberhumor der G. v. M. zur Ausgabe gelangte Nummer 3 enthält u. a.: „Das Pensionsiecht der Privatbeamten", „Ein Erlaß des neuen Statthalters von Tirol und Vorarlberg". „Zur Lage der richterlichen und staatsanwaltschaftlichen. der Gerichtstanzlei- und Grundbuchs- und der Strafanstaltsbeamten". „kisenbahnbeamtenfragen": Mtteilungen aus dem Beamten» Vcieine, dem Vereine vom Goldenen Kreuze, den Vereinen der Staatsbeamten in Brunn, der Rechnungsbeamten der t. t. n. ö. Fmanz-Landes-Direltion, der Zollbeamten Qester-r^chö. dem Zentralverbandc der österreichischen Staats-oeamren-Vcreine. dem österreichischen Eisenbahnbeamten^ Vcreine, den Vereinen der t. t. Steueramtsbeamten in Krain, oer österreichischen Uebungsschullehrer und -Lehrerinnen und o.r pensionierten Staatsbeamten Oesterreichs; Bekanntgabe offcncr Stellen. — (..D er Stei n de r We i se n".) Das kürzlich erschienene 17. Heft dieser Zeitschrift (A. Hartlebens Verlag. Wien) enthält die nachbenannten größeren Abhandlungen: „Irrlichter" von Dr. Kurt Schmidt, „Leonardo da Vinci" oor. R. Mewes (mit 8 Abbildungen nach Originalzeichnungen des Meisters). „Schlangenbissvergiftung'. „Der vermale Aufbau der Alpen" (mit 15 landschaftlichen Ansichten). Das Heft enthält ferner einen Beitrag zur Amateur-Photo-glllphie (mit 3 Figuren), eine Beschreibung des Diemostop (mit 3 Abbildungen), eines Apparates, welcher zur Fixierung ool. auf automatischem Wege zu bewcrlstclligenben Orna-mtntenmustern dient, und Anleitungen zur Uebertragung oon Drucken auf Glas und zur Buntglasimitation (mit Figuren). Die „Naturwissenschaftliche Rundschau" enthält die muesten Forschungsergebnisse auf dem Gebiete der Physil. Geophysik. Geologie. Physiologie. Geographie. Krystallographie und der Ehemie. — („Das Märchen vom Hans.") Aus Prag wird berichtet: Am verflossenen Freitag hat im hiesigen böh. mischen Nationaltheater die Erstaufführung der neuen Vallettpantomime l«Imäkn « Ilonxovi (DasMädchen vom Hans) stattgefunden, die zum Komponisten bcn hervorragenden Violaspitler (vom böhmischen Streichquartett) und .nlch in Wien bestbelannten Dirigenten Oskar Nedbal hat. Das Sujet zu dem Werte hat der volkstümliche böhmische Flärchenschatz geboten. Das Weil ist weniger eine Pantomime, vielmehr trägt es den Charakter eines Musildramas, in welchem das gesungene Wort durch mimische Darstellung der handelnden Personen ersetzt erscheint. Das Weil hat einen großen Erfolg. Dem Komponisten wurden begeisterte Kationen dargebracht. j — (rianin9ki Vogtüilc.) I"h°^ 1. Nummer: 1.) Dr. Fr. T o m i n 5 e l: Ein Tag ">,^ tavec-Gebiete. 2.) I. Mlatar: Mit Picke und S" Ivraj Ljubiö: Durch die kroatische Schweiz «n» , gcbung auf dem Fahrrade. 4.) Vercinsnachrichten. ^. fchiedene Mitteilungen. 6.) Aufforderung Zum l'' photographieren. Geschaftszettunu. ^ — (Offertaus schreiben in Velgien.) einer der Handels- und Gewcrbekammer in Laibaw ^ kommenen Mitteilung ist die Direktion der belgische ..^ bahnen (Administration des Chemins de Fer be ,, Belge) bereit, feste Offerten entgegenzunehmen, uno',, für die Lieferung im Jahre 1303 von ungefähl ^, Eichen- ober weißherzigen Buchen-Schwellen von ^ .., Länge oder 2'60 in Länge, 0 14 ,n Höhe oder 0'^ "'. i 0-28 in Breite ober 0'26 in Breite. Es werden a"^„ Eichcnschwellen Offerten entgegengenommen, und s^,<^ 0-00 in Länge. 0:21 bis 0:24 in Breite. 0:14 bis " . Höhe (Modell Grand Central Belge). Für diese U" . ist der Bedingungs-Avis Nr. 149 vom 22. Mai 1^7? ? Eine Abschrift der Offertausschreibung erliegt l" Handels- und Gewerbekammer zur Ansicht. h

von der niederländischen Regierung unlernoinmene ^, habe bezweckt, freies Geleite für zwei Mitglieder v Europa bildenden Burenmission nach Afrila zu e ,,, ist „Petit Bleu" zu der Erklärung ermächtigt, daß ^,, i!.ndelegierten von einem solchen Schritte nichts ^ j>' Sie syicn noch heute ohne jede Kenntnis des I"^^' Mitteilung der niederländischen Regierung an ,' 5 Dem niederländischen Kabinette für seine hoctM^-p mühung zu Gunsten des Friedens außerordentlich . «< wünschten die Burendelcgierten nichts mehr, "1 ,^,' Bemühung Erfolg haben möge. Sie glaubten ^^l^ Minister der Königin Wilhelmine über das West" ^,' diesen unternommenen Schrittes nicht selbst bef^ ^ dürfen, um demselben nichts von seinem Chala" ^ spontanen Schrittes zu nehmen, den — wie das ^,, ^ — auch die niederländische Negierung ihrem Schl'' wahren wünsche. Aus China. . ^ Peting. 1. Februar. (Reuter-Meldung.) V«'^ j fange der Gemahlinnen der Gesandten war di< ^^ Witwe sichtlich bewegt. Gegenüber der Gattin des a^/ schen Gesandten Conger ertlärte sie. der Angriff a"'^ sllndtschaftsgebäude sei ein furchtbarer Irrtum 9^1^ si: bitter bereue. Bei dem an den Empfang sich " s,^'' den Festmahle erklärte die Kaiserin. China wolle I ^ licrte Stellung aufgeben und sich die besten Seiten päischen Zivilisation aneignen. --------------------------------------- istl, Nerlin. 2. Februar. Das Wolff'sche Vu"" ^ aus Peking vom gestrigen: Ein Edikt der Kaiser'"' ^ gestattet für die Zukunft Eheschließungen zw'!^ ^ ,' bschus und Chinesen und empfiehlt, das Fuhb' ^ ^ Frauen abzuschaffen. Nach einem Edikte des ^^^^ di> Mitglieder des kaiserlichen Hauses und der ^ ^ Familien Reisen in das Ausland unternehmet ^ fremde Bildung anzueignen. «,gß^ Kansas - City. 1. Februar. Aus Eagle ^ waren. 75 Leichen sind bereits Perswrllene. ; Im Civilspitale: .„„l.^', Am 30. Jänner, Valentin Motnil. In""» 5 > lubL'culu». pulin. — Vernhard Node. Kellner, ^ ,/ l>eroul<)8. pulm. <,,«Ul>»!i!,. Lottoziehung vom l. Februar. Graz: 7tt 22 50 53 ^ > Meteorologische Bcolmchtmlgell iu ^ „, > 1 ii .. N 73« 6 -I 4l SO. ichwach ?!Üec^ ^ 9 . Ml, ^38-8 -»-, l SO ichwach _^,« «> ? ll, Mst 740' 7 -2 - 5! ONO. mäßig be" 2 2 . N 740-7 —06 NO 'cliwact, ^3«ll»^I) ni,ehrere Spiaohen und kann auf alle Arte. W tei ver \ Ollders Rrrm' na<"»Tii«>Kt gehen. S< hwerf. eilJno t r'(h'et sie jedoch nicht. —Adresse: Therese >v>^^lja!bach, Petersstrafle Nr. 64. I. Stock, links. Gemische Farben .^!le^"°ler. Erdfarben für Mamcr. gröhte ?luswahl, '"", 3i^" °el «rüder Eberl, Laibach. FranciScaner. ' ^ «uswattg mit Nachnahme. ^9^) li—10 Herrn Apotheker Pioooll Laibaoh. Bestätige Ihnen, dass mit dem Gebrauche der von Ihnen erzeugten Olyoerin - Creme die Haut wunderbar weiss und glatt wird. (4511)10—9 Wien, 15. Mai 1897. Ootavle Laurent. Auswärtige Aufträge gegen Nachnahme. In Laibach nur beim Apotheker J Piccoli, päpstlicher Hoflieferant. | Auswärtige Auftrage gegen Nachnahme. ^ aso iFuiacti sfrtrkcndeö.Deranuiihq (Srsiäsffics; in eJRjwKK^en. Mil' ' '" .......¦ II. J Mit tiefbetrübtem Herzen geben hiemit die Unterzeichneten allen Freunden und Velannten die schmerzliche Nachricht von dem Hinscheiden ihrer innigstgeliebten Mutter, respective Großmutter und Schwiegermutter, der Frau Caterina Grando, geb. Oliuo welche heute nachts im 61. Lebensjahre plötzlich selig im Herrn entschlafen ist. Die irdische Hülle der teuren Verblichenen wird am 2. Februar l. I. von Uees nach Görz überführt, daselbst feierlich eingesegnet und im eigenen Grabe zur ewigen Ruhe bestattet. Die heiligen Seelenmessen werden in mehreren Kirchen gelesen werden. Die teure Dahingeschiedene wird dem frommen Andenlen empfohlen. Lee«-Görz am 1. Februar 1302. «mberto Grando, Sohn — Vica Vramo, Tochter. — Lina Vrams, Enlelin. — vr n»«H. Giuseppe Vramo, Schwiegersohn. Kurse all der Wiener Dorse vom 1. Februar 1902. «°«>.» offiMen K««^«« 1<» notierten «urse verstehen sich in Kronenwührung, Tie Notierung sämmtlich« Ältien und der «Diversen Lose» versteht sich pci Stück. ""'"l Staatsschuld, w" ^°" ,,,^1^ ln ?!o<.„ Mai. ' ., Uw ^ 5°/» 1?«._ .77- '"^t, 5 .^,/'- - - !«3S- - «30 -!zs. " >> b°/° - »89 20 »01'5l> "V^" im Kelch». x " "s°ni«r,lch. ^" zander. ^t v!" ber'ui'.i ' ' ^» »»'^ W'Ä" "^""'»n^ue.s^ °'"° '«'" ^b,^ ' ' ' "'/'"^« «8'20 »8^0 ^^^ - - . 42« Ü0 424 50 G«ld Ware Vo« Vtaate znr Zahl«nPr u. »000 Vl. 4",„ ab 1<)°/<>......11Ü-50 —-— Vlüllbctlidalin, 400 u, 200« M. 4«/«......... 118 40 N9 44> Franz Josef V.. S9ü0 Ztlllllllschuld der Kändel der ungarischen Krone. 4"/„ un«. Ocldrentr per «assr , 118 75 1lU'9ü bio. dto, per Ultimo . . , . 11» 75 119 9ü 4°/n bto, Nentc iu jllonenwilhr,. steuerfrei, per Kaue . . . 8» 80 9? - 4"/« dto, bt°, bto, per Ultimo . 96 7b UU 95 Ung.Ol. ltij.Mnl. Volt» 100 fl. 12, 25 1»i! «l> dto. dto. Silber 100 sl. . . . 101 - 102 -dto. Ltantsvulig. (Ung. lüstb.) V, I. 1876....... 120 »0 121 UN dto. Echanlrcgal,.MIöl »Obllss. 101 — 102 - btu. Präni.-«. ä 100 fl, - 200 X 183 - 184' — blo, dto, i^ ÜOfl. — I00K 183—184- lheih'Reg.Lofr 4«/„ . . . . 154 - 155 - 4°/„ ungar, Grimdentl,' Obllg, L5!>0 9« «0 4°/„ lroat, und flavon, detto 94 b0 — — Andere össentl. Anlehen. > b"/o Donau «ess,»Anleihe 187« . 106 50 107 50 Unlehen ber Gtadt Gürz . , ^ 98-25 9« 75 Anlchcn der Stllbt Wien . . . i105 - liob 40 bto, dtli. (Silber ob, Gold) 123 60 124 ^0 dto, dto, (1N94) . . , , ! l»5 — l»5 i>»! bto. dto. l1«88), . , . ! W 1Ü 97 !ü Vürfrbau Änlchcn, ucrlosb. 5"» 100-15 10115 4°/n Kraiüer LandeK^Inlehe» . > 9ü — 9U — «eld «»are Pfandbriefe etc. Voblr.ally. ösl,in50I.verl.4"/« Sb— 9550 N..' Lübliahn il »"/»vcrz.Iänn.'Iuli »18 — 381- btu. ü 5"/»..... 1«1 — 122 - Unss.-ssüliz. Vahn..... 107'—10? 60 4"/„ Untl-llrainer Bahnen . . 9850 100 — Diverse Kose (per Stück). Verzinsliche Lose. »<>/„ «odenlredit^ofl- «tin, 1880 264 50 L66 50 »<>/„ ,, ,, «m. 1889 25650 258 - 4"/« Donau Dampfsch. 100 fl. . 500 — 550'— i>°/o Noüau-Acgul. Lofe , . . 274 — 278 — Nnveizlnöllche tlose. «ubap.'Vasilica (Dombau) b fl. 18 25 19'2b ttrebitlofe 100 fl...... 402-- 406 - ClartpLose 40 si, «M..... 16s — lS7 — Ofener «osc 40 fl..... 192 — 196— Plllffy Lole 40 fl, «IVi. . . . 17?'— 181— «otenKreuz, Oeft. Ges.,v, 10fl. 53— 54— ,. ung, „ „ bfl, 29— S0-- «ubolf-Lole l0 fl...... 95— 98-— Talm-Luse 40 fl..... 2«N — 84«>— St,-Ge>loi^LoIe 40 fl, . . . 218 — 220 — Wn'üel Vomm.-Lofe v. I. 1874 403 — 40?'— Oewil'Mch. d, 3«/u Pr,-Tchuldv. b. «odeulreditanst., Em.1889 55— 56— Lnibacher Lose..... ?b— ?»— »elb Ware «Men. lraneport'^nler« Ntljmungen. «lussig-lepl. «lifenb. bOo sl. . . L«30 2940 Vau u, UetriebsVef. für stübt. Etrahenb in Wien lit. ^V . 28«-— »8» — bto. bto, dlo. lit. N . 282'— »<«--Uöhm. Norbbahn 150 fl, . .385 50 387-5« Nlischtiehrabrr Eis, 500 fl. KM. 2665 2685 bto. dto. (lit. U) 200 fl. 1010' 1015 DonauDanipsschissahrts > Gesell. vcstcrr. l>n» fl. iiM. . . .837 — 843-— Dul'Äodmbacher !i. .B. 400 X 530 — 535 — sserdinanb«!ii°rbb,tN00ll.NM. 5600 5630-Lemb.- Lzernow,' Iassy- «tiseiib.« Gelell!cha!t «00 fl. S. . . , 571 — 5?«-50 Lloyd.Ocst., Trieft, 500 fl.KW. l>53 — 857- Oesterr. «oiowcstbllhn 200 fl, S. 44950 421 50 dto. bto. (lit. U)liON fl.S. 455-5^'457 — Prag-Duieictifenb. 100fl.aoa.st. 18» — 191 - Staatseifenl'llhn 200 fl. S. . . 676 25 677 65 Siidbahn 200 fl. G.....76 50 77 50 Eiidnordd. V>'lb.-«. 200 fl.IM. 383 — 385- -lramwat, Gcs,, Neue Wr., Priorität« Altic» 100 fl. . . . 175 — 1??-— Ung.-galiz, Eisrnb. 200 fl, Silber 420 — 42»'— Ung,Weftd.c^aab.«raz)2aosl.T, 4U0- 436— Wiener L°i^!bahnen. «st.« «es. —— --— Danken. «lnglo-Oesi. Nllnl I»0 fl. . . 265-50 26» 50 Aanlvereln. Wiener. «00 sl. . 457— 458 — V°blr,°Änsl,, Oest., 200 fl.T, . 940— 944 — ttrbt.Mnft. f. Hand. u. O, 160 fl. «71 «5 672«5 bto, dto, per Ultimo . . «72 75 67375 »rebitbllNl. «llg, IMg., 200 fl. . 687—689— Leposilenbanl, «lllg,, 200 fl. . 416 — 418— 1»9'— 193— Lanberbanl, Oeft,, 200 fl. . . 4ü2 — 4)emühl", Papiers, u, V,-«. 150— i«-za Liefinger Ärauerei 100 fl. . . 820 — »l»4 — Montan Gelellfch., vest..alpine 381-—»«-— Präger «tilen.Ino.'Gtf. '^00 fl. 14«5 14?i' Kalao Iar>. Vteintohlen 100 sl. 574 — 578 — „Kchlöglmühl", Papierf, 200 fl. 234 — »40 — „üteyrerm.", Papierf. u. «'V. »54 — 3H5 — trisailer »Ohlcnw.-Gtftll. 70 fl. 4«U — 440 — Wafieilf,-«!,.0cft.inWitn.I00fl. 318 — »I» — Waggon>«elhanst.,«lllg., in Pest, 400 X........ 720— 750-— Wiener Vaugcsellschaft 100 fl, . lbs—,«»- — WlenerbergtiZleael'Nltien.Ges. »S» — 700 — 3«lse». Kurze Vchtn«. ««fttlba«....... 1!»7 »<, 1»? 70 Deutfche PlHh«...... 117 15 117»» London........ »««47 «9 « Pari»......... 95« »H «» Tt. Petei»bur«...... —— —-— D«»lul«n. Dulaten........ 11 »4 n « L0°stranc«-3tül!e..... 1S04 i»07 Deutsche Reich»banrnoten . . 117 ib 117 30 Ilalieuilche «anlnottn . . . 92 »>) 9« 40 Rubel»Noten...... » «l » li»" '° W.n> l"1»M«lbrl«*sen, rrlorllAlrn, Akll«n, \^ ••••» «lo.. »«vlivn uml Valuten. yj^^^^^^^ Lob-Versicherung. Privat-Depots (Safe-Deposits) unter • 3.e1 • 33.• im. "Ver«cli.l-UL«B d.«x 3P«crt«L. VirzliiQii ran Bar-Eiili|ia la OialiCirrtat- ani aif Hn-Cait», g. ^220. . Kundmachung. ^?'lttti!^?" Ermächtigung des hohm ^ Iilnn ^ Cullus und Unterricht >l^ "02. g. 39.097 ex 1901 ^tl'«b04h " crltbissle Slaatsstisenbien k'« >^N K... """l fü, Hörer der medizinisch-»?V TLi ^"n an der l. l. Universität in !!Üt?1,erz Ersetzung vom Beginne des ^°, »rdn,„ Studienjahres 1901/1902 Tauer der medizini- !^°t°^ht z^" ""b evenluell nocl, fllr ein ' l°!^s. f'^Erwetbunq des medizinischen '"^^'wwie.e nach Umständcn auch filr , ,,^^^°^'!ahngcn sich hieran unmittel. ' ^Hl dies, ^ ^pitalspraxis ausgeschrieben. ^.^tt N^'!'dien haben nur solche Slu-! !>^"Uni?'".und Chirurgie an der- L'!l"'!chen L""s'tcit Anspruch, welche auch ?"d '"^ d?^ lundig sind. und welche ^ ^Ä " Z°lle ^^^"Me'"che anzl.schlie- ^?"lkte7^'^eliährigleit von ihren ">'c> '!^'una ^ nutzufertigenden Reverses ^ <« n,?di""^Wen. sofort nach C» ^'l°lz^ u, n schrn Doktorgrades, läng. ^h"°t'K ein '3 " "ach der erwähnten >^'" ,°ber . lstriKsarztenstelle '" Kram ^t''°^'s llui'Ü ^«^" Ermangelung die ^>e >e der^, " fl^en Uande in Kram > ^ft!'che^?."h"uptst°dt auszuüben ^ ^ s°lc>,.^°Ugleit in einem wie im .^>! ?'", w >^' "s sie das Stipendium ! V^^re,, f^estens aber in der Dauer ! X ^l d« "lehen. widrigen« sie sich «enosstncn Stipendiums der«' Bewerber um eines dieser beiden Stipendien haben ihre mit dem erwähnten Reverse, mit den Zeugnissen über ihren bisherigen Fortgang in den medizinisch'chirurgischen Studien, den Nach» weisen über Älter, Dürftigkeit und überstandene Nuhpockenimpfung, dem Gesundheits »Zeugnisse und dem Zeugnisse über die Kenntnis der slo» venischen Sprache längstens bis zum I.März 1902. im Wege des vorgesetzten Studiendelanates anher vorzulegen. K. l. Landesregierung filr Krain. Laibach am 30. Jänner 1902. W^eoen sofortioer Abreise sind bei Marie Peters, Wleneritrasie Nr. 7, II. Btook billigst zu verkaufen; Ein altdeutsoher Divan, Speiaeseasel, zwei Ruhebetten (neu) und diverse (454) andere Möbel. 2—1 (417) r. 7/2 6. Edilt. Ueber Maria Sterbenc aus Slril Nr. 5 wurde ob Wahnsinns die Kuratel verhängt. Kurator Johann Stnbenc aus Slril. K. l. Bezirksgericht Tjchernembl. Abt. I, am 2b. Jänner 1902. Arainische Sparkasse. Kundmachung. Im abgelaufene» Monate Jänner wurden bei der Krainischen Sparkasse von 2546 Parteien......X 1,588.893'ft4 eingelegt und an 2750 Interessenten.....» 1,ft95.957'92 rückbezahlt. ____ Vei dem Pfandamte wurden im Monate Jänner 1416 Pfänder gegen Darlehen von........X 17.950'— eingelegt und 1258 Pfänder um......» 17.497'— ausgelöst. Im gleichen Monate des Vorjahres sind 1385 Pfänder um..........» 15.474'— eingelegt uud 1358 Pfäuder um......» 17.018'— ausgelöst worden. Stand Ende Jänner 1901: 11.956 Pfänder mit..........> Iftft.713'— Stand Ende Iänm'r 1901: 11.404 Pfänder mit......... . »171.052'— Laibach am 1. Februar 1902. «?) Die Direktion. Laibacher Zeitung Nr. 27. 226 3. FebruarH (441) ü-1 Nr. 4354. Asnkurs. Posteipedientenstelle bei dem l. l. Post« und Telearaphenamte in Iesjenitz an der Tave (Ill/2), Vireltionsbezirl Trieft. Dienelpauschale: 266 ll; Vewerbungstermin: drei Wochen. K. t. Poft' und Telegraphen'Dtleltisn. Iriest am 28. Jänner 1902. (49») 3-1 I. 1U« V. Sch. 3t. Lehrstelle. Nn der einllassigen Vollsschule in Ober-loitsch gelangt eine Lehrstelle mit den gesetzmäßigen Bezügen zur definitiven Besetzung. Die gehörig instruierten Gesuche sind im vorgeschriebenen Wege bis 1. März 1902 Hieramts einzubringen. K. t. Bezirksschulrat Loitsch am 29. Jänner 1902. Praktikant oder Lehrjunge t2j ans gutem Hanse, findet Aufnahme bei Kham & Murnlk, Spezereiwaren- und Delicatessenhandlung mit Weinstube. Aelterer Herr sacht Stelle als Kassier, Rechnangsführer etc, Repräsentation!- und kautlonsfählfr. Geneigte Anträge bis 10. Februar d. J. an die Administration dieser Zeitung unter „X. Y. 200". (447j 3-1 Hörweite über 300 Meter. IBinfft, laoht ¦raiaii kund MB sprioht mallen *SDra<Ä Grammophone und Phonographen steto am Lager xn 15, 20, 33, 45, 60 «ad 125 sl. — Platten und Walzen in grösster Augwahl bei (25)«*—ia Rudolf Weber Uhrmacher. Lalbaoh, Alter Markt 16. Wohnung \ franz Josef-Strasse fc. 3, 2. Stock, bestehend aus vier Zimmern sammt Zugehör, ist für den JYlaitermin zn vermieten. Jtäheres beim Hausmeister. Wohnung Ecke des Congressplatzes und derVegagasse, im I. Stocke, bestehend aus fünf Zimmern, darunter ein Balkonzimmer, mit Zugehör, ist mit 1. Mai d. J. zu vermieten. Näheres erfährt man beim Hausmeister CongreßsplatzNr. 12 oder bei Josef Lavrenèiè in der Kanzlei der Verzehrungssteuerpach-tung, Wienerstraße Nr. 31. (390) 4 3 Piralii mit drei Zimmern nebst Zugehör und Gartenbenützung, ist per 1. Mal d. J. zu ¡erveben. (429) 3—1 Anzufragen KuhnatrasM Nr. 23. Eine grosse Auswahl feiner Flaschenweine darunter Eigenbau, atuaohllesslloh erprobte and garantiert eohte Qualitäten (4270) 68 empfiehlt die Firma Edmund Kavöic Laibach, Preäerengasse. (442) C. 13/2 Oklic. i Zoper Jurija Stefaniö, posestnika iz Curil St. 4 (bivaliäöe je neznano), se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Metliki po I. Dolenjski posojilnici v Metliki, zasfopani po gg. Leopold Gangl in Otmarju Sturm tožba zara»ii 420 K. Na podsiavi tožbe doloèen je naiok I za ustno razpravo na dan 5. februarja 1902, ob 9. uri dopoldne, pri tej sodniji, v izbi St. 10. V obrambo pravic toženega se postavlja za akrbnika gospod Josef Hrehoriè v Metliki. Ta skrbnik bo jzastopal toženega v oznamenjeni ! pravni stvari na njega nevarnost in stroäke, dokler se on ne oglasi pri sodniji aii ne imenuje pooblašèenca. IC. kr. okrajna sodnija v Metliki, odd. II, dne 28. januarja 1902. Qnm/||L" kräftigstes Frühstücks- und ,,OCI VlIO Abend-Getränk für Kinder Kasseler Hafer-Kakao Razglas. ,«« MetOOft januarja 1002 vložilo je v meBtno hranilnico ljubljansko 114? atrank...................krön 863.832-62 964 «trank pa dvignilo.............. > 643.579*64 Ravnateljstvo mestno branilnice Ijubljanske. Xraimscher jagžschutz -Verein in laib^ Pit i a\ i i* mmt^ WSl Wfll 1 Qifll M- A\ 1111 €Mf^ Hl t^Qill Rifl Ti ö i 1 wMMwMmLkmwwwMk v t P m*Bff Der Ausschuß des Krainischen Jagdschutz -Vereines hat beschlo"e"'' $ Gesuche um Prämiierung für hervorragende Leistungen im Jagdschutzdien9 ^ des Jahres 1901 von der Vereinsleitung bii l.März 1. J. entgegengerom11" . Solche LeistuDgen, sei es Ergreifung von Wilderern, se» es VerU»^. auüerordentlich großen Anzahl von Raubwild, sind kurz und bündig iu d*"ß welches vom Vorgesetzten der Qerichtsstellen beglaubigt sein muß, anzugeb«^ Der Ausscliuß des Krainischen Jagdschutz-Vereines verleiht Prämien vo' m an solche Personen des Forst- und Jagdschutzdienstea, welche so wie ihre v Mitglieder des Vereines sind. , v Der Ansschuss des Krainischen Jagdschutz-Yerei^ Laibach, 1. Februar 1Ü02. (438M^| Dr, Otto Valkatschag I ist mit seiner Kanzlei in die Schellenbütf gasse Nr. e, II. Stock (neben der k. k. Haitf^ post) übersiedelt. litb) pmbamtltdje gijttation* SWontag, ben 10. $efiruar lOÖ^ werben tPä^renb ber geroöfyttttdjen 3lmt§ftunben in bem ^terorft0el1 amte bie im 9flonate Itourmürr 1900 j Oerfc^ten unb seither raeber aufgelösten nod^ utngefc^riebenen W ben äJieiftbietenben berfauft. SWtt bet framtf(f)cn <&pattaffa ticrciuifttc^ ^Sfatt^ ßatbad), ben 1. Februar 1902. ^p Ich beehre mich höflichst bekenn zugeben, daß Lf ""^5m die von mir persönlich in Wien ausgesucliten Klaviere Sr ;' - . '<:'?fi ang kommen sind. Dieselben sta "inen von den be- N;. . ': ,,. rühmte-ten Firmen, ais: M^x^JledLx-lola. ' MllmÄ»!»«»»^ k. u. k. Hof- und Katnmer-Klavier-Fabnkant, HdKvmmaMma& und verschiedenen anderen Firmen. Gebe selbe, um jeder Konkurrenz entgegenzutreten, sehr preiswürdig ab. '"'^' Achtungsvoll (436) 3-2 Klavierstimmer der Phllharm. 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